Fienssag den 8. Kärz M 20. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und AAzutze 1 Freitag Abend ausgegeben. 4 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. en 5 4 4 7 2 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf al Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 82———————————— den——— ͤ—„ 0 Amtlicher Theil. ein, Petreffend: Ausführung des§. 3 Absatz 2 des Gesetzts, betreffend die Freizügigkeit vom 1. November 1867* *: 1 des§. 361 pos. 2 und des F. 362 des Reichsstrafgesetzbuchs. Friedberg den 2. März 1881. —— 5— 9 2 43 22 5 2 — 9 2 r Oberhessischer Anzeiger Nr. 1 von Seterstag 3 pogthum auf Grund der rubricirten Art mann, Karl, von Ibbenbühren. e Andreas, Christian, von Meiningen. , fpel, Wilhelm, von Lingen. e dam, Friedrich Wilhelm, von Zaukeroda. 4 ckermann, August Wilhelm, von Deutz. Jöhm, Ernst, von Basel. Block, Daniel, von Uchten, Provinz Hannover. Bossow, Ernst Johann Martin, von Brüel. Pal Daniel, von Uchten. Hecker, Bernhard Georg, von Eschenau. Benkwitz, Heinrich, vou Nordholz. Premser, Heinrich, von Holzhausen. Bausch, Heinrich, von Cöln. Plum, Albert, von Stolp. Friedrich Hermann von Burg. Diemer. tung. öttger, Paul oy, Georg Ludwig, von Verlin. 1 1 * 1 1 Hockenhoff, Wilhelm, von Kedwig. Flischke, Paul, von Goldberg. Töhm, Oswald, von Alt⸗Madewitz. 1 uvert, Constantin, von Penkau. 5 raun, Heinrich, von Ober⸗Rad. 0 orn, Heinrich, von Münchenborns dorf bei Wimmer. Lalke, Anton Johann Ludwig, von Bremen. Tossow, Ernst Johann Martin, von Brüel. u te Leisel, Christian, von Coͤln. J 8 Rauer, Gottlieb, von Homburg v. d. H., (auf 3 Jahre). kleser, Emil, von Eberfeld. (uchheim, Ernst Rudolf, von Plauen. kräuning, Ernst, von Putzschwig. Frecher, Anton, von Lüchen Fild, Friedrich, von Brenslau. Kertling, Peter, von Uebereisenbach. ehr, Hermann August, von Zellerfeld. Trunisch, Hermann, von Peterswalden. Eleistein, Christian, von Damm. 1 Jramer, August, von Berlin. — EUrschsiepper, Reinhold, von Lennep. Jarholz, Karl, Bierbrauer, von Schildesche, rpbetz. auf 2 Jahre. Famer, August, von Berlin. Harlé, Friedrich, von Angermünde. l„ Tanner, Adam Wilhelm, von Empferts⸗ 8 hausen, Sachsen⸗Weimar. N Tecker, Johann, von Bremen. „ m Froste, Carl Friedrich Eduard, von Bingen. Fohne, Johann, von Erkner, Kreis Ober Barmin. Fopsonder, Daniel, von Bockendorf, Kreis . Frankenberg. 5 Tampshäuser, Michael, von Sterzhausen. dethe, Paul, von Chemnitz. alk echer, Heinrich, von Bremen Proste, Carl Friedrich Eduard, von Bingen. Tamont, Carl, von Antwerpen. dehne, Johann, von Erkner. Sohn Tämmerle, Johann, von Wallerfangen. a Tunse, Wilhelm, von Gadgen. 10 Topsonder, Daniel, von Vockendorf. K. Danst, Carl, Schlosser, von Otterberg, Bayern. Dehl, Ludwig, von Witgenborn. Fohler, Friedrich, von Eichenzell. „ Dges, Ludwig, von Ober-Reichenberg. Fenz, Peter, von Stipshausen, Kreis Trier. a Angel, Gustav, von Königsberg in Preußen. Abtner, Eduard, von Wichts hausen, Kreis Schleusingen. gel, Gustav, von Königsberg. Wert, Maximilian, von Bessin. gelmann, Lubwig, vou Chemnitz. rl„ ee ber, Guard, von Wichtshausen. * mer, Friebrsch, von Kemerg. gbert, Joseph, von Olfen. 1* Mling, Job, von Treffurt. * Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg in die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großberzogliches Polizeicommissariat Wickstadt und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises Unter Bezugnahme auf unser Orei Ausschreiben vom 1. November 1880— Amtsblatt Nr. 3— und das Ausschreiben vom 20 Dezember 1880 28 6* 9 8 8— a 1 7 1881) theiler wir Ihnen nachstehend ein Verzeichniß der seit dem 20. Dezember 1880 aus dem Großher⸗ Gesetzesstellen Ausgewiesenen mit. a Dr. Braden 8 „ 0 15 Scker, Conrad, von Soden. Flammer, Bernhard, von Wesel. Findel, Louis, von Köni Förster, Emil, von Strehlen. Fest, Hermann, von Görli lhelm, von Pasewalk. Nons, Hugo, von Birkenfeld. Lüller, Hermann, von Groß⸗Düngen. 1 cob, von Söte Fröhlich, Clemens, von Kre 5 7— Pl 5 ung 88 Euskirchen. N Bbilir, van Biesenborn. Formhals, Philipp, von Arnheim(Holland). Henner, Karl on Grimlingshausen. 1 1 55 Frania, Albert, von Gle Heile 1 5 n, vo Noß 5 4 N* Friedle, Mendel, von Sotzal Rußland. Horn, Karl von Sed stern, Christ Friedrich, Wilhelm, von Freiburg i. S. Hergen Melchtor, Obersotzbae C Fielenbach, Conrad, von Wiescheid. Hey, on er d U f 8 Finkel, Louis, von Kön g. K 0 Peter, von Kö No. 2 Förster, Emil, von Strehlen. Jung, Nie., von E n, Saarlouis. Stendal 8 Fernau, Johann, von Königswald n, R on Neurod Neßle Fest, Hermann, von Goͤrl 8, Peter Allende Nie Fischer, Hermann, von Kor 8 Ibsen, Sop von 1 g 1 9* Fischer, Ir von Romb in B n. Kehr, W on Steinb S 9 W von Colmar. Paul, von Breslau. Fehr, Andreas, Bäcker, von Bleichheim. Finkler, Jacob, Bäcker, vo Fröhlich, Clemens, von Wißt Frackowerk, Joseph, von Schrim Fick, Johann, von Bornheim. Fürtges, Johe rd Theodor, von Bonn. Gronsel, Otto 0 Gischer, Wilheln 80 te. G Gurcke, Ernst, vo Gebardie, Paul, Griebe, Richard, Gurcke, Ernst, ve Gildehaus ib Graaf, Gutmann, Geißler, Franz, v Guͤnig, Ludwig, S Gumbel, Jacob, von burg. Götz, August, von Frankfurt a. M. Gries, Felix, von Ludenburg. Geißler, Richard, von Chemnitz. Gesing, Max, von Potsdam. Geiß, Heinrich, von Frankfurt a. M. Gottschall, Emil, von Wiesbaden. Haußner, Georg, von Frankfurt a. M. Kehm, Konrad, von Hartmann, Robert, von Berlin Kinschner, Herget, Lorenz, von Hilders, Kreis Gersfeld. Keim Höhn, Bernhard, von Biebenschlag, Kreis Knoblauch, Jacob Hildburghausen. Kritzler, Ernst, vor Hammel, Emil, vonCrinscht, Kreis Sternberg. Kehrer, Emil, von Hoffmann, Peter, von Herschenfeld, Kreis Kneip, Martin, von Creuznach. Kohl, Peter, von Fli Herget, Lorenz, von Hilders. Kuhn, Gustav, von n 1 mprecht Heinrich, Hugo, Weber, von Sorau. Leichtfuß, Ludwig, lsdorf, Kreis nr seln. Heimann, Rudolph Ferd. Karl, von Berlin. Idstein. Herr, Andreas, von Bonnthal. Loͤsche, Robert, von Schwabnitz. Hartmann, Robert, von Berlin. Louis, Ernst, von Naundorf. Lenke, Heinrich, von Mannichswalden. Heußner, Georg, von Sachsenhausen. Heidenreich, Wilhelm, von Demmin. Leichtfuß, Ludwig, u Walsdorf. Rudersdorf Heinemann, Wolf, von Frankfurt a. M. Leven, Theodor, von Düsseldorf. Riede, Jol Haberkorn, Joh. Christoph, von Mühlhausen. Lorenz, Friedrich, von Stralsund. Renker 5*. Haschle, Heinrich, von Dresden. Landt, Karl Friedrich, von Stein. Rieser minik ugenau. Hamburger, Heinrich, von Eschersheim. Loͤwenthal, David, von Danzig. Rof Bonifaz Schwaben. Herzoog, Johann, von Ober-Zell. Lau, Ernst Heinrich Max, von Hamburg. chalten peter Ehefrau Barbara, geb. Hossmann, Peter, von Herschenfeld. Lober Hermann, von Breslau. enke von Duisburg. Hohn, Bernhard, von Biebenschlag. Lemmer, Heinrich, von Leidenhofen. Schumch, Martin Franz, von Aachen, geb. Hammel, Emil, von Krimscht. Meyer, Johann, alias Metzen von Trier. 1 Mainz. Hustenflug, Karl, von Wollershausen. Möller, Rasmus Kalberg, von Schlagelso. Scheele, Wilhelm, von Hofge 1 Henkel, Heinrich, von Zwinge. Möller, Karl Heinrich, von Schlagelso. Schm Heinrich, von Al Heim, Friedrich Wilh. August, von Vollingen. Matler, Wilhelm, von Coͤln. ders, Heinrich, von Günhofen. Holzmann, Frledrich, von Landsberg. Meßzer, alias Meyer, von Trier. mon, Heinrich, von Oberetsenhausen. Hagemann, Julius, von Magdeburg. Matter, Gerhard, von Oppeln. Seidel, Rudolf, von Freiburg(Schlesten). 1 K fred, N Apo Weimar). Schmo Idhäann, von Dasche t. Schub, Nicolaus, von Trier. Stolle, Heinrich, von Osternburg. Schlinghoff, Heinrich, von Schlüchtern. Simoneit, Gust., von Königsberg in Preußen. Schmitz, Franz, von Menden. Stavinsky, Alexand., voncolmarinpPreußen.“ Seidel, Rudolf, von Freiburg in Schlesien.[Sayfarth, Ernst Max, von Leipzig. Schuhmann, August, von Mehl-Cehnen, Schmitt, Alfred, von Apolda(Sachsen-(Spiller, Karl, von Liebenthal. Kreis Schackunen. Weimar). Spilker, Wilhelm, von Hamburg. Schneider, Johann, von Creuznach. Schuh, Nicolas, von Trier. Satonie, Jacob, von Laubach. Schilling, Nicolas, von Kilianstädten. Schlinghoff, Heinrich, von Schlüchtern. Sieling, Jacob, von Hottenbach. Schmidt, Konrad, von Frohnhausen. Striansky, Alexander, von Colmar. Steinborn, Wilhelm, von Katzenellnbogen. Schurich, Friedrich Emil, von Wurzen. Schmitt, Andreas, vonLaufen( Württemberg).“ Schabedey, Alexander, von Weißenfels. Schurich, Emil, von Wurzen. Schneider, Karl Konrad, von Hersfeld. Strauß, Carl, von Cassel. Schneider, Carl, von Fellingshausen. Schuhmann, August, von Mehl-Keemen. Schuster, Johann, von Blankenhain. Schlachte, Eugen Oskar, von Gleiwitz. Schneider, Johann, von Kreuznach. Schuhmann, Wilhelm, von Ohrdruff. Wichmann, Franz, von Berlin. Stürmer, Wilhelm, von Ruparr. Seespeck, Ludwig, von Schwerin. Schwalbach, Georg, von Buchenau. Wagner, Anton, von Graupen. Stenzel, Karl, von Ziegenhals. Schneider, Michel, von Wallers heim. Thatje, Hermann Albert Bernhard, von Wehner, Eduard, von Waldfenster. Snyders, Heinrich, von Gümhofen. Spornberger, Richard Bruno, von Chemnitz. Wittend. Weis, Wilhelm, von Vielgut. Schmitt, Heinrich, von Altona. Schmitz, Johann, von Trier. Traub, Johann Jacob, von Wüstenrod. Wirth, Sebastian, von Geroda. Scheele, Wilhelm, von Hofgeismar. Seidel, Johann, von Nieder-Rothen. Thomas, August, von Warschau. Werth, Joh. Heinrich Clemens, von Münster. Simon, Heinrich, von Ober⸗Eisenhausen. Schnirch, Gustav Adolf, geb. in Burg. Timm, Johann Friedrich Wilh., von Golno. Wolff, Andreas Hubert, von Hohn. Schneider, Michel, von Wallersheim. Schulz, Friedrich, von Wollgast. Thessing, Ferdinand, von Gingst. Wittich, Carl August, von Braunschweig. Simmang, Karl, von Bautzen. Schob, Gottlieb, von Naumburg a. M. Türke, Karl, von Wansen. Wiederstein, August, von Löhnberg. Seiffert, Paul Karl Wilhelm, von Breslau.“ Sabow, Karl Jul. Rudolf, von Angermünde. Thiele, Ludwig, Otto, von Bernau. Weinheimer, Heinrich, von Waldalgesheim. Schuler, Eberhard, von Neustadt bei Magde- Swerdtfeger, Emil Christian, von Kottisch. Tombeil, Franz, von Nattal. Wirtz, Carl Theodor, von Vorst. burg. Sierck, Eggert, von Peißen. Thiel, Franz, von Greifswald. Wiegand, Johann, von Weisel. Schulter, Peter, von Schweige. Seiboth, Maria, von Löst. Torman, Gustav, von Stargard. Weiße, Ernst Louis, von Wernsdorf. Steffens, Konrad, von Berlin. Schießer, Margaretha, von Langenzell. Thiele, Johann Jacob, von Alterstedt. Zimbehl, Gustav Julius, von Demmin. Scheffler, Franz, von Moserau. Severing, Louis, von Höxter. Treis, Mathias, von Coblenz. Zeiß, Johann Karl Lorenz, von Kitzingen. Stolle, Heinrich, von Oldenburg. Seramit, August, von Wingern. Thatje, Hermann Albrecht, von Wittund. Zimbehl, Gustav, von Riesenburg. Schranker, Karl, von Ratzenburg. Stephut, Georg, von Marburg. Uftring, Joseph, von Groß-Auheim. f Voreh, ber 0 Voß, Reinholb, von Berlin. Volgt, Emil, von Ebersdorf. f Weberl, Carl August, von Niederodenwitz. Weis, Wilhelm, von Vielgut, Kreis Oels. Wleland, Balthasar, von Homberg. Weimar, Heinrich, alias Bensel von Frank⸗ furt a. M. Weber, Karl August, von Nieder-Oderwitz. Wiegand, Wilhelm, von Jena. Wilkerling, Theodor, von Magdeburg. Schmitt, Bernhard, von 9 1 1 1 Betreffend: Die Reinigung und Instandhaltung der Vieinalstraßen. Friedberg am 5. Februar 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen baldthunlichst entsprechende Anordnung zur Reinigung und, insoweit noth wendig, Instandsetzung der Vieinalwege treffen Den Befolg werden wir durch die Bezirksbauaufseher überwachen lassen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Ockstadt. Nachdem gegen die Zulässigkeit und Rechtsbeständigkeit der Abstimmung vom 23. August 1880 innerhalb der Offenlegungsfrist Ein⸗ wendungen nicht erhoben worden sind, wird nunmehr zur Wahl der sachverständigen Commissionsmitglieder Termin auf Samstag den 12. l. M., Nachmittags von 3 Uhr ab, anberaumt. Die Wahl erfolgt in der Weise, daß das geringstbesteuerte Dritttheil der betheiligten Grundbesitzer mit einem Steuerkapital von 1 fl. 2 kr. und weniger von 3—3½ Uhr, das zweite Dritttheil mit einem Steuerkapital 2 fl. 23 kr. bis 1 fl. 2½ kr. von 3½—4 Uhr und das hoͤchstbesteuerte Dritttheil mit einem Steuerkapital von 105 fl. 44 kr. bis 2 fl. 23 kr. von 4—4½ Uhr je einen Sachverständigen und dessen Stellvertreter zu wählen hat. Das Verzeichniß der Stimmberechtigten liegt 3 Tage vor dem Wahltermin auf dem Bürgermeistereibureau offen. Im Falle eine Wahl nicht zu Stande kommt, erfolgt Ernennung der Sachverständigen durch das unterzeichnete Kreisamt. Friedberg den 4. März 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 881 Dr. Braden. Die Mitglieder des Bezirksvereins Butzbach und sonstige Freunde der Landwirthschaft werden hiermit zu einer landwirthschaftlichen Besprechung auf Sonntag den 13. März, Nachmittags 3 Uhr, in den Hessischen Hof zu Butzbach ergebenst eingeladen. Herr Dr. Ludloff, Lehrer der Ackerbauschule zu Friedberg, wird dabei einen Vortrag über den möglichst schnellen Ersatz der trag⸗ baren Obstbäume halten und Herr Dr. Weidenhammer, Generalsekretär der landwirthschaftlichen Vereine wird über die Cultur der Wiesen und deren Bewässerung sprechen. Butzbach den 7. März 1881. Hechler. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des§. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: August Benkert von Karlshafen; Martin Schüler von Gemeinden; Heinrich Schmidt von Hattenheim; Heinrich Hieronimy von Stierstadt; Joh. Peter Pleinen von Mayen, Kreis Koblenz; Ludwig Kramer von Kassel; Konrad Schwarz von Fürth; Franz Nowock von Oppeln; Georg Aschke von Frankfurt a. M.; Karl Stange von Erfurt; Jacob Engelhart von Queichheim; Karl Martin von Gissigheim; Arnold Richter von Dietershausen, Kreis Fulda; Cantens Müller von Michelsrombach; Karl Ronshausen von Londolfshausen, Kreis Göttingen.— Wegen Bettels bestraft: Karl Metzler von Liebstadt; G. Heinrich Friedrich Schlange von Soltau, Kreis Fallin zbestel; Joh. Hack von Monshausen, Kreis Biedenkopf; Albert Schäfer von Schneidemuhle, Kreis Schmalkalden; Johs. Hansel von Udenhausen, Kreis Alsfeld; Joh. Wurm von Messel, Kreis Darmstadt; Joh. Gg. Weickard von Gersfeld; Karl Martin von Gesegheim, Amt Tauberbischofsheim; Hch. Bernhard Meier von Lüttenberge, Kreis Bersenbrück; Andreas Wenzel von Oberrombach, Kreis Hünfeld; Hermann Paul Huster von Commnitschau; Franz Schoßtakofsky von Posilge, Kreis Stuhe; Christ. Wilh. Hebenstreit von Moschlitz, Kreis Greitz, Reuß ä. L.; David Sasse von Frankenberg; Gustav Will von Flieden, Kreis Fulda; Ferdinand August Meißner von Bromessen, Kreis Mogilno; Joh. Herold von Rosenberg, Amt Adelsheim; Joh. Schuster von Blankenheim, Kreis Rodenburg— Aus Stadt und Land. r. Friedberg, 5. März. Gestern Abend wurde ein Seminarist während des Unterrichts unwohl und war, bis der Arzt kam, eine Leiche. Ein Herzschlag hatte ein hoffnungsvolles Leben geendet. Der junge Mann, einziger Sohn seiner bedürftigen Eltern, hatte auf Ostern sein Abgangsexamen machen wollen und hätte es, den Aus sagen seiner Lehrer nach, sicherlich bestanden. Seine Leiche wird in seinen Heimathsort bei Alsfeld übergeführt werden. b. Friedberg, 6. März. Das hiesige Amtsge⸗ richt ist mit einer Untersuchung beschäftigt über eine merk— würdige Thatsache. In dem Stalle einer hiesigen Wirth— schaft an der Eisenbahn wurde in der Nacht von Donner⸗ stag auf Freitag ein Pferd eines Händlers aus dem Vogelsberg an eine seit dem letzten Pferdemarkt nicht mehr benutzte Krippe gestellt, am andern Morgen lag das Pferd todt in dem Stalle. Man schrieb dies dem Um—⸗ stand zu, daß das Pferd etwas scharf an dem Tage ge— laufen war. In der Nacht vom Freitag auf Samstag jedoch standen an derselben Stelle zwei werthvolle Pferde des Grafen Laubach. Am Samstag morgen lagen beide (fünfjährige) Pferde, die notorisch langsam gefahren worden waren und mit aller nöthigen Vorsicht behandelt in den Stall kamen, ebenfalls todt da. Sicher ist, daß den Besitzer des Stalles absolut kein Vorwurf treffen kann. Es ist nun Sache der gerichtlichen und chemischen Untersuchung auszufinden, wie das Unglück entstehen konnte. Die Seetion des ersten Thieres, die sofort an— gestellt wurde, ergab eine entzündete Stelle des Magens und des Dünndarms. Die chemische Untersuchung wird das Weitere ergeben. Man ist hier, besonderer Umstände wegen, die wir, um der gerichtlichen Untersuchung nicht vorzugreifen, nicht näher ausführen wollen, auf den Aus— gang der Untersuchung sehr gespannt. 5 h. Friedberg. Unser Musikverein wird nächsten Sonntag den 13. März, als würdigen Schluß der Saison, Mendelsohn's großartiges Oratorium„Paulus“ in seinem ersten Theil zur Aufführung bringen. Verdient schon diese große und schwierige Aufgabe des Vereins un ser volles Interesse, so dürfte unsere Sympathie noch wesentlich gesteigert werden, wenn wir auf die mitwirkenden Solisten speciell hinweisen. Es ist dem Verein durch äußerst glück— liche Umstände gelungen Fräulein Louise Knispel(Sopran) und Fräulein Schulz(Alt) aus Darmstadt, ferner den Tenorist L. Goetjes vom Stadttheater zu Frankfurt a. M. sowie den Bassisten A. Müller aus Frankfurt a. M. zu gewinnen, also anerkannte Kräfte ersten Rangs, die uns einen seltenen Genuß in Aussicht stellen. Hoffen wir nun, daß auch ein möglichst zahlreicher Besuch den Mustkverein in die Lage setzt, immer höheren Zielen zustreben zu können. H. Rödelheim, 3. März. An dem hiesigen Mühl— wehre wurde gestern ein Prachtexemplar einer Fischotter gefangen, der schon seit Jahren nachgestrebt war. Die— selbe hat eine Länge von 117 Centimeter und wog 22 Pfd. Gießen. Am 24. März beginnt die erste Schwur⸗ gerichtssitzung d. J. unter dem Vorsitz des Landgerichts-⸗ raths Pfannmüller. Für die Spruchlisten wurden gezogen: 1) K. Leib, Lackirer in Gießen. 2) G. Jost, Kaufm. in Selters. 3) J. Bopp 11., Gastw. in Vonhausen. 4) L. Stöcker, Landw. in Büßfeld. 5) K. Dilges, Bürger⸗ meister in Fauerbach v. d. H. 6) H. Ochs 111., Bürgerm. in Ilbeshausen. 7) L. Kaufmann, Fabrikant in Gießen. 8) H. Reitz J., Landw. in Echzell. 9) H. Strauch, Wirth in Grebenhain. 10) J. Bär VIII., Pachter in Rohrbach. 11) J. Hoffmann in Crainfeld. 12) G. Ph. L. Ruppel, Wirth in Nidda. 13) W. Puth, Landw. in Okarben. 14) Fr. J. Berges, Buͤgerm. in Petterweil. 15) G. K. Hoffmann, Metzger in Schotten. 16) G. Patz, Fabrik. in Gießen. 17) W. Fey, Kaufm. in Alsfeld. 18) K. Alles, Pachter in Bönstadt. 19) Chr. Lony, Bterbr. in Gießen. 20) J. Wilhelm, Fischer in Butzbach. 21) J. Fink, Gastw. in Vilbel. hausen. 23) J. Ruckelshausen, Landw. in Michelbach. 24) J Rausch in Schadges. 25) G. Dechmann IV., Landw. in Bleichenbach. 26) H. Lang J. in Stockhausen. 27) J. Weigel III. in Heidelbach. 28) Dr. A. Nau⸗ mann, Professor in Gießen. 29) J. Morschel in Nieder⸗ Weisel. 30) W. Plank II., Gerber in Gießen. Darmstadt. Ein geborener Darmstädter. Dr. J. Seriba, z. Zt. Privatdocent der Chirurgie und Augen- heilkunde an der Universität zu Freiburg, hat unter 22) H. Friedrich V. in Heimerts-⸗ ö dur I. Nummern zuführen, Karl Fosse von 08 3019 572 1078 1330 147 dsl Ale 9590 2 3100 3ʃ 16038 60 16506 65 ll in hie stehende beg gehe 4 4 1 der Negserung von an einen Nn als drosesser an die Universtiät zu ddo erhalten und angenommen, an welcher Hochschule in Futscher Sprache doeirt wird und bereits mehrere deutsche , gelehrte mit bestem Erfolge wirken. unt Allerlei. Biel, 3. Marz. Hier und in der Mittelschweiz fanden feige Er* statt. Die Zahl der Todt türzt, en be eapel, 4. März. Bei Casamiectola(Insel Ischia) nd ein Erdbeben statt, wodurch nahezu über die Hälfte Distriets eine grenzenlose Zerstöͤrung verbreitet wurde. ach dem Schauplatze des Unglücks ist Hilfe abgesendet. a 1 sind 200 Häuser einges *. viele andere unbewohn⸗ trägt 70. Die Schwer Verloosungen. 0 1 Frwundeten werden auf 32 geschaͤtzt. Aung, f 1 9 Nassauische fl. 25⸗Loose v. 1837. Ziehung 6 1 n 1. Februar 1881. Heimzahlung am 1. Mai 1881. r. 4687 fl. 15,000, Nr. 2610 fl. 3000, Nr. 92864 1 2000, Nr. 86834 fl. 1000, Nr. 8105 40872 à fl. 400. 9* 70394 85083 à fl. 200, Nr. 44955 54862 à fl. 100, er. 369 3689 5385 15652 17327 927 20978 23229 332 27581 46490 840 63871 66588 63073 87843 8 495 96218 97152 101626 à fl. 65. Nr. 497 1626 1 2057 4647 5420 6785 8123 8374 9172 15628 1 881 18830 19024 25126 468 27357 28204 488 30577 3186 33509 34852 36785 38377 39053 42485 4469 1 7 41 45235 506 46920 51370 722 54566 56020 232 1 157126 58893 60490 61556 673 64872 65432 68879 9 69781 71822 73448 655 76827 77226 79421 737 10 3068 237 84368 97 87990 88161 90655 92691 901 a 5 101269 103428 685 924 à fl. 55. Die übrigen ammern, die wir wegen Mangel an Raum hier nicht ** ose von 1845. Serien: Karlsruhe, 28. Febr fführen, konnen auf unserem Bureau eingeseher 3 1 mwerden. ziehung der badischen 35 fl. 1 28 72 131 146 149 S 331 406 472 506 609 632 674 725 760 794 818 1478 1577 1690 2134 2148 2167 0 2676 2832 2838 * a—— ben A L — 0 3121 3135 3163 18 3329 3650 3651 2 4325 4393 4408 8 4715 4737 4801 4 1 5159 5164 5215 1 10 5713 5725 5748 + 6077 6098 6121 6 6579 6631 6672 1 7022 7065 7118 —— neee — 41 1 8 1 3 2 1078 1087 1091 1125 74 1186 1238 1253 1268 1753 1865 2024 2045 2306 2392 2507 2553 2879 2902 3021 3081 3188 3267 86 3308 3768 3819 4142 4166 4523 4537 4541 4660 5003 5018 5025 5 5439 5537 5571 5821 5895 5936 6001 6155 6267 6341 6440 6714 6748 6794 6847 7140 7157 72 7 7507 7549 7791 7800 k. Ba yerische Thlr. 00 ⸗Loose von 866. n vom 1. März 1881. Nr. 26 73 99 110 195 216 222 256 275 585 660 671 699 705 743 861 1178 1552 1997 2591 winn⸗ 1228 1 282 1257 1377 1408 1417 1433 1464 1569 1580 1624 1629 1736 1926 1950 1974 2005 2 077 2110 2264 2330 2392 2481 2514 2929 2970 3030 3038 3089 3091 3144. Die Ge Ziehung Augsburger 70, S. 797 9 findet am 1. Mai 1881 statt. 7 fl.⸗Loose von 1864. Gewinn Ziehung vom 1. März 1881. S. 1612 Nr. 25 fl. 8000. 46, Rr. 38, S. 797 Nr. 7 fl. S. 687 Nr. 5 kr. 8, S. 1737 Nr. S. 1860 Nr. 64 100. S. 46 Nr. 13 79 Erinnerung von Misstonsdirektor Wangemann.— Schloß Stetten im Remsthal. Von R. Lauxmann. Mit 4 Illstr. — Aus der Einlage. Von E. Freytag.— Am Familien⸗ tische: Ein Krankenhaus im Stile der Potemkinschen Dorfer.— Die Presse im Reiche der Mitte. Von H. Bay. Mit zwei illustrirten Vellagen: Umschau auf gewerblichem Gebiete.— Umschau in fernen Landen. Illustrirte Weltgeschichte für das Volk. Unter besonderer Berücksichtigung der Kulturgeschichte in zweiter Auflage neu bearbeitet von O. v. Corvin u. A. Die vorliegenden Lieferungen 46— 50, mit welchen der III. Band der„Illustrirten W̃ 4. 90, N eltgeschichte“ abgeschloss d. 549 10 N. 1 S. 607 Nr. 14, 9 61 89, ist, umfassen die beiden interessantesten 8—— 946 38 2— 9„.— 2 1 40 tenen, Bezüglich der Kreuzzüge sind in objektipster S 505 r. 28 61** 46 5 18 7** 80 9 1 0 1 Weise sowohl die Lich tseiten dieser langandauernden kriege⸗ 7, S. 318 Nr. 40 00 00. 51 70 S. 437 Shen and gedtigen Frregung, ois ouch die lee 5 3 8 1 e 1 a en. 5 Schattenseiten der schlimmen Joigen erörtert. Die Nr. 46 65, S. 511 Nr. 2 98, S. 607 Nr. 109 83, Glanzperiode der Hohenstaufen er noch he S. 791 Nr. 4 61 63 72, Nr. 74 97, S. 1100 Deutschen mit Stolz. Aus der reicher zahl — a a 37 e—.— 1 — 8 94; S. 16256 Nr. 122 2137 51 63 65 9 94, S. 17 7 u nen möchten wir vorzugsweise Nr. 15 82 96, S. 1860 Nr. 4 20 26 85, S. 11 Nr. 3 de Neuville„Saladin läßt die 64 a fl. 30. Auf alle übrigen Nummern am ö rziehen“, den gest 1. Februar 1881 gezogenen Serien entfällt zering Vogel a Gewinn von f — Serier tadt F n⸗Ziehun 547 563 883 3047 3889 3 7066 7539 8 9438 9507 95 Gewinn 3977 4782 4960 5705 6524 6748 Ziehung findet am 15. März 1881 statt. E 7. reiburg Fr. 10⸗Loose von 1879. g vom 15. Februar 1881. Nr. 29 906 1145 1555 1661 1727 2047 461 8537 8669 8970 9190 9282 53 9784 10149 10522 10633 10728. Braunschweig, 1. März. In der heutigen Serien Ziehung der Braunschweiger 20 Thaler-Loose wurd folgende Serien gezogen: 74 996 1054 1061 152 1673 1829 1842 2480 25 8 99 1035 5114 5273 5638 5744 5967 6536 6649 7160 7537 7542 7893 8050 8636 8950 9051 9095 9339 9432 9660 9859. Wien, 1. März. In der heutigen S u der ͤͤsterreichischen 100 Gulden-Loose vom Jahre 1864 fiel der Haupttreffer von 200,000 fl. auf S. 3798 Nr. 84, der Treffer 20,000 fl. 7 Treffer von 1 von 10,000 fl 5,000 fl. auf wurden fol gezog 11049 1434 2070 2 2915 3446 3547 3798 3800. Literarisches. Daheim. er. 21 ent Ut: D rothe Gold. Roman- Der Palast der D 0 Ve N st N 3 8 1 1781 A 8 8 0 N seine Tochter Im Lag der 2 Boer nd das lebens rtenuovo“ von N. Sanesi empfehl en. Geld ⸗Caurs. Frankfurt am 5. März 1881. aii„„ e. .* 16 14—18 o 20 41—46 . ĩ˙. reo„„ ů n G—A Die Redacti „ Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülicheplatz in Cöln allein ügten Cilniscen Wassers 6 1 Die Expedition des Anzeigers. Freitag den 11. d . in hiesigem Ratbhauf Lande früher C. Me 5 Vorstadt einer drit gesetzt, und wenn die ten Tax rell letzten Versteigerung 1. migun 9 alsbald ertheilt werd Friedberg den 4. M Großherzo Versteigeru 9 0 ugs irz 1881. 5 An zeige. ohanr iller zu Fried rledber in der n der Burg e Die zum Nachlasse des J eg gehörigen Immobilien, als: 14 Gmarkung 5 Tr IV. Nr. 69, 306 Kl. Acker im Ell 1 b. Gemarkung O K. r. 348, 531 Meter 1 9 K.„ 63, 831„ * 4 . 2 96, 981 958 97, 469 „1982, 909 Donnerstag Abend freiwilligen Antrag 1. stbietend versteigert wer Großherze Monat t, ist zu verk 1 on des Anzeiger — Ockstadt am 7. März 7 len auf hiesigem Rathhauf am er den. zliches lufen. lebig 1 bder Grenze, Ddase Acker am Pfaffenbrunnen, Acker an der B Ir berger nze, Grabgarten im Nied hrabg mim Ried, Wiese daselbst a Drei märker 10. d. Mt rben nochmal öffentlich . zericht ckstadt. Eine schöne Gulldogge, 17 N 897 Preiset mäßigung. L 5 Pfund 1 bf. Hofapotheke zum Engel. C. Görtz. Uechenschafts-Pericht Sparkasscuvereinsz 1 Klein Karben eingetragene Geno vom Jahr 1000. Festgestellt in der Generalversaaml r. 1881. bachweis des Vermögens. * letiv M J M. Pf An verli n Kap n 13 J „ rückst zen Kaufsch ger 28198 „ rückst J zinsen 19 Kasse rra 6930 124 Summa 7168712 1— B Pass a An ordentli Linlager 18696 09 1 00 1 Ei age 148930 30 1 2022. 59 Bilauz. Summa Activa 1 1 62 Summa ssiva 67632 1 N Kass 4** 1080 03 396 Für den Vorst Strübel. Ein schwarzes Mohairtuch wur zestern Abend von* ex' 1 erloren. 3 gefl. Rückgab e an die Exped. de Anz. wirt beten. 399 U U U 6 leihe Caschenlüc er, mit un tickerei, far Kragen, Nenichetten, Tüllkrausen, 4 Spitzen, Schleier, Bünder, Blumen, Federn, Negligéhauben, Kopftücher, Myrtenkrän Corsetten, Un Brusteinsätze für Herrenhemden, Herrenkragen, Strümpfe, 30 Sollen wie rut „ Fucher ze, Moiré-, leinene und Alpala-Schürzen, terröcke, Rockhalter, Aufstecklümme, feine pfbänder, Hosentrüger, Portemonnaies, Fücherhalter zu den billigsten Preisen Heirathsgesuch. ten 5 0 7 brit, [wünf 2 0 icher Erz son ö 4* 7 1 0 0 K. 13601 Rudolf Ne in kranklurk a. U. enden. W viegenheit Ehrensache. A Ct 26/11.) Wollene und seidene . Halsfüche schiedenen Größen e und Da men, ers billig bei K. Ir 15 ich eben der Post. Ein Springer e N * 1 irben den 3. Marz 1881 877 4 englische Bastard Eber 3 Pachter Puth. Hesticte Kinderkleider, u 8e 10. K. Friedrich. N e von J. Pfeffer& Metzend orf Friedberg naͤchst dem Ba große“ Auswahl aller feineren und gewöbul Möbel. Billigste Preise, reellste 2 g. K. Friedrich. Preis Verzeichnisse gratis und kranco.— Eingetragene Genossenschaft. Vorschuß- und Treöif-Veresn zu Friedberg. 600 General Versammlung. Die siebenzehnte ordentliche Generalversammlung des Vorschuß- und Credit-Vereins, eingetragene Genossenschaft, findet Samstag den 12. März l. J., Abends 8 Uhr, im Saale der„Drei Schwerter“ statt und beehren wir uns, hierzu unsere Mitglieder und alle Freunde des Vereins einzuladen. Tages Ordnung: 1) Geschäftsbericht des Vorstandes. 2) Bericht des Ausschusses uber die Pruͤfung der Bilanz pro 1880 und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des 4) Besprechung über die Remuneration eines Gewinnes. Beamten. 5) Ergänzungswahl des Ausschusses. 1. Nach F. 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Jean Huber, Rechtsanwalt Jöckel, Adam Stein häußer, Carl Trapp und ist deren Wiederwahl statutengemäß zulässig. Friedberg den 8. März 188m. Für den Ausschuß: Bürgermeister Carl Scriba, erster Vorsitzender. Musikverein zu Friedberg. Concert Sonntag den 13. März 1881, Abends 7 Uhr, im Trapp'schen Saale unter gütiger Mitwirkung von Frl. Louise Knispel(Sopran), Frl. Schulz(Alt) aus Darmstadt, Herrn L. Goetjes(Tenor) vom A. Müller(Baß) aus Frankfurt a. M. Zur Aufführung kommt u. A.: Das Oratorium„Paulus“ von F. Mendelssohn— Bartholdy, erster Theil. Stadttheater zu Frankfurt a. M., sowie Herrn 898 ososss%οο% a i Der a 5 Dußbacher Frühjahrs- Fasel., Juchtvieh- und; 5 Schweinemarkt findet statt am 10. März 1881. Dabei Butzbach den 2. März 1881. 49 O G durch die Verloosungs-Commission. Prämiirung von Faseln durch den landwirthschaftlichen Bezirksverein und von Rindern Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen Geräthen. FFFECCTCTCTCTC0Cb0TCT00TcT0TTbTbbTbTTTTTTTTTTC erfolgt: Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küchel. 0 SSO dss 12⁵ befindet. Anerkannt gute Küche. Frankfurt a. M. Vorzügliches Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Mestauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraste Nr. 31 Bier. Billige und prompte Bedienung. H. J. Simon. Carl Bindernagel's Annoncen Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren⸗ Empfehlungen, Versteigerungen le Ze i Berechnet wird nur der Originalpreis der betr. Zeitung. Die Annoncen⸗Aufgeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. werden an alle Zeitungen vermittelt. Expedition. Von Zeche Ringeltaube, deren Kohlen bekanntlich zu den edelsten und besten des Westphälischen Bergwerks⸗Reviers gehören, wurde mir der Alleinverkauf für hiesige Gegend übertragen und empfehle ich mich zur Entgegennahme von Aufträgen für dieselbe zu den billigsten Zechenpreisen. f Homburg v. d. H. im März 1881. 889 Georg Schick. Ein Garten am Mainzerthor, ½ Morgen, ein desgleichen in der Langgasse, ½ Viertel, und ein Grasgarten daselbst zu vermiethen oder zu verkaufen. Auskunft bei der Exped. des Anzeigers. 891 Ein noch gut erhaltenes Clavier Einladung des Volks⸗Bildungs⸗Vereins zu Friedberg zu dem Donnerstag d. 11. März l. J., Abends 7 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Dr. med. Schott aus Frankfurt a. M.: Der gesund⸗ heitliche Werth der Bewegung. Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg, 7. März 1881. 979 Der vor fand 2 9 Ludlam! 893 Nächste Camité-Sitzung Mittwoch zwischen den Jahren. 83 2 U 1 Der Alice Verein für Frauenbildung und Erwerb in Gießen eröffnet am 25. April d. J. sein 5. Semester mit 1) einem all- gemeinen Cursus, 2) einem Schneiderkursus, 3) einem Lehrerinnenkursus. Programm und nähere Auskunft ertheilt Fräulein Elisabetha Müller, Lehrerin an der Alieen-Schule. 887 Der Vorstand. Heute wieder U 05 1 U 0 10 rischer Cabliau F Wilhelm Fertsch. s Einen Lehrling sucht Sen es Schreinermeister. Monogramme auf Briefbogen& Converte besorgt billigst und in ele- gantester Ausführung Carl Bindernagel in Friedberg. Stroyhute werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt bei S K. Friedrich. er 2 F Im Bügeln in und außer dem Hause empfiehlt sich Anna Rohmann, 895 „ ubnhaft bei Herrn Lochmann in der Burg. % Danksagung. Für die mannigfachen Beweise herzlicher Theilnahme sowohl während der Krankheit als auch bel der Beerdig— ung unseres unvergeßlichen Kindes Thereschen, sowie für die überaus große Blumenspende, sagen wir hiermit unseren herzinnigsten, tiefgefühltesten Dank. Büdesheim am 5. März 1881. Die tieftrauernden Eltern: Gustav Lanz, Lehrer, Bertha Lanz, geb. Schneider. steht zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 875 Verantw. Red.: Car! Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu ei tie Beilage.) ung be seinel die 1 nife lehnt den Cisu den Oege eil! welle Crsut landf stehel durch lunge bekal 0 5 des Lehr Düf von halte 0 im 2 der 88. lch Für wirf unge. Ausf Dien wün eutbe Com raths st die ung Wirth * Inner liberg ihrer Ang bi solche jeder unter links den 6 freun „ Tag Sach ereint 7 Über t geen U * — 3 — * ich. Geilage. — N29. cher Anzeiger. Deutsches Reich. Darmstadt. Die zweite Kammer hatte seiner Zeit den Antrag des Abgeordneten Dittmar, die Organisation des niederen Forstdienstes be— treffend, mit allen gegen drei Stimmen abge— lehnt, und die erste Kammer ist diesem ablehnen— den Beschlusse beigetreten, hat damit aber das Ersuchen an die Regierung verbunden, die in den landstaͤndischen Verhandlungen über diesen Gegenstand entwickelten Ansichten nach Thunlich— keit zu berücksichtigen. Der berichtende Ausschuß zweiter Kammer beantragt Nichtbeitritt zu diesem Ersuchen mit der Motivirung, daß die in den llandständischen Verhandlungen über den in Frage stehenden Gegenstand entwickelten Ansichten nicht durchweg übereinstimmen, überdies die Verhand— lungen der ersten Kammer noch nicht vollständig bekannt sind. ö Darmstadt. Die von dem Curatorium des Gymnasiums in Laubach vorgeschlagenen Lehrer Mohr in Laubach und Schoͤttler in Düsseldorf wurden bestätigt. 00 5. Marz. Der Großherzog ist heute von Dresden, wohin er fich von Berlin begeben hatte, hier eingetroffen. Rumpenheim, 4. Marz. Heute verschied im Darmstädter Hof auf der Zeil in Frankfurt der Prinz Georg von Hessen im vollendeten 88. Lebensjahre. Zu der Beisetzung, welche nächste Woche hier stattfindet, werden viele fremde Fürstlichkeiten eintreffen. Der Prinz von Wales wird schon morgen früh hier erwartet. 3 „ 8 wurde gegen die Stimmen der Commisstonsmitglieder gestrichen. — Dem Bundesrath liegt ein Gesetzentwurf vor, wonach eventuell Schwimm-, Tanz- und Turnlehrern, sowie Volksanwälten, Trödlern und Auctionatoren unter bestimmten Voraussetz— ungen der Gewerbebetrieb untersagt werden kann. — Deutschland erklärte sich bereit, die austro deutschen Handelsvertrags-Verhandlungen wieder aufzun hmen, welche wahrscheinlich noch in diesem Monate stattfinden werden. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 5. März. Das Herrenhaus hat mit großer Mehrheit den Antrag Widmann's, den Gesetzentwurf, betreffend die Abkürzung der Schulpflicht, der staͤndigen, aus 15 Mitgliedern bestehenden Unterrichts Commission zuzuweisen, angenommen. Cardinal Schwarzenberg hatte die Einsetzung einer Com— mission ad hoe beantragt. Frankreich. Paris. Eine Verfügung im „Journal officiell“ untersagt die Einfuhr und Durchfuhr von aus Deutschland und Elsaß— Lothringen kommendem Vieh, mit Ausnahme solcher Stücke, von denen constatirt ist, daß sie aus O keine ansteckende conservativen dem Osten kommen, wo Krankheit herrscht. — 4. März. Der Senat beschloß, die Ein fuhr von Leinen und Hauf zollfrei zu lassen, und nahm die für Petroleum von der Kammer beschlossenen Zollsätze an. Großbritannien. London, 4. März. Berlin, 4. März. Der Reichstag nahm den Antrag Majunke wegen Sistirung des gegen den Abg. Stötzel vor dem Landgerichte in Essen schwebenden Strasverfahrens an, wählte den! Abg. Weber(Magdeburg) zum Mitglied der Reichsschulden⸗Commisston und verwies den Ge- setzentwurf über Fürsorge für Wittwen und! Waisen der Reichsbeamten an eine Commission! von vierzehn Mitgliedern. Der Gesetzentwurf, betreffend die Küstenfrachtfahrt, geht gleichsfalls an eine Commission. Bei Berathung des Ge— setzentwurfs über Besteuerung der Dienstwohn ungen der Beamten stimmte Fürst Bismarck den Ausführungen Reichenspergers hinsichtlich des mit Dienstwohnungen getriebenen Luxus bei. Er wünsche nur da Dienstwohnungen, wo sie un entbehrlich seien. Die Vorlage geht an eine Conmission von vierzehn Mitgliedern. f— Nach einem Telegramm des Commerzien raths Baare an die„Berliner Börsen-Zeitung“ ist die in verschiedenen Blaͤttern enthaltene Meld ung von seiner Berufung zur Leitung der volks wirthschaftlichen Abtheilung im Reichsamte des Innern gänzlich unzutreffend und auf Erfind— ung beruhend. — Die„Nat. ⸗Ztg.“ schreibt: Die national— liberale Fraction des Reichstages beschloß in ihrer gestrigen Sitzung einmüthig, von Aufstell ing eines Programms vorläufig abzusehen, ein solches für die Wahlen vorzubehalten, sich von eder grundsätzlichen Opposition fernzuhalten, inter voller Selbstständigkeit nach rechts und inks den liberalen Standpunkt festzuhalten und been Seecessionisten gegenüber nach wie vor eine reeundliche Haltung zu beobachten. März. Fürst Bismarck hatte dem „Tagebl.“ zufolge heute mit dem König von Sachsen und dem Großherzog von Baden längere betsönliche Besprechungen über seine Politik. — 5. März. Aus parlamentarischen Kreisen verlautet, der Kriegsminister habe in der heutigen Sitzung der Vudgetcommission einer Entlastung des Militär-Etats um den für die Waffen Etablissements ausgeworfenen Betrag von einer Million zugestimmt. Der für die Ausdehnung er Einstellung der Rekruten von vier auf sechs — — 9. Wochen angesetzte Betrag von 400,000 Mark * Unterhaus. Kriegssecretär Childers beantragte gestern Abend 9½ Uhr Vertagung der Debatte Der Antrag wurde nach einstündiger Discussion mit 277 gegen 28 Stimmen angenommen. Chil ders entwickelte hierauf die beabsichtigte Heeres reform. Das Alter der Rekruten solle von 18 auf 19 Jahre erhoht, die Rekruten wie bisher auf 12 Jahre angeworben werden, aber anstatt sechs, künftig sieben Jahre bei der Fahne bleiben. 1 Die auswärts dienenden Soldaten sollen im Nothfalle acht, die in Indien dienenden stets acht Jahre bei der Fahne bleiben. Die Reser visten können vor oder bei Ablauf ihrer Dienst zeit mit Option weitere vier Jahre im bleiben. Die Regierung schl Localisirung des Heeres vor, so stets ein Armeecorps von 18 Linienbataillonen, 3 Garde Bataillonen, 6 Cavallerie-Regimentern, 17 Batte rien für den Dienst im Auslande bereit ist. Die Regierung schlägt endlich Aufhebung der körper lichen Züchtigung vor.— Gladstone antwortet Lord Elcho, er glaube, die mit Basutos vereinbarte Waffenruhe sei verlängert. Unter staatssecretär Dilke antwortet dem Deputirten Arthur Arnold, er sei nicht informirt, daß die 1 daß den Russen Merw besetzt haͤtten oder demnächst be setzen würden.— 5. März. Oberhaus. Cran brook tritt bei Fortsetzung der Debatte über Lytton's Antrag, betreffend Kandahar, energisch für das Verbleiben in Kandahar ein. Herzog Argyll antwortet, indem er erklart, daß die Politik der vorigen Regierung völliges Fiasko gemacht habe, jetzt sei nur die Wahl zwischen der Politik vor 40 Jahren und der völligen Einverleibung Afghanistans. Granville bekämpft Lytton's An trag, obwohl kein Bündniß mit Rußland und absolut kein geheimes Abkommen vorhanden sei. Er sei hocherfreut, zu sagen, Bezieh ungen mit Rußland die freundlichsten seien, wie Eugland sie mit allen anderen Mächten wünsche. Lytton's Antrag wird mit 165 gegen 76 Stimmen daß die angenommen. Die Majorität gegen die Regier ung beträgt 89 Stimmen.— Das Unterhaus nahm in zweiter Lesung die irische Waffenbill mit 145 gegen 34 Stimmen an — Die amtliche„Gazette“ publieirt den Auslieferungsvertrag, der zwischen England und Holland abgeschlossen und am 5. Januar 1881 wenn 18 1 Dienste lägt eine Reform der ratificirt ist. Der Vertrag tritt zehn Tage nach der Veröffentlichung in Kraft und ist in sechs Monaten kündbar. — 4. März. General Wood ist gestern im britischen Lager zu Mountprospect eingetroffen. Türkei. Coustantinopel, 4. März. Bei dem Wochenempfang des Ministers des Aeußern erschienen die Botschafter nicht, dagegen deren Dragomans, welche ihre Verwunderung über die Verzögerung in Beantwortung der Note der Botschafter seitens der Pforte ausdrückten und Be— schleunigung empfahlen. Assym Pascha versprach ungesäumte Antwort. Ein heute erschienenes Irade ernennt Server Pascha und Ali Nizam Pascha zu Delegirten für die Verhandlungen mit den Botschaftern in der griechischen Frage. — Die Pforte verlangte von der Verwaltung einen Steuervorschuß von 200,000 Pfund, die Verwaltung verschob die Entscheidung bis zur Zustimmung der europäischen Interessenten. Rumaͤnien. Bukarest. Der Minister der öffentlichen Arbeiten brachte bei der Kammer der Deputirten eine Vorlage ein, betreffend die Organisation des Eisenbahndienstes und über den Betrieb der Eisenbahnen. Amerika. Washington, 4. März. Schatz⸗ secretär Sherman hat seine Entlassung genommen. Präsident Hayes sprach bei Einlegung seines Vetos gegen die Fundirungs-Bill wiederum die Hoffnung aus, daß noch in gegenwärtiger Session ein geeigneter Gesetzentwurf angenommen werde. In voller Erwägung, daß der Zinsfuß für Obligationen auf 3½ anstatt 3 pCt. festzusetzen würde er sein Veto nicht eingelegt haben, der Gesetzentwurf nicht Artikel 5 enthalten hatte, der ihm als erster Schritt zur Umwälzung des Systems der Nationalbanken erschien. März. Der Amtsantritt des Präsi⸗ el, —. denten Garfield erfolgte gestern. Im Capitol hielt Garfield eine Antrittsrede, worin er nach leinem Rückblicke auf das hundertjährige Bestehen der Union * auf die Wohlthaten hinwies, welche die Befreiung gebracht, und die Nothwendigkeit des Universalunterrichts betonte. Das Munz⸗ system anlangend, so sei er überzeugt, daß sich zwischen den hauptsächlichsten handelstreibenden baattenen Arrangements zur Sicherung der all— gemeinen Auwendung von Gold und Silber treffen lassen würden. Das Panama-⸗Canal⸗ Project erheische die Wahrung der amerikanischen Interessen. Endlich mißbilligte Garfield die 14 J un nur„ne [Polygamie der Mormonen und empfahl dagegen restringirende Maßregeln. Garfield leistete dann den Amtseid und wurde in feierlichem Zuge Die nach dem Präsidialgebände zurückgeleitet. definitive Coustituirung des neuen Cabinets ist Blaine wurde Secretär, Lincoln zum Seeretär des Krieges, Windon zum Schatzsecretär Macvilagh zum Generalstaatsanwalt, James zum Generalpost— meister, Kirkword zum Seeretär des Innern, Hunt zum Marineseeretäͤär ernannt. bereits erfolgt. zum Staats⸗ Zur Frage der Errichtung eines Schlachthauses in der Kreisstadt Friedberg. 111. Der anfänglich zweck der offentlichen Besprechung dieser Frage war eigentlich, nur de daß nach den hiesigen Ver ltnissen für eine Nothwendigkeit vorliege uweisen, daf; N 8 seien, um die N so wrechtfertigen. e eis 0 bra n U J eine 5 f 1 erschien e 5 st ch a der ache Auge zu fassen, ehen, ob in Beziehung es Frage übe ber zu treten führbar fallen zu lassen. Die zu diesem Behufe, auf anderwärts gemachte Er fahrungen gegründete Berechnung h 1 worden ist, in dieser Beziehun ber 0 Resultat ergeben, daß die Errichtung eines Schlacht 0 ö 1 N ö N ö ö ö bauses unbedingt als eine hoͤchst vortheilhafte Finanz— spekulation unserer Stadt und Erleichterung un⸗ serer Communalsteuerzahler bezeichnet werden darf, indem, wie die angestellte Berechnung gezeigt hat, die von dem Schlachthause sich ergebenden Einnahmen nach Abzug der Ausgaben einen Ueberschuß von nahezu 4000 Mark pr. Jabr ausweisen. Dieser Ueberschuß wird aber jährlich sich steigern, indem in den vorgesehenen Ausgaben auch die Amortisation des Anlage-Kapitals ins Auge gefaßt ist, die Zinsen davon sich also verringern und endlich, sammt der jährlich erforderlichen Amorti⸗ sationsquote, nach etwa 25 bis 30 Jahren, bis wohin die Amortisation bewirkt sein kann, ganz aufhören, so daß alsdann die volle ungeschmälerte Einnahme mit ca. 7000 Mark jährlich der Stadtkasse und somit den Steuerzahlern zu Gute kommt. Es wird hiernach, nach— dem gleichwie früher der Nachweis der Nothwendigzkeit, so auch nachher die aufgestellte Rentabilitätsberechnung bis jetzt unwiderlegt geblieben ist, wohl nur die Frage übrig bleiben, ob bei einer so überaus günstigen Sach— lage die Errichtung eines städtischen Schlachthauses mit den hiesigen Verhältnissen nunmehr in Einklang zu bringen sein wird. Der Bollée'sche Dampfwagen. Der Bollse'sche Dampfwagen, welcher seit dem Monat Juli vorigen Jahres durch ostentiöse Probefahrten und die darüber ausgegebenen gewissenhaften Bulletins die Ge müther der Berliner in dauernder Spannung zu halten versteht, soll nach der Meinung des Erfinders oder Der— jenigen, welche die Erfindung auszubeuten streben, unter Anderem auch dazu berufen sein, die Eisenbahnen zu ergänzen. Wenigstens spricht sich eine soeben in deutscher Uebersetzung erschienene, von dem Agenten des Erfinders, Cordier, verfaßte und von den Verwertbern der Exfind— ung, Gebrüder Arons, verbreitete Broschüre dahin aus. Wo weder die Vollbahnen, noch selbst die Seeundär— bahnen mit ihrem massigen Apparat mehr hingelangen können, wo sich starke Terrainhindernisse vorfinden und wo der Verkehr ein nur geringer, mehr sporadisch auf⸗ tretender ist, da soll der Dampfwagen das Feld seiner Thätigkeit finden. Nicht in Abrede zu stellen ist, daß die Aufsammlung des Detailverkehrs noch viel zu wünschen übrig läßt. Die Eisenbahnen wirken als Verkehrsmittel ungemein intensiv, aber die Zuführung und Abstoßung der Massen erfolgt in weit lanzsamerem Tempo und läßt deßhalb die Energie der Eisenbahnen noch nicht in dem Maße ausnutzen, in dem sie ausgenutzt werden könnte, wenn sich z. B. die Qütermassen auf den Landstraßen mit annähernd derselben Geschwindigkeit und Concentrirt heit bewegten. Es erscheint deßhalb jetzt, wo der Eisen— bahnbetrieb auf einer so hohen Stufe steht, daß er kaum weiter foreirt werden kann, kein unrichtiger Weg zu sein, wenn man die Verkehrsbedingungen vom anderen Ende, in den letzten Ausläufern, zu bessern strebt. Ob aber die Erfindung und praktische Anwendung der Dampfwagen ein erfreulicher Schritt nach Vorwärts auf diesem Wege ist, bleibt eine andere Frage. Darüber ist wohl in technischen Kreisen kein Zweifel, daß der Dampfwagen als„Dampfdroschke“ oder „Dampfkalesche“, als welcher er gerade sich binnen kurzer Zeit die Sympathieen des Berliner Publikums ge⸗ monnen hat, auch nicht die mindeste Zukunft hat. Die⸗ selbe erfordert zu ihrer Bedienung zum Mindesten einen Heizer und einen Führer. Der Erstere mag nicht viel höher zu stehen kommen, als sonst ein Kutscher; aber der Führer muß ein besonders intelligenter, mit einem hohen Grade von Geistesgegenwart begabter Mann sein, wenn er die ihm zufallenden, gleichzeitig und von einer Stelle aus zu verrichtenden Functionen des Dampfregu⸗ lirens, Steuerns und Lenkens exact und schnell erfüllen soll. Bei dem in Berlin kursirenden Dampfwagen ist es einer der Miterfinder, ein erfahrener, gereifter, außer— gewöhnlich geschicker Mann; dieser ist mit den Eigen⸗ thümlichkeiten der Maschinerie genau vertraut und erzielt deßhalb die in der That staunenswerthen Resultate in Bezug auf Lenkbarkeit und Schnelligkeit des Wagens, welche als gute Empfehlung der Maschinerie willkommen sein mögen, aber bei anderen Führern vergeblich erstrebt werden würden. Aehnlich geschickte Männer sind, sofern sie wirklich in der wünschenswerthen Anzahl gefunden und angelernt werden können, sehr theuer. Dazu kommt der ganz bedeutende Anschaffungspreis und die kost⸗ spielige intermittirende Feuer-Unterhaltung; kurz, die Dampfdroschke käme ganz erheblich theurer, als die ele— ganteste Droschke 1. Classe. Etwas günstiger würden sich die Verhältnisse da ge⸗ stalten, wo der Dampfwagen als Omnibus ausgebaut wird, also um zur Beförderung einer größeren Zahl von Personen zu dienen, besonders wenn dabei vorausgesetzt werden kann, daß der Omnibus nur bestimmte Touren zu bestimmten Zeiten macht und stets reichlich besetzt ist. Er würde dann ganz den Charakter der Tramways annehmen. Aber auch hier ist er eines Erfolges, einer Ueberflügelung der Tramways durchaus nicht sicher. Die letzteren werden lediglich dadurch rentabel, daß sie in Spuren gehen, dadurch wird ermöglicht, daß eine verhältniß mäßig kleine Kraft große Lasten mit ansehnlicher Geschwindigkeit fortbewegt, wobei es gleichgültig ist, ob diese Kraft durch Pferde oder durch eine Dampfmaschine hevorgebracht wird. Der Lauf des Dampfomnibus auf der unzugerichteten Straße aber verschleißt einen großen Theil Kraft und erfordert eine ungebührlich starke Ma schine und dem entsprechend schwere Construction des Wagens. Wahrscheinlich ist es deßhalb trotz des von Cordier gegebenen Versuches einer Gegenrechnung, daß das Legen einfacher Geleise auf den Landwegen und Ein⸗ führung der Tramways billiger zu stehen kommt, als der Betrieb durch einen Dampfomnibus à la Bollse. Ein solcher macht für schnelle und billige Fahrt eine gute und sorgfaͤltig unterhaltene Fahrbahn so wie so schon zur Bedingung und erfordert die Unterhaltung des Planums in der ganzen Breite, während dort nur die Spurenweg— breite zu unterhalten ist. Mancherlei Unzuträglichkeiten würden sich aber, abgesehen von den hoͤheren Kosten, noch herausstellen. Auf seeundären Strecken würde man doch nur einen, höchstens zwei solcher Wagen können laufen lassen. Nun stelle man sich vor, daß durch irgend welche Zufälle die Maschinerie versagt; die Personen müssen befördert werden; hätte man Geleise liegen; dann könnte man die Dampfkalesche schließlich durch ex impro— viso vorgespannte Pferde vorwärts bringen; so aber ist das Vehikel mit der Personenfracht gar nicht zu bewegen. Auf solche Zufälle muß gerechnet werden, wenn man sich nicht den kostspieligen Luxus erlauben will, eine unnöthig große Zahl von Dampfomnibussen in Reserve zu halten, wobei sie übrigens an Güte schnell einbüßen würden. In diesem Falle bedürfte man auch einiger erfahrener Maschinisten, welche für die Erhöhung der permanenten Unterhaltungskosten erheblich ins Gewicht fallen. Da es aber nicht unwahrscheinlich ist, daß solche Dampf— Omnibusse von Seiten des Publikums wenigstens in der ersten Zeit ihres Betriebes einen gewissen lebhaften Zu— drang finden werden, so kann man dem Dampfwagen ohne Spurweg in dieser Form nicht alle und jede Be— rechtigung absprechen. Aber er wird doch auf die Dauer niemals den Rang eines„neuen Dampf-Fortbewegungs- Systems“, wie die Erfinder glauben und in ihrer Broschüre behaupten, sondern gradezu nur den einer Spielerei ein— nehmen, ähnlich wie das in Nord-Amerika zur Zeit auf— getauchte Luftdruckvelociped eine Spielerei mit einem an sich ernsthaften System ist. Noch klarer liegt die Sache dort, wo man wirklich daran denken wollte, den Dampf— wagen zum Transport schwerer Lasten und Güter anzu⸗ wenden; ein solches Bestreben ignorirt nicht nur einfach die letzten 50 Jahre, welche die mit Dampf befahrenen Spurwege für Lastverkehr geschaffen, sondern alle die vorangegangenen Jahrhunderte, die sich dazu eines Spur⸗ weges bedienten, wenn sie auch nur thierische Kraft zur Bewegung benutzten; kurz— ein solches Streben ver— kennt den Vortheil der Spur überhaupt. Sollte es wirklich nothwendig sein, denselben noch zu präeisiren? Derselbe liegt offenbar in der Beseitigung aller eine Reibungs minderung verursachenden Hindernisse, welche sonst den Wagenfelgen in der von ihnen angenommenen Richtung entgegenstehen und sie herüber und hinüber ab⸗ lenken. Eine absolut glatte, ebene Fahrbahn aus Schmiede— eisen müßte in der graden Linie genau denselben Effect haben, wie der in den Schienen erzielte. Nur daß man eine solche weder herstellen kann, noch auch der Kosten wegen herstellen will, ist der Grund gewesen zur Ein— führung der Stein-, Holz- und Eisenspurwege. Will man also ohne Spurweg mit demselben Effeet fahren, dann muß die ganze Straßenbreite ein Spurweg sein, d. h. man muß die besten Straßen-Fahrbahnen haben; As— phalt z. B. kommt der Wirkung des Spurweges schon sehr nahe, und wird deshalb auch in Berlin den Pferde⸗ bahnanlagen empfindliche Coneurrenz und sie nicht mehr dem Güterverkehr zugänglich machen, sobald sich erst ein— mal die Fiaker in ihrer Construetion und im Beschlage ihrer Pferde dem neuen Pflaster aceommodirt haben werden. Deshalb wird die Dampfdroschke auch mit Vorliebe auf Asphaltstraßen executirt; aber gerade da, wo nach der Meinung der Erfinder der Dampfwagen zum Transport schwerer Lasten berufen sein soll, außerhalb der Städte, ist an durchaus ebene Straßen, vor Allem an Asphalt gar nicht zu denken! Selbst wenn also die weiteren Be— denken, die sich erheben, wie starke Beschädigung der Straßenschüttung, Möglichkeit schwerer Unglücks- Fälle, Verderb der dem Verstauben ungemein ausgesetzten Ma— schinerie ꝛc. in praxi glücklich behoben würden, den Grundirrthum, den der Neuerfindung eines längst überholten„Fortbewegungssystems“, beseitigt keine Praxis. Franz Woas. Handel und Verkehr. Friedberg, 5. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.00— 1, Eier per St. 5—0 Pf. S. Friedberg, 4. März. Bei dem am 2. d. M. abgehaltenen Schweinemarkt waren 659 Stück Schweine aufgetrieben, die fast sämmtlich verkauft wurden. In Folge der großen Nachfrage gingen die Preise noch höher als bei den letzten Herbstmärkten. Der nächste Schweine— markt findet am 13. April l. J. statt. Gießen, 5. März. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 5 9 Pf., Tauben das Paar M. 0.80—1., Hühner per St. M. 1.70— 2.00, Hahnen per Stück M. 2.00- 2.50, Enten per Stück M. 2.50— 3.00, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45— 50 Pf., Kalbfleisch 40 bis 44 Pf., Hammelfleisch 54—66 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50—5, Zwiebeln per Ct. M. 11—12. Frankfurt, 5. März. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. per Centner M. 2.80— 4.50, Stroh M. 3 3.60. Eler sind im Preise gewichen; das Hundert deutsche kostete 5 M., italienische M. 6.50. Butter im Großen 1. Qual. 84 Pf., 2. Qual. 75— 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.15— 20, 2. Qual. M. 1— 1.10. Kartoffeln 200 Zoll⸗ pfund M. 5—6. Rothkraut 20—25 Pf., Kohlkraut 15 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., Ochsenfleisch 65— 70 Pf., Kuh⸗ fleisch 45—55 Pf., Rindfleisch 45 55 Pf., Kalbfleisch 45 bis 55 Pf., Hammelfleisch 45—65 Pf., Schweinefleisch 70 bis 80 Pf., Taube 45— 50 Pf., Hahn. 1.50—2, Huhn M. 1— 2, Poularde M. 2.50—3, Wälsche M. 6—12. Mainz, 4. März. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kile M. 4.75— 5.00, Heu per Ctr. M. 3.75—4.00, Stroh per Ctr. M. 2.70— 2.80, Butter ½ Kilo M. 0.90— 1.00, Butter in Parthien 70—80 Pf., Eier/ Hundert M. 1.20 1.25, 1 Handkäse 4—6 Pf., Rothkraut 25— 30 Pf., Weißkraut 6-8 Pf., Blumenkohl 2535 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 12— 14 Pf., 1 Ente M. 2.30— 2.50, Hahn M. 1.50—2, 1 Huhn M. 1.50— 2.— Fruchtmarkt. Walzen eff. hiesiger, M. 22.00— 22.50, fremder M. 21.90 bis 22.70, Amerik. rother Winterwalzen M. 23.50— 23.75, Roggen, hies. u. franz. M. 21.30 21.75, Gerste pfälzer M. 18.75— 19.50, franken M. 19.— 19.50, Hafer nach Qual. M. 14.25— 15.50, Reps M. 27— 28. Rüͤböl etwas fester eff. ohne Faß M. 29.50, per Mal mit Faß M. 28.80. Vom 1. April ab kommt für die Annahme und Be⸗ förderung telegrapischer Post-Anweisungen versuchsweise die beschränkende Bestimmung in Wegfall, nach welcher sowohl am Einzahlungs- als auch dem Bestimmungsorte eine dem öffentlichen Verkehr dienende Telegraphenanstalt sich befinden muß. Bei telegraphischen Postanwelsungen, welche an Orten ohne Telegraphenanstalt zur Post ge— geben werden, wird das Ueberweisungs-Telegramm von der Annahme-Postanstalt mit der nächsten Postgelegenheit der am schnellsten zu erreichenden Reichs-Telegraphen⸗ Anstalt als Einschreibsendung zugeführt. Für letztere hat der Einzahler Porto- und Einschreibgebühr im Vor— aus zu entrichten. Ist eine telegraphische Postanweisung nach einem mit einer Telegraphenanstalt nicht versehenen Postorte gerichtet, so erfolgt die Weiterbeförderung des betreffenden Ueberweisungs-Telegramms von der letzten Telegraphenanstalt bis zur Bestimmungs-Postanstalt eben⸗ falls mit der nächsten Postgelegenheit als Einschreibsend⸗ ung. Es ist in das Belieben des Einzahlers gestellt, ob er das Porto, die Einschreib- und die Eilbestellgebühr für diese Sendung vorausbezahlen oder die Berichtig ung dem Empfänger überlassen will. Telegraphische Post⸗ anweisungen nach Orten ohne Postanstalt werden von der letzten Postanstalt dem Empfänger durch Eilboten zugeführt. Für die Bestellung telegraphischer Post-An⸗ weisungen durch Eilboten kommen die für die Eilbestell— ung gewöhnlicher Post-Anweisungen in§ 21 der Post⸗ ordnung festgesetzten Gebühren zur Erhebung. Die vor— stehenden Bestimmungen finden auch im Verkehr mit Baiern und Württemberg Anwendung. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: Dachdeker Johannes Mos bach von Wallenrod mit Elisabetha Geisel von Steinfurth. Dienstknecht Johannes Tobias von der Lehr von Stammheim mit Elisabetha Möckel von 15. Febr. 18. Febr. Langenhain. Geboren: 16. Jan. Dem Metzger Johann Wilhelm Waas eine Tochter. 17. Jan. Dem Dienstknecht Heinrich Karl Hermannn eine Tochter. 18. Jan. Dem Obsthändler Jakob Nikolaus Stadelmann eine Tochter. 18. Jan. Dem Schmied Friedrich Wilhelm Hanstein ein Sohn. 21. Jan. Dem Kaufmann Karl Maximilian Trapp eine Tochter. 22. Jan. Dem Handarbeiter August Friedrich Gerhard Gatzert ein Sohn. Dem Bierbrauer Johann Valentin Binzel ein Sohn. Dem Gerber Karl Winkler eine Tochter. Dem Schuhmacher Heinrich Wilhelm Georg Heck eine Tochter. Dem Lohnfuhrmann Friedrich Philipp Gunder⸗ loch eine Tochter. Dem Großherzogl. Amtsrichter und Premier- Lieutenant der Landwehr-Cavallerie Wilhelm Herzberger ein Sohn. . Eine uneheliche Tochter. Dem Maurer Konrad Philipp Hottes ein Sohn. . Dem Maurer Friedrich Karl Berg 11. ein Sohn. . Eine uneheliche Tochter. J Dem Kaufmann Joseph Butzbach ein Sohn. Gestorben: . Katharina Ferch, geb. Otto, Wittwe des Ge— schäftsführers Georg Ferch, 75 Jahr alt. 0 p 90 g 2 2 E . 23. Jan. Landwirth Georg Ulrich, 60 Jahr alt. 25. Jan. Anna Maria Elisabetha Ehrhardt, 61 Jahr alt. 26. Jan. Haushälterin Eva Weil, 67 Jahr alt. 27. Jan. Wagner Johann Adam Menges, 74 Jahr alt. 31. Jan. Rentner Kaspar Altmannsperger, 74 Jahr alt. Eisenbahnarbeiter Johann Wäge aus Hemmerts⸗ hausen, 24 Jahr alt. . Steinmetz Anton Brugolt aus Könighaber 20 Jahr alt. Max Strauß, Sohn des Fruchthändler Simon Strauß, 4 Jahr alt. . Maria Magdalena Elisabetha Falk, Tochter des Heinrich Wilhelm Falk, 3 Monat alt. . Fruchthändler Löb Oppenheimer, 62 Jahr alt. . Heinrich Zerb, Sohn des Johannes Zerb, 1 Jahr 10 Monat alt. 19. Febr. Katharina Großhanz von Eichen, 25 Jahr alt. 25. Febr. Jahann Schweitzer von Oppenheim, 51 Jahr alt. 8 S etreffend: Die 352 Legalistrung Deffentliche Aufforderung. des Grundbuchs der Gemarkung Schwalheim. Bei der Prüfung des rubrieirten Grundbuchs der Hemarkung Schwalheim hat sich ergeben, daß die nach benannten Personen in ungestörtem und unvordenklichem Besitze der bei ihrem Namen nach Flur und Nummer bezeichneten Immobilien sich befinden; diese Grundbesitzer Fbdaben den Antrag gestellt, daß vor der Offenlegung des Sirundbuchs den erwähnten Immobilien die Erwerbtitel beigeschrieben werden moͤgen und da dieselben urkundlich icht oder nicht genügend nachgewiesen werden konnen, o fordert man alle Diejenigen, welche ansprüche an diese Immobilien erheben zu konnen ver meinen, hiermit auf, solche so gewiß binnen vier Wochen, Eigenthums dom Tage des ersten Erscheinens in der Oeffentlichkeit un, dahier anzuzeigen und geltend zu machen, widrigen zalls den betreffenden Parzellen der Erwerbtitel im Grund— Zuch beigefügt werden wird. 1. Kreuter, Conrad, Ehefrau Barbara, geb. von Schwalheim: Flur X * „ Nr. „ 2. Röder, Werner, von Schwalheim: 3. Schreiber, Georg, Flur 11 XI * Nr. „ Schmidt, 285. 289. 291 287. 288 110. g. 82. 111 32 39 Ehefrau Regina Marie, geb. 5 Reimer, von Schwalheim: t Flur X Nr. 283. 284 4. Hofmann, Georg, erster, von Schwalheim: P. M. 357 neu Flur VII Nr. 174 5. Dietz, Philipp, von Schwalheim: 3 P. M. 86 Flur 11 Nr. 152 3 308 13 3 5 208 5 91 5 410 4„ 320 9 5. 321 5 1 3 5 38 1 262 „ 605 ei 5 8 * 473. 1 * 464 1 5 9 5 521 a 263 * N 1 6. Hofmann, Conrad, des zweiten, Ehefrau Elisabetha, geb. Huber, von Schwalheim: P. M. 498 Flur VII Nr. 359 7 550 3 3 7. Jörg, Georg, Ehefrau Margaretha, geb. Bingel, von Schwalheim: Flur VII Nr. 234 Z. Reimer, Christian, erster, in Schwalheim: 1 Flur XIII Nr. 78 3 105 1„ 64 7 230 3 108 „ 563 398 53170 1 n 38580 5 300 3 1 5 411 1 1 * 590 3 5 „ 3590 7 „ 342 3. 5 ir 9. Fleischhauer, Karl, von Schwalheim: P. M. 291 Flur Nr. 141 O. Fritzel, Johannes, von Schwalheim: P. M. 44. 48 Flur 1 Nr. 164. 165 5 39 1 1 „ 3826 In„ 381 1„ VIII 159 5. 180 „ 551 An„ 268 3 173. 5 5— 5 1 * 382 3 5 299 5 588 3 5 11. Schreiber, Konrad, Erben, von Schwalheim: Flur 1 Nr. 227 *„ 207 12. Dietz, Heinrich, von Schwalhelm: P. M. 189 Flur 1 Nr. 76 5 N 72 7 294 4 5 „ 292„ VI„ 7 162. 5 1 296 11 8 „ 296 1 1 „ 448 VI f „ 497 37 1 1 137 4 5 „ 139 1 8 5 42 1 7 „ 245 5 Hin J 1„ X„ 4 563 9 4 5 67 J. 1 53 1 8 1* ö 3 7 N 851 11 N P. M. 268 Flur XIII Nr 8„ XIII* „ 574„ X„ 11. Meyer, Ehristlan, von Schwalheim: P. M. 296 Flur vI Nr. 68 7 296 VI 100 160„ XII 72 14. Fleischhauer, Peter, der zweite, von Schwalheim: Flur VI Nr. 247 „ XII„ 620,9 15. Karl Bingel resp. Karl Bingel Wittwe von Schwal— heim: P. M. 589 Flur x Nr. 419 589 5 3 16. Lack, Konrad, von Schwalheim: P. M. 356 Flur VII Nr. 157 1 384 3 22 n 5 7 17. Hensel, Konrad, von Schwalheim: P. M. 174 Flur VI Nr. 55 1 9 3 *. 412 F 21 1295. 33384 „ 295 3 1 1. 7 3 1 379 18. Gemeinde Schwalheim: P. M.— Flur Nr. 69 5 1 3„ 6— 3. 5 434 3 91292 „ 0 N 5 20 * 422„ 7 355 7 146„ 5 6 369 5 1 5 809 1„ 40,5 „ 369 3„ 40,6 4.„ VII„ 375 1 3 3 1 02.„ 482 „ 494 3 ar „ 494 Aa f 5 194,10 3 a * 602 7** * 65 0 7 068„ 5/10 * 606 5 3002 N. 3. 343 5 534 * * XI 3* . n e I 1 1 1 3 * 516 1 *. * 494 e „ 20„ XIII „ 25 XI 19. Schule, die, Schwalheim: P. M. 49 Flur 1 * 70 I „ 388 33 „ 385„ VII 98 21 . 1 5 0 1 1 8 603 3 i i 1 1 5 550 5* 2 24 XII 2 386 5 248„ XIII* 20. Kirche, die,(Schwalheim: P. M. 29 Flur 1 Nr. 96. 97 5 1 721 a 86 5 29 8 86 1 5 0 „ 5„ 155 „ 1 717 1 1. 17 5 1 9 „5.„ 431 3 7 8 11 * 1 1 99 5 n„ 1090 5 11.„ 358 4„ VIII 12 7 i 5 i 138 5 l„192 1 2„ 10 **** U 92 1 5 U** 309 „ 452 1 81 „ 8„203 P. M. 112 Flur xII Nr. 109 „ 119„ XII„ 175 5 129 1 98 „ 5821 e 478 21. Rack, Philipp Ludwig, und Geschwister von Schwal heim: P. M. 510 Flur X11 Nr. 333 22. Truschel, Valentin, von Roͤdgen: P. M. 149 Flur IV Nr. 153 23. Hofmann, Heinrich, von Roͤdgen: P. M. 416 Flur VI Nr. 307 24. Schule, die,(Roͤdgen): P. M. 144 Flur IV Nr. 125 „ 309 3 N.. 25. Fritzel, Johannes, von Dorheim: P. M. 61 Flur 111 Nr. 34 1— 1* 1— 1 174 3. 1 3 77 301 W 3 7 292 5 5 26. Eva Katharina Reuß, erste Ehefrau des Konrad Backes von Dorheim: F. Flur V Nr. 4 7 11.„ 1 96„ 1 * r„ 825 376(367)„ VII„ 155 1 1 391 5 490 22„ 404 27. Eißner, Philipp, von Dorheim: 4 P. M. 74 Flur 11 Nr. 7 296 3 5 „ 28. Braun, Heinrich, Wittwe Margretha, geb. Röder, von Dorheim: . 5 1 55 Flur 1 Nr. 141 29. Hofmann, Christian des ersten Ehefrau Margretha von Dorheim: Flur 1 Nr. 18 30. 8 on Dorhe Flur 11 Nr. 68 5 5„ 148. 149 96 5„ 189 167 11 2²2⁵ „ 292 9 V 14 11 5„ 224 1 5 382 5 486 7 XII 5 124 N 5„ 131 * 296 3 1 31. Die Ehefrau desselben, Christine, geb. Marloff: P. M. 148 Flur Id Nr. 148 5 n 13 ngel„von Dorheim Nr. 21 i 1 0 XII* 2 dberg: XII Nr. 288 XII„ 0 I Nr. 150 VI Nr. 358 ms Braunfels: Nr. 212 VI. v 5 VI 264 I 326 VII„ 458 VII. Ehefrau von Dorheim, 4 Flur VII Nr. 448 38. Seipel, Anton, Ehefrau, geb. Schutt, von Dorheim: ö 562 i 0— P. N. 868 2 Nr. 167 39 Conrad, zweiter, von Dorheim: 40 Flur 1 Nr. 158 75 392„5 X„ 178 10. Marloff, Johannes, von Welbach: P. M. 18 Flur 1 Nr. 100 5 18 1 323 „ 351 9 1 188 41. Pie, Philipp, von Dorbeim: FP. M. Flur 111 Nr. 58 12. Schutt, Johannes, der zweite, von Dorheim: P. M. 414 Flur VI Nr. 318 43. Marloff, Reinhard's Ehefrau von Dorheim, geb. Jacobi P. M. Flur 1 Nr. 106 77 1 Nr. 119 „ * 11 41. 42. 8 1 1 5 1. 141 7 1 1 Fl 1 Nr. 157 0... 134 * 9 600 1 MI. 58 5 VII 189 1 VII 197 5* 0 f 1 0 0 91 III„5 1 f*I„ 129. 129 1 7 XII 5 3 246 5 „ 1 Ru 94 1 a 1 50⁵ 1 3 00 4 XII 82² 1 r 128 *I 362 . — N 8 a 22 ͤ ͤ ͤ ̃— —— 9 W 44. Gräflich Alt⸗Leiningen⸗Westerburgisches Familien⸗ Fideicommiß Ilbenstadt: P. M. 446 Flur I Nr. 161. 162 * 138 7 11 7 176 „ 432 7„ 244 45. Augustinerschule zu Friedberg: 1 Flur 1 Nr. 179 8 8„ 44. 45. 46 3. 1 NI. 9 „ 136 I„ 182. 183 5 1 81 3 13 3„ 319 5/10 77 420 77 I 1 328 „ 362 5 II 112 „ 405 I„ 334 1 185 1 VIII 1 12 „ 182„ VIII„ 75 19 211 1 VII 7 90 5 201 l 75 148 12 i„ 1658 9. 812„ VIII„ 179 85/10 196 g a . 427 0.„ WMI„ 198 7 286„ XIII„ 203 46. Graf Maximilian zu Solms- Rödelheim: P. M. 69 Flur 11 Nr. 84 47. Heinrich Eißner 11. von Dorheim modo Peter Aletter I. Ehefrau, Bad⸗Nauheim: F. M. 295 Flur 48. Konrad Bingel Wittwe von Dorheim wodo Wilhelm Bingel von da: f E. M. 296 Flur VI Nr. 70 49. Anton Reimer von Schwalheim modo Heinrich Hof— mann 111. von Dorheim: geb. Eißner, Christine, von Nr. 72 P. M. 296 Flur I Nr. 96 50. Wilhelm Jehner modo die Ehefrau des Jacob Nicolaus, Christine, geb. Hofmann, von Schwal— heim: 17 Flur VI Nr. 138 51. Konrad Lack Wittwe modo Philipp Hachenberger's Ehefrau von Schwalheim: E. I. 595 Flur X Nr. 300 Bad⸗ Nauheim am 23. Januar 1881. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz, Gerichtsschreiber. — 15 Sub mission. 857 Mittwoch den 9. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 8 ca. 4200 Kilo Ochsenfleisch, „ 1600„ Schweinefleisch, „ 300„ U Kalbfleisch und „ 1000„ Schweinefleisch zur Lieferung öffentlich versteigert. Sodann kommt im gleichen Termin, Vormittags 11 Uhr, im Submissionswege der Bedarf an Bier für 1881/82 ca. 15,000 Liter im Submissionswege zur Ver— gebung. Die Lieferungs bedingungen können täglich hier ein— gesehen werden; diejenigen für Fleisch- und Schmalz— lieferung kommen auch vor Anfang der Versteigerung zur Verlesung. Marienschloß den 2. März 1881. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. —* 20 ao Holzversteigerung. 850 In den Waldungen des Großherzoglichen Hauses, Distrikt Burgwald, Schlag XI, kommen Donnerstag den 10. März d. J., von Morgens 10 Uhr an: 13 Eichen⸗Stämme von 21—36 Centimeter Durch- messer und 5— 7 Meter Länge mit 5,22 Fest⸗ meter Inhalt, 82 Fichten⸗Stangen von 4— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 3— 6 Meter Länge mit 0,80 Festm. Inhalt, 30 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 15* Buchen⸗Knüppel, 8 7 Eichen⸗ 5 50 5 Birken⸗„ 5242 Buchen⸗Wellen, 6050 Eichen-Wellen, 2625 Weichlaubholz⸗ ꝛc. Wellen 409 Gebund Pfriemen zur Versteigerung. Zusammenkunft in der Nähe der Kaisergrube im Holzschlage. Ober⸗Ros bach am 3. März 1881. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Strack. Holz-Versteigerung. 842 Dienstag den 15. März 1881, Vormittags um 10 Uhr, sollen in dem Gemeindewald zu Heldenbergen 61 Eichen⸗Bau⸗ und Werkholz-Stämme von 30 bis 70 Centimeter Durchmesser und 7— 16 Meter Länge an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September d. J. gestattet. Heldenbergen den 1. März 1881. Großh. Schullehrer⸗Seminar. 802 Forderungen an Zöglinge unserer Anstalt, zu deren Berichtigung man unsere Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beabsichtigt, sind durch Einsendung der Rech— nungen vor dem 15. d. Mts. bei uns anzumelden. Friedberg am 1. März 1881. Großherzogliche Direetion des Schullehrer-Seminars. Schäfer. Holzversteigerung im Gräflichen Forstrevier Gedern. Freitag den 18. März kommen im 5 Ran⸗ stadt, Distrikte Hinterwald, Kirchwald und Leustadt, zur Versteigerung: 620 Raummeter Buchen-Scheiter I. Classe, 271 5 4 5. 12 7 77* III. 7 140„ Eichen⸗„ H 5 7** III.* 49 1 Buchen-Knüppel 1.„ 3 1 1 8 0 . Eichen-„ 8 10 7 Buchen⸗Stöcke, 246 5 5 Stammreiser, 1164 1„ Astreiser, 64 7 Eichen-Astreiser. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr bei Gastwirth Stiebeling in Ranstadt. Förster Semper ertheilt auf Verlangen Auskunft. Gedern den 4. März 1881. Der Oberförster 882 S Holz-Versteigerung. 874 Montag den 14. und Dienstag den 15. März Montag den 14. März: 25 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Scheitholz, 100 Raummeter Buchen-, Eichen- u. Nadel-Knuͤppel⸗ holz, Raummeter Buchen, Eichen- u. Nadel⸗Stockholz, desgleichen und Weichholzwellen. Dienstag den 15. März: Eichenstämme von 15— 45 Centimeter Durch— messer und 4— 14 Meter Länge, mit 48 Fest⸗ meter Inhalt, 79 Nadelstämme von 15—39 Centim. Durchmesser und 6— 20 Meter Länge, mit 33,29 Festmeter Inhalt, Stück Eichen- und Nadel-Derb- und Reisholz— stangen. Die Zusammenkunft ist am Eisenbahnübergang am Pohl-Gönser Weg. Gambach am 3. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterel Gambach. 154 11000 187 300 Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die Hofraithe nebst Grund— stücke, sowie 1 Kuh, 3 Schafe und ein Transport Hühner des verstorbenen Anton Hirsch von hier freiwillig ver— steigert werden. Nieder ⸗Wöllstadt den 4. März 1881. Großberzogliches Ortsgericht Nieder-Wöllstadt. Buff. Holz-Versteigerung. 884 Montag den 14. März d. J., Vormittags 97 Uhr anfangend, sollen in dem Ostheimer Gemeindewald, Distrikt Hessel, folgende Holzsortimente öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden: 3 Eichenstämme, 0,33 Kubikmeter Inhalt, 50 Raummeter Buchen-⸗Scheiter, 103,1 Raummeter Buchen-Knüppel, 5440 Buchen-⸗Reisigwellen, 180 Nadel-Reisigwellen, 108 Raummeter Buchen Stöcke. Die Zusammenkunft ist an der Münsterer Grenze. Ostheim am 3. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schimpf. Feinster Dorsch-Leberthran, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, M. 1. und M. 1.70. Derselbe eisenhaltig M. 1. per Flasche. 119 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. 883 Frauenhemden, Hosen, Unterröcke und Nachtjacken, sowie Hemden und Hosen für Kinder 8e de b K. Friedrich neben der hof. Petroline. 39 Bestes Schmieröl für Maschinen jeder Art, doppelt Großherzogliche Bürgermeisterei Heldenbergen. Löhner. schmierfähiger als Olivenöl, in der Hofapotheke zum Engel. Eiserne J (à Cto. 152/II.) Spectal Arzt Dr. Kirehho er 4 1 11 e 25 4 9 10 N 8 N 5 25* a 9 1 1 5** 12 Ehrende Anerkennung! berg, Königl. Erbschenk des Füͤrstenthums Paderbo schreibt der Adlerapotheke in Frankfurt a. M.— Büh bel Borgentreich den 1. März 1881.— Seit 20 Jahr erst nach angreifendem, langem Husten, oft zum stlcke das Blut zur Nase herauslaufend, sich nach und na bis zur Erde, abging. Die Stollwerck'schen und Hoff'schen Brust-Malz⸗ andere gebrauchte Mittel. Ich ließ mir nun vor 2 Monaten die von Ihnen angekündigten Katarrh-Pillen kommen und nahm mehrere Tage lang täglich Zmal 5 Stück davon; schon am dritten aber mein Husten völlig verschwunden, einzelnes Auf— husten ist wohl wiedergekehrt, jedoch ohne jede Unbequem— lichkeit, ich huste auf und speie aus. Ich habe den Rest meiner Pillen von den 11 Schachteln nicht wieder ge⸗ braucht.— Vor wenigen Tagen bekomme ich einen sehr heftigen Schnupfen, ganz appetitlos, matt in allen Knochen, Fieber und Schmerzen in der ganzen linken Gesichtsseite, Kopfschmerzen, grünen Schleim aus der Nase, ich erinnere mich nicht, jemals in meinem langen Leben einen solchen starken unangenehmen Schnupfen gehabt zu haben. Jetzt griff ich wieder zu ihren Pillen, nahm 48 Stunden lang jede 4 Stunden ohne Unterbrechung 5 Pllen; den dritten Tag war mein Schnupfen mit allen Schmerzen und Unannehmlichkeiten gehoben, Alles wieder in normalem Zustand. Ein solches Resultat hat mich überrascht. Ihre wissen— schaftlichen Forschungen sind nicht undankbar geblieben. Sie haben die leidenden Menschen zum Danke verpflichtet, deßhalb theile ich Ihnen dies mit; lassen Sie Jeden, der zu Ihnen kommt, diesen meinen Brief lesen, mein Name und meine Stellung ist Bürge fuͤr die Wahrheit und für das einzige Interesse, Ihre richtige Forschung zum allgemeinen Wohle anzuerkennen. Hochachtungsvoll zeichnet ꝛc. Die von der Adler-Apotheke in Frankfurt a. M. dar⸗ aus günstigem Erfolg bei aeuten und chronischen Rachen-, Kehlkopf- und Lungenkatarrhen, Husten(Keuchhusten), Schnupfen ꝛc. angewendet werden, sind in Blechdosen à 75 Pf. in Friedberg in den Apotheken, in Nauheim bei Apotheker Kranz, in Alsfeld in der Apotheke, in Gedern bei Apotheker Moog erhältlich. Bekanntmachung. Montag den 14. März d. J., Vormittags 9 Uhr 885 Bäckermeisters Christian Aletter folgendes Vieh und Mutterschwein mit 8 Ferkeln, 3 Schweine, 3 Schafe mit 2 Lämmern, 14 Hühner, 1 Oeconomiewagen, 1 Wende— pflug, 1 Häufelpflug, 1 Häckelpflug, 1 Häckselmaschine, Tisch, Stühle“, Kleiderschränke, 1 Commode, Pferde⸗ geschirr, Dickwurz, Heu, Stroh, Kartoffeln und sonstige Haus- und Küchengeräthschaften. Bad-Nauheim am 5. März 1881. Die Erben. bebe sers 2 2 N 8 8 1 85 tügbaltzen bester Qualitäten stets auf Lager und liefern billigst Philipp Passavant& Sohn in Fraukfurt a. M., Stiftsstraße 24. 666 Straßburg C. Görtz. Störungen (Elsaß), heilt nächtl. Bettnässen, Pollut., Impot., der Periode. 305 88s Herr Carl Freiherr von Slegel⸗Desen“ habe ich einen Husten, der mich besonders des Morgen 1 sehr belästigte, indem Schleim im Kehlkopf festsaß, der 4 löste, und in einem Schleimfaden zusammenhängend Bonbons erleichtern sehr die raschere Lösung des Schleims, beseitigen aber den Husten nicht; ebensowenig wie vielt Tage fühlte ich große Erleichterung, nach 8 Tagen war ü gestellten Voß'schen Katarrh-Pillen, welche mit so über- 1 anfangend, wird in der Behausung des verstorbenen Mobiliargegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich a baare Zahlung versteigert: 1 Kuh mit Kalb, 1 großes H. 323 40. — im jeni 90. der gend schaf Hier aus