and: in dorf Nobel. er. 157f. — — 1881. R dienslag den 8. gebruar. M 17. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 0 für a 1 Erschelnt drelmal wöchentlich und zwar Dienstag Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Deuberfag und Samftag. 1 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei groͤßerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; e Beleg kostet 9 M. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Ortstafeln. Friedberg den 2. Februar 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Beziehung auf unser Ausschreiben rubricirten Betreffs vom 31. August vorigen Jahres— Oberhessischer Anzeiger Nr. 104— beauftragen wir diejenigen von Ihnen für deren Gemeinden die Anschaffung neuer Ortstafeln nicht bereits auf Grund unseres Ausschreibens vom 26. Mai 1880— Oberhessischer Anzeiger Nr. 63— besch lessen worden ist, diesen Gegenstand wiederholt dem Gemeinderath zur Berathung und Beschlußfassung vorzulegen und das erwachsende Gemeinderathsprotokoll einzusenden. Dr. Braden. 1 Betreffend: Die Mathildenstiftunz für Oberhessen. Friedberg den 3. Februar 1881. 5* 7 0 5 91 Tri— 1— 8 8 9— 518„ 7 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Schulvorstände und Bürgermeistereien des Kreises Nachstehende Bekanntmachung empfehlen wir denjenigen von Ihnen, die im Orte selbst eine Kleinkinderschule haben, zur eigenen Beachtung, beziehungsweise zur gefaͤlligen Mittheilung an den Vorstand dieser Anstalt. Dr. Braden Bekanntmachung. In dem Voranschlag der Mathildenstiftung für Oberhessen sind für das Jahr 1880 700 Mark vorgesehen, welche zu wohlthätigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen, insbesondere die darin thatigen Lehrerinnen bedacht werden sollen. Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre deß⸗ fallsigen Gesuche, mit welchen eine moͤglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 20. Februar c. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. Gießen den 31. Januar 1881. Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberhessen. Boekmann. Be kanntmachung. Betreffend: Die Entwässerung der Flur VI, VII und VIII der Gemarkung Wölfersheim. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die Ausführung der projectirten Entwaͤsserung— Fluren VI, VII und VIII der Gemarkung Wölfersheim in dem in Gemaßheit der Bekanntmachung vom 10. De zember vorigen.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 148— am 28. Jannar dieses Jahres stattgehabten Abstimmungstermin mit allen gegen die Stimmen von 15 Dasswberbellisten beschlossen wurde und daß die Ausführung des Projekts vorbehaltlich der Entscheidung über die Entschaͤdigungsansprüche der gedachten Passivbetheiligten daher erfolgt. 28. Januar 8 3 5 Das Abstimmungsprotokoll vom T Fehruar 1881 liegt 14 Tage lang auf dem Großherzoglichen Bürgermeistereibureau zu Woͤlfersheim zu Februar Jedermanns Einsicht offen. Wer Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Nechtsbeständigkeit der Abstimmung oder gegen das bekannt gemachte Resultat der Abstimmung erheben zu konnen glaubt, hat solche bei dem Kreisausschusse des Kreises Friedberg binnen 14 Tagen vom Tage der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an gerechnet geltend zu machen. Friedberg den 3. Februar 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 479 Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. b Nachdem Antrag auf Zusammenlegung der Grundstücke in einem Theil der Gemarkung Fauerbach b. Fr. gestellt worden ist, wird derselbe, sowie das alphabetische Verzeichniß der betheiligten Grundbesitzer und die summarische Darlegung der vorzunehmenden Arbeiten 4 Wochen lang und zwar von Freitag den 11. Februar bis Freitag den 11. k. Mts. zur Einsicht der Interessenten auf dem Gemeindehause zu Fauerbach b. Fr. offen gelegt. Zugleich wird Termin zur Abstimmung über das Project auf Freitag den 11. k. Mts., von Vormittags 9 bis 12 Uhr, unter dem Anfügen anberaumt, daß diejenigen en welche in dem fraglichen Termine weder in Selbstperson, noch durch gehoͤrig legitimirte Bevollmächtigte abstimmen, als für die Zusammenlegung stimmend angesehen werden. Auswaͤrtige haben in der Gemeinde einen Bevollmächtigten zu bestellen, andernfalls bei weiter noͤthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht mehr ergehen wird. Zugleich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grund oder Flurbuch eingetragen stehen, oder deren Erben, zur Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch wahrend der Offenlegungsfrist durch das Großherzogliche Steuercommissariat gewahrt werden kann. Friedberg den 5. Februar 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg 475 Dr. Braden. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesezes: Konrad Kohm von Steinau, Kreis Schlüchtern.— Wegen Bettels bestraft: Heinrich Stock von Herchenhain, Kreis Schotten; Friedrich August Roch von Schullwitz, Kreis Dresden; Johann Müller von Wicken, Amt Hochheim.— Der Aufenthaltsort des Johannes Eifert aus Holzmühl ist unbekannt und zu ermitteln. Deutsches Reich.— Die Arbeiten zur Regulirung des Weichsel- stattgehabten Cartell-Kündigungen Awischen den Berlin, 3. Febr. Abgeordnetenhaus. Das stroms, worüber zwischen Preußen, Rußland und spreußischen und südwestdeutschen Bahnen mit * g 0 * A 0 1 9 9* 1 14* zerd Fifen hahn n Be 1 a Haus setzte die Verathung des Verwendungsge⸗ Oesterreich Vereinbarungen erzielt e mere dem Eisenbahnamt in 2 8 N L. 1 2 2 N* 9 r 9* 9 8 Meie 1 daß dief crit velcher setzes heute fort. Im Laufe der Debatte er demnächst an dem oberen Laufe der Weichsel und es scheint, daß diese Schritte, welchen st klärte der Finanzminister, durch die Erleichterung auf auf öͤsterreichischem Gebiete beginnen. auch Hessen angeschlossen haben soll im Prineip werde der Etat nicht belastet werden, die Er— München, 5. Febr. In der heutigen Sitz nicht abgel ehnt werden konnten. In der That leichterungen würden nur Zug um Zug gegen ung der Kammer wurde das dsührungegesed stehen speciell für Baden große Lebensinteressen vom Reiche eingehende Mittel erfolgen.— 5. Febr. zum Viehseuchengesetze nach den Ausschußantraͤgen auf dem Spiel. Um das zu begrelfen, bedarf Das Haus genehmigte heute die Nothstandslage einstimmig angenommen. 8 nur eines Blickes auf das enegme Capital fur Oberschlesten in zwelter Lesung durchweg Carlsruhe. Es bestätigt sich, daß Baden] der Aienbeene Anlagen und auf die geringe nach den Commissionsanträgen. in Berlin wegen der bekannten im November!! Ziffer von Verzinsungen. ä.— .. Straßburg, 5. Febr. Der Landesaus— schuß hat heute den Antrag auf Besteuerung der Weinfabrikation, mit welchem sich die Regierung einverstanden erklart hatte, angenommen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die„W. Abdp.“ meldet: Die directen Steuern pro 1880 ergaben 94,968,866 fl., woraus ein Mehrertrag von 719,990 fl. resultirt; das Reinerträgniß der indirecten Abgaben betrug 191,364,531 fl., was einen Mehrertrag von 12,288,814 fl. ergibt. Das Reinerträgniß der Zölle beziffert sich auf 5,189,276 fl. Linz. Der Statthalter von Oberösterreich hat die Bildung des oberössterreichischen Bauern— vereins auf Grund der vorgelegten Statuten als gesetzwidrig und staatsgefährlich verboten. Holland. Haag. Das Comite der Ge— sellschaft vom Rothen Kreuze beabsichtigt Ambu— lanzen nach Transvaalland zu senden und suchte bei der britischen Regierung die Anerkennung der Neutralität für die Ambulanzen nach. Die Errichtung eines Comites in Kapstadt wird vor— bereitet. Norwegen. Christiania, 3. Febr. Staats— minister Sellmer eröffnete heute den Storthing. Die hierbei verlesene Thronrede constatirt, daß die gute Ernte den bisherigen Druck in den wesentlichsten Nahrungszweigen etwas gebessert habe. Es sei zu hoffen, daß die Staatsein— künfte pro 1881/82 sich heben würden, gleich— wohl erscheine eine wiederholte Vorlage über die directen Steuern und über eine erweiterte Stempelsteuer nothwendig. Frankreich. Paris, 4. Febr. Der Senat lehnte die Inbetrachtnahme des Antrags Barag— non, wonach der Vorsitz im Conflictsgerichtshofe künftig dem Justizminister nicht mehr zustehen solle, ab. — 5. Febr. Die Kammer der Deputirten setzte die Berathung des Preßgesetzes heute fort und nahm die noch ausstehenden Paragraphen an. Sie beschloß mit 411 gegen 3 Stimmen, nicht in die zweite Berathung der Vorlage einzutreten. Die Berathung des Antrags Labuze, die Befreiung der Seminaristen vom Militärdienste vollständig aufzuheben, wurde mit 263 gegen 221 Stimmen bis zur Berathung der Vorlage des Kriegs— Ministers, betreffend die Recrutirung der Armee, vertagt. Hierauf wurde die Berathung des Ehe— scheidungsgesetzes begonnen und der Antrag Bar— doux, betreffend das Listenserutinium, auf die nächste Tagesordnung gesetzt. Großbritannien. London, 3. Febr. Im Unterhause theilte der Staatssecretär des Innern Sir W. Vernon⸗Harcourt die Verhaftung Davitt's mit. Parnell fragt die Regierung, ob Davitt irgendwelche Bestimmung des Entlassungsbefehls verletzt habe? Hierauf erfolgte keine Antwort. Gladstone, welcher die Resolution gegen die Ob— struction beantragte, wird inmitten seiner Rede von Dillon unterbrochen, der den Ordnungsruf gegen Gladstone beantragte. Da Dillon nicht zum Schweigen zu bringen ist, wird er vom Sprecher zur Ruhe gerufen und hierauf mit 395 gegen 33 Stimmen seine Suspension beschlossen. Dillon gehorcht diesem Beschlusse nicht und muß unter stürmischen Scenen gewaltsam entfernt werden. Als Gladstone weitersprechen will, unter— bricht ihn Odonughne mit dem Antrage auf Vertagung der Debatte. Der Sprecher erklärte, Gladstone habe das Wort. Dieser erhebt sich wieder, als Parnell ihn unterbricht und beau— tragt, Gladstone das Wort zu entziehen. Der Sprecher erklärt dies für eine Verletzung der Ordnung und für hartnäckige Obstruction. Parnell beharrt bei seinem Antrage, wird zur Ordnung gerufen und mit 402 gegen 7 Stimmen suspendirt. Die Homeruler enthalten sich der Abstimmung. Parnell, der sich weigert, den Saal zu verlassen, wird von dem Sergeant at arms gewaltsam ent— fernt. Die Homeruler bringen ihm eine Ovation dar. Auch Finigan wird zur Ordnung gerufen und suspendirt. Hierauf wird mit 410 gegen Homerulern und einigen anderen Irländern, im Ganzen von 36 Mitgliedern des Hauses, be— schlossen. Dieselben werden einer nach dem andern genöthigt, den Saal zu verlassen. Hier— auf begründet Gladstone seine Resolution gegen die Obstruction. Gladstone acceptirt verschiedene, von Northcote vorgeschlagene Amendements. Er bezeichnet als Bestimmung der Resolution, die Würde des Hauses aufrecht zu erhalten, indem sie die Redefreiheit wahre. Der Vertagungs— antrag wird mit 371 gegen 28 Stimmen ver— worfen. Northcote beantragt, daß die Majori— tät des Hauses zu Gunsten der Dringlichkeit mindestens 300 zaͤhlen muß. Gladstone bean— standet dies. Northeote's Amendement wird mit 234 gegen 150 Stimmen verworfen, die von Gladstone modificirte Resolution sodann ohne Abstimmung angenommen. Gladstone beantragt nunmehr die Dringlichkeit der jetzigen Staats— geschäfte. Dieser Antrag wird unter lautem Bei— fall ohne Abstimmung angenommen und sodann die Sitzung vertagt.— 4. Febr. Der Sprecher verliest unter dem Beifalle des Hauses die Er— klärung, daß er die durch Gladstone's Resolution ihm uͤbertragene Autorttät annehme und für die Redefreiheit und Aufrechthaltung der Würde des Hauses sorgen werde. Unterstaatssecretär Dilke antwortet auf Anfrage, die Nachricht, Rußland habe sich verpflichtet, nicht nach Merw zu gehen, unter der Bedingung, daß England Candahar aufgebe, sei gänzlich unbegründet. Forster beantragt unter Beifall die zweite Lesung der irischen Personen- und Eigenthums-Schutzbill. Das Haus zeigt heute ein friedliches Aussehen Die Tribünen sind besetzt. — Gerüchte über bevorstehende Brandleg— ungen und Dynamitsprengungen durch die Fenier spuken fortwährend in mehreren Provinzstädten. Allerorten ist die Polizei auf ihrer Hut. Den Irländern aber ist es möglicherweise nur darum zu thun, das ganze Land in stetem Schrecken zu halten. —„R. B.“ meldet aus Capecoast-Castle vom 23. Januar: Der Abgesandte des Koͤnigs der Ashanti verlangte die Auslieferung des hier— her geflüchteten eingeborenen Häuptlings Gamin und machte im Weigerungsfalle die Regierung für die Folgen verantwortlich. Der Gouverneur verweigerte die Auslieferung und sandte eine Compagnie eingeborener Truppen und drei Ge— schütze nach Prahsue. Dublin. Der Stifter der Agrarliga, Davitt, welcher auf freien Fuß gesetzt, aber unter Polizei— Aufsicht gestellt war, ist heute Morgen wieder verhaftet worden, weil er die Bedingungen seiner Freilassung verletzt habe. Der Polizeigerichtshof in Bowstreet hat angeordnet, daß Davitt die ihm 1870 zuerkannte vierzehnjährige Zwangs— arbeitsstrafe vollständig verbüßen soll. — Man erwartet, die Landliga werde auf— gelöst und ihre Bureaux von der Polizei saisirt werden. Die Frauenlandliga erließ einen Aufruf an die Frauen Irlands zu Gunsten der Unter— stüzung exmittirter Pachter. Türkei. Constantinopel, 3. Febr. Mehrere Bataillone, mit einer großen Menge von Munition und mit beträchtlichen Geldmitteln versehen, sollen nach Salonichi gehen, wohin sich auch Derwisch Pascha in einigen Tagen begeben wird. — Es verlautet von der Vorbereitung eines neuen Circulars der Pforte, bestimmt, die Ant— wort der Mächte auf das Rundschreiben vom 14. Januar zu beschleunigen. Serbien. Belgrad. Der Präliminar— Vertrag bezüglich der Finanzirung, des Baues und Betriebes der serbischen Bahnen ist von den Ministern Miatovic und Gudovic einer— seits und dem Vicomte d'Harcourt als Bevoll— mächtigter der Bontoux-Gruppe unterzeichnet worden. Bulgarien. Sofia. Ein Rundschreiben der Regierung an ihre diplomatischen Vertreter betreff?s des Arrangements mit der Rustschuk— Varnaer Eisenbahn erklärt, daß die genannte Gesellschaft die bulgarischen Bedingungen nicht 6 Stimmen die beantragte Suspenfion von 20 auf die immer größere Entwerthung der Actien dieser Bahn, die Zinsen während der Concessions⸗ dauer bei einem Capital von 50 Millionen auf 2 pCt. festzustellen. Die seit dem Berliner Ver⸗ trage fälligen Annuitäten sollen nach Unterzeich— nung der Convention bezahlt werden. Griechenland. Athen. Nach einem der Kammer von der Regierung vorgelegten Gesetz— entwurfe wird der Effectivbestand der Landarmee pro 1881 auf 82,824 Mann erhöht. Rußland. Petersburg. Ein officieller Be⸗ richt Skobeleff's meldet Details über die Er— oberung Geoktepes; derselbe bezeichnet die Ver— luste des Feindes als außerordentlich groß; der Graben sei mit Leichen überfüllt; viele Feinde seien auf der Flucht niedergemacht, außerdem 4000 Leichen in der Festung vorgefunden. Die Russen erbeuteten eine Menge Gewehre, Berdan— flinten, Geschütze, Munition, mehrere Fähnchen, viele Kibitken, Mehl und Fourage. Die Russen nahmen 4000 Familien, darunter 3 Imam⸗ familien, gefangen, außerdem noch 700 Perser. Aegypten. Cairo. Wie verlautet, soll in Folge der jüngst stattgehabten Meuterei die ägyptische Armee vollständig reorganisirt und eine strengere Disciplin eingeführt werden. Amerika. Washington. Präsident Hayes richtete an den Congreß eine Botschaft, worin er ein Schreiben des Marine-Secretär mittheilt, welches einen Credit behufs Errichtung von Marinestationen auf dem Isthmus von Panama anempfiehlt. — Die Staatsschuld der Union hat im Januar 7,382,000 Dollars abgenommen. In der Staatscasse befanden sich Ultimo Januar 221,670,000 Dollars. — Der Finanz⸗Ausschuß der Repräsentanten⸗ kammer vertagte die Jubetrachtnahme mehrerer Resolutionen bezüglich des Tarifes. Man schließt hieraus, es werde in gegenwärtiger Session keine Tarifreform beantragt werden. — Dem Senate ist der Bericht der Finanz⸗ commission über die Bill betreffs Convertirung der Staatsschuld vorgelegt, deren Bestimmungen dahin gehen, daß die Obligationen nach 5 Jahren amortisirbar, innerhalb 20 Jahren rückzahlbar und zu 3½ Procent verzinslich, die Schatz⸗ Certificate nach einem Jahre amortisirbar, inner⸗ 10 Jahren ruͤckzahlbar und zu 3½ Procent ver⸗ ziuslich sein sollen. Aus Stadt und Land. Lich. Der Pachter eines benachbarten Hofes wurde vom hiesigen Schöffengericht wegen fortgesetzter Milch— verfälschung in eine Geldstrafe von 2500 Mk. und jeder der beiden Knechte als Gehilfen in eine Strafe von 500 Mk. veurtheilt. Gießen. Vorläufige Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1880; Kreis Gleßen. Ortsanwesende Be— völkerung 60996(Zunahme 3493), männliche 34680, weibliche 35316. Zahl der Wohnhäuser 10825, der Haushaltungen 14528. Größere Gemeinden: Gießen 16997, Grünberg 2272, Lich 2576, Wieseck 2304 ortsanwesende Personen.— Kreis Büdingen. Ortsanwesende Bevölker— ung 38296(Zunahme 983), männliche 18906, weibliche 19390. Zahl der Wohnhäuser 6900, der Haushaltungen 8238. Größere Gemeinden: Büdingen 2687, Echzell 1566, Nidda 1781 Ortsanwesende.— Kreis Schotten. Orts- anwesende Bevölkerung 27814(Zunahme 719), männ⸗ liche 13666, weibliche 14148. Zahl der Wohnhäuser 51 10, der Haushaltungen 5996. Größere Gemeinden: Gedern 1834, Laubach 1950, Schotten 1986, Ulfa 1073 Orts— anwesende. Darmstadt. Der unter dem Protectorate des Großherzogs stehende ältere Verein für Vogel⸗ und Geflügelzucht wird vom 18. bis 22. März in den weiten Räumen des Saalbaues seine 5. Ausstellung als„Erste Allgemeine Musterausstellung von Ge⸗ flügel, Vögeln ꝛc.“ veranstalten, worauf wir nach Ein⸗ sichtnahme des Programmes an dieser Stelle besonders aufmerksam zu machen nicht versäumen wollen, da das Ganze in seiner Veranlagung im Ausstellungswesen in dieser Branche hervorragend zu werden verspricht und die an der Durchführung des Unternehmens Namens des Vereins direet betheiligten Persönlichkeiten, an deren Spitze der frühere Vorsitzende und jetzt Ehrenmitglied des Vereins, Kreisveterinärärzt Dr. Schäfer, eine Garantie für allseitig befriedigende Lösung der ihnen gestellten Aufgabe bieten. Mainz. Der Telegraphist, welcher durch unrichtige Angabe am Donnerstag Abend den Zusammenstoß auf der Statlon Gustavsburg veranlaßte, ist seines Dienstes enthoben und in Anklagezustand versetzt worden. annahm. Bulgarien beantragte unter Hinweis Mainz. In Partenheim wurden in einer der ver— gangenen Nächte fast sämmtliche Obstbäume, welche den 0 elner 5 bracht. 4 920 gziere fi führte! bestin u befug dun im uschreck kennung Frit und dem ortig g bal 9 kbrer Rinde 22 In 84 dieses Falles der an Schändlichkeit alles bisher eschehene hinter sich läßt, sind nunmehr umfangreiche Untersuchungen eingeleitet. Allerlei. Frankfurt, 2. Febr. Der junge Tiger im Zoolo gischen Garten ist nun soweit herangewachsen, daß ihm in einem Behalter des Raubthierhauses Wohnung gegeben wurde. Bei ihm befindet sich auch sein unzertrennlicher Spielgefährte und Milchbruder, der mit ihm gemeinsam erzogene Hund. Marburg, 1. Febr. Am vergangenen Abend wurde ein von Buchenau kommender junger Bursche im Caldern'schen Walde von zwei Strolchen überfallen, seiner Baarschaft beraubt und ihm ein Messersich beige bracht. Einer der Thäter wurde heute verhaftet. Kassel. Strafanstaltsdireetor v. Ziegler ist der gegen ihn erhobenen Anklage freigesprochen. Düsseldorf. Die ganze Geschichte von der Ent führung des Prinzen von Hobenzollern, durch che die ganze biesige Bürgerschaft in die größte Aufregung ver Sonntag von wel setzt worden ist, ist ein Märchen. Der wahre Sachver halt ist so eigenthümlicher Natur, daß er hier nur an gedeutet werden Dem Prinzen war ein nicht näher u bezeichnendes kleines Malheur passirt, das ihn veran Ur, sich im Rheine waschen zu wollen und sich selbst die Haare abzuschneiden— u. s. w. u. s. w Aus begreiflicher Scham erfand er zur Erklärung des redu eirten Zustandes, in welchem er heimkehrte, die ganz Räubergeschichte. Danzig bruchs ist, Abends Berlin nik entgl di E mit Ausna deutende Stöße zu beklagen. Curbafen, 4. Feb Kugel bank 1 „Kronprinz — 7 sunken und fan Ertrinken den giere sind n zewesen. 2 0 führte eine die von Ham bestimmt war. Agram, 2. Febr. t Nack aber mals mebrere Erdstöße und um! n en rirdisches Getse vernomm stark ein heftiges, anhaltendes unte das im Agramer Gebirg erschreckt aus den W̃ daß die Landleute Watzen Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier per St. 7, 8 und 9 Pf. Gießen, 5. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.80— 0.90, Gier 1 Stück 7—8 J Käse per Stück 110 Pf., Tauben das Paar M. Hühner per Stück ist der Druck des rothen Adlers auf der Vorberselte un⸗ deutlich ausgeführt. Die rothen Nummern auf der Rück⸗ seite sind nicht aufgedruckt, sondern durch den Pinsel aufgetuscht. Die Falsisicate tragen nicht gleichlautende, sondern verschiedene Nummern. Geld ⸗FCaurs. M. 1 1.20—1.70, Hahnen ver Stück 1 1.30 1.70, Gänse Frankfurt am 5. Februar 1881 ver Pfd. 50.60 Pf., Enten per Stück M. 0.00—2., 79.7* sücke 1 N 6 1216 Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kub⸗ und Rindfleisch 45] 20 Frankensün 5 5—14 bis 50 Pf., Kalbfleisch 45— 50 Pf., Hammelfleisch 54. 8 5 6 N nn 2— 1 bis 66 Pf., Schweinefleisch 68—00 Pf., Kartoffeln per Englische Sovereign 0 1 28 40 0 a 1 r l bertales 5— 100 Kils M. 4. Zwiebeln per Centner M. 10.— 0. 75 ren 23 63 2 Grünberg. Obgleich die Witterung dem Verkehr Ducaten* 2* auf den Fruchtmärkten im Januar nicht günstig war, so*. 7 g„ 50 rstreckte sich der Umsat auf den 4 Märkten des Monats D 22 35 4 doch auf 1112 Centner Getreide und einen sammte N 1 228 0 7 70 86 n Getreide und einen Gesammterlös In den nächsten Tagen wird in hiesiger von 10,986 M. Durchschnittspreise betr ugen pro n le Liste der dart zeichneten Mit- 100 Kilogramm: Walzen 22.24, Korn 21.33, Gerste 15.75, Stadt die iste der darin verz ichneten Mit⸗ Hafer 13.60 Mark. Gegen bi Preise des Bat N ieder des„Alice-Frauen-Vereins für Kranken⸗ 1 An 1 werthe D ffereng nicht hervor. Erbsen pflege“ circuliren und rar wir alle diejenigen alten 20.5, Kartoffeln 3.5 M ber ogram 3 NN 0* 5 2 1. 1* 2 4 100 Kilogr Bewohner Friedbergs, welche dem Vereine noch Fran urt, 3. Febr. Heu kostete se nach ual. 1 18 1 g 1 1 erm 72 per Centner M. 2.60— 4.40, Strob M. 2.50— 3.70. nicht als solche beigetreten sind, hiermit auf⸗ Eler das Hundert M. 6— 8. Butter 50 Kilo M. 75 merksam, dieß einerseits des edelen Prinzips der bis 80. im Detail 1. O 1.10, al. M. 1. Sache wegen nicht unterlassen, wie andererseits Ochsenfl 0 a8 Pd 7 5 5 1 1 0 Nai 885 45 bis die durch Mitgliedschaft erworbene Annehmlich⸗ Pf. a indflei 1 990 0 b 7 83 1 ll 85*** 4453* 45 Hammelfleisch 45—66 1 80 4 keit nnen zu we in Kraukl eitsfällen bei Schellfisch 30—35 Pf., Ce 6 M.“ Bedarf der Pfleger des Vereins mit einer 9, das Stück 15—20 Pf., geringeren Pfleg jetaxe,„wie dieß bei Nichtmit⸗ f 30-69 Pf., gliedern der Fall ist, bedient zu werden. 1.30—2, Ente M. 2. Das Comit ha 6-10 M. rt rktpreise. Kartoffeln 100 Kilos des Alice-Frauen-Vereins für Krankenpflege r. M. 3 70, Stroh per zu Friedberg 42 Waizen eff. b 1 Amer 280 rstehen es Respekt denselben er Wölfe est v girten schöͤn geformte Naben. In Schiff„Girl of Kirchboffer. Straßburg Deren“ von 1(fig des ver l. Bettnässen, Pollut., Jr mpot., schollenen Schu Dan Bord angek 305 —— 4—— * 1*** 514 12* F Concurs⸗“ Verfahren 1. Holzversteigerung. Holzverkauf. N 1 0 1 1—— 1 1 7 8 rsverfal 1 a g 48 Dienstag den 15. d. Mts 2 a 9 Uhr 477 Das Concursverfat Rächstien Mittwoch den 9. d. Mts., von Vormit- fenen. 5 8 tmachers Karl Schmidt eis.— 5 sollen in dem K Zindecken 1 0 1 6 s 9 Uhr ab, werden in hiesigem Stadtwalde, Dist 5 die nachstebenden 4 8 der R eilun 8— nachst den 4 11 ilu mangel[der Masse— 81 5 mpf, 54 Eichenstämme von 28—63 Centimeter Durch, Wurd der Oder ze 111 neden 5 Zuglei ch wird bekannt gema ö 4 14 Weter L 7521 Fest 3 f 2 der dere Ofsentlick istdieten t ihr ten zurü e mann 1 t werden 5*— 2—— mit Ausständen meter entk en 2 irie Stellgrund, Jungerbain, Kohlplatte und chen it Aussta Dis g itt auf die bevorrechtigte Forderun jener überwiesen wurden Donnersiag ben 10. d. M., den Waren 9 Uhr ab: Dachs und daß die Schmidt's Ebel eute demnächst in Güter⸗ 34 Naummeter Eichen⸗Scheit neter C trennung leben. 4.„ Tuar pelholg, 6 Friedberg den 2. Februar 1881. 80,„ Stockholz und R eis well Großherzogliches Amtsgericht. 1455 Wellen Eichen⸗Reisig 1 Naummeter S Herzberger. öffentlich meistbietend versteigert. 240 N Bu Die Richtigkeit der Abschrift beglaubigt: Gegen Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis 1. Sep 97 a B. Becker, tember d. J. gestattet. 2400 Buchen Reisw Gerichtsschreiber. Bad Nauheim den 1. Februar 1881. 27 Raummeter Buchen Großherzogliche Bürgermeisterei Vad-Naubeim. 1 8 Nadel d⸗ Ver achtung. 100 3 R Jag——* 1 5 ere ende ee en z fle Holzversteigerung. — 0 den Gemarkungen 8 ppersbo ofen 400 ba, Vor 8 7 mittags 11½ übr auf dem Gemeindehaus zu Oppers 160 Mittwoch den 9. d. Mts., Vormittags ½10 Uhr Ho Versteiger ung. hofen, sodann Rockenberg= 725 ha und Rocken anfang nd, sollen im Petterweller Gemeindewald nach- 48 Kuͤnftigen Donnerstag den 10. d. Wits Vormit berg⸗Oppershofer Mark Id 2 369 ha, Nach- verzeichnete Holzsortimente öffentlich meistbletend ver⸗ tags 10 Ubr anfangend, umt in sigem Markwald mittags 2 Uhr im Gastbaus„Zur. ste zu Rockenberg steigert werden, als 8 folgendes Holz zur Versteigerung auf 6 und 12 Jahre e 6 Raummeter Birken Scheitholz, 44 Eichen⸗S von 15—32 Durchmesser und Oppershofen, Rockenberg und Buß bach ö„ Nadel»„ 919 m 12,66 Festme J den 4. Februar 1881. 28„ Birken Knüppelholz 148 Fichten Stämme von 1326 em D iesser und 0 N 43* e Die Oroßh. Bürgermeister Großh. O berfoͤrsterei.„55. 8 42 del 3 1 m ange, 30, a N Schmidt. Laudvogt. Reuß. 3710 Stüc Nadel Wellen, 0 g 0 33 Fichten Derbstangen 14 Durchmesser 10 Raummeter Eichen- und Birken Stockholz und 8 10 Ana 8 Festmeter Inbalt — 1 Lange, 30,3 1 e Indbalt, — 7* 18 1— N Bekanntmachung 0 den, a, 0 Pag d e e Fear en 59* 1 Festmeter Eichenstamm, m Länge, 0,25 Festmeter Instalt zu der Wohnung des verstorbenen Bäckermeisters 6.60 Nadelstämme. 0 Die Zusammenk ist kreuz des Bellersbeimer, * 1 N 9. eb Die zusammenkunft ist am Eingange des Waldes, Munz 5 N* Y denbeimer Wegs Christian Aletter werden Mittwoch den 9. Februar oberhalb Dillingen kuͤnzenberger und Obbe enheimer Wegs. d. J., Vormittags 11 Uhr, 2 Arbeltspferde verkauft. W„ den. Februar 1881 Bellersbeim am 4. Februar 1881. 1 etterweil den Februar 1 Der Fürstliche Markmeister Bad Nauheim am 2. Februar 1881. 462 Die Ein tüchtiger Knecht, welcher im Fahren und Ackerbau erfahren ist, wird auf Petritag gegen guten Lohn gesucht. zu erfahren bei Frieb berg. Erben. Müller. 182 P. Dietz, Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. Geruchlose Weizen Hafer-Spreu wird gekauft auf der Domalne Gronauer Hof bei Vilbel. Abgeholt für 1 Mark per 100 Pfund, 183 und 1 * p p. Eine Scheuer hat zu vermietben W. Weith, 474 Haa a ß e Kragen, Manschetten 8e gst bei K. Friedrich. g kstr 2 — — — 4 1 5 1 U ——— —— ———— Die große preisgekrönte ist hier ei Auftreten des weltberühmten Thierbändigers Jean Batti, berühmt und bekannt aus dem Circus Renz, durch die„Gartenlaube“ u. s. w. 1. Abtheilung: Das noch nie Dagewesene! Die Exercitien mit den drei wunderbar dressirten Loͤwen„Pascha“,„Hercules“ und„Samson“. Der Baändiger arbeitet mit diesen Thieren ohne jede Waffe oder Peitsche, was bis jetzt noch nie da war. 2. Abtheilung: Vorführung des in kurzer Zeit dressirten Leoparden„Nero“; derselbe legt sich auf Commando wie ein Pudel zu Füßen des Baͤndigers, steht auf den Hinterfüßen, voltigirt über Barrieren u. s. w. 3. Abtheilun g: Außerordentliche Zahmheits-Productionen der Thierbändigerin Fräu— lein Batti im Zwinger der Hyänen, Wölfe, Bären und des Tigers. Das internationale Gast— mahl, wobei die Thierbändigerin ein lebendes Schaf mit in den Käfig nimmt. Zum Schluß einer jeden Vorstellung: Auftreten der Schlangenkönigin Mis Kora. — Nach der 4 und 8 Uhr-Vorstellung: Fütterung sämmtlicher Thiere.— Auch befindet sich in der Menagerie eine Familie schwarzgefleckter Hyänen mit Jungen, welche am 20. November 1880 geboren wurden. Preise der Plätze: 1. Platz 75 Pf. 2. Platz 50 Pf. 3. Platz 30 Pf. Kinder zahlen die Hälfte. Al Einwohner der hiesigen Stadt, welche sich für Einführung einer Pfennig-Spar⸗ Kasse nach dem Muster der Darmstädter Anstalt interessiren, werden gebeten Dienstag den 8. Februar, Abends 8 Uhr, im hinteren Sälchen der Burck'schen Bierwirthschaft zu einer darauf bezüglichen Besprechung zusammenzukommen. Dr. Braden, Scriba, Baur, Wahl, Seminarlehrer. 491 Kreisrath. Bürgermeister. Pfarrer. Nassauer Loose. (Ziehung am 1. Februar a. c.) Sämmtliche Nassauer Loose müssen innerhalb 7 jährlichen Ziehungen, welche am 1. Februar 1881 bis 1887 stattfinden, gezogen werden. Gewinne hierbei von fl. 50,000, 30,000, 20,000, 15,000, 10,000, 6000 ꝛc. ꝛc. Niedrigster Gewinn fl. 46. Originalloose à Mark 120. bei Moriz Stiebel Söhne Moriz FIliebel Söhne, 273 Bankgesehäftin Frankfurt a. M. . PS. Nach der Ziehung nehmen wir die nicht gezogenen bei uns gekauften Loose zu M. 117 zurück. 8 11171 Al- X Verkauf. Stüals-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 28 Jacob Engel. Holzversteigerung. Beste weiße Kernseife à Pfd. 38 Pf., Donnerstag den 10. Februar d. J., Morgens 10 Uhr 5 0 2 b ae, eie lolle,„,. 5 20, PPP Carl Heubel, Safeseben ee SreTS febH Zahlungstermin gegen Bürgschaft bis 1. Oetober 1881. Die Zusammenkunft ist dies seits des Forsthauses Winter⸗ 1 Meyer, Pfarrer. 7 stein und das Holz nach allen Richtungen gut abfahren. Nieder⸗ Mörlen den 5. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Moͤrlen. 488 Möbs. Versteigerung von Fettvieh. Donnerstag den 10. Februar lfd. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen bei hiesiger Gutsverwaltung 33 Stuck fette Ochsen öffentlich versteigert werden. Louisenlust(Station Stockheim, Post Hirzenhaln) den 5. Februar 1881. 5 BKI RAC T. 22 J. Emrich. Ein zuvotlässiges Kindermädchen e für Petritag gesucht von. Nr. 463 Georg Hanstein. 5 n Universal-neinigungssalz ist das einfachste und billigste Hausmittel gegen Säure⸗ bildung, Aufstoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. Original-Packete zu 25 Pf., 50 Pf. und 1 Mark. 30 65 J.. Windee ker, Hof⸗Lieferant.* ur gefälligen Beachtung für meine geehrten Geschäfts⸗ 3 freunde beehre ich mich hierdurch bekannt zu machen, daß meine Firma Heinrich Zeiss feine Veränderung erfahren hat und sich mein Waarenlager, wie schon seit 479 10 Jahren 0 Es ER U. BIILTGs TER“ ez Fön Skrff (H. 32340.) Ein kräftiger Junge wird zum sofortigen Eintritt gesucht von Küfer Weith, Haagkstraße, Friedberg. Auf der Freiheit. getroffen und wird auf einige Zeit täglich 2 Vorstellungen(Nachmittags 4 und Leise Anfrage. 489 Das Comité der Ludlamer tagt und nachtet fort während für den Maskenball, warum ist bis jetzt noch nichts bekannt für den Zug am Montag? wird solch um 2 oder 3 Uhr Mittags stattfinden? 5 Antwort wird erbeten. Mehrere Narren. 4 Prima Kalbfleisch auch nur 40 Pf. bei Georg Hanstein, 490 neben Herrn Ph. Windecker. Gefunden 2 Pferdeteppiche. Abzuholen bei Huͤlfsbahnwärter Bet am Chausseehaus nach Dorheim gegen Erstattung der Inseratgebühren. 486 Schweine- und Rinds⸗Därme, sowie Blasen verkauft zu den billigsten Prelsen 481 N Theodor Sprengel. 5 5 2 in und außer dem Hause Im Bügeln en 485 Margarethe Mühl, Verbindungsgasse 350. Verkauf. 480 Die Unterzeichnete beabsichtigt folgende Gegenstände: 2 gute Oeconomiepferde, 10 Stück Rindvieh, 3 Mutter⸗ schweine, 1 vollständigen Wagen, verschiedene Pflüge und Eggen, 1 Häckselmaschiene, 1 Fruchtfegemühle, eine Parthie Mist, 1 Rangenmühle, 1 Pfuhlfaß, ein Paar eichene Erndteleitern und noch sonstige Oeconomiegeräthschaften aus der Hand zu verkaufen und wollen sich Kauflieb⸗ haber an solche wenden. Assenheim. Johs. Schmidt II. Wittwe. Landwirthschaftliche Creditbank. 469 Wir kündigen hierdurch nachstehend verzeichnete M. 140,000. unsrer 5%, Seitens der Inhaber, unkünd⸗ baren Hypotheken-Antheilscheine zur Rückzahlung per 1. Juni 1881. Serie I. M. 121,950. St. 3 à M. 150. Lit. H. Nr. 287-8, 356; „ e e inen „% in eee e 0 bis 2, 74, 76— 79, 194, 254; St. 40 à M. 1200. Lit. B. Nr. 12, 14, 17-29, bis 8, 35—40, 47, 49, 518, 5863, 71, 73 bis 5, 83—4, 86—9, 13741, 198; 25— 29, 49, 60—7. Serie II. M. 6850. St. 1 n M. 100. Lit. N. Nr. 57; 3* M. 150. Lit. H. Nr. 420, 23, 31, 5714, 76—7 St. 5 M. 600. Lit. A. Nr. 283, 340—1, 434; St. 2 a M. 1200. Lit. B. Nr. 246, 49. Serie III. M. 3600. St. 13 4 M. 100. Lit. N. Nr. 82, 111—2, 45—8, 68, 79, 277—9, 326; St. 8 8 M. 150. Lit. H. Nr. 793—4, 898, 900, 913 bis 5, 39; St. 1 a M. 500. Lit. O. Nr. 59; „St. 1 M. 600. Lit. A. Nr. 428; Serie IV. M. 6600. St. 1 M. 600. Lit. A. Nr. 496; St. 1 à M. 6000. Lit. G. Nr. 20. Serie V. M. 1000. St. 1 à M. 1000. Lit. I. Nr. 162. Obige Stücke können von heute ab bis 1. Mai d. Y täglich bei uns unter Vergütung von 50% Zinsen bis 1. Juni d. J. gegen neu auszugebende 4½0% Hypotheken⸗ Antheilscheine unfrer Bank(in Stücken von M. 100. M. 500. und M. 1000.) umgetauscht werden. ü. zur Einlösung von früheren Kündigungen ind: St. 1 à M. 150. Lit. U. Nr. 119 seit 1. Oetober 1880 außer Verzinsung. Serie 1. St. 1 M. 600. Lit. A. Nr. 118; „ II.„ 5, 150.„ H.„ 418, 506, 532, 586, 6233 „ MI,„ „ III.„ 33, 150.„ H.„ 732, 746, 8223 o r Dezember 1880 außer Verzinsung. Frankfurt a. M., 4. Februar 1881. Die Direetion: p. p. G. v. Zangen. A. Otterborg. Be ste 384 Schottländische Hafergrütze, bereitet aus dem besten, in vielen Ländern sehr geschätzten Schottischen Hafer. Diese Grütze wird von den ersten ärztlichen Autoritäten für Säuglinge, Ammen und Kinder, überhaupt, wo Haferschleim verwendet wird, dringend Nannen Preis per Pfund 50 Pf. versendet unter achnahme 1 1 i 3 f Heinrich Kleinböhl, (201/J.) Frankfurt a. M. Fahrgasse 108 1 ö M. 1 d befindet. 5 3 tů tige ag E Frankfurt a. M. im Januar 1881.. fuͤr ein Gut gesucht. Eintritt per 1. März. Näheres 245 Heinrieh Zeiss. bei G. Hubenthal, Bat⸗Nauheim. 484 Verantw. Red.: Car! Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindern agel. St. 32 0 M. 1800. Lit. D. Nr. 2, 6—10, 1228,