1881. Samstag den 8. Januar. 4. Ob U ö Wird hier und in Nauhelm Montag, Mittwoch und a 5 a Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag Freitag Abend ee Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samslag. g 1 Die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 f. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Best nachgenommen. ——————————u—S³ n—x——ů— Amtlicher Theil. Betreffend: Den im Monat October 1880 vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg den 6. Januar 1881. D ä* 7 7 1* 1. 10— Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg a an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Fauerbach b. Fr., Gambach, Heldenbergen, Ildenstadt, Nieder-Eschbach, Nieder Florstadt, Steinfurth und Wölfersheim. Wir erinnern Sie wiederholt an die Erledigung unseres Ausschreibens vom 1. November vorigen Jahres und sehen wir nunmehr der eint Einsendung der Protokolle binnen acht Tagen bei Meidung eines Wartboten entgegen Dr. Braden. 2 1 3 Bekanntmachung. 1 dier In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete utrili. Macht wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß die Durchschnittsprelse der nachbemerkten Artikel für den Monat Dezember 1880 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 14.—, Hen M. 7.—, Stroh M. 7.—. Friedberg den 6. Januar 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Rudolf Seidel aus Freiburg(Schlesien); 2 Alfred Schmitt aut Apolda(Sachsen⸗Weimar); Hermann Fest aus Görlitz; Gustav Engel aus Königsberg i. Pr.; Lorenz Hergert aus Hilders, 1 Kreis Gersfeld; Nicolaus Schuh aus Trier; Georg Plage aus Crefeld; August Cremer aus Berlin; Heinrich Schlinghoff aus Schlüchtern; Alexander Strvinsky aus Colmar i. Pr.; Reinhold Kirschsiepper aus Lennep; Ludwig Leichtfuß aus Walsdorf, Kreis Idstein; Peter Hoffmann der aus Herschenfeld, Kreis Kreuznach; Daniel Dopsender aus Bockendorf, Kreis Frankenberg; Bernhard Hoͤhn aus Biebenschlag, Kreis Hildburg⸗ 1 hausen; August Schuhmann aus Mehl⸗Kehmen, Kreis Schackunen; Erust Johann Mar Kreis Stendal; Emil Hammel aus Krinscht, Dehne aus Erkner, Kreis Ober⸗Barnim; Emil Voigt aus Ebersdorf, Kreis Löbau; Wilhelm Hermann Albert Bernhard Thatje aus Kreis Sternberg; Johann Schneider aus Kreuzua Wets aus Bielgut, Krets Oels; Cieme Wittund, Kreis Aurich; Richard Peschel aus Cbemnitz. Wie ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Rechner, Herr Vogt, die Pfleggelder für das zweite Donnerstag den 13. dieses Monats auszahlen wird. Friedberg den 7. Januar 1881. Halbjahr 1880 gegen die vorschriftsm 4 289 1 „6 tin Bossow aus Brüel; August Noths aus Theodor Ralfs aus Itzehoe, Kreis Steinburg; Eduard Endter aus Wichtshausen, Kreis Tangermünde, M.; Johann Schleusingen; us Frotlich aus Wißkirchen, Kreis 3 ch; August Götz aus Frankfurt a. * An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ortsangehorigen, welchen Pflegliuge unserer Stiftung anvertraut f ind, zu benachrichtigen, daß unser äßige Bescheinigung und vollständige Quittung Für den Vorstand der Mathildenstiftung. 0 8 Meyer. ˖ Deutsches Reich. Weiterentwicklung des Agra gesezes von 1870, war, ist mit Capitän Elliott auf Ehrenwort Je. 1 Darmstadt, 6. Jan. Der Großherzog Vorlagen an wegen der Ein führung einer localen f freigelassen und nach dem Orangefreistaat ge⸗ N „ ist heute von Karlsruhe zurückgekehrt. Autonomie für die Grasschaften J lands, ähn — lich wie dieselbe in England besteht und wegen 7 Ausland. der Aufhebung der Koͤrperstrafe in Armee und Frankreich. Paris, 6 Jon. Der Minister[ Marine. Zur schleunigen Wiederherstellung der unt des Auswärtigen richtete gestern Namens der englischen Autorität im Transvaal-Lande seien „ bent Regierung eine Depesche an Griechenland, worin] Maßregeln ergriffen worden, der Aufstand in te er die Annahme des Schiedsgerichtsvorschlages diesem Lande müsse nothwendigerweise die Ver i empfiehlt, wozu Frankreich die Initiative ergriffen. tagung der Absicht der Regierung, den europä— Die Vertreter der Maͤchte in Athen hatten einen Collectivschritt im naͤmlichen Sinne gethan. Frank⸗ reich halte mit Rücksicht auf seine besondere Lage und seine Sympathie für Griechenland behufs der für die Vertheidigung der griechischen In— teressen ergriffenen Initiative für nützlich, noch— mals isolirt für den Vorschlag einzutreten. Waffenbesitz, zur Aufrechterhaltung der oͤffentlichen Großbritannien. London, 4. Jan. In] Ruhe beantragen. Parnell meldet Opposition dem heutigen Cabinetsrath in irischer Angelegen⸗[an. Gladstone kündigt an, er werde nächsten ischen Colonisten vollständige locale Autonomie ohne Benachtheiligung der Interessen der Ein geborenen zu gewaͤhren, zur Folge haben.— Unterhaus. Forster kündigt an, er werde morgen mehrere Bills zum besseren Schutze des person lichen Eigenthums in Irland, betreffend den ee e eee eee Ke * — e heit waren saͤmmtliche Minister aunwesend. Forster[ Montag die Priorität für obige Bills für jeden 0 hatte vor der Sitzung eine lange Unterredung Tag so lange beantragen, bis sie erledigt seien. a mit Gladstone. Varnell meldet ein Amendement zur Adresse an, — 6. Jan. Die Thronrede, mit welcher welches die Aufhebung der Constitutton in Irland . heute das Parlament eröffnet wurde, betont, bekaͤmpft. Maccartly meldet ein Amendement daß die Beziehungen zu den auswaͤrtigen Maͤchten freundschaftliche scien. Die Maͤchte seien augen blicklich mit einem Meinungsaustausch wegen der griechischen Frage beschaͤftigt. Mehrere noch unerledigte Theile des Berliner Vertrags be— schaͤftigten aufs's Eifrigste die Aufmerksamkeit der Regierung. Wegen des in Irland berrschen— den Terrorismus werde die Regierung außer— ordentliche Vollmachten verlangen, jedoch gleich zeitig auf Abhilfe der Mißstaͤnde hinwirken und auf gesezgeberische Reformen in Irland bedacht an zur Adresse zu Gunsten der Suspendirung gewaltsamer Ezmittirungen wahrend der Kammer berathung uber Bodenreform.— Im Oberhaus begann ebenfalls die Adreßdebatte. — 5. Jan. Einer Meldung aus New. Castle zufolge drang ein Heerhaufen der Boers in das Natalgebiet ein, um gegen den Vormarsch der britischen Truppen vom Natalgebiet aus über Drakersberg Widerstand zu leisten. — Nach einer Meldung aus Pietermaritz burg, 5. ds.: Capitän Lambert, welcher in sendt worden. Als beide den Vaalfluß passirten, feuerte eine aus Boers bestehende Escorte und toͤdtete Elliott. 62 Gefangene des 94. Regi⸗ ments, welche freigelassen wurden, befinden sich gegenwärtig auf dem Marsche nach Natal. Lam⸗ bert schätzt die um Heidelberg zusammengezogenen Voers auf 8000 Mann. Weitere Boers stehen bei Potchefstroom, Wakerstroom und anderen Orten. Lambert begegnete einer großen Anzahl Boers, welche sich vom Orangefreistaat nach Trausvaal begeben. 200 Boers drangen in Natal ein und besetzten die befestigte Stellung. Fünf Meilen von der Grenze retirirten Briten— Patrouillen vor denselben. Dublin, 5. Jan. Das Gerücht, beabsichtigt ware, das Panzerschiff„Warden“ mittelst Torpedos in die Luft zu sprengen, infolge dessen Vorsichtsmaßregeln ergriffen seien, wird officiell dementirt.— Am Montag Abend wurde viermal versucht, die Liverpooler Docks mittelst Petroleum in Brand zu stecken.— Die Regierung besißzt seit mehreren Tagen Nachrichten, welche zu dem Glauben berechtigen, daß die Fenier sich den Waffen der freiwilligen britischen Regimenter bemaͤchtigen wollten, wogegen Vorsichtsm aßregeln getroffen werden. Die Waffendepots werden Tag und Nacht bewacht. Gestern kam es in New— brook bei Claremorris zu einem blutigen Zu— wonach * sammenstoß zwischen der Polizei und Volksmassen, welche die Gerichtsbeamten verhindern wollten, die gegen viele Paͤchter erlassenen gerichtlichen Eutsetzungs Verfügungen leßzteren zuzustellen. Zahlreiche Verwundungen kamen vor, darunter eln. Die Thronrede kündigt ferner, außer der[Heidelberg gefangen und soeben hier eingetroffen vier toͤdtliche. — 6. Jan. Sechs hervorragende Land— Ligisten, darunter zwei Zeitungs Redacteure, wurden gestern in Tralee verhaftet. Italien. Palermo, 4. Jan. Die köͤnig⸗ liche Familie ist heute Mittag hier angekommen und bei der Landung von einer Damendeputation empfangen worden. Griechenland. Athen, 5. Jau. Wie es heißt, erklaͤrte Kumunduros auf den neuesten Schritt der Maͤchte zu Gunsten des Schieds— gerichtes, Griechenland wünsche zuvor Aufklärung darüber, auf welcher Basis das Schiedsgericht verhandeln wolle und welche Garantien die Maͤchte für sofortige Ausführung des Schieds— spruches gaben. Rußland. Petersburg. Die erste Rück⸗ zahlung auf die 417 Millionen Creditbillets, welche die Reichsbank fur Staatszwecke zu Kriegs- ausgaben emittirte, wird bald nach Beginn des neuen Jahres arrangirt. — Laut dem„Tageblatt“ ist die Nachricht, daß der russische Thronfolger durch Uebernahme des Präsidiums des Reichs raths die Mitregent⸗ schaft erhielt, durchaus irrig. Der Zar will nichts vom Rücktritt des Großfürsten Constantin vom Präsidium wissen, da Constantin der einzige war, welcher von vornherein die zweite Heirath des Zaren befürwortete. — Die„Agence russe“ dementirt, daß der zurückgekehrte Lord Dufferin besondere Instruction mitbrachte. Seine Theilnahme am englischen Ministerrathe sei auf seine Angehörung als irischer Großgrundbesitzer zurückzuführen, nicht auf eng— lisch⸗russische Beziehungen. Amerika. Washington. Die Staatsschuld hat im Monat Dec. 1880 um 5,700,000 Doll. abgenommen. Der Bestand des Schatzes be⸗ ziffert sich auf 222,300,000 Dollars. Die Ge— sammteinnahmen der Unionsstaaten betrugen im Jahre 1880 360 Millionen Dollars. Aus Stadt und Land. r. Friedberg, 6. Januar. Bei dem gestern in Ockstädter Gemarkung abgehaltenen Treibjagen wurden 125 Hasen geschossen. Ein hiesiger Bürger, der zum „Zugucken“ mitgegangen war, fiel einen Rain herunter und brach die Hand. Usingen. Von bier meldet man folgende heitere Geschichte: Dem Postillon Schäfer hier, der schon seit 4 Jahren zu allgemeiner Zufriedenheit den Wagen fährt, ist von Frankfurt aufgegeben, binnen 2 Monaten das Blasen zu erlernen, als er sonst als Postillon entlassen würde. Postillon Schmidt war auf den 29. Dez. hier vor das Schöffengericht geladen, weil er, mit dem Post⸗ wagen von Weilburg kommend, in der Stadt geblasen hat und von dem Gendarmen wegen nächtlicher Ruhe⸗ störung angezeigt wurde. Postillon Schmidt wurde auch wegen nächtlicher Ruhestörung zu einem Tage Arrest ver⸗ knurrt. Schmidt gab an, er habe die Passage nicht frei gefunden und deßhalb gesetzliche Signale gegeben. Der Gendarm hält diese Signale für viel zu lang, es sei nur als Ruhestörung zu betrachten. Da aber nun in dem Postregulativ das Signalgeben ausdrücklich geboten ist, und da der Postwagen der Kontrole der Gendarmen unterstellt ist, so kann Schäfer in Zukunft jeden Abend, wenn derselbe fährt und bläst, vom Gendarmen wegen Ruhestörung beim Gericht angezeigt und Schmidt, wenn er nicht blast, beim Postmeister wegen Unterlassung der Signale angezeigt werden. Mainz, 4. Januar. Dank der zuvorkommenden Intervention der hiesigen Staatsanwaltschaft und der emsigen Nachforschung der englischen Geheim Polizei sind am Sonntag in London zwei musterhaft raffinirte Gauner in dem Momente verhaftet worden, als sie eben im Be— griffe standen, eine der Firma Joh. Heininger hier ab⸗ geschwindelte Möbelsendung im Werthe von circa 13,000 M. zu versilbern. Da die beiden Verhafteten Deutsche sind, so wird wahrscheinlich ihre Auslieferung hierher statt— finden. Die Londoner Polizei hat in den beiden Gaunern zwei längst vermißte Verbrecher— der eine soll Hiller heißen— entdeckt und hat ferner ermittelt, daß dieselben ein fö mliches Schwindelbureau in London eingerichtet haben. Man vermuthet ferner, daß die beiden Gauner identisch mit den Personen sind, die seiner Zeit den großen Uhrendiebstahl in der Schweiz ausgeführt haben. Mainz, 5. Jan. Heute Morgen gegen 6 Uhr fand in der Nähe der Station Klein-Winternheim ein Zu⸗ sammenstoß zwischen zwei Materkalzügen statt. Derselbe ist dadurch entstanden, daß ein Güterzug in einen anderen hineinfuhr. Außer der Beschädigung der Maschine und einer Reihe Güterwagen ist glücklicherweise kein weiterer Unfall zu beklagen. Allerlei. Frankfurt, 4. Jan, Verflossene Nacht hörte der Nachtwächter am Theaterplatz ein verdächtiges aus dem Uhrenlager des Hauses Nr. 6 kommendes Geräusch und entdeckte drei Spitzbuben in voller Arbeit im Laden. Die Signalpfeife rief Sucurs herbei, die Diebe flüchteten unter das Dach des Hauses, wo sie sich versteckten. Man verhaftete und fesselte sie. Einer von ihnen war s. Z. Hausknecht in einem benachbarten Gasthof, der andere hatte bis zu Weihnachten in dem Hause, in welchem schon einmal ein Einbruch vor wenigen Monaten verübt worden war, gewohnt. Der dritte war ein bekannter Spitzbube und nur Hospitant bei der Bande.— Auf dem kleinen Hirschgraben schlich sich ein Dieb in ein offenstehendes Zimmer ein und fand einen offenen Pult, aus welchem er einige Hundert Mark einsteckte. Im Be— griff sich zu entfernen, wurde er bemerkt und durch einen hinzugerufenen Schutzmann verhaftet. Neuß. In der„Neußer Ztg.“ vom 31. Dezember finden wir folgende Geburtsanzeige:„Das zwanzigste Kind; Ein kräftiger Knabe! Herr, hör auf mit Deinem Segen! Math. Sommer.“ Kiel, 4. Jan. Der Dampfer„Kronprinz Friedrich Wilhelm“ ist heute Nachmittag flott worden und in Be⸗ gleitung von zwei Bergungsdampfern nach Korsör ge— bracht. Das Schiff soll nach Kiel zur Reparatur gebracht werden. Ag ram, 5. Jan. Heute Abend fand ein eine Seeunde währendes ziemlich heftiges Erdbeben statt. Paris, 5. Jan. Die Beerdigung Blanqui's fand unter sehr zahlreicher Betheiligung statt. Gegen 20,000 Personen folgten dem Leichenwagen, während eine große Menschenmasse in den Straßen, welche der Leichenzug passirte, Aufstellung genommen. Rochefort und ver— schiedene ehemalige Mitglieder der Commune waren an der Spitze des Zuges. Mehrere Rufe:„Es lebe Roche⸗ fort!“„Es lebe die sociale Revolution!“ wurden ver— nommen. Am Grabe hielten einige Intransigenten Reden. Abgesehen von dem Gedränge in der Rue Roquette und auf dem Friedhöfe kam keine bemerkenswerthe Unord⸗ nung vor. Was ist's mit den Pfennigsparkassen? (Schluß.) Fritz: Du sagtest ja vorhin, das Sparen koste Nicht's. Was macht denn da Kosten? Wilhelm: Alle Sparstationen thun ihr Amt unent⸗ geltlich; der Vorstand gleichfalls. So bleiben nur die Kosten für die Pfennigsparbüchlein und für die Hand— bücher der Sparstationen. Fritz: Das kann nicht viel betragen, aber immerhin kann daran die gute Sache scheitern. Wilhelm: Das wäre traurig! Wenn eine Gemeinde sich die Büchelchen drucken läßt, so kann sie 100 schon fix und fertig für 10—15 M. haben. Wieviel Segen brächten aber diese in einen Ort, einen Segen, der sich mit Zahlen gar nicht ausdrücken läßt! Denn wer spart, gewöhnt sich an Ordnung und Genügsamkeit, seine Willenskraft wird gestärkt, sein Gottvertrauen gekräftigt und er steigt in der Achtung seiner Mitmenschen und im Wohlstand. Das Bewußtsein, für den Fall der Noth einen Rückhalt zu haben, erfullt ihn auch bei harter Arbeit mit Freude, erhöht seine Leistungsfähigkeit und bei eingetretener Noth braucht er nicht gleich Anderen zur Last zu fallen.„Selbst ist der Mann.“ Fritz: Daran hab' ich vorhin gar nicht gleich gedacht, daß so viel am Sparen liegt. Jetzt bin ich ganz Deiner Meinung, daß man es recht bequem machen soll, damit mözlichst Viele mit dem Sparen vorwärts kommen. Nun sag' noch weiter, wie kommt denn das Geld in die große Sparkasse? Wilhelm: Nun dafür gibt's doch überall Boten, die auch Gemeindesachen besorgen. Gegen geringe Vergütung bringen die auch am Ende jeden Monats das Geld von den Sparstationen zur Friedberger Sparkasse. Also: mit 20 Mark sind die Pfennigsparkassen in's Leben zu rufen und zu erhalten. Das kann doch jede Ge⸗ meinde aufbringen zu ihrem eigenen Nutzen! Auch könnte vielleicht von den alljährlichen Bewilligungen der Spar⸗ kasse eine Summe fur solche wohlthätige„Gründungen“ bestimmt werden. Fritz: Nun, darauf wollen wir nicht warten! Je eher die Pfennigsparkasse in's Leben tritt, desto besser. Mit jeder Woche, die ungenutzt vorübergeht, geht viel materielles und sittliches Kapital verloren.— Doch sag' an: Da könnten ja auch Kinder schon an's Sparen gewöhnt werden? Wilhelm: Natürlich! Erwachsene und Kinder können einlegen von 5 zu 5 Pf., bis 95; Wohlhabendere können ihren Kindern die Freude machen, allwöchentlich ihr Taschengeld hinzutragen und die Kinder der Geringen bekommen doch auch ab und zu ein Paar Pfennige. Die sind da am besten für die Zukunft angelegt. Fritz: Ich muß es offen gestehen, mein Mädchen hat schon manchmal dort und dort eine Kleinigkeit verdient und ich wollte sie ihm gerne lassen, hab' ihm auch schon zur Kirchweihe oder sonst ein Paar Pfennige gegeben. Die wurden zurückgelegt und— Wilhelm:— dann auch wieder ausgegeben. Ist's nicht so? Da war es mit dem Sparen mit einem Mal am Ende. Hättest Du das Spargeld nicht zur Hand gehabt, wovon hättest Du dann Schuhe oder Schürze oder das Heft oder das Buch für Dein Kind gekauft? Fritz: Nun, dann hätte ich eben in die Tasche greifen müssen,— Wilhelm:— und es wäre auch gegangen. Siehst Du nun, wie wohlthätig es ist, wenn man das, was man für sich oder die Kinder sparen will, nicht selbst in der Hand behält, sondern in die Sparkasse thut. Dazu sollen die Pfennigsparkassen helfen, die nehmen auch kleine und mur kleine Beträge, höchstens 95 Pf. an. Fritz: Da braucht man sich doch nicht zu schämen, Einmal war ich Renten fest. wenn man nicht viel einlegen kann. 0 an der Sparkasse und wollte 2 Mark, die ich gerade übrig hatte, einlegen. Wie ich's dem Rechner sagte, hoͤrte ich hinter mir lachen, da standen Leute, die 50 und 500 M. einlegten, da schämte ich mich mit meinem bischen Geld. Wilhelm: Das brauchst Du nicht. Wenn Du aber wieder nur 1 oder 2 Mark hast, theilst Du es in 3 oder 4 Theile und läßt das auf Deine Kinder in der Pfennigsparkasse einschreiben und bringst dann in der nächsten Woche, so viel Du erübrigen kannst, dazu. Sind's nicht 2 Mark, so thuts auch 1 oder ½ oder weniger. Wenn man nur daran hält, alle Woche, wenn es irgend geht, wenigstens 5 oder 10 Pf. in's Büchel⸗ chen einschreiben zu lassen, so geht's vorwärts. Fritz: Danke schön, will's thun. Etwas wird man doch übrig behalten für die Kinder. Lieber sollen sie kein Geld zum Naschen mehr bekommen.— Wie ist's aber mit dem Zurückholen der Einlagen? Wilhelm: Gerade wie mit dem Zurückholen der bis⸗ herigen Einlagen in der großen Sparkasse. Die zahlt jeden Zahltag zurück, was verlangt wird. Die Pfennig⸗ sparkasse kann, weil sie alles eingelegte Geld an diese abgibt, Nichts zurückzahlen; aber die große Sparkasse thut's, sobald Du dort ein Buͤchelchen hast. Ist also eine Mark noch nicht voll eingelegt, so mache sie in der Pfennigsparkasse voll und hole, wenn's nöthig ist, das Geld am nächsten Zahltag aus der großen Sparkasse. Es geht Dir kein Pfennig verloren. Fritz: Noch Ein's, sei nicht böse. Ich habe noch eine geheime Furcht: Dieses regelmäßige Sparen könnte bei Manchen, namentlich bei Kindern, zum Geiz führen. Wilhelm: Das kann's, aber eben so auch zur Ord⸗ nung und zur Wohlthätigkeit. Wer spaxt, muß aber an Dem sparen, was er sonst für unnöthige oder doch leicht entbehrliche Dinge ausgibt. Die Armen und Be⸗ dürftigen dürfen unter dem Sparen nicht vergessen oder verkürzt werden, so wenig wie die wohlthätigen Anstalten und gemeinnützigen Vereine. Das wäre sicherlich arger Geiz. Wo man spart, muß man es an sich thun. Man kann ordentlich und gut und auständig leben und doch manche Ausgaben vermeiden. Das bringt erst rechte Freude, wenn man seinen Besitz wachsen sieht und sich sagen kann: es klebt kein unrechter Pfennig, kein zurückbehaltenes Opfer daran, es ist Alles sauer ver⸗ dient und ehrlich gespart. Fritz: Ich glaub' auch, daß solche Ersparnisse mehr Segen bringen, als große Erbschaften. Und daran können auch die jungen Männer und Bursche theilnehmen, für die die Versuchung zum Geldausgeben oft am größten ist.— Wie Mancher kann da 50 Pf. für sich wöchent⸗ lich sparen! Wilhelm: Das macht in 5 Jahren 132 Mark 8 Pf.; in 10 Jahren 292 M. 76 Pf.; in 15 Jahren 488 M. 24 Pf. und wer's 20 Jahre fortsetzt, hat sich dann 726 M. 8 Pf. gespart. Das will doch was heißen! Verloosung. Meininger 100 ⸗Thlr.⸗Prämien⸗Pfand⸗ briefe von 1871. Bei der am 2. ds. stattgehabten Verloosung fielen auf folgende Nummern höhere Gewinne: 105,000 M. auf Nr. 15 der Serie 1414; 300,000 M. auf Nr. 10 der S. 3673; 3000 M. auf Nr. 4 der S. 109, Nr. 22 der S. 1927, Nr. 25 der S. 2374, Nr. 11 der S. 3259, Nr. 11 der S. 3961 und auf Nr. 18 der S. 3961. Die Zahlung erfolgt am 1. Febr. Handel und Verkehr. Frankfurt, 5. Jan. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Centner M. 3—4.40, Stroh M. 2.60 bis 3.35. Butter im Großen per Pfd. 90 Pf. bis M. 1., im Detail M. 1.20— 1.10. Eier das Hundert M. 6 bis 8.50. Ochsenfleisch 65—70 Pf., Kuh, Rind⸗, Farren⸗ fleisch 45— 50 Pf., Kalbfleisch 50— 55 Pf, Hammel⸗ fleilch 35— 55 Pf., Schweinefleisch 75—80 Pf. Kar⸗ toffeln 100 Kilo M. 6—7, Weißkraut das Hundert M. 10, Rothkraut 15— 20 Pf. das Stück, Endivien 10 Pf. Sämmtliche andere Preise unverändert. Denjenigen Ländern, nach welchen Postkarten mit Antwort abgesandt werden können ist jetzt auch die Türkei beigetreten. Derartige Karten sind nunmehr, außer im Inlande, verwendbar für Mittheilungen nach Belgien, Frankreich, Helgoland, Italien, Luxemburg, Niederland und den Niederländischen Colonien, Norwegen, Oesterreich-Ungarn, Portugal, Rumänien, der Schweiz, Spanien, der Türkei, der Argentinischen Republik und nach Alexandrien. D. Frankfurt a. M., 6. Jan. Die rückgängige Bewegung, namentlich für Creditaetien, war gesteru Abend einer Reprise gewichen. Heute vermochte sich auf höheres Berlin die Tendenz noch mehr zu befestigen. Die Festig⸗ keit hielt jedoch nicht lange an und schwächten sich die Course später wieder etwas ab. Im Ganzen beobachtete die Speculation große Reserve. Für Creditactien machten sich übrigens erneute Baissebestrebungen bemerklich. Die Haupt ⸗Speeulationswerthe schlossen unter ihrem Abend— Niveau. Lombarden waren offerirt. Creditactien gestern Abend 2517, bewegten sich zwischen 251/252 ¼ u. 251. Staatsbahnactien, gestern Abend 2835/, gingen zwischen 239 ½ und 238½ um. Lombarden, gestern Abend 91, wichen von 91¼ auf 885/86. Oesterr. Bahnen hielten sich ziemlich fest. Bevorzugt waren Elbthal, die sich von ihrem Rückgange erholten. Galizier etwas matter. Von deutschen Bahnen waren Berlin-Anhalt höher. Breslau— 0 Schweidnitz- Freiburg und Hess. Ludwigsbahn etwas matter. Oesterr. Prioritäten gefragt. Amerikanische Prioritäten in gutem Begehr. Von ausländischen Fonds österr. Ungar. Goldrente etwas besser. Pfand⸗ Wr Inn 21 3 r er 2. — 8 1 18 N 5 2 ** g — N. det 27 74, 5 *— 2 1 tbr.* — 6. tte 8 7 a 4 1 7 4 2 5 2 1 L mit 2 die* cht, g —— 5 77 5 70. N 1 8 9 1 — ö zige f ver? 1 77 71 6* 5 2 51 1 n 1 2 7 5 7 7 4 2 * * Ungarn beliebt. Von Loosen ungarische Loose anziehend und beliebt. Russen fest. 1880er gesucht. Banken still. Deutsche Fonds fest. Wechsel wenig verändert. Privat- dis conto 38/80 0. Geld- Cour. Frankfurt am 6. N 1881. 20 ⸗Frankenstücke M. 16 10—14 do. 1 10 Englische Sovereignss.„ 20 29—34 Russische* 0—„ 16 67—72 Ducaten ee,„ 9 54—59 C 9 56—60 Dollars in Gold„ 117—20 stirchliche re für Finden Evangelische Gemeinde. 1. Sonntag nach Epiphanias. Missionsfest. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Benz. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Ratholische Gemeinde. Beicht. Hochamt mit Predigt. Samstag 4 Uhr: Sonntag 10 Ubr: 2 Uhr: Andacht. Edictalladung. 7 Ansprüche an folgende, auf den Namen des Christian Reuß 111. von Dorheim im Grundbuch stehende Im mobilien: Gemarkung Fauerbach b. Fr.: Kur VII, vil, ix, IX, IX, ix 352 373 42 189 250 246; Gemarkung Bauernheim: Flur 111 12 sind sogewiß binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, gegenfalls bei den genannten Immobilien die Vormerk— ung„beschränkt“ gelöscht werden wird. Friedberg am 27. Dezember 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Becker. Bekanntmachung. 43 Montag den 10. Januar 1881, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Herr Heinrich Salza III. in seiner Behausung folgende Gegenstände öffentlich meist⸗ bietend versteigern: 6 Pferde verschiedenen Alters, 2 Zjäbrige Fohlen, 12 Kühe, 3 Rinder, eine vollständige Brennerei, 4 Wagen mit allem Zubehör, Pflüge, Eggen, Walzen und verschiedene landwirth— schaftliche Geräthschaften. Nachmittags 2 Uhr Fortsetzung der Versteigerung, wobei auch eine große Parthie Stroh und Dickwurz in kleineren Abtheilungen zum Ausgebot kommt. Friedberg den 30. Dezember 1880. T A.: Der Großherzogliche Beigeordnete Steinhäußer. Fischerei⸗Verpachtung zu Friedberg. Montag den 10. Januar d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die der Stadt Friedberg zu stehende Fischerei in der Usa, innerhalb der Gemarkung Friedberg, und im langen Weiher auf 12 Jahre öͤffent— lich meistbletend verpachtet werden. Friedberg den 6. Januar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Frledberg. a. Holzversteigerung. 133 Montag den 10. Januar d. J., Nachmittags 2 2 Uhr, soll eine Parthie Ausputzholz und mehrere abgaͤngige Obsibäume öffentlich meistbtetend versteigert werden. Zusammenkunft am Fauerbacher Thor. Friedberg den 7. Januar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. Holz-Versteigerung. 126 Da die am 21. Dezember v. J. im Langenhainer Gemeindewald, Distrikt Hühnerpfad, abgehaltene Holz versteigerung die Genehmigung nicht erhalten hat, so soll Donnerstag den 13. Januar d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, eine abermalige Versteigerung stakt finden und kommen zur Versteigerung: 460 Gebund Birken-Nutzreisig(Besenreiser), 8880 Durchforstungs Wellen, 3850 Gebund Ginstern. gtegenberg am 6. Januar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. * 110 — Faselochs⸗Versteigerung. 123 Donnerstag den 13. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll ein der hlesigen Gemeinde gehöriger junger fetter Faselochs auf hlesigem Rathhaus melstbietend verstetgert werden. Petterweil den 4. Januar 1881. Großherzogliche Bürtgermeisterei Petterweill. Berges. Holz⸗Versteigerung. 115 Freitag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Kaicher Gemeindewald, Gemarkung Stammheim, an der Abzweigung der Staatsstraße nach Altenstadt, 6500 Stück Kiefern⸗Wellen versteigert, wozu Käufer eingeladen sind Kaichen am 5. Januar 1881. Großheigegliche Bürgermeisterei Kaichen. Weiß el. Holzversteigerung. 135 Montag den 17. meindewald versteigert: 111 Eichen⸗Stämme, 59 Fichten⸗ Stämme und Stangen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in Villingen. Villingen den 7. Januar 1881. Oroßherzogliche Bürgermeisterei Villingen. Zimmer. Aufforderung. Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an den Nachlaß des Schuhmachermeisters Philipp Muth J. dahier zu machen haben, werden aufgefordert, solche binnen 14 Tagen bei dem Unterzeichneten geltend zu machen, da später einlaufende Ansprüche nicht mehr be— rücksichtigt werden konnen. Gleichzeitig werden Diejenigen, welche noch Zahlungen an obigen Nachlaß zu entrichten baben aufgefordert, dieselben binnen 14 Tagen an den Unterzeichneten zu entrichten, da nach dieser Frist solche auf gerichtlichem Wege beigetrieben werden müssen. Bad⸗Nauheim den 6. Januar 1881. 132 Theodor Andreas, General-Bevollmächtigter der Ph. Muth J. Erben. Beste weiße Kernseife à Pfd. 38 Pf., Zweite rothe„ a bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bei 26 Carl Heubel, Seifensieder. Eine auch zwei Wohnungen in meiner Behausung sind an stille Familien zu ver— miethen. 101 Chr. Hecht. 5 Friedberg. Zu vermiethen Logis im zweiten Stock an eine stille Famlli. L. Strauß Wittwe, Kaiserstraße 30. Die beliebten Holl. Lachssorellen sind soeben frisch eingetroffen bei 103 Wilhelm Fertsch. 5000 Hopfenstangen, von 9 bis 12 Meter Länge, kauft 76 Buchdrucker Allendorf in Heppenheim. Ein anstaͤndiges Mädchen geseßten Alters, welches in allen häuslichen Arbeiten, sowie im Kochen bewandert ist, sucht Stelle zur Stütze der Hausfrau. Eintritt auf Verlangen sogleich. Ge— fällige Offerten möge man postlagernd L. B. 365 Butz⸗ bach senden. 95 „Bettnässen“ und sonstige Blasenl. in den schlimmsten Faͤllen brieflich unter Garantie ohne Berufsstörung. und Zeugnisse gratis. Januar werden im Villinger Ge— ein 0 85 heile Prospekt F. C. Bauer, Spezialist, 131 Wertheim a. M. Alle Sorten neue und gebrauchte agen. als: Landauer, Breaks, Glaskaleschen u. J. w. und diverse gute gebrauchte Chalsengeschirre billig zu verkaufen. J. Kunkel, große Eschenheimerstraße 36, Frankfurt a. M. Das Katzenstein'sche Haus ist aus freier Hand zu verlaufen und wollen sich Kauf liebhaber bei Eduard Hirsch melden. 107 Rumpf. Kaputzen für Damen und Kinder, Palatins, Buckskin- und wasch⸗ lederne Handschuhe, Stauchen u. s. w. billigst bei 130 M. Holler, zunächst der Burg. wollene Hemden, Herrenwesten, Filzröcke, sowie alle Sorten Winterschuhe zu herabgefetzten* bei 12⁵ Geschwister Schloß. Repskuchen, Leinkuchen Sen frisch von der Mühle bei Wilhelm Fertsch. Winterhandschube und Stauchen billigst bei g. Friedrich. 69 112 Mehrere hundert Kubikmeter Mauer⸗ und Pflastersand hat zu verkaufen Bruchenbrücken. Maurermeister Joseph Schlecht. Augen- und Gehörklinitz zu Homburg v. d. H. Sprechstunde von 9— 12 und 2 straße 96. Für Arme frei. 5 M. täglich. 35 Dr. med. Elvenieh. Getragene Kleider aller Gattung kauft stets zum höchsten Preise S. Garde, Kleiderhändler, 38 in der Judengasse. 34 Die preisgekrönten Chocoladen& entolten Cacao's von Joh. Phil. Wagner& Cie., Hoflieferanten in Mainz, Ph. Dan. Kümmich. Ein Eber,* ½ Jahr alt, englische Race, steht zu N bei Wölfersbeim. Ulrich IV. Ein Madchen von 14 bis 16 sogleich gesucht nach Bad⸗Nauheim. der Exp. d. Anz. 108 Vorräthig in der Buchhandlung von Carl Binder⸗ nagel in Friedberg: Der erfahrene Nathgeber beim Einmachen von Früchten und Gemüsen und bei der Bereitung von 9—* Fruchtsaften, Gelöées etc. Eine Sammlung der bewährtesten Recepte für den burger⸗ lichen und feineren Haushalt von 8 8 Lobica von Pröpper, Verfasserin der„Guten Hausmannskost“, Das Buͤchlein enthält 125 praktisch erprobte Reeepte, welche für jede Haushaltung von großem Werthe sind. Eleg. broschirt mit Farbendrucktitel. Preis 50 Pf. — 3 Uhr, Louisen⸗ Pension: M. 1.50 bis empfiehlt Jabren wird auf Näheres bei (Verlag von Julius Püttmann in Cöln.) 109 8 N ist verloren ge⸗ Eine Rol le Papier e— zugeben auf der Buͤrgermeisterei Kaichen 121 Schrot⸗M üblen, neuester Construetion, stellbar für jede Fruchtsorte, dillig und vorräthig bei Johann L Rack, 124 Müblenbauer in Dorn Assenbeim. U* Zu vermiethen ist der mittlere Stock im Katzenste in'schen Hause. Näheres bei Eduard Hirsch 129 Ein V aar fa. loch Halifar-Schlittschuhe Nr 1²⁸ sind billig abzugeben. Näl neue heres der Exp. d. 455 Bad— Nauheim. Eine Wohnung, bestehend aus 33 und Waschküche, ist vom 1. 134 H. mern, ab zu v Langsdorf, Schnur Küche, Keller iethen. traße 171 N werden gut, schnell und billig ein Gummizüge, be Ghristan Petz. 2 0 billigst bet 1 Friedrich. Unterjacken& Unterhosen, Unterhosen& Jacken, K— R —— ä e eee 7 * W 8 N 72 Versteigerung von Straßenarbeiten. Ole Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen Deckmaterlals soll für 1881 in den unten bemerkten Terminen und Orten an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden. 5 — DS Der Versteigerung Nummer Namen 8 5 32 N——U—ñ————— der der S. Tag. Stunde. Ort. Lokal. Bauaufseher. Bauaufseher.* 6 1 Montag den 17. Januar 1881 11 Uhr Morgens Bad-Nauheim Darmstädter Hof 2 und 3 Weide und Kämpf. 2 Dienstag den 18. Januar 1881 Uhr Morgens Butzbach Gambrinus 1 Engel.* 8 Mittwoch den 19. Januar 1881 Uhr Morgens Reichelsheim Zur Post 7 Stipp. N 0¹ 4 Donnerstag den 20. Januar 1884 Uhr Morgens Ilbenstadt Zu den drei Haasen 5 und 7 Konrad und Stipp. 1 5 Freitag den 21. Januar 1881 Uhr Morgens Selzerbrunnen bei Okarben 6 Schäfer.— 6 Samstag den 22. Januar 1881 Uhr Morgens Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof 12 Michel. 7 Montag den 24. Januar 1881 Uhr Morgens Ober⸗Wöllstadt Wirthschaft von Muller 4 Kreß. 8 Dienstag den 25. Januar 1881 Uhr Morgens Ober⸗Ros bach Wirthschaft von Ruppel 4 Kreß. bit 9 Donnerstag den 27. Januar 1881 Uhr Morgens Lindheim HGasthaus zum Stern 9 und 10 Einhäuser und Mettenheimer. 10 Freitag den 28. Januar 1881 Uhr Morgens Büdingen Gasthaus zum Stern 11 Kleyensteuber. De 11 Samstag den 29. Januar 1881 11 Uhr Morgens Chausseehaus bei Bönstadt 8 Jäger. 3 Fried berg den 3. Januar 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Frledberg. 1 Reuß. 1 Friednerger Miöbelmagazin. reren. 5 Ste inhäußer'schen Gartensaale: von H. Bindewald, Kaiserstraße, Vortrag des Herrn Reallehrers Franz z empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster-Möbel Das deutsche Volkslied zu seiner in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Blüthezeit, 0 4 5 8 wozu die Mitglieder, sowie deren Angehörige Au-& Verkauf., Staats-& Gemeindeobligationen J 3 sein wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten nach e ee . Vorstand. Jacob Engel. 0 nn 5 5 Ludlam. Grosser Au Sver kauf. Sämmtliche Mitglieder obiger Gesellschaft aus dem Jahre 1875 werden zu einer Versammlung auf Samstag den 8. d., Abends 8 Uhr, in das untere Local des Hotel Trapp(Nebenzimmer) eingeladen. 50 D. e Tagesordnung: Verathung und Beschlußfassung über Tuch* und M anufaeturwaaren i die Verwendung des noch vorhandenen Bes zu bedeutend herab gese tzten Preisen. kleinen Kassenbestandes. — 5 1 Friedberg den 4. Januar 1881. aus Butzbach, Georg Hölzer's Wittwe. 0⁰ Der Vorstand. Nel Sch 0*—* 2 Anterleihs-Vruchleidenden Samen Offerte. 3 2. ö Während der Saison bringe mein Lager in Gemüse⸗, 1 wird die Bruchsalbe von G. Sturzenegger in Herisau, Schweiz, bestens empfohlen. Dieselbe ent⸗ Blumen- und Feld⸗Sämereien, welches in erster Qualität hält keinerlei schädliche Stoffe und heilt selbst ganz alte Brüche, sowie Muttervorfälle.— Zu be⸗ Samen assortirt ist, in empfehlende Erinnerung. Alle f ziehen in Töpfen zu A 5 nebst Gebrauchsanweisung sowohl durch G. Sturzenegger selbst als durch Samen sind keimkräftig und garantire ich nur die Topf⸗ ne nachstehende Niederlagen. Atteste, wie nachstehendes, liegen in großer Anzahl zu Jedermanns Ansicht bereit. oder Lappenprobe, da im freien Land gemachten Aus— um 20)„Skit 30 Jahren hatte ich an einem Doppelbruche gelitten. Da mir die B t o viel itterungseiaflüsse t störend 0 ich steis das Band sest anziehen. Dadurch sind mir die Adern und J d i i ea 2 0 9 17 aft f of 0 0 1 u thume und kam ich mir daher mehr todt als lebendig vor. wirken können. Preise billigst, wie in jeder soliden Hand⸗ ö ihre meinem schweren Bruchleiden vollkommen lung. Wiederverkäufern Rabatt. rr Wegen Geschaͤftsaufgabe verkaufe ich meine sämmtlichen — 75 1 lt * 1 Stendal in der Altmark. Karl Buschke.“ 6 ch z ell den 6. Januar 1881. ö Sto 127 H. Bauer. S0 5 i Fcinste Gothaer Cervelatwurst, O. Fritze's Bernstein-Gel-Lackfarbe,„ Trüffel⸗Leberwurst, 0 Zu haben in Berlin: Löwenapotheke, Jerusalemerstraße 16. Auskunft ertheilt auch in Frankfurt: J. B. Lindt, Schnurgasse 88. 110 in einigen Stunden hart und glänz zum? i f eine n g hart und glänzend trocknend, zum Anstrich von 5 Salamiwurst de f F 1 86 b ö de n, 0. e ee e die übertrifft jedes andere derartige Fabrikat an Haltbarkeit, starker Deckkraft, schnellem Trocknen. Nodhelm v. d. H. 68 ist nicht zu verkennen, daß daß und elegantem Aussehen. 11 1 77 55 2 n hat; bedauert muß 1 der 17 N 8 2 6. a 5 1 aber doch werden, daß sogar Stromer, die nicht allel 0 l 9 2 zer 50 Pfauig incl. Blechflasche, die mit 10 Pfennig zurückgenommen wird. betteln, sendern V Sens Des Alleinverkauf für Friedberg und Umgegend bei Wilh. Bernbeck. und die Fenster einschlagen, von verschiedener Seite und die Personen unterstützt werden. Es würde, wenn dies nicht wäb 2 8 N.** 2 8 Ae. ja. der Fall wäre, dieser Unfug ganz e on . f„Srabsteine Leuconide 7 Britannia Stellenvermittelungs-Büreau. 10 2, in grün, grau und rothem Stein, Natur⸗ und versilberte Tafel- Die geehrten Herrschaften, welche auf Petritag mit bird ö ee e und Pultchen mit weißen 22 ih dienstboten wechseln, wollen sich baldigst Wi 9* un warzen Mar latt ü 0 I 1 er 2 0 rzen Marmorplatten hält stets ger il je. Friedberg. Emanuel Eichborn. ö 2 2 Friedberg. Melchior Boll, A.. 1 8 25 Steinhauer. f Fese preise, e Hun au. 1 gebr* Java 00 Kaffee Muster stehen gerne zu Diensten. aus der Fabrik von A. Zung sel. Wittwe, Bonn, 42 U N a, 3 3 5 vormals 5 n Uelzener Steinflachs 11 f nenoig den nigeng. 0 N Kohlen. 10 E Qualität bei Wühelm Ferie. Spielkarten,* ub i f 2 iin 30 Pf. per Spiel, nicht spaltbare Spielkarten, 55 60 f Das Beste in Stückkohlen, gewaschenen steinfrelen 7. U 65 und 70 Pf. per Spiel, empfiehlt 90, 60, Nußkohlen und melirte Kohlen der Zeche„Vereinigte Ve inster Vorsch Lebert ran, 58 e We bed ee Streckfuß gene Hamburg“. fast geruch- und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, 7 f 8 am Mein Lager befindet sich im Hofe des Mathildenstiftes,[ M. 1. und M. 1.70. 9 8 12 5 woselbst auch das kleinste Quantum abgegeben wird. Derselbe elsenhaltig M. 1. per Flasche. A u ver u 4 800 Bei Betheillgung an Waggons mit 20 bis 25 Centner 119 Ji. A. Windecker, Hof⸗ Lieferant. Eine Parthie lackirte Bettstellen verkaufe, um damit 10 tritt Preisermäßigung ein. a. Ei 0 f zu räumen, zum Einkaufspreis. misf . Wiechard, Kaiserstraße 556. in ogis 2 G. M. Reuß, vis-A-zis der Post. 1 aa zu sehr billigen Preisen bei u vermiethen im Ganzen oder getrennt bel Verantw. g. Corsetten 87 Ke. Friedrich. 1100 0 de getrennt be erankw. Red.: Farl Bindernagel. n H. Song. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. l