1881. Donnerstag den 6. Januar. M 3. 1—— 5 0 E . n Wird hier und m Nauheim Montag, Mittwoch und 1 N a a Erscheint dreimal wöchentlich und zu Dienst * Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. n—. ente, f 1 Die einspaltige Petitzetle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder tffersaß mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kestet 9 Pf. * Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Vest nachgenommen. s——.——u—dd. Biner⸗ Amtlicher Theil. Betreffend: Die Gemeinderatbsergänzungswahlen in 1880. Friedberg den 3. Januar 1881. N K 7* 6* J 1 10 i 5 7 971 0 17* 0 ö 7 7 eit. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. len Da die Gemeinderathswahlen fast alle abgehalten und von ist, die Verpflichtung der Neugewählten, deren Dienst mit dem 1. binnen 8 Tagen anher einzusenden. uns bestätigt sind, empf dieses Monats zu begin 1 Der Aufenthaltsort des Johannes Muͤßler 4 falle vorzuführen.— Ausgewiesen aus dem G von Langenschwarz, Kreis Hünfeld; Matbias Sehr von Gurkheim, Regierungsbezirk Wiesb . Regierungsbezirk Stettin.— Wegen Bettels bestraft: Karl Friedrich August Beickert aus * Magdeburg; Paul Müller von Neusebech, Kreis Kirchhain; Heinrich Rüter von Viesebech, Schentschen, Kreis Fraustadt; Karl Strienski von Thomareinen, Kreis Osterode, Regierung Kreis Alsfeld; Johann Heinrich Mootz aus Heldra, Kreis Eschwege; Karl Liedke Bad⸗Nauheim; Jobann Karl Ludwig Voebel aus Iserlohn, Regierungsbezirk Arnsberg; aus Bruchenbrücken ist unbekannt, es isten roßherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 ehlen wir Ihnen, insoweit es noch nicht geschehen ien hat, vorzunehmen und Verpflichtungs protokoll Dr. Braden. ach demselben zu recherchiren und er im Betretungs⸗ des Freizügigkeitsgesetzes: Adam Heinrich Kunkler aden; Emil Robert August Kiehne von Naugard, Glienicke, Kreis Teltow; August Schröder von Fürstenthum Lippe-Detmold; Martin Georg von sbezirk Königsberg; Karl Schombert von Kirtorf, aus Insterburg, Kreis Insterburg; Johannes Brand von Albert v. d. isb Velde von Rotterdam. ü a Deutsches Reich. eingetretene Situation lassen die Fortdauer der Neapel, 3. Jan. Das italienische Königspaar, Darmstadt, 3. Jan. Der Großherzog begab] europässchen Entente unbedingt gesichert erscheinen. der Prinz von Neapel, der Herzog von Aosta eis sich heute mit Kindern und Gefolge zum Besuche Großbritannien. London. Der„Times“ und die Minister Cairoli, Acton und Baccarini der Großherzoglichen Familie nach Carlsrube. zufolge würden die Repressivmaßregeln für Irland schifften sich nach Palermo ein; dieselben wurden von 5 Darmstadt. Die erste Kammer wird! die Aufhebung der Habeas corpus Acte, zeit- der Menge lebhaft begrüßt. Großfürst Nicolaus ite Dienstag den 11. l. M. wieder zusammentreten.] weilige Suspension des Schwurgerichtsverfahrens begab sich an den Laudungsplatz, um die Maje⸗ 6 Es finden voraus sichtlich mehrere Sitzungen statt. in gewissen Districten und für gewisse Proze stäten zu begrüßen. Der Bey von Tunis wird — Der weitere Bericht des besonderen Aus Beschraͤnkung des Verkaufs und Tragens von durch einen Specialgesandten das Königspaar schusses der ersten Kammer über die Recommunt- Waffen umfassen. f in Sicilien begrüßen lassen. cation der zweiten Kammer, den Gesetzentwurf, die— 30. Dec. 1880. Nach„Daily Tel.“ Türkei. Constantinopel. Eine Meldung allgemeine Bauordnung betreffend, ist nunmehrf verlautet guter Quelle zufolge, daß Präsident des„R. B.“ bestaͤtigt, daß die Pforte in einer erschienen. Hiernach bestehen noch eine Reihe Brand hierher telegraphirte: Er finde sich außer Note das Schiedsgericht ablehne; jedoch soll die von Dissensen zwischen dem Ausschuß der ersten Stande die Boers des Orangefreistaats von der Pforte gleichzeitig den Zusammentritt Delegirter a und den letzten Beschlüssen des Plenums der Betheiligung am Transvaalaufstande zurückzu der Mächte und Griechenlands sowie der Türkei zweiten Kammer. halten und dürfte binnen weniger Tage gezwungen in Constantinopel zur Grenzregulirung vorge⸗ 1— Postpersonalnachrichten. Ernannt find: sein, seinen Posten niederzulegen.— Officiell schlagen haben.— Ein ärztlicher Bericht erklärt der Postsecretär Schad in Darmstadt zum Ober⸗ wird gemeldet: Pietermaritzburg, 31. Dec. 1881: den Moͤrder des Oberst Fommaroff für irrsinnig. Out Postdirectionssecretär, die Postassistenten Andres[ Von Pretoria und vom Potscheffstroom keine— Der Sultan empfing den in's Ministerium — in Ober⸗Ingelbeim, Leibfried in Biblis und] weiteren Nachrichten Die Garnisonen von des Auswärtigen berufenen früheren deutschen Quäck in Bischofsheim zu Postverwaltern. Ver- Standerton und Wakerstroom sind stark ver- Beamten Geicher am 2. Januar in Audienz. „setzt sind: der Postdirector Lochmann von Gießen schanzt, mit ausreichenden Lebensmitteln versehen, 4 Jan. Nach einer Meldung der„Agence nach Worms, der Postinspector Nitsert von Aeg⸗ bis jetzt nicht angegriffen. Die Boers raͤumten Havas“ thaten die Botschafter der Maͤchte gestern „e nitz nach Gießen, sowie die Postsecretär Heer⸗[Utrecht wieder nach vormittaͤgiger Berathung einen neuen iden⸗ degen von Mainz nach Ebersbach und Bernhard— Die amtliche„Gazette“ meldet: Auf tischen Schritt bei der Pforte zu Gunsten des 111. von Gießen nach Cochem, der Postsecretaͤr Schmidt] Wunsch ihrer Haͤuptlinge sei die Insel Rotumah Schiedsgerichts 1 von Mainz nach Dresden, der Ober Telegraphen⸗(im Stillen Meere unter die Herrschaft Englands Rumänien. Bukarest, 1. Jan. Die Kammer en assistent Walker von Mülhausen l. Elf. nach gestellt und den Fidschi-Inseln einverleibt worden. genehmigte mit 68 gegen 17 Stimmen den . Bingen und der Telegraphenassistent Müller von Dublin, 1. Jan. Der Vicekönig erließ eine Handels und Schifffabrisvertrag mit Italien. sen, Bingen nach Mainz. Ju den Ruhestand getreten Bekanntmachung, wodurch alle für Sonnabend 5 ist der Postdirector Euler in Worms. und Sonntag anberaumten Landmeetings ver Der Senat stimmte der Aufhebung des fünf⸗ Berlin, 1. Jan. Bei dem Neufahrs-Em— pfang des Kaisers hat derselbe keinerlei Ausprache gehalten und sich nur auf die Conversation mit 1 einzelnen Personen nach beendetem Empfang beschraͤnkt. Autland. Frankreich. Paris. Nach hier vorliegen— den Nachrichten haͤlt man die Ablehnung des Schiedsgerichts Seitens der Pforte nicht für deren letztes Wort. Rußland und England unterstützen nachdrücklich den franzoͤsischen Vor schlag. Seitens der Pforte wird ein entgegen— kommender Schritt erwartet, um alt Anknüpf ungspunkt neuer Verhandlungen zu dienen. Die Pforte haͤlt die in einer Note vom 14. Dec. enthaltene Versicherung aufrecht, daß sie die Jnittative zu Feindseligkeiten nicht ergreifen werde. Die Moglichkeit der Offensive Griechenlands wird hier rücksichtlich der Unfertigkeit der griech ischen Rüstungen auf laͤngere Zeit schlechthin be zweifelt. Vertrauliche Auseinandersetzungen mit Deutschland, England und Austro Ungarn über zehnprocentigen Zuschlags auf Eisenbahnfahr⸗ karten zu. Galaz, 1. Jan. Die Donaucommission gebt morgen auseinander, nachdem in der Differenz⸗ — Nach Mittheilung von Matrosen von frage jede Großmacht ihre Meinung in einem dem Panzermonitor Lord Warden“, der an Protokolle niedergelezt; nur Deutschland und der Mündung vom Frith Forth statlonirt ist, Oesterreich sollen übereinstimmender Ansicht sein, waren in letzter Woche vor dem Standplatz des selbst Italien uuterstützte nicht das Avantproject. Schiffes Torpedos aufgefunden, das Schiff dar- Der italienische Gesandte ist heute hierher zurück auf mit Torpedonetzen umgeben und gekehrt. Bratiano geht morgen wieder nach Piteste. Sscherungsmaßregeln getroffen worden. Das Griechenland. Atben, 1. Jan. Die Attentat wird Feniern zugeschrieben. Die Mit Deputirtenkammer hat den Gesetzentwurf betr. theilung bedarf der Bestaͤtigung. die Anleihe von 120 Millionen, auch in zweiter Portugal,. Lissabon, 2. boten sind. Parnell, Biggar, Dillon, Sullivan und Sexton beabsichtigen, der Eroͤffnung des Parlaments beizuwohnen sonstige N 2 Jau. Die Cortes Capitals an der neuen Anleihe. her in die durch die Ablehnung des Schiedsgerichts habe abgelehnt Lesung angenommen. Im Verlaufe der Debatte sind eröffnet Die Thronrede hebt die guten erklaͤrte Minister Präsident Komunduros, das Beziehungen zu den fremden Maͤchten hervor, Cabinet werde muthig die Interessen des Landes dankt dem Auslande für die Theilnahme an der und die Ehre der Nation zu vertheidigen wissen. Gedaͤchtuißfeier Camoens', erwaͤhnt die lebhafte— 2 Jan. Die Kammer vertagte sich beute Betheiligung des inlaͤndischen und ausländischen bis zum 27 Januar. Dieselbe genehmigte vor— dritter Lesung die 120 Millionen⸗Auleihe Italien. Rom.„Diritto“ dementirt die und die für den Januar erforderlichen Ausgaben Meldung auswärtiger Blätter, der Bey von Tunis des Budgets habe das Protectorat Italiens nachgesucht, Italien— D J. Jan. Es heißt, daß die Machte neuer dings bei Griechenland identische Vorstellungen F N 1 N N N * zu Gunsten des Schiedsgerichts machten. 32,000 Reservisten und Nationalgardisten im Alter von 30 bis 40 Jahren sollen einberufen werden. Amerika. Newyork. Die„Railrod Gaz.“ theilt mit, daß waͤhrend des verflossenen Jahres 7000 Meilen Eisenbahnen in den Unionsstaaten vollendet wurden, 2400 Meilen mehr, als im Vorjahr. Die Lage aller Linien sei günstig, der Fracht⸗ und Passagier⸗ Verkehr bedeutend größer als jemals. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 4. Jan. In der gestern stattge— habten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde das neu in den Gemeinderath eingetretene Mitglied C. Philippi von dem Bürgermeister verpflichtet und in sein Amt eingeführt, die wledergewählten Mitglieder wurden auf ihre frühere Verpflichtung verwiesen. Es fand darauf die Wahl der Commissionen für 1881 statt und wurden in die Baucommission die Gemeinderäthe Pfeffer, Hieronymus und Ruths, in die Einquatirungs⸗ commission die Gemeinderäthe Huber, Koob und Beige— ordneter Fr. Reuß, in die Finanzeommission die Gemeinde⸗ räthe E. Hirsch, Hecht und Beigeordneter Steinhäußer, in die Landwirtbeommission die Gemeinderäthe C. Reuß, G. Falck, E. Philippi und Beigeordneter Fr. Reuß, in die Markteommission die Gemeinderäthe Huber, Waas, Pfeffer, Beigeordneter Steinhäußer und Kaufmann Fertsch, in die Friedhofscommission die Gemeinderäthe Pfeffer, Hieronymus und Ruths gewählt. Der Bürgermeister gab darauf der Versammlung Kenntniß von einer schrift— lichen Benachrichtigung des Comites der projektirten Sekundärbahn Gruͤnberg- Friedberg, wonach in der am 24. December 1880 in Hungen abgebaltenen Sitzung ein— stimmig der Beschluß gefaßt wurde, den verbliebenen Kassenrest mit 369 M. den Ingenieuren Paulsen und Ruppel für ihre Vermessungs arbeiten zuzuweisen. Eine Zuschrift des am 18. v. Mts. in Wölfersheim stattgehabten Land— wirthschaftlichen Kränzchens, worin der Stadtvorstand ersucht wird, das Auftriebgeld bei den Schweinemärkten aufzuheben und letztere außerhalb der Stadt zu verlegen, wurde verlesen und beschlossen, darauf nicht einzugehen. Die städtischen Arbeiten für 1881 und das 1. Viertel⸗ jahr 1882 wurden nach den Submissions⸗ und Versteiger⸗ ungsbedingungen vergeben. Auf eine weitere Eingabe des Chr. Eich betreffend fernere Ueberlassung der Fischerei in der Usa wurde der frühere Beschluß, die städtischen Fischereien demnächst öffentlich zu verpachten, aufrecht erhalten. Dem H. Dönges III. in Ockstadt wurde der Pacht für ein Grundstück, auf dem er wegen der Zu⸗ sammenlegungs⸗Arbeiten ein Jahr lang keine Erndte ge⸗ habt hatte, nachgelassen. Auf eine Mittheilung des Gr. Kreis amtes betr. Errichtung eines Schlachthauses erklärte sich der Gemeinderath gegen eine solche Anlage, da nach den hiesigen Verhältnissen keine Nothwendigkeit dazu vor⸗ liege. Da das Geländer um den städtischen Steinbruch schadhaft geworden ist, soll dieses entfernt und der Stein— bruch geschleift werden. Romrod. In der Nacht vom 29. auf den 30 Dee. 1880 brannten das Wohnhaus sammt angebauter Scheuer und Stallungen des Glasers Merkel nieder. Die Familie vermochte nur das nackte Leben zu retten. Mainz, 31. Dec. 1880. Heute Morgen, kurz vor dem Eintreffen des Alzeyer Frühzugs fand auf der Strecke Mainz⸗Alzey, zwischen den Stationen Marienborn und Klein⸗Winternheim eine bedeutende Rutschung des Bahn— dammes statt. Da die beiderseitigen Züge rechtzeitig be⸗ nachrichtigt waren, kam kein Zug in Gefahr, doch mußte sofort sowohl der Personen⸗ wie Güter⸗Verkehr einge⸗ stellt werden. Allerlei. Stuttgart, 31. Dez. 1880. Ein tragischer Vor⸗ gang spielte sich heute bei der Beerdigung des Polytech⸗ nikers, Studiosus Huber, ab, der sich aus unglück⸗ licher Liebe zu einer hiesigen Nätherin vergiftet hatte. Das Mädchen wohnte der Beerdigung bei und nahm während der Rede des Geistlichen am offenen Grabe ebenfalls Gift, dessen tödtliche Wirkung sofort eintrat. Melsungen. Ein gräßliches Verbrechen ist in der Nacht vom 26. zum 27. Dez. 1880 in Beiseförth bei Melsungen verübt worden. Im Blum'schen Gasthause war Tanzmusik und während einer Pause stand die Tochter des Kaufmanns B. am geschlossenen Fenster, als plötzlich vor dem Hause ein Schuß fiel und das blühende junge Mädchen von der tödtlichen Kugel getroffen ent⸗ seelt zu Boden stürzte. Der Mörder muß, nach der Wunde zu urtheilen, den Schuß aus einer Jagdflinte, N gegeben haben. Den Antrieb zu der gräßlichen Frevel that hat, wie man allgemein annimmt, Eifersucht gegeben. Die Untersuchung ist im Gange, und es wird hoffentlich gelingen, den Mörder zu ermitteln. Haag. Der Provinzialgerichtshof von Südholland hat den Mörder de Jong, welcher den dreizehnjährigen Knaben Bonghardt in die Dünen bei Schweveningen ge⸗ lockt und dort erstochen hat, zu lebenslänglicher Zucht⸗ hausstrafe verurtheilt. Bremen, 3. Jan. Heute Nacht ist ein Theil des Weserbahnhofes, da das Bollwerk durch Hochwasser be— schädigt war, in die Weser gestürzt. Verluste an Menschen⸗ leben sind nicht zu beklagen. Paris, 2. Jan. Der Revolutionär Blanqui ist gestern Abend gestorben. Was ist's mit den Pfennigsparkassen? Fritz: Da hab' ich kürzlich von den Pfennigsparkassen in Darmstadt gehört. Das wird gewiß auch so ein Schwindel der Neuzeit sein, bei dem die Leute um ihr Geld gebracht werden. ö Wilhelm: Ganz und gar nicht. Sondern die Leute sollen dadurch erst recht zu ihrem Geld kommen. Fritz: Wie so denn? Wilhelm: Das zeigt doch die Erfahrung: Wer fleißig ist, verdient Geld. Aber bei Vielen heißt's bald:„Wie gewonnen, so zerronnen!“ Wenn man das Geld gerade am nothwendigsten braucht, ist's fort. Da ist's eine Hauptkunst, immer dann Geld zu haben, wenn's am nöthigsten ist. Fritz: Du sprichst sehr weise. Wie kann man das aber? Wilhelm: Das ist einfach. Man muß sparen und sich an's rechte Sparen gewöhnen. Wie schon das Sprichwort sagt:„Mit Vielem hält man Haus, mit Wenigem kommt man aus.“ Was der Fleiß erwirbt, muß die Sparsamkeit zusammenhalten. Fritz: Ja, wenn man immer so viel hätte, daß man's auf die Sparkasse thun könnte! Das können die Reichen, aber nicht wir geringen Leute. Von meinem Wochenlohn hätte ich höchstens ein Paar Pfennige übrig. Wilhelm: Gut, die Paar Pfennige muß Du sparen, wenn Du es zu Etwas bringen willst. Fritz: Du treibst Scherz! Wer kann mit ein Paar Pfennigen zu Etwas kommen? Wilhelm: So? Hast Du nie gehört:„Wer den Pfennig nicht will achten, wird umsonst nach Thalern trachten.“ Man muß klein anfangen, dann kann man's zu Etwas bringen. Fritz: Ja, was wird's werden, wenn ich in der Woche 10 Pf. übrig behalte und zurücklegen wollte! Wilhelm: Was es werden wird? Das will ich Dir gleich sagen. Im Jahre sind's schon über 5 Mark und mit den Zinsen macht's in 5 Jahren: 26 Mark 24 Pf. Fritz: Ist das wahr? Wilhelm: Du kannst ja rechnen; rechne es nach.— Aber daran fehlt's, man rechnet nicht genug, was Kleinig⸗ keiten ausmachen in der Welt. Höre, weiter: Legst Du alle Woche 10 Pf. zurück, so macht das in 10 Jahren: 58 Mark 16 Pf. und in 15 Jahren gar 97 Mark, in 20 Jahren: 144 Mark 20 Pf. Fritz: Das ist ja erstaunlich viel! Das wär' schon werth, daß man die 10 Pf. sparte. Da ließe ich mir lieber Etwas abgehen und legte es zurück. Da hat man dann doch einen Nothpfennig, wenn man krank wird. Wilhelm: Ja, oder wenn der Bub? oder das Mädchen confirmirt wird, oder wenn man ein Kind ausstatten soll. Fritz: Ich hab' auch, ich will Dir's gestehen, früher schon einmal angefangen, von meinem Wochenlohn Etwas zurückzulegen, aber nachher ist's doch wieder verbraucht worden. Wilhelm: Siehst Du, gerade dazu sind die Spar⸗ kassen da, daß sie das gesparte Geld gut aufheben. Wer's in der Hand behält, verbraucht's leicht wieder. Dagegen in der Sparkasse vermehrt es sich. Fritz: Da will ich doch wieder einmal anfangen; 50 oder 100 Mark bereit daliegen zu haben, ist doch eine schöne Sache. Es macht mir schon ordentlich Freude, wenn ich nur daran denke, wie leicht man dazu kommen kann.— Von jetzt an lege ich 10 Pf. und wenn ich mehr kann, auch mehr zurück,— lieber trink ich einmal statt 2 Schoppen nur einen oder gar keinen und wenn ich 1 Mark zusammen hab', trag' ich's auf die Sparkasse. Wilhelm: Du kannst schon früher anfangen, es gut aufzuheben. Unsere Sparkasse nimmt freilich im geringsten Fall 1 Mark an. Aber wo eine Pfennigsparkasse ist, da werden schon 5 Pf. angenommen. Fritz: Da ist das Sparen ja viel leichter! Wilhelm: Ja, eben darum sind auch die Pfennig— sparkassen in Darmstadt eingerichtet, daß es den Leuten recht bequem gemacht sei, auch mit ein Paar Pfennigen zu Etwas zu kommen. Wilhelm: 7 5 3* e 10. Freilich. Für etwas so Gutes, g großen Sparkassen es sind. Wenn noch 15 0 10⁰ oder 20 Jahre in's Land gegangen sind, wird man sie in den meisten Dörfern haben, ebensogut, wie jetzt in jedem Kreis eine oder mehrere große Sparkassen find. Fritz: Hängen denn die großen und die kleinen Spar- kassen zusammen?. Wilhelm: Gewiß! In Darmstadt liefern die Pfennig⸗ sparkassen ihre Einlagen allemal an die städtische Spar⸗ kasse ab und vom nächsten Monat an werden sie dort verzinst.— Wer in die Pfennigsparkasse einlegt, erhält von dieser ein Büchelchen, in das auch die weiteren Einlagen eingetragen werden. Sobald die Einlage eines Pfennigsparbüchleins 1 Mark erreicht, wird sie in der städtischen Sparkasse auf den Namen des Einlegers ein⸗ getragen und verzinst. Ein Büchlein der städtischen Spar⸗ kasse wird dann auch dem Einleger behaͤndigt, der also stets selbst seine Einlagen überwachen kann. Fritz: Das ist schön. Da ist das Geld doch auch sicher, wenn's in der großen Sparkasse liegt.— Aber, Du hast mir noch nicht gesagt, was die Sache kostet? Wilhelm: Wie Du fragt; Kostet Dich's denn Etwas, wenn Du in unsere Friedberger Sparkasse einlegst? Das kostet Nicht's und bringt nur Vortheil und gerade die großen Sparkassen, die so viel für gemeinnützige Dinge thun, werden gern die Mühe und Auslagen über⸗ treten können. Es ist ja nur ihre Mühle, die dann in vielen Orten klappert. Manche haben ja bisher schon Agenten in größeren Dörfern, die die Einlagen besorgen. Diese Pfennigsparkassen sind auch solche Agenten; sie ubernehmen auch vom Geringsten, was er ersparen kann. — uebrigens kann ein Ortsvorstand nicht besser für die Gemeinde sorgen und die leidigen Armenunterstütz⸗ ungen in vielen Fallen zum Voraus verhüten, wenn er die geringen Auslagen, die die Gründung einer Pfennig⸗ sparkasse kostet, aus der Gemeindekasse nimmt. Sie machen sich nachher durch Sparsamkeit, Ordnung und Wohl⸗ stand der Orts bürger reichlich bezahlt.(Schluß folgt.) Handel und Verkehr. Fried berg, 4. Jan. Fruchtbericht. Waizen M. 22.00, Korn M. 21.00, Gerste M. 16., Hafer M. 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 5. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 13 Pf. Gießen, 4. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 1.15, Eier 1 Stück 7 Pf., 2 Stück 13 Pf., Käse per Stück 4 10 Pf., Tauben das Paar 75— 100 Pf., Hühner per Stück M. 1.50— 1.75, Hahnen per Stück M. 1.00— 1.75, Gänse per Pfd. 55— 66 Pf., Enten per Stück M. 2.00— 2.50, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalbfleisch 45—50 Pf., Hammelfleisch 5066 Pf., Schweinefleisch 64—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00—0.00, Zwiebeln per Ctr. M. 9.—10., Weißkraut 100 Stück M. 4.— 5. Frankfurt, 3. Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 30.5031, do. 1.(Berl. Marke) M. 29., do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 22.25— 75, ab unserer Umgegend M. 22.—25., do. fremder je nach Qual. M. 22.25— 75., Roggen je nach Qual. M. 21.25— 50, Gerste M. 16.75—18., Hafer M. 13.50— 14.50, Kohlsamen Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.— 25. Rüböl, detall M. 64. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Frankfurt, 3. Jan. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 260 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise für 100 Pfund Schlacht⸗ gewicht stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 69.— 70., 2. Qual. M. 64.— 66., Kühe 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 48.—50., Kälber 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 50.—52., Hämmel 1. Qual. M. 54.—55., 2. Qual. M. 40.— 50. Schweine wurden verflossene Woche 658 verkauft, das Pfund 66 Pf. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 4. Januar 1881. 20 ⸗Frankenstücke 8 M. 16 11—15 do. 1 ½,ẽ eee Englische Sovereigus.„ 20 29—34 Russische Imperiales.„ 16 68—72 Ducaten. FFV Al mare. Dollars in Sollßzd; Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 4½ Uhr. und zwar von außen in nächster Nähe des Fensters ab⸗ Fritz: So hältst Du das also für etwas Gutes? Samstag Morgens 8½ Uhr. Erledigte Stelle. 89 Die Stelle eines Nachtwächters in hiesiger Stadt ist erledigt und sind Meldungen für dieselbe bis zum 12. d. Mts. auf dem Büreau des Unterzeichneten einzu⸗ reichen. Friedberg, 4. Januar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Se i eh f Frische Schellsische. Ph. Dan. Kümmich. Faselochs-Versteigerung. Lieferung einer Todtenbahre. 79 Ein der hiesigen Gemeinde gehöriger Faselochs soll 96 Die Lieferung einer Todtenbahre für die israelitische Mittwoch als den 12. Januar, Nachmittags 1 Uhr, auf Religionsgemeinde dahier soll wen i dem Rathhause öffentlich versteigert werden. Dorheim am 4. Januar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorheim. Ze R. E gebr. Java-Kaffee Zuntz sel. Wittwe, Bonn. aus der Fabrik von A. empfiehlt 95 H. Strauß, vis-a-vis dem Amtsgericht. vergeben werden. Die Bahre muß mit Oelfarbe an⸗ gestrichen und mit 12 Griffen versehen werden. Die Ge⸗ schäftsleute, welche auf diese Lieferung reflectieren, wollen ihre Submission längstens bis Montag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, bei dem Unterzeichneten einreichen. Friedberg, 5. Januar 1881. Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde. S. Hirschhorn. 0 2 N. D 7 1 NN Hosenträger as. e als unsere nehmen, daß solche Pfennigsparkassen überall in's Leben M. 27—28., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—18, — . 50 —— Oeffentliche Aufforderung. Betreffend: Die Legalistrung des Grundbuchs ver Ge— meinde Roͤdgen. Bei der Prufung des rubrleirten Grundbuchs der Oemarkung Rodgen hat sich ergeben, daß die nachbe— nannten Personen in ungestörtem und unvordenklichem Besize der bei ihrem Namen nach Flur und Nummer bezeichneten Immobilien sich befinden; diese Grundbesitzer haben den Antrag gestellt, daß vor der Offenlegung des Orundbuchs den erwähnten Immobilien die Erwerbtitel belgeschrieben werden mögen und da dieselben urkundlich nicht oder nicht genügend nachgewiesen werden konnen, so fordert man alle Diejenigen, welche Eigenthumsrechte an diese Immobilien erheben zu konnen vermeinen, hier mit auf, solche so gewiß binnen vier Wochen, vom Tage des ersten Erscheinens in der Oeffentlichkeit an, dahter anzuzeigen und geltend zu machen, widrigenfalls den betreffenden Parzellen der Erwerblitel im Grundbuch beigefügt werden wird. 1) Georz Bopp J. Wittwe von Roͤdgen: Flur VI. Nummer 106. 107. , 122. 253. 2) Jobannes Hensel Wittwe von Roͤdgen: Flur Iv. Nummer 137. 1 IV. 202. „„** 8“. 170. 3) Heinrich Hofmann und Heinrich Hofmann Wittwe von Roͤdgen: Flur 1. Nummer 199. „ 1. 5 277. 1 5 122. 3 1 195. 3*. 311 und 312. 1 5 18 und 19. 1 7 237. 4 7 112. 4 Johannes 9 Luft Wittwe, Katharina, geb. Nicolaus: Flur 111. Nummer 98,5. 1* 37. V. 121. 5) Genen Roͤdgen: Flur J. Nummer 1. i. N 5 7 206. 0* 7 NA„ 52. 53. 117. 118. 1 1 351½00. 36. 144. 269 292. 5 5 38. 39. 45. 46. 47. 48. 82. 102. 103. 180. 186. 195. 203. 223. 281. 282. 283. 284. 72. 73. 6) Adam Müller Ehefrau, Margaretha, geb. Bingel von Dorheim: Flur Iv. Nummer 98. 7) Juliane Nicolaus von Schwalheim: Flur IV. Nummer 64. 8) Heinrich Dietz von Schwalheim: Flur J. Nummer 112. II. 4 129. 9) Georg Bopp von Schwalheim: Flur Vi. Nummer 210. 235. 10) Philipp Dietz von Schwalheim: Flur 1. Nummer 248. 1 I. 4 151 1) Joh annes Meister von Rödgen Flur 111. Nummer 94. 12) Konrad Meister 1. von Rödgen: Flur v. Nummer 258. 259. 13) Valentin Truschel Wittwe, Margaretha, geb. Jehner von Rödgen: Flur 1. Nummer 24. 157. ee. 8 5 28. 90. 101. 150. 187. „IV. 2 46. 188. 1 4 24. 43. 141. 187. 191. 325 VI. 5 110. 204. 1 14) Die evangelische Kirche zu Schw alhein Flur 1. Nummer 113. 207. . 5 60. 74. * IV. 1 61. 184. * 8 99. 94. 109. 172. 175 198. 226. 151. 254. 16) Fürst Ferdinand von Solms-Braunfels: Flur. VI. Nummer 269. 273. Bad Nauheim am 6. Dezember 1880. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. S ch ũ gz 98 Gerichtsschrelber. 1100 Mark können aus ber Kirchenkasse zu Nieder aut se z gute Versicherung ausgeliehen werden. 56 Kempf, Kirchenrechner. Die beliebten oll. Lachssorellen And soeben f Mörlen gegen frisch eingetroffen bel 93 sollen im Distrlet„Meilbach“ versteigert werden: 5 1 Eichenscheitholz, 216 7 Buchen-, Eichen⸗ 206* Buchen Eichen- und 6420 Wellen Buchen- Eichen-, 72 Eichenstämme mit 17,06 ebm, 5 Ahornstämme mit 3,17 ebm, 1 Elsbeerstamm mit 0,33 obm, 2 Nadelstämme mit 9 obm, 73 Buchen- und Eichen 3286 Fichten⸗Reisstangen von 2—5 Lich den 2. Januar 1881. Derbstangen von 8— em Durchmesser und 3—8 Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Hattenroͤder Straße, 1 Stande von hier. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Dienstag den 11. Januar 182 Naumeter Buchenscheitholz erster Klasse, und Aspen⸗Prügelholz, Nadel⸗Stockholz, Nadel- und Weichholz⸗Reisig; ferner: 14 em Durchmesser und in Länge. Wimmenauer, Forstrath. vorschuß-& Credit- Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro Dezember 1880. 99 Einnahme. Kassebestand pro 1. Dezember 1880 M. 40470. 68 Wechsel„ 57862. 91 Depositen„ 21403.— Inkasso-Wechsel N 448. 87 Conto⸗Corrente 4.„ 93375. 44 Conto⸗Corrente B.„ 39040.— Spar ⸗Einlagen„ 84243. Bank⸗Conto* 67. 50 Stamm Antheile, Monatsbeiträge 7970. 75 Reservefonds, Beitritt 5 126.— Effecten„ 34652. 10 Giro 3000. Wechsel⸗Zinsen 5 1750. 80 Depositen⸗Zinsen* 4079. 50 Effeeten⸗Zinsen* 1791.— Unkosten 7 2. M. 381388. 60 Ausgabe. Wechsel M. 52129. 43 Depositen„ 15837.— Conto⸗Corrente A.„ 18228. 19 Conto⸗Corrente B.„ 64009. 20 Spar Einlagen 1 9016. 69 Bank⸗Conto„ 26979. 82 Auswärtige Correspondenten 9 245. 40 Effecten„ 536732. 45 Wechsel⸗Zinsen 3 18. 70 Depositen⸗Zinsen 8. 70 Mobilien* 1584. 70 Haus Reparaturen* 49. 33 Unkosten 2 1410. 78 Kassebestand per 1. Januar 1881 35143. 21 M. 381388. 60 Eingang. Ausgang M. 28395. 86 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 41339.— 3 3190. 23 Wechsel⸗Conto-⸗Corrent B. 163. 50 24543. 70 Wechsel Bank⸗Conto 18291. 32 14836. 13 Wechsel Giro 8918. 4 7 198. 57 zechsel⸗Inkasso*— 114578. 89 Effekten 1 DN 4 M. 185742. 89 M. 275244. 90 Jeden Freitag frisch gewässserten Labberdan 72 bei Wilhelm Fertsch. Haarbalsam. Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu fordern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. Eau capillaire de duinine in Flasch. à 80 Pf. und M. 1.50. Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit Gebrauchs anweisung à 2 Mark. 73 J. A. 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J. in der Wirthschaft des Herrn Rudelins gegen Herrn Heinrich Hanstein V. dabier gebrauchten Ausdruck zurücknimmt und nicht die Absicht hatte, den⸗ selben dadurch zu beleidigen. Friedberg, 4. Januar 80 G. 1881. Mündl. 3000 Hopfenstangen, von 9 bis 12 Meter Länge, kauft 76 Buchdrucker Allendorf in Heppenheim. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Lpel. Waaren- Eluclls in verschiedenen Größen, per Sch B Carl Binde e Gesundheitsunter cken ärztlich empfohlen, for„Unterhosen, für Erwachsene und ein dilligsten Preisen bel 70 K. Friedrich. Versteigerung von Die Lieferung und das Straßenarbeiten. Zerschlagen des zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen Deckmaterials s oll für 1881 in den unten bemerkten Terminen und Orten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. ——— DE Der Versteigerung Nummer Namen 5 5—————— p—— der der 85 Tag Stunde. Ort. Lokal. Bauaufseher. Bauaufseher. 11 Montag den 17. Januar 1881 11 Uhr Morgens Bad⸗Nauheim Darmstädter Hof 2 und 3 Weide und Kämpf. 2 Dienstag den 18. Januar 1881 10 Uhr Morgens Butzbach Gambrinus 1 Engel. 3] Mittwoch den 19. Januar 1881 11 Uhr Morgens Reeichelsheim Zur Post 7 Stipp. 4 Donnerstag den 20. Januar 1881 10 Uhr Morgens Ilbenstadt Zu den drei Haasen 5 und 7 Konrad und Stipp. 5 Freitag den 21. Januar 1881 10 Uhr Morgens Selzerbrunnen bei Okarben 6 Schäfer. 6 Samstag den 22. Januar 1881 11 Uhr Morgens Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof 12 Michel. 7] Montag den 24. Januar 1881 10 Uhr Morgens Ober⸗Wöllstadt Wirthschaft von Muller 1 Kreß. 8 J Dienstag den 25. Januar 188 10 Uhr Morgens Ober⸗Rosbach Wirthschaft von Ruppel 4 Kreß. 9 Donnerstag den 27. Januar 1881 10 Uhr Morgens Lindheim Gasthaus zum Stern 9 und 10 Einhäuser und Mettenheimer. 10] Freitag den 28. Januar 1881 10 Uhr Morgens Buͤdingen Gasthaus zum Stern 11 Kleyensteuber. 11 Samstag den 29. Januar 1881 11 Uhr Morgens Chausseehaus bei Bönstadt 8 Jäger. Friedberg den 3. Januar 1881. eee Friedberg. 8 e u Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraßse, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um- getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 7⁴ Einladung des Volks⸗Bildungs⸗ Vereins zu Friedberg zu dem Freitag den 7. Januar l. J., Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden zweiten Vortrage des Herrn Reallehrers Klein: Vergleichende Betrachtungen über das sclima bon Europa und das von Nord⸗Amerika. Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg, 4. Januar 1881. 78 Der Vorstand. 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Tagesordnung: Verathung und Beschlußfassung über die Verwendung des noch vorhandenen kleinen Kassenbestandes. Friedberg den 4. Januar 1881. 100 Der Vorstand. Feinste Gothaer Cervelatwurst, Trüffel⸗Leberwurst, „ Salamiwurst 80 bei Wilhelm Fertsch. Winterhandschuhe und Stauchen biligst bei K. Friedrich. 69 7. Geschäfts⸗ Anzeige. Einem verehrlichen Publikum in Bad-Nauheim und Umgegend theile ich ergebenst mit, daß ich an hiesigem Platze ein Spengler-Geschäft angefangen habe und empfehle mich bestens in Anfertig— ung aller in mein Geschäft einschlagenden Artikeln, sowie in vorkommenden Reparaturen mit der Zusicherung reeller und prompter Bedienung. Bad⸗Nauheim. Heinrich Rühl, . Eine auch zwei Wohnungen in meiner Behausung find an stille Familien zu ver⸗ miethen. 101 Friedberg. Chr. Hecht. pfiehlt i Aus 1 1 üg Je in den elegantesten Gattungen 9¹ Ph. Dan. Kümmich. Zu vermiethen ein kleines Logis im zweiten Stock an eine stille Familie. 82 L. Strauß Wittwe, Kalsertraße 30. Danksagung. 5 5 ee 3 herzlicher Theilnahme bet em Tode und der Beerdigung u Schwiegermutter und Grete en en eng Frau Christoph Engel Wittwe unseren innigsten Dank. Friedberg den 4. Januar 1881. 7 75 gesetzten Alters, welches in allen häuslichen Arbeiten, sowie im Kochen bewandert ist, sucht Stelle zur Stütze der Hausfrau. Eintritt auf Verlangen sogleich. Ge⸗„ dergl. 3,25„. fällige Offerten möge man postlagernd L. B. 365 Butz Abschnitt, 2,5 h 95 88 bach senden. Friedberg. Eduard Ruths. Ein Stamm, 4,5 Meter lang, 65 Centim. Durchmesser, Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.; Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Vindernagel. Macht folgende Alfred S Kreis G. Alexande dus Her bausen; Kreis s Dehne Emil 8 Herman Rechner Donnerst — „Dar ist beute f Fran des Aust I Kegierun er die An dupfehlt, ie Veit — 2 2