1 9 ug 1881. » Samstag den 3. Dezember. K 4 143. Ju Fri g oder Abendz 8 1 83 t Ber taub. gew asseten n, Oberhe f er Anzei er. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen von auswärtigen Einsendern Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 (soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), wel chen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. deln erg slbereis 5 5 4 tri Haut, 1 Bb. Binde. 5 100 be Lr. uf. * 0 uu, nertstet kü Amtlicher Theil. Aus dem Reichsgesetzblatt Nr. 27 ist zu publieiren: Bekanntmachung betreffend die Ausgabe neuer Stempel Betreffend: Statistische Ermittelungen behufs Begründung des Gesetzes wegen Unfallversicherung der Arbeiter. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 17. August d. durch die mit dem Einsammeln der an die einzelnen Gewerbtreibenden vertheilten folgenden Punkt zuverlässige Erkundigung bei dem betreffenden Gewerbetreibenden einziehen zu lassen und das ffenden Betriebsanlage gegen alle Unfälle, oder Ihnen hierbei nochmals genaue Einhaltung der in dem wir Sie, anzugeben:„Sind die Arbeiter der betre gegen Unfall versichert?“ Wir machen Fristen zur Pflicht. — J., abgedruckt in Nr nur gegen haftpf Marken zur Entrichtung der Wechselstempelsteuer. Friedberg den 23. November 1881. Bürgermeistereien des Kreises. s des Oberhessischen Anzeigers, beauftragen Fragebogen beauftragten Personen noch über Resultat am Fuße des Formulars a lichtige Unfälle oder gar nicht 17. August vorbestimmten Ausschreiben vom Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. zum Mitglied der Abtheilung Großh. Ministeriums Justiz für öffentliche Ge⸗ Obermedicinal⸗ des Innern und der sundheitspflege mit dem Amtstitel Assessor“ ernannt. Neckar⸗Eisenbahn Venator wurde * Braun von Daubringen und stadt, sowie die Kreisbauaufseher-Asp. zu Straßenmeistern ernannt. Berlin, 30. Nov. und siebenten Ausschuß zur Vorberathung. Der Lehrer an dem Schul— lehrer⸗Seminar zu Bensheim Or. Uloth wurde Der Expeditor bei der Main— auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt; die Kreisbauaufseher Nessel von Seligen— f Weirich von Vilbel und Klein von Heusenstamm wurden Der Bundesrath über— wies die Vorlage über den Anschluß der unteren Elbe an das deutsche Zollgebiet, resp. die da— durch entstehenden Kosten, an den dritten, vierten ehe abgerungen, sondern die Erklärung seiner preußischen Minister-Collegen, sie würden sonst zurücktreten, wenn die Civilehe nicht eingeführt würde.— 1. Dez. Der Etat vom Reichsamt des Innern wird vorgelegt. Bei dem Gehalt des Staatssecretärs hebt Windthorst die Mißstände des Znsammentagens von den prenß— sschen Provinzial-Landtagen in Münster und Düsseldorf und den süddeutschen Landtagen mit dem Reichstag hervor. Staatssecretär Bötticher erklärt, die Regierung habe schon in diesem Jahr den Reichstag vor dem Landtag einberufen. Eine weitere Abhuͤlfe wäre möglich, wenn der Reichs— tag für zweijährige Budjetperioden sich entscheide. Außerdem sei auch eine Selbstbeschränkung in den Verhandlungen ein Mittel zur Abhülfe. v. Minnigerode: Der jetzige Zustand des Zusammentagens von Reichstag und Landtagen Beschlusses aus — 30. Nov. Neichstag. Berathung über ist eine Folge des Reichstags⸗ den Etat des auswärtigen Amtes. Auf die letztem Frühjahre. Der Reichstag trägt also selber die Verantwortlichkeit. Reichensperger Frage von hier in sehr beschränkten Die Angelegenheit betrifft Ich bin deßhalb bereit, Auskunft zu geben. Die Absicht geht dahin, einen Posten einzustellen, Vertreter hei der Posten, der wegen mit der Curie eingezogen werde bei meiner heutigen worden war. lich von Geschäͤftsinteressen. Virchow nach dem Stande der Ver— handlungen mit der Curie erwiedert Fürst Bis— marck: Ich halte es für nützlich, diese Frage Grenzen zu behandeln. bis jetzt nur Preußen. dem Landtag darüber Hier kann ich nur sagen: in den preußischen Etat um einen diplomatischen Curie zu beglaubigen, einen eingetretener Verstimmung f Ich Erwiederung nicht von principiellen Bedenken geleitet, sondern ledig— Auch die übrigen (Olpe) empfiehlt die Frage, ob Reichstagsmit— glieder auch den Landtagen angehören dürften. In diesem Fall müsse dem Reichstag unbedingt das Vorrecht zustehen. Franz bespricht die gestern vertheilten Berichte der Fabrik-Inspek— toren und spricht den Wunsch aus, dem Ver⸗ kauf von Lebensmitteln von Seiten der Fabri— kanten an die Arbeiter entgegen zu treten. Staats⸗ secretär Bötticher verspricht, diese Frage zu prüfen. Der Gehalt des Staatssecretärs wird darauf genehmigt, desgleichen eine Reihe anderer Vorlagen. Etat wird sodann bis zur Position des Volkswirthschaftsrathes genehmigt. Eine Forderung von 85,000 M. für den Volks⸗ wirthschaftsrath bekämpft von Benda. Leuf ch⸗ Der Staaten— ich erinnere speciell halte dies currirenden Interessen für aber, falls das allgemeine Ii Curie mehr in den Vordergrund deutsche Vertretung bei fassen. Ueber die Verhandlunge nicht für opportun. einer Bemerkung von H partei gegen mich. sagen, ich hätte das Centrum vorgezogen. Centrum hat nur aus sachlichen Gründen im Jahre 1878 bei der Zollfrage aufgegeben und mich unterstützt. wünschen, daß Kleist gegenüber haben specielle Vertretung bei der Curie. Verhältniß bei den verschiedenen con— nützlicher. Ich werde der Curie in's Auge u mit der Curie selbst hier Mittheilungen zu machen, halte ich Bismarck erklärt sodann änel gegegenüber: In allen Bestrebungen hatte ich die Daher kann Hänel nicht man weniger mich zwingt, zu meiner Vertheidigung das Wort zu ergreifen und die sachliche Debatte aufzuhalten. weiteren Verlauf der Debatte erklärt Bismarck : Nicht der Liberalismus habe im Gulturkampf im Jahre 1874 ihm die Civil— Bayern— Ich an ner befürwortet die Forderung. kammern seien zur Lösung der geeignet. iteresse für die tritt, auch eine Augsburg. stehende bayerischen lich auf Combination. Ausland. Fortschritts— Oesterreich-Ungarn. Das die Opposition Es ist nur zu Frankreich. Paris, 1. mer bewilligte mit für Tunis geforderten Credite. Großbritannien. Londo Die Königin ist unpäßlich. — 30. Nov. Michael Boyton, Im Die Handels— Aufgaben nicht 8 Aus Stadt und Land. Cardinal Hohenlohe ist hier eingetr machte dem Erzherzog Karl Ludwig, dem Ganglbauer und dem Nuntius Vanutelli Besuche. Die Kam⸗ Dez. 0 400 gegen 52 Stimmen die 10 5 der ehemalige, Organisator der irischen Landliga, ist wegen Die Position für den Volkswirthscha rath wird mit 183 gegen 169 Stimmen abgelehnt. 5 Gerüchtweise in den Blättern 1 verbreitete Nachrichten über angeblich bevor— Veränderungen im Personalbestande des Gesammt-⸗Ministeriums beruhen ledig— Wien, 1. offen. Erzbischof 30. Dez Nov Er mißlicher Gesundheitsverhältnisse in Freiheit ge— setzt worden.— In der Grafschaft Limerick ist ein Massenstrike gegen die Pachtzahlung ausge— brochen, in Folge dessen ungefähr 300 Exmissionen bevorstehen. —„Standard“ erfährt, die britischen Kriegs— schiffe seien von Tunis zurückberufen, weil sie zum Schutz der britischen Juteressen nicht länger erforderlich seien. Türkei. Konstantinopel, 29. Nov. Die Schlußakte über die türkisch-griechische Grenze wurde heute unterzeichnet. Der italienische Bot— schafter Corti tritt Mitte Dez. seinen Urlaub an. — 1. Dez. Die Pforte stellte das Ver⸗ langen auf Abänderung der türkisch⸗griechischen Grenze zwischen Analipsi und Nezeros. Die Botschafter stellten ihr eine gemeinsame Note zu, daß sie in die Erörterung der Frage nicht mehr eintreten könnten, nachdem die Commissäre dieselbe einstimmig festgestellt hatten.— In der russisch⸗türkischen Finanz-Commission legten die türkischen Delegirten eine Liste der Steuern vor, welche, wie der Zehnte, die Hammelsteuer, die Verghis oder Einkommensteuer von allen Lasten frei sind, sonach zur Basis des Abkommens dienen könnten. Aegypten. Kairo, 1. Dez. Auf die Vor⸗ stellung von Italien gestand die egyptische Re⸗ gierung zu, daß die erste Untersuchung über die Niedermetzelung der Expedition Giuletti's unge— nügend sei. Sie willigte in eine zweite. Egyptische und italienische Commissäre sollen unbedingte Vollmachten haben, die Schuldigen aufzusuchen, zu verhaften und vor die Gerichte nach Kairo zu führen. Falls die zweite Untersuchung er— folglos, behält sich die italienische Regierung Eutschädigungen für die Familien der umge— kommenen Italiener vor. Vergangenen Sonntag bestahl ein erst vor einigen Tagen von Marienschloß entlassener Sträfling den Dorheimer Milchwagen, während der letztere vor der Walther'schen Wirthschaft hielt. Der Diebstahl wurde jedoch bemerkt und der Thäter in Numero Sicher gebracht. n. Schwalheim, 2. Nov. der Hofraithe der Winkelmühle Feuer in kurzer Zeit eine Scheuer in Asche. bäude wurden gerettet. 1 Glarus, 29. Nov. Der Rath beschloß, wie den „Basler Nachr.“ telegraphisch gemeldet wird, den Ostfuß des Risikopfes in Elm bombardiren zu lassen. Militär wird den Andrang des Publikums abhalten; überhaupt werden umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen. Das Bombardement beginnt nächsten Donnerstag, sofern der Berg von Nebel frei ist. Allerlei. Frankfurt 30. Nov. Vorgestern Abend ist auf dem Wege nach Gonzenhelm ein S chäfer, Zeis von Massen⸗ heim, von zwei Strolchen angefallen worden. Der eine der Strolche setzte dem Schäfer ein offenes Messer auf Friedberg. Heute Nacht brach in aus und legte Die übrigen Ge⸗ PPP —.— die Brust mit der Drohung, ihn zu erstechen, wenn er sein Geld nicht hergebe und wenn er nicht ruhig sei. Der Schäfer setzte sich zwar zur Wehr, wurde aber von den beiden Strolchen bezwungen und seines Geldes— etwa zehn Mark— beraubt. Die Räuber scheinen mit dem Beraubten kurz vor dem Raubansalle in einem Wirthshause gewesen zu sein und dort gesehen zu haben, daß der Schäfer Geld hatte. Nach Verübung des Raubes sind die Burschen in der Richtung nach Kahlbach weg— gelaufen. Gerichtssaal. Friedberg, Am 6. Deebr, findet eine Sitzung des Schöffengerichts statt, in welcher folgende Sachen zur Verhandlung kommen: 1. Privat Klage des Heinrich Waas IV. zu Friedberg gegen Wilh. Ulrich von da, wegen Beleidigung; 2. Desgl. des Philipp Suffner II. von Ober-Rosbach gegen Jakob Rost von da, wegen Beleidigung; 3. Desgl. der Konrad Höfler Ehefrau von Friedberg gegen Ferdinand Morell dahier, wegen Beleidigung; 4. Strafsache gegen Christlan Nagels Wittwe von Reichelsheim, wegen Uebertretung. Handel und Verkehr. Frankfurt, 30. Nov. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Centner M. 4— 5.50, Stroh M. 44.40. Eier 100 St. 6—7 M. Butter 1, Qual. im Detail 1 M. 20 Pf., 2. Qual. 1 M. 10 Pf. Ochsen⸗ fleisch 60—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 40—55 Pf., Kalbfl. 40—55 Pf., Hammelfl. 40—65 Pf., Schweinefl. 70—80 Pf., 1 Hahn 1 M.— 1 M. 50 Pf., 1 Huhn 1—2 M., Gans das Pfd. im Durchschnitt 60— 70 Pf., Hase 2 M. 20 Pf—3 M. 50 Pf., 1 Taube 50—60 Pf., Weißkraut das Hundert 8½/2—9 M., das Stück 10-12 Pf Wirsing 10—12 Pf., Rosenkohl 50— 70 Pf. die Portion, Endivien 10 Pf. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. 2. Advent. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Schüler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Katholische Gemeinde. Sonntag 2. Advent. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 5 Uhr: Andacht mit Predigt: Domkaplan Paß von Frankfurt. Nach der Andacht: Gelegenheit zur Beicht. O72 J aun amen ene ee von H. Vindewald. Iubaoch nne emo 5 91 D — 2 . F 5 0 ar 530 U Emser Pastillen (ächt in plombirten Schachteln), ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungs- störung. Emser Ouellsalz in flüssiger Form Zu Inhalationen und zum Gurgeln empfohlen. Emser Victoria-Ouelle. Vorrätbig in Friedberg bei Fr. Jos. Lühn, Apotheker; in Nauheim bei Ph. Jace. Weiss. König Wilhelms-Felsenquellen in Ems. ir dricdberger Nähmaschinen⸗Lager Wintermäntel und Regenmäntel von 12 M. an bis zu den feinsten Sorten bei Friedberg. S. Hirschhorn. Carl Schäfer, Messerschmied in Friedberg, lima Nindfleisch, per Pfund 39 Pfennig, Roastbeef, per Pfund 39 Pfennig, Lenden, per Pfund 39 Pfennig, ausgebeinte Lenden 60 Pfennig Theodor Sprengel. 2 Seegras m Centner wie im Pfund zu äußerst billigem Preis bei G. M. Reuß, vis-A- vis der Post. 3957 empfiehlt 3799 „ Höbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, Büilligste Preise, reellste Bedienung. Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco. 2 9 4034 8* Fr. Fuendeling, one empfiehlt sein großes Lager in Brillen, Pince-nez, Augenschoner ꝛc. Friedr. Streckluss, Friedberg, empfiehlt Geschäftsbücher, Copirbücher und Copirpressen aus der Geschäftsbücher-Fabrik von Weiß& Zimmer in M.⸗Gladbach. Die Herren Weiß& Zimmer, welche in Duͤsseldorf mit einer Staatsmedaille prämiirt wurden, haben mit den Alleinverkauf ihres Fabrikates für Friedberg und Umgegend übertragen und mich in Stand gesetzt zu Fabrikpreisen verkaufen zu können. 24 Wollene Herrenwesten in großer Auswahl zu Fabrikpreisen bei 3819 Isidor Stern. 2 S glaublicher Zähigkeit in die Welt hinein getrommelte fixe Idee bekämpfen, daß nur die Amerikanischen Näh⸗ maschinen⸗Compagnien echte Grover, echte Singer zc. zu erzeugen vermöchten, so sind es heute die großen Paradeziffern der Herren Vankees, die wir auf ihren wahren Werth zurückführen möchten. Da heißt es in den Reelamen: Gesammtproduction drei Millionen Nähmaschinen! Jahresumsatz 300,000 ꝛc. Die Frage ist nun, wie sind diese Zahlen entstanden, sind sie die Resultate ehrlicher Mühen, verdienen sie Ver⸗ trauen oder hat sich der Humbug ein wenig dabei betheiligt? Geschützt durch einen Eingangs-Werthzoll von 450%, der seiner Höhe nach einem Sperrzoll gleich⸗ construiren konnte, mußten die amerikanischen Näh⸗ Folgen waren: ein unnatürliches Wachsthum; zwei⸗ tens: Jahresdividenden bis zu 60%, und drittens: mangelhafte Nähmaschinen. lang jeder Impuls zum Fortschritt. Massenherstellung war das einzige Ideal dieser Compagnien geworden und so mußten Riesenziffern entstehen, die dem Pub⸗ likum allerdings leider imponiren können. Gegenüber den ungezählten Angriffen der Amerikaner auf die deutschen Nähmaschinen-Industriellen, die sich in ihrer Noth zur Abwehr zu einem Verein zusammengethan, erlauben wir uns kurz die Grundlagen zu zeigen, auf denen die deutsche Nähmaschinen-Industrie empor⸗ wuchs. Kein Schutzzoll hielt die Hand über ihre Wiege, ja vielmehr wurde im Jahre 1865, als eben die ersten winzigen Saatkörner einer deutschenNähmaschinen⸗ Industrie zu keimen begannen, der deutsche Eingangs—⸗ zoll von 6 Thaler pro Centner auf ½ Thaler herab⸗ gesetzt und noch heute erhebt das deutsche Reich den rührenden Betrag von nur 1 Mark von der importirten 4030 SSS eee eee οο Mußten wir nothgedrungen jüngst die mit un⸗ kommt, ferner geschützt durch ein Cartell unter sich, wie es nur die grimmigste Geldgier der neuen Welt maschinen⸗Compagnien übermäßig dominiren und die Fehlte doch Jahrzehnte 888580 eee eee eee eee Ehrliche Arbeit oder— Nähmaschine, während die Amerikaner etwa das Fünfunddreißigfache einheimsen und damit jede Con⸗ currenz von der Union fernhalten. Der erste Laut, den die junge deutsche Industrie vernehmen sollte, war der Lärm, die Verläumdnung und die Schmähung der amerikanischen Reelame; keine eisernen Patent- rechte spielten ihr gesetzliche, keine Cartells spielten ihr fragwürdige Hilfsmittel zu, und[das deutsche Capital hat sich nur zu oft mehr für„Türkenloose“ und„Rumänier“ interessirt, als daß es einer jungen Branche beigesprungen wäre.— Und trotz alledem blühte in Deutschland die zweitgrößte Nähmaschinen-Industrie der Welt heran mit einem Anlagecapital von ca. 25,000,000 Wark und doch beschickt Deutschland im Jahre den Welt— markt mit nahezu einer halben Millionen Näh— maschinen— und das Alles ohne Cartell, ohne Schutzzoll, ohne Privilegien.— In einer neueren Verdächtigung war gesagt, die deutsche Nähmaschinen-Industrie wisse nichts Neues zu schaffen. Nun, die heutigen Chefs der Singer— ecompagnie haben die Singermaschine auch nicht er⸗ funden, wohl aber wurden seit Bestehen des deut— schen Reichspatentamtes zu Berlin(August 1877) 128 Patente an deutsche Nähmaschinen-Fabriken ver— geben, während die Amerikaner sich mit 32 begnügen mußten, und davon fallen die Hälfte auch noch auf Deutsch- Amerikaner. Ein neuer Trumpf, ein verzweifeltes Kampfmittel gegen uns ist die plötzliche amerikanische Ankündigung einer sogenannten Ringschiffchennähmaschine mit dem Epipheton„Meisterwerk der Erfindung“. Eine Kritik dieser Maschine würde uns als Parteileuten nicht wohl anstehen und am End auch überflüssig sein, da das„Meisterwerk der Erfindung“ schwerlich je Boden fassen wird, aber verwahren müssen wir uns gegen die der Reclame eingefügten Bemerkung, die Deutschen Die Concordia. Vereinigung deutscher Nähmaschinen-Fabrikanten und Händler. Seeed eee eee eee Umarbeitung der Weehler-Wilson-Maschine gefunden. der Humbug am Werk gewesen ist. hätten nie ein eigenes Nähmaschinensystem erfunden. Wenn diese Maschine wirklich ein neues System auf— wiese, wenn sie wirklich ein verdienstliches Werk wäre, dann fiele das Verdienst einer deutschen Firma zu. Die Maschine, die trotz ihrem Ringschiffchen den Greifermaschinen angehört, hat ihr Vorbild in einer, den Herren Diehl und Müller bereits 1866 patentirten Die Behauptung, daß die Maschinen dieser Com— pagnie nur nachgeahmt würden, möge ein ameri⸗ kanisches Urtheil entkräften: Der Gerichtshof zu Muscatine in Jowa entschied gegen die Singer⸗ compagnie wie folgt: Nicht jene von euch verleumdeten und als unecht ausgeschrieenen Maschinen sind die nachgeäfften, sondern die eurigen selbst; seit eure Patente erloschen, sind eure Maschinen endlich von anderen Fabriken verbessert worden und ihr selbst habt euch zur Annahme einiger dieser Verbesserungen verstehen müssen, also sind eure sogenannten echten Maschinen die nachgemachten. Möchte sich das deutsche Volk weder durch die Bezeichnungen Echt, noch durch die Riesenziffern, noch durch das neue„Meisterwerk der Erfindung“ blenden und verblüffen lassen. Es bleibt Thatsache, daß die Amerikaner sowohl in der Ausstattung als in der Ausführung der Nähmaschinen überflügelt sind. „Wie gerungen, so gelungen“ sagt schon ein alt⸗ deutsches Sprichwort, man prüfe und man wird bald herausfinden, wo die ehrliche Arbeit, und wo Möchte das deutsche Publikum bei Gelegenheit der bevorstehenden Jahreswende seine Blicke einer bis jetzt nur im Inlande nach Gebühr noch nicht aner⸗ kannten Industrie mehr als bisher zuwenden. Die deutsche Nähmaschinen-Industrie verlangt keine Pro⸗ tektion, sie verlangt aber die Berechtigung ehrlicher Mitbewerbung. 2 große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel, S SseSscsscsssscSsccssccdcee emp 40⁴⁰ Schumste S0 — 8 3 4 5 — 2 2 2 2 6 Le Zin net! Me r tern. 2 2 2 2 2 * 22 Wenne r 2 . An AAA Ian aun us mo. * 2 Geschwister Schloß empfehlen zu Weihnachtsgeschenken geeignet s Holzschnitzereien, Portefeuillewaaren, als: als: Schirmständer, Rauchlische, Rauch-Services, Lederne Damentaschen in allen Größen, Schreibzenge, gemalte Tische, Holzkasten, Cigarrenetuis, Brieftaschen, Schreibmappen, Wandtaschen, Garderobehalter, Schlüsselbretter ꝛc. alle Arten Necessaires ꝛꝗc. sowie alle Sorten Stramin- und Tuchstickereien zu außergewöhnlich billigen Preisen. Gut, praktisch und billig! Großartige Auswahl in Regulateuren. Fabrik⸗ Lager von versilberten Bestecken mit 12 jähriger Garantie. Geschmackoolle Aufertigung von Naarketten mit Goldbeschlägen empfiehlt A. Maass. Uhrmacher und Goldarbeiter Kaiserstrasse 10l. 22. Geschäfts-Empfehlung. Einem verehrten Publikum, Mittheilung, daß ich d Gasthaus zum„Deutschen Hof“ käuflich übernommen habe und das Geschäft vom 1. Dezember cr. ab unveränder lich sowie allen Freunden und Bekannten die ergebene as weiter führen werde. Für gute Speisen und Getränke ist bestens Sorge getragen. a Reelle Bedienung Bad-Nauheim. Hochachtungsvoll 5002 Ferdinund Sprengel. Soca Soo οοοοοοοοοοοοοοοοονονοοοοοοοοοονοονονDDο Lebleuchen, Anis& Bullergebuchenes . Windisch. Bäckermeister. Au-& Verkauf.„Staats-& Gemeindeabligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. Haarketten und Armbänder 0 dauerhaft Ansicht 4004 zu haben bei 28 Haarzöpfe von 1 Haaren werden schön und dauer— haft von M. 1. an angefertigt, sowie Haararbeiten jeder Art. 5 Zöpfe sind in allen Farben und Friseur, Schillerplatz 5 in Frankfurt a. M. Preisen vorräthig 4029 5 9—— 13222 Aug.— 40 NB. Bitte genau anf Nr. 5 zu achten. PIAXIN 08S. Flügel und Taren were Auswahl von 60— 70 Instrumenten. aller Systeme von 450— 2000 M.— Langjährige Garantie. Franco-Lieferung an alle Bahnstationen.— Gespielte pianos werden im Umtausch solche, gut hergerichtet, meistens in grösserer Anzahl zum Verkauf(50— 600 M.) moniums in schöner Auswahl zu 140— 450 M. Leinanstalt für Pianos, Zithern ete.— Grosse Auswahl in allen Arten Holz- und Blechinstru- menten und deren Bestandthe len; ganz besonders in Violinen, Zithern und allen Sorten Saiten.— rn von Clavieren, sowie aller anderen Instrumente werden gut ausgeführt. 8 Wiln. Rudolph, Giessen. Ausverkauf von neuen Möbeln. Stearinlichter, werden von ausgekämmten Haaren schoͤn, und schnell angefertigt. Muster liegen zur bereit. — Ratenzahlung.— angenommen und Zind Har- Nur beste Fabrikate am Lager.— Glasschränke, polirte Commoden, Klelderschränke, zweith. Küchenschränke mit Glasaufsätzen, polirte und 0 f t lackirte Tische zu bedeutend herabgeseßten Preisen, große ea Prima⸗Qualität, empfehl. Bernbeck. 50 Pf. an bei F. Ickler, Möbelschreiner in Friedberg. Zu verpachten 1 Acker im Großgalgenfeld(Dachspfad), 466 Klafter, 5„ Lachenfeld, 312 15 1„ am Hockenberg, 222 1„ in den Bäckergärten, 166 Frieoberg den 1. Dezember 1881. 4046 Chr. Fr. Eich. Sessel und Blumentische von 4 M. Ein braver Junge wirb als Lehrling in ein Speeereigeschaͤft gesucht. Wo! sagt die Exped. d. Anz. 4063 5 Neue Wallnüsse, 5 Ital. Haselnüsse 4056 bei Wilh. Bernbeck. 4049 Musikalien Lager 1 Soeben er schien: 40⁵3 Azalien-Polka- Mazurka für Pianoforte(2händig) von Lorenz Müller. Preis 60 Pfennig. i Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. Diamanten⸗-, Gold- und Sülberschmu Regulateure, Pendules, Gold⸗, Silber⸗ und Nickel⸗ Uhren in alt⸗ n Güte und großer Auswahl zu billigen aber festen Preisen L. Hanau, 3896 Hof-Uhrmacher und Goldarbelter. Feinst gemahlene Raffinade, Neue Mandeln, Neue Rosinen, Frische Litronen, Orangeat, Citronat, Hirschhornsalz, Anis u. s. w. 4054 empfiehlt 5— 600 Mark Kirchenkasse zum Ausleihen bereit. Ossenheim den 28. Oetober 1881. liegen in der Bauernheimer 3676 Keller, Kirchenrechner. Wiejenigen, welche 5 an die verstorbene Heinrich Gerster Wittwe geltend zu machen haben, ersuche ich, solche. 14 Tagen bei mir anzu⸗ melden, widrigenfalls solche nicht berücksichtigt werden. Ausstehende Forderungen sind ebenfalls binnen obiger Frist an mich zu zahlen. Friedberg den 2. Dezember 1881. 4051. Joh. Gerster, Vorstadt. Ein junges Mädchen, mit allen häuslichen Arbeiten vertraut, geübte Näherin, sucht zur Stütze der Hausfrau Stellung in einem respee— tablen Hause. Näheres unter Chiffre H. F. des Anzeigers. Mobiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 6. d. Mts., von Morgens werden sämmtliche, zum Nachlaß der ver⸗ storbenen Heinrich Schaaf II. Wittwe dahier gehörigen Mobilien, 9 5 Kuͤhe, wobei sich 4 Fahrkühe be⸗ finden, 1 Rind, 3 Schweine, 1 Schaf, 8 Gänse, 14 Huͤhner, 1 Oeconomiewagen mit sämmtlichem! zubehör, 1 Vorder⸗ und 2 2 Hinterpflüge, 1 Kartoffelpflug, 1 Egge mit Schleife, 1 Fruchtfegemühle, 1 D ickwurzmühle und sonstige Oecono⸗ miegeräthschaften, 400 Centner Kartoffeln, 200 Centner Dickwurz, 20 bis 30 Centner Heu, 10 bis 20 Centner Grummet, eirea 120 Centner Korn-, Waizen-, Gersten⸗ und Haferstroh, eirea 100 Koͤrbe Spreu; ferner sämmt⸗ liche Haus- und Küchengeräthe, als: Tische, Stühle, Kleiderschränke u. dergl.,„oͤffentlich meistbietend versteigert. Ockstadt am 2. Dez. 1881. Die Vormünder: Joh. Rudolf Gröninger, Heiurich 3 III. bei der Expedition 4000 Nächsten 9 Uhr ab, 4047 2 eig Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsern geliebten Gatten, Vater und Schwiegervater Louis Schudt heute Abend im 59. Lebensjahr zu sich abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Srein fun den 1. Dezember 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 2 Uhr statt. Danksagung. vielen Bewelse herzlicher Theilnahme während der Krankheit und dem Ableben meines unvergeßlichen Mannes, sowie allen Denjenigen, besonders aber der freiwilligen Feuerwehr, welche demselben das letzte Ge— leite gaben, sage ich meinen Ae Dank. Friedberg den 2. Dezember 18 1069 Elise Muth. Für die Wilh. Bernbeck. 1 N 9 1 1 1 i 15 l a 14 Musikverein Zu Friedberg. Concert A. Dezember 1881, Abends 7 Uhr, im Trapp'schen Saale, unter gütiger Mitwirkung von Frau Weimar⸗Renner(Sopran) und Herrn Adolf Müller(Bariton) aus Frankfurt g. M., Sonntag den Herrn Seminarlehrer Link dahier, sowie dem Sängerchor des hiesigen Großh. Schullehrerseminars. Programm. 1)„Schön Ellen“, Ballade von E. Geibel, für Soli, Chor und Klavier componirt von M. Bruch. 2)„Comala“, dramatisches Gedicht nach Ossian, für Soli, Chor und Klavier, eomponirt von N. W. Gade. Eintrittskarten sind in den beiden Buchhandlungen von Bindernagel und Scriba, sowie Abends an der Kasse zu haben. Nummerirter Platz M. 1.50, Nichtnummerirter Platz M. 1.—. 5 Familienkarte für 3 nichtnummerirte Plätze M. 2.— Saal-Eröffnung 6 Uhr. Anfang präeis 7 Uhr(nicht wie in voriger Nummer stand um 6 ¼ Uhr.) Für die passiven Mitglieder des Musikvereins stehen nummerirte Plätze bei Herrn Kreis— baumeister Reuß zur Verfügung. 40⁴¹ Weihnachts-Ausstellung von Kinderspielwaaren aller Art. Auch bringe meinen Bazar in Artikeln der mannigfaltigsten Art per Stück 50 Pfennig in empfehlende i 3 1050 Jos. Hoffmann. Mein großes Lager in Uhren, Gold-, Silber- und optischen Waaren empfehle in' bekannter Güte zu reellen Preisen. Adolph Mayer, 3800 Hof⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. Atelier Rheinstädter. Mache hiermit die ergebene Anzeige, daß mein Atelier in Friedberg noch weitere 8 Tage geöffnet bleibt. 5 5 0 photograph E. Aheinstädter, Mein Weihnachts Lager in Uhren, Gold, Silber und verfilberten Waaren ist außerordentlich reich und geschmackvoll assortirt und empfehle dasselbe unter Zusicherung streng reeller und billigster Bedienung. 4036. taaß, Uhrmacher und Goldarbeiter. Mein Lager in 2 8— Tisch- und Hänge-Lampen, von den einfachsten bis zu den feinsten, ist auf's Reichhaltigste sortirt und empfehle solche billigst. 3434 Fyiedr. F rich, Hadisersiruasse. Steinkohlen⸗Briquetts in bester Qualität stets vorräthig bei 5 Jean Betz, Friedberg. Holz- und Kohlenhandlung. Ein sehr gut gehaltenes steht zu zugfestes, blindes 5 P f e 1 d ver⸗ 4057 kaufen bei 4032 M. Scheibel. Dorn-Assenheim. Joh. Ant. Klein J. 3913 Ein Dienstmädchen Tann sofort eintreten bei Friedberg. S. C. Mittwoch den 14. Dezember l. J., Abends 1/8 Uhr beginnend, findet im Steinhäußer'schen Gartensaale dahler eine Couleur⸗Kneipe alter Corpsstudenten statt und werden sämmtliche frühere Corps⸗Mitglieder mit dem Ersuchen eingeladen, ihre Betheiligung, insoweit nicht bereits geschehen, spätestens bis zum 9. l. Mts. bei Herrn Amtsrichter Herzberger in Friedberg anzumelden, Friedberg am 1. Dezember 1881. Für das Comité: 4052 Scriba, Curtman, Herzberger, Bürgermeister. Rechtsanwalt. Amtsrichter. Warmes Solber, Hammelskeul, Gefüllte Kalbsbrust in dr Eul. 00 u. Fridrig. Warme Bäder Samstag den 3. d. Mts. von 10 Uhr ab und Sonntag den 4. d. Vormittags. 1042 Carl Walter. Bad Nauheim. Kur⸗ und Verschönerungs⸗Verein. Die diesjährige ordentliche General-Versammlung des Vereins findet nächsten Montag den 5. d. Mtz, Abends ½8 Uhr präcis, im Saale des deutschen Hofes statt. Nach erledigter Tagesordnung wird Herr Lehre Storch von Butzbach sprechen über:„Das Leben in den Bädern der alten Zeit“. Hierzu ladet ein 4062 Der Vorstand. Weihnachts-Ausstellung Kaleidoskope!, Anthoskope“, Stereoskope, Mikrophore, Pantoskope, Laterna magica, Wunder⸗Camera, Camera obscura“, Dampf⸗ maschinen“(mit Spiritus heizbar), Ano-Katos, Magnete, Loupen, Mikroskope, Fernrohre, Feld⸗ stecher, Jagdperspective, Compasse, Reißzeuge, Schablonenspiele?, Thermometer, Barometer, Briefwaagen ꝛec. ꝛc. NB. Die mit Stern bezeichneten Gegenstände eignen sich besonders zu Geschenken für Kinder. Außer den oben aufgeführten sind noch verschiedene, sehr interessante und lehrreiche Spiele ausgestellt. Hochachtungsvoll Fr. Fuendeling, Optiker und Mechaniker. Wohnung bei Herrn Photograph Schmittner neben der Mohren-Apotheke.. 4033 Tah segel ay! gusllogz Nützlich für Jedermann! Spielwaaren auf bevorstehende Weihnachten sind wieder ausgestellt in den neuesten und mannigfaltigsten Sachen zu sehr billige Preisen bei 3907 Kaiserstraße 106. Adam Söllner II. (Sonntags bleibt mein Laden geschlossen.) RNuhrkohlen⸗Briquettes (Sparkohlen) 3962 bei Georg Ulrich am Bahnhof. Apfelhochstämme, sehr kräftig, hochkronig, sowie Zwergstämmchen zu haben be Friedberg. 3920 Reallehrer Lang. Beachtenswerth. Diejenigen verehrlichen Herrschaften, welche auf Petritag oder auch früher ordentliche Dienstmädchen wünschen wollen sich rechtzeitig bei Unterzeichnetem melden. Friedberg. Emanuel Eschborn, 4038 Stellenvermittelungs büreau⸗⸗ Johann Kissel, Stellmacher und Wagenbauer i 40350 n Friedberg, Haagkstraße, empfiehlt sich in Anfertigung aller Arten neuer Wagel und Schlitten, sowie in Reparaturen unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung. Auf Wunsch werden Zeichnungen angefertigt. f Hofapotheke zum Engel empfiehlt sämmtliche medieinische Weine, sowie Arra Rum und Punsch⸗Essenzen in bester Qualität zu del billigsten Preisen. 2 4039 C. Görtz. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 49 und eine Beilage.) M 143. Sonntag den 4. Dezember 0 g f Eröffnung meines großen Weihnachts-Bazars. der — Ballet eim. a Von den zahlreichen praktischen Weihnachtsgeschenken, welche meine diesjährige Ausstellung ugs Ben bietet und welche nicht alle aufzuzählen sind, empfehle ich hauptsächlich die folgenden: Lersamulu Handleuchter und Feuerzeuge in Nickel, an dunklen Orten selbstleuchtend.(Neuheit!) Blumen Thermometer, praktischer und schöner Zimmerschmuck. Englische Fayence ⸗Untersätze für Thee- und Kaffeekannen ꝛe., ganz neuer sehr praktischer Artikel. Neue Abstricker für Kinder, Zwirndosen. Schreibzeuge, Tintenfässer, Aschenbecher, Uhrhalter in neuen Sorten zu allen Preisen. Nauchservices, sowie complete Rauchtische ꝛe., sehr billig. Arbeits⸗ Neeessaires für Damen und Kinder, in Leder, Seide und Plüsch, kleine Toiletten— sachen, Schmuckdöschen. N a ee Des Leben dendelins, ö ne D t 7. 8 .* amen aschen und Koffer aus Leder und Stoff von M. 1.50 an. 12 18 Tai 1 e N Feuerzeug-Etuis, Toilette⸗Neeessaires für Herren, Spiegel, Kamm, Bürste de. U 0 enthaltend. fel. 0 F. 7 186 Portefeuille-Waaren in unübertroffener Auswahl, als: Brief- und Visittaschen von 40 Pf. bis zu M. 6., fein gestickt. Cigarren-Etuis von 50 Pf. bis M. 5. Portemonnaies in allen möglichen eouranten Sorten, besonders empfehle die jetzt so beliebten Plüschsachen. Alles in nur soliden besten Fabrikaten, zu bekannten billigsten Preisen. un Silloer If riquettg en) 1 Chinesische Waaren: neue Sorten Kuchenteller von M. 1.50 bis 4.(sehr beliebtes feines imme, Geschenk), Theebretter, Theebüchsen, Briefkasten, Handschuhkasten, Etagdres, Griffelkasten und dergl. mehr. amm—— erth. Durch die besonderen, vielen meiner werthen Kunden ja bekannten Vergünstigungen, die mir 5 e beim Einkauf obiger Artikel zu Gebote stehen, ist es mir möglich zu anerkannt billigsten N 60 1 Preisen zu verkaufen und hoffe ich somit auch diesmal mit einem recht zahlreichen Besuch, den echte, I N 8 2 f 1 1 f auen K ich mir im Interesse der besseren Bedienung möglichst früh erbitte, beehrt zu werden. „ el, 3 g 25 N N 2 e N Friedberg. Usagasse 354. Heinrich Diehl aii 1 s* akfraße,. 4. f 54 1 0 Die Ausstellung ist diesmal etwas vergrößert, so daß die Uebersicht und Aus- wahl erleichtert ist. 1043 Bekanntmachung. Die biesige Gemeinde beabsichtigt einen 1¼ jährigen, schön gebauten Bullen anzukaufen. Besitzer solcher Thiere belieben ihre Offerten baldigst an die unter— zeichnete Stelle gelangen zu lassen. Rödgen am 30. November E f Großherzogliche e Rödgen. uf te 4031 3 — 1 kobiliar⸗Versteigerun kobiliar⸗Versteige g. Am Mittwoch den 7. Dezember d. J. Vormittags 9 Uhr, lassen die Erben der Frl. Elise Pestel deren Mobiliar-Nachlaß, bestehend in Betten, verschiedenen Sopha's, Möbeln, Stühlen, Küchengeräthen, Kleider— schränken, Tischen, Commoden, Bettstellen, Spiegeln, Holzwerk, Vorhängen, einem vollständigen fast neuen Reitgeschirr und sonstigen Hausgeräthen, durch den Unterzeichneten öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern. Am 8. Dezember wird die Versteigerung nach Bedarf fortgesetzt. Friedberg den 24. November 1881. In Auftrag: 4028 Schwarz, Hoftaxator. Vorschuß-& Credit- Verein zu Friedberg, Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro November 1881. 5058 Einnahme. Kassebestand pro 1. November 1881 M. 31105. 94 Wechsel„ 52734. 76 Depositen„ 24263. Inkasso⸗Wechsel 5 1170. 87 Conto-Corrente A.„ 84083. 3 Conto-Corrente B.„ 34186 Spar⸗Einlagen„ 8177. 5 Pfennig⸗Sparkasse 5 1203. 80 Bank⸗Conto 1 175130 15 Auswärtige Correspondenten 5 39.— Stammantheile, Monatsbeiträge 7 5 Reservefonds, Beitritt 70 6.— Effeeten eee. Wechsel⸗Zinsen 5 1035. 05 Depositen-Zinsen 8 1330.— Effecten⸗Zinsen 5 133. 31 Unkosten 5 39. 70 M. 438623. 14 Ausgabe. Wechsel M. 32913. 72 Depositen i Conto⸗Corrente A.„ 93088. 05 Conto⸗Corrente B.„ 44692. 96 Spar⸗Einlagen„ 119454. 87 Pfennig⸗Sparkasse 7 194. 85 Bank⸗Conto„ 683652. 49 Auswärtige Correspondenten 477. 55 Effeeten„ 24649. 05 Mobilien 5 20. 35 Haus Reparaturen 5 386. 28 Unkosten 1078. 20 7 Kassebestand per 1. Dezember 1884 2 6354.7 M. 138629. 11 Eingang. Ausgang. M. 39778. 57 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 32116. 25 „ 9560. 28 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 1604.06 2 18618. 42 „ 21787. 33 Wechsel⸗Bank⸗Conto„ „ 12666. 52 Wechsel-Giro 43502 19 5 144. 72 Wechsel⸗Inkasso 5—.— „ 4408. 05 Effekten„ 57975. 40 M. 79745. 47 M. 123979. 325 Pelz⸗Waaren-Lager 5 Julius Sachs e, Kürschner, Frankfurt am Main, Bleidenstraße Nr. 9. Empfiehlt sein Lager selbstgefertigter Pelz⸗ Waaren von der feinsten bis zur billigsten Qualität. Reparaturen werden prompt u. billigst 2973.) besorgt. Man bittet genau auf die Firma zu achten. 3437 Trauben-BGrust-Syrup mit Fenchelhonig, bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig 1 und 1½ Mark.. 140 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. Beste weiße Kernseife à Pfd. 30 Pf Zweite rothe„ a 63 bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bel 26 Carl Heubel, Seifensieder. Billigstes Waarengeschäft zu Friedberg. Empfehle ein großes Lager in allen Manufacturwaaren, Tuch und Buckskins, wollenen und halbwollenen Kleiderstoffen, schwarzen und farbigen Cachemirs, Leinwand, Baumwolltuch, Zwilch, Barchent und Bettzeugen, Lamas, Baumwollbieber, farbigen Hemdenstoffen, Handtüchern, Tischtüchern, Servietten, Taschentüchern, Hosenträgern, Corsetten, Kragen, Halsbinden, Bett— decken, Tischdecken, Commodedecken, Pferde- und Kuh-⸗Teppichen, Läuferstoffen, Unterhosen, Unter— jacken für Herren, Frauen und Kinder, wollenen und halbwollenen Hemden, feinen weißen Herren- und Frauenhemden, Herren- und Knabenanzügen eigenes Fabrikat. Knaben-Ueberzieher von 3—6 M., Herren-Ueberzieher von 18 M., Herren-Anzüͤge in rein Wollenstoff von 20 M. Die übrigen Preise sowie anch die Qualität der Waaren sind längst bekannt. f Achtungsvoll M. Netscher, Zum billigen Laden, Metzgergasse. Anzüge und Hemden werden auch nach Maaß schnell und gutpassend angefertigt ohne 3969 Mein Luger un Ruhr⸗ und Saarkohlen, Dielen, Stollen und Latten, „Werk- und Nutzholz (Kiefern, Tannen, Eichen, Buchen, Pappel und Nußbaum), Sandstein-Waaren (Krippen, Tröge, Tritte, Gewänder, Solbänke, Wassersteine, Floskändel, Platten ꝛc.), „Tuffsteinen und Kaminröhren, „Portland-Cement a Oualleab, „Backofen-Platten und feuerfesten Steinen empfehle unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung. G. II. Fre Andllieb 1468(Fauerbacher Thor). 7— 57 71*.— 1 Die Hemdenfabrik von Isidor Stern empfiehlt als passende Weihnachtsgeschenke farbige und weiße Hemden nach Maaß aus erprobten haltbaren Stoffen unter Garantie solider Arbeit und guten Sitzens. Zum Maaßnehmen genügt ein altes Hemd. 3820 der ächte 3875 Bernhardiner Alpenkräuter- Magenbitter, Mänchen, Zürieh, Kufstein und London. Nur ächt zu haben in Flaschen a M. 4. M. 2, M. 1.05 sammt Gebrauchsanweisung des Herrn Dr. J. B. Kranz, in Friedberg i. d. W. bei Herrn Wilh. Bernbeck; Hanau: Chr. J. Lossow; Vilbel: Hch. Müller; Homburg: Fritz Nagel; Nidda: Julius Fischer. 22 2 1 2 f 2 Häcksel-Schneid-Maschinen fabriziren in Specialität in vorzüglichster Construction und Ausführung unter Garantie und Probezeit Verbreitet in 20,000 Exemplaren.— Prämiirt mit 100 Preismedaillen— Zeichnungen und billigste Preise auf Wunsch franco und gratis. Wo wir noch nicht vertreten, werden solide Agenten angestellt. 125 Ph. Nia ar K Co IL. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf“ Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 2758 Lelaucheux-Doppelgewenre! Winterschuhe von M. 50. an empfiehlt 3809 in allen Sorten zu den billigsten Preisen bei Butz bach. A. Dieckor é. 3895 J. Butzbach. segitk Kos Paldulen, Schaller kreis Ob Magdebun tt ist Hießen na ninisteri er amm Mark vor, 8,575 M Brücke ul klein⸗Stei ze Gehalt owie für tzteren der Straf die beiden die Aufo degen de Es betrus Staatsstt 928.2470 560.037. ind 533. hessen en Aufwand u jährli sen Erle gewiesen, assende k gesch ind und haltung sonders Run: Wbstbäun 8972 Ba kthebliche de dee Löd 876 dauden, Ulldbän Asetent