Donnerstag den 3. November. 0 9 130. Anzeiger. ird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2 e einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Unnoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. OO OO e 0 οοοο,epαοοοοο⏑ f März 1882 andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischer AMschule die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Miblenbauern, Gelegenheit bieten, sich die für einen selbständigen Gewerbebetrieb er— Aderlichen theoretischen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen Entwerfen von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch soll Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bauaufsehern ze. nen. Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit von enden Herren ertheilt: Architeet Prof. Hermann Müller, Architect Kuhl— nn, Ingenieur Reuter, Techniker L. W. Möser, Handelslehrer Peters Bildhauer Fölix. Die Schule umfaßt vorerst zwei Klassen mit ilgenden Unterrichtsgegenständen: Freihand⸗ und geometrisches Zeichnen, „ e sellende Geometrie(einschließlich Schatten Construktionen und Perspektive), Bau— e, eh struktionslehre(einschließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), Elemente Maschinen⸗Construktionen, Fachzeichnen, Entwerfen von Bauanlagen, kunst— erbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Geometrie, Feldmeßkunst(ein— gießlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buchführung, Theile der uführung, insbesondere Materialienkunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, undlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛe. Die Unter— tslocale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Buͤreaulocalitäten, der bliothek und der technischen Mustersammlung des Großh. Gewerbevereins, so daß 1 Olauben Ren prift! Amtlicher Theil. Die Landesbaugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren sechsten hres⸗Cursus am 15. November l. J., welcher 4 Monate, also bis zum Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Johann Franz Diegelmann zu Nachrain, Gemeinde Künzell; Karl Corweeg von Breslau. 5 Landesbaugewerkschule Darmstadt. die letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können. Be⸗ dingungen zur Aufnahme sind: 1) Für die untere Abtheilung, die 1. Klasse: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von dem Aufzunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse verlangt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde. 2) Für die obere Abtheilung, die 2. Klasse, muß außerdem der Nachweis ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 M. und ist beim Beginn des Cursus vorauszubezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und längstens bis zum 31. Oktober l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau der— selben— Neckarstraße 3 im dritten Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichts-Localitäten erfolgen kann. Darmstadt den 8. September 1881. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink. Busch. enstifts berg . 3688 iche elm Fertsch. richt 1 Berntr. 5 . N. Neuß, Darm stadt. Der den Ständen zuge— gengene Gesetzentwurf, betr. die Bildung von Movinzialfonds für den Neubau von Kreis— aßen, bestimmt in Artikel 1, daß aus den Mitteln des Staats der Provinz Starkenburg 61,000 M., der Provinz Oberhessen 533,000 M., dir Provinz Rheinhessen 356,000 M. zur dauern— In Verwaltung nach Maßgabe des Gesetzes um 12. Juni 1874 hingegeben werden, aus dren Erträgnissen die Provinzen in Gemäßheit is Artikels 12 des Gesetzes über den Bau id die Unterhaltung der Kunststraßen ein Vier— eil der Kosten für den Neubau von Kreis— aßen zu bestreiten haben. In Artikel 2 wird de Staatsregierung zu diesem Zweck ermächtigt, In Betrag von 1,500,000 M. im Weg des Staatscredits flüssig zu machen und hierzu eine 4 Prozent verzinsliche Anleihe aufzunehmen. 9 Deutsches Reich. . dem Staatsbudget für die Finanzperiode ligt,— Der Etat des Gensdarmerie-Corps, wie er Stil 82,85 Aufnahme gefunden hat, enthält gegen indecker, her mehrere nicht unwesentliche Veränderungen, 1021 Aulche sich weniger in der gegen das vorige budget um 2563 M. geringeren Gesammtan— 2 20 frderung für diesen Posten bemerkbar machen, 94 vielmehr die Organisation der Mannschaften 300 rathung vorliegt, is Corps betreffen. Der seitherige Bestand kal dergestalt geändert werden, daß die Mann— staft zu Pferd um 20 Mann vermindert und ren Ersatz durch nur 15 Fußgendarmen her— gestellt wird, so daß also das Corps sich um Mann vermindert. Der Etat, welcher seither ihne die Offiziere 50 Mann zu Pferd und 193 ann zu Fuß betrug, würde sich dann auf il zu Pferd und 208 zu Fuß stellen.— Einer ehr erfreulichen Pflege und Unterstützung von viten der Regierung hatte sich von jeher das Awerbewesen des Landes zu erfreuen, und 7 eich das Staatsbudget fur die Finanzperiode 4882/85, welches gegenwärtig den Ständen zur cn gibt einen neuen Beweis dafür. Der Gesammtbetrag von 40,000 M., belcher in Ausgabe eingestellt ist, soll dem Ge— ber beverein zur Verwendung für die einzelnen Unterrichtsanstalten und Bedürfnisse überwiesen werden.— Neu ist in dem Voranschlag der Staatsausgaben das Capitel„Für Dampfkessel— prüfungen.“ Es sind an persönlichen Ausgaben für Diäten und Reisekosten des Dampfkessel— Prüfungscommissärs 5000 M. vorgesehen, wo— bei dessen pensionsfähiger Gehalt zu 2800 M. angenommen ist; an sachlichen Ausgaben sind 500 M. eingestellt.— Fur geologische Zwecke war im vorigen Budjet der Betrag von 800 M. eingestellt; der neue Hauptvoranschlag fordert für die Errichtung einer geologischen Anstalt jährlich 7000 M.— Auf Anregung und unter dem Schutze der verstorbenen Großherzogin Alice hatte sich vor nun 14 Jahren ein Verein zur Gründung und Erhaltung einer Anstalt für Blödsinnige gebildet. Durch Sammlungen und Mitglieder— beiträge wurden die Mittel zur Erbauung eines Hauses in der Gemarkung Bessungen aufge— bracht, in welchem die Anstalt im October 1869 eröffnet wurde. Das Vermögen der Anstalt betrug bei Schluß des Rechnungsjahres 1880 132,120 M. Die ganze Verwaltung ist seither — abgesehen von dem Lehrer- und Dienstper— sonal— ganz durch die freiwillige Arbeit der Vorstandsmitglieder geführt worden. Mit dem Umfang der Anstalt ist aber auch die Geschäfts— last gewachsen und dermalen eine so bedeutende geworden, daß der Vorstand seine Kräfte nicht mehr für ausreichend hält. Nachdem sich die Nothwendigkeit und Lebensfähigkeit der Anstalt seither in jeder, Art thatsächlich erwiesen hat, erscheint es der Regierung geboten, dieselbe in Staatsbetrieb zu nehmen. Demgemaͤß ist die Anstalt schon in das neue Budget aufgenommen, aus welchem zugleich erhellt, daß das ganze Vermögen des Vereins dem Staate unentgelt— lich zufallen soll. Als Summe der fortlaufenden Einnahmen sind aufgeführt 50,189 M. 68 Pf., während die fortlaufenden Ausgaben sich auf 56,889 M. 68 Pf. beziffern. Der für die An stalt jährlich noͤthige Staatszuschuß beziffert sich hiernach vorerst auf 6700 M. Der den Ständen zugegangene Entwurf eines Enteignungs— gesetzes liegt jetzt im Druck vor und ersehen wir daraus, daß er sich viele Bestimmungen des preußischen Enteignungsgesetzes vom 11. Juni 1874 zum Vorbild genommen hat. Berlin, 1. Nov. Von den stattgehabten 397 Wahlen sind bis jetzt 395 definitiv bekannt und zwar vertheilen sich dieselben in folgender Weise: 44 Conservative, 22 Reichspartei, 100 Centrum, 32 Nationalliberale, 2 Liberale, 24 Secessionisten, 35 Fortschrittler, 3 Volkspartei, 15 Polen, 17 Particularisten, Welfen und Pro— testler, 2 unbestimmter Parteirichtung, sowie 100 Stichwahlen. — Die Repräsentanten der Berliner jüdischen Gemeinde beschlossen, durch alle Instanzen klä— gerisch gegen Stöcker und Genossen vorzugehen. Das Einschreiten des Staatsanwalts soll durch alle Instanzen gefordert werden.— Redacteur Fränkel vom Berliner„Börsen-Courier“ wurde heute wegen Beleidigung des Fürsten Bismarck, Ministers Maybach, Blankenburgs und Kores' zu achtzehn Monat Gefängniß verurtheilt und sofort inhaftirt. Dresden, 1. Nov. Die Königin leidet seit gestern an heftigem Fieber, das sich bis zum Abend steigerte. Von Mitternacht bis Morgens drei Uhr stellte sich der Schlaf ein. Das Befinden ist im Allgemeinen zufriedenstellend. Constanz. Der Schmuggel socialistischer Schriften aus der Schweiz nach Baden wird in jüngster Zeit so arg betrieben, daß nach einem Oberländer Blatt die Grenzwaͤchter Befehl er— hielten, ihre Rundgänge zu verdoppeln und nöthigenfalls gegen flüchtige Verbreiter socia— listischer Schriften von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 31. Oct. Der Konig und die Koͤnigin von Italien empfingen gestern Nachmittag die Diplomaten und Gesandten und wohnten Abends dem glänzenden Hofcon— certe bei; König Humbert trug die österreichische Obersten-Uniform. Kaiser Franz Josef empfing Mittags die italienischen Minister Depretis und Maneini, welche darauf sämmtlichen Mitgliedern der kaiserlichen Familie Besuche abstatteten. Heute Morgen reisten der König und die Königin von Italien vom Südbahnhofe ab. Der Kaiser und sämmtliche Erzherzoͤge waren bei dem Abschied anwesend. Der Kaiser reichte der Königin den Arm, führte sie zum Waggon und küßte ihr zum Abschied die Hand. Der König von Italien, welcher bereits die Uniform seines vom Kaiser ihm geschenkten Regimentes trug, bot der Erz— herzogin Rainer den Arm und ließ sich von ihr zum Waggon geleiten. Beide Monarchen waren sehr bewegt. — 1. Nov. Die österreichische Delegation erledigte heute das Budget des Reichsfinanz— ministeriums und des gemeinsamen Rechnungs— hofes.— Der Reichs rath ist auf den 14. Nov. einberufen. Schweiz. Bern, 31. Oct. Von den gestrigen Nationalraths-Wahlen sind 129 bekannt, von welchen 78 den Demokratisch-Freisinnigen, 30 den ultramontanen Conservativen und 19 den Conservativen der Centrumspartei zugefallen sind; die Ersteren erhalten einen bedeutenden Zuwachs. Großbritannien. London, 31. Oct. Am Freitag entstand in Graphill(Grafschaft Mayo in Irland) anläßlich der Einforderung der Armen— steuer ein Conflict zwischen der Polizei und der Bevölkerung. Die Menge bewarf die Polizei mit Steinen und machte die letztere schließlich von der Schußwaffe Gebrauch. Eine Anzahl Personen, meistens Frauen, wurden verwundet. Italien. Rom. Das Journal„Italia militare“ erwiedert einen Artikel der„Wehrzeit— ung“ mit einem Artikel, in welchem sie sagt, daß die italienische Armee, wie immer eins mit ihrem Könige und der Nation, ihren Jubelgruß mit den Acclamationen vereint, welche heute beiden Monarchen in Wien dargebracht werden. Wie die„Agenzia Stefani“ meldet, erhält die Regierung fortgesetzt aus den Provinzen Tele— gramme von Körperschaften, welche der Reise des Königs Beifall spenden und ihre lebhafte Befriedigung über die erfreuliche Zukunft aus— drücken, welcher das Land entgegengehe. — 1. Nov. Der König und die Königin sind heute im besten Wohlsein in Monza ein— getroffen. Auf der Reise dorthin wurden die— selben überall, besonders in Mailand, begeistert begrüßt. Der Minister des Innern, Maucini, verblieb in Mailand, während Ministerpräsident Depretis die Reise nach Stradella fortsetzte. Türkei. Constantinopel, 31. Oct. In der Sitzung der Bondholders verlangten die tür— kischen Delegirten eine Ermäßigung der russischen Kriegsentschädigung, wie solche die Bondholders bei den übrigen auswärtigen Schulden gewährten. Die russischen Delegirten erhoben dagegen Ein— wendungen. Trotzdem erscheint ein Arrangement über die Ermäßigung möglich, wenn auch auf anderer Grundlage, als das mit den Bondhol— ders getroffene. Auf die Frage nach Garantie erwiederten die türkischen Deputirten, sie bestünde in Abtretung von Einkünften; die Pforte sei aber noch nicht in der Lage, diese zu spezialisiren. Novikoff erklärte, daß Rußland eine gleichzeitige Regelung der Kriegsentschädigung mit der Ord— nung der allgemeinen Staatsschuld wünsche. Rußland. Petersburg. Das„Journal de St. Peétersbourg“ erklärt die von der„Nowoje „Wremja“ gebrachte und von anderen Blättern übernommene Nachricht über eine beabsichtigte Aufhebung verschiedener russischer Gesandtschafls— posten für nicht exact. Amerika. Washington, 1. Nov. Gestern erschien ein offenbar geistesgestörter Mensch mit einem siebenläufigen Revolver vor dem Weißen Hause und verlangte Einlaß; derselbe wurde nach heftiger Gegenwehr festgenommen.— Die Staatsschuld der Vereinigten Staaten hat sich im Monat October um 15 Million Dollar verringert. Afrika. Tunis, 31. Oct. Die Aufstän— dischen in der Gegend von Kef, Zaghuan und Kairuan sind fast ganz zersprengt. Ein Theil hält noch die Berge von Samada besetzt. Aus Stadt und Land. ö H. Friedberg, 1. Nov. Gestern Abend wurde die hiesige Fortbildungsschule für diesen Winter mit einer Schuͤlerzahl von über 100 durch eine entsprechende An⸗ sprache des Oberlehrers Bitsch in Gegenwart der Mit- glieder des Schul-Vorstandes, Buͤrgermeister Seriba, Beigeordneter Steinhäußer, Gemeinderath Hirsch und J. Hoffmann eröffnet. Die Schüler werden in 3 Classen durch die Lehrer Zang, Schneider, Rodemer, Philipps und Gatzert unterrichtet. An dem Abendunterricht der Handwerkerschule werden ungefähr 15 Schüler Theil nehmen. Friedberg. Wenn auch das Gesammtresultat der Wahl bereits veröffentlicht ist, so ist es doch interessant, das Stimmen-Verhältniß der einzelnen Orte kennen zu lernen und lassen wir hier in Ergänzung unserer Mit⸗ theilung in Nr. 128 die weiteren Orte folgen: Schröder. Geyger. Franckenst. Liebkn. 56 Büdingen 221 Altwiedermus 30 9 Aulendiebach 30 6 Bindsachsen 40 13 Bös ⸗Gesäß 1 Burg⸗-Bracht 9 Burg⸗-Gräfenrode 24 55 Büches 27 4 Calbach 33 10 Diebach a. Haag 5 35 Dudenrod 5 2 Düdelsheim 48 107 Eckarts hausen 7 35 Fauerbach v. d. H. 54 4 Gambach 109 37 Hainchen 27 11 Hain⸗Gründau 377 9 Harheim 4 5 65 Heegheim 6 29 Himbach 33 37 Hitzkirchen 23 29 Hoch-Weisel 103 1 Höchst a. d. N. 16 23 Ilnhausen 19 1 Kefenrod 48 9 Kirch- Göns 49 31 Kloppenheim 6 20 Langenbergheim 39 Lorbach 25 35 Merkenfritz 11 1 Michelau 2⁴ 1 Mittel-Gründau 28 59 Münster 25 Nieder-Mörlen 15 57 Nieder-Rosbach 2 60 Oberau 13 4 Ober⸗Erlenbach 6 1 97 3 Ober-Eschbach 72 Ober⸗Florstadt 29 6 Ober⸗Mockstadt 10 62 Ober-Mörlen 49 36 100 Ockstadt 4 30 93 Oppershofen 1 108 Orleshausen 45 1 Ossenheim 15 18 Rinderbügen 34 9 Rodheim 56 10 9 Rohrbach 65 2 Rommelhausen 1 12 Rödgen 18 Schwalheim 6 28 Steinbach 30 9 1 Trais-Münzenberg 1 47 Vonhausen 14 23 Wenings 67 11 Wisselsheim 2 Wohnbach 50 21 Wolf 28 1 L. Friedberg. Die Gesammtsterblichkeit im Kreise Friedberg während des Jahres 1880 betrug im Ganzen 1333, darunter 237 Kinder im ersten Lebensjahre; 13 Todes- fälle sind erfolgt in Folge von Masern, 6 von Scharlach, 5 von Rose; es starben 63 Personen an Diphtheritis, 20 an Keuchhusten, 9 an Abdiminaltyphus, 6 an Kindbett— fieber, 9 an diversen Infeetionskrankheiten, 173 an Lungen— schwindsucht, 140 an Entzündung der Athem-Organe, 53 an Gehirnschlag, an Gelenkrheumatismus, 40 an ruhrartigen Krankheiten; 18 Personen verunglückten, 19 endeten durch Selbstmord; 183 starben an unbe— kannten Todesursachen. Alle diese Todesfälle gerechnet, kommen auf die Gesammteinwohnerzahl des Kr. 22,7%. Gießen, 1. Nov. Ein früherer Bahnbediensteter von auswärts, der sehr heruntergekommen, machte seit einiger Zeit auffällig viel Fahrten zwischen hier und Marburg, deren Zweck man am Samstag Abend erfuhr. Er befaßte sich nämlich damit, das Publikum und Per— sonal zu bestehlen, wurde am Samstag von einem Be— diensteten abgefaßt, als er diesem verschiedene Gegen— stände entwendete und auf hiesiger Station der Polizei übergeben. Zweier solcher Diebstähle ist er geständig. Alsfeld, 1. Nov. Wie man dem„G. A.“ mit⸗ theilt, hat gestern in einem unserer Nachbardörfer ein Mann seiner Frau, Mutter von 6 unerzogenen Kindern, den Hals abgeschnitten. Der Mörder ging nach voll— brachter That in den nahen Wald und erhängte sich dortselbst. Die Staatsanwaltschaft hat sich heute früh an Ort und Stelle der grausigen That begeben. Allerlei. Frankfurt, 31. Oet. Die Gläubiger der Patent- gartens. Von 84 geladenen Gläubigern waren 55 er— Ausstellung versammelten sich heute im Saale des Winter— schtenen. Geladen waren nur solche, welche über 500 M zu fordern hatten. Der Ausschuß der Gläubiger be richtete über seine Verhandlungen mit dem Vorstande de Ausstellung. Man habe gefunden, daß das Defieit ganz wesentlich höher sei, als vom Vorstande angegeben wor, den, nämlich nicht 459,000, sondern 800,000 M. Es sei eine Verständigung mit diesem insoweit erzielt, als ohne Genehmigung des Gläubiger-Ausschusses keins Zahlungen mehr durch den Vorstand vorgenommen wer den würden. f Graudenz, 1. Nov. Heute fand zwischen Czerwinks und Warlubien ein Zusammenstoß des von Dirschau kommenden Personenzuges mit dem von Bromberg kom⸗ menden Güterzuge statt. Dem einen Locomotivführer wurden die Beine zerschmettert, ein Schaffner getödtet, und mehrere Personen verwundet. Die Strecke ist für den Verkehr gesperrt. Verloosungen. 0 Meiningen, 1. Nov. Serienziehung der Meininger 7⸗fl. Loose. Serien 53 888 1073 1115 1192 1365 1507 1557 2113 2326 2413 2810 3105 3120 3315 3410 3439 3464 3659 3718 3738 3771 8849 4974 5028 5060 5080 5120 5343 5422 5763 5910 6126 6551 6677 7095 7101 7409 7590 7833 7857 7971 8276 8512 8566 8708 8957 9055 9485 und 9605. Braunschweig, 1. November. Serienziehung der 20.⸗Thlr.⸗Loose. Gezogene Serien: 257 282 352 500 75 1 N bauten, m. welungen unächs 5 1 aus dem 9. Ott. 2 9611129 1412 1591 1856 1980 2309 2364 2760 2770 3073 3160 3333 3346 3499 3572 3744 3920 3928 3991 4029 4032 4131 4204 4472 4780 4862 4928 4990 5149 5313 5348 5426 5433 5526 5623 5771 5856 6024 6467 6594 6615 6639 6816 7136 7269 742107552 7713 7780 7817 8092 8509 8677 8906 8931 9003 9680 und 9812. Oldenburg, 1. Nov. Ziehung der 40⸗Thlr.⸗Loose. 30,000 Mark fielen auf Nr. 67240; 1500 Mark auf Nr. 44789; je 600 Mark auf die Nummern 14822 26974 und 97149; je 300 Mark auf die Nummern 42621 62945 108892 111270 und 111907: je 180 Mark auf die Nummern 12146 28445 30106 40744 47363 74529 74067 91241 98962 und 101429. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 0.90, Eier 1 St. große 8 Pf., 2 St. kleine 15 Pf. Friedberg, 2. November. Fruchtbericht. Walzen M. 24.75, Korn M. 20., Gerste M. 19., Hafer M. 15 bis 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfd. Grünberg.(Fruchtpreise vom 29. Oet.) Waizen M. 24.40, Korn M. 20.66, Gerste M. 16.44, Hafer M. 16.00, Erbsen M. 20.26, Lein M. 28.00, Samen M. 00.00, Kartoffeln, M. 3.00. Durchschnittspreis pro 100 Kilogramm. Gießen, 1. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 1, Eier 1 St. 7 Pf., 2 kleine St. 00 Pf., Käse per Stück 5—7 Pf., Tauben das Paar 50—60 Pf., Hühner per Stück M. 0.60— 1.00, Hahnen per Stück M. 0.50—0.80, Enten per Stück M. 1.30— 1.60, Gänse per Pfund 50—60 Pf., Ochsenfleisch 64— 00 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 46—50 Pf., Kalbfleisch 44— 48 Pf., Hammelfleisch 50—60 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 7.—8., Weißkraut 100 St. M. 5.006. Frankfurt, 31. October. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 380 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 800 Hämmel und Schafe. Die Preise, 100 Pfd. Fleischgewicht, stellten sich: Ochsen 1. Qualität M. 62 bis 65., 2. Qual. M. 55—60., Kühe 1. Qual. M. 50 bis 55., 2. Qual. M. 45—50., Kälber 1. Qual. M. 54 bis 60., 2. Qual. M. 40—50., Hämmel 1. Qual. M. 55 bis 60., 2. Qual. M. 35— 50. Schweine wurden letzter Woche 850 Stück eingeführt und mit 65— 66 Pf. das Pfund bezahlt. Frankfurt, 31. Oet. Fruchtbericht. Buntes Mais zu M. 15.50 übrig. Mehl Nr. 1 M. 39.½, Nr. 2 M. 37.½, Nr. 3 M. 32.½, Nr. 4 M. 28.¼, Nr. 5 M. 25.½, Roggenmehl 0,(Berl. Marke) M. 28. /, 1.(Berl. Marke) M. 26., 2.(Berliner Marke) M. 23. Weizen, effeetiv hiesiger ab Bahnhof hier M. 25.— ½ ab unserer Umgegend M. 24½— 25., do. fremder je nach Qual. M. 24½— 25½, Roggen je nach Qual— M. 21— ¼4, Gerste je nach Qual. M. 17—21½, Hafer je nach Qual. M. 16—17½, Kohlsamen je nach Qual— M. 27½— 29, Erbsen je nach Qual. M. 19.— 30. Wicken je nach Qual. M. 17.— 20., Linsen je nach Qual. M. 24.— 57., Bohnen, weiße, je nach Qual⸗ M. 23.—27., Rüböl, detail, M. 64. Die Preise ver⸗ stehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Gemeinderathssitzung. S. Friedberg, 1. Novbr. In der gestern statt— gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde ein Gesuch der Georg Ulrichs Wittwe, einige derselben angesonnene Bauveränderungen nachzulassen, unter dem Vorbehalt genehmigt, daß im Falle die von ihr vor⸗ geschlagenenen Veränderungen Mißstände hervorrufen sollten, die Angelegenheit abermals zur Vorlage kommen wird. Die durch den Tod des Nachtwächters Nees er—⸗ ledigte Stelle soll ausgeschrieben werden. Der Vor⸗ anschlag der Realschule für 1882/83 wurde unter Be⸗ anstandung von zwei Positionen genehmigt. Eine über⸗ flüssig gewordene Feuerspritze soll öffentlich versteigert werden. Bezüglich der Beleuchtung des Eisenbahnüber⸗ gangs am Fauerbacher Thor soll an die Eisenbahn— verwaltung das Ansuchen gestellt werden, für Auf— stellung der erforderlichen Laternen Sorge zu tragen Der Beginn der Bauarbeiten an dem projektirten — Oe Der Steinfur legende, Eberhark Wilhelm errichtete feinen E schränkten an seine aten Ers o gewiß hertheilur Eintrag fügt wer Bad 9095 Die bis zum gewesent rechner folgend Von 8 0 von 5 N von H Vo von He Nat nehr er borzeige bezahlt trledigt Den keträge weisen, Reclam Die in der! kesp. Ar Fri 9 r städtischen Gebäude für Stallungen, Remisen u. s. w. soll auf das Frühjahr verschoben werden, jedoch die weitere Aufräumung des Platzes sofort erfolgen. Der Bürger— meister macht die Mittheilung, das nach dem Staats— budget für 1881/85 der seither veränderliche Beitrag der Stadt für die Realschule für die Folge auf eine bestimmte Summe festgesetzt werden soll. Bei den betr. Berathungen des Finanzausschusses und der zweiten Kammer sollen die Interessen der Stadt möglichst ge— wahrt werden. Ueber die Wirkungen, welche das neue Gesetz betr. Bau und Unterhaltung der Kunststraßen auf die finanziellen Verhältnisse der hiesigen Stadt üben wird, sowie über die seitens des Kreises beabsichtigte Anstellung des technischen Personals für die Communal— bauten, machte der Bürgermeister die erforderlichen Mit— theilungen; eine Beschlußfassung über die Punkte, welche zunächst die Stadt berühren, wurde vorerst ausgesetzt. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: Friedrich Bauer, Schuhmacher von Heegheim mit Katharina Groß von Bollar. Konrad Köhler, Dienstknecht von Vadenrod mit Anna Elisabetha Richber von Kestrich. 9. Oet. 23.„ Geboren: 24. Sept. Dem Handarbeiter Jacob Günther 1 Tochter. 2„ Dem Handarbeiter Seibert Sohl 1 Sohn. Oet. Dem Baumeister-Assistent Louts Buß 1 Tochter. „ Dem Lehrer Dr. Hartmann Credé 1 Tochter. „ Dem Kaufmann Johann Karlgilbrecht 1 Tochter. Dem Schuhmacher Georg Kniß 1 Tochter. „ Dem Handschuhmacher Joh. Hertel 1 Tochter. „ Dem Spengler Karl Frledrich Christian Frick 1 Tochter. — SS * 11.„ Dem Schreiner Hermann Gerstenmeyer 1 Sohn. 16.„ Dem Schreiner Johann August Franck 1 Sohn. 20.„ Dem Schneider Johann Peter Bayer 1 Sohn. 23.„ Dem praktischen Arzt Dr. Friedrich Karl Heinrich Becker 1 Sohn. 23.„ Dem Gerber Heinrich Rethwisch 1 Sohn. Gestorben: 7. Oet. August Kern, 81 Jahr alt. 9.„ Jost Heinrich Betz, Großherzogl. Hofdachdecker, 69 Jahr alt. 9.„ Martin Ende, Schlosser, 25 Jahr alt. 10.„ Elisabetha Waas, geb. Stemmler, Ehefrau des Schuhmachermeisters Heinrich Waas III., 75 Jahr alt. 17. Oet. Elise Leonhard, 50 Jahr alt. 19.„ Hermann Gerstenmeyer, Schreiner, 27 Jahr alt. 20.„ Johann Jost II., Schuhmacher, 70 Jahr alt. 22.„ Heinrich Wilh. Nees, Handarbeiter, 39 Jahr alt. 22.„ Heinrich Stock IV., Taglöhner, 55 Jahr alt. 23„ Mathäus Mai, 85 Jahr alt. Geld⸗Cours. Frankfurt am 1. November 1881. 20 ⸗Frankenstücke. M. 16 17—21 do. in/„ 16 1215 Englische Sovereigns.„ 20 32—37 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Ducaten..„ 9 61—65 5 al mareo.„ 9 55-60 Dollars in Gold.„ 4 21—25 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. Predigt des Herrn Rabbiner Dr. Levi aus Gießen. zu den billigsten Preisen Hosenträger bei K. Friedrich. Oeffentliche Aufforderung. Der unbekannt wo? abwesende Wilhelm Schatz aus Steinfurth wird hiermit aufgefordert, gegen die vor— liegende, zwischen seiner Schwester, der Ehefrau des Eberhard Rosenbecker aus Steinfurth, und seinem Curator Wilhelm Uhl von da über seinen elterlichen Nachlaß errichtete Erbvertheilung, wonach er bereits mehr als seinen Erbtheil erhalten hat, sowie gegen den unbe— schränkten Uebergang des elterlichen Grundvermögens an seine erwähnte Schwester binnen 2 Monaten, vom ersten Erscheinen dieses in der Oeffentlichkeit an gerechnet, so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Erb— vertheilung als richtig angenommen und der unbeschränkte Eintrag der Stücke in das Mutationsverzeichniß ver— fügt werden wird. Bad-⸗Nauheim am 22. Oetober 1881. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz, Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. Die Einquartierungslisten für die vom 19. August bis zum 1. October d. J. in hiesiger Stadt einquartirt gewesenen verschiedenen Truppentheile sind dem Stadt⸗ rechner dahier zur Auszahlung übergeben und sind hierbei 3695 folgende Bestimmungen getroffen worden: Von Haus-Nr. 1— 100 soll Donnerstag den 3. Nov., Vormittags von 9—12 Uhr, von Haus⸗Nr. 101-200 soll Donnerstag den 3. Nov., Nachmittags von 2—5 Uhr, von Haus⸗Nr. 201—300 soll Donnerstag den 10. Nov., Vormittags von 9— 12 Uhr, von Haus⸗Nr. 301-400 soll Donnerstag den 10. Nov., Nachmittags von 2—5 Uhr, von Haus-Nr. 401-500 soll Dienstag den 15. Nov., Vormittags von 9—12 Uhr, br bfr von Haus-Nr. 501—585 soll Dienstag den 15. Nov., Dualität K. U Nachmittags von 2—5 Uhr, Dual. A. die Auszahlung in dem Rathhaussaale geschehen. Dual. N. Da es 21 verschiedene Listen sind, so ist es um so Dual. A. mehr erforderlich, daß die Quartierträger ihre Billette b vorzeigen, indem nur gegen Vorzeigung derselben aus⸗ bezahlt werden soll, wobei etwa sich ergebende Anstände 0 erledigt werden können. i tes Malt Den in den obigen Terminen nicht erschienenen Quar⸗ tierträgern soll der Betrag, wie solchen die Listen nach⸗ g weisen, auf ihre Kosten zugestellt werden, wobei jedoch * Reclamationen nicht mehr berücksichtigt, werden können. Diejenigen, welche mit dem Quartiergeld Zahlungen in der Stadtkasse leisten wollen, haben ihre betr. Steuer— resp. Anforderungszettel mitzubringen. Friedberg den 31. Oktober 18811 Großherzogliche Bürgernteisterei Friedberg. Sevi ba. 3709 8 Dffeene Stell Offene Stelle. st Die Stelle eines Nachtwächters und Todenauskleiders g der hiesigen Stadt ist erledigt und soll alsbald besetzt werden. 8 a Lusttragende wollen sich bis zum 7. d. Mts. bei der unterzeichneten Stelle melden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Erbauung einer Straße vom Fauerbacher Thor bis zu den neuen Lagerplätzen der Main⸗Weser⸗Eisenbahn. Mehrere Accordanten sind ihren nach dem Aecord vom 22. September d. J. übernommenen Verbindlich— keiten nicht nachgekommen. Nach§ 7 desselben Accords werden nunmehr die fehlenden Steinlieferungen und Chaussee-Arbeiten durch den Stadtbaumeister aus der Hand vergeben auf Kosten der säumigen Uebernehmer. Uebernahmslustige, welche Pflastersteine und Chaussee— steine liefern wollen, sowie Chausseebauarbeiter wollen sich alsbald melden. Friedberg den 1. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. Aufforderung. Alle Diejenigen, welche noch Gelder an die Gräflich zu Rantzau'sche Forstkasse zu Ziegenberg zu zahlen haben, werden hierdurch aufgefordert, diese bis zum 15. Novem— ber d. J. zu entrichten, da von da ab gegen jeden Säumigen das Zwangsverfahren eingeleitet wird. Ziegenberg den 31. October 1881. Sommerlad, 3705 Forstverwalter. Mobiliar⸗Versteigerung. Mittwoch den 9. November d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Behausung Alicenplatz Nr. 366 zu Bad— Nauheim mehrere, zur Ausstattung für Brautleute sehr geeignete, vollständige Betten in Nußbaum mit Sprung⸗ feder⸗ und Roßhaar-Matratzen, Plüsch- und gestickte Garnituren in Mahagoni und Nußbaum, aus Causeuse, Sesseln und Stühlen ꝛc. bestehend, sowie 1 Spiegel— schrank, Alles in gutem Zustande, an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung freiwillig versteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Bad-Nauheim den 27. October 1881. 3706 J. A.: Heutzeuröder. Kalender pro 1882. 3708 1. Friedberg den 1. November 1881. 7 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Serib a. 4. N. 5 Holzversteigerung. 0 Nächsten Freitag den 4. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr anfangend, wird im hiesigen Park eine große Parthie Brenn- und Nutzholz, als: Birken, Rüster, Ahorn u. dergl., öffentlich meistbietend versteigert und der Anfang in der unteren Parkallee gemacht. Bad⸗Nauheim den 2. November 1884. Ostermeyer. für Herren, Damen und Kinder billigst bei K. Friedrich. 9702 Hemden 2739 Familienkalender— 50 Pf Deutscher Reichsbote„— 40, Hebel's Rheinländischer Haus— freund„- 20, Volkskalender des Lahrer Hinkenden Boten 1. Lahrer Bote geb.„— 30, Volkskalender für Hessen-Nassau„— 30, Daheimkalender geb. 0 Einsiedlerkalender„— 40, Spinnstube ane Trewendt's Volkskalender geb.„ 1. 25, Landkalender„— 20, 1 durchschossen„— 25, Leske, Schreib- u. Geschäfts— kalender geb. 1% 1.% 2 Zu haben bei Carl Bindernagel in Friedberg. Für mein Colonialwagren⸗detail-Geschüft suche für sogleich einen gewandten a 1 715 Verkäufer, welcher die Branche kennt, in der Buchführung bewandert ist und schöne Handschrift besitzt. Gustav Gerlach in Hanau. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro October 1881. 3707 Einnahme. Kassebestand pro 1. Oetober 1881 M. 38454. 95 Wechsel„ 47429. 30 Depositen 5 3 9529.— Inkasso-Wechsel 5 2222 15 Conto-Corrente A.„ 53462. 10 Conto-Corrente B.„ 44860.— Spar⸗Einlagen„ 1174 Anlehen-Conto 5 300.— Bank⸗Conto„ 60058. 79 Pfennig-Sparkasse 1 1413. 55 Stammantheile, Monatsbeiträge 5 52. 60 Reservefonds, Beitritt 5 24.— Effecten 34675. 05 Auswärtige Correspondenten 5 64. 29 Wechsel-Zinsen„ 2 Depositen-Zinsen 221. 30 Effecten-Zinsen 3158. 85 Unkosten— 11. 55 M. 338908. 59 Ausgabe. Wechsel 32105. 34 Depositen„ 14555.— Conto-Corrente A.„ 70778 Conto⸗Corrente B.„ 47993.— Spar⸗Einlagen„ 86571. 40 Pfennig-Sparkasse 8 72. 85 Bank⸗Conto 3238 Auswärtige Correspondenten 1249. 40 Effecten„ 20552. Mobilien r 57. 30 Unkosten 8 1428. 01 Kassebestand per 1. November 1881„ 31105. 94 M. 338908. 59 Eingang. Ausgang. M. 34852. 42 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 31529. 93 „ 3834. 72 Wechsel-Conto-Corrent B.„ 3487. 85 „ 20326. 76 Wechsel-Bank-Conto„ NN „ 13007. 14 Wechsel-Giro„ 11665. 89 188 52 Wechsel-Inkasso 5—.— „ 3975. 65 Effekten„ 101053. 43 M. 77884. 21 M. 165739. 67 1 Prim a 3550 Fraukfurter Bratwürste liefert in bester Qualität 5 Stuck per Pfund zu 1 M. in Kistchen von 5—10 Pfund Heinr. Lautenschläger, Frankfurt a. M., Bockenheimerstraße 15. 3070 Feuch 5 it Fenchelhonig von L. W. Egers in Breslau, gegen Hals- und Brustleiden, Katarrh, Husten, Heiserkest, Verschlesmung, bei Kinderkrankheiken de. wirksamstes Mittel. sich vor Nach— ahmungen und beachte, daß der ächte Fenchelhonig Slegel, Namenszug, sowie im Glase eingebrannt! dle Firma seines Erfinders, I. W. Egers in Breslau, Istelle in Frsedberg bel Jos. Hoffmann. 7 N 8 W ne ae Ein Dachshund, von Farbe grau und schwarz mit gelben Läufen, hat sich am 30. v. Mts. in Ockstadt verlaufen und bittet um dessen Rückgabe oder gefällige Auskunft Habich, (310t0 Man huͤte trägt. 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