1881. Dienssag den 1. Februar. M 14. 9 ut* 2 l 1 ö—— dded Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und. 1 57 int 1. a 1 8 N Freitag Abend ausgegeben Kreisblatt für den Kreis Fried erg d L A a S tag. —————— Dle einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit f. berech ßerem 2 en g 9 1 0 ö 1 testet 9 f 0— Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit 7 g b 5 l 1* 5 1 men. 6 18 1— 1 Für die Monate FNebru d Ma fan- I 1 4 A 1 Dm le onde Febtuat Und Marz kann auf den„Cberhesiischen Inzeiger bei——* 7 n 20 8 1 der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark al itt werden. 3 g unz 8— 181* Amtlicher enn Heinrich Rullmann von Büdesheim ist im Bet 8 zu iften, in das nächste Haftle 127 ius beschleunigter and Bericht zu erstatten. f 2 0 1 Friedberg am 29. Januar 1881 7 lll 1 1 4 9 Nie Jraßher: 1 97 a— 1— 8— 1 n An die Großherzoglichen Burgermeistereien in den Großberzoglichen Distriets-Einnebmete'en Friedberg und Niedei app. W r ersue ele ͤ a Ihren Ger den 1 n 8„ ag vom 1. bis 25. Februar dieses an 1 3 W euvereis Friedberg am 29. Januar 18* Friedberg unt der⸗W 1 Nic: Deutsches Reich. 2 f Der„Post folge verurtheilte] graphen, we Aufbe der Temporalien⸗ Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei- der Dis cih f a Provinzial-Schul⸗]sperre mit dem 1. April 1881 ford lage Nr. 1, enthält: coll un 8 Lehre Foerst J fer Bek chung, die Bestätigr ve tiftungen Wes Falles Kantorowitz he N inem Ausland. 4 und V 11 N 12* 1 8 1 4 5 0 1 98 8— 1 1 Form 0 i Verm ktrkan e Vestert ch- Ui Irn. N 1— 8 2*.* U U ge 1 1 1 2 N 1 3 1881/82 in Geld zi Pensie ö 8. 5 8 05 0 1— 0 1 0— Abände ord ö I. 28. Jun. Die Oeerbestclen des Vet-— 20.9 5 0„ ur Umlage den 6 f. g N 1 Ur Relgem. des nd des Kr. J 5 7 0 d er Car Vor e betreffs d 2 0 ö 0 VI. Abwesenbki ärung 18 9 Hef se fe der Debatte sagte S rling 4** 1 1 ö un 7 e(Lochut* 1 N— wir ered Bos f 9 ö 1 0 1 1 A 1 1 Occur w d sein ö f 0 Marienf 5 2 a 1 1 Diet 5* 3 5 by), Cramer* 8 914 N 5 1 1 9 1 1 1 Gyr ur 1 1* 4 die Wol 1 De 0 pirt Pre zen zu hebe: 0 2 1 K 1 1 9 1 8 9.* 1 1 ö 1 on! 3 1 Lufft* Pest, 28. Ja 1 Subcomite's der. i e 5 2 N 5 f 5 isch⸗croatischen Regnikolar-Deputationen ö 9 7 9 N 1 1 1 N 1 271 5 N g a ede des permanenten ko keine Einigung erzielen, weitere Aus⸗ 1 1 0 N. 1 0 N 1 det 0 beid Re 5 1 1 1 N ier e 7* 2 1— 7 7 1 der ö Schulamtsasz eckel aus Ober Möͤrle 8 a ö Das U 1 zu Monzerr dem Sch sp. Frie 6 Birke a 1 Oe 0 e Negie N betreffend t. Lebrerstelle 4 1—* 1 1 5 18 8 1 eine Lehrerstelle zu Rockenb ü. 0 Jan l en f g d Ce m„ 207 geg St. an. 2 XI. Cbarakterertheilung. 0 1 1 0 9 1 8 a* 9 8 Pen A 4 1* von den Frankreic 8 8. Die„Republique XII. Dienst unge Ministern erna der des permanenten francaise“ sagt, der Mißerfolg, den der Vor 4 XIII. Ruhestandsver 1 Der evan tre 0 1 8 8 5. 1 1„ 0 0 1* 1* 1— 0 n Bernbeck zu Alt Vusceck 1 Ne cher g 8 a ö 8 8 V f 1 11 1 1 9 0 9 K 1 1 7 iat 1. 1 bun maler Schnittspahn unter Anerkem r 2 1 gh 3 mur burg) Aus Frankreich vor r übert J attwe warnen. der er. Kirchenrath Marx zu Gchzell auf Nachsucher[Gewerbe ⸗ Section: Sy r(Mottbach), Rust Frankreich sei nur verpflichtet, Europ Lehrerin Wörner zu Bingen auf Nachsuchen unter Aner⸗[(Königsbe Vorderbri e([Bielefelt Heimer stütze Die 0 chis Diff a 1— n- sti* 1 1 1 ennung ihrer Die n den 9 nd verses N a f l. 9 ihr 0 b ahl(Erefeld Wolf M. G 5 9 e franzoͤsische, f ern eine paͤisch 4 XIV. Concurrenzeröffnungen. Erledigt find 0 a 1 J a a— N % Lehrerstelle zu Gries hein chalt 1000— 1600 0 15 v nen chaftliche Sectie Großbritannie Londe 8. Ja gie— 7 5 5 1 7 1 8 1. 15 Lehrerstelle zu Lampert 100 1800 1 nwinkler(Miechon Landsberg(St haus utington antwortet Bart die Lehrerstelle zu Eich, 10016 1400 N die ft Hie f gemeine Besprec g 0 cht p t 9 1 a 3 1 b Aan Lehrerstelle zu Hainhau 00 M 1 es Unfal 04 0 mit vol Ke der W̃ sc „ 1 N 1 1* 5 1 5 971— 4 el 1 5 28. Zan. Bei dem Bürtau zweiter!— n Abgeordnetenhaus setz des Erfolges der russischen Expedition Ote 5**** 1 0 1* 1 * 10 Kammer den Stände ging folgende Interpellation die Berathur b Nichter'schen Antrags über Turkmenen getroffen Das jüngste Resultat der des Abgeordnet Schroct g f viele 1 1 bie dat der Neun in ke des Abgeordneten Schroeder ein, welche, wie] Steuererlaß fort und nahm den Paragraph 1/9 habe die Absicht der Reglerung in keiner — 48 scheint, den nicht unwicht el Gegenstand 1 Commissior Entwurf mit dem Zusatz abgeschwächt. Bright ver digte waͤrm⸗ vor Schluß des Landtages wenigstens noch ar N üchhauz wonach der Finanzminister be irländische Bill als Act der 2 kung regen soll: 1) Hat großh. Staatsregierung nicht sumn welche N ten unerhoben bleiben Un ir Wenige, dagegen der G Viele. 5 1 4 9** 5. 1 1 wie es neuerdings in Bayern der Fall ist, die! namentlicher Abstimmur n 13 gen] Der Vorwurf ffe die 4 Action Ms**„ e 1 Absicht, die dem Weinbau und reellen Wein 106 Stimmen an und genehmigte sodann die die Bill leider nothwendig Je de st 0 handel so verderbliche Weinfabrikation, Her sübrigen Paragraphen mit Zusatzanträgen Huene's schneller die Bill anger stellung von sogenannten Weinen auf künstlichem! M und Rauchhaupt's. 2 Haus genehmigte ferner schneller konne die Landl werden, (kaltem) Wege, besonders, und zwar dem damit die zur Verathung stebenden Eta Positionen uf breiter mfassende erzielten großen Gewinn entsprechend, zur Ver-(ter Ste 1 Der Et er allgemeinen legt, ein ehren 9 1 Versteuerung heranzuziehen? 2) Will großl V rd 4 J 1 Regierung, so lange die bezeichnete Weinfabr fübrigen, auf den Eta 1 hen Nummern w— 2 g 0. kation von Reichs wegen nicht ganzlich verboten de Tagesordnuns Oe Ete balaneirt mit Debatte über die ische Ausnal ist, nicht eine, das reelle Geschaͤft und den Ver 912,829,416. Windthorst brachte in dem Land N brauch reiner Weine sichernde Controle des Vere t einen neuen Antre Ver tag g ein betreffend die stitul g C wars als H triebs und Handels mit sogenaunten künstlichen Herstellung der Leistungen aut taatsmittelnenglischer Verwaltung Fuß Weinen auf dem Wege des Gesetzes oder der 10 die roͤmisch⸗katholischen Bisthümer und Geiste] Antrag Der Besitz Ca Verordnung herbeiführen? lichen. Der Antrag enthält nur einen Para finanziell noch politisch wünsch . „„ 3——ů— ͤ—uT— —— dreistündiger Debatte wird der Antrag zurück— gezogen. 8 — 28. Jan. Nach einer Meldung des„R. B.“ aus Neweastle eröffnete die Artillerie einer eng— lischen Truppen-Abtheilung unter Colley das Feuer auf die Boers, hierauf ging die englische Infanterie vor Die Boers zogen sich außer— dalb der Schußweite der Artillerie zurück. Italien. Rom, 28. Jan. Das Königs— paar ist heute Nacht eingetroffen und wurde vom Parlamentspräsidium und den Ministern am Bahnhofe empfangen. Viele Vereine mit Fabnen und Fackeln, sowie eine große Volks- menge waren auwesend. Das Königspaar fuhr direct nach dem Quirinal. Griechenland. Athen. Die Kammer hatte am 27. Januar ihre Arbeiten noch nicht begonnen, weil nur wenige Deputirte anwesend waren. Der Beginn der Sitzungen findet vor aussichtlich am 31. Januar statt. 5 Amerika. Chili. Dem„Temps“ zufolge bestimmte Chili folgende Friedensbedingungen für Peru und Bolivia: die Abtretung Autofagastas mit zugehörigem Gebiet, Uebergabe der ver— bündeten Flotte, 500 Millionen Seitens Peru, 250 Millionen Seitens Bolivia. Bis zur voll ständigen Bezahlung besetzt Chili Callao und beutet die Guanofelder, die Kupfer- und Sal— peterminen für seine Rechnung aus. Aus Stadt und Land. Darmstadt, 28. Jan. um 7 Uhr 46 Min. von bier abgehende Personenzug ist gestern Abend auf der Gustavsburg in Folge unrichtiger Meldung auf einen vorherfahrenden Güterzug gefahren. Außer der Zer trümmerung eines Güterwagens ist kein weiterer Schaden entstanden. Die Passagiere wurden von dem nachkom menden Frankfurter Zug aufgenommen. Beerfelden, 25. Jan bis jetzt fertiggestellten Tunnelgewölbe ein Stück einge stürzt und eine Menge Erdreich nachgerutscht. Glück Der licherweise befand sich gerade Niemand an dieser Strecke; nichts desto weniger war der Schrecken und die Ver wirrung sehr groß, da die hinter dem eingestürzten Theile des Tunnels befindlichen Arbeiter uun abgeschnitten waren und man allen Grund hatte, fuͤr das Leben derselben deßhalb besorgt zu sein, weil durch die herabgestürzte Masse der bekanntlich colossale Wasserzufluß im Tunnel abgedämmt war und eine Anstauung des Wassers im hinteren Tunnel, wo sich die Arbeiter befanden, zu be fürchten stand. Zum Gluck gelang es in einigen Stunden durch Aufräumung wieder so viel Luft zu machen, daß das Wasser abfließen konnte. Allerlei. Witzen hausen, 25. Jan. Heute Mittag entgleiste ungefähr 9 Kilometer von hier entfernt, in der Nähe der Oberrieder Werrabrücke, auf der Frankfurt Bebraer Staatsbahn, ein nach Bebra gehender Personenzug. Zwei Wagen, mit etrea 20—24 Pferden beladen, stürzten die Böschung binab und erlitten mehrere Pferde erheb liche Verletzungen. St. Avold, 25. Jan. In Lothringen sind während der letzten 10 Tage 7 Wölfe erlegt worden, und zwar in der Oberförsterei Falkenberg 3, in der Oberförsterei Saarburg 2 Wölfe und in den Oberförstereien Dieden- hofen und St. Avold je ein Wolf. Biel, 27. Jan. Hier und in Bern hat ein heftiges Erdbeben stattgefunden und vielfach Beschädigung ange— richtet. Volksbildungsverein. (Fortsetzung und Schluß.) a Eine zweite Ursache des großen Unterschiedes im Klima von Nord-Amerika und Europa bilden gewisse Meeres- strömungen. Nachdem das Wichtigste über Meeresström ungen und deren Ursachen im Allgemeinen vorausgeschickt worden, werden zwei für das Klima der betrachteten Länder besonders einflußreiche Strömungen eingehender besprochen. Der eine kommt aus der Baffins-Bai und bewegt sich nach seiner Vereinigung mit einem andern von der Ostküste Grönlands herkommenden Polarstrom in einer Breite von 80— 100 geographischen Meilen längs der Küsten von Labrador, Neu-Fundland, Neu-Schottland und der nordamerikanischen Oststaaten bis zum 40., ja 35. Breitegrad. Die Eismassen, welche diese Strömung, Polar Trift genannt, einen großen Theil des Jahres mit sich führt, gehen bis Neu-Fundland, dessen Bewohner (in den Breiten von Mainz, Straßburg, Paris) nicht blos auf den Robbenschlag, sondern auch auf die Eis— bärenjagd gehen, häufig noch viel weiter südlich bis in die Gegend von New⸗Pork und der Südstaaten. Freilich schmilzt dies Treibeis mehr und mehr zusammen. Wie aber das Wasser bei seinem Uebergang in Dampf eine große Menge Wärme bindet, so auch das Eis bei seinem Uebergang in den flüssigen Zustand. Ein Pfund Eis von null Grad und ein Pfund Wasser von 620 R. geben zwei Pfund eiskaltes Wasser. Indem die erwähnten Trelbeismassen schmelzen, entziehen sie dem Wasser, in dem sie schwimmen, Heute ist plötzlich in dem sowie der Luft, in welche sie hineinragen, enorme Waͤrme— Mengen. Wie viel günstiger liegen die Verhältnlsse an der europäischen Küste! Hier fehlt nicht nur jeder kalte Polar— die breiten Ausläufer eines warmen, mächtigen Meeres— stroms, des berühmten Golfstroms. Reißender als Missi— ssippi und Maronon tritt dieser nie verstechende, maje— stätische Meeresstrom 24 Meilen breit, 2000 Fuß tief, aus dem Golf von Mexiko durch die Floridastraße hervor und nimmt eine Wärmemenge mit sich fort, die(nach Maury) ausreichend wäre, um einen Strom geschmolzenen Gußeisens, welcher die täglich vom Mlssissippi fortge— wälzte Wassermasse an Volumen übertrifft, im Fluß zu erhalten. An Tiefe ab-, an Breite zunehmend, entfernt sich der Golfstrom mehr und mehr von der amerlkanischen Kuͤste, der europäischen zuströmend. Baumstämme und Früchte aus der heißen Zone, Fässer von gescheiterten Schiffen, ausgeworfene Flaschen, die an den Küsten der britischen Inseln Joͤlands und Norwegens aufgefischt wurden, bezeugen, daß die Gewässer des Golfstroms bis in jene Gegenden dringen. Um diesen Umstand seiner Bedeutung entsprechend zu würdigen, darf eine gewisse merkwürdige Eigenschaft des Wassers nicht übersehen werden; ausgezeichnet vor allen festen und fluͤssigen Körpern durch seine große Wärmecapaeität d. h. durch sein Ver— mögen Wärme in sich aufzunehmen, ist das Wasser zu gleich der Körper, der beim Erkalten die meiste Wärme an seine Umgebung abgibt. Wie viel es faktisch aus— macht, ob ein Land von einem kalten oder einem warmen Strom berührt wird, dafür liefert die lange und schmale Halbinsel Alasca im Nordwesten von Amerika(zwischen 56 und 610 n. Br.) ein überraschendes Beispiel. Die Nordküste, getroffen von einem Polarstrom, hat keine Spur von Baumwuchs; hier tummeln sich Walrosse in ungeheurer Menge bis zum 57. Grad; die Südkuͤste, bespült von einem warmen japanischen Strom hat Wald und andere Vegetation, hier schwärmen Colibris bis zum 61. Grad.— Wurde früher gesagt, Europa habe am Antipassat eine Luft⸗ und Dampfheizung, so ist nun hinzuzufügen, daß es am Golfstrom auch eine Wasser— heizung besitzt. Es unterscheidet sich aber die Luft in Nord-Amerika von derjenigen in Europa nicht nur durch geringere Tem peratur, sondern auch durch größere Trockenheit. Die Wäsche trocknet dort rascher, durchschnittlich in der Hälfte der Zeit wie in Europa. Brot, das man in Europa bekannt lich mehrere Wochen lang aufbewahren kann, trocknet dort in wenigen Tagen so aus, daß es ungenießbar wird; daher dort die Sitte, täglich oder doch alle zwei Tage Brot zu backen. Eben fertig gewordene Häuser kann man in Amerika ohne Gefahr für die Gesundheit beziehen, so rasch trocknen dort Mauern und Wände. Dagegen haben die Schreiner mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, indem Holz, welches man in Europa für hinlänglich aus— getrocknet halten würde, um es für Möbel zu verwenden, zu Boston und New- Vork in kurzer Zeit reißt; auch müssen die Schreiner in Amerika viel stärkeren Leim an— wenden. Wie erklärt sich diese große Trockenheit des ameri— 2 5 Klimas? In Nord-Amerika sind wie in Europa 1 und wie überhaupt in der nördlichen gemäßigten Zone der Südwestwind und der Nordostwind die herschenden Winde.(Alle andern Winde sind nur als Uebergangs— stufen anzusehen.) Von den beiden Hauptwinden ist aber der Suͤdwestwind in beiden Ländern der häufigere, was darin seinen Grund hat, daß der Südwestwind wärmere, mithin dünnere Luft führt als der Nordostwind, daß er folglich um die vom Nordostwind südwärts geführte Luft durch eine dem Gewicht nach gleiche Quantität zu er— setzen, in breiteren Strömen resp. längere Zeit wehen muß als der Nordostwind. Nun ist zwar der von den heißen Regionen des stillen Meeres herkommende Süd— westwind für das westliche Nord-Amerika dasselbe, was der über das atlantische Meer wehende Südwestwind für Europa ist, nämlich ein warmer und feuchter Wind und in der That hat jener Theil von Amerika ein Klima wie Europa. Bei seinem Fortschreiten jedoch und namentlich bei seinem Ansteigen am Gebirgswall der mexleanischen Cordilleren und des Felsengebirgs verliert der Südwest— wind an Wärme und besonders an Feuchtigkeit, so daß er als trockener Wind über das mittlere und östliche Nord— Amerika hinweht. Feucht und regenbringend ist für Nord— Amerika der vom atlantischen Meer herkommende Nord— ostwind, während bekanntlich für Eurova der Nordostwind ein trockener Wind ist. Fassen wir das Gesagte zusammen, so liegen die Dinge so: Amerika hat einen längere Zeit wehenden trockenen und einen kürzere Zeit wehen— den feuchten Wind; Europa dagegen hat einen länger wehenden feuchten und einen kürzer wehenden trockenen Wind, womit sich denn in natürlicher Weise der geringere Feuchtigkeitsgehalt der amerikanischen Luft erklärt. Zum Schluß spricht der Redner über den merkwürdigen Einfluß, den nach neueren Ansichten, hauptsächlich des schweizer Naturforschers Desor, der sich lange in Amerika aufhielt, die Trockenheit der amerikanischen Luft auf Körper- Constitution und selbst auf den Charakter der Amerikaner ausübt. Ein physiologischer Hauptzug des Amerikaners ist sein Mangel an Beleibtheit; geht man, sagt Desor, durch die Straßen von New-Vork, Boston, Philadelphia, so wird man unter 100 Individuen kaum einem begegnen, der korpulent waͤre. Was besonders auffällt, ist die Länge des Halses; nicht als ob die Amerikaner wirklich einen längeren Hals hätten als wir, sondern er erscheint nur so, weil er dünner ist. Ebenso werden Europäer, die sich längere Zeit in Amerika auf— halten, bald magerer, während umgekehrt die Nordameri— kaner in Europa bald dicker werden. Desor findet den strom, jede Spur von Meerestreibeis; hier finden wir Grund dieser Erscheinung in der durch dle Trockenhelt der Luft bewirkten, mangelhaften 11 des Drüsen⸗ systems. Auffallend ist ferner die fieberhafte Regsamkelt, dle überall herrscht; die Leute auf den Straßen laufen mehr, als sie gehen. Bemerkt man auch in den großen Städten Europas, besonders Englands etwas Aehnlliches, so er⸗ scheint doch die Hast der Engländer mehr überlegt, die des Nankee dagegen mehr instinktmäßig, mehr als Folge einer natürlichen Ungeduld. Ferner sind die Amerikaner bei anscheinender Kälte weit reizbarer als die Europäer; „sie sind das reizbarste und empfindlichste Volk der Erde.“ Angesichts dieser Thatsachen, die nach Desor wahr— scheinlich in der durch die Trockenheit des Klimas be— dingten gesteigerten Reizbarkeit des Nerversystems ihren Grund haben, eröffnet sich, wie es scheint, für das nord— amerikanische Volk keine erfreuliche Perspektive. So scheint es, so ist es aber nicht. Längst, bevor man die Quelle des Uebels kannte, haben die Einsichtsvollsten und Besten das Uebel selbst erkannt, sich nach einem Mittel der Abhilfe umgesehen und dieses in der Erziehung zur Selbstbeherschung gefunden. In den besseren Familien wird dies Mittel schon lange und mit gutem Erfolg an⸗ gewandt. So reizbar der Nordamerikaner ist, so selten kommt es vor, daß er sich zu Zornausbrüchen oder gar zu Gewalthätigkeiten hinreißen läßt. Wenn sich zwei Leute auf der Straße schlagen, so kann man im Voraus gewiß sein, daß es Irländer oder Deutsche sind; das reizbarste Volk der Erde, meint Desor, erweise sich zu— gleich als das bestdiseiplinirte. Wir dürfen darum er— warten, schließt Redner, daß die amerikanische Nation, die bei allen ihr anhaftenden Mängeln durch großartiges Schaffen und Streben unsere Bewunderung verdient; die einen furchtbar blutigen Krieg nicht scheute, um ein Werk der Menschlichkeit durchzusetzen, durch welches Hundert— tausende farbiger Menschen dem unglückseligen Loos der Selaverei entrissen wurden— wie unsäglich kleinlich und jämmerlich erscheint gegenüber dieser Großthat der Nord— amerikaner eine gewisse, jüngst in Deutschland inseenirte Agitation!— wir dürfen erwarten, daß die amerikanische Nation Mittel und Wege finden werde, nachtheiligen, klimatischen Einflüssen auf den Charakter, wenn solche wirklich vorhanden sein sollten, zu steuern und zwar in der weitesten Anwendung des mächtigsten Kulturhebels, den wir besitzen, einer wahrhaft rationellen und humanen Erziehung der Jugend. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier per St. 7—8 Pf. Gießen, 29. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier 1 Stuck 7—0 Pf., Käse per Stück 5-10 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner per Stück M. 1.50— 2, Hahnen per Stück M. 1.50— 1.80, Gänse per Pfd. 60—66 Pf., Enten per Stück M. 1.50—2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45 bis 50 Pf., Kalbfleisch 45— 50 Pf., Hammelfleisch 54 bis 66 Pf., Schweinefleisch 68—00 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4., Zwiebeln per Centner M. 10.— 0. Gießen. Auf dem am 25. d. M. abgehaltenen Markte waren aufgetrieben: 900 Stück Rindvieh. Preise gedrückt. Nächster Markt Dienstag, den 15. Febr. 1881. Frankfurt, 29. Jan. Marktbericht. Heu- und Strohpreise waren dieselben wie auf dem Mittwochs— markt. Butter ging etwas billiger ab. 50 Kilo wurden je nach Qual. mit 80—90 M. bezahlt, im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1,10. Eler das Hundert M. 6 bis 8.50. Ochsenfleisch das Pfd. 65— 70 Pf., Kuh⸗, Rind und Farrenfleisch 45—55 Pf., Kalbfleisch 45 bis 55 Pf., Hammelfleisch 45—65 Pf., Schweinefleisch 75 bis 80 Pf., Kartoffel per 100 Klilo M. 5—6. Weiß⸗ kraut das Hundert M. 9— 10, das Stück 15—20 Pf., Rothkraut 15—26 Pf., Wirsing 10—15 Pf., Endivien⸗ salat 10 Pf., Blumenkohl 20— 50 Pf., Weißrüben 3 bis 6 Pf. das Stück, Hahn M. 1.50—2, Huhn M. 1—2, Taube 50—60 Pf., Ente M. 2—3, Gans M. 1—8. Handkäse 50 Kilo 40—45 M., das Pfd. 50 Pf. Mainz, 28. Jan. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 5.00— 5.25, Heu per Ctr. M. 3.90— 4.00, Stroh per Ctr. M. 3.00— 3.10, Butter ½ Kilo M. 0.85— 0.90, Butter in Parthien 70—80 Pf., Eier/ Hundert M. 1. 0 1.80, 1 Handkäse 6—8 Pf., Rothkraut 18— 20 Pf., Weißkraut 6—8 Pf., Blumenkohl 30— 35 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 8— 10 Pf., 1 Gans M. 4.50 5.50, 1 Ente M. 1.50— 2.00, 1 Hahn M. 1.50— 2.00, 1 Huhn M. 1.20 bis 1.50, 1 Hase M. 3.00 3.20.— Fruchtmarkt. Walzen eff. hiesiger, M. 22.— 23.50, fremder M. 21.70 bis 22.60, Amerikan. rother Winterwalzen M. 28.— 23.50, Noggen, frk. M. 21.20— 21.40, Gerste, pfälzer M. 18.25 bis 19.00, franken M. 18.85— 19.25, Hafer eff. M. 18.50 14.75, Rüböl eff. ohne Faß M. 29.25—50, per Mat mit Faß M. 28.75. Reps M. 27—28— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64— 66, 2. Oual. M. 58— 62, Kühe 1. Qual. M. 57— 00., 2. Qual. M. 46—50., Kälber das Pfd. 55—60 Pf., Schweine das Pfd. 5565 Pf. Literarisches. HI. Arbeiter⸗Katechismus. Die einfachsten Lehren der Volkswirthschaft und des gewerblichen Ver— kehrs in leichtfaßlicher katechetischer Form zum Gebrauche in Fortbildungs- und Handwerker-Schulen, bearbeitet von Valentin Funk, Lehrer an der Großh. Hess. Strafanstalt Marienschloß. Gießen, Verlag von E. Roth, 1881. Preis 80 Pf. Jeder Deutsche, der seine Rechte als Staatsbürger ausüben will, muß nothwendig mit der Verfassung und Verwaltung Deutschlands bekannt sein. In richtiger Würdigung dieses Satzes hat die * einer blisfen Aegen werden auf un W 7 Hefen Keferu. 4* 056. del. n bereits in den derebüdunge⸗ Brodpreise vom 1. bis 16. Februar. elrung der Familie zu sorgen und boch noch N. 10. baar schulen die Verwaltungs und Verfassungskunde als Nach el Angabe d 5 übrig zu behalten, welche heute an Herrn Pfarrer Gott⸗ gener Angabe der Bäcker. Unterrichtsgegenstand eingeführt. Nicht minder wichtig Is 1* N 1 schalk abgesandt wurden. laber ist für jeden Deutschen, namentlich für den Arbeiter Fur Friedberg, Be Nauheim und Butzbach Die Expedition des Oberh. Anzeigers. und Handwerker, die Kenntniß der volkswirtbschaftlichen unverändert. Tee ace bee. Se 9 Fier. Prese von 1. Ui Ib. Febmr. Au uunsere Abonnenten. geschaͤftlichen und gewerblichen Verkehrs. Obiges Schrift schen hat es sich zur Aufgabe gestellt, die beranwachsende Nach eigener Angabe der Meßger. Durch einen Fehler an einer Walze, der Fer* e pr dier Besasser An Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach während des Druckes nicht zu beseitigen war, kam E 0** I 0** f 8 160 unverändert. die letzte Nummer des„Unterhaltungsblattes“ 1 katechetischer Form den Stoff verarbeitet, weshalb diese l 8 ane mit Recht allen Schulanstalten, die diesen Unter mangelhaft gedruckt zur Ausgabe. Es liegt nchtsgegenstand bereits eingeführt haben, auf's beste Geld⸗ Cours. deßhalb der heutigen Nummer des Anzeigers 1 empfohlen werden kann. Vielleicht gelingt es auch, in Frankfurt am 29. Januar 1881. nochmals das Unterhaltungsblatt Nr. 5 bei 134 den Fortbildungsschulen etwas Zeit zu erübrigen, um 20, kenstü... 215 0 3 2 7 2 ö dee Faelle Stoffe näher treten zu können. Aber 5 8 i* r* 1 3. Die Expedition des Oberhess. Auzeigers. 0 nicht blos zum Gebrauche für Schüler ist diese Arbeit] Englische Sovereign„ 20 31-36 77 5 2* 1 N geeignet, auch der bereits im Leben stehende Arbeiter] Russische Imperiales„% 16 67—72 Herr Johann Maria Farina N oder kleine Geschäftsmann wird durch die Lektüre dieses] Ducate n..„ 9 63—658 5 85 1 5 Buches sich reichlich belohnt fühlen. T... v gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln Daheim. Das rothe Gold.(Forts.) Vor] Dollars in Gold„ 141720 hat uns den Debit des 0 1* 7— ar zehn Jahren. Mit Ilustr. Severa.(Forts.)— ll icht Co f isch Wẽ̃᷑ ff 8 Zu Chamissos hundertjährigem Geburtstage. Mit drei Für die arme Familie in Pfaffenwiesbach gingen 0 ein u en 0 11 1 U EL orträts und einem Autograph Chamissos— Ein nachträglich noch ein von Dr. Weckerling M. 1. Noch empfehl dasselbe Abenteuer auf dem Amazonenstrom. Aus dem Tagebuche mals allen Gebern herzlichen Dank! Hierbei sei nicht per C zu M. 1.50, 5 9 a 5 8 1 eines deutschen Ingenieurs. Von V. Keller Am unerwähnt, daß es durch die Güte der Herren H. Diehl,„ ½ Dutzend 1 8.50, Familientische: Etwas Statistik.— Gesundheitsrath.] Ad. Heß und Is. Stern, die alle nur ihre baaren Aus„ Dußend„„ + ö Mit zwei illustrirten Beilagen. lagen berechneten, moglich war, für die vollständige Egu Die Expedition des Anzeigers. 0 1 f 1 Nn* 1 5 7 1 ö M 8 eka 0 0 1 Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg: 4 ekant hung. S. Neuer praktischer 1 3 383 Die vom 1. October 1874 bis 1. October 1875 4 aua N und in diesem Jah f lic e Universal- 2 riefsteller 5 Großherzogli che Bu rgermeisterei Friedberg. g e ch d f t li i ch e un 70 ge 5 0 1 li i ge L 5 b en. 8. Januar 1881. — 4 1 55 ö. 8 An Ein Immobiliar⸗VBe Nisteigerung. Formular- und Muster-Guch 8 Freitag den 18. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, die dem Mathildenstift dabier zur Abfassung 8 soll in biesigem Rathh eigenthümlich 0 el 15 alig Jar Morell'sch* 8 ot— N 88 ll ehemalige Carl sche aller Gattungen von Briefen, Contracten, Verträgen, Testamenten, Voll⸗ 9 Besißung in der Burg ⸗Vorstadt, bestehend aus einer b 4 5 En großen Hofraithe mit Nebengebäuden, einem großem Baum machten, Quittungen, Wechseln, Anweisungen und andern Geschäfts⸗ und Grabgarten, zusammen 19,792[OMeter halten Aufsfätzen i öffent. lich an den Meistbietenden versteigert werden.. N Diese Liegenschaft eignet sich sehr gut zur Anlage Mit genauen Kegeln ö einer Fabrik, Brauerei, Gärtn em Eta uber Briefstyl überhaupt und jede 1 77 8 tung insbesondere ö . ind günstige 3 f Diese einer Anweisung zi diegenschaft soll auc in 22 us geboten werden. Der bierüber gefertigte lan liegt Ortho g T à b hie un 5 1 11 1 er p unet ion ö auf unserem Büreau offen. und einer moͤglichst vollstä idigen Zusammenstellung aller üblichen Titulaturen. Bci entsprechendem Gebot kann die Genehmigung f schon nach der ersten Versteigerung erfolgen. Uebst einer Auswahl von Stammbuchsaussaätzen 4 Friedberg den 28. ar 1881. und einem* 5 herroalichet rtsgericht Friedber* 1 15 Großherzoglich 1 E Friedberg. D Tem 11* a 1 fi 4 5 1 In. N — Bearbeitet von 5 f Dr. L. Kiesewetter. Sub missio Ul.* 26. verbesserte und vermehrte Auflage. Preis M. 1.60. b 385 Die bei dem Umbau der rücke, nächst den—— Höfen Grund ⸗Schwalheim, vorkommenden Arbeiten und Jagd⸗ Ve rpachtung F olz⸗ Verstei erung. 9 Lieferungen, nämlich:* 0 A 9 Maurerarbeit, veranschlagt zu 610 Mark, 303 Dienstag den 8. Februar lfd. J., Vormmitt ags 3 D am 1 hiesigem Gemei dewalde N Steinbauerarbeit 899„ 11 Uhr, wird die der Gemeinde Rodheim auf eirca ö Zimmerarbeit 180 1 680 Heetare Wald und circa 1400 Hectare Feldgemarkung e Weiß binderarbeit 200 1 zustehende Jagd auf bhiesigem Gemeindehaus auf 9 Jahre n U Materiallieferung 925 1 verpachtet. na 0 Chaussirarbeit 100 1 Bemerkt wird, daß die Grenze der Gemarkung Rod Versteiger n: sollen auf dem Sub misstonswege vergeben werde. Ueber⸗ heim nur eine halbe Stunde von der ECisenbahnstation 12 Raummeter Nadel nahmslustige wollen ihre Gebote mit der entsprechenden[Nieder⸗Woͤllstadt beginnt. 14 Aufschrift versehen portofrei und versiegelt bis zum Rodbeim v. d. H. am 20. Januar 1881. 20675 N del. Freitag den 11. Februar l. J., Vorm tags 10 Uhr, Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. Gebun f 1 1 unterzeichneter Stelle einreichen, woselbst auch Pläne, A. ingstermin: 1. f . Voranschlag und Bedingungen eingesehen werden können. zusa nm ist im Distrikt Birkenspiß. 5 r Moͤrlen. Nidda den 26. Januar 1881. 7 5 Großherzogliche 392 Montag den 7. und Diensta den 8. Fe iar 1881, Baut N Etwaige Abgebote sollen in Procenten geschehen. Holz; 2 Verstei erung. O 3 Mör! ö 1 Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. ö Vormittag 10 Uhr anfangend, werden in dem n Mal bacher f 7 Grimm. ö Jeckel. * N 1 Gemeindewald, Distrikt Pferdskopf nachbenannte Gehoͤlze Bekanntma chung. 0 Me ö. emeinde⸗ versteigert: 5 fi, 6 Hol z ersteiger I. 1 g Bau-, Werk⸗ und Nuß bolz.——. 4*. 1 8 82 ne 4 7 341 Stück Fichtenstämme, 131,61 Festmeter Inhalt, ung nicht erbalter sollen Fre 1 im Gemeindewald Langsdorf. worunter über 20 Stück 1½ und noch darüber[Vormittags 9 Uhr n Distrikt 4 1. 2 Freltag den 4. Februar 1881 soll nachverzeichnetes Festermeter enthaltend, 19— 20 Meter Länge, scheld, an der Kirschbaumbergstraf Holz versteigert werden: welche sich zu Streckholz eignen, 30—35 Centi 16 Nm. Buchen-, 10 Rm. Eichen S ö n 38 Eschenstämme mit 7,50 Festmeter Inhalt, meter mittlerer Durchmesser, 82 Rm. Buchen-, 17 Rm. Eichen Dee 270 Fichtenstämme von 15 30 em Durchmesser, bis 180 Fichten Derbstangen, 13 Festmeter Inhalt und 5500 Buchen, 1400 Eichen We 12 18 m Länge, enthaltend 105 Festmeter, 10—13 Meter Länge. 342 Rm. Buchen Lichen Stock ö —— N 20⁵ Kiefer 2 45 7 em Durchmesser, bis Brennholz 60 Eichen und Istamme U 5 ö 1 r Ange entbeltend 80 Festmeter. N meistbietend versteigert werden ö — Der Anfang ist im Distrikt Köhlloch Morgens 10 Uhr. 7½, Raummeter Nadel⸗Scheitholz, Hoch Welsel am 29. Januar 1881. Langsdorf den 28. Januar 1881 6 1 Nadel-Knuͤppelhoz, Großberzoglich B. rgermeisterei Hoch-Welsel. Großherzogliche Bürgermelsterel Langsdorf. 2100 Stück Nadel Wellen, n 389 Köhler. 94 Raummeter Stöcke 1 1 Bemerkt wird, daß das Holz ½ Stunde von ztegen 50% B F untt 0 berg entfernt liegt und eine gute Abfahrt hat. abi d n 1 E U nac Jung. Die Zusammenkunft ist loco Malbach 12 7 1 Die auf Mittwoch den 2. Februar anberaumte Ver Die Herren Bürgermeister werden um gefaͤllige Be 5 0. e 2 ulards, „ steige rung in Nieder- Mockstadt findet nicht statt. kanntmachung in ihren Gemeinden ersucht Shlips und. 5 8 ext N l 4* 1 1 ö Altenstadt den 31. Januar 1881. Malbach den 19. Januar 1881 duntfarbigen sel denen m dopft an 0 iße un „ Schmitt, Großherzogliche Bürgermelsterel Malbach schwarze seidene Halstücher billigst be. 8 1 400 Großherzogliche Gerichtsvollzleher. Philippi 204 K. Friedrich. —. 5 8 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 Anerkannt gute Küche. Vorzügliches Bier. Billige und prompte n. H. J. Simon. — 1* 0* 0 17 Lriedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um— getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 74 Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, e e e Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird unr der Originalpreis der betr. Zeitung Die Annoncen— Aufgeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. Feuerversicherungsbank für Veutschland zu Cotha. Bekanntmachung. Nach dem Rechnungsabschluß der Bank für das Geschaͤftsjahr 1 demselben erzielte Ersparniß: K 76 Procent der eingezahlten Prämien. Die Banktheilbaber empfangen, befindet. Frankfurt a. M. 880 beträgt die in nebst einem Exemplar des Abschlusses, ihren Dividenden— Antheil in Gemäßheit des zweiten Nachtrags zur Bankverfassung von 1877 der Regel nach beim nächsten Ablauf der Versicherung, beziehungsweise des Versicherungsjahres, durch An— rechnung auf die neue Prämie, in den in obigem Nachtrag bezeichneten Ausnahmefällen aber alsbald baar durch die unterzeichnete Agentur, bei welcher auch die ausführliche Nachweisung zum Rechnungsabschluß zur Einsicht für jeden Banktheilnehmer offen liegt. Friedberg i. W. im Januar 1881. 5 Jos. Hoffmann, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha 1 8 Aufnahme. Baurmeister Tabak Die hiesige Gemeinde beabsichtigt noch eirea 12 bis in ½ Pfund-Packeten gebe noch billig ab. 15,000 Mark Kapitalien gegen 41 200 Zinsen zum Theil] 382 F. Hilbrecht Wittwe. jetzt und zum Theil später aufzunehmen. Die hierauf A 5* Ausverkauf. refleektirenden Kapitalisten bitten wir uns ihre Offerten in dieser Beziehung gefälligst zukommen zu lassen. Eine Parthie lackirte Bettslellen verkaufe, um damit zu räumen, zum Einkaufspreis. Bönstadt den 30. Januar 1881. 3925 Geibel. 455 G. M. Reuß, vis-à-XLis der Post. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. 5 5 dege 1 hat noch einige Hundert abzugeben Sch ottländische Hafergrütze, 379 ilbr 5 F. Hilbrecht Wittwe bereitet aus dem besten, in vielen Ländern sehr geschätzten Vorräthig in der Buch hhandlung von Carl Binder⸗ Schottischen Hafer. Diese Grütze wird von den ersten ärztlichen Autoritäten für Säuglinge, Ammen und Kinder, nagel in Friedberg: überhaupt, wo Haferschleim verwendet wird, dringend Der Cafelredner. empfohlen. Preis per Pfund 50 Pf. versendet unter Eine reichhaltige Sammlung Nee Heinrich Kleinböhl, von(201/J.) Frankf furt a. M. 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War werthen Kunden hiermit zur Nachricht, da —— ich von nun an Haagkstraße bei Herrn Küf Weith wohne. aller Arten von Polstermöbeln, Tapezieren; Zimmetz decoratlonen werden auf das Geschmackvollste ausgeführß, Achtungs voll 361 K. Faatz, Tapezier. Verehrliches Comité des Ludlam wird freundlichs⸗ gebeten, den Maskenball auf Sonnabend zu verlegen. 402 Viele Narren. Tülkischen Zwelschen⸗ Lalwerg, Feiusten holl. Syrup 260 empfiehlt F. Hilbrecht Wittwe. Erbsen, Bohnen, Linsen 398 bei Wilh. Bernbeck. Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendor in Friedberg nächst dem Bahnhofe,. große Auswahl aller seineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco. Frauenhemden, Hosen, Uuterröcke und Nachtjacken, sowie Hemden und Hosen für Kinder 256 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Ich Endesunterzeichnete nehme hiermit die gegen Heinrich Findling Frau dahier geäußerten Beleidigungen als unwahr zurück. Fauerbach b. Fr. den 24. Januar 1881. 388 8 21 Elisabetha Spies. Ich warne hiermit Jedermann, meiner Frau Katha ring . abzukaufen, zu leihen oder zu borgen indem ich solche Verkäufe nicht anerkenne und für Nichtt hafte. Friedberg den 31. Januar 1881. 400 Konrad Apfelgelée, Hasenauer. Bienhonig und holl. Syrup Tinte. Feine schwarze Schreib-, Copir⸗ und Archiv-Tinte in Flaschen zu M. 1.50, 25, 10 Pf., Tiefschwarze Doppeleopir-Tinte in F laschen zu 30 Pf., Tiefschwarze Kaiser-Tinte in Flaschen zu 28, 1 12 Pf., Tiefschwarze Parlaments-Tinte in Flaschen zu 25 Pf., Alizarin„Schreib und Gopir Tinte in Flaschen zu 30, 12 Pf., Schwarze Schreib-Tinte in Flaschen zu 19 und 20 Pf., 15 Gallus-Tinte à 8 Pf., Feine violette Salon-Tinte in Flaschen zu 25 Pf., Feine rothe Tinte in Flaschen zu 70, 40, 155 Pf., 399 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Feine blaue Tinte in Flaschen zu 40 und 2) Pf. Tinte zum Wäschezeichnen in 1 mit Zubehör? 75 Pf. . bei— Bindernagel. Danksag zung. 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