N 90. 9 zei 1 ird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. ö Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. J. Möckel lll, haus ö aus„Zur Linde“, De einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Innoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres- C bei größerem Tabellen- oder N a n Ziffersatz mit 14. Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. onto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Mähen uhelm Feu. E lackite Kledershh um damit zu räume, Franz klein, Schreinermessir, ö ö htung nen Bruder besrieln Heutigen übernon 2 nes Harfe ce. treffend: Frostschaden an den Obstbäumen. as Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. 5 Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 22. dieses Monats rubricirten Betreffs— Kreisblatt Nr. 87 Jufstellung des Verzeichnisses sich des nachfolgenden Formulars zu bedienen. Amtlicher Theil. Friedberg den 28. Juli 1880. — empfehlen wir Ihnen bei Dr. Braden. Bezeichnung der Bäume Abgestanden im Alter von unter 10—20 20-30 3040 405 10 40 10 Zusammen. Jahren. Gesund geblieben im Alter von unter 07 10-20 20303040 40 über Zusammen. Jahren. Aepfelbäume. Birnbäume Zwetschenbäume Nußbäume. Kirschbäumne.. Sonstige Obstsorten S ö Summa den ten 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei forderungen an men srich Gerster zu fe csucht, ihre Rechte b bei mir einzubh, unberücksichtigt lan, rich Gerser Witt billigst bel en K. hd fen vagen bei Berlin. Friedrich Bäckermeistr ieee 1 lt, seht u an Gemahlin des „ inbruch landen worden. ter M. 18 155 Gebrüder Dill, Frankrei ch. Paris. gurl aus Venta, folge wäre die 777, V, halbs. H tra Malitär⸗ 1% fun ch 4 ßeht schon in uccupiren, Lesung findet gündigte an, 1 Die überraschende Nachricht ist fgetaucht, Frankreich wäre geneigt, das türkische erlangen betreffs neuer Verhandlungen wegen kriechenlands Grenze einzugehen und die Flotten— monstration hinauszuschieben. Oesterreich dürfte ner derartigen Anregung zustimmen, vielleicht ech Deutschland. J. e u. heute Nachmittag auf der Pacht„Hohenzollern“ f„ her eingetroffen und wohnte alsbald den Torpedo⸗ 85 und Minen-Uebungen bei, wobei das Schiff Lhätiag„Barbarossa“ gesprengt wurde. Der Stapellauf 0 der Panzerkorvette 4 den Namen„Baden“ taufte, ist in Kiel äußer Wilka Feu g änzend verlaufen; eine 955 157 7 pohnte der Festlichkeit bei. tbulle, Stuttgart, 28. Juli. lerg(des muthmaßlichen Thronfolgers), ist heute 6 Ludwigsburg von einem Knaben glücklich ent⸗ Griechenland aufgeschoben worden. — Die Pariser„Presse“ sieht die Orient⸗ inge als äußerst kritisch an. Der„Telegraphe“ Serben und Montenegriner Rußlands ungswerk vollenden, die Oesterreicher Salonichi den Sultan durch rebellische Araber ger Kalifenwürde beraubt als freie Stadt. Großbritannien. Das Oberhaus nahm die irische chädigungsbill in erster Lesung an. eeantragen.— 28. Juli. Staatssecretär für Indien, bolgendes Telegramm aus Kandahar: Burrow's Streitmacht ist vernichtet. f datzung von Kandahar zieht sich in die Citadelle murück. Phayre telegraphirte, perfügbaren Truppen bHahar marschiren lassen. Ordre ergangen, wenn nothwendig, weitere Brigade zu schicken. J. Deutsches Reich. sort, 28. Juli. Der Kronprinz C., welche der Kronprinz auf Prinzessin Marie, Prinzen Wilhelm von Würtem⸗ Ausland. Dem„Temps“ zu⸗ Eutsendung französischer Offiziere nächster Zukunft die Bulgaren, Zerstör⸗ und Konstantinopel London, 27. Juli. Pächter⸗Ent⸗ Die zweite am Montag statt. Earl Grey nach die Streitmacht Ayub Khans, welche General Burrow angriff, 12,000 Mann und 36 gut bediente Geschütze zählte. 1700 bis 2000 Mann Verstärkung rücken schleunigst auf Kandahar vor. General Phayre hatte Verbindung mit General Primrose; die telegraphische Verbindung ist in⸗ deß jetzt abgeschnitten. Phayre und Sandeman schlagen vor, die Narilinie aufzugeben und die Truppen am Bolanpaß zu concentriren. Das Haus verwarf mit 230 gegen 94 Stimmen den Autrag Hamiltons gegen Erhöhung der Ein— kommensteuer. Viele Conservative stimmten zu Gunsten der Regierung. — Gutem Vernehmen nach hat die Regierung beschlossen, schleunigst Verstärkungen nach Indien zu senden. Türkei. Constantinopel, 27. Juli. Die Antwort der Pforte auf die Collectivnote ist heute übergeben worden. Dieselbe betont die Unvereinbarkeit des Wunsches des Congresses mit der Entscheidung der Conferenz. Indem die Antwort sodann die Frage von dem stra— tegischen und von dem Gesichtspunkte der ver— schiedenen Racen der Bevölkerung prüft, erklärt sie es für unmöglich, Janina, Larissa und Mezzowo abzutreten. Es wird die völlige Geneigtheit der Pforte constatirt, Griechenland Concessionen zu machen und endlich die Bitte an die Mächte gerichtet, hre Vertreter in Constantinopel zu ermächtigen, sich mit der Pforte wegen Feststell ung einer definitiven Grenzlinie zu verständigen. — Es verlautet, Abeddin Pascha hätte von dem Vertreter der serbischen Regierung Auf⸗ klärungen wegen der militärischen Vorbereitungen Serbiens verlangt. Gruic habe hierauf erwidert, die gegenwärtigen Truppenbewegungen seien ge⸗ wöhnliche Jahresmanöver, und außerdem be- merkt, daß der Stand der Dinge an der Grenze die Aufmerksamkeit der serbischen Regierung auf sich lenke. Rumänien. Bukarest, 28. Juli. Fürst er werde die Ablehnung der Bill Unterhaus. Der Hartington, verliest General Die Be⸗ Unterhaus. man solle alle sammeln und nach Kan⸗ Nach Simla ist auch noch eine ö Staatssecretär 9 Hartington verliest ein weiteres Telegramm, wo— und wird hier bis zur Completirung des Mini⸗ steriums verweilen und später mit der Fürstin sich nach Sigmaringen begeben.— Die mili⸗ tärischen Uebungen, welche am 5. August be⸗ ginnen sollten, sind der„Independance de Rou— manie“ zufolge auf den 28. August verschoben. Serbien. Belgrad. Serbien mobilisirt vier Brigaden wegen der bulgarischen und albane⸗ sichen Bewegung. Die mobilisirten Brigaden einem Knall entzündete sich das Dach. Karl kommt am Freitag von Sinai nach Bukarest nehmen an den Grenzen Aufstellung. Im Innern des Landes werden gleichzeitig die gesammten Miliztruppen behufs Waffenübung concentrirt. Griechenland. Athen. Die Veröffent— lichung der königlichen Decrete wegen der Ein⸗ berufung der Kammern im September und die Mobilisirung der griechischen Armee ist in Kürze bevorstehend. Rußland. Petersburg, 29. Juli. Der russische Admiral Lassowske, welcher sich als Commandeur des russischen Geschwaders für China in Suez einschiffen wollte, hat vorlaufig in Constantinopel Station gemacht, um den Sultan zu sprechen, eventuell mit russischen Schiffen dem russischen Botschafter zur Ver⸗ fügung zu stehen. Aus Stadt und Land. Büdingen, 27. Juli. Ein arges Wetter zog geste rn gegen Abend über unsere Stadt und erinnerte mit seinen grünen Wolken lebhaft an das Unwetter im Jahre 1862. Es war allem Anscheine nach eine Windhose, die durch die Gemarkung fegte und strichweise an Bäumen, Zäunen und Dächern bedeutenden Schaden anrichtete. Auch nur strichweise hat der Hagel Schaden an Feldfrüchten und Fensterscheiben verursacht. Glücklicherweise wurde das Gewitter von heftigem Sturm rasch verjagt. Darmstadt, 29. Juli. Heute Morgen riß sich im Main⸗Neckar⸗Bahnhof ein Remontepferd los und suchte aus dem Bahnhof zu entfliehen. Beim Uebersetzen einer eisernen Staketenwand blieb das Thier in den Lanzen⸗ spitzen hängen und riß sich förmlich den Leib auf. Da an eine Rettung nicht mehr zu denken war, mußte das Pferd, nachdem es noch zupor ziemlich lange die furcht⸗ barsten Schmerzen zu erdulden hatte, todtgeschossen werden. Allerlei. Frankfurt, 27. Juli. Gestern Nachmittag ließ der Regen zeitweise nach. Gegen 9 Uhr klärte sich der Himmel etwas auf und bei colossalem Menschengewühl begann die freiwillige Feuerwehr auf dem Festplatz ihre Uebungen. Die Tribünen hatte man dem Publikum, zunächst den Turnern, großentheils freigegeben. Der Steigerthurm erglänzte in bengalischen Flammen, erst das Parterre, dann der erste, sodann auch der zweite Stock, endlich mit Man sah die Spritzen Wasser geben, die Leute im brennenden Hause kaltblütig arbeiten, von außen die Leitern anlegen, die Abgebrannten in Rettungssäcken nach außen befördern, kurz, das Ganze wurde mit täuschender Natürlichkeit dar—⸗ gestellt. Auch zwei Petroleum⸗Fackeln wurden erprobt. Ueber die Leistungen der Feuerwehr äußerten sich die fremden Berufsgenossen mit uneingeschränkter Anerkenn⸗ ung. das Schauspiel zu Ende war, begann das Feuerwerk, ausgeführt von Vidacovich. Es wurde er⸗ offnet mit einem„Willkommen“ in Brillantfeuer und schloß mit einem colossalen„Gut Heil“. In diesem Fach läßt sich im Ganzen nicht viel Neues bieten; das jenige, was geboten wurde(und dessen war viel) war im höchsten Grade gelungen. Nach Beendigung des Feuerwerks ver⸗ 118 Als — S————————————————— ß p———— b— ———— —— — — — * 10 N N 15 1 1 — Theil des Publikums den Festplatz, während ein anderer sich in der Festhalle und den Wirth⸗ schaften oder auf den beiden Tanzplätzen bis zur Mitter⸗ ließ der größere Die Zahl der Besucher wurde gestern auf etwa 40— 50,000 geschätzt, die größte bis jetzt erreichte Zahl. Der Boden war zum Theil, beson⸗ ders auf den Turnplätzen, zum Morast geworden. Gegen Morgen änderte sich leider das Wetter, ein starker Sturm begann zu wüthen.— 28. Juli. Das Wetter begünstigte gestern Abend das Sängerfest auf dem Festplatz wenigstens während dessen Verlaufs. Vorher und nachher kam der Regen reichlich hernieder; während der Vorträge im Freien hingegen wagten sich sogar einzelne Sterne her⸗ vor. Der Dilettanten-Orchester-Verein und die 1200 Sänger waren auf der Zuschauer-Tribüne aufgestellt. Leuthner's Fest-Ouverture machte die Einleitung. Capell⸗ meister Freund dirigirte die Gesammtchöre:„Weihe des Gesanges“ von Mozart, und„Turnlied“, Worte von Dr. Weismann, Musik von Esser, sowie die Vorträge der „Verbündeten Männergesangvereine“. Kaum waren die letzten Töne verklungen, so stürmten die Zuhörer nach der Festhalle, fanden dieselbe aber von„erbgesessenen“ Gästen vollstaͤndig mit Beschlag belegt. Wer Durst hatte, mußte ihn in einer der Wirthschaften zu löschen suchen, wenn ihm das Glück ein Plätzchen beschied. Nach einer nur kurzen Pause nahmen die Einzelvorträge in der Halle ihren Anfang. Es wurde abwechselnd an der westlichen und an der östlichen Tribüne gesungen. Gegen 12 Uhr waren die Gesänge zu Ende. Die Festhalle aber war noch gerade so besetzt wie vorher, da der Aufenthalt im Freien auf dem durchweichten, morastigen Boden un— möglich war.— 29. Inli. Das gestrige Schlußfeuer— werk hat dem Turnfest einen traurigen Abschluß gegeben. nachtstunde vergnügte. Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich dabei bereits nach den ersten 10 Minuten in Folge der Explosion eines Mörsers. Das Publikum drängte, nachdem das Gerücht von dem Unglücksfall sich wie ein Lauffeuer über den weiten Platz verbteitet hatte, nach der ärztlichen Station, woselbst dann verkündet wurde, daß 34 Personen, meist Frankfurter, verunglückt seien. Sofort todt blieb ein Fräulein Söhnlein, nachträglich starben 2 Männer und ein Kind. Zwanzig schwere Verwundungen sind zu con⸗ statiren und mehrere Amputationen mußten vorgenommen werden. Heute begaben sich eine große Menge Turner auf den Feldberg und an den Rhein. Potsdam. bis 5 Uhr ging hier ein furchtbarer Hagelschlag nieder. Die Schloßen lagen 6 Zoll hoch und waren so groß, daß sie die Vögel in der Luft tödteten, von welchen viele von Passanten aufgehoben wurden. Seit 32 Jahren, seit dem 3. Pfingstfeiertage 1848, hat ein solches Un⸗ wetter hier nicht stattgefunden. Brodpreise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach 9 5 unverändert. In Bad-Nauheim bei Alex. Schimpf Schweinen Keil und Carre 68 Pf. Am Sonntag Nachmittag zwischen 4 Volksbad. Wasserwärme am 30. Juli morgens: 170 Reaumur. Walter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 29. Juli 1880. 20⸗Frankenstücke. M. 16 20—24 do. in ½j%%„„ Englische Sovereignss.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Ducaten. A„„ 9 al marc gdggddd Dollars in Gold.„ 4 18—21 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 10. Sonntag nach Trinit. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½¼ Uhr: Herr Candidat Grünewald. Nachmittags 1¼% Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Katechismuslehre. Katholische Gemeinde. 11. Sonntag nach Pfingsten. Samstag 6 Uhr: Beicht. Sonntag 7 Uhr: Heil. Messe. Vorher Beicht. 1/9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. 1227 Submission. 2542 Die zur Erbauung eines Pfarrhauses zu Oppers-⸗ hofen, sowie die zur Niederlegung und theilweisen Ver— 5 5 5 91 9 8 setzung vorhandener Gebäude erforderlichen, nachstehend verzeichneten Arbeiten sollen durch öffentliche Submission vergeben werden. Dieselben sind veranschlagt: M. Pf. Maurerarbeit zu 5351 40 Steinhauerarbeit zu 539 65 Zimmerarbeit zu 1829 8 Dachdeckerarbeit zu 664 12 Schreinerarbeit zu 1149— Schlosserarbeit zu 694— Gußlieferung zu 430— Glaserarbeit zu 416 12 Weißbinderarbeit zu 1273 29 Spenglerarbeit zu 131— Pflastererarbeit zu 134— Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Bureau unterzeichneter Stelle zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten mit dem Angebot in Prozenten der Voranschlagssumme verschlossen und frankirt mit der Aufschrift„Submission zur Erbauung eines Pfarrhauses zu Oppershofen“ bis längstens Mittwoch den 11. August 1880, Vormittags 10 Uhr, einzureichen sind. Friedberg den 23. Juli 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Reuß. Pferde-Verkauf. Am Donnerstag den 5. August, Vormittags 11 Uhr, werden im Remonte- Depot U lrichstein, Vorwerts Selgenhof: 7 Stück Pferde, 1 zweijährig starkes braunes Wallach-Fohlen öffentlich meistbietend verkauft. Bedingungen im Termin. Königliche Remonte-Depot-Administration. Thimey. Versteigerungs-Anzeige 3 Dienstag den 3. August, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Behausung des Herrn Kreisamts diener Gräber, Philippi's Felsenkeller gegenüber, folgende Gegestände gegen Baarzahlung wegzugshalber versteigert: 1 Sopha mit 4 Stühlen, 1 runder Tisch, verschiedene andere Tische, 1 Schreibtisch, 1 Commode, 1 Kleider- schrank, 1 Blumentisch, 1 Sessel, 3 Bettstellen, 6 Stühle, Bücherbänkel, 1 Wanduhr, Spiegel, Bilder, Waschbütten, Herrenkleider, 7 Stück Canarienvögel, Vogelskäfige und Vogelshecken, sowie sämmtliches Haus- und Küchengeräthe ausrangirte, noch brauchbare Remonte 2586 und 1 Grabstück mit Kartoffeln und Gemüse in der Langgasse. Friedberg. In Auftrag: 2544 Butzbach, Auctionator. Markt Verlegung. Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der diesjährige Markt, welcher in dem Landkalender auf Donnerstag den 19. August J. J. angezeigt ist, nicht an diesem Tage, sondern Sonntag den 22. und Montag den 23. August l. J. stattfindet. NB. Die Versteigerung der Marktplätze findet Dienstag den 17. August lfd. J., Nachmittags 4 Uhr, statt. Vilbel den 24. Juli 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 2562 Hinkel. * * 5 5* Persteigerung. 1* Mittwoch den 4. August ex., Vormittags 10¼ Uhr, werden dahier 38 Fuder Roggenstroh unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Lieferung öffentlich vergeben. Marienschloß den 28. Juli 1880. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. Kattrein. 8 2 Beschluß. Betr.: Antrag auf Entmündigung des Philipp Deweil zu Friedberg. Rubrikat wird auf Antrag seines Schwiegersohnes Christian Valentin dahier nach stattgehabter Sach— untersuchung wegen mangelnder Geisteskräfte entmündigt. Friedberg am 27. Juli 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Hofraithe-Versteigerung. 2581 Montag den 2. August l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Hofraithe des Kaspar Waas einer dritten und letzten Versteigerung aus— gesetzt werden. Bei entsprechendem Gebot soll dem Meistbietenden die Genehmigung unmittelbar bei der Versteigerung ertheilt werden. Friedberg den 28. Juli 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seri bg. 2555 —. 1 Schafpferch-Versteigerung. 2582 Montag den 2. August d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schafpferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 30. Juli 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. S e 4 8 5 Faselochs-Versteigerung. 2556 Dienstag den 3. August d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten ein gemein⸗ heitlicher, zum Schlachten geeigneter Faselochs versteigert werden. Nieder-Mörlen den 28. Juli 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Mö bes. 50 Prozent Kaffeebohnen spart jede Hausfrau, welche die von Friedr. Engel⸗ hardt in Rüsselsheim a. 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Abmarsch mit Musik Nachmittags 3½ Ubr. an der Turnhalle. Sonntag den 1. August Parthie nach Ockstadt. Bei H. Peter in Ockstadt Gesang Loose können noch bis zum 21. August d. J. à 20 Pf. geworfen werden. Hauptpreise: und Tur n 100., zusammen 50 Preise, letzter Preis M. 15. T r M. 300., 250., 200., 175., 150., 125., Friedberg. 2 Ruppel. Kursaal Bad- Nauheim. Mittwoch den 4. August Abends halb 8 Uhr: Große Opern-Vorstellung von ersten Mitgliedern des Großh. Hoftheaters zu Darmstadt. II. Act aus der Oper:„Der Freischütz“. Von C M. v. Weber. 5 Hierauf folgt: III. Act aus der Oper:„Faust“. Von Gounod. 2559 W 2 2554 Bad- Nauheim. Sonntag den 1. August findet in meinem Saale D Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet J. H. Fritz. 2550 Schwalheimer Brunnen. 1. August findet dahier Harmonie- und Tanzmusik statt, G. Bailly. Sonntag den wozu freundlichst einladet Hauptschießen in Friedrichsdorf, bei Homburg v. d. Höhe. Sonntag den 1. und Montag den 2. August 1880 findet in meinem Garten das diesjährige Hauptschießen statt, wozu ich alle Freunde des Schießens und der geselligen Unterhaltung höflichst einlade. Fuͤr alles Erforderliche werde ich bestens Sorge tragen. Wilnelm Ohly. vormals C. A. Foucar. 5 2560 IB- Nauheim. 1 5 1 Café-Restaurant Teichhaus. Feine Exportbiere im Glas, reingehaltene Weine, Mittagstisch, Diners und Soupers à part. Frisch gemolkene, sowie sauere Milch zu jeder Tageszeit. Den geehrten Schulen und Vereinen halte ich mein Etablissement zur Abhaltung von Festlichkeiten bestens empfohlen.— Raum für 2000 Personen. 2422 Richard Berndt. Friedrich Fündeling, Mechaniker und Optiker, Friedberg i. d. 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