5 ee Donnerstag den 29. Juli. M d9. Sberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. er u zu f Mir. ein 8 0 t bla 0 1 Due einspaltige Pe Annoncen von au titzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ swärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), oder Ziffersatz mit 14 P f., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 5 eh ae Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei N kehr g der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. 8 lüncken 4 Amtlicher Theil. Jilhelm Fertsh,. Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler in 1880. Friedberg den 24. Juli 1880. ful dasen de 0 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. selungeßelte 1 Schleunigste Erledigung unseres Ausschreibens rubr. Betreffs vom 13. dieses Monats, Kreisblatt Nr. 84, wird erwartet, als wir if, üist Wartboten an die Säumigen absenden mußten. Dr. Braden. rsteigern; 0 1 0 „ st neu), mit Olasaufsagz, 1 7 e Bohrer. i r J. J. Bassa 0 Außen. auf dem Sum etreffend: Renumerirung des Feldschutzpersonals für und das J. Quartal 1880. inberichten und angeben: 39 4) welchen G 5) wie viele Zu pos. 1, wie die Familien 1) wie lange dieselben im Dienste stehen; 2) wie die Dienstführung derselben war, ob dieselben nttersuchung gestanden haben; on. das II., III. und IV. Quartal 1879 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereie Sie wollen bis zum 10. August dieses Jahres die Namen der in der rubr. Zeit in Ihren Gemeinden beschäftigt gewesenen Feld— f 118 e und Vermögensverhältnisse derselben beschaffen find; ehalt sie aus der Gemeindekasse beziehen und. Anzeigen sie in rubr. Zeit erstattet haben. 3 und 4 kann die Berichterstattung dann Ahn für dul*. October 1879— Nr. 126 des Oberhess. Anzeigers— erstatteten Berichten eine Veränderun j Dr. Braden. beit: 0 5 N lsern. Jetreffend: Ausführung des Gesetzes vom 2. Juni 1880, den Verkehr mit explosiven u 29. d. Mts., IBW mmer 11, absuge h N walden können. Das 0. ummergauer Passe evang. Pfarrer u'“ bauliche bon n!“ er 1880, 60 Pf ches Aufsehen tg stellungen eingeheb!“ gentlichse und Mir nt die lebendige s nteiischen Augel, 1 5 1 bis 159 des Polizeistrafgesetzes getreten mbr. Gesetz publicirten„ Stoffen betr.(Reg.⸗Blatt Nr. 21). Wir benachrichtigen Sie, daß die in§. Bestimmungen Im Falle des F. 2 wn jeder erfolgten Anzeige Bericht zu Die in den§F. 29 und 319 erstatten. Letre ff Stoffen betr.(Reg.⸗Blatt Nr. 21). an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises, Großh. Polizei- , die Beobachtung der durch rubr. Gesetz publicirte sind, sorgfältig und owie die in§. 26 vorgeschriebenen Pulverb Indem wir Ihnen anempfehler zellen von Zelt zu Zeit zu visitiren, alben Jahre einmal einzusehen und, so oft dies ge Dienstnachrichten aus dem Krei Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. „erwähnten polizeilichen Funktionen Ihnen, 3— Anzeigepflicht derjenigen, edachten Funktionen Bürgermeistereien des Kreises und d 5, letzter Absatz,§. 13,§. 18,§. 20a, 8. welche die Absicht haben, end: Ausführung des Gesetzes vom 2. Juni 1880, den Verkehr mit explosiven Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Commissariat Wickstadt und n„Bestimmungen“, welche an Stelle der Artikel 153 weisen wir Sie insbesondere an, die betr. Verkaufs- gewissenhaft zu überwachen, schieht, zu visiren. der Polizeibehörde sind uns vorbehalten. ücher und Zeugnisse zuweilen, Friedberg den 25. Juli 1880. n des Kreises. überhaupt schon, eventuell wann und mit welchem Resultat in Disciplinar⸗ unterbleiben, wenn seit Ihren uns in Befolgung unseres Ausschreibens vom ig nicht anzuzeigen wäre. Friedberg den 24. Juli 1880. as Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 23,§§. 25, 26, 27 und 28 der durch das als den Localpolizeibehörden übertragen sind. explosive- Stoffe feil zu halten— liegt Ihnen ob, uns Dr. Braden. Friedberg den 24. Juli 1880. die Großh. Gendarmerie des Kreises. mindestens aber in jedem Dr. Braden. se Friedberg. Heinrich Engel und Heinrich Walther von Beienheim wurden als Nachtwächter für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. ines Pu“ wege d 11 wenigen enden Bedingungen“ B 77 ch Deutsches Reich. esu 5 b Darmstadt. Die Finanz⸗Aspiranten Elbertt n gesucht 115 us Darmstadt, dermalen zu Gießen, und Weiß . eus Neustadt, dermalen zu Bensheim, wurden 3 8e u Hauptsteueramts⸗Assistenten II. Kl. ernannt. 1 8.0 Der Gymnasiallehrer Dreher zu Birkenfeld wurde ligt ha K um Reallehrer in Alzey ernannt. jung suche ih“ Berlin, 26. Juli. Fürst Bismarck nebst 4 Frau und Graf Wilhelm Bismarck ist heute ing, ach Kissingen abgereist. 4 0 1 1 7 5 des bei 8 lle. zel, er Elbzollfrage von Virchow im Reichstage inder erwähnten Briefes des Reichskanzlers an den Finanzminister erfährt die„Nordd. Allg. Ztg.“: ung⸗„e, Der Reichskanzler habe sich bei jeder Gelegen— 11 0 heit in jenem Sinne geäußert. Es wäre nicht gelben nothwendig gewesen, Briefe zu stehlen, um fest⸗ „„uustellen, daß der Reichskanzler sich für das h He e, ichließliche Ziel der Einheit des deutschen Zoll⸗ u, s„, üiebietes interessire. Das Anstreben dieses Zieles fable 0 zehöre einfach zu den Aufgaben seines Amtes, men die er ohne Pflichtverletzung nicht vernachlässigen Der Reichskanzler, der auf diesem Ge— cht die Verwirklichung der nationalen Einheit mit allen verfassungsmäßigen Mitteln erstrebe, sei nicht zu brauchen, sondern zu ent⸗ lassen. Der„Nordd. Allgem. Ztg.“ werden als Aeußerung des Reichskanzlers die Worte citirt: wenn ich gewußt hätte, daß die Herren Werth darauf legen, schriftlich constatirt zu sehen, daß ich meine Schuldigkeit thue, würde ich ihnen gern zehn solcher Briefe geschrieben haben. Es ist meine Pflicht, den Anschluß der Hansastädte zu erstreben, natürlich mit gesetzlichen Mitteln und unter Achtung vor dem Artikel 34 der Reichsverfassung. Die Reichspolitik muß darauf gerichtet sein, die Zustimmung der Hansastädte zum Anschlusse an das Reichsgebiet zu gewinnen. — Vor Kurzem wurde von Petersburg aus die Nachricht dementirt, daß der chinesische Bot⸗ schafter Marquis Tseng⸗Vong aus London nach könne. biete ni Petersburg reisen werde, um wegen der Kuldscha⸗ Frage und des russisch-chinesischen Conflicts neue Verhandlungen anzuknüpfen. Nun ist aber Marquis Tseng⸗Vong bereits gestern Abend auf seiner Durchreise nach Petersburg hier einge⸗ troffen und im Kaiserhof mit einer Begleitung von sechs Personen, bestehend aus Attache's und Secretären, abgestiegen. Der chinesische Würden⸗ träger gedenkt mehrere Tage sich hier aufzuhalten. — Die„N. A. Z.“ schreibt, die„Australian Steam Navigation Company“ beabsichtige, die bisherigen regelmäßigen Dampferfahrten nach den Fidschi- und Tonga⸗Inseln künftig auch auf die Samoainseln auszudehnen. Für den Dienst nach den Fidschi- und Tonga⸗Inseln beziehe die Gesellschaft eine jährliche Subvention von 6400 Pfund Sterl. aus den öffentlichen Fonds und für die Ausdehnung der Fahrten nach den Samoa⸗— inseln sei eine weitere Staatsunterstützung in Aussicht genommen. Der Vorgang beweise von Neuem, die von anderer Seite, bei geringeren merkantilen Interessen als diejenigen Deutsch⸗ lands seien, dem Verkehre in der Südsee, besonders mit den Samoainseln, in fortgesetzt zunehmendem Maße die Aufmerksamkeit zugewendet werde. —. ̃— München, 27. Juli. Kammer der Abge⸗ ordneten. Der Militäretat pro 1880/81 wird nach längerer Debatte mit 136 gegen 1 Stimme angenommen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Nach⸗ richt einiger Blätter von einer Erkrankung des Kaisers von Oesterreich wird von autorisirter Seite für unbegründet erklärt. Frankreich. Paris, 26. Juli. Der Ar⸗ beitercongreß beendete gestern seine Arbeiten.— Gestern wurde ein Individuum(italienischer Her— kunft) wegen socialistischer Umtriebe verhaftet und wird über die Grenze gebracht. Großbritannien. London, 27. Juli. Unterhaus. Dritte Lesung der irischen Pächter— Entschädigungsbill. Tottenham's Antrag auf Ver⸗ werfung der Bill wird nach siebenstündiger De⸗ batte mit 303 gegen 237 Stimmen abgelehnt und sodann die Bill mit einer Majorität von 66 Stimmen zu Gunsten der Regierung in dritter Lesung angenommen.— Oberhaus. Die irische Nothstandsbill wird in zweiter Lesung und die Bill betreffend die Volkszählung in England und Schottland in dritter Lesung angenommen.— 27. Juli. Unterhaus. Lord Hartington erklart, die Proclamirung Abdurrahman's sei mit der Zustimmung Englands erfolgt. Er hoffe, die britischen Truppen würden demselben demnächst die Regierung Kabuls und des Landes über⸗ geben. Ein formelles Engagement mit Abdur⸗ rahman sei nicht getroffen worden. Derselbe sei einfach als Emir anerkannt worden und habe das Anerbieten nöthigen Beistandes zur Her— stellung seiner Position erhalten. Derselbe sei verständigt worden, daß Verhandlungen über Kandahar und die durch den Vertrag von Gun— damuk gezogene Grenze einzuleiten, jetzt nicht möglich sei. Ferner wurde er verständigt, daß Afghanistan außerhalb der Sphäre jeder frem⸗ den Einmischung liege und keine fremde Macht mit ihm Beziehungen haben dürfe. Wenn Ab⸗ durrahman von dem Rathe Englands sich leiten lasse, werde er, im Falle eines unprovocirten Angriffs, den Beistand Englands finden. — Der Pariser„Rappel“ will von einem Briefe wissen, welchen die Königin Viktoria an den Sultan geschrieben, worin die Königin unter Bezugnahme auf die Beweise ihrer Freundschaft während ihrer ganzen Regierungszeit den Sultan im wohlverstandenen Interesse des türkischen Reiches aufgefordert hätte, dem Votum der Mächte durch eine entgegenkommende Haltung zu entsprechen. — Officielle Meldung aus Simla, 24. Juli. Kundschafter berichten, daß die Truppen Ajub Khans den Helmundfluß in der Richtung nach Hyderabad überschritten haben. Ein Theil der Cavalerie gelangte am 21. Juli bis Shanghar (14 Meilen vom britischen Lager), kehrte aber wieder um. Im britischen Lager wurde der An— marsch der 4000 Mann starken Cavalerie Ajub Khans am 22. Juli und das Eintreffen des Gros von dessen Truppen am 23. Juli erwartet. In Befürchtung eines nächtlichen Angriffs veränderten die britischen Truppen ihren Lagerplatz. Italien. Rom. Der bisherige Geueral— Secretär des Kriegsministeriums, General Millon, ist zum Kriegsminister ernaunt. Turin, 26. Juli. Der König und die Königin sind heute hier angekommen und mit enthu— siastischen Ovationen empfangen worden. Türkei. Constantinopel, 26. Juli. Sämmt⸗ liche in Europa stehenden Nizams-Bataillone sind auf 800 Mann per Bataillon erhöht wor— den.— Die Antwort der Pforte auf die Col— lectivnote ist dem Sultan zur Genehmigung vorgelegt worden. Aus Stadt und Land. Friedberg, N. Juni. Bei dem gestrigen schweren Gewitter mit nachfolgendem Sturme wurde mehrfach großer Schaden an den Bäumen angerichtet. Das bischen Obst, das die Bäume überhaupt trugen, liegt abgeschlagen auf der Erde. Aeste sind abgerissen und Bäume umge— legt. Am Aergsten hauste das Wetter in Nieder-Wöͤllstadt, Ilbenstadt und Burg-Gräfenrode, wo eine Windhose hun⸗ — Michelstadt, 26. Juli. Der„H. L. Z.“ meldet man von hier: Auf dem gestrigen Eulbach⸗ Erbacher Nachmarkt wollte sich ein Mann etwas kaufen und mit einem schlecht aussehenden Markstück Zahlung leisten. Der Verkäufer zeigte das Geldstück einem Nachbar und dieser erklärte es für falsch. Der Käufer hatte noch fünf solcher falschen Markstücke. Die Polizei und dann das Amtsgericht nahm sich der Sache an, und es sind bereits fünf Personen— drei von Steinbach und zwei von hier durch die Gensdarmerie dingfest gemacht. Es ist eine Gesellschaft von Falschmünzern, welche— zum großen Aerger der Besitzer des hiesigen Drahtzuges, — die Einrichtung, den Draht zu verzinnen, benutzten, ihre falsche Münze daselbst verzinnten, um sie dem Silber ähnlich zu machen, was ihnen jedoch schlecht gelang. Mainz. Ein schändliches Verbrechen ist zwischen Heidesheim und Wackernheim verübt worden. Ein herum⸗ ziehender Korbmacher ist vor einigen Tagen von einer Anzahl Leute von Wackernheim angehalten und schändlich mißhandelt worden; halb todt wurde der Unglückliche in der glühenden Sonnenhitze an einen Baum gebunden und seinem Schicksal überlassen. Der Korbmacher wurde später wieder abgeschnitten, starb aber bald darauf an den erhaltenen Verletzungen. Die Staatsbehörde hat bereits die Angelegenheit in die Hand genommen und Verhaftungen vornehmen lassen. Dieser Fall erregt großes Aufsehen. Allerlei. Frankfurt, 25. Juli. Turnfest. Heute Morgen versammelten sich auf den angewiesenen Plätzen die Turner und diejenigen Vereine, welche durch ihre Mitwirkung das Fest zu unterstützen sich bereit erklärt hatten. Es durchwehte ein Geist der Pünktlichkeit und Ordnung das Ganze, denn schon um 9 Uhr sah man alle Gaue hin über den Main ziehen, um sich dort an den Festzug an⸗ zureihen. Präeis 10 Uhr setzte sich derselbe in Beweg⸗ ung und wurde allenthalben nicht blos sympathisch, son⸗ dern enthusiastisch empfangen. Mit dem Willkomm und Gut Heil aus schönem Munde war es nicht genug, nein, auch Kränze und Blumenspenden regneten auf die fröh⸗ liche Turnerschaar herab. Hin und wieder wurde auch den durch drückende Sonnengluth mattgewordenen Fest⸗ zuͤglern ein kräftiger Trunk gereicht. Den Zug selbst eroͤffneten, unter Vorantritt der Feuerwehr, eine Reiter⸗ musik, welcher eine glänzende Schaar stattlicher Reiter folgte. Hierauf folgte ein schön ausgestatteter Ernte⸗ wagen, welcher von Schnittern und Schnitterinnen be⸗ gleitet, allgemeine Heiterkeit erregte, bei dessen Anblick sich aber Jeder fragte, wie er in den Turnerfestzug kam. Nächst dem Festausschuß folgte der Frankfurter Schützenverein, hinter welchem die von Frankfurter Damen gestiftete Bundesfahne, ein wahres Prachtstück ihrer Art, getragen wurde, woran sich nun der übrige Theil des Festzuges anschloß, dessen Ende eine große Sängerschaar und die Feuerwehr bildete. Unter den im Zuge befind⸗ lichen Fahnen befanden sich viele, die durch ihre Schön⸗ heit allgemeine Bewunderung erregten. Die größeren Städte Deutschlands waren stark vertreten, so namentlich Berlin, Bremen, Hamburg, Dresden, Leipzig, Nürnberg, München u. s. w., während kleinere entfernt liegende Städte nur einzelne Vertreter geschickt hatten. Es ge⸗ hörte übrigens eine große Ausdauer dazu, an einem Platze stehend, den ganzen Zug an sich vorüber ziehen zu lassen, denn derselbe schien gar kein Ende nehmen zu wollen. Unter lauten Zurufen, mit denen namentlich die Amerikaner, Italiener, Engländer u. s. w. überall begrüßt wurden, gelangte derselbe, nachdem die Festtheilnehmer ca. 2 volle Stunden auf dem Marsche zugebracht hatten, auf dem Festplatze an, wo nach Begrüßung der Turner und Unterbringung der Fahnen sich ein Leben und Treiben entwickelte, wie es eben einem Feste, wo Alles sich freut, würdig ist. Der lang andauernde Marsch und die drückende Hitze hatten natürlich bei allen Festtheilnehmern einen riesigen Durst erzeugt, der aber, Dank den vor⸗ trefflichen Wirthschaften, bald gelöscht wurde. Bemerkens⸗ werth ist, daß unter den Zuschauern während des Fest⸗ zuges die größte Ordnung beobachtet und so es möglich wurde, denselben in seiner ganzen Pracht und Vollkommen⸗ heit zur Geltung kommen zu lassen. Nach der Ankunft auf dem Festplatze folgten die musterhaft ausgeführten Freiübungen unter Leitung Dannebergs, an welcher sich 2187 Turner betheiligten.— 26. Juli. Heute Mittag 1 Uhr fand das erste offizielle Bankett statt. An dem⸗ selben nahmen ea. 3000 Personen Theil, darunter Re⸗ gierungspräsident von Wurmb, Polizeipräsident Hergen⸗ hahn, die Mitglieder des Magistrats, Gerichtspräsidenten und Räthe u. s. w. An dem gestrigen Festzuge nahm ein Schüler des Turnvaters Jahn Theil, Bauinspeetor Winchenbach, Mitglied des Turnvereins Bromberg, Kreis!, ein Greis von 78 Jahren, der sich jedoch noch voller Rüstigkeit erfreut und den anstrengenden Marsch des Festzuges mit ungeschwächter Kraft zurücklegte. Ein sächsischer Turner aus Freiburg überbrachte einen Kranz gewunden aus Blumen vom Grabe Vater Jahn's mit Schleife und Widmung und übergab denselben während des Festzuges dem Centralausschuß zur Schmückung der neuen Bundesfahne. Ein Theilnehmer vom Turnfest, Mitglied des Turnvereins„Lykurgus“ zu Amsterdam, hat den Weg von dort nach hier zu Fuß zurückgelegt a N 9* e n Fesischmuck der Straßen und Häuser Sprüche angebra die große Heiterkeit erregen. Auf dem vormaligen„De welches folgenden Vers trägt: Hier befand sich einst der„Dalles“, Biederer Fulder Paradies, Wo der Adam Sonntags Hannes, Und die Eva Lisbatt hieß. An der Heymann'schen Bierhalle in Sachsenhausen findet Was ist des deutschen Turners Zier? Ein echter deutscher Dorscht! Ob Aeppelwein, ob Wein, ob Bier, Das ist dem Deutschen Worscht! Die Restauration Bär zeigt folgenden Transparent: Ein nett Plätzchen, Ein nett Schätzchen, Ein groß Gläschen, Ein fein Weinchen, Ein gut Bierchen, Das ist so mein Plaisirchen. schwenkte: Das Wasser macht die Menschen dumm, Die Jungen und die Alten, Drum geht der Zug hier drum herum— Wenn's Wein wär, blieb er halten. Wiesbaden, 26. Juli. Heute Nachmittag um über unsere Stadt und richtete großen Schaden an Ge⸗ bäuden, Bäumen u. s. w. an. Die Kursaal⸗ Anlagen wurden foͤrmlich verwüstet. Binnen 3 bis 4 Minuten wurden nahezu 100 Bäume schwer beschädigt und fast die Hälfte davon unten oder in der Mitte des Stammes abgebrochen. gestern Abend bei einem Sturm der Dampfer„Schwalbe“ von 17 an Bord befindlichen Personen, wobei 7 Ehepaare, retteten sich nur zwei Männer. Madrid, 25. Juli. Einem Telegramm aus Manilla von gestern Abend zufolge, richteten neue Erdbeben großen Schaden an. Die Walsischjägerei. Im„Centralverein für Handelsgeographie“ zu Berlin sprach Dr. Peschuel-Lösche über den Walfang und seine Bedeutung für den Handel. Zunächst gab der Redner einen Begriff von der Mannigfaltigkeit der Walarten, vom kleinen, 3—4 Fuß langen Delphin bis zum 100—42 Fuß langen Nordwal mit seiner bis 24 Zoll starken Speckschicht. Je nachdem die Wale Barteg und Zähne haben, klassifizirt man sie in zwe Hauptarten: Barten- und Zahnwale. Der Po wal mit seinen 26— 30 Fuß langen und bis 2 Fuß breiten Zähnen ist der kostbarste aller Wale. Die Wale tummeln sich in Gesellschaften, die der Jäger Schulen nennt. Die Zahnwale trifft man in Schulen von circa 50 Stück bis zu mehreren Tausenden, die Potwale ebenfalls bis zu 5 und 600 Stück an. Es sind lauter Weibchen(Kühe), geführt von einem Bullen, Schulmeister genannt. Der Potwal schwimmt in militärisch ausgerichteten Fronten. Eine ge— ringere Organisation zeigen die Bartenwale. Werden die Bullen alt, dann 4soliren sie sich, werden unwirsch und sind von den Schiffer. gefürchtet. Sie attackiren die Schiffe und haben. schon manches in den Grund gebracht. Die. Standorte der bösesten dieser Thiere sind des, Schiffern genau bekannt. Die Seeleute nenne diese Elnstedler des Meeres mit dem gemeinsamen Namen„Tom“. So ist der Neu-Seeland⸗Tom. schon seit Anfang dieses Jahrhunderts gefürchtet 1865 wurde er angegriffen, zerschlug aber in 2 Stunden 9 Böte und tödtete 9 Menschen, Seitdem hat man ihn in Ruhe gelassen. Di Zahnwale bewohnen die tropischen, die Bartel wale die kalten Meere. Sie schwimmen schuil 14—15 Seemeilen in der Stunde. Der Wal, fang ist alt. Die alten Nordmänner übten ihn schon mit kolossalen Armbrüsten. Im Anfang. des siebzehnten Jahrhunderts wurde er von den seefahrenden Nationen so stark betrieben, daß di Walfischfänger beständig mit einander kollidirten und sich durch Kriegs-Schiffe begleiten ließen. Schließlich schienen die Wale ausgerottet zu sein. Die Amerikaner belebten den Fang neu und und zwar in 12 Tagen. Das Turnfest hat heute Nach- mittag wie das Schützenfest seinen Feststurm gehabt. Wolkenbruchartig stürzte der Regen, den ganzen Platz überfluthend, nieder. Der Wind raste. Die Gebäude, wenn auch das Wasser alles durchdrang, hielten Stand, nur am Triumphbogen fielen einige Verzierungen herunter. S derte von Obstbäumen knickte oder entwurzelte. Nach vorübergegangenem Wetter ging das Festtreiben ungestört weiter. An verschiedenen Orten sind in dem gründeten dazu 1872 eine Aktiengesellschaft. Deu deutsche Walfischfang ist erloschen, die Engländen schlagen fast nur Robben. Der nördliche Wal⸗ fischfang ist gefährlich. Die Amerikaner über⸗ wintern ein, zwei, selbst drei Winter in der Baffingsbai. 1819 wurden ihnen 14 von 2 man folgenden Transparent: 1 4 9 Der gelungenste Vers aber steht in der Fontaine in der Kaiserstraße, um die der Festzug gestern herum 4 Uhr zog eine Windhose von Westnordwest nach, Osten Bern, 286. Juli. Auf dem Bieler See versank platz“ findet sich ein Schild an einem Maste angeb acht 5 1 kuftru er bei chte! binden 9000 t 1a Base vgn it. Aichner ae n gefüre 1 Natg⸗ Mache Adam de dan Kan n Speck Agen abg 0 deltag . esigem ul Ste 1 Uschen ussaß, Aederg, Voce v I. sezung — 2 . r , ob Bi Worscht 15 den Trandparent; chen. in der hug gesern hen aschen dumm, U rum herum— r halten. heute Nachmittag u. estnordwest auh Uh agen Schaden an g Die Kursaal⸗-Anla men 3 bis 4 Mu r beschädigt und h er Mitte des Stamm 1 Beeler See versel elegramm aus Mul neue Erdbeben gr; igerei. Handelsgeogru“ el⸗Lösche über n ig für den Hel.“ en Begriff von ten, von klei is zum 1001. ner bis 24 Zoll die Wale Baie man sse u wal. Der!) uß langen uud! der kostbare. ich in Geselsschft nt. Die Zahle circa 50 Stüc. e Potwale ebenftl. „ Es sind la von e r Potwal schwun 5„ Eine d. vluiger als 20, 1871 wurden 31, 1876 12 dis Resultat lohnt sich. Ein mittlerer Wal gibt Arten, die bis 15 Fuß lang in zwei Abtheil— Fontane ingen zu je 350 Stück den Oberkiefer auf beiden eiten füllen.— Ein guter Wal bringt 40 bis 1 geuerdings hat man ein Geschütz und eine Bomben— seze konstruirt, jedoch bleibt der ächte Walfisch— Dampfer Schwall 5 iese angeschossenen Thiere sind die bösartigen. len, wobei 7 Chepan, muerte der Kampf mit ihm 22 Stunden. bdeser Kampf von den Böten aus geführt, wie 6 igen abgerollt und wie er an Bord ausgekocht Mobiliar⸗Versteigerung. a hiesigem Rathhause die zum ufsatz, Kleiderschränken, 1 Küchenschrank, Weißzeug, (eidern, Bettwerk u. s. w., öffentlich meistbietend ver— 1 1 1 hofen, sow sung vorha 1 R 1831 von 34 nicht Zhiffen im Eise zerdrückt. Am Bord eines solchen Wal⸗ 0 Etr. Speck. Ein 1866 erlegter Wal brachte 10,000 Gallonen Thran und 3000 Pfund 4000 Mark ein. Die Waffe des Walfisch⸗ igers ist die Harpune und die Handlanze. Inger bei den bewährten Handwaffen. Ge⸗ licklichkeit und Entschlossenheit sind seine Haupt— fordernisse. Es ist vorgekommen, das ein Wal 900 Fuß tief hinabgegangen und 1½ Stunden nter Wasser geblieben und doch den Jägern legen ist. Oft genug freilich entkommen sie nd nehmen mehrere Tausend Fuß Leine mit. n gefürchtetes Thier dieser Art war der * Menschen seinen Meister gefunden hat. Freilich Wie ir Speck von dem erlegten Thier mit Flaschen— Plata⸗Tom, der aber schließlich doch einmal wird, schilderte der Vortragende in höchst an⸗ schaulicher Weise. Der Walfang hat den Ameri⸗ kanern von 1804— 1877 etwa 1400 Million Mark eingebracht. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Juli. Fruchtbericht. Weizen M. 23., Korn M. 17., Gerste M. 18., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 28. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1., Eier per Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Gießen, 27. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85—90 Pf., Eier 1 Stück 5—6 Pf., 2 St.— Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar 75 Pf. bis 1 M., Hühner per Stück M. 1— 1.70, Hahnen per Stück M. 0.75— 1.25, Enten per St. M. 0.00—0.00, Ochsen⸗ fleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 50 bis 56 Pf., Kalbfleisch 40— 44 Pf., Hammelfleisch 64 bis 68 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.—6.50., Zwiebeln per Ctr. M. 15., Kirschen per Pfd. 12—24 Pf. Grünberg, 24. Juli. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 11.88, Korn M. 9.90, Gerste M. 8.58, Hafer M. 7.99, Samen M. 12., Kar⸗ toffeln M. 2.94. M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. bis 24., do. fremder, je nach Qual. M. 23.50— 24.75. Roggen je nach Qual. M. 17.50— 20, Hafer M. 14 bis 16., Kohlsamen M. 25.— 26., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, Die Preise ver⸗ stehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 27. Juli. Nachdem gestern auf die Meldung die Pforte habe auf die Colleetivnote der Mächte ablehnend geantwortet, eine Verflauung ein⸗ getreten war, konnte sich die Börse im Abendgeschäft unter dem Eindruck der Nachricht, die Antwort der Pforte sei noch nicht erfolgt, wieder etwas erholen. Heute war die Tendenz anfangs unentschieden und später matt auf das Gerücht von der Zablungssuspension eines großen Wiener Spekulanten. Im Allgemeinen waren die Course der tonangebenden Werthe wenig verändert und schließlich auf höheres Berlin wieder besser. Die Ultimoliquidation dürfte glatt verlaufen. Geld für Prolongationen wurde za 4½— 4% abgeschlossen. Creditactien gestern Abend 238½, bewegten sich zwischen 238½, 2379 und 238½, Staatsbahnactien gestern Abend 239⅝, zwischen 240/ bis 241, 240½ und 241¼. Lombarden notirten 68. Oesterr. Bahnen meist etwas matter. Erheblich niedriger blieben Böhmen. Elbthal höher. Oesterr. Prioritäten bei guter Nachfrage fest. Ungarische Goldnordost beliebt. Für deutsche Bahnen herrschte gute Meinung vor. Thüringer höher. Schweizerische Bahnen gefragt. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten etwas matter. Ung. Goldrente gut behauptet trotz starker Verkäufe für Rechnung des er⸗ wähnten Spekulanten. Pfundungarn fest. Russen schwach. Banken größtentheils niedriger. Deutsche Fonds fest. Wechsel wenig verändert. Privatdiseonto 2%. Frankfurt, 26. Juli. Viebmarkt. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 290 Kälber Volksbad. und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Wasserwärme am 28. Juli morgens: 160 Reaumur. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 67.—69., 2. Qual. Walter. M. 62.—64., Kühe 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 52.—54., 2. Qual. Geld⸗Cours. M. 44.—46., Hämmel 1. Qual. M. 60.—62., 2. Qual. Frankfurt am 2. Juli 1880. M. 45.—50., Schweine das Pfd. 66 Pf. 20 Frankenstücke M. 16 202 Frankfurt, 2. Juli. Frucht bericht. Mehl do. in ½ 16 18—22 Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 Englische Sovereigns. 5 20 38—42 M. 29., Nr. 5 M. 23., Roggenmehl%(Berl. Marke) Russische Imperiales.„ 16 70—75 M. 28.50— 29, do. 1.(Berl. M.) M. 27.50, do. Ducaten 1„ 9 53—58 2.(Berl. Marke) M. 22.50, Waizen, effeetiv hiesiger, ab al mareo„ 9 58—63 Bahnhof hier M. 24— 24.25, ab unserer Umg. M. 23.50 Dollars in Golde. 3 4 18—21 2121 Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zu⸗ sammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der soeben ausgegebene Insertions⸗Tarif(Original-Zeitungs⸗ preise) der ältesten und ersten Annoncen⸗Expedition von Hndsenstein Vogler in Frauk furt a. M. Vormittags 9 Uhr, sollen Nachlasse der verstorbenen rl Staubi Wittwe gehörenden Mobilien, bestehend Tischen, Stühlen, Bektstellen, Commoden mit Glas⸗ Freitag den 30. d. Mts., sugert werden. Friedberg den 22. Juli 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 214 S o rei b a, — 122 Sub Submisston. 242 Die zur Erbauung eines Pfarrhauses zu Oppers⸗ ie die zur Niederlegung und theilweisen Ver⸗ dener Gebäude erforderlichen, nachstehend Arbeiten sollen durch öffentliche Submission en. birzeichneten urgeben werd 15519 Dieselben sind veranschlagt: M. Pf. Maurerarbeit zu 5351 40 Steinhauerarbeit zu 539 65 Zimmerarbeit zu 1829 8 Dachdeckerarbeit zu 664 12 Schreinerarbeit zu 149— Schlosserarbeit zu 694— Glßlieferung zu N 430— Glaserarbeit zu 416 1 Weißbinderarbeit zu 1273 29 Spenglerarbeit zu 131— 134— zu Pflastererarbeit Pläne, Vorans Aüreau unterzeichneter Stelle zur Einsicht offen, auch die Offerten mit dem Horanschlagssumme verschlossen und frankirt Lufschrift„Sub 1 Oppershofen“ 1680, Vormittags 10 Uhr, einzureichen sind. Friedberg den 283. Juli 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Reuß. Arbeits⸗Versteigerung 2553 Samstag den 31. d. Mt hallen auf dem Rathhaus zu Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werde * n: Schreinerarbeit, lt. Kostenüberschlag 65 M.— Pf., Dachdeckerarbeit 2 50„ 4 3* Lieferung von 1000 Stück Ziegeln Butzbach den 27. Juli 1880. Metzger, Bezirks⸗ Bauaufseher. Ein braver Junge, ger willens ist die Bäckerei zu erlernen, kann S erhalten bei tell chlag und Bedingungen liegen auf dem woselbst Angebot in Prozenten der mit der mission zur Erbauung eines Pfarrhauses bis längstens Mittwoch den 11. August S., Morgens um 10½ Uhr, Kirch⸗Göns nachstehende Bekanntmachu Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen werden au alle Zeitungen vermittelt. Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briefschreiben, Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. ngen aller Art: „Waaren⸗ Empfehlungen, Versteigerungen Berechnet wird nur der Originalpreis der betr. Zeitung. Zeit und Porto. 12 d 8 5* Pferde Verkauf. Am Donnerstag den 5. August, Vormittags 11½ Uhr Selgenhof: 7 Stück ausrangirte, noch brauchbare Remonte Pferde, 1 zweijährig starkes braunes Wallach⸗Fohlen öffentlich meistbietend verkauft. Königliche Remonte⸗Depot⸗Administration. Thimey. Arbeits⸗Versteigerung. 2536 schiedene Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 63 50 Zimmerarbeit 34 20 Schreinerarbeit 2— Glaserarbeit 10— Pflasterarbeit 12— Chaussirarbeit 60— Lieferung von hydraulischem Kalk 0 1„ Mauersteinen 60— 5„ Rollpflastersteinen 6— 1„ Sand 46— 0„ Pflastersteinen 20— „ Chausseebausteinen 595 1„ Canaldeckplatten. Steinbrechen zur Unterhaltung der Vieinal⸗ straßen 60— Steinfahren 108— Steinzerschlagen. 150— Aufsetzen der Steine und Messen des Sandes 24— Butzbach den 27. Juli 1880. Metzger, werden im Remonte-Depot Ulrichstein, Vorwerks 254 Bedingungen im Termin. 2552 Samstag den 31. d. Mts., Morgens um 9 Uhr, sollen im Gasthaus„Zur Krone“ zu Pohl⸗Göns ver⸗ Bezirks⸗Bauaufseher. Derger Herbstmarkt. 5 7 Der auf den 7. September er. fallende diesjährige bstmarkt wird wegen der israelitischen Feiertage auf Dienstag den 31. August or. Her verlegt. Bergen den 26. Juli 1880. Der Bürgermeister e Vö l p. Versteigerungs-Anzeige. Dienstag den 3. August, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Behausung des Herrn Kreisamts diener Gräber, Philippi's Felsenkeller gegenüber, folgende Gegestände gegen Baarzahlung wegzugshalber versteigert: 1 Sopha mit 4 Stühlen, 1 runder Tisch, verschiedene andere Tische, 1 Schreibtisch, 1 Commode, 1 Kleider⸗ schrank, 1 Blumentisch, 1 Sessel, 8 Bettstellen, 6 Stühle, Bücherbänkel, 1 Wanduhr, Spiegel, Bilder, Waschbütten, Herrenkleider, 7 Stück Canarienvsgel, Vogelskäfige und Vogelshecken, sowie sämmtliches Haus⸗ und Küchengeräthe und 1 Grabstück mit Kartoffeln und Gemüse in der Langgasse. Friedberg. 2544 In Auftrag: Butz bach, Aucttonator. npeten, neueste Muster, unglaublich billig, Muster⸗ karten versendet auf Wunsch franeo u. umsonst aber nicht an Tapezierer, sondern nur an Privatleute; da es uns absolut nicht möglich, auf diese unglaublich billigen Preise noch Rabatt bewilligen zu können, Tapezierer aber gewohnt sind, hohe Proeente zu genießen. Bonner Fahnenfabrik Bonn. 2517 Bekanntmachung. 2520 Freitag den 30. Juli l. J., Nachmittags 1-Uhr, Trauben-Grust-Syrup läßt Herr Beigeordneter Beorg Ewald III. in Assen⸗ 5 heim das Graben und Ausmauern eines Pumpen⸗ mit Fenchelhonig, brunnens gegenüber dem Stationsgebäude der Hanau⸗ e bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Fried berger Eisenbahn öffentlich wenigstnehmend unter Hals⸗ und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen ver⸗ accordiren. 1 und 1½ Mark. Seb. Waldmann, Bäckermeister, Offenbach a. M. Mittelseestraße 175 1785 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. Assenheim den 24. Juli 1880. — —— ͤ————ññ— Schwalheimer Brunnen. Sonntag den 1. August findet dahier Harmonie- und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet G. Bailly. 2550 92 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse: Neue Mainzerstraße Nr. 31 befindet. Anerkannt gute Küche. Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. Frankfurt a. M. H. J. Simon. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad-Nauheim: Neuer praktischer Universal-Vriefsteller für das geschäftliche und gesellige Leben. 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August findet bei mir gu N besetzte Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, wozu ie 11 freundlichst einlade.. Ziegenberg. J. Möckel III., 2 Gasthaus„Zur Linde Prima neue Grünekern 2590 bei Wilhelm Fertsch. as 9 M b b E l sellung verschiedener Art, darunter fein lackirte Kleiderschränke von 20 bis 58 Mark, werden, um damit zu räumen, billigst abgegeben bei 1 Friedberg. Franz Klein, 2539 Schreinermeister. 1 1 Ion 4 Zur Beachtung. 2516 Das von meinem verstorbenen Bruder betriebene Maurer⸗Geschäft habe ich unterm Heutigen übernommen und bitte um geneigten Zuspruch. 14 Friedberg. Johannes Gerster. Annonce. Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an meinen 1 Mann, Großh. Hof⸗Maurer Heinrich Gerster zu Fried⸗ berg, zu machen haben, werden ersucht, ihre Rechnungen Berl innerhalb 14 Tagen von heute ab bei mir einzusenden. Verspätete Einsendungen würden unberücksichtigt leben. eta Friedberg, 26. Juli 1880. Ihalange —— Heinrich Gerster Witwe. lichen Unterjacen& Unterhosen. Ss. 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