a sino. Der Lorstanz he, 0 f 0, Schuhmgcher letgergasse. g oßer Auswahl! ten Preisen mpfsh H. Lindewald. dschuhe e r l ts. ein mattgolden f. abzugeben bei J 0000 lc en Ou den billigsten due. den. Fin ger feuer- Soßpelslinten, ind eaten Damast⸗ J. Dickore, Buüchsen macher, billägst bel del e. Far derkauß tem Erfolge bekitkal ft einer kleine ogthum Hessen, 0 veau Bedingungen Verfa Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürg f f 000 14 zustande und kant Ih waarengeschäft betriebe zgen ist erforder die Expeditich ne fille dun 4 sten Gattungen l an. Kümmich. e 1880. J h. stoben sorstab“ f 1 ieder Flo te 5 1 a agel. 9 80 11 1 e a 0 4 1880. 7 l N Donnerstag den 28. October. S PF M128. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Kriedberg 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ote einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— — Für die Monate November und Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. Amtlicher Theil. petreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen im Jahre 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie die Feldgeschworenen auf Grund des§ nzuweisen, den vorschriftsmäßigen Grenzgang alsbald vorzunehmen. Zerzeichnisse über die vorgefundenen Grenzgebrechen und der Gebührenverzeichnisse, letztere zur icht aufgefunden worden sind. getreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschaftlichen Boden benutzung und des Ernteertrags im Deutschen Reich im Jahr 1880. Friedberg am 26. October 1880. 20 der Instruction vom 23. Februar 1833— Regierungsblatt Nr. 21— Spätestens bis zum 15. kommenden Monats erwarten wir Vorlage der Deecreturermächtigung, oder Bericht, daß Mängel Dr. Braden. Friedberg am 25. October 1880. ermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. ir erinnern die Säumigen an sofortige Erledigung unseres Ausschreibens obigen Betreffs vom 30. Juli dieses Jahres, Kreisblatt Nr. 91. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, er Gerichtsvollzieher Born alle vorkommenden Dienstgesch eim, Petterweil und Rodheim und der Gerichtsvollzieher Esselborn solche in den Proß-⸗Karben, Klein⸗Karben, Harheim, Holzhausen, Massenheim, Nieder-Eschbach, Nieder-Erlenbach, Vilbel am 22. October 1880. Dr. Braden. Bekanntmachung. daß vom 1. November dieses Jahres an, für die Dauer eines Jahres geschäfte in den Orten Vilbel, Rendel, Heldenbergen, Kaichen, Okarben, Kloppen⸗ Orten Büdesheim, Burg-Gräfenrode, Dortelweil, Ober-⸗Eschbach und Ober-Erlenbach zu versehen hat. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3, Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Jacob August Schwarz aus Sachsendorf in Sachsen-Meiningen, Julius Naumann aus Haine, Kreis Frankenberg. Deutsches Reich. Darmstadt. Der zweiten Kammer ging in aus 67 Artikeln bestehender Gesetzentwurf n Betreff der Ausübung und des Schutzes der ßischerei nebst eingehenden Motiven zur Berath— ug und Beschlußfassung zu. Darmstadt. Militärdienstnachricht. Im Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 115 wurden die Port. Fähnr. v. Schenk, Hallwachs, Budecke und Hofmann— im 1. Großh. Drag.-Rgt. Nr. 23 er Port.⸗Fähnr. v. Eichstädt zu Secondelieute— lants befördert. Koop, Schimpff, v. Stülpnagel, . Osius, Port.⸗Fähnr. vom 3. Grohß. Juf.⸗Reg. Nr. 117, Bichmann, Port.⸗Fähnr. vom 4. Großh. Juf.⸗Regt. Nr. 118— zu Sec. Lieut.; Kuntzen, kistner, Unterof. vom 3. Großh. Juf.⸗Regt. Nr. 117— zu Port.⸗Fähurs.; Reincke, Vice⸗ Feldw. vom Res-⸗Landw.⸗Rgt. Nr. 40, zum Sec. Lieut. der Res. des 1. Großh. Inf.-Rgts. Nr. 115; Flemm, Vice-Feldw. vom Res.⸗Landw.⸗ Bat. er. 80, zum Sec.-Lieut. der Res. des 3. Großh. Juf. Rgts. Nr. 117; Blase, Bock, Vice-Feldws. nom 1. Bat. 2. Großh. Landw.⸗Rgts. Nr. 116, ju Sec.⸗Lieut. der Res. des 2. Großh. Inf.⸗ stegts. Nr. 116— befördert. Hellwich, Prem. Lieut. von der Landw.⸗Junf. des 2. Bats. 1. Großh. Landw.⸗Regts. Nr. 115, Grodhaus. Prem. Lieut. von der Landw.⸗Feld⸗Art. des 1. Bats. 1. Großh. vandw.⸗Regts. Nr. 115 der Abschied bewilligt. — Der Privatdocent Th. Landsberg in Berlin wurde zum ordentlichen Professor an der sechnischen Hochschule für Jngenieurwissenschaft und Baukunde ernannt. — Prinz Battenberg, Bruder des Fürsten on Bulgarien, ist aus Sofia zurückgekehrt, weil ihm die dortigen Verhältnisse nicht zusagten und hat wieder den Lieutenantsdienst bei den Bonner Husaren aufgenommen. Berlin. In des Fürsten Hohenlohe Be— inden ist anhaltende Besserung eingetreten. Der Kaiser, der König von Bayern, Bismarck for— derten wiederholt eingehende Berichte über den Zustand des Patienten. Berlin. Die auf Donnerstag, 28. Oct. festgesetzte Eröffnung des Landtages erfolgt durch den Vicepräsidenten des Staatsministerium Graf Stolberg. — Die Reise des hiesigen britischen Bot— schafters Lord Odo Russell nach London ist nur eine Urlaubsreise; derselbe wird binnen 14 Tagen zurückerwartet. — Graf Wilhelm Bismarck ist angeblich zum neuen Hülfsarbeiter in der Reichskanzlei designirt. — 26. Oct. Der„N. A. Z.“ zufolge hat das Staatsministerium in seinen letzten Sitzungen die Landtagsvorlagen genehmigt und dem Kaiser zur Sanction unterbreitet. Die vorgestrige Sitz— ung war der Landtagseröffnungsrede gewidmet, welche alsdann dem Fürsten Bismarck übersandt wurde und demnächst dem Kaiser unterbreitet wird. Unter den Landtagsvorlagen befindet sich der Entwurf über die Incommunalisirung des Thiergartens in Berlin. Straßburg. Die von verschiedenen Seiten mitgetheilte Nachricht, daß der Statt— halter v. Manteuffel seine Enthebung von dem Generalcommando des 15. Armeecorps nachge— sucht habe, ist unbegründet. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Am 26. Oct. überreichte der österreichische Vertreter in Belgrad eine energische Note wegen der austro— serbischen Handelsvertretungsfrage, worin Grenz⸗ sperre angekündigt ist, falls Serbien Oesterreichs berechtigte Ansprüche länger negire. Deutsch⸗ lands Vertreter unterstützte am selben Tage Oesterreichs Forderung beim Füͤrsten Milan und dessen Regierung. Pest, 25. Oct. In Erwiederung auf die Ansprachen des Präsidenten der beiden Delega— tionen hielt der Kaiser eine Rede folgenden Inhaltes: Die Regierung habe ihre Bemühungen mit den übrigen Mächten zur Beseitigung der Schwierigkeiten betreffs Durchführung des Ber— liner Vertrags vereinigt. Die freundschaftlichen Beziehungen zu allen Mächten gestatten trotz momentaner Complicationen die Geltendmachung des österreichisch-ungarischen Einflusses im Sinne der Vermittelung und Beruhigung. Die Regier— ung werde auch fernerhin ihre eifrigsten Bemüh⸗ ungen auf Erhaltung des Friedens und Vertrags⸗ rechtes richten, unter allen Umständen aber die Wahrung der Interessen der Monarchie als ihre erste Aufgabe betrachten. Der Kaiser erwartet, daß die Delegationen die Motive der gemachten Vorlagen prüfen und ihre ernstliche Fursorge der Sicherheit der Monarchie und der Wohl— fahrt des Heeres zuwenden werden. Die politisch befriedigende Entwicklung der Verhältnisse in Bosnien und Herzegowina ermoglicht dort eine weitere Reducirung des Truppenstandes und Ver⸗ minderung der Kosten. Die Verwaltung dieser beiden Länder beansprucht auch diesmal keine Zu— schüsse aus dem gemeinsamen Staatshaushalt. Holland. Haag. Die Kammer lehnte bei der Berathung des neuen Strafgesetzbuches den Antrag auf Wiedereinführung der Todes— strafe mit 41 gegen 20 Stimmen ab. Großbritannien. London, 25. October. Gestern fand in Galway ein großes Meeting statt, an welchem 40,000 Personen theilnahmen. Parnell hielt eine Rede, in welcher er das Ober⸗ haus und den Staatssecretär Forster für die agrarischen Morde verantwortlich machte; die einzige Remedur für die gegenwärtigen Zustände sei die Autonomie Irlands. — 26. Oct.„Times“ erfährt, die Procedur gegen die Führer der irischen Liga sei beschlossene 1 . . — ————————êç—fꝑ Sache und werde rasch und energisch betrieben werden; indeß werde es nicht für nothwendig erachtet, die Befugnisse der irischen Executive zur Unterdrückung der Agrarverbrechen zu er- weitern, weßhalb das Parlament nicht vor der üblichen Zeit einberufen werden dürfte; das Cabinet würde inzwischen die versprochene Land⸗ reformbill für Irland ausarbeiten.—„Irish Times“ meldet: Der Staatssecretär für Irland, Forster, hat demissionirt, weil er das gericht— liche Vorgehen gegen die Führer der irischen Bodenliga mißbilligt. In unterrichteten Kreisen wird jedoch diese Nachricht dementirt. 26. Oct. Den„Daily News“ wird aus Lahore gemeldet: Gerüchtweise verlautet, in Kabul seien Unruhen ausgebrochen. Emir Abdurrahman sei ermordet worden. — Den im Norden Irlands erscheinenden Zeitungen zufolge ist in ganz Ulster das Feuier⸗ thum in rascher Ausdehnung begriffen. Allent⸗ halben in den Provinzen bilden sich Feuierlogen, deren Mitglieder, alle junge Männer, wohlbe— waffnet sind, größtentheils mit Waffen neuester und bester Konstruktion. Italien. Rom, 24. Oct. Baron Rieasoli, der seitens der Regierung vielfach zu diploma— tischen Sendungen verwendet wurde, ist in Folge eines Schlaganfalles heute gestorben. — Dem Journal„Italie“ zufolge soll der seitherige hiesige türkische Botschafter Turkhan Bey an Stelle von Mussurus nach London und Baron Francis an Stelle Göschens als britischer Botschafter nach Constantinopel kommen. Türkei. Constantinopel, 25. Oct. Die Pforte ist zu einer Vereinbarung geneigt, wo— nach der Einmarsch der Montenegriner in Dul— cigno gleichzeitig mit dem Abmarsch der tuͤrkischen Truppen erfolgen würde. Die türkischen Be— wohner, welche in Dulcigno nicht bleiben wollen, werden auf den vor Dulcigno kreuzenden drei türkischen Schiffen eingeschifft. — Die Pforte hat ihre Vertreter im Aus— lande angewiesen, die Delegirten der Inhaber türkischer Schuldtitel nach Constantinopel ein— zuladen, um hier auf Grundlage ihrer Note vom 3. Oct. zu einem Einverständniß zu gelangen. — Die Pforte läßt die Version in Abrede stellen, daß Assim Pascha von dem griechischen Gesandten Aufklärungen über die Absichten Griechenlands begehrt hätte. Philippopel, 26. Oct. Die Provinzial— versammlung ist eröffnet worden. Die Eröff— nungsrede Aleko Paschas empfiehlt rasche Er— ledigung der Finauzgesetze. Serbien. Belgrad, 25. Oct. Der serbische Gesandte bei der französischen Regierung, Ma— rinowitsch, ist nach Belgrad berufen und am Sonnabend dahin abgereist. Man glaubt, er solle mit der Bildung des neuen Cabinets be— auftragt werden. Montenegro. Cettinje, 26. Oct. Radonic fordert nochmals die Mächte und Offiziere zur Theilnahme bei Erörterung der technischen De— tails, die durch die türkisch-montenegrinische Convention entstanden, auf. Petrovie schlug Riza Pascha vor, er möge selbst nach Konia kommen, wo am 28. d. die Verhandlungen fort⸗ gesetzt werden sollen. Griechenland. Athen. Das neue Cabinet hat folgende Zusammensetzung: Kommunduros, Präsident, Minister des Auswärtigen und interi— mistischer Justizminister; Sotiropulo, Finanz— minister; Papamichalopulo, Minister des Junern und interimistischer Unterrichtsminister, Mauro— michalis, Kriegsminister, und Bubulis, Marine— Minister. Rußland. Petersburg Der St. Peter— burger Correspondent der„Daily News“ erfährt, daß die Tekkenzen ihre Angriffe gegen die rus⸗ sischen Linien an der Grenze der Turkmenischen Steppe mit Erfolg fortsetzen. Diese Angriffe auf allen Seiten dauern bereits seit länger als 14 Tage fort. — Aus bester Quelle hört ein hiesiger Corre— spondent des„B. T.“, daß im Senate, der höchsten russischen Regierungsbehoͤrde, ein Mani— fest vorbereitet wird, durch welches in nicht zu langer Zeit die Anfangs August zu Schloß Roptscha vollzogene Vermählung des Kaisers Alexander mit der Fürstin Katharina Dolgorucki dem Lande mitgetheilt werden soll. Der jüngst nach Livadia berufene Oberprokureur des heiligen Synod, Geheimerath Pobedonoszew, soll das betreffende Manifest im vorläufigen Wortlaute zusammengestellt haben. Man glaubt, daß diese Veröffentlichung schon bald erfolgen wird, da sich nunmehr mit Gewißheit herausstellt, daß der Kaiser in Livadia kurz hintereinauder zwei— mal von leichten Schlaganfällen betroffen wurde. Lähmungen, welche die Aerzte befürchteten, traten nicht ein, doch ist man fortgesetzt über den Zu⸗ staud des Kaisers sehr besorgt. Großfürst Wla⸗ dimir begibt sich ebenfalls nach Livadia. Aus Stadt und Land. Friedberg, 27. Oet. Unser gestern beendeter diesjähriger Herbst-Fohlen- und Pferdemarkt schien bei seiner Eröffnung von ungünstiger Witterung benachtheiligt zu werden, nachdem aber gegen Mittag das Wetter sich gebessert hatte, nahm der Marktverkehr den erwünschtesten Verlauf und wurden zahlreiche Käufe abgeschlossen; auch der zweite Tag ließ Nichts zu wünschen übrig. Bei der am Vormittag stattgehabten Auswahl und Prämiirung der von Landwirthen der Umgegend zur Schau gestellten selbstgezüchteten Fohlen waren wahrhafte Prachtexemplare vorgeführt und erregte das ganze Schauspiel das leb— hafteste Interesse und Beifall der zahlreich zu demselben herbeigeströmten Zuschauer sowohl, als der mit der Prämütrung betrauten Commission. Die Fohlen nach— verzeichneter Züchter wurden prämiirt: a. Für andert⸗ halbjährige Fohlen: Pachter Rullmann in Stammheim, N. Eiser in Muschenheim, S. Schaubach in Nieder-Esch⸗ bach, L. Müller auf dem Löwenhof, Bürgermeister Heyer in Wölfersheim, W. Puth in Okarben, H. Keller in Dorheim, Joh. Rahn in Nieder-Wöllstadt, H. Bausch in Nieder-Florstadt, Callenbach auf dem Flensungerhof, W. Hofmann in Wölfersheim, Bürgermeister Veith in Ilbenstadt. b. Für Saugfohlen: H. Hill in Okarben, W. Straßheim in Griedel, P. Best in Bruchenbrücken, Chr. Hofmann in Wölfersheim, Fr. Strauch in Bönstadt. T. Friedberg. Am letzten Sonntag fand im Hotel Trapp die erste Versammlung des vom landwirthschaft— lichen Bezirksverein Friedberg mit Beschaffung von Kosten⸗ anschlägen, Rentabilitäts-Verechnungen und Statuten⸗ Entwürfen für Genossenschafts-Molkereien beauftragten Comité's statt, und wurden in mehrstündiger Berathung die ersten zu ergreifenden Maßnahmen festgestellt. h. Friedberg. Das erste Winter-Concert des Musikvereins findet Sonntag den 7. November statt und kommen darin u. A. die prächtige Composition Erlkönigs Tochter von Niels W. Gade, sowie einige reizende Lieder von Hauptmann zur Aufführung. Die Soli im Erlkönig sind von Fräulein Hartmann(Sopran) und Fabrikant Geißell(Baß) aus Hanau, die noch von früher her bei uns in bestem Andenken stehen, gütigst übernommen und werden uns unsere Gäste noch durch weiteren Vortrag einiger Lieder erfreuen. Wir zweifeln nicht, daß der Verein uns einen sehr genußreichen Abend verschaffen wird und hoffen, daß seine Bestrebungen immer mehr dazu beitragen mögen, ihm neue Freunde und Mitglieder zuzuführen. k. Assenheim, 25. Oet. Heute verunglückte ein Arbeiter an der Bahnstrecke zwischen hier und Bönstadt wahrscheinlich durch eigene Schuld beim Ausladen der Erdwagen und blieb auf der Stelle todt. Darmstadt, 15. Oet. Aus den Verhandlungen der gestern dahier stattgehabten Ausschußsitzung der Vieh— Versicherungs-Anstalt für das Großherzogthum Hessen heben wir bervor, daß der Beitrag für das am 1. Nov. l. J. beginnende 2. Semester des Versicherungsjahres 1880/81 für Rindvieh auf 2¼ Pf., für Pferde, außer den obligatorischen Zuschlägen nach den verschiedenen Beschäftigungsklassen, auf 3 Pf.(Normaltarif) von einer Mark Versicherungskapital bemessen wurde, und daß die nächste ordentliche Generalversammlung der Anstalt, in welcher u. a. auch der Ausschuß für die Provinz Ober— bessen neu zu wählen, am 4. Nov. l. J. zu Gießen im Hötel Kuhne stattfinden soll. Mainz, 24. Oet. Seit lange hat man kein so rasches Wachsen des Rheines beobachtet wie seit zwei Tagen. Vorgestern hatten wir am Pegel noch 1.70 Meter, gestern Vormittag 1.90 Meter, gestern Mittag 2.00 Meter, am Abend 2.50 Meter und heute Vormittag 3.00 Meter. Es fehlt nur noch ein Weniges und das Wasser bespült die Ufer. Die Witterung hat übrigens seit heute einen gewaltigen Umschlag genommen, während wir in der lverflossenen Nacht den ersten Schneefall hatten, war heute der Himmel wieder vollständig klar und heiter und es stellte sich Frost ein. Mainz, 25. Oet. Die Befürchtung, daß das Wasser des hochangeschwollenen Rheines über seine Ufer treten werde, ist bereits zur Wahrheit geworden; am sog. Fisch⸗ thor sind die Ausladeplätze für Kohlen ze. bereits uͤber⸗ schwemmt. Der Pegel zeigte heute Mittag 3.50 Meter. Das Wasser steigt nur noch langsam, aber trotzdem be⸗ ginnen sich seit beute Vormittag 10 Uhr die Keller der Rhein- und Loöbrstraße schon mit Wasser zu füllen; man ist überall mit dem Bergen der Kellervorräthe beschäftigt. Nachrichten per Draht von Mannheim meldeten gestern N ein Steigen von 5.25 auf 7.12 Meter, heute erfahren wir von dorten, daß das Wasser sich gestellt hat und bei anhaltender trockener Witterung kein weiteres Steigen zu befürchten ist. Main und Neckar scheinen viele Verwüst⸗ ungen in den Niederungen angerichtet zu haben, denn ihre Wasser führen Zweige, Bäume, Heu ꝛc. hier an der Stadt vorüber. Mainz. Eine Diebsbande, aus 8 Personen bestehend, wurde den„M. N.“ zufolge vor einigen Tagen in einem einsamen Hause bei Winkel am Rhein in dem Moment festgenommen, als die Gesellschaft bei einem Schmause, welcher von einem gestohlenen Schwein bereitet war, bei⸗ sammen saß. Bei der Durchsuchung des Hauses wurden bedeutende Vorräthe gestohlener Gegenstände aufgefunden, u. A. auch eine Menge Goldsachen, welche vor länger als einem Jahre hier gestohlen wurden. Die Bande, an deren Spitze ein Frauenzimmer stand, hatte im Laufe der Zeit sämmtliche Orte am Rhein unsicher gemacht. Allerlei. Gotha. Vor einigen Tagen ist ein Bubenstreich auf der Thüringischen Eisenbahn ausgeführt worden, indem ruchlose Hände in der Nähe des Vahnhofes Gotha am Viaduet Nachts einen großen behauenen Sandstein auf die Schienen gewälzt hatten. Nur durch die Bahn⸗ räumer der Maschine des Berliner Nachtschnellzuges ist derselbe erfaßt und glücklicherweise unschädlich gemacht worden, anderntheils würde, bei der bedeutenden Höhe des Viaducts, eines der entsetzlichsten Eisenbahnunglücke herbeigeführt worden sein, wenn der Zug mit seinen Insassen Nachts aus der schwindelnden Höhe hinabgestürzt wäre. Die Direction der Thüringischen Eisenbahngesell⸗ schaft sichert, wie der„B. C.“ berichtet, für die Entdeck ung des Thäters eine Belohnung von tausend Mark zu. Hamburg, 22. Oct. E. Haarburger, welcher be⸗ kanntlich der hiesigen Vereinsbank mit 165,000 M. durch⸗ ging, ist nach einer hier eingetroffenen offiziellen Depesche bei seiner Landung in Alexandrien sammt seiner Geliebten, Bertha Cohen, festgenommen worden. New⸗Rork. Nachrichten vom 23. October zufolge ist die Stadt Iquique(in Peru) fast gänzlich niedergebrannt. Landwirthschaftliches. — Die heurige Ernte ist in unserer Gegend eine recht befriedigende gewesen und hat unseren Landwirthen eine reiche Einnahme an die Hand gegeben. Wir haben keine Sorge, daß sich Gelegenheit bietet, diese Einnahme zu verwenden; wohl aber befürchten wir, daß sie nicht auf zweckmäßige Weise verwendet wird. Ist es ja doch eine alte Erfahrung, daß die Landwirthschaft, wie alle Erwerbszweige deren Gewinn und Verlust zum großen Theil vom Zufall abhängen, nicht zu sparen weiß; der Ueberfluß wird vergeudet, am Mangel ist daun Gott und die Regierung schuld. Die Wirthe haben diesen Herbst eine recht gute, Kirchweih gehabt; auch sonst wird es schwerlich an an— deren Festlichkeiten fehlen, um Boden, Keller und Geldbeutel zu putzen. Und doch ist manche Gelegenheit geboten, den Ernte-Ertrag besser zu verwenden. So manche Lappenschuld ist diesen Herbst vielleicht noch billig abzutragen — im nächsten Herbst löscht sie schon das Feuer auf dem Herd und frißt Haus und Hof. Mancher Bauer läßt heuer im Wirthshaus das Gold in der Tasche klingen und gehören ihm nächstes Jahr, weil er Zins und Steuer nicht bezahlte, nicht mehr die Ziegel auf dem Dach und die Kuh im Stall.— Ist's aber nicht an dem, so braucht es noch lange keinen alten Topf, um das Geld zu vergraben, und keinen Unterhändler, um es auszuleihen.— Wie wäre es, wenn die Mist⸗ pfütze im Hof einmal ordentlich gepflastert und hergerichtet würde, bevor noch Jemand darin ersäuft; ich meine auch, auf den Aeckern wäre die Mistjauche besser als im Hofsumpf und auf der Straße. Oder, wie wäre es, wenn wir, weil wir einmal Geld haben, drainiren ließen; nothwendig wäre es schon ewig laug und gut ist es auch, und weil wir doch bald die Flur zusammenlegen müssen, so ist besser vorher als nachher drainirt. Zusammenlegen m üssen?— ei nun, mit Gewalt soll Keinem ein neu Ge⸗ wand geschenkt werden; wem seine Lappen und Flicken besser gefallen, mag sie behalten, zum— Fechten stehen sie auch besser.— Oder soll das Geld doch einmal anders angelegt werden, daß es auch tuͤchtig Zinsen trägt, da meine ich, gäbe es gar nichts Besseres, als daß der Junge dafür etwas Tüchtiges lernt. Wenn er auch weiter gar Nichts lernt, als tüchtig Rechnen, so bringt ibm das im Leben schon manchen Vortheil. Der Junge mag freilich Nichts davon wissen, SSS S eee — 1 — 5 ug mit seis inden Hoͤhe lb agischen Eisenbahnges richtet, für die Entd. von tausend Mark daarburger, welcher mit 465,000 N. dank fenen offiziellen Depsst sammt selner Gellehln rden. n 28. October zufolge t gänzlich niedergehnum tliches. rute ist in men de gewesen i ha reiche Einnahe an haben keine Suit, diese Einnahme zu schten wir, daß si verwendet wird. fahrung, daß die Wwerbspweige dere großen Theil vu sparen weiß) um Mangel ift i chuld. Die M recht gute Kit es schwerlich u um Boden, All Und doch it m Ernte⸗Ettrag beg de Lappenschub“ ch billig abnue f sch das n enn die Spiunstube und die„Stumpröck“ sind 9 Jungen Etwas hat lernen lassen;„wie viel Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.75— 4.25, Zwiebeln per plaisirlicher“. Aber es ist doch so, daß man linterher Dank davon hat, wenn man den lesser stünde es heute um mich, wenn mich nein Alter gezwungen hätte, mehr zu lernen“ — denkt dann der Junge, wenn er in die Sorgen kommt.— Beim Militär wird's ihm schon noch beigebracht,— ist die alte Redeus— ert; aber ich meine doch, es ist schlimm, wenn sin junger Mensch 20 Jahre mit Stroh im kopf herumläuft. Zudem wird beim Militär zus dem„dummen Bauernkerl“— so nennt Un der Unteroffizier— höchstens ein tüchtiger Soldat, aber mein Lebtag kein tüchtiger Bauer. Also meine ich, wir schicken den Jungen, weil wir es heuer thun können und weil wir ihn och im Winter nicht nothwendig brauchen, statt in die Spinnstube und in's Wirthshaus, auf ine landwirthschaftliche Schule und lassen ihn stwas Tüchtiges lernen. So wird auch das, pas uns unser Herrgott heuer bescheert hat, zuf die beste Weise angewendet und wahrlich Segen bringen. N Handel und Verkehr. Friedberg, 27. Oet. Wochenmarkt. Butter kostete per fd. M. 0.95— 1.10, Eier per St. 8 Pf., 2 Stück 15 Pf. Friedberg, 26. Oet. Fruchtbericht. Weizen M. 22., korn M. 20., Gerste M. 16., Hafer M. 15. Alle Preise zerstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 26. Oct. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.5— 1.10, Eier 1 Stück 7—0 Pf., 2 Stück 13 Pf., Käse „er Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar 35—50 Pf., Zühner per Stück M. 0.75— 1.00, Hahnen per Stück 50— 80 Pf., Gänse per Pfd. 50—60 Pf., Enten per Stück M. 1.50— 1.60, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 48—50 Pf., Kalbfleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 50—68 Pf., Schweinefleisch 68—00 Pf., Etr. M. 7.—8., Weißkraut 100 Stück M. 3—6. Grünberg, 23. Oet. Auf heutigem Wochenmarkt bostete der Centner Weizen M. 11.35, Korn M. 10.25, Gerste M. 8.05, Hafer M. 6.16, Erbsen M. 9.00, Samen M. 12.50. Lauterbach, 23. Oet. Am heutigen Fruchtmarkt bostete das Malter Weizen M. 21.36, Korn M. 20., Gerste M. 16.00, Hafer M. 12.29, Erbsen M. 17.50, Delsamen M. 22., Kartoffeln M. 4.20, Linsen M. 33. Frankfurt, 25. Oet. Viehmarkt. Angetrieben waren eirea 420 Ochsen, 300 Kühe, 400 Hämmel und 200 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 68-69 M., 2. Qual. 64— 66 M., Kühe 1. Qual. 58 bis 59 M., 2. Qual. 50—52 M., Kälber 1. Qual. 60 bis 62 M., 2. Qual. 50— 54 M., Hämmel und Schafe 1. Qual. 5860 M., 2. Qual. 40—50 M. Frankfurt, 25. Oet. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 31.50, do. 1.(Berl. Marke) M. 29.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 28.75—24., ab unserer Umgegend M. 22.2550, do. fremder je nach Qual. M. 22.50— 23.25., Roggen je nach Qual. M. 22., Gerste M. 15.50— 19., Hafer M. 13.75—15., Kohl⸗ samen M. 27.—28., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16. bis 18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmt⸗ lich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. Die Direction der Oberh. Eisenbahnen macht bekannt, daß vom 24. d. Mts. an bis auf Weiteres einfache Billete, welche an Sonn- und Feiertagen an irgend einer Station oder Haltestelle der Oberh. Bahnen nach Gießen gelöst werden, zur Hin- und Rückfahrt an dem gleichen Tage und in der Wagenklasse, auf welche das Billet lautet, berechtigen. D. Frankfurt a. M., 26. Oct. 1880. Die Tendenz war heute wenig günstig. Man eröffnete auf Grund des Reichsbankausweises, der gute Aufnahme fand, in ziemlich fester Haltung, um später langsam zu ermatten. Das Geschäft vermochte keinen großen Umfang zu gewinnen. Ohne Zweifel dürfte die Politik an der heutigen Ver⸗ änderung der Tendenz unschuldig und dieselbe lediglich durch die inneren Börsenverhältnisse herbeigeführt sein. Die letzte Haussebewegung hatte wieder eine so einseitige Position geschaffen, daß eine Reaction naturgemäß ein⸗ treten mußte. Creditactien— gestern Abend 239¼— bewegten sich zwischen 2388 ¼ und 237¾8. Staatsbahn⸗ actien— gestern Abend 237⅛— gingen zwischen 237½ und 237 um. Lombarden notirten 70. Oesterr. Bahnen waren nahezu sämmtlich nachgebend. Galizier verloren 2 fl. Auch deutsche Bahnen stellten sich niedriger. Oesterr. Prioritäten ruhig. Ausländische Fonds blieben relativ behauptet. Deutsche Staatsfonds fest. Banken schwächer. Wechsel billiger. Privatdisconto 4%. N Verloosungen. 4p Ct. Anlehen der Stadt Augsburg v. 1872. Ziehung vom 1. October 1880.—. Heimzahlung sofort. Lit. A. Nr. 144 455 662 856 983 1052 79 180 205 334 488 à M. 1200. Lit. B. Nr. 141 240 409 36 609 740 1021 153 410 44 à M. 600. Lit. C. Nr. 41 161 217 668 719 62 1075 157 86 349 493 597 à M. 300. 9 ApCt. Anlehen des Cantons Freiburg v. 1 879. Ziehung am 1. Oct. 1880. Heimzahlung am 2. Jan. 1881. Nr. 82 581 628 707 87 856 1220 35 606 30 873 2173 648 842 49 63 961 3029 87 140 à Fr. 500. Nr. 3401 569 618 99 713 934 4094 121 360 466 959 82 5318 6111 248 501 92 628 53 71 988 7178 386 614 711 877 8132 97 381 637 722 850 9049 125 377 82 609 733 845 912 80 10481 11273 658 716 44 935 71 12100 543 684 793 803 25 918 41 13303 990 14055 100 87 329 43 552 15055 82 135 265 83 357 451 86 603 849 16091 309 66 521 54 61 767 93 831 920 60 17362 470 490 18249 605 39 864 19136 280 306 11 14 75 407 581 20029 52 65 69 369 522 609 67 21031 225 386 450 68 83 639 76 724 67 834 93 955 22011 21 150 340 à Fr. 1000. Literarisches. Daheim. Nr. 3 enthält: — Die dritte Abtheilung. Von Th. H. Pantenius.— Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen. Ori— ginalzeichnung von C. Schweitzer.— Handwerksburschen und Vagabunden. Von H. Ferschke.— Ein Gottesge⸗ richt. Erzählung aus dem Seeleben von R. Werner. III. — Aus dem alten Rom. Mit 2 Illustr.— Kulturbilder aus Kärnthen. Von L. Herwath von Bittenfeld. 1. II. — Am Familientische: Der deutsche Palästinaverein.— Severa.(Fortsetzung.) Rechtsrath. Mit einer illustrirten Beilage. Geld⸗Cours. Frankfurt am 26. October 1880. 20»Frankenstücke M. 16 13—17 do. n%„ 16 11—15 Englische Sovereigns.„ 20 30-35 Russische Imperiales. 7 16 72 Ducaten. 8„ 9 58—63 arr. 1 o. Dollars in Gold v 14 21—24 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ 1½ Dutzend„ „ Dutzend„ ee Die Expedition des Anzeigers. Aufgebot. 3588 Die Erben des Andreas Schneider des zweiten efrau Katharina eb. Simmrock zu Ober-Mörlen, 7 U 1 Haben ortsgerichtlich bescheinigt, daß die Letztere nach— stehende nöch im Grundbuch auf den Namen der Adam Simmrocks Erben stehende Parzellen: Flur XXIII. Nr. 945, Flur XIX. Nr. 454, Flur XXIV. Nr. 723, Flur VI. Nr. 61, Flur VI. Flur XXX. Nr. 294 Flur XXXII. Nr. 55, Flur XX VI. nufgefordert, wweise sich über klären, als sonst Eintrag in das * Nr. 279, Flur XXVI. Nr. 164, Flur XXV. Nr. 419 länger als vierzig Jahre in ungestörtem Besitz gehabt hat. Auf Antrag derselben werden Diejenigen, welche Ansprüche an die erwähnten Immobilien haben, ins— besondere Mörlen, zuletzt in der Umgegend von Elberfeld, ein Miterbe des Adam Simmrock oder die Erben desselben ihre Ansprüche binnen 2 Monaten, vom dieses an, geltend zu machen, beziehungs— Anerkennung des Erwerbtitels zu er— dieser Antrag angenommen und die zum Mutationsverzeichniß erforderliche Ur⸗ Funde ausgestellt wird. Bad-Nauheim am 18. Oetober 1880. Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauheim. Allwohn. ersten Erscheinen Schütz, Gerichtsschreiber. Oeffentliche Zustellung. 3424 Der Handelsmann Gerson Schulhof von Fried⸗ berg klagt gegen den Landwirth Peter König XV. von Ober-Mörlen, jetzt unbekannt wo? abwesend, wegen Forderung für Guͤterkaufschilling mit dem Antrage auf Verurtheilung er ir erichtlichen Anweisung vom 7. Mai 1879 aufgeführten eträge 50 Mark 40 Pf. nebst betr. Zinsen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Bad⸗ Nauheim den 21. Dezember 1880, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schütz, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Feinster Vorsch-Leberthran, ffast geruch⸗ und geschmacklos in Flaschen a 60 Pfennig, M. 1. und M. 1.70. 5 Derselbe eisenhaltig M. 1 per Flasche. 1760 J. A. Windecker, Hof⸗ Lieferant. Nr. 150, Flur XVII. Nr. 338, der abwesende Jacob Simmrock aus Ober⸗ des Beklagten zur Zahlung der in der Guts Verpachtung. 3618 Die Verpachtung der Grundstücke der 2. Pfarrei Friedberg in der Gemarkung Friedberg vom 21. v. M. ist genehmigt. Die Pachter werden hiermit aufgefordert, binnen 14 Tagen— bis zum 11. November aus bedungene Bürgschaft zu leisten. Friedberg den 26. October 1880. Für den evang. Kirchenvorstand: Ba u r. ——— E — 5 Hafer⸗ Lieferung. Freitag den 29. October d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die Lieferung von 20 Malter Hafer für den städtischen Faselstall öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 25. October 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. E nern . 1 Bekanntmachung. Nach einer neuerdings ergangenen Verfügung Fürst⸗ licher Rentkammer zu Braunfels sollen in Zukunft bei allen Rückständen zur Rentamtskasse, welche nicht inner⸗ halb dreier Monate nach dem Fälligkeitstermin eingehen, Verzugszinsen in Anrechnung kommen. Wir machen das betheiligte Publikum hierauf aufmerksam, indem wir gleichzeitig die baldige Einzahlung der fälligen Pacht, Holz⸗ und Grasgelder in Erinnerung bringen. Nur Donnerstags ist Zahltag. Hungen den 25. October 1880. Fürstliches Rentamt. 3619 Demme. RNoheßbückinge frisch eingetroffen bei 5 3597 8 Wilhelm Fertsch. 2 Moiréz, leinene und Apaka-Schürzen. Unterröcke, Fücher, Fächerhalter, bänder, Ledergürtel, Aufsteckkümme, Kragen⸗ und Man⸗ schettenknöpfe sowie Portemonnaies billigst bei a 12 K. Friedrich. — die Rockhalter, Strumpf⸗ Zimmer mit Cabinet Näheres bei Wilh. Bernbeck. 2 Aecker in der Nähe der Vorbach'schen Mühle werden zu vermiethen gesucht. Friedberg den 22. Oetober 1880. 3573 per 1. November zu miethen gesucht. 362⁵ Jacob Dörr. Macé-landschuhe, rauhlederne Handschuhe, sowie Militär- und halbseidene Handschuhe 3245 billigst bei K. Friedrich. Limburger Käse, 3231 Bayr. Rahm Käse, Holl. 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Mts. statt. 3616 r Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1— N Corsetten 87 K. Friedrich. zu vermiethen. Näheres bei der Exp. d. Anz. 3620 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. —— r