lion Rriedbung: 5 ö 0 Pf., empfehlt dulsersraße 9), at, lb zu inen noch ep äber l Rudelins. ———— Nudeln —— 1 necaroni, d Mira elm Fertsch. re Feuer- nen dt. c. n as Stück 20 Pf. nö. i und Umgegend. E Bernbeck: wässerter l, 8 7 geln Ferch. billigste bei e da olhucker Candis, bonbons, werden. 50 00 10 dafi e a b 7 5 Samstag den 28. Februar. hessis Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. M26. er Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Kreisblatt für den Kreis Kriedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 2.— — 55———— Amtlicher Theil. Gekanntmachung, den Obstbaumwärter⸗Cursus an der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Provinzial⸗Vereins Oberhessen zu 5 Friedberg pro 1880 betreffend. Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter wird im laufenden Jahre wieder ein Obstbaumwärter Cursus dahier abgehalten werden. Es umfaßt der Cursus die Zeit vom 15. März bis 24. April laufenden Jahres einschließlich, mit Unterbrechung von einer Woche während der Oster— feiertage, sowie im Herbste vom 16. August bis 4. September. Der Unterricht wird von tüchtigen Lehrkräften ertheilt und umfaßt: 1) Geschäfts⸗ rechnen und kleinere Geschäftsauffätze, wöchentlich 4 Stunden; 2) Grundzüge der Pflanzenernährung, wöchentlich 4 Stunden; 3) Sbstbaulehre, wöchentlich 4 Stunden; 4) Obsikunde, wöchentlich 2 Stundenz 5) practische Uebungen, wöchentlich 20 Stunden. Der Unterricht wird durch eine reiche Sammlung der besten Lehrmietel und Instrumente unterstützt. Die praectischen Uebungen werden nach einem bestimmten Plane in dem zu diesem Zwecke angelegten pomologischen Garten der Ackerbauschule vorgenommen, wie auch außerdem mehrere größere Obstbaumschulen dabier zur Benutzung kommen. Wöchentlich findet eine Excursion nach benachbarten größeren Baumanlagen statt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. Für Kost und Logis haben die Schüler selbst zu sorgen. Wollen Schüler in freien Stunden in dem pomologischen Garten thätig sein, so erhalten sie hierfür entsprechende Zahlung. Anmeldungen find möglichst bald und längstens bis zum 12. März laufenden Jahres an das unterzeichnete Curatorium oder an Herrn Reallehrer Lang dahier einzureichen. Etwaige Anmeldungen bei den landwirthschaftlichen Bezirksvereinen oder den Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir uns gefälligst übermitteln zu wollen. Friedberg den 24. Februar 1880. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Küchler. Schmidt. Betreffend: Die Abhaltung eines Obstbaumwärter-Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1880. Friedberg am 21. Februar 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbauschule dahier empfehlen wir Ihnen, Leute Ihrer Gemeinden, welche sich zur Ausbildung als Obstbaumwärter eignen, zum Eintritt in den am 15. März laufenden Jahres beginnenden Unterrichts Cursus zu weranlassen und uns über den Erfolg Ihrer Bemühungen bis zum 10. März laufenden Jahres zu berichten. Würde sich einer oder der andere mittellose zunge Mann entschließen, an dem Cursus sich zu betheiligen, um nach der Hand sich in seiner Gemeinde als Obstbaumwärter zu beschäftigen, so wird gewiß der Gemeinderath in wohlverstandenem Interesse der Gemeinde sich zur Bewilligung einer entsprechenden Unterstützung aus der Gemeindekasse bereit finden lassen. Auf diesbezügliches Nachsuchen werden an gut empfohlene junge Leute auch Stipendien aus der Kasse des land⸗ wirthschaftlichen Bezirksvereins bewilligt. Wenn Gemeinden Obstbaumanlagen besitzen, erscheint es passend, den Feldschützen deren Pflege zu über⸗ wagen und diese zu dem Behufe als Obstbaumwärter ausbilden zu lassen. Den Ihnen unter Kreuzband zugehenden Abdruck der genannten Bekannt- machung wollen Sie in den Publikationakasten einheften. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstacdt. Der Oberamtsr. May in Alten stadt wurde zum Oberamtsr. in Hungen ernannt. — Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 5, enthält: Schmuggels seien getroffen. Nach unerheblicher Debatte wird der bezeichnete Etat genehmigt. Bei dem Etat des Reichs Eisenbahnamts fragt Berger an, wie weit die Vorarbeiten für das Reichs- I. Einberufung der zweiten ordentlichen Landes-Scynode. IL, III., IV. und V. Uebersicht der für 1880 geneh⸗ migten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Lauterbach, Bekanntmachung wegen der Communalumlagen der israel. Religem. Biblis für 1879, Uebersicht der für 1880 ge⸗ nehmigten Umlagen än den Gemeinden der Kreise Offen bach und Mainz. VI. Ermächtigungen zur Annahme unk zum Tragen sremder Orden. VII. Diensinachrichten. Dem J Keilmann aus Gerns⸗ heim wurde das Patent als Geomeler 2. Kl. für den Kr. Groß⸗Gerau ertheilt; der Schulamtsaspirantin Hill aus Biedenkopf eine Lehrerinßtelle zu Pfungstadt übertragen. VIII. Cbarakterertheilungen. IX. Concucrenzeröffnusgen. Erledigt sind: Die Lehrer⸗ stelle zu Bernshausen, Gehalt 900 M.; das Präsentations⸗ recht steht dem Grafen von Schlitz zu. Die Lehrerstelle zu Bonsweiher, Gehalt 900 M.; das Concurrenzausschreiben in der Beilage Nr. 26 des Regblattes. von 1879 wird zurückgezogen. Die Lehrerstelle zu Staufenberg, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Ruttershausen, Gehalt 900 M. X. Sterbefälle. Gestorben sind: der Forstwart Sauer zu Lehrbach; der Forstwart Bormutb zu Grebenau; der ev. Decan Keim zu Worms; der Oberst v. Bechtold zu Darmstadt; der Oberamtsrichter Cellarius zu Hungen; der ev. Pfarrer Schuckmann zu Schornsbeim; der Schullehrer Maul zu Ruttershausen; der Hauptmann Stieler zu Darm⸗ stadt; der Landrichter Menges zu Beerfelden. Berlin. Dem Bundesrathe ist vom Reichs- kanzler der Entwurf einer Anweisung, betreffend den zum Zwecke der Einziehung von Gerichtskosten unter den Bundesstaaten zu leistenden Beistand, nebst einer bezüglichen Denkschrift vorgelegt worden. — 25. Frbr. Reichstag. Nach Verlesung der Eingänge solgt der Etat des Reichsschatzamtes. Bei§ 26 weist Richter auf die seit Einführung der Zollreform eingetretene Zunahme des Schmuggels hin. Bundescommissar Burchardt erwiederte, alle ersorderlichen Maßregeln zur Bekämpfung des Eisenbahngesetz gediehen seien und wann die Einbringung desselben zu erwarten sei. Bundes- Commissar Körte erwiedert, Preußen habe bei dem Bundesrath beantragt, eine Commission zur Auf⸗ stellung eines Reichs Eisenbahngesetzes über das, Eisenbahnwesen zu ernennen. Diesem Antrage waren als Material drei Gesetzentwürfe beigefügt, betreffend die Regelung des Reichseisenbahnwesens überhaupt, betreffend die Bildung eines Reichs- eisenbahnrathes und betreffend das Reichseisenbahn— verwaltungsgericht. Der Bundesrath habe den Antrag au die bezüglichen Ausschüsse verwiesen. Rickert verlangt eine größere Exleichterung der Localbahnen in ihren Verpflichtungen gegenüber der Post, Telegraphie und der Militärverwaltung. Bundescommissar Körte sagt die möglichste Berück— sichtigung zu. Der Etat des Reichseisenbabnamtes wird genehmigt. Bei dem Etat der Zölle und Der Bankpräsident weist auf die solide Fundirung der Bank hin. Die Prineipien, wonach dieselbe geleitet werde, seien und würden nicht aufgegeben und hätten in hestigen Krisen und drei großen Kriegen gegenüber sich bewährt. Es sei darüber nur eine Stimme. Bamberger bemängelt das Verfahren der Bank hinsichtlich der Wechsel⸗ conten, welches mit den sonstigen Verwaltungs- principien in Widerspruch stehe und das Institut schädigen müsse. Der Bankpräsident rechtfertigt wiederholt das Verfahren der Bank vom commer— sciellen Stadtpunkte aus. Der Etat wird eben— falls genehmigt. — 26. Frbr. Großfürst Nikolaus von Ruß⸗ land, der Bruder des Kaisers, der seither von Petersburg verbannt war, traf geslern auf der Durchreise hier ein. Heute Abend reisen Groß— fürst Nikolaus und der Herzog von Edinburgh gemeinsam nach Petersburg ab. — Nach einer dem Bundesrathe zugegangenen Berechnung betragen die Matricularbeiträge pro Rechnungsjahr 1880/81 97 Millionen Mark, Verbrauchssteuern und Aversen kritisirt Delbrück die Veranschlagung der einzelnen Einnahmeposi-⸗ tionen und gibt anheim, das Capital der Ein- nahmen an die Budgetcommission zu verweisen. Rickert stellt einen dahingehenden Antrag. Bundes- commissar Burchardt rechtfertigt die Veranschlagung. Das Capitel der Einnahmen aus den Zöllen und Verbrauchssteuern wird nach dem Antrage Rickert's an die Budget⸗Commission verwiesen. Nach un⸗ erheblicher Debatte wird der Etat der Zölle genehmigt. Der Etat des Spielkartenstempels wird ohne Debatte bewilligt. Der Etat der Wechselstempelsteuer und statistischen Gebühr wird nach unerheblicher Debatte genehmigt. Der Etat der Eisenbahnverwaltung ruft keinerlei Debatte hervor, Es solgt der Etat der Bankverwaltung. also 7¼0 Millionen mehr als im Vorjahr. Karlsruhe, 25. Febr. Zweite Kammer. Gesetzentwurf, betreffend die allgemeine wissenschaft⸗ liche Vorbildung der Geistlichen. Staats minister Turban erklärt das Einverständniß der Regierung mit dem von der Commission beantragten Zusatze, wonach durch Regierungsverordnung festzustellen ist, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen auswärtigen Geistlichen die öffentliche Ausübung kirchlicher Functionen aushilfsweise und vorüber⸗ gehend zu gestatten sei. Die Vorlage wird mit dem Commissionszusatze einstimmig angenommen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 26. Febr. Die„W. A.“ meldet: In Folge des mit- getheilten Zusammenstoßes zwischen einer auf einem Uebungsmarsche begriffenen Compagnie und einer bewaffneten Bande in der Nähe von Plewlje wurden Streifzüge angeordnet, bei welchen die Banden, von denen die eine sich einer Hammel⸗ heerde bemächtigt hatte, bereits zerstreut gefunden wurden. Seither ist die öffentliche Ordnung un- gestört geblieben. Die Truppencommandanten traten sofort mit den türkischen Behörden in's Einvernehmen. Pest. Das vom ungarischen Finanzminister für Szegedin und die Theißregulirung mit der Creditanstaltsgruppe vereinbarte Anlehen per 40 Millionen effectiv, ist vierprocentig. Außerdem find 2 pCt. für Treffer reservirt; der Haupttreffer beträgt 100,000 fl. Die Titres haben die Form von Hypothekarbriefen. Die Creditanstaltsgruppe übernimmt vorläußg 20 Millionen six und behält sich für die restlichen 20 Millionen die Option vor. Frankreich. Paris. Der„Soir“ erfährt, der Ministerrath habe entschieden, daß, wenn die Prüfung der Hartmann betreffenden Documente dessen Identität dargethan und das Verbrechen festgestellt haben sollten, die französische Regierung der Auslieferung Hartmann's zustimmen werde. Großbritannien. London. Die„Times“ dementirt das Gerücht von einer nahe bevor- stehenden Auflösung des Parlaments und fügt hinzu, die Auflösung trete schwerlich vor Schluß der gegenwärtigen Sesston ein, wenn die Regierungs- vorlage, betressend die Verhinderung der Obstruc tion durch die Opposition unterstützt werde. Türkei. Konstantinopel, 25. Febr. Der britische Consul Blunt in Solonichi erhielt neuerdings eine Mittheilung des Obersten Synge aus Niko, worin derselbe um Uebersendung von 15,000 Pfund bittet. — 25. Frbr. Die Polizei saisirte bei einem Individuum, welches sich Papadopulos nennt und unter britischem Schutze zu stehen vorgiebt, Bomben und Höllenmaschinen. Man vermuthet, daß ein Attentat auf den Sultan beabsichtigt war. Mehrere Personen wurden compromittirt. Untersuchung ist eingeleitet. Rumänien. Bukarest, 24. Frbr. Die Kammer der Deputirten nahm den Organisations- Entwurf für die Dobrudscha mit einem Amen- dement an, wonach das Grundeigenthum bis zum Zustandekommen eines Special-Gesetzes nach den türkischen Gesetzen zu behandeln ist. Rußland. Petersburg. Der Wiener Berichterstatter des„Daily Telegraph“ meldet von hier: Ich vernehme aus guter Quelle, daß den Tag nach der Explosion im Winterpalast, Nach- mittags, nach dem Dankgottesdienst in der kaiser- lichen Capelle ein Conseil abgehalten wurde. Diesem Conseil wohnten die begünstigteren und intimeren Berather des Zaren, sowie der Thron- solger, Fürst Gortschakoff und Fürst Usupoff bei. Der Kaiser, welcher sich in einem Zustand großer Aufregung befand, kündigte seinen festen Entschluß an, zu Gunsten seines Sohnes abzudanken, ob- gleich dessen liberale Tendenzen die gegenwärtige Agitation aufgemuntert hätten. Sein eigenes System habe jedoch augenscheinlich flasco gemacht und bleibe ihm nichts Anderes übrig, als seinen Sohn zu ersuchen, ihm die Last der Regierung abzunehmen und sein neues régime zu erproben. Der Thronfolger war aufs Tiesste bewegt und bat seinen Vater sußfällig, seinen Entschluß reiflich zu erwägen. Das gesammte Conseil schloß sich den Bitten des Thronfolgers an. Nach einer über- aus bewegten Scene ließ sich der Kaiser über— reden, für den Augenblick wenigstens keinen Schritt in dieser Richtung zu unternehmen, allein er scheint seine ursprüngliche Absicht darum nicht auf— gegeben zu haben.— Offenbar in Verbindung hiermit steht, was ein Petersburger Correspondent des„Tagebl.“ meldet: Nachstehendes Gerücht beschäftigt seit gestern aufs Lebhafteste die Ge— müther der Wenigen, denen es bisher bekannt geworden. In der Druckerei der zweiten Abtheilung und der kaiserlichen Kanzlei für Gesetze und Ukase, sollen bereits seit vierzehn Tagen besonders hier— zu Auserwählte und als zuverlässig bekannte ordnet werden.— Der Krieg der dritten Coalition verlief sachen beschäftigt sein. Da das ganze Unter⸗ personal an Ort und Stelle verpflegt und auch Nachts nicht herausgelassen wird, konnte das Factum völlig verborgen bleiben. Ueber den Inhalt der Drucksachen herrschen jedoch nur Vermuthungen. Man glaubt, es handle sich um Reformen, ausgearbeitet vom Minister Walujeff, mit denen der Kaiser am Jubiläumstage sein Volk beschenken und überraschen wolle. Durch die mittlerweile stattgehabten Ereignisse im Winter palais sei jetzt Alles aufs Unbestimmte hinaus- geschoben. Ich theile das ganze Gerücht genau so mit, wie es mir von verschiedenen Seiten er- zählt und versichert wurde. — 26. Frbr. An Stelle des General gouvernements in Petersburg tritt eine Ober- leitungs-Commission unter selbständiger Direction und Führung des mit weitesten Vollmachten aus- gerüsteten Generals Grafen Loris Melikoff, um energisch dem revolutionären Treiben ein Ende zu machen. Der bisherige Generalgouverneur bleibt Truppencommandant. Der Commission ge— hören Delegirte verschiedener Ressorts an, welche den Anordnungen des Chefs Folge zu leisten und die Mitwirkung der bezüglichen Ressorts zu er; leichtern haben. — Bezüglich des Attentats erfährt man weiter: Der vierte noch immer verschwundene Tischler war dem Obertischler des Palais von einem bekannten Tischler aus der Stadt besonders empfohlen und daraufhin vor zwei Monaten engagirt worden. Bei seiner Vernehmung hat jetzt der Stadt. tischler ausgesagt, daß er seinen Protegé gar nicht gekannt und ihn nur in's Palais empfohlen habe, weil jener ihm dafür ein Douceur versprochen und auch nach vollzogenem Engagement zehn Rubel bezahlt habe. Danach kann nunmehr über den Urheber des Attentats kein Zweifel mehr herrschen. i Amerika. Washington, 26. Frbr. Der Senat hat nach lebhafter Debatte die Ab- schaffung des Gesetzes, welches den ehemaligen Conförderirten den Eintritt in den Dienst der Unions-Armee untersagt, genehmigt. New Nork, 25. Frbr. Die in Utika zusammengetretene Convention des Staates New⸗ Nork sprach sich zu Gunsten der Präsidentschafts- Candidatur Grants mit einer Majorität von 37 Stimmen aus. Aus Stadt und Land. Friedberg.(Verspätel). Am 13. Febr. d. J. sprach Rechisanwalt Curtman im hiesigen Volksbildungs verein. Eine zablreiche Versammlung lauschte in gespanntester Auf⸗ meiksamkeit und mit dem lebhaftesten, stels sich sieigernden Interesse dem anderthalbstündigen Vortrage. Man ist zwar gewohnt, von dem Vortragenden nur Vortreffliches zu hören; der diesmalige Vortrag ist aber wohl das Vollendeiste unter dem vielen Guten, was wir von demselben schon zu böten Gelegenheit hatten. Redner hatte sich eine gar übe Zeit aus der deulschen Geschichte ausgewähltz es war der Fall des heiligen römischen Reiches, das„weder heilig, noch römisch, noch reich“ war. Es mußte unlergeben. Seine Zeit war gekommen, das Reich mit den mehr als 300 Staaten und Stääichen und Reichskö pern in ihrer bei dem größten Theile gar armseligen Selbstherr⸗ lichkeii. Es batte keine Berechtigung mehr in der geschicht⸗ lichen Entwickelung der europäischen Staaten. Wir weinen seinem Hinscheiden keine Thräne des Bedauerns nach. Aber wie es unterging welche Zeit der Schande und der Schmach das war, das wußte Curiman meisterbhaft zu schildern. Und wenn Redner in treffenden, markigen Worten Per— sonen und Zustände nach Gebühr kennzeichnete, da senkte wohl mancher Zuhöter beschämt die Augen, als wäre es am besten in den Boden zu versinken, während einem andern unwillkübrlich die Faust sich ballte, als müßte sie dreinschlagen bei all der Niederträch ligkeit und Schurkerei die sich da breit und geltend machte. Im Jahr 1796 finden wir Oesterreich sast allein im Kriege mit Frankkeich. Erzberzeg Karl kann trotz seines Feldherentalentes und einer Siege sein Vaterland nicht retten; es solgte Schlag auf Schlag. Im Flieden von Campofsormio verzichtete Oecstereich auf seine Niedetlande und auf Mailand.— Die zweite Coaluion kam gegen Frankreich zu Stande. Der Sieg ist schlüßlich auf Frankceichs Seite; der Friede zu Lüneville 1801 überlieferse das ganze linke Rheinufer an Frankreich; die inneten Angelegenheiten Deuischlands sollien durch einen eigenen Ausschuß, der Reichsdeputation, ge- rasch; die Gefangennehmung des österreichischen Generals; Mack bei Ulm und die Dreikaiserschlacht bei Austerlitz führten bald den Frieden von Preßburg(1805) berbei, durch welchen Oesterreich die größten Verluste erlin. Als nun Oesterreich ganz niedergeworsen war und das Reich sich aufgelöst Arbeiter mit der Anfertigung umfassender Druck. hatte, als der Ryeindund gegründet und seine Fürsten er⸗ 9— — nannt waren, da kam auch Preußen, das seit dem Frieden von Basel(1795) neutral geblieben war, an die Reihe. Von Napoleon aufs Empörendste behandelt, erklärte Preußen 1806 an Frankreich den Krieg. Den Schlachten bei Auer⸗ flädt und Jena, bei Preußisch Eilau und Friedland folgte am 7. Juli 1807 der Frieden von Tilsit, durch den Preußen die Hälfte seiner Länder und fünf Mill. Menschen verlor. Unser armes Vaterland lag nun ganz und gar zu den Füßen des gewaltigen und übermüthigen französischen Imperators. Aber wenn auch Preußen gefesselt auf dem Boden lag und wenn bei seinem Falle Jämmerlichkeit und Verrath und Feigberzigkeit eine gar traurige Rolle gespielt hatten, so konnte Reoner doch schon die Morgenröthe einer besseren Zeit heranleuchten lassen. Das Land das von einem Haugwitz und Genossen an den Rand des Verderbens gebracht war, hatte auch schon Namen aufzuweisen wie Blücher, Dork, Scharnhorst, Schill, Gneisenau und Andere, die am vaterländischen Himmel bald als Sterne erster Größe glänzen sollten. Bürgermuth, Bürgerkraft und Bürgertreue knüpfen an den Namen Hans Joachim Nettel⸗ beck sich an. Eine bessere Zeit konnte, mußte kommen. Und damit die Verbindung mit unserer Gegenwart voll⸗ fiändig hergestellt ist, erfahren wir, wie der zehnjährige Prinz Wilhelm, unser jetziger Kaiser, mit dem 1. Januar 1807 in's preußische Heer eintrat. Wir freuen uns da⸗ rauf, in späteren Vorträgen Curtman's die fernere Ent⸗ wickelung unseres deutschen Vaterlandes zu hören und wünschten nur, daß sein Vortrag vom 13. Februar auch weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden könnte. Gießen. Als Geschworene für das 1. Quartal wurden ausgelost: 1) A. Schlörb in Schotten. 2) G. K. Steuernagel in Groß Felda. 3) W. Pfarcer VI. in Villingen. 4) F. Knöß in Freienseen. 5) A. Vorbach in Holzhausen. 6) J. Weber VI. in Eschenrod. 7) Dr. E. Dittmar in Gießen. 8) Dr. F. Weiffenbach in Gießen. 9) F. Jost in Nidda. 10) J. Fischer in Gießen. 11) J. Fritzel in Schwalheim. 12) W. Koch in Kohden. 13) N. Stamm in Sießen. 14) G. H. Fr. Laib in Gießen. 15) Chr. Liebrich daselbst. 16) J. F. Zöller das. 17) J. Gtaulich in Oberbreitenbach. 18) K. Jughardt 1. in Gießen. 19) A. v. Jungenseld daf. 20) J. Hahn daf. 21) J. Koch in Stockheim. 22) G. A. Kißner in Schotten. 23) J. H. Keck in Gießen. 24) G. Ramspeck in Alsfeld. 25) Fr. Hensel in Okarben. 26) K. H. Chr. Schulze in Gießen. 27) B. Schirmer in Alsfeld. 28) H. Walz in Vilbel. 29) W. Seuling in Gießen. 30) G. Thomas in Vilbel. Lorsch, 23. Febr. Gestern Abend wurde auf einen aus dem Wirihshbause heimkehrenden Einwohner ein Re⸗ volverschuß abgefeuert, welcher denselben in das linke Auge traf und ihm das Nasenbein zerschmetterte. Das Auge des Verletzten dürfte für immer verloren sein, es wird sogar an dem Aufkommen des Unglücklichen gezweiselt. Die That geschah, wie man hört, in ganz überlegter Weise und sollen Zwistigkeiten im Wirthshause die Ursache dar von gewesen sein. Der Thäter ist verhastet und wird de⸗ gerechten Strafe nicht enigehen. Mainz. Vor mehreren Jahren wurde in unserer Nachbarschaft ein bedeutender Diebstahl ausgeführt und suchte sich der Dieb durch die Flucht nach Amerika seiner Strafe zu entziehen. Vor Kurzem kam der damalige Flüchtling wieder hierher und meldete sich bei Gericht, aber nicht um sich verhaften zu lassen, sondern in Amerika batte sich bei ihm die sonderbare Idee festgesetzt, daß durch Einführung der neuen Justizgesetze, seit dem 1. October 1870, auch solche Verbrechen der Verjährung anheimge⸗ jallen seien. Aus seinem Irrthum kam der Betreffende dadurch, daß die Behörde, bei welcher er sich gemeldet, so⸗ fort seine Verhaftung verfügte, so daß er fich demnächst hier zu verantworten haben wird. Mainz, 25. Febr. Der Rhein ist seit gestern wieder bedeutend gewachsen und steht ein weiteres Steigen bevor. Um zehn Uhr zeigte der Pegel eine Höhe von 2 Meter 56 Centimeter, um 12 Uhr bereits 2 Meter 60 Centi⸗ meter. Allerlei. Straßburg, 23. Febr. Der Polizei ist es trotz aller Anstrengungen nicht gelungen, der Persönlichkeit, welche Nachts auf der Straße Mädchen mit Dolchstichen ver⸗ wundete, habhaft zu werden. Der Geheimnißvolle soll sich nach Colmar begeben haben. Pilsen, 21. Febr. Heute hat sich in der Sachsen⸗ vorstadt ein enisetzliches Familiendrama eteignet. Die Frau des Mauters Simon Rak, die an momentanen Geistes⸗ flöcungen gelitten haben soll, hat in Apwesenheit(hres Mannes ihren jüngsten Kindern, dem vierjäbrigen Wenzel und zweijährigen Anion, mit einem Rasirmesser die Hälse durchschnitten. Hierauf begab sie sich auf den Boden und erhenkte sich an einem Balken. Göschenen, 25. För. Vom Gotthardtunnel ist nur noch eine Masse von 33 Meter zu durchbohren. Es wird rastlos gearbeitet. Die Verhältnisse sind der Arbeit günstig. Der Durchschlag erfolgt am 1. März. Handel und Verkebr. Frankfurt, 21. Febr. Marktbericht. Heu⸗ und Strohmarkt. Heu kostete je nach Qual. M. 2.— 3.50, Stroh M. 2.—3.40. Butter im Großen 1. Qual. das Pfd. 90 Pf., 2. Qual. 85 Pf., im Detail 1. Qual. M 1.20 2. Qual. M. 1.10. Eier, 100 Stück M. 6 50 bis 8., Kartoffeln M. 8—10, 100 Kilo, Ochsenfleisch das Pfd. 70 Pf., Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45—60 P.., Kalbfleisch 44—55 Pf., Hammelfleisch 40— 65 Pf. Schweinefleisch 65-70. Weißkraut das Stück 20— 25 ernicht Artikel 11 „Janua euen uns 5 e fernere Ent, zu böten und Februar auc n nm. 6 1. In colien. 96 Dartet VI. U. 5) J. Vorbah henrob. 7) br. bach in Gehen. Gießen. 110 J. togden. 15) N. dai in Gicßen. ler dal. 17). Jugharbt l. In ) J. Hahn bal. ner in Scholten. peck in Alsselb. Ehr. Schulze in 28) H. Walz in 0) G. Thomas wurbe auf einen nwohner ein Re⸗ das linke Auge tt. Dag Auge sein, es with chen gez weisel!. lerlegter Weise die Utsache dar e und wird de⸗ hure in unserer ausgefühtt und 9 Amerika seiner m ber bamalige sich bei Gerlich, shern in Amerika gesch, baß burch em 1. Octo der tung anheimge⸗ ber Belteffende gemeldel, fo et sich bemnächs tat gesem wie c Sleigen bevol. vol 2 Melt I nuf aun en. Ene, 10 günsit br. rich. 0 . f. Ou 11 eu⸗ und 0 2 300 —— Pf., Blumenkobl 60— 90 Pf., Wirsing 15— 20 Pf., Rothkraut 20—30 Pf. Hahn M. 1.40—2., Huhn M. 1.60— 2.30. Ente M. 2.50— 3, Taube 50— 60 Pf., Welsche M. 5 11, Kapaunen M. 3. Brodpreise vom 1. bis 16. März. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Butzbach un verändert. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 2 Kilo 59 Pf. 1 38 „ 5 172 6 Erste Sorte 2 Kilo 58 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 52 Pf. 97 1.** 1 26 . 172 75 15„— 7 7 77 13 Dritte Sorte Brod 2 Kilo 46 Pf., 1 Kilo 23 Pf. Bei Ch. Ph. Keßler dritte Sorte Brod 47 Pf. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. März. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. In Bad⸗ Nauheim Kalbfleisch ½¼ Klio 44 Pf., Samuel Loeb Cervelatwurst ¼ Kilo 80 Pf. ** N„ bei Geld: Cours. Frankfurt am 26. Februar 1880. 20⸗Frankenstücke M. 16 20—24 do. in ½ 16 19—23 Englische Sovereigns„ 20 35—40 Russische Imperiales„ 16 7277 eee„ 9 51—56 „ al mareo 5„ 9 57—62 Dollars in Gold. 4 19—21 zu den billigsten Preisen Hosenträger, bei K. Friedrich. Lins en, Erbf en, Bohnen, bestkochende, Thüringer Waare, bei 70⁴ Georg Groß. ce Puutbücänge In der Phi lippi'schen Brauerei können noch einige Gebrau Träber abgegeben werden. 683 Paul Rudelius. Pariser unverbrennbare Feuer- anzündsteine. Ersparung an Kleinholz, Hobelspaͤhnen ꝛc. ze. Ein Stein ist monatelang zu gebrauchen. Das Stück 20 Pf. tnit Gebrauchsanweisung bei C. Th. Kranz. Niederlage für Friedberg und Umgegend. Kalbfleisch, Prima Waare, das Pfund 40 Pfennig, empfiehlt 716 Georg Hanstein, Kaiserstraße 97. Den. geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich in Nidda eine Lederhandlung errichtet habe und alle Sorten Leder nebst dazu gehörigen Artikeln zu billigsten Preisen vorräthig halte. 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M., Wiesbaden und Friedberg. 689 Frankfurt a. M.(H. 6415.) Annoncen in alle Zeitungen. I 2 VO GLE. Billige und reelle Bedienung. Wirksamstes Arrangement. 10 Liebfrauenstraße 10. Dr. med. Lutz. pract. Arzt, Chirurgus und Geburtshelfer in Gross- Karben im alten Schlosse. Feste Sprechstunden: Morgens Stotterer, auch solche welche andere Anstalten ohne Erfolg besuchten, finden in kurzer Zeit sichere Heilung in der Anstalt von Emil Denhardt senior in Bursstein- furt(Westfalen). Genaue Adresse. Honorar nach der Heilung. Notorisch Arme unentgeltlich. Prospect gratis. Geheilt 1191 Heilverfahren durch Preuß. Orden anerkannt. Zeugniß. Herrn Emil Denhardt sen. bezeuge ich gern, daß die von ihm angewandte Methode des Sprachunterrichts für Stotterer vollkommen rationell ist und sichere Erfolge erzielt. Mehrere von mir ihm zu⸗ f 505 bis 10 Uhr. gewiesene Patienten sind, zum Theil in überraschend kurzer Zeit, vom Stottern gänzlich geheilt, wogegen ich einen Mißerfolg zu beobachten nicht Gegelegenheit gehabt habe. Dr. C. Westphal, Königl. Professor und dirigirender Arzt an 695 der Königl. Charité zu Berlin. 688 Ein größeres Wildpret-, Geflügel und Delicatessen⸗ sucht ein einfaches, ge⸗ wandtes und arbeitwilliges Mädchen für in den Laden. Gef. Offerten unter L. 1364 an Rud. Mosse, Frankfurt a. M.(352/ôII.) Keine Exploston bei Petroleum Lampen mehr! Eine jede im Gebrauche befindliche Petroleumlampe kann in wenigen Minuten mit dieser, vom deutschen Reiche patentirten Sicherheitsvorrichtung versehen werden, is 60 Pfennig, bei 885 1 Friedr. Frick, Spengler. Eibisch- oder Althee-Zucker, vorzüglichstes Mittel gegen Husten und Heiserkeit, wird von 12 Pfennig an in jedem Quantum abgegeben in der alleinigen Niederlage von 545 F. Hilbrecht Wittwe. 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Verwandten und Bekannten machen wir hier— mit die traurige Mittheilung, daß unser innigst⸗ geliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwiegersohn und Schwager, der hiesige Bäckermeister Adam Engel, nach kurzem Leiden am 26. d. M., Abends 8 Uhr, im 41. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Friedberg, 27. Februar 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Sonntag den 29. Februar, Nachmittags um 3 Uhr. 711 Todes⸗Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß es dem All⸗ mächtigen gefallen hat, unser herzinnigstgeliebtes Söhnchen und Brüderchen Ludwig Arthur nach kurzem Leiden sanft und ruhig nach kaum vollendetem 1. Lebensjahre zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Bernhard Schwab, Wilhelmine Schwab, geb. Reich, nebst Kindern. Die Beerdigung findet Samstag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, statt. 692 70⁵ Concert zum Besten des Gustav⸗Adolf⸗Vereins Sonntag den 29. Februar im Saale des Hötel Trapp unter Leitung des Herrn Seminarlehrers Schmidt und unter Mitwirkung des Sängerchors des Schullehrer⸗Seminars und geschätzter hiesiger Künstler nnd Dilettanten. Programm. 0 M. Hauptmann. 1. Ehre sei Gott in der Höhe, Motette 5 2. a. Ihr lichten Sternre Curschmann. b. Frühlingslied 8 Mendels so hen. 3. Waldabendschein Chor.„„%/ ea. y ñm fh Schubert. . Schumann. 5. Quartett für Clavier, Violine, Viola und Cello. Mozart. eine ritt!!! Kücken. 7. O Maidle du bist mein Morgenstern, Chor. Volkslied. 8. Lützows Jagd, Chor. 355 C. M. v. Weber. 9. Waldvöglein 5 Lachner. 10. Clavier⸗Ouartett, II. Sas Mozart. 11. Festgesang an die Künstler, Chor mit Clavier Mendelssohn. Einzelkarten zu 1 Mark und Familienkarten für 3 Personen zu 2 Mark sind in den beiden Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Es circulirt keine Liste. Anfang 7½ Uhr. Geschäfts Empfehlung. 663 Den verehrl. Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich das Geschäft meines sel. Mannes unter Leitung meines Schwagers, des Maurermeisters Joh. Morschel, in der bisherigen soliden und reellen Weise fortbetreibe und bitte deshalb das dem Geschäfte früher geschenkte Vertrauen auch gef. auf mich übertragen zu wollen. Achtungsvoll J. Morschel Witwe. Für Consirmanden empfiehlt gute selbstangefertigte Hemden aus Madapolam mit Leinen-Einsatz von M. 3. an 709 Isidor Stern, Hemdenfabrik. 0 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse: Neue Mainzerstraße Nr. 3 befindet. Anerkannt gute Küche. Billige und prompte Bedienung. Frankfurt a. M. H. J. Simon. Regenschirme, von den billigsten bis zu den feinsten Sorten, r in Seide, Zanella und Alpaka, in großer Auswahl zu reellen Preisen bei K. Friedrich. 126 Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. 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Allen Freunden des Billardspieles zur Nachricht, daß ich ein sehr gutes Billard von F. Fürstweger Sohn in Mainz aufgestellt habe und lade zur gef. Benutzung desselben höflichst ein. f Eröffnung des Billardzimmers nächsten Sonntag. Ach tungs voll F. Weihl, Restaurateur. Turn⸗Verein. 696 Gesellige Vereinigung aus Anlaß des Stiftungs⸗ festes der Gesangs-Abtheilung des Turnvereins Samstag den 28. Februar, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Bierbrauers Binzel. Die Mitglieder und Freunde des Vereins sind hierzu eingeladen. 71 Der Vorstand. Das Turnen fällt heute Abend aus. Friedberger Casino. Sonntag den 14. März Concert à la Strauss von der Gießener Civil ⸗ Capelle mit darauf⸗ folgendem Tanz. 70¹ Der Vorstand. Sonntag den 29. Februar 1880 Niedermendiger Bier. Landwirthschaftliche Bezirks⸗Ver⸗ sammlung der Section Friedberg. Samstag den 6. März, Nachmittags 2¼ Uhr, soll zu Melbach im Saale der Frau Philippi eine Be⸗ sprechung stattfinden, wozu die Mitglieder des landwirih⸗ schaftlichen Vereins und alle Freunde der Landwirthschaft mit der Bitte eingeladen werden, sich recht zahlreich ein⸗ finden zu wollen. Tagesordnung: 1) Die Zusammenlegung der Grundstücke und Anlegung von Gewannwegen. 2) Welche Kartoffelsorten haben sich am besten bewährt! 3) Verschiedene Mittheilungen. Herr Kreisassessor Küchler will die Güte haben und die Frage 1 durch einen Vortrag einleiten. Ssödel am 23. Februar 1880. Der Vorsitzende der Section Friedberg: 675 Reg Stühle zu sehr billigen Preisen 91K Franck, Friedberg. Wollene und baumwollene Strickgarne in allen Farben und großer Auswahl empfiehlt billigst Heinrich Diehl, 707 Usagasse.* Strümpfe und Socken 102 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich.“ Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. O euli. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche! Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Grünewald, Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Abends 5½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. bei Aug 162 Einen kräftigen Hausburschen 720 sucht W. Gärtner, Burg. 1664 empfiehlt Wilh. Bernbeck. zur Juspection sämmtlicher Geräthe und Uniform. 718 Nach dem Ausrücken Versammlung in Stein- ö 5 — Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 9 und eine Beilage.) 4 ——————— 26— —* r—— 5 S