Haus: Fnabttg. 5 Aledberg 7 Oleßen. N r udorf 5 . Möbel. gung. 0. f. Februar im Uhr präels. orstand. 4 1b Neuwied. Jorstand. veht. Monatsver⸗ touimus. 23 lein zu Amtsrichters utsche Reicht 8 Kirchner altes Curk⸗ zen römischen lug Schott „Einfluß deb heit“. Leper lher; imfadt. 6 narlenvöge aide 195 U nat er/ eh 305 K—— 7 11 11 N 1 1 14 54 41 64 3 * Dienstag den 27. Januar. N12. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersaß mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Bekanntmachung. Betreffend: Gesuch des Vorstandes des Geflügelzucht-Vereins Worms um Gestattung einer Verloosung bei Gelegenheit einer im Monat März 1880 abzuhaltenden Geflügelausstellung. Großberzogliches Ministerium des Vornahme einer im März dieses Jahres mit einer Geflügelausstellung zu verbindenden Verloosung, Innern und der Justiz hat dem Vorstande des Geflügelzucht Vereins Worms die Erlaubniß ertheilt zur unter der Bedingung daß höchstens 12,000 Loose à 50 Pfennig ausgegeben und mindestens 60 Prozent des Brutto Erlöses hieraus zum Ankauf der Gewinn ⸗Gegenstände verwendet werden. Friedberg den 22. Januar 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einfäbrig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachten⸗ den Vorschristen mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach un⸗ vollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Ausenthalteort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das i 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen, 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat(nicht Briespapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. ein Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, aus zurüsten und zu verpflegen; b. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von böberen Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs⸗ Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schul⸗ zeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reisezeugnisse für die Prima der Gomnasien und Realschulen I. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatzordnung(I. Theil der Webrordnung vom 28. September 1875 — Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. Darmstadt im Dezember 1878. Großherzogliche Prüfungs Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer ein⸗ Spamer. 8 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Franz Heinrich Möser und Michael Libbach von Nieder-Erlenbach wurden als Feldgeschworene für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Philipp Herth und Franz Wetz von Rockenberg wurden als Feldgeschworene für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Die 55. 12— 17 bleiben unverändert. ligen Ausgaben 517,978 M.— Der erhielt einen Entwurf von Vorschriften betreffend den Schutz gewerblicher Arbeiter gegen Gefahren Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 2 veröffentlicht die Bekanntmachung über Aussführ⸗ ungsbestimwungen zu der Verordnung über die Vorbereitung für den Staatsdienst im Justiz: und Verwaltungsfache. Berlin, 23. Jan. Abgeordnetenhaus. Fort⸗ setzung der zweiten Lesung der Feld- und Forst⸗ Polizetordnung.§ 9(Strafandrohung gegen Den- jenigen, der von einem Grundstücke, auf welchem er sich ohne Besugniß befindet, auf Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, oder dem Ver- Im vorigen Jahre zählte der nämliche bote des Berechtigten zuwider ein Grundstück be. tritt) wird nach mehrstündiger Diskussion mit nommen.§ 10(Strafandrohung gegen Den- jenigen, welcher unbefugt über Grundstücke reitet, karrt oder fährt) wird angenommen mit einem Zusatzantrage Goetting, wonach die Verfolgung nur auf Antrag eintritt.§. 11 wird genehmigt mit einem einschränkenden Amendement 1 (Entwendung von Garten- und Feldfrüchten und anderen Bodenerzeugnissen) wird mit einem Zu⸗ satzantrage Windthorst angenommen, wonach die Verfolgung nur auf Antrag eintritt. Die folgen- den Paragraphen bis 24 bleiben unverändert. — Der Etat des Reichs amts des Innern schließt ab mit: Einnahmen 818,201 M.(7), fortdauernden Ausgaben 2 647,506 M., einma- Bundesrath 9971. 1— 111 5 Leben und Gesundheit.— Das Reichsamt verlangt 300,000 M. zur Betheiligung Deutsch- lands an der Melbourner Weltausfiellung. — Die neue Militärvorlage beschäftigt her- vorragend die Presse. Das hiesige Publikum ist vorherrschend dafür, weil ausreichende Kriegsrüst⸗ ung der beste Friedensschutz sei. g Ausland. Frankreich. Paris. Der Antrag auf volle Amnestie ist unterzeichnet von 49 Deputirten. Antrag 87 Unterschriften. e 23. Jan. Gestern war im Elysée Diner 14 1 einem mildernden Amendement v. Huene ange- unter Theilnahme Gambetta's, der Minister und der Bureauchess der Kammer; nach dem Diner fand größerer Empfang statt. AAItalien. Rom, 24. Jan. Der Senat nahm mit 125 gegen 83 Stimmen den auf⸗ Centralbureaus in Betreff Das Ministerium er- schiebenden Antrag des der Mahlsteuervorlage an. erachte mit der Verwerfung. tonte der Berichterstatter des Centralbureaus, er betrachte die Suspendirung nicht als Verwersung; es hänge von der Regierung ab, die Frist, nach welcher der Senat die Vorlage von Neuem prüfen werde, abzukürzen. 1 Abberufung Lapard's und dessen Ersetzung durch Elliot.— Der diplomatische Agent des Khedive ist nach Kairo abgereist, um mit dem Khedive klärte, daß es die Suspensirung als gleichbedeutend Dem gegenüber be— Türkei. Constantinopel. Hier eirculirt neuerdings das Gerücht von einer bevorstehenden persönlich Verabredung zu treffen bezüglich dessen 5 Laufe des April beabsichtigter Huldigungreise nach Constantinopel. Rußland. Peters burg. Der hiesige Correspondent der„Daily News“ dementirt die Nachricht, daß Oubril dem Kaiser Wilhelm sehr beruhigende Erklärungen ertheilt habe: es wäre nunmehr möglich, mehrere Garnisonen an der südlichen Grenze zu evacuiren und Truppen nach den inneren Provinzen zu verlegen. ö— 24. Jan. Die Kaiserin von Rußland wird ihre Rückreise von Cannes nach Petersburg voraussichtlich am nächsten Dienstag antreten. — Der„Russische Invalide“ erklärt eine Nach⸗ richt englischer Blätter, daß Seitens der Teketurk⸗ menen ein Ueberfall der russischen Stellung in Tschikischlar unternommen und der Rückzug der dortigen russischen Armee erfolgt sei, für pure Er⸗ findung Laut den letzten offieiellen Nachrichten vom 17. Januar herrschte bei Tschikischlar voll⸗ ständige Ruhe. Amerika. New Nork, 23. Jan. Aus der Hauptstadt von Maine wird gemeldet, die Fusionisten seien entschlossen, ihre Organisation aufrecht zu erhalten. Der Staat Maine werde vorläufig die Doppelregierung behalten. Die re— publikanische Legislatur stehe fortgesetzt unter dem Schutze der bewaffneten Macht.— Die Legisla⸗ turen von Louisianna und Mississippi wählten den demokratischen Candidaten General Gibson und General George zu Bundessenatoren. — 24. Jan. Einer Meldung aus Augusta von heute zufolge, erließen die Fusionisten des Staates Maine eine Erklärung an das Obergericht, worin sie um eine nochmalige Erwägung der die Illegalität der fusionistischen Legislatur aussprechen · den Entscheidung ersuchen. Der fusionistische Schatz- meister soll beträchtliche, dem Staate Maine ge⸗ hörige Geldsummen erhalten und einen Theil der⸗ selben den Mitgliedern der fusionistischen Legislatur ausgezahlt haben. Der Bürgermeister von Augusta benachrichtigte den republikanischen Gouverneur Davies, daß er einen Versuch der Fusionisten, sich des Legislaturgebäudes gewaltsam zu bemächtigen, befürchte. Davies berief in Folge dessen die ge⸗ sammte Miliz, deren Treue gesichert ic, unter die Waffen. Zwei Compagnien besetzten heute früh das Legislaturgebäude und lösten die daselbst be ⸗ findliche Polizei ab.— Heute werden noch Verstärk— ungen, namentlich Artillerie, erwartet. Die Re- publikaner erklärten, sie würden den Besitz des Legislaturgebäudes behaupten und im Falle Bei⸗ stand nöthig, sich an den Präsidenten der Republik wenden. Es verlautet, es habe eine heimliche Organisation der fusionistischen Miliz stattgefunden. Davies bezweifelt die Treue eines Theiles der Staats truppen. f Washington. Der Gesandte der Union in Peru erbat sich Instructionen bezüglich der Anerkennung Pierola's als Dictator von Peru. Aus Stadt und Land. f Darmfiadt, 24. Inn. E krankungen an Rückfall⸗ typhus find in den letzten Tagen auch in einigen Orten des Kreises Büdingen vorgekommen, und zwar in Nieder⸗ Mockstabt, Altenstadt une Ortenberg; auch diese bis jetzt veteinzelten Fälle betrafen ausschließlich vagabundirende Personen. Unier den in letzterer Zeit im Landktanken- hause in Hanau aufgenommenen R currensk ranken waren einzelne aus den hessischen Orten Büdesheim und Helden⸗ bergen davin gelange, andere aus den der hessischen Grenze benachbarten Orten Langenselbold, Seckbach und Gronau, sowie dem Dottenfelder Hof bei Vilbel. Dieburg. Dieser Tage wurde auch bier ein Opfer der großen Rälte zur ewigen Ruhe gebracht. Ein Mann hatte Schweine nach Frankfurt gefahren, sich auf der Räckfahrt im Schnee verirrt, lies endlich den Wagen im Slich und riit auf dem Pferd hierher. Obne daß er unterwegs be⸗ sondete Schmerzen an den Füßen verspürt hälfte, erwiesen sich dieselben bald nach der Heimkunft als total erfroten. Als späler der Arzt gerufen wurde und die ganz schwarz gewordenen Füße unte suchte, erklärte er dem Patienten,, entweder müsse er sich der Amputation beider Füße untere ziehen, oder werde es ihm das Leben konen. Der Un⸗ glückl che erwiederte, er sei 72 Jahre alt und wolle lieber sierben als sich der gräßlichen Operation unterzieben So kam es denn auch; die Füße fielen söemlich ftückweise ab und das Ende war der Tod. 0 1 Allerlei. Blumenanlagen und seiner prachtvollen Beleuchtung Barmen. Reisende, welche am 18. d. M. Abends mit dem letzen Zug von Deutz hier ankamen, berichteten, daß an demselben Tage bei Anbruch der Dunkelbeit in det Nä ne von Hennef bei Siegburg auf den von Gießen kommenden Zug 10— 12 Mal geschossen wurde. Der Locomoliofühter laß den Zug sofort halten und die An⸗ greifer verfolgen, welche alsbald festgenommen wurden. Es waren drei mii Rü dolvern bew ffnete Strolche. Berlin, 24. In. Der Kasser überreichte beute dem Piinzen August von Württemberg anläßlich seines fünfzig jäh igen Diensijubnäums in Gegenwart der Prinzen einen! Ebtendegen. Depulatlonen, darunter auch eine Deputation des rufstichen Bu chen Ulanenregiments zur Enigegennahme ihrer Glückwünsche. Berlin. Scholz, Zeichner des„Kladderadaisch“, wegen Beleidigung des Fürnen Bismaick durch zwei veröffentlichte Bilder in gegen, denn es weiß Niemand außer dem Haus gangen. Bormutags empfing der Plinz verschiedene Sie können vollständig von einander abgeschlossen Die zweite Strafkammer des Landgerichts garten, dessen etkannie in dem Prozesse gegen Dohm, Redacteur, und Angriff genommen werden soll. Zimmernummer in Empfang, gibt seinen Gepäck im vierten Stockwerk, wenn bei außergewöhnlichem schein ab und geht dann— keine Droschke und Anlaß der Fremdenzufluß sehr stark ist. Nicht keine ermüdende Fahrt mehr!— etwa 40 Schritt weniger als 200 Beamte werden zur Erfüllung auf überdachtem Wege ins Hotel. Ein eleganter aller Wünsche der Reisenden bereit sein. Aufzug oder die breite, durch Gärten führende andel und B i„ 5 erkehr Treppe bringen ihn in sein Zimmer. Hier findet. 24. Jan. Wochenmarkt. Butter kostele er seine Koffer bereits vor. Sie sind auf einem per Pfund M. 80—90 Pf., Eter per Stuck 7—8 Pf. Brückenbau über der Straße auf kürzerem Wege Gießen, 21. Jan. Der gestrige Viehmarkt der erste 11 2 5 inter, in diesem Jahre, war trotz der kalten Witterung sehr in's Hotel geschafft worden. Es ist ein Winter- fark besuchl. Aufgetricben waren 671 Stück Nindvieh abend, draußen kalt und im Zimmer dunkel. Aber und 15 Stück Schweine. Die Preise standen denen ves jedes Zimmer hat Dampfheizung, welche im vorhergehenden Marktes gleich und war bis Mittag alles Zimmer vom Gaste selbst reaulirt werden kann, und Vieh schon abgetrieben. Nächster Markt Dienstag den jedes Zimmer hat Gas. Für Beides wird Nichts 17. Februar d. J. berechnet, ebenso wie das Wort Service in diesem w. 095 18, Teen per S Hotel nicht gekannt wird. Der Reisende will 4—8 Pf., Tauben das Paar 95 Pf., Hübner ver Stück schreiben. Er findet in jedem Stockwerk ein Vost. e Sn cee 7 ee——— 5 g per uU. 1.70—2., Kartoffeln per o. 6.—8. r eee Er will abreisen, und Zwiebeln per Centner M. 10.—153., Ochsensleisch per er findet ebenfalls in jedem Stockwerk ein Eisen⸗ Pfd. 68 Pf., Kub. und Rindfleisch 48— 56 Vf., Kalbfleisch bahnbureau, in welchem er sein Billet löst und in 40 50 Pf., Hammelfleisch 50—60 Pf., Schweinefleisch welchem seine Koffer gewogen werden. Wie er 60 Pf., Truthahnen per Stuck M. 7.50. gekommen, so geht er, ohne Sorgen um den ener 24 Jan. Marktbericht. Heu und Trubel des Bahnhofsverkehrs seiner Wege. Niemand M. n 5 109 e streckt ihm die Hand nach einem Trinkgeld ent- alte M. 6. Butter 1. Qual. im Großen das Pfd 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf, im Detail 1. Qual. M. 1.15— 1.20, j 5 2. Qual. M' 1.10, Handkäse 40—50 Pf. Ochsenfleisch knecht, daß er reist.(Trinkgelder dürfen von das Pfund 6570 Pf. Kuh, Rind- und Fartenflelsch den Bediensteten durchaus nicht genommen werden) 44— 60 Pf., Ralbfleisch 40— 55 Pf., Hammelflelsch Wer hat es beim Reisen nicht schon als lästig 40— 65 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf. Kaxtoffeln gefunden, daß er beim Hinaussetzen der Kleider 9—— N e e 6215 f N 5 umenkohl— 1 irsing 6—. RNothkrau und Stiefel auf den Korridor sich oft in un 15—40 Ul. Gelernten der Büngel 10—15 Uf. Zwiebeln zulässiger Toilette den Blicken Vorübergehender 50 Kilo M. 9.—11., das Bündel 10 Pf., Sellerie der aussetzen mußte? Wie finnreich und wie einfach Kopf 1025 Pf., Nosenkohl das Pfd 40 Pf., Schwarz⸗ wird diese Unannehmlichkeit im Centralhotel um- W 8e. 2 3 8085 5 a n*. 1.50— 2. nte M. 2.50 3. auben 50— 5 ö i Kopaunen M. 3., Weische M. 5.—11., Hasen W. 3.50—3.80, schrank, der sich gleichzeitig nach dem Koliidol Schnepfen M. 2.—2 50, Netz das Pfo. 80—85 Pf Wild⸗ öffnet und somit den Angestellten zugänglich ist. schwein das Pfd. 70— 80 Pf., Wildenten M. 2.— 3., Von demselben Wandschrank aus gehen die Weck Hirsch das Pfd. 50—80 Pf. Mainz, 23. Jan. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo apparate nach dem Kopfende des Bettes des a 8 0 f M. 8.50—9., Weißkraut 6—7 Pf., Nothkraut 20— 25 Uf. Gastes, und müssen durch ihn selbst abgestellt Wirfing 3—4 Af. Zwiebeln 1 bfd. 16—18 Pf, Metz werden, während eine Tafel im Wandschrank be- rettig 12—15 Pf., Heu 50 Kilo M. 33.20 Stroh stimmt ist, seine etwaigen Wünsche aufzunehmen. 50 Kilo M. 2.10 2.40. Butter 1 Pfd. 80— 90 Pf., „ Butter in Parthien 1 Pfd. 70—75 Pf., Eier ½ Hundert Solche Kleinigkeiten tragen mehr zum Comfort M. 160 1.80, Handkäse 1 Stuck 5—8 Pf., 1 Ente der Reisenden bei als die elegantesten Teppiche M. 240— 2.60, 1 Hahn M. 1.40— 1.60 1 Hun und die schwersten Vorhänge. Daß in allen M. 1.50— 1.70, 1 Hase M. 3 50—3.60.— Viehmarkt. 5 3 f l. M 67. M. Stockwerken für Badeeinrichtungen und sonstige en n 0 Bequemlichkeiten große Fürsorge getroffen ist, braucht Kälber wurden bezault mit 45— 60 Pf. und Schweine wohl kaum bemerkt zu werden. Da, wo es sich mit 50—58 Pf. per% Kilogramm lebendes Gewicht. um die gemeinschaftlichen Räumlichkeiten handelt, Marburg, 24. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete geht mit dem Comfort die künstlerische Ausstattung 75 8 310 Uf Zwiebeln ber Pfand 1214 K, Hand in Hand. Der sich an die Einfahrt schließende Hahnen per Stuck M. 1.50—2., Hühner das Stück Hof mit seinen Loggien und Verandas, seinen M. 0.80 1, Enten das Stück M. 1.40— 1.70, Hasen per i Rüben 3—5 Stück 10 Pf., g. j Kohl 3— t. bekommt einen sinnigen Abschluß durch die Anf. 98 erlin. Der Reichsbank⸗Ausschuß geceptirte die stellung der Statuen acht berühmter Reisender in Zulässigkeit des Courses von Privatdisconten unter dem den Nischen des ersten Stockwerks; Humboldt, Bankdiscont und genehmigte in Betreff des Lombard⸗ Livingstone, Franklin u. s. w. werden hier ver— Zinsfußes für bestimmte Categorten inländischer, fest ver⸗ 1. zinslicher Papiere bei Lombardnabme auf sechs Wochen ewigt werden. Parallel mit dem Hofe, welcher und darüber die Herabsetzung des jeweiligen Lombard⸗ nicht überdeckt ist, laufen die Festsäle. Frühstücks⸗ Zinssatzes um ½ Prozent, bei dreimonatlicher fester Lom⸗ saal, Lesesaal und Speisesaal in größerer Länge dardnahme um 1 Prozent. als der Festsaal der Turnhalle in der Prinzen Literarisches. straße sind in berauschender Weise ausgestattet. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 17 enthält: Hans Waldmann. Eine Zürcher Stadigeschichte von L. 5% Haidheim.(zortsetzung.)— Das aftroppysikalische Obser⸗ einander vereinigt vatorlum bei Potsdam. Von Dr. Klein. Mi Abbildung. Von ihnen gelangt man in den Winter-— Bolbocveners neuer Lichihochdruck. Mit Abbildung. Bau allerdings erst demnächst in— Lieuienant Pineiti. Eine Erinnerung aus dem Sol⸗ Nicht weniger datenleben von Hermann Ferschke.— Der Dienst der 5 4 4 7, Frauen an den Frauen. Von Hofprediger Wilhelm Baur. als 2500 Personen werden hiee gleichzeitig speisen 11. Der Diens der Reuung.— Am Familientische: Rosen⸗ und ebenso vollständig mit werden. einem Falle auf Freisprechung im anderen Falle auf je können. In der Mitte der Längsseite wird die garten und Eismeer bei Worms am Rhein. Erinnerung 200 Mart Geldbuße, eventuell 20 Tige Haff. Bühne für Festspiele errichtet. Der Wintergarten an den 3. Januar 1880.— Vor der Rüfung. Gedicht wird gleichzeitig dem reisenden Publikum als Re- von S. Engelbach. Zu dem gleichnamigen Bilde von Ein deutsches Riesenhotel in Berlin. staurationslokal dienen. Das„Centralhotel“, so heißt ein im Bau begriffenes, nabezu vollendetes Hotel, das im Be— ginn dieses Jahres eröffnet werden soll und das die Bezeichnung Riesenhotel im vollsten Sinne des Wortes verdient. Den ausführlichen Beschreib- ungen Berliner Blätter entnehmen wir Folgendes: Das Centralhotel liegt fast dicht neben dem Cen- tralbahnhof; in seinen äußeren Dimensionen ist es allen anderen Hotels Berlins voraus. Trockene Zihlen, die Herzählung von Daten, würden schwer— lich ein Bild des Behagens geben können, das der aus weiterer Entfernung Ankommende em— pfinden muß, wenn er dieses Hotel benutzt. Schon auf dem Bahnhof— ein Bahnhof, auf welchem täglich 600 Züge kommen und gehen werden— tritt er in das Bureau des Hotels, nimmt seine g. a 5 Si.— Aus der gefiederten Well.— Mit Man sieht, es ist Nichts Prof. 4 ö a 1. Uustrirten Beilage: Ord S unterlassen, was dem Reisenden das Gefühl, in am 18. Januar. ie n wee Geld Cours. der Fremde zu sein, so viel als möglich soll. Daß aber diese Fürsorge so weit geht, rant 9 reisenden Familien Wiegen für die Säuglinge in e. die Zimmer zu stellen und für die Befriedigung 8.% g 55 15 7 religtöser Bedürfnisse durch Errichtung einer Kirche, Englische Sovereigns„ 20 27—31 Synagoge Sorge zu tragen, verräth das Betreten Russische Imperiales„16 66—70 einer neuen Aera im Hotelwesen. Ist doch sogar 1 e 0 3 ein Schlachthaus ausschließlich für den Besuch Dollars in Gold„ 11720 von Persern und Marokkanern reservirt worden. 7 7 5 Es wäre unmöglich, alle Einzelnheiten weiter an- Die Christbescheerung zuführen, welche dem Hotel das Ansehen einer für die Kleinkinderschule dahier findet Sonn- Stadt in sich geben. Zu den 700 Betten, für tag den 1. Februar Abends ½5 Uhr im Nath⸗ welche es bei erstaunlich mäßigen Preisen in den haussaale statt. Als Beitrag zu den Kosten untersten drei Stockwerken Raum bietet, gesellen werden von Erwachsenen 20, von Kindern 10 Pf. sich Räume für die Aufnahme von 500 Personen Eintrittsgeld erhoben. 2 2 — dasenslessch zn sammelfelsch Karton 10—28 Ff. Rotbkraut F, Zwiebeln Sellerie der ln 100 Kilo 20-25 Pf., Pf, Meer⸗ 0, Stroh 0— 90 Pf., ½ Hundert , 1 Ente „ 1 Huhn Viehmarkt. he 1. Qual. Kilogramm. d Schweine Gewicht. Butter kostete 8 Pf., Käse 12-14 Pf. das Stück 170, Hasen ück 10 Pf., eptlitte die unter dem 3 Lomßbard⸗ her, fest ver⸗ ichs Wochen en Lombard⸗ er sester Lom — 17 enthält: — — —— ——— — G. B. die Befugniß zuzusprechen, Tagen, von der Rechtskraft des Urtheils an gerechnet, —— 320 schäftsstunden zur Einsicht offen. e ihre Offerten unter Angabe der Gesammtsumme, für 308 In der Strafsache gegen den Hartmann Loth II. und Karl Loth von Fauerbach b. Fr. wegen Beleidigung hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Friedberg am 13. Januar 1880 für Recht erkannt: die beiden Angeklagten werden von der Anklage der verläumderischen Beleidigung freigesprochen, dagegen der Beleidigung für schuldig erklärt und auf Grund des§ 186 des St. 8. Bein Jeder derselben in eine Geldstrafe von fünfzehn Mark an deren Stelle, falls sie nicht beizutreiben ist, eine Haftstrafe von je drei Tagen tritt, sowie in sämmtliche Kosten des Ver⸗ fahrens und die dem Privatkläger erwachsenen noth⸗ wendigen Auslagen, unter Haftung als Gesammtschuldner, verurtheilt, dem Privatkläger auch nach§ 200 des St. innerhalb vierzehn den Tenor des Urtheils auf Kosten der Angeklagten ein— mal im Oberhessischen Anzeiger zu veröffentlichen, da⸗ gegen wird das Verlangen des Privatklägers auf Zahlung einer Geldbuße an ihn abgelehnt. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckung des Urtheils bescheinigt. Friedberg den 22. Januar 1880. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Bekanntmachung, die Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten zur Gemeinderathswahl betr. Auf Antrag des Gemeinderaths hat das Großher— zogliche Kreisamt gestattet, daß elne Ersatzwahl zum Gemeinderath der Kreisstadt Friedberg stattfindet. Es find aus dem Gemeinderath ausgeschieden durch den Tod die früheren Mitglieder Adam Rausch und Salomon Schloß, durch Wegzug August Trapp und durch Wahl zum Bürgermeister Carl Seriba und sind dem- nach 4 Mitglieder durch Neuwahl zu ersetzen. Während der Zeit vom 27. Januar bis zum 4. Februar 1880, Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, liegt die Liste der in der Gü meinde Friedberg zur Gemeinderathswahl Stimmberechtigten, sowie das Verzeichniß der zu dem höchstbesteuerten Dritt⸗ theil der wählbaren gehörigen Personen auf dem Rath⸗ hause zu Jedermanns Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann in dem bezeichneten Lokale jedes Mitglied der Stadtgemeinde Einsicht von diesen Listen nehmen und Einwendungen gegen dieselben vorbringen. Friedberg am 26. Januar 1880. Großherzogliche Bürg ermeisterei Friedberg. 328 Ser i bes. 325 Von der israelitischen Religionsgemeinde dahier wird ein Kapital von 10,000 Mark in Partial Obligationen von je 200 Mark nach Kreisamtlicher Genehmigung mit 4½0/ verzins bar aufgenommen. Diejenigen, welche sich bei diesem Anlehen betheiligen wollen, belieben sich an den unterzeichneten Vorstand zu wenden. Friedberg am 26. Januar 1880. Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde: S Hirschhorn. Bekanntmachung. 326 Die Liste der stimmberechtigten Mitglieder der hiesigen israelitischen Neligonsgemeinde liegt zum Behufe der Neuwahl von vier Vorstandsmitgliedern auf dem Bureau des Unterzeichneten während 3 Tagen, von Dienstag den 27. bis einschließlich Donnerstag den 29. d. M.,, zur Einsicht der Betheiligten offen, welches hierdurch mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß nach Ablauf genannter Feist Reelamationen unberücksichtigt bleiben. Friedberg den 26. Januar 1880. Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde: S. Hirschhorn. Submission. Der auf der Terrasse des neuen Kurhauses zu Bad⸗Nauheim befindliche, über dem Sockel in Holz er baute Musikpavillon, im Grundriß ein regelmäßiges Achteck von 2,95 Meter Seitenlänge bildend und von der Terrainfläche bis zum Dach 4,54 Meter hoch, soll von dort entfernt und vor der dortigen Trinkhalle auf— gestellt werden. Die hiermit verbundenen Arbeiten, ver⸗ anschlagt zu 1150 Mark, sollen auf dem Submissions⸗ wege an einen Uebernehmer vergeben werden. Submissionsbedingungen liegen auf dem Büreau Groß Die herzoglichen Kreisbauamts Friedberg während der Ge⸗ welche sie die Versetzung zu bewerkstelligen geneigt sind, verschlossen und frankirt und mit der Aufschrift„Sub⸗ misston für Versetzung des Musikpavillons zu Bad⸗ Nauseim“ längstens bis Dienstag den 3. Februar elkd. Jahres, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Be— hörde einreichen. Friedberg den 24. Januar 1880. f Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u ß. Bekanntmachung. 316 Die am 22. l. Mts. im Gräflichen Revier Wick⸗ stadt abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmig— ung nicht erhalten. Wickstadt den 23. Januar 1880.. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las, Lusttragende wollen 2 Stammholz⸗Versteigerung. 304 Freitag den 30. Januar d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, kommen im Vilbeler Stadtwalde, Distriet Schelmeneck, zur Versteigerung: 86 Eichenstämme von 25—55 Centimeter Durchmesser und 5—8 Meter Länge= 40,76 Festmeter haltend, 5 Lärchenstämme, 18 Birken Derbstangen, 14 Lärchen⸗Derbstangen. Schelmeneck. Zahlungsfrist gegen Bürgschein bis 1. September dieses Jahres. Vilbel den 22. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. Bekanntmachung. 315 Die am 19. und 20. d. Mts. in hiestgem Stadt⸗ walde, Distrikt Sumpf, abgehaltenen Holzversteigerungen haben die Genehmigung erhalten und es ist der erste Abfuhrtermin auf den 28. d. Mts. bestimmt worden. Bad⸗Nauheim den 24. Januar 1880. Großherzogliche e Bad⸗Nauheim. Jagd- verpachtung. Montag den 9. Februar d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll bei Gastwirth Joh. Möckel III. in Ziegenberg die der Gemeinde Langenhain zustebende Wald⸗ und Feld ⸗Jagd auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. Ziegenberg den 16. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain. Rump f. 314 7 Anzei Versteigerungs⸗ Anzeige. Wegen Aufgabe des Oeconomie⸗Geschäftes lassen Johann Philipp Zimmer Eheleute zu Nieder⸗Erlen⸗ dach Dienstag den 3. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, nachverzeichnete Gegenstände auf freiwilliges Anstehen in ihrer Behausung öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigern: 2 gute fehlerfreie Ackerpferde, 3 Kühe, wovon die 1 frischmilchend und 1 schwer trächtig ist, 1 Rind, 1 Mutterschwein, 2 Springer, 10 Hühner und 1 Hahn, 1 vollständigen Oeconomiewagen, 2 Pflüge, 2 Eggen, 1 Dickwurzmühle, circa 250 Centner Dickwurz, eine Parthie Hafer, Heu, Stroh(Korn- und Waizenstroh), Spreu und sonstige Oeconomiegeräth⸗ schaften. Nieder⸗Erlenbach den 22. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Nieder-Erlenbach. Wetz ell. 8 Holz-Versteigerung. 309 Künftigen Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommt in hiesigem Markwald folgendes Holz zur Versteigerung: 43 Eichenstämme, 502 Festmeter haltend, größten⸗ theils zu Werkholz geeignet, 152 Fichtenstämme von 12— 30 Centimeter Durch⸗ messer und 6—16 Meter Länge, 5 Eichen⸗ und 1 Buchen⸗Derbstange, 37 Fichten ⸗Derbstangen, 308 Festmeter haltend. Die Zusammenkunft ist am Vielnalweg nach Münzen⸗ berg am Eingang des Waldes. Bemerkt wird, daß das Holz sämmtlich in unmittelbarer Nähe des chaussirten Weges lagert. Bellersheim den 22. Januar 1880. Der Fürstliche Markmeister Bo p p. Holz⸗Versteigerung. 312 Im Gemeindewald Nieder⸗Rosbach werden Freitag den 30. Januar, im Distrikte Wasserdöll, nachstehende Holzsortimente versteigert: g 54 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, ** 313 9 5 Eichen⸗ 24 5 Buchen⸗Knüppelholz, 8 5 Eichen⸗ 1 1293 Stück Buchen⸗ und 450 Eichen⸗Wellen, 28 Raummeter Buchen⸗Stockholz, 14 5 Eichen⸗ 4 37 Stück Eichen⸗Stämme von 3—11 Meter Länge, 17-39 Centimeter Durchmesser, mit 15,76 Fest⸗ ö meter Inhalt. Anfang und Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Hauptschneise oberhalb des Pflanzgartens. Nieder⸗Rosbach am 23. Januar 1880. Großherzogliche e Nieder⸗Rosbach. r o h. o h Corsetten zu sehr billigen Preisen bei 87 K. Friedrich. Zusammenkunft auf der Hauptschneise im Distriet] Bekanntmachung. 321 Von der am 21. d. Mts. abgehaltenen Holzver⸗ steigerung im Rodheimer Gemeindewald ist das Brenn⸗ holz genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Mittwoch den 28. d. Mts. festgesetzt worden, wovon den Steigerern hiermit Kenntniß zugeht. Rodheim v. d. H am 24. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. J. n. Wehrheim, Beigeordneter. 2 2 Versteigerung. 310 Dienstag den 3. und Mittwoch den 4. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Friedrich Gunder⸗ loch zu Hof-Schwalheim freiwillig wegzugshalber nach— stehende Gegenstände gegen gleich baare Zahlung ver— steigern: 4 gute Arbeitspferde, wovon 2 dreijährig sind, 7 trächtige Kühe, 1 jährigen Zuchtbullen, 3 vollständige Oeconomiewagen, 1 kleines Wägelchen, 3 Vorderpflüg, 9 Hinterpflüge verschiedener Art, 4 Eggen, 1 hölzerne Walze 1 Pfuhlfaß mit Lager, 1 Häckselmaschine(6 Schnittlängen), 1 Dickwurz⸗ mühle, 1 Kartoffelmühle, 1 Schlitten, 1 Schleifstein, 3 vollständige zweispännige Fahr- und verschiedenes Ackergeschirr, eine Parthie Spreu, eirca 100— 200 Ctr. Dickwurz, Fässer und Bütten verschiedener Größe, verschiedene Wirthschaftsgeräthe als: 1 Bierapparat, Gläser, Flaschen, Tische, Stühle und Bänke, sowle noch sonstige Haus- und Oeconomiegeräthschaften. Bemerkt wird noch, daß das Vieh am ersten Tage zur Versteigerung kommt. 1 Hof⸗Schwalheim den 24. Januar 1880. Fr. Gunderloch. Dienstag den 3. Februar, Vormittags halb 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete wegen Aufgabe seiner Oeeonomie folgende Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung ver⸗ steigern: 2 Pferde, 3 Kühe, 2 Rinder wovon das 1 trächtig, 2 Schafe, 50-60 Malter Kartoffen, 50-60 Ctr. Heu, 50 Ctr. Grummet, 70— 80 Körbe Spreu, 25 Fuder Stroh verschiedener Art, 5 verschiedene Pflüge, 1 schweren neuen Oeeonomiewagen, 1 Häcksel⸗ maschine, 1 Fruchtfegemühle, 2 doppelte Pferde⸗ geschirre u. noch sonstige landwirthschaftliche Geräthe. Ockstadt den 21. Januar 1880. Martin Gröninger III. Versteigerung. 291 Freitag den 30. Januar, von Vormiitags 9½ Uhr an, läßt Georg Weckfort von Nieder⸗Eschbach wegen Aufgabe seiner Oeconomie nachstehende Gegen- stände gegen gleich baare Zahlung in seiner Behausung oͤffentlich meistbietend versteigern: 1 gutes Arbeitspferd, 1 Kuh, 1 Oeconomiewagen(ein⸗ und zweispännig),] 2 Paar Ernteleitern und 1 fast neuen großen Kar⸗ toffelkasten, verschiedene Pflüge im besten Zustande, Eggen und Eggenschlltten, Ackerwalze, 1 starke Fruchtfegemühle, Strohbank und 1 Pfuhlfaß mit Lager-Rahme, Schlitten, ein- und zweispännig, Häckselschneidmaschine, Schrotmühle, Oelkuchenbrecher, Krautschneidmühle, Butterleier, Pferdegeschirre, ein- und zweispännige, 1 Reitsattel und Reitzaum, diverse Ketten und sonstige Oeconomiegeräthschaften, sowie eine Parthie Heu, Kleeheu, Stroh, Spreu und Kartoffeln. Ferner für Holzarbeiter eine Parthie Werk⸗ zeuge, als: diverse Zimmeräxte und Belle, sowie 5 Bundäxte und 2 Dächsel, 6 Spaltsägen, 2 Trumpfsägen, 2 Drehkolben und 2 Drehzapfen um Holzstämme abzudrehen, 3 Pumpenbohrer mit Bohrrahme, 14 Fuß lang, 1 starke Heblade, 1 schwere Winde und sonstiges verschiedenes kleineres Werkzeug, sowie altes Eisen. 288 2222 Frankfurt a. M. Aeltestes Annoncen-Bureau AAS ENST EIN 4 VOG LEX. Tägliche Expedition an alle eitungen. 10 Liebfrauenstraße 10. I Eine gute, zweit⸗ 8 unn jucht sofort Stelle. stillende Amm Näheres zu erfahren durch die Annoncen⸗Exvedition von Aug. Rhein in Butzbach. 317 5 —̃——ñ———— 12⁵ Allen Besuchern Frankfurts Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallus gasse Neue Mainzerstraße Nr. 3 befindet. Anerkannt gute Küche. Billige und prompte Bedienung.* Frankfurt a. M. H. J. Simon. Joh. Friedr. Mack, Eisengießerei, Frankfurt a. 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Februar aus dem bei Lißberg gelegenen Distrikte Mark: 2 Eichen⸗Stämme von 83 100 em Durchmesser und 5 m Länge, 7 Eichen⸗Stämme von 20-31 em Durchmesser und 10-13 m Länge, 4 Hainbuchen Stämme von 21—38 em Durchmesser und 5—9 m Länge. Scheiter. Knüppel. Reisig. Stoͤcke. an e Buchen 179 200 344 64 Eichen 8 II. Cl. 20 18 8 Freitag den 13. Februar aus den bei Wallernhausen gelegenen Distrieten Wann und Finkenloͤcher Heege: 1 Eichen⸗Stamm von 18 em Durchmesser und 12 m Länge, 5 Nadelholz Stämme von 13—25 em Durchmesser und 3-14 m Länge. Scheiter. Knüppel. Neisig. Stöcke. Raum meter. Buchen 633 262 446 209. Sämmtliches Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Zusammenkunft an en drei Tagen in der Wohnung des Garstwirths Uhl zu Lißberg Vormittags 9 Uhr. Ortenberg am 20. Januar 1880. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Dh d. kmäler in Marmor, Granit, Syenit, Porphir ꝛc. 28 in reichhaltiger Auswahl stets vorräthig. 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