stem Erfolg als bill e sofort an eine ruh, lie vermiethet werden! os. Hoffmann. che, Liebkrifige efe Preßhefefabrik Sahl weg 31.(282). roßer Auswahlg sten Preisen enffsh H. Bindewal Vohnung F. Fou, en, welche die ft, ti zwel alteren dun ost bei maͤßigen Met unter P. H. 180 pot N82 ume wehe rankfurt a. M. 1 er Völluil in einem Umkreis 5 gige Ofeerten unter lr 20 elnes besint 9 Liter täglich und 1 tankfurt a. M in 5 10 0 geslle 0 let 9 0 abalkurdscch, got, ae i e, Donnerstag den 26. August. M 101. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Kriedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— — Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. Betreffend: Beitreibung der Communal-Intraden. Amtlicher Theil. Friedberg den 20. August 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweis auf unser heutiges Ausschreiben in unserm Amtsblatt— Nr. 2— beauftragen wir Sie nunmehr hinsichtlich der saͤmmt— lichen fälligen Gemeinderückstände(insbesondere der diesjährigen Communalsteuern) soweit dies noch nicht geschehen sein sollte, das Beitreibungs— verfahren einzuleiten und uns spätestens bis zum 20. September dieses Jahres Mahn- und Pfandbefehle über diese Rückstände vorzulegen. Wurden uns nach diesem Zeitpunkte Rückstandsverzeichnisse über Intraden, welche vor dem Heutigen fällig waren, vorgelegt werden, so würden wir uns zu unangenehmen Maßregeln veranlaßt sein, so werden Sie alsbald Bericht erstatten. Dr. Braden. Betreffend: Beitreibung der Einkünfte der israelitischen Religtonsgemeinden. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Vorstände und Rechner der israel. Religionsgemeinden des Kreises. Das unter dem Heutigen von uns an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Gemeinde-Einnehmer des Kreises gerichtete Aus— schreiben— Amtsblatt e haben Sie ebenmäßig zu befolgen. dieselben das eine dem betreffenden Rechner einhändigen wollen. Betreffend: Den Voranschlag über Einnahme und Ausgabe des allgemeinen katholischen Kirchenfonds für 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die katholischen Kirchenvorstände des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der an den allgemeinen katholischen Kircheufonds zu leistenden Beiträge für 1880 unter Kirche zu: Nieder-Mörlen 3 M. 84 Pf., Ober-Mörlen 7 M. 40 Pf., Wölstadt 33 M. 77 Pf., Ockstadt 15 M. 64 Pf., Heldenbergen 8 M. 20 Pf., Holzhausen 94 Pf., Ilbenstadt 11 M. 12 Pf., 1 M. 37 Pf., Wickstadt 5 M. 22 Pf. J. V. d. K.: Küchler, Kreis-⸗Assessor. Betreffend: Die Definitorialprüfung der Schulamtsaspiranten und Aspirantinnen im Herbste 1880. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. Nach einer vor Kurzem in der Darmstädter Zeitung erschi 25. Oktober laufenden Jahres und folgende Tage zu Darmstadt statt, welche nach Art. 31 des Schulgesetzes zu derselben berechtigt erscheinen, verwalterinnen Ihrer Schulen, sehen. Sollte Ihnen durch ein Versehen das gedachte Ausschreiben binnen 8 Tagen nicht zugekommen Bedeuten Sie die Gemeinde-Einnehmer dem ersten Absatz des gegenwärtigen Ausschreibens entsprechend. Friedberg den 20. August 1880. Wir lassen den ersten Vorstehern je 2 Exemplare zugehen, von welchen Dr. Braden. Friedberg den 23. August 1880. dem Auftrage mit, die Auszahlung derselben an die betreffenden Großherzoglichen Districts-Einnehmer zu veranlassen. Oppershofen 17 M. 49 Pf., Rockenberg 7 M. 73 Pf., Friedberg 4 M. 14 Pf., Ober⸗ Ober⸗Erlenbach 11 M. 80 Pf., Vilbel Friedberg den 23. August 1880. enenen Bekanntmachung findet die betreffende Prüfung Montag den weßhalb wir Ihnen andurch empfehlen, die Schulverwalter und Schul- unter Erinnerung an die Nachtheile, welche mit Verschiebung dieser Prüfung für dieselben verbunden sind(ek. Art. 2— 12 des neuen Gehaltsgesetzes u. s. w.) auf diese Bekaunt— machung aufmerksam zu machen. J. V. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Die Gesuche um Zulassung muͤssen bis spätestens den 25. kommenden Monats bei uns eingereicht sein. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Johannes Grimm J. und Ferdinand ten Brink von Vilbel wurden als Wiesenvorstandsmitglieder für diese Gemeinde ernannt und ver— pflichtet. Dr. Alexander Müller von Vilbel wurde als Fleischbeschauer für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Militär-Dienstnachrichten. Hauptm. v. Dieskau im 1. Großh. Juf.-Regt. Nr. 115 mit dem Charakter als Major der Abschied bewilligt; dem pens. Feldwebel Wetter— hahn Großh. I. Juf.⸗Reg. Nr. 115 der Charakter als Sec.⸗Lieut. verliehen; Hauptm. Deiß, Großh. Feldart. Regt. Nr. 25 in das pommer'sche Feldart.⸗ Regt. Nr. 2 versetzt; Pr.⸗Lieut. Scheche, Großh. Feldart.⸗Regt. Nr. 25 zum Hauptm. und Batt.⸗ Chef, Sec.⸗Lieut. Zentgraf, Großh. Feldart.⸗ Regt. Nr. 25 zum Pr.⸗Lieut. befördert. Rücker, Port.⸗Fähnr. vom 2. Großh. Drag.⸗Rgt. Nr. 24, zum Sec. Lieut. befördert; v. Rehfues, Pr. Lt. vom 4. Großh. Jnf.⸗Rgt. Nr. 118, von dem Commando bei der Unteroff⸗Schule in Potsdam entbunden; v. Zakrzewski, Sec.⸗Lt. vom ostpr. Train⸗Bat. Nr. 1, unter Bef. zum Prem ⸗Lieut. in die Train⸗Comp. versetzt; Pirscher, Hauptm. im 1. Großh. Juf.-Rgt. Nr. 115, verabschiedet; Frank, Pr.⸗Lt. von der Landw.⸗Inf. des 1. Bats. 1. Großh. Landw.⸗Rgts. Nr. 115, Metz, Bich⸗ mann, Eckstein, Sec.⸗Lts. von der Landw.⸗Juf. des 1. Bats. 2. Großh. Landw.⸗Rgts. Nr. 116, Rahn, Sec.⸗Lt. von der Res. des 22 Großh. Junf-⸗Rgts. Nr. 116, der Abschied bewilligt. — Der ordentl. Professor der Ingenieur— wissenschaften an der technischen Hochschule in Darmstadt Dr. Schaͤffer wurde zum vortragen— den Rath bei der Abtheilung des Ministeriums der Finanzen für Bauwesen mit dem Titel„Ober— baurath“ ernannt. Darmstadt. Es wurden ernannt: Der prov. Real-Lehrer Dr. Blase zu Gießen zum Gymnasial-Lehrer zu Darmstadt, der prov. Gymnasial-Lehrer Hahn aus Eisenach zum Gymnasiallehrer zu Gießen, der prov. Gymnasial— Lehrer Scholl aus Rüdesheim zum Gymnasial— Lehrer zu Worms, der prov. Gymnasial-Lehrer Dr. Mohr aus Stendal zum Gymnasial-Lehrer zu Bensheim, der prov. Gymnasiallehrer Schäfer aus Michelstadt zum Gymnasiallehrer zu Darm⸗ stadt, der Reallehrer Dr. Baltz zu Oppenheim zum Reallehrer zu Gießen, der Gymnasial- und Realschul⸗Lehramts⸗Asp. Staudinger aus Waller⸗ städten zum Reallehrer zu Groß-Umstadt, der prov. Reallehrer Landmesser aus Worms zum Reallehrer zu Alsfeld, der Gymnasial- und Real— schul-Lehramts-Asp. Dr. Scheuermann aus Birkenau zum Reallehrer zu Gießen, der prov. Reallehrer Lenz aus Wenings zum Reallehrer zu * Bingen, der prov. Reallehrer Kunz aus Darm⸗ stadt zum Reallehrer zu Groß-Umstadt, der prov. Reallehrer Haller aus Vilbel zum Reallehrer zu Bingen, der prov. Reallehrer Beck aus Gießen zum Reallehrer zu Mainz. Berlin. Man glaubt hier, daß die Machte die letzte Note der Pforte betreffs Montenegros vorläufig nicht beantworten, ebeusowenig Kriegs— schiffe absenden werden. Demnach würde die erbetene Frist stillschweigend, wenn auch nicht ausdrücklich gewährt werden. Ein inspirirter Pariser Brief der„Pol. Corr.“ sagt: die Pforte gewinne nur einige Tage Aufschub. Frankreich und England scheinen jeder Fristverlängerung abgeneigt. Die Mächte dürften, wenn die Pforte am 24. August nicht den Vertrag mit Montenegro ausführt, die Flottendemonstration doch anbe— fehlen, für die Rußland besonders eintritt. — Der Staatsanwalt lehnte Arnim's Ge— such ab, die ihm zuerkannte neunmonatliche Haft auf ärztliches Attest unvollstreckt zu lassen, um sich den Gerichten behufs Revision des Landesver— rathsprocesses stellen zu köunen. Arnim soll sich nun trotzdem stellen wollen und zwar vor dem Reichs— gericht, welches in letzter Jnstanz competent ist. — 24. Aug. Die„Nordd. Allg. Z.“ hebt in ihrem gestrigen Leitartikel bezuglich der Aus— e ee eee eee lassungen Gambetta's in Cherbourg hervor: Die Aeußerungen Grevy's und Freyecinet's in Dijon und Montauban geben zu lebhafter Be⸗ friedigung die Gewißheit, daß in der auffälligen Rede des Kammerpräsidenten nicht Frankreich, sondern Gambetta persönlich gesprochen. Der Artikel beleuchtet sodann den Begriff der von Gambetta angerufenen Gerechtigkeit, welche sich auf die Raubkriege Ludwig's XIV. und auf die Schwäche und innere Zerrissenheit Deutschlands gründe, erinnert ferner an die seit 200 Jahren von Frankreich in Deutschland gemachten Ein— fälle. Bisher schienen die Staatsmänner der französischen Republik in richtiger Würdigung der Thatsache, daß die Mehrheit auch der franz. Nation sich kaum je für einen Krieg erwärme, zu welchem sie nicht durch einen Angriff ge— zwungen sei, ihrerseits friedlichere Wege zu gehen, als die Bourbonen und die bonapartisti— schen Kaiser. Namentlich hatte Gambetta sich den Ruf eines Freundes— man kann fast sagen einer Bürgschaft— des Friedens erworben. Wenn nun die Rede vom 9. August zeigt, daß er diesem Rufe entsagt, so habe dies in Deutsch⸗ land zwar keine„Panique“, aber doch Ver— wunderung und aufrichtiges Bedauern erregt. Deutschlands Politik wird deshalb genau so friedliebend bleiben, wie bisher. Aber dem Ver⸗ trauen auf die Dauer des Friedens hat die Kundgebung Gambetta's einen harten Stoß versetzt. Wir sehen in Folge derselben nicht etwa Verwickelungen voraus, aber jene Kund— gebung beweist doch, daß die Kriegspartei auch unter den Republikanern bedeutende Anhänger hat. Wolle das republikanische Frankreich unter Gambetta's Führung die Traditionen Lud— wig's XIV. und XV., Napoleon I. und III. uns gegenüber fortsetzen, so müßten wir uns leider mit dem Gedanken vertraut machen, daß der Friede auf der Westgrenze unsicher bleibt. Nur muß die friedliebende Mehrheit beider Nationen wissen, wer den Frieden heute bedroht. Deutschland wird nicht müde werden, in seiner nationalen Politik den Beweis zu liefern, daß es Frieden halten will und den Krieg verab— scheut. Wir bedauern, daß der kriegerische Geist, welcher unseren Nachbar heute wie seit 300 Jahren beseelt, uns zwingt, unsere Sicher— heit in einem starken schlagfertigen Heere zu suchen. Mehr als Sicherheit suchen wir nicht, aber wir haben den Willen und das Vertrauen, sie zu finden.— Der Artikel macht begreiflicherweise allgemeines Aufsehen. Das„Tageblatt“ sagt mit Bezug auf die angebliche Ueberraschung des Regierungsblattes, Gambetta als Haupt der französischen Kriegspartei zu erblicken: Wenn wir anders die Theorie vom„überraschenden Novum“, zu der sich das freiwillig-gouverne— mentale Blatt jetzt plötzlich bekennt, recht verstehen, so ist mit dieser Theorie das Eingeständniß ver— bunden, daß die deutsche Politik, welche darauf basirt hatte, in Frankreich die gambettistisch— republikanische Strömung zur Herrschaft kommen zu lassen, von A bis Z ein ungeheurer Fehler war, ein Fehler, den wir vielleicht dereinst alle theuer genug zu büßen haben werden. Stuttgart, 23. Aug. Der deutsche Kron— prinz ist heute früh in Neuulm angekommen und von der Generalität empfangen worden. Die Besichtigung der Truppen nahm den befrie— digendsten Verlauf. Sodann erfolgte ein Besuch des Ulmer Münsters und darauf die Abfahrt des Kronprinzen nach Friedrichshafen und Mainau. — 24. Aug. Der deutsche Kronprinz traf heute Vormittag um 11 Uhr, von der Mainau kommend, in Friedrichshafen ein und fuhr sofort mit einem Extrazug nach Niederbiegen, wo der— selbe von einer großen Menschenmenge begeistert empfangen, die Besichtigung der Truppen vornahm. Es erfolgte hierauf die Besichtigung der Truppen bei Laupheim. Heute Abend wird der Kron— prinz in Stuttgart eintreffen. Karlsruhe. Die„Badische Correspondenz“, das officielle Organ der badischen Nationallibe— ralen, bringt eine Absage an die Seeessionisten der Nationalliberalen im Reichstage. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Das „Fremdenblatt“ bestätigt, daß die Verhandlungen wegen eines Handelsvertrags mit Serbien in nächster Zeit noch nicht wieder aufgenommen würden. Der Antrag der serbischen Bevoll⸗ mächtigten, die meritorische Behandlung zu be⸗ ginnen und die formale Vorfrage in der Schwebe zu lassen, sei weder von Oesterreich noch von Ungarn angenommen worden. Da nicht abzu—⸗ sehen sei, wann Serbien über die Vorfrage zu einem definitiven Entschluß gelange, kehrten die serbischen Vertreter vorläufig nach Belgrad zurück. Belgien. Brüssel, 23. Aug. Der inter⸗ nationale Unterrichtscongreß ward gestern unter dem Vorsitz Couvreur's, in Gegenwart des Unter— richtsministers van Humbeek eröffnet. Zum Ehrenpräsident ernannt, nahm der Minister das Wort, sprach trefflich über die Nothwendigkeit, nicht allzurasch alte Unterrichts- Methoden zu ändern. Viele auswärtige Pädagogen und Damen wohnten der ersten Sitzung bei. Großbritannien. London, 23. August. Der Staatssecretär für Irland, Forster, ist hier— her zurückgekehrt.— Die gestrigen Landmeetings in verschiedenen Theilen Irlands sind ruhig verlaufen. — 23. Aug. Unterhaus. Forster findet keine Veranlassung, Ausnahmsgesetze für Irland zu verlangen, da absolut kein Aufstand zu be⸗ fürchten sei; aber wenn er finde, was durchaus nicht zu erwarten, daß im Laufe des Herbstes oder Winters die bestehenden Gesetze unzuläng— lich seien, werde er keinen Augenblick anstehen, das Parlament zu berufen, um Ausnahmegesetze zu verlangen. Hartington hofft, wenn die Bud⸗ getberathung am 30. August erledigt werde, der Schluß des Parlaments am 6. September stattfinde. — Aus Simla wird vom 22. d. gemeldet: In Quetta gehe das Gerücht, die Garnison von Kandahar habe einen Ausfall gemacht, wobei der Feind gelitten habe. Nördlich von Kofatz sollen sich die Stämme zum Zwecke eines Angriffs auf die Verbindungslinie mit Pischin augesammelt haben. Türkei. Constantinopel. Die„Times“ meldet aus Scutari vom 20. ds.: Riza Pascha ist heute mit 2000 Mann Truppen hier einge⸗ rückt und wurde von dem Ausschuß der Liga empfangen. Alle Chefs der Albanesen und Mit⸗ glieder der Liga sind zu einer am Montag statt⸗ findenden Versammlung eingeladen. Die anderen 2000 Mann unter Riza Pascha blieben in Dul— eigno und bezogen ein Lager gemeinsam mit Albanesen auf den die Stadt beherrschenden Anhöhen. Rußland. Petersburg. Seitens der Regier— ung wird bekannt gemacht: Laut allerhöchstem Befehl vom 5. April wurden von allen Gouver⸗ neuren Nachrichten über die unter polizeilicher Aufsicht befindlichen Personen eingezogen; diese Nachrichten sind mit wenigen Ausnahmen bereits eingelaufen und wird nunmehr bezüglich derselben baldigst endgültig entschieden werden. In Er⸗ wartung solcher Entscheidung sind bereits vom Mai bis August 1880 115 Personen theils gänzlich von Polizei-Aufsicht befreit, theils aus administrativer Ausweisung zurückgekehrt; unter diesen haben 30 Personen das Recht erhalten, in Universitäten oder anderen Lehranstalten be— hufs Wiederaufnahme ihrer abgebrochenen Studien wieder einzutreten. — Die„Agence Russe“ erklärt die Nachricht, daß die Pforte den Rath der Mächte über Sendung türkischer Truppen nach Ostrumelien nachgesucht habe, für unbegründet. Aus Stadt und Land. d. Dorheim, 23. Aug. Von bier ist zu melden, daß eine Kuh des Oeconomen Heil dahier vergangene Nacht 3 Kälber zur Welt brachte, die alle kräftig und ausgetragen sind, gewiß eine seltene Fruchtbarkeit. m. Obererlenbach. Die Zäblung der Obstbäume in unserer Gemarkung bat folgendes Resultat ergeben: Aepfel abgestorben 2011, gesunde 2436; Birnen abg. 20, gesund 276; Zwetschen abg. 1470, gesund 1343; Nuß⸗ bäume abg. 3, gesund 71; Kirschen abg. 53, gesund 609; sonstiges Obst abg. 26, gesund 469. Allerlei. 5 New⸗Nork. Ein Orkan, welcher in Texas am 12. und 13. August stattfand, zerstörte Browns ville fast voll⸗ ständig und in Matamoras 300 Häuser. Derselbe hat in den Nachbarstädten ebenfalls großen Schaden verur⸗ sacht. Mehrere Dampfer sind gescheitert. Eine Kirch weihsitte auf dem unteren Westerwalde. Von Peter Geibel. Zur bevorstehenden Kirchweih-Saison der Wetterau wollen wir nicht verfehlen, einen Brauch aus der Umgegend von Wied-Selters zu registriren, der noch an jene Zeiten erinnert, in denen das„Meisterstück des Schöpfers“, das Weib, in seiner sozialen Stellung noch keinen Maßstab für die Kulturstufe der Bevölkerung ab⸗ gab. Es handelt sich nämlich um einen Menschen⸗ f handel in optima forma, der aber nur an seinen Pflegestätten— welch' letztere allerdings nur noch vereinzelt auf dem Westerwalde vorkommen dürften— zur Zeit der Kirchweih in die Er— scheinung tritt und dann stets mehr oder minder harmlose Consequenzen in seinem Gefolge hat. In Parenthese wollen wir hier bemerken, daß der weiter unten beschriebene Kirmeßbrauch noch eine starke Reminiscenz an das bis Eude des vorigen Jahrhunderts in der Wetteran bestandene sog. Mallchen ist. Ueberhaupt hat die hiesige Bevölkerung, obschon in den Gebieten des Nieder-Rheines wohnend, in ethnologischer Hin— sicht, wie rücksichtlich ihrer Sitten und Ge— bräuche noch große Verwandtschaft mit dem Chattenstamme Oberhessens. Dies nur nebenbei. Am Abend vor dem Kirchweihfeste versammelt sich zum Behufe einer Maͤdchen-Auktion die erwachsene männliche Jugend in dem zur Tanz⸗ musik bestimmten Wirthslokale, um daselbst die Dorfschönen je einzeln an ihre respektiven Neb⸗ haber— gegen klingende Münzen zu versteigern. Man soll nun nicht denken, daß es bei dieser erotischen Thätigkeit leidenschaftlich zuginge, wie sich eigentlich in Anbetracht der Verhältnisse er— warten ließe; mit nichten! Ohne jegliche schein— bare seelische Erregung wird Seitens der Dorf— burschen fraglicher Akt abgewickelt— und das „Geschäft“ geht nach allen Regeln der Kunst seinen Gang. Ein Protokollführer, gewoͤhnlich der Haupthahn der Burschenschaft, der ein Ver⸗ zeichniß der„Versteigerungs-Objekte“ vor sich liegen hat, ruft die Namen der letzteren aus— und aus dem Kreise seiner umgebenden Ge— nossen wird dann steigernd um den„süßen Preis“ geworben. Daß es bei dieser Gelegenheit nicht ohne schnetterige Bemerkungen von mitunter recht derb-komischer Wirkung, so namentlich dies beim Anpreisen der trefflichen Eigenschaften der„Waare“,— aber auch bisweilen sehr zweifelhaftem Werthe abgeht, ist selbstredend. Es kommt dann dabei nicht selten vor, daß das eine oder andere der Mädchen, je nach seinen körperlichen Vorzügen oder sonstigen klingenden Qualitäten, seinen Liebhaber auf mehrere Thaler zu stehen kommt. Angebot und Nachfrage regeln, wie anderwärts, auch hier das„Geschaͤft“; und die schlechten Zeiten haben heuer, wie mir mein Gewährsmaunn versicherte, stark influirt und die„Waare“ im Preis ge⸗ drückt. Der oft beträchtliche Erlös wird nach der Auktion im Wirthshause verjubelt, bei welcher Veranlassung auch die betreffenden Schönen geziemend in Keuntniß gesetzt werden, wer ihr glücklicher Steigerer ist. Bei wohl⸗ gefälliger Aufnahme der Botschaft setzt es dann ein Mahl für die Burschen ab, bei welchem Wurst und Brot oder Kaffee und Kuchen die Hauptbestandtheile bilden, und dessen Lust in dem Moment gipfelt, wenn die Erkorene ihrem Kirmeßschatz den Strauß Blumen an den Kittel heftet. Bei kühler, oder negativer Hinnahme der„frohen Mähr“ müssen die jungen Werber auf beschriebene Mahlzeit mit ihrem Schluß⸗ Triumph verzichten; das„Steigerungs-Objekt“ dagegen muß dann aber auch diesem Falle dem Kirchweih-Vergnügen ent— sagen. Der getaͤuschte Jüngling trauert nun entweder ob verschmähter Liebe, oder aber er heischt sonst Minne— und im Falle der Er⸗ 1 seinerseits in 1 1 0 25 1 ke allerdings Ut erwalde vorkommen chweih in die dr mehr oder mind einem Gefolge hal ier bemerken, daß Kirmeßbrauc noch das bis Ende de Vetteran bestanden, pt hat die hiesge en Gebieten dei ethuologicher hi Sitten und Ger üdtschaft mit den Dies nur nebenbe⸗ eihfeste versammel idchen⸗Auktion d in dem zur Tu le, um daselbst; re respektiven gl inzen zu verstehn. daß es bei dent aftlich zuginge, un er Verhaltnisse er⸗ ne jegliche schein⸗ Seitens der Dorf ckelt— und das egen det Kuß fühter, gewellt schaft, der el W „Objekte“ va f der letzteren alk r umgebenden b n den süßen Pat er Gelegenhel, falt agen von mitte ing, so naue flichen Cigenschffe uch bisweilel scht t, ist selhstdelde it selten vol, a6 i eitel fegt Abe U 10 der cb ile 2 6 1 der Gl 1 6 1 hörung tröstet er sich dann mit einer anderen. Diese letztere Eventualität kommt jedoch glück⸗ licherweise selten vor; denn in der Regel ist der Boden gegenseitiger Annäherung insoweit ge— nügend sondirt, daß in beregter Hinsicht der Käufer solch' fatale Situation kaum zu gewärtigen hat. Die Pflicht der Zusammengehörigkeit über— dauert in wenigen Fallen die Tage der Kirch— weih, während deren Dauer der Bursche aus— schließlich mit der um silberne Liebenswürdigkeiten gekürten Maid zu tanzen hat. Die letztere hat für dieses süße Opfer ihres Ritters als Aequi— valent seine Naturalverpflegung an beiden Kirch— weih-Abenden zu übernehmen. Bisweilen mag es auch geschehen, daß dieser Steigerungs-Akkord das Präludium eines späteren Ehestands-Con— certes abgibt.— Es ist zweifellos, daß der geschilderte Brauch häufig die persönliche Frei— heit des Maͤdchens beschränkt, sowie anderseits auch öfter die daraus entspringenden Verpflicht— ungen für die Burschen lästig und dadurch nicht selten eine Quelle vieler Unzuträglichkeiten wer— den.— Fragt man nun nach den Motiven, deuen diese, wenn auch originelle, so doch nicht mehr zeitgemäße Sitte ihr Dasein verdankt, so wird man dahin aufgeklärt, daß in früheren Zeiten die freie Wahl der Mädchen zum Tanze sehr haufig Veranlassung zu Exeessen mit blutigen Ausgängen wurde. Wir wollen uns jeglicher Reflexion über die mitgetheilte Volkssitte ent— halten, da dieß hinsichts ihrer Beurtheilung mehr vor das Forum des Culturhistorikers ge— hört; dem objektiven Beobachter drängt sich aber unabweisbar die Frage auf, ob sich noch An— gesichts der besseren und milderen Sitten unserer Tage jener überflüssige, an die Zeit der brutalen Kraft erinnernde Brauch rechtfertigen läßt. Bei letzterem dürften außerdem einen Oberhessen Ge— fühle beschleichen, die denjenigen des Pharisäers dem Zollner gegenüber nicht ganz unähnlich sein mögen. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. Aug. Fruchtbericht. Weizen M. 20.50. Korn M. 18., Gerste M. 16., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 24. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.30— 1.40, Eier per St. 6 Pf, 2 St 11 Pf Grünberg, 21. Aug. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 10.61, Korn M. 8 7 Gerste M. 7.22, Hafer M. 6.11, Samen M. 12.43. Gießen, 24. August. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben das Paar 70100 Pf. Hühner per Stück M. 1.10— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.65—1.10, Enten per Stück M. 1.30—1.70, Ochsen⸗ Obligationen. fleisch 68 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Heimzahlung im Januar 1881. Ziehung vom. Juli 1880.— 1. 2. 5. 7. Emission. Kalbfleisch 40— 50 Pf., Hammelfleisch 65— 70 Pf., Die Liste, die wir wegen Mangel an Platz nicht Nummer⸗ Schweinefleisch 66— 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5., Zwiebeln per Ctr. M. 88.50. Frankfurt, 23. Aug. Viehmarkt. Angetrieben waren 400 Ochsen, 320 Kühe, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 68.—69., 2. Qual. M. 64.—66., Kühe 1. Qual. M. 54.— 58., 2. Qual. M. 45.— 50., Kälber je nach Qual. M. 45.— 54., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 40.— 50. Frankfurt, 23. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 28.50—29., do. 1.(Berl. Marke) M. 27.— 27.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 22.50, Weizen, effeetiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 22., ab unserer Umgegend M. 21.50— 75., do. fremder, je nach Qual. M. 00., Roggen je nach Qual. M. 20.— 20.25, Gerste M. 17.75-18.50, Hafer M 13.50 bis 15.75, Kohlsamen M. 27.25—50, Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.— 18., Linsen M. 20.— 40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise ver⸗ stehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 24. Aug. Die Publikation der Semestralbilanz der österr. Eredit-Anstalt drängte fast jedes andere Interesse in den Hintergrund. Bereits bei Eröffnung der Börse bekannt, entwickelte sich, da die Aufnahme des Rechnungs-Abschlusses eine sehr günstige war, eine steigende Bewegung in Creditactien, die den- selben eine Avanee von ca. 8 fl. brachte. Das Ergeb— niß(2,920,000 fl. Reingewinn) überraschte um so mehr, als man sich auf einen so ziemlich in allen Positionen hinter dem Vorjahre zurückbletbenden Ausweis gefaßt ge- macht hatte. In Betracht des Umstands, daß die Haupt— gewinne aus den Consortialgeschäften erst dem zweiten Halbjahr zu Gute kommen werden, waren die einzelnen gespanntesten Erwartungen von Optimisten zu befriedigen. Creditaetien, gestern Abend 2393/8, bewegten sich zwischen 2425/— 2478/8 und 246⅝, Staatsbahnagetien, gestern Abend 243, variirten à 243½— 243¾% und 2435/8. Lombarden geschäftslos. Oesterr. Bahnen stellten sich meist etwas höher. Galizier ½ fl. besser. Die noch als relativ niedrig erachteten Böhmische West belebt und hoher. Deutsche Bahnen fest. Oesterr. Prioritäten wenig verändert. Ausländische Fonds fest. 4% Stockholmer Stadtanleihe à 94 gefragt. Banken ziemlich belebt, namentlich Disconto-Commandit und Darmstädter. Deutsche Fonds ruhig. Von Wechseln London höher, Paris fest. Privatdisconto 2¼2%. Verloosungen. Homburger Eisenbahn. Ziehung v. 31. Juli 1880. — Heimzahlung am 1. Juli und 2. Januar 1881. An⸗ lehen von fl. 1,050,000. Lit. A. Nr. 10 22 52 57 84 120 58 408 30 à fl. 1000. Lit. B. Nr. 2 4 44 50 74 170 228 339 94 406 520 82 99 670 768 96 a fl. 500. Lit. C. Nr. 20 63 137 60 223 91 307 465 74 546 71 618 23 70 725 98 838 46 50 74 903 42 80 1070 162 208 42 71 423 27 71 86 à fl. 100. Anlehen von fl. 130,000. Nr. 48 103 6 96 256 à fl. 500. Anlehen von M. 300,000. Nr. 12 135 74 214 60 70 98 331 411 531 à fl. 500. Köln⸗Mindener Eisenbahn-Prioritäts⸗ sehen werden. weise bringen können, kann auf unserem Bureau einge⸗ Die Redaetion. Literarisches. Daheim. Nr. 47 enthält: Die Erbin wider Willen. (Forts.)— Verlorenes Glück. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Zum siebenhundertjährigen Jubiläum der Wittelsbacher. Von K. Stieler.— Ein schweizerisches Nationalfest. Von K. Menzel.— Eine lustige Vogelge— schichte. Aus dem Notizbuche eines Daheimfreundes.— Am Familientische: Die Römerwerke Triers. Mit Illustr. — Rechtsrath. Mit einer illustrirten Beilage. Zum 2. September! Die zehnjährige Wiederkehr der großen Entscheidungs— tage von 1870 legt uns besonders nahe, jener Zeit, der großen nationalen Güter, die sie uns brachte und der Männer, mit deren Leben und Gesundheit diese Erfolge erkauft wurden, dankend zu gedenken. Und so kommen wir zum bevorstehenden Nationalfest vom 2. September wieder mit der Bitte um Gaben für die Invaliden und die Hinterbliebenen gefallener Soldaten jenes Krieges. Wir bitten, überall, wo man an jenem Tag, in Gottes⸗ häusern oder bei sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert und sich dessen erinnert, was vor zehn Jahren geschah, auch jener Opfer des Krieges dankend zu ge— denken und durch Gaben je nach Vermögen dazu beizu— tragen, daß ihr Loos auch weiterhin verbessert werde. Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarrämter und Kirchenvorstände, gemäß der ihnen von Großherzoglichem Ober-Consistorium ertheilten Er— laubniß, bei den Festgottesdiensten des 2. September Collecten für jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweig⸗ vereine ersuchen wir, wie seither möglichst für Verbreit⸗ Ziffern des Aus weises wohl geeignet, selbst die hoch- ung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammel- büchsen aufzustellen. Alle, welche uns demnächst die Er⸗ trägnisse von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Posteinzahlung an unseren Schatz⸗ meister, Herrn Hauptstaatskasse-Director Michell dahier, einzusenden.— Darmstadt am 10. August 1880. Der Vorstand des Hülfsvereins im Großherzogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Sol⸗ daten im Felde, als Landesverein der Kaiser⸗Wilhelms⸗ Stiftung für deutsche Invaliden. A. Weber, Ministerialrath, A. Buchner, Rechtsanwalt, Vorsitzender. Schriftführer. Volksbad. Wasserwärme am 25. Aug. Morgens: 180 Reaumur. Walter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 24. August 1880. 20⸗Frankenstücke M. 16 do. C'?; 8 Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 71—76 Ducaten. 1„ 9 58—63 al mareo„„ 9 58—63 Dollars in Gold„ 42023 Bekanntmachung. 2793 Das Coneursverfahren über das Vermögen des Georg Krauch von Friedberg ist durch Beschluß vom Heutigen eingestellt worden. Friedberg am 22. August 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Zur Beglaubigung: Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. *—* Grummetgras-Versteigerung. Freitag den 27. August, Nachmittags 1 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde und Pfarrei gehörige Grummet⸗ gras auf hiesiger Rathsstube meistbietend werden. Nieder-Rosbach am 23. August 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Rosbach. Groh 8 S 2 8 Aufforderung. Diejenigen Steigerer, welche am 12. März, 4. Mai und 11. Juni l. J. in dem Gräflichen Revier Bainhards Holz ersteigert und bis jetzt noch nicht abgefahren haben, werden hierdurch aufgefordert, dasselbe innerhalb vier⸗ zehn Tagen abzufahren, widrigenfalls nach den Ver⸗ steigerungsbedingungen 11 und 12 verfahren wird. Wickstadt den 21. August 1889. 2. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. 2798 X N 8 Grummetgras-Versteigerung. 2810 Montag den 30. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde gehörige Grummetgras von eirea 60 Morgen auf dem Rathhaus dahier meist⸗ bietend versteigert werden. Staden am 24. August 1880. 3 Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. Dau ch versteigert Grummetgras-Versteigerung. Samstag den 28. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll das Gras von 50 Morgen gemeinheitlichen Wiesen auf 8 dahier in ei Abthei 5 1 N— ö nstriche N dem Rathhaus dahier in einzelnen Abtheilungen öffent zu Bil bel erforderlichen Weißbinderarbeiten, veranschlagt lich versteigert werden. Dortelweil am 23. August 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Mohr. Grummetgras-Versteigerung. Freitag den 27. August d. J., Vormittags 8 Uhr soll das der hiesigen Gemeinde zustehende 2794 2801 anfangend, 7 Submission. 2773 Die zur Herstellung des äußeren Wandverputzes und verschiedener Oelfarben-Anstriche am Amtsgerichtsgebäude zu 419.90 Mark, sollen auf dem Submissionswege ver⸗ geben werden. Voranschlag und Submisstonsbedingungen sind von heute an Vormittags von 8 bis 12 Uhr auf dem Amtslocal unterfertigter Stelle offen gelegt und sind hierauf Bezug habende Offerten unter Angabe der Procenten mit entsprechender Aufschrift versehen und frankirt bis längstens den 27. d., Vormittags 11 Uhr, Grummetgras an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist an der Nauheimer Grenze. Nieder-Mörlen den 24. August 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Mö bs. 2 3 —* Faselochs-Versteigerung. 2807 Freitag den 27. August, Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten ein gemeinheitlicher zum Schlachten geeigneter Faselochs meistbietend ver⸗ steigert werden. 8 Boden rod den 24. August 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Bodenrod. Werner. 3* Grummetgras-Versteigerung. Freitag den 27. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummetgras, eirea 200 Morgen, in der Wirthschaft der H. Ph. Dauernheim Wittwe meistbietend versteigert. Nieder⸗Florstadt den 21. August 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt. Alles. Stiümpfe, Strumpflängen& Socken 210 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. dahier einzureichen. Friedberg den 20. August 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 1 9 Versteigerung. Montag den 30. August d. J., Vormittags 8 Uhr, läßt Unterzeichneter in seiner Wohnung nachverzeichnete Gegenstände, als 1 Pferd(zugfest) nebst Geschirr, 1 Sattel mit Zu⸗ behör, 1 großen und 1 kleinen Wagen, 1 Schlitten, ca. 60 Centner vorjähriges Heu(1. Qual.), 1 Dick⸗ wurzmühle, 1 Häckselschneidbank, Pflüge, eine Partie Fichtenstangen, zu Leiterbäumen ꝛc. geeignet, ver⸗ schiedene Leitern, 1 Kleiderschrank und sonstiges Hausgeräthe ꝛc. ꝛc. gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend versteigern. Bingenheim am 22. August 1880. von Grol man, Gr. Oberförster. 2766 Mehrere neue und gebrauchte Breaks 766 Mehrere neue und gebrauchte 7 sowie eine wenig 6 e brauchte Nalesche sind billig zu verkaufen bei(266/ VIII.) Wagenbauer Pauser, Offenbach am Main, Biebrerstraße 17. 2792 1 — 1 Mitbürger! in diesem Jahre gilt es, der Feier des Jugendfestes bei der 10. Wiederkehr des Siegestages eine erhöhte Bedeutung auch im Aeußeren zu geben. Das Comité wendet sich darum vertrauensvoll an Euch und hofft bei der Sammlung recht reiche Gaben zu erhalten. Schmücket diesmal auch die Stadt recht festlich! Das Comité der Sedanusfeier: Im Auftrag: Seribha. Dr. Möller. Frankfurter pferdemarkt am A., 5. und 6. October 1880. Verloosung am 6. October, laut ausgegebenem Prospeete von 61 der schönsten Reit⸗ und Wagen⸗ pferde, 10 vollständigen vier-, zwei- und einspännigen Eguipagen nebst completen Geschirren, sowie 2799 Bitsch. 771 2795 sonstigen Reit- und Fahr⸗Requisiten ze. Lo ose zu beziehen à 3 Mark durch das(H. 61700.) Secretariat des landwirthschaftlichen Vereins Frankfurt a. M. .— b 5 5 e Friedberger Nähmaschinen-Jager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um- getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. 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August 1880. 2806 Das Fest⸗Comits, 2809 Warum kommt der e Chausseebau bei Heldenbergen nicht endlich zum Beginn? 3. Einer für Viele. Ein Sommerrock wurde gefunden. Abzuholen bei Gerber Philippi in der Vorstadt. 2800 Frische Bierhefe 2803 bei e ee Pergament⸗Papier zum Zubinden von Gläser ꝛc. für eingemachte Früchte bei Carl Bindernagel, Friedberg und Bad⸗Nauheim Lefaucheur-Doppelflinte, fast neu, sehr gut, billig zu verkaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2724 Feinsten Waizenvorschn in bester Qualität empfiehlt billigst 2804 2 Strauß. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 50 Ueiße Taschenlücher, mit und ohne Stickerei, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligshauben, Kopftücher, Tüllkrausen, Spitzen, Schleier, Bünder, Blumen, Federn, Myrten⸗ kränze, Moirs-, leinene u. 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