N fig 1880. Donnerstag den 26. Februar. N 25. 8 V— e b 5 deins ö 9 5 4 7 Ab 0 J 5 e ihne en Man, 8 d FG 8 Vedeutu 5 0„ 5 8 fung des Kant, tet. a 1 f 80. 17 f t i 1 5 i 8 8 a es, eee e ee: Artieblatt für den Atreie griedberzz, Deneeng ach Benet. b, ö In Die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder e! mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. f 1 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen ber etrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. b. hen c 11 dnnn fl d mtlicher Theil. 15 urchaus Betreffend: Das Nahrungsmittel- Gesetz. Friedberg am 23. Februar 1880. * 0 2„„„„„ 7„*„* 2 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 0 gang baren Nach einer uns durch Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz gewordenen Mittheilung steht der Erlaß von Ausführungs⸗ Systemt. Verordnungen in Gemäßheit der§§. 5 und 6 des Reichsgesetzes, betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Verbrauchsgegen⸗ 5 00 N. ständen vom 14. Mai 1879, vorerst nicht in Aussicht. Wir weisen Sie deshalb im Auftrage Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der edu; 15„ Justiz hiermit an, eine strenge Ueberwachung des Verkehrs mit den in dem Gesetz benannten Gegenständen eintreten, dieselben nöthigenfalls durch blastiqus) 00, Sach verständige untersuchen zu lassen und in sich dabei ergebenden besonderen Fällen an uns zu berichten. , Außerrem wollen Sie über die Resultate der Anwendung des Gesetzes Tabellen nach dem hier beigefügten Muster führen, um späterhin 58 die Zusammenstellung statistischer Uebersichten zu ermöglichen. Dr. Braden. e Betreffend: Lebensmittel⸗ Controle. hn und ahnen Kreisamt: Offenbach. eee Gemeinde: Offenbach. Friedrich. Tabelle über die im Jahre 188. vorgenommenen Untersuchungen. Iuntz, 4 5 Bare, e Des Vertäufers Od Producenten oder Fabrstanken] J 8 0 1„ beburtsbellr eee Gegenstanb. 2 Strafe. hen 8. 5 Name. Wohnort. Name. Wohnort. 5 8 5 Monat. Tag. s bi 0 1.] Januar 31.] Gestoßene Nelken W.& F. Darmstadt 0 0 0 us bis 10 Uhr 2 1 4 G elt Pfeffer Spezereihändler M. Offenbach 1 1 5 0 1 0 0 38. 75 N Petroleum 5 5 1 20 M. und Ver⸗ fel offen tlichung. mer Jagdhaus, 4. Marz 17.] Milch Jacob H. Mühlheim Oeconom L. Mublheim 1 Oeconom L. 50 M. 5. 7 15 Milch Margarethe L. ebenda Oeconom H. Nußhof 0 ug 0 Edietal ladung. 116. 6 Der Rekrut Gottfried Christian Kempf vom Großherzoglichen Landwehr⸗Bezirks-Commando Friedberg, geboren zu Ober-Erlenbach, Kreis Friedberg, am ub On öh 17. Dezember 1857, gegen welchen das kriegsgerichtliche Contumatial⸗Desertions⸗ Verfahren eingeleitet ist, wird zu dem auf Dienstag den 15. Juni 1880, Vor- 8 if 1 90 692 mittags 9 Uhr, im hiesigen Militär⸗Gerichtslocal(Riedeselstraße Nr. 60) anstehenden Termin unter dem Bedrohen vorgeladen, daß er bei fernerem Ausbleiben für einen den. Wahl. Deserteur in contumaciam erklärt und mit einer Geldbuße von 150 bis 3000 Mark belegt werden wird. in⸗ Pflanzen. J Darmstadt den 5. Februar 1880. Großherzogliches Gericht der Großh. Hess.(25.) Diviston. 9.3 5 Edietalladung. f an Hofmann. Der Rekrut Heinrich Fourier vom Großherzoglichen Landwehr-Bezirks-Commando Friedberg, geboren zu Södel, Kreis Friedberg, am 8. August 1859, gegen 0 Uel⸗ wwelchen das kriegsgerichtliche Contumgeial-Desertions⸗Verfahren eingeleitet ist, wird zu dem 55 Dienstag den 15. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, in hiesigem llt e Militär⸗Gerichtsloeal(Riedeselstraße Nr. 60) anstehenden Termin unter dem Bedrohen vorgeladen, daß er bei fernerem Ausbleiben für einen Deserteur in contumaciam erklärt und mit einer Geldbuße von 150 bis 3000 Mark belegt werden wird. 1 Darmstadt den 5. Februar 1880. Großherzogliches Gericht der Großh. Hess.(25.) Division. ähnen 1k.. En. bas St 20 ff ——— Deutsches Reich. dem Etat des auswärtigen Amtes bemängelt Hänel Etat wird bis auf die Position für einen neuen Darmstadt. Militärdienstnachrichten. General- die Erhöhung des Gehaltes für den Staats secretär Secretär beim Gesundheitsamt, die an die Budget- tanz. d. major Kehrer, Commandant der Haupt- und Resi- und beantragt Streichung der Mehrforderung. Commisston verwiesen wird, genehmigt. Es folg der g und Ing de enzstadt Darmstadt, wurde der Abschied bewilligt; Der Antrag Hänel wird abgelehnt und die Mehr- Etat der Verwaltung des Reichsheeres. Der Etat fohlen Oberst Freiherr Röder v. Diersburg, Commandeur forderung bewilligt. Titel 42 fordert für das wird, abgesehen von wenigen Positionen, welche an des Inf.⸗Rgts. Nr. 70 unter Stellung à la suite Consulat in Apia auf den Samoa-Inseln 29,000 M.] die Budgeteommission verwiesen werden, unverändert fenbrand empfehl des Großh. 1. Inf.⸗Rgts. Nr. 115 zum Comman- Hänel beantragt Verweisung des Titels an die bewilligt.— 24. Febr. Reichstag. Eingegangen Kümmich. dant von Darmstadt ernannt. Budgeteommission behufs näherer Prüfung der ist ein Gesetzentwurf betr. Erhebung der Brau- 111 Berlin. Der Zoll und Steuer ⸗Ausschuß betreffenden Verhältnisse. Bundesbevollmächtigter steuer. Der Gesetzentwurf betr. die Schiffsmeldungen chs des Bundesrathes hat sich über die Eingaben um v. Philippsborn hat gegen die Verweisung Nichts wird in dritter Lesung ohne Debatte genehmigt. 4 rnbeck. 6 Erlaß des Eingangszolles für Getreide, welches einzuwenden, macht aber darauf aufmerksam, daß Folgt der Marine-Etat. Rickert fragt, warum eine Berne durch Raturereignisse(Stürme ꝛc.) am Eingang die Gründung des Consulats zu Apia mit der Abänderung des Ruder ⸗ Commandos eingeführt mädchen 1 wor der Einführung des Zolles verhindert wurde, Vorlage wegen der Südsee-Inseln nicht im min- worden sei, Der Chef der Admiralität, General uter III. ablehnend entschieden.— Die Bundesraths- Aus- desten Zusammenhange stehe. Uebrigens handle v. Stosch, gibt eine technische Darlegung der Gründe, „ schüsse für Eisen bahnen, Post und Telegraphen und es sich bei der neugebildeten Handelsgesellschaft welche ihn zu derselben veranlaßt haben. Hänel sergesel für Justizwesen haben den Vorlagen über das nicht um ein Staatsgeschäft, um eine Staatsge- kommt auf die Katastrophe des„Großer Kurfürst“ Faustpfandrecht an Eisenbahnen zugestimmt. sellschaft, auch nicht darum, daß der Staat dabei zurück und erklärt, der im Marine- Verordnungsblatt e 28. Febr. Reichstag. Eingegangen ist Geschäfte mache, sondern das Ganze gipfele in dem erschienene Bericht sei nicht austeichend. Er fragt 5 1 die Uebersicht der Entschließungen des Bundesrathes Wunsche, die nationalen deutschen Interessen auch wann der Reichstag einen erschöpfenden Bericht R Cinte bezüglich der Beschlüsse des Reichstags in der vorigen im fernen Auslande zu schützen. Der Titel wird erwarten könne. Admiralitätschef v. Stosch er⸗ .„ Saison und ein Schreiben des Reichskanzlers betr. an die Budgeteommission gewiesen. v. Hölder wledert, er persönlich würde sehr gern eingehendere uff ober 5 Gestattung der Verwendung von Kirschblättern und wünscht Unterstützung der deulschen Schulen in Mittbeilungen machen; er habe sich aber auf die Weich selblättern zur Tabaksfabrikation. Das Haus Palästina aus Reichsmitteln. Bundescommissar aus den ossiciellen Acten geschöpfte Darstellung im 1 geht über zur Berathung des Antrages Hasenclever v. Bülow erwiedert, die deutschen Colonien in Marine Beiordnungsblatte beschränken müssen, da dernagel nuf Sistirung des Strasverfahrens gegen Hasselmann Palästina seien schon lange Gegenstand besonderer gegenüber höheren Interessen nähere Mittheilungen und Fritzsche. Der Antrag Hasenclever wird an- Ausmerksamkeit der Reichsregierung. Der Etat unzulässig erschienen. Lasker erklärt, der Reichstag 5 6 genommen. Hierauf tritt das Haus in die zweite wird im Uebrigen ohne Debatte genehmigt. Es könne sich unmöglich mit dem nicht, e 15 bl Berathung des Etats ein. Die Etats des Bundes- folgt der Etat des Reichsamtes des Innern. Die richte im Marine⸗Verordnungseblatte und der jetzigen f g ö 5 bb ir db sches Handels archiv“ Erklärung des Marineministers begnügen in einer dali, rathes, des Reichekanzlers und der Reichekanzlei Position für das Organ„Deulf 8* f 743575 ft. Fier werden ohne Debatte unverändert genehmigt. Bei wd an die Budget- Commission verwiesen. Der Angelegenheit, welche die Nation in so hohem agel. 5 5 abel R 3 1 N r e 3 ů————e— . 2 8 ä — — —————————— V— Grade aufgeregt. Hänel beantragt, den Chef der Armiralität als verantwortlichen Stellvertreter des Reichskanzlers aufzufordern, einen Bericht über die Katastrophe vorzulegen. Auf Ersuchen Lasker's willigt der Antragstiller ein, daß der Antrag ge- trennt vom Etat zur Debatte kommt. Der Marine Etat wird genehmigt. Der Etat der Reichs- Justiz ⸗ verwaltung wird ebenfalls nach einiger Debatte genehmigt. Bei dem Etat des Reichsschatzamtes vertagt sich das Haus auf morgen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest. Das Amts- blatt publicirt die Enthebung Mazuranic's und die Ernennung des Grafen Ladislaus Pejacevich zum Banus von Kroatien. Serajewo, 24. Febr. Landstreicher in der Umgebung von Plevlje schossen auf österreichische Patrouillen, ohne Jemand zu verwunden. Von den Thätern befinden sich vier in Untersuchungshaft. Frankreich. Paris. Bezüglich der bier erfolgten Verhaftung eines russischen Unterthan werden der„Agence Havas“ folgende Details be⸗ richtet: Die Identität des Verhafteten war eine Zeit lang schwierig zu erkennen, doch scheint es als Thatsache betrachtet werden zu können, daß derselbe Hartmann heißt, russischer Unterthan ist und der Theilnahme an dem Moskauer Eisenbahn Attentate verdächtig erscheint. Das Ersuchen um die Auslieferung desselben ist officiell gestellt, muß aber durch reguläre Requisitionen und Actenstücke unterstützt werden, die jetzt erwartet werden. Voll- ständig unbegründet ist die Nachricht, daß einige Deputirte Schritte für die Freilassung des Ver ⸗ hasteten gethan hätten. Die von der russischen Regierung in Auesicht gestellten Schriftstücke, um die Schuldbarkeit Hartmann's darzuthun, sind ein⸗ getroffen und sollen nunmehr der französischen Regier⸗ ung übergeben werden. Das Gerücht, die deutsche Botschaft würde sich in diese Angelegenheit ein- mischen, weil Hartmann sich Anfangs für einen preußischen Uaterthanen ausgegeben, entbehrt der Begründung. — 23. Febr. Deputirtenkammer. Der Ge⸗ setzentwurf betreffend die Reorganisation des oberen Rathes für den öffentlichen Unterricht, wird mit den vom Senat dazu beschlossenen Abänderungen angenommen. Bei Fortsetzung der Berathung über den Zolltarif führt Rouher aus, daß die Zunahme des Reichthums in Frankreich und England seit dem Abschlusse der Handelsverträge hervorgetreten sei. Nach Rouber's Rede wird die Generaldis⸗ cussion über den Zolltrarif geschlossen. Die artikel⸗ weise Berathung wird nächsten Montag beginnen. — 23. Febr. Der deutsche Botschafter Fürst Hohenlobe ist beute Vormittag nach Berlin abgereist. Großbritannien. London. Meldung der„Times“ aus Kabul vom 22. Febr.: Roberts schickte Mustaufsi Habibullab, ehemaligen Finanz- minister Sdir Ali's, nach Ghuzni mit Schreiben, nach welchen die britische Regierung geneigt wäre, unter gewissen Beschränkungen als Herrscher von Afghanistan irgend einen Sirdar anzuerkennen, über dessen Person die versammelten Volksvertreter sich zu einigen hätten. Gleichzeitig lud der General die Fübrer der Aufständischen zur Besprechung der Angelegenheit in Kabul ein. —„Standard“ bezeichnet das Gerücht einer unmittelbar bevorstehenden Auflösung des Parla- ments als verfrüht, bemerkt jedoch, daß, wenn die Geschäfte der gesetzgebenden Körperschaft auch ferner⸗ hin systematisch getrennt würden, der Regierung keine andere Wahl bliebe, als an die Wähler⸗ schaften zu appelliren. — 24 Febr. Unterhaus. In der heutigen Sitzung wird die irische Nothstandsvorlage in dritter Lesung unter Ablehnung sämmtlicher Amendements angenommen. — Die englische Regierung hat bei mehreren europäischen Cabinetten(auch Oesterreich- Ungarn) die Veranstaltung einer internationalen Enquete über Zuckerexportprämien vertraulich angeregt. Türkei. Constantinopel. Die Pforte beschloß, den Botschaftern der Mächte zu notificiren, daß sie die aus den Dragomans der Botschaften gebildete Commision zur Prüfung der neuen türk⸗ ischen Justizgesetze nur insoweit anerkenne, als die sich auf die Bereinbarlichkeit der neuen Gesetze mit den zwischen der Türkei und den Mächten bestehenden Verträgen beschränke. Die Pforte müßte eine weitere Ingerenz der Commision in fragliche Gesetze als mit der Souveränetät und Unabhängigkeit der Türkei collidirend entschieden zurückweisen. — Im Anschluß an die Nachricht von der Gefangennahme des Obersten Synge ersährt die „Pol. Corr.“ aus Salonichi, die türkische Regier ⸗ ung habe den Gouverneur angewiesen, sich wegen aller nothwendigen Schritte mit dem englischen Consul in Einvernehmen zu setzen. Letzterer traf mit Unterstützung der türkischen Behörden Maß- nahmen zur Befreiung des Obersten. Zwei eng- lische Avisos bewachen die Küste des Golfs. — Ia Beantwortung der letzten griechischen Memoranden eröffnete Sawas Pascha den griechi⸗ schen Bevollmächtigten, die Pforte schlage eine Grenzlinie vor, welche in ihren äußersten Punkten von Theben am ägäischen und von Anino am jonischen Meere ausgeht und überlasse die Fest⸗ stellung derselben in ihren Zwischenpunkten den beiden verhandelnden Parteien. Rußland. Petersburg. Der„Regier⸗ ungsbote“ meldet bezüglich der Explosion im Winter ⸗ palais, die begonnene Untersuchung habe gewisser⸗ maßen positiv ergeben, daß das Verbrechen durch eine Person begangen worden sei, welche für einen Arbeiter gegolten habe. Es sei Grund vorhanden, einen Zusammenhang zwischen dieser Person und einigen bereits vor der Explosion verhafteten Indi- viduen zu vermuthen. — Man will in der Stadt von einem Briefe wissen, den der Kaiser nach der Explosion am Prüfung 20. d. Abends wiederum in seinem Schlafzimmer gefunden hat des Inhalts: der Kaiser solle nicht glauben, daß er sich am Jubiläumstage, 2. März, die silberne Krone würde aufsetzen können, wohl aber würde Petersburg am Abend des Jubiläums- tages eine Illumination zu sehen bekommen, wie die Residenz sie noch nie erlebt. Die Bevölkerung befürchtet in Folge dessen Brandstiftungen. Diese Furcht ist vermehrt durch den Brand der Mos- kauer Forstakademie, welchem man durch Studenten; Arretirungen zu vorgekommen sei. Im Laufe des Tages wurden seitens der Polizei thatsächlich be- sondere Vorsichtemaßregeln gegen eine Feuers brunst in Höfen und Häusern anbefohlen. Den Dworniks hat man doppelte Wachsamkeit eingeschärft. In jeden Hofraum müssen große Bütten mit Wasser zum sofortigen Gebrauch bereustehen. — Bezüglich des in Paris verhafteten Russen erfährt man: Einen Monat vor dem Moskauer Attentat verlangte ein Mann bei einem Moskauer Uhrmacher und Optiker einen elektrischen Apparat für wissenschaftliche Experimente. Da der Käufer die Summe nicht zahlen konnte, so bot er dem Verkäufer eine goldene Uhr im Werthe von 1400 M. an. Dieser ging auf den Handel ein und der Käufer nannte einen falschen Namen. Der elektrische Apparat wurde nach dem Attentat gefunden und der Verkäufer ermittelt, allein derselbe hatte die Uhr bereits weiter verkauft. Alle Juweliere und Uhr- macher von Moskau wurden von dem Falle in Kenntniß gesetzt und einige Tage darauf wurde die Uhr von der Polizei angehalten, allein kein einziger Moskauer Uhrmacher konnte sich erinnern, dieselbe zuerst verkauft zu haben. Weitere Nach forschungen führten endlich zu der Entdeckung, daß ein Uhrmacher in Petersburg dieselbe für den Preis von 800 Rubel an eine Petersburger Dame verkauft hatte, was diese auch bestätigte und zwar mit der Bemerkung, sie habe die Uhr einem ge⸗ wissen Hartmann, Bruder oder Verwandter einer in ganz Petersburg wohlbekannten Persönlichkeit, gegeben. Gleichzeitig übergab auch die Dame der Polizei eine Photographie des Genannten und sowohl der Mann, welcher den eleltrischen Apparat verkauft als auch derjenige, welcher das Attentats häuschen vermiethet hatte, erkannten in dieser Photographie dieselbe Person. Aus Stadt und Land. S. Friedverg, 24. Febt. In der gestern stattgebabten der Estampen⸗ öffentlichen Sitzung des Ge meinderathes wurden die am 18. d. M. neugewählten Mitgliedet des Gemeinderathes L. Waas, S. Falck, E. Hirsch und J. Koob von dem Bürgermeister verpflichtet und in den Gemeinderatb ein gefübrt. Es fand darauf die Wahl der verschiedenen Com⸗ miistonen stalit und zwar wurden in die Baucommusion gewäblt die Gemeinderäthe J. Pfeffer, G. Hieronimus und E. Nutbs; in die Einquarkirungscommisston Fr. Reuß, J. Huber und J. Koob; in die Finanzcommhston A. Stein⸗ däußer, Fr. Hecht und E. Hirsch; in die Unterstützunas⸗ wohnsitzcommission F. Reuß, E. Rutvs und G. Trapp II.; in die Landwirihschaftscommüsion K. Reuß. Fr. Reuß und G. Falck; in die Markicommission J. Huber, W. Ferisch. 1 L. Waas und J. Pfeffer und in die Friedhofscommiston J. Pfeffer, G. Dieronimus und E. Rulbs. Den Vorsitz in sjämmilichen Commissionen führt nach der Gemeinde⸗ ordnung der Bürgermeister. Auf mehrere Zuschriften be⸗ züglich Sekundärbayn⸗ Angelegenheiten wurden die er⸗ forderlichen Eiwiedetungen festgestellt. Infanterieregiment Nr. 116 in der dem Reichstag zuge⸗ gangenen Münärnovelle vorgesehen ist, wurde beschlossen, wegen Verlegung dieses dritten Bataillons in unsere Siadt die erforderlichen Schritte zu thun und wurden zwei zu diesem Zwecke von dem Bürgermeister vorgelegte Vorstellungen an den Großherzog und den Kaiser von dem Gemeinderatih genehmigt. Auf eine Eingabe der freiwilligen Feuerwehr wurde derselben für Instandstellung ihrer Uniform und Requistten eine einmalige Unierffützung von 300 M. bewilligt; über einen weiter beantragten jährlichen Zuschuß soll bei Fesistellung des Voranschlags Beschluß gefaßt werden. Ein Gesuch des G. Magnus um weltere pachiweise Ueberlassung eines flädtischen Grund⸗ stücks um den großen Brunnen in der Vorfadt wurde bewilligt, die Arbeiten und Lieferungen für Cbaussirung des Mitielwegs von der Rosbacher Cyaussee bis zu der Ock⸗ fladter Grenze wurden den Accordanten zugeschlagen.— Aus der vorigen Sitzung ist noch nachzutragen, daß auf Ansuchen des Gemeindevorstands die Betriebs- Inspektion der Main⸗Weser⸗Bahn die Auffiellung einer Laterne vor dem Fauerbacher Tyor angeordnet hat. Oftheim. Am verflossenen Freitag Abend erhängte sich, dem„W. B.“ zufolge, in seiner välerlichen Wohnung dahier ein junger Mensch von 16 Jahren. Derselbe soll bei einem Butzbacher Schlosser in der Lehre gestanden haben. Die Veranlassung zu diesem traurigen Schritt ist uns unbekannt. Büdingen, 21. Febr. Vergangene Nacht ertönte nach 12 Uhr der Ruf„Feuer“ und brannte die Bedachung des Fürsilichen Eiskellers ab. Odenhausen bei Gießen, 21. Febr. An der Leich e einer vorgestern hier beerdigten Frau wurde festgestellt, daß Letztere an Fleckypbus gestorben war. Jore Kinder sind am Recurtenesteber erkrankt gewesen. In dem von diesen Personen bewohnten Hause befindet sich auch die Herberge füt die durchreisenden Handwerksburschen ꝛc., durch welche die genannten Krankheiten offenbar eingeschleppt worden sind. Die umfassendsten Sicherheiismaßregeln sind sofort angeordnet worden. Worms. Ein 15jähriger Schüler des hiesigen Gymnasi⸗ ums, welcher im Besitz mehrerer Schußwaffen und eines Dolches befunden wurde und welcher, nach gemachten Aeußerungen zu schließen, beabfichtigt haben soll, feinen Lebrer, mit dem er auf gespenntem Fuß lebte, zu er⸗ schießen, wurde auf Conferenzbeschluß aus obiger Anstalt entlassen. Allerlei. Han au. Die schon mehrsach angeregte Idee, in unserer Stadt eine Local⸗Gewerbe⸗Ausstellung zu veran⸗ stal ten, soll gelegen ilich des Verbandeschützenfestes, welches im Sommet hier abgehalten werden wird, zur Verwick⸗ lichung gelangen. Eine günstige Voraussetzung dafür bie iel vor Allem unser weltbekanntes Kunsigewerk in Edelmetallen mit den verschiedenen dazu gehörigen Branchen der Gemmen⸗ und Kameenschneiderei, der Gravute, des Guillochitens, Email- und Eluis fabrication. Dazu kommen die Teppichweberei, die seinen Eisengußwaaten, die Tabaks⸗ und Cigarren⸗, die Leder⸗ und Maschinen⸗ fabtiken die Paramentienstickerei, Sirumpswaaren, sowie als Unika die Diamanischleiferei, die Herstellung akuftischer Apparate und eine Scheideanstalt für Platina. Alles das verspricht dem Unternehmen einen glücklichen Erfolg. Ellwangen, 21. Febr. In dem benachbarten Bühler⸗ thann wurden geftern die Frau und die Schwägerin eines Baue n erschlagen aufgesunden. Das Fehlen einer Summe läßt auf Riubmocd schließen. En Handwerks⸗ butsche ist det Toat verdächtig. Rio de Janeiro, 3. Febr. Das gelbe Fieber greift bedeutend um sich. Innerhalb der Stadt sterben täglich 8 bis 10 Menschen. In Folge der großen Sterblichkeit an Bord der im Hafen liegenden Schiffe sind letztere vom Geflade enifernt und im Hafen zerstreut worden. Verloasung. Stadt Freiburg 10 Fr.⸗Loosevom Jahre 1879 Ziebung am 16. Febr. 1880. Gezogene Serien: Nr. 598 1013 1660 1825 2377 2498 3564 3707 4100 4184 4299 4467 4627 5157 6658 6986 7196 7628 8512 8607 8647 8779 8818 9091 9153 9959 10431 10642. Die Prämien- Ziehung findet am 16. März d. J. statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Febr. Fruchtbericht. Weizen M. 23.50 bis 24, Korn M. 20., Gerste M 18., Hafer M. 14.—15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 25. Febr. Wochenmarkt. Butter kostele per Pfund M. 80— 90 Pf., Cier zwei Stück 13 Pf., ein Stück 6 Pf. Da die Errichtung eines dritten Balaillons zu dem in Gießen garnisonirenden bungg. duber, u pa ene en zugeschlagen.— Nuttagen, daß auf elritbs⸗ Juspcklion i einer Lalerne vor lag Abend erhängte zäletlichen Wohnung hren. Derselbe soll er Lehre gessanden taurigen Schritt iu gene Nacht ertönte annte die Bedachung Febr. An der Leiche u wutbe fefigeftellt, war. Ibre Kinder esen. In bem von indet sich auch dit owelksburschen, ffenbdar eingeschlayt chensmaßregeln ind es biesigen Oymnast hußwaffen und eine jet, nach gemachten 1 baben soll, feinen Fuß leble, zu er, ö aus obiger Anstalt 1 0 autttegte It u alellung zu vera chützenseßes, wache 1 wild, zur Dull czung dafür vieler von in Ebelmelallen mil en der Ommen“ n 4 55 Gulllochrens⸗ tösabrtcalion, Dahl nen Eisen ußwaar der, und wagten, wund dag Aung 155 Alles dab lg. 0 Hühle“ geri sowie 5 . 6 Heer jebt reif. 1 Mach, 1 „ die eint a0 d ak, Gr 1 n be 1 9„21. Febr. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 11.65, Korn M. 10.15, Gerste M. 8.64, Hafer M. 6.90, Erbsen M. 11.75, Linsen 12 Samen 11, Kartoffeln 4.43. Gleßen, 24. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfund 95 Pf, Eier per Stück 6—7 Pf., Käse per Stück 5—12 Pf., Tauben das Paar 95 Pf., Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.10— 1.70, Enten ver Stück M. 2.—2.50, Kartoffeln per 100 Kilo M. 9., JArlgeln per Centner M. 12— 15, Ochsenfleisch 66 68 Pf. der Pfd., Kuh, und Rindfleisch 48—56 Pf., Kalbfleisch 40—46 Pf., Hammelflelsch 45— 60 Pf., Schweinefleisch 60 Pf. Frankfurt, 23. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 43., Nr. 2 M. 41., Nr. 3 M. 35., Nr. 4 M. 31., Nr. 5 M. 25 Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 28.50, do. 1.(Berliner Marke) M. 27., do 2.(Berliner Marke) M. 20—21., Weizen, effectiv hiesiger ab Bahnbof hier M. 24.25— 24.50 ab unserer Umgegend M. 23.7524, do. fremder, je nach Qual. M. 23 75— 24.50, Roggen je nach Qual. M. 19.25— 20.50, Gerste M. 17.—21., Hafer M. 13.— 15.50, Kohlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19. bis 27., Wicken M 16.—17., Linsen M. 20.— 40., Bohnen, weiße, M. 23.— 25., Rüböl, detail, M. 65. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll⸗ gewicht= 100 Kilo. Geld- Cours. Frankfurt am 21. Februar 1880. 20 ⸗Frankenstücke 98 M. 16 20—24 do. in ½„ 16 19—23 Englische Sovereign gs„ 20 35—40 Russische Imperlales„ 16 73 G. Ducaten e„ 9 5156 „ al marco 2„ 9 55—60 Dollars in Gold*„ 4 19—21 Preisen bei Corsetten, en. Friedrich. Submission. 667 Die zur Erbauung eines neuen Mühlgebäudes von Herrn Karl Vorbach zu Okarben erforderlich wer⸗ denden Arbeiten veranschlagt Mark. Maurerarbeit exel. Materiallieferung 14034.88 Steinhauerarbeit inel. Materiallieferung 4301.19 immerarbeit desgl. 14772.71 Dachdeckerarbeit desgl. 2402.40 Schreinerarbeit desgl. 10904.73 Schlosserarbeit desgl. 5 4175.88 Glaserarbeit desgl. 977.20 Weißbinderarbeit desgl. 3058.81 Spenglerarbeit degsl. 134.70 Anferkigung und Aufstellung eines Blitz⸗ ableiters mit 3 Auffangstangen 500.00 ferner: Anlieferung von 1200 Ctr. Wasserkalk à 1.00 Mark, Anlieferung von 174 ebm Luftkalk à 16.00 Mark ssollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Submissions-Bedingungen legen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, bei welchem man auch die Offerten, in denen die Angebote nach Prozenten der Voranschlagssumme anzu⸗ geben sind, verschlossen und frankirt bis spätestens Samstag den 6. März l. J., Vormittags 11 Uhr, einzureichen bittet. Friedberg den 21. Februar 1880. Reuß, Großherzoglicher Kreisbaumeister. Wohnhaus- und Fabrik— Versteigerung. 844 Montag den J. März, Vormittags 11 Uhr, läßt Herr Heinrich Stein in Frankfurt a. M. sein dahier an der Hauptstraße gelegenes Anwesen wegen Aufgabe seines Geschäftes durch das unterzeichnete Groß⸗ herzogliche Ortsgericht freiwillig in Eigenthum versteigern. Dasselbe besteht: 1) in einem zweistöckigen Wohnhause mit Mansarden nebst Nebengebäuden, enthaltend: 15 Zimmer und 3 Küchen, hohe geräumige Speicher, 3 gewölbte, ineinandergehende Keller, großen Hofraum, Wasch— küche, 2 Pferde und Schweineställe; 2) in einem zusammenhängenden Fabrikgebäude, be⸗ stehend in einer großen massiven Scheuer mit Ein⸗ fabrthor, 5 großen hellen Arbeitssälen, Magazinen, Maschinenbaus mit einer liegenden 10oferdekräftigen Dampfmaschine nebst 2 aufeinanderliegenden Kesseln, sowie einer Druck- und Saug-Dampf⸗Pumpe. Alles befindet sich in bestem Zustande; 3) in einem eirea einen Morgen großen Pflanz- und Blumengarten, Parkanlagen und gedeckter Kegel⸗ bahn, unmittelbar begrenzt von dem Niddafluß. Das Ganze eignet sich zu jedem Fabrikbetrieb, sowie auch für einen größeren Oeconomen. Bedingungen vor- theilhaft. Vilbel den 13. Februar 1880. Großherzogliches Ort in; Bekanntmachung. 674 Unter der Firma„Landwirthschaftlicher Consum⸗ Verein Bruchenbrücken“(eingetragene Genosser schaft) bat sich in Bruchenbrücken laut Beschluß der General— Wersammlung vom 17. Januar d. J. ein Verein gebildet, welcher die Förderung der Wirtbschaft seiner Mitglieder und den Schutz derselben gegen Uebervorthellung bezweckt, Ansbesondere durch gemeinschaftliche Beschaffung von Be⸗ bürfnissen der Haus⸗ und Landwirthschaft in bester Qualität, sowie durch gemeinschaftlichen Verkauf ihrer landwirtbschaftlichen Produkte Der Vorstand dieses im Genossenschaftsregister eingetragenen Vereins besteht aus folgenden in Bruchenbrücken wohnenden Mitgliedern: 1) Lehrer Maul als Direktor, 2) Philipp Best II. als dessen Stellvertreter, 3) Jacob Guth III. als dessen Stellvertreter, 4) Kaspar Marloff als Casster. i Die Bekanntmachungen erfolgen unter der bezeichneten Firma und sind in dem Organ der landwirthschaftlichen TConsumvereine in Hessen„Fortschritt“ zu veröffentlichen. Das Verzeichniß der Genossenschafter kann jeder Zeit in dem Handelsregister des unterzeichneten Amtsgerichts eingesehen werden. Friedberg am 23. Februar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert.. vdt. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. zu den billigsten Preisen 1 8gericht Vilbel. 4 el. 7 Hosenträger, bei K. Friedrich. 4 4 in der Fürstlichen von Morgens 9 Uhr an im Distriet„Höbler“. 146 * 3 Eichenstämme mit 163 obm, 3 Fichten⸗ und Kiefernstämme mit 1,12 ebm und 181 Fichtenstangen mit 2,64 obm Inhalt. von Morgens 9 Uhr an im District„Hard.“ 95 Raummeter Buchen- und Eichen- Scheitholz, 151 Buchen- und Eichen⸗Prügelholz, 107 0 Buchen⸗ und Eichen ⸗Stockholz, 3900 Wellen Bu * fern 4 Buchen ⸗ und Hainbuchenstämme mit 2 46 ebm, 7 Lärchen⸗ und Kiefernstämme mit 286 ebm, 4 Birken⸗ und Elsbeerstämme mit 0,66 obm Inha 17 Eichen⸗ und 3 Nadelholzstangen. Lich am 23. Februar 1880. Holzversteigerung O b.erförsterei Lich. Montag den 1. März, Zusammenkunft auf dem Garbenteicher Weg. 11 NRaummeter Buchen-, Eichen- und Nadel⸗ Scheitholz, Buchen ⸗, Eichen⸗ und Nadel-Prügelholz, 72 5 Buchen ⸗, Eichen⸗ und Nadel ⸗Stockholz, 3800 Wellen Buchen-, Eichen⸗ und Nadel ⸗Reisholz; fern er: Dienstag den 2. März, Zusammenkunft auf dem Birklarer Fußpfad. chen⸗, Eichen⸗ und Fichten⸗Reis holz; er: 77 Eichenstämme von 26—51 em Durchmesser und 5—11 m Länge mit 47,25 obm, lt, Wimmenauer, Forstrath. Holzversteigerung. 678 Montag den 1. März d. J., Vormittags 9 Uhr, werden in den Gräflich Leiningen⸗Westerburgischen Wald. distrikten„Jungfernwald“ und„Lieder“ versteigert: 6 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 2 5„ Knüppel, 24 5 Eschen⸗„ 2 5 Ulmen⸗ 1 12 50 Buchen⸗Stöcke, 13 7 Eschen⸗„ 200 Stück Buchen⸗Wellen, 900„ Lichn⸗ 500„ Eschen⸗„ 400„ Kirschen⸗„ 500„ Erlen; 0 „Apen; Zusammenkunft am sogenannten Jägergarten hinter dem Nonnenhofe. Friedberg den 20. Februar 1880. Gräflich Leinigen⸗Westerburgische Rentkammer. Biera u. Holz⸗-Versteigerung. 676 Montag den 1 März o. d., Morgens 10 Uhr anfangend, sollen im Münsterer Gemeindewald, Distrikt bietend versteigert werden: 1950 Buchen Wellen, 330 Eschen⸗„ 100 Nadelholz⸗Wellen, 1 600 Erlen⸗Wellen, 60 Raummeter Buchen-, Eichen- und Erlen⸗Scheit⸗ hol 40. Buchen, Eichen⸗ und Erlen⸗Prügel ol ö 86 8 Buchen-, Eichen⸗ u. Erlen⸗Stockholz, 27 Eichenstämme, 9,73 Festmeter Inhalt, 2 Nadelstämme, 0,83 4 Buchenstämme, 1,13 35 Erlenstämme, 14,410„ 1 b Die Zusammenkunft ist in loco Münster mit dem Bemerken, daß das Holz gegen vorschriftsmäßigen Bürg⸗ schein bis 1 September 1880 verborgt wird. Münster den 23. Februar 1880. a Großherzoglich. e Münster. e in e ck Besseres Dienstpersonal det stets gute Stelle durch 9 Birek's Bureau, Große Burgstraße 10, Wiesbaden. Liebigs Fleisch⸗Extract 666 bei Wilh. Bernbeck. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 50 Hangrichenberg, folgende Holzsortimente öffentlich meist- Arbeits-Versteigerung. 673 Montag den 1. März l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Rathhaussaale zu Klein Karben die zur Erbauung eines neuen Wohnhauses für Herrn Oeconomen Christilan Phil. Schuch daselbst noth⸗ wendigen Bauarbeiten und Kalklieferung öffentlich wenigst⸗ nehmend unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen veraccordirt werden: M. Pf. Maurerarbeiten, veranschlagt zu 1719 26 Steinhauerarbeiten 496 75 Zimmerarbeiten 864 71 Schreinerarbeiten 762 80 Schlosserarbeiten 200 60 Glaserarbeiten 371— Spenglerarbeiten 59 40 Weißbinderarbeiten 430— Lieferung von 250 Bütten weißem Kalk. Plan und Voranschlag können bei dem Bauherrn bis zum Versteigerungstermin eingesehen werden. Klein⸗Karben den 22. Februar 1880. Scheunen⸗Verpachtung. 653 Meine beiden sehr geräumigen Scheunen auf dem Haagk will ich verpachten und wollen sich Liebhaber hier⸗ zu an Herrn Stiftungsrechner K. Heidt wenden. Friedberg. Christian Waas Wittwe. r 624 Einen Lehrling suche ich für mein Colonialwaaren⸗Geschäft en gros& en detail. Wohnung im Hause. Offenbach a. M. W. Hartmann. Verstei gerung. 672 Montag den 1. März, Morgens 10 Uhr, sollen 9 Pferde nebst Geschirr und Wagen wegen Beendigung des Geschäfts bei Unternehmer Crauß auf dem Hofe der Wittwe Väth zu Kaichen meistbietend verstetgert werden, worunter etliche Pferde gute Einspänner und Ackerpferde sind. Tüchtiges Dienstpersonal aller Branchen für Hötels, Restaurationen und Private findet stets Stellen durch Ritters Placirungs⸗ Büreau, Webergasse Nr. 15, Wiesbaden. Für kommende Saison gesucht: Tüchtige Köchinnen, Küchenhaus hälterinnen, Zimmer- und Küchen⸗Mädchen, Kellnerrinnen, Büffet⸗Mädchen ꝛc. und männliches Hötel⸗ ersonal. * Rur gut empfohlene Leute werden berücksichtigt. Zeugniß⸗Abschriften und Photographien mit 1 Warke Falbigst: Dienstmädchen Wilh. Kreuter III. Ein braves wurde ein Fäßchen Essig von meinem 659 sucht Hause bis zur Rosbacher Chaussee. Verloren Dem redlichen Finder eine gute Belohnung. 680 Carl Leonhard. —.——— 3 9 2 Concert des Sängerchors des Schullehrer⸗Seminars und geschätzter hiesiger Künstler und Dilettanten. schaftlichen Vereins und alle Freunde der Land wirtbschaft mit der Bitte eingeladen werden, sich recht zahlreich ein⸗ Programm. biden zu alen, f i 1 5 1 agesordnung: , ne f 2—5— Gewannwegen. 6 5 bew 77777JJ))))%J%0%00V%000h 0 d 2) Welche Kartoffelsorten haben fich am besten bewähr b. Frühlings nacht.„%% ͥälIddßß ö 3) Verschiedene Mittheilungen. l N 5. Quartett für Clavier, Violine, Viola und Cello. Mozart. Herr Kreisassessor Küchler will die Güte haben rie, Nepp 1 durch einen Vortrag einleiten. 7. O Maidle du bist mein Morgenstern, Chouůu uh Volkslied. N der ache d Stett erte 8. Lüßows Jagd, Chor. N e er Vorsißen 1 ection Friedberg: 9. Coellosolo. ö e i g. O e uarteit, II. S ů uh f 8 12 11. Festgesang an die Künstler, Chor mit Clavittrtr ee Mendelssohn. Ka bfleisch Einzelkarten zu 1 Mark und Familienkarten für 3 Personen zu 2 Mark sind in den 2 a 7 beiden Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Es circulirt keine Liste. E Hinterländer Waare, das Pfd. 40 Pf., empfiehlt 2 Georg Hanstein, Kasserstraße 97. Der„Alice⸗Verein für Frauenbildung und Erwerb in 5 8 Gießen“ en Fi cher Cablian, eröffnet am 12. April dieses Jahres sein 4. Semester mit 1) einem allgemeinen Cursus, 2) einem Schneider⸗ 3 Cursus und 3) einem Lehrerinnen-Cursus. Programm und nähere Auskunft ertheilt Frl. Elisabetha Müller, per Pfund 48 Pf., Lehrerin an der Alieenschule. Der Vorstand. 679 bei Wilh. Fertsch. 5 5 In der Philippi'schen Brauerei können noch esnige Geschäfts- Verlegung. Gebrau Traber 5 5 g 5 abaegeben werden. N Hierdurch erlauben wir uns die ergebene Anzeige zu machen, daß sich unser Herren⸗ 685 Paul Nudelins. und Knaben⸗Kleider⸗ Magazin von heute an in dem neu erbauten Hause des Frische Eiergemüs 1 Nudeln Beigeordneten Herrn Adam Steinhäußer,(sogenannte Hausmacher), Kaiserstraße Nr. 298, gegenüber dem Rathhause befindet. Für das uns bisher geschenkte Vertrauen bestens dankend, bitten wir uns das selbe bellen auch ferner bewahren zu wollen. 1 669 bei Wilhel Es wird stets unser Bestreben bleiben, unsere werthen Kunden durch streng reelle Be⸗ 8 ilhelm Fertsch. dienung in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. Durch den gewonnenen Raum haben wir unser Lager bedeutend vergrößert und sind 5 8 somit in der Lage allen Anforderungen entsprechen zu können. anzündsleine. Für die Frühjahrs⸗Saison ist unser Lager in deutschen, englischen und französischen! Ersparung an Teimholz, Hobelspähnen ꝛc. ze. Gin Nouveautées aus's Reichshaltigste assortirt und halten wir uns zur Anfertigung nach Maaß, Stem ist monatelang zu gebrauchen. Das Stück 20 Pf. unter der Leitung eines tüchtigen Zuschneiders und der Garantie des eleganten Sitzens, mit Gebrauchsonweisung 2 7b f Th. 3. bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 652 Niederlage für Friedberg und Umgegend A. Spier& Söhne, f 594 gegenüber dem Rathhause. Baumwachs 8 95 664 empfiehlt Wilh. Bernbeck⸗ Giest en. 8 b Jeden Freitag frisch gewässerter Labberdan, per Pfund 36 Pf., Durch Anlage einer Hobelmaschine empfiehlt deutsche und schwedische Hobel⸗ bretter in allen Dimensionen Die mech. Bau⸗ und Möbelfabrik 557 e von C. Stückrath, Gartfeld 104. 51 be Wilhelm Fertsch. An die Hausfrauen.„ AUnterjacken& Unterhosen e. Seeg. Gegen Husten und Heiserkeit empfehle: Aecht bayrischen Malzzucker, Ungeachtet aller Anfeindungen ist und bleibt Hudson's Seifen-Ertract das beste, billigste und unschädlichste Mittel zum Waschen, Reinigen und Scheuern aller Gegenstände. Unwiderleglsche Beweise sind: Die große goldene Medaille 1877 und das Ehrendiplom 1879 Stollwer ck'sche Malzbonbons, der französischen Academie nationale in Paris. Höchste Auszeichnung für Waschpräparate: Welt⸗ 2 ausstellung Paris 1878. Täglicher Verbrauch in England, über 500,000 Packete à/ Pf. 0 B. ustbonbons. Zu haben in allen Colonial⸗, Material- und Droguenhandlungen.(H. 42528.) 670 Wilhelm Fertsch. Accht steyrischer Klcesamen. Der seitherige Lieferant des Consumvereins Herr Verstei Ve eigerung. Wilbelm Schöl! aus Plieningen hat mir den Allein⸗ 686 Nächsten Dien stag den 2 März, Vormittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete verkauf seines bewährten, doppelt gereinigten, von Klee⸗ nachbenaunte Gegenstände öffentlich meistbictend gegen gleich baare Zahlung versteigern, als: seide freien Kleesamen übertragen. Ich bilte Aufträge Feinste Zwetschen und Mira⸗ Pariser unverbrennbare Feuer- 1 4 Aecht Neapolit. Maccaroni, „ in disch. schwarz Candis, 2 Fahrkühe(rothscheck), beide trächtig, 2 Rinder, eins 1½ Jahr, das zweite 2 Jahr rechtzeitig bei mir einzureichen, da ich Lager nicht halte, 1 5. U d i ü alt, das zjährige trächtig, 1 Wagen, 1 Wende⸗Pflug, 1 Spitz Pflug, 1 Egge, er ere eee 1 Fegmühle, eine Grube Mist, sowie verschiedene Oekonomiegeräthschaften. 591 J. E. Wi Nieder⸗Weisel den 23. Februar 1880. Philipp Maas III. 8 Vorzügliches Rüböl, Vorschlag, Prima Kern seife und Mais- Dr. med. Lutz, stärke(ächte), 5 Wieche Anzeige. * 5 Den Detail-Verkauf meiner Fabrikate: in Fußb pract. Arzt, Chirurgus und Geburtshelfer Möge: un Esserladen 5e, Petersburger Abella g g in Gross-HKarben Fußbodenfarben, sowie sämmtliche Oelfarben, zum An⸗ sowie I. Sor te Petroleum im alten Schlosse. 565 strich ee ee Th 55 hi 17755 2 f 8. g g Th. Kr ier 4 8 0 billigst Carl Schnauber, Teste Sprechstunden: Mor gens bis 10 Uhr. übergeben und werden solche zu enselbe Preisen daselbst 2 3 Kaiserstraße Nr. 116. 84 0 f 7 lüverkauft, wie von mir direkt bezogen. e e Ein(Iltis-⸗) Pelzstauchen Friedberg. Fr. Megert Frische Repskuchen ist von der Gi 1 eee n 1 4 gegangen. Abzugeben gegen gute Belohnung bei der Verantw. Red.: Carl Bind 8 be. Wilh. Bernbeck. Exped. d. Anz. 681 Druck und Verlag von Carl Binderngel N 8 8 2— 2 A G———— 8 60. ammemakdalllgr bah der ammlun ection Friedberg. zum Besten des Gustav⸗Adolf⸗Vereins Sonntag den 29. Februar im Saale des Hötel f Somstag 10 Na ect 8 2½ Ubr, 15 5 a S i itwi u Melbach im Saale der Frau Philippi eine Be⸗ Trapp unter Leitung des Herrn Seminarlehrers Schmidt und unter Mitwirkung ecrng Fottftzden, win die ite e e