udloff; Reise⸗ de Betrag b. crachungn ben Ge Die gegenstand. de Mich alt N Vorstand. zbach. meinem Saale Muller. michl. ig. em Gebiete ber eiseprediger Pfarrer den 24. d. Mis, alten wird, werden jeladen. Es ist der as Vaganten⸗ und werbe. Der Ein⸗ u für die Zwecke ig aus dem Saale Baur. Trapp. Abends 7½ Ui 1 5 Paris, e Künstfreunde. its für 3 Personen uchhandlungen u haben. 2 edel * 0 1880. Jonnerstag den 25. November. Oberhessisch ird hier und in Nauheim Montag, Mittwo d 3 1 5 3 ö 1 f 5* Kreisblatt für den Kreis Friedberg Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Freitag Abend ausgegeben. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 2 Für den Monat December kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. Amtlicher Theil. Betreffend: Unterricht im Hufbeschlag. — 3 7 2. 2——„ 0 77 1 2 4 2 N 9 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bezugnehmend auf nachstehende Bekanntmachung des Herrn Präsidenten des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen beauftragen wir Sie, die in Ihren resp. Gemeinden vorhandenen jungen Schmiede zur Theilnahme an dem obigen Cursus zu veranlassen, wobei wir bemerken, daß uns für Stipendien an unbemittelte Theilnehmer aus dem Kreise Friedberg ein entsprechender Betrag zur Disposition steht. Diejenigen, welche auf Zuweisung eines Stipendiums reflectiren, haben sich, unter Vorlage eines von Großh. Buͤrgermeisterei auszustellenden 17 5* 1 7 1 7 5** 1 2 1 Zeugnisses, über Vermögen, Fleiß, Aufführung ꝛc. bei der unterzeichneten Behörde bis zum 20. k. M. unfehlbar anzumelden. 7 Dr, Brad en, Unterricht im Hufbeschlag pro 1881. Der Unterrricht im Hufbeschlag für junge Schmiede an der Großh. Veterinäranstalt zu Gießen für laufenden Winter soll am 4. Jauuar 18841, Vormittags um 10 Uhr, beginnen und wird bis Ende Februar dauern. Die auswärtigen Theilnehmer am Unterricht müssen schon am 3. Januar in Gießen eintreffen. Junge Schmiede aus Oberhessen, welche den Unterricht Ksuchen wollen, haben sich zeitig bei unterzeichnetem Präsidium schriftlich zu melden und dieser Anmeldung Nachweise über erworbene Schulkenntnisse, bestandene Lehrzeit und gutes Betragen sowohl, als auch über die Mittel zu ihrem Unterhalt in Gießen vorzulegen. Der Unterricht selbst wird unentgeltlich ertheilt; dagegen haben die Theilnehmer an demselben für ihren Unterhalt in Gießen selbst zu sorgen.— Unbemittelte mussen sich mit etwaigen Unter— stützungsgesuchen an die betreffenden Bezirksvereine oder an ihre Heimathsgemeinde wenden. Friedelhausen am 18. November 1880. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adelbert Freiherr Nordek fur Rabenau. Friedberg den 23. November 1880. M1 Bürgermeistereien des Kreises. Friedberg den 22. November 1880. Betreffend: Die Wahl der Vertreter der Forensen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Nach Artikel 2 des Gesetzes d. d. 22. November 1872, die Mitwirkung der Forensen bei der Festsetzung des Gemeindevoranschlags * betreffend, hat alle drei Jahre unmittelbar nach der Ergänzungswahl der Gemeinderathsmitglieder die Wahl der Vertreter der Forensen, unter r — Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien Leitung der für die vorhergegangene Ergänzungswahl gebildeten Wahlcommissiou stattzufinden. Wir beauftragen Sie daher nach Maßgabe der Anleitung vom 26. November 1872, insoweit die Ergänzungswahl des Gemeinderaths bestätigt ist, die Wahl der Vertreter vorzunehmen und die Wahlacten einzusenden. Bei denjenigen Gemeinden, wo die Gemeinderathsergänzungswahl noch nicht bestätigt ist, ist die Wahl der Ver— treter der Forensen sogleich nach erfolgter Bestätigung anzuberaumen. Dr. Braden. Friedberg den 20. November 1880. und Gemeinde-Einnehmer des Kreises. der J 12. dieses Monats Betreffend: Die Auszahlung der Werth- und Schadensersatzgelder von Forst- und Feldstrafen. ustiz vom 8 Das nachstehend abgedruckte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und zu Nr. M. J. 23315 theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Beachtung mit. Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Durch unser Ausschreiben vom 29. Juli 1873(Amtsblatt Nr. 20) ist in Bezug auf die Auszahlung der Werth- und Schadensersatz— gelder von Feldstrafen durch die Gemeindeeinnehmer bestimmt worden, daß die Großherzoglichen Rentämter nicht nur in dem Falle, wenn Werthe und Schadensersatzgelder an die Grundbesitzer einer Gemeinde abzuliefern sind, der betreffenden Bürgermeisterei Mittheilung zu machen haben, sondern dieser auch dann, wenn keine Baareingänge in einer Feldstrafperiode vorgekommen sind, eine dem Gemeindeeinnehmer zuzustellende Bescheinigung übersenden sollen. In letzterem Falle ist indessen, da die Großherzogliche Oberrechnungskammer die erforderliche Controle durch Vergleichung der Zahlungslisten der Feldstrafrechnung des betreffenden Rentamts eintreten lassen wird, eine besondere urkundliche Bescheinigung für die Nichtvereinnahmung von Werth- und Schadensersatzgeldern in der Gemeinderechnung nicht geboten; und da die Uebersendung derartiger Bescheinigungen an die Buͤrgermeistereien dem Staate eine nicht unbedeutende Portoausgabe verursacht, so wird für die Folge davon abgesehen werden, während im Uebrigen die Bestimmungen des allegirten Ausschreibens aufrecht erhalten bleiben. Sie wollen die Bürgermeistereien und Gemeindeeinnehmer hiernach bedeuten. Darmstadt den 12. November 1880. Deutsches Reich. Darmstadt. Militär-Dienstnachrichten. 2 v Lindt, Port.⸗Fähnr. vom 3. Großh. Inf.⸗Reg. Laudw. ⸗Cav. des Nr. 117, zum Sec.⸗Lt. befördert; Babst, char. Nr. 115, Weber Port.⸗Fähnr. von dems. Reg., Proffen, Unteroff. Lieuts. der Landw vom 4. Großh. Juf.⸗Reg. Nr. 18, Nobbe, Regts. Nr. 115, Landw.-Inf. des v. Starck. Köhler. dems. Bat. zum Sec.⸗Lieut. der Res. des 2. Großh. Inf.⸗Regts. Nr. 116 befördert; Kolb, Vicefeldw. vom, 1. Bat. 4. Landw.⸗Regts. Nr. 118, zum Sec.⸗Lieut. der Landw. Fuß-Art. befördert; v. Pritzelwitz, Gen. der Inf. und Gouverneur von Mainz, zur Disp. gestellt; Alefeld, Sec. Lieut. der Landw.⸗Inf. des 1. Bats. 1. Landw. Regts. Nr. 115 als Prem.⸗Lieut. der Abschied bewilligt; Vogt, Sec.⸗Lieut. der Landw.⸗Juf. des 2. Bats. 1. Landw.⸗Reg. Nr. 115 der Abschied bewilligt. — 22. Nov. Der Großherzog besuchte gestern mit dem Erbgroßherzog und den Prinzessinnen Reg. Nr. 25, in das Rhein. Feld-Art.-Reg. Nr. 23 versetzt; Herzberger, Sec.-Lieut. der 2. Bats. 1. Landw.⸗Regts. III., Klump, Schulz, Sec.“ „Inf. des 1. Bats. 1. Landw.⸗ Pistor, Sec. Lieut. der Unteroff, vom 1. Großh. Drag.⸗Reg. Nr. 23,. 1. Nate. 15 Landw. e Regts. zu Port. Fähurs. befördert; v. Grolman, Nr. 116, Göbel, Sec.Lt. der Landw. Cav. des Sec. Lt. vom 4. Großh. Juf.⸗Reg. Nr. 118 in 1. Bats. 3. Landw. Regts. Nr. 117, Nonweiler, das Bad. Train ⸗Bat. Nr. 14 versetzt; Graf Rieß, Sec. ⸗Lts. der Landw.⸗ Cav. des* Bat. 5. Schweinitz, Unteroff. vom Großh. Feld-Art.- 4. Landw.⸗Rgts. Nr. 118, Fischer, Sec.⸗Lt. der Reg. Nr. 25 zum Port. Fähnr. befördert; Landw.-Cav. des 2. Bats. 4. Landw.⸗Regts. Schöneberg, Hauptm. vom 2. Rhein. Feld⸗Art. Victoria, Elisabeth und Irene die kronprinzlichen Herrschaften in Wiesbaden anläßlich des Ge— burtstags der Kronprinzessin. Nr. 118— zu Prem. ⸗Lieuts. befördert; Sutter, Reg. Nr. 23, unter Bef. zum Major als etatsm. Vicefeldw. vom 1. Bat. 4. Landw.⸗Regks. Nr. 118, N Stabsoff in das Großh. Feld⸗Art.⸗Reg. Nr. 25 zum Sec. ⸗Lieut. der Res. des 1. Bad. Leih.⸗ versetzt; Viessel, Major vom Großh. Feld-Art.- Gren. ⸗Regts. Nr. 109, Schaum, Vicefeldw. in⸗ 123* 5 1 Berlin, 23. Nov. Ueber das Befinden des Kaisers meldet der„Reichsanzeiger“ amtlich, der Kaiser leide seit einigen Tagen an einem leichten Erkältungszustand und Kehlkopfskatarrh und sei daher genöthigt, das Zimmer zu hüten. Berlin. Hier war am Freitag das Ge— rücht verbreitet, daß Fürst Bismarck vom Schlage getroffen worden sei. Nach den von der„Voss. Ztg.“ eingezogenen Erkundigungen entbehrte das Gerücht jedes thatsächlichen Untergrundes. Die Wiener„Presse“ ließ sich vorgestern aus Berlin telegraphiren, Fürst Bismarck sei nicht unerheb— lich erkrankt und bemerkt dazu:„Ob ihn sein altes neuralgisches Leiden wieder heimgesucht hat oder ob es sich um eine Krankheit anderer Art handelt, wird nicht beigefügt. Daß die Ereignisse in Friedrichsruhe heute mehr wie je alle Welt in Spannung halten, versteht sich von selbst.“ Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 22. Nov. Die Enquete-Commission für die Verwaltungs— reform begann gestern ihre Berathungen. Tisza erklärte: Das Aufgeben des Systems der Be— amtenwahl müsse wohl erwogen werden; die Verwaltungsausschuͤsse sollen nicht aufgehoben werden; dieselben bedürfen nur betreffs ihrer Zusammensetzung und ihres Wirkungskreises einer Modification. Sennyey trat für Ernenn— ung der Beamten ein. — Der Kaiser genehmigte die aus Gesund— heitsrücksichten erbetene Versetzung des Statt— halters von Kärnthen, Grafen eb roc utercho, in den Ruhestand und ernannte den seitherigen Ministerialrath im Ministerium des Innern, Schmidt v. Zabierow, zum Landespräsidenten von Kärnthen. Frankreich. Paris, 22. Nov. Deputirten— kammer. Das Gesetz über die Reform des Richterstandes wird im Ganzen angenommen. — Senat. Der Gesetzentwurf betreffend den Secundärunterricht für Mädchen, wird ange— nommen.— 23. Nov. Die Kammer der Depu— tirten berieth heute über den Enquete-Entwurf bezüglich der Affaire Cissey. Fast alle Bona— partisten sprechen sich für die Nothwendigkeit der Enquete aus. Kriegsminister General Farre sagt: die Regierung fand die von den Journalen angeführten Thatsachen gegen Cissey nicht aus— reichend; sie will sich aber einer parlamentarischen Enquete, welche keinem anderweitigen Verfahren päjudieire, nicht widersetzen. Der Antrag von Leon Renault, 40 Millionen für die Durch— stechung des Simplon zu votiren, findet die Unterstützung von 120 Unterschriften. Man versichert, auch die Schweiz und Italien hätten eine Subvention zugesagt. Großbritannien. London, 23. Nov. Gestern kam es in Ballina(Irland) zu Ruhe— störungen. Die Polizei suchte ein Mitglied der Landliga zu verhaften, welches an eine Ansamm— lung von Landleuten aufreizende Reden hielt. Letztere widersetzten sich der Verhaftung; bei dem Zusammenstoß kam es zum Blutvergießen und mehrere Polizei-Agenten wurden verwundet. Endlich griff die Polizei mit Säbeln die Volks— massen an und setzte die Verhaftung durch— Samstag geht abermals ein Regiment nach Irland ab. Dublin, 22. Nov. Einem gestern von der Landliga veranstalteten Meeting in Lillamore wohnten 15,000 Personen bei; es wurden sehr heftige Reden gegen Grundbesitzer und Regier— ung gehalten. Türkei. Constantinopel, 22. Nov. Der Sultan ließ gestern durch einen Adjutanten dem deutschen Botschafter mittheilen, daß Derwisch Pascha die Mazurabrücke besetzte und heute die Mazurahöhen besetzen wird. Die Occupation Duleignos sei bevorstehend. Eine Depesche Derwisch Paschas zeigt der Pforte an, er werde heute mit 4 Batatllonen in Duleigno einrücken. — Heute Abend ist Conferenz der Botschafter der Machte.— Niza Pascha ist zum Mitgliede der- Militärreformcommission ernannt. Rußland. Petersburg, 22. Nov. Der Großfürst-Thronfolger mit seiner Familie ist heute hierher zurückgekehrt. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 23. Nov. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde beschlossen, daß die Fischerei im städtischen Weiher dem— nächst öffentlich verpachtet werden soll. Der durch die Generalversammlung der Kranken-Unterstützungskasse vor⸗ genommenen Abänderung der Statuten wurde die Ge— nehmigung ertheilt. Die Frage ob der am 1. December stattfindende Markt wegen der auf denselben Tag fallen— den allgemeinen Volkszählung nicht ausfallen oder ver— legt werden solle, wurde dahin entschieden, daß eine Aenderung nicht eintreten, vielmehr der Markt am 1. Dee. gehalten werden soll. Der Voranschlag der Realschule für 1881/82 wurde der Finanzeommission zur Prüfung überwiesen. Auf eine vom Großherzoglichen Ministerium ergangne Genehmigung der Eröffnung einer neuen Straße nächst des Fauerbacher Thores, wonach jedoch dem Stadt— vorstand zur Erwägung anheim gegeben wird eine Ab— änderung in der Richtung der projektirten Straßenanlage eintreten zu lassen, wird beschlossen, daß die Sache noch— mals geprüft und in nächster Sitzung des Gemeinderathes Vorlage gemacht werden soll. Allerlei. Essen, 17. Nov. Auch unsere Gegend scheint jetzt von einem Schandbuben unsicher gemacht zu werden. Nachdem schon vor einer Woche in der Nähe der Zeche Sälzer ein Angriff auf ein junges Mädchen gemacht worden war, wurde gestern Abend in der Nähe der Krupp'schen Privatschule ein Mädchen von einem Kerl angegriffen und zu Boden geworfen. Zum Glück wurde er durch zufällig des Weges kommende Leute sofort ver— jagt. Ein ähnlicher Fall soll sich gestern mit einem Dienstmädchen in der Lindenallee ereignet haben. Saarbrücken. In St. Johann ist sämmtlichen Wirthen eine polizeiliche Verfügung zugestellt worden, wodurch das Verabreichen irgend welcher Getränke an solche Personen, die schon angetrunken sind, bei Strafe verboten wird. Halle, 22. Nov. Auf der Halle-Sorau-Gubener Bahn bei der Station Klitzschmar(unweit Delitzsch) hat die Entgleisung eines Güterzuges stattgefunden, bei welcher der Locomotivführer getödtet wurde. Stettin, 20. Nov. Ein Brudermord erregt hier gegenwärtig allgemeines Entsetzen. Die beiden Brüder, Klempnergeselle Th. Moltz und Schriftgießer Carl Moltz, sien am 3. d. Mts. in der mütterlichen Behausung nach des Tages Last und Hitze bei einem bescheidenen Abendbrod. Es wird der Vorschlag gemacht, etwas dazu zu trinken — der eine Bruder schlägt Cognac, der andere Kümmel vor. Jeder der Beiden tritt für sein Lieblingsgetränk ein, es kommt zu heftigen Worten— ein Aufwallen des Jähzorns packt Carl Moltz, er ergreift das vor ihm liegende scharfe Tischmesser und stößt es dem Bruder in die Brust, der mit einem Aufschrei blutüberströmt zu— sammenbricht. Das unglückliche Opfer eines kindischen Zwistes ist gestern Mittag im hiesigen Krankenhause ver— schieden— der Brudermöͤrder ist verhaftet. Agram, 22. Nov. Samstag Nacht und gestern er— folgten wiederum locale Erderschütterungen. Im Hause zu Hause. Für das junge Mädchen ist das künftige Heim, in welchem es einstmals als Herrin regieren soll und zu regieren wünscht, noch ein Luftschloß, ein Traumgebilde der Phantasie, das heute hier und morgen dort aufgebaut wird; aber selten beschäftigt sich die Träumende mit dem, was die Frau diesem Hause, gleichviel ob es ein Palais in der Residenz, ein Landhaus, eine idollische Hütte oder eine Werkstätte der schweren Arbeit, zu leisten habe. Neben dem Verlangen nach Selbstständigkeit, dominirt der Wunsch, an der Seite eines geliebten Gatten selber glücklich zu sein. Aber das Haus zu einem Tempel des Glückes zu machen, fordert mehr als blos den guten Willen, das freudige Selbstvertrauen. Einer jungen Frau, welcher ihr künftiges Wirth— schaftsleben nur wie ein wildes Chaos vorschwebt, und die mit unsicheren Schritten die Räume betritt, die durch sie belebt werden sollen, die unklare Anordnungen trifft, unreife Vorschriften gibt, gleicht einer Blinden, welche schwankenden Fußes hin- und hertappt und schließlich in tausend Verlegenheiten geräth, die erste beste hilfreiche Hand ergreift. Wie viel angenehmer und ruhiger ist ein sicheres Schreiten über die Schwelle der ersten eigenen Wohnung, wenn ein klares Bild von Allem, was der neue Haus— halt fordert, durch die mütterliche Erziehung der Tochter gegeben ist, wenn diese die praktisch— ästhetische Vorschule im elterlichen Hause durch— gemacht und, wo solche nicht ausreichte, alle Gelegenheit benutzte, um sich für ihre künftige N a Hausführung vorzubereiten. Viele Töchter müͤssen sich ja außerdem, ohne die Mutter als Führerin zur Seite zu haben, auf eigene Hand einschulen und selbst unterrichten. Welch' ein reizendes Bild von einem den Hausstand führenden und die jüngeren Geschwister bemutternden Mädchen gibt Goethe in seiner Lotte, und wie zierlich zeichnet er seine Lili als Schützerin der Haus— thiere, der Blumen und überhaupt des sorgenden poetischen Lebens im Hause. Welcher ledige junge Mann fühlte sich nicht gleich dem großen Dichter angezogen von solch' idealem weiblichen Walten? So die kernhafte fürsorgende„Doro— thea“, die gerade durch ihr hausmütterliches Benehmen den biedern, rechtschaffenen Hermann, der den eiteln Putznärrinnen entfloh, für sich einzunehmen weiß, welch' edles Vorbild für die einstige Hausfrau! Welches junge Mädchen fragt sich nun aber wohl beim Uebergang in die neue Thätigkeit: in wie weit bin ich den Anforder— ungen gewachsen, die jetzt an mich herantreten? Die junge Königin, die den Thron besteigt, ist für dieses hohe Amt vorgebildet, durch die beiden Erzieher eingeweiht in die Pflichten des Herscher— amtes; auch die junge Regentin des Hauses soll das Szepter nicht mit unsicherer Hand ergreifen. Nachdem die Hochzeit gefeiert, der Myrthenkranz mit der Haube vertauscht ist und die vielen Liebesgaben zum Schmucke des neuen Hauswesens aufgestellt und eingereiht sind, wird das Haus— kleid angelegt und der erste Schritt in Küche und Keller gethan. Der Glanz der Neuheit funkelt hier in allen Ecken. Aber mit scharfem Blick wird die junge, für ihr Wirken vorgebildete Hausfrau erkennen, welche Gegenstände etwa hier die eutbehrlichen sind und welche noch fehlen. Die ordnende Hand scheidet das Ueber— flüssige bald aus, und die kluge Wirthin bestellt das Nöthige, woran die Spender nicht gedacht. Sie tauscht den goldblinkenden Messingmörser in einen von Steingut um, schafft das Kupfer— geschirr möglichst bei Seite und waͤhlt die ent— sprechendsten Aufbewahrungsgefäße; denn es ist wichtig, zunächst das Trink- und Kochwasser nicht in metallenen, sondern in irdenen Gefäßen zu bewahren, um es frisch und der Gesundbeit zuträglich zu erhalten, das Salz dagegen in hölzerne Behälter mit Deckel zu schüͤtten. Ein rascher Blick prüft die Einrichtung des Koch— ofens, und mit Zufriedenheit wird wahrgenommen, daß er an der einen Seite mit glasirten bunten Kacheln versehen, wodurch die Wärme in dem Ofen festgehalten, die Hitze in der Küche selbst gemäßigt und der Aufenthalt angenehmer wird. Auch ein kleiner Kamin zum offenen Heerdfeuer für das Kaffeebrennen, Rostspießbraten ꝛc. be— friedigt das Auge. Ein Thermometer, der beim Kochen seine wahrsagenden Dienste bei verstän— diger Benutzung leistet, fehlt neben den Feuer— behältern nicht. Die Wanduhr mit ihrem Taktschlage ist der zweite unentbehr⸗ liche Rathgeber und die Waage das dritte bestimmende Maaßobjekt. Pünkt— lichkeit und Akkuratesse gehoren ja ebenso zu den Tugenden einer Hausfrau wie Sparsam⸗ keit und richtiges Eintheilen. Nicht nur das Berechnen von Einnahme und Ausgabe im Haus— halte, auch das der Zeit, der Warme, der Luft, des Lichtes, kurz aller der Faktoren, welche in das Gebiet der Ersparniß und der Verschwend— ung hineinwirken, ist wichtig. Was als Rauch unnütz zum Schornstein hinausfliegt, ist Ver— schwendung. Der überheizte Herd, eine ange— brannte Suppe, eine übergelaufene Milch ꝛc. gehören sämmtlich in diese Rubrik. Zur rechten Zeit begonnen, zur rechten Zeit fertig, sagt die Uhr, denn beim Kochen und Braten kommt es nicht selten auf die Minute an, abgestandene Gerichte sind wie verwelkte Blumen, und die Geduldsproben vor dem Essen bringen nicht nur Unmuth, sondern auch Wirrnisse in das ganze Geschäftsleben des Hauses. Halte Maaß! spricht die Waage— nicht zu viel des Guten hier, nicht zu wenig dort. Honig mit Zucker bringt Eckel statt Genuß—; schützt ausserdem vor Uebervortheilung und Betrug. e 25 2G S M GGS G 1 zausmütterlchtt fenen Hermann, den Anforder lich herantreten) hron besteigt, fl. durch die beiden ten des Herscher des Hauses sul r Hand ergreffe, er Myuhenkran und die vieleh euen Hausweses wird das Hu schritt in fich nz der Naa ber mit scharf rken vorgebllbet egenstände chan id welche och eidet dat leber⸗ Wirthin bestelt er nicht gedacht Messiugmorser fr das upfer⸗ wählt die ent ez desm es N ud Kochwash⸗ denen Gefäße der Gesundhet alz dagegen il u schütten. U stung des Koch wahrgenommel, glasirten bunten Wärme in den der Küche fel —— — n . Zeienheim. Ja die junge gebildete Frau versteht diese Sprache der wichtigen Drei, und sie winkt ihnen freund— lich zu: bald treten sie in näheren Verkehr, wenn das Feuer im Herde brennt, wenn das Rüstzeug der Küche in Bewegung gesetzt wird. Verloosungen. Ansbach-Gunzenhauser E.⸗B. fl. 7 Loose vom Jahre 1857. Serien-Ziehung vom 15. Nov. 1880. Serie 150 389 504 542 604 608 638 674 741 963 1024 1371 1789 1800 1804 1908 1909 1953 2010 2233 2239 2245 2268 2386 2409 2442 2465 2575 2582 2589 2733 2782 2992 3217 3284 3348 3418 3467 3597 3751 3978 4075 4104 4128 4358 4469 4518 4569 4695 4829. Freiburger 15 Franes⸗Loose. Gewinnziehung vom 15. Nov. 1880. Hauptpreise: Serie 6415 Nr. 48 40,000 Franes. S. 533 Nr. 22 4000 Frs. S. 1438 Nr. 8 1000 Frs. S. 826 Nr. 8, S. 979 Nr. 7, S. 3727 Nr. 49, S. 5807 Nr. 24, 45, S. 6415 Nr. 14 je 250 Frs. Finnländische Thlr. 10-Loose von 1868. Gewinn-Ziehung vom 2. Nov. 1880. Heimzahlung am 1. Februar 1881. Serie 10108 Nr. 6 Thlr. 15000. S. 3284 Nr. 20 Thlr. 1500. S. 805 Nr. 9, S. 4376 Nr. 2, S. 10433 Nr. 14 à Thlr. 1000. S. 4268 Nr. 3, S. 4485 Nr. 3, S. 5814 Nr. 19, S. 9571 Nr. 1, S. 9681 Nr. 3, S. 11217 Nr. 15, S. 14413 Nr. 3 à Thlr. 300. 210 Nr. 5, S. 283 Nr. 5, S. 405 Nr. 20, S. 594 Nr. 14, S. 669 Nr. 20, S. 805 Nr. 2, — D. S. 823 Nr. 18, S. 1047 Nr. 7 11, S. 1954 Nr. 2, S. 2600 Nr. 15, S. 2772 Nr. 19, S. 2027 Nr. 20, S. 2395 Nr. 8, S. 3038 Nr. 9, S. 3284 Nr. 9, S. 3683 Nr. 13 19, S. 4144 Nr. 15, S. 4291 Nr. 10, S. 4430 Nr. 6 10, S. 4516 Nr. 4, S. 5388 Nr. 16, S. 5874 Nr. 10, S. 5896 Nr. 1, S. 5917 Nr. 15, S. 6019 Nr. 16, S. 6504 Nr. 18, S. 6926 Nr. 19, S. 7102 Nr. 10, S. 7462 Nr. 20, S. 7556 Nr. 18, S. 7907 Nr. 20, S. 8255 Nr. 6, S. 8466 Nr. 11 13, S. 9689 Nr. 6 14, S. 9710 Nr. 3, S. 9909 Nr. 4 5, S. 10144 Nr. 16, S. 10265 Nr. 12, S. 10380 Nr. 18, S. 10814 Nr. 7, S. 10826 Nr. 16, S. 11031 Nr. 14, S. 11202 Nr. 17, S. 11317 Nr. 8, S. 11898 Nr. 17, S. 11977 Nr. 15 à Thlr. 60. Auf alle übrigen Num— mern in den am 2. August 1880 gezogenen Serieu ent— fällt der geringste Gewinn von Thlr. 12. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. Nov. Fruchtbericht. Weizen M. 22.50, Korn M. 21.50, Gerste M. 17., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. e Friedberg, 24. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier per St. 8 Pf., 2 Stück 15 Pf. Gießen, 23. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.12— 1.20, Eier 1 Stück 7 Pf., 2 Stück 00 Pf., Käse per Stück 5— 9 Pf., Tauben das Paar 50-65 Pf., Hühner per Stück M. 0.70— 1.00, Hahnen per Stück 65— 90 Pf., Gänse per Pfd. 50—56 Pf., Enten per Stück M. 1.30— 2.00, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalbfleisch 5000 Pf., Hammelfleisch 50—66 Pf., Schweinefleisch 64—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 8., Weißkraut 100 Stück M. 3.00—5. Grünberg, 20. Nov. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 10.79, Korn M. 10.73, Gerste M. 7.56, Hafer M. 6.33, Erbsen M. 10.2, Samen M. 11.12, Kartoffeln M. 2.17, Lein M. 12.34. Lauterbach, 20. Nov. Am heutigen Fruchtmarkt kostete das Malter Weizen M. 20.50, Korn M. 00.00, Gerste M. 14.40, Hafer M. 13.00, Erbsen M. 18.65, Kartoffeln M. 4.30, Linsen M. 27. Frankfurt, 22. Nov. Viehmarkt. Angetrieben waren eirea 360 Ochsen, 320 Kühe, 800 Hämmel und 180 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 65—68 M., 2. Qual. 60—62 M., Kühe 1. Qual. 52 bis 56 M., 2. Qual. 40—45 M., Kälber je nach Qualität 45—52 M., Hämmel 1. Qual. 50—55 M., 2. Qual. 35—45 M., Schweine das Pfund 65 Pf. Frankfurt, 22. Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 32. do. 1.(Berl. Marke) M. 30., do. 2.(Berl. Marke), M. 24.50, Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 23— 23.25, ab unserer Umgegend M. 22.50— 75, do. fremder je nach Qual. M. 22.50— 23.25., Roggen je nach Qual. M. 22.50 bis 00, Gerste M. 15.50— 19.25, Hafer M. 13.75—15., Kohlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19.— 27., Wicken M. 16.—18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23. bis 25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 23. Nov. Die Tendenz war auf dem eigentlichen Spekulationsmarkt heute im großen Ganzen eine reservirte und blieben die wiederum von Wien kommenden Hausseanregungen ohne besondere Wirk— ung. Berlin scheint bis jetzt noch wenig günstig dispo— nirt und haussegeneigt. Heute wurde die dortige, eher realisationslustige Haltung durch die höheren New-Vorker Getreidepreise motivirt. Auf dem österr. Bahnengebiete setzte sich indeß die bisherige Steigerung fort und von deutschen Bahnen waren ebenfalls einzelne sehr beliebt. Creditactien, gestern 2445/, bewegten sich zwischen 244½— 244%—/ und 244½. Staatsbahnactien, gestern 240, gingen zwischen 240/—9/ und 2403¾0. Lombarden no⸗ tirten 76¼. Oesterr. Bahnen sehr fest und belebt. Sehr stark gefragt waren Dux-Bodenbacher, die ea. 10 fl. stiegen. Albrecht, Alföld, Böhmen, Galizier und Nordwest hoben sich/— 1½ fl. Elisabeth stiegen 4 fl. Elbthal blieben etwas schwächer. Deutsche Bahnen fest. Bergisch-Märkische, Breslauer, Thüringer besserten sich ea. // 4%. Rechte⸗ oderufer avaneirten 1½0%.. Mecklenburg 19%. Oesterr. Prioritäten still. Von ausländischen Fonds österr. Renten anziehend. Ungarische Fonds unverändert. Russen matter. Loose stagnirend; nur italienische Gattungen gesucht. Deutsche Fonds fest. Wechsel wenig verändert. Paris höher. Privatdisconto 3½0/. Literarisches. Daheim. Nr. 8 enthält: Severa.(Forts.)— Natürliches Benehmen. Plauderei von Z. von Reuß.— Des Sohnes letzter Gruß. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Die Ferieneolonien. Von Dr. W. Götze. — Der Elfenbeinhandel.— Ein Strahl ins Dunkel. Gedicht von G. Engelbach. Mit Illustr.— Konradin Kreutzer. Eine Säkularerinnerung. Von H. As Köstlin. — Am Familientische: Ein Palindrom.— Gesundheits⸗ rath.— Mit zwei illustr. Beilagen: Der Kretinismus im Thüringer Walde.— Ein illustr. Spaziergang um die Welt. Mit Illustr.— Umschau auf gewerblichem Gebiete, Geld⸗Cours. Frankfurt am 23. November 1880. 20⸗Frankenstücke M. 16 11—15 do. in ½.„ 16 10—14 Englische Sovereigns..„ 20 29—34 Russische Imperiales.„ 16 68—72 Ducaten. 0„ 9 60—65 al mareo.„ 9 60-65 Dollars in Golde. 417—20 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wasst übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „/ Dutzend Nein de, „ Dutzend 1 N Die Expedition des Anzeige Submission. Zur Ausführung der Nidda-Regulirung in der Ge— markung Ilbenstadt sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen: 1) Erd⸗ und Transportarbeiten, ver⸗ anschlagt zu 2) Böschungs- u. Befestigungsarbeiten inel. Lieferung der erforderlichen Materialien, veranschlagt zu 9329,20 M. unter den der Submission zu Grunde liegenden Beding— ungen in Accord gegeben werden. Pläne, Berechnungen und Kostenanschlag liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen; auch können von demselben die Bedingungshefte, Auszüge aus dem Kostenanschlag und die Submissionsformulare gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Die Offerten sind mit der Aufschrift: „Submission auf die Erd-, Transport- und „Befestigungsarbeiten der Nidda-Regulirung „in der Gemarkung Ilbenstadt“ f wersiegelt und frankirt bis zum Eröffnungs-Termin an den Unterzeichneten einzusenden und findet die Eröffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submit— tenten Montag den 20. Dezember, Vormittags 10 Uhr, am Geschäftslokal des Großherzoglichen Kreisamts Fried- berg statt. Friedberg den 23. November 1880. Der Cultur-Ingenieur Völzing. 32522,30 M., 3921 2 Versteigerung eines Lagerplatzes. Donnerstag den 2. Dezember lfd. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus der auf den Namen des Jean Betz und Georg Hartmann Freundlieb Fhefrau eingeschriebene große Lagerplatz, vor dem Fauer⸗ vacher Thor nächst dem Friedhof gelegen, 402 Klafter paltend, auf freiwilligen Antrag der Interessenten öffent— ich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 23. November 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba.! Ein Fasel-⸗Eber, 1931 5 mglischer Bastard, ausnahms weise schöner Wuchs,“/ Jahre alt, ist zu verkaufen. Näheres bei Bürgermeister N Ein Pony mit elegantem Geschirr nebst offenem zweisitzigen Chaischen seht zu verkaufen. Näheres bei der Fp. d. Anz. 2 3 3922 Submission für Dachdecker. Die Um⸗ beziehungsweise Neudeckung einer Seite des Kirchendachs, eirea 260 OMeter, zu Södel soll auf dem Submissionswege vergeben werden, worüber Offerten bis zum 2. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, an Groß— herzogliche Bürgermeisterei Södel einzureichen sind. Aus— kunft wird von Unterzeichnetem ertheilt. Für Abbrechen und Sortiren der alten Schiefer ö 15 Deckung mit alten Schiefern 5 Deckung mit neuen Schiefern neue Bedielung ö Dachhaken nach Gewicht, Dachfenster nach Stück. d- Nauheim den 21. November 1880. Brückel, 5 Ba 3929 Bezirksbaaufseher. e 1 E e BESTER U. BIILISSTER ER SATZ FUR SEIFE. H. 32340.) Nonogramme auf Briefbogen& Couverte besorgt billigst und in ele⸗ gantester Ausführung Farl Bindernagel in Friedberg. Uelzener Steinflachs in bekannter feinster Waare bei 5 3698 Wilhelm Fertsch. Flobertgewehre für Kugel- und Schrotschuß M. 16.50, Lefaucheux⸗Revolver von M. 8. an empfiehlt 3617 Butzbach. A. Dickoré. Stets das Neueste in alsbinden, Shlips und Shawls für Herren und Damen, Foulards, buntfarbigen seidenen Umknöpftüchern, sowie weiße und schwarze seidene Halstücher billigst bei f 152 K. Friedrich. H. v. 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( Tvezialarzt Dr. Kirchhoffer in Straß OS Elaß, heilt nächtliches Bettnässen, Perick ungen, Pollut., Schwäche. 261 3834 N N ö f ö ö Im Saale des Hötel Trapp. Donnerstag den 25. November 1880, Abends 7½ Uhr: CONCERT von 1 1 N— C. NOssek, Violinbirtuose aus Paris, unter gütiger Mitwirkung hiesiger Kunstfreunde. Programm. 1. Streich⸗Quartett in C-dur Mozart. 4. Allegro aus dem Violin- Concert Mendelssohn. (Allegro, Adagio, Menuet u. Finale.) 5. a. Adagio mit Begleitung von r Streich⸗Triobv J. S. Bach. open, E. Nossek. b. Etude für Violine allein Paganini. 3. Thema und Variationen aus dem Kaiser Quartett. Haydn. Einzelbillets zu 1 Mark, Familienbillets für 3 Personen zu 2 Mark sind in den hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. 3926 Zur gefälligen Beachtung! 3852 Unterzeichneter empfiehlt sich in allen Maler- und Lackirarbeiten, als: Wagen, Möbel, Blechwaaren nec. Prompte Bedienung, reelle Preise. Jakob Hieronimuss, Maler und Lackirer. Im Verlag von W. 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Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3 Uhr statt. 39 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 4 Be