in. 0 1 Oengzal⸗ — Adeuratehr bos. 3 des darkund, *—— Ino, * Neup leb. orstand. 5 orhein ein * N hrledenslinde umgäste. ud aͤgelegt Veittesbung Lurtman. ische scht, i 9•5 i reuter II. 5 9 nd le, ihagens, sowse indschuhe en der Post, — ist vorraͤthlg: la. Di gend, „Preußen nuat, 276 2. J 1880. Samstag den 24. Januar. M11. combinixt zu berathen, angenommen. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 2, enthält: I. Bekanntmachung ü Statuten der Hessischen Ludwigs⸗Eisenbabn Gesell'chast. II., III. und IV. Ueberficht der für 1880 genehmigten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Bensbeim, in den israel. Religionsgemeinden des Kr. Heppenheim und des Kr. Büdingen. V. O densverleihung. VI. Dienflnachrichien. VII. Ruhestands⸗Versetzungen. Der Kammermufiker Stautz wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Diensle, der Schullehrer Reusch zu Rodheim und der Ver⸗ walter des Arresthausts zu Gießen, Weisser, auf ihr Nach⸗ suchen in den Ruhesland versetzt. VIII. Concurtenz Eröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrerpell« an der slädtischen Volksschule zu Darmstadt, An sangsgehalt 1350 M.; vier Lehrerinnenstellen an der fäd uischen Volkeschule zu Darmsiadt, Anfangsgehal! 1200 M.z e ine Lehrerstelle an der Schule zu Storndorf, Gehalt 1000 M. Das Concurrenzauechreiben in Beilage Nr. 26 des Regierungsblaltes von 1879 wird zurückgezogen. — Militärdienstnachrichten. v. Bissing, Rittm. vom 1. Großh. Drag. Regt. Nr. 23, wurde als Lehrer zum Militär ⸗Reitinstitut versetzt; Prinz, Rittm. vom 1. Großh. Drag. Regt. Nr. 23, unter Ernennung zum Escadr. Chef, von dem Comm. als Adj. bei der 30. Cav.⸗Brig. entbun⸗ den; v. Sepdewitz, Prem.-Lieut., unter Entbind⸗ ung von dem Comm. als Adj. bei der 28. Cav. Brig., in das 1. Großb. Drag. Regt. Nr. 23 versetzt; von der Esch, Unteroff vom 1. Großh. Inf. Regt. Nr. 115, Osius, Unteroff. vom 3. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 117, zu Potepee⸗Fähnrs. besördert; Klumps, Vitceseldw. vom 2 Dat 3 Großh. Landw. Regts. Nr. 117, zum Scc.-Lieut. der Res. des 1. Großh. Inf. ⸗Regts. Nr. 115, Mülberger, Vicefeldw. von dems. Bat., zum Sec. Lieut. dfr Res. des 3. Großh. Juf.⸗Regts. Nr. 117 besördert; Finger, Vicefeldw, vom 1. Bat. 165 Großh. Landw. Regts. Nr. 115, zum Sec. Lieut. der Res. des Großb. Feld Art.- Regts. Nr. 25, Usinger, Vicewachim. vom 2. Bat. 3. Rhein. Landw. ⸗Regts. Nr. 29, zum See.⸗Lieut. der Res. der Großh. Train Comp. befördert. — 21. Jan. Dem Amtsanwalt bei den Amts- gerichten Groß-Gerau und Langen, Weidig, sind serner die Geschäfte eines Amtsanwaltes bei dem Amtsgerichte Darmstadt II., sowie die Aushülfe⸗ leistung bei der Amtsanwaltschaft des Amtsgerichtes Darmstadt I. übertragen worden. — Die 33. Sitzung der zweiten Kammer findet Mittwoch den 28. Januar statt. Berlin, 21. Jan. Abgeordnetenhaus. Zweite Beratbung des Gesetzentwurfs, betreffend die Steuer vom Vertrieb geistiger Getränke.§. 1 nach der Regierungevorlage wird abgelehnt. Ebenso wird der erste Hauptabsatz der Commissionsvorschläge abgelebnt. Die weitere Berathung ist also gegen. standslos geworden. jedoch Namens der Staatsregierung die Fortbe⸗ rathung. Im Laufe einer langen Geschästsord⸗ nungs debatte, welche sich hierauf entspinnt, befür⸗ wortet Minister Graf Eulenburg die Zurückver⸗ weisung an die Commission. Der Antrag Franssen, die weitere Discussion auf sechs Monate zu ver tagen, wird abgelehnt, desgleichen der Antrag auf Rückverweisung an die Commission. Darauf wird der Antrag v. Ludwig, die restirenden Paragraphen Bei 8. 2 beantragt v. Ludwig die Ablehnung aller Para- graphen. Sämmtliche Paragraphen werden dar“ auf ohne Discusston abgelehnt.— 22. Jan. Der Der Finanzminister verlangt der öffentlichen Arbeiten behufs Ausbildung von Gesetzentwurf betreffend den Austausch Meeußtn gegen Oldenburgische Gebietsthelle wird in dritter Lesung genehmigt. Es folgt die Berathung des kehrten Feld- und Forst⸗Polizeigesetzes woran die Commission einige Milderungen vorgenommen hat. Vor dem Eintreten in die Dircussion über den Entwurf selber entspinnt sich eine Erörterung über die Vorfrage, ob nicht der ganze Entwurf durch Verweisung der Materie zur provinziellen Regelung zu erledigen sei. Nach langer Debatte wird so⸗ dann Paragraph 1 in namentlicher Abstimmung mit 302 gegen 74 Stimmen angenommen. Die Sd 2 bis 8 werden mit einem Amendement zu§ 4 nach den Commisstonsanträgen genehmigt. ö— Die Reichsbehörden berathen den Gesetz⸗ entwurf über die Fürsorge für Reichsbeamten⸗Hinter⸗ bliebene.— Im Bundesrath sind 90,000 Mark als' Ergänzungssumme für abschließende Olympia- Ausgrabungen beantragt. e 22. Jan. Dem Bundesrathe ging eine Vorlage über Ergänzung und Aenderung des Reichsmilitärgesetzes zu, wonach vom 1. April 1881 ab die Infanterie in 503 Bataillonen, die Feldartillerie in 340 Batterien, die Fußartillerie in 31 Bataillonen und die Pioniere in 19 Ba— taillonen formirt werden sollen. Neu errichtet werden: 11 Infanterieregimenter— S preußische, 1 baperisches und 2 sächsische—, 1 preußisches Fußartillerieregiment und 1 preußisches Pionier- bataillon. Ferner treten zu den bereits bestehenden Formationen 32 Feldbatterien— 24 preußische, 4 bapyerische, je 2 sächsische und württembergische— neu hinzu. Die hierdurch erwachsenden dauernden Ausgaben betragen 17,160,242, die einmalige Aus gabe beträgt 26,713,166 M. Die Vorlage bestimmt ferner, daß die Friedenspräsenzßärke von Anfang April 1881 bis Ende März 1888 ein Proceyt der Bevölkerung beträgt, wodurch sich die jetzige Präsenzstärke von 401,000 auf 427,250 Mann erhöht. Das hessische Infanterietegiment Nr. 116 wird um ein drittes Bataillon vermehrt. Die Mannschaften der Ersatzreserve erster Klasse sollen im Frieden zu Uebungen einberufen werden. Diejenigen, welche bereits Uebungen abhielten, sollen während der gesammten Dauer der Ersatz— reservepflicht in der Ersatzreserve erster Klasse bleiben. Die Uebungspflicht erstreckt sich auf vier Uebungen, wovon zwei je acht Wochen, die letzten zwei nicht unter zwei Wochen dauern sollen. Die Motive weisen auf die umfassenden Armeereformen der Nachbarstaaten hin, hinter welchen selbst nach den neugeforderten Heereserhöhungen Deutschland bezüglich der Infanterie und Artillerie zurückbleibt. — Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge sind die deren Einrichtung der Minister Lehrwerkstätten, Handwerkslehrlingen bei den Staatsbahnen ange ordnet hat, nämlich in den Reparatur werkstätten bei der Ostbahn zu Berlin, Bromberg, Dirschau und Königsberg, bei der Niederschlesisch märkischen Bahn zu Berlin, Frankfurt a. d. O., Breslau und Lauban, bei der Westfälischen zu Paderborn und Lingen, bei der Hannover'schen Staatsbahn zu Lein⸗ hausen, bei der Saaubrücker Bahn zu Saarbrücken, Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 21. Jan. Die ungarische Delegation nahm das außkrordent⸗ ber den sechsten Nachtrag zu den zum zweiten Male aus der Commisston zuräckge liche Ersorderniß für die Occupationstruppen in Bosnien und der Herzegowina pro 1880 unver- ändert an. Luxemburg. Nach einer amtlichen Mit- theilung der diesseitigen Regierung hat die hollän- dische Regierung laut einer am 7. Januar abge- schlossenen Convention über die Staatsschuld, den Luxemburgern die diplomatische Vertretung und con- sularen Schutz im Auslande wieder gewährt. Frankreich. Paris, 21. Jan. Der „Moniteur“ will erfahren haben, an den Befehls- haber des Südseegeschwaders, Admiral Duperré, seien ernstliche Weisungen ergangen, um von Tonkin Genugthuung für eine dem Capitän Reinhart zu- gefügte Beschimpfung zu erlangen.— Die„Agence Havas“ erklärt es für unbegründet, daß Frepeinet den französischen Agenten im Auslande ein Rund schreiben über die auswärtige Politik der franzö⸗ sischen Regierung übermittelt habe. Ebenso falsch sei die Meldung von einem Protest, den Italien bezüglich der mit England wegen Aegyptens getroffenen Vereinbarungen an die französische Regierung gerichtet habe.— Die drei hauptsäch⸗ lichten Bestimmungen des Ferrp'schen Gesetzent⸗ wurfs betreffend die Verpflichtung zum Volksunter⸗ richt sind: Verweis, Nennung durch öffentlichen Anschlag, gerichtliche polizeiliche Bestrafung säu⸗ miger und nachlässiger Eltern, Unterstützung armer schulpflichtiger Kinder. Bei der Unentgeltlichkeit des Unterrichtes sind die Gemeinden verbunden, 4, und wenn erforderlich 5 Zuschlags-Centimes von der Gemeindesteuer zu den Schulkosten beizutragen. — 21. Jan. In der Kammer der Deputirten brachte Louis Blanc heute den Antrag auf voll- ständige Amnestie ein. Die Dringlichkeit wurde bewilligt.— Die Ernennung von Deprez zum Gesandten Frankreichs beim Vatican bestätigt sich. Italien. Rom, 20. Jan. Die Deputirten⸗ kammer berieth heute das Marinebudget durch und vertagte sich darauf wegen Beschlußunfähigkeit. Spanien. Madrid, 20. Jan. Dem „Diario espagnol“ zufolge hat der König Dekrete, worin der Demission des zum Kammerpräsidenten in Aussicht genommenen Grafen Toreno zugestimmt und Canovas zugleich zum Minister des Auswär⸗ tigen ernannt wird, unterzeichnet. In der Ver- sammlung der 235 Deputirten der Majorität er- klärte Canovas, er habe das Präsidium des Ca- binets angenommen, um zu verhüten, daß die tonservativ- liberale Partei ernsthaften Eventuali-⸗ täten ausgesetzt werde. Canovas sprach den Wunsch aus, die Minorität möge in die Kammer zurück ⸗ kehren und apellirte gleichzeitig an das Zusammen⸗ halten der Majorität. — 22. Jan. Toreno ist zum Präsidenten der Deputirtenkammer ernannt. Die Kammer nahm mit 230 gegen 10 Stimmen den Gesetzentwurf wegen Abschaffung der Sklaverei an. Türkei. Constantinopel, 22. Jan. Auf Ermächtigung des Sultans soll morgen eine den Negerhandel betreffende Convention zwischen Sawas Pascha und dem britischen Botschafter Layard unter- bei der Nassauischen zu Limburg, bei der Frankfurt. und bei der Oberschlesischen zu Breslau, zum großen Theile schon ins Leben getreten und bereits sast 120 Lehrlinge angenommen worden. Bebraer zu Fulda, bei der Main⸗Weser zu Kassel zeichnet werden. Serbien. Nisch, 21. Jan. Die Skupsch⸗ na lehnte fast einstimmig das mit Boncqueau roject ab. Das von der ti vereinbarte Bankvertragsp [Regierung vorgelegte Budget beziffert die Ein- nahmen und Ausgaben auf circa 19½ Millionen Dinars. i Numänien. Bukarest, 21. Jan. Die Kammern haben heute ihre Arbeiten wieder auf⸗ genommen. In der Deputirtenkammer verlas der Finanzminister eine fürstliche Botschaft und brachte den vom Senate revidirten Gesetzentwurf, betreffend den Eisenbahnverkauf, zur nochmaligen Verhand- lung ein. Ferner legte der Minister das Budget für 1880 vor und gab eine Darlegung der Finanz- heit bewahrt, denn Hunger ist eine hauptsächliche Ursache zur Erzeugung und Weiterverbreitung von Krankoeiten, namentlich auch des Recurrensstebers und zum Dritten baben wir die Bettelei in den Häusern durch die Suppen⸗ anstalt beinahe gänzlich beseitigt. Min erhalte unserer Volksküche darum auch ferner das seither so vielfach be⸗ wiesene Wohlwollen. Gießen. Die hiestge Univerfität zählt in diesem Die stärkste Faculiät ist immer noch die juristische mit 83 Sludenten(gegen 80 im letz en Halbjahr). Die be⸗ nachbarte Universtsät Marburg, seiner Zeit von Gießen überflügelt, hat dermalen 552 Zubörer. lage von 1879, wonach sich ein Einnahme Ueber⸗ schuß von 1 Million ergibt. Aegypten. Kairo, 21. Jan. Der Khedive Offenbach. Ein Consoctium steht mit der preußischen bahn Offen bach⸗Sachsendausen und Verlängerung derselben Winter 353 Studirende(gegen 341 im vorigen Semester). Regierung in Unterbandlung wegen Uebernahme der Local⸗ Bud⸗ als Straßenbahn in Offenbach, die ganze Stadt durch⸗ a4 für 1880 5 7 ee 1 7 schneidend bis zum Matbildenplatz, in Frankfurt bis zum Bockenheimer ⸗Toor via Untermainbrücke. Der Betrieb Einnahme auf 8,561,622, die Verwaltungs- Aus- würde auf der ganzen Stecke mit Dampf gescheben, und gaben und der Tribut auf 4,323,030 ägyptische von Morgens 7 Uhr bis Abend 11 Uor von jeder der Pfund veranschlagt Der hiernach sich ergebende beiden Enostationen je ein Zug von 20 zu 20 Minuten, 56 zin im Ganzen per Tah 43 Züge abgelassen werden. Einnabwe Ueberschuß von 4,238,592 Pfund wird Aa u 21. 15 Eine in der Karlsftraße als Grundlage zur Regelung der öffentlichen Schuld wohnende Frau wurde seit vorgestern vermißt und heute dienen.— Der Khedive reist morgen nach Ober- als Leiche in der beim Hause befindlichen Dunggrube auf— Aegypten. gefunden. Da sich die Frau schon am Montag Nachmittag in einem Zustand hoher Aufregung befand, vermuthet man, Aus Stadt und Land. 1 mi 5* gesucht. 3. N o rms. Jan. Eine von hier gebürtige Frauens⸗ 8. A 2 ee eee person, die Schweher einiger biesigen, sehr achtbaren Bürger, öffen ichen 8 1 1 8 nes 5 welche in Folge ihres getrübten geistigen Zustandes seit . N 0 1 i bm und 9255 in 9 längerer Zeit in der Landes Itrenanstalt in Heppenheim Lurpgerkite der Real 70 ee f untergebracht war, ist vor einigen Tagen dort entwichen gearündeten en e ee em enen en d gestern im Lorscher Wald erftoren aufgefunden worden Ansuchen dess loben ein einmaliger Beirag von 20 Mark und gestern im Lorscher get 5 bewillig. Auf eine Einladung zu einer am 25. d. Mts. Die Leiche der Verunglückten wurde beute hierherverbracht. in Berfiadt slaufindenden Vetsammlung in Betreff Sekun⸗ 8 eee wurde der Bürgermeister beauf- Allerlei. tragt mit einigen Mitgliedern des Gemeinderaths der Ver Wesel. Vor einigen Tagen wurden von hier nach sammlung beizuwohnen. Dem Heinrich Waas dahier soll Ringenberg mehrere Gendarmen requizirt, um dort einer auf Nachsuchen unser den üblichen Bedingungen ein Stück Schmuggler bande auf die Spur zu kommen. Obschon man der Siadimauer auf den Abbruch verkauft werden. Eine die Gesellschaft nicht erwisch! hat, ist man doch zu der Ge⸗ größere Anzahl uneinbringlecher Kosten aus dem Rechnungs- wißbeit gekommen, daß es Holländer waren, deren Namen jahe 1878 wurde niederdeschlagen. Auf ein Gesuch mehre- auefindig gemacht sind. Es wurden in Ringenberg elwa rer Bürger um Errichtung einer Barridre und Aufstellung 20 Pfd. Tabak confiscirt, im Werther-Bruch hingegen von einer Laterne unmittelbar hinter dem Babnübergang am einem Steuerbeamten etwa 200 Pfd. Die Händler batten Fauerbacher Thor, wurde beschlossen vorläufig zwei Laternen den Tabak von den Schmugylern das Pfd. für 30 vis an den besonders gefährlichen Stellen anzubringen, bezüg- 40 Pf. angekauft, und zwar einen Tabak, der im Handel lich der Errichtung neuer Bar iscen aber die Beschlußfassung 1—1 20 Mk. kostet. so lange auezusstzen, bis über die bevorsehenden Verändes“ London, 21. Jan. In der Koblengrube Leycett rungen der genannten Straße enischieden ist. Der Ge-(Grasschaft Stafford) erfolgte heute Nachmillag in Folge meinderatb war der Ansicht, daß die Bahnverwaltung die schlagender Wetter eine Explosion, wodurch 70-90 Per⸗ Berpflchiung habe füt Beleuchtung des Bahnübergangs sonen getödet wurden. Sorge zu tragen und wurde der Bücgermeister beauftragt Petersburg. Am 18. Jan. starb hier ein junger dieserbalb die erforderlichen Schritte zu thun. Bauer nach kurzer Krantheit. Der Arzt constatirte an W. Fliedberg. Unsere Vo keküche hat im ersten„ sibirischer“ Pest. Da dieser Fall leicht Veranlassung zu Mona ihres Bestehens von 17. Dezember 1879 bis falschen beunrubigenden Annahmen geben könnte— es 17. Januar 1880 nabezu 2000 Portionen Suppe ausge- wurden beseits ängstliche Fragen laut— übermittelt man geben, cuschsonuilich zäglich 64 Wit haben also manchem das von Zeitlungen gemeldete Factum, fügt aber ausdrück— Armen den Hunger gestillt und ihm damit eine Wohlthat lich hinzu daß von irgend welchen anderen wirklich beun— erzeigt wir baben aber gewiß auch manchen vor Krank- ruhigenden Fällen Nichts bekannt ist.„Sibirische Pest“ tritt bekanntlich jährlich in Rußland auf und ist nicht zu verwechseln mit der wirklichen Pest. Bei obigem Fall wurden umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen, die Kleider des Verslorbenen verbrannt, das Quartier de sinstcirt und selbs Pferde in den dazu gebörenden Stallungen untersuch t. Handel und Verkehr. Frankfurt. 17. Jan. Heu⸗ und Strohmarkt. Heu kostete je nach Qual. 2.50—4., Strob M. 2.50—3.40, Butter 1. Qual. im Großen 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf, im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Eier 100 Stück M. 6.50— 8. Ochsenfleisch das Pfund 65 bis 70 Pf. Kuh: Rind- und Farrenfleisch 44—60 Pf., Falbfleisch 44— 55 Pf., Hammelfleisch 40— 65 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf. 1 Huhn M. 1.70— 2.20, Hahn M. 1.50—2 30 Tauben 40—50 Pf., Ente M. 2.50 bis 3, Poularden M. 3.—4., Schnepfen M. 2.302 50. Weißkraut das Stück 10—20 Pf. Rotbkraut 15 25 Pf., Kohlkraut 8—12 Pf., Sellerie der Kopf 10— 20 Pf., Zwiebeln das Bündel 30 Pf. Gelbrüben der Bündel 20 Pf., Blumenkohl 60—80 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 6.50— 7.50. Rosenkohl das Pfd. 40 Pf. Für die Suppen Austalt gingen ferner ein von: Gebr. Rothschild 20 Pfund Erbsen, brich Suppengrünes und ein Körbchen Zwiebeln, Faul Weißkraut Wirfing und Suppengrünes, Fu iu Reis Zwie⸗ beln, Frau Gossi 1 Messer, Winheim 15 Pfund Reis, Frau Hermes in Ocknadt Sellerie und Lauch, Ferisch Federn und Federhalier, durch F l. Storch und Frl. Gossi von Hill 1 Schinken, 1 Meste Kartoffeln, Zwiebeln, Suppen⸗ grünes und Weißklaus, durch dieselben ferner in Fauerbach gesammelt Kraut und Kartoffeln, Kaufmann G. Schwarz 1 Korb Kartoffeln. Rabenstein in Ocktadt Grünes und Weißkraut, Bitz Grün s, Preußer gelbe Rüben und Grünes, Tron Kartoff in, Frau Lehrer Heß Weißkraut, Obersll. Jäger 1 Suppenrübrer, Nebhutb gelbe Rüben, Frau Groedel Wi sing Bohnen und Grünes, Müller auf Löwen⸗ bof 1 Sack Rüben und 1 Sack Kartoffeln, Schwa z in Reichelsheim 30 Selleri⸗köpfe, W. Kreuter 1 Sack Kar⸗ toffen, Preußer Grünes, Linz in Bauernheim 1 Sack Kartoffeln M. Mondtaler Grünes, Fil. Vogt Wyrnsuppe, Sieueraufseber Born 12 Krauthäupter, Rothschild 20 Pfund Erbsen, Leopard in Melbach Grünes. Herzlichen Dank! Geld- Cours. Frankfurt am 22 Jan nar 1880 20⸗Frankenstacke M. 16 12—16 do. in ½ 5„ 16 11—15 Englische Sövereigns.„ 20 27-31 Russische Imperials.„ 16 66—70 Duegf en „ al pe„ 9 56—61 Dollars in Gold„ 4 17—20 Gedenhet der Pögel im Schnee! Verwahrt das Feuer und das Licht! Holzversteigerung.. Holz⸗Versteigerung. 213 In den Freiherrlich von Franckenstein'schen Wald— distrieten„Am Forstgarten“ und„Engelsborn“ versteigert: 08 an, werden in dem Nieder-Erlenbacher Gemeindewald erden folgende Holzsorttmente versteigert: 1) Montag den 26. Januar l. J. 154 Raummeter Nadel⸗Scheitholz, 3 ö 22 Eichen⸗ 5 15 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 126 5 Birken⸗, Eichen- u. Nadel ⸗Knüppel⸗ 24 50 Eichen⸗ 10 holz, 5 4 e in Eichen⸗ und Nadel⸗Stockholz, 5„ 5 1 2900 Stück Buchenwellen 5 Buchen⸗Stockholz, 1390„ ae 50 0 2 n 440„ Nadelwellen *„ 1 d N— d 2800„ Güichenwellen. 13 Eichenstämme von 4— 7 Meter Länge und 23 bis 27 Centimeter Durchmesser, 8 Nadelbolzstämme von 5— 11 Meter Länge und 25— 34 Centimeter Durchmesser. Die Zusammenkunft ist oberhalb Dillingen am Ein⸗ gang des Waldes. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September l. J. gestattet. Nieder Erlenbach am 19. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Erlenbach. We ß e l. Stammholz⸗Versteigerung. 304 Freitag den 30. Januar d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, kommen im Vilbeler Stadtwalde, Distriet Schelmeneck zur Versteigerung: 86 Eichenstämme von 25-55 Centimeter Durchmesser und 5—8 Meter Länge S 40,76 Festmeter haltend, 5 Lärchenstämme, 18 Birken Derbstangen, 14 Lärchen⸗Derbstangen. Zusammenkunft auf der Hauptschneise im District Schelmeneck. Zahlungsfrist gegen Bürgschein bis 1. September dieses Jahres. Vilbel den 22. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. Roggenkleie und Futtermehl offerirt billigst H. Strauß. 2) Dienstag den 27. Januar l. J. 151 Eichenstämme von 15—55 Centim. Durchmesser, 4— 14 Meter Länge mit 108,50 Kubikmeter Inhalt, 94 Buchenstämme von 17—38 Centim. Durchmesser, 4—12 Meter Länge mit 37,10 Kubikm. Inhalt. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr, im Distriet Forstgarten. Ockstadt den 14. Januar 1880. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Arbeits-Vergebung. 290 Montag den 27. Januar, Vormittags 10 Uhr, soll in der Gemeinde Bruchenbrücken das Brechen, An⸗ fahren und Zerschlagen von eirea 70 Kubikmeter Unter⸗ haltungssteinen in Accord gegeben werden. Assenheim den 20. Januar 1880. W enck, Bezirks Bauaufseher. Beste weiße Kernseife à Pfd. 38 Pf., Zweite rothe„ à bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. s Carl Heubel, Herrenkragen 7. billiger bei Seifensteder. und Manschetten ze. bei K. Friedrich. 1725 282 Mittwoch den 28 d. Mts., von Vormittags 10 Uhr Zur gef. Beachtung. 292 Die Unterzeichnete empfiehlt sich im Waschen und Bügeln, sowie im Weißz ugnähen jeder Art mit der Maschine, sowohl in als außer dem Hause. Als 20jährige Arbeiterin in obengenannter Branche Ae sich dieselbe ganz besonders im Verfertigen von Hemden feder Art, garantirt für feine und gutsitzende Arbeit, verspricht schnelle und billige Bedienung und bittet um geneigten Zuspruch. Friedberg im Januar 1880. Achtungs voll Dorothea Schäfer, geb. Gottfried, wohnhaft im Morell'schen Hause in der Vorstadt. Dienstag den 31. Februar, Vormittags halb 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete wegen Aufgabe seiner Oeconomie folgende Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung ver⸗ steigern: 2 Pferde, 3 Kühe, 2 Rinder wovon das 1 trächtig, 2 Schafe, 50— 60 Malter Kartoffeln, 50-60 Etr. Heu 50 Ctr. Grummet, 70— 80 Körbe Spreu, 25 Fuder Stroh verschiedener Art, 5 verschiedene Pflüge, 1 schweren neuen Oeeonomiewagen, 1 Häcksel⸗ maschine, 1 Fruchtfegemühle, 2 doppelte Pferde⸗ geschirre u. noch sonstige landwirthschaftliche Geräthe. Ockstadt den 21. Januar 1880. 195 Martin Gröninger III. Geschäfts⸗Verkauf. Ein altes renommirtes und im besten Gang befind⸗ liches Colonial- und Specerei⸗Geschäft en gros und en detail ist in Folge Ableben des Mannes sofort unter qünstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Frau L. 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Januar, von Vormistags 9¼ Uhr an, läßt Georg Weckfort von Nieder⸗Eschbach wegen Aufgabe seiner Oeconomie nachstehende Gegen⸗ stände gegen gleich baare Zahlung in seiner Behausung oͤffentlich meistbietend versteigern: 1 gutes Arbeitspferd, 1 Kub, i 1 Occonomtewagez(ein- und zwelspännig), 2 Paar Ernteleitein und 1 fast neuen großen Kar⸗ toffelkasten, 4 verschiedene Pflüge im besten Zustande, 2 Eggen und Eggenschlitten, 1 Ackerwalze, 1 starke Fruchtfegemühle, 1 Strohbank und 1 Pfuhlfaß mit Lager-Rahme, 1 Schlitten, ein- und zweispännig, 1 Häckselschneidmaschine, 1 Schrotmühle, 1 Oelkuchenbrecher, 1 Krautschneidmühle, 1 Butterleier, Pferdegeschirre, ein- und zweispännige, 1 Reitsattel und Reitzaum, diverse Ketten und sonstige Oeconomiegeräthschaften, sowie eine Parthie Heu, Kleeheu, Stroh, Spreu und Kartoffeln. Ferner für Holzarbeiter eine Parthie Werk⸗ zeuge, als: diverse Zimmeräxte und Belle, sowie 5 Bundäpte und 2 Dächsel, 6 Spaltsägen, 2 Trumpfsägen, 2 Drehkolben und 2 Drehzapfen um Holzstämme abzudrehen, 3 Stück verschtedene, fast neue Holzbohrer, 14 Juß lang, 4 Reinschmeckender Kaffee, per Pfund 94 Pf., Delicater Java⸗Kaffee, per Pfd. M. 1., 1.04, 1.08, Feinster Ceylon-Kaffee, per Pfd. M. 1.20, 1 28, 1.40, 1.48, 281 bei Wilhelm Fertsch. Ein Zimmer mit Cabinet& Küche nebst zugehörigen Räumen ist zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 300 Hücksel-Muschinen, Excentriee, neuestes Modell, größere Leistungsfähigkeit, Stab⸗ und Gußeisen, sowie alle sonstigen Eisenwaaren empfiehlt billigst 79 Bad⸗Nauheim. Gg. Ph. Ludwig. 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