2— Donnerstag den 22. Juli. N 2 86. 10880. 1 0 Haage DOberhessischer Anzeiger. ntensaal fut C. W 1 2 * alter. 4 1 13 55 hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kein ö Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. ö 0 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 i gro 72 92. Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffers it 14 Pf., bei Reel it 22 Pf.; ein! K. 11——U Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns 72 7550 en nicht beg i deren Kab ir Pon m N, 5— eme 1 Amtlicher Theil. ber dunhalt etreffend: Die Aufstenung der Urlisten über die zum Schöffen- und Geschworenenamt berufenen Personen. Friedberg am 19. Juli 1880. Bettelel Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. c Unter Hinweis auf unser Ausschreiben rubr. Betreffs vom 20. Juni 1879— Amtsblatt Nr. 1 von 1879— benachrichtigen wir Sie, urg. 5 daß das erforderliche Formularpapier von uns zu beziehen ist. Sie werden binnen 3 Tagen berichten wie viel Formularpapier Sie nach den 10 wird„ Vorjahre gemachten Erfahrungen bedürfen. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Regierungs-Accessist. 52 eireulitr 5 ang Bekanntmachung. ren Lat fee etreffend: Die Regulirung der Einkommensteuer für die erste Abtheilung der Einkommensteuerpflichtigen. 0 1 Es wird hiermit zur Kenntniß der Kreisangehörigen gebracht, b) für den Steuer-Commissariats-Bezirk Butzbach: wauf aufnersn, laß von dem Kreistag des Kreises Friedberg zu Mitgliedern und itgli g rubfelgen, d l 9 9 3 9 Zu Mitgliedern: ina 10 ersatzmännern der Einschätzungs⸗Commission 1. Abtheilung für den 1) Jacob Wießler zu Butzbach. ierdurch die gewal reis Friedberg gewählt worden sind: b 2) Bürgermeister Möbs zu Nieder-Mörlen. wird und der Len, a) für den Steuer-Commissariats-Bezirk Friedberg: 3) Oeconom Kammer zu Gambach. Shin Zu Mitgliedern: 4) Bürgermeister Jeckel zu Ober-Mörlen. — 1) Heinrich Weith IV. zu Nieder- Wöllstadt. 5) Bürgermeister Reitz zu Södel. e a 2) Bürgermeister Himmelreich zu Ober⸗Eschbach. Zu Ersatz-Mitgliedern: ige.. 3) Peter Stoll II. zu Bad-Nauheim. 1) Apotheker Hch. Vogt zu Butzbach. 1 0 4) Müller Ströbel zu Klein⸗Karben. 2) Friedrich Keil zu Melbach. F gelickter Gatt. 09 91715 5 1 9 5 c) für den Steuercommissariats-Bezirk Büdingen: a) Wilhelm Seybold II. zu ilbel. Pachter Rullmann zu Stammheim als Mitglied. ih gerser. Zu Ersatz⸗ Mitgliedern: Martin Hammel zu Staden als Ersatzmann. amen von ben 1) Johannes Jacobi VIII. zu Rodheim v. d. H. Friedberg den 13. Juli 1880. n 2) Kaufmann Nauheim zu Friedberg. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. an fil Zet 3) Wilhelm Buff zu Nieder⸗Wöllstadt. Dr. Braden. e l Aus z u . zus der von Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Provinzialkasse der Provinz Oberhessen für 1878. gubrik⸗Nr. Einnahme. Mark. Rubrik-Nr. Ausgabe. Mark. I.. Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren 3999.92 1 eng, 1000— i i g beerage der Rresse 2000.— 15. Diäten und Gebühren. 1140.61 f 8 ei K 4.%%% ᷣ ͤ ¼Ä A 190.— 16. Botenlohn und Verkündigungskoste n. 143.50 9 5„ii 5. fen 597.76 17. Für Büreaugegenstände und Geräthschaften.. 465.56 eee 1 Summe der Einnahme 8788 23. Auszuleihende Kapitalien, nig de 1 e Summe der Ausgabe 5749.67 0 wa 1 dein we Abschluß. Mark. . Gesammtsumme der Einna hne 6787.68 5„ Ausgabe. 0— 5449.67 mile un.. verglichen bleibt Rest 1038.01 a 8 gatoline Reuß. melcher in baarem Vorrathe besteht. Gießen den 7. Mai 1879. Der Provinzialkasse-Rechner der Provinz Oberhessen. l — Grüneberg. Revidirt, ohne daß sich für den vorstehenden Abschluß eine Veränderung ergeben hat. Großherzogliche Ober-Rechnungskammer. Danksagung. Darmstadt den 25. Mai 1880. Hahn. Wagner J. at es geale g 1 Vater, Gu In Gemäßheit des Artikel 93 bezw. 43 der Kreis⸗ und Provinzialordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntniß „Ilbracht..; bet 10 Gießen am 10. Juli 1880. Der Vorsitzende des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen ee, ö Dr. Boekmann. abzuruft welt. f f Dane me 8 Deutsches Reich. Centralkirchenfonds nebst den verschiedenen Neben- von dem Auswärtigen Amte nach Haifa gesandt! e gelei Darmstadt. Militär⸗Dienst⸗ Nachrichten. stellen ernannt, der Professor Dr. Zöppritz in deutsche Consul in Beirut meldet unterm 17. Juli: Gießen auf Nachsuchen entlassen und der Kreis⸗ Alles ist ruhig, weitere Conflikte nicht zu be⸗ Coernandt, Unterarzt am 2. Gr. Inf.-⸗Regt. 0 N 8 2 ig, weiter a a emnblihen Jr. 116, wurde zr deere 857 Oberst arzt Dr. Weigand zu Wimpfen, auf Nachsuchen fürchten. Die Schuldigen sind verurtheilt; die f Craf von Sterzberg beauftragt mit der Führ⸗ in den Ruhestand versetzt, und demselben das Verwundeten bis auf drei geheilt. 5 dienstordens Philipps“— Das neueste Kirchenpolitik-Gesetz erhielt n Nr. 118, ist unter Verleihung des n ng 8 Swarakters als Generalmajor der Abschied be⸗ getroffen und vom Grafen von Meran, dem Abgeordneten Fritzsche und Hassel mann wegen Inülligt, der Oberst⸗Lieutenant von Rosen vom Statthalter, Landeshauptmann und Bürgermeister Zuwiderhandelns gegen§ 28 des Socialisteu⸗ Fohenz. Füs.⸗Regt. Nr. 40 zum Comm. des begrüßt worden. Die preußische Volkshymne gesetzes(Bannbruch) erkannte die Strafkammer % Gr. Juf.⸗Regts. Nr. 118 ernannt worden. wurde unter lebhaften Hochrufen des Publikums des Landgerichtes Berlin II. aufe Freisprechung. Darmstadt. Der Ministerial-Calculator abgespielt. Der Kronprinz geht nach Kiel und Die Strafkammer nahm an, daß das vorüber⸗ . Cl., Jost, wurde zum Hauptrechner der allg. geist— wird von dem Prinzen Wilhelm begleitet werden. gehende Betreten des Nachbarortes Lichterfelde lithen Wittwenkasse und zum Rechner des evang. Berlin. Die„N. A. Z.“ meldet: Der als Aufenthalt daselbst nicht anzusehen sei und ö ung der 49. Inf.⸗Brig. ist unter Beförderung Ritterkreuz 1. Cl. des Ver. 5 1 i — um Generalmajor 7 5 Comm. dieser Brig. des Großmüthigen verliehen. g am 14. Juli die allerhöchste Sauction; die 19 ernannt, dem Oberst Thiesen Comm. des 4. Gr. Berlin, 19. Juli. Kaiser Wilhelm ist officielle Publikation ist im Reichsanzeiger erfolgt. 1 2 0 1 heute bei einem Prachtwetter in Gastein ein—— In der Anklagesache gegen die Reichstags⸗ V The. sertt Mf er&„ unse. 0 eetdigun rr%— 2 5* 5— die Ausweisungsbefugniß des Berliner Polizei⸗ Präsidenten sich auch nicht über das Weichbild Berlins hinaus erstrecke. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die tenden⸗ ziös wiederkehrende Behauptung, daß in Folge schlechter Ernten ein Getreide-Ausfuhr-Verbot bevorstehe, ist ohne jede Unterlage, ebenso sind die Mittheilungen über einen schlechten Ausfall der Ernte recht übertrieben. — Aufgeregte slavonische Bauern überfielen gestern Abend die internationale Laibacher Lieder⸗ tafel und verwundeten sechs Mitglieder erheblich. Belgien. Brüssel, 18. Juli. Der König, der Graf von Flandern und Erzherzog Rudolph hielten heute Revue über die Armee und Bürgergarde, 25,000 Mann stark: Das Defilé fand vor dem Palast statt unter ungeheurem Enthusiasmus. Die Königin, die Gräfin von Flandern und Prinzessin Stephanie wohnten dem Schauspiel vom Balkon des Palastes bei. Der König wurde bei seinem Erscheinen von der Menge stürmisch begrüßt. Frankreich. Paris. Die Regierung der Repu⸗ blik hat ihre Vertreter im Auslande dahin instruirt und ermächtigt, bedürftige Amnestirte, welche sich wegen ihrer Rückkehr nach Frankreich an sie wenden, mit dem Nöthigen zu versehen. Großbritannien. London. Meldung der „Tim.“ aus Kabul vom 18. d. M.: Die Räumung Kabuls hat begonnen.— Meldung der„Daily News“ aus Constantinopel vom 18. ds. Mts.: In Adena(Kleinasien) hat eine Christenmetzelei stattgefunden. Details fehlen. — 20. Juli. Unterhaus. Die Berathung der irischen Pächter-Entschädigungsbill im Einzelnen wurde unter Verwerfung sämmtlicher opposi⸗ tioneller Amendements fortgesetzt und beendigt. Türkei. Constantinopel, 19. Juli. Aus Philippopel wird gemeldet, daß die Frau, nach Anderen die Mutter des Generals Skobeleff auf einem Ausfluge nach Tzirpan, welcher die Unterstützung von Spitälern zum Zwecke hatte, gestern Abend nebst einer Kammerfrau und einem Adjutanten beraubt und ermordet ward. Der Moͤrder ist ermittelt; derselbe entleibte sich, als er sich von Soldaten umzingelt sah. Drei andere der Theilnahme verdächtige Personen sind ver⸗ haftet; es soll sich bei dem Verbrechen um Raub⸗ mord handeln. Der Mörder ist ein russischer Lieutenant in rumelischen Diensten mit Namen Uzatis, welcher die Frau auf ihren Aus⸗ fluͤgen begleitete. Die Ergreifung Uzatis erfolgte in der Schlucht von Dermendere. — Die albanesische Liga beschloß, von den Ligageinkünften aus Epirus seien 15,000 Piaster zur Befestigung Mezzovos, 125,000 für Prevesa und 80,000 für Aria zu verwenden. Bulgarien. Sofia. Bulgarien concen⸗ trirte nach der„Presse“ 8000 Mann an der Südostgrenze, angeblich behufs Cooperirung mit der ostrumelischen Miliz gegen Raͤuber; wahr⸗ scheinlicher ist, daß ein Handstreich behufs Verwirk⸗ lichung Großbulgariens beabsichtigt wird.— Nach dem„Fremdenblatt“ sind bisher 8000 thessalische und epirotische Freiwillige in die Griechen-Armee eingetreten.— Bei Arta wurde ein Türkenlager errichtet. Rumänien. Bukarest. Die rumänische Regierung führte in einer Note an die russische Regierung Beschwerde über das agitatorische Treiben des russischen Consuls in Jassy. — Rußland hat über die Duldung von Nihilisten in Rumänien Vorstellungen hierher— gerichtet und die Ausweisung derselben verlangt. — Bei den im August stattfindenden großen militärischen Uebungen werden zwei Lager ge— bildet und zwar das erste bei Tzikatschti, be— stehend in 20 Bataillonen Infanterie, 12 Es⸗ cadrons Cavallerie und entsprechender Artillerie; das zweite, weniger stark, an der Moldau und am Serath. Rußland. Petersburg. Officiell. Einem Berichte des General Skobeleff zufolge wurde commandirte Arzt Staditzky mit einer Escorte von zwölf Kosaken von 300 Tekkinzen überfallen. Die Kosaken vertheidigten sich acht Stunden hin⸗ durch, bis endlich eine herbeigeeilte Compagnie Jufanterie die Tekkinzen zerstreute. Der Arzt Staditsky und 2 Kosaken sind todt, 5 Kosaken verwundet. Die Tekkinzen ließen 4 Todte und eine bedeutende Anzahl Waffen zurück. Dieselben waren von einer unbekannten europäisch geklei⸗ deten Persönlichkeit befehligt. Der Kaiser verlieh sämmtlichen Kosaken den Militär⸗Verdienstorden. — Die russische Regierung verwahrt sich auf's Entschiedenste dagegen, daß dem russischen Botschafter Labanoff in London der Auftrag geworden sei, Granville 20,000 Mann Hülfs⸗ truppen zu einer Demonstration gegen die Türkei anzubieten. Dagegen wird in hiesigen maß⸗ gebenden Kreisen das Faktum jenes Angebots nicht geleugnet, die Schuld aber auf die etwas sanguinische Art des Botschafters geschoben, der ganz beiläufig als seine eigene Ansicht die Worte habe fallen lassen, daß Rußland gewiß auch zu einer activen Hülfe bereit sein werde. Aegypten. Alexandrien, 18. Juli. Der Khedive unterzeichnete heute das Liquidationsgesetz. Amerika. New⸗Pork. Die Mittheilungen über den Stammbaum des Präsidentschafts⸗ Candidaten Garfield hat dieser selbst jetzt in einem Schreiben widerlegt, in welchem es heißt: Die Theorie der deutschen Zeitungen hinsichtlich meines Stammbaumes ist eine irrige. Ich bin der neunte Nachkomme Eduard Garfield's, der sich im Jahre 1636 in Watertown, Massachusetts, niederließ. Diese ersten Vorfahren kamen, wie wir glauben, von der Grenze von Wales. Ob der Name ein ursprünglich deutscher war, der nach England verpflanzt wurde, ist nicht bekannt. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 20. Juli. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde auf eine wiederholte Verfügung des Großh. Kreisamtes beschlossen, drei vollständige neue Ortstafeln anzuschaffen. Die Lieferung eines neuen Heerdes für die Wohnung des Realschuldireetors wurde, da die eingelaufenen Sub⸗ missionsofferten keine erheblichen Abweichungen ergaben, durch das Loos für M. Henkel hier entschieden. Eine Mittheilung des Großh. Ministeriums der Fanzen, ob seitens des Stadtvorstandes keine Bedenken gegen die bei dem Bau der Friedberg-Hanauer-Bahn projektirte Verlängerung der Unterführung der sogenannten Juden⸗ hohle erhoben werden, soll dahin beantwortet werden, daß gegen den fraglichen Bau unsererseits keine Bedenken vorliegen. Verschiedene Gesuche um Nachlaß oder Befrist⸗ ung städtischer Abgaben wurden erledigt. Auf ein Gesuch des R. Reibstein um zeitweilige Ueberlassung mehrerer leerstehenden Räumlichkeiten im sogenannten Knorr'schen Hause wurde beschlossen, dieselben gegen eine kurze Kün⸗ digungsfrist für eine monatliche Miethe von 6 Mark demselben zu vermiethen, im Falle sie nicht für die Klein⸗ kinderschule nöthig sind. Ein Gesuch des Major Römheld dahier, wonach die Stadt das zur Fortsetzung des Trottoirs zwischen der Taubstummen-Anstalt und dem Hofthor des neuerbauten Hauses desselben erforderliche Material liefern soll, wurde genehmigt. Die Rechnung des letzten Frühjahrs-Pferdemarkts wurde nach erfolgter Prüfung gutgeheißen. Das Aus weißen der Säle und Gänge im vorderen Schulhause wurde dem Wenigst⸗ fordernden, Johannes Zimmermann dahier, auf Grund der Akkordbedingungen genehmigt. R. Friedberg. In Kronach in Baiern ist unter den Metzgern ein dem Publikum sehr angenehmer Wett⸗ streit bezüglich der Herabsetzung der Fleischpreise entstanden. Einige Metzger kündigten an, daß sie den Preis des Ochsenfleisches von 60 Pf. auf 54 Pf. redueiren, darauf⸗ hin machen mehrere Metzger bekannt, daß sie für diese Woche fettgemästetes Och senfleisch um 40 Pf. abgeben. Wenn nun dort es möglich ist, das Fleisch so billig zu geben, so müßte es doch anderwärts ebenso sein, sollte man denken. Friedberg, 21. Juli. Die Gewitter, die am Sonn⸗ tag Vor⸗ und Nachmittags hier ziemlich spurlos vorüber⸗ zogen, haben anderwärts ziemlich arg gehaust. So berichtet män von Butzbach: In den umliegenden Fluren hat ein Hagelschlag großen Schaden angerichtet. Im sogenannten Degenfeld und Röderfeld bat die Ernte besonders stark gelitten. Nach Mittheilung von Oeconomen ist in den genannten Distrieten durch dieses Unwetter theilweise die halbe Ernte vernichtet worden. Ferner berichtet man, daß in den Fluren der Orte Ebers-Göns, Pohl-Göns, Kirch⸗ Göns, Lang⸗Göns und Münzenberg durch den starken Hagelschlag theils mehr, theils weniger Schaden angerichtet wurde. In Ebers⸗Göns soll Hagel in der Größe von Tauben ⸗Eiern gefallen sein. In Münster schlug es Morgens mit einem sogen. kalten Schlage ein. In Langsdorf traf ein von Westen nach Osten ziehendes Hageiwetter die nördlichen Fluren der Gemarkung und der am 3. Juli aus Bami nach Bendessen zerstörte einen großen Theil der Winter- und Sommer⸗ 14 ernte. In Schotten zogen zwei schwere Gewitter über die Stadt, die sich bis über den Oberwald ausbreiteten. Die beiden Gewitter brachten Hagel. stein an und schlug der Blitz in Schotten in ein Haus, jedoch ohne zu zünden. In Semd zog ein schweres Gewitter über den Ort, begleitet von einem fürchter⸗ lichen Sturmwinde, welcher mehrere Dächer abdeckte und viele Bäume entwurzelte. Aus Groß⸗Umstadt be⸗ richtet man Aehnliches. Aus Rheinhessen und Starken⸗ burg wird mehrfach von erschlagenen Menschen berichtet. J. Nieder⸗Florstadt, 19. Juli. Am heutigen Morgen gerieth ein achtjäbriger Knabe beim Baden in eine Untiefe der Nidda. Auf die Hülferufe der mit⸗ badenden Knaben eilte ein des Weges kommender junger Mensch herzu, entkleidete sich, sprang in das Wasser und gelang es seiner Entschlossenheit wie der für sein Alter großen Körperkraft, den bereits unter dem Wasser liegenden Knaben aufzufinden und an's Land zu bringen. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche, welche der rasch herzugerufene hiesige Arzt fortführte, hatten den glücklichen Erfolg, daß der Knabe dem Leben zurück; gegeben wurde. Die That des 15jährigen Heinrich Walther von hier verdient alle Anerkennung. Darmstadt. Verschiedene Blätter brachten die Nach⸗ richt, daß die hiesige Staatsanwaltschaft im Auftrage der Großherzogl. Regierung Schritte gethan habe wegen Anschaffung von Fallbeilmaschinen. An dieser Nachricht, welche durch die mit ihr verknüpften Uebertreibungen schon unglaublich erscheinen mußte, ist nach eingezogener Erkundigung kein wahres Wort. Darmstadt. Die„Zeitschrift für die landw. Vereine im Großh. Hessen“ veranschlagt den durch Frost im ver⸗ gangenen Winter verursachten Schaden an den Obstbäu⸗ men im Großh. Hessen auf 6 bis 7 Millionen Mark; mehr als der dritte Theil sämmtlicher Obstbäume sei erfroren und es werde eine Zeit von 14 bis 16 Jahren erforderlich sein, um den Verlust zu ersetzen. Nach der „Karlsr. Ztg.“ soll das Großh. Baden kaum besser durch⸗ gekommen sein. 1 Allerlei. Nordhausen, 18. Juli. Der heute hier statt⸗ gefundene Verbandstag der thüringischen Gewerbeverein berieth einen Antrag des Gewerbevereins von Nordhausen, den Bundesrath um die Ablehnung des Reichstags Beschlusses zu ersuchen, wonach die Gewerbe-Ordnung dahin abzuändern sei, daß nur die Innungsmeister Lehr⸗ linge halten dürfen. Der Antrag wurde namentlich von dem Delegirten der deutschen Baugewerke bekämpft und schließlich abgelehnt. Zum nächstjährigen Verbandsort wurde Jena gewählt. Bromberg, 10. Juli. Gestern entgleiste vor Bahn- hof Marienburg der Königs berg-Berliner Tages⸗Courier⸗ zug. Drei Wagen wurden vom Zuge losgerissen, ein Wagen erster Klasse umgeworfen. Dem Schaffner wurden beide Beine zerschmettert; sonst sind erhebliche Verletzungen nicht vorgekommen. Berlin. Die auf dem königl. Hof-Postamte ver⸗ schwundenen 21,000 Mark Werthzeichen sind in einem der Papierkörbe gefunden worden. Räthselhaft ist es immer, wie dieselben dort hingekommen und bei der Revision nicht schon gefunden wurden. Wien, 19. Juli. Das erste österreichische Bundes⸗ schießen wurde heute eröffnet. Der Festzug der Schützen nach dem Schützenfestplatze fand in programmmäßiger Ordnung inmitten der begeisterten Zurufe des zahlreich versammelten Publikums bei herrlichstem Wetter statt. Die Majestäten, welche der Fahnenweihe beiwohnten, wurden enthusiastisch begrüßt und ließen den Schützen⸗ zug vorbei defiliren. Die Deputationen der ausländischen Schützen wurden in sympathischer Weise begrüßt. Wien, 20. Juli. In der Schützenfesthalle hat gestern Abend ein heftiger Gewittersturm große Verwirrung durch herabfallendes Gebälk angerichtet. Vier Personen wur⸗ den verletzt. Madrid, 19. Juli. Nach einem Telegr. hat gestern in Manila auf den Philippinen ein heftiges Erdbeben statt⸗ gefunden Der Gouverneurpalast und viele andere Ge⸗ bäude sollen zerstört sein; doch liegt noch keine genauere Nachricht vor. Eine große Insel tauchte aus dem Meere auf. Das Sächsische System der Sekundär⸗Eisenbahnen. entwurfe über Secundär-Eisenbahnen zu befassen haben, welcher von prinzipieller Bedeutung ist, und somit— namentlich der großentheils treffen⸗ den Motivirung wegen— auch außerhalb der weiß grünen Grenzpfähle alle Beachtung ver⸗ dient. Die sächsische Regierung geht von der unzweifelhaft richtigen Ansicht aus, daß möglichst 0 allen Landestheilen die Wohlthat der Schienen⸗ wege verschafft werden soll, daß dies aber nut möglich sei, wenn man bezüglich Herstellung und Betrieb ein ganz anderes, als das bis jetzt angenommene und für große Verkehrsstraßen auch wirklich nothwendige System in Anwendung bringe. Sie will daher ein Netz wirklicher Secundär⸗ oder Lokalbahnen herstellen, sich dabei nicht(wie es eben in Baiern beliebt wird) in Das letzte nach 7 Uhr Abends richtete beträchtlichen Schaden bei Ulrich⸗ 7 auptf 8 1 ati daof Beh en bwiell maler S5 sabrung 10 sie al bl 5 dem vo baden 2 1 Neizin Vetieb 1 weitere n den dae muß aun no Labaten 15 soll Funttunge t er at hur 16 Van fd cl Feahmuge Wale wild aaa! bel ne genenw e auc ne dodu Lis best Aaucht w 06 vermü man den sp sind Jumeidbar fur den geringe bat. Aeh die Bell günstigen 1Gberbar ggerer A Ader Ges wir bei dentbehrl Ader Ra Wieses i In Old 405 015 1 857 Elich geeignet 0 zu an Fa und si Eifer die An % daß Betriel mit de gehend entsteh Unann N ache Der sächsische Landtag wird sich demnächst mit einem von der Staatsregierung bereits im vorigen Monat zur Vorlage gebrachten Gesetz⸗ die Nos ttieber ung si — Agꝛ 5 den Hauptsache mit dem bloßen Namen von na Sekundärbahnen begnügend, unter nur geringen Modifikationen des bisherigen Modus. Zu düsem Behuf erklärt sie sich in der Regel f piinzipiell und systematisch für Annahme ganz schmaler Spurbreite. Sie hebt hervor: Die (fahrung hat gelehrt, daß Sekundärbahnen, enn sie als Normalspurbahnen gebaut werden, „ stwohl für den Bau als für den Betrieb einen it dem vorhandenen Verkehr nicht im Einklang henden Aufwand erfordern, daher nicht nur ine Verzinsung liefern, sondern nicht einmal e Betriebskosten decken.„Wenn nun aber asser legenden de weitere Belastung der Steuerzahler gerade suche den, Die iter den jetzigen Zeitverhältnissen vermieden ihrte, 1* erden muß, so ist es, wenn überhaupt die der n eben zurück ahnen noch entbehrenden Landestheile der fungen Heinrig Vohlthaten des Eisenbahnverkehrs theilhaftig kennung. erden sollen, unumgänglich nothwendig, auf brachten die Nach aft im unn ethan habe wegen inrichtungen Bedacht zu nehmen, welche die ussicht eröffnen, daß der Betrieb der Bahnen n dieser Nachricht. cht nur seine Ausgaben deckt, sondern auch n Uebertrelunget ile Verzinsung des Baukapitals bringt. Das nach eingesogenn lißt sich durch den Bau schmalspuriger Bahnen e und wie bereits vorhandene srfahrungen beweisen, erreichen.“ In schlagender eise wird nun dargethan, daß zuvörderst die JLaukosten bei schmalspurigen weit geringere sind, s bei normalspurigen Bahnen. Die ersteren bchienenwege können sich dem Terrain weit sser anschmiegen; schärfere Curven sind zulässig, ulld dadurch lassen sich die Anlagen meistens — é ugs bestehender Verkehrswege hinführen; man haucht weniger Feldkomplexe zu durchschneiden; heute hier a t vermindern sich die Grunderwerbskosten. Da hen Gewerbever, pan dem natürlichen Terrain besser folgen kann, e e sind manche kostspielige Kunstbauten ver⸗ Ge neidbar, und es vermindert sich der Aufwand mungsmeister geh, fie den Oberbau, weil man nur Schwellen von me namentlich n geringerer Dimension und leichtere Schienen nöthig eu Kae e, hit. Aehnliche Vortheile ergeben sich beim Betriebe: e de Betriebsmittel sind wohlfeiler und stehen in tustigerem Verhältniß zu ihrer Leistungsfähigkeit; Eberbau und Transportmittel unterliegen gerin— ger Abnutzung(30 Kilom. sind als Maximum da Geschwindigkeit augenommen); dabei(fügen per bei) werden viele Straßen-Wärterposten Hof⸗Vosante s atbehrlich; der geringeren Schwere wegen ist zen sind in an, der Rangierdienst leichter. Beweis für alles Rächelhufz n deses ist u. A. die Anhalt⸗Westersteder Bahn ne e i Oldenburg, die, 7 Kilometer lang und 15,013 Mk. kostend, eine Jahresausgabe von ur 8576 Mk. hatte, bei 14,328 Mk. Einnahme. Endlich sind schmalspurige Bahnen am besten geignet, den Verkehr einer ganzen Gegend an ih zu ziehen, indem sie gleichsam in die Orte, „* Fabriken u. s. f. geführt werden können, ud sich nicht, wie normalspurige, oft in großer Intfernung von denselben halten müssen. Auch de Anlage von Zweiggeleisen ist meistens leichter, e daß unter Umständen es auch für kleinere betriebe lohnt, eine unmittelbare Verbindung die landw. Vereine urch Frost in ver n an den Obstbäu⸗ Millionen Mark; her Obsthäume se 14 bis 16 Jahren ersetzen. Nach der kaum besser dur stgleiste vor Bahh ler Tages⸗Courie gerissen, ein Wah, ner wurden bah ebliche Verletzung ö en den Schügel 15 der ausländischen sse begrüßt. l hat gesten he Verwirrung Vier Personen wur hat, fragt es sich, ob solche von 1 Meter oder nur von 75 Centimeter anzunehmen sei. Die letzte ist gewählt worden, weil nur dadurch alle Vortheile der Schmalspur überhaupt zu erlangen sind. Die Kostenminderung, welche sich durch das neue, gegenüber dem alten Systeme erzielen läßt, erweist sich als sehr bedeutend. Der Vor— anschlag für die zunächst speciell vorgeschlagenen schmalspurigen Bahnen beziffert einen durch— schnittlichen Aufwand von nur 57,667 Mk. per Kilometer, während der Durchschnitt der Bau— kosten für die gesammten sächsischen Staats— eisenbahnen sich auf nicht weniger als 319,484 Mk. belief, also über das Fünffache(genauer aus— gedrückt: es genügen 18,05 pCt. des früheren Aufwandes). Man mag daraus entnehmen, wie viel mehr Vieinallinien man in Baiern mit den kürzlich bewilligten Millionen herstellen könnte, wenn man in gleicher Weise wie in Sachsen verfahren würde. Der Vollständigkeit unserer Mittheilung wegen müssen wir noch einen Punkt berühren, in welchem wir der sächsischen Regier— ung nicht zustimmen: es scheint(denn positiv ausgesprochen ist es nicht), daß dem vorliegenden Plane zufolge der Staat allein alle Kosten auch der Sekundärbahnen tragen soll. Damit fällt aber die Wohlfeilheit des Grunderwerbes hinweg, obwohl die Regierung selbst hierauf entschieden Werth legt. Nur wo die betheiligten Gemeinden und Distrikte für diesen Grunderwerb einstehen müssen, wird man denselben ohne Zahlung stark überspannter Preise erlangen können. In dieser Beziehung schlägt man sowohl in Preußen als in Italien einen entgegengesetzten Weg ein,— sicherlich mit gutem Erfolge. An den saͤchsischen Kammern wird es sein, diesen Punkt noch in ganz besondere Erwägung zu ziehen, und damit das System des wohlfeilen Baues zu vervoll— ständigen. In Preußen und Italien weiß man in dieser Beziehung sehr wohl, was man will und was sich wirklich erzielen läßt. Im Uebrigen sind wir überzeugt, daß der Grundgedanke der sächsischen Regierung bald allgemein als Basis der so nothwendigen Lokal- oder Sekundär- bahnen angenommen werden wird und muß. Handel und Verkehr. S. Friedberg, 20. Juli. Bei dem am 14. d. M. stattgehabten Markte waren 873 Stück Schweine auf— getrieben und wurden fast sämmtlich zu guten Preisen verkauft. Nächster Markt am 11. August. Friedberg, 21. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1., Eier per Stück 6 Pf. Eier 2 Stück 11 Pf. Friedberg, 20. Juli. Fruchtbericht. Weizen M. 24., Korn M. 18., Gerste M. 18., Hafer M. 15. bis M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Gießen, 20. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85—90 Pf., Eier 1 Stück 6 Pf., 2 St. 11 Pf., Käse per Stück 5— 11 Pf., Tauben das Paar 60—90 Pf., Hühner per Stück M. 0.80— 1.10, alte Hahnen per Stück M. 0.80— 1.00, junge Hahnen 0,65—1.00 Pf., Wälsche M. 11—12, alte Enten per St. M. 1.50— 2.00, junge Enten M. 1.20—1.70, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Kalbfleisch 40 bis M. 30., Nr. 5 M. 24., Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 29.50— 30, do. 1.(Berl. M.) M. 28.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 23.50, Waizen, effectiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 24— 24.50, ab unserer Umg. M. 24, bis 24.50, do. fremder, je nach Qual. M. 24— 25. Roggen je nach Qual. M. 18.50—21, Gerste M. 17. bis 21., Hafer M. 14— 16., Kohlsamen M. 26— 27., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20. bis 40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Frankfurt, 19. Juli. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 240 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 67—68., 2. Qual. M. 60.—63., Kühe 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 42.—45., Kälber 1. Qual. M. 50—54., 2. Qual. M. 40.—44., Hämmel 1. Qual. M. 56.—62., 2. Qual. M. 45.— 50. Schweine wurden vorige Woche 630 ein— geführt und mit 65 M. der Centner bezahlt. D. Frankfurt a. M., 20. Juli 1880. Die uner⸗ schütterliche, zuversichtliche Haltung der Börse wurde durch die nach der gestern Abend eingetretenen Ermattung heute rasch wieder stattgefundenen Erholung abermals eonstatirt. Das Geschäft anfangs ruhig, entwickelte im Laufe der Börse große Lebhaftigkeit und die Tendenz war bei starker Kauflust, namentlich für deutsche Bahnen, eine fortgesetzt steigende. Die Disposition der auswärtigen Plätze zeigte sich der hiesigen entsprechend, in Berlin fanden besonders Industriewerthe hervorragende Beachtung. Creditaetien, gestern Abend 241¼, bewegten sich zwischen 241 und 2423¾, Staatsbahngetien, gestern Abend 246, zwischen 246¼ und 2468¾. Lombarden notirten 71. Deutsche Bahnen standen wiederum im Vordergrunde des Ver— kehrs und setzten meist ihre steigende Bewegung fort. Die erhebliche Steigerung des Courses der Bergisch⸗ Märkischen veranlaßte starke Gewinnst-Verkäufe. Das Effect vermochte jedoch nach dem hierdurch stattgefundenen Rückgang seinen höchsten Cours wieder zu erreichen. Berlin-Anhalt und Mecklenburger stellten sich höher. Rechte-Oderufer und Oberschlesische waren gefragt. Oesterr. Bahnen waren weniger belebt oder theilweise besser. Galizier matter. Oesterr. Prioritäten fest. 3% Lom⸗ bardische eher besser. Ausländische Fonds anziehend und gesucht, besonders 4% Neue Goldrussen. 4% Berner höher. Pfandbriefe fest. Ungar. Boden⸗Credit⸗Institut à 803/— 8075 begehrt. Von Banken Darmstädter, Dresdener und Diseonto-Commandit höher. Deutsche Fonds fest. Loose still. Wechsel fest. Privatdisconto 2/0. 2/ Uhr. Nachschrift. Creditaetien 243 ½, steigend auf Berlin. Literarisches. Daheim Nr. 41 enthält: Gerettet.(Forts.)— Die bösen Nachbarn. Skizze von M. Kühne. Mit Illustr. — Martensens christliche Ethik in ihrer Bedeutung für die Gegenwart. Von L. Wiese.— Unter dem Westwind. Text und 6 Bilder von F. Lindner.— Die Kaiserin⸗ Augusta⸗Stiftung in Charlottenburg.— Am Familien⸗ tische: Zur Geschichte der Interpunktion.— Die Eigen⸗ schaften des Käse.— Gesundheitsrath.— Hauswirth— schaftliche Fortschritte. Mit 3 Abbildungen.— Mit einer illustrirten Beilage: Die Krupp'sche 40-Centimeter⸗ Riesenkanone auf der Düsseldorfer Kunst- und Gewerbe- ausstellung.— Umschau auf gewerblichem Gebiete. Daheim Nr. 42 enthält: Die Erbin wider Willen. Novelle von S. Junghaus.— William Pitt, der Jüngere. Eine Charakterstudie von Th. Schott. Mit Porträt.— Nadel und Faden. Kulturgesch. Studie von Regnet.— Die modernen Weltanschauungen. Von L. Witte.— Gerettet. Erzählung von C. Michael.(Schluß.)— Am Familientische: Großpapa Hoflakal. Mit Illustr.— Ein chinesischer Aberglauben.— Die Vögel der Sandwich⸗ inseln.— Kann man im Dunkeln sehen?— Galgen⸗ humor.— Rechtsrath.— Mit einer illustrirten Beilage: Das Invalidenfestmahl zu Berlin am 16. Juni. in 5 über⸗ 5 fleisch 6468 Pf., Schweinefleisch 64 Pf. Lern has 10 fh net der Bahn herzustellen selbst für ne daun ace 20 1. M. 7 der. erte Volksbad. iges Erdbche g hende Zwecke, z. B. Holzschläge.— Allerdings 100 Kilo M. 1518, Zwiebeln per tr. M. 15. Kirschen 1 f 1 mb vile n ee ststeht, beim Uebergang auf andere Linien, die per Pfd. 17—20 Pf Wasserwärme am 2. Juli morgens: 70 1 1 ine genaue, elststeht, 8 r 14— i 1 5 n alter. wet ann de a Mannehmlichkeit der Umladung. Es wird jedoch 8 155 Juli. pe- 1 5 4 sachgewiesen, daß sewobl die Schwierigkeit als Gerte N. 8.70, Hafer W. 7.60, Erbsen W. 11. Israrlitischer Gottesdienst in Friedberg. där⸗Eifenbahl de Kostspieligkeit derselben gewöhnlich weit über⸗ Samen M. 11.90, Kartoffeln W. 3.66. Beginn . demnächf neben wird. Nachdem nun die sächsische Regier⸗ Frankfurt, 19. Juli. Fruchtbericht. Mehl Freitag Abends 6 Uhr. 180 15 bereits il nig sich unbedingt fur die Schmalspur entschieden[Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 40., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 Samstag Morgens 8 Uhr. 1 0 0 ier 11 Geseh* 2 8— 5 lache Bek Capital auszuleih Holz⸗Versteigerung. bahn a K anntma ung. 2 U N 1 au 1 ei en. 2478 Die lg b. 44 05 91 4 er 1 0 s Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Die Stadt Friedberg beabsichtigt ein Capital abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung nicht ßentheils tre 10 Lerggesetzes vom 28. Januar 18876 wird hierdurch zur von 36,800 Mark ganz oder getrennt gegen erhalten und soll das Gehölze, als 0 außerhalb 1 enklichen Kenntniß gebracht, daß die den e hypothekarische Sicherheit auszuleihen. In⸗ 3 Raummeter Se ee f Beachtung 10 EE dee e erat in der Ge- teressenten wollen sich direct an unterzeichnete 7 Schäleichen⸗Wellen, nene 1 IIA z Verg 1 7 8 1—— 9 K 7 f geht von 100 nurkung Nieder⸗Florstadt, Kreises Friedberg, mit einem Stelle wenden. 8 l 20 Raummeter Schaleichen⸗Stockholz ing daß möglich Fllde von 1,208,594 Quadratmetern beliehen worden ist. Friedberg am 12. Juli 1880. Freitag den 23. d. Mts. nochmals verstelgert werden. au de See en Nee des ene des Beens maler Großherzogliche Ourgerasterel Friedberz. Stb. e. ger en 4h. Je del. e ö bil Vermeidun ö Zorz. S 8 g 80. h dies aber 1 Ivei Monaten c gerichtliche Klage gegen den Berg 2469 5 3 ba. 5 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. b heelun U galerkseigenthümer geltend gemacht e In meine Buchhandlung suche ich einen Jecke l. 0 das bis 4 deser Frist 1 die e ions riß 11 2 2 Der Pfandschein Nr. 1371 wurde nach Angabe des ag ehen E 5 Juni 1880 LL Ee UL 1 II S Eigenthümers verloren. 1 mee an e e 0 e 5 5 i N N n f f en e 0 Aach Großherzogliche Obere Bergbehörde. der sogleich eintreten könnte. 1 eingelegte Pfand wolle man innerha ag bn ik obe 8 Tecklenburg. Carl Bindernagel. 2471 Schmidt, Pfandhausverwalter. 10 10 — 2— Zu dem Sonntag den 25. Juli stattfindenden B a 11 laden ergebenst ein Salzhausen. 2470 Gebrũuder Hich, Kurhauspächter. Volksbad. 2464 Zur Besprechung der Frage, auf welche Weise das Volks bad durch eine Genossenschaft oder Actien-Gesellschaft übernommen und weiter geführt werden kann und standekommen die Aufgabe damit zu verbinden wäre, hin- der Pflege des materiellen Wohls dienen, hier in's zeichneten ihre Mitbürger, die hierfür Interesse haben, nächsten Donnerstag den 22. Juli, Abends uden soll. f M. Koch. wie bei deren Zu— Anstalten, welche nach anderer Richtung Leben zu rufen, erlauben sich die Unter⸗ zu einer Versammlung einzuladen, welche 9 Uhr in Binzels Gartensaal statt⸗ Carl Trapp. G. Schwarz. C. Walter. An-& Verkauf. Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem 74 Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. O. Fritze's Bernstein-Oel-Lackfarbe, 959 in einigen Stunden hart und glänzend trocknend, zum Anstrich von Fu ß b ö d e n, übertrifft jedes andere derartige Fabrikat an Haltbarkeit, starker Deckkraft, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen. Preis 2 Mark 50 Pfennig incl. 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Zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger— Ausschusses und eintretenden Falls über die in§ 120 der Concursordnung bezeichneten Gegenstaͤnde und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen wird auf Montag den 23. August 1880, Vormittags 8 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Coneursmasse ge— hörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache ab— gesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Con⸗ cursverwalter bis zum 10. August 1880 Anzeige zu machen. Friedberg am 20. Juli 1880. Großherzogliches Amtsgericht Frledberg. Zur Beglaubigung: Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Holz⸗Versteigerung. 2468 Freitag den 30. d. Mts., Morgens 9 Uhr, werden . dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Gaulskopf, ver— eigert: 107 Stück Eichenstangen 1. Classe, 1155„„„ 1 5 8 3000„ U Lohwellen, 450 Nadelholzwellen. * Am Schluß kommen noch aus den Markwald-⸗Distrikten Hartenberg, Sankhartsberg, 1. und 2. Theil: 33 Stück Nadelholzstangen 1. und 2. Classe, 6 Raummeter Buchen⸗Knuͤppel, 2 5„ Erd⸗Stöcke, 300 Stück Buchen⸗Wellen, 700 Ginster⸗Wellen im Gaulskopf zum Ausgebot. Cleeberg den 19. Juli 1880. Der Bürgermeister: Keil. 1555 1 Moiré⸗, leinene und Alpaka-Schürzen. Unterröcke, Fächer, Fücherhalter, Rockhalter, Strumpf⸗ bänder, Ledergürtel, Aufsteckkämme, Kragen- und Man⸗ schettenkuöpfe sowie Portemoflnaics billigst bei 128 K. Friedrich. 10(H. 4942.) Blendend weisse Wäsche ohne Bleiche! Das beste u. billigste Mittel z. Paschen und schnellen Reinigen al- ler Gegen- Substanzen/ Unentbehrlleh In jedem Haushalte. 2 haben inallen Colonial- u. Materialwaaren-Handlungen. Anzeige. 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