en Vorstand N f r Adr. W. Fertt gumttags 1 Uhr Douche⸗ Bäder. 2 1880. Dienstag den 22. Juni. N 73. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. Zu publitiren find aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt: Nr. 20, Gesetz, Maßregeln gegen die Reblaus betreffend. Betreffend: Die Bildung der Einschätzungs-Commissionen für die Steuerregulirung pro 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen, welche unserem Ausschreiben vom 3. dieses Monats— Oberhessischer Anzeiger Nr. 67— noch nicht nachgekommen sind, werden an die Erledigung desselben binnen 3 Tagen erinnert. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Der Kiesgrubenverwalter Karl Schmidt von Vilbel wurde auf den Feldschutz verpflichtet.— Der Wegwärter Adam Bad⸗Nauheim wurde auf den Polizeischutz verpflichtet. n 4 Uhr am Fug KN 8* Der Vorstand. een ein. den 20. Juni, wi rige freundlichst eig, r vom Turnplaßz aus ter in Ockstadt. Der Vorstand üg Ftohsin“ ite Ausflug auf das günstiger Witterung hherde a Werbesserungen, für n fleine Haushaltungen ter Garaul li Cn A0 Henckel, Hülbrect Vin. lige. Fonditon betriebene Fond! 1 9 5 LCocalitäten 1 b Stall ral, 0 Friedberg, 19. Juni 1880. J. B. d. K.: Küchler, Kreisassessor. Schmidt II. von Deutsches Reich. Darmstadt, 19. Juni. Zu Ehren unseres Großherzogs fand gestern Nachmittag in Lapen— burg eine Spazierfahrt durch den Schloßpark statt, an welcher außer dem Kaiser von Oester— reich und dem Großherzog die obersten Hof— cchargen, die Generaladjutanten v. Mondel und w. Beck, sowie die Suite des Großherzogs theil— mahmen. Es folgte hierauf eine dreiviertel— stündige Wasserfahrt auf dem Laxenburger Teiche mind Abends um 8 Uhr die Rückfahrt nach Wien. Vorher wohnte der Großherzog mit den Erz— herzögen Albrecht, Eugen und Rainer der von dem Kaiser vorgenommenen Inspicirung des zweiten Ulanen Regiments Fürst Schwarzenberg auf dem Schnelzer Exercierplatze bei. Das Wetter war sehr schön. Der Kaiser und der Großherzog wurden von einem zahlreichen Publikum begrüßt. — Militärdienstnachrichten. Graf v. Herzberg, Oberst und Comm. des 1. Nass. Inf.⸗Regts. Nr. 87, mit der Führung der 49. Inf. Brigade 1. Großh. Hess.) beauftragt; v. Klüber, Oberstlt. und Comm. des Westfäl. Drag.⸗Regts. Nr. 7, zum 1. Großh. Drag.⸗Rgt. Nr. 23 versetzt; Friedrichs, Pr.⸗Lt. vom 3. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 117, als Adjut. zur 61. Inf.-Brig. comm.; Schott, Sec.⸗Lt. vom 3. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 117 zum Pr.⸗Lt. befördert; v. Müller, Major wom 2. Großh. Drag.-Regt. Nr. 24, in seinem Commando als Adjut. von der 22. Div. zur 20. Div. übergetreten; Frhr. v. Gillern, Major don der Großh. Train-Comp. zum Bad. Train⸗ Bat. Nr. 14 versetzt; Creter, Sec.⸗Lt. vom Schles⸗ weg⸗Holstein. Train⸗Bat. Nr. 9, unter Versetzung zur Großh. Train-Comp. zum 1. Depot-⸗Offi. Hei ders. ernannt; Baltzer, Vicefeldw. vom Res.⸗ Dandw.⸗Regt. Nr. 35, zum Sec.⸗Lt. der Res. des 2. Großh. Juf.⸗Regts. Nr. 116 befördert; Grod⸗ haus, Sec.-Lt. von der Landw.⸗Feld⸗Art. des 1. Bat. 1. Großh. Landw.⸗Regts. Nr. 115 zum Prem.⸗Lt. befördert; v. Sannow, Generalmajor und Commandant der 49. Juf.⸗Brig., Schach „. Wittenau, Oberst und Comm. des 1. Großh. Drag.⸗Rgts. zur Disp. gestellt; Fürst, Sec.Lt. vom 1. Großh. Inf.⸗Rgt. Nr. 115, zu den beurl. Offi. der Landw.⸗ Inf. übergetreten; Winter, Sec.⸗Lt. von der Landw. ⸗Inf. des 1. Bat. Großh. Landw.⸗Regts Nr. 115, Boerkel, Sec.⸗ Lt. von ber Landw.⸗Inf. des 1. Bats. 4. Großh. Landw. Regts. Nr. 118— der Abschied bewilligt. Berlin, 19. Juni. Der Kaiser conferirte lestern Nachmittag mit dem Cultusminister. Bei der am Abend erfolgten Abreise des Kaisers waren auf dem Bahnhofe der Stadtcommandant, Fürst Dolgorucki, der Polizeipräsident v. Madai ind die Flüͤgeladjutanten anwesend. Der Kaiser traf heute um 9½ Uhr in Düsseldorf ein und wurde von den Spitzen der Behörden, dem Oberpräsidenten v. Bardeleben, dem Regier— ungsprästdenten, dem Divisionscommandanten und dem Oberbürgermeister von Düsseldorf empfangen. Grafen Lehndorf durch die festlich geschmückte Stadt nach dem Präsidialgebäude, wo Empfang und Dejeuner stattfand. Der Großherzog von Der Kaiser fuhr hierauf mit dem ur th der ern 0 nicht richtig, daß wir das Centrum vernichten wollen; Weimar stattete daselbst dem Kaiser einen Besuch ab. Der Kaiser und die Vormittags ebenfalls eingetroffene Kaiserin besuchten Mittags die Ausstellung. Die Abreise der Majestäten fand um 4 Uhr statt. in Ems eingetroffen. Berlin, 18. Juni. Die nationalliberale Fraction machte sich in der gestrigen Abend— sitzung dahin schlüssig, in zweiter Lesung des Kirchengesetzes alle jene Amendements zu der ursprünglichen Regierungsvorlage, welche Ver— besserungen in sich schließen, anzunehmen. Bischofsparagraph wurde auch in abgeschwächter Fassung, wie die Freiconservativen ihn gaben, der„Nat. Ztg.“ zufolge, einstimmig abgelehnt. Berlin, 18. Juni. Abgeordnetenhaus. Zweite Lesung der kirchenpolitischen Vorlage. Nachdem Referent Grimm über die zu dem Gesetzentwurf eingegangenen Petitionen berichtet, wird die Rednerliste festgestellt; es sind neun Redner für und acht gegen Artikel 1 ange⸗ meldet. Reichensperger(Olpe) bestreitet, daß es der Regierung Ernst mit der Vorlage sei und daß sie wirklich derselben so große Wichtigkeit beilege, wie sie behaupte. Speeiell erklärt sich Reichensperger gegen das sogenannte Culturexamen, dessen Beseitigung ex für dringend geboten hält. Gneist bemerkt: Er spreche nicht im Namen seiner Partei, welche ernste Bedenken hege, ob und wie weit sie der Regierung entgegenkommen könne, ohne die Würde des Staates zu verletzen. Der Kampf sei entstanden durch den Widerstand der Kirche gegen die Anzeigeverpflichtung. Wenn der Staat jetzt sich entgegenkommend zeige, so erkenne er an, der schul⸗ dige Theil gewesen zu sein. Andererseits könne derselbe, obgleich in seinem guten Recht, nicht gleichgiltig bleiben gegen die Uebelstände, welche der Kampf hervorgerufen, könne nicht die Verantwortung übernehmen für die Ver⸗ wilderung der Sitten und die Irreligiosität, welche durch die Verwaisung der Pfarreien entständen. Der Angelpunkt des ganzen Streites sei und bleibe die Frage: hat die Kirche das Recht und die Pflicht, die Anzeige dem Staate zu verweigern? Es sei absolut falsch, wenn behauptet wird, es sei eine erhebliche Concession der Kirche, wenn sie sich zu dieser Anzeige versteben wolle. Unzweifelhaft habe der Staat das Recht, von den Geist⸗ lichen dasselbe zu fordern, was er von anderen Beamten fordere. Mit Artikel 1 sei er einverstanden, da er von der Nothwendigkeit gefordert sei und weil mit demselben Niemand mehr glauben werde, daß der Staat die Kirche bekämpfe und den Glauben unterdrücke, wenn das Centrum den Artikel ablehne. Er und seine Freunde würden für das Gesetz stimmen, wenn die Artikel 4 und g entfernt würden. Der Cultusminister wendet sich gegen die Ausführungen der Vorredner, welche sich gegen das Gesetz aussprachen. Da die Commissionsberathungen pro nihilo gewesen, könne es sich nur um die Regierungs⸗ vorlage handeln. Die Aus sicht, daß die Haltung einer Partei zeige, wie wenig der Regierung an der Vorlage liege, sei vollständig unbegründet. In Württemberg bestehe Frieden mit der Kirche, obschon dort dieselben Der Kaiser ist Abends 7 Uhr Grundsätze gelten, wie in unseren Maigesezen. Das Amendement Bruel, wie alle von dem Centrum ein— gebrachten, welche die Aufhebung der Maigesetze wollen, sei unannehmbar. Wir haben überhaupt gar nicht mit dem Centrum, sondern mit unserer katholischen Bevölker— ung zu thun, der wir gerne helfen möchten. Es ist wir hoffen allerdings, daß es allmählich verduften werde. Sie sagen ja selbst, wir sollten den Culturkampf fort⸗ schaffen. Das soll die Vorlage bewirken; ob und wie— weit das gelingen wird, bleibt abzuwarten. Strosser spricht für die Vorlage im Sinne der Anträge der Conservativen. Bruel beantragt, dem Artikel 1 eine Fassung zu geben, wonach das für Bekleidung geistlicher Aemter erforderliche sogenannte Culturexamen aufgehoben wird und der Cultusminister befugt ist, von den übrigen gesetzlichen Erfordernissen zu dispensiren, auch auslän⸗ dischen Geistlichen die Ausübung geistlicher Aemter zu gestatten; die Grundsätze, wonach dies zu geschehen habe, soll das Staatsministerium mit königlicher Genehmigung feststellen. Schmidt(Sagan) betont zunächst, daß die freiconservative Fraetion in allen Lagen vollkommen unabhängig und selbstständig gehandelt habe. Die Anzeige— Der pflicht und Unterwerfung unter die Staatsgesetze seien conditio sine qua non für den zu erstrebenden Frieden; darüber seien alle Parteien außer dem Centrum einig, daß nur von dieser Basis aus die Verständigung gesucht werden könne. Bei der Abstimmung wird der Antrag Stengel zu Artikel 1 angenommen, sodann aber Art. 1 der Regierungsvorlage in der diesem Antrage entsprechenden Fassung mit 206 gegen 180 Stimmen abgelehnt.— 19. Juni. Fortsetzung der zweiten Berathung der Kirchenvorlage. Für Artikel 2 sind drei, gegen den⸗ selben sechs Redner eingeschrieben. Anträge wird Artikel 3 ungsvorlage angenommen. — 19. Juni. Nachdem heute Vormittag um 11 Uhr die Conferenz-Delegirten zur Berath— ung zusammengetreten waren, traten Nachmittags Nach Ablehnung aller unverändert nach der Regier⸗ um 3 Uhr die Conferenz-Bevollmächtigten zu einer Conferenz zusammen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 18. Juni. Die„Times“ erfährt: Oesterreich werde keine Schwierigkeiten betreffs Abtretung von Dulcigno an Montenegro erheben, wenn die Anordnungen des Artikels 29 des Berliner Vertrages, welcher Oesterreich eine gewisse Controle über Montenegro und das Litorale von Antivari einräumt, auf Dulcigno ausgedehnt würden. Belgien. Brüssel. Die„Judep. Belge“ will wissen, in Folge des Resultats der jüngsten Wahlen werde sich der belgische Episcopat dem neuen Schulgesetze unterwerfen und sich an dem im Angust stattfindenden Nationalfeste betheiligen. Der Vatican mache in diesem Sinne seinen Einfluß geltend, um zugleich auch der Auf— hebung der belgischen Gesandtschaft beim päpst— lichen Stuhle vorzubeugen. Frankreich. Paris, 17. Juni. In der Kammer der Deputirten theilt Desroys mit, daß die Commission für den Armeeverwaltungs— Entwurf ihren Entwurf zurückgezogen und den— jenigen des Senats wieder aufgenommen habe. Im Senat brachte Dufaure einen Entwurf über das Versammlungs- und Vereinigungsrecht ein. — Die Kammer begann die Buͤdgetberath— ung und genehmigte die Posten des Etats über den Telegraphen und die Ehrenlegion. — 19. Juni. Kammer der Deputirten. Heute brachte Freycinet den Gesetzentwurf auf vollständige Amnestie ein. In den Einführungs⸗ worten wird eine erhebliche Bewegung consta— tirt, die sich seit dem Februar im Lande kund— gegeben habe. Augesichts der Ruhe im Lande und des Triumphes der Geistlichkeit bei der Wahl in Lyon koͤnne die Amnestie ohne Gefahr bewilligt werden. Die zurückzuberufenden Leute seien weniger gefährlich in der Nähe, als in der Entfernung. Niemals werde die Regierung mit Principien pactiren, welche das Gewissen verwerfe. Auch appellire die Regierung an die Gnade und nicht an die Gerechtigkeit. Sie beantrage Amnestie für alle politischen Ver— gehen und Verbrechen der Jahre 1870 und 1871, sowie für alle politischen und Preßvergehen und Verbrechen von 1871 bis jetzt. Der Entwurf wird von der Kammer mit Beifall aufgenommen, die Dringlichkeit zugestanden und der Entwurf der Prüfung der Büreaus bis nächsten Montag überwiesen. Großbritannten. London, 18. Juni. Unterhaus. Auf eine Anfrage Bartlett's erklärt Gladstone, die Regierung habe niemals eine Erklärung betreffs Erzwingung der Durchführ— ung irgend einer Bestimmung des Berliner Vertrages abgegeben. Unzweifelhaft bestehe die Absicht, mit völliger Unparteilichkeit gegenüber der Türkei und Rußland, Mohamedanern und Christen zu verfahren. Er habe bis jetzt nichts von der Verletzung des Vertrages gehört, auch nicht, daß Batum nicht als Freihafen eingerichtet werde. Festzuhalten sei die Ausführung des Berliner Vertrages dem Buchstaben und Geiste nach. Die Schleifung von Festungen sei eine kostspielige und Zeit erforderliche Sache, aber er gebe zu, daß die betreffenden Bestimmungen N getreu und vollständig zur Ausführung kommen ö sollten. Falls Bulgarien und Ostrumelien in 5 ungehöriger Weise der Rückkehr von Flücht— lingen entgegentreten sollten, sei es Pflicht der britischen Regierung, sich möglichst für deren Schutz zu bemühen. Auf eine Anfrage Cowen's erwiedert Gladstone: Selbstverständlich muß auf Nationalität und alle anderen Verhältnisse in der albanesischen Frage, ebenso wie bei anderen Ländern Rücksicht genommen wird. Italien. Rom, 18. Juni. Die Demission Crispi's wird bestätigt. Der Botschafter Graf Corti kehrt demnächst nach Konstantinopel zurück. Spanien. Madrid, 18. Juni.„Liberal“ veröffentlicht ein Rundschreiben des Justizmini— sters, die Präfecten benachrichtigend, die Re— gierung würde keiner aus Frankreich ausge— wiesenen Religionsgesellschaft gestatten, sich an der Grenze oder ohne vorherige Erlaubniß ander— wärts auf der Halbinsel niederzulassen. Serbien. Belgrad, 17. Juni. Nachdem die Minister Izakovic, Joekirovic, Margetic und Boskovic demissienirten, wurden folgende neue Minister ernannt: Milojkovie Inneres, Avakumovie Justiz, Jovanovic Finanzen, Wassil— jevic Unterricht. Zdravpkovic zum Bautenminister ernannt.— Das Getreide— ausfuhrverbot wurde aufgehoben. — 19. Juni. Der geschaͤftsführende rumä— per Ctr. M. 25. Rehbock 75—80 Pf., Kirschen 20 Pf. wurde definitiv r N 2 nische Agent in Sofia wurde angewiesen, Bul⸗ i 11 8 5 3 20— 25 Pf., Blumenkohl 40—60 Pf.— Fruchtmarkt. garien kategorisch zur Abgabe einer Erklärung Weizen ef. M. 21.50 25.30, Juli M. 28.45. Roggen über die Zurückziehung des Naturalisations- eff. M. 20.50— 22., Juli M. 19.10. Hafer eff. gesetzes unter Androhung der Aufhebung der M. 14.70— 16.10, Juli 15.60. Reps eff. M. 28.25, diplomatischen Agentie Rumäniens aufzufordern. Rüböl M. 29., October 28.85.— Viehmarkt. Ochsen Tũ alte 1 8 Das Cinis der 1. Qual. M. 68., 2. Qual. M. 60., Kühe 1. Qual. M. 60., s 8 8 b 2. Oual. M. 40.—50. Alles per 50 Kilo. Kälber das Liga beschloß, die Zahl der streitbaren Alba⸗ Pfb. 50—65 Pf., Schweine das Pfd. 56—64 Pf. nesen bei Tusi nicht zu vermindern. Zwischen Marburg, 19. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete den Albanesen herrscht wegen Eutsendung eines ver Pfd. 80—30 Pf. Eier 9—10 Stück 40 Pf., Salat Loyalitäts-Protokolls an den Sultan Uneinig⸗ pe: Kopf 410 Pf., Käse per Stüc eng f. Heben keit. Die Mohamedaner verweigern die Ent— per Stück M. 1.50—2., Hühner das Stück M. 0.80—1., eit 5 g Tauben das Paar 70—80 Pf. Kohlrabi per Stück 8— 10 Pf., sendung einer Deputation nach Kanstantinopel. Griechenland. Athen, 19. Juni. Nach Gurken per Stück 20—30 Pf., Kirschen per Pfd. 20— 25 Pf., einer Meldung der„Havas“ aus Athen beschloß Rettig per Stück 10—15 Pf. die griechische Regierung die Reserven einzu— Landwirthschaftliches. berufen, um für jede Eventualität eine bereite (Zur rationellen Hebung der Geflügel⸗ 5 1 zucht.) Nachdem am 27. April eine Versammlung von Armee von 38,000 Mann zu bilden. 955 5 Aus Stadt und Land. Landwirthen und Freunden der Geflügelzucht in Frank— furt a. M. stattgefunden hatte, in welcher man allgemein die Nothwendigkeit der Hebung unserer einheimischen und e: Holzhausen v. d. H., 20. Juni. Heute Nach⸗ speciell provinziellen Geflügelzucht anerkannte, hat nun⸗ mittag schlug der Blitz, während der Geistliche eine mehr die von den Versammelten erwählte Commission, Copulation vollzog, in den Thum der hiesigen evange⸗ von Hemskerck, von Erlanger, von Rabenau, Lucke, lischen Kirche ein. Der Blitz nahm seinen Weg vom Dr. Schäfer und Modrow die Statuten zur Be⸗ Thurm aus über die Firste des Kirchendaches, welche gründung einer Gesellfchaft festgestellt, welche in der mit Zink belegt ist und theilte sich am Ende derselben in mehrere Theile und ging dann an den eisernen Fenster⸗ stäben zur Erde. An einer Stelle des Dachgesimses zündete er; das Feuer wurde aber alsbald gelöscht, und weiterer Schaden verhütet, der Geistliche und die Hochzeitsleute kamen mit dem bloßen Schrecken davon. Allerlei. Weinheim. Die beiden Mörder des vor etwa 14 Tagen bei Leutershausen ermordeten Goldarbeiters Pollak aus Hamburg sind nunmehr verhaftet; der Eine, Blechner Friedrich Schwenn aus Hamburg, wurde in Neckargerach, der Andere, ein Metzger aus dem Badischen, wurde in Aglasterhausen aufgegriffen. Die beiden Gen— darmen, welche die Verhaftung bewirkten, erhielten je 100 Mark Prämie. Willebadessen. Ein Offizier, 12 Oberjäger und 50(größtentheils gelernte) Jäger vom Bückeburger Jäger⸗ bataillon wurden nach Willebadessen abeommandirt, um 771 n a die Wälder nach den Mördern der Frhr. v. Wrede'schen regen Betheiligung aufzufordern, indem wir hoffen, daß Förster, die man dort noch verborgen glaubt, zu durchstreifen. diejenigen, welchen es möglich ist, die Sache zu unter⸗ stützen, wir meinen unsere Oeconomen, Brauer, Müller zc. Handel und Verkehr. pen e 2 0 755 94 0 We der 15 „ 5 diesem Gebiet mit Ernst gemacht wird, nicht gegen da 5 riedberg, 17. Juni. W dem gestern statt⸗ allgemeine Interesse an der Unbereitwilligkeit 18 gehabten Schweinemarkt waren. 870 Stück aufgetrieben, scheitert, denen unter den heutigen Verhältnissen die die zu steigenden Preisen fast sämmtlich verkauft wurden. Unterstützung eines gemeinnützigen Unternehmens eine Nächster 1 9 7 7— kt. B tost Pflicht sein soll.— Wie aus den Statuten ersichtlich ist, 1 M. 99.85 1 5 N 15 1 55 ostete werden 800 Antheile à Mk. 150 ausgegeben und ist die per Pfund M. 0.85—0.95, Eier per Str Pf. Geflügel⸗Anstalt in Oberursel zu allen näheren Auskünften Gießen, 19. Juni. Wochenmarkt. Butter ver Pfd. und Gratis⸗Ueberlassung der Statuten gern bereit. 83—85 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf., 2 Stück 9 Pf., Käse per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar 60—80 Pf., Literarisches. 1 0 85 1 Stück M.. alte Hahnen per Stück Daheim Nr. 37 enthält: 197 Eichhofs.(Forts.) 2— 1.8 He Gios 1 5 8 1 l M. e ee 2. dug ener Ein Räuberhauptmann des Alterthums.— Die Laterna M. 1.30— 1.70, W 15 0 Kilo M. 8., 0 Desereirt. eee S i und Rindfleisch 50. 56 55 Talbstesch 17 5 46 vf, Mn gene 127 9 1 5 R Ein Gefängniß ene h 0 f. ed d. False: dee e kee eee de pee de per 5 8 5 ö. N 5* 11 . J Sandwichinseln.— Celluloidbilder. Gesundheitsrath.— Frankfurt, 19. Juni. Marktbericht. Der heutige Hauswirthschaftliche Fortschritte. Mit 2 Abbildungen.— Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete der Mit ei 5 ö a a Nerf a Centner je nach Qual. M. 2.50—4., Stroh M. 3.—3.50. ie ee Von der Berliner Hunde⸗ Butter im Großen(50 Kilogr.) 80-90 Pf., im Detail ft. zwei Ei 8 erste Qa l. M. 1.10, zweite Qual. M. 1. Eier das Geld⸗Cours. Frankfurt am 20. Juni 1880. Aus dem uns vorliegenden Geschäftsreglement der Gesell— schaft ist ersichtlich, daß das Hauptbestreben darauf gerichtet ist, ihren Mitgliedern einerseits taugliches Zucht⸗ material zu liefern, andererseits aber auch die Producte derselben zu plaeiren und dadurch den Zwischenhandel vollständig zu beseitigen.— Jeder wird Mitglied, der einen Antheilschein der Gesellschaft(Mk. 150) besitzt. Auf Grund dieses Antheils hat jeder Besitzer das Recht, fur Mk. 75 Zuchtmaterial(Hühner, Enten oder Gänse ꝛc.) ñzu beanspruchen und für die verbleibenden Mk. 75 ist derselbe Mitbesitzer des Eigenthums der Gesellschaft und an dem Gewinn derselben, den sie durch den Verkauf der Produete ihrer Mitglieder und durch den übrigen Geschäfts betrieb erzielt, betheiligt.— Bei der anerkannten Nothwendigkeit der Hebung der deutschen Geflügelzucht und bei dem unbestreitbaren Werth der Sache für unsere Landwirthschaft erachten wir es deshalb für angemessen, selbst für das Projeet einzutreten und zu einer recht Hundert M. 4.90—5.50. Ochsenfleisch das Pfd. 60—70 Pf., Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45-60 Pf., Kalbfleisch 40—55 Pf., Hammelfleisch 40—65 Pf., Schweinefleisch 20-Frankenstücke M. 16 16-20 65— 70 Pf. Blumenkohl 50— 90 Pf., neue Gurken do in ½„ 16 16—20 10—t5 Pf., Salat das Stück 5—8 Pf., Kohlrabi 56 Pf., Englische Sovereigns.„ 20 38—42 neue Bohnen 100 Stück M. 1.80, Gelberüben das Bund RNussische Imperiales. 3 6 10 Pf. Hahn M. 2.— 2.30, Huhn M. 2.— 2.50, Ducaten 2„ 9 5—55 Ente M. 2.70— 3.20, Taube 60 Pf., Gans M. 4.50 8.50, do. al marco„ 9 57—61 Wälsche Hahnen M. 5.— 11., Kapaunen M. 3.— 3.50, Dollars in Gold„ 418—21 Mainz, 18. Juni. Marktpreise. Kartoffel 100 Kilo 2168 In allen Zeitungen der Welt findet man Stellen M. 8.50—9., Heu 50 Kilo M. 2.90—3.10, Stroh 50 Kilo gesuche, Vacanzen, An- und Verkaufsgesuche ꝛc. billig und M. 2.50 2.60, Butter 1 Pfd. 75—80 Pf., in Parthien diseret besorgt durch Maasensteln& Vogler 6367 Pf., Eier/ Hundert M. 1.15 1.30, Handkäse in Frankfurt. M. Ein Beweis, welch allge⸗ 1 Stück 5—7 Pf. Wirsing 16—20 Pf., Zwiebeln ½ Kilo meines Vertrauen diese älteste Annoncen⸗Expedition be⸗ 1820 Pf. 1 Hahn M. 1.30— 1.50, 1 Huhn M. 1.40— 1.60, sitzt und sich zu bewahren versteht. — 1228 Submission. 2182 Die Lieferung der für das Versorgungshaus und Hospital pro 2. Halbjahr 1880 erforderlichen Victualien soll auf dem Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als: Crystallöl, Seife, Kaffee, gerollte Gerste, Griesmehl, Reis, Hirsen, Ochsenfleisch, Schweine fleisch, Nierenfett, Schweineschmalz und Brod. Die Submittenten haben ihre Offerten bis längstens zum 26. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, auf Großherzog— licher Bürgermeisterei dahier abzugeben. Die Bedingungen können bei Verwalter Gatzert im Versorgungshaus eingesehen werden. Friedberg den 19. Juni 1880. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. eri ba. 60 Bekanntmachung. Fasclochs Versteigerung — i 580 78 2199 Nächsten Donnerstag den 24. d. Mts., Vormlt⸗ 1 1 E Magen, tags 11½ Uhr, wird auf hiesigem Rathhause ein zum sowie das Nachhausfahren des Heues von der städtischen Sahne gehen en meis Kunstwiese an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben tan een den 19. Juni 1880 werden. 0 s N Au 5 1 Friedberg den 19. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauhelm. . 2 3 Schutt. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 5 Seri b a. In meine Buchhandlung suche ich einen Feinsten Apfel- Gelée, Lehrling. holl. Colonial-Syrup der sogleich eintreten könnte. Wilhelm Fertsch. Carl Bindernagel. 1 2095 bei 1 Ente M. 2.—2.50, 1 junge Taube 30—40 Pf., 1 Gurke zun 15. aleiten er W bezeichneten Richtung ihre Thätigkeit entwickeln soll.— Jeff. Die i 0 dumania 1 615, 1 dem h Gr , gel uus u 9 Abuschr gergege sallsiger Jeltun das E titel„ B. narkt. Butts l utter 0 Stück 908 0 Uf Stück M. per Sti 05 loten „ Salgf ahne 01 U reglement der Gesel. auptbefreben wi seits taugliches Zuchb er auch die Produ den Zwischenhand Mig, 1, wird N. 150) best. Ju esttzer das Recht, fly inten oder Gänse leibenden Mk. 7 der Gesellschaft un e durch den Vera 5 durch den übrig — Bei der anerkannien eutschen Geflügelzuc der Sache für um shalb für angemest, n und zu einer u ndem wir hoffen, az die Sache zu unte; en, Brauer, Müller n, ste Versuch, der auf ird, nicht gegen das twilligkeit dersenigen u Verhaltnissen die Unternehmens eine atuten ersichtlich ist, dgegeben und I die g näheren Auskünften ten gern bereit. 3 Eichhofs.(FJorts.)— ums.— Die Laterne it einer Abbildung. Oswald.— Einig eit.— Ein Gefängnißz br Organismus. Der Hofkalender du Gesundheitsrath.— Mit 2 Abbildungen. a der Berliner Hunde — ö 0 Vorlage der Erwerbsurkunde nicht geliefert worden ist. Da die Hypothekschuld bescheinigtermaßen abgetragen, 4 2164 Jacob Betz und Christian Betz von Petterweil haben die zum Nachlaß ihrer Eltern, Andreas Betz Eheleute, gehörigen Immobilien versteigern lassen, 11/564, vI/645, vIII/183 und vII/½215, welche mit den Item Flur 1/1176, 1½98, 128, v 1/624, X/187, XII/321 dem Friedrich Daniel Rousselet zu Friedrichs— 1 f Oeffentliches Aufgebot. unter denselben befinden sich die in der Gemarkung Petterweil belegenen Grundstücke Flur 1/618, 11/475, 1 15 — titel noch beschränkt im Grundbuch eingetragen ist, so werden alle Diejenigen, welche Anspruͤche an die vom 15. April 1854 bilden, oder Rechte aus denselben und des beschränkten Eintrags verfügt werden wird. dorf wegen eines Darlehens von 300 fl. unter dem 9. Dezember 1852 hypothekarisch verpfändet worden sind; ferner befindet sich unter denselben das Grundstück Flur 11/674 bezüglich dessen Eigenthumsnachweis durch die Hypothek aber bis jetzt nicht gelöscht worden ist und ebenso auch der Kaufpreis für das letzterwähnte Grund— stück bezahlt worden sein soll, trotzdem aber der Erwerb— fehlenden Urkunden, die Hypothek und den Kaufbrief herleiten können, hiermit aufgefordert, solche innerhalb vier Wochen dahier zur Geltung zu bringen, als sonst Ausschluß hiermit erfolgen und die Löschung der Hypothek Vilbel den 14. Juni 1880. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. dt. Weitzel. Oeffentliche Bekanntmachung. Die in der Gemarkung Ober-Eschbach gelegenen Domanialobjeete: Flur J. Nr. 1112 und Flur VII. Nr. 615, Chaussee von Frankfurt nach Homburg, welche in dem Grundbuch dieser Gemarkung auf den Namen des Großherzoglichen Baufiskus eingetragen sind, gehören zu dem Landeseigenthum des Großherzog— thums und sollen auf: „Das Großherzogthum“ „Landeseigenthum“ überschrieben werden. Alle Diejenigen, welche Einsprache hiergegen erheben zu können glauben, haben ihre deß— fallsigen Rechte innerhalb 4 Wochen dahier zur Geltung zu bringen, als sonst wegen Ueberschreibung das Erforderliche verfügt und dem Eintrag der Erwerb— titel„Ersitzung“ beigefügt werden wird. Vilbel den 14. Juni 1880. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. 2166 vdt. Weitzel. Gras-Versteigerung. 2143 Mittwoch den 23. Juni, Vormittags 10 Uhr, wird das Gras von eirea 150 Morgen gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen in der Wirthschaft des Ludwig Bernhard dahier öffentlich meistbietend ver— steigert. Nieder-Wöllstadt den 17. Juni 1880. Großherzogliche. Nieder⸗Wöllstadt. Bu Holz-Versteigerung. 2111 Donnerstag den 24. Juni lfd. J., Vormittags 9 Uhr, werden in dem hiesigen Gemeindewald nachver— zeichnete Holzsorten einer öffentlichen Versteigerung unter nachstehenden Bedingungen ausgesetzt: 5 100 Stück Eichen⸗Stangen, 4 und 5 Meter Länge, 133 Raummeter Eichen-Knüppel, 3350 Stück Eichen⸗Wellen. Gegen Bürgschein wird Credit bis zum 11. November 1880 gegeben. Die Jusammenkunft ist im Distrikt Langert. Assenheim den 16. Juni 1880. Großherzogliche e Assenheim. N Arbeits-Vergebung. 2116 Mittwoch den 23. Juni, Vormittags 10 Uhr, sollen nachstehende, zur Herstellung eines eisernen Steges erforderlichen Arbeiten und Lieferungen in dem Rath⸗ . taden in Accord gegeben werden: 1 hause zu Sta geg Mark Pf. Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 28 80 Maurerarbeit N 10 8 Lieferung von Mauersteinen 18 Schlosserarbeit 284 86 Zimmerarbeit 29 56 Weißbinderarbeit 14— Assenheim den 15. Juni 1880. 2 Wenck, Bezirksbauaufseher. 1* 3* Gras-Versteigerung. 2129 Donnerstag den 24. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, soll das der Gemeinde Groß-Karben gehörige Heugras auf dem Gemeindehause daselbst versteigert werden.* Groß⸗Karben den 16. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Lanz. N Eiserne Gurtenmöbel Groß⸗Karben. Erscheint jeden Sonntag und Donnerstag. Abonnements-Preis pro Quartal 3 Mark. Ergebnisse, welche für den Leserkreis Interesse bieten. im„Submissions-Anzeiger“ enthalten. (Straßburger Submissions⸗ Anzeiger.) Submissions-Anzeiger. Süd- und Wwest-Beutschland. Central⸗-Organ für öffentliche Arbeiten Der„Submissions-Anzeiger für Süd- und West-Deutschland“ erscheint in Straßburg wöchentlich zweimal, ist das amtliche Publikations-Organ für alle in n 0 N lichen Arbeiten, und enthält alle Ausschreibungen über Submissionen, Lieferungen und Verkäufe der Eisen— bahn⸗, Post⸗, Telegraphen⸗, Bau-, Forst⸗ und Militär-Verwaltungen ꝛc. einzige von den titl. Behörden empfohlene Organ, welches in zuverlässiger Weise über alle Ausschreibungen genau und prompt berichtet; enthält Originalberichte über öffentliche Bauten und Arbeiten, Mittheilungen auf dem Gebiete der Judustrie, des Verkehrswesens und der Statistik und veröffentlicht alle Submissions⸗ Die größeren Versteigerungen von Walderzeugnissen in Süddeutschland, speziell aber Alle die in Elsaß⸗Lothringen und im Großherzogthum Baden stattfindenden Holz- und Lohrinden-Versteigerungen sind Man abonnirt bei der nächsten Postanstalt oder bei der Expedition in Straßburg, Pergamentergasse Nr. 1. Expeditions-Bureau: Pergamentergasse 1. a Insertions-Preis 30 Pfennig die viergespaltene Petitzeile. 8 Süd- und West⸗Deutschland vorkommenden öffen— Derselbe ist überhaupt das Butzbach den 16. Juni 1880. 2124 7 0* 5* 4 5* Pserde⸗Versteigerung. Nächsten Dienstag den 22. Juni, Vormittags 11½ Uhr, soll in der Dragoner-Kaserne der Garnison Butzbach ein zum Reitdienst nicht mehr geeignetes Dienstpferd, desgleichen ein zum Krümper-Fuhrwerk nicht mehr geeignetes Zugpferd gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden. Frhr. von Gleichen, Rittmeister und Garnisonsältester. Heugras-Versteigerung. 2157 Freitag den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von eirea 200 Morgen Wiesen in der Wirthschaft der H. Ph. Dauernheim Wittwe meistbietend versteigert werden. Nieder⸗Florstadt den 16. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Ab. 5 Faselochs-Versteigerung. 2170 Dienstag den 29. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger Faselochs, zur Zucht noch tauglich und auch zum Schlachten geeignet, an den Meistbietenden versteigert werden. Gettenau am 18. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gettenau. Muth. Verstei Gras- Versteigerung. 2165 Donnerstag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die diesjährige Gras-Erndte von eireca 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Ab— theilungen meistbietend versteigert werden. Okarben den 17. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. Fauerbach. Heugras-Versteigerung. 2171 Mittwoch den 23. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das hiesige Gemeinde ⸗Heugras öffentlich meistbietend an Ort und Stelle versteigert werden. Bruchenbrücken am 19. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner. Heugras-Versteigerung. 2180 Donnerstag den 24. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, soll auf hiesigem Rathhaus das diesjährige Heugras von den Gemeindewiesen öffentlich meistbietend versteigert werden. a Bönstadt den 19. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. Geibel. Heugras-Versteigerung. 2183 Freitag den 25. d. Mts., Morgens 9 Uhr an⸗ fangend, soll auf hiesigem Rathhaus das Heugras von eirea 60 Morgen Wiesen meistbietend versteigert werden. Staden am 19. Juni 1880. 2 Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. Dau ch. Heugras-Versteigerung. 2184 Donnerstag den 24. d. Mts., von Morgens 9½ Uhr an, wird das der Gemeinde Harheim zustehende Heugras an Ort und Stelle öffentlich versteigert. Harheim den 19. Juni 1880. 0 f 8 Großherzogliche 3 Harheim. u t Ein zuverlässiger Commis 2193 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. fördert die Exped. d. Anz. 2109 für ein Colonialwaaren⸗Geschäft gesucht. Offerten be⸗ 2 2 25 1 Einen Regenschirm 2 habe ich irgendwo zurückgelassen und bitte um gefällige Zurückgabe desselben Ph. Vogt. Prima Limburger und Schweizerkäse 2190 empfiehlt Wilhelm Bernbeck. Versteigerung. 2130 Samstag den 26. Juni, Vormittags 11 Uhr, läßt Friedrich Weitz in Bönstadt wegen Abzug nach Amerika folgende Gegenstände versteigern: 1 zweithürigen guten Kleiderschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz (noch neu), 1 Commode mit Schreibfach, mehrere Betten, Bettladen und Weißzeug, Tische und Stühle und sonstige Haus- und Küchengeräthschaften. Eine NMlerpumpe hat zu verkaufen 2108 Carl Bauer in Assenheim. Haupt-Agent gesucht für eine Lebens-Versicherungs-Bank. Lohnende Beschäftigung für noch rüstige Pensionäre. Offerten unter A. 888 befördert die Annoneen-Expedition Th. Dietrich& Co. in Mainz. Herrenschneider auf Arbeiter-Röcke, Hosen und Westen finden fortwährend Beschäftigung in der Arbeitergarderobe und Hemden⸗ fabrik von Karbe& Eichenberg, Frankfurt a. M. Nur persönliche Anmeldungen in unserem Comptoir, Zeil 28 und zwar Morgens zwischen 8—9 Uhr, werden berücksichtigt. 2169 C 1 0 ferd, J ab 5 braun(Wallach), vorzüglich für Oeconomie, ist zu verkaufen. Näheres Frankfurt a. M., Rechneigraben— straße 10, I. Stock.(ept. 62/ VI.) — r— Steinkohlen. Bei Entnahme von Original-Waggons offerire noch für diesen und den nächsten Monat meine bekannte J. Waare zu den vorjährigen Herbstnotirungen. 2192 G. H. Freundlieb. Monogramme auf Briefbogen& Converte besorgt billigst und in ele⸗( gantester Ausführung Carl Bindernagel in Friedberg. 2163 bei Herrenkragen K. Friedrich. —— und Manschetten ꝛc. ——————— ———— ä—————— Zweites Kirchengesangfest für Hessen, unter Mitwirkung von Arheilgen, Bessungen, Darmstadt, Frankfurt, Gießen, der evang. Kirchengesangvereine Fr Mufikbereins zu Friedberg und des Seminaristenchors daselbst, Pfungstadt, Zwingenberg, des Sonntag den 27. Juni 1880 in der Stadtkirche zu Friedberg. Programm der Festfeier. Macht hoch die Thür, die Thor' macht weit! Choral, Geistliches Volkslied: Ein Blümlein auf der Heide. 51 7 von sämmtlichen Vereinen.(Friedberger Verein.) — 2. Ansprache. 13. Wie schön leucht uns der Morgenstern, Choral, ge⸗ 3. Sacris solemniis, von Casciolini.(Frankfurter sungen von sämmtlichen Vereinen. Verein.) 14. Orgelvortrag: Toceata von J. S. Bach. 5 4. Pastorale für Orgel. 15. Der Herr ist mein Hirt, Motette von B. Klein. 5. Weihnachtslied der böhmischen Brüder.(Darm—(Chor der Seminaristen.) 8. städter Verein.) 16. Harre meine Seele, von Malan.(Bessunger Verein.) 6. Wachet auf, ruft uns die Stimme, Choral, gesungen 17. Wenn ich ihn nur habe, von Breidenstein.(Pfung⸗ von sämmtlichen Vereinen. städter Verein.) 7. Panis angelicus, von Palestrina.(Darmstädter 18. Die goldne Sonne, Lied von P. Gerhard.(Gießer Verein.) Verein.) 8. Tenebrae factae sunt, von M. Haydn.(Gießer 19. Ich will den Herrn loben, von J. S. Bach.(Darm⸗ Verein.) städter und Bessunger Verein.) 9. Offertorium, von Zingarelli.(Friedberger Verein.) 20. Lobe den Herrn! Choral, gesungen von sämmtlichen 10. Sanctus, von Bortniansky.(Bessunger Verein.) Vereinen. 11. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, von M. Bach. 21. Schlußgesang der ganzen Gemeinde: Nun danket (Frankfurter Verein.) alle Gott! Anfang 3½ Uhr. Eintrittskarten sind in den Buchhandlungen von Bindernagel und Seriba in Friedberg und der Binder⸗ nagel'schen Filiale in Bad-Nauheim, sowie an der Kasse zu haben, ebendaselbst Programme mit Text der Gesänge zu 10 Pf. Eingang durch das Hauptportal unter den Thürmen.. Den Festbesuchern ist freie Rückfahrt auf der Eisenbahn gegen Vorzeigung von Legitimationskarten gewährt, welche bei den evang. Herrn Geistlichen der Stationsorte(für Nieder-Wöllstadt in Okarben), in Friedberg bei dem Vorstande des Musikvereins(per Adr. Herrn W. Fertsch) unentgeltlich zu haben sind. N Preise der Plätze: reservirte Plätze 2 M., Plätze im Mittelraum der Kirche 1 M., in den Seitenräumen und Stehplätze 50 Pf.* 8 C ite as Fest⸗Comiteè. Geeschaͤfts-Empfehlung. Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mein Haus und Spezereigeschäft dem 0 Herrn M. Eckstein Indem ich für das mir seither bewiesene Vertrauen bestens danke, Hochachtend M. L. Goldmann. Auf Obiges Bezug nehmend, empfehle mich dem geneigten Wohlwollen des verehrten Publikums unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung. Friedberg am 11. Juni 1880. 2052 käuflich überlassen habe. bitte ich, dasselbe auf meinen Nachfolger zu übertragen. Hochachtend M. Eckstein. Emaillirte, verzinnte und geschliffene Koch- und Küchengeschirre empfiehlt in großer Auswahl zu den billigsten Preisen 2195 Ph. Dan. Kümmich. Große Verstei 5 roße Versteigerung. Wegen Aufhebung der Administration des Gräflich Stolberg'schen Hofgutes zu Ranstadt bei Nidda, in Folge stattgefundener Verpachtung desselben, soll das daselbst befindliche sämmtliche todte und lebende Inventar oͤffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Dazu ist Termin auf ber 28., 29. und 30. Juni, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, angesetzt. Am ersten Versteigerungstermin kommt zum Verkauf: das Ackergeräth, als: Wagen, Pflüge, Eggen, Jauchenfässer u. dergl., Geschirre, Scheuer, Stall-, Boden- und Hofgeräthe, Branntweinfässer von 40, 80, 160, 240, 720 und 1200 Liter, auch ein solches von 6400 Liter, 1 Getreide-Mähmaschine, 1 Heuwender, 1 Pferderechen und 1 viersitzige Chaise(Ganzverdeck). 8 i N f a. 1 Am zweiten Tage: das Haus Inventar, als: Weiß- und Bettzeug, Küchengeräthe, Porzellan, Glas, Möbel, Betten ꝛc. ꝛc. 5. dritten Tage das lebende Inventar und zwar: 10 Ackerpferde, 118 Stück alte Schafe, 2 1 1 22 1— 14 Zugochsen, 2„ zwei- und einjährige Böcke, f 7 Kube, f 5 49„ Mutter⸗ und 5 Rinder, davon 4 trächtig, 33„ Hammel-Lämmer, 2 1½jährige Bullen, 17„ Jahrlinge, 1 Kalb, sämmtliche Hühner und Tauben. Zu dieser Versteigerung werden Kaufliebhaber hiermit eingeladen. Gedern den 16. Juni 1880. 8 2167 Gräflich Stolbergisches Rentamt. Brumhard, Domänenrath. Hanz krockenes Eichen- und Riesernholz in Langen von 1 bis Im und Stärken von 2½ bis 10 em zu allen Schreiner-, Glaser⸗ und Zimmerarbeiten vortrefflich geeignet wird äußerst billig in jedem Quantum abgegeben und bei Abnahme einer completen Fuhre frei ins Haus geliefert von 2123 G. Siebert, Hanau. Eibisch- oder Aheezucker, bestet Mittel bei Husten und Heiserkeit, von 12 Pfennig an in jedem Quantum zu haben bei 1879 Fried. Hilbrecht Wittwe. Wohnungs-Veräuderung. Seit dem 19. d. Mts. wohnt der Unterzeichnete in dem Hause des Herrn Hof-Instrumentenmachers C. L. Glück, Kaiserstraße Nr. 5. 1 2187 Melchior, Stadtrechner. 5 Aid bie Reisstärke, Kugelblau, Tape Annoncen Stärke- Glanz, Hudsons Seifenextraet — 2188 lt Wilhelm Bernbeck. aupfich U 0 Dafsag, Klees amen, 9 Ife, feinster Luzern und Rothklee in bekannten seidenfreien id bekal Qualitäten bei e Anekdoten 2094 5 Wilhelm Fertsch. 5 dem 5 Beste steyr. Gußstahl-Sensen 1 2132 mit Garantie. 1 0 Assenheim. Carl Bauer. 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