ehrliche Jind er wi ahne 90 1421 iluug elail, 8 00 Dessns. N. gegeben werden 11 uis Weis rstchen, aud jeder Tageszelt N. Nothschld“ o U aller f gangba ren Sysege. 100 M e Backer) 90„ Medlun) 110„ Elasique) 120, 30 2 Mark. 6 dle. 9 5-Sleine, bahn beten 8 6 Mann zgesucht auf Ziegelei zu 143 vum pe, sowie eint intichtung billi Anzeigers. 140% rlen = M. 1. 40 per 100 1 1 50 solcht „ 5 8⸗Carton, sowle sind eine Kleinigkeit Bindernagel. eee ger MWetzendorf m Bahnhöfe,. d gewöhnl. Möbel te Bedienung. und franco. ürme n. be 1 bligsen Prise ih abe de ungeprüfte Kesselwärter beschäftigt sind. 1880. Donnerstag den 22. April. 248. Dbrrhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und U 2 2 2 1 1 ; N a ö Erscheint dreimal wöchentl Di Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 00 ee e Ae Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. n Den im Monat März vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg den 19. April 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die meisten von Ihnen sind noch mit Erledigung unseres Ausschreibens vom 6. März dieses Jahres— Oberhessischer Anzeiger Nr. 30— im Rückstande. Wir erwarten dieselbe spätestens innerhalb 8 Tagen. N Dr. Braden. Betreffend: Die Lungenseuche zu Niederkleen. Friedberg den 19. März 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Lungenseuche zu Niederkleen ist erloschen, weßhalb unsere Verfügung vom 4. Februar 1879, Kreisblatt Nr. 16, hierdurch zurückgenommen wird. J. V. d. K.: Küchler, Kreisassessor. Betreffend: Die Aufnahme von Blinden in die Blindenanstalt zu Friedberg. Friedberg den 19. April 1880. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und die Ortsschulvorstände des Kreises. Das nachstehende Ausschreiben des Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 5. März dieses Jahres zu Nr. 4805 theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Nachachtung mit. Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Bezüglich der Aufnahme von blinden Kindern in die der oberen Leitung unserer Abtheilung für Schulangelegenheiten unterstellte Groß— herzogliche Blindenanstalt zu Friedberg haben wir bis auf Weiteres nachstehende Bestimmungen getroffen: 1) In der Regel sollen nur blinde Kinder aufgenommen werden, die das schulpflichtige Alter noch nicht überschritten haben; ausnahmsweise können jedoch auch ältere Blinde zur Erlernung entsprechender Fertigkeit in gewissen Handarbeiten, z. B. Strohflechten, Seilerei, aufgenommen werden. 2) Die aufzunehmenden Kinder muͤssen das achte Lebensjahr zuruͤckgelegt haben; dringend wünschenswerth ist indessen, daß denselben schon vorher die Theilnahme an dem Unterricht in der Volksschule gestattet wird, da sie alsdann für den Unterricht in der Blindenanstalt weit empfänglicher sind. 3) Die Aufnahme erfolgt in der Regel nur einmal im Jahr und zwar gleich nach Pfingsten. 4) Aufnahmegesuche sind zeitig bei der Großherzoglichen Direction der Anstalt vorzubringen, die dieselben unserer Abtheilung für Schulangelegenheiten zur Entschließung vorlegen wird. Den Aufnahmegesuchen sind beizufügen: a. Geburtsschein und Impfschein der Aufzu⸗ nehmenden, b. ein Nachweis über deren Bildungsfähigkeit, c. eine kreisärztliche Bescheinigung, daß der Aufzunehmende von weiteren körperlichen und geistigen Gebrechen frei ist, d. Zustimmung der Eltern oder Vormünder und e. Nachweis darüber, daß die Kosten des Aufenthalts bezahlt werden. 5) Die Kosten des Unterhalts in der Blindenanstalt werden: a. für Blinde, die dem Großherzogthum nicht angehören, auf 400 Mark jährlich, b. für dem Großherzogthum angehörende Blinde, wenn sie von den Angehörigen der Blinden bestritten werden, auf 300 Mark jährlich, wenn sie von Armenverbänden(Gemeinden oder Kreisen) bestritten werden, auf 200 Mark jährlich normirt. Diese Beträge sind in halbjährlichen Raten an den Rechner der Anstalt postnumerando einzuzahlen. 6) Ausnahmsweise kann eine Ermäßigung dieser Kosten oder vollständiger Erlaß gewährt werden, wenn von denselben Eltern mehrere Blinde oder zu Lasten desselben Armenverbands eine größere Anzahl von Blinden aufgenommen werden sollen. 7) Jeder Blinde hat bei seinem Eintritt zwei vollständige Anzüge mitzubringen; fur deren Unterhaltung und Erneuerung wird Seitens der Anstalt Sorge getragen. Indem wir Sie beauftragen, diese Bestimmungen zur Kenntniß der Großherzoglichen Bürgermeistereien und der Ortsschulvorstände zu bringen, bemerken wir, daß die oben normirten Sätze für den Unterhalt der Blinden vom 1. April dieses Jahres an in Anwendung zu bringen sind— v. Starck. de Beauclair. Betreffend: Die Prüfung von Kesselwärtern(Art. 289 des Polizeistrafgesetzes). Friedberg den 19. April 1880. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Die Beobachtung der Bestimmung des Art. 289 des Polizeistrafgesetzes— wonach Maschinisten und Kesselwärter, welchen die Bedienung einer Dampfmaschine oder eines Dampfkessels üͤberlassen wird, sich über ihre Tauglichkeit zur Besorgung dieser Functionen durch ein Zeugniß der Polizeiverwaltungsbehörde auszuweisen haben— werden in vielen Fällen ungenügend controlirt, und ist es vorgekommen, daß Kesselwärter Jahre lang functioniren, ohne den Nachweis ihrer Befähigung zu dem fraglichen Geschäfte erbracht zu haben. Indem wir Ihnen daher die strengste Handhabung der betreffenden Bestimmung empfehlen, benachrichtigen wir Sie, daß nach einer Verfügung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 23. März 1880— Ausschreiben Nr. 6— die in dessen Amtsblatte Nr. 54 vom 29. April 1856 bemerkten Zeugnisse für die Regel erst dann auszustellen sind, wenn der betreffende Wärter sich auf Grund einer mit ihm vorgenommenen praktischen Prufung durch eine Bescheinigung des staatlich bestellten Kesselprüfungstechnikers beziehungsweise der Dampfkessel⸗Ueberwachungsvereine in Offenbach und Mannheim hinsichtlich der von den Vereinsmitgliedern beschäftigten; Wärter über seine Befähigung ausweist. Anträge auf Vornahme der Prüfung sind direct bei dem Prüfungstechniker zu stellen, welcher bei seiner nächsten Anwesenheit in der betreffenden Gegend den Aspiranten nach einem Orte bestellen wird, wo die Prüfung praktisch vorgenommen werden kann. Findet die Vornahme der Prüfung nicht gelegentlich der Revision des betreffenden Kessels statt,(in welchem Falle der F. 10 der Instruction des staatlichen Dampfkesselprüfungstechnikers an Sul di j 1 i so hat der Kesselrevisor für die Vornahme der Prüfung und Ausstellung der Bescheinigun diesem die Prüfung eventuell zur Pflicht macht), so hat der Kesselrevisor fü Jorne Prüfung 1 9 gung 6 1 dem e 2 Mark 50 beziehen. Wir beauftragen diejenigen von Ihnen, in deren Gemeinden sich Dampfkesselanlagen befinden, die Ignteressenten, insbesondere die derzeitigen Kesselwärter hiernach zu bedeuten und uns binnen 14 Tagen zu berichten, 1 Gemarkung r. Braden. Bekanntmach ung. * ittwoch den 28. April, Nachmittags 4 Uhr, soll in dem Rathhaussaale dahier Rechenschaftsablage bezüglich der im Kreise Friedberg 1 e en zur 0 einer Alice-Stiftung erfolgen. Die sämmtlichen Herren Mitglieder des betreffenden Bezirkscomite's für den Kreis Friedberg, insbesondere auch die sämmtlichen Herren Bürgermeister und Ortsgeistlichen des Kreises, werden daher ergebenst eingeladen, sich zu besagtem Termine einfinden zu 1 105 Fri 18. April 1880. 3 g a 5 5 2 e Der Vorsitzende des Bezirks-Comite's für den Kreis Friedberg zur Gründung einer Alice-Stiftung. Dr. Braden. Bekanntmachung. Dem Georg Weil zu Vilbel ist für die Dauer der Erkrankung seines Vaters die Ausübung des Dienstes des Kreisboten für den Vilbel übertragen worden. Bezirk n. Friedberg den 20. April 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Joseph Schönthal von ernannt und verpflichtet.— Johannes und Langenhain ernaunt und verpflichtet. Langenhain wurde als Rechner für die israelitische Religionsgemeinde Fauerbach v. d. H. mit Langenhain Jung von Fauerbach v. d. H. wurde als Forstwart für die Gemeinden Fauerbach v. d. H., Maibach Deutsches Reich. Berlin, 19. April. Reichstag. Fortsetzung der zweiten Berathung der Vorlage wegen Verlängerung der Geltung des Socialistengesetzes. Zu§ 28 liegt der Antrag Windthorst vor, wonach die Verhängung des Belagerungszustandes nur über Berlin und dessen vier— meiligen Umkreis zulässig sein soll. Kay sser beantragt, den§ 28 aufzuheben. Die Anträge Windthorst und Kayser werden nach kurzer Debatte abgelehnt. Es folgt die Berathung des Antrags Sonnemann, wonach die Bestimmungen in dem Absatz 3 des§ 28 auf Mitglieder des Reichstags oder einer gesetzgebenden Versammlung, welche sich am Sitze dieser Körperschaften während deren Session aufhalten oder dahin begetzen, Anwendung findet. Das Haus lehnt den Antrag ab und nimmt den Commissionsantrag an, wonach§ 28 auf Mitglieder des Reichstags, welche sich am Sitze dieser Körperschaft während deren Session aufhalten, keine Anwendung findet. Im 8 2 schlägt die Commission vor, das Gesetz bis zum 30. September 1884 zu verlängern, statt bis zum 31. März 1886, wie die Regierungsvorlage vor schlug. v. Ludwig beantragt, das Gesetz auch auf solche Bestrebungen auszudehnen, die, ohne direet social— demokratisch zu sein, auf analoge Weise die Untergrabung der christlichen und monarchischen Grundlagen der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung bezwecken. Redner zieht jedoch seinen Antrag nach einiger Debatte zurück. 8 2 wird gegen die Stimmen der Social— demokraten, der Fortschrittler und eines Theils des Centrums angenommen. Eine Reihe von auf das Gesetz bezüglichen Petitionen wird theils für erledigt erklärt, theils dem Reichskanzler überwiesen. Der Handelsvertrag mit den Hawaiinseln wird in zweiter Lesung angenommen. Straßburg, 19. April. Der Bischof von Straßburg hat die staatliche Genehmigung zur Anstellung der Lehrer für das in Zillisheim zu eröffnende Knabenseminar bei dem Statt— halter nachgesucht. Die Genehmigung ist ertheilt und dem Bischof heute zugestellt worden. Ausland. Frankreich. Paris, 19. April. Der Gesandte v. Radowitz überreichte heute dem Präsidenten Grévy sein Beglaubigungsschreiben als Vertreter des deutschen Reiches während der Abwesenheit des Fürsten Hohenlohe. — Freyeinet hat an die Vertreter Frank— reichs im Auslande ein Rundschreiben gerichtet und führt darin aus, die französische Regierung wünsche keineswegs die Politik von Thiers zu ändern. Sie habe stets die Ausführung der Verträge zu beschleunigen und eine friedliche Lösung der schwebenden Fragen herbeizuführen versucht. Die Regierung hoffe, daß ein Ein— verständniß zwischen England und der Pforte bezüglich der Thätigkeit der internationalen Commission zur Regelung der griechischen Grenze hergestellt werde und dieses zur baldigen Lösung der bezüglichen Fragen führen würde. Orloff dürfte ein bedauerliches Mißverständniß bezüglich der Hartmann'schen Angelegenheit aufgeklärt haben. Die Regierung that alles Mögliche, um Rußland zu beweisen, daß nur Gründe der bestehenden Gesetzgebung für die Verweigerung der Auslieferung bestimmend gewesen seien. Hoffentlich würden die Bemühungen der Regier— ung eine ruhige Beurtheilung der Thatsachen seitens des großen Landes, dessen Freundschaft Frankreich werthvoll sei, herbeiführen. Großbritannien. London, 19. April. Beaconsfield hat, wie„Standard“ erfährt, der Königin, die vorgestern hierher zurückgekehrt ist, in der gestrigen Audienz das Entlassungsgesuch des Cabinets übermittelt und die Königin das— selbe angenommen. Am Mittwoch ist Cabinets— rath. Der„Times“ zufolge wünscht Bright in das neue Cabinet einzutreten, um bei der Lösung der irischen Grundeigenthumsfrage mitzuwirken. —„Bombay Gazette“ meldet: eine Bande Pathous tödtete einen Officier eines Detachements sind. des 19. Regiments der Armee von Bombay jenseits Quettah, blokirte die Straße von Quettah nach Kandahar und zerstörte den Telegraphen. Schweden. Stockholm, 19. April. In dem neugebildeten Cabinet hat Forsell die Finanzen, Malmstrom die Kirchenangelegenheiten und Steyerm die Justiz übernommen; Graf Posse ist zum Staatsminister, Lootsendirector v. Otter zum Marineminister, Oberst Taube zum Kriegsminister und Gutsbesitzer Hederstjerna zum Minister des Innern ernannt, das Aus— wärtige wird vorläufig von Posse verwaltet. Spanien. Madrid.„Diario“ bringt eine Mittheilung über ein angebliches Geständniß Otero's an den Obersthofmeister Herzog von Sexto. Hiernach habe Otero von einer geheimen Gesellschaft in Toledo, deren Mitglieder ihm selbst unbekannt gewesen, den Auftrag erhalten, den König zu tödten. Geld und Waffen seien ihm geliefert und habe man ihn, falls er die passende Gelegenheit vorübergehen ließe, mit Ermordung bedroht. 5 Italien. Rom, 19. April. Senat. Berath— ung des Budgets des Auswärtigen. Cairoli wiederholt in der Deputirtenkammer bereits abgegebene Erklärungen: die Regierung werde jede Handlung und jede Demonstration unter— sagen bezw. bestrafen, welche die internationalen Beziehungen Italiens compromittiren könne. Türkei. Constantinopel, 19. April. Die Botschafter der Mächte haben die klürkisch— montenegrinische Convention und deren Zusatz— protocoll ratificirt. Amerika. Washington, 18. April. Eine der hiesigen chilenischen Gesandtschaft zugegangene Depesche aus Panama, 10. April, meldet: Callas ist von 6 chilenischen Dampfern blokirt. In Callas und Lima herrscht Panik. Die Ein— wohner fliehen. Aus Stadt und Land. E Friedberg, 21. April. In der gestern stattge⸗ habten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde beschlossen, daß der Einladung des Grafen von Solms— Laubach zu einer am 23. d. Mts. in Hungen stattfinden— den Sitzung des Comité's, betreffend Erbauung einer Sekundaͤrbahn von der Station Mücke bis Friedberg, Folge gegeben und Bürgermeister Seriba beauftragt wer— den soll, gedachter Versammlung beizuwohnen.— Die kleineren städtischen Grasstücke sollen demnächst verpachtet werden, und zwar nicht auf ein Jahr, wie seither, son— dern versuchsweise auf drei Jahre, da man der Ansicht war, daß dadurch den Interessen der Pachter sowohl, als auch der Stadt mehr gedient sei.— Die Maulwürfe sollen auf der Sauer- und der Sauweide gefangen wer— den.— Bezüglich der Erbauung eines eisernen Steges an dem Viadukt im Rosenthal hat die Betriebsinspeetion der Main-Weser-Bahn Plan und Vertrag vorgelegt, deren beider Genehmigung beschlossen wurde. Gießen. Am 24. April wird der Großherzog der Eröffnung der neuen Aula, welche an diesem Tage statt— finden soll, beiwohnen. Programm dürfte in Folgendem bestehen: Bei der Eröffnungsfeier Mittags 12 Uhr Rede des Reetors, Prof. Dr. Seuffert, nach der Feier Diner im„Einhorn“, zu welchem die Professoren der Universität, sowie die Spitzen der Behörden von dem Großherzog mit einer Einladung beehrt worden Am Abend Festeommers in Wenzel's Garten. Allerlei. Frankfurt, 20. April Zwischen Sachsenhausen und Oberrad ließ sich gestern Abend ein junger Mann durch einen Zug der Offenbacher Localbahn überfahren und wurde todt aufgefunden. Berlin, 20. April. Die Ausstellung ist heute durch den Kronprinzen, feierlich eroͤffnet worden. Prinz Friedrich Karl, die Mehrzahl der Minister, viele hohe Reichsbeamte und Mitglieder des Bundesraths und des Reichsraths, ferner sämmtliche Botschafter und Gesandte und die meisten Mitglieder des diplomatischen Corps wohnten dem Aete bei. Minister Lucius bielt die Anrede an den Kronprinzen als Protector! * 2 Das internationale Fischerei— der Ausstellung, erklärte die Ausstellung für eröffnet und brachte ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus. Die Ausstellung ist äußerst glänzend und großartig, von fast allen Nationen beschickt, nur von Frankreich nicht. London. Amerikanische Zeitungen hatten jüngst gemeldet, daß der Schwimmkünstler Boyton gestorben sei. Letztgenannter dementirt nun in einer Zuschrift an die Londoner„Daily News“ aus Charleston das Gerücht von seinem angeblichen Ableben. New⸗ Pork, 20. April. Ein heftiger Orkan hat am Sonntag die West⸗ und Nordoststaaten der Union heimgesucht. Derselbe richtete großen Schaden an und unterbrach die Telegraphen- und Eisenbahn⸗Verbindungen auf weite Strecken. In Harsfield(Missouri) sind 78 Personen umgekommen und viele tödtlich verletzt worden. Hunderte von Familien wurden obdachslos. Nur vierzehn Häuser sind stehen geblieben. Verloosung. Freiburger 15 Franes⸗Loose von 1861. Ziehung vom 15. April 1880. Gezogene Serien: Nr. 17 394 443 621 1126 1178 1361 1382 1634 1652 1686 1873 1923 2037 2053 2068 2099 2163 2329 2624 2718 2772 2843 2865 3111 3152 3324 3336 3348 3381 3730 3926 3935 4090 4352 4398 4399 4506 4562 45864738 4767 4936 4954 5129 5232 5288 5446 5850 5885 5894 5940 5951 6014 6066 6148 6163 6301 6305 6595 7046 7067 7110 7129 7139 7418 7486 7512 7543 7647 7705 7744 7866 7892 7965. Die Prämienziehung findet am 15. Mai d. J. statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 20. April. Fruchtbericht. Weizen M. 23.25, Korn M. 20., Gerste M. 18., Hafer M. 14. bis M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo — 200 Zollpfund. Friedberg, 21. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier per St. 5 Pf., 2 Stück 9 Pf. Gießen, 20. April. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05— 1.12, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben per Paar 65—90 Pf., Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.20 bis 1.70, Enten per Stück M. 2.20— 2.50. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.— 6. Ochsenfleisch 66- 68 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 48— 56 Pf., Kalbfleisch 38—46 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Schweinefleisch 69 Pf. Grünberg, 17. April. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 11.49, Korn M. 9.55, Gerste M. 8.58, Hafer M. 6.84, Erbsen M. 10.72, Linsen M. 12. Samen M. 11. Kartoffeln M. 2.95. Lauterbach, 17. April. Am heutigen Fruchtmarkt kostete das Malter Waizen M. 22.16, Korn M. 17.25, Gerste M. 16.50, Hafer M. 13.89, Erbsen M. 20., Wicken M. 20., Kartoffeln M. 6.42. Frankfurt, 19. April. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren etwa 360 Ochsen, 260 Kühe, Stiere und Rinder, 250 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 67.—69., 2. Qual. M. 60.—64., Kühe 1. Qual. M. 57.—60., 2. Qual. M. 45.—52., Kälber 1. Qual. M. 52—56., 2. Qual. M. 45.—50., Hämmel 1. Qual. M. 57.—59., 2. Qual. M. 45.—50., Schweine 60 Pf. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Geld⸗Cours. Frankfurt am 20. April 1880. 20 ⸗Frankenstücke M. 16 18—21 do. in ½„ 16 18—21 Englische Sovereigns.„ 20 40 G. Russische Imperiales.„ 16 67—71 Ducaten a„ 9 52—56 do. al marco f„„ 9 Ge 1 Dollars in Gold„5 4 22—25 Aufforderung. Diejenigen Steigerer, welche am 19. und 25. Februar lfd. J. in den Gräflichen Revieren Wickstadt und Ossen⸗ heim Holz ersteigert und noch im Walde sitzen haben, werden hierdurch aufgefordert, dasselbe bis zum 30. l. M. aus den Schlägen wegzubringen, widrigenfalls nach den Versteigerungsbedingungen 11 und 12 verfahren wird. Wickstadt den 19. April 1880. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. Kleesamen, reinst Rothklee und Luzern, in seidefreien Qualitäten von höchster Keimkraft bei 1376 Wilhelm Fertsch. 1234 der gen wal 5. lau selb Her im Eise Gesch Ange auch lung walt — I der unter 9 erwei Ape die Fi Jahre 2 Unter schidl als f matig Beth erleh U beg, 0 1 Faun m5 dle! trefe 1 1189 19 5 aua Fil. dem 7. 1 Pre sboten für Vi toberg. mi d. 0 Langenhan 1 Maibach ng für g Kaiser großarti nkreich gen hatten jün eröffnet 150 und 9, bun fal gose von 1861. jene Serien: Nr. 17 1634 1652 1686 163 2329 2624 2718 336 3348 3381 3730 500 4502 45864738 140 5850 5885 5894 3016305 6595 7046 12 7548 7647 7705 ziehung findet am ht. ichtbericht. Weizen 18., Hafer M. 14. sich auf 100 Kilo zarkt. Butter kostete Pf., 2 Stück 9 Pf. t. Butter ver Vid. Ii.) Käse ver Stuck 0 Pf., Hühner per Stück M. 1.20 bis 50. Kartoffeln per 66—68 Pf. per 65 Pf., Aube Pf., Schweinefteisch eutigem Wochenmarkt 9, fem M. 9.50, Erbsen M. 10.72, ttoffeln M. 2.95 heutigen Fruchtmat 6, Korn M. 7,, 9, Erbsen M. 20, tige Viehmarkt 1 0 360 Ochser, her und 2b Hönnel Qua 9 M. F. br Dual. M. 2 00, — — ̃̃—— — Bekanntmachung. Auf Grund der Allerhöchsten Erlasse vom 21. Februar er. und 9. März er. werden mit dem 1. April er.: 1. die Königlichen Directionen der Westfälischen Eisen— bahn in Münster und der Main-Weserbahn in Cassel aufgelöst und deren Verwaltungsbezirke mit dem Be— zirke der unterzeichneten Königlichen Eisenbahn-Direc⸗ tion in Hannover vereinigt; die diesseitigen Königlichen Eisenbahn-Commissionen zu Hannover, Harburg, Bremen und Cassel aufgelöst; in Hannover, Bremen, Münster, Dortmund und Paderborn(je 1) und in Cassel 2 von uns ressor⸗ tirende„Königliche Eisenbahn-Betriebs-Aemter“, welche in Angelegenheiten der ihnen übertragenen Geschäfte alle Befugnisse und Pflichten einer öffentlichen Be— hörde haben, errichtet werden. Die Geschäftsbezirke der sub 3 genannten Königlichen Eisenbahn-Betriebs-Aemter sind wie folgt abgegrenzt: Für das Königliche Eisenbahn-Betriebs-Amt in 1. Hannover die Bahnstrecken Minden— Hannover— Braunschweig'sche Landesgrenze, Lehrte— Harburg, Lüneburg— Lauenburg mit Echem— Hohnstorf; Bremen die Bahnstrecken Wunstorf(exel. Bahnhof MWunstorf)— Bremerhafen, Burglesum— Vegesack; 3. Münster die Bahnstrecken Emden— Münster— Hamm (exel. Bahnhof Hamm), heine— Minden l(exel. 2 S Bahnhof Minden), Münster— Enschede; 4. Dortmund die Bahnstrecken Welser— Sterkrade, Hamm bis Paderborn(exel. Bahnhof Paderborn); Paderborn die Bahnstrecken Paderborn— Nordhausen (exel. der Bahnhöfe Nordhausen und Northeim), Herzberg— Braunschweig'sche Landesgrenze bei Baden— hausen, Altenbeken— Warburg, Ottbergen— Holz— minden; 6. Cassel, Betriebs-Amt Cassel I., die Bahnstrecken Hannover— Cassel(exel. der Bahnhöfe Hannover und Cassel), Lehrte(exel. Bahnhof Lehrte)— Hildes— heim— Nordstemmen; Cassel, Betriebs-Amt Cassel II., die Bahnstrecke Fassel— Gießen— Frankfurt a. M. Den Eisenbahn-Betriebs-Aemtern liegt nach Maßgabe der durch den Allerhöchsten Erlaß vom 24. November 1879 genehmigten Organisation der Staats-Eisenbahn-Ver⸗ waltung(publieirt im Reichs- und Staats-Anzeiger vom 26. Februar d. J.) die Erledigung aller Geschäfte der Caufenden Bau- und Betriebs-Verwaltung, soweit die— selben nicht organisationsmäßig der Direetion oder dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten vorbehalten sind, im Wesentlichen in demselben Umfange wie seither den Eisenbahn-Commissionen ob; sie vertreten innerhalb ihres Geschäftsbezirks in den zu ihrer Zuständigkeit gehörigen Angelegenheiten die Verwaltung selbstständig, so daß sie auch ohne besonderen Auftrag durch ihre Rechtshand— lungen(Vorträge, Proeesse, Vergleiche ꝛc.) für die Ver⸗ waltung Rechte erwerben und Verpflichtungen übernehmen. Beschwerden über die Verfügungen und Anordnungen der Eisenbahn-Betriebs-Aemter sind instanzmäßig an die unterzeichnete Direetion zu richten. In Folge dieser anderweiten Organisation unserer erweiterten Verwaltung fallen die seitherigen Betriebs— Inspectionen der Westfälischen und Main-Weserbahn und die Funetionen der Oberbeamten mit dem 1. April dieses Jahres weg. Von demselben Zeitpunkte ab tritt hinsichtlich der Untersuchung und Entscheidung von Fracht- und Ent⸗ schädigungs⸗Reclamationen insofern eine Aenderung ein, als fümmtliche Gepäck⸗, Vieh⸗, Güter⸗Fracht⸗Recla⸗ mationen, sowohl aus dem Local-Verkehr, als aus den Verbands⸗Verkehren von der unterzeichneten Direction erledigt werden, während alle übrigen Reelamattonen bei den genannten Betriebs-Aemtern zur Untersuchung bezw. zum Austrage gelangen. Die Reelamationen erstgedachter Art sind daher vom genannten Tage ab direet an uns, die übrigen dagegen an dasjenige Betriebs-Amt zu richten, in dessen Bezirk die Aufgabe⸗ oder die Bestimmungs⸗Station der be— treffenden Sendung belegen ist. Hannover den 26. März 1880. 1. 1182 Königliche Eisenbahn⸗Direction. Mobiliar⸗Versteigerung. Donnerstag den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr unfangend, sollen in der Behausung der Frau Louis Hilbrecht Wittwe, in der Nähe der Realschule, die zu dem Nachlasse des verstorbenen Seminaristen Ad am Breß gehörenden Mobiliar-Gegenstände, als: 1 Pianino, 1 Standuhr, 1 Violine mit Kasten, 1 Revolver, 2 Reiszeuge, verschiedenes Bettwerk, Herrenkleider, 9 Bände Conversations⸗ Lexikon, 4 Bände Schillers Werke, eirea 30 Lesebücher, sowie sonstige Gegenstände üffentlich meistbietend versteigert werden. Friedperg den 14. April 1880. 3 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. S S S 1396 Die Hofraithe⸗Versteigerung, 0 0 3. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, e ssi iger Nr. 33, soll Freitag den sehe Oberhessischer Anzeiger Nr le ab werden. a Hoch-Weisel am 17. April 1880. 7 Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch-⸗Weisel. Wörner. Erklärung. Auf wiederholte Anfragen erkläre hierdurch, lage meines daß nach wie vor die einzige Nieder⸗ E gebr. Java-Caft da u. 10 Pr r./ Kü) fllt Friedberg bei Herrn M. L. Goldmann sich befindet und daß ich Ur für bekannte vorzügliche Qualität hafte, wenn der Kaffee bei obiger Firma, welche denselben wöchentlich frisch von mir erhält, entnommen wird. 1 anderen dortigen Firmen habe keinerlei Beziehung. Jedes Packet ist mit Firma und Schutzmarke versehen. A. Zuntz sel. Witwe, 1426 5 Allen Freunden und Bekannten, welche und Schwester 1428 * Anna Hartmann, geb. Rosenbecker, 1 zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen hierdurch den innigsten Dank f Gießen und Steinfurth bei Bad— Dampf- Café- Brennerei Bonn und Berlin. i 1TTCTCCTTTCT—T—TT—T—T—TTTTTTTTTT Danksagung. 5 NN P unsere unvergeßliche Gattin, Mutter, Tochter Nauheim den 18. April 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. DP 2 pferd Am Mittwoch den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen im Remonte-⸗Depot, Vorwerk Selgerhof: 3 ausrangirte Remontepferde, 1 starkes, zweijähriges, fehlerfreies Rothschimmel— Fohlen öffentlich meistbietend verkauft werden. Bedingungen im Termin. Königliches Remonte-Depot Ulrichstein. Thim ey. 0* Holzversteigerung in den Waldungen des Großherzoglichen Hauses. Montag den 26. April dss. J., von Vormittags ½10 Uhr an, kommen in dem Distrikt Frauenwald, Schlag II, IX nnd XVIII: 5 Eichenstämme mit 27— 37 em Durchmesser und 3-6 m Länge, Nadel-Derbstangen von 3— 5 m Länge und 8 bis 11 em Durchmesser, 15 rm Eichen-Scheiter, 8300 Stück Eichen⸗Birken⸗Wellen, 2700„ Nadel⸗-Wellen zur Versteigerung. Zusammenkunft am Schlag XVIII auf der langen Schneise. Ober- Rosbach am 20. April 1880. Großherzogliche Sr Ober-Rosbach. t ra 1415 110 %% Str f Ens noch wenig gebrauchte Bierpumpe, sowie eine vollständige abzugeben. Niaäheres bei der Expedition des Anzeigers. 1406 Es werden 5 bis 6 Mann tüchtige Arbeiter gesucht auf der Gräfl. Dampf,-Ziegelei zu Ossenheim. Eine braune Stute, zur Zucht geeignet, steht zu verkaufen. 1366 Bad⸗Nauheim. P. Reuß. Frische Leinkuchen, Repskuchen 129⁵ 29 Wilhelm Fertsch. Zwei in gutem Zustande befindliche zweispännige Oeconomiewagen, wovon der eine auch als Mühlwagen benutzt werden kann, stehen zu verkaufen bei Georg Gottfr. Cost I., in Petterweil. 1410 1431 e-Versteigerung. Herschel's frischgebrannter Jaba-Kaffee ist stets zu haben in /1 Pfund-Packeten à M. 1. 70 Pf. bei 1336 C. Th. Kranz, Friedberg. 2 0 Gießen ist ein schön gelegenes, neu erbautes Wohn⸗ haus mit eirea ¾ Morgen großem Garten billig Gef. Anfragen befördert die Expedition 1444 zu verkaufen. des Gießener Anzeigers in Gießen. C i* p 2 22 2 3 e Ziegenmist e Bad⸗Nauheim. H. Bernhard. T ũ ch t i ge ockschneider finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei J. Spier& Sönne, gegenüber dem Rathhause. Besseres Dienstpersonal findet stets gute Stelle durch ABirck's Bureau, Große Burgstraße 10, 0 Wiesbaden. Ein möblirtes Zimmer hat zu vermiethen A. Hanstein Wittwe. 1382 Ein ordentliches Mädchen sucht für die Sommermonate Stelle als Zimmermädchen. Zu erfragen in der Villa Britania, Bad-Nauheim. 1432 1446 Mehrere fast neue, feine 2 2 9 2 N Pianino's, welche nur kurze Zeit vermiethet waren, werden billigst abgegeben im Pianoforte-Lager von A. Eulenstein, Kalserstraße 10, Frankfurt a. M.(13355.) 2 Verwandten, Freunden und Bekannten machen? wir die traurige Anzeige, daß unsere innigstgeliebte! theuere Gattin und Mutter Frau Katharina Hengst, geb. Erb, in ihrem 42. Lebensjahre nach schwerem Leiden am 16. d. Mts. sanft verschieden ist. 2 Für die ihr während ihres Krankseins, sowie bei der Beerdigung in so reichem Maße bewiesene Theilnahme, sagen wir Allen unseren herzlichsten! Dank. 2 Friedberg den 21. April 1880. 1439 Anton Hengst und Kinder. N 4 —— 44 „KT. Bei Carl Bindernagel sind alle in den 2* in neuestet Auflage Lehranstalten II I er und guten Sinbänden neu eingeführten stets vorräthig. 1363 Den Bewohnern Fette gs und der Umgegend die ergebene Anzeige, 10 ich mit dem 15. April meine Bäckerei wieder selbst übernommen habe. Wilhelm Rumpf. Einladung zu einer allgemeinen Versammlung! 1447 Alle Landwirthe, Groß- und Kleingrundbefitzer, Feldbautreibende, überhaupt Jedermann, welcher in der Lage ist und Lust und Liebe hat, die Zucht von Hühnern und anderem Geflügel zu gewerh- lleher Ausbeute sowohl in großen wie in bescheidenen Verhäl tnissen zu treiben, werden hiermit zu einer Versammlung behufs Begründung eines Verbandes mit der Geflügel- Anstalt in Oberursel als Centralstation auf Sonntag den 25. April, Mittags 3 Uhr, im Hotel du Nord, große Gallusgasse, in Frankfurt a. M. höflichst eingeladen. Programme über das Unternehmen werden in der Versammlung gratis vertheilt und sind auch vorher von der Geflügel-Anstalt Oberursel auf briefliche Anfrage zu beziehen. Der Zuchtergebniß, nur der gewerblichen rentablen Ausbeute dienend, durch die Centralstation zu normirten Preisen in bequemer und sicherer Weise vortheilhaft zu verwerthen. Durch diesen Verband wird die einheimische Geflügelzucht zu einer reichen gewerblichen Einnahme— quelle erhoben und damit unserem Vaterlande der Verdienst erhalten, welcher zur Zeit fortgesetzt dem Ausland zufließt. Morgens 9 Uhr 45 Minuten Abfahrt nach Oberursel und Besichtigung des Etablissements; 19 Minuten Rückfahrt nach Frankfurt a. M. Das provisorische Comite: Freiherr von Rabenau, Präsident des landwirthschaftlichen Provinzialverbandes für Oberhessen auf Friedelhausen. Freiherr Dr. W. von Erlanger in Nieder-Ingelheim a. Rh., Dr. Weidenhammer, General- Sekretär der landwirthschaftlichen Vereine im Großherzogthum Hessen in Darmstadt. Freiherr von Wangenheim, Gutsbesitzer auf Hof Hayna b. Darmstadt. Georg Buderus, Main-Weser-Hütte in Lollar. J. Möllinger, Gutsbesitzer und Präsident des landwirthschaftlichen Provinzial-Vereins für Rheinhessen in Pfeddersheim b. Worms. Freiherr C. non Keisenberg, Vorstand des landwirthschaftlichen Kreis-Vereins in Bischoffshausen bei Witzenhausen. Dr. Varentrapp, Gutsbesitzer in Nilkheim a. M. Dr. Baldamus in Coburg. 1 Uhr 725 ee 3230000 5 W kadicale Slutreinigung!!!—9 Der weltberühmte, seit 20 namentlich Magenkatarrh, empfohlene W * * 20 Jahren von ärztlichen Autoritäten bei verschiedenen Magenleiden, Appetitlosigkeit, Verdaunngsschwäche, Hämorrhoiden, Windsucht ꝛc. bestens einzig ächte E Zernhardiner * N 8 Apenkräuter-Liqueur 8 1 . 11 Wallrad Ottmar Bernhard, königl. Hofdestillateur in München, ist in Flaschen z M. 1.5, M. 2. und M. 4., sammt Gebrauchsanweisung von Dr. J. B. Kranz, stets ächt zu beziehen bei Herrn Wilhelm Bernbeck in Friedberg; Homburg v. H.: Fritz Nagel; Nidda: Julius Fischer; Vilbel: Carl Krayer. 1 88 CCC Eröffnung eines a de en Büreau. Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen in meinem Locale, große Gallusstraße 15, verbunden mit einem Möbelgeschäft, ein Versteigerungs-Büreau eröffnet habe.— Ich übernehme Versteigerungen und Taxationen von W aaren aller Art, sowohl in meinem Locale als auch außerhalb desselben und suche meinen Auftraggebern durch billige und eoulante ie teg⸗ sowie durch schnelle Abrechnung in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Mein neues Unternehmen empfehle ich einer gütigen Berücksichtigung. 3010)* Blum⸗Hauser, 15 gr. Gallusstr 15., Frankfurt a. M — Java⸗Kaffee eee * 1436 * gebrannten von A. Zuntz sel. Wittwe in Bonn, mit Schutzmarke versehen, a M. 1.70 per Pfund empfiehlt H. Strauß, Kaiserstraße 30. 1441 Zweck des Verbandes ist, jedem Mitglied taugliches Zuchtmaterial zu liefern und das 8— Turnverein. Versammlung in der Rudelius chen Gastwirth⸗ schaft Donnerstag den 22. April, Abends 9 Uhr. Tagesordnung: Erwerbung eines Claviers für den Verein. Turnfahrt der Vereine des Gau's Hessen am 2. Mai nach Münzenberg. 1450 Der Vorstand. Landw. Consum- Verein Friedberg(in Liquidation). 1433 Da die Liquidation beendet und alle Verbindlich⸗ keiten des Vereins abgewickelt sind, so findet am Sonntag den 2. Mai, Nachmittags ½3 Uhr, die endliche General-Versammlung, worin die Rechnung geprüft, Decharge ertheilt und weiter ange— messener Endbes schluß gefaßt werden soll, statt. Die Schlußrechnung liegt von Montag den 26. April ab bei dem Rechner Wiechard offen. Das Local der Generalversammlung ist der Windecker sche Felsenkeller. Friedberg am 18. April 1880. Curtman. Zur gef. Beachtung. Unterzeichneter bringt einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum seine Barbier⸗ Haarschneidestube, Köhlerstr. 431, in der Nähe des Bahnhofs, in empfehlende Erinnerung. f Friedberg. Simon Ruppel, 1442 Barbier. 8 Prima⸗Qualität, und Salz⸗ Sauerkraut, gurken sind noch zu haben bei 1449. F. Walz. Glycerin eifenabfall, Toilettenseifenabfall 1377 per Pfund 60 Pfennig. Frankfurter Fettseife per Pfund 80 Pfennig. Feinste Glycerin⸗, Mandel⸗ und Toilettenseife Wilhelm Fertsch. in großer Auswahl zu billigsten Preisen empfiehlt H. Bindewald. G. F. Aletter in Bad⸗ Nauheim empfiehlt Sarsenet, weiß, grau und schwarz, Futtermull, weiß, grau und schwarz, Nüh⸗& Knopflochseide in allen Farben, A e Knöpfe, neueste Dessins. in diversen Stücken bei Waagen Tapeten Neueste in Friedberg. De 1429 tische Messina-Orangen, „ Valencia-Citronen 1430 bei Wilhelm Fertsch. Ein junger Landwirth, welcher die Ackerbauschule hier absolvirt hat und der bestens empfohlen werden kann, sucht baldigst eine Verwalterstelle. Friedberg den 21. April 1880. 1448 Prof. Dr. Tobisch. Neue französische Brunellen, Feinst Zwetschen, „ Eiergemüsnudeln (Hausmacher), Aecht italienische Maccaroni 18 Wilhelm Fertsch. Auf Anfangs bis Mitte Mai wird ein zuverlässiges Mädchen für Hausarbeit gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1445 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 6¼ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. *— N 0 Bet! Vorf Japie und pot, e D Taphi