9 0 Vereing Abend tage d . 8 dan * Vorsta nd. dern erlaubt man b. f 5 nutz, jeburtsbelker en 565 95 0 Uhr. 3 kltoleum- 1 Petroleumlamg. f vom deutschen versehen werden, 41 ung eselbe bis 1. Mätz 55⁰ 57⁰ ö * U, bezogen durch den teisen zu haben bel „ Löwenthal. Fehl Bernbeck. nommen. scht billigen Preisen ubm vi dak chen zu Ostern u Lehranstalten Ju au 72 A durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte über die Ausführung desselben abzustimmen haben, widrigenfalls sie als für die Ausführung des Plaus 14 . Samstag den 21. Februar. M23. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 1880. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht belgefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. f Amtlicher Theil. Betreffend: Die Verpflichtung des August Conrad dahier behufs Vornahme von Desinfeetionen öffentlicher. und privater mit Recurrens-Contagium infieirter Locale. 5 5 Friedberg den 19. Februar 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Vornahme der durch das Vorkommen von Recurrens in vielen Orten und Hofraithen— namentlich Herbergen— des Kreises erforderlichen ——— 7— N Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. 1 Des infectionen ist August Conrad zu Friedberg betraut und auf treue und gewissenhafte Dienstführung verpflichtet worden. Wir weisen Sie an, dieses ortsüblich bekannt zu machen und den ꝛc. Conrad, welcher in Besitz einer Legitimation gesetzt ist, bei Ausübung seiner Functionen geeignet zu unterstützen. ö J. V. d. K.: Küchler, Kreis ⸗Assessor. Bekanut machung. Betreffend: Die Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Melbach. Nachdem mebrere Grundbesitzer und der Ortsvorstand von Melbach die Entwässerung der Grundstücke der Gemarkung Melbach in den Fluren I., XIV., IX., XI., XII., XIII., VIII. und X. beschlossen hat, wird nach Maßgabe des Artikel 23 und ff. des Gesetzes vom 2. Januar 1858 Plan mit Beschreibung und Kostenvoranschlag von Montag den 8. bis Montag den 22. kommenden Monats auf dem Gemeindehause zu Melbach zur Einsicht der Interessenten mit dem Anfügen ossen gelegt, daß diejenigen, an welche zum Zweck der Entwässerung der Grundstücke ein Anspruch auf Veränderung ihres Eigenthums oder auf dessen Belastung mit Dienstbarkeiten gemacht wird, oder gegen welche ein Zwang zur Theilnahme stattfinden soll, oder deren Grundstücke durch die Entwässerung benachtheiligt werden, im Termin Montag den 22. kommenden Monats, Vormittags von 9 bis 11 Uhr, dem Gemeindehause zu Melbach Erklärung über den Plan und die darnach an sie gemachten Anforderungen abzugeben und in Selbstperson oder stimmend angesehen werden. Innerhalb der 14tägigen Offenlegungsfrist können die vorerwähnten Betheiligten, sowie auch andere Grundbesitzer, welche der beabsichtigten Anlage, wegen der durch solche ihre Grundflücke tresfenden Nachtheile glauben widersprechen zu können, ihre Einwendungen bei uns schriftlich ein⸗ reichen, außerdem haben in derselben Zeit diejenigen Grundbesitzer, deren Theilnahme an der Entwässerung in Anspruch genommen wird und die es vorziehen, ihre Grundstücke ganz, oder die zur Ausführung der Entwässerungsanlage zuzuziehenden Theile derselben, eigenthümlich abzutreten, statt für solche an dem Unternehmen sich zu betheiligen, dahin gehende Erklärung bei uns abzugeben. Friedberg am 19. Februar 1880. i 270 7 Friedberg. „* assessor. Die Debatte dreht sich darum, ob und welche Bei- knüpft, Statt der verheißenen Erleichterungen hülfe die Stadt Mainz und das Reich leisten, hätten die Regierungen der Einzelstaaten, noch wer die fortifikatorischen Anlagen machen läßt 1c. Steuererhöhungen vorgeschlagen. Anderseits habe 62¹ Küchler, Kreis Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienstnachrichten, v. Heim ⸗ [ten. Markplaß 5 421 ls er . 9. Helmolt. Cinte nsloffe oder Bau tod, Port. Fähnr. vom 2. Großh. Inf. Rgt. 4 Nr. 116, Perschke, v. Wachter, Zwenger, Port.“ Fähnrs. vom 4. Großh. Inf. Regt. Nr. 118, Fürst, Schwaniz, Port. Fähnrs. vom 1. Großh. Drag. Regt. Nr. 23, zu Seclieuts.; Gremp v. Freudenstein, Unteroff vom 2. Großh. Inf. Rgt. Nr. 116, Weinert, Unteroff. vom 4. Großh. Inf. Regt. Nr. 118, zu Port. Fähnrs. befördert; v. Hanneken, Hauptm. aggregirt dem 4. Großb. Inf Rgt. Nr. 118, als Comp. Chef einrangixt; Oeser, Sec.⸗Lt. von der Landw.⸗Inf. des 1. Bats. 1. Landw. Rgts. Nr. 115, Müllwert, Sec. ⸗Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. 3. Landw.- aa 3 g. 5 eine eln, Ude Nr. 117, Gillig, Thomas, Sec. Lts. von der Landw. ⸗Inf. des 1. Bats. 4. Landw.-Rgts. Nr. 118, Zitz, Bauer, Sec.⸗Lts., von der Landw.“ Inf. dess. Bats., Schäffer, Goldmann, Seibert, Sec. Lts. von der Landw. ⸗Inf. des 2. Bats. 4. Landw. Rgts. Nr. 118, zu Premlieuts. be; fördert; Schneider, Hauptm. vom 4. Großh. Inf. gt. Nr. 118, als Major der Abschied bewilligt; Fenner, Oberst z. D., von der Stellung als Be zirks⸗Commandeur des 2. Rgts. 4. Großh. Landw. Rgts. Nr. 118 entbunden; Horn, Sec. Lt. von der Landw.⸗Inf des 1. Bats. 1. Landw. Rgts. Nr. 115, Berk, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. 2. Landw.. Rgte. Nr. 116, Oito, Set.⸗Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. 4. Landw. Rgts. Nr. 118, der Abschied bewilligt. — 18. Febr. In der heutigen Sitzung der 1 1 1 den Gesetzentwurf, die Errichtung einer stehenden Brücke zwischen Mainz und Kastel betreffend, fort. und wird schließlich die Dehatte abermals vertagt. sich die Finanzlage des Reichs verschlechtert, wie — 19. Febr. Die zweite Kammer hat heute den die Erhöhung der Matrikular- Beiträge beweise. Ellenberger'schen Antrag auf Vertagung der Vor- v. Minnigrode ist mit der Etatsaufstellung ein ⸗ lage über den Mainzer Brückenbau mit 25 gegen verstanden und wünscht die Unterstützung des Reichs ⸗ 23 Stimmen verworfen und hierauf einstimmig die tages für die Militärvorlage. Rickert wendet Vorlage angenommen. sich 1 5 W und 5 in, 18. Febr. Reichstag. Der Präsident kämpft die zweijährige Etatsperiode aus finanzwirth ⸗ 9 715 e mit. Die 3 55 des schaftlichen und allgemein politischen ec eeene zweiten Victpräsidenten werde der Gegenstand der Redner dringt auf baldige Steuererlasse und mög nächsten Tagesordnung sein. Hierauf folgt die erste lichte Sparsamkeit. Die Fortsetzung 255 Berathung Berathung des Etats für 1880/81, verbunden mit wird auf morgen vertagt.— 19. Febr. Die Ab⸗ der Berathung des Anleihegesetzes für die Post,(heilungen haben sich constituirt, die Budgetcommis⸗ Telegraphie, Marine und das Heer. Der Etat sion unter dem Vorsitz v. 1 8. v. Kar ⸗ des Jahres 1878/79 schließt mit einem Defieit dorf spricht sich gegen die bor ickert beantragte von 5,987,592 Mark ab. Im laufenden Jahre Uiberweisung dee Post. und Telegrapheneals an hat sich die Finanzlage wesentlich verbessert. Die die Budgetcommission aus und erklärt sich für eine Ueberschüsse werden sich möglicherweise auf das zweijährige Budgetperiode, aber für de Ae Dreifache beziffern. Die Mehr ⸗ Einnahmen von Einberufung des Reichstags. Schatzsecretär Scholz Zöllen und der Tabakssteuer beziffern sich allein erwiedert auf Richters gestrigen Angriff, der Reichs⸗ auf ca. 24 Millionen Mk. Diesem Plus stehen kanzler habe nicht Versprechungen gemacht, sondern bedeutende Ausfälle an der Rübenzucker⸗, Brau- Forderungen gestellt, deren Erfüllung unerläßlich sei. und Branntweinsteuer(ca. 10 Mill. M.) gegenüber. Die zur Durchführung der Finanz und e Der gegenwärtige Etat konnte nicht ohne eine er- reform verlangten Mittel seien nicht in 5 em hebliche Erhöbung der Matrikularbeiträge(mehr Umfange gewährt, deshalb könnten 5 15 als 7 Mill. M.) zum Abschluß gebracht werden. Steuererlasse mueen Der Antrag Rickert's betr. Unter Mehrausgaben figuriren die Militär und die geschästliche Behandlung des Etats(Vermeise die Marineverwaltung mit den erheblichsten Posten, einer Reihe von Specialetats an die Budgetcom⸗ zweiten Kammer fuhr man in der Berathung über unter den Mindereinnahmen die Biere, Branntwein mission) wird mit einem Zusatzantrag Zimmer- mann's angenommen. und Rübenzuckersteuer. Ri chter bekämpft den Etat. Die Finanz- und Steuerpolitik in den Einzelstaaten!— 19. Febr. Der Bundesrath hat heute den entspreche nicht den Erwartungen und Versprech⸗ Gesetzentwurf über die Erhebung der Brausteuer ungen, welche man an die Reichsfinanzreform ge- gemäß den Ausschußanträgen angenommen. — 8 — — — — ———— . — . . 1 .——————— 8 2 —————— .————— — — — 3— —— „ 8 2 3 . — —— 1— . — —— N r 2 2 A — 18. Febr. Abgeordnetenhaus. Berathung des Feld und Forswolizeigesetzes. Die Vorlage kommt zur Berathung nach der Fassung des Herren; hauses, durch welche, abgesehen von mehreren redactionellen Aenderungen auch der§ 41(soge⸗ nannter Beeren und Pilz⸗Paragraph) eine materielle Modification erfahren hat. In der Specialdiscussion werden die 88 1—40 unverändert angenommen, § 41 in der Fassung des Herrenhauses. Die übrigen Paragraphen werden ohne Debatte unver- ändert angenommen und hierauf das ganze Gesetz mit großer Majorität genehmigt.— 19. Febr. Berathung des Antrages der Regierung auf Ver; tagung des Landtages Der Antrag wird nahezu einstimmig angenommen. Der Gesetzentwurf, betr. die Abänderung des Gesetzes über die Lösung des Lehns verbandes ꝛc. wird in dritter Lesung ohne Debatte genehmigt, desgleichen der Gesetzentwurf betreffend die Verwendung der Reichssteuerüberschüsse nach unerheblicher Discussion. Es folgt noch eine Reihe kleinerer unbedeutender Vorlagen. — 19. Febr. Das Herrenhaus ertheilte dem Antrage auf Vertagung des Landtages seine Zu⸗ stimmung, etledigte eine Reihe kleinerer Commis⸗- sionsberichte und nahm schließlich den Etat mit den dazu gehörigen Gesetzen unverändert in der vom Abgeocdnetenhause beschlossenen Fassung an. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Der neuer⸗ nannte Cultusminister Eybesseld erklärte bei der Vorstellung der Beamten des Ministerlums, daß er dle Geschäfte ganz im Geiste seines Vorgängers weiterführen werde. Frankreich. Paris, 19. Febr. In der Kammer der Deputirten vertheidigte der Handels- minister Tirard den Tarifentwurf und erklärte, die wahrhaft wirksamen Mittel zum Schutze der Landwirtöschaft und der Industrie seien Erleichter⸗ ung in den Abgaben, Verminderung der Eisen⸗ bahntarife und Gründung von Ackerbauschulen, die die Regierung vorschlage. Großbritannien. London, 18. Febr. Unterhaus. Unterstaatssecretär Bourke antwortete auf Anfrage Simon's: Der britische Vertreter in Marocco ist wegen eines Angriffs auf die Juden in Fez vorstellig geworden. Die Regierung billigte die Vorstellungen. Die Frage des Schutzes der Nichtmohamedaner in Marocco wird von mehreren Regierungen in Etwägung gezogen, die dieserhalb mit England verhandeln. Spanien. Madrid. Die amtliche„Gaceta“ publicirt das Gesetz über Aufhebung der Sklaverei auf Kuba. Italien. Rom, 18. Febr. Die Deputirten⸗ kammer wählte wiederum Farini zum Präsidenten, ferner Spantigatt, Pianciani, Tajana und Mauro- gorato zu Viccpräsidenten. Mainz, 17. Feb. In der verflossenen Nacht wurde Türkei. Constantinopel. In Folge der neuerlichen Schritte des französischen Botschafters Fournier, wurde der abgesetzte Kaimakam von Alexandrette nach Constantinopel berufen, um von Neuem in Untersuchung gezogen, eventuell schärfer bestraft zu werden. Rußland. Petersburg, 17. Febr. Im kaiserlichen Winterpalais fand heute eine Explo-— sion statt. Von der kaiserlichen Familie wurde Niemand verletzt. Die Mine lag unter dem Wacht⸗ Zarin gemeinschaftlich den Thee einnimmt. Die Zarin schlief und hörte von der Exploston gar nichts. Von der Wachtmannschaft sind 53 schwer verletzt, oder bereits gestorben. In den Fußboden des Speisezimmers ist eine Oeffaung gerissen von 10 Fuß Länge und 6 Fuß Breite. Hier herrscht die feste Ueberzeugung, daß die Attentäter im Winterpalais Mitschuldige haben und daß die Unterminirung schon seit December vermuthet wird. Der Zar ist ungemein erregt. Die Untersuchung ist in vollem Gange. In dem Raume unter dem Boden des Hauptwachesaales, worin die Explosion stattfand, waren drei Arbeiter beschäftigt, von denen einer die Flucht ergriffen hat. Der Platz vor dem Winterpalast ist von Personen angefüllt, welche dem Kaiser ihre Huldigungen darbtingen wollen. In allen Kitchen ist Dankgottes dienst und die Stadt auf's Festlichte beflaggt. Die zufällige Verspätung des Kaisers mit dem Diner hatte ihren Grund darin, daß der Kaiser sich zum Empfange des Prinzen Alexander von Hessen in das Nebenzimmer begeben hatte. Die Erploston, welche vom Erdgeschosse aus, woselbst die Central heizungseinrichtung sich befindet, erfolgte, trat ge- rade in dem Augenblick ein, als der Kaiser mit dem Prinzen von Hessen und dem Fürsten von Bulgarien in die eine Thür und die gesammte übrige kaiserliche Familie, mit Ausnahme der kranken Kaiserin, in die andere Thüre eintreten wollte. Die Wirkung der Katastrophe wird sich verheerender gestalten, als man bis jetzt vermuthet. Die Gesammtzahl der Opfer ist noch gar nicht feststellbar, da die Trümmer deren noch viele bergen, darunter vermuthlich eine nicht geringe Anzahl von Privatpersonen und Hofbediensteten. Es be⸗ wohnen nämlich das Winterpalais nicht weniger als 3000 Personen. Das Palais soll auch noch an anderen Steslen unterminirt sein. Aus Stadt und Land. Friedberg, 19 Febr. Bei der gestern stattgehabten Gemeinderathswahl wurde im Ganzen von 317 Gemeinde⸗ Angehörigen abgestimmt. Das Wrolresullat war folgendes: Auf Schub macher L. Waas fielen 164 5timmen, auf Müller G. Falck 153, auf Kaufmanu E. Hirsch 141, auf Kürschner J. Koob 119 und sind diese vier lomit gewählt. Die nächst Höchst⸗ besiimmien waren Wirtb W. Gärtner mit 92 Slimmen Kaufm. E. Häberle min 90, Bierbrauer G. Philippi mit 84. g. Ilbenstad t, 19. Febr. Der seit längerer Zeit in Bessungen wohnende österreichesche Feld marschalllieutenan! Graf Victor von Leiningen-Westerburg wurde gestern von einem Schlaganfall geitoffen, in Folge dessen er heu te Nacht starb. Butzbach. Auch hier ist, dem W. B. zusolge, das Rekurtenefteber zum Ausbruch gelan ud. Die Frau des hiesigen Herbergbalters in vergangene Woche an genanntem Fieber erkrank, wodurch man gezwungen wurde, die Her⸗ berge vorläufig in ein städtisches Local zu verlegen. Auerbach. Külzlich wurde ein hiesiger Arbeiter verhaftet und an das Lindgericht Zwingenberg abgeliefert, weil derselbe falsche Zebnpfennigstücke angefertigt hat, und auch auszugeben versuch! baben oll. in der Chtistoposkiiche ein schändlicher Frevel und Kirchen⸗ raub verübt. An dem Altar der Kirche wurde der Tuber⸗ wakel erbrochen und der goldene Speisekelch, in welchem sich die heil. Hostien befanden, gestohlen. Die Hostien warf der ruchlose Mensch auf den Altar und die Stufen desselben. Ferner wurden in der Kirche die darin beftnd⸗ lichen Opferbüchsen erbrochen und ihres Indalis beraubt. Man vermutet, daß sich der freche Kirchenrkäuber am Abend in die Kirche einschließen ließ und am Morgen, als dieselbe wieder geöffnet, wurde, en flob. Allerlei. zimmer, dieses unter dem Theezimmer, in welchem die kaisetliche Familie seit der Heimkehr der kranken Marburg. Die ovberhessische Bibelgesellschaft, welche nahmen beliesen sich auf 1176 M. 60 Pf., die Ausgaben auf 886 M. 91 Pi. Gegen sebr gerin e Vergütung und ganz unentgeltlich wurden aus gegeben 290 Bibeln. Wilhelmshöbe, 18. Febr. Der Nachmittagsschnell⸗ zug nach Flankiurt ist im Baunpof hierselbst zufolge Achsen⸗ bruchs eines Pickwagens eniglein. Es wurde Niemand verletzt. 81 Goar, 15. Febr. Circa 30 000 Mark wurden zu den Proben verwandt, welche man ausltellte, um die Eisstauungen an der Loreley mit Luofracteur, Pulver oder Dynamit zu sprengen. Nachdem man sich überzeugt, daß gegen solche Eismassen, wie sie si v bei dem Stromverbält⸗ nisse an der Loreley bilden, mit Sprengungen kein Resultat etzielt werden kann, wurden dieselben gestern eingessellt. Neuenburg. Letzten Mitwoch schlu gen einige An⸗ wohner des Tollis e⸗Sees bei Biéoine Löcher in das Eis des Sees, um sich Wasset zu verschuffen. Zu ibrem großen Erstaunen drängten sich aus diesen Lö vern zahllose Schleien, welche dem Drange nach der vermißten Luft folgend sich auf dem Eis zerst enten und so leicht gefangen werden konnien. G'gen 250 Pfund Fische konnten auf dem Maikt in Chaux de-Fonds zum Verkaufe gebracht werden. Madrid. Die Gegend von Alcala, Zamora und Caroque in Leon leidet unter atoßen Uebe schwem mungen. Ein Theil der Eisenbahnen in Leon, Aftursen und Galicien sieht unter Wasser.— Im Biscayischen Mere wülden arge Stürme; im Hafen von Bilbao sind gegen 150 Kauffahrtheischiffe zuräckgebalten. Handel und Verkehr. Frankfurt, 18. Febr. Marktbericht. Heu- und Strohmarkt. Heu kostete je nach Qual. M 2.50 3.40, Stroh M. 2.30—3. Butter im Großen 1. Qual. das Pfd. 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Gier, 100 Stück frische M. 9., Kalkeier M. 7. Ochsenfleisch das Pfd. 70 Pf., Kuh⸗, Rind⸗ und Farrenfleisch 45—60 P., Hammelsteisch 30— 65 Pf., Kalbfleisch 44— 55 Pf., Schweinefleisch 65 70 Pf. Weißkraut das Stück 20—25 Pf., Roth⸗ kraut 20—30 Pf. Blumenkohl M. 0 60—1., Kohlkraut 12—20 Pf., Sellerie 10 15 Pf. Meerettig die Stange 20 Pf. 1 Hahn M. 1.60—2., 1 Huhn M. 1.80 2.20, Poularden M. 3., Ente M. 2.30—50, Taube 4550 Pf. D. Frankfurt a. M., 19. Febr. An der heulen Börse war von dem Einfluß des Vorfalles in Peiersbutg nichts mehr zu verspüren. Nichdem gestern durch die momentan stattgefundenen starken Verkäufe die ohnehin noch Übetladene Spekulation sich erleichtert hatte zeigte sich sofort wieder große Aufnahmsfähigkeit, welche im gestrigen Abendverkehr und heute zu einer beträchtlichen Besserung führte. Nach Notiz bröckelten indeß die Course der tonangebenden Papiere auf matteres Berlin wieder eiwas ab. Das Geschäft war im Allgemeinen recht be⸗ bt. Auf Creditactien wirkte die Nachricht, daß der Ab⸗ schluß der 40 Millionen⸗Anleihe mit der Ungazischen Re⸗ gierung perfect geworden sei, günstig ein. Lombarden waren in Folge neuer günfiger Meldungen über die Steuerbefreiungefrage belebt. Creduactien oestern Abend 2725/8, bewegten sich zwischen 2738/—2725/—273 und 272, Staats babnactien, gestern Abend 239½, zwichen 239½ und 2385. Lombarden varürten 5 78— 78. Auf den Nebengebieten concentrirte sth das Hupeenseresse auf deutsche Bahnen. Oberschlesische streiften 190, Beraische hoben sich 4. Mecklenburger und Rechle Q e ufer böher. Bankaculen fanden gute Beachtung. Darmstädier stiegen sprungweise bis 157. Auch Dresdener und Antwerpener besser. Deutsche Handelsgesellschaft matter. Rheinische Ctedit und Schaafhausen sieigend. Oesterr. Bahnen an⸗ ziebend. Oesterr. Prioritäten sehr fest. Fonds österr., ungarische Renten sest und vöher. Russen und Orient off'rirt und matter. Loose wenig verändert. Deutsche Fonds ruvig. Wechsel fest. Privaldieconso 1½0/ö. Von ausländischen Geld⸗ Cours. Frankfurt am 14. Februar 1880. 20⸗Frankenstücke„ do. in/ 16 19— 23 Englische Sovereigns„ 20 35—40 Russische Imperlales 18. Dursten„ 9 53—54 „ ul mare„ 2 54759 Dollars in Gold 99„%% 1 70 Berichtigung. 1819 dahier gegründet wurde, hat den 54. Bericht über das Jitr 1879 im Druck erscheinen lassen. Die Ein Nich! J. Rahn in Nieder-Rosbach, sondern J. Rahn in Nieder⸗Wöllstadt wurde für ein Fohlen prämiirt. ———— Iprungfedermatratzen zu 24 M. fertigt M. Reuß, Tapezier, gegenüber der Post. Feinsten Bienhonig, Holl. Zucker⸗Syrup, Prima Aepfel⸗Gelée 502 enpfebt WWII. Bernbeck. Norstoefgorung Versteigerung. 628 Nächsten Montag den 23. d. Mis, Morgens um 10 Uhr, läßt Pachter Schäfer zu Neuherberge ver⸗ schiedene Oeconomie- und Hausgeräthe öffentlich meist⸗ bietend versteigern. Eibisch- oder Althee-Zucker, vorzüglichstes Mittel gegen Husten und Heiserkeit, wird von 12 Pfennig an in jedem Quantum abgegeben in der alleinigen Niederlage von 545 F. Hilbrecht Wittwe. a l in den neuesten Farben, sowie Einschlagbaumwolle und Maschinengarn 531 billigst bei Geschwister Schloß. Ein Mädchen aus anständiger Familie, welches das Putzgeschäft er⸗ lernen will, wird gesucht. Auf Verlangen Kost und Logis im Hause. Dorothea Falck. 609 ——— Bäckerei Vorbach. 534 Offerire Roggenbrod 4 Pfund zu 44 Pf., nur gegen Baar. Frucht kann zu jeder Zeit gegen Brod umgetauscht werden. 29 Pfund Gerste gleich 6 Laibe Brod. J. Vorbach Wittwe. Hücksel-Muschinen, Excentrice, see, Stab und Gußeisen, sowie alle sonstigen Eisenwaaren empfiehlt billigst 79 8.205„ 9 2 Ludwig Ein ordeutliches Dieustmädchen wird gesucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 612 el. de 8 f 48 a ö 0 drsünguben 5 g g ö 8 3 8 ö een. 4 5* urn, at Achse. ö urde Niemand 0 Hierdurch erlauben wir uns die ergebene Anzeige zu machen, daß sich unser Herren 58 wurden und Kuaben⸗Kleider⸗Magazin von heute an in dem neu erbauten Hause des „ um Zimota und chwem mungen. wund Galicien Mere wütben ud gegen 150 — R cbt. dau, und N 2.5000. 1 1. Qual. dal Detail 1. Qual. 0 Stück srische b Pfd. 70 Pf., Hammelfleisch Schweinefleisch 20 Pf., Roth⸗ —1., Kohlkraut eltig die Stange N. 1.80 2.20, zube 45—50 Pf. An der heuligen s in Petersburg sestern durch die suse die ohnehin sert halle, zeigte leit, welche im ner beträchtlichen indeß bie Coutse Berlin wieber Dum neinen techt be⸗ g, daß det Ab Ungar ichen Res ein. Lombarden dungen über die en gestern Abend 27½—273 und 239 ½, zwichen n d 8/78. o Hab e sen 190, Heraüsche „ O ber böbet. krmflͤdter stiegen und Antwerpenet lien. Nbeinicht gert. Bahnen al Bon ausländischen d böser. Russe wenig perdderl. galdieton o 1½0%. 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