— Auril. Enihuse. — an 5 1 n& Jamin. 7 ber üer un Mütten, Russen, Woche füͤschgebrantter 1326 . Vittwe Stöpple, — AKelrchgasse. sschung. ukskin habe in große izüge werden nat 1360 legenmänteln, Um⸗ eiderstoffe, beordert billigen Preisen be! S. Hirschhorn gsten Preisen empfesl H. Diehl, Usagasse. D Gf Wire Baumann. astsecretär Werner b hwister Berg, Kiste then. Miheres daselh, i on Zimmern. nich bestens empfohlen* — vis 'öping zeug/ sowie iltelm Fertsch. e e er Tafelgeräthen, und Weckern. 5 A. Maaß hirme an Stroh 95 deulscht 0 alle Sort eschwistet Sch 7 ö ürstchen sind zu jeder 7 00 be. Roths. für gricdberg meinbe. gane Mehe Stadtlithe 6 er De 5 5 Baur 1 Zurflitce: C Meyer zur 1 1„ 1 Sü 1 1880. Dienstag den 20. April. M 47. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Mittwoch den 28. April Nachmittags 4 Uhr soll in dem Rathhaussaale dahier Rechenschaftsablage bezüglich der im Kreise Friedberg bethätigten Sammlungen zur Gründung einer Alice-Stiftung erfolgen.— Die sämmtlichen Herren Mitglieder des betreffenden Bezirkscomite's für den Kreis Friedberg, insbesondere auch die sämmtlichen Bürgermeister und Ortsgeistlichen des Kreises, werden daher ergebenst eingeladen, sich zu besagtem Termine einfinden zu wollen. Friedberg, am 18. April 1880. Der Vorsitzende des Bezirks-Comite's 0 für den Kreis Friedberg zur Gründung einer Alice-Stiftung. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 7. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein— jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver— wenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen;«. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen 1. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz— ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Pegierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. Darmstadt im December 1878. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Rentamtmann Heim auf Befreiung der Geistlichen von der Verpflichtung der Theilnahme an den Uebungen der Ersatzreserve. Kriegs⸗ gestellten Anträge verbunden zu behandeln. Bebel wider— spricht diesem Antrage. Allerdings hätten seine Freunde b-vis der Post. 25 zu Schotten wurde das Rentamt Lindenfels und dem Rentamtmann Klietsch zu Langen das Rentamt Lampertheim übertragen. Darmstadt. Militärdienst-Nachrichten. Müller, Hauptmann vom 1. Gr. Juf.⸗Reg. Nr. 115 wurde dem Regiment als Major ag regirt; Henrici, Hauptmann 2 la suite des Cadettencorps als Compagniechef in das. Reg. versetzt; v. Grolman, Port. Fähnr. vom 4. Großh. Juf.⸗ Regt. Nr. 118, wurde zum Seclieut.; Seib, Unteroff. vom 2. Großh. Inf.-Reg. Nr. 116, Selzam, Unteroff. vom 2. Großh. Drag.⸗Reg. Nr. 24 zu Port. fähnrs. befördert: Voölsing, Premelieut. vom 3. Großh. Juf.Reg. Nr. 117, als Assistent bei der Militär⸗Schieß⸗ schule bestätigt; Kühl, Vicefeldw. von dem Res.⸗Landw.⸗Bat. Nr. 34 zum Ses lieut. der Res. des 1. Großh. Inf.-Regts. Nr. 115; Praetorius, Vicewachtm. vom Res.⸗Landw.⸗Reg. Nr. 38, zum Sec.lieut. der Res. der Großh. Train-⸗Comp. befördert; Schnorr, invalider Feldw., bisher beim Bezirkscomm. des 1. Bats. 2. Großh. Inf.-Regts. Nr. 116, der Character als See. lieut. verliehen; Schneider, Premtlieut. von der Landw.-Inf. des 1. Bats. 1. Großh. Landw.⸗Regts. Nr. 115, Metzger, Premlieut. von der Landw.⸗Jnf. des 2. Bats. 4. Großh. Landw.⸗Regts. Nr. 118 der Abschied bewilligt. Berlin, 16. April. Reichstag. Der Antrag Liebknecht auf Sistirung des gegen den Reichstags⸗ abgeordneten Wiemer anhängigen Strafverfahrens für die Dauer der Session wird angenommen. Bei Fort⸗ setzung der dritten Lesung der Militärvorlage begründete Windthorst zu 83 nochmals den Antrag des Centrums minister v. Kameke hält es für unthunlich, die Befreiung der Geistlichen von der Ersatzreservepflicht gesetzlich aus— zusprechen. Thatsächlich werde bei den geltenden Bestimmungen in den seltensten Fällen ein Geistlicher zur Ersatzreserveübung herangezogen. Der Zusatzantrag Ersatzreservepflicht zu befreien, wird mit 116 Stimmen abgelehnt; dafür stimmen das Centrum, einige Conservative und die meisten Nationalliberalen; dagegen u. A. Lasker. Der Antrag des Centrums auf Befreiung der Geistlichen von der Ersatzreservepflicht wird in namentlicher Abstimmung mit 161 gegen 151. Stimmen angenommen. Dafür stimmen das Centrum, die Mehrzahl der Conservativen und v. Bennigsen; dagegen Fortschrittspartei, National-Liberale, Soeial— demoeraten; von den Conservativen Graf Moltke, die Minister v. Puttkamer und Lucius.— Ein redactioneller Antrag v. Schlieckmann's wird im Einverständniß mit der Militärverwaltung angenommen, ebenso ohne Dis— eussion alle übrigen§Fö. Die Annahme des ganzen Gesetzes erfolgt hierauf in namentlicher Abstimmung mit 186 gegen 128 Stimmen. Es folgt die dritte Berathung des Antrages v. Varnbüler-Windthorst betreffs Aufhebung des Flachszolles. In der Generaldiseussion befürwortet v. Varnbüler die Annahme des Antrages. In der Specialdiseussion über§ 1 protestirt v. Ludwig im Interesse der Landwirthschaft gegen die Aufhebung des Flachszolles.— Der Antrag Windhorst wird angenommen und im Anschluß daran noch ein Zusatz beschlossen, wo⸗ nach Jute, Manillahanf und Kokosfasern zollfrei ein⸗ gehen sollen. Es liegen ferner Anträge vor von „Richter, Rickert und Graf Udo Stolberg, welche, enger oder weiter gefaßt, alle dahin gehen, daß gestattet werde, so viel ausländisches Getreide resp. Mehl auf Transitlager bezw. in Mühlen zollfrei einzuführen, als wieder zur Aus⸗ führung gelangt, ohne daß der Nachweis der Identität erforderlich sein soll. Die Abstimmung ergibt die Annahme des Antrages Graf Stolberg mit einem Zusatz-Antrage Rickert. 17. April. Zweite Berathung des Ge⸗ setzentwurfs, betreffend die Verlängerung des Socialisten⸗ gesetzes. v. Minnigerode beantragt, zur Abkürzung der Verhandlung die sieben von den Soeialdemokraten Windthorst—, die jüdischen Religionslehrer von der 185 gegen die einzelnen Anträge nur gestellt, um ausreichend zu Worte zu kommen und Beschwerden gegen die Handhabung des Gesetzes vorzubringen, ehe sie durch die Verlängerung des Gesetzes auf Jahre mundtodt gemacht würden.(Ord— nungsruf des Präsidenten.) Lasker begründet die Ansicht, die Anträge gesondert zu diskutiren. Hänel stimmt im Interesse der Parität bei. Stumm, v. Kleist-Retz ow und Windthorst sprechen sich im Sinne des Antrags v. Minnigerode aus. Das Haus stimmt dem letzteren Antrage zu und diseutirt im Anschluß an Paragraph 1 sämmtliche soeial-demoeratische Anträge vorzunehmen. Hierauf werden die einzelnen Anträge der soeialistischen Abgeordneten auf Streichung einzelner Paragraphen des Soeialistengesetzes abgelehnt und darauf die Diseussion über die Windthorst'schen Anträge eröffnet. Die Anträge bezwecken, daß gegen Verbote und Auflösungen die Be⸗ schwerde an das Reichsgericht geht, Wahlversammlungen nicht dem Socialistengesetz unterliegen, daß endlich die Befugniß, den kleinen Belagerungszustand zu verhängen, auf Berlin und dessen viermeiligen Umkreis beschränkt sein soll. Nach Schluß der Debatte wird der Antrag abge⸗ lehnt. Die Weiterberathung findet am Montag statt. Die Gesammtabstimmung über den Gesetzentwurf betreffend den Flachszoll ergab eine große Majorität für die Annahme. — Der Bundesrath beschloß, den Antrag Preußens auf Revision der Geschäftsordnung des Bundesraths im Plenum, und zwar in doppelter Lesung, zu berathen. Mainz, 16. April. Der Vertreter von Mainz in der zweiten Kammer, Landgerichts— rath Dr. Bockenheimer, hat sein Mandat nieder gelegt. Baden-Baden, 15. April. Die Königin von England ist mittelst Ertrazuges von hier abgereist und trifft via Straßburg-Luxemburg morgen in Brüssel ein. Straßburg, 16. April. Der Landes- Ausschuß wurde, nachdem zuvor durch Wahl die Mitglieder Schlumberger und Freiherr v. Zorn zu Mitgliedern des Staats rathes in Vorschlag gebracht waren, heute durch den Staatssecretär Herzog geschlossen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest. Das Unter⸗ haus hat die vier Gesetzvorlagen, betreffend die Reconstruction Szegedins, in der General- und Special⸗Debatte ohne wesentliche Aenderung angenommen. — 16. April. Abgeordneten-Haus. Ein Antrag Iranyis, betreffend Einführung der Civilehe, wurde angenommen. Der zweite Theil des Antrags, betreffend die Religionsfreiheit, wurde mit 107 gegen 94 Stimmen abgelehnt. Im Lauf der Debatte erklärte Tisza, die Religionsfreiheit bestehe in Ungarn ohnehin. Tisza will den Gesetz-Entwurf bezüglich der Civilehe womöglich noch in dieser Session unter— breiten, weist aber auf die großen bestehenden Schwierigkeiten hin. — 17. April. Der Communicatiousminister Pechi ist auf eigenes Ansuchen seines Amtes enthoben worden. Der Finanzmimister Szapary wurde provisorisch mit der Leitung des genannten Ministeriums betraut. Belgien. Brüssel, 16. April. Woeste, Deputirter der Rechten, interpellirte in der Kammersitzung die Regierung über die projectirte Befestigung des Maasthals. Die Debatte ergibt, daß das Geniecorps die Befestigung des Maas— thals studirt, daß aber weder der Regierung noch selbst dem Kriegsminister ein derartiges Project unterbreitet worden ist. Frankreich. Paris. Gambetta scheint wegen der Angriffe der Radicalen auf seine Person bei dem Ministerium auf Beschleunigung der Neuwahlen und der Auflösung der Kammern zu drängen. Das Kammermandat würde erst Oktober 1881 ablaufen. Gambetta wünscht bereits Ende dieses Jahres die Neuwahlen. — 16. April. Der Erzbischof von Reims und der Bischof von Soissons haben gegen die März-Decrete der Offentlichkeit übergebene Schreiben gerichtet. Die ausgewiesenen fremden Socialisten verlassen heute Paris. — 17. April. Der Ministerconseil beschloß endgültig die Ernennung Say's zum Botschafter in London und Duchatel's zum Botschafter in Wien. Die Ernennung John Lemoinne's zum Gesandten in Brüssel wird erfolgen, sobald die belgische Regierung ihre Meinung diesbezüglich zu erkennen gegeben hat. Großbritannien. London, 16. April. Die Kaiserin Eugenie ist heute in Kapstadt eingetroffen. Italien. Rom, 17. April. Die Deputirten— kammer berieth heute das Budget des Kriegs— ministeriums. Türkei. Constantinopel, 16. April. e Pforte erhielt Nachricht vomErscheinen bewaffneter albanesischer Banden in der Nähe von Prizrend. Mukhtar Pascha brach von Prizrend behufs Zerstreuung derselben auf. Serbien. Belgrad. Es fand ein Einfall von Arnauten auf serbisches Gebiet statt, wobei dieselben in Wutschitze das dortige Waffen- und Proviant-Depot erstürmten. Serbien richtete einen energischen Protest nach Constantinopel. Rußland. Petersburg, 16. April. Auf Vortrag des Ministers des Innern ordnet der Kaiser an, dem General-Gouverneur Ostsibiriens dieselben Rechte bezüglich der Ausweisung ver— dächtiger Personen auf administrativem Wege zu übertragen, welche der kaiserliche Ukas vom 15. April 1879 den zeitweiligen General— Gouverneuren verlieh. — 17. April. Der„Regierungsbote“ ver— öffentlicht eine amtliche Bekanntmachung, wonach die höchste Executiveommission eine Revision der Documente bezüglich der auf administrativem Wege ausgewiesenen, sowie polizeilicher Aufsicht unterzogenen Personen angeordnet hat. Diese Revision ist dadurch veranlaßt worden, daß mehrere der gedachten Personen, besonders der studirenden Jugend Angehörige, ihre Schuld Di bereits bereut und durch gutes Verhalten günstige Atteste von den örtlichen Gouverneuren erwirkt haben. Auf den Vortrag Loris-Mellkoff's genehmigte der Kaiser die obige Anordnung. — Fürst Gortschakoff hatte in der letzten Nacht heftiges Fieber und wenig Schlaf. Das Allgemeinbefinden war aber heute Vormittag besser. — Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, wird in Turkestan, an der chinesischen Grenze, ein russisches Observations-Corps aufgestellt werden. Einen Theil desselben wird Oberst Kuropatkin commandiren, der während des letzten Krieges Generalstabs-Chef bei General Skobeleff war und bereits zu derselben Stellung für die Expedition gegen die Teke-Turkmenen designirt war. In die chinesischen Gewässer werden nach uns heute zugegangenen Meldungen nicht fünf, sondern eine bedeutend größere Anzahl Kriegsschiffe, wie man sagt zehn oder fünfzehn abgehen. Die gesammte dortige Flotille soll unter das Commando des Admirals Butakoff treten. Charkow. Auf Vorstellung Loris-Melikoffs gewährte der Kaiser den drei wegen verbreche— rischer Propaganda zur Verbannung nach Sibirien verurtheilten Studenten der hiesigen Universität, Wantschakoff, Sudejkin und Tschugujewetz, voll— ständige Begnadigung— Amerika. Washington, 17. April. Der Bericht des Ausschusses des Repräsentantenhauses für auswärtige Angelegenheiten beantragt, Prä— sident Hayes solle unverzüglich Maßregeln ergreifen, um den Clayton-Bulver-Vertrag mit England aufzuheben und stimmt der jüugsten Botschaft des Präsidenten an den Senat zu, welche die Aufrechterhaltung der Monroedoctrin befürwortete. Der Bericht erklärt, der Vertrag sei der Monroedoctrin hinderlich und gefährlich, und geeignet, eine gerechte Politik der Union— staaten gegenüber den interoceauischen Canalen zu hemmen. 7 Aus Stadt und Land. Darmstadt. Am 13. April Abends zeigte F. Heckel aus Neustadt a. H. im Locale des hiesigen Gewerbevereins den ihm patentirten„Apparat zur Erzeugung von Gas auf kaltem Wege“ vor. Dieser Apparat erfordert sehr wenig Raum, ist einfach construirt und sehr leicht zu be— handeln. Derselbe kann, da eine Feuerungsanlage nicht nöthig ist, allenthalben aufgestellt werden und liefert ein schönes, hellbrennendes Gas, das auch zum Kochen, Heizen und zum Betrieb von Motoren verwendet werden kann. Röhrenleitung und Brenner sind dieselben wie beim Stein kohlengas. Durch diese neue Erfindung ist für solche Orte, die kein Gaswerk anlegen können, für einzelstehende Villen ꝛc. einem längst gehegten Bedürfniß abgeholfen und die Möglichkeit zur Beschaffung einer schönen und billigen Beleuchtung gegeben. Erbach. Im Odenwalde vollzieht sich in aller Stille ein Werk, das unter den zahlreichen großartigen Ingenieur- bauten unserer Gegenwart eine hervorragende Stelle ein— nimmt; es ist dies der sogenannte Krähberg-Tunnel auf der Strecke Erbach-Eberbach der hessischen Ludwigsbahn. Der Tunnel wird eine Länge von 3100 Meter erhalten und nach seiner Vollendung der zweitlängste Tunnel Deutschlands sein, indem er in dieser Beziehung nur von dem im Jahre 1877 vollendeten Kaiser-Wilhelms-Tunnel der Moselbahn bei Cochem übertroffen wird. Mainz, 15. April. Der„Israelit“ veröffentlicht ein Telegramm der israelitischen Gemeinde zu Bagdad, nach welchem in der Stadt und deren Umgegend die schrecklichste Hungersnoth herrscht. 9000 Israeliten sind in Gefahr, Hungers zu sterben, täglich eilen unzählige Nothleidende dorthin, um Hülfe zu suchen. Die israel— itische Gemeinde zu Bagdad bittet Dr. Lehmann einen Aufruf um Unterstützung an die mildthätigen Glaubens- genossen in Deutschland zu erlassen. Die Redaction des „Israelit“ hat sofort diesem Wunsche entsprochen, und erklärt sich bereit, Spenden entgegen zu nehmen, und schleunigst zu befördern. Allerlei. Stuttgart, 15. April. Der Raubmörder Rapp wurde heute früh in Ravensburg enthauptet; seit 1866 ist dies die erste Hinrichtung in Württemberg. Neu Der Dampfer„Vizeanio“ ist in Folge einer Collision mit einem Eisberge auf der Höbe von Neufundle ntergegangen. Er befand sich auf der Reise von s nach Antwerpen und war mit 74,000 Bushel Getreide und 3000 Säcken Getreide be— * Die Mannschaft wurde gerettet. frachtet. Die Wichtigkeit des Waffers als diätetisches Mittel. Wenige Personen vermögen die Thatsache gehörig zu würdigen, daß, nach den besten Schätzungen, Wasser im normalen menschlichen Körper beiläufig ssiebenzig Procent des ganzen Gewichts desselben bildet. Dieses Wasser wird aber demselben hauptsächlich von Außen zugeführt. Es wird nicht allein den verschiedenen Getränken entnommen, sondern bildet auch einen reichlichen Bestandtheil der verschiedenen Nahrungsmittel. Wasser ist ausnahmslos in allen Geweben und Flüssigkeiten des Körpers zugegen. Es ist reich⸗ lich im Blut und allen anderen Absonderungen vorhanden, wo es unentbehrlich ist, um ihnen die zur Vollziehung ihrer Funktionen nothwendige Flüssigkeit zu geben. Wasser bildet auch einen Anthell der festen Bestandtheile, der Muskeln, Sehnen, Knorpel, Knochen, Zähne, der Drüsen, der Haut ꝛc. Deßhalb, wenn das Wasser der Haut, der Muskeln ꝛc. verflüchtigt ist, so werden sie gelb, schrumpfen ein und werden untauglich zur Vollziehung ihrer Funktionen. Wasser nimmt an allen Lebensthätigkeiten des Körpers, hauptsächlich durch seine physika— lischen Eigenschaften, Antheil. Es ist das allge— meine Lösungsmittel für alle Bestandtheile der thierischen Flüssigkeiten, indem es sie entweder durch seine direkte auflösende Kraft, oder mit Hilfe anderer Bestandtheile, welche ebenfalls löslich sind, in Lösung erhält. Auf diese Weise setzt es die nährenden Stoffe der Nahrungs⸗ mittel in den Stand, ihren Weg in den Kreis— lauf zu finden und die Substanz der festen Organe zu durchdringen. Es vermittelt ferner auch die Erscheinungen der Aufsaugung und Ausscheidung, sowie alle jene Funktionen, welche mit der Ernährung des thierischen Organismus verknüpft sind. Der Hauptbestandtheit des eingenommenen Wassers geht nicht einfach durch den Darm⸗ kanal, sondern wird von den Schleimhäuten auf— genommen und tritt in den Kreislauf über, Wenn es dann zuletzt in Harn und Stuhl, in den Ausdünstungen der Haut und der Lunge abgesondert wird, so führt es allerlei Aus— scheidungen und verbrauchte Stoffe mit sich, welche außerdem dem Organismus schädlich werden könuten. Bei Erwägung dieser Thatsachen läßt sich leicht begreifen, daß die ungenügende Darreich—⸗ ung von Wasser allerlei, wenn auch Anfangs oft unmerkliche Funktionsstörungen im Körper hervorrufen kann, wie Stuhlstopfung, rothen Urin, trockene und gelbe Haut, kalte Füße c. Wo das nothwendige Maß von Flüssigkeit fehlt, gehen alle Verrichtungen des Körpers langsamer und schwieriger von statten. Mauche Beschwerden von Unverdaulichkeit sind dem Mangel an Wasser zuzuschreiben. Manche Fälle von Ver— stopfung könnten geheilt werden, wenn man Morgens nüchtern und zwischen den Mahlzeiten ein Glas Wasser nehmen wollte. Manche Fälle von Reizung der Harnwege könnten erleichtert werden, wenn man den Urin flüssiger und dadurch zugleich milder machte. Manche Fälle von Kopfweh könnten durch Vermehrung der Flüssigkeit des Blutes gebessert, mancher Fall von Herzklopfen gemildert werden. Manche Fälle von Rückenmarksreizung und schwäche sind einem Mangel der Qualität und Quantität des Blutes zuzuschreiben, das circa 80 pCt. Wasser enthält. Magere, trockene Personen sollten ganz besonders auf diese Verhältnisse Rücksicht nehmen. Ich verordne gewöhnlich/ bis ½ Liter frisches Wasser, das viermal des Tages zu nehmen ist, nämlich: 1) früh nüchtern; 2) um 10 Uhr; 3) um 4 Uhr Nachmittags und 4) vor Wenn die Eingeweide zur dem Niederlegen. Verstopfung neigen, so lasse ich dem ersten Glase früh eine Prise Kochsalz zusetzen, bis Veränderungen in der Diät das flüssig machen. Ich verbiete, kaltes Wasser während der Mahlzeiten zu nehmen aus dem einfachen Grunde, weil zu dieser Zeit der Magen in seiner größten Thätigkeit ist, und Kälte die Temperatur des— selben herabsetzt, die Verdauung verlangsamt und zur Erzeugung von Gasen Veranlassung gibt. Warme Flüssigkeiten erleichtern die Auf⸗ Nerven⸗ die anderen Salz über⸗ 2 bun Assim . 105 so werden 85 untauglich bensthätngketen eine physika⸗ G8 ist 505 e⸗ desandtheile der es sie entweder Kraft, oder mit welche ebenfalls Auf diese Wise der Nahrungs⸗ eg in den Kreis⸗ stanz der festen vermittelt ferner unktionen, welche hen Organismus eingenommenen urch den Darm chleimhäuten auf— Kreislauf über, und Stuhl, in und der Lunge es allerlei Aus Stoffe mit sich, ismus schädlich Hachen Läßt zh, ügende Darreith m auch Anfangs ingen im Körper Aufsaugung und stopfung, rothen t, kalte Füße u. n Flisigkeit fehlt, iötpers langsamer anche Beschwerden em Mangel an Fälle von Ver⸗ den, wenn mal n den Mahlzeiten e. Manche Fill tönnten erleichtert . issiger un tin flüssiger „ Manche Fälle der Vermehrung 510 , mancher 5. * 5 1 ö * lösung der Speisen und beschleunigen deren Assimilation. Bei veralteter Verdauungsschwäche, wo die Speisen Stunden lang im Magen liegen bleiben, habe ich gefunden, daß ein Glas gut warmes Wasser, eine Stunde nach dem Essen, den Magen wieder stimulirt und ihn in den Stand setzt, seine Arbeiten zu vollenden. Es führt auch die Speisen tiefer hinunter in den Darmkanal und erleichtert so den Magen, indem es einen Theil seiner Thätigkeit auf den Darm abwälzt. Verloosungen. Hessische Ludwigs-Eisenbahn-⸗Prioritäts⸗ Obligationen. Ziehung vom 31. März und 1. April 1880. Heimzahlung ad A. und B. am 1. Juli, ad C. am 1. Juni 1880. A. Prioritäts-Anlehen von 1860. 1. Serie. Nr. 17 53 122 34 72 83 226 367 455 516 644 80 94 99 741 43 79 1133 75 272 86 389 422 51 89 557 625 40 77 710 926 2060 168 206 9 594 637 728 83 876 993 3236 77 427 532 42 83 873 900 4004 52 95 346 50 673 812 42 979 5154 328 93 468 77 594 624 80 6056 78 93 194 245 97 368 406 723 7019 43 127 34 35 62 310 49 457 700 66 821 78 921 8205 37 39 48 548 94 97 719 25 88 94 975 9001 5 738 53 85 835 à fl. 100. 2. Serie. Nr. 10038 186 257 95 409 16 25 859 11014 260 91 418 637 839 933 69 84 12063 117 29 42 319 605 26 46 79 94 98 703 10 973 13009 29 61 218 325 94 441 633 813 929 33 à fl. 500. B. Prioritäts⸗Anlehen von 1866. 1. Serie. Nr. 14032 218 30 379 736 68 909 86 15072 181 216 20 40 403 50 96 506 650 881 937 92 16325 53 422 60 à fl. 100. 2. Serie. Nr. 17001 159 78 392 407 63 549 96 649 720 26 876 82 18134 480 19108 203 9 310 545 635 831 909 à fl. 500. C. Prior.⸗ Anlehen von 1874. Nr. 97 1369 457 623 40 88 731 2670 3073 190 330 31 38 39 675 763 4152 537 629 977 5000 381 414 579 713 62 876 6306 526 27 636 72⁵ 7412 664 86 856 8297 695 96 803 19 23 24 95 7051 9286 570 684 86 93 99 700 42 45 66 71 9 10056 152 216 711 79 11311 97 502 793 972 12013 19 269 431 569 665 811 911 81 13303 432 542 822 76 77 944 14693 15035 38 43 314 55 637 16233 61 372 82 96 614 780 83 86 87 90 17008 92 166 18061 berücksichtigung binnen für Erwachsene und Kinder billigst bei 166 67 70 71 75 515 615 45 46 57 59 887 905 à M. 600. Oesterreichische 4pCt. fl. 250⸗Loose von 1854. Gewinnziehung vom 1. April 1880. Heimzahlung am 30. Juni 1880. S. 756 Nr. 11 fl. 20000. Auf alle übrigen Nummern zu den am 2. Jan. 1880 gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von fl. 300. Handel und Verkehr. Friedberg, 17. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10—1.15, Eier per St. 5 Pf., 2 Stück 9 Pf. Gießen, 17. April. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05— 1.12, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 8—9 Pf., Tauben per Paar 65—90 Pf., Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.20 bis 1.70, Enten per Stück M. 2.20— 2.50. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50— 6. Ochsenfleisch 66— 68 Pf. per N Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Schweinefleisch f. kostete der Centner je nach Qual. M. 2.—3.20, Stroh M. 2.— 3.10. Eier das Hundert deutsche M. 4.40, ita lienische M. 5.20. Butter im Großen erste Qual. 1.10, zweite Qual. 1 M., im Detail erste Qual. M. 1.20, salat per Stück 20— 25 Pf., Teltower Rübchen das Pfd. 40 Pf., frische Spargel per Bund 1— 2 M., Suppenspargel 70—90 Pf., Radieschen per Bund 5 bis das Pfd. M. 1., Römer⸗Salat 60—70 Pf. Ochsenfleisch das Pfd. 65— 70 Pf., Kalbfleisch 45— 60 Pf., Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45— 60 Pf., Hammelfleisch 40 bis 65 Pf., Schweinefleisch 6570 Pf., Huhn M. 2. bis M. 2.50, Hahn M. 2.— 2.50, Ente M. 2.70— 3.20, Taube 60.— 70 Pf., Kapaun M. 3.—3.50, Wälscher Hahn M. 2— 12, italienische Ente M. 3.— 3.50. Mainz, 15. April. Der Verwaltungsrath der Hessischen Ludwigsbahn beschloß heute, der General- versammlung die Vertheilung einer Dividende von 4 pCt. vorzuschlagen. Mainz, 16. April. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 8.— 8.50, Heu 50 Kilo M. 2.90— 3.10, Stroh 50 Kilo M. 2.40—2.60, Butter 1 Pfd. M. 1.10 bis M. 1.20, in Parthien M. 0.95—1., Eier ¼ Hundert M. 1.15— 1.30, Handkäse 1 Stück 5—7 Pf., Rothkraut Serie 1607 Nr. 17 fl. 100,000. Pfd., Kuh- und Rindfleisch 48— 56 Pf., Kalbfleisch Frankfurt, 17. April. Heu- und Strohmarkt. Heu zweite Qual. M. 1.10. Schwarzwurzel 60 Pf., Kopf- 6 Pf., neue Kartoffeln das Pfd. 80 Pf., junge Erbsen 20—28 Pf., Meerrettig 12—14 Pf., Hahn M. 1.80 bis M. 2., 1 Huhn M. 1.80—2., 1 Ente M. 3.— 3.10, 1 junge Taube 35— 45 Pf., 1 Gurke M. 0.80— 1., Blumenkohl 35— 40 Pf.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 68., 2. Qual. M. 60., Kühe 1. Qual. M. 60., 2. Oual. M. 45—50., Kälber das Pfd 50 bis 65 Pf., Schweine das Pfd. 58— 61 Pf.— Frucht⸗ preise. Waizen per 100 Kilo M. 24.10, Korn M. 19.75, Gerste M. 19.20, Hafer M. 16. Marburg, 17. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.5— 1.15, Eier 9—11 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 12— 14 Pf. Hahnen per Stück M. 1.50— 2. Hähnchen das Stück M. 1.— 1.20. Hühner das Stück 80— 100 Pf. Tauben das Paar 80—100 Pf. Geld⸗Cours. Frankfurt am 17. April 1880. 20-Frankenstücke M. 16 18-21 do. in ½„ 16 18—21 Englische Sovereigns.„ 20 40 G. Russische Imperiales.„ 16 68—72 Ducaten 0„ 9 52—56 do. al marco.„ 9 57—61 Dollars in Gold„ 4 22—25 Briefkasten. A. M. in Straßburg. Beschwerden wegen unregel— mäßigen Eintreffens sind lediglich an das zuständige Post⸗ amt zu richten. Wir können von hier aus auf den Gang der Postexpedition nicht einwirken. Es liegt hier jeden— falls die Schuld an einer der Stellen, an welcher um⸗ speditirt wird. Freundlichen Gruß! Die Redaetion. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „ ½ Dutzend„ „ Dutzend„„ 1675. Die Expedition des Anzeigers. Aufforderung. Gläubiger des verstorbenen Medieinalraths Dr. Erhardt dahier werden ihre Forderungen bei Meidung der Nicht— 14 Tagen anmelden und die Schuldner desselben binnen gleicher Frist Zahlung an den Curator und Vormund Christoph Lentz und Bern— hard Schier von Bad-Nauheim leisten. Bad⸗Nauheim am 14. April 1880. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. 1409 Allwohn, Oberamtsrichter. Pferde-persteigerung. Am Mittwoch den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen im Remonte-Depot, Vorwerk Selgerhof: 3 aus rangirte Remontepferde, 1 starkes, zweijähriges, fehlerfreies Rothschimmel— Fohlen öffentlich meistbietend verkauft werden. Bedingungen im Termin. Königliches Remonte-Depot Ulrichstein. 1415 Thimey. Versteigerungs-Anzeige. Nächsten Donnerstag den 22. d. Mts., Nach⸗ mittags 3 Uhr, soll eine, im hiesigen Güterboden lagernde Quantität Asphalt, bestehend in 114 Platten à 25 kg= 2,850 kg öffentlich meistbietend versteigert werden. Bad⸗Nauheim den 19. April 1880. 7 1422 Königliche Güter-Expedition. Bekanntmachung. 1420 Die im Rodheimer Gemeindewald abgehaltenen Holzversteigerungen vom 23. März, 6. und 15. April dieses Jahres sind genehmigt und bezüglich der vom 15. d. Mts. abgehaltenen auf den 21. und bezüglich der am 6. d. Mts. und am 23. März auf den 22. d. Mts. erste Fahrtage festgesetzt worden, wovon den Steig erern hiermit Nachricht zugeht.. Rodheim v. d. H. am 17. April 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. est. Bekanntmachung. 1414 Donnerstag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, läßt die Schäferei⸗Gesellschaft zu Ober ⸗Florstadt. ihre Schafhütte und Hürden auf dem Bürgermeisterei⸗Büreau öffentlich meistbietend versteigern. Ober⸗Florstadt am 17. April 1880. 8 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Florstadt. f Dauernheim. Strümpfe und Socken K. Friedrich. Es wird versteigert: 9 Eichen⸗Stämme von 25—30 em Durchmesser und 5 Eichen-Derbstangen. Versteigerung und wird im Distrikte Hainkohl begonnen. Die Eichen⸗Stämme c., die Aspen-Knüppel und und werden nicht vorgezeigt. Ortenberg am 14. April 1880. 1417 Holz Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. Montag den 3., Dienstag den 4., Mittwoch den 5. und Freitag den 7. Mai aus den Distrikten Hainkohl, Hainbach, Krugeberg, Heegling, Klein-Treyersch(Eschberg): 7-9 m Länge, Scheiter. Knüppel. Reisig. Stöcke. Ra um meter. Buchen 1853 468 2299 378 Eichen 4 II. Classe 4 147— Aspen— 30 176— Es kommen an jedem der 4 Tage etwa 450 Raummeter Scheiter mit den resp. übrigen Sortimenten zur die(eirea 1300) Buchen-, Eichen- ꝛc. Stammreiser(zum Theil in Schichten) in den Distrikten Heegling und Klein-Treyersch kommen am vierten Tage zur Versteigerung Zusammenkunft an den 4 Tagen an der Hainkohlwiese Vormittags 9 Uhr. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. hae. Annoncen Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet Carl Bindernagel's Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Waaren⸗ Empfehlungen, Versteigerungen wird nur der Originalpreis der betr. Zeitung. Die Annoncen⸗Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. Bekanntmachung. Großherzogliche Bürgermeisterei Södel. Reitz. Bekanntmachung. Die anberaumte Holzversteigerung in dem Münsterer Gemeindewald soll nicht Donnerstag den 22., sondern Freitag den 23. d. Mts. abgehalten werden. Münster den 15. April 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Münster. Reineck. Eine braune Stute, zur Zucht geeignet, steht zu verkaufen. 1366 Bad⸗Nauheim. P. Reuß. Für ein Colonial⸗, Glas- und Porzellanwaaren⸗ Geschäft einer größeren Stadt Oberhessens wird ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mann in die Lehre gesucht. Bedingungen günstig. Näheres bei der Annoncen⸗Expedition von Carl Bindernagel in Friedberg. 1395 Ein ordentliches Mädchen, welches im Nähen, Waschen und Bügeln erfahren ist, wird als Hausmädchen auf das ganze Jahr in Bad⸗ Nauheim zu miethen gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Exp. d. Anz. 1375 Frische Leinkuchen, Repskuchen 1295 bei Wilhelm Fertsch. in neuestet Auflage und guten Einbände stets vorräthig. Bei Carl Bindernagel sind alle in den Lehranstalten verge Schulbücher Zur gef. Beachtung! 1363 Den Bewohnern Friedberg's und der Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mit dem 15. April meine Bäckerei wieder selbst übernommen habe. Wilmelm Rumpf. Erklärung. Auf wiederholte Anfragen erkläre hierdurch, daß nach wie vor die einzige Nieder⸗ lage meines 5 5 e 1 I gebr. Java-Cafb d u. 70 rr pr. Ko) fur Friedberg bei Herrn M. L. Goldmann sich befindet und daß ich Ur für bekannte vorzügliche Qualität hafte, wenn der Kaffee bei obiger Firma, welche denselben wöchentlich frisch von mir erhält, entnommen wird. Zu anderen dortigen Firmen habe keinerlei Beziehung. 1 Jedes Padet ist mit Firma und Schutzmarke versehen. A. Zuntz sel. Wiitwe, Dampf- Casèe- Brennerei Bonn und Berlin. 5 2 15 Preußische Hagel-Versicherungs-Actien-Gesellschaft. Größte Deutsche Actien-Gesellschaft. Begebenes Grundkapital: 2,250,000 M. Reservefonds: 1,350,000 M. Die Gesellschaft versichert Boden-Erzeuguisse gegen Hagelschlag zu festen Prämien ohne alle Nachzahlung und gewährt für mehrjährige Versicherungen einen Prämien⸗Rabatt von 5, resp. 7 und 10%, sowie nach 5 hagelfreien Jahren eine Extra-Bonification von 5, 8 und 20%, so daß sich ohne dieselbe die Netto-Prämie in guten Gegenden bis auf nur 63 Pf. pro 100 M. beziffert. Der seit dem 15jährigen Bestehen der Gesellschaft gewaͤhrte Rabatt erreichte im Ganzen die beträchtliche Summe von über 1 Million M. Es betrugen. im Jahre: die Versicherungssumme: die Prämien-Einnahme: der Rabatt: die Schäden: 1865:(erstes) M. 25,069,200. M. 247,800..— M. 147,978. 1879:([ötes)„ 182,500,000.„1638000.„ 110,600.„ 294,784. Die Durchschnitts-Prämie pro 1879 betrug nach Abzug des Rabatts nur ca. 83 Pfennig pro 100 M. Die Schadenregulirung erfolgt prompt und die Schadenzahlung längstens binnen 4 Wochen. Zur Vermittelung von Versicherungen empfehlen sich: Carl Gaulé, Generalagent in Darmstadt. H. Decher I. in Staden. 1426 J. Toͤnges in Assenheim. Bürgermeister Heyer in Wölfersheim. J. W. Weber in Bönstadt Moritz Reitz in Groß- Karben. P. Baer in Okarben. H. J. Hahn in Mel bach. W. A. K. Schäfer in Reichelsheim i/ W. NB. Aumeldungen wegen Agentur-Uebernahme nimmt jederzeit die General-Agentur entgegen. 1412 Glycerinseifenabfall, Toilettenseifenabfall eee eee e Stollwercksche 2 2 e b den Frankfurter Fettseife d coe Fer or Mf 80 Pfennie 3 5. per Pfund 80 Pfennig. Friedberg: Wilh. Bernbeek, Feinste Glycerin⸗, Mandel⸗ und ee 1 5 Nauheim: G. F. A letter, Toiletteuseife l. nel 6 1 8 ilees Ein Pferd Kleesamen, Ein Pferd, 2.—* vel.* 3* 2 eisps 3— 2 reinst Rothklee und Luzern, in seidefreien Qualitäten von welches sich zum Ein⸗ und Zweispännigfahren eignet, — g steht zu verkaufen bei höchster Keimkraft bei 0 iurich hoͤchster Keimkraft be Heinrich Schaubach. f Bönstadt. 1376— Eine noch neue Singer-Nähmaschine steht zu verkaufen. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 1423 J; meine Buchhandlung suche ich einen Lehrling, der sogleich eintreten könnte. Carl Bindernagel 1377 per Pfund 60 Pfennig. 721 1416 Wilhelm Fertsch. Halsbinden und Shlips, 22 Fonlards, seidene Umknöpftücher, sowie weiße und schwarze seidene Halstücher in schönster Auswahl zu den K. N 9 Reines Roggen= Vorschuß 2 Brod, ö per Laib 48 Pf., bei 1418 Wilhelm Rumpf. 8 einen Regenschirm auf der Straße V Er l oren nach Burg⸗Gräfenrode. Abzugeben bei Wirth Hestermann daselbst gegen Belohnung. 1410 Verloren ein goldenes Medaillon, enthaltend 2 Photographien, von der Bahnhofstraße bis zur kath. Kapelle und von da nach dem Rathhaus zu. Der ehrliche Finder wird gebeten, das selbe gegen Belohnung Bahnhofstraße 528 abzugeben. 1421 Tapeten⸗Handlung en gros& en detail, bestehend aus einem Lager von eirea 600 Dessins. Muster⸗ karten können an gute Verkäufer abgegeben werden bei 1337 Louis Weis Wiener Würstchen, 1399 das Stück zu 10 Pfennig, sind zu jeder Tageszeit warm zu haben bei M. Rothschild. Die besten und 2 0 a aller billigsten U 1 f 10 gangbaren Näh⸗Maschinen“ 1* Systeme. Familien⸗Nähmaschinen(Singer) 100 M. 00 Schneider⸗ 5(Grover& Backer) 90„ 8 05 7(Singer Medium) 1 = Schuhmacher⸗„(Cylinder-Elastigue) 120„ 2 Handmaschinen von 30„ S Theilzahlung von wöchentlich 2 Mark. . Reparaturen gut und billig. 94 Grab-Einfassungs-Steine, weiße und schwarze, sind vorräthig bei 14²⁴ Bender& Schwarz. Es werden 5 bis 6 Mann tüchtige Arbeiter gesucht auf der Gräfl. Dampf⸗Ziegelei zu Ossenheim. 1410 Ede noch wenig gebrauchte Bierpumpe, sowie eine vollständige gute Laden- Einrichtung billig abzugeben. here bei der Gspeditien des Anzeigers.— 1400 Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. 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Der Gesammtauflage unseres * heutigen Blattes liegt eine ableitungs-Ketten bei, auf d Beilage ie wir unsere geehrten Leser besonders aufmerksam machen. von J. C. Sh. Schwarz, Berlin N., Neue Hochstraße Nr. 4, betreffend die nur allein ächten magnetischen, gesetzlich geschützten Gicht- und Fluß⸗ 1411 Föhn Aare Schr nehn und jährl fährl halbj Blind der A bringe Betre Das iner der J fahr reng Nini hemer drakti m O Vorn Aspi ele. liesen don d Yer ungepf