1 bief get. 1880. Donnerstag den 19. August. N98. Aallkltr* 50 Oberhessischer Anzeiger. l dabier dahier, wou lien 5—— f Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und; 35; a Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Di 10 9 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. f Donnerstag und Same e 0 die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größ Tabellen⸗ oder Zi i P i it 22 Pf.; ein B ft ust dee l g U größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 1 Abends: Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. er. 14 Amtlicher Theil. Der Lerfarb. rei 8 Bekanntmachung. l. etreffend: Ausführung des Reglements zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. etre Mittwoch Mit Bezugnahme auf das unterm 30. Juni laufenden Jahres erlassene Reglement, die Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau Der Lorsand. setreffend, bringen wir zur allgemeinen Kenntniß, daß nachstehenden Thierärzten als Bezirke zur Uebung der reglementsmäßig vorgeschriebenen erg. f zierärztlichen Functionen die beigesetzten Orte übertragen sind. Dr. Schneider in Lich: Münzenberg, Trais⸗Münzeuberg, Wohnbach, Gambach, aachen und hriedel, Oppershofen, Rockenberg; Schenk in Butzbach: Butzbach, Kirch-Göns, Pohl-Göns, Hoch-Weisel, Nieder-Weisel, Ostheim, Maibach, i August be h odenrod, Münster, Langenhain mit Ziegenberg, Hausen mit Oes; Dr. Steinebach in Assenheim: Assenheim, Bönstadt, Ilbenstadt, Kaichen, Schlacht bei me Hurg⸗Gräfenrode; Dr. Kohler in Rodheim: Rodheim, Petterweil, Holzhausen, Ober-Erlenbach, Ober-Eschbach; Dr. Muͤller in Vilbel: Vilbel, rudlicht ein. Gb. eieder⸗Erlenbach, Nieder⸗Eschbach, Harheim, Massenheim, Dortelweil; Gebb in Klein-Karben: Klein-Karben, Groß-Karben, Okarben, Kloppen⸗ auf die hierbei sü seim, Rendel, Büdesheim, Heldenbergen. In den Orten Friedberg, Fauerbach b. Fr., Ossenheim, Bruchenbrücken, Wickstadt, Bauernheim, ufik aufmerksam. 1 kieder⸗Florstadt, Ober-Florstadt, Staaden, Stammheim, Reichelsheim, Dorn⸗Assenheim, Weckesheim, Beienheim, Dorheim, Melbach, Soͤdel, e oölfersheim, Schwalheim, Rödgen, Wisselsheim, Steinfurth, Nieder⸗Mörlen, Ober⸗ Mörlen, Bad-Nauheim, Ockstadt, Ober-Rosbach, Nieder— Gasthaus zur Line Nosbach, Ober⸗Wöllstadt, Nieder⸗Wöllstadt sind die betreffenden Functionen dem Großherzoglichen Kreisthierarzt Herrn Dr. Gebb vorbehalten 1 orden. Bemerkt wird besonders, daß jeder der vorgenannten Thierärzte in dem ganzen Geltungsbereiche das Reglement vom 30. Juni laufenden ahres zu functioniren berechtigt, daß er aber zur schleunigsten Vornahme der erforderlichen Handlungen innerhalb seines Bezirks verpflichtet ist. Friedberg, den 13. August 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 2 — Georg Gif selbstgebauten Mun vohl en gros ab aß len. . J. C. Guth 4 Ju. — betreffend: Ausführung des Reglements zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Friedberg den 13. August 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die vorstehend abgedruckte Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen lassen. Genaue Ueberwachung der Handhabung des Reglements in allen seinen Theilen empfehlen wir Ihnen eindringlichst. N 26800 Dr. Braden. ehen— 95 5 Räherts zu erfragen Deutsches Reich. der Gewährung und Versagung von Ausnahme- liche Familie wohnte vollzählig den Feierlich⸗ Gteorg Hana Darmstadt. Dem ersten Assistenzarzte bei tarifen und der Abänderungen des Polizei⸗Be⸗ keiten bei und wurde mit Begeisterung begrüßt. , der Landesirrenanstalt Dr. Werle in Heppenheim kriebsreglements. Der Geschäftsbereich der Be⸗ Schweiz. Bern. Der Bundesrath er⸗ 1 8 a 1275 vurde der Charakter als Medizinalrath verliehen, zirkseisenbahnräthe entspricht dem des jetzigen klarte von den 57507 für Revision des Bank⸗ derne der prov. Assistenzarzt Dr. Wittich aus Holz⸗ Verkehrsausschusses bei den sogenannten Districts⸗notenartikels der Bundesverfassung eingelangten Wich, Bere kausen zum zweiten Assistenzarzte bei der Landes⸗ Conferenzen. Landes⸗Eisenbahnrath und Be⸗ Unterschriften 52588 gültig, 3695 ungültig und r in Zahlunz 4 Irrenanstalt ernannt und der Landgerichtsrath zirks⸗Bauräthe treten mindestens vierteljährlich 224 zweifelhaft und berief eine Bundesversamm⸗ —— Baeber in. Mainz auf Nachsuchen entlassen. zusammen. lung auf den 13. September zur Vornahme n Hafer Berlin. Minister Maybach bereitet eine Ausland. einer Volksabstimmung über die Revision der Eisenbahnvorlage vor, deren Entwurf das„Tage⸗ Oesterreich-Ungarn. Wien. Die„Agen⸗ Verfassung ein. b g Hofdachdekermeng Katt“ publicirt: Es werden ein Landeseisenbahn- tur Stefani“ meldet, in der Donaufrage bestehe Frankreich. Paris, 15. Aug. General eh. ath als Beirath der Centralverwaltung der[gegenwärtig nur noch eine Differenz über die Grévy, Bruder des Präsidenten der Republik, Id Shlih⸗ Staatsbahnen und Bezirkseisenbahnräthe als] Zulassung Bulgariens zur Commission. Der wurde zum Senator gewählt.— Heute wurde U ö Beirath der Staatsbahndirektionen eingesetzt. russische Delegirte wünsche den bulgarischen De- in Notre Dame eine Seelenmesse für Napoleon J. fiche, sowle veißt u“ Der Landeseisenbahnrath geht aus Wahlen der legirten direct durch die Commission einzuladen, gelesen. Es fand hierbei eine Manifestation fil*. 9 schönster Auswahl zune Sezirkseisenbahnräthe hervor; die Bezirkseisen⸗ der türkische Delegirte dagegen wünsche, daß die statt, welche zu einigen Verhaftungen Veranlass⸗ K. Fritdtich gahnräthe ihrerseits werden von den Provinzial- Einladung durch die Vermittelung der Pforte ung gab.— Der„Siedcle“ sagt bei einer Be⸗ LMusschüssen, nach Anhörung der kaufmännischen ergehen solle. Gegen die Präsidentschaft Oester⸗ sprechung der Commentare der ausländischen ind landwirthschaftlichen Corporationen, aus reichs in der Donaucommission habe kein Cabinet Blaͤtter über eine kriegerische Rede Gambetta's en Vertretern von Handel, Industrie, Land— Einwand erhoben. 3 2 in Cherbourg: Frankreich will den Frieden. Wir und Forstwirthschaft auf die Dauer von drei— Der Oberst im österreichischen General⸗ sind überzeugt, Gambetta kennt zu genau die Gefühle Fahren gewählt. Auch die staͤdtischen Behörden sstab, Prinz Alois von Liechtenstein, Militär- des Landes, um sich in eine unbesonnene Politik ein⸗ non Berlin und Frankfurt a. M. entsenden je bevollmächtigter in Berlin, wird zur Uebernahme zulassen, deren einziger Vertreter er sein würde. enen Vertreter. Den Vorsitzenden ernennt der des Commandos eines Cavalerie-Regiments zu—— 17. Aug. Bei den Bureauxwahlen der Frbeitsminister. Der Landes-Eisenbahnrath rückberufen und durch den Hauptmann Baron Generalrathe siegten die Republikaner bis jetzt wird aus denselben wirthschaftlichen Interessenten Steininger, Personaladjutant des Baron Mondel, in 14 Generalräthen. Bei Eröffnung der Sitz⸗ 1 jergestalt gewählt, daß je ein Mitglied auf ersetzt werden. Gleichzeitig avancirt Hauptmann ungen constatirten die Minister, von denen sieben gerlin, Frankfurt a. M. und die Regierungs— Steininger zum Major. Auch Baron Bechtolds⸗ zugleich Mitglieder und Vorsitzende in General⸗ bezirke Kassel und Wiesbaden, je zwei Mit⸗ heim soll aus gleicher Stellung von Petersburg rathen sind, die Entwickelung des Wohlstandes llleder auf Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, zum Truppendienst zurückberufen werden. 8 in Frankreich und hoben hervor, daß der Frieden Irandenburg, Posen, Schleswig⸗ Holstein, Belgien. Brüssel, 16. Aug. 3 Fest⸗ nach Innen wie nach Außen gesichert sei. Die Sachsen und Hannover, je drei Mitglieder auf lichkeiten verliefen in großartigster Weise. In letzten Wahlen hätten jene Politik geweiht, welche Schlesien, Westphalen und die Rheinlande ent⸗ der Kammersitzung, welche die Fahren Con⸗ entschlossen sei, von Allen gleichmäßig die Unter jnllen. Ferner delegiren beide Häuser des Land- greßmitglieder abhielten, antwortete Leclerc auf werfung unter die Gesetze zu verlangen. ugs je drei Mitglieder nebst Stellvertretern in die Anrede des Senatspräsidenten und der König Großbritannien. London. Aus Kandahar 7 ben Landeseisenbahnrath, dem außerdem je ein auf die Adressen der beiden Kammern, der wird unterm 11. August gemeldet: Der Feind Sommissaͤr des Arbeits-, Landwirthschafts-, und Provinzial- und Communal⸗Räthe. Letzterer errichtet Belagerungswerke. Wie es heißt, sind ein ftinanz⸗Ministeriums, sowie ein vom König er⸗ erklärte gegenüber den Mitgliedern der alten oder zwei britische Offiziere Gefangene Ajub Khans. vannter Vorsitzender nebst Stellvertreter ange— provisorischen Regierung: es fei dies ihr Fest 885 15. Aug. Laut Weldins 1 hören. Der Landes⸗Eisenbahnrath ernennt zur und dankte den Großmächten als Garanten der wurde gestern das britische Lager bei dachamadan Vorbereitung seiner Geschäfte einen Ausschuß. belgischen Neutralität. Er schloß mit den don einer starken Abtheilung N ange⸗ Reben dem Initiativrecht des Landes⸗Eisenbahn⸗ Worten:„Mein einziger Ehrgeiz ist es meinem griffen! letztere wurden aber 9 gebchernze Vaths zu Autraͤgen ist derselbe von der Staats⸗ Vaterlande zu dienen, da ich es aus ganzem und zwei Meilen weit verfolgt. Der britische negiexung zu hoͤren, bezüglich der Normaltarife, Herzen und von ganzer Seele liebe.“ Die könig⸗ Verlust belief sich auf 80 Todte. ee mage be, 0 — — 16. Aug. Unterhaus. In Erwiederung auf eine Anfrage Cowen's erklärt Staatssecretär Hartington; was immer für ein Einverständniß zwischen Abdurrahman und Ajub bestanden haben möge, so glaube er doch, daß jetzt kein solches bestehe, da deren Interessen einander widerstreiten. —„Daily News“ erfährt, daß vor ge⸗ raumer Zeit große Quantitäten von Druckschriften, dazu bestimmt, die indischen Muselmanen gegen die britische Regierung aufzuhetzen, von Konstanti⸗ nopel nach Italien gesandt seien. Die Aufmerk⸗ samkeit der britischen Regierung sei auf Umstaͤnde gelenkt worden, welche andeuteten, daß diese Schriften mit Wissen der Pforte abgefaßt seien. Rußland. Petersburg. Eine von dem Journal„Bereg“ gerüchtweise mitgetheilte Nach⸗ richt, daß die dritte Abtheilung der Kanzlei des Kaisers dem Ministerium des Innern einverleibt werden solle, dessen Leitung Loris-Melikoff über⸗ nehmen würde, während der bisherige Minister des Innern, Makoff, zum Minister der Posten und Telegraphen ernannt werden solle, wird von gutunterrichteter Seite mit dem Bemerken bestätigt, daß diese Personalveränderungen schon demnächst bevorständen. — Die„Agence russe“ weist das von der Wiener„N. Fr. Pr.“ gebrachte Gerücht, Ruß— land werde die Ausführung der Entscheidung der Berliner Conferenz übernehmen und hierzu bei Bender 45,000 Mann zusammenziehen, als gänz— lich unbegründet zurück. Gerüchte dieser Art sollen nur Mißtrauen gegen Rußland erregen, welches so wenig wie irgend eine andere Macht daran denke, sich von der gemeinsamen Action zu trennen. Aus Stadt und Land. S. Frledberg, 17. Aug. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes theilte zunächst der Bürgermeister mit, daß bezüglich der Aus⸗ führung des Gesetzes über Schutz der in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren Medieinalrath Dr. Lorenz sich erboten habe, die Ueberwachung dieser Kinder frei— willig und unentgeltlich zu übernehmen, welches Anerbieten sestens des Gemeinderathes angenommen wurde. Der Bürgermeister machte sodann Mittheilung über das Re— sultat der Zählung der in hiesiger Gemarkung erfrorenen und gesund gebliebenen Bäume. Darnach sind im Ganzen 7280 Bäume erfroren und zwar 1674 Aepfelbäume, 36 Birnbäume, 5503 Zwetschenbäume, 2 Nußbäume und 65 Bäume sonstiger Obstsorten. Gesund sind geblieben 16,524 Bäume, und zwar 11,196 Aepfelbäume, 635 Birn⸗ bäume, 4258 Zwetschenbäume, 18 Nußbäume, 25 Kirsch— bäume und 392 Bäume sonstiger Obstsorten. Unter den gesund gebliebenen Aepfelbäumen befinden sich 7123 Stämmchen unter 10 Jahren, darunter auch die in den Obstbaumschulen stehenden.— Dem Heinr. Schmidt II. soll auf sein Ansuchen ein an seinen Hinterbau stoßendes Stückchen städtischen Geländes käuflich abgetreten werden. Das Gesuch des G. H. Freundlieb an seinem Garten vor dem Fauerbacher Thor den Chausseegraben über— brücken zu dürfen zur Ueberfahrt auf einen anzulegenden Lagerplatz wurde gegen einen auszustellenden Revers ge— nehmigt. Ein Baugesuch des K. Bendheim soll zur Ver— vollständigung des Bauplans zurückgegeben und an die Genehmigung die Bedingung geknüpft werden, daß die Baulinie eingehalten wird. Einige Fristgesuche wurden erledigt. Auf eine dem Bürgermeister mündlich gemachte Mittheilung des Königl. Eisenbahnbaumeisters Francke, bezüglich Ableitung des Regenwassers von der östlichen Seite der Eisenbahn nächst dem kleinen Viaduet nach der Fauerbacher Straße, erklärte sich der Gemeinderath dahin, daß die Ausführung dieses Wasserabflusses ledig— lich Sache der Eisenbahnbaubehörde sei, die Stadt zu den betr. Herstellungen und deren Kosten nicht heran— gezogen werden konne und die Ausführung so zu ge schehen habe, daß weder die Chaussee, noch die daran grenzenden Grundeigenthümer durch das Wasser Nach— theil erleiden, was am Besten durch Benutzung des unter der Fauerbacher Straße durchgehenden Canals und Weiter⸗ führung des Wassers entlang der sog. Langgasse nach der Usa geschehen könnte. Die von dem Stadtbaumeister aufgestellte Berechnung der Kosten, welche für die Terrain erwerbung und Planirung der projeetirten neuen Straße nächst der Eisenbahn erforderlich sind, wurde vorgelegt und an die Baucommission zur demnächstigen Bericht⸗ erstattung verwiesen. v. Friedberg. Die in Nr. 96 des Anzeigers ent— haltene Correspondenz über die projeetirte Anlage einer neuen Straße beruht zum großen Theil auf irrigen Voraus setzungen und Angaben. Vor Allem ist zu bestreiten, daß dadurch eine schwere Belastung der Stadt entsteht, da die Kosten für Erwerb und Planirung des. Terrains für die zunächst zu eröffnende Straße sich angestellter Berech⸗ nung nach auf böchstens 10— 11,000 M. belaufen, selbst wenn die jetzt geforderten Preise bezahlt werden müßten. Wenn dieser Betrag durch Ausgabe städtischer Obli⸗ gationen gedeckt wird, hätte die Stadt eine jährliche Verzinsung von 450— 500 M. aufzubringen; ob diese Summe im Hinblick auf die durchaus im Interesse der Stadt und ihrer Bewohner liegende Stadterweiterung zu groß ist, überlassen wir der öffentlichen Beurtheilung. Die von der Baucommission vorgeschlagene Straße ist eine im Stadtplan eingezeichnete und von dem Ministerium genehmigte, kann also nicht durch ein beliebiges anderes Project ersetzt werden. Daß bei Eröffnung neuer Straßen man darauf hält, zunächst so nahe als thunlich an die hier einmündende Eisenbahnen zu bauen, wird wohl ohne Weiteres als das Richtige bezeichnet werden können. Die Behauptung, daß gegenwärtig viele Wohnungen leer stehen, möchte schwerlich richtig sein, dagegen ist es That⸗ sache, daß in den letzten Jahren Familien ihre Absicht hierherzuziehen aufgegeben haben und andere von hier weggezogen sind, weil sie keine passenden Wohnungen erhalten konnten. Einzelne Wohnungen werden immer leer stehen und ist dieses in den größeren Städten weit mehr der Fall als hier, wo namentlich an kleineren Wohnungen thatsächlich Mangel ist. Daß die zeitweise hier leerstehenden Wohnungen gerade diejenigen sind, welche Fremde verlocken könnten, hierherzuziehen, wird kein Kenner der hiesigen Verhältnisse behaupten. Daß durch die Eröffnung des Alzeyer Seminars weitere Wohn⸗ ungen zur Verfügung kommen, ist doch nur insoweit richtig, als es sich um durch ie ganze Stadt zerstreute einzelne Zimmer handelt, welche die Hausbesitzer seither unter eigener Beschränkung zu Miethzwecken frei machten. Wie man die Stundungen von Schulgeldern und Ab— gaben, die überall vorkommen und die endliche Beseitig⸗ ung der ekelhaften Winkelabtritte als Grund gegen die Anlage einer neuen Straße geltend machen kann, ist uns schwer begreiflich; letzteres trifft mit einer einmaligen Ausgabe nur Einzelne und zur Beruhigung ängstlicher Gemüther können wir zufügen, daß die städtischen Ab⸗ gaben im Ganzen recht gut eingehen und voraussichtlich eine wesentliche Erhöhung der Communalsteuer nicht so⸗ bald erforderlich werden wird. Wenn man sieht, was andere Städte, z. B. Gießen, Darmstadt u. s. w., für den Durchbruch alter Stadttheile, die Eröffnung neuer Straßen, für öffentliche Anlagen, Wasserleitungen u. s. w. aufgeboten haben und wie wenig hierin bis jetzt in unserer Stadt geschehen ist, so muß man gewiß bedauern, wenn die schon länger als zwanzig Jahre ventilirte Stadt⸗ erweiterungsfrage abermals auf's Ungewisse verschoben würde. Wenn vor einem Jahrzehnt eine geeignete Straße eröffnet worden wäre, würden gewiß die meisten Häuser, welche an den Frankfurter und Fauerbacher Chausseen oder sonst zerstreut gebaut wurden, an diese Straße ge⸗ baut und damit der Anfang eines neuen gesunden Stadt— theiles in der für unsere Stadt einzig nöthigen Richtung gemacht worden sein. Das Wohl unserer Stadt wird durch Unternehmungen, welche die Herbeiziehung wohl— habender Fremden, Werthsteigerung des Grundeigenthums, Vermehrung der Frequenz und damit Erhöhung der Steuerkraft der Bewohner bezwecken, jedenfalls mehr gefördert werden, als durch ängstliche und kleinliche Scheu vor allen Ausgaben. Im Angesicht der demnäch⸗ stigen Einführung einer zweiten Eisenbahn halten wir es daher für eine unaufschiebliche Pflicht der Stadtvertretung, die berührte Frage endlich, unbeirrt durch grundlose Bedenken und Einwendungen, zur Lösung zu bringen. Wir sind keine Freunde künstlich gemachter Entwickelungen; um eine solche handelt es sich aber hier nicht, sondern um eine längst als nothwendig anerkannte Anlage, welche die Bauthätigkeit unserer Stadt in eine bestimmte und zweckmäßige Richtung leitet und deren Erfolg uns nicht zweifelhaft ist. Allerlei. E. Windecken, 13. August. Die in der ganzen Wetterau bekannte und hochangesehene Familie Ströbel wurde von zwei schweren Unglücksfällen betroffen. Der in Vilbel wohnende, schon seit einiger Zeit an Geistesstörung leidende, in Folge dessen auch aus dem Geschäft ausge tretene W. Ströbel suchte am Sonntag Abend den Tod in der Nidda. Derselbe wurde zwar noch lebend aus dem Wasser gebracht, verstarb jedoch alsbald. Sodann brannte in verflossener Nacht die an der Nidder gelegene Ströbel'sche Kunstmühle, welche erst seit dem 1. April d. J. wieder, mit einem völlig neuen Mühlwerk versehen, im Betrieb war, bis auf den Grund nieder. Die Thätig⸗ keit der Feuerwehren konnte sich nur auf den Schuß der nächstgelegenen Gebäude beschränken. Trotz alledem muß doch eins derselben, das sogen. alte Schulhaus, Feuer gefangen haben. Heute Mittag brach in demselben nach⸗ träglich Feuer aus, welches das Gebäude ebenfalls voll⸗ ständig zerstörte. Frankfurt. In voriger Woche brachten auch wir die etwas mysteriöse Notiz von einem Mädchen, das ver— mißt wurde. Zwei Herren hätten es in einer Wohnung am Paulsplatze aufgesucht, es veranlaßt mitzugehen, um ihm eine wichtige Mittheilung machen zu können, und es sei nicht wiedergekehrt. Damit sich Niemand allerlei grausige Gedanken mache, theilt nun die„D. Reichsp.“ mit, daß dies Mädchen einfach nach dem Willen seiner auswärts wohnenden Eltern abgeholt worden ist, um aus gewissen Verbindungen gelöst und vom Wege des Lasters zur Ehrbarkeit zurückgebracht zu werden. Sie ward einem Magdalenen-Asyl übergeben. Frankfurt, 16. Aug. Nach einem heute Morgen auf dem Coneursgericht eingetroffenen Telegramm sind die Gebrüder Sachs in St. Jago in Chili verhaftet worden. Rödelheim, 16. Aug. Gestern verstarb der schon mehrmals todtgesagte älteste Israelit dahier, bekannt unter dem Namen„Schlawitzer“; derselbe bezog 62 Jahre lang die Messen und Märkte in der Umgegend. Er ward vor 10 Jahren blind und von seiner Tochter treu bis ans Ende gepflegt. Wer von den im Mannesalter stehenden Bewohnern der Wetterau erinnert sich nicht noch des köst⸗ lichen Originals mit seinem„Schneckeregegg! Glatteis! Glatteis! Es geht alles schleifen!“? Was soll aus meinem Buben werden? (Eine Bauernbetrachtung.) (Schluß.) „Doch ich vergesse fast die Hauptsache für mich heute über Eurem Jörg und nun führt mich in den Stall, weil ich bald heim sollte“, ent⸗ gegnete F., als er auf seine Uhr geschaut hatte. Man ging eiligst dem Stalle zu und„hier“, begann der Joͤrgenbauer,„steht das Kalb.“ F., sich im Stalle selbst etwas umsehend und mit einem Kennerblick das sämmtliche Vieh über— schauend, erwiederte,„so das ist es und was soll es kosten?“„Achtzig Mark“, rief der Bauer„und wenn ich wirklich das Geld nich so nothwendig brauchte, käme es gar nicht auß meinem Stalle.“„Nun“, sagte F.,„bevor i einschlage, sagt mir zuvor, ob seine Muttef eine gute Milchkuh ist und aus welchem Stalle sein Vater ist?“ Fragen beantwortet hatte, entgegnete F., die Hand zum Einschlagen reichend„das Kalb ift verkauft, hier das nöthige Draufgeld und morgen lasse ich das Kalb holen und schicke daß Geld!“ Der Bauer schlug ein,„aber jeh b'hüt Euch Gott, denn ich muß jetzt eilen, noch rechtzeitig heim zu kommen, sonst gibt's eine Geschäftsstockung und das ist für Herrschaften und Dienstboten nicht gut.“„Leben Sie wohl“, rief der Bauer F. nach,„und wenn Sie er— lauben, so besuche ich Sie bald, denn noch Allerlei hätte ich mit Ihnen zu reden.“„Schon gut, immer willkommen“, rief F. noch aus der Ferne zu und der Bauer schloß seinen Stall, ging in seine Stube, erzählte seinem Weibe, das indessen heimgekommen war, sowohl von seinem Verkauf, und daß der Herr nicht ge— handelt habe, als auch von seinem Zwiegespräch mit dem Herrn wegen des Joͤrgs. Liese, so hieß die Ehefrau, freute sich sichtlich über des F. Lobrede auf den Bauernstand und sagke: „Nun Peter“, denn so hieß der Joͤrgenbauer, „ietzt ist mir und hoffentlich auch Dir ein Stein vom Herzen gehoben, der schon längst gedrüc hat, und wir wollen den Jorg dem Bauern, stand widmen, für den ich von jeher trotz allet Arbeit und Sorgen doch stets eine besonden Vorliebe gehegt habe und ich denke, daß auch Jörg selbst damit einverstanden sein werde, aber wie F. rieth, und wenn es auch Geld kostet, nur ein solcher Bauer soll er werden.“ Peter nickte beifällig seiner Liese zu, diese verließ dit Stube und Peter zündete seine Pfeife an, setzte sich in den Lehnstuhl und dachte weniger über seineg Verkauf, als über F. nach, theils, was er voß der Landwirthschaft gesprochen hatte, theils un besonders, daß er nicht gehandelt, sondern nit nach den Eltern gefragt und auf seine Antwo sogleich die Hand zum Einschlagen geboten hallt, „Da muß etwas Besonderes dahinter stecken“ meinte Peter, aber er beruhigte sich bald, mehr er sich sagen konnte, ich habe die Wah heit gesprochen und F. wird mir schon einmal, wenn ich bei meinem Besuche ihn um das Ge⸗ heimniß frage, solches mittheilen. Möge daß Kalb in seinem Stalle gut gedeihen und er a Peter erfahren, daß er zwar nicht so viel al er versteht, aber doch eine ehrliche Hauß ist, und was er nicht weiß, soll sein Sohn leren, und wenn derselbe einmal wie F. über Lande wirthschaft reden, oder wie er wirthschaftel könnte, ach! wenn seine Eltern dies noch er; lebten, was wäre das für eine Freude, und schon Luftschlösser sich erheben sehend, wurd! Peter plötzlich aus seinen Träumen durch dei Ruf eines Kindes aufgeschreckt, das in die Stube hereinrief:„Vater, sollst hinauskommen es 10 ein Mann da und geht schon dem Stalle zu“ Nachdem der Bauer diese Peter erhob sich plötzlich und eilte in den Stal. wo jener Mann schon stund und das Kalb za sehen begehrte.„Hier steht es“, erwiederte dei Joörgenbauer, nachdem er den Fremden zuvot freundlich begrüßt hatte,„allein es ist kaum vor einer Stunde verkauft worden und so thul a1 d. es e Dun unt, J dvi ppllschh, ö eiuer Kol Feb hach wisse Jen Baue Jaß, als In Lösun gieser ihf Farum ei Hersprech ein wah mehr un des Mer gem in dem wirthsch wäre, suchen, einem 1 komm zu seil Hachzu so wil rieth, achten Bauer feht, 22 5 Vartial 8 171 Iuhabe daß der Jemein Verzins 2 stung) dg u Haupsache und nun führt 1 beim solle, 4 ark, rief de. das Geld nt es gar nicht al gte ö., bevor ob seine Mutt⸗ us welchem Stal der Bauer die engegler 3. nd.„das Kalb! e Draufgeld u olen und schicke L g ein,„aber 1 muß jetzt eilen, au, sonst gibt's el ist für Herrschafß „Leben Sie wohl und wenn Sie g bald, denn nut zu reden.“„Shun ef F. noch aus her chloß seine El, hlte seinen Babe, war, sopoßl von der Herr nicht 9e. einem Zwicgespräch Jörgs. Liese,. sichtlich über di mand und Ju b der Jötgenban auch Dir ein S0. con längst galt Jörg dem Brulh mien darf!“„Achtzig Mark verlangte ich und per Stück 1— 8 Pf., Tauben das Paar 65— 75 Pf., 1 von jeher tro 1 stets eine besade ich denke, duß an den sein werde, 0 b auch Geld 10 er werden.“ e u, diese verließ! ge Pfeife al, schte 0 weniger üher fel en halte ute handelt, Familienkalendec 50 Pf, ist und von allen Lahrer Bote mit Prämie 40 bleibt: schüd lichen Reichsbote, f 40„ ö Substanzen] Landkalender 20. 8 4 e N 1 durchschossen 25 5 V Zu haben iaallen Colonial- u. 9 zu haben bei Carl Einder nagel Hateriswaaken-Handlungen. mir leid, wenn Ihr den Weg hierher ver- Friedberg, 18. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per blich gemacht hattet.“„Was, verkauft und ge hoch“, fragte der Fremde,„wenn man es Gießen, 17. August. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 86—90 Pf., Eier 1 St. 5—6 Pf., 2 St. 11 Pf., Käse 5 zu handeln, wurde mir auch so viel zu- Hühner ver Stück M. 0.70 1.20, Hahnen per Stück 1 gsagt“, erwiederte der Bauer.„Nun, das ist N: 0.60—1., Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsen⸗ 1 al komme ich zeitiger.“„B'hüt Sie Gott“, M. 5.50—6., Zwiebeln per Gtr. M. 8—8.50. kostete der Centner Weizen M. 10.68, Korn M. 9.33, ozu ihn die Aeußerung des Fremden um so Frankfurt, 16. Aug. Viehmarkt. Angetrieben waren ehr veranlaßt hatte. Er sann und sann und 330 Ochsen, 300 Kühe, 280 Kälber und 300 Hämmel. eil er zu keinem Resultat kam, erhob er sich Ochsen 1. Qual. M. 68.—69., 2. Qual. M. 64.—66 . 5.. 57.. 2 5 ltig, was den einen bewog, auf meinen Preis Kälber je nach Qual. M. 40.— 55., Hämmel 1. Qual. ünde hatt i Prei a Frankfurt, 16. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 ründe hatte, diesen Preis nicht bezahlen zu M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Jas Kalb nicht so viel werth gewesen wäre, do. 1.(Berl. Marke) M. 27.50, do. 2.(Berl. Marke) sätte F. es auch nicht bezahlt.“ Doch wurde M. 22.50, Weizen, esfectiv bestger at Bahnhof hier user Bauer auf's Neue in seinem Vorsatz be- M. 28.50 ab unserer Tumgezend N. 29,50 24. do. 5 5. 1 5 fremder, je nach Qual. M. 23.50—24., Roggen je nach färkt, Jorg einen auch theoretisch gebildeten Qual, M. 19.45, Gerste W. 47.5 185, Hofer andwirth werden zu lassen und Einsender M. 14.— 45.50, Kohlsamen M. 27.25, Erbsen M. 19.27. pünscht, wie der Jörgenbauer möchten noch viele Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise ver— iner Kollegen es mit ihren Söhnen auf den. b f. 8 5„ stehe mmtli r 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. erbst halten! Denjenigen Lesern aber, 1. 5 soch wissen möchten, warum unsere Rede auf D. Frankfurt a. M., 17. Aug. Gegen gestern ist heute N 8; 5 14 5 j Fe 7 0 en Bauernstand so schloß, diene zur Nachricht, in der Tendenzentwicklung eine wesentliche Wandlung ein— s so schloß, 5 hricht, getreten. Zuvörderst war es das Gerücht, daß die aß, als unser Vauer später F. besucht und ihn Reichsbank ihren Discontosatz erhöhen werde, welches zu in Lösung des Räthsels gebeten hatte, zählte Realisationen veranlaßte, die durch Verkäufe der Contre⸗ leser ihm seine Gründe der Reihe nach auf, mine noch vermehrt wurden, da dieselbe die heute weniger rum er von dem Kalbe ei te Milchkuh zuversichtliche Stimmung zu einem Vorstoß glaubte be⸗ arum er sich vo u 0 nutzen zu sollen. Außerdem trug aber die nicht allein erspreche und Peter, der auch 74 Kenner zu hier, sondern auch an allen anderen Plätzen herrschende kin wähnte, mußte sich sagen, F. weiß noch Geschaftsstille dazu bei, das Niveu der Course berab⸗ hehr und man ist in neuerer Zeit in Erkennung zudrücken und der Tendenz ein mattes Gepräge zu geben. des Merkmals dieser Qualität Kühe viel weiter Creditactien, gestern Abend 2975/, bewegten sich zwischen b 18 sei Zeit, und so wird es 237¼½—2355/ und 236, Staatsbahnactien, gestern Abend sekommen, als zu seiner Zeit, und o wi 241½, zwischen 240/ und 240½. Lombarden notirten in dem vielen Anderen auch sein, das zur Land- 69 ⅛. Oesterr. Bahnen blieben im Ganzen fest. Nord⸗ virthschaft gehört, und wenn ich nicht zu alt 15 4 dag höher. 5 osre 3 f S„loxen 1½ fl. eutsche Bahnen waren in guter Haltung. päre, mochte ich selbst noch solche Schulen 5 Thüringer, anfangs matt, schließlich besser. Bergisch⸗ suchen, wo man so Vieles lernen kann, das Märkische waren belebt. Hess. Ludwigsbahn etwas matter. einem bei der Landwirthschaft so gut zu statten Von ausländ. Fonds sind österr. Renten gut behauptet. kömmt und dann wäre es erst eine Lust, Bauer Ungar. Goldrente, anfänglich schwächer, konnten sich gegen sein, aber weil ich es nicht mehr kann noch Schluß wieder bessern. Banken still. Meininger-Disconto⸗ *.; ö lt 9 Commandit und Darmstädter matter. Deutsche Effecten⸗ zachzuholen vermag mit meinem alten opfe, bank und Oesterr. Ungarische Bank fest. Von amerikanischen o will ich wenigstens befolgen, was mir F. Prioritäten Oregon und Chicago, Milwaukee und St. Paul, . ie ich di in⸗ sowi fie anziehend. Lothringer Eisenwerk und wie ich dies und jenes anders ein- sowie Southern Paeifie anziehend. Lothringer Eisenwerke sieth, 5 0 Von Wechsel Holland und London billiger, f usse M zra s. in sehr fest. lichten e aber Jörg sol, um so mehr ein andere Devisen unverändert. Privatdisconto 2/8 8/0%. auer werden, daß man vor ihm den Hut ab⸗ feht, wie ich vor F. Au Mu aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. l Handel und Verkehr. Getraut: n M. 23.50. 2. Juli. Heinrich Walz, Schuhmacher und Karoline, geb. Keller, Wittwe des Taglöhners Michael Joseph Ehrhardt. Friedberg, 17. Aug. Fruchtbericht. Weize 50 born M. 17., Gerste M. 17., Hafer M. 15. Alle Preise serstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. 2 gleich einzuschlagen, und was der andere für M. 58.—60., 2. Qual. M. 40.—50. 1 Geboren: 8. Juni. Dem Handarbeiter Jacob Brack eine Tochter. 6. Juli. Dem Instrumentenmacher Carl Glück ein Sohn. 9. Juli. Eine uneheliche Tochter. 1. Juli. Ein unehelicher Sohn. 3. Juli. Dem Handarbeiter Jacob Günther eine Tochter. 5. Juli. Eine uneheliche Tochter. f g g 2 fleisch 68 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., 16. Juli. Dem Lackirer Wi W̃ a 11 5 55 1 6 an dere Saee 40—.50 Pf., Hammelfteisch 65— 70 Pf., 17. Jul. Dem Gaber Abrahen A. jeu, 5 chweinefleisch 64— 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 20. Juli. Dem Schuhmacher Christoph Ludwig Kuh eine Tochter. gef der Bauer nach und begab sich wieder in Grünberg, 14. Aug. Auf heutigem Wochenmarkt 21. Juli. Dem Schuhmacher Dietrich Fechbeutel eine Tochter. ine Stube, um seine Betrachtun 25 0.. chtung fortzusetzen, Gerste M. 8.9, Hafer M. 8.20, Samen M. 12.52. 25. Jull. Dem Schuhmacher Johannes Rausch ein Sohn. 3. Aug. Dem Schneider Johannes Metz ein Sohn. 7. Aug. Dem Steueraufseher Fink eine Tochter. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Fleischgewicht: 11. Aug. Dem Handarbeiter Christoph Martin Muth eine Tochter. nell und sagte,„es ist mir eigentlich gleich- Kühe 1. Qual. M. 58.— 60., 2. Qual. M. 45.— 50., 11. Aug. Dem Schneider Conrad Rampe elne Tochter. Gestorben: . Juni. Johannette Arnstein, Ehefrau des Fellhändlers Meyer Arnstein, 38 Jahre alt. 5 9 95 2.5 M. bnnen, ich bin jedenfalls zufrieden und wenn Nr. 5 M. 23., Roggenmehl /i(Berl. Marke) M. 28.50.—29., 25. Juni. Juliane Morschel, Tochter des verstorbenen Maurers Jacob Morschel, 25 Jahre alt. 14. Juli. Valentin Gräber, Kreisamtsdiener, 58 Jahre alt. 14. Juli. Wilhelmine Manns, geb. Lipsius, Wittwe des Pfarrers Heinrich Wilhelm Manns aus Steinau, 69 Jahre alt. 16. Juli. Mina Reuß, Töchterchen des Metzgers Wil⸗ helm Reuß I., 8 Monate alt. 18. Juli. Heinrich Gerster, Hofmaurer, 44 Jahre alt. 19. Juli. Ein todtgeborenes Söhnchen des Kaufmanns C. Th. Kranz. 21. Juli. Lorenz Scheuring von Assenheim, 39 Jahre alt. 21. Juli. Ein uneheliches Töchterchen, 10 Tage alt. 2. Aug. Siegfried Hammel, Söhnchen des Abraham Hammel, 15 Tage alt. 3. Aug. Anna Maria Wilhelm, Töchterchen des Schrift⸗ setzers Karl Wilhelm, 5 Monate alt. Geld⸗Cours. Frankfurt am 17. August 1880. 20 Frankenstücke.. M. 16 19—23 do. in ½% f,„e, e e Englische Sovereignssss.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„„ l 20 Ducaten. 1„ 9 58—63 al maro„ 9 58—63 Dollars in Gold.„ 421—24 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 6¼ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend„0 „ Dutzend 1 Die Expedition des Anzeigers. Obligations⸗Verloosung Für Dreschmaschinen-Besitzer. n eee fk e Numer eld f 100. Oleonaphta e Bartial⸗Obligationen i 17 8 ü d was dem 25 4 N 11 Park 43 Pf, zuck ahrbar gew ee eilt russisches Mineral-Schmieröl, Frhaber derselben mit dem Anfügen mitgetheilt wird, f saß der Betrag bis zum 1. September l. J. bei hiesiger empfiehlt als bestes und billigstes Oel zum Schmieren bfemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da eine weitere] von Locomobilen, Dreschmaschinen ze. 3 1 5 1 an nicht mehr stattfindet. Friedber 8 2 Georg Groß. Ferner wird bemerkt, daß gegen Rückgabe des Talons 2410 lende I weiss wäsche ohne.(AH. 4942.) Nummer 13 weitere e id unterzeichneter 3 a 4 . e noch in Empfang zu nehmen sind.— 5 1 N 5 16. August 1880. b Das beste u. billigste /. Großherzogliche Bürgermeisterei Ossenheim. Mittel z. Paschen 1 und schnellen Maul. a9 1881 171 11 Kalender pro* 111 8 LFeinster Dorsch-Leberthran. Pisitenkarten 10 10 al fast geruch⸗ und geschmacklos in Flaschen 2 60 Pfennig, 3 2 10 0 0.. 110 M. 1070. F in. 8 Sorten, per—— 5 4 20 i i N lasche. in Lithographie: 15„— M. 1. 30. t. bill Derselbe eisenhaltig M 5 55 as 55. i b 5 e a Chamols⸗ Garten, fert selche 0 0 1. A. Eindecker, Hef bei mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit del u sehr billigen Preisen bei zudern asl % Corsetten 587 K. Friedrich. theurer. Carl Bindernag 5 1 Ein tüchtiger Branntweinbrenner gesucht. Näheres zu erfragen bei Martin Mondigler, Kupferschmied, 2715 Bahnhofstraße. 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Der lutherische Missionsverein für Oberhessen gedenkt D. v. Mittwoch den 25. August, von Morgens 10 Uhr an, sein Jahresfest zu Münzenberg zu feiern. 1 Festprediger: Pfarrer Kolbe aus Marburg und Pfarrer Faulhaber aus Stuttgart. 4 Alle Freunde der Mission werden zu recht zahlreichem Besuch des Festes hiermit freundlichst eingeladen. 2721 Sodann 2780 Sedanstag. Wer Bretzeln liefern oder auf der Seewiese beim Jugendfest Wirthschaft betreiben oder Etwas feil halte will, wolle sich baldigst melden. Wahl. Freiwillige Feuerwehr. III., Iv., v. und VI. Zug Freitag den 20. d. Mts., Abends 7 Uhr Ausrücken. Georg Hieronimus. Der Veteranen-& Militarverei zu Stammheim 2 . 770 5 1 2723 von J. ö 0 rei i en Vorzeigung ihrer Die verehrten Kurfremden haben Zum all freien Butritt geg zeigung ih feiert Sonntag den 22. August den 10 jährigen Jahrestag unauge Kurkarte. der Schlacht bei Gravelotte, wozu freundlichst einladen unter Weiteres besagen die Programme. 2717 Der Vorstan d. besond f 5 Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 10. J Zu dem Sonntag den 22. August stattfindenden. Auch findet bei dieser Gelegenheit Tanzbelustigung Positi 9 att. Karl Musch, Ludwigs-Ball 25 Seen laden ergebenst ein Zie enber* und d Salzhausen. Gebrũder Hich, 9 8 8. geosten ächter ö Der Krieger Verein von Langenhain und Ziegenberg 91 27²⁰0 Kurhauspächter. feiert nächsten Sonntag den 22. August bei mir das Gal 5 5 7 9 ger Erinnerung an die Schlacht bel 1 des r db 1 c J. 9 un ladet ler zu alle Kameraden freundlichst ein. Ebenso N= mache ich ein verehrtes Publikum auf die hierbei statt⸗ Frie erger ähmas hinen a er findende Harmonie⸗ und Tanzmusik aufmerksam. 7 von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, J. 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