0 U J. A. d. J. chung agel Samst tlich mean 9 erdemarkk⸗ Com inbee, n Comité: dinhiußer. duschen Vilfershan. bends 7 Uhr, soll liches Kränzchen ay zu die Mitglieder, schaft hiermit kigehe * irlte und des dabtl!“ ferent Herr Ph. i und Nachthelle u. mber 1880. e für Wölfershelm ther. 6... fo kelleg ck 20 Pf. Wilheln geh. hach, 7 Tramm vis. d. ui Wpüte e des „ 1880. f 0 1 U 5. .* 9 9 W 8 175 N Sam ag den 18. Dezember. N 150. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Naubeim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg 1 Die einspaltige Petitzeile wird bet Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — 4 4 Amtlicher Theil. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Verfugung vom 9. dieses Monats ad Nr. 25,942 dem Pferde— marktverein zu Darmstadt die Erlaubniß zu der mit dem nächstes Frühjahr stattfindenden Fohlen- und Pferdemarkt verbundenen Verloosung von Fohlen und Pferden ꝛc. unter der Bedingung ertheilt, daß höchstens 20,000 Loose 2 2 Mark ausgegeben und wenigstens 65% der Brutto— einnahme zum Ankauf von Gegenständen verwendet werden. Betreffend: Die Besichtigung der Feuerstätten für das Jahr 1881. Friedberg den 11. Dezember 1880. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. daß die Feuerstättenbesichtiger des Kreises beauftragt worden sind, die rubricirte Besichtigung alsbald spätestens bis 20. Februar 1881 in Ihren Händen sind, beauftragen wir Sie, die Dr. Braden. Indem wir Sie benachrichtigen, zu beginnen und so zu beschleunigen, daß die Protokolle letzteren längstens bis zum 1. März kommenden Jahres anher einzusenden. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Friedrich Gustav Adolph Braun aus Deutsch⸗Krone, Regierungsbezirk Marienwerder, Tobias Tappe aus Lüd enscheid, Regierungsbezirk Arnsberg. Meine Werkstätte Musikverein zu Friedberg. befindet sich von heute an Bahnhofstraße Nr. 534, im N Hause der Frau H. Jordis Wittwe und empfehle mich oncer in allen vorkommenden Arbeiten. Friedberg den 15. Dezember 1880. 4 Achtungsvoll Sonntag den 19. Dezember 1880, Abends 7 Uhr, im Saale des Hotel Trapp, Emil Heidt, unter gef. Mitwirkung Mechaniker. des Herrn J. Geissell aus Hanau und hiesiger Musikfreunde. NB. Schlosser-Arbeiten werden angenommen und bestens ausgeführt. 4212 P I„„ rogramm. 9 Marinirte Häringe, 40511. Im Sommer, Chor M. Hauptmann. 5. Arie aus Tanhäuser 4 N. Wagner. ö gesungen von Herrn Geissell. 2. Liedervortrag des Herrn Geissell. a. Im wunderschönen Monat Mai ö 6. Russische Sardinen, Frühzeitiger Frühling, Chor M. Hauptmann. liches iöhetzogthun He Buchhandlungen beziehen. 860. Zonghau Derlaß. der b. 5 10% Waltes, ichtchen pfiehlt lh. Berustk. täte bel ibi Balg ö sowie Militär⸗ und halbseidene Handschuhe 6 b. Aus meinen Thränen sprießen n 7. Elegie für Cello Ernst. Rollmöpse, e. Wenn ich in deine Augen sehe R. Schumann. 8. Warnung vor dem Rhein Hartung. Essig⸗ und Salzgurken d. Ich grolle nicht gesungen von Herrn Geissell. i Fr. Hi ittwe. 3. Trio für Klavler, Violine und Viola W. A. Mozart. 9. Im Osten geht die Sonne auf empfiehlt Fr. H lbrecht Wittwe— 4. Abendlied für Cello 4 R. Schumann. Chor N. Gade. Einzelkarten zu 1 Mark und Familienkarten zu 2 Mark sind Abends an der Kasse zu haben. Die Eintrittskarten vom vorigen Concert sind nur für diesen Abend gültig. 4230 Friedberger Möbel magazin Anis, Pottasche, Streuzucker, Citronat, Orangeat, gesiebte süsse und bittere Mandeln, feinsten ganzen u. gemahlenen Ceylonzimmt, feinste Amboina- von H. Binde wald Kaiserstraße, 2010 g g 1 gegenüber dem Rathhause, Nelken, auserlesene Cilronen, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster-Möbel in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Friedr. Streckfuß empfiehlt zu Weihnachts⸗Geschenken: Gebet⸗, Gesang⸗ und Bilderbücher, Cigarren-Etuis, Portemonnaies, Notizbücher, Brieftaschen, Damentaschen, Photographie-, Schreib- und Musikalbums, Schreib- und Musikmappen, Neressaires, Reißzeuge, Faber- und Rehbach-Etuis, Farbekasten, Papeterien, Bilder- und Modellirbogen, Ganz 8 empfehle ich: Modellmappen(Ofenbilder), Laubsägevorlagen ꝛc. in großer Aus wahl zu billigen aber von den einfachsten bis zu den elegantesten Einbänden in empfehlende Erinnerung Große Auswahl Bilderbücher, Gesangbücher, Geschaͤftsbüͤcher, Farbekasten, Schulkasten, Tinten— 8 Orangen, Ingber, neue Rosinen und Corinthen 3961 n frischer Waare bei 2 Wilhelm Ferisch Reegenschirme ün Seide, Zanella und Alpaka, Kaputzen, wollene Kopf⸗ Und Umstecktücher, Kinderkleidchen und Jäckchen, Palatins un allen Farben und verschiedenen Größen, Gamaschen, Stauchen, Buckskin⸗ und wildlederne Handschuhe, seidene Halstücher für Herren und Damen, Kragen und Man⸗ schetten, Damenbinden und Schleifen, Fächer und Portemonnaies, sowie Filzröcke zu billigen Preisen bei 4135 M. Holler, zunächst der Burg. Glacé-Handschuhe, rauhlederne Handschuhe, e besonders A 47 2 Auswahl in Wesangbüchern zu bringen. 4040 Als sehr geeignete Weihnachtsgeschenke 3245 billigst bei K. Friedrich. een aa 5 2 Ul Weihnachts kł chenke fässer, Stift ⸗Etuis, Petschaften, Lampenschirme. b Ferner Tabaks⸗ Pfeifen, Wiener Meerschaum- und Weichsel-Cigarrenspitzen, Feuerzeug-Etuis, Spazierstöcke, Tabaksdosen, Photographie-Rahmen aller Art, Zieh- und Mundharmonika zu außerordentlich billigen Preisen. g Louis Weis, den Apotheken gegenüber. empfehle a fertige Herren⸗, Frauen⸗ und den in bester Qualität zu den billigsten Preisen; Hemden nach Maaß werden in kurzer Zeik gutsitzend angefertigt und ist ein ng zum Maaßnehmen genügend. 4044 L. Wetterhahn. 4019 * N 0 1 1 4 4 1 5. 1 1 b 5 ö 4 9 Oeffentliche Aufforderung. Betreffend: Die Legalistrung des Grundbuchs der Ge— meinde Rödgen. Bei der Prüfung des rubricirten Grundbuchs der Gemarkung Rödgen hat sich ergeben, daß die nachbe— nannten Personen in ungestörtem und unvordenklichem Besitze der bei ihrem Namen nach Flur und Nummer bezeichneten Immobilien sich befinden; diese Grundbesitzer haben den Antrag gestellt, daß vor der Offenlegung des Grundbuchs den erwähnten Immobilien die Erwerbtitel beigeschrieben werden mögen und da dieselben urkundlich nicht oder nicht genügend nachgewiesen werden können, so fordert man alle Diejenigen, welche Eigenthumsrechte an diese Immobilien erheben zu können vermeinen, hier— mit auf, solche so gewiß binnen vier Wochen, vom Tage des ersten Erscheinens in der Oeffentlichkeit an, dahier anzuzeigen und geltend zu machen, widrigenfalls den betreffenden Parzellen der Erwerbtitel im Grundbuch beigefügt werden wird. 1) Georg Bopp J. Wittwe von Rödgen: Flur VI. Nummer 106. 107. Iv. 7 122. 253. 2) Johannes Hensel Wittwe von Rödgen: Flur IV. Nummer 137. 5 5 202. 7 5 87. 5 7 170. 3) Heinrich Hofmann und Heinrich Hofmann Wittwe von Rödgen: Flur 1. Nummer 199. 5 1 277. 3 5 5 Il. 5 195. . 5 311 und 312. VI 7 18 und 19. 5. 2871 1. 7 5 4) Johannes Luft Wittwe, Katharina, geb. Nicolaus: Flur III. Nummer 98,5. . 75 37. . 5 5) Gemeinde Rödgen: Flur 1. Nummer 1. Ii. 3 1 1 1 IN. 5 52 3.17. 8. 5„ 351/100. 36. 144. 269. 292. l„ 38. 39. 45. 46. 47. 48. 82. 102. 103. 180. 186. 195. 203. 223. 281. 282. 283. 284. 72. 73. 6) Adam Muller Ehefrau, Margaretha, geb. Bingel von Dorheim: Flur IV. Nummer 98. 7) Juliane Nicolaus von Schwalheim: Flur Iv. Nummer 64. 8) Heinrich Dietz von Schwalheim: Flur 1. Nummer 112. „A. 5 429. 9) Georg Bopp von Schwalheim: Flur vi. Nummer 210. 235. 10) Philipp Dietz von Schwalheim: Flur J. Nummer 248. 11 1 1„ 51 11) Johannes Meister von Röͤdgen: Flur 117. Nummer 94. 12) Konrad Meister 1. von Rödgen: Flur v. Nummer 258. 259. 13) Valentin Truschel Wittwe, Margaretha, geb. Jehner von Rödgen: Flur 1. Nummer 24. 157. .— 139. i 5 28. 90. 101. 150. 187. I.„ 16,188. R 5 24% 8. i 187 161. 325. I.„ 110. 204. 237,5. 14) Die evangelische Kirche zu Schwalheim: Flur 1. Nummer 113. 207. . ae nv,„ 61. 184. v.„ 39. 9Iꝗ. 109. 172. 175. 198. 226. 151. 254. 15) Fuüͤrst Ferdinand von Solms-Braunfels: Flur. VI. Nummer 269. 273. Bad ⸗ Nauheim am 6. Dezember 1880. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schü tz, Gerichtsschreiber. 5** 59 Versteigerung. 4215 Montag den 20. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Lieferung des erforderlichen Oels für den Stadtthürmer, die Wasser⸗ leitung und den Faselstall, die Lieferung der Kreide und Schwämme für die städtischen Schulen für das Jahr 1881 an den Wenigstfordernden in Aecord gegeben werden. Friedberg den 16. Dezember 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Sei a. in einigen Stunden hart und glänzend trocknend, zum Anstrich von Neue Gesangbücher in den schönsten Einbänden empfehle zu Weihnachtsgeschenken. Carl Bindernagel. Wegen Aufgabe. g meines 30 Pfennig⸗Bazars verkaufe ich jedes Stück zu 40 Pfennig. ö M. Holler zun ãclisl der Burg. Zu Weihnachts⸗Geschenken empfehle ich eine enorme Auswahl in den allerneuesten Lederwaaren von geringster bis zu hochfeinster Ausführung: Albums, Necessaires, Brieftaschen, Cigarren-Etuis, Portemonnaies, Visites, Damentaschen, Schreib- und Notenmappen, Wandtaschen, Notizbücher, Handschuhkasten u. s. w. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. i Louis Weis. den Apotheken gegenüber. Herren- Hemden 4134 4018 * 2 verschiedener Fagons als En weur auf dem Rücken zu schließen u. s. w. verfertigt 0 nach Maaß unter Garantie für gut sitzend aus erprobten haltbaren Stoffen zu den billigsten Preisen Isidor Stern, Hemden-Fabrik. IB. Bei Bestellungen von Hemden für Weihnachtsgeschenke genügt ein altes Hemd. ö Mobiliar. Villigstes Ausstattungs-Geschäft. Frankfurt a. Main, Stiftsstraße 13. 0 3804 J. W. Ohlenschlager, Möbelhalle.(5073) Grosser Ausverkauf. Wegen Geschäftsaufgabe verkaufe ich meine sämmtlichen 4098 Tuch⸗ und Maunfacturwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Butzbach. Georg Hölzer's Wittwe. Koblersr. Nr. 417. Fliebt. Fuendeling, Köhlerstr. Ne. 417. Mechaniker und Optiker, g empfiehlt auf Weihnachten sein großes Lager Brillen und Pincenez in Gold, Silber, Argentan, und Stahl. Laterna-magica von M. 1.20 bis zu M. 60., Dampfmaschinen, mit Spiritus heizbar, in sehr dauerhafter Ausführung, von M. 6. au, Reißzeuge, Reiß— schienen, Winkel, Barometer und Thermometer, Fernrohre, Loupen und Mikroskope zu billigsten Preisen. 1 Physikalische Apparate für Schüler zum Selbstlernen. Nichtpassende Brillen oden Pincenez werden bis zum 30. Dezember umgetauscht. 415⁵. Vollständiger 0 Reelle a 5 Ausverkauf. ird. II Geschäfts- ll fin e 8 1 5 a zu sehr 5 . 23 N Au 28. 200 48 22 källigen Wufscgse 1 De AAA Preisen. Schwarze 5— e f 7 1 Seidenstoffe, f 8 Tisch 1 Waterproof, f Bettdecken, Kleiderstoffe, Leinen, 1 Chales, eißwaaren, Jupons. äsche. 0 0 sch 1457 RN;, 959 O. Tritze's Bernstein-Oel-Lackfarbe, Fuß bö den, übertrifft jedes andere derartige Fabrikat an Haltbarkeit, starker Deckkraft, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen. Preis 2 Mark 50 Pfennig incl. Blechflasche, ark die mit 10 Pfennig zurückgenommen wird. Alleinverkauf für Hosenträger zu den billigsten Preiser bei K. Friedrich. Friedberg und Umgegend bei Wilh. Bernbeck. 116 nat (J . w. verfertig zu den billigste u- Fabrik. altes Hemd. deschüft. 65058) l. 4006 Wittwe. —— b. Nr. 417. 5% Gad, Silben 0 ipfnaschinen zeuge, „Loupen m de Brillen oder? 4150 8 Reelle Hullitäten 8 zu sehr billigen Tisch⸗ und Leinen, wilo 0 Mische, 1 — i e eee Reiß⸗s. Oeffentliche Bekanntmachung. Die für die Bedürfnisse des Haftlocals erforderlichen Materiallieferungen und Arbeiten, wie die Anlieferung von Kleidungsstuͤceen, von Strobsäcken, des Oels und Strohes, sowie das Reinigen der Wäsche, das Rasiren und Haarschneiden und das Kleinmachen von 30 Raum— meter Scheitholz soll an den Wenigstnehmenden vergeben werden und sind hierauf gerichtete Anerbietungen Mittwoch den 22. Dezember 1880, Vormittags 10 Uhr, dahier zu machen, an welchem Tage die Vergebung der 4143 Lieferung erfolgen soll; gleichzeitig wird auch der im Hof des Haftlocals lagernde Dünger und die Asche meist— bietend daselbst versteigert werden. Vilbel am 4. Dezember 1880. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. vdt. Weitzel. Oeffentliche Bekanntmachung. 4142 Die Lieferung von 30 Raummeter Buchen⸗ Scheitholz 1. Klasse, zur Heizung des Haftlokals, soll an den Wenigstnehmenden vergeben werden, und sind hierauf gerichtete Anerbietungen innerhalb 4 Wochen dahier einzureichen. Vilbel am 4. Dezember 1880. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. vdt. Weitzel. Guts- Verpachtung. 4136 Dienstag den 21. Dezember, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Herr Heinrich Salzmann III. hier seine sämmtlichen Güterstücke in Friedberger, Fauerbacher, Nauheimer und in der Dorheimer Gemarkung auf 12 Jahre öffentlich an die Meistbietenden verpachten. 2 9 N gatdaarn 1 Die Verpachtung wird auf hiesigem Rathhause par— zellenweise nach der oben angeführten Reihenfolge vor— genommen. Nähere Auskunft ertheilt der Unterzeichnete. Friedberg den 10. Dezember 1880. 9 1 1 Der Großh. Beigeordnete Steinhüußer. Bekanntmachung. 4216 Montag den 20. Dezember d. J., Vormittags 10½ Uhr, soll in hiesigem Rathhaus das Einkommen der Butterwaage, sowie das Standgeld von den Jahr— märkten für das Jahr 1881 öffentlich an den Meistbieten— den versteigert werden. Friedberg den 16. Dezember 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Ser 1 b a. 1 7 5— 1 5* Holzversteigerung. 4162 In den Waldungen der Stadt Lich kommen nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung: 1) Dienstag den 21. Dezember 1880. IJ. Bau⸗, Werk- und Nutzholz. (In den Distrikten Eichwald und Fichtenkopf am Hatten⸗ röder Weg.) 113 Eichen⸗Stämme von 12—45 em Durchmesser und bis 15 m Länge, 158 Fichten-Stämme von 12—36 em Durchmesser und bis 20 m Länge, 316 Eichen-Stangen von 8—12 em Durchmesser und bis 7 m Länge, 651 Fichten⸗Stangen von 7—12 em Durchmesser und bis 18 m Länge. 2) Mittwoch den 22. Dezember 1880. II. Brennholz. (In den Distrieten Eichwald, Fichtenkopf, Untererspeier— lingskopf und Maurerkasperskopf.) 36 Raummeter Buchen-Scheitholz, 98 1„ Knüppel, 1180 Buchen-Wellen, 2500 Eichen-„ 2400 Nadel⸗„ 32 Raummeter Buchen-Stockholz, 93 1 Eichen⸗ 5 113 55 Nadel- 5 Das Werk- und Nutzholz eignet sich besonders für Wagner. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Hattenröder Weg vor dem Wald Morgens 9 Uhr, der Anfang im Distrikt Eichwald. Lich den 11. Dezember 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Wal z. — Gu 5 1 Faselochs-Versteigerung. 4227 Mittwoch den 22. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hlesigen Gemeinde gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs auf unterzeichnetem Büͤrgermeisterei⸗ Büreau meistbietend versteigert werden. Ober⸗Erlenbach am 16. Dezember 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Erlenbach. Möglich. Gummizüge werden gut, schnell und billig ein⸗ gesteppt bei Christian Heß. 1456 12⁰ befindet. Anerkannt gute Kuͤche. Frankfurt a. M. Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. H. J. Simon. Bekanntmachung. 4224 Auf Antrag der Heinrich Schüssler Eheleut in Bad⸗Nauheim werden nächsten Montag den 20. Dezember l. J., von Morgens 9 Uhr ab, in der Behausunz derselben die nachstehenden Gegen— stände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlunz ver— steigert: 2 Schimmelpferde(Araber, reine Race), 2 Ponys, 2 Kühe, 2 Mutterschweine mit Ferkeln, 1 Korbwagen, 1 Oeconomiewagen, Pflüge, Eggen, 1 Häckselmaschine, 1 Stoßkarren, 1 Schlitten, 1 Fruchtfegemühle, Pferde— geschirre, eirea 60 Centner mit dem Flegel gedroschenes Waizenstroh, 80 Centner Haferstroh, 20 Centner Gerstenstroh, eine große Parthie Heu, Grummet und Dickwurz, sowie verschiedene Oeconomlegeräthschaften. Bad⸗Nauheim den 15. Dezember 1880. Heutzenröder, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. 4225 Die in der Behausung des Friedrich Kramm in Bad⸗Nauheim am 8. u. 9. d. Mts. angefangene Mobiliarversteigerung wird nächsten Dienstag den 21. und nöthigenfalls Mittwoch den 22. Dezember, Morgens 9 Uhr aufangend, fortgesetzt. Es kommen noch zur Versteigerung: 1 sehr gutes Planino, einige Sophas, 1 Regulateur, verschiedene große Pfeiler- und andere Spiegel mit Marmor- und Holz-Consolen, einige Betten mit Matratzen, Plümeaux und Kopfkissen, verschiedene ein- und zweithürige Schränke, darunter ein sehr schöner nußbaumener und polirter Schrank, sämmtliche Fenstervorhänge mit Galerien, Rou⸗ leaux und Mäntel, eine große Anzahl schöner Oeldruck;, Stahlstich- und anderer Bilder, 1 Eckschrank mit Glas- aufsatz, eine große Parthie Porzellan- und Glaswaaren, darunter Küchen Porzellan und vollständige Waschgarni⸗ turen, 1 Wasch-Commode mit Marmorplatte, 1 werth— voller großer Zimmerteppich, sowie eine große Anzahl Commodedecken, Sophaschoner ze. Bad⸗Nauheim den 16. Dezember 1880. Hentzenröder, Gerichtsvollzieher. 0 Holz-Versteigerung. 4226 Dienstag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Langenhainer Gemeindewald, Distriet Hühnerpfad, folgende Holzsortimente öffentlich versteigert werden: 460 Gebund Birken-Nutzreisig, 2430 Weichholz⸗Wellen, 2950 Gebund Ginstern. giegenberg am 15. Dezember 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. e e to 1 sche 8 3 2 2 89 N COO and C020. empfehlen in Originalpackung in 5 Friedberg: Wilh. Bernbeck, 5 Wilh. Fertsch; Nauheim: G. F. Alletter, G. Ph. Ludwig. 4 721 Neue Smyrna⸗Feigen, Neue Datteln 130% At-... Wilhelm Fertsch. Beste weiße Keruseife à Pfd. 38 Pf., Zweite rothe„ à„ 28„ bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bei 78 Carl Heubel, Seifensieder. Gesundheitsunterjacken ärztlich empfohlen, sowie Unterhosen, für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei 81 K. Friedrich. A. Steinbach,“ Kaiserstraße Nr. 71, dem Hötel Trapp vis-a-vis, empfiehlt Kappen& Filzhüte in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. 12 Ich empfing neue Sendung frische Holl. 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Ne. zu Weihnachts; eibstein, 179 L008 taschen ell „ attler und Tapehler ö 1 eroide), 1 und. 0 1 und Goldarbeitet g Bedienung. 3 Mffincl, len. 0 ble gel. Sei g id, Maga. eee 1 eu nag ö 1 Bib e, deen fü a tgeigel ö 0 prinzessin ist heute mittelst Extrazuges nach Berlin 1881 und 1882 28,623 Ersatzreservisten erster bestimmt. J compagnie formirt, wozu als Ausbildungspersonal Linien-Offiziere und Unteroffiziere commandirt werden. des Entwurfs von Vorschriften zum Schutze ge— ————— den Fürsten Bismarck übergegangen seien. Aus Reichskanzlers gebildet hatten. Ztg.“ zufolge eine Vorlage betr. die Aufnahme — gun fl. ** 8 3 5 Deutsches Reich. Darmstadt, 15. Dec. Die deutsche Kron— abgereist. Berlin. Auf Grund einer Ordre des Kaisers vom 9. Dec. werden in den Jahren Classe bei der Infanterie und den Jägern und 1320 Ersatzreservisten bei der Artillerie zu einer zehnwöchentlichen Uebung bei allen Armeecorps, ausgenommen dem Gardecorps, einberufen. Als Zeit für diese Uebungen sind die Herbstmonate Bei jedem Linienbataillon wird für die Dauer der Uebungszeit eine Ersatzreserve— — 15. Dec. Die Commission zur Prüfung werblicher Arbeiter wurde gestern im Reichsamt des Innern durch Minister v. Böttcher eröffnet. — 15. Dec. Heute fand die Beerdigung der Leiche des württembergischen Gesandten, v. Spitzemberg statt. — Die„Prov.- Corr.“ schreibt in einem Artikel über die liberale Gruppe und über ihren Wortführer: die jüngst erschienene seeessionistische Flugschrift erweise sich als eine offene und umwundene Kriegserklärung an den leitenden Staatsmann und bezenge in jedem Satze, daß die Secessionisten zur directen Feindschaft gegen der Schrift ergebe sich ferner, daß wirthschafts— politische Beweggründe den Anlaß zur Seeession und Abwendung von der Gesammtpolitik des — Dem Bundesrathe ist der„Nordd. Allg. einer Anleihe von 54 Mill. Mark für Zwecke der Post, Telegraphie, Marine und des Reichs— heeres zugegangen. — 16. Dec. Abgeordnetenhaus. Im Ver⸗ laufe der gestrigen Sitzung wurde der Rest des Cultus⸗Etats nach unerheblicher Debatte ge— nehmigt.— 16. Dec. Nach längerer Diskussion wird die Denkschrift über den Nothstand für erledigt erachtet und die beiden Gesetze über den Nothstand an eine besondere Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. Das Gesetz über das Gnadenquartal wird in erster und zweiter Lesung mit einigen unwesentlichen Modifikationen angenommen. — 16. Dec. Das Herrenhaus genehmigte das Pfandleihgesetz nach den Commissionsvorschlägen. Straßburg. Die„Elsaß-Lothringische Ztg.“ theilt mit, daß der Statthalter von dem Kaiser erbeten und erlangt habe, die Aufhebung des Kriegsgerichts in Straßburg beim Bundes— rathe zu beantragen. Die Einbringung dieses Antrages stehe unmittelbar bevor. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 15. Dec. Dem volkswirthschaftlichen Ausschusse des Ab- geordnetenhauses gab der Handelsminister Auf— klärungen über die zollpolitischen Verhandlungen mit Deutschland; der Ausschuß beschloß deren Geheimhaltung. — 16. Dec. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte die von der Regierung verlangte Emission von 14½ Mill. fl. Papierrente und nahm den Handelsvertrag mit Spanien an. Der Handelsminister legte ein neues Gewerbe— gesetz vor. Frankreich. Paris, 16. Dec. Die Kammer der Deputirten hat in dem Cultusbudget die von dem Senat abgeänderten Zahlen wieder hergestellt. Großbritannien. London, 16. Dec. Das erste Bataillon der schottischen Füsilier⸗ 1 . 1 Hberhe W snischer Anzeiger. 150. urlaubten der in Irland stationirten Truppen— theile sind zurückberufen, neue Urlauhsgesuche abgelehnt. Das zweite Bataillon Jäger, welches sich augenblicklich auf dem Wege von Malta hierher befindet, wird ebenfalls nach Irland gehen anstatt nach England. — 16. Dec. Nach der Rückkehr der Mi— nister aus Windsor hat heute Nachmittags aber— mals ein Cabinetsrath stattgefunden. Cork, 14. Dec. Die Anhänger der Land— liga widersetzten sich und verhinderten heute die Weiterbeförderung von 30 Kindern und von Vieh, dessen Eigenthümer unter dem Banne der Landliga stehen. Das Vieh wird jetzt von 40 bewaffneten Polizeidienern bewacht. Richter Dowse, welcher bei den Assisen in Connaught den Vorsitz führt, erhielt einen Drohbrief.— 15. Dec. Das Schwurgericht hat Healy und Walsh, welche als Mitglieder der Landliga wegen Einschüchterung des Priesters Manning angeklagt waren, freigesprochen. Italien. Rom. Cairoli brachte in der Kammer eine Vorlage betr. die Verlängerung der Handelsconventionen mit England, Belgien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz ein. — Der Papst ernannte den Cardinal Jacobini zum Staatssekretär und Verwalter der päpst— lichen Güter. Türkei. Constantinopel, 15. Dec. Zur Verhinderung von Versuchen der Albanesen, das von den Montenegrinern occupirte Gebiet zu beunruhigen, sind dem Vernehmen nach türkischer— seits 17 Bataillone der neuen Grenze entlang aufgestellt. — Der Miriditenfürst Prenk und Hoda Pascha, welche von Derwisch Pascha unter falschen Vorwänden aus Skutari gelockt wur⸗ den, sind als Gefangene nach Constantinopel geschickt worden. Rumänien. Bukarest, 14. Dec. Bratiano wurde heute Abend beim Verlassen der Kammer von einem mit einem Küchenmesser bewaffneten Individuum überfallen und verwundet. Der Stoß war auf das Herz des Ministers gerichtet. Bratiano parirte den Stoß und erhielt eine leichte Wunde im Gesicht an der linken Backe. Der Mörder wurde von Bratiano selber fest— gehalten bis Hülfe herbei kam, derselbe ist ein untergeordneter Beamter im Finanzministerium und nach seiner eigenen Angabe Mitglied einer Verschwörung, welche Bratiano bereits vor einiger Zeit schriftlich mit dem Tode bedroht hatte, und war von 50 Verschworenen durch das Loos zu dem Morde bestimmt. Die Aufregung in der Stadt ist sehr groß, die Untersuchung eingeleitet. — 15. Dec. Das Befinden Bratiano's ist be— friedigend. Bratiauo empfing heute viele hoch⸗ gestellte Persönlichkeiten und zahlreiche Glück⸗ wunsch⸗Telegramme. Nachmittags zogen mehrere tausend Bürger mit Musik und Fahnen zur Be— Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 14. Dez. Das Resultat der Volks⸗ zählung ergab für unsere Stadt eine ortsanwesende Be⸗ völkerung von 4856 Köpfen, ungerechnet 34 vorüber⸗ gehend abwesende Haushaltungsmitglieder. Die Zahl der bewohnten Häuser beträgt 526, der Haushaltungen 1036. Bei der Volkszählung im Jahr 1875 betrug die Zahl der Einwohner nach der offiziellen Angabe 4391, die der bewohnten Häuser 499. Wir haben also eine Zunahme der Bevölkerung um 465 Köpfe, der bewohnten Häuser um 27 zu verzeichnen. Hiernach ist die Notiz in Nr. 149 des Anzeigers zu berichtigen. d. Friedberg. Aus Marmaros-Sziget wird ge⸗ schrieben: Sonntag den 5. Dez. wurde hier und auf der eine halbe Stunde entfernten Groedel' schen Dampf⸗ säge um 3 Uhr 30 Minuten Morgens ein zehn bis zwölf Sekunden anhaltendes Erdbeben mit mäßigen Schwank— ungen beobachtet. Auch war hierbei ein entferntem Donner ähnliches Rollen hörbar. Die Richtung der Erdbewegung ging von Süden nach Norden. Friedberg, 16. Dez. Nachdem gestern früh das Wasser bedeutend gefallen war, trat gegen Mittag heftiger Schneefall ein. Der Schnee blieb jedoch nicht liegen, sondern war bis zum Abend durch eingetretenen Regen hinweggethaut, so daß wir heute früh erneutes Hoch— wasser haben. 6. Nieder-Mörlen. Das letzte Hochwasser hat uns größeren Schaden gebracht, als die beiden früheren in diesem Jahre. Die kaum ausgebesserten Dämme sind wieder zerrissen und das große Wehr total zertrümmert. Aus eigenen Mitteln kann die Gemeinde eine nochmalige Herstellung der Ufer unmöglich bewerkstelligen. Hier wird der Staat hoffentlich und bald helfen. F. Hungen. Hier ließ sich dieser Tage eine Frau, die heftige Hüftschmerzen hatte, von einer anderen Frau ohne ärztliche Verordnung eine Morphium⸗Einspritzung machen. Die Frau verstarb in Folge dessen, wie die Section ergab, und bereits ist der Staats-Anwalt zur Untersuchung des Falles hier eingetroffen. b. Rodheim v. d. H. Das Vagabundenwesen und die Bettelei hat auch in unserer Gemeinde in erfreu⸗ licher Weise abgenommen. Es wäre zu wünschen, daß ebenso die nachbarschaftlichen Gewohnheitsbettler, weib— liche wie männliche, durch unsere Polizei besser eontrolirt würden. Weiter ist zu empfehlen, unsere berechtigten Ortsarmen, denen schon Unterstützung durch die Ge⸗ meindekasse zu Theil wird, im Falle dies nicht genügt, mehr zu bedenken, um auch diesen und deren Kindern das Betteln abzugewöhnen. Ganz besonders bringt Ein⸗ sender die bekannte Neujahrsbettelei in unserer Gemeinde in Erwähnung. Auch hier wäre es dringend geboten dieser Ortsplage dieses Jahr ein Ziel zu setzen. Lauterbach. Wie in Zell, Kreis Alsfeld, so ist auch neuerdings in Reichlos, Kreis Lauterbach, eine Blatternerkrankung vorgekommen, welche in gleicher Welse auf eine in Paris stattgehabte Ansteckung zurückzuführen ist. Darmstadt, 15. Dez. Die hier gastirenden Eskimos haben gestern Trauer erhalten, da das 16jährige zur Truppe gehörige Mädchen unerwartet starb. Morgen Mittag findet das Leichenbegängniß statt. Kastel, 16. Dez. Gestern wurde den„M. N.“ zu⸗ folge hier am Rhein die Leiche eines Kindes geländet, Da die Leiche Spuren an sich trug, die ein Verbrechen vermuthen lassen, so begab sich heute die Staats- und Medizinalbehörde von Mainz hierher um die Untersuch⸗ ung einzuleiten. Mainz, 15. Dez. Beim Schwurgericht wurde heute gegen den Handarbeiter P. Schmitt von Weinheim und den Schreiner Ph. Jacob aus Bürstadt verhandelt, welche gelegentlich einer Saaleinweihung in Worms den Schuß⸗ mann Kessel erstochen und den Schutzmann Horn lebens⸗ gefährlich verletzt hatten. Die beiden Angeklagten, die sich während der Verhandlungen äußerst frech benahmen, waren auch sonst nicht gut beleumundet. Das Gericht er⸗ kannte gegen P. Schmitt eine Zuchthausstrafe von 11 Jahr und Aberkennung der Ehrenrechte auf 10 Jahr und gegen glückwünschung vor die Wohnung Bratianos und begrüßten denselben freudig, als er mit ver— bundenem Kopfe sich zeigte, um zu danken. Es bestätigt sich, daß das Attentat die Folge einer Verschwörung ist. Mehrere Verdächtige wurden verhaftet. f Galatz. Die Mehrzahl der Delegirten der mission mixte“ unter dem Vorsitz Oesterreich— Ungarns aus; nur die Delegirten Rumäniens und Bulgariens opponirten gegen diesen Vorschlag. Griechenland. Athen. Dem deutschen Gesandten v. Radowitz ist vor seiner Abreise der Abschluß einer Convention gelungen, betr. die bayerische Schuld. Die Convention, wonach sich Griechenland zur Zahlung von 2,600,000 Frs. verpflichtet, ist heute der griechischen Kammer vorgelegt worden. 5. Rußland. Petersburg. Die„Ag. russe“ theilt mit, daß in der chinesischen Frage eine — garde und das zweite Bataillon der Schützen⸗ drigade sind nach Irland beordert. Alle Be— friedliche Wendung eingetreten ist. Donau ⸗Commission sprach sich für eine„Com- Ph. Jacob eine Zuchthausstrafe von 2 Jahr und Aber⸗ kennung der Ehrenrechte auf 5 Jahr. Mainz. Nach den„M. N.“ war ein 10jähriges Mädchen, das Töchterchen einer hiesigen Familie, vor einiger Zeit verschwunden, ohne daß man erfahren konnte, was aus demselben geworden. Gestern wurde nun in der on Nackenheim ein vollständig verwildertes Kind aufgefunden, das sich schließlich als das hier vermißte Mädchen entpuppte. Die„junge Wilde“, die angab, aus Wanderlust entlanfen zu sein, wurde ihren Eltern wieder zugeführt. Semd. geworfen, fischartige Kö an ihre„vornehme“ Herkunft erinnert. würdiges Spiel der Natur. Allerlei. [Herbesthal, 14. Dez. Ein Zug, welcher heute ver⸗ Nähe v Hier hat kürzlich ein Schwein 12 Junge welche sämmtlich ohne Beine sind und eine rperbildung haben, während nur der Rüssel Gewiß ein merk⸗ suchsweise die Linie Ostende⸗Aachen in vier Stunden zu⸗ rücklegen sollte, ist heute Nachmittag 4 Uhr bei Verviers verunglückt. Passagiere waren nicht im Zuge; ein Be⸗ amt st todt, mehrere sind verwundet. 5 Hamburg, 14. Dez. Gestern Mittag zogen bei Wessturm ziemlich heftige Gewitter herauf, welche von 0 r * — Ink—„— . ee einem lange andauernden Hagelschlag begleitet waren. Es fielen dabei Schlossen von bedeutender Größe, welche, gepeitscht vom Sturm, auf verschiedenen Stellen Fenster⸗ scheiben zertrümmert haben. Nachmittags sprang der Wind nach West⸗Nord⸗West um, und nun gegen Abend steigerte sich der bis dahin herrschende Sturm zum Orkan. Bereits vor Eintritt der Flut, welche um 85% Uhr ihren Anfang nahm, verkündeten wiederholt drei aufeinander folgende Kanonenschüsse das rapide Steigen des Wassers bei Cuxhafen. Um 10 Uhr kündigte hier der erste einzelne Schuß an, daß das Wasser auf 12 Fuß gestiegen sei, und dann folgten in Zwischenräumen von einer halben bis ¼ Stunde weitere Schüsse bei jedem Pegelfuß, um den das Wasser weiter stieg. Die Flutzeit, welche im Gewöhnlichen 4½ Stunden dauert, währte diesmal nahe— zu 5 Stunden, und so kam es denn, daß das Wasser bis zum Eintritt der Ebbe, gegen 2 Uhr Nachts auf 17 ½ Fuß stieg. Um die Mitte der Flutzeit legte sich der Orkan und wurde zur frischen Brise. Agram, 13. Dez. Die„N. Fr. Pr.“ meldet: Glaubwürdigen Nachrichten zufolge ist das seit 9. Nov. andauernde dumpfe Rollen im Agramer Gebirge gestern Morgen plötzlich verstummt. Seit gestern wurde keine Erschütterung mehr verspürt. Einer in der„Agramer Zeitung“ publizirten amtlichen Zusammenstellung von Professor Stoziks zufolge sind bisher insgesammt 59 Erd— stöße konstatirt. Christiania, 9. Dez. Ein großes Feuer, welches gestern Abend im Arendal zum Ausbruch kam, legte das Postamt und 18 Häuser vollständig in Asche. Zwöef Pferde sind in den Postställen verbrannt. New⸗Nork, 11. Dec. Fast die ganze Stadt Pen— sacola, Florida, ist niedergebrannt. Der Schaden wird auf 750,000 Dollars geschätzt, wovon 300,000 ver— sichert sind. Weihnachtsfeiertage in Spanien. Eine Reise-Erinnerung von A. Oertel. (Original⸗Artikel für den„Oberhess. Anz.“) Am 23. Dezember des Jahres 1869 befand ich mich in Madrid und zwar trug ich mich mit der gewiß löblichen Absicht, abzureisen, um womöglich bis zum Sylvesterabend wieder daheim zu sein, nachdem ich zwei Monate in der Haupt— stadt Spaniens zugebracht hatte. Ueber Straß— burg, Paris, Bordeaur, Bayonne und mit dem spanischen Ferro-carril del morte über Burgos und Valladolid hergereist, beschloß ich, abwechslunghalber meinen Rückweg über Barce— lona, Perpignan, Marseille, Lyon, Genf und Basel zu nehmen und da der direkte Zug erst Abends 9 Uhr abging, so mußte ich wohl oder übel den Tag über in der Stadt umherschlen— dern, was übrigens gar nicht langweilig wurde, denn es war Weihnachtszeit und in den Straßen herrschte ein reger geschäftlicher Verkehr. Nach langen Kreuz- und Querzügen kam ich endlich auf die Plazu mayor, wo der Hauptweihnachts— markt abgehalten wird. Nicht zu beschreiben ist der Laͤrm und das Getöse auf diesem, im Viereck ringsum von hohen Gebäuden ein— geschlossenen akustischen Platze, wo Käufer und Verkäufer in den verschiedenartigsten National— kostümen sich herumtummeln und wobei häufig auch noch kleine Heerden von Pavos durch das Menschengewühl hindurch getrieben werden; Pavo heißt in der spanischen d. h. castilianischen Sprache der Kapaun, während im Lateinischen dies Wort bekanntlich den Pfau bezeichnet; der gemästete Kapaun vertritt hier die Stelle unserer deutschen Gans und darf zum Weihnachtsfeste auf keiner Tafel fehlen. Die mannigfaltigsten Handelsartikel waren zum Verkauf ausgestellt, darunter auch verschiedene Weihnachtsgebäcke, unter denen der Mazapan de Toledo und die Turrones de Alicante die Hauptrolle spielen und deren feiner Geschmack den spanischen Zucker— backern alle Ehre macht; ferner sah ich auch Nürnberger Spielwaaren und kleine Christ⸗ baͤumchen aus dem sog. Mäusedorn(Ruscus aculeatus, ein in ganz Spanien häufiger, kleiner, immergrüner Strauch), was immerhin auf einige Aehnlichkeit mit den deutschen Weihnachts— gebräuchen schließen ließ, obgleich in der Familie meines Hauswirths Nichts davon zu bemerken war. Auch auf den anderen Marktplätzen der Stadt herrschte ein lebhafterer Verkehr als sonst, besonders auf dem Fischmarkt, wo die schoͤnsten Fluß- und Seefische ausgestellt waren, unter denen der Thunfisch durch kolossale Dimen— sionen am meisten auffiel; daneben große Hummern, Taschenkrebse und anderes See— aufgespießter, die Fangarme bewegender, häß⸗ licher Polyp, der in Deutschland wohl schwerlich Liebhaber finden würde. Einen interessanten Anblick gewährten die verschiedenartigen, massen— haft aufgehäuften Früchte aus allen Theilen des Landes; köstliche Weintrauben in Grün und Roth, prächtige halbpfündige Granatäpfel, gold— gelbe Zweige der Dattelpalme mit reifen Fruͤchten aus Andalusien und Granada, Oraugen, Citronen und Limonen, Aepfel, Birnen und Quitten, riesige Melonen und Zwiebeln, dunkelrothe Jomates(Liebesäpfel) und violette Eierfrüchte, Pinienkörner mit schönen Zapfen dieser Tannenart, scharlachrothe Pimienta(spanischer Pfeffer) in verschiedenen bizarren Formen, Kastauien und Nüsse, sowie Avellanas de Valencia, eine kleine Art Früchte, die mir völlig unbekannt war; aber auch kein Doktor und Apotheker konnte mir dort Auskunft über deren Abstammung geben und erst daheim brachte ich heraus, daß es die Früchte der Erdmandel, Arxachis hypogaea, seien. Die Zeit zur Abreise war mittlerweile heran— gekommen und ich begab mich nach dem Oflcio de los ferro-carriles de Madrid a Zaragoza, Alicante y Cordoba in der Alcalastraße, wo man sein Billet nimmt und das Gepäck auf— gibt und dann mit Omnibus auf den Süd— bahnhof befördert wird; ich nahm ein Billet 3. Klasse, weniger um Geld zu sparen, als um besser Gelegenheit zu haben, volksthümliche Charaktere kennen zu lernen: „Greift nur hinein in's volle Menschenleben, Und wo Ihr's packt, da ist's interessant!“ Daus Coups, in dem ich Platz nahm, war so ziemlich besetzt und kaum hatte sich der Zug in Bewegung gesetzt, als ein Passagier nach dem andern den mitgebrachten Proviant aus— packte und von allen Seiten wurde mir zu Essen und zu Trinken angeboten; das ist hier Landessitte und darf man ungenirt zugreifen; da ich selbst Nichts bei mir hatte, so revan— chirte ich mich so gut ich konnte, indem ich an dem Hauptstationen für Umtausch der leeren Weinflaschen gegen gefüllte sorgte und einige Packete Cigaretten à disposicion stellte. Meine nächsten Nachbarn waren lustige aber gutmüthige Burschen aus Navarra, so daß die Nacht herum— ging, ohne daß Jemand an Schlaf dachte und früh 7 Uhr standen wir auf dem Perron des Bahnhofs zu Saragossa, der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Aragonien.“ Die direkte Eisenbahnverbindung war damals noch nicht hergestellt und wir bestiegen einen Omnibus, passirten eine steinerne Brücke über die trüben Fluthen des Ebro, an dessen Strand aber keine Spur von„schattigen Kastauien“ zu sehen war und gelangten durch einige Straßen an die Linea de Barcelona, die sich durch elegante und bequeme Salonwagen auszeichnet, was mich veranlaßte, meinen Platz gegen Nachzahlung in 2. Klasse zu nehmen. Die Fahrt bot Ab— wechslung und interessante Ansichten genug; in dem reizend gelegenen Lerida hielt der Zug 25 Minuten und eine sehr gute Mensa redonda (auf gut deutsch Table d'héte) mit feurigem Catalonier, soviel man trinken wollte, wartete auf die Reisenden. Der Zug setzte sich wieder in Bewegung, nach und nach wurde es auch dunkel und Abends 10 Uhr fuhr derselbe bei prachtvoll gestirntem Himmel durch die Vorstadt San Andres in Barcelona, der Hauptstadt von Catalonien und nach Cadiz, die Haupt⸗ handelsstadt Spaniens, ein. Schon unterwegs war mir die Fonda de Catalunna au der Plaza real als sehr gutes Gasthaus empfohlen worden, was sich auch bewahrheitete; ich bestieg den am Bahnhof haltenden Omnibus des Hauses und war bald angelangt, ohne Lust zu verspüren, mir die Straßen der Stadt, auf denen noch geräuschvolles Leben herrschte, für diesen Abend anzusehen.(Fortsetzung folgt.) Verloosungen. Sachsen⸗Meiningen fl. 7⸗Loose von 1870. Gewinn⸗Ziehung vom 1. Dezbr. 1880.— Heimzahlung gethier, hier und da wohl auch ein lebendig am 1. März 1881. Serie 7655 Nr. 30 fl. 10000. S. 8980 Nr. 8 fl. 2500. S. 3862 Nr. 40, S. 5126 Nr. 35, S. 7456 Nr. 35 4 fl. 500. S. 342 Nr. f, S. 596 Nr. 47, S. 839 Nr. 16 20, S. 1019 Nr. 11 50, S. 2164 Nr. 46, S. 2255 Nr. 10, S. 2886 Nr. 34, S. 3644 Nr. 13, S. 4678 Nr. 40, S. 6666 Nr. 28, S. 7802 Nr. 15, S. 8980 Nr. 17, S. 9833 Nr. 21 2 fl. 100. S. 717 Nr. 7, S. 839 Nr. 5 39, S. 1019 Nr. 9 23, S. 2123 Nr. 25, S. 2164 Nr. 2, S. 2190 Nr. 47, S. 2255 Nr. 46, S. 3484 Nr. 38, S. 3847 Nr. 22, S. 3862 Nr. 13 15 19, S. 3912 Nr. 48, S. 4678 Nr. 48, S. 6256 Nr. 25, S. 6537 Nr. 2, S. 6668 Nr. 42, S. 7065 Nr. 35, S. 7336 Nr. 8 26, S. 7567 Nr. 7, S. 7655 Nr. 10, S. 7802 Nr. 6 27, S. 8980 Nr. 16 36, S. 9070 Nr. 30, S. 9343 Nr. 33 à fl. 20. Auf alle übrigen Nummern in den am 1. Nov. 1880 gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von fl. 8. Oesterreichische fl. 100 Loose von 1864. Serien⸗ und Gewinn⸗Ziehung vom 1. Dezember 1880. Heimzahlung am 1. März 1881. Serien. 311 1069 1332 1601 1669 1685 2036 2234 2255 2401 2534 3084 3810 3886. Gewinne. Serie 3810 Nr. 49 fl. 200000. S. 2234 Nr. 88 fl. 20000. S. 3810 Nr. 91 fl. 15000. S. 3084 Nr. 80 fl. 10000. S. 1601 Nr. 20, S. 2255 Nr. 14 à fl. 5000. S. 1685 Nr. 5, S. 2036 Nr. 63, S. 2401 Nr. 48 à fl. 2000. S. 1069 Nr. 30, S. 1685 Nr. 18, S. 2036 Nr. 71, S. 2255 Nr. 96, S. 2534 Nr. 28, S. 3084 Nr. 98 à fl. 1000. S. 311 Nr. 79, S. 1019 Nr. 10 49, S. 1332 Nr. 11 14 100, S. 1669 Nr. 81 91, S. 1685 Nr. 68, S. 2036 Nr. 16, S. 2234 Nr. 90, S. 2255 Nr. 19, S. 2401 Nr. 21, S. 2534 Nr. 61, S. 3810 Nr. 100 à fl. 500. S. 1069 Nr. 67 71, S. 1332 Nr. 7 90, S. 1601 Nr. 73, S. 1685 Nr. 54, S. 2036 Nr. 12, S. 2225 Nr. 11 89 95 99, S. 2534 Nr. 2 76. S. 3084 Nr. 89, S. 3810 Nr. 33 41, S. 3886 Nr. 7 27 32 97 à fl. 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufge⸗ führten Nummern entfällt der gerinste Gewinn von fl. 200. Handel und Verkehr. Frankfurt, 15. Dez. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. M. 2.—4., Stroh M. 2.50—3. Eier das Hundert M. 6.—9., Butter im Großen 1. Qual. M. 1.5, 2. Qual. M. 1., im Detail 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.20. Kartoffeln 200 Pfund M. 5. Ochsenfleisch das Pfd. 60— 70 Pf., Kuh⸗, Rind- und Farrenfleisch 45—55Pf.,Kalbfleisch40— 55 Pf., Hammelfleischa0 55 Pf., Schweinefleisch 70—80 Pf. Kopfsalat das Stuck 3—4 Pf., Romainsalat 30 Pf., Kohlrabi 4—6 Pf., Endivien 10 Pf., Weißkraut 15—20 Pf., das Hundert M. 8.—9., weiße Rüben 3— 5 Pf., Wirsing 10— 20 Pf., Rothkraut 15 20 Pf. Taube 50 Pf., Huhn M. 1.50—2., Hahn M. 1.—2., Ente M. 2.40— 3., Gans M. 4.— 8., Wälscher Hahn M. 6.—8., Hase M. 2.50—3., Feldhuhn M. 2., Rehbock das Pfund 70 Pf., Hirsch 30—60 Pf. Fleisch⸗ ꝛc. Preise v. 16. Dez. 1880 bis 1. Jan. 1881. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Brodpreise v. 16. Dez. 1880 bis 1. Jan. 1881. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Geld⸗Caurs. Frankfurt am 16. December 1880. 20»Frankenstücke M. 16 11—15 do. in/„ 16 10—14 Englische Sovereigns.„ 20 33—38 Russische Imperiales.„ 16 67—72 Ducaten 1„ 9 54—58 al mareo„ 9 54—58 Dollars in Gold.„ 14 18—21 Amtliche Bekanntmachung. Am Sonntag, den 19. d. M., werden die Postschalter wie an den Wochentagen offen ge⸗ halten. Friedberg, den 16. December 1880. Kaiserliches Postamt. Brentano. Literarisches. Daheim. Nr. 11 enthält: Severa.(Forts.)— Flotte in Sicht. Von K. Koberstein. Mit Illustr.— Eine Strafe wegen Preßvergehens.— Auf Rinderpest⸗ kommando. Eine Erinnerung aus dem Soldatenleben. — Zum Kapitel Lebensversicherung.— Die Pflege der Idealität in unserer Jugend. Ein Wort aus der Zeit und zur Zeit. II. Von Dr. W. Herbst.— Am Familien⸗ tische: Araber auf der Wanderschaft. Mit Illustr.— Ein Buͤcherwunschzettel für Weihnachten.— A. von Krelings Illustrationen zu Goethes Faust. Mit zwei illustrirten Beilagen.— Umschau auf gewerblichem Ge⸗ biete.— Eine dogmatische Frage. Mit Illustr.— Um⸗ schau in fernen Landen. Briefkasten. A. H. in Darmstadt. Auskunft nach Auswärts über eine Annonce kann selbstverständlich nur er⸗ theilt werden, wenn Rückfranco beiliegt. Wir haben dies schon oft erklärt. Die Expedition. .—————— nass= 22 ˙ S — S S — — . 8 d hier nicht auß hewinn von fl. 10 1 — richt. Heu .50—8. Gier dd 1. Qual. M., N. 1.90 2. Ou, 5. Ohsensessh und Farrenseisch elfleisch lo- f, 8 Stüc 3-4 l, „Endivien 10 Pf, I, M. 8.—9., wee hkraut 0-20 Pf. Hahn M. 1.—2, „ Nalcher Hahn M. 2, Reslok Ju. 1881. etger. und Butzbach 1 Jan. 1880. e 0 Bäcker. K und Bußbach nachung. 15 werden die talen ofen. bin, alf 5 — 2 * 5 = 8 — 8 8 — — ür eine schwer heimgesuchte Familie, deren Ernährer an der Halsschwindsucht dar— niederliegt und nebst Frau und 6 schulpflichtigen Kindern an Allem Noth leidet, bittet innigst um Almosen durch die Expedition dieses Blattes oder direct Pfarrer A. Gottschalk. Pfaffenwiesbach, Post Usingen. Gaben nimmt die Expedition des Anzeigers bereitwilligst entgegen und befördert dieselben noch vor dem Fest. Die Christbescheerung der Kleinkinderschule findet Mittwoch den 22. Dec. Nachmittags 4 Uhr im Zeichen- saale des neuen Schulhauses statt. Er⸗ wachsene zahlen 20, Kinder 10 Pf. Eintrittsgeld. Wer noch Etwas schenken will, wird freundlichst gebeten, es bald abzugeben. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Euangelische Gemeinde. 4. Advent. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Benz. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Am zweiten Weihnachtstage Abendmahl in der Burg— kirche, Beichte nach dem Vormittags-Gottesdienste des ersten Festtages. statholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Bekauntmachung. Die Restauration in dem Erdgeschoß des Empfangs— Gebäudes auf Bahnhof Bad-Nauheim, mit welcher Wohnungs⸗Räume jedoch nicht verbunden sind, soll ab 1. Februar k. J. andexymit verpachtet werden. Die desfallsigen ene liegen in unserem Sekre⸗ tariat zur Einsicht aus könen auch gegen portofreie Ein⸗ sendung der Copfialgebühren von 50 Pf. von uns bezogen werden. Pachtliebhaber wollen ihren Offerten Qualifi— cations⸗ und Leumunds-Atteste, sowie einen kurzgefaßten Lebenslauf beifügen, solche mit der Aufschrift„Verpacht⸗ ung der Restauration auf dem Bahnhofe Bad⸗Nauheim“ versehen und bis zum Termin am 3 Jana f 3. Vormittags 10 Uhr, hierher einsenden. Später ein— laufende Offerten bleiben unberücksichtigt. Cassel den 15. Dezember 1880. Königliches Eisenbahn-Betriebs-Amt. (Main-Weser-Bahn.) 4237 Die Lieferung und Anfuhr von 128 Stück Grenzsteinen aus Sandstein soll Dienstag den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Ilben— stadt unter den im Termin bekannt zu machenden Be— dingungen in Aecord gegeben werden. Proben des zu liefernden Materials sind vorher kosten⸗ frei an Groß. Bürgermeisterei Ilbenstadt einzusenden. Friedberg den 13. Dezember 1880. 4239 Völzing, Cultur-Ingenieur. FF 2 Submission. 4238 Die zur Erbauung einer Brücke zu Helden⸗ bergen erforderliche Eisenconstruktion, veranschlagt zu 5836 Mark 26 Pf., soll auf dem Submisstonsweg ver⸗ geben werden.. Die Submittenten haben ihre Offerten bis längstens zum 6. Januar 1881, Mittags 12 Uhr, versiegelt und portofrei mit Aufschrift: „Submission für Brückenbau“ bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Heldenbergen ein⸗ zureichen. l Nur solche Offerten die durch die Post am selbigen Tag später als oben bestimmte Stunde eintreffen, werden noch berücksichtigt. i Voranschlag, Bedingungen und Plan können Mitt⸗ woch den 22. und Dienstag den 28. d. Mts., von Vor⸗ mittags 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 1 bis 3 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Ein⸗ sicht genommen werden. Vilbel, 16. Dezember 1880. Brod, Bezirks bauaufseher. 4028 Ein gebrauchter vierräderiger Handwagen wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exp. d. Anz. Ein Schweizer mit guten Zeugnissen sucht 42⁴⁰ 4223 Uicht zu 4196 unter Einkaufspreis in dem Herrengarderobegeschäft von Frankfurt a. M., Ich veröffentliche hierdurch dem geehrten Publikum, daß ich am hiesigen Platze ein Schuhwaarenlager in allen Sorten eröffnet habe und bin ich durch günstige Bezugsquelle in den Stand gesetzt zu noch nie dagewesenen Preisen zu verkaufen. Waare wird auf Verlangen portofrei eingesandt. Jermias Kulb, Während der letzten Woche vor Weihnachten Großer Ausverkauf von Winter⸗Paletots, completen Anzügen, Schlafröcken, Jagdjoppen ꝛc., Knaben-Auzügen und Paletots 83 (6357) J. Süssmaänn. Neue Kräme Nr. 26, Ecke der Schnurgasse. übersehen! Groß-Karben. 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Den inneren Landesangelegenheiten wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Außer interessanten Aufsätzen, land⸗ wirthschaftlichen und gewerblichen Mittheilungen sind regelmäßige Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren und vermischte Nachrichten in dem„Wetterauer Boten“ enthalten. Die amtlichen Bekanntmach— ungen des Großherzoglichen Amtsgerichts Butzbach und Großherzoglichen Kreisamts Friedberg finden ebenfalls Aufnahme in diesem Blatte. Ferner wird in jeder Nummer des„Wetterauer Boten“ die Fortsetzung einer guten Erzählung enthalten sein. Als Organ der Turnvereine des Gaues Hessen sind alle dahin einschlagenden Nach— richten in dem Blatte enthalten. Der vierteljährliche Abonnementspreis für den„Wetterauer Boten“ beträgt trotz des großen Inhalts für Butzbach und Umgegend, sowie durch die Post bezogen 1 Mark 25 Pfennig exel. Bringerlohn. Inserate finden in dem Blatte anerkannt die weiteste Verbreitung, die kleine Zeile oder deren Raum be— rechnen wir mit 10 Pfennig und bewilligen bei mehrmaliger Insertion hohen Rabatt. Die Ausgabe erfolgt Mittwochs, Ren und Sonntags. Butzbach im Dezember 1880. Die Expedition des„Wetterauer Boten“. SOS SSSSSSS SSS SSS 1 4115 Einem geehrten Publikum von Friedberg und Umgegend empfehlen wir unser reich⸗ haltiges Lager in Uhren, als: Pariser Pendules in Warmor, Nickel- und Goldbronce, Par. Nachtuhren, Neiseuhren und Wecker, Negulateurs in einfacher und reicher Ausstattung, Tafeluhren, geschnitzte Wanduhren in Schwarzwälder Ühren, Kukuksuhren mit und ohne 8 Gewichten ze, ferner feine Eisenbronce-Gegenstände, als: Girandoles, Leuchter, Aschenbecher, Vasen, Schalen, ÜUhrhalter, Gruppen, en Schreibzeuge, Nauchservice, Photographie⸗Nahmen ꝛc. empfehle zu jederzeitiger 20 25 2 2 verschiedenen Holzarten, 2 8 Weihnachtsgeschenke 2 und bitten um geneigten Zuspr Hochachtungsvoll 2 W D Frankfurt a. 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