Aub. Berbel. akuten en Ni oseh Steher banische Aunslte e fen, rdinand Damm. 7 annt um M12, 779 77 140, 5 1 en scher. Dem Wieder⸗ — men dinand Domm. .. nsionat her Witwe und n 15. Apnl. Ribe herren Seminardirellg u in Friedberg. 649 e zum Anstrich fer, bei Kalt, icker, kann gratis 00 il in Bab⸗Maubeil Dickbul, Freih. v. Sulu allet ö U gang bat 0 Systeme, ä 100 ee 15, a Men, 120, berölasique) 90 9 2 Mark. 0 10 U. J uch M31. Donnerstag den 18. März. nzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. U Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzelle wird bet Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. An die Bewohner Fried Zur Feier des Geburstages Sei findet bergs und der Umgegend. ner Majestät des Kaisers Wilhelm Samstag den 20. März er., Nachmittags 5 Uhr, im Hotel Trapp dahier ein Festmahl statt, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. Auswärtige, sowie solche hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden gebeten, bis zum 18. J. Mis. ihre Anmeldungen im Hotel Die Bewohner der Stadt Friedberg werden ersucht durch Schmücken ihrer Häuser Trapp zu machen. Das Comité: zur Feier des Tages mitzuwirken. Schaefer, Director des Schullehrer- Seminars. Dr. Braden, Brentano, Dr. Koehler, Dr. Möller, Roemheld, Kreisrath. Pot Direttor. Profsessor. Realschul-Direttor. Major z. D. und Bezirks ⸗Commandeur. Dr. Schwabe, Scriba, Sellheim, Director des Prediger-Seminars. Vürgermeister. Ober- Amts richter. Amtlicher Theil. Betreffend: Visitation der Feuerstätten im Jahre 1880. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. a Wir lassen der größeren Anzahl der Großherzoglichen Bürgermeistereien, heute k. H. unter der Auflage zugehen, den betreffenden Hausbesitzern alsbald in un Friedberg, am 13. März 1880. welche uns die Bisitationsprotokolle bereits vorgelegt haben, dieselben serem Austrage die Beseitigung der aufgefundenen Baugebrechen innerhalb der von Ihnen und den Visitatoren beantragten und von uns genehmigten Fristen bei Meidung der Bestrafung auf Grund des§ 368 pos. 4 des R.- Str.⸗ G. B. und Art. 145 des Pol. biefür vorgesehenen Spalte des Protokolls zu bemerken ist, berechnet. haben Sie sich von deren Einhaltung zu überzeugen, die Erledigung zu notiren, tationsprotocoll einzusenden. „Str. G. anzubefehlen. Die Fristen werden von dem Tage der Publication an, welcher in der Unmittelbar nach Ablauf der in dem Protokolle angesetzten kürzesten Fristen eventuell uns Polizeianzeigen vorzulegen, jedenfalls aber das Visi⸗ Diejenigen Großberzoglichen Bürgermeistereien, welche die diesjährigen Protocolle noch nicht eingesandt haben, sowie das Großherzogliche Polizei-Commissarsat Wickstadt werden an deren baldige Vorlage erinnert. Betreffend: Die Abbaltung der Feuervisitation für 1879. Das Großh. Kreisamt Frievberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Sie wollen uns die Visitationsprotokolle pro 1879, soweit dies noch nicht geschehen ist, alsbald vorlegen. Betreffend: Fixfrung der Hochwasserstände im Kreise Dr. Braden. Friedberg. Dr. Braden. Friedberg, am 16. März 1880. Friedberg, am 16. März 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Es ist für künftige etwa erforderlichen Brückenbauten ꝛc. vom größten Interesse die höchsten Hochwasserstände genau zu kennen. deren sichtbare Spuren noch dermalen erkennbar sind, haben uns deßhalb Veranlassung gegeben, an die diesjährigen außergewöhnlich hohen Flutben, Bezirks⸗Bauaufseher Weisung ergehen zu lassen, unverzüglich die höchsten Hochwasserstände an geeigneten Stellen zu fixiren. Kenntniß geben, weisen wir Sie an die Bezirks⸗Bauaufseher in ihren Arbeiten zu unterstützen. Dienstag den 23. dieses Monats, von 8½ Uhr Vo prüfung hiesiger Ackerbauschule statt. Bekanntmachung. Die Indem wir Ihnen hievon Dr. Bra den, rminags bis 1 Uhr Mittags findet im Saale des Hotel Trapp dahier die öffentliche Schluß ⸗ Alle, welche sich für das landw. Unterrichtswesen überhaupt und für die hiesige Ackerbauschule insbesondere interessiren, werden zu dieser Prüfung hiermit freundlichst eingeladen. Friedberg am 17. März 1880. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Küchler. Schmidt. Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Im 1. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 115 wurde der Prem. Lieut. v. Lyncker zum Hauptm. und Comp. Chef, der Sec.⸗Lieut. v. Strzemiccry zum Prem.-Licut. befördert. Berlin, 15. März. Reichstag. Erste Lesung des Vertrages mit dem Hawaii⸗Inselreich. Ministertal⸗ Director v. Philipsborn bittet Vertrage zuzustimmen. Lasker fragt, weshalb, wenn man hier die Zustimmung des Reichstags für nothwendig halte, der deutsch⸗österreichische Handelsvertrag verlängert sei, ohne dem Reichstage Gelegenheit zum Votum zu geben. v. Philipsborn kann im Augenblicke, da ihm die Frage durchaus unerwartet kommt, sich über den österreichischen Vertrag nicht verbreiten, bestreitet indeß die Zulässigkeit der Anträge zwischen diesem und dem Die Reichsregierung werde die vorgelegten Vertrage. g geeignete Gelegenheit benutzen, dem Reichstage eine bezuͤgliche Vorlage zu machen. Die Absicht des Reichs⸗ kanzlers gehe dahin, keine Veränderungen in den handels⸗ politischen Beziehungen zu den Reichstag, dem Oesterreich herbeizuführen, sondern ihre Stabilität zu sichern. Für heute bittet v. Philipsborn, von einer Diseussion hierüber abzustehen. Bunsen spricht seine Befriedigung über den Vertrag nach seinem materiellen Inhalte aus; die handelspolitische Bedeutung desselben sei unverkennbar von hohem Werthe. Gareis schließt sich den staatsrechtlichen Bedenken Lasker's an. Nachdem noch Staatsseeretär Hofmann den Vertrag vertheidigt hat, wird die erste Lesung des—⸗ selben geschlossen. Es folgt der Bericht der Budget⸗ Kommission über den Zolletat. Bei Berathung des Etats der Zölle, Verbrauchssteuern und Aversen bringt Richter, unterstützt von Lasker, den Antrag ein, daß der Reichskanzler aufgefordert werde, den Handels- vertrag mit Oesterreich-Ungarn vom 31. December 1879 dem Reichstage zur verfassungsmäßigen Genehmigung vorzulegen. Graf Udo Stollberg tritt für die rationelle Wirthschaftsidee ein, die dem neuen Zolltarif zu Grunde liege. Er halte es bezüglich Erneuerung des Handelsvertrages mit Oesterreich für ein Unglück, wenn wir uns wieder auf den Veredelungsverkehr einlassen wollten. Am Zolltarif heute schon zu rütteln, sei nicht richtig; man möge ihm Zeit lassen, erst zu wirken, und sich dann von seiner Brauchbarkeit überzeugen. Karsten polemisirt gegen die in den Etatsansätzen angenommenen Zahlen, die er als unrichtig bemessen hinstellt. Bundes⸗ kommissar Burchardt warnt davor, an Einzelheiten des Tarifes heute schon zu rütteln. Stumm spricht sich gegen jede Veränderung des Tarifes aus, will sich aber den Anträgen auf Aufhebung des Flachszolls nicht widersetzen, weil es sich hier nur darum handele, eine Remedur zu schaffen für ein notorisches, zugestandenes Versehen, das der Reichstag begangen, als er im Vor⸗ jahre den Flachszoll in dritter Lesung annahm, den er in zweiter Lesung verworfen hatte. v. Benda tritt zugleich in Delbrück's Namen den Ausführungen Karsten's bei. Die Ansätze seien nicht richtig. Burchardt spricht die Hoffnung auf das Zustandekommen des neuen Vertrages mit Oesterreich aus. Win dthorst kündigt einen Antrag auf Aufhebung des Flachszolls an, dem sich die Regierung wie das Haus consequenter Weise gar nicht widersetzen könne. Die Titel aus den Ein⸗ nahmen an den Zöllen, Tabakssteuer, Rübenzuckersteuer, Salzsteuer und Branntweinsteuer, desgleichen die Aversa für die Zölle und Verbrauchssteuern werden hierauf genehmigt. Der Etat der Pensionsverwaltung wird nach den Anträgen der Budgetkommission genehmigt, ebenso die Etatsannahme des Reichstages(2). Capitel 18 des Einnahme⸗Etats setzt aus den Ueberschüssen des —.. Etatsjahres 1879%0 an Einnahmen 5,987,592 Mk. in den Etat. Richter beantragt, diesen Titel soweit zu erhöhen, daß für dieses Jahr eine Verminderung der Matrikularbeiträge um 8 Mill. Mk. eintritt. Rickert lrltt dem Antrage Richter's bei, den v. Minnigerode und Unterstaatsseeretär Scholz bekämpfen, worauf derselbe gleichwohl angenommen wird. Der Rest des Etats wird nach den Anträgen der Kommission erledigt. — 16. März. Der Reichstag beschäftigte sich heute nur mit Prüfungen über den Fortbestand verschiedener Mandate.— Die Militärgesetzkommission nahm einen neuen Paragraphen an, wonach im Falle eines außerordentlichen Bedürfnisses der gesammte Bestand der beiden jüngsten Jahresklassen der Ersatzreserven erster Klasse einschließlich der Mannschaften, welche nach§. 3 nicht übungs⸗ pflichtig sind, zu einer höchstens achtwöchentlichen Uebung auf Grund einer besonderen kaiserlichen Verordnung ein⸗ berufen werden können. Die Soztalisten-Kommission lehnte die Anträge Reichensperger's ab, nach welchen das Reichsgericht an die Stelle der Beschwerde-Kommission trete und Wahlversammlungen gestattet sein sollen. — Marquardsen brantragte in der Sozialisten- gesetz Kommission, die Gültigkeitsdauer des Gesetzes bis zum 30. Juni 1884 festzusetzen. Die in §. 28 Abf. 3 getroffene Bestimmung(Unter- sagung des Aufenthalts in Bezirken ꝛc) soll die Erklärung enthalten, daß dieselbe auf Reichstags mitglieder, welche sich am Sitze derselben während der Reichstagssession aufhalten, keine Anwendung findet. Karlsrube, 15. März. Das Finanzgesetz wurde heute von der zweiten Kammer ohne Widerspruch angenommen. Die Kammer sprach dabei den Wunsch nach Vereinfachung des Ver— waltungsorganismus aus. Straßburg, 16. März. Der Landes- ausschuß hat sich heute nach Aanahme des Forst⸗ strafgesetzes bis zum 6. April vertagt. Ausland. Oesterreich- Ungarn. Wien, 16 März. Der„N Fr. Pe.“ zufolge ist der österreichisch⸗ serbische Eisenbabn Vertrag gestern zu Stande gekommen. Die Eisenbabn wird von Belgrad über Semlin direkt nach Pest geführt. Die Bau— zeit ist auf 3 Jahre festgesetzt. Diese Frist beginnt am Tage nach Auswechslung der Ratificatio- nen. Ein bestimmter Ralisicationstermin ist nicht festgestellt. Saämmtliche serbische Linten werden gleichzeitig dem internationalen Verkehr übergeben Pest, 14. März In der Sitzung der Direction der Theißbahn wurde der Verkaufs- vertrag mit der Regierung einstemmig genehmigt und die außerordentliche Generalversammlung auf den 20. April anberaumt. Laut dem Vertrage soll die Theißbabn mit dem 1. Januar 1881 in den Staats besitz übergeben: der Staat zahlt 14 Gulden 70 Kreuzer Zinsen pro Actie und löst bingen 10 Jahren mittelst balbjähriger Aus, loosung sämmtliche Actien zu 245 Gulden ein. — 16 Marz. Unterb us. Der Finanzminister legte den Bericht über die Begebung von 15 Millio- nen Gulden Geldrente vor. Frankreich Paris, 15 März. Senat. Zweite Lesung des Gesetzentwurfs über den böberen Unterricht. Die ersten sechs Artikel werden an genommen. Pellelan nimmt den Artikel 7 als Amendement Namens der Kommissions Minorität wieder auf. Artikel 7 wird abermals mit 140 gegen 132 Summen abgelebnt und sodann der Oesegentwurf als Ganzes mit 187 gegen 103 Summen genehmigt. — 16. Mäcz Deputicten- Kammer. Der Präsident Gambetia theilt den von den Präsidenten der Gruppen den Linken unterzeichneten Antrag au Stellung einer Interpellauon mit. Es wird die sosortige Discussion beschlossen. Dedés, Präsident der Linken, sagt:« Wir glaaben dem Gesudle des Landes zu entsprechen, wenn wir die Regierung fragen, welche Eutschlüsse sie in Bezug auf die nicht autoristeten Cougtegationen zu fassen gedenkt. Ich ersuche die Regierung, ihre gestrige Etäcung zu wirderbolen und zwar klar und bestimmt, geeignet, das Land zu beruhigen. Conseils⸗ prästdeut Fecpeenet eiklärt, wie gestern im Senat, daß eie Regierung die bezuglich der Congregatto nen bestehenden Gesetze unteg ibrer Ver antwortlichkeit zur A wendung bringen werde und sich der dadon betührten mannichsachen J teressen wohl bewußt sei. Die Regierung will ibre völlige Actions— freiheit gewahrt» sehenz sie Nist 4stets bereit, Die von Devss vorgeschlagene Tagesordnung sagt: Die Kammer vertraut der Regierung; ste rechnet auf deren Festigkeit in Anwendung der Gesetze über die nicht autorisirten Congregationen und geht zur Tagesordnung über. Die von der Rechten bean; tragte Tagesordnung wurde mit 372 gegen 98 Stimmen abgelehnt; die motivirte Tagesordnung von Devss mit 338 gegen 147 Stimmen ange- nommen. Großbritannien. London. Unterhaus. Northcote erklärt, die Vertagung des Parlaments erfolge am 24. Mätz; sofort darauf erscheine die königliche Verordnung über die Auflösung desselben. — 15. März Oberhaus. Beaconsfield er- klärt auf eine Anfrage Dranmore's: da die Anti- pachtdemonstrationen in Irland abgenommen, so sei es nicht nothwendig, beim Parlament neue Vollmachten, betreffend die Verwaltung Iclands, nachzusuchen. Die Ausnahmsgesetze für Itland erlöschen demnächst. Je nach den Verhältnissen werde die Regierung von dem neuen Parlamente entweder deren Aufhebung, oder Erneuerung der Vollmachten erbitten. — 15. März. Ein Telegramm des„Daily Chronicle“ aus Jillalabad meldet: Charkur ist wieder vom Feinde besetzt und geplündert worden. Unsere Alliirten wenden sich gegen uns. Die Stämme versammeln sich in großer Zahl. Ein neuer Feldzug scheint unvermeidlich. Italien. Rom, 15. März. Deputirten⸗ kammer. Crispi entwickelt seine Interpellation über die innere und auswärtige Politik, die seiner Ansicht nach in Verbindung ständen. Bezüglich der inneren bemerkt er, daß keine der versprochenen Reformen ausgeführt wurde. Bezüglich der aus- wärtigen Politik weist Redner die von Visconti Venosta der Linken gegenüber erhobenen Vorwürfe zurück Die Kundgebungen der Isredenta datiren von längerer Zeit; die Rechte schwieg aber bis 1876. Den gegenwärtigen Lärm darüber ver- danken wir den Gegnern der Linken und den italienischen Vertretern im Auslande, welche hätten constatiren sollen, daß die Agitation der Itredenta eine belanglose Sache ist. Jialien müsse den Berliner Vertrag getreulich ausführen. Redner bespricht die Fragen bezüglich der orientalischen Staaten und Aegyptens und bedauert die Haltung Italiens bei letzterer. Del Giudice beantragt folgende Tagesordnung: Die Kammer splicht die Zuversicht aus, die Regierung werde die guten Beziebungen mit den befreundeten Mächten auf⸗ rechterhalten und in der tückisch- griechischen Gtenzfrage das Festhalten an den Berliner Con- greßbeschlüssen anstreben. Rumänien. Bukarest.„Romanul“ erfährt hinsichtlich des Entwurfes zur Armee— Ocganisation, daß die Dorobanzen Regimenter von 16 auf 30 und die Kalaraschi Regimenter von 8 auf 12 gebracht werden sollen. Die Docobanzen und Kalaraschi bilden die Territorial- Armee. Diese Erhöhung werde geringe Kosten verursachen, die sich übrigens durch anderweitige Ersparungen im Kriegsbudget scompensicen würden. — Das amtliche Blatt veröffentlicht ein De— kret, wonach alle Fremden, welche Rumänien be— sreisen oder sich länger als 30 Tage aufhalten, bei der Polizei um eine Aufenthaltskarte sich melden müssen, die gegen den Paß umgetauscht wird, welcher bei der Polizei verbleibt. 30 Tage nach Vel öffentlichung dieses Dekrets wird jeder Fremde ohne Aufenthaltskarte aus ausweislos betrachtet. Rußland. Petersburg, 15. März. Der usssche Botschafter Ocloff ist, der„Agente Hivis“ zufolge, bierher zuruck berufen mit der An weisung, den Botschaftstath v. Kapnist als Geschaftsträger fungiren zu lassen — Der„Golos“ meldet aus Warschau: Die Polizei entdeckte am 11. ds. eine Soztalisten- versammlung, wobei 10 Personen verhaftet wurden, 2 Jigenieur Technologen, 1 Student der Midiein und 13 Handwerker — Es heißt, General Suroff solle von dem Posten des Stadthauptmanns don Petersburg ab- berufen und General Batiano, bisheriger Com- 8 f 1 enffohen. von ihren Handlungen Rechenschaft abzulegen. manbeur des Moskauer Garde- Hrenadier-Regi- Würfellust. ments, werde zum Oberpolizeimeister von Petersburg ernannt werden. Der Gehülfe des Obertomman⸗ direnden der Gardetruppen und des Petersburger Militärbezirks, General Gurko, ist dieses Postens enthoben worden; zu seinem Nachfolger wurde Generaladjutant Kostanda ernannt. — die„Petersburger Ztg.“ bringt einen be- merkenswerthen Leitactikel: Wenn Preußen, das selbst mit Socialisten im Kampf liegt, im Herbst vorigen Jahres drei überwiesene Theilnehmer an unseren nihilistischen Umtrieben lediglich zu einer kurzen Arreststrase verurtbeilt hat, so war nicht wohl möglich von England, Frankreich oder der Schweiz Großes zu erwarten. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 16. März. In der gestern statige⸗ babten öffentlichen Sitzung des Gemeinderaihs wurde, nachdem seitens des Ocisvorstandes von Ockstadt die Be⸗ reitwilligkeit ausgesprochen war, die Cyaussirung des Mitielwegs ein Stück in Ockdädter Gemukung sortzu⸗ setzen, beschlossen, die Lieserung der Steine behufs dieser Herstellung dem Accordanlen Jeckel zuzuschlagen. Einem Gesuch der Besitzer des Volksbades, welche die Verlegung dieser Anstalt beabsichtigen, um Benutzung flädtischen Ge⸗ ländes an beiden Seilen der Usg, warde entprochen. Be⸗ züglich der Herstellung des Beunnens nächst dem F auer⸗ bacher Thor soll durch den Siadzbaumeister ein Vo ran⸗ schlag vorgelegt werden. Auf ein Gesuch um Herstellung der Mauer an dem Vicinalweg nach der Hisselhecke nächst der Stadt, soll vor definitiver Beschlußsassung Ermistelung über die bezüglichen Eigenthumsoechälinisse stanfinden. Auf eine Eingabe, betreffend Enwässerung der Gärten im Burgseld, wurde beschlossen, auf Grund der schon im Mal vorigen Jahres mit Wiesenbaumeister Geb eingeleiteten Verhandlungen, mit demselben sofort weiter über Ausführ⸗ ung der Arbeit in Benehmen zu treten. Die auf dem nördlichen Theile des Exercierplatzes gelegene alte Schanze soll auf ein Gesuch verschiedener Schaafbesitzer, nachdem seitens des Bezikscommandos die Erlaubniß dazu eribeilt wurde, geebnet werden und wurde diese Arbeit dem fädt schen Schäfer gegen eine Vergülung von 8 Mak übertragen. Eine auf dem Rathhaus entwendete Summe von 15 Mark 60 Pf. Einggartieruugsgelder soll, nachdem die desfallst ge gerichtliche Untersuchung eingestellt worden ist, aus der Stadikass' ersetzt werden. Da der seitherige Brandmeister und der Oberspritzenmeister ihr Amt niederzulegen wünschen, ecbol sich der Commandeur der freiwilligen Feuerwehr, Gemeinderath G. Hieronimus, die obere Leitung des gesammien flädlischen Feuerlöschwesens zu übernehmen, welches Anerbieten die Zustimmung des Gemeinderathes fand. Als Oberspritzenmeister für die Aussubrspritze wur de Gemeinderaih Waas und als dessen Stellvericeter Ge⸗ meinderath Koob gewählt. Auf ein seitens des Stadt⸗ vorst indes an die Beiriebsinspektion der Main-Weserbahn gerichtete Bitte, einen eisernen Steg über die Usa an den Pfeilern des Viaducts anlegen zu dürfen, ist eine zusagende Antwort eingelaufen und wurde der Stadtbaumeister be⸗ aufttagt, die von genannter Stelle verlangien näheren Angaben an dieselbe gelangen zu lassen. S. Friedberg. Die in Nr. 33 des Oberhessischen Anzeigers aue Laubach mitgetbeilte Nachricht bezüglich der plojeclirien Secundärbahn Mücke Friedberg, daß„der Friedberger Gemeindecalh unbegceiflicher Weise jeden Zu, schuß zu den Vermessungsarbeiten abgelehnt habe“, bedarf einer Berichngung. Auf eine Anforderung des Comiis's, wonach biesige Stadt zu den betreffenden Vermessungekosten von 5000 Mark einen Beitrag von 1307 M. 13 Pf. übernehmen sollte, beschloß der Gemeinderatb, an das Comus die Mülheilung gelangen zu lassen, daß die pro⸗ jecurte Strecke Mücke dungen für unsere Stadt kein Inietesse habe und deßhalb ein Beitrag zur Vermessung derselben nicht bewilligt worden sei. Wenn dagegen für die Vermessung der Sirecke Hungen⸗Friedberg eine beson⸗ dete Berechnung flauftnden könne, so solle hierfür ein ver⸗ häunißmäßiger Beitrag in Aussicht genommen werden, untet det Bedingung, daß die projectirte Bahn hier ein⸗ mündet und unter dem Vorbehalt, daß im anderen Fall die Rückerstattung des geleisteten Beittags erfolgt. r. Friedberg. In der von dem Crentral⸗Ausschusse für das fünfte allgemeine deutsche Turnsest an die Turn⸗ Vereine ergangenen Einladung heißt es u. A.:„Der Jugend Kraft verbürgt der Völker Zukunft. Ein weichlich Vo k fällt ab von Geist und Sitte. Zum Gedeih'n von Leib und Seele, sich selber und dem Volk zur Ehr', dem Vaterland zur Wehr, übt unsere Jugend ihre Kraft. Turner! die Fesistadt Frankfurt a. M. läßt ihren Ruf an Euch ergehen. An Euch ist's wiederum zu zeigen, daß Euch der techte Geist deseelt. Vom Belt dis zu den Alpen seid uns willkommen Alle! Wir bieten Euch ein gastlich Dach, ein deuisches Herz. Auf alter echter deutscher Stäue, wo kein böherer Ruhm gilt, als zum Vaterland zu stehen in Freud und Leid, werdet Ihr Euch heim isch füylen. Gut Heil zum deulschen Turner sest!“ In einer seiner letzten Versammlungen beschloß der Friedberger Turnverein, daß jedes Mitglied des Vereins, welches als acliver Turner dem Turnseste in Frankfurt beiwohnen will, verpflichte! ist, regelmäßig und pünktlich den Turn⸗ platz zu besuchen und in Riegen mitzulurnen. Leider ist das Häuflein der activen Turner in unserer Stad! ein sehr kleines; der rechte turnerische Geist ist unseter Jugend Sie unterhält sich beim Kartenspiel und band in perbreile Regime mundict Bel wläklel, (u d schteh Shüll ulhten es f rug d Herde Unler wurde von 6 in del Jobe lauen West 416 lieb stägt Wife 1 Tobe 5 Not die U the schine bet 5 Wie! S Raver einen komm unum Mör de an St Tobsüc und- d uisp. da d det leb Irten W Leute Wien Unree der 9 ein Mas zum babe Tage von Poli ting 0 von Older Mun Zur ——— . estern stalig, duale bunte ag fiche ent prochen. Dee adi dem Fus, teller ein Vora Nun Herfzllun Hessalbeckk nag sung Ermlitelung Unite stanfinden. ng der Oätten im det schon im Mi red aängzleunten iter uber Aussüh, n. Die auf den gene alle Schanze besther, nachdem niß dazu ertbeilt eit dem fädt schen Rut übertragen. ume von 15 Maik em die desfallstse ben ift, aus der rige Brandmeißter zulegen wünschen, igen Feuerwebt, bere Leitung des uu übernehmen, Gemeinderates Austen Wurde Suullvetirtler Oe seilens des Stadt, N Mun⸗Wesetbahn et die Ua an den „ ift eine zusfagende S ladtbaumeister be. perlanglen näheren I. bes Oberhessise Nachricht! bah tiedberg, daß„de 1 Wa inen 5, ent habe“, beba( Comilt' Bermeflunnelsfut irle im anderen Rockenberg, 14. März. Ein junger Mann, welcher, dem„W. B.“ zufolge, gesteen in einer hiesigen Müble wäbrend des Ganges derselben mit dem Einölen des Werkes beschäftigt war, beging während dieser Arbeit die Unvorsichtigkeit, sein lang herunterhängendes Halstuch nicht auszuziehen. Dasselbe wurde von einem Zahnrad erfaßt und ehe es möglich war, das Halstuch loszumachen, wurde der junge Mann zwischen die Kammräder gezogen und erheblich verletzt. Demselben ist die Brust tief aufgerissen worden, so daß man innere Kö pertheile sehen konnie. Aerztliche Hülfe war rasch zur Sselle, doch zweifelt man an dem Aufkommen des Verunglückten. Gießen. Schwurgerichtsverhandlungen. Am 15. März wurden folgende Sachen abgeurtheilt: Gegen H. König von Lindheim wegen Versuchs der Nothzucht. Derselbe wurde in eine Gefängnißstrafe von ein Jahr und in die Kosten verurtbeilt.— Gegen Marie Weber von Udenhausen wegen Kindesmord. Dieselde wurde freigesprochen. Dacrmstadt, 16. März. Gestern Nachmittag ent⸗ stand in der„Tanne“ ein Waldbrand, der sich rasch zu verbreiten drohte. Anwesende Mannschaften vom Leibgarde Regiment, welche zum Arbeiten an den Kugelsängen com⸗ mandirt waren, setzlen dem Brand jedoch rasch ein Ziel. Bensheim. Am hiesigen Schullebrer-Seminar wirklen im Verlaufe des Schuljahres 187980 8 ordentliche (der Director, 6 Seminarlehter und 1 Seminar-Hülfs⸗ lehrer) und ein außerordentlicher Lehrer. Zu Anfang des Schuljahres beirug die Zahl der Zöglinge 170 Da aber während des Jahres einer mit Tod abging und 11 theils freiwillig austraten, theils ausgewiesen wurden, be⸗ trug die Schülerzabl am Schlusse des Jahces 1879/80 158. Hiervon gehören 44 der Obere, 52 der Mittel⸗ und 62 der Unier⸗Klasse an. Unterstützungen aus Staalsmuteln wurden pro 1879 an 83 Semmaristen im Gesammtbetrage von M. 4300 gewährt. Erbach. Die Arbeiten an dem großen Krähbergtunnel in der Nähe von Beerfelden schreiten rüig voran. Zu Ende des verflossenen Monats waren insgesammt 741,1 laufende Meter Sohlstollen vorgetrieben und zwar auf der Wesiseite, woselbst Bohrung mit Maschinen eingerichtet ist, 441,6 laufende Meter und auf der Ostseite mit Handbe— trieb 2725 laufende Meter. Der Calottenausbruch be— trägt zusammen 457 laufende Meter, nämlich auf der Wesiseiie 299 und auf der Ostseite 159 laufende Meter. Worms, 12. März. Die Stuckle'sche Patronenhülsen⸗ Fabrik in Mariamünster ist heute früh zwischen 4 und 5 Ubr abgebrannt. Von dem Gebäude stehen nur noch die Umsassungsmauern, während die Maschinen und Vor⸗ räthe im odeten Stockwerke total vernichtet und die Ma⸗ schinen im unteren Stockwerke stark beschädigt wurden. In der Fabrik waren in letzter Zeit über 30 Arbeiter beschäftigt. Wie das Feuer entstanden, ist noch nicht aufgekläct. Allerlei. Stuttgart, 15. März. Das Schwurgericht von Ravensburg hat den Raubmörder Maibias Rapp, der einen Mann und dessen Frau, die ihm nächtliches Unter kommen gegeben hatten, erschlug und beraubte, nach seinem unumwundenen Geständniß zum Tode verurtheilt. Der Mörder Waibel, der den vierfachen Mord in Stuttgart zan Sylvester beging, ist seit längerer Zeit wegen seiner Tobsüchligkeit im hiesigen Krankenhause beobachlet worden und das ärztliche Gutachten hat ihn jitzt für irrsinnig ktesp. unzurechnungsfähig in solchen Anfällen erklärt, so daß dieser traurige Fall wohl ohne Gerichteprocedur min! der lebenslänglichen Einsperrung des Wahnwitzigen in einer Irrenaustalm erledigt werden wird. ö Wien, 13. März. Die Verhaftung des Feldmarschall: Lieutenants Baron Prohaska und des Liquidators des Wiener Cassenvereins Franz Kriegkammer erfolgte wegen sunrechtmäßiger Erwerbung der Concession zur Errichtung der Spielbank von San Marino. Metz. Der Messerstecher, welcher kürzlich in Straßburg ssein Unwesen tried und sich ausschließlich Frauen und Mädchen zu Opfern erkor, scheint sich neuerdings Metz zzum Schauplatz seiner unheimlichen Thäligkeit gewählt zu [baben. Wenigstens ist, wie besmmt e versichert wird, dieser Tage eine Schülerin des früher Minaglia'schen Instituts won einem Unbekannten auf der Straße geslochen worden. Polizeiliche Recherchen nach dem Uebelthäter sind bereiie deingeleitet. London, 13. März. Der Dampfer„Montana' ist won Newyork kommend, heute Morgen auf der Fahrt nach iverpool, unweit Holyhead, gescheitert. Passagiere und Mannschaft sind gerettet. Zur Sache des landwirthschastlichen Consumvereins in der Wetterau. Durch eine auf dem Selzerbrunnen bei Dkarben am 10. Januar l. J. abgehaltene Ver- ssammlung, welche von etwa 50—60 Landwirtben der in der Nähe der Station Groß-Karben gelegenen Orte besucht war, ist die Sache des landwirthschaftlichen Consumvereins wesens in der Wetterau etwas in Anregung und theilweise auch in Aufnahme gekommen. Auf Einladung des Schreibers dieser Zeilen war Polizeirath Haas von Darmstadt erschienen, welcher in klarer und beredter Weise die großen Vortheile der Consum- vereine für die Landwiktbschaft auseinandersetzte, und etwaige Zweifel und Bedenken in schlagender Weise beseitigte. Die Vortheile sind theils direkte, sheils indirekte. Die ersteren umfassen das eigent. —— billigsten Vereinen vielfach Sämereien liche Thätigkeitsgebiet des Verbandes, nämlich die Ermöglichung des besten und Ankaufes von landwirth⸗ schaftlichen Gebrauchsartikeln, die in- direkten Folgen sind die natürlichen glücklichen Con- sequenzen einer rationellen auf Wissen- schaft und Praxis gestellten Organi- sation, und hier theils pecuniärer, und oft nicht zum geringsten Theile moralischer Natur. Gegen- stände des Ankaufs von Seiten des Verbandes für die Vereine sind vorläufig: 1. Steinkoblen, 2. Hülfsdünger, 3. Kraftfuttermittel, 4. Sämereien, 5. Saatgetreide, 6. Piesawawaaren. Der Ankauf dieser Artikel ist einzelnen Commissionen über— geben, welche naturgemäß aus solchen Personen bestehen, welche in dem betreffenden Gegenstande selbst den meisten Verbrauch haben und die genaueste Sachkenntniß besitzen. Der Ankauf geschieht im Submissionswege vermittelst öffentlichen Aus- schreibens. Es sind bekanntlich in den letzten Jahren von landwirthschaftlichen Kränzchen und und Getreide be— zogen worden, und wie bekannt, waren diese An— käufe nur allzu häufig theuer und schlecht, während die bezüglichen Lieferungen durch den Verband, meines Wissens, stets nur zur Zufriedenheit der Abnehmer ausgefallen sind. Dieser auf: fallende Unterschied wird nicht mehr überraschen, wenn wir bedenken, daß alle diese Artikel durch Männer von langjähriger praktischer Erfahrung meißtens auf dem Submissionswege angekauft, und nach der Hand von Seiten der Versuchs⸗ station in Darmstadteiner sorgfältigen Untersuchung und zwar auf Kosten des Verkäufers unterzogen werden. Gerade auf dieser Seite sind wirkliche bedeutende Erfolge des Verbandes zu verzeichnen, indem den Land- wirth nicht mehr auf's Herathewohl kraftlose und verfälschte Stoffe zu hohen Preisen ankauft, sondern in all diesen Futtermitteln auf Grund wissenschaft— licher Analyse nur die eigentlichen Nährstoffe (Protein, Fettgehalt 1c) zu einem in richtigem Verhältniß zu anderen Futterstoffen stehenden Ansatze übernimmt, und die gehaltlose Masse in all diesen Stoffen als natürliche Zugabe gratis empfängt. Alle diese Futtermittel müssen einen bestimmten in dem Ankauf bedungenen Procentsatz an Nährstoffen befitzen, und nur wenn dies auf Grund chemischer Untersuchung constatirt worden ist, werden sie nach den vereinbarten Preisen bezahlt und verbraucht, im anderen Falle findet entweder ein auf dieser Gehaltsgrundlage berech- neter Preisnachlaß statt, oder der Verkäufer nimmt einfach seine Waare wieder zurück. Diese Art der Preisberechnung für Futtermehl, Palmkuchen 1c. von Seiten des Verbandes ist wohl ziemlich allgemein bekannt, weniger bekannt vielleicht dürfte es sein, daß man von Seiten des Verbandes auch die aus unseren Mühlen zu beziehenden Gegen- stände(Kleie, Weizenschaale) in gleicher Weise auf ihren Fettgehalt durch die Versuchsstation in Darmstadt untersuchen und hinsichtlich ihres Preises berechnen läßt, um dann auch diese Artikel nach geschehenem Ankause genossenschaftlich zu beziehen. Bei einem solchen Verfahren werden die reellen Müblen ebensowohl, wie die genossenschaftlichen Abnehmer, in leicht zu erkennender Weise ihren Vortheil finden. Es gehört nicht viel Nachdenken dazu, um zu finden, daß ein in dieser Weise auf exacte wissenschaftliche Grundlage gestellter Handelein glänzender Erfolg von wirklich weitreichenden pecuniären Vortheilen und denselben parallel- laufenden moralischen Consequenzen ist. Die maßlosen Verfälschungen, welche in vielen Gegenständen des land wirthschaftlichen Verbrauchs stattgefunden haben und noch staitfinden, werden niemals durch gesetzliche Bestimmungen und Strafandrobhungen, sondern nur auf diese Weise wirksam zu beseitigen sein. Man fühlt sich hier versucht zu sagen, daß, so groß auch der auf diese Weise erzielte pecuniäre Vortheil sei, die moralischen Folgen doch noch um vieles bedeutender erscheinen, und dies Letztere um so mehr, wenn wir zu der Erkenntniß gekommen sind, daß einzig und allein nur in dieser(wahrhaft organischen) Weise eine Masse von Schwindeleien und Fälschungen wirk⸗ lich aus der Welt geschafft werden können.(Schluß folgt.) Handel und Verkehr. Frtedberg, 16. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.— 1.10, Eier, zwei Stück 11 Pf., ein Stück 6 Pf. Friedberg, 15. März. Fruchtbericht. Weizen M. 24., Korn M. 20., Gerste M. 18., Hafer M. 14.— 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gleßen, 16. März. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.05— 1.12, Eier 2 Stück 10—11 Pf., Käse per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar 85 Pf., Hühner per Stück M. 1.00— 1.80, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.50, Enten per Stück M. 2— 2.50, Kartoffeln per 100 Kilo M. 6—9., Zwiebeln per Centner M. 15—18, Ochsenfleisch 66 68 Pf. per Pfd., suh⸗ und Rindsleisch 48— 56 Pf., Kalb⸗ fleisch 40—46 Pf., Hammelfleisch 45—60 Pf., Schweine fleisch 60 Pf. Grünberg, 13 März. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 11.48, Korn M. 9.84, Gerste M. 8.62, Hafer M. 7.47, Erbsen M. 10.96, Kartoffeln M. 3.72, Samen M. 11.05. Frankfurt, 15. März. Viehmarkt. Angetrieben waren eirea 350 Ochsen und Stiere, 260 Kühe und Rinder, 290 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68.—70., 2. Qual. M. 64. bis 66, Kühe 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 48. bis 50., Kälber 1. Qual. M. 54—56., 2. Qual. M. 48. bis 50., Hämmel 1. Qual. M. 58. 60., 2. Qual. M. 40.—50. per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Frankfurt, 15. März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 43., Nr. 2 M. 41., Nr. 3 M. 35., Nr. 4 M. 31., Nr. 5 M. 25. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 28.50, do. 1.(Berliner Marke) M. 27., do. 2.(Berliner Marke) M. 20—21., Weizen, effeetiv hiesiger ab Bahnhof bier M. 24.50— 00.00, ab unserer Umgegend M. 23.75—24., do, fremder, je nach Qual. M. 23.75— 24.50, Roggen je nach Qual. M. 19.50— 20.50, Gerste M. 18.—21., Hafer M. 14.— 16.25, Kohlsamen M. 29.—00., Erbsen M. 19 bis 27., Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20.— 40., Bohnen, weiße, M. 23.— 25., Rüboͤl, detail, M. 65. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll- gewicht= 100 Kilo. Literarisches. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 24 enthält: Im Moor. Novelle von F. Eugen.(For is.)— Frede⸗ aunde und Prälextalus. Zu dem Bilde von Tadema: Königin Fredegunde am Sterbebett des Bischofs Prätex⸗ talus.— Vier Wege durch Ameriki. Mit Illustr.— Alma Tadema. Ein Lebensbild aus der modernen Kunst. Von J. P. Richter. Mit Porträt.— Nur Gartenerde. 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Tagesordnung: b Rechnungsabhör, Vorstandswahl, Berathung über 95 Jun Vereins angelegenheiten. dug, v Lich, 15. März 1880. Der Director dag fe 5. Gros. i 2 1 0 1 p trische Prutbückinge 5 1525 treffen Morgen ein, per Stück 6 Pf., bei 44585 912 Wilhelm Fertsch. oz 8 6 tr 0 üt E 75 25 werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt bei 5 930 K. Friedrich. ö Locomobil, Spferdig, in gutem Zustand, steht preiswürdig zu ver-. kaufen bei 2 im 0 Friedberg. J. Hammerschlag, Dis 974 e Schmiedmeister. ö n meine Buchhandlung suche ich einen Lehrling, 0 der sogleich eintreten könnte. l in obi url Bindernagern 5 1003 Ich nehme hiermit die Releidigung gegen den 4 Kue M. Mainzer retour. K. Schudt 11. doch d merik. Hafergrüße N 0 140 von vorzüglichster haltbarer Qualität, per Pfd. 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