und franco.* lhäring. empfehlt 1 lbrecht Bit e Sarcdelle n, Sardin Corned bee ste Gola urs Wüheln Feu thig!! D ble hherde en Verbesserungen, — 1880. Dienstag den 17. August. M97. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größ. ziffersatz mi P R it 22 Pf in s 1 tle, 05 7 größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 1 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— — 2— a Zu publiciren sind aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt: behramts betreffend. Amtlicher Theil. Nr. 26. Verordnung über die Prüfungen der Aspiranten des Gymnasial- und Realschul⸗ ö Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Johannes Klinkerfuß von Bad-Nauheim wurde als Feldgeschworener für diese Gemarkung in Pflichten genommen. 1 5 15 Deutsches Reich. Darmstadt, 13. August. Der Herzog und die Herzogin von Connaught sind heute von Jagdschloß Wolfsgarten nach München abgereist. — Militärdienstnachricht. Dr. Schmitt, Assist.⸗ kurzt 2. Cl. der Res., wurde zum Assist.-Arzt . Cl. der Res. befördert. Berlin. Der Kronprinz begibt sich am 18. August mit der Kronprinzessin und dem Prinzen Wilhelm nach Kamenz zur Tauffeier in ler Familie des Prinzen Albrecht und reist von ort am 14. August Abends über Dresden nach München und Stuttgart zur Inspicirung der laierischen und württembergischen Armeecorps. — Nach einer Tagblattmeldung ist die Ver⸗ fändigung über den Inhalt der Replik der Groß— kleine Haus haltung ter Garant kisen * Hencked chanische Werkstätk, Wilhel Ch. Blum. W. Kreutet lu. A. Walthe.. Nicolaus Ene. Ph. Windel, Pilb. ud, Otintich Lol Theodor Sprkufl. 9. Schäfer.— ohlen⸗ Nagel Nuß⸗ Nl in enpfests 0% aßten Beschlüsse aufrecht zu erhalten willens bpären. uf die gefährlichen Consequenzen aufmerksam ul. machen, welche eine fernere Renitenz der Pforte ach sich ziehen müßten, mit dem Hinweis, daß Irchester stimmte die Brabanconne an. nächte auf die ablehnende Antwort der Pforte sahezu perfect. Sehr gemäßigt in der Form wird die Note doch entschieden betonen, daß die Großmächte die auf der Berliner Conferenz ge⸗ eien, sowie, daß abermalige Unterhandlungen zum Zweck irgend welcher Modificationen der Fknmal tracirten neuen Grenze absolut unzulässig Die Note wird außerdem die Pforte gie ganze Verantwortlichkeit für ernstere Com⸗ zlicationen ausschließlich auf die türkische Regier— ung fallen wurde. Stuttgart. Der württembergische Staats- unzeiger theilt aus zuverlässiger Quelle mit, das seichsjustizamt werde demnächst au die Bundes⸗ segierungen eine Mittheilung in Bezug auf die kevision der Reichsgesetze über das Gebührenwesen irgehen lassen. Ausland. Belgien. Brüssel. Der„Moniteur belge“ itt ermächtigt, die Nachricht des„Osservatore Fomano“, der Kaiser von Oesterreich und der Lönig von Bayern hätten Schreiben an den Lönig der Belgier gerichtet, worin sie ihre An⸗ schten über die belgische Kirchenfrage darlegten, für völlig unbegründet zu erklären. Der„Osser⸗ intore“ habe augenscheinlich seine Anschauungen den Souveränen untergeschoben. Ebenso unrichtig sien alle Nachrichten, welche der„Osservatore“ nit jener Mittheilung in Verbindung gebracht habe. — 4. August. Die gestrige Vorstellung der „Stummen von Portici“ im Theatre Royal de in Monnai veranlaßte eine ergreifende Mani⸗ sistation. Im zweiten Act war kaum das be⸗ mhmte Duo„Amour sacré de la Patrie“ ange- simmt, so erhob sich das ganze übervolle Haus und acclamirte die letzten sieben überlebenden Veteranen des Freiheitskampfes, welchen die Direction eine Prosceniumsloge eingeräumt hatte. Pte Alten weinten Freudenthränen und rührten wiederum das Publikum zu Thränen. Das Hierauf mußten die Sänger das für Belgien historische Duett nochmals wiederholen. — 14. Aug. Der Senat genehmigte den bereits von der Deputirtenkammer angenommenen Gesetzentwurf betreffs Amnestirung von Deser— teuren und solchen Militärpflichtigen, welche sich der Rekrutirung entzogen oder die Gestellung versäumten. d'Anethan erklärte im Namen der Rechten, daß die Opposition an der politischen Feier des Jubiläums theilnehmen werde, ohne daß jedoch durch diesen Act dem Ministerium seitens der Rechten ein Vertrauensvotum ausgestellt werden solle.— In der Deputirtenkammer gab Malou die gleiche Erkärung ab. Ministerprä— sident Frére-Orban nahm davon Act und beglück— wünschte die Rechte zu ihrem Patriotismus. Frankreich. Paris, 12. Aug. In dem heute Vormittag gehaltenen Ministerrathe be— glückwünschten die Minister den Präsidenten der Republik anläßlich der Reise nach Cherbourg. Nach dem Ministerrathe empfing der Minister des Innern mehrere Präfecten, welchen derselbe schriftliche Instructionen zustellte für die Au— wendung der bezüglichen Dekrete gegenüber den Unterricht ertheilenden Congregationen. Großbritannien. London, 12. August. Sechs vermuthlich mit Feniern bemannte Boote überfielen Mittwoch Nacht im Hafen von Cork das norwegische Schiff„Juno“ und bemächtigten sich dreier unter der Ladung befindlichen Kisten mit Gewehren. Mehrere Verhaftungen sind an— geordnet.— Der„Times“ zufolge soll der Schluß der Parlamentssession am 11. September erfolgen. — 12. Aug. Unterhaus. Otway fragt an, ob es wahr sei, daß England der Türkei ange— deutet habe, daß, im Falle sie den Vorschlägen der Berliner Conferenz nachkomme, ihr der Be— sitz des übrigen Theiles der europäischen Türkei garantirt werden solle. Unterstaatssecretär Dilke erwiederte hierauf, derartige Andeutungen seien nicht gemacht worden. Dem englischen Cabinet sei jedoch von gewissen Seiten der Vorschlag ge— macht worden, gegen den es im Princip nichts einzuwenden habe, daß, im Falle die Türkei ein— willige, die ihr durch den Berliner Congreß oder die Conferenz vorgeschriebenen Bedingungen zu erfüllen, die Mächte sie wissen lassen sollten, daß sie keine weiteren Zugeständnisse fordern würden. Italien. Rom.„Diritto“ signalisirt neue Einwendungen der Türkei gegen die Auslieferung Dulcigno's an Montenegro. Man versichert, daß die Flottendemonstration nun dennoch be⸗ vorstehe, falls Dulcigno am 24. August nicht ausgeliefert ist. — Die Türkei hat die Erklärung abgegeben, daß sie die Convention vom 18. April— jedoch ohne Dulcigno— ausführen wolle. In Folge zu dessen ist die Situation sehr complicirt. Bis jetzt hat nur eine Großmacht den Vorschlag ge— macht, noch eine Note in dieser Frage an die ia Pforte zu richten. Gladstone wird in Neapel erwartet, wo er an Bord der„Enchantreß“ ein⸗ 3 treffen soll. Sein dortiger Aufenthalt ist nur der Erholung gewidmet. Türkei. Konstantinopel, 12. Aug. Die Pforte beschloß, anstatt des Kriegsministers Husni den General Riza Pascha nach Albanien zu entsenden und denselben gleichzeitig an Stelle Izzet Paschas zum General-Gouverneur in Skutari zu ernennen. Mit Riza werden zunächst auf der Fregatte Selmic und einem Trausportdampfer 2000 Mann abgesendet; weitere 2000 Mann gehen von Kreta nach Albanien. Riza ist beauftragt, zunächst die Convention vom 18. April durchzuführen; wenn dies aber unmöglich, die Abtretung von Dulcigno an Montenegro zu bewerkstelligen. — 13. August. Der mit der Loͤsung der montenegrinischen Schwierigkeiten betraute neue Generalgouverneur von Scutari, Riza Pascha soll heute auf der Fregatte„Selinia“ nach Al⸗ banien abgehen. Unmittelbar darauf beabsichtigt die Pforte den Botschaftern die Mission Rizas zu notifiziren und noͤthigenfalls eine Fristver⸗ längerung verlangen. Die Pforte hat den Be⸗ schluß gefaßt eventuell Waffengewalt gegen die Albanesen anzuwenden, welche bisher sehr ge— ringe Neigung zeigten weder die Aprilconvention noch die Abtretung von Duleigno widerstands— los durchführen zu lassen. Rumänien. Bukarest. Das Amtsblatt veröffentlicht die Ernennung Demeter Gianis zum Justizminister an Stelle Stolajaus, dessen Demission von dem Fürsten angenommen wurde. Rußland. Petersburg.„Tageblatt“ meldet: Am letzten Dienstag wurde hier eine sehr ver⸗ dächtige Persönlichkeit verhaftet, ein Mann, der bereits vor drei Wochen aus dem Auslande an⸗ gekommen und unter dem(wahrscheinlich fingirten) Namen Kartinoff gelebt hatte. Die Polizei glaubt an ihm einen wichtigen Fang gemacht zu haben, doch verlautet vorläufig nichts darüber, ob es sich hierbei um ein politisches oder geheimes Ver— brechen handelt. Bis zu seiner Verhaftung wollte Kartinoff, trotz seines russischen Namens, kein Wort russisch verstehen, dann aber sprach er es plötzlich sehr fertig, wenn auch mit starkem aus⸗ ländischem Accent. Kiew, 14. Aug. Der Urtheilsspruch des Militärkreisgerichts gegen 21 Angeklagte wegen Bildung einer gesetzwidrigen Gesellschaft Zwecks gewaltsamen Umsturzes der Staatsordnung lautet: zwei zur Todesstrafe durch den Strang, drei zur zwanzigjährigen Zwangsarbeit und die übrigen zur Zwangsarbeit von zehn bis fünfzehn Jahren. Amerika. Buenos-Ayres, 13. Aug. Der Präsident Avellareda demissionirte. Stadt und Land. „13. Aug. Gestern Morgen erhängte idermeister in seiner Scheuer. Motive bis jetzt nicht bekannt. m 9. und 10. d. Mts. wurde dahier Blättern angezeigte landwirthschaft⸗ ft großartiger ise gefeiert. Nach welcher die bereitungen einiger⸗ ar a gen des 9. August S 1 b er 1 5 1 r, sowie die Zuschauer n herbeigeströmt, so daß nit Fremden überfüllt ö 10 a un 7 25 Nah un schon n ——— —— — — — 2 1 1 1 1 1 1 war. Der am ersten Festtag Morgen stattgehabte Festzug mit seinen vielen prachtvollen, von ganzen Gemeinden und Corporationen gestellten Wagen, mit seinen mannich fachen und reichen Costümen, welcher einen außerordent⸗ lichen Eindruck machte, war wahrhaft glänzend. Eben⸗ falls am Vormittag fand die Besichtigung des zu prä⸗ miirenden Viehes statt. Es waren durchweg prächtige Exemplare, welche das Herz eines jeden Kenners erfreuten, aber auch das Geschäft der Prämiirungscommission außer⸗ ordentlich erschwerten. Nachdem dies mühevolle Geschäft endlich erledigt, fand nach 12 Uhr die Preisvertheilung statt. Freiherr v. Rabenau, als Präsident des landwirth⸗ schaftlichen Vereins leitete dieselbe mit einer kurzen An⸗ sprache ein, worauf Kreisrath Dr. Braden von Friedberg die Prämien überreichte. An dem Festessen im„Hessischen Hof“, bei welchem die Capelle der Marburger Jäger die Tafelmusik ausführte, war die Betheiligung eine sehr rege. Viele Toaste würzten das Mahl. Um 4 Uhr fand programmmäßig die Eröffnung des Rennens statt; die Bahn wurde von sämmtlichen Reitern mit den Renn⸗ pferden in festlichem Zuge durchritten, worauf die ver⸗ schiedenen Rennen stattfanden, die alle ohne Unfall ab⸗ liefen. Erste Preise errangen: a. im Eröffnungs rennen, geritten von 6 Herren,„Belle Helene“, Besitzer Gutsbe⸗ sitzer Müller vom Neuhof, geritten von dessen Verwalter; b. im Zuchtrennen, geritten von 7 Herren,„Leonore“, Besitzer H. Sames von Dorfgill, geritten von dessen Sohn; ce. im Trabrennen(Herrenreiten), geritten von 7 Herren,„Juliane“, Besitzer Reif von Steinfurth, ge— ritten von dessen Sohn; d. im Schlußrennen, geritten von 6 Herren,„Lea“, Besitzer F. Heuer in Frankfurt a. M., geritten von A. Weisheimer. Das Starteramt hatte Landesstallmeister v. Willich von Darmstadt, das Richter— amt Major v. Rabenau, welche Beiden als Ehrengäste geladen waren, übernommen. Auf dem Festplatz hatte sich inzwischen ein großes Volksfest entwickelt und sorgten Caroussels, Kasperltheater, Schießbuden, Kletterbaum, Sacklaufen, Wurstschnappen für das nöthige Amüsement. Auf den Tanzböden ging es gar lustig und bunt her; neben den Tänzern im modernen Kleide drehten sich Paare, welche an dem Festzug theilgenommen hatten, in ihren kleidsamen, früheren Jahrhunderten entlehnten Volks— trachten und bot hierdurch der Festplatz ein buntes, be⸗ wegtes und höchst malerisches Bild. Die Ausstellungs⸗ halle(480 Quadratmeter gedeckter und 840 Quadratmeter offener Raum), in welcher 74 Aussteller außerordentlich reich ausgestellt(48 Butzbacher und 26 Auswärtige, dar⸗ unter bedeutende Maschinenfabriken Mitteldeutschlands), wurde sehr stark besucht. Abends war Ball im Hessischen Hof; es war daselbst kaum durchzukommen, aber auch auf dem Festplatz wurde getanzt bis zum frühen Morgen. Am zweiten Festtag fand Nachmittags wieder Festzug statt, an dem sich diesmal leider die auswärtigen Wagen nicht mehr betheiligten. Auf dem Festplatz dieselben Ver⸗ gnügungen wie Tags zuvor. Die mit dem Feste in Ver⸗ bindung gebrachte Verloosung begann um 5 Uhr Nach⸗ mittags und endete Abends ½9 Uhr. Das schöne Fest wird Allen, welche demselben beiwohnten, unvergeßlich bleiben. Worms, 13. Aug. In einem Hause der Sterngasse hat sich gestern Nachmittag ein gräßliches Unglück zuge⸗ tragen. Ein kleiner Knabe, welcher mit seinem Schwester— chen ohne Aufsicht zu Hause gelassen worden war, spielte in der Nähe des Ofens mit Hobelspänen, dieselben fingen Feuer und setzten die Wiege in Brand, in welcher das kleine Mädchen lag. Das arme Kind wurde auf eine schreckliche Weise verbrannt. Allerlei. Frankfurt a. M., 12. Aug. Der Feuerwerker Dünges ist am Dienstag aus dem Spital entlassen, aber sofort in Untersuchungshaft genommen worden. Er trägt den Arm noch in der Binde. Die gegen ihn eingeleitete Untersuchung geht nach dem„Int.-Bl.“ auf fahrlässige Tödtung. Köln, 14. Aug. Die Domthürme sind fertig, der Bau, zu dem am 14. August 1248 der Grundstein gelegt wurde, ist nach 632 Jahren vollendet, die Stadt ist beflaggt. Lübeck, 13. Aug. Heute erfolgte auf dem Dampfer „Hansa“ eine Benzinepplosion; das Schiff ist verbrannt, 7 Feuerleute und 5 Leute von der Schiffsmannschaft ver⸗ wundet. Breslau, 13. Aug. Das Mittagsblatt der„Bresl. Ztg.“ meldet telegraphisch aus Ratibor vom Heutigen, daß Hochwasser komme. Ratibor, 13. Aug. Die Wolkenbrüche im Oppa⸗ und Zinnathale, führten abermals großes Hochwasser herbei. Der Wasserstand ist hier fünf Meter. Die Nie⸗ derungen sind überschwemmt und viele kaum getrocknete Wohnungen wieder unter Wasser gesetzt. Der Schaden ist bedeutend. Das Wasser fällt rasch. Aus der Gegend von Wolkenbrücke bel Leobschütz und Jägerndorf fehlen noch Nachrichten. Wien, 14. Aug. In Folge eines Wolkenbruchs ist die Wien ausgetreten. Das Wienthal wurde überschwemmt und die Ortschaften Purkersdorff, Preßbaum, Presbau, Weidligen inundirt; Brücken und Stege wurden wegge— rissen, große Quantitäten Holz und Hausgeräthe wegge⸗ schwemmt. Der Schaden ist ein bedeutender. Bis gestern Mittag nahm das Wasser drei Schuh ab. Auch die aus⸗ getretene Schwechat bei Baden ist wieder gefallen; bei Märisch⸗Ostrau und Weißkirchen ist die Gefahr vorüber. Die Donau, welche seit gestern rapid steigt, ist bei Nuß⸗ dorf über ihre Ufer getreten. Aus Mähren und Schlesien werden große Verheerungen durch Hochwasser gemeldet. Ischl, 13. Aug. In Folge Hochwassers ist der Eisen⸗ bahnverkehr eingestellt. Voraussichtlich wird die Bahn ist das Wasser noch immer im Steigen begriffen. Einzelne Theile des Ortes sind gänzlich überschwemmt, es ist je⸗ doch keine weitere Gefahr vorhanden. Der Kaiser hat das Inundationsgebiet besichtigt. Prag, 13. Aug. Bei Hlinsko ist ein Wolkenbruch niedergegangen; der Eisenbahnverkehr ist unterbrochen und immense Ueberschwemmungen entstanden; selbst die Vor⸗ städte von Chrudim sind inundirt. Salonichi. In der Nacht vom 9. zum 10. August brach ein wüthender Orkan aus„welcher auf der Linie Salonichi⸗Uskub vier, theils hölzerne, theils auch eiserne Brücken zerstörte. Eine gleichzeitige Ueberschwemmung riß auch die Strompfeiler weg. Die Telegraphenleitung war unterbrochen. Der Personenverkehr ist auf mindestens acht Tage unmöglich. Die ganzen hier einmündenden Linien sind devastirt; eine steht mit einzelnen Unterbrech⸗ ungen total unter Wasser. Was soll aus meinem Buben werden? (Eine Bauernbetrachtung.) Der alljährliche Confirmations-Unterricht ist kaum vorüber und es rückt in der Regel jetzt erst bei dem Bauern die Frage heran,„was soll aus meinem„Jörg“ werden?“ Ist dieser der einzige Sohn, so versteht es sich von selbst, daß er ein Bauer werden muß, um des Vaters Nachfolger auf Haus und Hof wer— den zu können; hat der Bauer aber mehrere Söhne, oder ist er gar nur ein Kleinbauer, so ist seine Verlegenheit gegenwärtig keine kleine. Denn, heißt es, wären die Zeiten nicht so gar schlimm, so müßte er auch ein Bauer werden, aber so will ich ihn nicht in sein Verderben stürzen, wenn ich„ihn zum Bauern zwänge“. Doch, wie sieht's im Handwerkerstand aus? Hört man dort nicht dieselbe Klage und wenn er dann, wie Jörg, etwas schwer schon in der Schule gelernt hat, und überhaupt kein be— sonders begabter Junge ist, so thut man mit einem Handwerke dann noch schwerer; oder in die Fabrik? Nein, dahin schicken blos die Aermsten ihre Kinder, aber fur einen Bauern wäre es doch eine Schande!„Wenn mir nur auch Jemand einen guten Rath geben würde, was ich aus Jörg machen soll, dessen Vater ein Kleinbauer ist!“ In dem Augenblick, als Jörg's Vater solches Zwiegespräch mit sich führte, trat F., der Gutspächter, in die Stube, um das schoͤne Kalb zu sehen, das zum Verkauf im Amtsblatt ausgeschrieben war.„Sie kommen mir gerade geschickt heute“, redete Joͤrg's Vater, der Jörgenbauer, F. an,„denn ich besinne mich eben hin und her, was aus meinem Jörg werden soll, der heuer confirmirt wurde.“„Nun, da würde ich mich nicht lange besinnen“, ent— gegnete F.,„er müßte mir troß schlechter Zeiten ein Bauer werden, aber Notabene nicht ein Bauer, wie ehemals, sondern wie jetzt, denn nur dann befindet sich ein Bauer besser als ein Handwerker und ein Kleinbauer sogar besser als ein Großbauer, aber schaffen muß er und denken und hausen und sparen, und überhaupt zu wirthschaften verstehen, und dies lernt man nicht daheim, sondern in den landwirthschaft— lichen Schulen und auf Musterwirthschaften und wer, was hier gelehrt und getrieben wird, dies einmal auf seinem kleineren Gute nachahmt, der verdirbt nicht!“„Aber wie soll das zugehen, da bin ich doch auch begierig zu hören“, fiel der Jörgenbauer F. in seine Rede?„Nun, alter Freund“, sagte dieser,„höre einmal zu, was ich vom Bauernstand immer noch rühmen muß, und warum ich gern ein Bauer bin!“ „Also merke, der Bauer hat es doch in erster Linie mit unserm Herrgott und mit seiner Natur zu thun, und ist und bleibt jener besser als alle Menschen und verläßt den Bauern nie, wenn dieser ihn nicht verläßt, so ist alle Arbeit in dieser oder im Freien doch etwas Anderes, als die innerhalb von 4 Wänden und vollends in einer Fabrik! Der Bauer produzirt fast Alles selbst, was er zu seiner Existenz braucht, und was der Nichtbauer erst kaufen muß, aber was er nicht produzirt, das kann er kaufen, weil, wenn er zu wirthschaften versteht, er dann immer etwas von seinen Produkten in Geld verwandeln kann. Der Bauer, wenn er etwas zum Verkaufen hat, wird überall baar be⸗ zahlt und der Kaufmann oder Handwerker, heute Nachmittag wieder frei. Die Straße nach Ebensee ist unfahrbar.— 14. Aug. In Folge erneuerten Regens wie lange muß dieser borgen! Der Bauer kann, wenn der eine Artikel nicht gut im Handel 975 0 geht, dann auf einen andern sich legen, wie c z. B. bisher immer noch die Viehzucht mehr einträgt, als der Getreidebau, und wenn uns in jener, wie man sagt, das Ausland bald Konkurrenz macht, nun so weiß ich wieder etwas Neues, auf das ich mich lege, weil ich an der Eisenbahn liege, nicht sehr weit in die Stadt habe. Da ist mir nicht bange, weil ich die Bedürfnisse der Städter kenne und mich in Stand gesetzt fühle, wenn es sein muß, z. B. einen Gemuͤsebau im Großen anzufangen, oder Milchwirthschaft, oder Geflügelzucht, oder bauete ich diese oder jene Handelspflanze, für die mein Boden oder mein Klima sich eignen und die auf dem Markte gesucht wird. Welche? kann ich noch nicht sagen, weil ich ja noch nicht weiß, wie es mit den Fleischpreisen wird, noch welche Handelspflanze bis dahin gesucht wird.“ Der Joͤrgenbauer staunte nur, wie F. den Bauernstand zu vertheidigen wußte, was ih einleuchtete, aber wie man ein solcher Baue werden kann, was man da Alles wissen und können muß, und daß dies möglich sei, darübe wäre ihm der Verstand still gestanden, wenn er nicht F. hätte reden hören und wenn er dessen Gut nicht schon öfters besehen und seine Wirth schaft bewundert hätte. Nun stand bei ihz jetzt auch fest, Jörg soll ein Bauer werden, war er nur im Zweifel, ob Jörg es auch wer den kann und wie man es angreifen muß, um aus ihm einen solchen Bauer zu machen. Et bat daher F. um Aufschluß und dieser fuhr se per zwiebeln fort, indem er sagte:„Wenn Jorg ein solcher bein Bauer werden will, so muß er fort von hier, Fincher meinetwegen könnt Ihr ihn bis Herbst behalten. 1 50 und ihn in Stall und Feld tüchtig arbeiten tas 505 lassen, aber dann sollte er auf eine sogenannte 0 0 Winterschule, den Sommer über auf einen] M. 15 rechten Hof als Dienstbote, den Winter über] Beth noch einmal in dieselbe Winterschule und dannn sucht ihn bei einem Gutsherrn oder Pächter, 5 der rationell wirthschaftet, unterzubringen und Caan. je nachdem er gelernt hat und sich anläßt, so 83 29 bringt man ihn entweder in eine Ackerbauschule] bol oder in eine Gartenbauschule, oder sucht ihn,,— wenn er treu und ehrlich, solid und gesittet geblieben ist, als Oberknecht unterzubringen, wofür ich bei meiner ausgedehnten Bekanntschaft 7 schon sorgen will.“„Alles recht und gut, F.. Jun aber“, seufzte der Joͤrgenbauer,„das Geld in indigt eine Winterschule, was mir freilich gefallen“ sütze würde?“„Nun“, erwiederte F.,„soviel könn Mer Ihr schon daranrücken und wenn nicht gleich, 15 so thut Ihr Jörg sogleich in einen Dienst und w er kann so viel in 2 Jahren verdienen, daß er Leun dem Vater nur die Hälfte kostet und was wäre 51 es auch, wenn Ihr das Geld sogar e 0 257 müßtet, das, was Jörg kostet, ist ein hell 0 Gaef seines Heirathsguts, denn wirklich kommt maß aue mit Geld allein nicht mehr fort, sondern nur] dd wenn zugleich ein guter Schulsack damit sicz] f 1 verbindet. Aber Ihr Bauern meint, nur Geld und dann kann man Alles machen! Man sieh] 555 es, wie viele mit sammt ihrem Geld zu Grunde gehen, aber andere mit Schulsäcken, verstest mich, schwingen sich empor. Wirklich ist um 2290 der Kopf Meister und ohne Kopf kommt freilich 1 wird keiner mehr, wie ehedem, fort und weil Nicht] det im Kopf ist, und Nichts mehr hinein will, 4 1 schimpft man freilich über die Landwirthschast, 1 1 der ich aber Nichts thun lasse, wie Ihr 98 1g merkt haben werdet!“(Schluß folgt.) Hondel und Verkehr. Friedberg, 14. Aug. Wochenmarkt. Butter kesten im Großen 90 Pf., im Betall M. 1.10, Gier per Süs 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. 8 0 Gießen, 14. August. Wochenmarkt. Butter 50 f. Wbe 1 werk per Stück 4— 9 Pf., Tauben das Paar 60—— dit Hühner per Stüc M. 0.85— 1.30, Hahnen per Stn M. 0.60—1., Enten per Stück M. 1.20—1.60, fleisch 68 Pf. per Pfd., Kuh- und Wee 0 5 Kl Schotten, 12. Aug. Auf dem dies jährigen S 81 Pferde, 151 1030389 Stück Rindvieh, 549 Schweine, 311 Kälber; gegen 2033 2205 2 higes Jahr wurden 2 Pferde weniger, 28 Fohlen wahr, 2593 3038 3028 5172 2381 9989 5 1558 fe 177 Fe e dee W Henne Auer t meh 2 Stuͤck Rindvieh weniger, 28 Schweine weniger und 4144 4151 4250 4268 4319 685 3935 4096 seit weniger denn einem Jahr dahier bestebenden Haffet; wenn un Kälber mehr aufgetrieben. 4485 4508 4516 4667 471⁴. 4055 55 ede e ee e eee e U bal. Frankfurt, 14. Aug. Marktbericht. Heu kostete je 5048 5159 5195 5376 5516 5771 85 e e ee n Pa weiß ich balh nah Qualität der Centner M. 4., neues Heu M. 3., 5814 5874 5896 5917 6019 6095 6115 6196 Phaen Mien ee 1 ee nich lege wiede Sroh M. 2.50—3., Butter im Großen 1. Qual. 90 Pf., 6236 6484 6486 6497 6629 66 1 695 508 ne e eee e l ge, wel ue Duc. 80 Pf., im Detall J. 7 6 ö 7 6 591 6926 6932 Hierdurch allein ist der Kaffte Hassan zu einem Muster⸗ t schu weil ic Qual. M. 1.15—1.20, 6975 6991 7102 7169 279 7462 7490 7547 ü e 5 wei in g. 2. Dual. M. 1.10, Eier das Hunden W. 4.50—6., 7556 7695 7706 7735 2 841 700) 2000 Siactge Wear auf Wogen und Hen en fie 9 il e Oßsenfleisch das Pfd. 65— 70 Pf., Kuh⸗, Rind⸗ und 8013 8255 8336 8466 8950 87 40% e auer ned Fee il h Ferenfteisc, 48—60 Pf, Katbfesc 40.55. bf. Hammel. 957 8565 9071 908“ d 7 9009 50e ee eue ee eee 10 25—65 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf., Romain⸗ 10108 10144 10265 10317 10880 10433 40 8 10881 belles 155 285 ou r ee n chr 1 wird. ierten d 15 Pf., Kehlen 5.8 ff., Nos 14235 1155 10826 10850 10984 11031 11202 11217 Nur diretteste Bezugsquellen, verbunden mit Massen⸗ P., Weißkraut 19.30 Pf., das e 5 2 5 11465 11482 11898 Production und vollkommensten Einrichtungen, ermöglichen 0 M. U 60 der Bund 6 Pf., Sellerie 50 Pf., 1. November 1880 statt ee ene br Suan We M. 80 dus in Wee Ehn M. 1.602. Huhn M. 2.—2.30 Ente M. 2.70—3.20 l 5 ee w leg als 11 Je e e di. 4.6. Welsche Hahnen W. 6.—12.,. welcher weiter langt, als 1¼ Pfund der nach gewöhn⸗ 85* 6„ Kapaunen Literarisches licher Methode zubereiteten Waare. Mainz, 13. Aug. Marktpreise Kartoffeln 100 Kilo Daheim. Nr. 46 enthält: Die Erbin wider Will en e eee eee ü üpr 2 2„—* E— 7 1 17 0 1* S lich J. 5.—6., Heu 100 Kilo M. 3.50 3.80, Stroh 100 Kilo(Fortsetzung.)— Nordfrieslands Lebensfragen. Von 8 1 aufg ane berühmten Schachtel ö U noch J. 2.40—2.60, Butter 1/ Kilo 7080 Pf., Butter in J. Biernatzki. Mit Illustr.— Was ist aus Ludwi i 7 0 ban ee hin gesucht wird.“ Jarthien 60— 65 Pf., Eier ¼ Hundert M. 1.20 bis Leichhardt geworden?— Oliver Cromwell. Ein Lebens- ee dee eee 75 wur, vi fe e nt d d Wee aas den erlegnee(Sglaß.)— Ver zehn Jahren. Die Verbreitung des gasßee Haan! f „ dell ßeißkraut 12— 15 Pf., Blumenkohl 3540 Pf., Wirsing Aus den Erlebnissen eines Feldgeistlichen. Von B. Rogge. ei e ele An ee , Gate 42 bf, Jecke. Aeg. 5 fe Dann Fanlershes Sergezerer für dru, dit aber die a bee Weich zs sehnen 1% Kilo 9—11 Pf., Erbsen ½ Liter 20—25 Pf., Illustr.— Die Heilkraft der Könige.— Haus wirthschaft⸗ über die Grenzen des Reiches binaus. 1640 11 wissen une 12— b r Hahn 1 1. liche Fortschritte. Mit 1 Abbild.— Mit einer illustr. Beilage. 2168 In allen Zeitungen der Welt findet man Stellen öglich sei, darühe 0, uhn M. 1.25— 1.50, 1 junge Taube 9 Vacanz: ges illi 5 ee en 7 b l gesuche, Vacanzen, An- und Verkaufsgesuche ꝛc. billig und gestanden a. preise. aizen eff. M. 23(Eingesandt.) discret besorgt durch Haasenstein& g„ 24 ½, per Nov. M. 20.90, K. M. 17: 6 f 1. Ein Berge N. 18565 15 5 e N 4225 In der Stadtverordneten-Versammlung in Frank⸗ in Frankfurt u. M. Ein Beweis, welch allge⸗ banken M. 17½. 18.40, Hafer ff. W. 1478 5 15½ furt a. M. vom 10. d. Mts. sprach bei einer Debatte meines Vertrauen diese älteste Annoncen⸗Expedition be⸗ eb, Me. 14.10, Reps eff. M. 27 5 55 Rabl sic f 5 5 5 Straßenherstellung Direktor Labes sitzt und sich zu bewahren versteht. b 28½, per Oct. M. 29.30, per Mal M 30 Nee ich folgendermaßen aus:„Er erblicke darin, daß der .. M. 30.9.— Magistrat von dem Grund 8 5 8 Geld⸗C iehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 68., 2. Q L 9 eee eee.„ Ji 8 auß 60.—64., Kühe 1. Qual. M. 55.—60., 2. Qual. dil einzelne Anlieger durch die neue Straßenanlage ge⸗ Frankfurt am 14. August 1880. aögrefen muß, v F S., eber des land o u ewe 00 Pf. e e e ee ee ee ic 0, Fankegsfaßt 0 15 U u muß, u Marburg, 14. Aug. Wochenmarkt Butter kofete mehr 1 bit 17 a Urag⸗ bie Sehe 10 8 1 1 2 i 0 155 zu machen. 74 9 5 2 te mehr a illig, daß der Anli bei Anl iner Straß 7 E A VV%%%%C%C%(%/%/// un Jörg ein solßl I Jviepeln rothe und weiße per Pfund 12— 15 Vie Derber l geen al, r e 5 bee becher de N 1 5 7—55 U 5 ieb 0 0 120 5 2 ini aß ein solcher Zu⸗ f e e e e e— bis Herbst bel f. 4.50—2., Fahner das Stack W. 0.80 1. T 0 e— b ichn aim(es Pear 60-— 70 V., Koßtrabi der Stack 4.—5 pf, nich weiter ange eee 5 f laria Farin, auf 10 1 5 1 sartoffeln per Korb M. 1.60—1.80, Wirsing N Beßänstigung ber ii 5 2 9 en e 12 Het 1 11 0 5 75 195 W 45 5 5 8 inzelnen Stadttheilen betheiligten f ili i 0 er über auf ehen. 10 2865. ae 8 Grundbesitzer sein würde auf Kosten* Gesammtßeit. gegenüber den Jülichsplatz in Cöln „den Wiler iber bothkraut ver Kopf 10—40 Pf. 1 bäoger aufrecl, echt few ee Aren 1 ien ülniscker e 0 g änger aufrecht zu erhalten sei nicht gerechtfertigt.“ Wären Ilni ch lerschule lb, dann Verloofung⸗ das nicht beherzigenswerthe Gründe, welche 95 bei der in allein lichten Cölnis en Wassers ern oder Pächter i. 5 705 a unserer Stadt projektirten Straßenanlage in Betracht zu übertragen und empfehlen wir dasselbe iutergubchgen 1. en g ändische Thlr. 10⸗Loose von 1868. ziehen wären? Ferner: Wäre es nicht angemessen, bei einer per Glas zu M. 1.50 0 b erien⸗Ziehung vom 2. August 1880. Nr. 40 62 210 sol 2 i ü iesi 5 1 0 80. N 2 solch wichtigen Angelegenheit den Bürgern hiesiger Stadt„ Dutzend 8.50 1 d anläß 0 N 5 566 594 968 681 747 805 832 824 eine Gelegenheit zu geben(etwa durch eine Bürgerversamm⸗„Dutzend 5 5 16.75. eine Wäerbausch 7 5 1308 1392 1732 1875 1923 1954 2027 lung auf dem Rathhause) ihre Meinung zu äußern? H. Die Expedition des Anzeigers. le, oder sucht 0— e a Bekanntmachung. Holzversteigerung. Bienenhonig, icht unterzubrne Die Inhaber von Schuldschei iest 7 5 a 1 Schuldscheinen hiesiger Stadt werden 9700 Donnerstag den 19. d. Mts., 2* dehnten Bekanuhshe berdurch unter Bezugnahme auf unser Schreiben vom kommen in 80 Freiherrlich v. e Apfel Gelèe, recht und gut, ö 1 Juni l. J. davon in Kenntniß gesetzt, daß die ge- distriet„Dicker Busch“ Holl Syru hauer,„das lb 0 966 971 a vom 1. bis 8. k. Mts. gegen 4 Kiefern⸗Schnittholzstämme von 30— 44 cm Durch- l n b. ö frellch geile kückgabe der Schu scheine bei der Gemeinde-Einnehmerei messer, 11— 20 m Länge mit 6,64 ebm Inhalt 4 Wilh. Berubeck. mit ie 0 sahier oder bei dem Vorschuß- und Creditverein in Fried- zur wiederholten Versteigerung. 2 M irée⸗„ 2 rte F.,„soviel bah erg Ockstadt den 13. August 1880. a oirE⸗„ icht glatt„nach vorgängiger dreitägiger Anmeldung“ D ih. v. ckenstein'sche Oberfo 1 F ven uh ei e, Sete oluene und Alpakäa- Schürzen, in einen Dienst uu Hagen 7 15 können, indem vom 8. k. Mts. ab deren N 5 insung aufhört. 7 55 8— 1 7. 5 g u, daß ere nung ehr N 7 interröcke, Fücher, Fächerhalter, Rockhalter, Stru 8 W 50„Gleich zesiig wird dareuß aufmertzan gema m Arbeits- Versteigerung. bänder, Ledergürtel, Aufsteckümme, Kragen und Mal kostet und wos we] Sarttal-Obligatonen vor dige Stadt zu 40% mit 2693 Freitag den 20. A Nachmittags 2 Uhr, sollen schettenkuöpfe sowie Portemonnaies billigst bei ufnehne. balbjährigen bei den vorgenannten Zahlstellen und der g den 20. August, Nachmittags r, sollen 12 K. Friedrich N 3 1 3 ̃ Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main einlösbaren auf dem Rathhaus zu Nieder⸗Erlenbach nachbenannte 2 1 1 st ein 1—.408 zum Gourse von 98 Mark bei der biesgen Ge⸗ e 1 Reparatur der Kirche, öffentlich in ür ii en e i er meinde⸗Einnehmerei und dem Vo„und Creditverei e tz 5 1 Friedberg 6 550 sind. rschuß⸗ und Creditverein Maurerarbeit, veranschlagt zu 1282 M. 52 Pf., 5 a. 8* Bad⸗Nauheim am 7. August 1880. Zimmerarbeit 69„— Eine frische Sendung Seiden ⸗ Gaze it eingetroffen; Großherzogliche Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. Schreinerarbeit 8 gleichzeitig empfehle meine wollene Beutel⸗Tücher. 1692 Schutt. Weißbinderarbeit 2709 Ph. Dan. fümmich. 1— e N 5— Spenglerarbeit 8 5 f b lf 8 K. d Dachdeckerarbeit 2 Haar 15 am. Vilbel den 14. August 1880. E ann ma jung. ien uguf Brod Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu 5690 Samstag den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr Bezirks bauauf fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In wird hier ein ausgemusterter, sechssitziger Personen⸗— 3 Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. 8 au capillaire de duinine in Flasch. 3 80 Pf. und Zostwagen, welcher im Privatverkehr noch verwendbar 2 Arbeits⸗Versteigerung.* n und täglich eingesehen werden kann, in öffentlicher Bersteigerung zum Verkaufe gestellt. 2687 Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit Gebrauchs⸗ Die Verkaufsbedingungen werden bei der Versteiger⸗ soll im Gemeindehaus zu Ober⸗Ros bach anweisung à 2 Mark. ung bekannt gegeben. ö Pflasterarbeit, veranschlagt zu 48 M. Pf., 1719 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. Friedberg den 14. August 1880. Lieferung von Canal⸗Rahmsteinen 90* Circa 1000 Malter Aepfel 7 Kaiserliches Postamt. Lieferung von gußeisernen Canalplatten 96 1 Schlosserarbeit 8 Kartoffeln und alle Sorten Landesprodukten können ge⸗ kauft werden durch 5 5 Glaserarbeit. 4 5 Dachdeckerarbeit*. Holzversteigerung. Tapezierarbeit mit Lieferung 30 1 ellersheim ce e III., öffentlich in Accord gegeben werden. 85 2699 Donnerstag den 19. August l. J., Morgens Ouuhr⸗ öffentlich 8 N werden in dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald Dad ⸗Nauheim den 11. August 3 0 hästrikt„Köhlerschlag“ irks se 1 0 2 1 a I II 2 400 Stück Birken⸗Wellen(Besenreisig) Bezirksbauauseher. au a wiederholt versteigert. 5 7 7 1 Gate nk der 13. August 1880. Ein tüchtiger Branntweinbrenner Briefbogen& Couverte Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberförster gesucht. Näheres zu erfragen bei O besorgt billigst und in ele⸗ 4 Rumpf. Martin Mondigler, gantester Ausführung ligsten Preisen Kupferschmied, Carl Bindernagel Hosenträger dei 5 Friedrich. 2715 Bahnhofstraße. in Friedberg. SS 1 f 9 ö U ö 7 1 1 Während der Saison ist meine Buchhandlung in Nauheim im Hause des Herrn B. Schwab, Nr. 271 Parkstraße, wieder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Nauheim befindliche ANN 7 mit den neuesten deutschen, französischen und Leihbibliothek“ englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen- Materialien. Annoncen Expedition. 8 A a rd a b Ausfüh⸗ nuch druckerei. g Fel, Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Johann Maria Farina, gegenüber dem Jülichsplatz. Carl Bindernagel. 25. Wander-Versammlung des landwirthschaftlichen Central- 1002 vereins für den Reg.-Bez. Cassel vom 9. bis einschl. 12. September 1880 im Altstädter Schlosse zu Hanau. verbunden mit Viehausstellung (Viehmarkt); Ausstellung von Feld ⸗, Garten- und forstwirthschaftlichen Erzeugnissen, landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthschaften; Blumenausstellung in einer eigens hierzu erbauten Halle. Prämiirung der schönsten zur Ausstellung geführten Thiere(Rindvieh, Pferde und Schweine); Geldpreise, Medaillen und Ehrendiplome. Verloosung: Höchster Gewinn im Werth von M. 500.—; geringster Gewinn nicht unter M. 5.—; Preis des Looses 1 Mark. Täglich Concerte zweier guten Kapellen; Abends mit denselben abwechselnd Gesangsvorträge hies. Vereine. Täglich Bankett in der Festhalle; außerdem Hallen für Bier und Aepfelwein. Eintrittspreise: Familienkarten 3 M., Einzeln-Karten M. 1.50; Tagespreise: 9. September 70 Pf., die folgenden Tage 50 Pf. à Person, Kinder 20 Pf. 3 Das Central⸗Comité. 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Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2698 18 Sedanfeier. Sitzung des Comité's Dienstag den 17. Augu, Abends 8 Uhr, auf Windecker's Felsenkeller. 2689 Den 18. August, Nachmittags 4 Uhr beginnend, Gravelotte-Feier in dem Loeale der Brauerei Frick dahier, wozu hiermtt e freundlichst eingeladen wird. 2702 Old hie — NslInoO. 2 n unonten 2712 Mittwoch den 18. August, Abends:— Gesellige Zusammenkunft mit Tanz auf dem Windecker' schen Felsenkeller.* Der Vorstand. 2 5 5 Turn Verein. 2710 Versammlung in der Reichskrone Mitt woch d fed 18. August nach dem Turnen. Der Vorstan d. 5 e Ziegenberg. rad Der Krieger⸗Verein von Langenhain und Ziegenber Venn feiert nächsten Sonntag den 22. August bei mir de Apt treffen 1 — Jahresfest zur Erinnerung an die Schlacht bei Gravel ot Acherr und ladet hierzu alle Kameraden freundlichst ein. Ebenss Ne mache ich ein verehrtes Publikum auf die hierbei staß le findende Harmonie⸗ und Tanzmusik aufmerksam. 1 Iden- Hochachtungsvoll J Volfersh J. Möckel III., suöbach, 3 Gasthaus zur Linde. onen. Gelee-Einmach-Gläser,, braun und weiß, in allen Größen bei 2334 Georg Groß. Ur Lager in reingehaltenen, selbstgebauten Weinen hetreff halten wir bei Bedarf sowohl en gros als auch 8 en detail hiermit bestens empfohlen. Vilbel den 16. August 1880. 2697 J. C. Guth& Jost. dn Ha 2688 Zu vermiethen. Stallung, Remise und Heuboden. Näheres zu erfragen beß . Fried ben Georg Hanau. De 5 7 det N Uestle's Kindermehl a epfiehlt Wilh. Bernbech.] derer NB. Leere Büchsen werden in Zahlung zurüch' hausen genommen. 270⁵ Irren c Weben 1—. Morgen Hafer 5 auf dem Halm hat zu verkaufen. Eisenb Hofdachdeckermeister blatt“ 2701 Betz. 5 .* h Halsbinden und Shlips, ua 22 Foulards, seidene Umknöpftücher, sowie weiße und] Der schwarze seidene Halstücher in schönster Auswahl zu den“ 1 K. Friedrich. at 5—. bah, Todes-Anzeige. a; 2703 Es hat dem Allmächtigen gefallen, unsere e und liebe Gattin, Mutter und Großmutter 1 J05 Jahr Marie Schäfer, don geb. Höres,. gestern Abend durch einen sanften Tod von ihrem ben langen Leiden zu erlösen. Arbe Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. l. M., wird Nachmittags 2 Uhr statt. derg! Ossenheim am 16. August 1880. Vel Namens der Hinterbliebenen: 00 l Chr. Schäfer, Pachter. 0 n— 1 Br. Sa Todes-Anzeige.. 210 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. Friedberg. H. Bindewald. Verwandten, Freunden und Bekannten die tags traurige Nachricht, daß unsere innigstgeliebte Tante den Heinrich Bingel Wittwe, geb. Väth, Can in ihrem 91. Lebensjahre nach kurzem Kranken⸗ 1 5 lager sanft dem Herrn entschlafen ist. 1 11. Dorheim. Die trauernden Hinterbliebenen. em Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. d., 1 bine Nachmittags 2 Uhr statt. 271¹ Vor 2— e. rte Verantw. Red.: Carl Bindernagel⸗ N reo Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 9