T a 8 9 Donnerstag den 15. Juli. 3. had⸗Rauhein N r n n israel. Feiertage uzmusik, Weitzel. „ fest. Montag den 19. Jul. kammustk die 0 eihung meines weug wird bestens gesoig georg Wissig II. 70 1 beider, 85 0 tolberg schen Gg ner Betten, Spe pt. Touristen, Rae Achtungs voll Stiebeling. ßer Aus wah Pteisen emfin H. Bindewal el. fe auf und nehme Spick⸗Spek vn nes 1 eee. sch die Broschle: Ilalauch in Holstein, —— mig(in Marken) 100 1 Sinteln), vorzüglich ge fer gelen 1 erwünscht. besotgt die Er edit 260 N — * — — S 2 — * 2 er/ furt am Rain. 1 0 1 eee. Großherzoglichen Bürgermeister einstweilen zu bedeuten und ermächtigen Sie Unterrichts am genannten Tage unter Beschränkung auf die zu die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuch en wollen, berhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größ a Zi 1 0 a a i f eile—„ größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 15 Post W 8 8 Amtlicher Theil. Zu publiciren sind aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt: Nr. 22. Instruetion u Fi 8 f a r 00 und det den 9 7 glich 9 9: Nr. 22. Instruction über Behandlung der Einnahmen aus den Erträgen der Gemeindewald— Betreffend: Prüfung der Kesselwärter.(Art. 289 des Polizeistrafgesetzes.) Friedberg am 12. Juli 1880. ö 5 f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Burg⸗Gräfenrode, Dortelweil, FJauerbach b. Fr., Gambach, Griedel, Harheim, Hoch⸗Weisel, Langenhain, Melbach, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Ober-Jlorstadt, Okarben, Rockenberg, Södel und Vilbel. 1 Unser Ausschreiben vom 19. April d. J.— Oberhess. Anzeiger Nr. 48— bringen wir zum dritten Male in Erinnerung. diejenigen von Ihnen haben zu berichten, in deren Gemeinden sich keine Dampfkesselanlagen oder nur geprüfte Kesselwärter befinden. eugnisse der Letzteren sind anher vorzulegen. Dr. Braden. getreffend: Volkszählung im Jahre 1880. Friedberg den 12. Juli 1880. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung fuͤr Schulangelegenheiten, hat durch Verfügung zu Nr. 13736 om 6. ds. Mts. es für unbeanstandet erklärt, daß die Lehrer bei der am 1. Dezember laufenden Jahres wiederum im Deutschen Reiche statt⸗ Auch Die findenden Volkszählung, wie die früheren Male, als Zähler verwendet werden und für die nöthige Zeit in den betreffenden Schulen beziehungs— Indem wir Sie hiervon in Kenntniß setzen, empfehlen wir Ihnen hiernach die Lehrer und die den zu diesem Geschäfte verwendeten Lehrern zum Aussetzen des diesem Geschäfte unbedingt nöthige Zeit Urlaub zu ertheilen. Dr. Braden. weise Schulklassen den Unterricht aussetzen. Bekanntmachung. Zetreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. 1 Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse] während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu höheren Büͤrgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle der Erklärung Berurtheilten die Strafen vollständig erlass stt die Zahl der von der Amnestie Ausgeschlossenen 3 1 beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission aur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar 5 des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein⸗ dagen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver⸗ wenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b ein Einwilligungs Attest des Vaters oder Vormundes mit über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen 1. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ ordnung(I. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. Darmstadt im December 1878. Großherzogliche Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. Deutsches Reich. beraubt waren.— Rochefort ist heute hier ein- König und die Königin verlassen am 3. August Darmstadt, 13. Juli. Kaiser Wilhelm getroffen. Er wurde von einer großen Volks⸗„ Het Loo und begeben sich nach 's Gravenhage. sam heute Vormittag hier an und wurde von dem Großherzog und der Großherzoglichen Familie im Bahnhofe begrüßt. Nach eingenommenem Frühstück setzte der Kaiser seine Reise nach der Mainau fort. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 22 um die gemeinsamen enthält die Instruction über Behandlung der ferenz zu verwi Einnahmen aus den Erträgen der Gemeindewald- schwerlich auf ungen und der darauf sich beziehenden Ausgaben. Ausland. fort“ begrüßt. veröffentlicht ein Decret vom 10. Juli, ellen wegen des Aufstandes von 1870/71 und Journal glaubt wegen der späteren aufständischen Ber verden. — 13. Juli. im Ganzen 170, welche sämmtlich bereits vor Holland. dem 4. September 1870 aller politisch en Rechte menge erwartet und auf den Boulevards mit der Marseillaise und dem Ruf„Es lebe Roche⸗ Dänemark. Kopenhagen, 11. Juli. Der König von Griechenland ist heute hier eingetroffen. — Der„Temps“ sagt: Wenn die Mächte Die ganze königliche Familie empfing ihn am bezüglich einer gemeinsamen Action einig wären, Beschlüsse der Berliner Con⸗ lie rklichen, so könnte Frankreich will in der Verabschiedung seiner „Temps“ glaubt aber nicht, daß eine Einigung wegen der Rivalitäten zwischen Rußland, Oester⸗ reich und Italien möglich sei. Frankreich. Paris. Das„Journ. officiel“ der Mächte würde zum Sig wonach Krisis für die Türkei werden. nicht, daß die Türkei dem An⸗ vegungen sinnen Europas entsprechen werde und constatirt en die Leichtfertigkeit der Politik Gladstone's, welche durch Aufnahme dieser Der„Rep. fran.“ zufolge Eröffnung der Succession im ottomanischen Reiche heraufbeschworen habe. Amsterdam. der Königin wird Ende August erwartet. Bahnhof. Großbritannien. London. Die„Times“ Osman Pascha's beharren. einen Beweis dafür erblicken, daß der Sultan N keine verzweifelten Widerstandspläue gegen den Willen Europas begünstige.—„Daily⸗Telegr.“ Die Intervention meldet aus Bombay, daß die Schleifung der nal einer äußersten britischen Forts rings um Kabul angeordnet sei. Das genannte— 12. Juli. Unterhaus. Unter-Staats— secretär Dilke antwortete auf eine Anfrage Simous: Nach der Erklärung der Madrider Conferenz zu Gunsteu der religiösen Toleranz habe der marok⸗ kanische Botschafter ein Schreiben des Kaisers verlesen, wonach alle Gouverneure angewiesen wurden, die Juden ganz anders zu behandeln, wie die Mohamedanex. Auf Anfrage Wolff's erklärte Dilke: Die bulgarische Regierung halte Enthaltung Frage die Krise mit Die Niederkunft Der —— —— ˙r2Oü—— — e a —— . ͤ Ä * einen Versuch der Störung der bestehenden Arrangements nicht für wahrscheinlich; sie sei einer Union mit Ostrumelien abgeneigt. Russische Unterofficiere seien seit dem Kriege mit Bulgarien fortwährend angekommen, auch wieder fortgereist. Am letzten April d. J. seien 163, im Mai 78 russische Unterofficiere in Bulgarien ange⸗ kommen. Auf eine Anfrage Mac Ivers erwiederte Dilke: Von Einführung der surtaxe d'entrepöôt in Deutschlaud würde England weniger betroffen werden als Holland und Belgien. Uebrigens sei die surtaxe d'entrepöt durchaus keine Ver⸗ letzung des Artikels über die meistbegünstigte Nation. Gladstone zog im weiteren Verlaufe der Sitzung die Bill über die Wahlreform in Irland zurück. Die übrigen Bills werden von Gladstone aufrechterhalten. Gladstone sprach die Hoffnung aus, die Geschäfte des Parlamentes würden noch vor der letzten Woche des August erledigt werden können.— Das Oberhaus nahm in erster Lesung die Volkszählungs-Bill ohne Debatte an. Von mehreren Seiten wurden Ausstellungen gegen die Fortlassung der Con— fessionsfrage erhoben. Türkei. Constantinopel. Osman Pascha verbleibt in Constantinopel als Palastmarschall. Weitere Veränderungen im Ministerium werden erwartet. Griechenland. Athen. Die Vertreter Englands und Frankreichs theilten Trikupis mit, daß momentan, also noch vor der Ueberreichung der Collectiv-Note, vertrauliche Verhandlungen der Mächte mit der Pforte stattfänden, um die— selbe zur Annahme der Conferenzbeschlüsse zu bestimmen. Dieselben ersuchten demzufolge Tri— kupis die Mobilisirung der Reserve einige Tage aufzuschieben, um der Pforte keinen Vorwand für die Ablehnung zu liefern. Trikupis hat diesem Verlangen entsprochen, ohne jedoch die Vorbereitungen zu der Mobilisirung zu sus⸗ pendiren. Aus Stadt und Land. * U. Schwalheim, 12. Juli. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, feierten gestern Georg Fritzel und dessen Ehe⸗ frau, Katharine Fritzel geb. Bingel, das seltene Fest der goldenen Hochzeit; es war ein Fest für die ganze Gemeinde, in welcher ein solches seit unvordenklichen Zeiten nicht gefeiert worden war. In aller Frühe schon trug der Musitverein Concordia vor dem Hause des Jubelpaares zwei Choräle vor, die die ganze Gemeinde festlich stimmten. Nach 1 Uhr Mittag setzte sich der Zug der Festtheilnehmer, unter Vorantritt des Jubelpaares, nach der Kirche in Bewegung, woselbst der Geistliche eine vortreffliche Rede zu Ehren des Festtages hielt. Nach Absingung zweier Verse aus dem Liede:„Nun danket alle Gott“ war die kirchliche Feier beendigt, und das Jubelpaar mit den Festtheilnehmern versammelten sich zum fröhlichen Gast— mahle in der Wohnung der Ersteren, in welcher die Geschenke der Verwandten und Freunde in sinniger Weise aufgestellt waren. Der Burgermeister von Schwalheim beglückwünschte Namens der Gemeinde das Jubelpaar und überreichte Namens des Kirchenvorstandes, dessen Mitglied der Jubilar schon eine Reihe von Jahren ist, ein hübsches Geschenk. Völlerschüsse und einige gut vor— getragene Musikstücke des Musikvereins Concordia beendeten die Feier des Tages und die Festtheilnehmer verließen in beiterster Stimmung erst gegen Morgen das gastliche Haus. Es sei noch erwähnt, daß auch der Armen durch Ver⸗ theilung von 100 Laiben Brod und dergl. gedacht wurde. Möge es den Gefeierten vergönnt sein, dereinst auch die diamantene Hochzeit zu feiern. Hungen. Mit welcher Strenge man in Oberhessen anfängt gegen die Lebensmittelfälscher einzuschreiten, dürfte folgender Fall klar genug beweisen. In Gießen wurde nämlich durch Schutzmänner bei mehreren Milchlieferanten eine Milchverfälschung constatirt und in Hungen abgeur theilt; eine Milchlieferantin wurde mit 250 Mark Geld— strafe und 20 Tagen Arrest, das Dienstmädchen, welches bierbel behülflich sein mußte, zu 20 Mark Geldstrafe und 4 Tagen Arrest, eine andere mit 150 Mark Geld strafe und 14 Tagen Arrest bestraft. Solch unprofitable Aussichten werden wohl die Lust am Verwässern der Milch und ähnlichen Bereicherungs-Experimenten gründ⸗ lich verderben. s Allerlei. Laupheim, 6. Juli. Heute die Schreckenskunde in der Ste David Betzeler, evangelischer K Sobne, der auf einen vermeintl abfeuerte, erschossen worden sei. früh verbreitete sich daß der Seifensieder enältester, von seinem Dieb einen Revolver Familie des Betz ir ichen e schon einige mal bemerkt, d e in den wollten, und der ahl dem Der vischen 9 u der Gesel m. Sobn und zu Beke, d der Vater schaute 7 zum Fenster hinaus eine Cigarre rauchend. Der Sohn im oberen Stocke hörte Geräusch, vermuthete Diebe im Laden, schoß von oben nach unten gegen die Schaufenster und dem Vater durch den Kopf, der nach wenigen Minuten den Geist aufgab. Der unglückliche Sohn bat sich dem Gericht gestellt. München, 11. Juli. Heute wurde durch den Staats⸗ rath v. Dillis die feierliche Eröffnung der anläßlich des vierten deutschen Brauertages im Glaspalaste veranstalteten Special⸗Ausstellung der gesammten Brau-Industrie voll⸗ zogen. Die Zahl der Aussteller beträgt uber 400, die Zahl der Theilnehmer an dem Brauertage bis jetzt mehr als 1200 aus allen Theilen Deutschlands und des Aus landes. Berlin, 12. Juli. Professor Th. Mommsen, in dessen Villa in Charlottenburg Feuer ausgebrochen war, wurde dabei an Gesicht und Händen verletzt. Ein großer Theil seiner Bibliothek und Manuseripte wurde zerstört. Metz. Die„Lothr. Ztg.“ meldet, daß in der Nacht vom Samstag auf Sonntag Wölfe den Hund des Müllers von Ay aufgefressen haben. Des Abends vorher sah man sie schon um das Haus herumstreichen. Sonntag Morgens fand man etwa bundert Meter von der Mühle entfernt die Knochen und Pfoten des Hundes vor. Bemerkens⸗ werth ist, daß die Mühle sich am Ufer der Mosel befindet, sehr weit entfernt vom nächsten Walde. Man glaubt, daß der Fluß diese Raubthiere anzieht, da sich dieselben oft des Nachts an dessen Ufer einfinden. Philadelphia. Lesseps zeigt an, die Ausführung des Panama⸗Canals erscheine gesichert. Dem Unter⸗ nehmen sei amerikanisches Capital beigetreten. Die Vollen⸗ dung des Canals sei innerhalb sieben Jahren zu erwarten. Die Arzneipflanzen der Wetterau und des Taunus. Von A. Oertel. (Schluß.) Von denjenigen Pflanzen, welche aus— schließlich nur die Wurzel(abgesehen von der botanischen Bedeutung dieses Wortes) in den Arzneischatz liefern, steht in erster Reihe der Baldrian, Valeriana, in unseren Wäldern und an Flußufern sehr häufig; die fast geruch— losen Wurzelfasern haben in getrocknetem Zustande ein penetrantes, unangenehmes Aroma und gelten seit den ältesten Zeiten als werthvolles Arznei— mittel. Die sogenannte Salepwurzel besteht aus den Wurzelknollen verschiedener Orchideen, von denen Orchis mascula und morio in unserem Gebiet stellenweise massenhaft wachsen; der Salep ist ziemlich hoch im Preis und kostet das Kilo im Engrosgeschäft 10 Mark. Der Eibisch, Althaea officinalis, kommt ebenfalls stellenweise in großer Menge vor und seine schleimhaltige, weiße Wurzel ist bekannt. Die Knollen des Arons, Arum maculatum, und die Zwiebeln der Zeitlose, Colchicum autumnale, werden noch häufig gebraucht, von Letzterer auch der Same. Von Bedeutung wäre noch der Bieber— nell, Pimpinella saxifraga, die Quecke, Tri- ticum repens, die Seifenwurzel, Saponaria, das gemeine Farrukraut, Filix mas, die Hauhechel, Ononis spinosa, die Gichtrübe, Bryonia, der Cngelsüß, Polypodium, und der Kalmus, Acorus Calamus; letztere Beide scheinen aber bei uns weit seltener vorzukommen als im übrigen Deutschland. Fast nur noch in der Thierarzneikunde werden gebraucht: die Birk w ur z, Tormentilla, Haselwurz, Asarum, Schwalbenwurz, Vincetoxicum, Natter wurz, Bistorta und die Wurzel der Klette, Bardana. Von Blüthen, die früher ebenfalls sehr zahl— reich in den Apotheken vorhanden waren, find nur noch wenige im Gebrauch und fast nur eine Einzige bat einen wirklichen medicinischen Werth, es ist die bescheidene Kamille; sie steht eben⸗ falls hoch im Preis und wird der Ceutner, je nach Qualität, mit 90 bis 110 Mark berechnet, Beim Einsammelm muß man sehr vorsichtig sein um auch die richtige Pflanze, Matricaria Chamo- die milla, zu haben, da mehrere andere Pflanzenarten täuschend ähnliche Blätter und Blüthen tragen; das Hauptkennzeichen der ächten Kamille ist, außer dem bekannten, mild⸗aromatischen Geruch, der Fruchtboden, d. b. der, unmittelbar auf dem Blüthenstiel aufsitzende, kegelförmige Körper, um welchen die Theile der Blüthe gruppirt sind; dieser Fruchtboden ist bei der Kamille hohl, während derselbe bei sonst ganz ähnlichen Pflanzen mit Mark ausgefüllt ist. Das Trocknen der Kamillen-muß mit höchster Sorgfalt und zwar im Schatten geschehen, da sich an der Sonne Blüthen weiter entwickeln und zerfallen. 5 Mark) 2 7 3* 5 * des Verbascum mit großer gesammelt werden, desgleichen die Blüthen der kleinen, blauen Mal ve, des rothen Klatschmohns und des weißen Bienensaugs(das Kilo 5 bis 8 Mark); zu bemerken ist, daß diese Blüthen ohne Kelche zu sammeln sind. Noch zu erwähnen wäre die Lindenblütbe, welche mit den dazu gehörigen Deckblättern gebrochen werden muß(Crt. 75—80 Mark), sowie die Hol— lunderblüthe, welche leicht zu sammeln aber auch geringer im Preise ist. Die frischen Blumenblätter der rothen Garten rosen sind oft ein gesuchter Artikel und werden gut bezahlt. Von Samen und Früchten wäre noch zu erwähnen beide gering im Preis, wogegen Quittenkerne sehr gut bezahlt werden; getrocknete Wacholder⸗ beeren, Heidelbeeren, Hagebutten und Attichbeeren, letztere in einigen Gegenden Deutschlands noch in hohem Ausehen stehend; die Kreuzdornbeeren, ebenfalls noch officinell, werden von Rhamnus cathartica, einem auch bei uns häufigen Strauch, gesammelt. Auch die Rinden einiger Bäume und Sträucher sind im Gebrauch; dahin gehört der Faulbaum, Rhamnus PFrangula, die Eiche, die Roß⸗ kastanie, einige Weidenarten Seidelbast, Daphne Mezereum; diese letztere, wird zwar in den Apotheken nur noch selten Rinde derselben eine Tinktur, die ich seit Jahren rheumatischen Leiden jeder Art anwenden lasse. Vom Bittersüß, Solanum Dulcamara, an den Ufern unserer Flüsse häufig wachsend, werden die von Blättern und Blüthen befreiten Steugel gebraucht. Zum Schluß sei noch eine Pflanze erwähnt, welche vielleicht noch in den Arzneischatz aufgenommen werden dürfte, nämlich die Barkhausia soetida(Crepis foetida L.); schon Prof. Richter sagt in seiner 1830 erschlenenen Flora von Leipzig:„die ganze Pflanze, nament— lich die milchende Wurzel, hat einen starken narkotischen Geruch und ist sicher heilkräftig.“ Ursache, warum dieselbe noch nicht näher geprüft wurde, mag wohl ihr bisheriges seltenes Vor⸗ kommen sein, ich habe aber während des letzten Jahrzehnts die Bemerkung gemacht, daß sie immer häufiger auftritt und in hiesiger Gegend oft ganze Strecken überzieht. Handel und Verkehr. Friedberg, 14. Juli. Fruchtbericht. Weizen M. 25.25, Korn M. 22.50, Gerste M. 18., Hafer M. 15. bis M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 15. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1., Eier per Stück 6 Pf. Eier 2 Stück 11 Pf. Gießen, 13. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85—95 Pf., Eier 1 Stück 5—6 Pf., 2 St. 0 Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben das Paar 70—100 Pf., Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, alte Habnen per Stüc M. 1.60— 2.00, junge Hahnen 0,70— 1.00 Pf., alte Enten per St. M. 1.60—2.00, junge Enten M. 1.30— 1.70, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Nindfleisch 50— 56 Pf., Kalbfleisch 40— 45 Pf., Hammelsleisch 60 bis 70 Pf., Schweinefleisch 64 Pf. Alte Kartoffeln per. 100 Kilo M. 9.— 0.00, neue Kartoffeln 100 Kilo M. 18 bis 20., Zwiebeln per Etr. M. 18.— 20., Kirschen per Pfd⸗ 15— 20 Pf. Grünberg, 10. Juli. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 12.50, Korn M. 11.05, Gerste N. 9.56, Hafer M. 8.28, Samen M. 12.69, Kartoffeln M. 4.06. Frankfurt, 12. Juli. Viebmarkt. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pf. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 67—69., 2. Qual. M. 62.—64., Kühe 1. Qual. M. 54 2. Qual M. 43.—46., Kälber 1. Qual. M. 52—54., 2 Qual. M. 40.—50., Hämmel 1. Qual. M. 585.—60., 2. Qual M. 40.50. D. Frankfurt, 13. Juli. gestrigen Abendgeschäft von seinem Rückgang erholt hatte 7287 Stütze. konnte heute auch bier eine bessere Tendenz Platz greifen. [Dieselbe fand in den höheren Wiener Vorbörs sowie in der Steigerung der Glasgow Eisenpreise eine Doch vermochte sich die allgemeine Besser⸗ ung nicht weiter auszudehnen, da es an irgend einer sind die Wollblumen, die von sämmtlichen Arten gelber Blüthe der Kümmel und der Wasserfenchel, Phellandrium, und der in unseren Hochwäldern nicht seltene Pflanze, a gebraucht, ich bereite aber aus der frischen schon mit außerordentlich günstigem Erfolg bel 1 Jut di — Bad⸗ Sault der kätbene! senle die Jatahmu us Voll enelnen Augen! Kleidung, letzteren. kommen praktisch in seinet Das„ Geräuf die kle — — — 2 10 des Sa eines v emem den 19. berzogli Fri One 2 5. Ifweib. ——— — zu erwähnen mit den uu sammeln „Die frischen ee siud t dul bezahlt. och zu erwähnen 5 80 ellandiun, Quittenkernn lete Wacholder⸗ 5 zebutten und igen Gegenden hen stehend; du hoch offteinel, einem au mel. Auch die 1 'räucher sind in Faulbaun, he, die Roß. rten und der im; diese letzter, seltene Pfau nur noch selten us der frisch ie ich seit Jahrg igem Erfolg G t anwenden la Dulcamara, wachsend, wen Pflanze erwin, den Arzueiscg „ namlich die tida L.); schon 30 erschleneuen. Pflanze, namen u einen stalt cher heilkraftg“ icht näher gehn es seltenes Bu, ährend des let gemacht, daß st 0 n hiesiger Hege 1 1 jeh. ruchtbericht. . 18, baf Wiize 1 er M. If 100 markt. 5 1 Stück 6 Pf. 1 b. Batter per f 2 St. 0 da 6% Paar — alten sic 9 2. O5 e 27 459,„ 9 1 5004,„ 00 5290, 9, 5 00. 2 9 M. 957 „ Tenden) Irsenton e 2 Zolhör e 10 ener 5 Giselt Hes asg ow deine., laß algel en a 0 155 an da be nnenswerthen Anst 27, Staats bahnactien, gestern Abend 241½, zwischen 21/ und 241½. Babnen meist etwas besser. Realisationen matter. a bei bedeutendem Umsatz ca. 20% stiegen. Rechte Oder⸗ fer hoben sich 4%. Oesterr. Prioritäten sehr fest. 5 Alte Oregon erheblich höher, Neue Oregon ebenfalls besser. gusländische Fonds sind um Nuaneen gebessert bei ruhigem Geschäft. 1 ihr Coursniveau erhöhten. 5 5 Danken weisen Disconto-Commandit und Deutsche Effeeten— bank Avancen auf. e Jodeneredit⸗Institut à 80 ¼0% höher und beliebt. Wechsel shwächer. Privatdisconto 28¾%. n 1 rengung gänzlich fehlte. Creditactien, stern Abend 2413/8, bewegten sich zwischen 241% und Lombarden notirten 70¾. Oesterr. Nur Buschtiehrader auf Deutsche Bahnen größtentheils nziehend und gesucht, namentlich Bergisch-Märkische, die Auch Thüringer sind besser. Von amerikan. Prioritäten Recht belebt waren 4% Neue Goldrussen, die Deutsche Fonds ruhig. Von Pfandbriefe fest. 4½0/ Ungar. Brodpreise vom 16. Inli bis 1. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Bad-Nauheim un verändert. Für Butzbach: rste Sorte 2 Kilo 62 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 54 Pf. 1,„5 „„„ 17 2*** 7* 1 D * 1 1 0 ꝛc. Preise vom 16. Juli bis 1. August. Nach eigener Angabe der Mesger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. 9 owie die durch seine Bauchredner-Kunst produeirten Eingesandt. Bad⸗Nauheim. Die am 9. Juli im Coneert⸗ Saale des neuen Curhauses von Professor Duschnée egebene Vorstellung von Characteren und Portraits, kachahmungen waren unseres Erachtens unübertrefflich. Das Vollendete finden wir hauptsächlich in der bei den Lugenblicke ec fFeleidung, Gang, Miene, Geberde, Sprache und Ton der S Petzteren. U n efreiten Steyy sommen in seinem selbstbewußten und doch steifen, un, Ffraktischen Auftreten nachgeahmt, wie der„Blödsinnige Freiherrlich v. einzelnen Vorstellungen vom ersten bis zum letzten bewahrten entsprechenden Haltung in „Der Professor der Logik“ war ebenso voll⸗ gilt von dem schwer nachzuahmenden„Schellengeläute“ eines vorbeifahrenden einspännigen resp. zweispännigen Schlittens ꝛc. ꝛc. Bauchrednerkunst erwähnen wir nur die„Prima Donna“, deren Gesicht, von der Hand des Künstlers gebildet, aller— lei ergötzliche Figuren annahm, und die auf's Täuschendste Fes stellte, Antworten gab nnd einen äußerst komischen esa am meisten applaudirt:„Rosa, Rosalinde“, die„böse Schwiegermutter“ Mephistopheles u. s. w. mimischen Darstellungen passenden Musikpideen wurden von dem Clavierlehrer L. Müller aus Nauheim auf's Drastischste und Wirksamste ausgefuͤhrt und erhöhten die Wirkung derselben. Marsch auf vollständig verdecktem Clavier, war uns neu, und in seiner Art so originell, daß er allgemeine Aner- Von den übrigen Vorträgen in der aufführte. Unter den zablreichen Portraits wurden Die zu den Auch ein von ihm selbst komponirter kennung von Seiten des Publikums fand. Vielleicht hören wir später mehr, von diesem, dem Anscheine nach, sehr Prognosticon. F. W. N * f 9 * olksbad. Wasserwärme am 14. Juli morgens: 170 Reaumur. Walter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 13. Juli 1880. 20-Frankenstücke M. 16 18—22 do. in/„ Englische Sovereigns.„„„ Russische Imperiales.„ 16 69—74 Ducaten. 3 9 53—58 al mareo r 258 08 Dollars in Golde.„ 4 18-21 2121 Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zu⸗ sammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der soeben ausgegebene Insertions-Tarif(Original-Zeitungs⸗ talentvollen jungen Mann und stellen wir ihm ein gutes preise) der ältesten und ersten Annonten⸗Expedition von IHansenstein EVokler in Frankfurt a. M. A. Nach Cisenbahn-Directions-Bezirk Hannover, Station Friedberg. Abgehende Züge. Cassel. Personen⸗Zug 5 bis Marburg. J. IV. Wagen⸗Cl. Gem. Zug 1. I. IV. Wagen-⸗Cl. Schnell⸗Zug 7. J.— III. Wagen-Cl. zers 8 8 Gem. Zug 11 Perlonen⸗Zng g. bis deere. 1.— III. Wagen⸗Cl. I. Iv. Wagen⸗Cl Personen⸗Zug 13. I. IV. Wagen⸗Cl. 1215 Nachts. 79 Vorm. 85 Vorm. l 10⁵⁶ Vorm. 22˙ Nachm. 31½ Nachm. Personen⸗Zug 15 bis Gießen. I.—IV. Wagen⸗Cl. Courier-Zug 17. I. II. Wagen⸗Cl. Gem. Zug 19 bis Gießen. I. IV. Wagen⸗Cl. 632 B. Na ch Nachm. 757 Nachm. 95˙¹ Nachm. rankfurt. Gem. Zug 2. I. IV. Wagen⸗Cl. Omnibus⸗Zug 22. III. IV. Wagen⸗Cl. Gem. Zug 4. I. IV. Wagen⸗Cl. Gem. Zug 8. I. IV. Wagen⸗Cl. Courier-Zug 6. Omnibus⸗Zug 24. I. II. Wagen⸗Cl. III. IV. Wagen⸗Cl. 5 7 10 352 Vorm. 57 Vorm. 610 Vorm. 75² Vorm. 92 Vorm. 929 Vorm. in seinem ungenirten, kindischen und täppischen Benehmen. Geräusch der Säge und des Hobels und zwar bis in sie kleinsten Details und feinsten Nuancen. Das„Hundequartett“ war ebenso täuschend, wie das I. IV. Wagen⸗Cl. Dasselbe Personen⸗Zug 10. Personen⸗Zug 12. Omnibus⸗Zug 26. I. IV. Wagen⸗Cl. III. IV. Wagen⸗Cl. Schnell⸗Zug 16.(.) Personen⸗Zug 18. I.— III. Wagen⸗Cl.] J. IV. Wagen⸗Cl. Personen⸗Zug 14. J.—III. Wagen⸗-Cl. 12³⁷ Nachm. 25 Nachm. 49 Nachm. 555 Nachm. 7˙7 Nachm. 8“ Nachm. Bekanntmachung. 413 In dem Coneursverfahren über das Vermögen les Schneiders Joseph Ring zu Friedberg ist in Folge (nes von dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu (nem Zwangsvergleiche Vergleichstermin auf Montag len 19. Juli 1880, Vormittags 8 Uhr, vor dem Groß— serzoglichen Amtsgerichte hierselbst anberaumt. Friedberg den 12. Juli 1880. a 5 Beck e r.,. Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Holzversteigerung. 366 Freitag den 16. Juli l. J., Vormittags 0 Uhr anfangend, werden in den Freiherrlich v. Ritter— Jen Waldungen zu Hof Hasselheck, 0 gen 3 Distrikt Eichwald: 13 Raummeter Eichen-Schäl-Scheitholz, 40*„*„ Prügelholz,. 0„„ e Stockholz und 11206 Wellen Eichen⸗Schäl-Reisholz zersteigert.„ 2. Die Zusammenkunft ist im Schälschlag am Fußweg, welcher von Ockstadt nach dem Hof Hasselheck führt. Friedberg den 8. Juli 1880. 55 f Ritter'sche Gutsverwaltung zu Rüdesheim. A. Heidt. C11 Jof 0 Bekanntmachung. 1383 Donnerstag den 15. Juli d. J., Vormittags Uhr anfangend, werden zu Bönstadt eirca 1 Morgen Korn⸗Ernte, 5 au Stammheim, Nachmittags 1 Uhr anfangend, circa 2½ Morgen Korn-Ernte, „ 1½ 5 Waizen⸗Ernte, 25 Gersten⸗Ernte, 8 1 7 10 n Staden, Nachmittags 4 Uhr anfangend, circa ¾ Morgen Korn⸗Ernte. vegen gleich baare Zahlung durch den Unterzeichneten wangsweise versteigert.. Altenstadt am 9. Juli 1880. a f J. B. d. G.: Waas, Gerichtsvollzieber⸗Vicar. Feinster VBorsch-Leberthran, 46% ast geruch⸗ und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, 111 M. 1. und M. 1.70. „ Drainröhren⸗Lieferung. 2397 Samstag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Nieder-Florstadt die Lieferung von Drainröhren zur Ausführung der Feld— drainage in den Fluren VIII und IX, Gemarkung Nieder— Florstadt, veranschlagt wie folgt: M. Pf. Fertigung der erforderlichen Ziegelröhren von 31 bis 137 mm Lichtweite, eirca 100,000 Stück S 5262 30 Anfuhr dieser Röhren, ea. 4400 Centner 880 20 an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden und 2396 Samstag den 17. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Dorn-Assenheim die Lieferung von Drainröhren zur Ausführung der Feld⸗ drainage in den östlich und westlich des Orts gelegenen Gewannen, veranschlagt wie folgt: M. Pf. Fertigung der erforderlichen Ziegelröhren von 31 bis 137 mm Lichtweite, eirea 100,000 Stück S 5300— Anfuhr dieser Röhren, ea. 4500 Centner& 900— an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden und sind Lusttragende hierzu eingeladen. Friedberg am 12. Juli 1880. s Greb, Wiesenbaumeister. 2 5— 5 d* 1 Schälholz-Versteigerung. 2387 Dienstag den 20. d. Mts., Vormittags halb 9 Ubr, sollen in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde Altenberg, unweit des Okarber Wegs, öffentlich meistbietend versteigert werden: 27 Raummeter Eichen ⸗Schäl-⸗Knüppel, 9150 Stück Eichen⸗Schäl⸗Knüppel und Reisholzwellen. J Okarben am 10. Juli 1880. 3 Freiherrliche Forstverwaltung. Hilgenreiner. g 5 Bekanntmachung. 2411 Freitag den 16. Juli c., Nachmittags 2 Uhr, werden vor dem Gemeindehause zu Kaichen 2 Pferde (6⸗ und Sjährig) mit Geschirr, 4 Wagen und eine Reihe bestens beschaffener Hausmobilien, nämlich: 1 Caunitz, [1 ovaler Tisch, Sopha mit 6 Stühlen ꝛc. ꝛc. gegen Baarzablung versteigert. Vilbel den 12. Juli 1 Esselborn, Gerichtsvollzieher. 880. Bekanntmachung. 2400 Laut Gesellschaftsvertrag vom 11. April 1880 hat sich in Holzhausen unter der Firma „Spar- und Leihkasse zu Holzhausen v. d. H.(eingetragene Genossenschaft)“ eine Genossenschaft zum Zwecke der Förderung der Ver- mögensverhältnisse der Mitglieder durch Annahme von Einlagen und Hingabe von Darlehen gebildet. Der Vorstand besteht aus 15 Mitgliedern, nämlich: 1) dem Director, 2) acht Vorstands- und 3) sechs Aus⸗ schußmitgliedern; derselbe vertritt die Genossenschaft und zeichnet für dieselbe durch Unterschrift des Direetors und zweier Vorstandsmitglieder. Dermalen bilden folgende Personen den Vorstand: 1) Pilipp Laubinger, Director, Adam Rahn, Johannes Burk, Philipp Welter, Ludwig Kunz III., Johannes Wink II., 7) Kaspar Kitz III., Johannes Becker III., Johannes Hinkel J., ö Heinrich Ried, Georg Kitz* 902 1 ohaunes Reinhardt J.,“ 5 2 Appel III., Ausschußmitglieder, Johannes Schröder, 15) Lorenz Fritz II., sämmtlich von Holzhausen. Die Genossenschaft erläßt ihre Bekanntmachungen im Oberhessischen Anzeiger. Das Verzeichniß der Genossenschafter kann auf der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Gerichts eingesehen werden. 1 2 2 Der Eintrag in das Genossenschaftsregister ist heute erfolgt. Vilbel den 30. Juni 1880. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Dr. Schäfer. Vorstandsmitglieder, „dt. Stein. Meine Wirthschaftsbude, an der Eisenbahn in der Gemarkung Bruchenbrücken ge⸗ legen, will ich wegzugs halber aus freier Hand ver⸗ kaufen. 8 2398 August Schulz. Zu verkaufen iges Pferdegeschirr. Von wem? sagt die 2402 ein einspä Exped. d. — ———— ͤ ͤöꝓ47* K— .——————ů— Bekanntmachung. 2401 Laut Gesellschaftsvertrag vom 23. Mai 1880 hat sich in Groß⸗Karben unter der Firma „Spar⸗ und Leihkasse⸗Verein Groß⸗Karben leingetragene Genossenschaft)“ eine Genossenschaft gebildet, um mittelst ge Geschäftsbetriebs jedem Mit Ersparnisse verzinslich anzu alten. Der Vorstand besteht aus Director, dem Controleur derselbe vertritt die Gesellsch Dermalen fungiren als alle wohnhaft zu Groß⸗Karben: 1) Johannes Zinßer, 2) A. Kahn, Controleur, 3) Gustav Schuchard, 4) Fr. Schäfer II., 5) K. Eckert II., 6) G. Müller IV., 7) S. Strauß J., 8) G. Stelz IV., 9) H. Wiesenbach, Die Genossenschaft erläßt ihre Bekanntmachungen im Oberhessischen Anzeiger. Das Verzeichniß der Gerichtsschreiberei des un werden. Der Eintrag in das Genossenschaftsregister ist heute vollzogen worden. Vilbel den 1. Juli 1880. Großherzogli 1 Aufforderung. eder⸗Weisel am 25. Mai 2 er von Klein⸗Selheim bei er⸗Mörlen, werden sich binnen als sonst nach Zahlung der überwiesen wird. 2107 Die Erben der zu Ni verstorbenen Barbara Marburg, wohnhaft in Nied 3 Wochen dahier melden, Schulden der Nachlaß dem Staate Bad⸗ Nauheim am 6. Juli 1880. ches Amtsgexicht Bad⸗ auauer Eisenbahn. d Aufstellung von 270 m Assenheim und von 400 m Heldenbergen⸗Windecken soll ion vergeben werden. ungen und Su Abtheilungsbüreau in sicht aus und können letztere gegen Erstattun daselbst bezogen werden. Offerten sind versiegelt und p Samstag den 24. 25 Morgens 11 Uhr, an den Unterzei und findet die Eröffnung der etwa erschienenen Submittent Friedberg den 12. Jul Großherzogli Friedberg⸗ H 2405 Die Anlieferung un Stacketenzaun auf Bahnhof Stacketenzaun auf Bahnhof in öffentlicher Submiss Zeichnungen, Beding liegen auf dem 7 123 5 12750 Stück 30 Raummeter Stöcke(Späne) zur Versteigerung. Ober⸗Rosbach, 13. Großherzogliche Oberför S Bekanntmachung. Juli 1880, Vormittags 10 Uhr, ause zu Assenheim 5) 1 Käfig mit Canarienvogel, 6) 2 Schweine und 7) 1 Hobelbank 2414 Freitag den 16. werden auf dem Gemeindeh 1) 1 Wagen, 2) 2 Kleiderschränke, 3) 2 Commoden, 4) 1 Wägelchen, meistbietend gegen Baarzablung versteigert. 14. Juli 1880. Friedberg den pezialarzt Dr. Elsaß, heilt nächtliches ungen, Pollut., Schwäche. 2213 In einer Lehrerfamilie Darmstadt's können im Herbste mehrere Schüler höh gute Pension finden. sorgfältiger Aufsicht Georg Heck, Darmstadt, vat billig abzugeben Nieder⸗Florstadt. meinschaftlichen gliede Gelegenheit zu geben, legen und Darlehen zu er⸗ 9 Mitgliedern, darunter dem unter Leitung de und 7 Vorstandsmitgliedern, aft und zeichnet für fie. Vorstand folgende Personen, Dieses Concert ist eine Vorstandsmitglieder. 2408 Kurhaus Bad⸗Nauheim. Sonntag den 18. Juli Großes Ertra-Concert, ausgeführt von der Kurkapelle, s Kapellmeisters Herrn Machts und unter gefl. Mitwirkung der Gesangverein „Concordia“ zu Bad ⸗Nauheim und„Frohsinn“ zu Friedberg. 910 fer Benefice für die Kurkapelle und werden 50 Pfennig Entrée erhoben Das Concert findet statt: sccußpal Nachmittags von 4 bis 6 uhr und Abends von 7½ bis 10 Uhr. Amon — Abends ½10 Uhr: Beleuchtung der Terrasse. dahier eine General⸗-Versammlung des Gewerb⸗Vereins statt, in welcher üb der hiesigen Handwerksl von Lehrlingsarbeiten berathen werden soll. er kann auf der Genossenschaft erichts eingesehen terzeichneten G auch alle übrigen Gewer Handwerkerlehrlinge und die Hebung des Handwerkerstandes Interesse haben, Amtsgericht Vilbel. ein und hoffen auf eine recht zahlreiche Betheiligung. r. Schäfer. 2409 bmissionsformulare Friedberg zur Ein⸗ chneten einzureichen selben in Gegenwart der Der Eisenbahnbaumeister Holzversteigerung. 2406 Montag den 19. d. Mts., Vormittags halb 10 Uhr, kommen in dem zum Familien Hauses gehörigen Distrikt Burg 3 Raummeter schäleichene Scheiter, ⸗Eigenthum des Großh. wald, Schlag XIII: sterei Ober-Rosbach. General⸗Versammlung des Gewerb-Vereins. Freitag den 16. d. Mts., Abends 8 Uhr, findet in dem oberen Lokale der Reichskron er die Betheiligung ehrlinge an der im September in Oppenheim stattfindenden Ausstellung ing laden wir nicht nur die Mitglieder des Gewerb-Vereins, sonde Zu dieser Besprechi btreibenden und sonstigen Mitbürger, welche für die Ausbildung de Friedberg, 13. Juli 1880. Der Vorsitzende der Lokalsection des Gewerb⸗Vereins. Scriba. Tuch⸗ und Leinwand ⸗ Handlung, m mit festen und billigsten Preisen,. empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen anten Qualitäten auf gn, Reichhaltigste ausgestattetes Lager. ud d 10 Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, 2 empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwichetend unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden u 3. getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. M Geme Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. f Justr Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, u nter Garantie billishebens und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 15008 aufge * Volksbad. Einladung. Das nächsten Monat in Kraft tretende wee e 2412 Abonnementspreise vom 15. Juli ab: für Familienkarte M. 12.— bezüglich der Einführung der Tonnen und Anlage. „ Zellenbad„0 Abtrittsgruben wird gemeinschaftliche Maßregeln lchnunge „ Bassin* 2.— Herrichtung der desfallsigen Einrichtungen, sowie Aten d „ Kinder unter 10 Jahren„ 1.— die Abfuhr aller Arten von Abfällen, Asche und Keb el Die Betheiligten werden deßh die zug 2 2 nothwendig machen. Brief bo en auf Samstag den 17. d. Mts., Abends 8 Uhr, zu elt, bez 8. Besprechung im hiesigen Rathhaussaal eingeladen. Izte un mit neuen Ansichten von Friedberg und Dab⸗Rauheim Friedberg, 14. Juli 1859. 5 dei Carl Bindernagel in Friedberg und Striba, Bärgermeistan bee Bad⸗Nauheim. 1 2 schwei 2410 942.)( i 15 l. 4942. NS 110. fab Gerichtsvollzieher. Kirchhoffer in Straßburg, Bettnässen, Periodestör— erer Let ane bei sion Näheres durcc!n N. 2. ͤ 2 ˙ ͤvJJ 7 U Alete Ar. 60. 4485029 Ein Lehrling Eine Papierschneid⸗ Masch“ Zwei gute Zughunde 2404 bat zu verkaufen O ber Ros b ach. 8 203 Drei Meter gut ausgetrocknetes i Eichenholz Blendend weisse Wäsche ohne Bleiche! sh 27 i 4 schts DN Freitag den 16. Juli 1880 findet Casine⸗ af sichtem alte 2. 5 1 g mit Musik in das Ossenheimer Wäldchen statt. ten u Mittel 2. Maschen Abmarsch Nachmittags 4 Uhr. fenden! 1 schnellen Bei eintretender Dunkelheit: Illumination und be 1 b Reinigen al- lische Beleuchtung des Festplatzes, Feuerwerk. 1 auc 5 24165 dungs ler Gegen Ne 3 1 Der Vorstan ane stunde i. t ße 80 irt frei N st und sen dleibr: von allen eibt: schad lichen„ Substanzen 5 . Samstag den 24. d. Mts., an den israel. Feiert Unentbehrlich 3 f S ln jedem N Harmonie⸗& Tanzmusi 11 D W Zu haben inallen Colonial- u. wozu freundlichst einladet 5 gc Material waaren-Handlungen. 2379 P. Weitzel at .— ant. kann bei einem Schmied sofort in die Lehre treten. Näheres schnell und accurat arbeitend; ist sehr billig zu verka 0 Näheres Pzheres bei d 5 1 Näheres bei der Exped. d.: 4 wen Eine Parthie gebrauchte Thüren, Bettfeder Jalouste-Läden, ein sehr guter Erker, eirea 100 Fenster werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 0 f in allen Größen sind billig abzugeben bei Verantw. Red.: Carl Bindernagel 2372 Jacob Jacob zu Burg⸗Gräfenrode. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 5 1 1