mung. Einladung. beg Hier J A nlekoli uni nus. 8 E dem Fertsch. äcken und im Aubruch, H. teundlich 'swahl neuester zen, Construction, Körben, schon ben Söllner II. apparate, swahl bei Gang Ero. igte Then J. Reuss, e be dak Splerdig) a verleihen bei 2000 V deumerschlag. solid bekannten Auswahl, il „Brief- und Visites⸗ schen dr. ehl, Usagasse 51 * * lle Sorten Strohhiß, sapila eclol. „ 7 10 DOberhe bringe hiernt N 70. Dienstag den 15. Juni. ssischer Anzeiger. 1880. 3 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 0 5 5 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag 1 Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag.* * 8 U Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Prüfung der Kesselwärter(Art. 289 des Polizeistrafgesetzes). Friedberg am 11. Juni 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die größere Mehrzahl von Ihnen hat unseren Ausschreiben vom 19. April und 28. Mai dieses Jahres— Oberhessischer Anzeiger Nr. 48 und 64— noch nicht entsprochen. Diejenigen, welche nach Ablauf von 8 Tagen zum dritten Male erinnert werden müssen, haben Disciplinarstrafe zu gewärtigen. J. B. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Betreffend: Ortstafeln. Friedberg den 11. Juni 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die überwiegende Mehrzahl von Ihnen steht noch mit Erledigung unseres Ausschreibens vom 26. Mai dieses Jahres aus. Wir erwarten solche binnen 8 Tagen. J. B. d. K.: Küchler, Kreis-Assessor. —— Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Ilbenstadt. N Nachdem der Ortsvorstand von Ilbenstadt die Zusammenlegung der Grundstücke in einem Theil der Gemarkung Ilbenstadt beantragt hat, wird Offenlegung des Antrags, der summarischen Darlegung und des Namensverzeichnisses der betheiligten Grundbesitzer auf dem Gemeinde— bause zu Ilbenstadt von Samstag den 19. Juni bis Samstag den 17. Juli laufenden Jahres hierdurch angeordnet. Zugleich werden die stimmberechtigten Grundbesitzer aufgefordert im Termin Samstag den 17. Juni laufenden Jahres, Vormittags von 10— 12 Uhr, über das Project abzustimmen, mit dem Anfügen, daß die weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmaͤchtigte abstimmenden Stimm— berechtigten als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend angesehen werden sollen. Auswärtige Stimmberechtigte haben bis zu dem genannten Termin einen Bevollmächtigten in der Gemeinde zu bestellen, als sonst bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung nicht mehr ergehen wird. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grund— oder Flurbuche stehen, oder deren Erben, zur Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch während der Dauer der Offenlegungsfrist erwirkt und durch das Großherzogliche Steuercommissariat Friedberg gewahrt werden kann. 1 Friedberg am 14. Juni 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. nd 2081 Küchler, Kreis-Assessor. 1 0 Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Okarben. Nachdem der Ortsvorstand von Okarben die Zusammenlegung der Grundstücke in einem Theil der Gemarkung Okarben beantragt hat, wird Offenlegung des Antrags, der summarischen Darlegung und des Namensverzeichnisses der betheiligten Grundbesitzer auf dem Gemeindehause zu Okarben von Montag den 21. Juni bis Montag den 19. Juli laufenden Jahres hierdurch angeordnet. Zugleich werden die stimmberechtigten Grundbesitzer aufgefordert im Termin Montag den 19. Juli laufenden Jahres, Vormittags von 10— 12 Uhr, über das Project abzustimmen, mit dem Anfügen, daß die weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmenden Stimmberechtigten als für die Aus— führung der Zusammenlegung stimmend angesehen werden sollen. 3 Auswärtige Stimmberechtigte haben bis zu dem genannten Termin einen Bevollmächtigten in der Gemeinde zu bestellen, als sonst bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung nicht mehr ergehen wird. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grund- oder Flurbuche stehen, oder deren Erben, zur Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch während der Dauer der Offenlegungsfrist erwirkt und durch das Großherzogliche Steuercommissariat Friedberg gewahrt werden kann. Friedberg, am 14. Juni 1880. Großherzogliche 2084 135 l a i Küchler, Kreisassessor. Betreffend: Bezirksconferenzen der Volksschullehrer des Kreises Friedberg. Zu der nächsten Bezirksconferenz werden hiermit die Herren Lehrer eingeladen: N 1) für den Bezirk Vilbel auf Samstag den 19. d. Mts., 2) für den Bezirk Friedberg auf Dienstag den 22. d. Mts., 3) für den Bezirk Butzbach auf Mittwoch den 23. d. Mts., in den bekannten Räumen. s Kreisamt Friedberg jedesmal um 10 Uhr Morgens, Tagesordnung: Außer den auf den letzten Conferenzen für die einzelnen Bezirke bestimmten Gegenständen, Entgegennahme der aus— gefüllten Uebersetzungsformulare zu Dr. Wanker's Darstellung der Dialecte und der Personalien der in den einzelnen Gemeinden vor— handenen blöd- und schwachsinnigen Schulkinder. 1 Friedberg den 14. Juni 1880. Schmidt, Kreis-Schulinspector. Wohnt mer/ 10 J Zimmer en un u„ e b. 15. Fechen 1 1 Deutsches Reich. Ausland. erklärt die„Etoile belge“, die Aufhebung der * Berlin. Als Secretär der Berliner Con⸗ Oesterreich-Ungarn. Pest, 10. Juni. belgischen Gesandtschaft beim Vatican sei in Das Unterhaus nahm in der Specialdebatte diesem Augenblicke eine vollzogene Thatsache. ferenz wird dem Vernehmen nach Geh.⸗Rath Beousch fungiren. f ö— 12. Juni. Das Herrenhaus genehmigte das Verwaltungsorganisations-Gesetz nach den Commissionsanträgen, nahm hierauf das Gesetz im Ganzen an und genehmigte ebenso den Verwaltungsgerichtsentwurf. Zur Berathung der Kirchengesetzvorlage wurde eine Commission von 25 Mitgliedern unter dem Vorsitz v. Be⸗ selers eingesetzt. unverändert die Vorlage über die Pest-Semliner Bahn, ferner in der General- und Special⸗ Debatte die Vorlage betreffs der bosnischen Anschlußbahnen an. 5. 12. Juni. Das amtliche Blatt ver⸗ öffentlicht die Ernennung des Abg. Pronay zum Staatssekretär des Innern. Belgien. Brüssel, 10. Juni. einer römischen Correspondenz der Gegenüber „Monde“ — Der Kriegsminister Liagre dürfte zurück— treten und General Nicaise zum Nachfolger erhalten. Liagre befürwortete die Maas-Befesti⸗ gungen, die bei der Regierungspartei keine Zustimmung fanden. 5 Frankreich. Paris, 10. Juni. In parla⸗ mentarischen Kreisen heißt es, der Minister des Innern hätte dem Ministerrath gestern vor— geschlagen, bei den Kammern die Ertheilung einer Amnestie zu beantragen und der Minister— rath hätte beinahe einstimmig zugestimmt. — Die Deputirten-Kammer hat mit 315 gegen 138 Stimmen die gerichtliche Verfolgung des Herzogs von Padua wegen doppelter Aus— übung seines Stimmrechts in Paris und Ver— sailles genehmigt. — Dem diesseitigen Bevollmächtigten bei der Berliner Conferenz, Grafen St. Vallier, ist als technischer Sachverständiger der General— stabs⸗Oberst Perier beigegeben. Neben dem deutscherseits zu ernennenden Secretär der Con⸗ ferenz fungirt der bereits beim Berliner Con— greß in gleicher Eigenschaft thätig gewesene Graf Mouy. — 11. Juni. Deputirtenkammer. Die Vor⸗ lage wegen Erhöhung der Zahl der anläßlich des Nationalfestes vom 14. Juli zu gewährenden Decorationen wird augenommen.— Der Posten des Gouverneurs von Paris wird dem General Clinchant übertragen werden.— Das Gerücht von Absendung einer französischen Flottenabtheil— ung nach der Besika-Bai wird ausdrücklich als unbegründet bezeichnet. Großbritannien. London, 10. Juni. Unterhaus. Gladstone entwickelt die Finanz— projecte der Regierung und sucht die Ermächti— gung nach, den Weinzoll unter der Bedingung, daß die Erneuerung und Verbesserung des Handelsvertrages von 1860 von Frankreich erlangt werde, zu ermäßigen. Die Malzsteuer soll aufgehoben und durch eine Bierabgabe von 6 Schill. 3 P. per Faß ersetzt, die Rückgabe für exportirtes Bier erhöht werden. Gladstone schlägt eine neue Eintheilung und theilweise Erhohung der Gewerbesteuer für den Verkauf geistiger Getränke, sowie die Erhöhung der Einkommeusteuer um 1 Penny per Pfd. Sterl. vor. Das Endresultat ist veranschlagt auf 381,000 Pfd. Sterl. Ueberschuß.— 11. Juni. Unter-Staats-Secretär Dilke theilt auf eine Anfrage Wolff's mit: Der Generalgouverneur von Ostrumelien hat eine Commission ernannt behufs Untersuchung der gegen türkische Bewohner des Aidosbalkan verübten Greuelthaten; die Commission breche heute auf. Staatssecretär Hartington erklärt auf Befragen Bartlett's: es sei ihm nicht bekannt, daß der Vicekönig Ripon die sofortige Räumung Kabuls oder die Räumung bis zu einem gewissen Tage auge— ordnet habe. — Einem hiesigen Telegramm des„Jour. des Debats“ zufolge wären die Präliminarien des englisch-franzoͤsischen Handelsvertrages unter— zeichnet und als die vier Grundlagen der künf— tigen Verhandlungen festgesetzt: Herabsetzung der Weinzoölle; Ausschließung der Thiere und landwirthschaftlichen Producte aus den Handels— verträgen; Aufsuchung der Mittel zur Ver— huͤtung von Defraudationen bei den Declara— tionen; Verbesserung des status quo und Weiter— entwickelung der commerciellen Beziehungen. — 11. Juni. Der seitherige Gouverneur Sudans, Oberst Gordon, der schon im Kriege gegen die Talying-Rebellen chinesische Truppen commandirte, ist zur Wiederübernahme eines größeren chinesischen Truppen-Commandos von Bombay nach China abgereist. Spanien. Madrid, 11. Juni. Gerüchte über Veränderungen im Ministerium entbehren der Begründung. Italien. Rom. Das„Tagebl.“ erfährt 9* 8 von hier: Die paäpstliche„Aurora“ bringt ihren sechsten Artikel über die Verhandlungen zwischen der Curie und der Berliner Regierung. In diesem Artikel behandelt das genaunte Blatt die Situation nach Abbruch der Verhandlungen, welcher„unerwartet“ erfolgte. Das Papstthum stehe nachher größer da, denn vorher. Schuld läge lediglich an Preußen, welches die Revision der Mai-Gesetze versprach, dann aber das Versprechen brach. Die neue Maivorlage sei unannehmbar, weil sie die Lage der Kirche ver— schlimmere, aber der Papst vertraue auf das katholische Volk Deutschlands. Der Papst konne warten, nicht so die Berliner Regierung. Die Türkei. Konstantinopel, 12. Juni. Die identischen Noten der Congreßmächte, betreffend die griechische Grenzregulirungs-Frage, wurden heute durch den ersten Dragoman der Botschafter, Abeddin Pascha, überreicht.— Der Sultan erklärte sich mit der Ernennung Tissot's an Stelle Fournier's einverstanden. Montenegro. Cettinje, 12. Juni. Die Ortschaften Elbassau, Croia, Cavaja und Tibana sandten Vertreter für die albanesische Liga nach Skutari Die Liga verlangt, Montenegro solle Trincere und Golobasce räumen, widrigenfalls die Feindseligkeiten beginnen würden. — Nachdem der montenegrinische Commissär Zimonie in Trebinje eingetroffen, beginnen am 12. Juni die Arbeiten zur definitiven Feststellung der herzegowinisch-montenegrinischen Grenze. Aus Stadt und Land. Worms, 10. Juni. Der Mörder des Valentin Brodnich, Adam Wohlfahrt von Nordheim, hat sich dem Arme der irdischen Gerechtigkeit entzogen. Gestern Morgen wurde er an einem Nußbaume am Wattenheimer Weg, in der Gemarkung Nordheim, erhängt gefunden. Wöllstein, 11. Juni. Heute Nacht schlug hier der Blitz zweimal ein und wurden hierbei zwei Scheunen ein Raub der Flammen. Allerlei. Frankfurt. Der Aufenthalt der Gebrüder Sachs ist ermittelt. Dieselben befinden sich in Madrid. Mit Spanien existirt leider kein Auslieferungsvertrag und nützt daher die Kenntniß ihres Aufenthaltsortes ihre Gläubiger nichts. Borken, 8. einzig in seiner Juni. Ein höchst trauriger, aber wohl Art dastehender Fall hat sich in der Gemeinde Lendorf zugetragen. Ein Mädchen unbe— scholtenen Rufes, aus einer achtbaren Bauernfamilie stammend, welche in guten Verhältnissen lebte, hatte sich vor vielleicht 3 Wochen mit dem Sohne des Nachbars, ebenfalls Bauerngutsbesitzer, verlobt, nachdem sie mit Letzterem ein Liebesverhältniß wohl an 4 Jahre unter— halten hatte. Seit der Zeit ihrer Verlobung war das Mädchen wie umgewandelt, geradezu tiefsinnig. Nachdem der Pfarrer das letzte Aufgebot von der Kanzel herab verkündet hatte, machte sie am 7. d. Mts. ihrem Leben durch Erhängen ein Ende und zwar— aus Furcht vor dem Heirathen. Warburg, 8. Juni. Gegen den Taglöhner, früher Ziegler, Johann Hagemgier von Willebadessen und den Ackermann August Hibbeln von Kleinenberg, welche dringend verdächtig erscheinen, am Morgen des 31. Mai die beiden im Dienste des Freiherrn v. Wrede stehenden Förster Gieß und Steinträter meuchlings erschossen zu haben, sind nicht nur Haftbefehle und Steckbriefe erlassen worden, sondern es sind ferner 1000 Mark Belohnung seitens der Staatsanwaltschaft für die Ermittelung und Ergreifung der ruchlosen Mörder ausgesetzt. Elberfeld. Hier sind die schwarzen Menschen— blattern mit großer Heftigkeit ausgebrochen. Im suͤd— lichen Stadttheile allein sind vierzehn Personen von der Krankheit ergriffen. Berlin. Die sogenannten und Rosen-Kartoffeln sind in vollständig erfroren. Sechswochen-Kartoffeln der Umgegend Berlins Metz, 12. Juni. Heute Morgen fand auf dem Außenbahnhofe in Folge falscher Weichenstellung ein Zusammenstoß zwischen einem Rangirzuge und einem von Pagny kommenden Personenzuge statt. Zwei Personen wurden schwer, mehrere leicht verwundet. London. Die Parlamentsacte, welche den Bau eines zweiten Tunnels unter der Themse hindurch in Aus sicht nimmt, ist, wie die bei Orell, Füßli u. Comp. in Zürich erscheinende„Neue Alpenpost“ aus London berichtet, rechtskräftig geworden. Das neue Riesenwerk wird zwischen Greenwich und Millwoll gebaut werden. Die Bevölkerung dieser zwei Ortschaften bei London beläuft sich gegenwärtig auf 259,000 Seelen. Wenn bis⸗ her die Fährboote außer Dienst gesetzt werden mußten, was bei Nebelwetter oft der Fall ist, so mußten die Geschäftsleute bis zur London-Bridge hinaufwandern, um an's andere Ufer zu gelangen. Es bedeutet dies einen Umweg von zwölf englischen Meilen. Der neue Tunnel kommt eirca zehn Kilometer unterhalb der London— brücke zu liegen und soll 530 Meter Länge baben. Handel und Verkehr. Friedberg, 12. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.80—0.95, Eier per Stück 5 Pf. Gießen, 12. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 82—90 Pf., Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per St. 5-10 Pf., Tauben das Paar 70—80 Pf., Hühner ver St. M. 1.20— 1.50, alte Hahnen per St. M. 1.20— 1.60, junge Hahnen M. 1.— 1.40, Wälsche M. 8.—9, alte Enten per Stück M. 1.40—2., junge Enten M. 1.—1.20, Kar- toffeln per 100 Kilo M. 7.50—8., Zwiebeln p. Ctr. M. 25. Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 50 bis 56 Pf., Kalbfleisch 40—46 Pf., Hammelfleisch 60 bis 70 Pf., Schweinefleisch 60 Pf., Kirschen per Pfd. 25—40 Pf. Frankfurt, 12. Juni. Marktbericht. Heu kostete der Centner je nach Qual. M. 2.50— 3.50, Stroh M. 2. bis 3.40. Eier das Hundert M. 4.50- 5.50. Butter im Großen 50 Kg. 90— 100 M., im Detail 1. Qual. 1.20 M. 2. Qual. M. 1.10. Handkäse das Pfund 45, 1 bis 50 Pf. Ochsenfleisch das Pfund 70 Pf., Kuh, Rind⸗ und Farrenfleisch 45—60 Pf., Hammelfleisch 45—65 Pf., Kalbfleisch 45—55 Pf. Kopfsalat das Stück 6—10 Pf., Blumenkohl per Stück 50—60 Pf., Kohlrabi das Stück 6—10 Pf., Gelbrüben das Bund 15 Pf., Romainsalat 40 Pf., Kirschen das Pfund 30 Pf., Zwiebel das Bund 6 Pf., neue Kartoffeln das Pfund 25 Pf., Kartoffeln alte 100 Kg. M. 6.50—8. Mainz, 11. Juni. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo 7.50—8 M., 50 Kilo M. 3.—3.25, Stroh 50 Kilo M. 2.40 2.60, Butter 1 Pfd. 75—85 Pf., in Parthien 65—70 Pf., Eier ½ Hundert M. 1.15 bis M. 1.30, Handkäse 1 St. 5—7 Pf., Wirsing 15—17 Pf., Meerrettig 10— 12 Pf., Zwiebeln ½ Kilo 18-20 Pf., 1 Hahn M. 1.20— 1.50, 1 Huhn M. 1.30— 1.80, 1 Ente M. 2.20— 2.70, 1 junge Taube 35— 45 Pf., 1 Gurke 25—35 Pf., Blumenkohl 30-50 Pf., Kopfsalat 4—6 Pf., 1 Gans M. 3.—4.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 68, 2. Qual. M. 60., Kühe 1. Qual. M. 60, 2. Oual. M. 40— 50. Alles per 50 Kilo. Kälber das Pfd. 50—65 Pf., — Fruchtmarkt. M. 23.40. Roggen eff. M. 20.— 21.50, Juli M. 19.10. Hafer eff. M. 14.30— 16., Juli 15.55. Reps eff. M. 28.25 Rüböl M. 29, Oct. 29.35. 1 den; mitten in können. n be Wir und Troc die geschi neten w. eden ob; die belien 08 N verden d weiße Hal bekannt e lieferung Mar Schweine per Pfd. 56—64 Pf. Weizen eff. M. 24.50— 25.30, Juli Marburg, 12. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete„ per Pfd. M. 0.70—0.80, Eier 9— 10 Stück 40 Pf., Salat per Kopf 4— 10 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf., Hahnen per Stück M. 1.50— 2., Hähnchen das Stück M. 0.— 0.00, Hühner das Stück M. 0.80—., Tauben das Paar 70— 80 Pf. Kohlrabi 8— 10 Pf. Grüne Erbsen 2 Liter 30—35 Pf., Gurken per St. 20—30 Pf. Möhren per Pack 15 Pf. Kirschen per Pfd. 40 Pf. Rettig per Stück 10—15 Pf. Brodpreise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. 4 Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad-Nauheim. Per 1½ Kilo. 5 Pf.. 15 M. Pf. Ochsenfleisch 68 Schweinefleisch— 60 Kuhfleisch, gem. 50 Keil und Karre— 64 5 ungem.,— Doörrfleisch— 80 Kalbfleisch 50 Solperfleisch— 65 Keil und Karre— Geräucherter Speck— 90 Hammelfleisch 5 Schinken— 90 Keil und Karre— Leber- u. Blutwurst— 72 Nierenfett 50 Schwartenmagen— 86 Hammelsfett— Cervelatwurst 1 600 Schaaffleisch— Fleischwurst— 90 Bratwurst— 00 Schmalz, ausgel.,— 90 7 unausgel.,— 80 Ausnahmspreise: Bei S. Loeb Nierenfett 40 Pf. Bei H. Aletter ausgel. Schmalz 86 Pf. Bei H. Friz Schwartenmagen 88 Pf., Bratwurst 84 Pf. Bei Fr. Langsdorf ausgel. Schmalz 92 Pf. Bei A. Schimpf Dörrfleisch 90 Pf., unausgel. Schmalz 86 Pf. Bekanntmachung. Am 16. Juni dieses Jahres wird in dem, gegenwärtig zum Land bestellbezirk des Postamts in Lich gehörigen, im Kreise Gießen belegenen Orte Langsdorf eine Postagentur in Wirksamkeit treten, welche die amtliche Bezeichnung „Langsdorf im Großherzogthum Hessen“ zu führen hat, Als Landbestellbezirk werden der neuen Postagentur die gegenwärtig zum Bestellbezirk des Postamts in Lich gehörigen Orte und Einzelniederlassungen: Bettenhausen, Birklar, Muschenheim, Neumühle, Bahnwärterhäuser 14, 15 und 16 zugewiesen. Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum werden, wie folgt, festgesetzt: 7 an gewöhnlichen Wochentagen: von 9 bis 11 Uhr Vormittags und von 5„ 7 Uhr Nachmittags. b. an den Sonntagen und den nicht auf einen Sonntag fallenden gesetzlichen Feiertagen; von 8 bis 9 Uhr Vormittags und von 5„ 6 Uhr Nachmittags. Darmstadt, den 8. Juni 1880. Der Kaiserliche komm. Ober-Postdirector. Hagemann. Eingesandt. Bad- Nauheim. In einer der letzten Nummern eines hier erscheinenden Blattes befindet sich ein„Einge— sandt,“ in welchem es unter Anderem heißt: „Wenn wir uns über das eben Mitgetheilte recht freuen(nämlich über die bessere und längere Beleuchtung der Stadt), wenn wir uns freuen, berichten zu können, daß die Bauten auf der Terrasse und das Inhalations— cabinet zur Benutzung fertig gestellt, daß die Spuren der Ueberschwemmung so ziemlich alle beseitigt und gleich⸗ zeitig durch das Verschwinden mancher störenden Schutt⸗ baufen freundliche An- und Aussichten geschaffen worden sind, so können wir dem gegenüber nicht umhin, unserk 4 — Verwunderung darüber aus zusprechen, daf das Aufhängen und Trocknen von Wäsche an. 2 —— 2222 7 el 0 markt. Butt Stück 40 9 Stück 810 Pf ingen das 20. 10 80.—l., Taubasse 10 Pf. Grip ber St. 20—90 ff n ber Pfd. 40 4, er kosten 7 f Sala D 17 30. Juni. er Bäcker. 9 im und Butzbac g 1 e bis 30. Juni 2 r Megzger. 7 Bu bbach 5 t 2 hein. No nesleisch—6⁰ und Karre— 64 isch— 80 fich— 68 Herter Spe— 90 ten 1 1 3 u. Blutwurst— 0. artennagen— 80 1 latwurst 14 2 hwurst— 00 wurst 8— 00 8 jalz, ausgel.,— ö g unausgel.,— W 1 ab Nierenfett 40 9 80 Pf. Bei H. 3 urst 81 Pf. 3 A. oi e chmalz 86 Pf. sung eeht mit dem Pulli 5 dem belebtesten Promenadeweg(gewissermaßen durch Anlage neuer Bauten und Reparatur schon vor- blieben sein und ist es uns völlig unverständlich, weßhalb mitten in der S i seiti 5 8 n e r Stadt) noch nicht hat beseitigt werden handener dem Auge so manches befremdliche und störende gerade dieser Weg zur Abhilfe eines unscheinbaxen können.“ Wir bemerken hierzu, daß das erwähnte Aufhängen und Trocknen von Wäsche zu einer Zeit geschehen ist, als die geschilderten erfreulichen Ereignisse noch nicht einge- treten waren und überlassen es der Beurtheilung eines jeden objeetiv denkenden Lesers dieser Zeilen, ob, so lange die beliebtesten und besuchtesten Plätze eines Badeortes Bild zeigten, ja sogar den Genuß der sich bildenden An- Uebelstandes betreten wurde, wo es doch leicht war, sich nehmlichkeiten oft recht schmälerten, das Trocknen von mündlich eine befriedigende Antwort zu holen. Dann wäre Wäsche in einem Privatgarten so große Unzuträglichteiten hervorrufen kann, daß dieser anonyme Angriff gegen eine hochachtbare Persönlichkeit gerechtfertigt erscheint. Wie in frühern Jahren zur Zeit der Badesaison, würde es in diesem Jahre auch ohne jene Mahnung unter⸗ es dem Herrn Einsender schon eher klar geworden, daß er sich nicht vor einem unüberwindlichen Hindernisse befände, das etwa dem„Aufblühen des Bades“ schädlich sein könnte. Auf eine weitere Diseussion in dieser Angelegenheit müssen wir aus naheliegenden Gründen verzichten. H. 5 U 5 5 Versteigerung. 2008 Mittwoch den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 17 Centner frische Butter, sowie 10 Centner weiße Hammelwolle unter den vor Anfang der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß den 8. Juni 1880. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Kattrein. Betr. den Nachlaß des verlebten Rechtsanwalts L. Seyd J. zu Friedberg. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den rubr. Nachlaß sind binnen 8 Tagen sogewiß bei unterzeichnzter Gerichtsstelle anzumelden, als sonst sie bei der gericht— lichen Erbvertheilung nicht berücksichtigt werden. Friedberg den 14. Juni 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. err N Bekanutmachung. 2077 Das Einlagebuch des Mathildenstifts Friedberg Nr. 7486 über eine Kapitaleinlage der Vormundschaft des Jacob Roß von Ober-Rosbach im Betrage von 300 Mark ist durch Ausschlußurtheil vom 3. d. Mts. für kraftlos erklärt worden. Friedberg am 4. Juni 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Hohenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. 2064 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Bergverwalter Schwarz auf der Kaisergrube bei Bad-Nauheim unterm heutigen Tage mit den Eisenerz-Bergwerken„Franz“, „Vogelfrei“ und„Würgengel“ in den Gemarkungen Hasselheck und Straßheim, Kreises Friedberg, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleih⸗ ung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugs— rechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks-Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situations— risses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 20. Mai 1880. Großherzogliche Obere Bergbehörde. Jau p. Tecklenburg. . Bekanntmachung. 2065 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Bergverwalter Schwarz auf der Kaisergrube bei Bad⸗Nauheim unterm heutigen Tage mit den Eisen- und Manganerz⸗Bergwerken „Mathilde“ und„Otto“ in der Gemarkung Ockstadt, Kreises Friedberg, beliehen worden ist. Etwaige Ein⸗ wendungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 26. Mai 1880. Großherzogliche Obere Bergbehörde. a u Tecklenburg. 4— 1 f 2 1 A 5 2 Versteigerungs-Anzeige. Dienstag den 15. Juni d. J., sollen an hiesigem Rathhaus verschiedene alte, entbehrlich gewordenen Oefen, an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 11. Juni 1880. 928 Großherzogliche* Friedberg. r ieh a: S 22 5 Hofraithe-Versteigerung. 2083 Freitag den 18. Juni 1485 soll in hiesigem Rathhause Versteigerung der Hofraithe Billasch vorgenommen werden.. Eine weitere Versteigerung findet nicht statt. Friedberg den 14. Juni 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seri ba. 2 Spezialarzt S Elsaß, dachmittags 2 Uhr, der Stadt Gußstücke und altes Eisen Vormittags 11 Uhr, eine nochmalige freiwillige des Taubstummenlehrers Dr. Kirchhoffer in Stra ß burg, Holzversteigerung. 2059 Montag den 21. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gräflich Leiningen-Westerburgischen Wald— distrikt„Oberforst“, Gemarkung Bönstadt: 302 Raummeter Eichen-Knüppel, 7440 Eichen-⸗Wellen, 20 Stück Eichen⸗Schälstangen von 4—5 Meter Länge und 10— 12 Centimeter Durchmesser, zu Deichseln geeignet, 8 versteigert werden. Zusammenkunft auf der Altenstädter Straße beim Distrikt Oberforst. Alsbald nach dieser Versteigerung werden im Gräflichen Walddistrikte„Haide“, Gemarkung Ilbenstadt: 5½ Raummeter Eichen-Scheiter, 6 5„ Knüppel, 2 5 Birken⸗Knüppel, 600 Eichen-Wellen meistbietend verkauft. Friedberg den 10. Juni 1880. Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentkammer. Bier a u. Holzversteigerung. 2060 Mittwoch den 23. Juni sollen im Domanial— distrikt Diebseiche 52 Raummeter Eichen-Schäl-Knüppel, 4000 Eichen-Wellen und 120 Stück Eichenstangen, zu Baumstützen geeignet, versteigert werden. Die Zusammen⸗ kunft ist Morgens 9 Uhr im Distrikt Diebseiche. Helden bergen den 11. Juni 1880. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Pück el. Heugras-Versteigerung. 2061 Dienstag den 22. Juni soll auf dem Selzer— brunnen bei Okarben das Heugras von 62 Morgen fiscalischen Wiesen in den Gemarkungen Okarben und Groß- und Klein-Karben versteigert werden. Die Ver⸗ steigerung beginnt Vormittags 8½ Uhr. Heldenbergen den 11. Juni 1880. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. P cke l Bekanntmachung. 2063 Die am 10. d. Mts. in den Freih. v. Francken⸗ stein'schen Walddistrikten Jägersruhe und Eichelgarten abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Erster Fahrtag: Donnnerstag den 17. Juni 1880. Ockstadt den 12. Juni 1880. Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Gras⸗Versteigerung. 2062 Dienstag den 22. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, wird das diesjährige Heu- und Grummetgras von eirca 200 Morgen Gräflichen Wiesen in Gemarkung Nieder- Wöllstadt in einzelnen, meist 2 Ortsmorgen haltenden Abtheilungen in der Wirthschaft des Herrn L. Bern⸗ hard zu Nieder-Wöllstadt öffentlich meistbietend ver⸗ steigert. Assenheim den 12. Juni 1880. Gräflich Solms-Rödelheim'sche Rentkammer. * 2„G91* 7 Gras-Versteigerung. 2069 Montag den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll die diesjährige Graserndte von 140 Morgen ge— meinheitlichen Wiesen im Rathhause meistbietend ver⸗ steigert werden. 1. Reichelsheim den 12. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. * 3 0— 51 9* Gras-Versteigerung. 2070 Montag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll die diesjährige Graserndte von 28 Morgen Kirchen⸗ und Pfarrwiesen im Rathhause dahier meistbietend ver⸗ steigert werden.. 2 25 Reichelsheim den 12. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. 1 Schmid. Bekanntmachung. 2080 Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier Wickstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Montag den 21. l. Mts. bestimmt worden. Wickstadt den 10. Juni 1880. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. 0 E 0 heilt nächtliches Bettnässen, Periodestör⸗ ungen, Pollut., Schwäche. 261 Bekanntmachung. 2079 Die unterm Heutigen in dem Gräfllichen Revier Bainhards abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Donnerstag den 17. l. Mts. bestimmt worden. Wickstadt den 11. Juni 1880. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. 8 Schallas. Holz-Verstei Holz- steigerung. 2072 Donnerstag den 17. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Langenhainer Gemeinde— wald, Distrikt Eichkopf, folgende Holzsortimente öffent— lich meistbietend versteigert werden: 220 Stück Eichen-Reisstangen, zu Baumstützen geeignet, 17 Raummeter Eichen-Knüppel(Schälholz), 4000 Eichen-Schäl-Wellen, 16 Raummeter Eichen-Stöcke(Späne) und denselben Tag Nachmittags 2 Uhr im Distrikt Bern— hard bei Maibach: 4 Raummeter Eichen-Knüppel(Schälholz), 2550 Eichen-Schälwellen, 4 Raummeter Eichen-Stöcke. Ziegenberg den 12. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Gras-Versteigerung. 2086 Freitag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das Heu- und Grummetgras von ca. 50 Morgen gemeinheitlicher Wiesen in einzelnen Ab⸗ theilungen auf hiesigem Rathhaus meistbietend ver— steigert werden. Petterweil den 14. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. 7 5*—,* 0 Gras⸗Versteigerung. 2071 Freitag den 18. Juli d. J., Nachmittags 1 Uhr, wird das der Gemeinde Ober-Rosbach gehörige Heugras auf dem Rathhaus daselbst öffentlich meistbietend ver— steigert. Ober-Rosbach den 14. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. B Le ch err. Mobiliar⸗Versteigerung. 2073 Freitag den 18. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen beim Unterzeichneten, wegen Abzug nach Amerka, 2 noch in gutem Zustande befindliche Nähmaschinen, 1 zweithüriger Kleiderschrank, 1 Küchenschrank, 1 Commode mit Pult (eingelegt) und sonstiges Haus- und Küchengeräthe öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken. W. Rüger. Haupt-Agent gesucht für eine Lebens-Versicherungs-Bank. Lohnende Beschäftigung für noch rüstige Pensionäre. Offerten unter A. 888 befördert die Annoneen-Expedition Th. Dietrich& Co. in Mainz. 5 1977 Dic. Dampl-Kafleebreunerei en A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn empfiehlt ihren gebr. Zava-Kaffee La. M. 1. 70 Pf. per Pfund, ½ Pfund 88 Pf. Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend bei Mr. Eckstein, früher M. L. Goldmann. 82 Versteigerung von Rindvieh. Mittwoch den 16. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause zwei Kühe, der hiesigen Rindvieh⸗ Versicherungs-Gesellschaft gehörend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Assenheim den 12. Juni 1880. 2067 Der Vorstand. Haunpt⸗Agentur⸗Gesuch. Eine solide deutsche Feuer⸗Versicherungs⸗Aetien⸗Gesell⸗ schaft sucht einen thätigen Haupt-Agenten unter sehr günstigen Bedingungen zu engagiren. Offerten sub X. I. Z. find umgehend an die Exped. d. Anz. zu richten. 2068 che Valencia⸗Orangen, Messina-Citronen — ö 2 Fri 2013 bei Wilnelm Fertsch. N 2 Erwiederung — +* 57* auf die Pingel'schen Verlaumdungen. Ein gewisser Fabrikant, welcher seinen Liqueur ohne Skandal nicht mehr verkaufen zu können scheint, betreibt jetzt, obwohl ich seine fortgesetzten Angriffe über ein halbes Jahr gänzlich ignorirt habe, zwar lediglich gegen mich und meinen Bernhardiner Alpenkräuter⸗ die Zeugniß⸗Fabrikation en gros und. i k. Liqueur gerichtet, weil er einsieht, daß sein Fabrikat gegenüber meinem reellen Magenbitter auf solide Weise nicht aufkommen kaun.. a 9 Finne Ich habe noch Niemanden veranlaßt mir ein Zeugniß auszustellen, trotzdem laufen fortwährend beglaubigte Atteste ein, welche dokumentiren, daß mein ächter Bernhardiner die beste Wirkung hatte, während der Benediktiner und St. Bernhard⸗Magenbitter des C. Pingel ohne Erfolg war und sogar schädlich wirkte. l 4 3 Ich bin nicht in der Lage, diese Atteste alle zu veröffentlichen, da mein reelles Fabrikat solch enorme Annoncenkosten nicht verträgt, werde aber durch Beweise, daß meine Fabrik⸗Filialen in Kufstein und Zürich wirklich existiren, sowie daß ich mich niemals mit falschen Vorspiegelungen und falschen Attesten befaßt habe, die Pingel' schen Ausschreibungen auf das zurückführen, was sie ind— brodneidische Verläumdungen und freche Marktschreierei— welche gewiß nie im Stande sein werden, das Vertrauen meiner Herren Depositeure und des Publikums zu meinem reellen Fabrikat zu erschüttern. Die bekannte Solidität sämmtlicher Firmen, welche meinen üchten Bernhardiner— uur seiner Recllität wegen— führen, kann durch die Pingel'schen Angriffe nicht alterirt werden, die Geschäftsehre dieser Firmen, sowie meine persönliche und Familienehre machen es mir aber zur Pflicht, mich nicht in das Fahrwasser der Pingel'schen gemeinen Marktschreierei und Verläumdungen treiben zu lassen, um schließlich mit Charlatans, welche vorgeben, mit ihren Wundermitteln alle Uebel der Welt zu kuriren und die ganze medieinische Wissenschaft über den Haufen werfen möchten, auf gleiche Stufe gestellt zu werden. Ich werde meinen Bernhardiner Alpenkräuter-Liqueur nach wie vor in solider Weise und als bestes diätetisches Genußmittel bezeichnen, welches nebenbei die hervorragende Eigenschaft besitzt, ünßerst wohlthuend und heilsam auf den menschlichen Organismus zu wirken, und mich auch in Zukunft sowohl in meinen Inseraten als Prospekten blos auf dasjenige berufen, was hochachtbare Uni⸗ versitäts⸗Professoren, rühmlichst bekannte Aerzte und ehrbare Laien über die Vorzüglichkeit meines Magenbitters auszusprechen sich gedrungen fühlten. Heute muß ich sehr bedauern, daß ich mich durch marktschreierische Angriffe verleiten ließ, über⸗ haupt auf dieselben jemals reagirt zu haben und erlaube mir zur Rechtfertigung des Gesagten aber auf untenstehende im Karlsruher Tagblatt veröffentlichte Bekanntmachung des dortigen Orts⸗ gesundheitsrathes hinzuweisen, wobei anzunehmen ist, daß sonst reelle Firmen und Apotheken, welche sich seither mit dem Verkaufe der Pingel'schen Fabrikate befaßten, von dieser Bekanntmachung bis jetzt keine Kenntniß hatten.— Sapienti sat! Wallrad Ottmar Bernhard, kgl. Hof⸗Destillateur in München. Bekanntmachung. Auszug aus dem Karlsruher Tagblatt Nr. 161. Erstes Blatt, Sonntag, 15. Juni 1879. Nr. 5270. Von C. Pingel in Göttingen wird durch viele marktschreicrische Anzeigen die Benediktiner⸗ Doppelkräuter-Magenbitter-Essenz als wirksamstes Mittel gegen die verschiedensten Krankheiten angepriesen. Besagter Benediktiner ist eine Mischung von Wasser und Alkohol, in welcher Süßholz-Extrakt aufgelöst ist, welche durch Zusatz von ätherischen' Oelen, wie Pfeffermünz, Anisöl aromatisirt ist. Der Preis dieses schlecht schmeckenden und zu Heilzwecken gänzlich ungeeigneten Liqueurs beträgt 6 M. 75 Pf. per ganze Flasche, die Herstellungskosten können höchstens 1 M. 80 Pf. betragen. Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß den Zeugnissen der von ihm angegebenen Sach⸗ verständigen nicht der geringste Werth beizulegen ist, im Gegentheil müssen diese Zeugnisse und Empfehl⸗ ungen als nutrügliches Zeichen dafür angesehen werden, daß es sich bei Anpreisung dieser Waare nur um betrügliche Ausbeutung des Publikums handelt. Karlsruhe den 3. Juni 1879. Der Ortsgesundheitsrath. gez. Schnetzler. gez. Schuhmacher. Hiermit bescheinigen wir dem kgl. Hof-Destillateur Herrn Wallrad Ottmar Bernhard in München, daß derselbe in Kufstein(Tirol) eine Fabrik⸗Filiale seiner Liqueur-Fabrik betreibt und dafür die landes— üblichen Steuern nach Oesterreich bezahlt. g 5 3 Stadtmagistrat Kufstein. Am 28. Mai 1880. (L. S.) gez. Karg, Vuürgermeister. Hiermit bescheinige ich, daß ich laut Vertrag vom 16. Februar 1879 die Bernhard'sche Fabrik⸗ Filiale in Zürich führe und zugleich den General Versandt für die Schweiz und Frankreich besorge. 11 28. Me 88— ee ee J. Jotter. Die Unterschrift beglaubigt: Das Stadtammann⸗Amt. 8— E. Beringer, Stellvertreter. + 0 Hiermit konstatire ich der Wahrheit gemäß, daß ich den Bernhardiner-Alpenkräuter-Liqueur des Herrn Hof-Destillateur Wallrad Ottmar Bernhard, in der stets gleichen reellen Weise fabrizirt, seit über 14 Jahren in meiner Apotheke führe und großen Absatz darin habe. Mit f M᷑̃ 8 2 München, 29. Mai 1880. Otto Gierlinger, Avotheter. Die Unterschrift beglaubigt:(1. 8. Meß m eringer tgl. Notar (I. S.) 2 U 5 22 8 Oeffentlicher Dank. Längere Zeit litt ich an chronischem Magenkatarrh und gebrauchte dagegen den in allen Zeit⸗ ungen angepriesenen Benediktiner von C. Pingel in Göttingen, ich hatte aber für theueres Geld nicht allein leinen Erfolg, sondern mein Uebel wurde stets schlechter und hartnäckiger. Da kaufte ich mir in der Apotheke des Herrn Neuning dahier den weitaus billigeren aber ächten Bernhardiner-Alpenkräuter-Liqueur von Herrn Wallrad Ottmar Bernhard in München und war in kurzer Zeit von meinen Leiden befreit, weßhalb ich Jedermann den ächten Bernhardiner von Herrn Hof⸗Destillateur Bernhard in München als das beste Magenmittel empfehle. Friedberg dei Augsburg, 28. Mai 1880. J. Hölzl, Amtsgerichtsdiener. Vorstebhende Unterschrift bestätigt am 28. Mai 1880. —— l* Stadtmagistrat Friedberg. B. 890 ga. Ott, Bürgermeister. Der ächte Bernhardiner-Alpenkräuter⸗Liqueur ist nur bei folgenden Firmen zu haben: Friedberg Zi. d. W. Wilh. Bernbeck, Colonialwaarenhandlung; Homburg v. d. H. Fritz Nagel; Nidda Julius Fischer; Vilbel Carl Krayer. 2019 „ n berg-Mirinshaus Gedern. — Vogelsberg, am Schloßberge, nahe den Gräfl. Stolberg'schen Gärten, empfiehlt sich unter Zusicherung reiner Betten, Speisen und Getränke den verehrlichen Pt. Pt. Touristen, Reisen⸗ den ꝛc. bestens.(Civile Preise). Achtungs voll 2078 f i Stiebelingg. Alle Sorten Gemüse-Pflanzen, per Hundert 20 Pfennig, 2085 bei Heinrich Rausch, Neuthorstraße. 0 Einen Schreinergeselleu kae Friedberg. August Frank. 2075 Alle Sorten Oelfarben, zum Anstrich fertig, empfiehlt Wilh. Bernbeck. 976 Das Min großer Auswahl zu Neueste in Tapeten billigsten Preisen empfiehlt Friedberg. H. Bindewald. Eine Locomobile(Spferdig) steht preiswürdig zu verkaufen oder zu verleihen bei 2009 Friedberg. J. Hammerschlag. Trauben-Grust-Syrup mit Fenchelhonig, bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals⸗ und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, 1 und 1½ Mark. 1785 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. Mein Regenschirm ist mir am Sonntag den 13. ds. bei einer Beerdigung auf dem isral. Friedhof dahier abhanden gekommen oder ist derselbe irrthümlich vertauscht worden. 2074 Um Rückgabe wird gebeten. Eduard Hirsch. Gute Trocken Hefe 2067 stets frisch zu haben bei Adam Engel Wittwe. Ein Hütchen gefunden. Frl. A. Eig. 069 7 2072 Freunden und Bekannten die traurige Mit⸗ theilung, daß es Gott gefallen hat, unsere liebe gute Gattin, Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin Karoline Schwarz, geb. Hermes, nach langem schwerem Leiden heute früh zu sich zu rufen. 17 5 Um stille Theilnahme bitten Kaisergrube bei Bad-Nauheim den 13. Juni 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet in Friedberg Mittwoch Nachmittags 3 Uhr statt. g Danksagung. Allen Denjenigen, welche uns bei dem uns betroffenen harten Schicksalsschlage ihre Theilnahme in so hohem Grade bewiesen, unseren herzinnigsten Dank. f M. Schwarz. 2068 Familie Arnstein. Allen Denjenigen, welche unseren innigstgeliebten, un⸗ vergeßlichen Großvater Andreas Graf II. zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Bruchenbrücken den 11. Juni 1880. 2066 Die trauernden Hinterbliebenen. 2 Danksagung. Allen Denjenigen, welche sowohl bei der Krankheit als auch bei der Beerdigung unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Großh. Bürgermeisters Zwier, uns ihre so große Theilnahme erwiesen haben, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Ilbenstadt den 13. Juni 1880. 2087 Die trauernden Hinterbliebenen. —— ———— 2 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. nach 5 12. J haussa jährig, J Kla oder( diesse gesche als Mili Sie daß