15 sen bei agel. 1 allusgasse, imon. 0 1 rein. on 11 Ubr Vor⸗ nann geöffnet. er Bibliothek ihr statt. ö auf Namen von zimmer abgegeben 2 lsshe ud) lb gerlsc. um hotel Trapp be, Mae ird gebeten, 77 117 ——— N 1 17 selhen in Auftrag. ps. Butzbach. ligstes ten 1 gelampen 880. 50 Pf. 3 — 0 — 40 0 „ 8 Donnerstag den 15. Januar. N 7. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzetle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg k 1 8. Zi 3 5 g kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. g n Amtlicher Theil. Betreffend: Die Führung der Register über die Zuzüge und Wegzüge in 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir bringen eie Erledigung unserer Verfügung vom 23. Dezember v. J., Kreisblatt Nr. 152, bei denjenigen von Ihnen, welche noch damit rückständig sind, hiermit in Erinnerung. Friedberg den 12. Januar 1880. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. pellirte sodann über den Stand der Angelegenheit Arrangement nicht anzuerkennen, die Ernennung Der Ober ⸗Rechnungsrevisor des mit Deutschland abzuschließenden Tarifvertrages. einer internationalen Commisston zu verlangen, wie Hisserich wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung In seiner Antwort hierauf wies der Minister auf solche vom Berliner Congreß vorgesehen sei. seiner Dienste, ferner die Ober-Rechnungsrevisoren die heute in Europa herrschende Strömung hin, Großbritannien. London, 12. Jan, Ein Rühl und Schuchard in den Ruhestand versetzt; die nationale Arbeit zu schützen, welche schon 1878 Individuum Namens Schossa aus Mailand feuerte sodann wurden die Ober Rechnungsprobatoren bestand und uns zwang, den Meistbegünstigungs⸗ am Sonnabend in der katholischen Kirche St. Peter Wagner, Wambold, Henkel, Scharmann und Pusch zu Ober⸗Rechnungsrevisoren, die Ober⸗Rechnungs vertrag auf einjährige Dauer zu schließen. — 12. Jan. Der Ausschuß der ungarischen in Hatton Garden auf den die Messe eelebriren⸗ den Geistlichen fünf Schüsse ab, vernichtete dem⸗ probatoren 2. Kl. Rettberg, Rauch, Grimm und Delegation für die auswärtigen Angelegenheiten nächst die Altarbekleidung und zündete die Vor⸗ Brücher zu Ober ⸗Rechnungsprobatoren 1. Kl., die Revisionsgehülfen Hoos aus Alsfeld, Wam⸗ bold aus Darmstadt, Zeh aus Groß Gerau und Zimmer aus Klein ⸗Eichen zu Ober⸗Rechnungs⸗ probatoren 2 Kl. bei der Ober⸗Rechnungskammer Ausschuß votirte das Marine-Budget mit Ab ernannt. Berlin, 12. Jan. Abgeordnetenhaus. Vor dem Eintreten in die Tagesordnung bringt der Finanzminister einen Nachtragsetat ein. Für die Canalisirung des Mains von Frankfurt bis zum Rhein werden 800,000 M. als erste Rate ange- fordert. Der Minister wünscht möglichst schleunige Berathung. Es folgt nunmehr die erste Berath⸗ ung der Vorlage betreffend den Nothstand in Oberschlesien. Für den Entwurf haben sich zum Wort gemeldet 12 Mitglieder, dagegen Niemand. Der Gesetzentwurf wird an die Budgeteommission gewiesen. — 13. Jan. Im Abgeordnetenhaus begann heute die erste Berathung der Gesetzentwürfe über die Verwaltungsreform. — Die„N. A. Z.“ schreibt: Die letzten Unruhen auf den Samoa Inseln, worüber eine in verschiedenen Blättern wiedergegebene Correspon- denz aus San Francieco berichtete, beschränkten sich auf eine kleine Plänkelei Ende September. Einem größeren Zusammenstoße war dadurch vor⸗ gebeugt, daß die Vertreter der fremden Mächte, besonders die Commandanten des deutschen Kriegs- schiffs„Albatroß“ und des amerikanischen Kriegs- schiffe„Lackawanna“ dem Versuche der Parteien, den durch die Munticipalconvention vom 2. Sep tember neutralisirten Apiadistrikt zu Kriegszwecken zu benutzen, entschiedenst entgegentraten. Berichte von Ende November melden von keinen neuen Kämpfen, daher ist anzunehmen, daß die frähere Regierung sich der vom König Malietoa ange- tufenen Entscheidung Deutschlands, Englands und Amerikas unter werfe. Ausland. Oesterreich⸗llngarn. Wien, 11. Jan. Im auswärtigen Amte der ungarischen Delegation erklärte in Erwiederung einer Anfrage Karman's der Minister des Auswärtigen v. Hapmerle: Er babe keinerlei offteselle Kennkniß von dem Zu sammenstoß der Albanesen und Montenegriner, könne indeß nicht leugnen, daß die dortige Lage bedenklich und die Aufregung der Albanesen eine hochgradige sei. Die Grenzen der österreichischer'⸗ seits oetupirten Länder seien vom Schauplatze der Kämpse so entlegen, daß es nicht nothwendig er⸗ schien, behufs deren Sicherung specielle Versüg · ungen zu treffen. Der Ausschuß nahm diese Ant; wort zustimmend zur Kenntniß. Szilagpi inter- votirte unverändert das Budget des Ministeriums des Aeußeren. Regierungsvertreter v. Kallay er⸗ klärte, die Aufhebung der österreichisch-ungarischen Consulate in Bosnien und der Herzegowina sei in kürzester Zeit zu erwarten.— Der Marine strichen von 688,000 fl. Der Heeresausschuß votirte bis auf drei noch schwebende Titel unver— ändert das Ordinarium des Kriegsbudgets. Der Kriegsminister legte einen detaillirten Ausweis der Maßnahmen vor, wodurch er die Ersparnisse von 2 Millionen zu erreichen hofft. Pest, 12. Jan. Gestern Abend versammelten sich etwa 200 Studenten und Arbeiter vor dem National- Casino, um gegen dasselbe zu demon- striren. Der Oberstadthauptmann requirirte eine Compagnie Militär. Dasselbe kam aber nicht zum Einschreiten, da die Abgeordneten Szalay und Hermann die Menge durch gütliches Zureden zerstreuten. Frankreich. Paris, 13. Jan. Bei der heute vorgenommenen Neuwahl des Präsidenten der Kammer wurde Gambetta mit 259 von 308 Stimmen, die gültig abgegeben wurden, wieder gewählt. 40 Stimmzettel waren unbeschrieben resp. ungültig. Ferner wurden Brisson, Senard und Beihmont wieder zu Viceprästdenten gewählt. — Der„Agence Havas“ zufolge würde das ministerielle Programm die schwebenden Fragen berühren, deren Lösung aber nicht andeuten. Sprache des Cabinets werde im Uebrigen klar und bestimmt sein und dessen gute Absichten be— weisen. Das Cabinet werde eingehendere Erklär- ungen abgeben, wenn die schwebenden Fragen im Parlament zur Sprache gebracht würden.— Das Amtsblatt publicirt die Veränderungen in der Be⸗ setzung von Stellen der Präfectur verwaltung; die selben betreffen 17 Präfecten, 50 Unterpräfecten und 64 Präfecturräthe. Marseille, 11. Jan. Vor einer Versamm⸗ lung von 1500 Inhabern türkischer Fonds theilte heute der Senator Baragnon eine Unterredung mit, die er mit Waddington gehabt. Dieser hatte er— klärt, daß das neueste Arrangement der Pforte mit den Banquiers in keiner Weise den Interessen der türkischen Anleihe zu entsprechen scheine. Der Botschafter Fournier habe bei Empfang der Mit- theilung von diesem Arrangement gesagt, dasselbe werde von Seiten Frankreichs von dem Gesichts⸗ punkte dee 18. Protokolls des Berliner Congresses aus betrachtet werden. Baragnon sagte, die Re⸗ gierung gedenke sich auf diese Erklärung in der Antwort zu beziehen, die sie abgeben werde, wenn sie im Senate interpellirt werde. Die Versammlung beschloß, die Regierung zu ersuchen, das nächste Die bänge an Der Geistliche blieb unverletzt. Schossa wurde verhaftet. Derselbe gestand ein, daß es seine Absicht gewesen sei, den Geistlichen zu tödten. Die Polizei vermuthet, daß Schossa mit den deutschen Socialisten in Verbindung stehe. Italien. Rom, 12. Jan. Der König empfing heute den neu ernannten österreichischen Botschafter Graf Wimpffen, welcher seine Beglau⸗ bigungsschreiben überreichte, und drückte dabei seine Zuversicht aus, daß der Botschafter zur Erhaltung der guten Beziehungen zwischen Oesterreich Ungarn und Italien beitragen werde. Türkei. Constantinopel, 12. Jan. Der britische Botschafter Layard hatte heute eine sehr befriedigende Audienz bei dem Sultan. Achmed Tewfik wird nach Chios geschickt. Layard hat die offictellen Beziehungen mit der Pforte wieder auf genommen. Der Sultan zeigte Layard an, er beabsichtige die Familie Achmed Tewfik's zu unter⸗ stützen. Layard schrieb dem deutschen Geschäfteträger Graf Radolinski eine Danksagung für dessen Beistand. — 12. Jan. Das in Constantinopel ver⸗ breitete Gerücht von einem förmlichen Bruch zwischen der Pforte und Griechenland in der Grenzfrage ist unbegründet; die Wiederaufnahme der directen Verhandlungen ist jedoch zweifelbaft.— Die von Bulgaren am Christtage in Philippopel gewaltsam oecupirte griechische Kirche ist der dortigen griechi⸗ schen Gemeinde wieder übergeben worden. Serbien. Nisch, 11. Jan. Die Skupschtina hat das Colonisationsgesetz angenommen. Montenegro. Cettinje. Montenegro weigert sich, Commissäre zur Entgegennahme der Cesstonsurkunde über das abzutretende Gebiet zu ernennen und verlangt zuvor die Entwaffnung der Bevölkerung von Gussinje und die Heimbesörder- ung der in Gussinje angesammelten Albanesen. Rußland. Petersburg. Das Budget pro 1880 wird in diesen Tagen festgestellt. Das⸗ selbe balancirt in Einnahme und Ausgabe mit 666 Million Rubel. Amerika. Washington, 12. Jan. Im Repräsentantenhause brachte Wood einen Gesetz— entwurf ein, wonach sämmtliche mit mehr als 4 pCt. verzinslichen Obligationen in 3 /proc. innerhalb 50 Jahren amortisirbare convertirt und allmonatlich mindestens 10 Millionen Doll. 5 und 6 pCt. Obligationen angekauft werden sollen. New Nork, 13. Jan. Die Republikaner der beiden Häuser der Legislatur von Maine traten gestern Abend im Legislaturgebäude zur Organi- sation ihrer Partei zusammen. Dieselben waren in einer zur Beschlußfähigkeit hinreichenden An- zahl erschienen. Die Fusionisten, durch das Vor⸗ gehen der Republikaner überrascht, erhoben keinen Widerspruch. Die Frage der Gesetzmäßigkeit der Action der Republikaner wird heute dem Ober- und die Es beißt, der zum Gou- und im Jahre 1882 wird gerichtshofe überwiesen. fertiggestellt zu baben. Ein balbes Jahr weiter Zufahrtestrecken werden vollendet sein, man vermuthlich an verneur gewählte Senatspräsident Lamson beab- den blauen Fluthen des Vierwaldstätter See's sichtige die Milizen anzuweisen, den des Generals Chamberlain nicht zu gehorchen. Chili. Nach einer Privatdepesche aus Callao Anordnungen vorbei durch den Canton Uri hindurch, vorüber an den Orten, wo einst Tell und Walther Fürst und Philipp Melchthal gebaust hatten, mitten hin- hat die chilenische Regierung die Guanoverscheff⸗ durch durch einen der riesigsten Berge Europas ungen von den Lobosinseln verboten und die Lad⸗- sausen können. ungsplätze zerstören lassen. Die noch nicht bela— denen Schiffe gehen wahrscheinlich nach anderen Plätzen, um Guano aufzusuchen. Da, wo man heute Tage braucht, um im Postwagen emporzuklimmen, wird man in wenigen Stunden von der deutschen Sprachzone am Vierwaldstätter See in's Italienische hinein Aus Stadt und Land. Friedberg, 14. Januar. Heute Vormittag fand seitens der Lehrer und Zöglinge des Schullehrerseminars in der Buirgkuche dahier eine Geoächtnißfeier an die im letzten Jihre verstorbenen Seminaristen statt. r. Bad⸗Naubeim. Unser Teich bietet eben eine Eie fläche dar, wie sie seit Jabren nicht vorkam. Spiegel⸗ glatt, klar, fest an allen Orten, wird das Eis vielfach von Schluischubläufern aus Nab und Fern benutzt. Es il eine wahre Lust, über die glatte Fläche dahinzufliegen. Für Donnersiag soll, wie wir hören, ein größerer Aus⸗ flug von Friedberg aus hierher geplant sein. Mainz. Die bekannte Schriftstellerin Gräfin Ida Habn⸗ Hahn ist hier gestorben. Halb erblindet und auch sonft kö perlich gebrochen, verbrachte die Gräfin Hahn Hahn die letzten Tage ihres Lebens in dem von ihr gegründeten Klofler„zum guten Hirten“. 1805 geboren, erreichte die Berfiorbene ein Alter von 75 Jahten. gelangen nach dem Lago Maggiore. Wenn im Februar die beiden Tunnelhälften aufeinander gestoßen sein werden, dann wird in diesem ungeheuren Bau, dann wird in der Durch; bohrung des Berges allein ein für Arbeiten und Vorrichtungen sowie Materalien aus gegebenes Capi- tal von 45 Millionen Francs stecken. Bis heute sind nach den Mittheilungen des schweizerischen Bundes rathes genau 42,538,505 Francs sür den Tunnel— woblverstanden nur für den Tunnel, nur für die Durchbohrung, nicht aber auch für die übrigen Bauten der Gotthardbahn— aus- gegeben. Tausende von italienischen Arbeitern sind, wie man weiß, an dem Werke beschäftigt und haben aus dem deutschen Alpen- Nest Göschenen an der Gotthard Straße eine kleine italienische Allerlei. Leipzig. Ewa 600 Verleger Deu tschlands und Oesterreichs, darunter alle bedeutenden Firmen, haben den Beschluß gefaßt, vom 1. Januar ab mit jenen Buch⸗ bändlern, die ihre Verlagsarukel nicht zu den von dem Verleger calculirten Ladenpreise öffentlich ausbieten, alle Geziebungen abzubrechen und so eine Beseiligung jener untcellen Elemente vorzunehmen, die dem gesammten Buchbandel bio per unberechenbaren Schaden zuffügten. Der Sanct Gotthard⸗ Tunnel. Das großgartigste Werk moderner Technik, eine der kühnsten Unternehmungen, die des Menschen Geist ersonnen und ihrem Ende entgegengeführt bat, nähert sich mit Riesenschritten der Vollendung. Nach den letzten Mittheilungen, die der schweizer; ische Bundesratb veröffentlicht hat, waren am Bergstadt gemacht. Dieser Tage erst ging die Nachricht durch die Zeitungen, der Gotthardpaß sei verschneit, die telegraphische Leitung sei unterbrochen, es wäre unmöglich, mit dem vierspännigen Postwagen von Flüelen über Göschenen das Gotthardbospiz zu erreichen und von hier abwärts zu fahren nach Airolo und Bellinzona. Zwei Jahre weiter, dann kann der Schnee lustig fallen droben auf dem Gipfel,— einige Tausend Fuß tiefer wird man, bequem in eine Ecke des Waggons gelehnt, ein wenig ängsllich vielleicht über die lange, dunkle, schaurige Fahrt, aber doch sonst wohlbehalten und bequem mitten durch den verschneiten St. Gott. hard, um dessen Gipfel der eisige Wind weht, 30 September 1879 14,015 Meter von der Sanct hindurch, in's sonnige Land Italien hineinfahren. Gotthard- Alpenkette durchbohrt. Da der ganze Tunnel eine Länge von 14,920 Metern haben wird, da allmonatlich im Durchschnitt je 90 Meter Gestein von der nördlichen Seite von Göschenen, je 90 Meter Felsen von italienischer Seite von Airolo her gesprengt und durchbrochen werden, werden die Ingenieure der nördlichen und süd⸗ Die deutsche Industrie in Sydney. Der Geh. Rath Reuleaux hat über den Ein- druck der deutschen Abtheilung auf der Weltaus⸗ stellung in Sydney an den Handelsminister fol ⸗ genden Bericht erstattet:„Den voraussichtlichen Erfolg der deutschen Betheiligung betreffend, bin lichen Tunnelhälfte sich voraussichtlich spätestens ich so glücklich, Ew. Excellenz melden zu können, im Monat Februar die Hände reichen können. daß derselbe ein befriedigender zu werden verspricht. Man theilt uns mit, daß die Techniker auch nicht Was zunächst die Leistungen Deutschlands anbe— den mindesten Zweifel daran begen, daß die beiden langt, so hat die geübte Ausschließung der minder Tunnelhälften sich genau an dem Punkte, wo sie Leistungsfähigen in Verbindung mit dem wach ge⸗ sich tief unter dem Aspen-Riesen St. Gotthard wordenen industriellen Ehrgeiz der Nation es be⸗ begegnen sollen, auch wirklich begegnen werden. wirkt, daß nur sehr wenig geringwerthige Producte Man versichert uns, nicht um einen Zoll breit deutscher Industtie erschienen sind, der überwiegend würden die beiden Hälften einander verfehlen, in größte Theil steht über dem Mittel, ein kleiner gerader Linie würde die Höhlung von der italien- Theil sehr hoch. Es ist fast überall zu bemerken, ischen Seite mit der nördlichen Seite aufeinander daß die Nation eine Anstrengung gemacht bat; stoßen. Allerdings ist dann erst der Tunnel ge. noch nie hat Deutschland auf einer Weltausstellung bohrt, ist dann erst das Felsgestein gesprengt.so gut ausgestellt. Die durch unglaublich schlechte Nun aber gilt es erst den Tunnel selbst zu vol Lieferungen fast verderblich gewordene Verurtheilung lenden, ihn aus zumauern, für Luftzufluß und für deutscher Waaren, die man„german rubbish“ zu Wasserabfluß zu sorgen. Denn überall in den nennen beliebt, verstummt täglich mehr während Eingeweiden des mächtigen Bergriesen strömen den des Fertigwerdens der Adtheilung, und schon jetzt Arbeitern kleine Bächlein entgegen und im Innern sind Stimmen laut, welche mit der größten Aner- dee Tunnels herrscht dicke, erstickende Luft, wie kennung von unserer Abtheilung sprechen. Das man sich am Ende denken kann bei einem Tunnel, mit Kennerschaft bewaffnete Auge entdeckt allerdings der insgesammt eine Länge von zwei und ein noch hie und da die Reste übeler Gewohnheiten; Drittel deutschen Meile haben wird. Später allein das allgemeine Publikum sieht diese Schäden freilich, wenn die beiden Hälften sich begegnet nicht, empfängt vielmehr den günstigsten Totalein- haben werden, hofft man, daß die Luftcirculation druck. Ich behalte mir vor, über die bemerkten sich regeln, daß eine Art Luftdurchzug sich her⸗ Mängel in der Presse Andeutungen zu geben. stellen werde. Mehr als die Hälfte ist indeß von Ueber den erzielten moralischen Erfolg, dessen dem Tunnel bereits vollkommen fertig, bereits so- Wichtigkeit meiner Meinung nach nicht zu unter⸗ weit ausgemauert, soweit mit den Vorrichtungen schätzen ist, indem er das Ansehen der Nation zum Wasserabfluß versehen, daß auf dieser Strecke stärkt und unsere Industrie anspornen wird, scheint nur noch die Schienen zu legen wären, damit auch ein materieller Ersolg in bestimmter Aussicht die Locomotive mitten durch den Gotthard hin- zu stehen. Die Verkäufe mehren sich täglich; ich durchsausen könnte. Etwa ein Jahr oder andert- gestatte mir als Beispiel folgende Fälle anzuführen: halb, nachdem man sich von beiden Hälften be. Die Goldwaaren von Wilkens und Danger wurden gegnet sein wird— also etwa im Frühjahr 1881 am ersten Tage ihrer Ausstellung im Ganzen ver⸗ — wird man soweit sein, den ganzen Tunnel kauft; fünf Mal verkauft ist das Orchestrion von Imboff und Muckle; die Heiligen Figuren von Meyer in München waren eine Stunde nach der Enthüllung verkauft und zwar mit 10 pCt. Preis · ausschlag. Ich hatte für den Gegenstand einen besonders guten Platz gewählt und denselben ent⸗ sprechend decorirt, um dem vorgefundenen ganz verbreiteten Vorurtheil zu begegnen,„als unter⸗ drückte Deutschland die katholische Religion.“ Ver- kauft sind auch bertits einige Möbel, obwohl die Aufstellung noch nicht vollendet ist. Im Möbel fach sind wir hier unbestritten die Ersten. Die Befreiung vom französischen Möbelstyl, welche in den letzten Jahren bei uns durchzudringen be⸗ gonnen hat, trägt ihre Früchte. Mit Erstaunen sagt man, daß das in dieser Beziebung belächelte Deutschland Geschmack besitzt. Großes Lob erntet auch unsere Weißzeug-Industrie. Auch in dieser steben wir unbestritten boch obenan; unsere Fabri⸗ kanten haben durch treffliche Auswahl und elegante Ausstattung einen vorzüglichen Erfolg erzielt. Leider fehlen unsere Neusilber- und Alfenid-Produtte gänz⸗ lich. Hätten wir sie würdig vorgeführt, so würden wir den Engländern und Amerikanern mit bestem Erfolge einen Theil des Marktes, der sehr bedeutend ist, streitig gemacht haben. Jetzt hat Frankreich durch Christoffle mit Glück einen Keil eingeschoden; für Melbourne ist die Vorführung dieser Waaren⸗ gattung besonders zu empfehlen. Unsere wollenen Decken aus Flanelle stehen sehr hoch und rechnen zu den besten auf der Ausstellung.“ Handel und Verkehr. Friedberg, 13. Jan. Fruchtbericht. Weizen M 22ʃ½., Korn M. 20., Gerste M 17/., Hafer M. 14 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg. 14. Jan. Wochenmarkt. Butter kostese per Pfund M. 80—90 Pf., Eier per Stück 7—8 Pf. Gießen, 13. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfund 75—85 Pf., Eier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 3—11 Pf., Tauben das Paar M. 1.20 Hühner per Stück M. 1.50, Hahnen per Stück M. 1.50, Enten per Stück M. 1.85, Ochsenfleisch per Pfd. 68 Pf., Kuh, und Rind⸗ sleisc 4556 Pf., Kalk fleisch 45—50 Pf. Schweinefleisch 60 Pf., Hammelfleisch 50— 60 Pf., Kartoffeln per 100 Rilo M. 8., Zwiebeln per Centner M. 10— 11. Grünberg, 10. Jan. Auf beutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 11.45, Korn M. 9.47, Gerste M. 9.76, Hafer M. 6.44, Erbsen M. 9. Frankfurt, 12. Jan. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 220 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1 Qual. M. 69.—70., 2. Qual. M. 64.—66., Kühe und Rinder 1. Qual M. 60.—62., 2. Qual. M. 50.—54., Kälber 1. Qual. M. 54—56., 2 Qual. M. 48.—50. Hämmel und Schafe 1. Qual M. 54. 56., 2. Qual. M. 48.— 50. per 100 Pfb. Schlachtgewicht. Frankfurt, 12. Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 43., Nr. 2 M. 41., Nr. 3 M. 35., Nr. 4 M. 31., Nr. 5 M. 25. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 28.50, do. 1.(Berliner Marke) M 27., do 2.(Berliner Marke) M. 2021. Weizen, effectiv hiesiger ab Babnbof bier M 24.25— 24.50, ab unserer Umgegend M. 23.50— 24., do. fremder je nach Qual. M. 24— 24.75., Roggen je nach Qual. M. 18.75— 20., Gerste M. 17.— 21., Hafer M. 13.—15.50, Kohlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19.—27., Wicken 16—17., Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detall, M. 65. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll⸗ gewicht= 100 Kilo. Mainz, 9. Jan. Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 67, 2 Qual. M. 60., Kühe 1. Qual. M. 57., 2. Qual. M 40—50. Alles per 50 Kilogramm. Kälber kamen auf 45- 60 Pf. und Schweine 50— 58 Pf. per ½ Kilogramm lebendes Gewicht. D. Frankfurt a. M., 13. Iin. Das Geschäst war heute zwar ruhiger wie gestein allein die Tendenz hat sich weit günstiger gestaliet. Die oplimistische Auffassung der Situation scheint, nachdem für den gestern in der Nich⸗ börse stalngefundenen Rückgang keine sachlichen Motive eruirt werden konnten, wieder stärker zum Curchbruch ge⸗ langen zu sollen. Eine erfreuliche Ericheinung war die nicht unerhebliche Betheiligung des Privaikap'tals auf dem Markt der Anlagewerthe. Von den Haupispeculations⸗ Effecien fanden Lombarden bessere Be chtung und fliegen 2 fl. Creditactien gefiern Abend 256, bewegten sich zwischen 257/— 258% und 257½, Siantsbabnackten, gestern 2348, zwisden 235—235ʃ½—2350/ und 235½. Lombarden nolitten 72½—78½. Oefert. Bahnen ver⸗ kehrten in guter Tendenz. Gesucht waren besonders Galizier und Elbthal. Oesterr. Prioritäten fest. Deuische Bahnen gut behauptet. Thüringer fest, ebenso Ober- schlesische, Mecklenburger und Rechte Oderuferbahn. Von amerikanischen Priotiläten namentlich Californiawer the steigend, außerdem waren auch Oregon und Alabama besser. Ausländische Fonds fest. Russen matter. Pfand⸗ briese ihe lweise in Nachfrage. In Kapualistenkceisen dürfte es von Intetesse sein, zu erfahren, daß die deutsche Hype⸗ thekenbank in Meiningen beabsichtigt, demnächst 4 Mill. ob erntet d in dieset sere Fabri nd elegante elt. Leider dutte ganz · so würden nit bestem t bedeutend diallieich ngeschoden; r Waaren⸗ e wollenen nd rechnen en N 22½., M. 14—15. 0 Zollpfund. Butter kostese 1-8 Pf. er per Pfund ase per Stück ner per Stück ten per Stück „ und Rind⸗ chweinefleisch per 100 Kilo Wochenmarkt „in M. Nl, *. 9. trieben waren 0 Kälber und hen 1 Dual. e und Rinder 54., Kälber 50, Hämmel 1. 48.—50. Mehl Nr. 1 r. 4 M. 31, le) M. 28.50 rlinet Marke) Babnbof biet 2. 23,5024, ., Nofzen se N. 11.21, 28, Eten f 10 01 0 bet —— ihrer 5% Mfandbriefe zur Verloosung zu bringen und dagegen 4½0% auezugeben. Den Besitzern wird under Bewilligung einer Conderttrunasp'ämie von cn. 2/40/0 das Vorrecht des Bezu js der 4½0/ Pfandbriefe einge räumt. Die deutsche Hypothekenbank bat mit der deutschen Bank in Berlin, der Mitieldeuischen Cceditbank in Mei⸗ ningen und dem biesigen Bankoause Gebr. Sulzbach ein Abkommen getroffen, welches die Durchfübrung dieser Operation garantirt. Von Loosen Cöin⸗Mindener niedriger, Genueser andauernd sehr beliebt. Banken nachgebend, nur Dresdener höher. Deulche Fonds preishaltend. Wech el sest. Privatdisconto 38/4%— 2 Ubr. Cedit⸗ actien 257, Staatsbahnactien 235½, Lombatden 74%. Brodpreise vom 16. Jannar bis 1. Februar. Für Friedberg: 28 Waizen,/ Korn./ Korn, ½8 Waizen. Erste Sorte 2 Kilo 58 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 52 Pf. * 17* 2 N 17 77 1 99 5 * 7 1õ—2 5 15* 7* 17 8* Dritte Sorte Brod 45 Pf. Wecke bei sämmtlichen Bäckern 3 Pf. per Stück. Für Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Geld⸗ Cours. Briefkasten. V. Burg⸗Gräfenrode. Gesandte M. 5.— haben wir an hiesiges Postam! überwiesen, das eine Sammlung für Schlesien einleitete. Wir selbst haben eine solche Samm⸗ lung absichtlich nicht angefangen, damit die Gaben für die Volksküche nicht zu dürstig fließen ollen und weil wir wahrscheinlich noch sammeln werden müssen für No th⸗ stand im eigenen Lande. Die Redaction. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln Letztere geftagl. Frankfurt am 13. Jan ar 1880 ö hat uns den Debit des 20⸗Frankenstücke M. 16 13 ½ b. P. in i lni 71 0 F e 9* 16 13% 5 P. allein ächten Cölnischen Wassers Fleisch⸗ ꝛc. Preise vo 5 Uar Febr. Englische Sovereians„ 20 2530 übertragen und empfehlen wir dasselbe Nach eigener Angabe der Metzger. Russische Imperiales„ 16 6880 per 15 0 1 zu M. 1.50, ür Fri f e— 4 8 50, berg, Bad Nail eim und Bußzbück e mareo 8 9 56—60„ e f. 16,75. unverändert Dollars in Gold 417-23 Die Expedition des Anzeigers. Bekanntmachung. 189 Freitag den 16. Januar er., Nachmittags 1 Uhr, werden auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau 3 Schäferhunde(2 dressirte, 1 noch junger etwa 1½ jähriger) gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim den 12. Januar 1880 Heutzenröͤder, Gerichts Vollzieher. Bekanntmachung. 188 Samstag den 24 Januar or., Nachmittags 2 Uhr, wird auf Großherzoglicher Bürgermeisterel zu Nieder⸗ Mörlen 1 junges Pferd(Wallach) öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Bad Nauheim den 5. Januar 1880. Heutzenröder, Gerichts Vollzieher. Versteigerung von Aus⸗ putzholz. 196 Montag den 19. Januar d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen circa 20 Haufen Ausputzholz öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Rathbaustreppchen. Friedberg den 12. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seri ba. Arbeits-Versteigerung. 201 Freitag den 16. d. Mis., Nachmittags 5 Uhr, soll das Brechen, Fahren, Aufsetzen und Zersch agen von 25 ebm Steinen in der Nicklaus'schen Wirthschaft zu Wissels heim öffentlich in Accord gegeben werden. Bad⸗Nauheim den 13. Januar 1880. Brückel, Bezirks⸗Bauaufseher. Arbeits⸗ Versteigerung. 202 Samstag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll im Rathhaus zu Ockstadt das Liefern von 13 lfd. Metern Rockenberger Platten, sowie Grund- und Stein⸗ fahren öffentlich in Aetord gegeben werden. Bad Nauheim den 13. Januar 1880. Brückel, Bezirks⸗Bauaufseher. Kalender pro 1880. Familienkalender M.— 50 Pf. Lahrer Bote„40 Einsiedler-⸗Kalender„, Reichsboten„ 40„ Daheimkalender 1 Spinnstube 0 Landkalender 20„ 0 durchschossen„— 25 10 Vorrätbig bei Carl Bindernagel. Gesundheits-Unter jacken, arztlich empfohlen, sowie Unter hosen, für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei 1 K. 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Majestät Franz Joseph, sowie der Höfe von England, Italien, der Türkei, Bayern, Sachsen, Holland, Belgien, Baden, Sachsen-Weimar, Mecklenburg, Rumänien u. Schwarzburg. 19 goldene, silberne und bronecene Medaillen. Stollwerek'sche Chocoladen und Cacaos sind in allen Städten Deutschlands zu haben, sowie auch an den Haupt- Bahnhof- Büffets. In Friedberg bei Wilh. Bernbeek und bei Wilh. Fertselh; in Assenheim bei Carl in Nauheim bei Georg Ph. Ludvig und in Reichelsheim bei Chr. Langheinz; in Rockenberg bei Apotheker F. Sames. 56 Deine, welche noch Forderungen an die Zehnten— kasse zu machen haben, werden aufgefordert, diese bei dem Unterzeichneten innerhalb 14 Tagen anzuzeigen, da die Rechnung abgeschlossen und der Ueberschuß an die Wittwe des früheren Zehnt-Erhebers überwlesen werden soll. Dorheim den 12. Januar 1880. Der Bevollmächtigte: 197 C. M. Zerb, Bürgermeister. Wollene und seidene Halstücher 209 in verschiedenen Größen, für Herren und Damen, äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. G. L. DAUBE& Co., Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen, sowie in allen übrigen grösseren Städten des In- und Auslandes, halten sich bestens empfohlen zur Vermittelung von Inseraten in alle Zeitungen, Localblätter, Reisebücher, Kalender etc. des In- und Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u. gewissenhaftester Bedienung; auch steben dieselben den P. T. luserenten gerne mit ibren auf langjährigen Erfahrungen sich basiren- den Rathschlägen in Insertionsangelegenheiten zur Verfügung. Bei grösseren Aufträgen wird der höchstmöglichste Rabatt bewilligt. Ausführ- liche Zeitungscataloge und Kosten voran- schläge gratis. 158 Ein zur Zucht tauglicher Eber, englische Race, ¾ Jahre alt, steht zu verkaufen auf der Junkermühle bei Münzenberg. E wird eine Person für Laufdienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz 117 n der Kirchenkasse zu Kaichen können 2150 Mark 3 gegen hypothekarische Sicherheit sofort ausgeliehen werden. 120 ö 1 0 Monogramme 7 auf. . Briefbogen& Couverte „ ooeesorgt billigst und in ele⸗ 6 22 gantester Ausführung N Carl Bindernagel in Atlepbene 187 Tüchtige 1 Schneider für Rock, Hosen und Weste finden gute Beschäftigung bei Bender& Gattmann, Herrenkleiderfabrik, (127/I.) Frankfurt am Main, Schäfergasse 19. 190 Eine noch wenig gebrauchte Chaise (Glasverdeck) ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei Sattler Kühne in Gießen, Wall⸗ blersraße. Ein zweites Dienstmädchen wird gesucht von Frau Rechtsanwalt Jöckel. und Manschetten ze. Herrenkragen bei K. Friedrich. * .——i—..—————„—- 1 7 Holz ⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförster 203 Im District Fuchsstrauch soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Montag den 19. Januar: 154 Raummeter Buchen⸗ und Eichen Scheitholz, r I Nauheimer Teich. 202 Donnerstag den 15. Januar Volksfest auf dem Eise mit Tänzen und Gruppirungen, frischen Krebbeln und warmen Würstchen. Die vorjährige Quadrillen⸗Gesellschaft wird gebeten, sich voll⸗ zählig einzufinden. Abfahrt von Nieder⸗Wöllstadt 1 Uhr 58, von Friedberg 2 Ubr 20, von Butzbach 12 Uhr 11. Einladung. ei Lich. — 215 75 5 4„ Prlügelbolz, 142 65 7 8 Stockbolz, 3070 Wellen 7 3„ Reisholz. ö 5 Auf Veranlassung des unterzeschneten Vorstandes wird 5 Freitag den 16. d. Mts. Abends 8 Uhr, im Saale Dienstag den 20. Januar: 55 Rathhauses dabier Proféssor Dr. Köhler eien N 1 1 5 3 trag 79 Eichenstämme 25—90 em Durchmesser und 2—14 m Länge mit zusammen 148 cbm Inhalt, ortrfaf 1 3 Hainbuchenstämme mit 1 ebm Inhalt über Gustav⸗Adolf und den Gustav⸗Adolf⸗ 3 Kiefernstämme und 46 Fichtenstangen und ö Verein balten. Der Zutritt ist Jedermann frei. Zu zahlreicher Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr bei der Bank, unweit der 8 Eisenbahn. g 191 Betheiligung wird freundlich eingeladen. Der Vorstand des Wetterauer Zweigvereins der Gustav-Adolf- Stiftung. f Franklurter Zeitung. rzogliche Centralstelle für Landes- Laut specialisirter Mittheilung an die Grosshe and der„Frankfurter Zeitung“ im Gross- statistik in Darmstadt beträgt der Abonnentenst herzogthum Hessen am 31. Dezember 1879 * 2356. Kein anderes nichthessisches Blatt hat gegenwärtig eine auch nur an- g näherndeso grosse Verbreitung im Grossherzogthum Hessen. Dass die Abonnenten- zahl in allen Nachbarstaaten im gleichem Verhältnisse steht, ja theilweise sogar noch grösser ist, dürfen wir als bekannt voraussetzen. Die gesammte Abonnentenzahl beträgt über 24,000. Die„Franfurter Zeitung“ ist daher dasjenige nichthessische Blatt, in welchem amtliche und private Anzeigen im Grossberzogthum Hessen, sowie in allen angrenzenden Ländern die 72 grösste Verbreitung erhalten. Der Insertionspreis beträgt für die achtspaltige Zeile 35 Pfennig. nommen bei der Filiale in Mainz, den Agenturen in Darmstadt, und Giessen, bei den bekannten Annoncen-Bureaux und bei der Expedition der Frankfurter Zeitung 205 Frankfurt am Main.(A. 675.) lese οοοο οοοοοοοον N ee Friedberger Adreßkalender für 1880 à 20 Pfennig zu haben bei Carl Bindernagel. 4 Allen Vesuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration S 5 K Anzeigen werden ange- Offenbach, Worms Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallus gasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 befindet. Anerkannt gute Küche. Billige und prompte Bedienung. Frankfurt a. M. H. J. Simon. 1 12 An die Hausfrauen. Ungeachtet aller Anfeindungen ist und bleibt Hudson's Seifen-Ertract das beste, billigste und unschädlichste Mittel zum Waschen, Reinigen und Scheuern aller Gegenstände. 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Neuwahl der Beamten. Pünktliches Erscheinen wird unter Hinweis auf§8 31 der Statuten erwartet.— Alle Diejenigen, welche glauben durch ihr Geschäft für das ganze Jahr verhindert zu sein, den unter 8 31 genannten Pflichten nachzukommen, müssen schriftuuches Gesuch dem Vorstande einreichen, selbst wenn ihnen im vergangenen Jahre Dispensatton ertheilt worden war. 198 Der Vorstand. Jeden Freitag frisch gewässerter Labberdan, per Pfund 36 Pf., Wilhelm Fertsch. Neue italienische Kastanien(Maronen) 200 bei Wilhelm Fertsch. u vermietben ein eir fach möblirtes Zimmer bei Real- lehrer Opel, Mainzerthor. 204 AvIS. für Fattler, Autscher und Landwirthe. Von Fabrikanten Herrn Fr. Megerle hier ist mir der Alleinverkauf des kürzlich erfundenen Cirage A Harnais übertragen worden. 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Preis: M. 1. 20 Pf. netto. n Das Werk kann gegen frankirte Einsendung von M. 1. 30 Pf. franco von der Verlagshandlung direct bezogen werden. Bei Abnahme von 25 Exemplaren(auf einmal bezogen) kostet das Exemplar Mark 1. netto, welcher Betrag ebenfalls franco nebst 25 Pf. für das Rückporto 2 ist. Das Werk dürfte sich auch zu Geschenken und Prämien an Soldaten als sehr geeignet erweisen. Friedberg. Carl Bindernagel. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2 Bür!