dbends 8 U ee N Nn wehe Ada de 1 nusik er Kapelle, wogy e dach b. J. den 19. b. wh, 0 weundlchst elulch, 9. W. agb, tränke bei 0 ih fes b. Jr. den 9. dh ul beseßte Barmogs indlächst elnlade G. Holler. ihsel n Orlen. den 10, Eigtember Tanzmussb an, wo, Möbs,„Jun Roe, findet bel mͤr de eihe G. Micher. A behens gehorgl, er wird auf mel 1 Georg fianh. jehende zimmer sanstrahe J. W hig!! hherde U Wetbesserungeh, ö ale Hauchallachl ler Garda eisen 0 encheh, N Werlslälle olle hol „onen Me . N NN 1 Sberhessischer Anzeiger. U a Oebun, 1 * 1880. Dienstag den 14. September. M109. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dlenstag, Honnerstag und Samstag, Wird hier und in Nauhelm Montag, Mittwoch und 1 1. i Freitag Abend ausgegeben. Artisblatt für den Kreis Friedberg. 1 Ole einspaltige Petitzelle wird bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- ober lssersaß mit 14 Pi, bei Reelamen mit 2 Pie ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Elnsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Gonto bet uns haben), welchen ber Betrag nicht beigefügt uist, werden stets por Post nachgenommen. ————— 5 Me treffend; Die Volkszählung im Jahre 1880. Frledberg den 11. September 1880. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Burgermeistereien des Kreises und Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Nach Beschluß des Bundesrathes vom 29. Mai laufenden Jahres hat am 1. Dezember 1880 eine Volkszählung im deutschen Reich stattzufinden. Die Zahlung ersolgt durch von uns zu bestellende Zaͤhlungscommlsstonen unter Heranztehung von Zählern. Indem wir bestimmen, daß die Zaͤhlungsbezirke mit den Bürgermeistereten mit Ausnahme des Polizei Commissartats Wickstadt, welches einen besonderen Bezirk bilden soll, zusammenfallen, ernennen wir zu Vorsitzenden der Zählungscommisstonen die Herren Bürgermetster und in deren Vextretung die Herren Belgeordneten, bezlehungsweise den Herrn Polizei Commissar von ickstadt, und empfehlen Ihnen zugleich binnen 8 Tagen längstens zwei zum Eintritt in die Haͤhlungscommlsstonen durch Intelllgenz und Gewandtheit geeignete Angehörige der Zaͤhlbezirke uns in Vorschlag zu bringen. Als besonders geeignet dürften erscheinen die Herren Ortsgeistlichen, Lehrer, Rechner ze. Von den„Bestümmungen für die Ausführung der Volkszählung“ werden Ihnen in der Kürze se 2 Ezemplare für die Zaͤhlungscommisstonen und von der „Instructton für die Zähler“ soviel Exemplare zugehen, um au leben Zahler einen Abdruck gelangen lassen zu können Gbenso werden Sie die erforderlichen Formmlarien, bereits abgezaͤhlt, erhalten. Die bel der Volkszählung von 4876 aufgestellten Controllisten der Zaͤhler wollen Ste den Zäͤhleommisstonen zur sachdienlichen Benutzung zur Verfügung stellen. Bie an Commisstonen und Zahler abgegebenen Bestimm- ungen und Justructlonen siud nach der Zaͤhlung einzuztehen und vou Ihnen aufzubewahren, unverwendet gebliebene Formularlen siud an uns . dandanert. zurückzusenden. Den Zaͤhlungscommisstonen wie den Zählern wollen Sie demnächst dringend empfehlen, sich mit den einschläͤglichen Vorschrlften aufs Genaueste bekannt zu machen. Besonders heben wir hervor: 1) Abweschend von 18470 erstreckt sich diesesmal udie Ausfertigung von Hahl; karten auch auf vorübergehend Abwesende. 2) Die Thaͤtigkeit der Hahler beschraͤnkt sich uicht auf das Verthellen und Elusammeln ber Zaͤhlbriese und Zaͤhlkarten, sie haben vielmehr auch zu prüfen ob die Karten ausgefüllt siud und wenn dieses nicht der Fall, für die Aussohaung Sorge zu tragen. 3) Sollte von einem Zähler übersehen worden seln, die Ausfüllung der Zählkarten in dieser Welse zu veranlassen, so hat die Zählcommisston für nachtraͤgliche Ausfüllung zu sorgen, 4) Zaͤhlbrlese und Zaͤhlkarten, welche für Personen bestimmt ind, die sich in Gast⸗ hausern oder anderen Orten nur vorübergehend aufhalten, sind thunlichst rasch und zuerst einzusammeln, damit vorkommende Unvollständigkeiten noch vor der Abreise der betreffenden Personen, von dem Zahler berichtigt werken können. 6) Für alle auf Seite 3 der Zählbriese angeführte Personen, einerlei ob Erwachsene oder Kinder, ist se elne Zaͤhltarte vollstaͤndig auszufüllen. 6) In der Husammeustellung nach Muster 3 (Anlage 3 der Vestimmung) sind sämmtliche einzeln gelegenen Wohuplaͤtze getrennt aufzunehmen. Dr. Braden. Wetresfenb Pie Volkszählung im Jahre 1880. Frlebberg den 11. September 1880. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die sämmtlichen Schulvorstände des Kreises. Am 1. Dezember laufenden Jahres wird wiederum eine allgemeine Volkszählung im deutschen Reiche statisluden, Indem wir Sie wavon in Kenntuiß setzen, daß es kelnem Anstand unterliegt, daß die Lehrer sich ben Functlonen der Zähler unterziehen und zu dem Eude bie Schule in dem erforderlichen Maße aussetzen, empfehlen wür Ihnen zugleich, dieselben einzuladen in der hochwichtigen Sache als Zaͤhler oder Mitglieder der Hählercommisstonen moͤglichst ihre Vienste zu lelhen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Herr Kunstgaͤrtner Welle zu Assenhelm offerirt den Gemeinden und Mitgliedern des lanbwlrthschaftlichen Bezirksverelus Arlebberg solgende Obstbaumsorten zu den belgesetzten Prelsen: 4. Aepfelbaäͤume per Hundert ab Assenhesm 176 Mark, 2. Zwetschenbaͤume per Hundert ab Assenheim 140 Mark, Auch ist derselbe erbötig, die in der Wetterau bellebten und sehr tragbaren Schaf nasen und Relnetten anzuschassen. Jundem ich Vorstehendes zur Keuntuiß bringe, bemerke ich, daß die Probestämme von 2 Sachverstaͤndigen beslchtigt und sür sehr schöͤn und namentlich ohne Frostschaͤden befunden worden sind. Die Probestämme können bel Herrn Bürgermelster Reitz in Sobel elngesehen und baselbst auch etwalge Vestellungen gemacht werben, Frtedberg den 11, September 1880. Der Plrector des laubwirthschaftlichen Bezirksverelns Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Wetreffenb gusammenlegung der Grunbpstücke. In der Bekanntmachung vom 3. laufenden Monats ist der Name bes in der II. Abthellung ver Stimmberechtigten gewählten Ersag— mannes verschrleben worden. Gewählt ist Andreas Rößel III. und nicht Aubreas Stößel III Frlebberg den 10. September 1880. Großherzogliches Krelsamt Frlebberg, Dr. Braden. 4 0 J Landes-Baugewerkschule Darmstadt. N Die Landes Vaugewerkschule zu Parmstabt beginnt einen neuen Jahrescursus am 10 November lausenden, Jahres, welcher 4 Monate, also bis zum 10, Mürz 1881 Pleselbe soll, zwischen Han werkerschule und technischer Hochschule bie Mitte haltend, insbesenbere Hauhanbwerkern, sowie, Maschinen- und Mühlen bauern Gelegenheit bleten, sich die für einen selbststͤnvigen Gewerbebetrieb ersorberlichen theoretsschen Kennkulsse und bie nothwen digen Herkigkelten im Jelchnen und Cutwersen von Plänen für bie praktische Ausführung zu erwerben, Auch soll bie Vaugewerkschule zur Ausbilbung von Werkmelstern, Parllexen, Hauaufsehern ze. dlenen. Det unten solrd an ven Werktagen während der ganzen Tageszeit bon folgenden Herren erkhellt: Archltekt Prosesser Hermann Müller, Architekt Kuhlmann, Ingenseur Reuter, Fechner L. W. Moser, Chemiker Kraus, Hanbelblehrer Peters und Bilbhauer Höll Die Schule umfaßt vorerst 2 Klassen mit folgenden Unterrichts- Gegenständen relhand- und geometrisches Zeichnen, barstellenbe Geometrie(elnschlleßlich Schattenconstructtonen und Perspecktve), auconstructtons lehre Cainschlee Srabilithte: und estigkette Werechnungen), Elemente der Maschinen⸗Gonstructlonen, Fachzeschnen, Entwersen von Hauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen 6 Algebra, Gevmetrle, gelbmeßkunst(einschlleßlich Tilgonometrie und Planzelchnen), gewerbliche Vuchsül rung, Theile ber Vauführung, inge nbere Materlallenkunde und len von Kostenvoranschlägen, Grunblehren ber Phyftt und Mechanik, Grund züge der Gewerbechemle, Mobelltren in Thon, Holz ze.. 1 Unterrichtstocgte befinden fich Medur⸗ sstraße Nr. 3, unfern von den Murraulocalltäten, ber Vibliothek und ber lechnischen Mustersammlung bes Greßherge lichen Gen erbverelng 0 e bie leßteren von 25 Schülern besucht und geeignet benutzt werben konnen. Bedingungen zur Aufnahme sind; 10% Kr bolt untere Abtheilung, die J. Klasse 5 n ver Regel werben 15 e e (Schüler aufgenommen, welche elne mindestens einsährige Veschasisgung in einem techulschen Gewerbe nac welsen können; Ausnahmen 9 1 on, neden 28 1 075 eren Fällen gestattet. Dagegen wird von den Auf zunehmenden nur der Nachwels ber Keuntussse verlangt, welche ben von ber Oberklasse elner woltsschule n 70 F ssollen, damit sebem strebsamen Hanbwerker ble Anstalt zugänglich werbe. 2) Ar bie obere Abthellung, die I. dllasse, muß teen* Nat wels auk de en lber nleberen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkelt in, Freihand unt Lösung. einfacher Aufgaben der n. 1 ber Vesählgung sich im Weutschen gehörig schriftlich verstaͤnblsch machen zu können, gellesert Schulgeld beträgt für bie Janze 3 V* 2* 8 sist beim Beginn des Gursus voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man mögllchst frühzeitig unt längstens bis zum 31. Pier N uhr sschriftlich bel ver unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau berselben Neckarstraßße 8 im III. Stoch zulassung ber Schüler nur mach Maßgabe der vorhandenen Unterrichts ⸗Localitäten erfolgen kann. Darm sta bt am 28. August 1880. geometrischen Zeichnen, sowie in ber werben, Das bewirken, da die gewerbpereln, Centralstelle für bie Gewerbe und den Lande Großherzogliche Musch. un. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 29 enthalt die Bekanntmachung über die Telegraphen⸗ ordnung für das Deutsche Reich vom 13. Aug. 1880. Darmstadt. Dem Aufseher auf dem Melbacher Bergwerk Georg Bingel wurde das Allgemeine Ehrenzeichen für fünfzigjährige treue Dienste verliehen; ferner wurde dem Rechnungs⸗ rath Ihm der Charakter als„Finanzrath“;— dem Steuer-Commissär Repp in Dieburg der Charakter als„Steuerrath“;— dem Steuer⸗ Commissär Langsdorf in Homberg der Charakter als„Steuerrath“;— dem Obersteuer⸗Inspector Völcker in Offenbach der Charakter als„Steuer⸗ Rath“;— dem Kreisbaumeister Heim in Worms der Charakter als„Baurath“; den Districts— Einnehmern Moter in Bessungen, Walther in Gießen und Dieffenbach in Pfeddersheim der Charakter als„Rendant“, sowie dem? orstwart Küster in Kalkofen der Charakter als„Förster“ verliehen.— Dr. Büchner in Darmstadt wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt. — Der zweiten Kammer der Stände ist in diesen Tagen seitens des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz ein Gesetzentwurf, betreffend das Civildiener-Wittwen-Institut, zu— gegangen, durch den namentlich die Aufnahme der durch die Organisation der richterlichen Be— hörden neugeschaffenen Dienststellen herbeigeführt werden soll. Berlin, 10. Sept. Letzten Mittwoch hatte der Cultusminister v. Puttkamer und Ministerial— Director Lucanus eine über eine Stunde wäh— rende Audienz beim Kaiser, in der es sich um die Angelegenheit des Kölner Dombaufestes ge— handelt haben soll. Wie man mittheilt, wäre in dieser Conferenz das Programm für den 15. Oct. und die folgenden Tage definitiv fest— gestellt worden. Wie verlautet, werden außer dem Kaiser und königlichen Hause auch noch einige deutsche Bundesfürsten an der Feier theilnehmen, auch das Professoren-Collegium der Universität Bonn wird zu den Festlichkeiten eingeladen werden. — Es wird mehrfach vermuthet, Rußland beabsichtige, den früher abgelehnten Antrag auf Absendung eines Executionscorps nach der Türkei neuerdings abermals einzubringen. Darauf basiren vielleicht die Gerüchte betreffs einer russischen Truppenlandung im Orient. In hiesigen diploma— tischen Kreisen herrscht die Meinung, daß, falls Rußland wirklich seine Truppen auf türkischem Boden auszuschiffen beabsichtige, dies sicherlich nicht von den zur Theilnahme an der Flotten— demonstration bestimmten Schiffen aus bewerk— stelligt werden durfte. — Eine Reise des Schatzsecretär Scholz nach Friedrichsruhe wird mit Bismarck's Doppelwäh— rungsplänen in Verbindung gebracht. Rumpenheim. Gutem Vernehmen nach werden auf Schloß Rumpenheim zum Besuche des Prinzen Georg und der Prinzessin Louise von Hessen am 12. d. die Königin von Däne— mark, am 14. d. die Königin von Griechenland mit Kindern und einige Zeit später die Könige von Danemark und Griechenland, der Herzog von Cam— bridge, der Herzog und die Herzogin von Nassau, sowie die landgräflich hessische Familie eintreffen. Nürnberg. Die Handels- und Gewerbe— kammer für Mittelfranken beschloß dem„Frank. Kurier“ zufolge einstimmig, in einem Schreiben an das Ministerium sich gegen jede Beschränkung der Wechselfähigkeit auszusprechen. Leipzig. Die dritte Abtheilung des deutschen Juxristentages sprach sich einstimmig gegen die Beschränkung der Wechselfähigkeit aus. Ausland. Frankreich. Paris. Der Conseilpräsident Freyeinet hat auf den 18. d. einen Cabinetsrath zusammenberufen. Derselbe soll über die Frage der Congregationen entscheiden. Der Präsident der Republik wird den Vorsitz führen. Großbritannien. London. Die„Times“ sagt, indem sie die Gerüchte in Betreff des an— geblichen Separat-Vorgehens Rußlands und Englands im Oriente erwähnt, es existire nicht allein keinerlei Grund, ein solches Verfahren Seitens Englands zu erwarten, sondern es sei der stärkste Grund vorhanden, es als unmöglich zu erklären. Türkei. Constantinopel. Es heißt, die Botschafter der Großmächte würden der Pforte als Antwort guf die Anträge der Pforte hin— sichtlich der Reformen in Armenien eine Collectiv— Note überreichen, worin ein großer Theil der Vorschläge der Pforte nicht gebilligt würde. — Niza Pascha telegraphirte am 7. Sept. an die Pforte, er treffe Anstalten, noch an dem⸗ selben Tage mit vier Bataillonen nach Dulcigno abzugehen, um die Uebergabe des Platzes vor⸗ zubereiten. Zu dem bereits versammelten Ge— schwader stießen vergangene Nacht noch eine russische Corvette und ein russischer Klipper. — 10. Sept. Nachrichten aus Albanien zu— folge lagerten 3 Bataillone regulärer Truppen, welche von Skutari kamen, letzte Nacht bei Dul⸗ cigno. In der Stadt herrscht große Aufregung. Die Liga hielt in Skutari eine Versammlung und beschloß Widerstand zu leisten. Die Montene— griner stehen längs der Grenze bei Dulcigno. Einer Depesche aus Pera zufolge ist es gestern in Skutari zu einem Handgemenge zwischen türkischen Truppen und einer albanesischen Bande gekommen. — 11. Sept. Die„Pol. Corr.“ meldet: Das britische Cabinet habe die Mittheilung er— halten, daß der Fürst von Montenegro unter der Bedingung auf Dinosch und Grudo verzichte, wenn die Pforte Dulcigno friedlich und förmlich übergeben würde.— Das„Reuter'sche Bureau“ meldet: Die Flottendemonstration sei auf einige Tage vertagt, da die Botschafter den guten Willen der Pforte und die Schwierigkeiten bei der Ueber— gabe von Dulkcigno berücksichtigen wollten.— Die„Ag. Hav.“ meldet: Albanesische Freiwillige verließen auf einen Augenblick ihre Positionen, worauf diese von regulären türkischen Truppen besetzt wurden. Die Freiwilligen wollten die Positionen wieder einnehmen, wurden aber zurück— gewiesen, wobei einige derselben verwundet wurden. — Riza Pascha versammelte die Notabeln von Dulcigno und legte denselben die Nothwendigkeit der Ausantwortung Duleignos an Montenegro dar. Derselbe theilte ihnen außerdem mit, daß der Sultan die Ausgaben der albanesischen Fübrer für die Befestigung aus eigenen Mitteln zurückerstatte. Rumänien. Bukarest.„Romanul“ be— dauert in seinem heutigen Leitartikel, daß die Oppositionspresse aus der Thronfolge eine Partei⸗ waffe gemacht habe. Fürst Karl habe mit Regel— ung dieser Frage hohen Patriotismus und Hin- gebung bewiesen, wofür das Land dankbar sein müsse, dessen zukünftiger Herrscher im Lande herangewachsen und bei der Thronbesteigung seine Sprache und Sitten kennen werde. Die Angelegenheit, welche weder in Ischl noch Sig⸗ maringen, sondern in Berlin mit dem Vater des Thronfolgers verhandelt worden sei, werde auf streng constitutionellem Wege geregelt. Die Nation werde glücklich sein, wenn die Thronfolge festgestellt sei, so daß die Zukunft gesichert sei und die Entwickelung des Landes nicht durch Intriguen und Kämpfe werde unterbrochen wer— den können. — Die französische Diplomatie bietet das Möͤglichste auf, um Rumänien vom Auschlusse an die austro⸗deutsche Allianz abzuhalten. Sie macht geltend: Rumänien sei verpflichtet, seine Unabhängigkeit allseitig zu wahren. — Zwischen Paschkani und Roman in der Moldau wird in der zweiten Hälfte des Monats September eine Division zusammengezogen, deren Uebungen Füͤrst Karl gleich nach seiner Rückkehr inspiciren wird. Rußland. Petersburg. Die„Ag. Russe“ veröffentlicht Folgendes: Nach den categorischen Erklärungen Hartington's und Dilke's und der ebenso würdigen wie bestimmten Thronrede der Königin Victoria erscheint jeder Zweifel an dem Einvernehmen der Mächte in der orientalischen Frage als ungerechtfertigt. Das Einverständniß der Mächte ist vollständiger als jemals vorher. Nur Ungeschicklichkeit und Uebelwollen können die Pourparlers zwischen den Cabineten über einzelne Detailfragen pessimistisch interpretiren. Auch diese Detailfragen dürften einer günstigen Lösung entgegengehen. — Der„Reg. Bote“ veröffentlicht ein Tele⸗ gramm des Ministers des Innern aus Livadia, welches besagt, der Kaiser habe gestern befohlen, dem Minister-Comite durch den Finanzminister die Frage zur Prüfung vorzulegen, auf welchem Wege ungesäumt der Bau eines Theiles der sibirischen Eisenbahn zwischen Tjumen und Jekate⸗ rinburg in Angriff genommen werden könne, um, abgesehen von der öconomischen Wichtigkeit der Bahnstrecke, der Bevölkerung des Wolgagebietes, welche durch Mißernte gelitten, zu einer ver⸗ dienstlichen Arbeit zu verhelfen. Aus Stadt und Land. Rüsselsheim, 9. Sept. Hier sind gestern sechs gefüllte Scheuern nebst daranstoßenden Stallungen abge⸗ brannt. Das Feuer kam im„Mainzer Hof“ zum Aus bruch. Allerlei. Limburg. An den Folgen der Tollwuth starb in der Nacht vom 1. September der Amtsgerichtsrath Linz von Katzenelnbogen. Er war im Juni von seinem Hühnerhunde, den er wegen einer Unart züͤchtigen wollte, in die Hand gebissen und hatte diesen Biß nicht weiter beachtet. Erst vor Kurzem stellten sich Symptome det Tollwuth ein, welche seine Ueberführung nach Limburg nothwendig machten. Die letzten Tage waren schreckliche. Linz hinterläßt eine Wittwe mit drei Kindern. Deutz. Die Bewohner des Dorfes Herne in West⸗ falen sind schon seit längerer Zeit durch eine Reihe fort gesetzter Schandthaten, denen Frauen und Mädchen zum Opfer fielen, deren Urheber aber nicht zu ermitteln waren, in beständiger Aufregung und Unruhe gehalten worden. Man requirirte endlich die Hülfe der Berliner Criminal⸗ polizei, die sich schon in vielen derartigen Fällen bewährt hat, und der List eines der entsendeten Beamten gelang es auch bald, einen der Attentäter dingfest zu machen. Der Criminalbeamte wußte dem Verbrecher eine geschickte Falle zu stellen, indem er sich als Frau verkleidete, un so, auf vereinsamten Wegen allein gehend, einen der Patrone anzulocken. Seine Absicht gelang ihm voll⸗ kommen. Als er auf seinem Wege in die Nähe der Zecht „Hibernia“ gelangt war, wurde ihm plötzlich eine Schlinge übergeworfen von einem Manne, der nun versuchte, die⸗ selbe zuzuziehen. Es kam indessen schleunigst Hülfe herbei; so gelang es, den Schlingenwerfer festzunehmen. Fulda. Rittmeiste v. d. Goltz vom Rheinischen Dragoner⸗Regiment Nr. 5, commandirt zur Ad jutantur des XI. Armee⸗Corps in Kassel, wurde hier im Duell erschossen. London, 10. Sept. Von den in Seaham ver schütteten Bergleuten wurden bisher 66 gerettet, wahr scheinlich blieben 170 Menschen todt, mit ihnen 180 Pferde. Drei Feuersbrünste, welche im Bergwerke ausgebrochen, sind bisher noch ungelöscht, die Ursache der Exploston ist unbekannt. Handel und Verkehr. Friedberg, 11. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.— 1.20, Eier per Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Gießen, 11. Septbr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95 1.10, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Käse per Stück 5-10 Pf., Tauben das Paar 35—60 Pf., Hühner per Stück M. 0.70— 1.00, Hahnen per Stück 4070 Pf⸗ Enten per Stück M. 1.30— 1.70, Ochsenfleisch 68—68 Pf. per Pf7., Kuh⸗ und Rindfleisch 50 Pf., Kalbfleisch 45 bis 50 Pf., Hammelfleisch 60 70 Pf., Schweinefleisch 6-68 Pf. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.—6., Zwiebels per Ctr. M. 6.—7. Frankfurt, 11. Sept. Marktbericht. Heu kosten je nach Qualität der Centner M. 2.50— 4. Stroh M. 3., Eier das Hundert M. 5.50—7, Butter in Großen 1. Qual. M. 1, 2. Qual. 90 Pf., im Detall 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.20, Ochsenfleisch daß Pfd. 65—70 Pf., Kuh⸗, Rind⸗ und Farrenfleisch 45 bis 60 Pf., Hammelfleisch 45-60 Pf., Kalbfleisch 40—55 Pf. Endivien 1 Stück 6—10 Pf., Weißkras das Stück 20 Pf., das Hundert zum Einmachen 15— 18 M. Gurken das Hundert zum Einmachen M. 2, Rothkratnt 20—30 Pf., Zwiebeln das Bund 12 Pf., Kohlrabi 4 bis 6 Pf., Kohlkraut 12— 15 Pf., Blumenkohl 30-70 Pf. Huhn M. 1.90—2.10, Hahn M. 1.80 bis 2.50, Enis M. 2.70— 3.20, Taube 50 Pf., Gans M. 4—6, Reh bock 75 Pf. das Pfund. Mainz, 10. Sept. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50 bis 5.00, Heu per Ctr. M. 3.00—3.20, Stroh per Eir M. 102.25, Butter ½ Kilo M. 0.95— 1.00, Butter in Parthien M. 0.80 0.85, Eier ¼ Hurdert M. 1.0 bis 1.40, 1 Handkäse 6—8 Pf., Rothkraut 25—30 Pf. Weißkraut 8— 10 Pf., Blumenkohl 30—35 Pf., Wirsing? bis 4 Pf., Gurke 8— 12 Pf., Zwiebel ½ Kilo 8— 10 Pf. 1 Gans M. 5.00—5.50, 1 Ente M. 2.20— 2.50, 1 Haß M. 1.00— 1.50, 1 Huhn M. 11.50, 1 junge Taue 40— 45 Pf., 1 Feldhuhn M. 1.40 1.70, 1 Has N. 3.50 4.00. Fruchtpreise. Waizen eff. M. 20 lassene.„ Reich in verkehr it Bestimmi schluͤssen London a redattior eintreten Punkte gestattet offen z. den uu drücker u. s. mehr e Ortsb. werden gramm vor ein nach w 304 steh ƹ Mo öffe der ber 1 ö ffentlicht in g, es Wolg e And. 9 er sind geste den Sulingen 15 er Hof, zun Ausbrul A er Tollwuth starb Antsgerichtzrath Ln m Juni von feine Anart züchtigen woll! esen Biß nicht welle n sich Symptome führung nach Limb Tage waren schreclih 1 FEnten per Stück M. 1.40—50., junge Hähnchen per kat ber Stück 5 Pf., Weiß⸗ und Rothkraut per Kopf 10—40 Pf. i gebiet 8 zu einer ver, is 21½, per Nov. 19.60, Roggen eff. M. 18½— 19.80, ser Nov. 17.50, Gerste, Pfälzer, 17.60— 18.10, Franken 818.40, Hafer eff. M. 1314, Reps eff. M. 27½ is 28. Rüböl eff. M. 29.50, per Oktober M. 29.20, er Mat M. 30.20. Marburg, 11. Septbr. Wochenmarkt. Butter kostete er Pfund 95— 110 Pf., Eier 8—9 Stück 40 Pf., äse per Stück 8— 10 Pf., Salat 3—4 Köpfe 10 Pf., Uwiebeln, rothe und weiße, per Pfund 10— 12 Pf., Stück 50— 60 Pf., Hahne per Stück M. 1.50— 2. Hühner das Stück M. 0.80—1., Tauben das Paar 50 „is 60 Pf., Hasen per Stück 3— 4 M., Feldhühner ber Stück 80100 Pf., Kohlrabi das Stück 4—5 Pf., Kartoffeln per Korb M. 1.60— 1.80, Wirsing per Kopf (0—20 Pf., Gurken 2—3 Stück 10 Pf., rothe Rüben — Am 1. Oct. tritt eine unter dem 13. Aug. er lassene„Telegraphenordnung“ für das Deutsche Reich in Kraft. Dieselbe stellt die für den Telegraphen— verkehr innerhalb Deutschlands bisher giltig gewesenen Bestimmungen unter Berücksichtigung der aus den Be— schlüssen der internationalen Telegraphen-Conferenz zu Zondon im Jahre 1879 sich ergebenden Ergänzungen in redaetioneller Neubearbeitung zusammen. Bezüglich der eintretenden Neuerungen ist hauptsächlich auf folgende Punkte aufmerksam zu machen. 1) Es ist dem Absender gestattet, im Falle derselbe ein Telegramm dem Empfänger offen zustellen zu lassen wünscht, dieses Verlangen durch den nur für ein Wort taxpflichtigen Zusatz R. O. auszu⸗ rücken. 2) Die tappflichtige Vergleichung der in Chiffern f. s. w. abgefaßten Privattelegramme ist künftig nicht tnehr obligatorisch. 3) Für Telegramme, welche über den Ortsbestellbezirk hinaus mittels der Post weiter befördert werden sollen, sowie für post- und bahnlagernde Tele⸗ gramme werden keine Postgebühren mehr erhoben. 4) Die Bor einiger Zeit versuchsweise angeordnete Einrichtung, —— * von Telegrammen an Empfänger außerhalb des Ortsbe⸗ stellbezirkes der Bestimmungs⸗Telezraphenanstalt mittels besonderer Boten durch Entrichtung einer festen Gebühr von 80 Pf. für jedes Telegramm vorausbezahlen kann, ist dauernd eingeführt. 5) Die Stundung der Telegramm⸗ gebühren ist allgemein zugelassen. 6) Die Gebühr für Weiterbeförderung von Telegrammen über das Meer hinaus vermittelst der Post ist bezüglich der nach Länder des Weltpostvereins gerichteten Telegramme von 80 auf 40 Pf. herabgesetzt worden. Literarisches. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend„% 80 „ Dußend. Die Expedition des Anzeigers. Daheim. Nr. 50 enthält: Allein. Eine stille Geschichte von L. Nordheim.— H. von Nathustus, ein deutscher Landwirth der Gegenwart. Von Dr. K. Muͤller.— Für Gouvernanten und Erzieherinnen.— Die Erbin 5 Willen.(Fortsetzung.)— Perrücken und falsches Haar. Kulturgeschichtliche Skizze von Fr. v. Bülow. Mit 10 Illustr.— Am Familientische: Ein Bild von L. Knaus: Der Freibeuter.— Auch noch zum Sprachschaß.— Mit einer illustrirten Beilage. Geld⸗Cours. Frankfurt am 11. September 1880. 20 Frankenstücke W. 16 148 do. in 2„ 16 14—18 Englische Sovereigns.„ 20 37—41 Russische Imperiales.„ 16 71—75 Ducaten. 5„ 9 59—64 al marco„ 9 59—64 Dollars in Golde. 15 4 21—24 Prima Aimburger Küse in Original⸗Packung empfiehlt zu Engros-Preisen nach welcher der Aufgeber die Kosten für die Zustellung 2962 Georg Groß. Tinte Feine schwarze Schreib-, Copir- und Archiv⸗Tinte in Flaschen zu M. 1.50, 75, 40 Pf., Tiefschwarze Doppelcopir-Tinte in Flaschen zu 30 Pf., Tiefschwarze Kaiser⸗Tinte in Flaschen zu 25, 20, 12 Pf., Tiefschwarze Parlaments⸗Tinte in Flaschen zu 25 Pf., Alizarin⸗, Schreib- und Copir⸗Tinte in Flaschen zu 20, 12 Pf., Schwarze Schreib⸗Tinte in Flaschen zu 12 und 20 Pf., 7 Gallus⸗Tinte à 8 Pf., Feine violette Salon⸗Tinte in Flaschen zu 25 Pf., Feine rothe Tinte in Flaschen zu 70, 40, 25 Pf., Feine blaue Tinte in Flaschen zu 40 und 25 Pf. Tinte zum Wäschezeichnen in Schachteln mit Zubehoͤr 75 Pf. bei Carl Bindernagel. = Moir és, N leinene und Alpaka-Schürzen, Unterröcke, Fücher, Fücherhalter, Rockhalter, Strumpf⸗ bänder, Ledergürtel, Aufsteckkämme, Kragen⸗ und Man⸗ schettenknöpfe sowie Portemonnaies billigst bei 128 K. Friedrich. tei Kindern. 1 2.8 r f 0. st 1 ale de Submission. Zahlungs⸗Aufforderung„, Aepfel ⸗Versteigerung.. ö ss— 885 3 D September 0 b u 3040 Zur Herstellung eines Treppenaufgangs auf die Die Bezahlung der am 1. d. Mts. fällig gewesenen 10 Uhr 1 sollen die gemeinheltlochen Aepfel auf cht zu ermitteln 90 Bastion des Großherzoglichen Schloßgartens zu Friedberg] Holzgelder aus dem Jahre 1880 bringen wir mit dem] Ort und Stelle öffentlich verstelgert werden. 155 chelle 111 süoll die nachstehende Anfügen in Erinnerung, daß vom 1. Oetober d. J. ab Die Zusammenkunft ist am Waasen. 0 8 liner Ert 1 Maurerarbeit, veranschlagt zu 1562,63 Mark, Zahlbefehle erlassen werden. Nieder⸗Weisel den 11. September 1880. 10 er 10 fen Steinhauerarbeit,„ 18658„ Ilbenstadt am 11. September 1880. Großherzogliche Bürgermelsterei Nieder⸗Weisel. 1 05 burch öffentliche Submission vergeben werden. Voran⸗ Gräflich en Rentkasse. 7 Nene 3 i ischlag, Zeichnung und Bedingungen liegen auf unserem 3011 n g e l. 43 a— 2— er dirgfest zu nun Büreau des Vormittags 8 bis 12 insi. 1—. Hel. 0 1 gs von 8 bis 12 Uhr zur Einsicht offen 1 7—— ea woselbst auch die Submissions-Offerten mit dem Angebol Obligations 2 Verloosung. Tr auben: Irn yrup Aral ae, u in Prozenten versiegelt bis zum 20. September 1880 f 1 3 mit Fenchelhonig, 5 n e WVormitkags 9 Uhr, einzureichen sind. re eee le 4 5 8 5 9 N gesen 5. 2 50 Pseunig gelang 1 Friedberg den 9. September 1880.„ 5 als⸗ und Brustschmerzen. n Flacons à 5 ennig, u die Nähe der gh. Gos berzsglie ee ids namt sflebberg. di. cc Felt Rückzahlung gezogen rd, 1 und 1½ Mark. lötlich eine Schlinge N Der Inhaber derselben wird hierdurch aufgefordert, 1785 J. A. Windecker, Hof- Lieferant. 1 nun versuchte, Ot.——— euß. gegen Rückgabe derselben und der nicht 7 1 2————— gast Hü 1 j 2 1 8 den vorerwähnten Betrag bis zum 31. Dezember 0 15 Arbeits 7 Versteigeru ug. bei dem israel. Gemeinde⸗Einnehmer dahier in 5 5 alender rb ben 3026 Donnerstag den 16. d. Mts. Vormittags 10 Uhr, zu nehmen, da mit diesem Tage die Verzinsung aufhört. 4 ne in Msle soll im Rathhaus zu liche heim 5 8570 Pf. Vilbel am 10. 8* 4 Ap rand Familienkalender 50 Pf., % im dl Pflasterarbeit, veranschlagt zu 20— r g; e. i unde der i Skelnsehrn 1 A Verst a Lahrer Bote mit Prämie 49 den in Süihem ue Ktesfaren 3 epfel⸗ ersteigerung. Reichsbote 8. er 6b gerettet, bah, Maurerarbeit 5 8 3045 Mittwoch den 15. September l. J., Vormittags Landkalend 5 20 b mi iönen 180 Na. 833 1 10 Uhr, sollen die hlesigen Gemeinde- Aepfel öffentlich andkalender 115 83 0 roc, entlich in. S. meistbietend versteigert werden. dur ossen. dergwerke an ell Bad⸗Nauheim den 8. September dane 8 am 11. Seplember 1880. 5 55 5 3 11 11 1 nike. Datelsbauauscher Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. zu haben bei 2 indernagel. ———— Wagner. 964 Gi ße Parthie längliche — 5— 2— ˙. 2 ine große Par 9 fa,„ Obst⸗Versteigerung. Obst⸗Versteigerung. Nässer markt. Butter loft 5 3 inbeitliche; 1 3038 Montag den 20. September d. J., Vormittags 6 Pf. 2 8tich lle 3042 Die diesjährige gemeinheitliche Obst⸗Erndte, 250 10 Uhr 19 die der Gemeinde Ostheim zustehenden 8 2 5 1 7 tter per d stehend in 28 Malter Aepfeln, 7 Malter Birnen und 3 i l zu Pfuhlfässer sich eignend, ist angekommen bei markt. Butter ve 0 Aepfel, eirea 120 Malter, in Abtheilungen, sowie etwas]! 0 5 9 äse per Sl ½ Malter Iwetschen, soll Montag den 20. d. Mts., von Aepfel, 2 517 5 Georg Groß 6 0 g, bie Morgens 9 Uhr ab, abtheilungsweise an Ort und Stelle Birnen und Zwetschen 5 1 versteigert. PCC 500 f, 70 U öffentlich meistbietend versteigert und der Anfang an Ostheim am 10. September. 5 Bi 9 b 2 Fgee e 0 alten Leimenkaute gemacht werden. e eee Ostheim. ritma ter 7 re)efe Ochsen ch! Bad Nauheim den 11. September 1880. 8 TTT gan, 5 in, triebkräfti 1 1 5 See e Sbst⸗Versteigerung. Sg, ene e e d 70 P 1 b utt. 1 1 6. 30 5 8 f 2983 G. E. Rottstedt, din l. ee e 3037 Freitag den 17. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr 5 1. icht. Hen 1% Bekanntmachung soll das der Gemeinde Södel gehörende Obst, bestehend 655/x) Sachsenhausen⸗ Frankfurt am Main. harktbericht. J.,. 0 3* in circa 100 Malter Aepfeln(darunter eirca 30 Malter 7 f 2 M. 250 Butt 15 3043 Unter Bezugnahme auf die diesseitige Bekannt⸗ Reinetten), eirea 6 Centner Zwetschen, auf Ort und Gesundheits-Unterjacken . 5.501 im De machung vom 7. v. Mts. Oberh. Anzeiger Nr. 97, Stelle versteigert werden. 5 0 7 zal. 90 Han werden die Inhaber von Schuldscheinen bete 8 Södel am 10. September er. ärztlich empfohlen, Filet⸗Unterjacken, sowle 1.20, fleish wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die Ver⸗ Großherzogliche Bürgermeisterei Södel. Unt 2 2 und 5 alf zinsung der gekündigten Schuldbeträge mit dem 8. d. M. Nei tz. n erhosen, für Erwachsene 7— rich 15 den 60 I Pet. aufpört. erde dernen, billigsten P ben Friedrich. e e, Der engen den f. Sanger ges, Arbeits⸗Versteigerung. e ee an n Ungute Fh 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. 3046 Freitag den 17. September I. J., Nachmittags 3049 Zum Einmachen empfehle i i 100, gc,—— b ut sen af den Ratten i een g m. Feinsten Moselwein-Essig, nd 12 P/ 0-0 75 4 3 b U beben von Entwässerungsgräben, veranschlagt zu 5. 157 lun 200 1 1 Für die emeinde 5 U E öffentlich in Accord Seen 2 Reinen Spii itus, 1 1 5 ilbel den 11. September 1880. 2 .% N.„ werden 2 Jrrungfiähige Bullen een 4 eie Dieb e. 3 Brod, Alten Fruchtbranntwein, 0 N 1.. 0 gesucht. Offerten nimmt die Bürgermeisterei Vilbel so⸗ Bezirks bauaufseher. Ceylonzimmt Amboinanelken , 400 Lilo ne fort entgegen.————— 5 5 fen i Such d Vilbel, 1. September 1880., Jubel Aepfel 7 Versteigerung. 5 4 b 105 Großherzogliche F Vilbel. 3057 Frag der 17. b. Ws, des Vornitags 10 Ahr Senf körner, Ingber. „0. 0.. 7 N 4. d. WDet s., 1 9 f 15 4 10 h 5„ Ae d selen die der hiesigen Gemeinde gehörigen 3049 Wilhelm Fertsch. 1 ö 5 7 5 a i den. 2 52 1 0 Brechobst, ad here ee een Ein Kinderwagen H bel /K.. a 3017 oßberzogliche Bürgermeisterei Oppershofen.(noch ner) ist billig zu verkaufen. Zu erfragen bei der aach eirca 50 Malter, ist zu haben bei 2 5 Großherzogliche Schmidt. Erped. b. Ang 9 8 3. Okarben. Vorläufige Anzeige. 2036 In den nächsten Tagen wird das Mechanische Theater von II. Pottharst. welches zur Zeit in Frankfurt mit vielem Beifall aufgenommen wurde, auf kurze Zeit hier ein⸗ treffen. Schauplatz auf der Freiheit in der großen mit Gas erleuchteten Bude. Täglich große Vorstellungen. 22 1 Dieses Theater, welches zur Zeit das schönste in Deutschland, repräsentirt die schönsten malerischen Ansichteu der Welt, belebt durch mehrere Tauseud mechanischer Figuren in natur⸗ gemäßer Darstellung.(Nicht durch Gläser zu sehen.) Aus dem reichhaltigen Programm: Große romantische Reise von Konstantinopel nach Alexandria, den Pyramiden, Cairo, durch die Thebanische Wüste bis nach Suez am rothen Meere; dann Seesturm und Reise in die noͤrd⸗ lichen Eismeerregionen; das Leben der Lappländer; Eisbärenjagd; schwimmende Eisberge; Polar⸗ lichter und Nebensonnen; Oesterreichisch-Ungarische Polar⸗Expedition von 1872— 74; Schlachten und Bombardements des russisch-türkischen Krieges; die Seilschwenker-Automaten; Optische Darstellungen: Diophramen, komisch-belustigende Scenen und Rosettenspiele. Täglich Vorstellungen, deren Anfang um 8 Uhr Abends. Sonntag 3 Vorstellungen, Anfang A, 6 und 8 Uhr. ee Eintrittspreise: Erster Platz 75 Pf., zweiter Platz 50 Pf., Galerie 30 Pf. Kinder zahlen auf dem ersten und zweiten Platz die Hälfte. Die Vorstellungen werden von einer guten Musik⸗Kapelle begleitet. Um zahlreichen Besuch bittet H. Pottharst. Großherzogliche Realschule Friedberg. Donuerstag den 16. September, Vormittags 8 Uhr, findet die Prüfung, Freitag den 17. September, Vormittags 9½ Uhr, der deelamatorische Actus(im Realschul⸗ gebäude), Nachmittags 2½ Uhr der mufikalische Acetus(im Saale des Windecker'schen Felsenkellers) statt, wozu wir hiermit geziemend einladen. Großherzogliche Direction der Realschule. Dr. Möller. Meghenschirme, von den billigsten bis zu den feinsten Sorten, in Seide, Zanella und Alpaka, in großer Auswahl zu reellen Preisen bei 2 PTT! K. Ertiedrich. Mobiliar. Billigstes Ausstattungsgeschäft. Frankfurt a. M., Stiftstraße 13. 2871 2184.) J. W. Obleuschlager. Möbelhalle. (Straßburger Submissions⸗ Anzeiger.) Submissions-Anzeiger. Süd- und west- Deuts chland. Central-Organ für öffentliche Arbeiten. Erscheint jeden Sonntag und Donnerstag. Exypeditions⸗ Bureau: Finkmattstaden 2. Abonnements-Preis Insertions⸗Preis pro Quartal 8 Mark. 30 Pfennig die viergespaltene Petitzeile. Der„Submissions-Anzeiger für Süd- und West-Deutschland“ erscheint in Straßburg wöchentlich zweimal, ist das amtliche Publikations-Organ für alle in Süd⸗ und West⸗Deutschland vorkommenden öffent⸗ lichen Arbeiten und enthält alle Ausschreibungen über Submisstonen, Lieferungen und Verkäufe der Eisen⸗ bahn⸗, Post⸗, Telegraphen⸗, Ban⸗, Forst⸗ und Militär⸗ Verwaltungen c. Derselbe ist überhaupt das einzige von den titl. Behoͤrden empfohlene Organ, welches in zuverlässiger Weise über alle Ausschreibungen genau und prompt berichtet; enthält Originalberichte über öffentliche Bauten und Arbeiten, Mittheilungen auf dem Gebiete der Judustrie, des Verkehrswesens und der Statistik und veröffentlicht alle Submissions⸗ Ergebnisse, welche für den Leserkreis Interesse bieten. Die größeren Versteigerungen von Walderzeugnissen in Süddeutschland, speziell aber Alle die in Glsaß Lothringen und im Großherzogthum Baden, in Hessen, Württemberg und der Rheinpfalz, ebenso diejenigen in den Rheinlanden stattfindenden Holz⸗ und Lohrinden ⸗Versteigerungen sind im„Submisstons⸗ Anzeiger“ enthalten. Man abonnirt bel der nächsten Postanstalt oder bei der Expedition in Straßburg, Finkmattstaden Nr. 2. Prima blauer Vitriol Einmachglaͤser, Gelöéeglaͤser 2969 billgst bei Gtorg Groß. in allen Größen bei 3 ee dach ene. Uküe holl. Vollhäringe Feines Maschinenol, 3054 N 5 Ph. 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P., zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sage ich hier⸗ mit meinen innigsten Dank. Nieder⸗Eschbach den 10. September 1880. Die trauernde Wittwe: Louise Walter, geb. Morell. —— Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. voll