8 . 2. — S — — 2 bei Herrn Ph. r Vorstand. ora, ** iin. tößten Schlangen⸗ en wurden, zeigt die amerikanlsche urch Deusschlaud er Hof. duc hf Preisen bei 1 e U 1 Otoßherzoglichen 1878 in Nr. 127 fend: Das Aus⸗ ch welchem solches fanden bezeichnet als von dem ge⸗ dozu bu hege nstand sewe sowie auch Otes⸗ Friedberg au uar d. J., b, sel Fritz zu Dan m lecht 1880. Dienstag den 3. Januar. A 6. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 ein Beleg k 0 b 0 f t 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden 8 Post ace Amtlicher Theil. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht wird biermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Dezember 1879 sich solgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 15.—, Heu M. 6.—, Stroh M. 6.—. Friedberg am 10. Januar 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Btreffend: Die Mathildenstiftung für Oberhessen. In dem Voranschlag der Mathilde nstistung für Oberhessen sind für das Jahr 1879 700 M. vorgesehen, welche zu wohlthätigen Zwecken verwendet und womit in ersier Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen, insbesondere die darin thätigen Lehrerinnen bedacht werden sollen. 1 Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention beansprucht wird, aufgefordert, ihre Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürsnisse der betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 1. Februar d. J. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. Gießen den 31. Dezember 1879. Namens des Vorstandes der Mathildenstiftung für Oberhessen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung, a betreffend die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1880. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im nächsten Frühjahr stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier⸗ durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. Februar 1880 bei der unterzeichneten Prüsungs Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. nicht 2) Die Zulassung zur Prüfung 17. Lebensjahr erfolgen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briespapier) zu verwen- den. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Abresse ange— geben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeug⸗ niß; b. Einwilligungsattest des Vaters oder Vormundes mit der Erklär ung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. einen selbstgeschriebenen Lebens⸗ kann vor vollendetem lauf. Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungsattest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unter⸗ halten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. 5) In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei frem⸗ den Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6) Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung einge reicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenheits- zeugniß e hut Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfen den gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Ersatzord- nung— J. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. September 1875— Reglerungsblatt Nr 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs- termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eine spezielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt den 22. Dezember 1879. Großherzogliche Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsttzende. Spamer. Deutsches Neich. den. Im Ganzen sind 6,000,000 M. erforderlich, Berichterstattung zu überweisen. Es folgt sodann Darmstadt. Der Oberförster Amendt wurde deren Bewilligung jetzt beantragt wird. 1½ Mill. die Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die von Lengfeld in die Oberförsterei Treis a. L. auf zur Nachsuchen zurückversetzt; ferner wurden die Kreis ⸗ perdus gefordert. wundärzte Dr. Schmidt zu Gießen und Dr. Ihring Darlehen für Viehfutter und Aussaat den Kreis- gliedern verwiesen. Es ist eingehend erwogen, des Staatshaushalts Etats wird bei dem Etat zu Lich zu Kreisassistenzärzten für den Kreis Gießen, ausschüssen überwiesen. der Kreiswundarzt Dr. Stammler zu Alsfeld zum ob und wieweit dauernde Abhülfe gewährt wer⸗ des Finanzministeriums fortgesetzt. Ernährung der Hülfs bedürfligen werden 2 fonds Besteuerung der Wanderlager. Der Entwurf wird Eine fernere Summe wird zu an eine besondere Commission von vierzehn Mit⸗ — 10. Jan. Die Berathung Der Etat Kreisassistenzarzt für den Kreis Alsfeld, der prakt. den kann, vor Allem soll der Eisenbahnbau er- wird nach den Anträgen der Budget⸗Commission Arzt Dr. Brettel zu Gedern zum Kreisassistenzarzt weitert werden, für den Kreis Schotten ernannt. und zwar sind folgende Linien in genehmigt. Aussicht genommen: Kreutzburg-Lublinitz.Tarnowitz, steriums. Es folgt der Etat des Justizmini⸗ In der Debatte hierüber bringen Berlin, 9. Januar. Abgeordnetenhaus. von Gleiwitz nach Rybnik, und von Oppeln nach Reichensperger und Windthorst verschiedene Miß⸗ Finanzminister Bitter legt den treffend die Bewilligung von Beseitigung des Nothstandes in Oberschlesten, a zu dessen Erklärung er sich im Allgemeinen auf eilen, das bei Beantwortung der bezügli pellation Gesagte bezieben könne. Zeitpunkte hätten die Verhältnisse zum Schlimmeren gewendet.. die betheiligten Minister unter Zuziehung der Provinzialbeamten die Sachlage an Ort und Stelle untersucht. Die Zahl der Hülfs bedürftigen betrage 105,000 bis 106,000. Mit Ende dieses Monats ist weitere Staatshülfe unabweisbar; bis dahin ist gesorgt. Auf vier Monate sind 1,500,000 M. erforderlich. Im Weiteren muß vor, 12¼ Mill. kosten. sich leider noch werden. stücken, für Aussaat und andere Hülfsmittel gesorgt wer- chen Inter- Auch die Bodentultur- uzwischen hätten Weitere Schwierigkeiten f e der erforderlichen Welenmep von Grund- die Reichsregierung eventuell der Aufgabe nicht ohne welche das Drainagesystem nicht entziehen, eine durchführbar ist. Die Creditverhältnisse 5 g sehr bedauerlich. Die arme Bevölkerung ist von Herabsetzung des Gebührengesetzes gerne zustim⸗ einem scheinbar undurchreißbaren Netz von Wucher men. umgeben, welches durchbrochen werden muß; welcher Weise, muß sich zeigen. die Vorlage der Budget- Commission zu schleunigster bald nach dem Inslebentreten der neuen Gesetzentwurf, be⸗ Neisse mit zweit Zweigbahnen, zusammen eine Aus- stände zur Sprache, welche in der Justizverwaltung Staatsmitteln zur dehnung von 223 Kilometern; der Die Regierung wird sich be- ergeben hätten. 1 Vorlagen nach dieser Richtung zu machen. dem gegenüber speciell die Höhe der Gebührensätze. Verhältnisse sollen durch Seitens der Gerichte Seit diesem Drainageanlagen in großem Maßstabe verbessert Gebührensätze nicht zugegangen. Dies erheischt aber große Vorarbeiten. Prozeß eine Bau würde seit der Einführung der neuen Organisation sich Der Justizminister rechtfertigt seien ihm Klagen über die Wenn indeß der Zeitlang in Uebung gewesen wäre ergeben sich aber aus und hinreichende Erfahrung vorliege, werde sich Novelle zur Reichs Gebühren- sind ferner ordnung vorzulegen. Der Reichstag werde der Was die Behandlung des Unterpersonals, in namentlich der nicht mehr verwendeten Unter⸗ Ich schlage vor, beamten betreffe, so babe das Justizministerium Organi⸗ sation an sämmtliche Departementschefs anderer Ressorts die Bitte gerichtet, daß bei der Wieder- besetzung vacant werdender Stellen vorzugsweise auf die brodlos gewordenen Justizbeamten Rück⸗ sicht genommen werde und sei Dem mit großer Bereitwilligkeit entsprochen worden. —„Daily Telegraph“ veröffentlicht einen aus Königsberg vom 31. Dezember datirten Bericht über die massenhaften, vielfach abgeleugneten russi⸗ schen Truppenansammsungen an der Westgrenze. Zusammen sollen 339 Bataillone Infantetie, 176 Schwadronen Kavallerie, 534 Feldgeschütze auf- gestellt sein. Außerdem werden Eisenbahnbauten westwärts und Ausrüstung und Verproviantirung der Grenzfestungen unermüdlich thätig betrieben. Aehnliche Nachrichten meldet dem„Standard“ ein aus Russisch-Polen eben heimgekehrter Corre⸗ spondent. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. In dem Aus sschusse für äußere Angelegenheiten der ungari⸗ schen Delegation interpellirten Szilagyi und Karman den Minister des Aeußeren über die Verhandlungen mit Serbien in Betreff des Handelsvertrags und der Eisenbahn⸗Anschlüsse. Der gemeinsame Minister des Aeußeren, Baron Haymerle, constatirte vorerst, daß bezüglich dieser Verhandlungen zwischen den beiderseitigen Kandesregierungen und der gemein samen Regierung vollkommnes Einverständniß be stehe. Er gibt sodann eine geschichtliche Dar⸗ stellung der Orientbahnfrage bie zum Abschlusse der österreichisch- serbischen Eisenbahn Convention vom 8. Juli 1878. Graf Andrassy und Ristic gelangten bald zu der Ueberzeugung, daß eine erfolgreiche Lösung vor vollkommener Ordnung der neuen Verhältnisse auf der Balkanhalbinsel unmöglich sei. Baron Haymerle bespricht weiter hin die Verhandlungen mit Alimpic, deren Resultat in einem umsassenden Elaborat niedergelegt ist. Eine Note von Ristic Anfangs October 1879 trachtetie den Werth dieser Vereinbarung thunlichst zu entkräften und derselben nur den Character von vorläufigen Besprechungen beizumessen, in dem betont wurde, daß zu den Verhandlungen zwischen Oesterreich Ungarn und Serbien auch die Pforte und Bulgarien beigezogen werden müßten. Die österreichisch ungarische Regierung widerlegte diese Anschauung entschieden mit einer Note vom 29. October an ihren Vertreter in Belgrad, Her- bert, und betonte, daß Oesterreich Ungarn und Serbien vor Allem mit einander in's Reine kommen müßten. Ristic antwortete mit allgemeinen Ver⸗ sicherungen. Baron Haymerle sandte am 15. No- vember abermals eine urgirende Note, welche Ristiec in verhältnißmäßig nachgiebiger Weise erwiederte. Er gab zu, daß bei Jabetrachtnabme des Ber— liner Vertrags und der Juli- Convention die Be— rechtigung der österreichisch ungarischen Auffassung thalsächlich nicht zu läugnen sei. Baron Haymerle wies darauf Herbert an, sich sofort nach Nisch zu begeben und sich nicht von dort zu entfernen, bis die Fragen gelöst seien, denn die gegenwärtige Lage sei eine solche, daß Oesterreich- Ungarn ohne eine fühlbare Schädigung seiner Interessen ste nicht länger dulden könne, sondern entschlossen sein müsse, seine vertragsmäßigen Rechte im ganzen Umfange zur Geltung zu bringen. Zugleich wurde Herbert angewiesen, Ristic zu ersuchen, sofort nach Neujahr einen Bevollmächtigten na Wien zu entsenden, welcher berechtigt wäre, die Frage definitiv zu ordnen. Der Minister theilte ver traulich eine Reihe seither eingelangter Telegramme mit, wonach ein serbischer Bevollmächtigter behufs Einleitung der Verhandlungen schon nächstens nach Wien kommt. Frankreich. Paris, 9. Jan. Grevy empfing beute Freyeinet, welcher ihm anzeigte, St. Vallier werde den Berliner Botschafterposten Es werden darnach General Blot zum Stabs- chef des Kriegsministers, General Thibaudin zum Direktor der Infanterie, General Sempe zum Direktor der Artillerie, General Villenoisß zum Genie-Direktor an Stelle der Generale Davoust, Thoumini, Schneegans und Riviere ernannt werden. General Renaudin, Direktor des Zablungswesens, wird durch Panasieu ersetzt. Zwei Direktoren im Kriegsministerium, der eine für den Verwaltungs- dienst und der andere für das Pulverwesen, sind allein beibehalten. Großbritannien. London, 8. Jan. Meldung aus Kapstadt: Die Regierung erließ einen Haftbefehl gegen den Präsidenten des Boers⸗ Comites Paul Krueger. Spanien. Madrid, 10. Januar. In heutiger Sitzung der Cortes forderte der Minister- präsident in einer über den Königsmord gehaltenen Rede alle rechtschaffenen Leute auf, sich gegen Be. strebungen zu vereinigen, welche Angriffe auf das Autoritätsprincip und die Monarchie erkennen lassen und Attentate gegen die Souveräne in sich bergen. Türkei. Constantinopel, 9. Jan. Wie aus Philippopel gemeldet wird, hat eine Abtbeilung Milizen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die griechische Patriarchatskirche mit Gewalt be- setzt und die Schlüssel der Kirche Aleko Pascha übergeben. Einer griechischen Deputation, welche sich dieserhalb zum General Gouverneur begab, versprach derselbe, den Vorfall untersuchen zu lassen. — 10. Jan. Sawas Pascha zeigte dem Bolschafter Layard in einer Note an, daß der Sultan, von dem Wunsche beseelt, die freund ⸗ schastlichen Beziehungen zu England zu wahren, Achmed Tewfik begnadigt habe. Layard erwiederte, Tewfik bedürfe keiner Begnadigung und forderte, daß das Urtheil der religibsen Behörden als den Gesetzen zuwiderlaufend für nichtig erklärt werde. Der Ministerrath ist mit Berathung der An- gelegenheit beschäftigt. Serbien. Belgrad. Ein Petersburger Brief der„National- Zeitung“ erklärt Angesichts der österreichisch serbischen Differenzen: Die serbische Regierung weiß sich im Besitz der Zusage Rußlands, jeder dritten Macht, welche den In: teressen oder der Unabhängigkeit Serbiens Gewalt anzuthun sich anschickt, mit denselben Mitteln ent- gegenzutreten, welche jene in Anwendung bringt. Maoontenegro Cettinje, 9. Jan. Der gestrige Kampf im Limthale endete mit der voll- ständigen Flucht der Albanesen. das montenegrinische Gebiet in zwei Abtheilungen an, doch scheint ihre Stärke mit 12,000 Mann weit übertrieben beziffert zu sein. — 10 Jan. Die„W. Presse“ veröffentlicht eine montenegrinische Cireularnote und ein Me— morandum vom 26. December. Letzteres erhebt gegen die Pforte den Vorwurf systematischer Ver- schleppung und der planmäßigen Aufwiegelung der Albanesen, sowie der Zweideutigkeit bei den Uater- handlungen, und schiebt ihr die Schuld zu für vie jetzige akute Form des Streitfalles, welcher Montenegro durch die Nöthigung, eine das Fürsten⸗ thum erdrückende Truppenmacht unter den Waffen zu halten, materiell zu ruiniren drohe. Montenegro beansprucht hierfür, dem Memorandum zufolge, 2 Mill. Fecs. Entschädigung, verspricht vorläufig das vertragswidrige Verhalten der Pforte und den Friedensbruch Seitens ihrer Unterthanen nicht als Kriegsfall oder Anlaß eines Bruches anzu- sehen, verlangt aber von den Vertragsmächten energische Abhülfe. Griechenland. Athen, 9. Jan. Ver- schiedene Banden, welche sich in Thessalien ge- bildet hatten, um Ruhestörungen hervorzurufen, sind durch Truppen zersireut worden. Rußland. Petersburg. Der„Russische provisorisch weiterführen, vielleicht ganz auf dem- Invalide“ meldet aus Samarkand vom 4. Dec.: selben verbleiben.— General Farre wechselte bei[ Die in Samarkand wohnhaften Vettern Abderrha— Uebernahme des Kriegsministeriums sämmtliche man, Selver Khan und Isak Khan flüchteten Generaldirektoren desselben. Die Journale heben über die Grenze unter Zurücklassung ihrer Familien hervor, diese Maßregel sei eine wesentlich politische in Samarkand. und habe nichts Verletzendes für die Persönlich⸗ Moskau. Der„Moskauer Ztg.“ zufolge Letztere griffen rungen gewachsen zu zeigen. 5 Kriegsjahren. keit der bisherigen Generaldirektoren, deren mili- entdeckte die Polizei hiet am 6. Jan. ein Lager verschärften Verordnung in — fremder Sprache, sowie galvanische Batterien; dabei sei ein Individuum verhaftet worden, wel⸗ ches, in zerrissenem Arbeiterhemd gekleidet, 12,000 Rubel bei sich trug. Amerika. New Jork, 9. Jau. General Chamberlain erließ eine Bekanntmachung, daß er den Befehl über die Staatsmiliz von Maine über⸗ nebme, um das Staatseigenthum und die In- stitutionen zu schützen, bis der Gouverneur legal gewählt und bestätigt sei. Chamberlain über- nimmt zeitweilig das Gouverneur Amt. Aus Stadt und Land. Heppenheim. Aus den Tagen der Wasssrsnoth und des Eisstoßes bringt das„M. T.“ folgende Schilderung; „Am Samstag Morgen gelangte die Schreckenskunde hier⸗ her, daß bei Biblis und Groß⸗Rohtheim die Dämme ge⸗ brochen seien und die Wasserfluihen und Eisschollen ihren wilden Lauf nach diesen Ocien genommen und dieselben in kurzer Zeit mannshoch unter Wasser gesetzt bätten. Die Katastrophe erfolgte am Morgen zwischen fünf und jechs Uhr und schon nach einer halben Stunde wateten die unglücklichen Bewohner mit ihren Hausthieren, die sie nach den höher gelegenen Feldern gegen den Jägersburger Wald hintrieben, bis unter die Arme im Wasset. 60 Stück Vieh sind ertrunken, das Jammergeschrei der Bewohner wurde bis Kiein⸗Rohrheim eine halbe Stunde weit gehört. Von Klein ⸗Robcheim dis zum Jägersburger Walde glich alles Feid einem großen See und beute noch liegen bis Jägersburg hin gewallige Eisschollen über das Feld zerstreut. Die Chaussee ist theilweise weggerissen. Zum Glück kam Geinsheim mii einer Anzahl Nachen schnell zu Hilfe. Rohrheim ist heute wieder wasserfrei und die Flüchtigen keyren zurück. Menschenleben sollen Goitlob nicht zu de⸗ klagen sein. Hoff niich werden sich sür die dortigen Armen, die theilweise alle Lebensmittel, alles Vieh und ihre Häus⸗ chen verloren haben, mildtyätige Heizen und pände öffnen.“ Allerlei. Kassel, 7. Jan. Ein Raubmord, der gestern in Kassel verübt worden ist, erfüllt die Stadt mit Enisetzen. Der Bäckergeselle Nelle aus Giebenstein überfiel den Bäckerge⸗ sellen Brosimeier aus Guxhagen in der Wohnung des Meisters des Letzteren, während Brostmeiet mu zwei Lehr⸗ lingen in einem Zimmer schlief, flahl ihm ein Poriemonnaie mit 33 M. aus einem verschlossenen Koffer und versetzte dann dem Schlafenden mit einer Axt einen so heftigen Schlag auf den Kopf, daß die Kinnlade total zerschmettert wurde und an dem Aufkommen Brostmeiets gezweifelt werden muß. Nille wurde alsbald durch einen Polizei⸗ beamien verhaftet und hat ein umfassendes Geständniß abgelegt. Düren. Der hiesige Bürgermeister hat für den Umfang der Siadigemeinde folgende zeiigemäße Nachahmung verdienende Verordnung erlassen: 1) Allen Personen, die das 16. Lebensjabr noch nicht vollendet haben, ist es verboten, auf öffentlichen Straßen und Pätz en, sowie an sonstigen öffentlichen Orten, namentlich auch in öffentlichen Restaurationen und Vergnügungs⸗Locnlen resp. ⸗Gärten Tabak zu rauchen. 2) Zuwiderhandelnde werden mit 1 bis 9 Mark Geldbuße, für den Fall des Unvermözens mit Gesängniß besttaft. Sl. Ingbert. Das Eisenwerk Neunkirchen hat seine Hochösen alle angeblasen, und böten wir, daß auch hier wieder einer in Ging gesetzt werden soll. Es ist dies jedenfalls ein gutes Zeichen im Geschäfte der Eisenindufttie. Lemberg, 9. Jan. Auf der Strecke Lemberg ⸗Przemysl der Karl-Ludwigebahn sind Schneeverwehungen eingeltelenz der Nachleilzug blieb stecken; die Beseingung des Schnees vofft man bis beute Nacht zu Stande zu bringen. Dundee, 7. Jan. Gestern wurden weitete vier Leichen aus der Tay gesticht und recognoscirt. Im Ganzen sind jetz 5 Leichen gesunden. Die Leichen der Opfer dee traurigen Eisendahnungläcks scheinen im Sande ganz in der Nähe der zerftörten Brücke zu stecken und man hofft die Meyr⸗ zal derselben zu bergen. Die mit der Uniersuchung der Kalaflropbe beschäftigte handelsamiliche Commston ver⸗ bölle gestern die Taucher, welche das Wrack des Zuges unter dem Wasser erforscht haben, und verlagte sich so⸗ dann auf unbestimmte Zeit. Einiges über Schulfieber. Prof. Dr. Karl Hennig, einer der bedeutendsten Docenten der Leipziger meditinischen Faculität, hielt vor einigen Monaten in einer Versammlung der Gesellschaft für Heilkunde in Berlin einen sehr interessanten Vortrag, namentlich für Eltern und Jugenderzieher. Er lautet nach der„Deutschen Medicinischen Wochenschrift“ im Wesentlichen:„Ich wollte einige Worte verlieren über das Schulfieber, d. h. über Erregungszustände, welche den Schülern zugefügt werden durch Angst vor Strafe oder auch wohl durch Ehrgeiz in dem Streben, sich in der Schule und namentlich bei Prüfungen den Anforde- Es haben sich die Beobachtungen über die nachtheiligen Folgen der verschärften Schulpraxis mehr gehäuft seit den letzten Es hängt dies zusammen mit der Bezug auf den Unter- tärische Verdienste General Farre anerkannt habe. revolutionärer Proclamationen in russischer und rich, und zwar nicht blos der Kinder, sondern auch 10 hergburger 90 Stüc 71 5 t gehött. Bund glich 0 Been dis eld zermhtul. Glück kun zu Hilje. Flüchligen ich zu be⸗ en Armen, hte Häus⸗ ot öffnen.“ —— in l Kassel ehen. Der en Vidkerge⸗ ohnung des zwei deht⸗ orlemonnae nd versetze so hefligen erschmelterl ge welfelt en Polizei Geständniß den Umfang hayhmung n Pitsonen, ien, ist es n, sowie an n öffentlichen p.„Gucken erben mil 1 nögeng mit n hat feine b auch bier Es ist dies senindufttie, g Prgempel eingelrelen; des Schnets ngen. 1 Leichen Ganzen fn des krautigen in ber Nähe —— — —— 2— — * „ der auf Gymnasien und Universitäten. Es ist in kein Platz mehr, keine Kraft mehr, der ermüdete Frankreich mehrfach bemerkt worden, daß die dortige Geist ist nicht mehr fähig, sie aufzunehmen.“ Generation deranwächst mit sehr wenig Elementar- Redner führt nun die in den letzten Jahren epidemisch Unterricht und mit sehr wenig und mangelhafter gewordenen Hirnhautentzündungen bei Kindern auf Schul Bildung bis hinauf sogar zu einer ge. Ueberbürdung derselben mit Schularbeiten zurück wissen Rangordnung, die eigentlich etwas wissen und erzählt aus seiner Praxis folgende Fälle: sollte. Man hat mehrfach bemerkt, daß z. B. die„Ein Kind erkrankte sofort an Hirnhautentzündung, Officiere der französischen Armee viel schlechter nachdem es vor der Prüfung intensiv gearbeitet über ihr Land anterrichtet waren als wir, die hatte, und zwar war dies ein begabtes Kind; das Eindringlinge. Es ist daraus gefolgert worden, ist gestorben. Ein zweites Kind ist an demfelben daß ein Theil unserer Waffenerfolge sowohl auf Leiden erkrankt, nachdem es nach glücklich über⸗ besserer Kenntniß nicht blos der Geographie, als standener Prüfung eine Belobung erhielt, aber auch überhaupt zu dem Fortkommen im Lande ge. nach den Aussagen der Mutter darauf hin so ge— hörender Wissenschaften und Fertigkeiten beruhe. Es arbeitet hatte, daß es zusammenbrach, und dicht ist seit dieser Zeit eine vermehrte Stundenzahl in darauf kam die Erkrankung.“ Ich habe selbst fast allen Unterichts Anstalten eingeführt worden; Kinder, fährt Hennig fort, welche nach dem Utr— es haben sich aber auch seit jener Zeit, namentlich theile Anderer— ich bin ja Partei als Vater in den letzten Jahren die Beobachtungen nicht blos— nicht unbegabt waren, als sie die Schule be— meinerseits, sondern auch von Seiten anderer suchten, und ich habe jede Woche 1, 2 Tage Aerzte und Menschenfreunde gehäuft, wo Kinder Weinscenen durchgemacht, obgleich ich den Kindern per Stück 8—10 Pf. Zwiebeln per Pfund 12—14 Pf. Hahnen per Stück M. 1.50—2., Hähnchen das Stück 80 bis 100 Pf., Hühner das Stück 80—100 Pf, Enten das Stück M. 1.40— 1.70 Hasen per Stück M. 3.504, Rothe Rüben 3—5 Stück 10 Pf., Kohl 3—4 Stück 10 Pf. Literarisches. Die Nr. 14 des„Daheim“, mit der das neue Quartal beginnt, is wieder üdetraus interessant. Während die Bei— lage uns in einem prächtigen Bilde die Neujahrsauf⸗ fahrt vor dem Palais des Kaisers vorsührt, bringt das Hauptblait einen ungemein mannigfaltigen Inhalt. Da ist außer den beiden Romanen:„Hans Waldmann. Eine Zürcher Stadtgeschichie“ und„Im Banne der Vergangenheit. Von Th. H. Pan⸗ tenius“ vor allem der Arlikel:„Die Kaiserreisen im Jahre 1879“ zu nennen. Wir erhalien nämlich eine Karte der Reisen welche der Kaiser im abgelaufenen Jihre gemacht bat und ersehen aus ihr und dem be— gleitenden Tex! mit Staunen, daß der greise Fürst nicht weniger als 8630 Kilometer- 1163 deuischen Meilen, also etwas meor als ein Fünftel des Erdumfanges zurück⸗ gelegt hat. Freilich reist der Kaiser nicht unbequem, wie man das aus der Abbildung des kaiserlichen Salonwagens, durch den Schulunterricht acut oder chronisch krank geworden sind. Es wird z. B. in Leipzig von den Besuchern der Bürgerschulen und der Real- schulen so viel verlangt, daß die betreffenden Kinder nicht durchkommen können und ihre Arbeit Abends nach eingenommerer Mahlzeit 3 bis 4 Stunden sorisetzen in die Nacht hinein. Ich habe mehr- fach in den Familien darauf aufmerksam gemacht, daß das nicht so fortgehen könne, daß die Eltern selbst sich darüber beklagen müßten und ich habe es auch bei einigen Eltern durchgesetzt, da der Ausfall einiger Stunden von dem Director nicht gestattet wurde, daß die betreffenden Kinder ein Halb⸗ jahr oder länger aus der Schule genommen wurden. Ich habe Zustände erlebt, welche nahe an Melan— cholie oder Paroximus gränzten, so daß Kinder wochenlang ihren Schlaf, ihren Appetit verloren, half, weil die Anforderungen viel zu hoch ge— schraubt, nur auf die befähigtsten eingerichtet waren und man nicht individualisirte. Ich gebe zu be⸗ denken, daß einer ungeheuren Zahl von Kinderr in der Schule der Geist ermüdet und ihnen den Lebensmuth oft auf lange Zeit genommen wird, bisweilen sogar unwiederbringlich!“ Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Jan. Wochenmarkt. Butter kosteie per Pfund M. 80— 90 Pf., Eier per Stück 7—8 Pf. Gleßen, 10. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 0.75— 0.90, Eier per Stück 7—8 Pf. Käse, per Stück 5—12 Pf., Tauben das Paar 90 Pf., Hühner per Stück M. 1.40 0.00, Hahnen per Stück M. 1.50 0.00 Enten per Stück M. 1.85—0.00, Kartoffeln per 100 Kilo M. 7.50, Zwiebeln per Centner M. 1011, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 48—56 Pf., Kalbfleisch 40-50 Pf., Hammelfleisch 50 60, Schweinefleisch 60 Pf. von Nichts träumten als von den Anforderungen Frankfurt, 10 Jan. Heu- und Strohmarkt. Heu der Unterrichtsanstalten; sie sind massenweise bann de je nach Qualtität 2.50— 4., Stroh M. 2.— 3., süchtig geworden, sie haben von einem Aufblähen, Butter 1. Qual. im Großen 80 Pf, 2. Qual. 75 Pf, die das„Daheim“ ebenfalls gibt, ersehen kann.— Sehr unterrichtend ist ferner der Aussatz üder das Reichs⸗ [patentamt und das kaiserliche Patentgesetz. Derselbe leitet gleichsim eine neue Rubrik ein:„Haus⸗ wirthschaftliche Forischritte“, d. h. eine illustrirte Anzeige deutscher E fludungen aus dem Gebiete der Haus⸗ wirihschaft und Kinderpflege. Diese neue Rubrik wird künfug neben Rechts und Gesundheitsrath hergeben und gewiß ebenso viel Anklang finden, wie diese.— Auf das schöͤne Bild:„Holländische Schlittenfahrt? und die interessante Erinnerung aus dem Soldatenleben: „Mein Einjähriger“, von Hermann Ferschke, sei hier nur bingewiesen. Die Nummer ist eben ganz auf der Höhe des Blattes. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 10. Januar 1880. wie es ihnen vor der Pubertät zukommt, nichts mehr zu bemerken gegeben, sie haben, statt einer Körperfülle theilhaftig zu werden, wie sie zu der Zeit kommen soll, sich nur als magere Ausschöß linge gerirt.“ Nachdem Redner sich nun über die Erfolglosigkeit seines Einspruchs bei Behörden und Lehranstalten gegen dieses übermäßige Verlangen von Leistungen beklagt hat, streift er an die Univer⸗ sitäts verhältnisse, namentlich der meticinischen Facul⸗ tät und sagt dann:„Die jungen Medieiner haben in Folge der Ueberbürdung mit den gang und gäbe gewordenen Studien Themen nicht mehr die Zeit und nicht mehr die Kraft dazu, sich den einzelnen Zweigen ihrer Wissenschaft genügend zu widmen. Das ist begreiflich bei den auf's höchste geschraubten Anforderungen, die man an den mensch— lichen Lernkörper stellt. Der Verstandskasten wird jetzt überladen und für viel zweckmäßigere, wich- tigere, für's Leben brauchbarere Gegenstände bleibt im Detail 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1 Eier 100 Stück M. 6.50—8.50, Kartoffeln 100 Kilo M. 6.50 bis M 8. Weißkraut das Stück 10— 20 Pf. Rotbkraut 15—25 Pf. Kohlkraut 8—10 Pf., Blumenkohl 40 60 Pf., Blaukraut das Gemüse 30 Pf., Gelbrüben der Bündel 6—8 Pf., Weißrüben das Kochend 20—30 Pf. Ochsen⸗ fleisch das Pfund 65—70 Pf., Kuh-, Rind⸗ und Farren⸗ fleisch 45—60 Pf., Hammelfleisch 40 65, Kalbfleisch 44 bis 55 Pf., Schweinefleisch 65-70 Pf. Hahn M. 1.20 bis 50 1 Huhn M. 130-80, Ente M. 2.50, Poularden M. 3—4. Tauben 50—60 Pf. Mainz, 9. Jan. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 7.—8., Weißkraut 5—6 Pf., Rothkraut 20- 25 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebeln 1 Pfd. 14— 16 Pf, Meer⸗ retiig 12— 15 Pf., Heu 50 Kilo M. 2.90 3.10, Stroh 50 Kilo M 2.— 2.20 Butter 1 Pfd. 80—90 Pf., Butter in Partien 1 Pfund 65—70 Pf. Eier ½ Hundert M. 150 bis 1.80, Hanckäse 1 Stück 5—8 Pf., 1 Gans M. 5—8., 1 Ente M. 2.50—2 70, 1 Hahn M. 1.60— 1.80, 1 Huhn M. 1.50— 1.70, 1 Hase M. 3 50.— Fruchtpreise. Weizen per 100 Kilo M. 23.90. Korn M. 19.25. Gerste M. 18.65. Hafer M. 15.20. Marburg, 10. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 80—100 Pf., Eier per Stück 7—8 Pf., Käse 20 Frankenstücke M. 16 13½½ b. P. do. in ½„ 16 12½ b. P. Englische Sovereign„ 20 25-30 Russische Imperi ales„ 16 66—70 Dueate nn Ars Dollars in Gllad”””d‚ũu 1% 8 Briefkasten. M. S. Heldenbergen. Schon sehr oft haben wir darauf hingewiesen, daß den Bitten um Auskunst über eine Annonce der Frankaturbetrag für die Answort angeschlossen sein muß, sonst wandere der Brief einfach in den Papierkorb. Man kann uns nicht zumuthen unter Umstanden M. 1 bis 2.— Porto zu vetaus gaben, um alle die Anfragen bezüglich einer Annonce zu beantworten, deren Insertions⸗ gebühr vielleicht nur 5060 Pf. beträgt. Die Red. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, 1* Dutzend 77 0 8 50, „ Dutzend 4675 Die Expedition des Anzeigers. Oeffentliche Aufforderung. 155 Forderungen aller Art an den zu 58 Mark 90 Pf. tagirten Nachlaß des Martin Heinrich Schmidt dahier find binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Amtsgerichte anzumelden, widrigen— falls dieselben bei Regulirung des Nachlasses keine Be⸗ rücksichtigung finden werden. Butzbach den 2. Januar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Butzbach. Weyer. 8 ü f Versteigerung. 171 Freitag den 16. Januar 1880, Vormittags 9 Uhr und Nachmittags 1 Uhr anfangend, werden in unmittelbarer Nähe des Stationsgebäudes der Main⸗ Weser⸗Bahn zu Groß⸗Karben: 1 vierräderiger Wagen, 1 Hofhund, 1 Hundehütte, 1 Schmierbock, circa 90 Centner Sackkalk, eirca 100 Stück Tuffsteinrohre ferner eine Reihe neuer Eisenwaaren, insbesondere: 13 Oefen verschiedener Größe u. Construktion, 4 Regulir⸗Füllöfen, 16 Dach⸗ fenster⸗Rahmen, gußeiserne Töpfe, Kohlenkroppen, Schippen, Hacken, Rechen, Sensen, Ketten, Kar⸗ tätschen, Striegel, Riegel, Nägel, Hämmer ze. ꝛc. gegen Baarzahlung versteigert. Vilbel am 7. Januar 1880. Esselborn, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. 169 Die im Oberhessischen Anzeiger Nr. 150 vom 20. Dezember 1879 im Inserat 4191 unter pos. 9 be⸗ schriebenen zufälligen Arbeiten für 1880 konnten wegen irriger Auffassang von Seiten verschiedener Submittenten nicht genehmigt werden und sollen deßhalb auf dem Sub⸗ missionswege nochmals vergeben werden. Die Accordsbedingungen und die betreffenden Kosten⸗ überschläge resp. Tarife über Steinhauer-, Maurer-, Zimmer, Dachdecker-, Schlosser-, Schreiner-, Spengler⸗-, Glaser- und Weißbinder-Arbeiten, für solche kleinere Betrag von 10—20 Mark nicht übersteigen, liegen deßhalb vom 13. bis 16. Januar l. J. auf dem hiesigen Rath⸗ hause zu Jedermanns Einsicht offen. Lusttragende Uebernehmer haben ihre Submisstons⸗ gebote in Prozenten ausgedrückt schriftlich und verstegelt mit betr. Aufschrift längstens bis zum 17. Januar l. J., Vormittags 10 Uhr, einzureichen. Friedberg den 10. Januar 1880. . Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seri 131 Ein Mädchen aus anständiger israelitischer Familie Buffetdame zu engagiren gesucht. Eintritt sofort. Café Goldschmidt, Frankfurt a. M. (68/I.) Reparaturen, welche im Allgemeinen im Einzelfalle den 916 Holzversteigerung. 168 Montag den 19. Januar d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in den nachgenannten Gräflich Leiningen-Wester⸗ burgischen Walddistrieten versteigert werden: IJ. Im District„Eicherock“. 4 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 40 5 Eichen⸗— 4 5 Kirschen⸗Knüppel, 5 f Eichen⸗„ 220 Wellen Buchen Reisholz, 100%„ ichen: ö 4 Eichenstämme von 5—7 Meter Länge und 29 bis 34 Centimeter Durchmesser. II. Im Distriet„Propststümpfe“. 2300 Weichholz Wellen. Anfang im Dtstriet Eicherock an der Altenstädter Straße. Friedberg den 8. Januar 1880. Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentkammer. ern 158 Ein zur Zucht tauglicher Eber, englische Race, 4 Jahre alt, steht zu verkaufen auf der Junkermühle bei Münzenberg. Gestrickte Kinderkleider, dur aue und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. Verfügung. 72 In dem Concours über das Vermögen der Heinrich 0 Wittwe, Katharina, geb. Geck von Ober⸗ Mörlen, wird die Anmeldungsfrist bis zum 20. Januar 1880, Morgens 10 Uhr, verlängert und der Prüfungs- termin auf Samstag den 31. Januar 1880, Morgens 9 Uhr, bestimmt. Bad⸗Nauheim am 29. Dezember 1879. ä Amtsgericht Bad⸗Nauheim. All wohn, Ober⸗Amtsrichter. Bekanntmachung. 75 166 Heinrich Rönckendorff betreibt seit dem 1. Juli 1879 die Fabrikation von kohlensauerer Magnesta unter der Firma Heinrich Rönckendorff, Chemische Fabrik zu Bad- Nauheim. Bad⸗Nauheim am 24. Dezember 1879. . Amtsgericht Bad⸗Nauheim. Allwohn, Ober⸗ Amtsrichter. Holz⸗Versteigerung. 174 Donnerslag den 15. Januar d. J., Vormittags um 10 Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in den Disirikten Ketzerborn und Alterschlag, folgende Holz— sortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 8 Raummeter Buchen-Scheitholz, 19„ Eichen⸗„ 179— Navel⸗ 48 5 Buchen⸗ genüppelholz, 15 5 Eichen⸗ 5 60 5 Nadel⸗ 16 7 Buchen⸗ Stockholz, 15 N Eichen⸗ 5 141 Nadel⸗ 5 1810 Stück Buchen⸗Wellen, 1220„ Eichen⸗„ 4550„ Nadel⸗ * 45 Eichenstämme von 5— 9 Meter Länge und bis 18 Kubikmeter Inhalt, 32 Nadelstämme von 5—9 Meter Länge und bis 18 Kubikmeter Inhalt, 47 Derbstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn oberhalb der Köpperner Chaussee. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs- frist bis 1. September d. J. gestattet. Rodheim v. d. H. den 10. Januar 1880. Großherzogliche 5 Rodheim v. d. H. J V. Wehrh heim,. Bekanntmachung. 175 Im Concurse der Friedrich Wilhelm Weitz Ehe— leute zu Bönstadt ist Postagent Adam Hofmann von da definitiv zum Coneursverwalter ernannt worden. Altenstadt den 8. Januar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. May, Ober Amtsrichter. Orth, Gerichtsschreiber. Versteigerung. 178 Freitag den 16. Jannar d. J., Vormittags halb 10 Uhr anfangend, läßt K. A. Hinkel dahier wegen Aufgabe seiner Oceonomie folgende Gegenstände öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern: 2 Pferde, 1 frischmilchende Kuh mit Kalb, 1 trächtige Kuh, 2 Rinder, 2 Oeconomiewagen, 1 kleiner Wagen, 1 Chaise 2 P erdegeschirre, 1 Paar Hauleitern, 1 Paar Heuseile, 1 Beetpflug, 1 Schaufelpflug mit Vorderpflug, 1 Kartoffelhäckler, 1 Egge, 1 Fruchtfegemühle, 1 Faßwinde, verschiedene Ketten, 3 Träber⸗Bülten, 1 Pfuhlfaß, 1 Egge mit Schlitten und sonstige verschsedene Haus— und landwirthschaftliche Geräthschaften. Vilbel den 6. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Vilbel. Hinkel. Unverlöschliche Tinte zum Zeichnen der Leinwand, Seidenstoffe oder Baum wollenstoffe zu haben bei Car Bindernagel. Strümpfe und Socken Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. 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