Donnerstag den 12. August. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Areisblatt für den Kreis Friedberg. g die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. kfurt am Main. N Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. . Sh 7090 I 1 „Schinken 9 f 8 Amtlicher Theil. 88 Das Reichsgesetzblatt Nr. 19 enthält: Gesetz, betreffend die Schiffsmeldungen bei den Consulaten. Verordnung, betreffend die Schiffsmeldungen bei den Consulaten. 5 4 i 72 betreffend: Ungehorsam des Karl Langsdorf von Rockenberg. Friedberg am 8. August 1880. 0 1 Das Groß herzogliche Kreisamt Friedberg 1 65 M.% an die Großh. Bürgermeistereien, das Großh. Poltzei-Commissariat Wickstadt und die Großh. Gendarmerie des Kreises 5 1 1 ö 900 1 fund bedeutend bill irrstroß 0 n in der Großerzogll echend, habe Suff ge dieselben in ar, ö. Freund merbacher Tun, slläche, Taschentücher, rage 10 Mroßherzoglichen Amtsgerichte Butzbach vorzuführen. Dr. Letreffend: Rubrikat hat als Feldstrafschuldner eine 2tägige Haftstrafe zu verbüßen, ist zu diesem Zwecke im Betretungsfalle zu verhaften und dem Braden. Bekanntmachung. betreffend: Die mit Ausschreiben vom 20. und 25. Mai dieses Jahres für die Gemarkungen Bauernheim, Beyenheim, Dorheim, Dorn-Assenheim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Nieder- und Ober⸗Florstadt, Ober- Wöllstadt, Ossenheim, Reichelsheim, Schwalheim, Stammheim und Weckesheim ngeordnete Hundesperre wird mit Wirkung vom 20. August dieses Jahres aufgehoben. Die mit den gedachten Ausschreiben beziehungsweise erjenigen vom 29. und 31. Mai dieses Jahres für die Gemarkungen, Assenheim, Bruchenbrücken, Bönstadt, Burg-Gräfenrode, Ilbenstadt, aichen, Nieder-Wöllstadt, Groß- und Klein-Karben, Okarben, Wickstadt, Büdesheim, Dortelweil und Rendel verfügte Sperre bleibt bis auf Geiteres bestehen. Die Mitnahme von Jagdhunden bei der Jagd wird auch, in den letztgenannten Gemarkungen unter der Bedingung gestattet, daß die— Tollwuth der Hunde. elben außer der Zeit des Gebrauchs und außerhalb, des Jagdreviers festgelegt werden. Friedberg, am 10. August, 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Roof 1111 Bekanntmachung. Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. hrigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten 3 ftücher, Tullkroust eu, Federn, Murk e Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, lu⸗Schürzen, Coist. „Wötecfäname e endenden, Strum“ tenhemden, Hern wie Fächer und dä K. Frith — — 1 kuufe auf ud! herten Spic⸗ ul 1 0 1 bes 1 1 9 Mafsabed gen 1 ken, 1 . 9 9 1 1 . . 1 1 . . . ö 1 6 1 N ö or vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar 0. Lebensjahr vollendet. Diejenigen jungen Leute, welchz auf Grund ihrer Schulzeugnisse] während eiuer ein iß, welches für Zöglinge * 7 ernennen 5 1 18 hülen, yuvmnastien und Verden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anhringung der Gesuche zu f von höherer le 8 Pro; beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehraustalt, für alle siernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden.[übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission[Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird zur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthume] noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat.[die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen J. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ ordnung(J. Theil der Wehrorduung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. 874 Sehlem(Guymgston Schulen(Gymnaf U i es Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das Der Nachweis der Berechtigung zum ein— ährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April esselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein blat f 55 1 ud ist hierzu ein Bogen in Aetenformat(nicht Briefpapier) zu ver Im Ueb auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 98 penden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adr und 94 der ar Ersatzordnung verw gugegeben wird. e f* i g„Darmstadt im December 1 i 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen. 2. Großherzogliche Prüfungs Commissio für einjährig Freiwillige. geugniß; b ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vo Der Vorsitzende: der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den S pame 135 Deutsches Reich. strauß. Das Kurhaus und viele Privathäuser einer Aunexnote, welche de deutsche olsch ter, 1. 1 en Doeegnvirt n früh empfing de 1 0 Graf at 1 es diplomatischen Darmstadt, 10. Aug. Der Herzog und e e 2957 5 1 e 2 5 f a0 f Prinzessin Christian von Schleswig ⸗He 3 eee eee ee ee ee, a heffen morgen zum Besuche des Großherzo 8 5 5 8.. e 5 Hofes hier ein und reisen übermorgen wieder ab. dun fenen un. JJV kel Berlin, 9. Aug. Der Kaiser hene ee. e* 5 15 jon Gastein abgereist. Der Kuxort war festlich 1 05 ö* 5 8 5 b 72. 5 leschmückt und beflaggt. Die Ein a. d e e 5 8 E n 0 ürgäste brachten reiche Blumenspenden und do ichste Weltt f l e lerzlichste Abschiedsgrüße dar.— 10. Au 5 11 1*. i f 1 Nane asser Wilhelm ist gestern Abend unter stre* 5 en e b 5 Faule das em Regen in Aussee eingetroffen und würde 8 n 8 Rauhe iin Bahnhofe von der Fürstin Hehenlohe, den gegens war bier f 1 Grafen Elz und der Baronin Andrian, welche faremest Der deutsch 5 en prachtvolles Bouquet von Alpenblumen über⸗ 95 b 8. 165 leichte, empfangen. Bei der am Markte aer n Pri zen Reuß be Uchteten Ehrenpforte, wo die Gemeinde trefiß e 5 in z n Y frage der Kammerdirec⸗ leberreichung der von 1 7 auch Fürst schlechten Wet reußische Nationalhymne. Der Kaiser nahm Si bd dtags vokirten Hu ierauf die Ansprache des Bürgermeisters ent⸗; 0 .— des Wittelsbach iu ilaums Der„Nordd. Allg. es Wittelsbachjubiläums, tegen. Die Seminarien überreichten einen Alpen— AK Äů(——B— —— 8 — hat der König den Ministerpräsidenten v. Lutz ermächtigt, die Huldigungsadressen der beiden Kammern in seinem Namen in Empfang zu nehmen.— Die Staatsregierung hat bezüglich des dem Bundes rathe vorliegenden Antrags auf Beschränkung der Wechselfähigkeit, die Handels⸗ kammer des Landgerichts München I. zu einem Gutachten aufgefordert. Dieselbe sprach sich ein⸗ stimmig gegen jede Beschräukung der Wechsel— fähigkeit aus. 5 Straßburg. Die„Kreuzztg.“ erfährt aus sicherer Quelle, daß das Gerücht, der Gouverneur von Straßburg, Generallieutenant v. Schkopp, habe seinen Abschied erbeten oder wolle ihn nach— suchen, vollständig unbegründet ist. Ausland. Frankreich. Paris. Nach den jetzt voll⸗ ständig vorliegenden Resultaten der Stichwahl en für die Generalraͤthe sind unter den Gewählten 96 Republikaner und 38 Conservative. Die Republikaner gewannen 55 Sitze ihren Gegnern ab, die Conservativen desgleichen 8.. — 9. Aug. Die französischen Panzerschiffe „Jeanne d'Arc“ und„Provence“ sind heute von Athen nach Tunis abgegangen. Cherbourg, 9. Aug. Der Präsident der Republik wurde bei seiner heutigen Ankunft von dem Municipalrath, den Senatoren und Depu⸗ tirten, dem Stabe der Garnison und Marine empfangen. Hierauf fand in der Seepräfectur eine Vorstellung der Mitglieder sämmtlicher Ver⸗— waltungen statt. Der Präsident der Republik wurde auf der Herreise in Lizon, Caen und Bayeux von den Bürgermeistern begrüßt. In Bayeux sagte der Bischof, der Clerus setze trotz seiner Befürchtungen und Beunruhigungen Ver⸗ trauen in den Präsidenten und halte sich fern von der Politik. Der Präsident erwiederte dar— auf, der Clerus habe keinen Grund, sich zu be— unruhigen, da weder die Religion noch die Kirche bedroht seien. — 9. Aug. Die englische Pacht„Enchan⸗ treß“ ist gestern Abend hier eingelaufen, an deren Bord sich der erste Lord der Admiralität, Northbrook, und der Commandant von Ports— mouth, Admiral Riders, befinden, welche den Präsidenten der Republik im Namen der Königin Victoria begrüßen sollen.— Heute Vormittag wohnten die Präsidenten Grevy, Say und Gambetta dem Stapellaufe der Panzerfregatte „Magon“ bei und besuchten sodann die Rhede und die Flotte. Großbritannien. London, 10. August. Oberhaus. Minister Granville erklart auf Be— fragen Stanley's: Wenn der Türkei gestattet werde, zu bleiben, wie sie ist, wenn in Konstanti— nopel nicht einmal Leben und Eigenthum ge— sichert sei, dann würde man bei dem sehr nahen Ende der bestehenden Zustände in der Türkei angelangt sein. Der Zweck der vereinbarten europäͤischen türkenfreundlichen Aktion sei die Verhinderung einer Catastrophe, welche nicht nur für die Türkei, sondern auch für Europa sehr gefährlich sei. Die türkische Antwort auf die Collectivnote über die griechische Frage sei keine Weigerung, trage aber einen dilatorischen Charakter. Goͤschen sei von der Haltung und Sprache der übrigen Botschafter sehr befriedigt. Der Vertreter Englands bei der internationalen Commission, Fitzmaurice, berichte von der herz⸗ lichen Einhelligkeit sämmtlicher Delegirten. Unter— haus. Staats⸗Seeretär Hartington theilt mit, die Regierung habe die zweifellose Absicht, un— geachtet der Niederlage bei Kandahar, sämmtliche Truppen sofort aus Kabul zurückzuziehen. Die Absicht habe läugst bestanden. Die jüngste Nie— derlage sei kein Grund zur Modifikation. General Steward habe sich mit diesem Eutschlusse ein⸗ verstanden erklart. Türkei. Constantinopel. Die Pforte soll eut⸗ schlossen sein, den Wunschen der Machte nach Ab⸗ tretung Duleigno's an Montenegro zu entsprechen. — Der Sultan befahl dem Kriegsminister am 11. August sich mit 2000 Mann nach Dul⸗ cigno zu begeben; der Minister soll die Garantie übernehmen, daß der Distriet Duleigno in der stipulirten Zeit übergeben werde. Der Sultan befahl ferner, eine genaue Grenzlinie gegen Griechenland anszuarbeiten, welche den Machten unterbreitet werden soll. Rumänien. Bukarest, 9. Aug. Fürst Karl reist morgen nach Wien ab, wo er sich einen Tag aufhalten wird, von da nach Ischl zum Besuche des Kaisers von Oesterreich und von Ischl direct nach Sigmaringen zu seinem Vater. Bulgarien. Sofia. Das diesjährige Aus⸗ gabenbudget ist auf 27,306,267 Fres. veranschlagt, wovon auf das Kriegsbudget 11,250,000 Fres. kommen; der Mehrbedarf von 4 Millionen im Vergleich zum Vorjahre wird durch Erhöhung der Zölle, der Salz- und der Tabaksabgabe, sowie Neueinführung von Zöllen gegen Rumelien und Macedonien gedeckt. — Der Fürst verweigerte die Sanction des von der gesetzgebenden Versammlung votirten Gesetzes über die bulgarische National-Armee, weil dasselbe festsetzt, daß der Armee⸗Comman⸗ dant wählbar sei. Griechenland. Athen. Die vor mehreren Monaten beurlaubten Kriegsmarine-Matrosen sind einberufen worden. Rußland. Petersburg. An der unter dem Vorsitze des Wirklichen Geheimrath Walujew zusammentretenden Commission zur Revision des Preßgesetzes nehmen Theil: Loris-Melikow, Ma⸗ kow, Laburow, Abaza und andere höhere Beamte. Die Nachricht, daß die Presse durch Mitglieder derselben innerhalb der Commisston selbst ver⸗ treten sein würde, bestätigt sich nicht; doch dürfte die Commission sich mit solchen behufs Vernehm⸗ ung derselben in Verbindung setzen. — In letzter Zeit wurde die Controle der in russischen Häfen, speziell Reval und Kronstadt, einlaufenden fremden Schiffe ungemein verschärft. Wie verlautet, handelt es sich dabei um Ver⸗ hütung der Einführung bedeutender unter ge— heimnißvollen Umständen signalisirter Posten von Dynamit, von denen ein Theil auch wirklich mit Beschlag belegt worden sein soll. Die Ankü.⸗ digung weiterer Sendungen auf demselben Wege fiel der Regierung in die Hände.. Aegypten. Kairo. Durch Decret des Khedive ist Frederick Goldsmid zum Controleur der Daira Sanieh ernannt. Aus Stadt und Land. L. Friedberg. Die Gesammtsterblichkeit im Kreise Friedberg betrug: im Monat Mai 112, darunter 16 Kinder im 1. Lebensjahre; 26 Todesfälle sind erfolgt in Folge von Lungenschwindsucht, 1 von Diphtheritis, 1 von Unterleibstyphus; von diesen Todesfällen entfallen auf die Städte Friedberg 10(2 Ortsfremde im Hospital), Bad Nauheim 6, Butzbach 3, Vilbel 4; im Monat Juni 106, darunter 22 Kinder im 1. Lebensjahre; 12 Todesfälle sind erfolgt in Folge von Lungenschwindsucht, Avon Diphtheritis, 5 von Diarrhöe(Kinder unter 1 Jahr). Von diesen Todesfällen entfallen auf die einzelnen Städte: Friedberg 1105 Ortsfremde im Hospital), Bad⸗Nauheim 6, Butzbach 5, Vilbel 10. S. Friedberg, 10. Aug. In der gestern stattge⸗ habten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde in einer Unterstützungswohnsitz- Angelegenheit ein kleiner Posten auf die Stadtkasse übernommen, sodann wurden mehrere Gesuche um Befristung und Nachlaß von Schul⸗ geldern erledigt. Der Stadtbaumeister legte die Wirth⸗ schaftsrechnung über die Neupflästerung der Bahnhof⸗ (Haagk-Istraße vor. Für diese Pflasterung waren M. 30,000. vorgesehen, der Voranschlag bezifferte sich auf M. 29,000., die wirklichen Kosten belaufen sich auf M. 20,471. 77 Pf., so daß also M. 9528. 23 Pf. weniger als vorgesehen, verausgabt wurden. Die Rechnung wurde nach voraus⸗ gegangener Prüfung genehmigt. Die Arbeiten zur Ein⸗ friedigung des Sprungplatzes wurden an die Wenigst⸗ Fordernden vergeben. Die Lieferung einer Anzahl guß⸗ eiserner Muscheln für die städtischen Brunnen erhielt auf Grund der Accordsbedingungen Max Henckel, als der am wenigsten Fordernde. Ueber die Anlage einer neuen Straße nächst dem Bahnhofe erstattete die Baueommission wieder⸗ holten Bericht und wurde nach einer lebhaften Debatte, in welcher ein Theil der Mitglieder die Ansicht vertrat, das Projekt ganz fallen zu lassen, ein anderer dagegen für die demnächstige Ausführung sich aussprach, beschlossen den Stadtbaumeister zu beauftragen, weitere Verhand⸗ lungen mit den betheiligten Grundbesitzern zu führen und auf Grund der neuerdings gestellten billigeren Offerten eine nochmalige möglichst genaue Kostenberechnung aufzu⸗ stellen. Wegen des dermalen auf dem hiesigen Friedhofe geübten Modus der Beerdigung war seitens des Kreis⸗ gesundheitsamtes eine Beanstandung erfolgt, die durch eine zwischen letzterer Behörde und der Friedhofscommifston stattgehabte Verständigung als erledigt erklärt wurde. R. N id da, 9. Aug. Forstwart Debus von Glas⸗ hütten ist heute Nachmittag mit seinem Hühnerhund vom Blitz erschlagen worden. Er war im Begriffe nach dem Walddistriet Scheidwald zu gehen, als ihn das Gewitter noch im Ort überraschte und er vor demselben Schutz unter der Linde vor dem Ort suchte, wo er und sein Hund von dem Blitzstrahl getroffen und augenblicklich getödtet wurden. Allerlei. Langenschwalbach. Vor einigen Tagen wurde hier ein polnischer Schnorrer wegen 8 Derselbe trug eine werthvolle goldene Uhr nebst goldener Kette, mehrere goldene Ringe und, außer einer bedeutenden Summe in baarem Gelde, Werthpapiere im Betrage von 10,000 Mark bei sich. Fulda, 5. Aug. Eine grausige That wurde heute auf dem Felde bei Morschen begangen. Dort gerieth ein mit Roggenschneiden beschäftigkes, noch junges Ehe⸗ paar in Streit, in Folge dessen der zornige Mann seiner Frau den Kopf mit der Sense abhieb. Nach vollbrachtem Gattenmord ergriff der Missethäter die Flucht. uld a. Wie im ganzen Regierungsbezirke wurden auch hier Ermittlungen angestellt über den Verlust an Obstbäumen durch den strengen und anhaltenden Frost des vorigen Winters. Es zeigte sich, daß im ganzen Kreise Fulda 55,212 Obstbäume erfroren sind und zwar 12,848 Aepfelbäume, 3568 Birnbäume, 2570 Kirschen⸗ bäume, 36,111 Zwetschenbäume und 115 Wallnußbäume, Bei einem Gesammtbestand von 219,926 Stück ergibt dies einen Procentsatz von 25,11 pCt. oder rund den vierten Theil. Saarbrücken, 8. Aug. Heute hat die feierliche Uebergabe des neuen Rathhaussaales mit den von dem Kaiser gestifteten historischen Gemälden durch den Ober⸗ präsidenten der Rheinprovinz an die Stadt stattgefunden. Berlin, 9. Aug. Das Festmahl zu Ehren Nor⸗ denskjöld's und Schliemann's fand heute im festlich dees⸗ rirten Saale des„Kaiserhofes“ statt. Unter der Tisch⸗ gesellschaft, die etwa 350 Personen zählte, befanden sich außer den Theilnehmern an der Festlichkeit im Rathhause auch die Minister Lucius, Falk u. A. Nordenskjöld und Schliemann saßen zwischen Virchow und Nachtigal. Genossenschaft zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege. Die vorletzte Nummer des„Oberh. Anz.“ brachte eine Mittheilung, wonach die Stadt⸗ verordneten von Essen beschlossen haben, eine Bade⸗Anstalt zu errichten und für diesen Zweck in dem diesjährigen Voranschlag 100,000 M. auszuwerfen. Andere Gemeinden, die nur einiger⸗ maßen in der Lage sind, es zu thun, mogen dem Beispiele Essens folgen; die öffentliche Ge— sundheitspflege verlangt heute nicht nur von größeren Gemeinden gut eingerichtete Kranken⸗ häuser, sie verlangt auch mit gleichem— wenn nicht größerem— Rechte die Anlage von Turn⸗ plätzen, von Bade⸗Anstalten u. dgl.— Alles was dazu dient, den Menschen zu kräftigen, ihn gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machen, hat neben Erreichung dieser Zwecke die Aufgabe, vorzubeugen, zu verhüten, daß er von manchen Krankheiten getroffen wird, die, wenn einmal zum Ausbruch gelangt, oft zu ihrer Hebung viel Pflege, Aufwand von Geld und Zeit— Beides kostbare Dinge— im günstigsten Falle erfordern. Es ist wohl im Allgemeinen unbestritten, daß die ärztliche Wissenschaft in unseren Tagen größere Erfolge dadurch erzielt, daß es ihr gelingt, dem Ent stehen und der Ausbreitung von Krankheiten vorzubeugen, als daß sie ausgebrochene Krankheiten heilt. In der Hand der Menschen liegt es zunächst, die Winke und Empfehlungen für eine natur⸗ und vernunftgemäße Lebens weise, die die Wissenschaft ertheilt, ernst lich zu beherzigen. Der öffentlichen Gesundheits⸗ pflege in Friedberg dient das seit vorigem Jahre bestehende Volksbad. Es in eine städtische Anstalt zu verwandeln, wäre wohl auch füt uns das Richtige; zur Zeit ist jedoch nicht daran zu denken.(Es sei hier nebenbei nur an die Wasserversorgung der Stadt erinnert, eine ungleich wichtigere Frage, die schon seit Jahr⸗ zehnten einer befriedigenden Lösung harrt.) Soll es in höherem Maaße als bisher so eingerichtet und ausgestattet werden, daß es jedem Be⸗ dürfnisse entspricht(wozu in erster Linie dle Aus baggerung der beiden Bassins gehören würde), so bietet sich als nächstes Mittel, dies zu er⸗ langen, die Gründung einer Genossen: schaft. Der verehrte Volksmann Dr. Schulze ettelns verhaftet. Pestaltulg sebens be f falt, wie Tuler e deem zpecke in xt. durch eilrtten k. i Sicher Zubesserus In verliel sades. ingen, die 50 3 bumen, il Hatlichen Wonßläge dach auf tittwe dee Gen pelcher B ait dem hafter ey Hauptauff sorhank eseht. de Grün haft her schern, Ar unser dor derthe tellender creo Hahren welcher ae ienstas Tuch m roͤßten Mindestet f Mittel ul f Auwendu 1 Tier arialin faule 2 Ioͤrde ease nat mallic a dies e Ki Lehrun, 1— ucht. delitzsch, der Vater des deutschen Genossen— schaftswesens, sagt in einem seiner Werke: Nicht die wirthschaftlichen Interessen allein, ein, unsere gesammte nationale Entwickelung fordern dringend, daß das Volk mehr und ehr selbstthätig für Alles, was eine würdige Gestaltung des Privat- wie des öffentlichen Lebens betrifft, eintreten lerne.“ Einer An— stalt, wie unser Volksbad, welches zum Besten aller Gemeindeglieder dienen soll und nur zu diesem— und keinem anderen egoistischen— zwecke in's Leben gerufen worden ist, wird rungsbezirke wur iber den Verlust g d anhaltenden 1 ich, daß im ganz roren sind und zwa ume, 2570 Kirschn 1160 Wallnußbäun⸗ 19,925 Stütz erg Ct. oder rund I 14 ute hat die frierlhh 5 es mit den von d den durch den Ol Stadt stattgefund⸗ fahl zu Ehren N. N b besteht. Die nächsten Wochen werden hoffentlich heute im festlich dur tt. Unter der Tic zählte, befanden sc lichkeit im Ralhfas⸗ . Nordenskjöb ud ö und Nachtigll 9 der öffnen ge. „Oberh. Au“ nach die Stab ssen haben,(. un diesen Zul lag 100,000 den, die nur einigt zu thun, bg die öffentliche Oe, te nicht nur u chtete Kranke. i N leichem— ef 1 0 Tull 1 — 1 di5 Nachdem die Frist zur Anlage und Ie Abtritte und Dungstätten abgelaufe Al, d. Mts. beginnend die Revision der irgenommen und gegen erst durch eine Genossenschaft, welcher Jeder beitreten kann, der volksthümliche Charakter, die Sicherheit des Bestandes, die Gewähr für Berbesserungen und Vervollkommnungen mancher Art verliehen. Sind hinsichtlich des Volks— bades alle gerechten und vernünftigen Anforder— higen, die gestellt werden können, erfüllt, so st der Zeitpunkt für die Genossenschaft ge— mmen, ihre Thätigkeit behufs Förderung der fentlichen Gesundheitspflege zu erweitern. orschläge in dieser Richtung sind heute und och auf längere Zeit gegenstandslos; ein rittweises Vorgehen erscheint für die eue Genossenschaft der allein richtige Weg, helcher Bürgschaft dafür gibt, daß sie nicht git dem Gelde oder dem Kredit der Genossen— hafter experimentiren wird, sondern daß ihre Hauptaufgabe in der Pflege des Guten, das horhanden ist und in dessen Erweiterung de Gründung der in Rede stehenden Genossen— haft herbeiführen und damit ein Unternehmen chern, dessen Wirksamkeit nur als eine gute fir unsere Stadt gedacht werden kann. Carl Trapp. Was bringt der Bettel ein? Vor Kurzem wurde in Engelskirchen(am iederrhein) die obige Frage recht zufrieden— sellenderweise erledigt. Ein dortiges Blatt schreibt nämlich: Vielen wird wohl der seit langen gahren hier eintreffende Bettler bekannt sein, gelcher regelmäßig alle vierzehn Tage Dienstags W seine Zinsen einsammelt und daher der ienstagsmann genannt wurde. Ein wollenes duch um den Kopf, welches er auch bei der Kößten Hitze nicht ablegte, die Kappe darüber, gindestens vier zahlreich mit Löchern versehene 5 übereinander gezogen, wandert er mittelst uwendung von Stöcken von Haus zu Haus. dieser Dienstagsmann nun, aus dem Bezirke Narialinden und dort im Volksmunde auch der faule Bertus“ genannt, ist mit der Polizei— hörde in Conflict gerathen und mußte zwangs— zeise nach Köln behufs Verbüßung einer zwei⸗ gonatlichen Gefängnißstrafe abgeführt werden. Lei dieser schleunigen Abreise vergaß er nun gene Kiste abzuschließen. Dies gewahrte der Vohnungsgeber und um einer Verantwortung überhoben zu sein, machte er die Anzeige bei der Behörde, welche nun folgendes Inventarium aufstellte: Zunächst fand man einen Sack mit Geld und an sonstigen Gegenständen u. a.: 5 Tuchröcke, 5 Tuchjoppen, 5 blaue Kittel, 3 Westen, 7 Hosen, 7 Hemden, 2 Unterhosen, 12 paar Strümpfe, 1 paar Handschuhe, 1 Hut, 2 Kappen, 3 Tabaksbeutel ꝛc. ꝛc., und au Geld was folgt: 4 Stücke zu 20 M., 1 Stück zu 10 M., 1 St. zu 2 M., 14 St. zu 1 M., 29 St. zu 50 Pf., 103 St. zu 20 Pf., 1396 St. zu 10 Pf., 2558 St. zu 5 Pf., 9118 St. zu 2 Pf., 2180 St. zu 1 Pf., Summa 15404 St. = 612,76 M., welcher Betrag nach Abzug der Unkosten bei der Sparkasse in Marialinden rent— bar angelegt worden ist. Ferner haben sich in ver— schiedenen Behältern verpackt zusammen 23 Kilo 650 Gramm alte Kupfermünzen vorgefunden, sowie noch ein Schriftstuͤck, wonach M. von einem Auswärtigen 300 M. und die rückständigen Zinsen von 2½ Jahren zu fordern hat.(Und bei Alledem gibt es noch Leute, die es nicht übers Herz bringen, einem Bettler die Thüre zu weisen.) Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Aug. Fruchtbericht. Weizen M. 23.50, Korn M. 17., Gerste M. 17., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 11. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95 1.10, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Gießen, 10. August. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80—88 Pf., Eier 1 Stück 5—6 Pf., 2 St.— Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben das Paar 50— 70 Pf., Hühner per Stück M. 0.85— 1.20, Hahnen per Stück M. 0.50—0.90, Enten per St. M. 1.30—1.70, Ochsen⸗ fleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 50 bis 56 Pf., Kalbfleisch 40— 44 Pf., Hammelfleisch 65 bis 70 Pf., Schweinefleisch 64—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50—7., Zwiebeln per Ctr. M. 9— 10. Grünberg, 7. Aug. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 11.50, Korn M. 9.61, Gerste M. 8., Hafer M. 7.97, Samen M. 12.33. Frankfurt, 9. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 28.50— 29. do. 1.(Berl. Marke) M. 27.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 22.50, Waizen, effeetiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 23.75, ab unserer Umgegend M. 23.50— 23., do. fremder, je nach Qual. M. 22.50—24., Roggen je nach Qual. M. 19.25, Gerste M. 17.— 18., Hafer M 14.— 15.50, Kohlsamen M. 27.25, Erbsen M. 19.— 27., Wicken M. 16.— 18., Linsen M. 20.— 40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Frankfurt, 9. Aug. Viehmarkt. Angetrieben waren circa 400 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 68.—69., 2. Qual. M. 64.—66., Kühe 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 52.—54., 2. Qual. M. 40.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 40.—50., Schweine das Pfd. 66 Pf. D. Frankfurt a. M., 10. Aug. Nachdem im gestrigen Abendverkehr auf matteres Glasgow die Mittags insce— nirte steigende Bewegung zum Stillstand gekommen war und sogar eine Abschwächung der Course stattgefunden, eröffnete die heutige Börse wieder sehr fest und zu besseren Coursen. Dieselben vermochten sich aber unter der Ein— wirkung matterer Berliner Notirungen und besonders des Rückgangs der Montanpapiere nicht zu behaupten und es machte sich alsbald wieder eine Ermattung geltend. Die Contremine, die ihre Bestrebungen trotz des Wider⸗ standes der Haussespekulation nicht aufzugeben geneigt scheint, zeigte wieder eine ziemlich beachtenswerthe Thätig⸗ keit. Gegen Schluß zogen die Course der leitenden Werthe wieder etwas an, ohne daß durch diese Erholung die anfängliche Avance eingeholt werden konnte. Creditaetlen gestern Abend 2365/, bewegten sich zwischen 237 ö bis 235/ und 236¾. Staatsbahnaetien gestern Abend 2425/8, variirten aA 242½— 241 und 242. Lombarden geschäftslos. Oesterr. Bahnactien sind wenig verändert. Galizier waren gut gehalten. Deutsche Bahnen recht fest. Thüringer Rechte-Oderufer und Mecklenburger an⸗ ziehend. Oesterr. Prioritäten behauptet. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten etwas besser. Ungarische Rente beliebt und höher. Rnssen fest. Banken still. Meininger besser. Von Montanwerthen wurden Lothringer Eisen— werke lebhaft umgesetzt. Deutsche Fonds fest. Wechsel wenig verändert. Privatdiseonto 2½¼%. Bekanntmachung. Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellungs⸗ gängen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Post⸗ anstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Ein⸗ schreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen bestimmt sind und zur großeren Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Ein tragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger dem⸗ selben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegen— standes Seitens des Landbriefträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueber zeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung ge⸗ währt werden. Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicher— stellung nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht. Darmstadt den 31. Juli 1880. Der Kaiserliche komm. Ober-Postdireetor. Hagemann. Geld⸗Cours. Frankfurt am 10. August 1880. 20.-Frankenstücke 1 M. 16 20—24 do. in/„ 16 18—22 Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Ducaten. 3„ 9 53—58 al mareo.„ 9 58—63 Dollars in Golde. 2 ͤ ᷣͤ Für die Hagelbeschädigten in Hungen und Umgegend gingen weiter ein: Von Pfarrer Schrimpf in Vilbel 3 M., Domänenrath Stoltz 3 M., den Rentamtsgehülfen Ernstberger, Frank und Karpp M. 1.20, Rentamtsdiener Tönges 50 Pf., Berg⸗ inspektor Müller in Weckesheim 5 M. Von Ilbenstadt ging uns die Nachricht zu, daß von den dortigen Ein⸗ wohnern M. 74.20 gesammelt und nach Hungen abge— schickt worden sind. Um Denjenigen aber, welche noch einen kleinen Beitrag für die so hart Beschädigten geben wollen, Gelegenheit zu geben, hat man bei Gastwirth Grix in Ilbenstadt eine zweite Sammelliste aufgelegt und ist derselbe zur Annahme weiterer Beiträge und Ueber⸗ mittelung nach Hungen gerne bereit. Die Exped. d. Oberh. Anz. 2121 Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zu⸗ sammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der soeben ausgegebene Insertions Tarif(Original⸗Zeitungs⸗ preise) der ältesten und ersten Annoncen⸗Expeditlon von Haasenstein Vogler in Frankfurt a. M. Bekanntmachung. Einrichtung n ist, Abtrittsanlagen Diejenigen, welche dem Regle⸗ 9 2 Wag In sogleich ein nicht nachgekommen sind, wt vom 6. April d. J. den. Jolizei⸗Anzeige erhoben wer Der Stadtbaumeister wir ein ö ber die Nothwendigkeit oder Statthaftigkeit derartiger klagen den Betreffenden auf—. Auskunft ertheilen. dberg, 9. August 1880. i i . a erpoöbliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. In meine Buchhandlung suche ich einen Lehrling treten könnte. Carl Eindernagel- neue und gebrauchte(43/ III.) Breaks, bowie eine gebrauchte Kalesche sind billig zu verkaufen. enbauer D. Pauser, Offenbach a. M., Biebererstraße 17. Au 1 Mehrere 12⁵ Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, Neue Mainzerstraße Nr. 31 wird am d im Falle eines Zweifels befindet. Anerkannt gute Küche. Frankfurt a. M. am Eingange in die Gallusgasse: Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. H. J. Simon. 8 egenschirme, den billigsten bis zu den feinsten Sorten, Auswahl zu reellen Preisen bei K. Friedrich! von in Seide, Zanella und Alpaka, in großer 126 2 8 den billigsten Preisen Hosenträger* rent. zu sehr billigen Preisen bei Aug. Franck, Friedberg. 162 Stühle hotographisches Atelier Backofen Dad-AHauheim ist Samstag den 14. und Sonntag den 15. d. für Aufnahmen geöffnet Der Veteranen und Militär-Verein 3 u Friedberg feiert Sonntag den 15. August 1880 zur Erinnerung an die vor 10 Jahren geschlagene Schlacht bei Gravelotte sein Jahresfest in folgender Welse: Zug nach dem Friedhofe. 2662 Vormittags: 9½ Uhr: Versammlung im Vereins lokale. 321 2 5 9¼ꝓ„ Bekränzung des Denkmals verstorbener Krieger auf dem Friedhofe. Danach Bekränzung der Gedenktafel in der Stadtkirche. 5 10%„ Gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche. die Stadt am Mainzer Thor. Zug durch Ansprache, Aufstellung des Festzuges r. Zug Daselbst Concert, Nachmittags 2½„ nach dem Steinhäußer schen Biergarten. gesellige Unterhaltung, Abends Tanz 0 Der Vorstand bittet alle Einwohner unserer Vaterstadt durch Schmückung der Häuser, sowie durch zahlreiche Betheiligung zur Verherrlichung des Festes beitragen zu wollen. Die geehrten Herren Ehrenmitglieder erlauben wir uns gguz besonders einzuladen. Eintrittskarten zum Concert à 40 Pfeunig sind bei Herrn Georg Groß, sowie an Kasse zu haben. Der Vorstand des Veteranen- und Mußt. Vereins. Ossenheimer Wäldchen. Nächsten Sonntag den 15. August findet bei ETLarmmonie- und Tanzmusik das Erntefest statt, yz freun dlichst helge wird. 2666 der Lriedberger UMähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstre ie, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Naͤhmaschinen aller Systeme für Famil lien? Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht. Maschinen werden um- getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller n Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfa hrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 5551 * Heutigen habe ich hier ein Ellenwaaren⸗Geschäft errichtet und bitte verehrliche Publikum das meinem Maune seither geschenkte Vertrauen auch auf mich übertragen zu M. Netscher. „7 das das wollen. 2663 Das in Casssl erscheinende 2657 Hessische Tageblatt l Amtlichen Anzeit er 5 d außer der Provinz als wirksamstes Insertions— verbunden, eignet sich bei seiner großen Verbreitung in und 2 Organ. Es wird die Agespaltene Petitzeile mit 15 Pfennig berechnet und bei größeren Aufträgen höchst⸗ möglichster Raba tt gewährt Die Expedition. 55 5* p Wa- N eee eee Ee een Bee“ Conpee dn be ns an e(Il Gräfl. Stolb zergische Nentkammer zu u Ortenberg. I. 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August findet zur Exinnerung a Tanzmuf statt, wozu alle Frkunde und Genossen höflichst ein Darn geladen find. Der Vorstan d. 5 10 Schörnsteinklötze nach Borch in e mie un n boun go un ae Philippi æ Hottes. zu Homburg v. d. Höhe. Der Unterzeichnete hat seine Klinik nach Homburg d. Höhe verlegt. Sprechstunden von 9— 12 Uhr u 3— 4 Uhr, Louisenstraße Nr. 96. Für Arme fre ension täglich von 1 M. 50 Pf. bis 6 M. 2669 Ur. Elwenich. Stets das Neueste in Halsbinden, Shlips ünd Shawls für Herren und Damen, Foulards, sowie weiße und Mithei daß der Erwerbe Saat i Tue dqunter 152 K. Friedrich. 0 0 kannt 2410 Blendend weisse Wäsche ohne. 9425 ö ö lage Idi, he! 2 N* della Das beste u. hilligste 5 7 auf di Mittel z. Nischen griecht und schnellen, b mit d. Ieginigen al 54 ferenz Jeu.(egen A. S Haran— gaͤnzlit Stele e.* f a 87 t fret 4 St νν, e, non alien früh U Heibt: 8 7 Schtcdl lichen ein un . Suhstungen!— berg, ö — west S7 we TD S/ Unentbehrlich fend / in jedem Haushalte. empfat 3 Zu haben juallen Colonial- u. S Materiatwaaron-Handlungen. hat de mint Ueue hol. dalhnmg⸗ n Wilhelm Fertsch. 2456 bei Del obere Stock meiues Hauses 182 st rmtethen und sogleich zu bezlehen. un . A. Müller, 115 ö 2627 Bahnhofstraße 506.4 ubst Ein Logis 00 1 en hat Bittwe l 2 Lehrling itnissen zum alsbaldigen Eintrin 5 1 Einer n A. Buch in Hungen 9). v. Gimborn's Schreib⸗ und Copir⸗Tinten zeichnen sich durch lebhaft Lt Far Flüssigk nd schnell 75 enen aus und achter fern n ingere a scharfe, nie bleichende Copien- luuf ager in den diversen Sorten, sowie auch in rolhes Tinte, blauer Tinte, empelfarben, flüssigem Leim zt. 18,0 befinden sich b d bekannten Schreibmatertalse Da Ha 1806 1 90 —.— 6 1 5 5 ettsedern adi werden gereinigt bel A. Thuy in Vilbel. dali U Verantw. Red.: Carl Vindernagel. b 5⁰ S Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1