en. X. 1— ig Hiemmns. Lager 18. ut für bevorsehende hhaltigste neter Ona dat. Draltit zus nach Maaß werden 3 , arbeiter, es Uhren⸗ und Gold⸗ erung. ig reelle Bedienung, e en Preisen bei Aug. coberg. 5 162 Hinterhause an eine nilie zu vermiethen. Jos. Hofmann. Nähen gründlich er⸗ len, können bei mir inge ich mich im An⸗ dern in empfehlende Gräber, enkeller gegenüber l legung. vie auswärtigen e, daß ich mit geschft von der r. 7, vis-à- vis 118 duvze znzs 58 2 „ added Bestreden mer stets dur sprechende Waare ind sehe ich, ge⸗ v nd un m gba 0 wollen eines ge⸗ 78 gen. 7 7 voll 3 Kappenmacher. 2 — n Zimmern, ch bestens empfohlen. =- der Pot 1 Fafflklabiel ei der brei 3 zerkauf, zude und In⸗ it Gebäude un . 25 00, Mf. M. 20,000 — 2 * S2 2 2 2— — 8 8 8 —— 2 1 — * 1880. Dienstag den 11. Mai.* 56. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 4 — Amtlicher Theil. Bi an ch nn g Betreffend: Gesuch um die Ertheilung der Erlaubniß zur Vornahme genereller Vorarbeiten für eine Sekundärbahn von der Station„Mücke“ der Oberhessischen Eisenbahn über Laubach, Hungen und Echzell nach Friedberg. Großherzogliches Ministerium der Finanzen hat dem Comité zum Bau einer Sekundärbahn von Station Mucke über Laubach, Hungen und Echzell nach Friedberg die nachgesuchte Erlaubniß zur Vornahme genereller Vorarbeiten für dieses Bahnproject ertheilt. Friedberg, 7. Mai 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Gesuch um Ertheilung der Exlaubniß zur Vornahme genereller Vorarbeiten für eine Sekundärbahn von Station„Mücke“ der Oberhessischen Eisenbahn über Laubach, Hungen, Berstadt, Wölfersheim, Södel, Melbach und Dorheim nach Friedberg. Großherzogliches Ministerium der Finanzen hat die wegen Erbauung einer Sekundärbahn von Station Mücke der Oberhessischen Eisenbahn über Laubach, Hungen, Berstadt, Wölfersheim, Södel, Melbach und Dorheim nach Friedberg nachgesuchte Erlaubniß zur Vornahme genereller Vorarbeiten ertheilt. Friedberg, 7. Mai 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. legen. Ich habe hier ein Aktenstück in der Hand, wo der Herr Vorredner diese Auffassung eigenhändig bestätigt. Auch die Vertreter Hamburgs und Bremens im Bundes— und der Schweiz wegen weiterer provisorischer Regelung der Handelsbeziehungen zur Genehmigung. Die Ueber⸗ einkunft wird in erster und zweiter Lesung genehmigt. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 13, enthält: 4. Bekanntmachung, die Abänderung der Statuten der Bank für Süddeutschland betr. 11. Bekanntmachung über die Bestätigung von Stift— ungen und Vermächtnissen. 111. Bekanntmachung über die zur Ausfertigung und Erledigung von Uebergangsscheinen ermächtigten Stellen. 1. Uebersicht der im Jahre 1879 in den Irren⸗ anstalten des Großherzogthums verpflegten Kranken. Es wurden verpflegt: 4. Im Großh. Landeshospital: 436. Nach der Heimath gehören an: der Provinz Starkenburg 235, der Provinz Oberhessen 90, der Provinz Rhein⸗ hessen 108, dem Auslande 3. B. In der Großh. Landes— irrenanstalt: 511. Nach der Heimath gehören an: der Provinz Starkenburg 244, der Provinz Oberhessen 110, der Provinz Rheinhessen 138, dem Auslande 19. V. Bekanntmachung über die vom 1. Januar bis Ende März 1880 in der Stadt Mainz zu erhebenden Umlagen. Seibert VI. Bekanntmachung über den Steuerausschlag des Gehalts des Rabbinen zu Offenbach für 1880. «I. Ordensverleihungen. VI.. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. X. Charakterertheilungen. . Namensveränderungen. XI. Dienstentlassungen. in Schotten und Mainz wurden auf Nachsuchen entlassen. Ii. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die ev. Der Amtsgerichtsdiener Pfarrstelle zu Sandbach-Neustadt, zu welcher dem Fuͤrsten 0 0 von Löwenstein-Wertheim und dem Grafen zu Erbach⸗ Schönberg das Präsentationsrecht zusteht, Gehalt 3434 M. Die ev. Pfarrstelle zu Gimbsheim, Gehalt 3807 M. Eine Lehrerstelle zu Worms, Gehalt 1200 M. Eine Lehrerstelle zu Lang⸗Göns, Gehalt 1000 M. Die Lehrer— stelle zu Rudingshain, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Braunshard, Gehalt 900 M. Die ev. Pfarrstelle zu Ettingshausen, zu welcher dem Fürsten zu Solms⸗ Lich das Präsentationsrecht zusteht, Gehalt 1433 M. XIII. Sterbefälle. Gestorben sind: Der Hoftheater— diener Burkhard zu Darmstadt; der Brigadier Romig zu Osthofen; der Oberförster v. Schmalkalder zu Hom⸗ burg v. d. H.; der Oberfinanzrath Betz zu Mainz; der Hauptmann v. Muralt zu Worms; der kath. Pfarrer Hilgenreiner zu Dromersheim; der evang. Kirchenrath Müller zu Wallertheim; der kath. Lehrer Reif zu Seligen— stadt; der Distrietseinnehmer Klein zu Alzey; der Do⸗ mänenpfandmeister Seriba zu Heppenheim; der Schul⸗ lehrer Burk zu Lampertheim. — Das Regierungsblatt Nr. 13 enthält das Gesetz über die Disciplinarverhältnisse der nicht richterlichen Staatsbeamten. 125 — Der Gerichtsvollzieher Keil zu Friedberg wurde auf Nachsuchen seines Dienstes entlassen. Beeren,? Mai. entwurf, betreffend die Controle des etats und des Landeshaushaltsetats von für 187980 wird in erster und zweiter Debatte genehmigt. Ministeriald ireetor v. Horn empfiehlt die Uebereinkunft zwischen Reichstag. Der Gesetz⸗ Reich shaushalts⸗ Philipps⸗ Deutschland Antrage Bismarck entgegen. der Rabbine Dr. Cahn zu N n ch sich leicht Geld zu verschaffen wissen. Elsaß⸗Lothringen Lesung ohne Es folgt die dritte Berathung des Wucher-Gesetzes. Schulze⸗Delitzsch erklärt sich gegen die in dem Antrage des Grafen Bismarck beabsichtigte Beschränkung der Wechselfähigkeit. Die Einbringung derartiger Anträge mache seine Freunde mißtrauisch gegen das ganze Gesetz, dessen Tendenz sie im Uebrigen billigten. Margquardsen befürwortet die Beschlüsse zweiter Lesung und tritt dem Rickert äußert sich gegen den Gesetzentwurf. Richter erklärt, die Bedenken gegen das Gesetz seien bei ihm überwiegend. Dieser Antrag Bismarck beweise, daß die Bestrebungen nach Beschrän— kung auf dem wirthschaftlichen Gebiet noch nicht abge— schlossen seien. Marcard erklärt sich für Beschränkung der Wechselfähigkeit. Windthorst hält die Beschränkung der Wechselfähigkeit für unbedingtes Erforderniß, nament— lich betreffs der Offieiere, Studenten und Landbevölker— ung. Die Generaldiscussion wird geschlossen. In der Speeialdiscussion werden die Artikel 1 und 2 ohne 3 Weiteres genehmigt. Bei Artikel 3 begründet v. Kleist⸗ Retzow seinen Antrag, der hauptsächlich redactionelle Bedeutung hat. Artikel 3 und der Antrag Kleist-Retzow werden angenommen; ebenso mit bedeutender Majorität das ganze Gesetz; dagegen stimmen die Fortschrittspartei und einzelne Nationalliberale. Graf Bismarck begründet die von ihm beantragte Resolution auf Beschränkung der Wechselfähigkeit; der Wechsel sei von einem für die Geschäftswelt unentbehrlichen Verkehrsmittel zu einem Werkzeuge herabgesunken, wodurch leichtsinnige Menschen Von der Wechsel— fähigkeit müßten hauptsächlich Beamte, Militärs, Frauen und kleine Landwirthe ausgeschlossen werden. In nament— licher Abstimmung wird die Resolution mit 136 gegen 99 Stimmen angenommen. Das Viehseuchengesetz wird W in dritter Lesung durch unveränderte Annahme der Veschlüsse zweiter Lesung erledigt.— 8. Mai. Der Reichstag erledigte heute Wahlprüfungen. Es folgt die zweite Berathung der revidirten Elbschifffahrts-Akte. Berichterstatter Delbrück bezeichnet als Schwerpunkt der Sache die Zollgrenze auf der Elbe. Dieselbe liege gegenwärtig oberhalb Hamburgs. Art. 4 der Elbschiff⸗ fahrtsakte lasse aber eventuell die Verlegung der Zoll⸗ Grenze auf der Elbe noch unterhalb Hamburgs zu. Gegenwärtig beruhe die Freiheit von der Zolleontrole auf der Unterelbe auf Gesetz. Die Mehrheit der Commis— sion sei daher der Meinung gewesen, daß die zur Zeit auf der Elbe bestehende Zollgrenze nur durch ein Gesetz an eine unterhalb dieser Grenze gelegene Stelle verlegt werden könne und habe einen dahin gehenden Antrag angenommen. Fürst Bismarck: Ich gebe zunächst meinem Bedauern Ausdruck, daß ich aus Gesundheits— rücksichten nicht eher den Berathungen des Reichstags beiwohnen konnte. Ich habe heute von dieser Zurück⸗ haltung eine Ausnahme gemacht 5 nicht, weil die Vor⸗ lage sehr wichtig ist, denn wir kommen auch ohne Genehmigung des Vertrages aus, den ich später nur im Namen des Kaisers vertrete; solche Pression, wie sie der Commissionsbeschluß beabsichtigt, brauchen wir uns also nicht gefallen zu lassen. Die Reichsregierung wird sich ihr in keinem Falle fügen. Es handelt sich um das Verfassungsrecht, dessen Uebung bisher ohne allen Zweifel war. Der Herr Vorredner hat als Präsident des Reichs⸗ rathes anerkannt, die Zollgrenze auf der Elbe zu ver⸗ kanzleramts selbst das unzweifelhafte Recht des Bundes⸗ rath haben das anerkannt. Der Kaiser kann das Ver⸗ fassungsrecht des Bundesrathes nicht alteriren lassen; die Annahme des Commissionsantrages würde der Ver— sagung der Genehmigung des Vertrages gleichkommen. Der Reichskanzler verliest hier Aeußerungen liberaler Staatsrechtslehrer, welche seine Rechtsansicht bestätigen, und fährt fort: Niemand denkt daran, das Freihafen⸗ recht Hamburgs anzutasten. Ich habe strikte erklärt, daß dieses Recht nur mit Zustimmung Hamburgs auf⸗ hören könne. Der Hamburger Senat antwortete selbst auf eine Beschwerde der Buͤrgerschaft, daß nicht er, sondern der Bundes rath zur Abgrenzung des Freihafen— bezirks competent sei. Wenn mein werthester Mitarbeiter an der Reichsverfassung zusammen mit dem Centrum und den Gegnern der Reichsverfassung geht, so muß ich warnen. Es ist das Erstemal, daß im Bundes rath und Reichstag Differenzen über Verfassungsfragen entstehen. Ich sehe mir gegenüber das Centrum und die Frei— handelspartei, die im vorigen Jahre einander bekämpften. Ich hoffte, das Centrum in wirthschaftlichen Fragen wie in anderen Fragen für mich zu haben und war deshalb und bin noch zu Zugeständnissen bereit, die uns in 14 Tagen im preußischen Landtage beschäftigen sollen. In dieser Hoffnung sehe ich mich getäuscht. Die Parteien, welche uns bisher unterstützten, sollten sich die Conse— quenzen vergegenwärtigen, wenn sie der Regierung dauernd opponiren. Es ist gewiß am meisten gefährlich für die liberale Partei, wenn sie die Verfassung dauernd angreift, wenn sie den Partikularismus unterstützt, der ohnehin noch lebendig genug ist. Ich habe mich nicht von parlamentarischen noch von partikularistischen Bestre⸗ bungen überlaufen lassen und denke darin fest und sicher zu bleiben. Der Frieden beruht auf der Verständigung, auf dem Zusammenhalten der Regierungen und auf der Festhaltung strenger Beachtung des Bundesvertrages. Das Einzige, was mich in meiner Stellung hält, ist der Wille des Kaisers. Wenn ich sehe, mit welchen Hinder— nissen ich kämpfen muß, wenn ich für die Einheit des Reiches einzutreten habe, liegt mir oft der Wunsch nach Ruhe in der Einsamkeit nahe. Halten Sie aber die Macht des Centrums für unüberwindlich, dann würde ich Ihnen im Interesse des inneren Friedens bei meinem Rücktritt vorschlagen, das nachfolgende Ministerium so zu wählen, daß es möglich sein wird, die Wuͤnsche des Centrums und der Conservativen zu vereinigen. Ob dann der Fortschritt oder der Freihandel den Weg nach Kanossa gehen,— ich kann es aushalten. Aber ich kann sagen, ich bin müde, todtmüde und werde es vollends, wenn ich sehe, wie meinen Bestrebungen gegenüber dauernd daran gearbeitet wird, dieselben zu durchkreuzen, indem die liberalen Parteien nicht daran denken, in geringeren Fragen da nachzugeben, wo es sich um die Fortdauer des Reiches handelt. Verlangen Sie nicht meine Mitwirkung, wenn ein Jeder sich für berechtigt und berufen hält, die Grundlagen des Reiches, welches ich habe mitaufbauen helfen, in Frage zu stellen. (Beifall.) Abg. Wolffson erklärt: Obwohl ich Hamburgische Interessen vertrete, bin ich doch kein Partikularist. Nicht wir, sondern die preußische Regier⸗ ung hat den Verfassungsstreit provocirt. Redner hält die Rechtsausführungen des Referenten gegenüber den Angriffen des Reichskanzlers aufrecht. Win dthorst bedauert, daß der Reichskanzler wegen seiner Gesundheit verhindert sei, die Antwort auf so schweren Angriff zu hören. Das Centrum empfinde für das Reich ebenso warm wie der Reichskanzler. Wir vertheidigen den förderirten Character des Reichs gegen jeden Angriff. Für unsere Reichsfreundlichkeit spricht unsere Bewilligung von 130 Millionen Mk. neuer Steuern. Wir haben bis⸗ her nach unserer Ueberzeugung von der Sache votirt, im Einklange mit den Anschauungen unserer Wähler. Wenn der Reichskanzler einen Appell an des Volk machen will, werden unsere Wähler es bestätigen. Wird der Streit nicht beendet, so wird das Reich in seinen Funda— menten erschüttert. Die Samoa-Vorlage baben wir aus finanziellen Gründen abgelehnt. Der Reichskanzler hat nicht mit uns, sondern mit dem römischen Stuhl Frieden zu schließen. Das Haus vertagt die weitere Berathung bis Montag. — Die Stempelsteuercommission des Reichs— tages beschloß die Besteuerung der inländischen und ausländischen Actien mit 5 pro Mille, lehnte dagegen mit 11 gegen 9 Stimmen die Besteuerung der Lombard-Darlehen und mit 15 gegen 5 Stimmen die Besteuerung der Checks und Giroanweisungen ab. Die Commission vertagte sich darauf bis Mittwoch. — Der„Reichsanz.“ enthält einen Erlaß des Fürsten Bismarck an die preußischen Gesandten bei den Bundesstaaten, betreffend die Hamburger Frage. Der Erlaß constatirt den einstimmigen Beschluß der Bundesrathsausschüsse, nur über die technische, nicht über die verfassungs rechtliche Seite der Frage dem Bundesrathe Bericht zu erstatten. Der Erlaß betont ferner die Noth— wendigkeit, verfassungsrechtliche Interpretationen im Interesse der Eintracht möglichst zu ver— meiden. Die Ausscheidung preußischer Gebiets— theile aus dem Hamburger Freihafeubezirk sei ein unbestrittenes Recht Preußens. Die beab— sichtigte Ausscheidung von St. Pauli sei kein preußisches Interesse, da im Interesse Altonas das Verbleiben von St. Pauli außerhalb des Zoll-Vereins wünschenswerth sei. Mehr im Interesse Hamburgs sei jene Zolllieuie vor⸗ geschlagen. Der Bundesrath könne eine Zoll— linie beschließen, ohne die Verfassungsinter— pretation bis zum Conflict zu verschärfen. Die Regierungen, welche durch Abtrennung St. Paulis das Verfassungsrecht verletzt oder berührt glauben, können gegen den Antrag stimmen. Die Zoll— linie fällt alsdann, wenn die Majorität dafür ist, mit der Preußisch-Hamburger Landesgrenze zusammen. Der Erlaß legt entschieden Ver wahrung ein gegen Begründung der Vota durch unrichtige Auslegung der Reichsverfassung. — Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge ist dem Wunsche der deutschen Handelskammern entsprechend ein Berufs-Consulat in Genua errichtet und der bisherige Generalconsul in Messina, Bamberg, zum Berufsgeneralconsul in Genua bestellt — Wie man der„Voss. Ztg“ zufolge in Reichstagskreisen bestimmt wissen will, hat der hiesige baierische Gesandte, Rudhart, auf der letzten parlamentarischen Soiree des Reichs— kanzlers sich von diesem wegen der Haltung Baierns gegenüber der Hamburger Frage sehr herbe Worte sagen lassen müssen. Es erregt diese Affaire großes Aufsehen und hat, wie ver— lautet, Rudhart seine Demission als Gesandter gegeben. Der am Mittwoch stattgehabten Sitzung der Bunde sraths-Ausschüsse hat Rudhart nicht angewohnt.. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 7. Mai. Abgeordnetenhaus. Es wird ein Gesetzentwurf vorgelegt, wonach zur Bedeckung des diesjährigen Abganges von 24,559,046 fl. den Erlös der bewilligten Emission von nominell 20 Millionen Goldrente per 17,843,000 fl. und die bisherigen diesjährigen Einzahlungen auf Activforderungen des Staates an die bestandenen Staatsvorschuß— cassen im Betrage von 5,883,918 fl. verwendet werden sollen.— 8. Mai. Das Abgeordnetenhaus beendigte die Budgetdebatte und nahm die Arl— bergbahn-Vorlage, die serbische Eisenbahn-Con— vention, die Begünstigungen für die Etschregu lirungs Genossenschaften und die Gewährung eines Staatsdarlehens für die Dux-Ossegger Kohlenwerksbesitzer an. f Prag, 8. Mai. Der„Politik“ zufolge beab— ö sichtigen etwa 15 tschechische Abgeordnete dem⸗ nächst ihre Mandate niederzulegen Pest, 8. Mai. Der volkswirthschaftliche Ausschuß des Unterhauses hat die Handels— convention mit Deutschland unverändert ange— nommen. Betreffs Regelung des Appretur⸗ verkehrs erklärte die Regierung die Absicht, die auf das Appreturverfahren bezüglichen Erleichter— ungen aufrechtzuerhalten. Auch die hierauf bezügliche Vorlage wurde angenommen. Belgien. Brüssel, 7. Mai. In der Kammer entspann sich heute eine stürmische Discussion wegen Verlängerung des Fremden— gesetzes in Folge einer Erklärung des Justiz— ministers, dasselbe sei gegen diejenigen Jesuiten und Mönche in Anwendung zu bringen, welche mit Umgehung ihrer Landesgesetze neue Genossen— schafteu gründen wollen. Die Rechte war leiden— schaftlich erregt und es gab zablreiche Zwischen— fälle. Der Schluß der Debatte wurde ver— worfen; morgen ist Fortsetzung. Schweiz. Bern, 8. Mai. Der Bundes— rath hat die Direction der Gotthardbahn ersucht, die Bauunternehmung anzuhalten, die im großen Rückstand befindlichen Stollenarbeiten des Kehr— tunnels auf der Südseite so zu fördern, daß die programmmäßigen Durchschlags-Termine gesichert bleiben. Frankreich. Paris, 7. Mai. Deputirten⸗ Kammer. Das Haus beschließt die Interpellation Mitchell, über Anwendung der Censur bei Jour— nalen, und die Interpellation Baudry d' Asson über die Annullirung des gegen die Marzdecrete gerichteten Beschlusses des Generalraths der Vendée auf einen Monat zurückzustellen. Die von der Regierung für Leinengarn beantragten Zollsätze werden genehmigt. Ein Antrag auf Aufhebung des Gesetzes, welches die Sonntags— und Festtags-Arbeit untersagt, wird in erster Lesung angenommen. 8. Mai. Die Vorstehber der nicht autori— sirten Congregationen scheinen entschlossen, keiner— lei Autorisationen nachzusuchen und im Falle sie durch militärische Gewalt ausgewiesen sein sollten, Verletzung des Domicils und Privat-Eigenthums geltend zu machen. Die Regierung hat diese Eventualität vorgesehen. Es wird versichert, daß die Präfekten nach Paris berufen werden sollen, um mündliche Instructionen bezüglich der Ausführung der Decrete vom 29. März ent— gegenzunehmen. Großbritannien. London.„Daily News“ zufolge erließ das britische Cabinet eine Circular— note, worin die Cooperation der europäischen Mächte zur Sicherung der Ausführung der unerfüllten Theile des Berliner Vertrages nach— gesucht wird. — Goeschen geht als Specialbotschafter für den auf einen beschränkten Zeitraum beurlaubten Layard nach Constantinopel. Türkei. Konstantinopel, 7. Mai Das Kriegsgericht verurtheilte den Mörder des Oberst— lieutenants Kommaroff zum Tode. — Die Pforte beabsichtigt in der Monte— negro-Angelegenheit eine internationale Enquete an Ort und Stelle zu beantragen. Die Pforte würde nach dem Ergebniß der Enquete bereit sein, im Einvernehmen mit den Mächten weitere Maßregeln zu beschließen. Montenegro. Cäettinje, 7. Mai. Der Fürst beschloß die Aufstellung des aus 18 Batail— lonen in voller Kriegsstärke bestehenden Obser— vationscorps an der montenegrinisch-albanesischen Grenze.— Aus Scutari wird gemeldet: Der Miriditenfürst Prenk ist mit 2600 Miriditen hier angekommen. Rußland. Petersburg, 6. Mai. Nach einem heute ausgegebenen officiellen Bulletin ist der Zustand der Kaiserin unverändert. Die krankhaften Symptome sind nahezu dieselben 8 der vorigen Woche.— Der französische Botschafter, General Chanzy, hat gestern seine Urlaubsreise angetreten 8 — Der„Regierungsbote“ veröffentlicht drei kaiserliche Ukase, wonach der bisherige Unterrichts— minister und Oberprocureur der heiligen Synode, Graf Tolstoi, seiner Bitte gemäß beider Aemter enthoben wird unter Ernennung zum Mitgliede des Reichs ratbes, ferner der Geheimrath Senator Pobedonoszzeff zum Oberprocureur der Synode und Curator des Dorpater Lehrbezirks und Geheimrath Saburoff unter Erhebung zum Staats⸗Secretär zum Leiter des Unterrichts— ministeriums ernaunt wird. — Das„Journ. de St. Petersb.“ schreibt bezüglich der Meldung aus Shanghai vom 7. April, daß diese vier Wochen alte Nachricht der gegenwärtigen Sachlage durchaus nicht entspreche. Man sei von gewisser Seite bestrebt, die Beziehungen Rußlands zu China im schlech— testen Lichte darzustellen. Die Nachrichten über chinesische Kriegsprojecte und über eine Allianz mit Japan seien durchaus unbegründet. — Entgegen den Combinationen der Blätter über Wiedererstehen des Dreikaiserbundes wird in competenten Kreisen betont, die zwischen einem herzlichen Einvernehmen der drei Kaiser und deu politischen Zielen der Kaisermächte liegende Kluft wurde durch die Vorgänge der letzten Tage keineswegs überbrückt. Es wäre rathsam, abzuwarten, ob nicht Rußland sich gewißermaßen die Politik der„freien Hand“ reservirt. — 8. Mai. Der Prozeß des Dr. Weymar ist auf den 18. Mai verschoben worden. Der Präsident des Gerichts ist Generalmajor Leicht und die beständigen Mitglieder desselben die General-Majors Welikschowsky und Wrubel— Außerdem sind 6 Obersten der hiesigen Garde— regimenter zeitweilige Mitglieder des Gerichts. Amerika. Washington, 7. Mai. Der Finanzausschuß des Repräsentantenhauses hat beschlossen, Abänderungen des Zoll-Tarifs zu beantragen, durch welche bestimmte Artikel von dem Einfuhrzoll befreit werden.— Die Republi— kauer von Newhampshire wiesen ihre Delegirten für die in Chicago zusammentretende Convention an, für Blaine als Präsidentschafts-Candidaten zu stimmen. Die republikanische Convention in St. Louis hat eine Resolution angenommen, welche sich gegen Graut's Candidatur ausspricht. Aus Stadt und Land. Darmstadt. Der Großherzog hat, einer Bitte des Vorstandes des evangelischen Kirchengesangvereins zu Darmstadt stattgebend, das Protectorat über diesen Verein, sowie über die mit demselben unter dem Namen des„evangelischen Kirchen-Gesang-Vereins für Hesser! verbündeten Vereine übernommen und dabei den Wunsch ausgesprochen, daß die Bestrebungen des Vorstandes, die Erreichung der Vereinszwecke im ganzen Lande zu ermög⸗ lichen und dereinst vielleich die Gründung eines evange⸗ lischen Kirchen-Gesang-Vereins für ganz Deutschland herbeizuführen, von Erfolg sein möchten. Offenbach, 4. Mai. In der Gießerei der Schmalz'schen Maschinen-Fabrik hier befindet sich ein Trockenofen, dessen große eiserne Schiebthür Abends, um den Luftzutritt zu verhindern, mit Lehm verschmiert wird. Als nun heute Morgen der Ofen aufgemacht wurde, fand man einen zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam, der einen wahrhaft entsetzlichen Anblick darbot. Recherchen ergaben, daß es die Leiche eines 19 jährigen Arbeiters aus Cassel sei, der seit 14 Tagen in der Fabrik arbeitete. Wahrscheinlich ist derselbe kurz vor Feierabend in den Ofen gegangen, wurde von Kohlenoxpydgas betäubt und beim Schließen des Ofens von seinen Mitarbeitern nicht bemerkt. Worms. In Folge einer aus Amerika bei der Staatsbehörde in Mainz eingegangenen Denunciation wurde heute ein hiesiger Bürger verhaftet, gegen welchen die Untersuchung wegen vor einigen Jahren an der Neu⸗ hauser Straße stattgehabter Ermordung seines Schwieger vaters, eines Mühlenbesitzers aus Neuhausen, eingeleitet wurde. Allerlei. Frankfurt. In hiesiger Stadt eirculiren falsche Zwanzig⸗Markscheine. Die Polizei macht die Besitzer öffentlicher Lokalitäten darauf aufmerksam. Düsseldorf, 5. Mai. Ein entsetzliches Unglück er⸗ eignete sich gestern Nachmittag auf der Köln- Mindener Bahn. Der Stationsassistent R. war auf einer Loko⸗ motive bis an den Uebergang der Pionierstraße gefahren, wollte dort, während die Maschine noch im Gange war, berabspringen und blieb mit seinem Mantel hängen. Er fiel, gerieth unter die Räder und wurde buchstäblich zer? malmt. Der vom Rumpfe getrennte Kopf war allein noch erkenntlich. Die Stücke der Leiche wurden in einem Korb gesammelt. Der Verunglückte binterläßt eine Frau und zwei Kinder. Hannover, 7. Mai. Justizminister Leonhardt ist beute Nachmittag 2 Uhr gestorben. Mader ra. Der der Union⸗Company gehörige Post⸗ dampfer„American“ ist auf dem Wege nach dem Cap . t ann Aeg 197 8 and t J zum Mite f at Akgliede Petersb. 1 S begründet. tionen der Blätter kaiserbundes wird die zwischen einem drei Kaiser und asermächte liegende cdünze der letzten n wite rathsam, sich gewißermaßen 5 reservirt. leiter guten Hoffnung am 23. April in der Nähe des equators untergegangen. Sämmtliche Passagiere und Nannschaften haben sich glücklich in 8 Booten eingeschifft, wovon 3 von Schiffen aufgenommen, die übrigen 5 aber nach dem Cap Palmas gehend gesehen worden sind. Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.25—1.40, Eier zwei Stück 9 Pf. Gießen. Auf dem am 4. und 5. dieses Monats abgehaltenen Viehmarkt waren aufgetrieben: 2 Pferde, ö 1180 Stück Rindvieh und 1600 Schweine. bei Groß-Vieh Schweinen aber höher. 1. Juni dieses Jahres. Gießen, 8. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.15— 1.35, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 49 Pf., Tauben das Paar 70—90 Pf., Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.30 bis 70, Wälsche M. 6—7, Enten per Stück M. 2.70—0. Die Preise blieben unverändert, bei Kälbern und Nächster Markt Dienstag, den fartoffeln per 100 Kilo M. 5.—6. Ochsenfleisch 66 bis Kalte, de. 4g wf. lsleisch 60— 70 Pf. Schnelle 60 980 Hammelfleisch 60— 70 Pf., Frankfurt, 8. Mai. Marktbericht. Heu kostete der Centner je nach Qual. M. 2.—3., Stroh M. 2.—3. Eier das Hundert M. 4.— 4.40. Kartoffeln 100 Kilo M. 6, Weißkraut 20— 30 Pf., Rothkraut 30 Pf., Spargel das Pfd. 70—80 Pf., Kopfsalat 12— 15 Pf. Lattich per Portion 20 Pf., Spinat per Portion 30 50 Pf. Ochsenfleisch erste Qual. das Pfd. 60— 70 Pf., Kuh-, Rind⸗ und Farrenfleisch 45 60 Pf., Kalbfleisch 45—55 Pf., Hammelfleisch 45—65 Pf., Schweinefleisch 65—70 Pf. Hahn M. 1.90— 2.20, Huhn M. 1.90— 2.50, Ente M. 2.80—3., Poularden M. 5, Kapaunen M. 3. Mainz, 7. Mai. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 6-7. Heu 50 Kilo M. 3.— 3.20, Stroh 50 Kilo [M. 2.50— 2.70, Butter 1 Pfd. M. 1.25— 1.35, in Par⸗ thien M. 1.— 1.10, Eier ½ Hundert M. 1.05— 1.15, Handkäse 1 Stück 5— 7 Pf., Rothkraut 25—30 Pf., Meerrettig 10—12 Pf., Zwiebeln das Pfd. 20—22 Pf. 1 Hahn M. 1.60— 1.80, 1 Huhn M. 1.70—2., 1 Ente M. 1.80—2., 1 junge Taube 35—45 Pf., 1 Gurke b Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 18—50 Pf., M. 0.00—0.70. Kopffalat 1418 Uf.— Fruchtpreise. b des Dr. Weymar ben worden. Der heueralmajor Leicht eder desselben die sky und Wrubel. zer hiesigen Garde⸗ leder des Gerichts. 1, 7. Mai. Der entantenhauses hat es Zoll⸗Tarifs zu timmte Artikel von u.— Die Republi⸗ sen ihre Delegirten tretende Convention, ischafts⸗Candidaten nulsche Convention ion augenommel, widatur ausspricht. Lond. herzog hat, einer Bill en Kirchengesangvereink Brotectorat über diese ben unter dem Name Vereins für Hesser und dabei den Wunsg en des Vorstandes, de Lande zu ermög ganzen ründung eines evange⸗ für ganz Deutschland möchten 5 der Gießerei der hier befindet sich ein de Schiebthür Abends, bei del ihnen, ufa, iches U mentsezliche„inden! n. Käme okt Fei fahren Unglück. Waizen per 100 Kilo M. 23.40. Korn M. 19.80. Gerste M. 18.90. Hafer M. 15.90.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 68, 2. Qual. M. 60., Kühe erster Qual. M. 60., 2. Oual. M. 40—50., Kälber das Pfd. 50—60 Pf., Schweine 5562 Pf. Marburg, 8. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M 1.10— 1.20, Eier 10—11 St. 40 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 12— 14 Pf. Hahnen per Stück M. 1.50— 2. Hähnchen das Stuck M. 1.— 1.20. Hühner das Stück 80— 100 Pf. Tauben das Paar 80—100 Pf. Salat per Kopf 8—10 Pfg. Spargeln per Pfund 60—70 Pf. Briefkasten. B. K. in?(Postzeichen Niederwöllstadt). Die einge— zahlten M. 1.70 sind bei uns wieder in Empfang zu nehmen, sonst werden sie nach 8 Tagen zum Besten unseres Armenvereins verwendet. Glauben Sie denn, wir riskiren wegen Ihrer Annonce einen Injurienprozeß? Die Red. L. M. in Heldenbergen. Ihre Unterschrift ist zunächst zu beglaubigen und dann die Insertionsgebühr mit 88 Pf. vorher ganz frei einzusenden. Die Expedition. 1 0 2 0 Grasversteigerung. 669 Die Benutzung des Grases an den Gräben und Böschungen der zum Baubezirk Friedberg gehörenden Straßen soll in nachgenannten Terminen an die Mrist— lietenden für das Jahr 1880 versteigert werden. 2 N 6 1 . Monat. Tag. Tag und Tageszeit. Ort. Lokal. Benennung der Straßen. eee 10 von bis 11 Mai 18 Dienstag, Morgens 10 Uhr, Butzbach Gambrinus Gießen— Frankfurt 76 90 „ 18 Dienstag, Morgens 10 Uhr, Butzbach Gambrinus Hessenbrückerhammer— Butzbach 22 116 27 7 5 19 Mittwoch, Morgens 11 Uhr, Bad-Nauheim Deutscher Hof Gießen— Frankfurt 90 129 1 19 Mittwoch, Morgens 11 Uhr, Bad-Nauheim Deutscher Hof Nieder-Mörlen— Usingen 104 138,38 83 5 20 Donnerstag, Morgens 11 Uhr, Melbach Wirthschaft von Philippi Berstadt— Friedberg 122 167,50 J 5 20 Donnerstag, Morgens 11 Uhr, Melbach Wirthschaft von Philippi Dorheimer Bergwerksstraße 0 5,06 1 17 21 Freitag, Morgens 10 Uhr, Ober-Rosbach Wirthschaft von Ruppel Friedberg— Homburg 137 168,80 5 9 22 Samstag, Morgens 10 Uhr, Ober-Wöllstadt Wirthschaft von Muller Gießen— Frankfurt 136 166 6 1 2⁴ Montag, Mittags 2 Uhr, Selzerbrunnen bei Okarben Gießen— Frankfurt 166 222,53 5 24 Montag, Mittags 2 Uhr, Selzerbrunnen bei Okarben Vilbel— Offenbach 219 222,7 10 5 25 Dienstag, Morgens 10 Uhr, Ilbenstadt Gasthaus zu den 3 Hasen Nieder-Wöllstadt— Hanau 161 206,48 6 25 Dienstag, Morgens 10 Uhr, Ilbenstadt Gasthaus zu den 3 Hasen Ilbenstadt— Reichelsheim 167,68 190 8 1 26 Mittwoch, Morgens 9 Uhr, Ober-Eschbach Darmstädter Hof Bonames— Homburg 6790 16,7 9 5 26 Mittwoch, Mittags 12 Uhr, Steinbach Gemeindehaus Höchst— Homburg 150 10,45 10 5 28 Freitag, Morgens 11 Uhr, Reichelsheim Post Ilbenstadt— Reichelsheim 190 214 8 28 Freitag, Morgens 11 Uhr, Reichelsheim Post Bingenheim— Reichelsheim 146 151,8 11 7 29[ Samstag, Morgens 10 Uhr, Chausseehaus bei Bönstadt Ilbenstadt— Büches 175,16 204 1 29 Samstag, Morgens 10 Uhr, Chausseehaus bei Bönstadt Schwalheimer Hof— Nonnenstumpf 162 183,52 7 29 Samstag, Morgens 10 Uhr, Chausseehaus bei Bönstadt Ranstadt— Staden 206 244,54 12 Juni 1 Dienstag, Morgens 10 Uhr, Lindheim Gasthaus zum Stern Ilbenstadt— Büches 204 258,16 1 1 Dienstag, Morgens 10 Uhr, Lindheim Gasthaus zum Stern Hersfeld— Hanau 328,29 385,70 18 2 Mittwoch, Morgens 10 Uhr, Büdingen Gasthaus zum Stern Gießen— Gelnhausen 225 288,75 ö é Friedberg den 7. Mai 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. l 1 2 f Versteigerungs-Anzeige. 1679 Dienstag den 25. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, poll die zum Nachlaß der Wilhelm Scheuner Wittwe u Heldenbergen gehörige sog. Niddermühle bei Helden— 5 bestehend in einem zweistöckigen geräumigen Bohnhaus und demselben anhängenden Mühlgebäude, Mahlgänge, neue Construktion, sowie Oeconomie— Gebäuden nebst 825 Meter Grab- und 7438 Meter Viesengärten und Wiesen, auf hiesigem Gemeindehaus inter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werden— den Bedingungen meistbietend versteigert werden. . 4 0 1 1 . Heldenbergen den 7. Mai 1880. 8 In Auftrag Großherzoglichen Amtsgerichts Vilbel Löhner, Ortsgerichtsvorsteher. 5 3 Mobiliar-Versteigerung. 1680 Mittwoch den 26. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, sollen die zum Nachlaß der Wilhelm Scheuner Wittwe gehörigen Mobiliar-Gegenstände, als: I vollständiger Oeconomiewagen, 1 Waage, 1 Dick⸗ wurzmühle, verschiedenes Pferdegeschirr, mehrere Pflüge, 1 Egge, mehrere Bütten, Fässer, Hacken, 1 Schippen, Ketten, 1 Häckselbank, 1 Hobelbank, mehrere 1 Tische, Stühle, 1 Sopha, mehrere Betten und ver— schiedenes Küchengeräthe ze. ꝛc., gegen Baarzahlung versteigert werden. Heldenbergen den 7. Mai 1880. Großherzogliches Ortsgericht Heldenbergen. Löhner, Vorsteher. 1 Bekanntmachung. 1678 Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier Pickstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfahrtag auf 0 fistgesetzt worden. 0 Donnerstag den 13. l. Mts. Mai 1880. 8 Oberförsterei Assenheim. Schal la 8. Wickstadt den 7. Gräfliche 77777 Zu vermiethen eine schöne Wohnung von 4— 5 Zimmern nebst allen Lequemlichkeiten, welche alsbald bezogen werden kann. Näheres durch die Exped. d. Anz. 1658 * Braunkohlen⸗! lerkauf. Auf der Gräflichen Braunkohlengrube zu Wölfersheim ist der Verkauf neugeformter Kohlenklötze eröffnet. Die Preise sind bei Baarzahlung folgende: Klötze von Reihen und Haufen pro „ aus Schuppen Grobe Kohlen Bei Entnahme auf Credit berechnet sich der * D Centn Centner 1659 — 14 Stück 40 Pfennig, 4 23 „(gemessen) er je 2 Pfennig höher. 5—.— 7 Gleichzeitig beginnt eine neue Creditperiode. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis zum 1. April 1881 gewährt. Grube Weckes heim den 7. Mai 1880. Die Fürstliche Bergverwaltung. Bekanntmachung. 1672 Die am 30. April d. J. im Ober-Mörler Ge⸗ meindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Donnerstag den 13. Mai d. J. festgesetzt worden, wovon den Steigerern hiermit Nachricht zugeht. Ober-Mörlen am 8. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeck Arbeits ⸗Versteigerung. 1666 Freitag den 14. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Kloppenheim das Kleinschlagen der Unterhaltungssteine für Vinalwege, veranschlagt zu M. 140.— und Maurerarbeit l 1110 öffentlich in Aceord gegeben werden. Vilbel den 7. Mai 1880. Brod, Bezirks bauaufseher. ** 5* Arbeits-Versteigerung. 1667 Freitag den 14. Mai, Nachmittags 3½ Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Do rtelweil nachbenannte Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: a Maurerarbeit, veranschlagt zu 256 M. 66 Pf., Das Anfahren der Unterhaltungsteine für die Vieinalwege 1 Setzen derselben 4„ 80„ Kleinschlagen derselben 5 56„—„ Vilbel den 7. Mai 1880. Ber o d, Bezirks bauaufseher. Arbeits-Versteigerung. 1668 Mittwoch den 19. Mai, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Büdes heim nachbenannte Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: Pflastererarbeit, veranschlagt zu 343 M.— Pf., Anfuhr der Pflastersteine 420„—„ Setzen derselben 21„ Sandlieferung 208„—„ Messen desselben 15„ 60 Chaussirarbeit 62„ 20 Anfahren der Unterhaltungssteine für Orts- und Vieinalstraßen 58„ Setzen derselben 2 ë% ñ Kleinschlagen derselben 334„ 40 Vilbel am 9. Mai 1880. Bro d, Bezirks bauaufseher. 1665 Lebens-Versicherung, gewöhnliche, mit jährl., J2j., ½j. und monatl. Prämien⸗ Zahlungen, sowie Arheiter- Versicherung Ernst Hanstein, hat billig zu verkaufen Bahnhofstraße. 1689 Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstrasze, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden u m⸗ getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. i 13 Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 1555 Auf bevorstehende Feiertage empfehle Ia Weizen vorschuss in Säckchen von 25 und 50 Pfund à 23 Pf. pr. Pfd. H. Strauß, Kaiserstraße 30. 1684 b ¹̃» I prüfet und behaltet das Veste! Die beste Nlaikur. deren Beruf eine vorherrschend sitzende Lebensweise nöthig macht, was namentlich bei vielen Beamten der Fall ist, stellen sich nach kurz oder lang Störungen des Verdauungs-Apparates ein, die Appetitmangel, Veschwerden und Blähungen nach der Mahlzeit, Aufstoßen von Gasen, An⸗ schoppungen der Leber oder Hämorrhoiden erzeugen und fast immer lästige Unregelmäßigkeiten in den F wichtigsten Funktionen der Organe herbeiführen. N Diese Leiden sind aber durch Kräuterthee, Pillen, Pulver, Essenzen ꝛc. keineswegs rationell und dauernd zu beseitigen, es kann sogar von sehr nachtheiligen Folgen sein, drastische Mittel hier anzu— wenden, da diese die Thätigkeit des Darmkanals überreizen, ihn dann um so mehr erschlaffen und!? dadurch das Uebel nur verschlimmern, statt beseitigen. Die beste Blutreinigungskur, die diese Uebelstände rasch und dauernd ohne die geringsten nach⸗ theiligen Folgen beseitigt, ist während 3 bis 4 Wochen im Frühjahr und Herbst der tägliche Genuß einiger Gläschen des ächten Bernhardiner Alpenkräuter-Liguenrs von Wallrad Ottmar Bernhard, königl. Hof-Destillateur in München. Ohne sich im Beruf oder in der gewohnten Lebensweise stören lassen zu müssen, haben laut Attesten, durch dieses herrliche, mildest wirksame Hausmittel Tausende ihre Gesundheit, frühere Arbeits- lust und Lebensfreude wieder hergestellt. Man achte bei dem Bezug nur genau auf die Firma des Fabrikanten Wallrad Ottmar Bernhard. Innigsten Dank für Lebensrettung! Ich litt schon lange Zeit an Magenschmerzen und Verdauungsschwäche und habe alle Mittel vergebens angewendet, ebenso habe ich für 21 Mark Benedictiner und Magenbitter von C. Pingel in Göttingen getrunken,= jedoch ohne allen Erfolg und war dabei so herunter gekommen, daß mir bereits Jedermann das Leben absagte. 2 Alsdann hörte ich den ächten Bernhardiner Alpenkräuter-Liqueur von Herrn Wallrad Ottmar Bernhard in Mülnchen so loben, daß ich mich entschloß, zu diesem noch meine letzte Zuflucht zu nehmen und hatte nach 8 Tagen die wohlthuende Wirkung, daß mir das Essen wieder blieb und ich am ganzen Körper wieder gesund ward und so zunahm, daß sich Jedermann staunte, wie es möglich sei. Heute kann ich trotz hohen Alters meiner Arbeit wieder vollständig vorstehen, Alles essen und verdauen, was ich nur dem ausgezeichneten. allein ächten 2 Beruhardiner Alpenkräuter⸗ Magenbitter von Wallrad Ottmar Bernhard, königl. Hof-Destillateur in München zu verdanken habe, den ich auch bei jeder Gelegenheit bestens empfehlen werde. Joh. Karle, Schongau den 4. April 1880. Satelereibesitzer und ehem. Magistratsrath. Bei Personen, Die Richtigkeit vorstehender Unterschrift bestätigt am 20. April 1880 2 j Stadtmagistrat Schongau gez. Pröbstl, Bürgermeister. Eine Anzahl ähnlicher Atteste liegen zur Ansicht bereit Der üchte Bernhardiner Alpenkränter-Liqueur von Wallrad Ottmar Bernhard ist in Flaschen * 1.5 Mark, 2 Mark und 4 Mark ächt zu haben bei: Herrn Wil. Bernbeel, Colonialwaaren⸗ handlung in Friedberg, Homburg v. d. H.: Fritz Nagel vis-à-vis der Post, Vilbel: Carl Krayer, Nidda: Iulius Fischer. 1664 I gebrannten Java-Kaffee d D der aus ampf-Kaffeebrennerei don A. Zuntz sel. Wittwe in Bonn, mit Schutzmarke versehen, empfiehlt a M. 1.70 per Pfund H. Strauss, Kaiserstraße 30. Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. 1663 — 1683 Feinsten Apfel-Gelée. . Bienenhonig, Holl. Zucker-Syrup Wilh. Bernbcck. Ein Zimmer, mit oder ohne Möbel, bat zu vermiethen Wilhelm Rumpf. Im Waschen und Bügeln empfiehlt sich unter Zusicherung promptester und reellster Bedienung Frau Klein, Badstraße, neben Philippi's Felsenkeller. 1673 empfiehlt Bad- Nauheim. Hötel Madler(craner hotel hurg) am alten Spielsaale. Restauration zu jeder Tageszeit. Gute Weine, vorzügliches Flaschenbier. NB. Geräumige Stallung und Remise. 1660 Tanzbelustigung am zweiten Pfingstfeiertag, wozu freundlichst einladet Stammheim. Karl Musch. D: 2 92— 1661 Anksagung. Dem Gesangverein Nieder-Wöllstadt und dem Musik— verein Ober-Wöllstadt für seine Mitwirkung, sowie den sämmtlichen verehrten Gästen für ihren zahlreichen Besuch bei dem am Himmelfahrttage veranstalteten Waldver— gnügen, meinen herzlichsten Dank. Nieder-Wöllstadt. L. Bernhardt. Am Himmelfahrttage wurde, wahrscheinlich in der Burg, eine silberne Uhrkette mit Medaillonkugel u. s. w. verloren. Gegen gute Belohnung abzugeben bei Frau Hofdachdeckermeister Schneider. 1690 Leinnen Glüthenvorschuß, in 25 Pfund Säckchen, per Pfund 23 Pfennig, bei 1682 J. A. Windecker, Hof-Lieferant. Frische Bierhefe in der Brauerei von Emmerich Müller, Usagasse. 1676 Prima Schweizerkäse „ Limburger und feinsten Rahmkäse 1674. Wilh. Berubeck. Geschäfts-Perlegung. empfiehlt stützt auf Obiges, dem Wohlwollen eines ge— ehrten Publikums gerne entgegen. Achtungs voll Adam Steinbach, Kappenmacher. 10 5„— 15 Ein kräftiger Junge kann sofort in die Lehre treten bei 1671 Friedberg. Bäcker Rosenschon. Mehrere Weißbindergesellen sinden dauernde Beschäftigung bei Martin Weitz 1687 Bönstadt. CForsetten“ e ce, Roggenkleie und Futtermehl 1685 empfiehlt billigst Strauß. Schweineschmalz, beste Oualität, bei 1675 8 Dem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen 8 2 Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit? SS dem heutigen Tage mein Kappengeschäft von der 2 8 * Usagasse nach der Kaiserstraße Nr. 71, vis-à-vis 8 8 5 dem Hötel Trapp, verlegt habe. 2 . Es wird wie seither mein eifrigstes Bestreben 8 G = sein, meine verehrten Abnehmer stets durch 8 8 S gute, billige und der Neuzeit entsprechende Waare 8 85 jederzeit zufrieden zu stellen und sehe ich, ge- 3 8 5 Auf Name, Straße u bitte uuns 1625 in Wilh. Bernbeck. Geld⸗Cours. Frankfurt am 8. Mai 1880. 20»Frankenstücke M. 16 15-19 do. in ½„ 16 15-19, Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 69—73 Ducaten.„ 9 51— 55 do. al mareo„ 9 57—61 Dollars in Gold„ 1681 Fur die Beweise der Theilnahme sowohl bei det Krankheit als auch bei der Beerdigung unserer innig geliebten Tochter, Mutter, Schwiegermutter, Großmutteg Schwester und Tante Frau Jacob Starck Wittwe, sagen herzlichen Dank. Friedberg den 10. Mai 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1686 P. Fulck, Mainzerthor. Auch werden 1 bis 2 Lehrmädchen angenommen. 1670 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. e uur S 5 und ind von Kink Gro Oro Wim Dart erna Laut. seiner Kreis streis 016 0 Kreis 1 lage 1. lisses für 1 hessen Brant dom Brant vom Decku Versi