Dienstag den 10. August. N 91. nat N * berhessischer Anzeige Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Wird hier und in Naubeim Montag, Mittwoch und Donnerstag und Samstag. — 1*— Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. g dds 81 Uhr, Pa bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. stets per Post nachgenommen. —— Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden arsch nit Muff 9. der e d Tanz. Der Vorstanz getreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg 1881/82. Jahres entgegen. Amtlicher Theil. Friedberg den 7. August 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Ihnen das nachstehend abgedruckte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 3. laufen⸗ den Monats zur Nachricht und Nachachtung mittheilen, beauftragen wir Sie nunmehr, mit der Aufstellung der Voranschläge fuͤr Ihre Gemeinden für die Zeit vom 1. Januar 1881 bis 31. März 1882 sofort zu beginnen und sehen der Einsendung derselben bis zum 15. September laufenden Wir empfehlen Ihnen hierbei weiter die früheren Ausschreiben wegen Aufstellung der Voranschläge, sowie die Entschließungen wahäring 10 empfehl J Hilbrecht Witt 1 Verferligen und g Abl 155 carl Schnein. Briefträger Schnell, e lackirte Kledershiiz um damit zu, — Franz Ke, Schreinernin ithig!! ble hherde u Verbesserungen, kleine Sushi ö unter Gaul Freisen ax Henckeh nechanische erssitt he Sardele. en, Sardle Corned bee einste Coche wurst Wilen Falk. ertigte Aae M. Reus, vis-A- is der Jak Machu osenschenen, 10 19 75 b 6155 , Schuhmach eg 4 Taschen, le mie Gaunee ne) und Tichrese, rt⸗ un ende a ant 1550, geen pete usch 1. lun Bl uch zur Kreiskasse Aanschlägen können Sie, wie der Gemeinden allgemein für die Zeit vom 1. April des einen bis zum 3 genügen, ein Ziel der für 1880 genehmigten Umlagen zu erheben, zu den Voranschlägen für 1880 zu beachten und bemerken noch besonders: 1. Rubr. 7. Es fehlten seither hier öfter die instructionsgemäß im Erläuterungsheft zu machenden Angaben bezüglich der Gemeindenutzungen der Ortsbürger. Wir erwarten, daß den betreffenden Vorschriften entsprechend verfahren und darauf geachtet wird, daß eine ungesetzliche Erhöhung dieser Nutzungen nicht stattfindet. 2. Rubr. 98. Die Beiträge sind pro Jahr in denselben Betragen, wie sie für 1880 zum Ausschlag gekommen, vorzusehen. Die Formularien zu den Vor— seither, bei unserem Bureaugehülfen Kreuder beziehen. Dr. Braden. Zu Nr. M. J. 14998, 15353 und 15429. 9 8 Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden für das nächste Jahr. Darmstadt den 3. August 1880. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. den Ständen des Großherzogthums ein Gesetzentwurf vorgelegt worden ist, durch den das Rechnungsjahr für den Haushalt 1. Marz des folgenden Jahres verlegt werden soll, und der betreffende zweiten Kammer der Stände beschlossen hat, die Annahme dieses Gesetzentwurfs zu beantragen, beauftragen wir Sie, die Groß— anzuweisen, die jetzt aufzustellenden Voranschläge der Gemeinden fuͤr die Zeit vom 1. Januar 1881 bis Wir bemerken dabei, daß es im Allgemeinen sich empfehlen wird, für das erste Vierteljahr 1881 von spezieller und Ausgaben abzusehen und fur diese Zeit den vierten Theil der für 1880 angesetzten Beträge in Aussicht zu bezüglichen Einnahmen und Ausgaben sich in dem bemerkten Zeitabschnitt ergeben werden. Wird hiernach ver⸗ besonderen Ausschlags von Umlagen für das erste Vierteljahr 1881 nicht bedürfen, es wird vielmehr um die Ausgaben in dem ersten Vierteljahr zu bestreiten, und würde diese /Jermittelten Steuerkapitalien zu erheben sein, so daß also ein neuer Nachdem Ausschuß der herzoglichen Bürgermeistereien 31. März 1882 aufzustellen. Voranschlagung der Einnahmen nehmen, insoweit überhaupt die fahren, so wird es in der Regel eines Umlage nach der Absicht des Gesetzeutwurfs nach Maßgabe der für 1880 Ausschlag nicht erforderlich würde. Wird die Erhebung dieses einen Ziels auf den Monat Februar festgesetzt, und die Fälligkeit der weiter für 1881/ zu erhebenden Umlagen auf die Monate April, Juni, August, October, Dezember 1881 und Februar 1882 bestimmt, so würden wie Umlagen stets in denjenigen Monaten zu erheben sein, in denen directe Steuern nicht fällig werden. Wegen der Verrechnung der in dem ersten Quartal 1881 sich ergebenden Einnahmen und Ausgaben behalten wir uns weitere Entschließung vor. v. Starck. Köhler. öffe f Friedberg den 5. August 1880. Betreffend: Die Aufstellung der Urlisten über die zum Schöffen und Geschworenenamt berufenen Personen. . Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Gambach, Griedel, Hausen, Langenhain, Nieder-Eschbach, Ober-Florstadt, Okarben, Vilbel und Wölfersheim. Wir erinnern Sie an die umgehende Erledigung unseres Ausschreibens vom 19. Juli dieses Jahres— Oberhessischer Anzeiger Nr. 86.— J. V. d. K.: Küchler, Kreis-Assessor. Friedberg den 5. August 1880. e zum Schöffen und Geschworenenamt berufenen Personen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme der in vorstehendem Wir lassen Ihnen mit heutiger Post die von Ihnen mit Bericht erbetenen Formulare für Austfellung der rubricirten Urlisten zugehen und beauftragen Sie alsbald nach Anleitung unseres Ausschreibens vom 20. Juli 1879— Amtsblatt Nr. 1 pro 1879— mit der Aufstellung derselben zu beginnen, so zwar daß dieselben unfehlbar am 1. Oktober dieses Jahres nach vorgängiger ortsüblicher Bekanntmachung aufgelegt und spätestens bis zum 15. desselben Monats dem betreffenden Großherzoglichen Amtsgericht eingesandt werden können. Diejenigen von Ihnen, welche diese Frist etwa nicht einhalten sollten, machen wir ausdrücklich auf den letzten und vorletzten Absatz unseres vorgedachten Ausschreibens aufmerksam. J. V. d. K.: Küchler, Kreis-Assessor. Vetreffend: Die Aufstellung der Urlisten über di an die Großherzoglichen Monitorialausschreiben genannten. Betreffend: Ausweisung des Ludwig Mendle von Altenhausen, Kreis Ausgsburg, wegen Bettels auf Grund Friedberg den 2. August 1880. des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes.. n Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt und die Großh. Gendarmerie des Kreises Augsburg, wurde der fernere Aufenthalt im Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 J. V. d. K.: Küchler, Kreis⸗Assessor. b N Friedberg den 6 August 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg das Gtoßb. Polizei-Commissariat Wickstadt und die Großh. Gendarmerie des Kreises. der Zeit vom April 1877 an die Großh. Bürgermeistereien, das Ludwig Mendle aus Altenhausen, Kreis des Freizügigkeitsgesetzes untersagt. an die Großh. Bürgermeistereien, 8 11 a 0 f Jacob Matheis aus Herchenhain bei Schotten ist im Betretungsfalle darüber zu vernehmen, bei wem er in 5. f ane ent beziehungsweise aufenthaltlich war. bis dahin 1880 in Ossenheim gedient beziet 9 ö un Dr. Braden. Bekanntmachung. sführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete äßhei ruction vom 2. September 1875 zur Ausfüh Natu ö a Macht 7 0 n Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der eee für den Monat Juli 1880 sich für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 16.—, Heu M. 6.—, Stroh M. 7.—. folgendermaßen und zwar für je 9 ch Großherzogliches reisamt N 7 880. Friedberg. Friedberg den 7. August 1 raden —— Deutsches Reich. Därmstadt. Der als Lehrer des Gym⸗ nasiums zu Laubach vorgeschlagene W. Lahm daselbst wurde bestätigt. Berlin. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge bezogen sich die vertraulichen Besprechungen der Finanzminister in Coburg nicht auf Aufstellung neuer oder auf Discussion schon vorhandener Steuerprojecte, sondern auf die Frage, ob und in welchem Umfange der bisher vermißte Zu⸗ sammenhang zwischen Reichssteuerreform und ent— sprechender Steuerermäßigung in den einzelnen Bundesstaaten herzustellen sei. Es soll ein⸗ stimmig beschlossen worden sein, die Mehrein— nahmen aus den in der letzten Bundesraths⸗ und Reichstagssession in Aussicht genommenen Besteuerungsgegenständen unverkürzt der Vermin⸗ derung der Steuerlast in den einzelnen Staaten zu widmen. — Dem„Reichsanzeiger“ zufolge wurden behufs Gewinnung von Ergänzungen zu den bei den deutschen Ausgrabungen in Pergamum ge— fundenen Alterthümern von der deutschen Bot— schaft in Constantinopel die erforderlichen Schritte eingeleitet, worauf die türkische Regierung den gewünschten Firman zur Vornahme weiterer Aus— grabungen am 31. Juli auf ein Jahr ertheilte. — Bismarck überraschte nach der„Bohemia“ während der Berliner Conferenz die griechischen Gesandten Rhangabe und Brailas mit der Auf⸗ forderung, Griechenland möge endlich die docu— mentarisch festgestellte Schuld an Bayern ab— tragen, da säumige Schuldner kein Anrecht an Europas Sympathien hätten. Die Griechen ver— sprachen sofortige Schuldabtragung, was bisher aber nicht geschehen ist. Hamburg. Der Socialdemokrat Hassel— mann ist durchgebrannt. Die„Barmer Ztg.“ erhalt über diese plötzliche Abreise ein Schreiben von hier, dem wir Folgendes entnehmen: In— teressant ist die Vorgeschichte dieses Dramas. Bekanntlich gab Hasselmann gleich nach Erlaß des Socialistengesetzes in Berlin ein Unter— haltungsblatt„Glückauf“ heraus, das in kurzer Zeit eine Auflage von 8000 erlebte und einen Ueberschuß von monatlich 500 Mark abwarf, der allerdings mit Heller und Pfennig von Hasselmann selber aufgespeist wurde. Hinter⸗ einander erschienen nun— da der„Mann der Thaten“ sich einbildete, den Markt beherrschen zu müssen und da ihn durch seine Ausweisung aus Berlin ein neuer Glorienschein umgab— von Hamburg aus, wohin er sich gewendet hatte, die Zeitungen„Berlin“,„Deutsche Zeit— ung“,„Bremische Volkszeitung“,„Schleswig— Holsteinische Volkszeitung“,„Hamburg-Altonger Hafenzeitung“,„Seeschlange“ und endlich noch zu guter Letzt, mit allerdings nur eintägiger Existenz, das„Hamburg⸗Altonager Freie Volks⸗ blatt“. Ein noch seit mehreren Monaten an— gekündigtes Blatt,„Die Menschenrechte“, konnte bis jetzt,„da die Vorarbeiten sich nicht so schnell erledigen ließen“, nicht erscheinen und wird nun auch wohl den Tag seiner Auferstehung nicht mehr sehen. Diese sieben Zeitungen zu— sammen hinterlassen eine Schuldenlast von dreißig und einigen Tausend Mark, die saͤmmtlich durch Darlehen von einigen kleinen in Hasselmann be⸗ sonders vernarrten Leuten aufgebracht wurden, die ihren Leichtsinn nun schwer büßen müssen. Noch vor vier Wochen forderte Hasselmann in der„Deutschen Zeitung“ auf, ihm zur Gründung eines„wirklich freisinnigen und unabhängigen Blattes“ kleine Darlehen von 5 Mark zuzu— stellen. Ob nun die Gaben nicht so reichlich geflossen, als es Hasselmann voraussetzte, oder ob er überhaupt nie daran dachte, dieses„wirk— lich freisinnige und unabhängige Blatt“ heraus- zugeben, wissen wir nicht. Wohl aber steht fest, daß er thatsächlich auf diese Weise doch ca. 1200 Mark zusammenbrachte, die wiederum sämmtlich von kleinen Leuten aufgebracht wurden. Mit diesen 1200 Mark und nachdem er sonst vorher noch anpumpte, wessen er habhaft werden konnte, hat Hasselmann das Weite gesucht. Ausland. Belgien. Brüssel, 6. Aug. Die Kammer wählte ihr seitheriges Bureau wieder. Woͤste (klerikal) kündigt für nächsten Dienstag eine Interpellation an über den Abbruch der diplo⸗ matischen Beziehungen zur Kurie. Die Kammer nimmt hierauf einen Antrag Janson's(liberal) an, diese Interpellation bis zu nächster Kammer⸗ session zurückzustellen. Der Justizminister legt einen Gesetzentwurf über die Amnestirung der Deserteure vor. Die Kammer trat einstimmig dem Vorschlag des Präsidenten bei, an der poli⸗ tischen Feier am 16. August in corpore theil⸗ zunehmen. Frankreich. Paris.„Temps“ schreibt: Möge eine Flottendemonstration statthaben oder nicht, jedenfalls werde die griechische Frage ge⸗ trennt bleiben von der montenegrinischen und es wird daher viel Zeit hingehen, bevor sich die Griechen in Besitz von Janinas und Netowas setzen können. Die Verhandlungen werden mehrere Monate dauern; übrigens sei keine continentale Macht gewillt, materiell zu interveniren. — Der Mehrbetrag der Steuereingänge im Monat Juli beläuft sich beinahe auf 17 Mill. — 6. Aug. Der französische Botschafter in Berlin, Graf Saint Vallier, wird einige Tage hier bleiben, um mit Freyeinet zu conferiren, demnächst an den Sitzungen des Generalrathes des Aisne- Departements theilnehmen und so— dann auf seinen Posten nach Berlin zurückkehren. Das„Journal officiel“ meldet die Ernennung des Grafen Montebello zum Geschäftsträger in München an Stelle des Grafen Lefebre de Behaine, welcher als Gesandter nach dem Haag geht. Tiby, der bisherige Gesandte im Haag, ist aus Gesundheitsrücksichten zur Disposition gestellt. Baron Desmichels, gegenwärtig Ge⸗ sandter in Belgrad, ist zum Gesandten in Athen, Graf Canclaux zum Gesandten in Belgrad ernannt. — Die„Pol. Corr.“ meldet aus Paris: Die Mobilisirung der griechischen Armee wirkte auf die Regierung ungünstig ein, weshalb die Mission des Generals Thomasin erst auf unbe⸗ stimmte Zeit hinaus vertagt und jetzt womöglich ganz sistirt wird. Großbritannien. London, 5. Aagust. Unterhaus. Unterstaatssecretär Dilke macht an⸗ läßlich einer Anfrage Mouk's folgende Mittheil⸗ ung: die Pforte schuldet England und Frank⸗ reich gemeinschaftlich jetzt ungefähr 103,000 Lstr. für die Zinsen der garantirten Anleihe von 1855. Die Pforte erhielt von England für die Ein⸗ künfte Cyperns 11,092,377 Metalliques Piaster und 5000 Lstr. für 1879/80 und 7,402,625 Piaster für 1878/79. Generalsecretär Forster erklärt: Die Regierung bedauert die Verwerfung der irischen Pächterentschädigungsbill. Es ist keine weitere Vorlage in dieser Session über diesen Gegenstand in Aussicht genommen. Die Re— gierung wird die Beamten und Gerichte in Ir— land in Erfüllung ihrer Pflichten schützen. Sie appellirt an die Mitglieder beider Häuser und alle guten Bürger, um zur Erhaltung der Ord⸗ nung in Irland mitzuwirken, und ihren Einfluß aufzubieten, damit die Grundbesitzer zur Mäßig⸗ ung gegenüber den Pächtern veranlaßt werden. — 7. August. Das Unterhaus erledigte im Fortgange der Sitzung die Specialberathung der Bill über die Haftpflicht der Arbeiter.— Har⸗ tington erwidert auf eine Anfrage Bartlett's: der Regierung sei nichts von besonderer Auf⸗ regung unter den Mohamedanern in Indien be— richtet.„Wir überwachen freilich mit lebhafter Sorgfalt die Vorgänge im Orient, Die Politik gegen die Türkei ist keine Zwangspolitik, sondern im Interesse der Türkei sowohl als auch Euro⸗ pas und Englands eingeleitet.“— Forster er⸗ klärt gegenüber Oconnor Power: die Nachricht, daß die Regierung einen Aufstand in Irland befürchte, ist vollständig unbegründet: nur die Truppen in Irland sind etwas vermehrt ange— sichts der Gewaltthätigkeiten gegen Individuen, um das Vertrauen der Bevölkerung zu heben. — 6. Aug. Es verlautet, Eintausend Mann Marinetruppen seien nach Irland beordert, d die Regierung Ruhestörungen besorge. — Die Besserung in Gladstone's Befinden läßt hoffen, daß er in dieser Woche auf's Land gehen kann. Derselbe wird wahrscheinlich noch einer Sitzung des Unterhauses beiwohnen. — Officlelle Meldung aus Kabul, 5. Aug.; Die Division Roberts marschirt Sonnabend von Kabul nach Kandahar. Der Rest der in Kabul stehenden Truppen bricht Dienstag oder Mitt⸗ woch nach Sundamak auf. —(Officiel.) Die aus Quetta am 4. Aug ansgesendeten Boten melden: Ajub Khan befanß sich am Sonntag in Sangbar, ob er weiter von rücke sei ungewiß. Es scheine, als gebe Ajuß Khan die Hoffnung auf Kandahar zu erreichen die von ihm erlittenen Verluste seien sehr be trächtlich.— Nach dem Abmarsch der Divisiog Robert's nach Kandahar raͤumen die übriges britischen Truppen Kabul binnen Wochenfrist, Griechenland. Athen, 5. Aug. Daß königliche Decret, welches die Mobilisirung des Armee anordnet, wurde heute veröffentlicht. China. Pecking. Das„Tagebl.“ erfähn aus Wien: China macht in einer großen Waffen, fabrik zu Steyr ausgedehnteste Ankäufe von Werndl⸗Gewehren. Aus Stadt und Land. Friedberg. Wie in jedem Jahre, so wird c gegenwärtig in der Zeit vom 9. bis zum 14. August de sogenannte Laurentiusschwarm der Sternschnuppen auf⸗ treten. Die meisten Meteore zeigen sich in den Naäͤchleg des 10. und 11. August, doch handelt es sich hierbei keinesweg um einen sog. Sternschnuppenregen, sondern nur um ein zahlreicheres Auftreten der Meteore als in andern Nächten. Im verflossenen Jahre wurden am Abend des 10. August zwischen 9 und 11 Uhr von einem Beobachter 49 Meteore aufgezeichnet, darunter 10, welche einen Lichtschweif nach sich zogen. Die Erscheinung ist schon vor 10 Jahrhunderten in China beobachtet worden, bei uns machten erst vor einem Menschenalter Forster und Quetelet darauf aufmerksam. Die meisten Meteore kommen aus dem Sternbilde des Perseus, weßhalb mat neuerdings den Schwarm auch als Perseiden bezeichnet. Daneben strahlen auch aus den Sternbildern Andromedg, Cassiopeja und Schwan, sowie aus dem Kopfe del Drachen Meteore aus. Gegenwärtig weiß man, daß dieser Sternschnuppenschwarm im Raum eine elliptisch⸗ Bahn beschreibt, in welcher fast jeder Theil des Umfangs von Sternschnuppen besetzt ist und daß sich gleichzeitig 1 dieser Bahn auch der Komet III des Jahres 1862 bewegt. o. Bönstadt. Sehr anerkennenswerth ist es vo unserem Gemeinderath, daß er beschlossen hat, ein neues Schulhaus zu bauen, das allen neueren Anforderungen in jeder Beziehung entspricht. Dasselbe wird 2 Lebr⸗ säle, 2 Lehrerwohnungen nebst Zubehör und außerden einen Rathhaussaal und Standesamts⸗Büreau enthalten, Daß der Ortsvorstand sich bereitwillig hierzu verstand, ist ein deutlicher Beweis daß hierselbst ein gesunder Sint; für die Jugenderziehung, welcher leider noch in so vieles Gemeinden fehlt, vorhanden ist. Der Bau selbst wird in geschmackvoller Weise von Bauaufseher Wenck in Assenheim ausgeführt. Offenbach, 6. Aug. Heute ereignete sich in dig Bieberer Straße, Ecke der Karlstraße, ein sehr schweres, bedauernswerthes Unglück. Es stürzte ein im Bau bes griffener Kanal ein und begrub drei Arbeiter unter seinen Trümmern. Zwei davon waren mit dem Oberleib not frei und konnten erst nach dreiviertelstündiger Arbeit, jedoch leider schwer verwundet, nach dem Hospital g bracht werden. Der Dritte, gänzlich verschüttet, wurd um 2 Uhr todt ausgegraben. Darmstadt. Wie man der D. 3. mittheilt, haben Schüler und Freunde des verstorbenen Realschuldirecton Steinberger, früher Seminardirector in Friedberg zuletzt in Alzey, den Plan der Errichtung eines Grak⸗ denkmals für denselben in's Auge gefaßt. Die hlesigen Betheiligten, meist Lehrer an öffentlichen Schulen, hatten zur Berathung einleitender Schritte in dieser Angelegen“ heit kürzlich eine Versammlung. Allerlei. Berlin. Kürzlich Abends fand im Restaurant der akademischen Bierhallen, einem sehr besuchten Lokal hinter! der Universität, eine fürchterliche Explosion statt. steller explodirte zuerst ein Ballon mit Gasäther, mi⸗ welchem drei Hausbedienstete beschäftigt waren. Dieselbe sind schwer verletzt. Die Feuerwehr sofort reclamitt dringt in den Keller ein ohne Wissen, daß dort n mehr Ballons sind. Plötzlich folgt eine zweite furcht bare Explosion. Neun Feuerwehrleute wurden im Rau schwer verstümmelt. Kameraden schleppen die Unglück lichen todesmuthig heraus, alle wurden fürchterlich ven brannt und zerquetscht. Die einzelnen Gesichter sind völliz verkohlt, so daß zuerst Niemand zu recognoseiren wa Ralibor, 6. Aug. Durch einen Wolkenbruch. den Karpathen und dreitägigen Regen wurden Uebe schwemmungen herbeigeführt. Der Wasserstand der O dit ist der höchste dieses Jahrhunderts. Der Schaden — Wien, Boslenbrüc uurde übe, sruschau a hunkheiten, Grau kannte gr ber den be in der N worden. b af durde die nal we. ie aus eil b umme Werk sel son eun begosß lich, wi an konn ahn Fol ait ung den gan 9 em Hinter Dibos was HPaler Jpineibl I Scl entmastet unden 1 Pre 1— Frie per Pfd. Glef eng Mindvieh urch der gehenden alt. 9 Jie 99-887 ger Stü Hübner M. O ga 1 5 n e Mobillsirung! e veröffentlicht ö Tagebl.“ erfih iner großen Wa teste Ankäufe 5 Lund. „Jahre, so wird bis zum 14. Auguß er Sternschnuppen jen sich in den Mat handelt es sich li chnuppenregen, an en der Meteore ab! en Jahre wurde en und 11 Uhr von net, darunter 10) n. Die Ersche hina beobachte gabe, Menschenaltn fue . Die meisten ua Perseus, weß halb nu ls Perseiden bezeichn ternbildem Andromed aus dem Kopfe d. tig weiß man. Raum eine ell det Theil des Une daß sich gleichgal eb Jahres 1862 bl get it. eschlossen hat, ein he 0 Aufordenn Dasselbe wird 2, Zubehör und auß zamts⸗Büreau il eitwillig hierzu vun erselbst ein gesundit 0 x lelder noch in so bil . Der Bau fal z. Bauaufseher Went ignete sich l Die Lieferung von 108 ge 6 10 r Stämme Tannen-Floßholz, daa, ein in Uu! 4 Ir f ürzte ein im„„„„ Arbeiter unter! 1 dr 5 7 1 N auen Dial 1 3„ 101„ 0 f„ en e, fur Großherzogliche Saline Bad Nauheim und von rtelstündiger 75 0 1 reivle dem Hosp!“ 100 Boden 10r Stämme Tannen-Floßholz, 0 rschüttet, w 5 7 7 N 7 lich verse 50 Stück Schreinerdielen, 3 ittbel/ 100„ 5 blattigen, 1 O. 8, ache 1 50„v Ubreiten Doppeldielen, rbenen 7 Fl, 400„ 8schmalen Dachdielen, hardilecto ent he 400„ Schalterbäumen, r Grichund ie he 12000„ Meichenen Pfählen und ige gesaßt, dale, l 900 Liter Rüdöl 2 fentlichen 0 1 für das Großherzogliche Braunkohlenbergwerk Ludwigs⸗ srtte n dick boffnung bei Melbach fol Montag den 16. d. Mis. Vormittags 10 Uhr, auf dem Submissionswege vergeben . werden. Die Bedingungen liegen auf unserem Bureau ; 1 gur Einsicht offen und sind die Offerten vor dem Termin bl. eau, schriftlich, versiegelt und mit der Aufschrift„Material⸗ fand! ien bol dieferung“ versehen, zu übergeben. 4 1 gage 10 e 25 ant Bab Nauheim ü i Salinen⸗ erga.. iche Erl bücte Droßherzogliches e 1 9 2654 Trauben-Grust-Syrup bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiler ee Hals- und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, ttt sind. .*— 82*— 8 ö* 0* 0 e, g 5 weil die Bevölkerung in voller Erntearbeit mund Niemand bei dem niedrigen Wasserstande eine große Ueberschwemmung ahnte In den Kreisen Rati⸗ a bor und Cosel sind 20 bis 25 Ortschaften vollständig, theilweise inundirt. Hier feiern die Fabriken, da geselben nebst den Straßen theilweise unter Wasser ge— t Verluste noch unberechenbar. Die Communi⸗ ation mit der Umgegend und die Bahnverbindung mit Wien, Jägerndorf und Neisse ist unterbrochen. Wien, 5. Aug. Im nördlichen Mähren sind große Polkenbrüche gefallen. Mährisch⸗Ostrau sammt Umgebung wurde überschwemmt und die Brücke der Nordbahn bei Hruschau beschädigt. Der Bahnverkehr dürfte dort auf mehrere Tage gestört sein. Mehrere Personen sind ums eben gekommen. Wien, 5. Aug. Der berühmte Arzt fur Haut⸗ kankheiten, Professor Hebra, ist heute hier gestorben. Graubünden, 2. Aug. Die allen Reisenden wohl- kkannte große hölzerne Brücke, welche bei Reichenau über den vereinigten Vorder- und Hinter-Rhein führt, „ in der Nacht vom 1. d. Mts. ein Raub der Flammen Doof 5 übt eit auf Brandstiftung schließen, denn um 12 Uhr burde die Brücke passirt, ohne daß eine Spur von Feuer emerkt worden wäre, wenige Augenblicke darauf stand te aus einem Wald von Stämmen gezimmerte Brücke Flammen. Beinahe muß man schließen, das teufliche erk sei sorgfältig vorbereitet und die Brücke mit Petro— um begossen gewesen, denn sonst wäre es schwer be— freiflich, wie so urplötzlich die ganze Brücke in Flammen ehen konnte. Die Zerstörung der Brücke ist von den größten Folgen für den Postverkehr, denn täglich führten icht weniger als 7 Posten über dieselbe hin und zurück, er ganze Verkehr mit dem Oberlande, Mailand, Tessin, em Hinter⸗Rheinthale, theilweise mit dem Engadin und Davos war über diese Brücke geleitet. Palermo, 6. Aug. Die engliche Panzerfregatte Invineible“ ist gestern mit einer österreichischen Barke im Schlepptau hier eingetroffen. Die Barke, welche ntmastet und verlassen 130 Seemeilen von hier auf— efunden wurde, war mit Kanonen und alten unbrauch— aren Projektilen beladen. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete ser Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Gießen. Auf unserem am 3. und 4. d. Mts. ab⸗ gehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1422 Stück 5 kindvieh und 335 Schweine. Die Preise stellten sich urch den lebhaften Handel höher, als auf den vorher⸗ fehenden Märkten. Schweine sehr begehrt und hoch be⸗ fahlt. Nächster Markt Dienstag den 17. d. Mts. Gießen, 7. August. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 088 Pf., Eier 1 Stück 5—6 Pf., 2 St. Pf., Käse er Stück 4— 9 Pf., Tauben das Paar 50— 70 Pf., 1 Die einzelnen Umstände lassen fast mit Sicher 1 N 2* 9 4—5 Pf. Kartoffeln per Korb M. 1.60— 1.80, Wirsing per Kopf 10— 20 Pf., Gurken 2— 3 Stück 10 Pf. Wachsbohnen 2 Liter 18— 20 Pf., Bohnen per Korb M. 1.80—2., Weiß⸗ und Rothkraut per Kopf 20—30 Pf. Mainz, 6. Aug. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 5.— 5.50, Heu 100 Kilo M. 3.10— 3.25, Stroh 100 Kilo M. 2.20— 2.40, Butter ½ Kilo 80—85 Pf. Butter in Parthien 70—75 Pf., Eier ¼ Hundert M. 1.20 bis 1.30, Handkäse 1 St. 5—7 Pf., Rothkraut 20 bis 25 Pf., Weißkraut 15 bis 20 Pf., Blumenkohl 35 bis 40 Pf., Wirsing 5 bis 6 Pf., Meerrettig 9 bis 10 Pf., Gurke 8 bis 12 Pf., Zwiebeln ½ Kilo 10 bis 12 Pf., Erbsen ½ Liter 20— 25 Pf., 1 Gans M. 4.50— 5., 1 Ente M. 2—2.30, 1 Hahn M. 1— 1.60, 1 Huhn M. 1— 1.30, 1 junge Taube 30— 40 Pf.— Frucht⸗ preise. Weizen eff. M. 22.75 à 22.50, per Nov. 19.70, Roggen eff. M. 16.50 4 19., per Nov. 16.70, Gerste hiesige 16 à 17, Franken 17 à 17.40, Hafer eff. M. 14½ 4 15½, per Nov. 15½, Rüböl fest M. 28.50, per October M. 29.40, per Mai M. 30.30., Reps effeetiv M. 27½¼ à 3/4.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 70., 2., Qual. M. 64., Kühe 1. Qual. M. 62., 2. Qual. M. 48— 54., Kälber das Pfd. 60 Pf., Schweine das Pfd. 66 Pf.— In dem ersten Halb— jahr 1880 wurden auf dem hiesigen Viehmarkte im Ganzen 26,033 Stück Vieh zugetrieben und zwar 259 Farren, 2870 Ochsen, 5923 Kühe, 5460 Kälber und 11,512 Schweine. Die große Zahl der hier zugetriebenen Schweine erklärt sich aus dem bedeutenden Export, welcher mit gesalzenem und geräuchertem Schweinefleisch nach der Saargegend und Lothringen getrieben wird. * Verloosungen. Badisches 4pCt. Eisenbahn⸗Anlehen v. 1875. Ziehung vom 16. Juli 1880.— Heimzahlung am 1. Februar 1881. Lit. A., B., C., D. und E. à 2000, 1000, 500, 300 und 200 M. Nr. 77 158 257 318 61 76 546 642 73 946 1092 300 6 493 556 633 713 84 2063 81 95 109 566 622 64 736 93 954 3366 98 418 64 575 762 895 4009 30 358 81 92 782 844 5016 87 182 216 377 890 935 51 6092 304 88 809 926 53 68 7025 83 148. 3½ pCt. Köln⸗Mindener E.⸗B. Thlr. 100 L. v. 1870. Gewinn⸗Ziehung vom 2. Aug. 1880.— Heim⸗ zahlung am 1. Oct. 1880. Nr. 154726 Thlr. 55000. Nr. 169092 Thlr. 10000. Nr. 169072 Thlr. 4000. Nr. 109862 169061 62 à Thlr 2000. Nr. 109854 169053 à Thlr. 1000. Nr. 109899 Thlr. 500. Nr. 109882 85 92 116875 84 98 154701 6 9 38 169065 à Thlr. 200. Auf alle übrigen Nummern in den am. 1. Juni 1880 gezogenen Serien 2198 2338 3095 3382 entfällt der geringste Gewinn von Thlr. 110. Oesterr. fl. 500-Loose vom Jahre 1860. Serien⸗Ziehung vom 2. August 1880. Nr. 45 350 465 624 648 812 910 940 1571 1605 1789 2116 2371 hühner per Stück M. 0.85— 1.20, Hahnen per Stuͤck N. 0.50— 0.90, Enten per St. M. 1.30—1.70, Ochsen⸗ seisch 68 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 50 bis ie Pf., Kalbfleisch 40—44 Pf., Hammelfleisch 65 bis 10 Pf., Schweinefleisch 64— 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 2470 2519 2539 2585 2992 3052 4023 4242 4526 4981 5101 5577 5870 6062 6079 6141 6760 6776 7144 7334 7390 7609 7641 7784 8101 8240 8694 9098 9929 10019 10177 10185 10207 6364 6393 10226 N. 5.50—7., Zwiebeln per Ctr. M. 9—10. Marburg, 7. zwiebeln Stück M. 1.50— 2., Aug. Wochenmarkt. Butter kostete 12198 12207 ser Pfund 80— 90 Pf., Eier 8—9 Stück 40 Pf., käse per Stück 8— 10 Pf., Salat 2—3 Köpfe 10 Pf., rothe und weiße per Pfund 12— 15 Pf., unge Hähnchen per Stück 55— 65 Pf., Hahne per Hühner das Stück M. 0.80—., Tauben das Paar 60— 70 Pf., Kohlrabi per Stück 2. November 11993 12730 14576 15665 11214 11798 11813 11949 12445 12470 12488 12496 13695 14270 14304 14465 15173 15341 15584 15639 16886 16963 17190 17228 17235 17560 17850 17888 17965 18129 18750 19998. Die Gewinn-Ziehung findet am 1880 statt. 11174 12415⁵ 13296 15062 16800 10628 10801 12946 13251 14978 15054 16037 16500 17311 17451 19264 19546 1 r 8 Gewinn⸗Ziehung vom 2. Aug. 1880.— Heimzahlung am 1. Nov. 1880. Serie 1841 Nr. 3 fl. 15000. S. 6793 Nr. 30 fl. 2500. S. 667 Nr. 40, S. 2392. Nr. 7, S. 6512 Nr. 37 à fl. 500. S. 224 Nr. 17, S. 454 Nr. 6 14, S. 1409 Nr. 34, S. 1445 Nr. 35, S. 2061 Nr. 11, S. 2392 Nr. 35, S. 3730 Nr. 29, 4006 Nr. 16, S. 4158 Nr. 18, S. 4196 Nr. 4, 4259 Nr. 23, S. 6036 Nr. 6, S. 6252 Nr. 44, 7649 Nr. 7 à fl. 100. S. 224 Nr. 23, S. 667 9 47, S. 1409 Nr. 22 43 49, S. 1841 Nr. 1, 2363 Nr. 24, S. 2392 Nr. 16, S. 2627 Nr. 11, 2726 Nr. 3314 Nr. 23, S. 3832 Nr. 19 24, 4006 Nr. 4137 Nr. 32, S. 4138 Nr. 1, 4196 Nr. S. 4259 Nr. 13, S. 6152 Nr. 8, 6624 Nr.. 6708 Nr. 19, S. 6793 Nr. 16, 7605 Nr. S. 7649 Nr. 24, S. 8032 Nr. 10, 8202 Nr. 10 50 à fl. 20. Auf alle übrigen Nummern den am 1. Juli 1880 gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von fl. 8. Literarisches. Daheim. Nr. 45 enthält: Die Erbin wider Willen (Forts.).— Oliver Cromwell. Ein Lebensbild von O. Jäger. Mit Illustr.— Eigenheiten. Plauderei von Z. von Reuß.— Dauerlauf! Marsch— Marsch! Zur Erinnerung an den Tag von Spichern. Von H. Ferschke. — Uebergerollt. Text und Bild von F. Lindner.— Die Kinder der Madonna. Von Th. Trede in Neapel. Am Familientische: Zur Badesaison. Von J. Stinde.— Ein jüdisches Parlament.— Zu Heinrich Leo's: Aus 4 ggg meiner Jugendzeit.— Mit einer illustr. Beilage. Volksbad. Wasserwärme am 6. Aug. Morgens: 170 Reaumur. Walter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 7. August 1880. 20 ⸗„Frankenstücke 0 M. 16 20—24 do. in/„ 16 18—22 Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 70-75 Ducaten. 5„ 9 53—58 al marco.„ 9 58—63 Dollars in Golde.„ 41821 Für die Hagelbeschädigten in Hungen und Umgegend gingen weiter ein: Von Frau Kammerdirector Pr. Hüffell 3 M., Director Schäfer (Blindenanst.) 3 M., Kammerdireetor Dr. Hüffell 3 M., Ungenannt aus Steinfurth 5 M., Ungenannt 2 M., C. M. Schudt, Dorheim 5 M. Die Exped. d. Oberh. Anz. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend„ „ Dutzend. Die Expedition des Anzeigers. mit Feuchelhonig, A und 1 Mark. U C 1785 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. g 76 Das in großer Aus wahl zu ll Meueste in Tapeten biuigsten Preisen empfiehlt 14 Friedberg. H. Bindewald. Material Lieferung. Heiserkeit, 6 Bekanntmachung. Die Juhaber von Schuldscheinen hiesiger Stadt werden hierdurch unter Bezugnahme auf unser Schreiben vom 8. Juni l. J. davon in Kenntniß gesetzt, daß die ge⸗ kündigten Schuldbeträge vom 1. bis 8. k. Mts. gegen Rückgabe der Schuldscheine bei der Gemeinde-Einnehmerei dahier oder bei dem Vorschuß⸗ und Creditverein in Fried⸗ berg eingelöst werden können, indem vom 8. k. Mts. ab deren Verzinsung aufhört. 1 l Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß Partial⸗Obligationen der hiesigen Stadt zu 40% mit halbjährigen bei den vorgenannten Zahlstellen und der Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main einlösbaren Coupons zum Course von 98 Mark bei der hiesigen Ge⸗ meinde⸗Einnehmerei und dem Vorschuß⸗ und Creditverein in Friedberg zu haben sind. Bad⸗ Nauheim am 7. August 1880. a Großherzogliche Buͤrgermeisterei Bad⸗Nauheim. 2658 SF stei Anzei Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 11. August l. J, Vormittags 11 Uhr“ werden vor dem hiesigen Rathhause folgende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 2 Regulateure(ohne Schlagwerk), 17 diverse Wanduhren, 1 Nipp⸗Uhrchen, 5 1 silberne Taschen⸗Uhr(Remontoire), 37 neusilberne Uhrgehäuse, Thermometer, diverse Uhrketten, 1 Fischglocke, 5 1 Commode mit Abit 1880 Fri 9. August 1880. Friedberg am 9 1. Stets das Neueste in HBalsbinden, Shlips und Shäwls für Herren und Damen, Foulards buntfarbigen seidenen Umknöpftüchern, sowie weiße und schwarze seidene Halstücher billigst bei 15² K. Friedrich. Neue Holl. Vollhäringe 2456 bei Wilhelm Fertsch. In meine Buchhandlung suche ich einen Lehrling, der sogleich eintreten könnte. Carl Bindernagel. Gelee-Einmach-Gläser, braun und weiß, in allen Größen bei Georg Groß. i 2641 Mehrere neue und gebrauchte(43/ù VIII.) Breaks, sowie eine gebrauchte Kalesche sind billig zu verkaufen. Wagenbauer D. Pauser, Offenbach a. M., Biebererstraße 17. Preisen bei u sehr billigen Großh. Gerichts vollzieher. Corsetten K. Friedrich. Sachsen⸗Meiningen fl. 7⸗Loose von 1870. ö — Der betera nen und Alllitär-Perein zu Friedberg feiert Sonntag den 15. August 1880 zur Erinnerung an die vor 10 Jahren geschlagene Schlacht bei Gravelotte sein Jahresfest in folgender Weise: Vormittags: 9½ Uhr: Versammlung im Vereinslokale. Zug nach dem Friedhöfe. 9³õ/0 Bekränzung des Denkmals verstorbener Krieger auf dem Friedhofe. Danach Bekränzung der Gedenktafel in der Stadtkirche. Gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche. Aufstellung des Festzuges am Mainzer Thor“ Zug durch die Stadt nach dem Steinhäußer'schen Biergarten. Daselbst Concert, Ansprache, gesellige Unterhaltung, Abends Tanz. Der Vorstand bittet alle Einwohner unserer Vaterstadt durch Schmückung der Haͤuser, sowie durch zahlreiche Betheiligung zur Verherrlichung des Festes beitragen zu wollen. Die geehrten Herren Ehrenmitglieder erlauben wir uns ganz besonders einzuladen. Eintrittskarten zum Concert à 40 Pfennig sind bei Herrn Georg Groß, sowie an der Kasse zu haben. Der Vorstand des Veteranen und Militär⸗ Vereins. Annonce. Veranlaßt durch den Umstand, meine von der Main⸗Weser⸗Bahn ge⸗ achteten Lagerplätze alsbald räumen zu müssen, verkaufe ich meine be⸗ eutenden Bestände an Kohlen, Falz⸗ Ziegeln, Schornstein⸗Röbren und Sandstein⸗Waaren, während der Dauer des Näumens, zum Selbst⸗ kostenpreise. G. H. Freundlieb, 2659 Fauerbacher Thor. . Heutigen habe ich hier ein Ellenwaaren⸗Geschäft errichtet und bitte das verehrliche Publikum das meinem Manne seither geschenkte Vertrauen auch auf mich übertragen zu . n 8 2662 57 E 57 10 ½ 55 Nachmittags 2½„ Das in Cassel erscheinende 2657 hHessische Tageblatt mit dem Amtlichen Anzeiger verbunden, eignet sich bei seiner großen Verbreitung in und außer der Provinz als wirksamstes Insertions⸗ [Organ. Es wird die Agespaltene Petitzeile mit 15 Pfennig berechnet und bei größeren Aufträgen höchst⸗ möglichster Rabatt gewährt. 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