U öh 9 Privatier. ö ö lgenten die Ber. em. Ci 15 Einnehmer. N Occonom, ruchthändler. Berträgen gegen eselschaft: lm 7 im Fertsch. er Auswahl zu Preisen empfiehlt H. Bindenell. 15 nesser Windish. chüß⸗Blod, of, füheln Rump. Volizediener. 1 1880. Vonnerstag den 10. Zuni. ———— 68. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. U Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile, wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. „ . Es wird hiermit zu allgemeinen Kenntniß gebracht, daß wegen Umzugs des unterzeichneten Gerichts in das neu hergerichtete Amtsge— krichtslocal in der Zeit von Montag 21. laufenden Monats bis zum J. Juli laufenden Jahres das Gericht geschlossen bleibt und daher Anträge, eilende ausgenommen, innerhalb dieser Zeit nicht vorgebracht werden können. Die öffentlich en Sitzungen erleiden keine Unterbrechung. Vom 1. Juli laufenden Jahres ab finden die Gerichtsverhandlungen und die öffentlichen Sitzungen in dem neuen Amtsgerichtslocal statt. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Friedberg, am 8. Juni 1880. 1 »dt. Becker. Sellheim. ö Deutsches Reich. Darmstadt. Der Amtsdiener Ganß in Wörrstadt wurde auf Nachsuchen, unter Aner— kennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. — Das Regierungsblatt Nr. 19 enthält die Verordnung über den Ausatz, die Erhebung und die Beitreibung der Gerichtskosten.§ 1 des Gesetzes besagt, daß den Gerichtsschreibern die Erhebung folgender Gerichtskosten(Kosten und Kostenvorschüsse, welche in die Staatskasse 1 4 gehülfe F. Gutermuth. Ie t-Schürzen 2 hin, l ige. 5 hier⸗ daß unser mig viegervater ö Norgen 11. ft entschlafen 15 jernde Familie. N J 5 2 — P 2— neuer Mitglieder zu gestatten und Zuflichkeit der den Genossenschaften Erlaubniß fallen zu lassen. fließen) zu übertragen sei: 1) alle Kosten, welche den Betrag von zwanzig Mark nicht übersteigen; 2) alle Schreibgebühren; 3) alle Kosten im Mahnverfahren; 4) diejenigen Kosten, von deren Zahlung die Fortsetzung eines Rechts— 55 die Vornahme einer gerichtlichen Hand— ung oder die Haft des Schuldners abhängt, oder die Ausreichung einer Schrift abhängig gemacht ist. Berlin, 6. Juni. In politischen Kreisen wird dem Artikel der„Köln. Ztg. im heutigen ersten Blatte betitelt:„Fürst Bismarck's Urtheil über die Lage“, worin ein Gespräch des Reichs— kanzlers mit einem hochgestellten Diplomaten über die Kirchen-Vorlage wiedergegeben wird, große Bedeutung beigelegt. — 7. Juni. Am Beginn der heutigen Sitzung der Kirchengesetz-Commission des Abgeordneten— Haunses erklärte der Cultusminister der, Germania“ zufolge: seine Erklärungen in der Commission seien, abgesehen von denjenigen über Artikel 4, nicht absolut zu fassen. Da die Stellung der Commission sich nicht absehen lasse, noch weniger diejenige des Plenums, so müsse er vor der weiten Lesung sich bescheiden, die Commissions— beschlüsse vorläufig ad referendum zu nehmen. Im Fortgange der Sitzung erklärte der Cultus- minister auf eine Anfrage Windthorst's, daß die Depesche Nina's vom 23. März, in welcher die Curie die in dem päpstlichen Briefe an den früheren Erzbischof von Köln gemachten Con⸗ essionen interpretirte, früher erlassen worden st, als die Curie den Staatsministerialbeschluß vom 17. März kannte. Schließlich wurden alle Amendements zu Artikel 9 der Vorlage mit zroßer Mojorität abgelehnt, ebenso Artikel 9 ser Regierungsvorlage selbst gegen die 5 St. der Conservativen.— 8. Juni. Schmidt(Sagan) beantragt, der Vorlage einen zwölften Para⸗ graphen hinzuzufügen, welcher ausspricht, daß die Bestimmungen des Gesetzes mit Ausnahms des dritten Paragraphen am 1. Januar 1882 außer Wirksamkeit treten. Im Verlaufe der Sitzung erklärte der Cultusminister gegenüber den Anträgen v. Schorlemer-Alst und Bruel zu rem S 10, den Genossenschaften die Aufnahme die Wider⸗ ertheilten diese die 90 Er könne Staatsaufsicht aufhebenden Anträge beim besten Willen nicht annehmen. — Der Zusammentritt der Botschafter— Conferenz ist nunmehr auf den 16. Juni festgesetzt. — Bezüglich des Eisenbahn-Unglücks bei Blumenberg bemerkt der„Reichs-Anzeiger ,: Weder ein Defect des rollenden Betriebsmaterials, noch ein fehlerhafter Zustand des Bahnkörpers sei die Veranlassung des Unfalls gewesen. Besonders Locomotive und Wagen scheinen im besten Zustande gewesen zu sein. Sämmtliche Oberbaumaterialien wurden bei der Revision ordnungsmäßig befunden. Bei der Construction des Oberbaues von Vollbahnen werde ein Unterschied bezüglich des Betriebes mit Schnell— und mit Personenzügen in Preußen nicht gemacht. Die fahrplanmäßige Geschwinbigkeit des Zuges sei den günstigen Steigungs- und Krümmungs— Verhältnissen der fraglichen Strecke durchaus angemessen gewesen. Die amtlichen Erhebungen über den Unfall dauern fort. Hamburg. Wie man hört, ist das Memo— randum des Senats von Hamburg gegen den Antrag Preußens wegen Einverleibung der unteren Elbe nunmehr an das Präsidium des Bundesrathes gelangt und es steht zu erwarten, daß dasselbe dem Bundesrath in kürzester Frist vorgelegt wird. Munchen, 8. Juni. Der baierische Ge— sandte in Berlin, v. Rudhart, ist gestern hier eingetroffen, sofort nach Schloß Berg beschieden und Abends vom König in Audienz empfangen worden. Rudhart begibt sich mit seiner Frau nächster Tage nach Italien. Ausland. Osterreich-Ungarn. Pest, 6. Juni. Der Finanz-Ausschuß des Abgeordnetenhauses hat den Gesetzentwurf über die Steuer- und Stempelfreiheit der hauptstädtischen Anleihe und die Zucker⸗Steuer⸗Vorlage angenommen. Der Commucationsausschuß nahm den Gesetzentwurf, betreffend den Ankauf der Bahnlinie Agram— Karlstadt, sowie den diesbezüglichen Vertrag mit der Südbahn an, ferner den Gesetzentwurf über den Ausbau der Bahnlinie Sissek-Novi, nachdem Ministerpräsident Tisza dieselbe befür⸗ wortet hatte. 3 8. Juni. Der Wehrausschuß beschloß die Berathung des Gesetzentwurfes über die Revision des Wehrgesetzes bis zur Herbstsession zu vertagen. Minister Szende hatte die Berath⸗ ung im Laufe der Session für wünschenswerth erklärt. Belgien. Brüssel, 8. Juni. Der belgische Vertreter im Vatikan ist abberufen.— Die Wahlnachrichten sind bis zur Stunde sehr günstig 2 — 8. Washburne 30, für die Liberalen. Frankreich. Paris. Der„Times“ zu— folge ist Challemel-Lacour zum französischen Botschafter in London bereits ernannt. Großbritannien. London, 7. Juni. Unterhaus. Die Regierung kündigt an, sie werde die Abschaffung der Prügel-Strafe bei Armee und Marine in nächster Session beau— tragen.— Bei der Special-Debatte erklärt Admiralitäts-Seeretär Lefevre: die Regierung habe den Beginn des Baues zweier neuen Panzer— schiffe vertagt und beeile statt dessen die Fertig— stellung von zwei bereits im Bau begriffenen, des„Ajax“ und„Agamemnon“, welche nunmehr Ende Dezember 1881 resp. I. März 1882 fertig sein sollen. Rumänien. Bukarest. Das Amtsblatt publicirt eine neue Vorschrift über die Beding— ungen, unter welchen Ausländern der Aufenthalt in Rumänien gestattet wird. Diese Vorschrift hebt alle Bestimmungen des Reglements vom 26. Februar 1880 auf, welche als vexatorisch angesehen werden könnten. In Rumänien reisende und wohnende Fremde müͤssen eine Aufenthalts— Karte haben. Befreit hiervon sind Reisende, welche nicht über 30 Tage im Lande sich auf— halten. Fremden, welche im Lande immobile, industrielle oder commercielle Etablissements be— sitzen oder seit 5 Jahren im Lande ein Gewerbe ausüben, wird die Aufenthaltskarte unentgeltlich gegen Vorzeigung ihres Passes ausgefolgt. Rußland. Petersburg, 7. Juni. Heute erfolgte die feierliche Ueberführung der Leiche der Kaiserin nach der Peter-Pauls-Kathedrale. Der Trauerzug bewegte sich der Newa entlang. Der Kaiser folgte unmittelbar hinter dem Leichen— wagen zu Pferde. Ihm schlossen sich sämmtliche Mitglieder der kaiserlichen Familie, sowie die höchsten Hof- und Staats-Wuͤrdenträger an. An den Eingängen zum Platz vor dem Palais waren trotz heftigen Regens bereits am Morgen große Menschenmengen versammelt. Mittags hellte sich das Wetter auf. Amerika. Chicago, 7. Juni. Bei der Ab⸗ stimmung der Convention zur Ernennung eines Präsidentschafts-Candidaten wurden 756 Stim— men abgegeben; die erforderliche Majorität war somit 379. Grant erhielt 304, Blaine 284, Sherman 93, Edmunds 34, Windom 10, eine Stimme unbeschrieben.— 8. Juni. Die Convention setzte die Abstimmung fort. Die 29. Abstimmung ergab für Grant 307, für Blaine 279, für Sherman 91, für Ed— munds 31, für Washburn 35, für Windom 10 und für Garfield 2 Stimmen. Die Versamm⸗ lung wurde sodann vertagt. — Aus Stadt und Land. Friedberg. In unserer Stadt wird allge⸗ mein ein Uebelstand besprochen, der durch die Art der Beerdigung auf unserem Fried hofe entsteht. Dadurch, daß die Särge dicht nebeneinander gestellt werden muͤssen, N ist das letzte benutzte Grab von dem noch zu besetzenden rorläufig nur durch eine Bretterwand abgeschlossen, welche nicht verhindert, daß der Leichengeruch durchdringt und die Luft verpestet. Großes Unglück könnte auch in Folge Verschleppung des Leichengiftes durch Fliegen geschehen. Zweck dieser Zeilen ist, die Fried hofscommission und das Kreisgesundheitsamt zur Prüfung und Abhülfe dieser üblen Sache zu veranlassen. Auch das sei noch erwähnt, daß bei der Dichte der Gräber eine Bepflanzung, Reinig— ung und Pflege derselben nicht möglich ist. —h. Friedberg. Am 22. Juni findet dahier in unserer Stadtkirche das Kirchengesangsfest des Landes⸗ vereins Hessischer Kirchen-Gesang-Vereine statt. Wir erfahren von informirter Seite, daß zu obigem Feste die Betheiligung der Kirchengesangvereine zu Darmstadt, Frankfurt a. M., Gießen, Pfungstadt, Zwingenberg, Aarheilgen und des hiesigen Musikvereins gesichert ist, so daß der Gesammtchor circa 300 Stimmen repräsen— tiren wird. Außer den einzelnen und den Gesammt— Chören obiger Vereine wird auch der ausgezeichnete Chor des hiesigen Schullehrerseminars einige Nummern vortragen. Bei der vorzüglichen Akustik unserer schönen Stadtkirche und der Mitwirkung so zahlreicher guten Kräfte glauben wir mit Sicherheit, einen großen Kunst genuß in Aussicht stellen zu können und verfehlen daher nicht, Freunde des Kirchengesanges bereits jetzt schon hierauf aufmerksam zu machen. n. Friedberg. Nächsten Montag gibt Kapellmeister Hänseroth auf der Durchreise hier wieder ein Enneert und zwar diesmal in Steinhäußer's Garten. Die Leistungen seiner Kapelle sind hier so bekannt, daß wir an dieser Stelle nur auf die Thatsache selbst hinzuweisen haben, um überzeugt zu sein, daß er ein volles Haus resp. Garten erhält. Gießen. Als Geschworene für das II. Quartal wurden ausgelost: 1. Beigeordneter J. Vetter, Burggräfen— rode, 2. Landwirth G. Ewald IV., Ockstadt. 3. Müller F. Philippi, Büdesheim. 4. Fruchthändler J. Eulau, Rohrbach. 5. Landwirth W. Seibel, Rainrod. 6. Land— wirth G. Hörle, Kaichen. 7. Landwirth K. Fruonck, Langenbergheim. 8. Muller W. Brotzler, Büdingen. 9. Bäcker W. Kircher, Laubach. 10. Fabrikant K. Trapp, Friedberg. 11. Müller K. Geiß, Klein-Felda. 12. Ge⸗ meinderechner K. Opper, Trais a. d. L. 13. Gemeinde— rechner Ph. Kammer III., Bellersheim. 14. Fabrikant O. Zinser, Schlitz. 15. Schlosser K. Stohr, Gießen. 16. Bürgermeister J. Göbel II., Pfordt. 17. Landwirth L. Balser J., Albach. 18. Kaufmann E. Häberle, Fried— berg. 19. Gastwirth H. Velten III., Groß-Linden. 20. Landwirth J. Faber J., Lang-Göns. 21. Kammer— assessor Drehwald, Büdingen. 22. Kaufmann B. Schwarz, Reichelsheim. 23. J. Pommer, Kirch-Göns. 24. Wirth Chr. Siegfried, Groß- useck. 25. Landwirth Chr. Bück, Grünberg. 26. J. Flörsheim, Romrod. 27. G. Menz, Eifa. 28. Uhrmacher Th. Geismar, Gießen. 29. Agent J. B. Spiegel, Gießen. 30. F. Wetz, Münzenberg. D. Gießen. Die Mitglieder des Oberhessischen Vereins für Localgeschichte werden künftigen Sonntag den 13. d. Mts. einen Ausflug nach Melbach machen, um den dortigen„Haag“ zu besichtigen. Vorsitzende des Vereins, Professor Dr. Gareis, wird Nachmittags gegen 3 Uhr an Ort und Stelle eine Rede über den Ursprung und Zweck dieses merkwürdigen Hugels halten. Es wird also den Bewohnern der Wetterau Gelegenheit geboten, einen lehr- und genuß— reichen Tag zu verleben. Möge die Versammlung recht zahlreich werden. N t. Nieder-Erlenbach. Nachdem am 7. d. Mts. die Abstimmung betreffs Zusammenlegung der Grund— stuͤcke unter den vorher erfüllten gesetzlichen Bestimmungen auf hiesigem Rathhause stattgefunden, wurde diese land wirthschaftliche Reform mit bedeutender Mehrheit abge— lehnt. Sämmtliche gegen das Projeet stimmenden Grund besitzer, etwa 200 von 280, vertreten einen Grundbesitz von höchstens 600 Localmorgen, während die ganze Feld— mark Nieder⸗Erlenbach deren eirea 4600 zählt. Hieraus erhellt denn zur Genüge, wie sehr geboten eine Abänder— ung des gesetzlichen Abstimmungsmodus bei Zusammen legung von Feldmarken im Großherzogthum ist. Inner halb des ganzen preußischen Gebiets würde dieser land— wirthschaftliche Fortschritt, dessen segensreiche Wirkungen der intelligentere Theil der Landwirthe aller Länder längst anerkannt hat, mit glänzender Mehrheit beschlossen und zur Ausführung gebracht worden sein. Anders im Groß herzogthum Hessen, wo der Besitzer einiger Quadrat— ruthen bei der ersten Abstimmung, die bekanntlich nur nach Köpfen vorgenommen wird, dasselbe Gewicht in die Waagschaale legt, als beispielsweise der Besitzer von 1000 Morgen. Es mußte vorliegendes Abstimmungs resultat den Uneingeweihten um so mehr befremden, als vorher die übergroße Mehrheit hiesigen Gemeinderaths die Angelegenheit als dringlich bei der Staatsbehörde bezeichnete und die Kosten der Vorarbeiten nicht scheute. 5 B. Ossenheim, 7. Juni. Heute Morgen holte ein hiesiger Knecht einen Wagen Klee. Er mußte dabei eine abschüssige Hohle fahren, wobei ihm die Pferde durch gingen. Er fiel unglücklicherweise vom Wagen, kam unter die Räder und wurde uͤberfahren, sodaß er beim getragen werden mußte, worauf er alsbald verschied. Er war ein achtbarer, arbeitsamer Mann und binterläßt eine Frau mit vier kleinen Kindern. N Mainz, 7. Juni. Ein Extrazug mit ea. 300 Mit⸗ gliedern des hiesigen Vereins„Moguntia“, der gestern eine Lustparthie nach Heidelberg gemacht Abends 10 Ubr bei Lampertheim einen Naa fahrplanmäßigen Zuge Nummer 168, welcher Abends 8 Uhr 3 Min. via Sachsenhausen abgeht. Von dem Zugpersonal wurde Niemand, von den Passagieren mehrere, — Der durch Ueberfahren des Halte-Signals durch den Ver⸗ gnügungszug. Allerlei. Frankfurt. Im vorigen Jahre mißhandelte ein junger Techniker seine hochbetagte Mutter in einer Weise, daß sie ein schweres Gehörleiden bekam und auch sonst die körperlichen Folgen nur langsam überwand. Sie stellte jedoch keinen Strafantrag gegen den unnatürlichen Sohn. Als dann dieser, sie sich selbst überlassend, von hier verzog, nahm sich der verlassenen Dame eins im selben Hause wohnende Handwerkerfamilie mit der herz⸗ lichsten Theilnahme an. Als sie kürzlich starb, setzte sie ihre Krankenpfleger zu Erben ihres Nachlasses im Betrage von ca. 37,000 M. ein, während dem Sohne nur das gesetzliche Pflichttheil zufällt. Frankfurt, 5. Juni. Heute wurden vom König⸗ lichen Polizeipräsidium die Steckbriefe gegen die Brüder Sachs an alle Konsulate des deutschen Reiches gesandt. Weinheim, 5. Juni. Der des Raubmordes in der Nähe der Straße bei Leutershausen dringend verdächtige Metzgerbursche ist bereits verhaftet, dagegen wird noch auf einen weiteren der Theilnahme beschuldigten Hand— werksburschen gefahndet und sind auf dessen Ergreifung 200 Mark Belohnung ausgesetzt. Karlsruhe, 5. Juni. Galleriedirector Lessing ist heute an einem Schlaganfall gestorben. Von ihm ist das berühmte Bild im Städel'schen Institut in Frankfurt „Huß auf dem Concil“. Warburg, 7. Juni. Aus dem benachbarten Willi⸗ badessen schreibt man: Hier ist Alles in Aufregung. Gestern Morgen gegen 3 Uhr machten die Förster des Frhrn. v. Wrede, Gieß und Steinsträter, einen Pürschgang in das Revier bei der sog. Karlsschanze. Beide wurden von Wilddieben meuchlings erschossen. Wie ein Mann aussagt, der von der Stelle etwa 800 Schritt entfernt war, fiel gegen 5 Uhr erst ein Schuß und dann nach einer Pause von ungefähr 5 Minuten noch 4 bis 5 Schüsse rasch hintereinander, die nur von mehreren Personen ab⸗ gegeben sein konnten. Der Förster Gieß wurde gegen 10 Uhr noch lebend gefunden; derselbe hat einen Schrot— schuß an beiden Händen und auf dem Gewehr und einen solchen in den Beinen erhalten, worauf er aller Wahr— scheinlichkeit nach zusammenbrach und das Gewehr fallen ließ. Hierauf erhielt er noch von den Unmenschen aus nächster Nähe einen sogenannten Fangschuß in die Seite, welcher durch den Unterleib quer durchging, und wurde dann in der Voraussetzung, daß er todt sei, liegen ge— lassen, kam aber wieder soweit zurn Besinnung, daß er in seinem Notizbuche aufschreiben konnte:„Hagemeyer hat mich geschossen.“— Der Aermste hielt den Transport auf holperigem Wege und auf einer zweirädrigen Karre bis zu seiner Wohnung noch aus, wo er alsbald, nach⸗ dem er den Mörder abermals genannt, unter gräßlichen Schmerzen verschied.— Der vereinzelte erste Schuß galt jedenfalls Steinsträter, der heute Morgen, nachdem die Fichtendickung durch Hunderte von Menschen nochmals durchsucht worden war, mit einer Kugel durchs Herz ge— schossen aufgefunden wurde. Beider Gewehre(Vorder- lader) waren nicht abgeschossen, der klarste Beweis, daß sie meuchlings aus der Dickung hingestreckt worden waren. Der ꝛc. Hagemeyer ist erst vor vier Wochen aus dem Gefängniß entlassen, wo er eine einjährige Strafe wegen Wilddieberei verbüßte, nachdem er in früheren Fällen billiger weggekommen war. In dem letzteren Falle hatte Gieß denselben zur Anzeige gebracht, und darauf scheint nunmehr Rache verübt worden zu sein. Neapel, 6. Juni. Die Eröffnung der Vesuvbahn hat heute stattgefunden. Bei dem Festmahle, an welchem etwa 150 Personen, darunter die Spitzen der Behörden, theilnahmen, brachte der Coneessionär Oblight einen Toast auf die Kronprinzessin des deutschen Reiches, die erste Dame, welche die Bahn benutzt hat, aus. Der Toast wurde mit stürmischen Beifall aufgenommen. Der regelmäße Betrieb der neuen Bahn beginnt morgen. Erasmi Alberi kurze Beschreibung der Wetterau. (Die erste topographische Beschreibung unserer Gegend.) Erasmus Alberus, der Freund und Zeitge— nosse Dr. Martin Luthers, bekannt als Fabel— und geistlicher Liederdichter, hat auch eine kurze Beschreibung seines Vaterlandes, der Wetterau, verfaßt, die wir unsern Lesern im Auszug mit— theilen wollen. Wir sehen daraus insbesondere wie weit verbreitet damals noch der Weinbau in unserer Gegend war. Er gedieh an vielen Orten, wo jetzt schon längst kein Wein mehr gezogen wird und wo die Rebe lohnenderen Gewaͤchsen hat weichen müssen. Auch ist anzu⸗ nehmen, daß unsere Vorfahren keine so feinen Zungen hatten, als wir.— Erasmus Alberus war gebürtig aus einem Dorf in der Nähe von Nidda. Er studirte in Wittenberg, wirkte eine zeitlang als Schulmeister in Oberursel und Heldenbergen und wurde dann Pfarrer zu Sprend— lingen, wo er die Reformation einführte. da berief ihn Graf Philipp von Hauau-Lichten⸗ berg im Jahr 1545 als Prediger nach Baben— hausen mit dem Auftrag, auch hier den lutherischen Gottesdienst einzuführen. Allein in Folge von Von 9 4 1 meist leicht beschädigt. Verursacht wurde der Unfall Mißhelligkeiten mit dem Grafen verließ Alberus Babenhausen schon wieder nach wenigen Monaten, begab sich nach Magdeburg, wo er die Belage— rung der Stadt durch Moriz von Sachsen mitdurch⸗ machte, und starb im Jahre 1553 als Superin⸗ tendent zu Neu-Brandenburg im Großherzogthum Mecklenburg. Die Wetterau ist 9 Meil Wegs lang und breit, reicht in die Länge von Gelnhausen bis an Cassel, diesseit Mainz am Ahein gelegen, in die Breite aber von Gießen bis Seligenstadt. — Zwo Städte sind in der Wetterau, da man Salz seudt, nemlich Urba und Nauheym, sind beide Hanauisch.— Die Graffen von Eyseuberg (Bsenburg) haben diese Städte Büdingen, Wenix, Westerbach(Kelsterbach?) Offenbach, Kleeburg und in allen sind Schlösser, haben darzu noch 2 schöne Schlösser die Rainburg(Ronneburg) und Byrstein. Zu Petterweil haben sie auch ein kleines Schloß, desgleichen zu Spielberg. Bei Büdingen wächst viel Weins. Hart an der Wetterau jhenseyt des Mains gegen Hanau und Frankfurt liegt ein feines Ländlein mit Namen die Drei Eiche, das ist drey Meil lang und breit, mit einem schönen Wald umfangen, das gehört auch den Herrn von Eysenberg, so daß der Graf von Hanau das sechste Theil vom Hayn hat, welches ein Stedlein und Schloß ist. Das Läudlein ist mit gutem Holz reichlich gesegnet, es wechst auch darin gut Wein und Korn und desselben so viel als die Inwohner bedürfen. Ein fein Dorf liegt darin mit Namen Ditzen⸗ bach, das ist allein Hanauisch, da wechst viel Wein. Die andern Dörfer sind Eysenbergisch, unter welchen Langen das Vürnehmste ist, Korn und Wein reich. Es sind auch gute Brunnen in demselben Ländlein, welches ich erstlich zu der Erkenntniß des Evangelii bracht habe, denn ich war vor(zuvor) XI Jahre Pastor zu Sprendlingen bei dem Hirtzsprung und zu Göͤtzen— hain, welches ich Gotteshain nenne, weil es von den unnützen Götzen zu dem rechten Gott bekehrt ist. Mit der Dreieiche grenzet eine Stadt, die ist Hanauisch, mit dem Namen Babenhausen, die erkennt mich auch für ihren geistlichen Vater. Und sind beyde in der Dreieiche und Babenhausen fromme Leute,—— Zu Hofheim ist eine kleine Burg. In dem Lande wechst viel Wein. Ein Nawenhainer(Neuenheim) kann man finden, der darf ein Reinschen überwinden.— Der Grawe zu Hanau hat diße Städte: Hanau, Winnecken, Bergen, Hochstadt, Urba(Orb), Nauheym, Steynau, Schlüchtern. Diße zwo ligen außer der Wetterau. Hanau ist eine vehste Stadt und hat ein schönes Schloß. Winnecken hat ein fein Schloß, lustig anzu— sehn. Zu Steynau ist auch ein schoͤnes Schloß Viel guts Weins wechst im Hanau⸗— ischen Lande.— Ortenberg, ein Stadt und Schloß, ist Hanauisch und Königsteinisch. Da wechst auch guter Wein. In der Stadt Münzen⸗ berg steht ein hohes Schloß, lustig anzusehn, sind Solmisch, Hanauisch und Königsteinisch.— Seligenstadt ist auch Meynzisch, da wechst guter Wein und viel besser Wein wechst bei Hirsten(Hörstein), eine halbe Meile davon. Gegen Hanau über jhenseit des Mayns liegt ein Stedlein und Schloß mit Namen Steyn— heim ist Meynzisch, da wechst auch Wein.— Hart unter Gelnhaußen steht eine Burg, ist den Edelleuten, so man Ghan-Erben heißt, Desgleichen haben die Ghanerben ein Schloß zu Friedberg, wie eine kleyne Stadt. Oben dig Gelnhausen liegt ein schöner, hoher, großer Weinberg, da wechst vil und guter Wein. Oben an Friedberg uff einem hohen Berge, der St. Josannisberg heißt wechst vil und guter Wein. Summa der Stedte 53, der Schlösser 57 on der Edelleute Häuser. Es sind aber in der Wetterau über 100 vom Adel und über 500 Dörfer. Dazu sind mehr denn 50 Klöster und Stift untereinander. F. d. N.— Die Wetterau ist gen Mitternacht beschlossen mit 1 eilen 170 an de Muh berg Jönig penf Id all! ben, chi Hegel urge Mita die der? de A Al latte ait d Bette — the Keten 5 U — — * 0 2 W W 1. N* aus einem hohen Berg und Walt, der dem Hessenland bis aus Reingau und liegen 95 mag an demselben uff der Rige Gießen, Butschbach, 959 Shen, Nauheym, Friedberg, Ogstadt, Roßbach, Hohen— Guazenehn berg(Homburg), Urzell, Kronberg, Falkensteyn, Königstein, Epstein, Hoffheym, Wisbaden ꝛc. Ighenseits des Bergs liegen Kleburg, Usingen ꝛc. reicht aus Deutsche Bahnen fest. Pfälzer ziemlich gesucht, ebenso ö Mecklenburger. Von schweizerischen Werthen Gotthard— Gießen, 8. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. obligationen und Centralbahn höher. Oesterr. Priori⸗ 83—92 Pf., Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per St. täten sehr fest. Gold⸗ und Silberkaschau, Joseph⸗, 5— 11 Pf., Tauben das Paar 70—80 Pf., Hühner per Albrecht,, Alföld- und Theißbahn anziehend. Italienische St. M. 1.10— 1.30, alte Hahnen per St. M. 1.20— 1.50, Prioritäten besser. Von ausländischen Fonds österr. junge Hahnen 75—100 Pf., Wälsche M. 0., Enten per Renten, ungar. Fonds und Russen zum Theil höher. St. M. 2.— 2.50. Kartoffeln per 100 Kilo M. 7.50—8., Neue 40% russische Eisenbahngeldanleihe zu dem festen Zwiebeln p. Ctr. M. 25. Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfd., Course von 731½6 in gutem Begehr. Von Banken Friedberg, 9. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90— 1.00, Eier per Stück 5 Pf. c98 lan Und sobald man über den Berg kömpt, siehet n Gelen d und man noch daselbst ein Wahrzeichen, einen Gra— den gaele bis ben, der vor Zeiten das Land von einander bis Selben, in geschieden hat, der wird der Pfal Grab genannt. detterau wald. Gegen Morgen hat die Wetterau ein groß Ge— Nahen u man] birge und Walt, heißt der Vogelsberg. Gegen en ion f sind Mittag hat sie den Speshart und Dreieiche. düdinge Neuberg Diese Walde liegen in der Ebene und fleußt bach Wenig der Mayn dazwischen hin. Gegen Abend hat irn gehe ie Wetterau den Rein. arzu noch Alberus schließt seine nur aus 4 Quart i art an Uns 0 0 euberg, so daß der eil vom Hayn hat, schloß ist. Das rechlih sche, und Korn und wohner bedürfen. t Namen Dißen⸗ „da wechst viel nd Epsenbergisch nehmste ist, Korn ch gute Brunnen es ich erstlih es Cvangelll! ar vor(uv) Sprendlingen d zu Goͤtzen⸗ nenne, weil es m rechten Gott he grenzet eine im dem Nomen int mich auch ter. Und sind henhausen fromme n ist eine klelle piel Wein. El un mau füldel, wilden.— Den Städte: Hanal, t, Uiba(Orb) tern. Diße zwe Hanau ist ei schönes Schloß lust N Hanau es Ländlein mit t drey Mell lang bd umfangen, dad b 2 nisch.- 11 teinisch. g Aünse wech lättern bestehende Beschreibung der Wetterau mit den Worten: Dieß habe ich geschrieben der Wetterau meinem Vaterlande zu Ehren, daß die nwohner Gott danken und loben um das schöne, ute Land, das er ihnen gegeben hat. Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Juni. Fruchtbericht. 24.75, Korn M. 20.50, Gerste M. 18., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo mentirte sich dieselbe heute als eine günstige und zwar bis zum Schlusse des übrigens nicht sehr belebten Geschäfts. Regeren Verkehr wies der Comptantmarkt auf, wo namentlich österr. Bahnactien und Prioritäten, ferner auch ausländische Renten gut gefragt waren. Credit— actien, gestern Abend 238 ¼/, bewegten sich zwischen 238 Weizen bis 237⅝ und 238½, Staatsbahnactien, gestern Abend 237½¼,‚ zwischen 237 und 2378. Lombarden notirten 72½¼⁰. Von österr. Bahnen waren Galizier bevorzugt. Albrecht sehr belebt und höher, auch Elbthal besser. Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Kalbfleisch 40—46 Pf., Deutsche Effeetenbank höher. Disconto-Commandit A Pf., Schweinefleisch 60 Pf., Kirschen fest.. b ruhig. Wechsel fest. Privat- Pfus f. i 2 Diseconto 2½⁰—28/80/j. Grünberg, 5. Juni. Auf heutigem Wochenmarkt e 8 55 15 Centner Waizen M. 12.22, Korn M. 10.70, Geld⸗Cours. erste M. 9.29, Hafer M. 8.09, Kartoffeln M. 3.61.* 3 Fun 188 Frankfurt, 7. Juni. Viehmarkt. Angetrieben 95 Tranffart e. waren eirca 370 Ochsen, 300 Kühe, Stiere und Rinder, 20 Frankenstücke M. 10 16—19 260 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: e 1„ 16 16019 Ochsen 1. Qual. M. 67—68., 2. Qual. M. 60.—64., Englische Sovereigns 229.8852 Kühe 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 45.—50., Russische Imperiales. 5 1 Kälber 1. Qual. M. 50—50., 2. Qual. M. 48.—50., Dugena 8 Hämmel 1. Qual. M. 56.—61., 2. M. 44.— F 77 1 Hämme Qual. M. 56.—61., 2. Qual. M. 44.— 50. Dollars in Gold e D. Frankfurt, 8. Juni. Während gestern die 1 8 Ari in- Tendenz auf spekulalivem Gebiete wenig fest war, doeu— Heri Johann Mar 1a Fal ina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ 1½ Dutzend„, Dutzend 16.75. „* 10 70 Die Expedition des Anzeigers. Bekanntmachung. 1976 Samstag den 12. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll das in der Nähe des Badehauses Nr. 2 zu Bad- Nauheim lagernde, von der Gasbad-Brücke herrührende alte Balkenholz ꝛc. ꝛc. an Ort und Stelle in verschiedenen Abtheilungen gegen gleich baare Zahlung öffentlich meist— bietend versteigert werden. Friedberg den 4. Juni 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. Holz-Versteigerung. 1995 Montag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Spieß, nachbenanntes Holz meistbietend versteigert werden: 3100 Eichen-Schälwellen, 64 Raummeter Eichen-Knüppelholz. Zahlungstermin: 1. Oetober l. J. Die Zusammenkunft ist auf der Shaussee am Eingang des Waldes. Holzhausen am 8. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. KA Holz-Versteigerung. 1994 Montag den 14. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll n dem Gasthaus„Zum Schwanen“ in Oppershofen das Zerschlagen von Steinen im Betrage von 300 Mark einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Gambach am 8. Juni 1880. Schneider, ö Bezirksbauaufseher. Friedrichsdörfer 0 0 1 1 1 111 Das Neueste in feinen Hemdeinsätzen zu billigsten Preisen bei K. Friedrich. N Apfel- Gelée, Bienhonig, Holl. Syrup J 1 * 1 * In bester Qualität bei. wach e 90„ 1998 Wilh. Bernbcck. Wein 1 2— 9 ˖ davoh 1 sbe dus 15 Avis g des ac fehl füt Sattler, Autscher und Landwirthe. N Nane en. Von Fabrikanten Herrn Fr. Megerle hier ist mir st auch Bun der Alleinverkauf des kürzlich erfundenen ine Bi 55 8 steht eig, heb Cirage 4 Harnais 5 htbele% Abertragen worden. ein She Diese flüssige Lederwichse gibt nach meiner erben dt. 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Juni, Nachmittags 1 Uhr, im Steinhäußer'schen Gartensaal Bericht über die seitherige Thätigkeit des Reichstags zu erstatten. Die Wähler werden um zahlreiches Erscheinen gebeten. Friedberg den 9. Juni 1880. Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um- getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. 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Juni macht der Assen⸗ heimer Gesangverein„Frohsinn“ einen Ausflug auf das Ossenheimer Wäldchen und ladet die Nachbar-Gesang⸗ Vereine zu einem geselligen Zusammensein freundlichst ein 1989 Der Vorstand. Cransberg. Den Besuchern von Cransberg empfehle ich meine Wirthschaft auf das Beste. Ein gutes frisches Bier, sowie Speisen in reicher Auswahl sind stets anzutreffen. Gastwirth Rupp, „Zum deutschen Kaiser“. 7 verloren einen Sonnenschirm(schwarz) vom Burgberg bis an das Rathhaus. Gegen Belohnung abzugeben bei der Exped. des Anzeigers. 1990 Men als billig solid Lederwaaren in größter Auswahl, wie Portemonnaies, Cigarren-Etuis, Brief- und Visites⸗ Taschen von 40 Pf. an, Damentaschen dc. bringe hiermit in empfehlende Erinnerung. 1993 Hehn. Diehl, 1914 — 7 bekannten 2 Usagasse 21. ä Kalbfleisch, per Pfd. 40 Pf. Wilh. Kreuter II. . Joh. Hanstein III. Alle Sorten Gemüsepflanzen zu haben bei Friedrich Netz. 1984 Ein braves Dienstmädchen, das kochen kann, findet gegen guten Lohn sofort Stellung. 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