atzen 1880. * 150 9 Samstag den 8. Mai. N 55. ehlen wir zu Oberhessischer Anzeiger. senschaft. se. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 8 ane g uhr Freitag Abend ausgegeben. Donnerstag und Samstag. a ah reszy 1 a NV zierzu alle Bethel ar Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei grö T. a iffers i P i d it 22 P i the 9 eile f n 5„ bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 7 0 gen Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 1 Post A ee tandes 8 Für den Vorsaand: Amtlicher Theil. Edieta k duan g. Nachdem wider den Sergeanten Johann Georg Friedrich Schäfer, der 10. Compagnie 1. Großherzoglich Hessischen Infanterie-(Leibgarde-) Regiments Nr. 115, H. Petri. boren zu Dorheim, Kreis Friedberg, am 18. Juni 1850 der förmliche Desertionsprozeß eröffnet worden ist, wird derselbe aufgefordert, zu seinem Truppentheil zurück⸗ gider ihn Darmstadt den 20. April 1880. lilltär⸗Pereig g. N ends 920 Uhr, Monats: des Nauheimer Vereint Nachdem wider 1. den Gefreiten Johann Konrad Imbescheid, geboren am 4. Februar 1857, 2. ükehren, spätestens aber in dem auf Mittwoch den 1. September dieses Jahres vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin sich zu gestellen, widrigenfalls die eingeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark verurtheilt werden wird. Großherzogliches Gericht der Großherzoglich Hessischen(25.) Division. Edictalladung. den Musketier Heinrich Philipp Imbescheid, geboren am usfiuge auf den Johan, 5. September 1859 zu Hoch⸗Weisel, Kreis Friedberg, beide von der 8. Compagnie 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments(Großherzog) Nr. 116, der förmliche 1618 bei einem guten Glaß Atheimer und Malwen thschaft statt, wozu ih Darmstadt den 22. April 1880. esertlonsprozeß eröffnet worden ist, werden dieselben aufgefordert, zu ihrem Truppentheil zurückzukehren, spätestens aber in dem auf Mittwoch den 1. September dieset ahres, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin sich zu gestellen, widrigenfalls die wider sie eingeleitete Untersuchung geschlossen, sie n contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark verurtheilt werden würden. Großherzogliches Gericht der Großherzoglich Hessischen(25.) Division. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Christian Makowsky von Vilbel wurde als Schornsteinfeger in Pflichten genommen. Georg Bailh. enschießen undlichst einladet 0. Der Kriegerbereil, iß berg, sage ich al, Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Ass-— Arzt 1. Cl. Dr. Westphal vom 2. Großh. Wrag.⸗Regt. Nr. 24, wurde zum Stabs-Arzt des Schlesw. Fuß⸗Art. Bats. Nr. 9; Ass.⸗Arzt 2 Cl. Dr. Röder vom 1. Bat. 1. Großh. lundw.⸗Regts. Nr. 115, zum Ass.⸗ Arzt 1. Cl. vohl. der Res.; Dr. Riedel, Unterarzt vom 3. Großh. Sghüdel, sif.⸗-Regt. Nr. 117, zum Ass.⸗Arzt 2. Cl. im Große Baade Bad. Feld.⸗Art.⸗Regt. Nr. 14; Unterarzt der 0 ges. Dr. Keller vom 1. Bat. 4. Großh. Landw. erlegung gegts. Nr. 118, zum Ass.-Arzt 2. Cl. der Res. sowie auswärtigen bifordert. 10 gige, daß ih nt.—. Die hessische Staatsregierung hat dem wpengeschäst van der Vernehmen nach die Frage betr. die Fixirung aße Nr. 7, wirs as Gehaltes für die Gerichtsvollzieher in nühere Erwägung gezogen und dieselbe auch im habe. 9 frigstes Bestreben 3 8 10 0 sels durchs Lundesrath in Anregung gebracht. entsrrechende Waare Berlin, 4. Mai. Reichstag. Schluß. Am n und sehe ich, 95 schluß seiner Rede, wobei er die Thätigkeit der Polizei⸗ gohlwollen eines ge⸗ 5 atgane, sowie die Reichs-Commission scharf angriff, ntgegen. 1 üchtete Liebknecht an ein Mitglied des Hauses wegen ungsvo eines Vorganges in Worms den Vorwurf feiger Denun⸗ 90 macher. adntion gegen die Socialdemokraten und wurde deshab en a e zur Ordnung gerufen. Heeremann warnt, mit Polizei⸗ Brumelle naßregeln allein den Kampf gegen die Soeialdemokraten K zu führen. Wirklich helfen konne nur eine Besserung der Lage der arbeitenden Classen und sorgfältige Pflege des religiösen Sinnes. Redner erklärt sich gegen die Mrlängerung des Socialistengesetzes bis 1884. Das entrum werde aber der Verlängerung des Gesetzes auf ger)/ en Jahr zustimmen. Nach noch weiteren Reden wird die 5 8 gccarof Generaldebatte geschlossen. In der Speeialdebatte über 1 wendet sich Hasselmann gegen die Vorlage. Vilbel ertsh, Durch das Socialistengesetz sei das allgemeine Wahl⸗ „ ietht illusorisch geworden. Die deutschen Arbeiter seien f iizwungen, das nämliche zu thun, wie die russischen dern(archisten und die franzosischen Arbeiter.(Redner f ilbel. bord wegen dieser Aeußerung zur Ordnung gerufen.) iy in WE basselmann schließt mit den Worten:„Die Zeiten des 1 U kelamentarischen Geschwätzes sind vorbei, die Zeit des unge Aaten beginnt.“§ 1 wird angenommen. Zu§ 2 10 Tagen“ lefürwortet Reichensperg er den Antrag, die Ver⸗ binnen derungen längerung nur bis 1882 zu genehmigen. Bundesbevoll— kreffende 90 nächtigter Graf Eulenburg bittet um Ablehnung züses Antrages und Annahme des Beschlusses in zweiter um ö ien. er 8. ˖ nen 30h. ahh lung. Das Haus hält den Beschluß der zweiten nd ung aufrecht. Bei der definitiven namentlichen Abstim⸗ nung merfolgt Annahme des Gesetzes mit 191 gegen Stimmen.— 5. Mai. Der Antrag der Gewerbe⸗ Eimmission betreffs Einschränkung des Hausirbetriebes ved nach unerheblicher Debatte angenommen. v. Hert⸗ * iühelm al ling berichtet über die Commissions⸗ Anträge wegen Wilhe Mländerung der Gewerbeordnung bezüglich des Innungs⸗ ficli 1 wisens. Die Commissionsvorlage wird nebst den Anträgen in Stumm mit 152 gegen 102 Stimmen angenommen. leaf Lasker brachte folgenden Antrag ein: der Reichstag un% Uhr nige erklären, daß der Wortlaut und Sinn des Art. 34 de 60 Uhr. ien Reichsverfassung die Annahme des bezeichneten 1 7 M rages der preußischen Regierung durch einseitigen babe ö 0 1 5 N f N, 40 Beschluß des Bundesrathes und ohne Zustimmung Ham- burgs nicht gestatten. — Der König von Siam, welcher Mitte Juni hier eintreffen wollte, ließ die Nachricht hierher gelangen, daß er wegen Krankheit genöthigt sei, die Reise vorläufig aufzuschieben. — 4. Mai. Die Stempelgesetz-Commission des Reichstages berieth heute über die Quittungs— steuer und lehnte dieselbe mit allen gegen eine Stimme ab. — 5. Mai. Der„Kreuz⸗Zeitung“ zufolge hätte der Oberkirchenrath gestern 6 Stunden über den Protest gegen die Berufung des Predigers Werner an die Jacobi-Gemeinde berathen. Ueber die Entscheidung sei Näheres noch nicht bekannt. Es verlautet jedoch, es sei mit überwiegender Mehrheit beschlossen worden, das ganze Protestmaterial Werner mit der Auf— gabe vorzulegen, auf bestimmt formulirte Fragen über seine Stellung zur Bibel, zum apostolischen Glaubensbekenntniß und zur ewigen Gottheit Christi bündig zu antworten. — Der Reichskanzler hat eine Zusatzacte zu der Donauschifffahrts-Convention beantragt, welche den veränderten politischen Verhältnissen an der Niederdonau Rechnung trägt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 5. Mai. Das Unterhaus genehmigte die Eisenbahnconven— tion mit Serbien. Großbritannien. London. Lord Edmond Fitzmaurice ist an Stelle von Wolff zum britischen Vertreter in der internationalen Commission für Ostrumelien ernannt worden. — 5. Mai. Eine Depesche der indischen Regierung an den Staatssecretär für Indien in London meldet: die Kosten des afghanischen Krieges dürften den Voranschlag des indischen Budgets um wenigstens 4 Millionen Pfd. Sterl. übersteigen. In einer der Depesche beigefügten Note übernimmt die Militär-Verwaltung die Verantwortung für den irrthümlichen Voranschlag und erklärt die Mehrausgaben durch Transport- Vertheuerung, Versiegen der lokalen Hülfsmittel in Afghanistan und Verlängerung des Krieges über die angenommene Zeit. Türkei. Constantinopel. Die Pforte ver— sendet an ihre diplomatischen Vertreter ein Rund— schreiben als Antwort auf die letzten beiden Cir⸗ culardepeschen des griechischen Ministers Trikupis. Die Pforte erklärt darin: Das von officieller griechischer Seite beklagte Brigantenwesen werde hauptsächlich von den Hellenischen Actionscomites genährt. Ferner verwahrt sich die Pforte ener— gisch gegen die Auschuldigung, daß sie Maßregeln treffe, um die Arbeiten der Europäischen Com— mission zu behindern. — Msgr Vanutelli ist bemüht, eine Ver— söhnung der anti-hassunistischen Armenier mit Rom herbeizuführen. Der Patriarch Hassun reist nächsten Sonntag nach Rom ab. Serbien. Belgrad. Im Bezirke Prizrend sind größere Ruhestörungen vorgekommen; viele Serben sind von Arnauten getödtet worden und 80 Familien retteten sich auf serbisches Gebiet. Amerika. Washington, 5. Mai. Schatz⸗ secretär Sherman bekämpft in einem Schreiben an den Finanzausschuß des Senates den Gesetz— entwurf, nach welchem die Regierung neben den Ankäufen für den Tilgungsfonds allwöchentlich noch 5 Millionen Dollars öprocentiger Obli— gationen ankaufen soll, und hebt hervor, daß der Ueberschuß der Staatseinkünfte unzureichend sei, der Baarsaldo der Schatzkammer hierzu aber nicht verwendet werden dürfe. Er halte das actuelle System, Obligationen in dem Maße anzukaufen, wie die Ueberschüsse anwachsen, für das beste. Chili. Hiesige Telegramme melden, daß die chilenische Flotte schon am 22. April Callao bombardirt und großen Schaden angerichtet habe. Die Chilenen bedrohten Lima, wo großer Noht— stand herrsche. Das chilenische Heer marschire auf Sama in der Provinz Arequipa. China. Shanghai, 7. April. Die chinesische Regierung verwarf den Kuldscha-Vertrag gänzlich, verlangte bedingungslose Wieder-Abtretung von Ili und gab zu verstehen, sie werde im Weiger— ungsfalle diesen District besetzen lassen. Mit Rücksicht auf die Differenzen mit Rußland wurde ein gütliches Abkommen mit Japan in der Loochoo-Frage getroffen. Auch läßt die Regierung Kriegsvorräthe nach Norden dirigiren. Aus Stadt und Land. t. Niederweisel, 5. Mai. Heute Nack t brach dahier Feuer aus, welches sich so rasch verbreite daß alsbald 2 große mit Stroh und sonstigen n gefüllte Scheuern in Flammen standen, die a t gerettet werden konnten. Man vermuthet Brar Grebenau, 4. Mai. In der verflossenen Nacht sind auf dem einem gewissen Ried gehörigen hiesigen Gut, das im sog. Grundchen liegt, sämmtliche Gebäude mit Ausnahme eines aus Lehmsteinen erbauten Nebenhauses niedergebrannt. Ried und sein Bruder sind heute Abend in das hiesige Gefängniß eingebracht worden. a Mainz, 4. Mai. Ein hiesiger Rentier und Guts be⸗ sitzer, welcher eine Reihe von Jahren in Wiesbaden wohnte, ist wegen Majestätsbeleidigung in Untersuchung gezogen worden. Die Anzeige ist durch den Arbeiter eines be⸗ nachbarten Ortes direct an das Gouvernement erfolgt und zwar aus Rache, weil der Arbeiter einen Taglohn verlangte, aber nicht erhielt, da für den Rentier keine Verpflichtung vorlag, den geforderten Lohn zu bezahlen. Das Gouverment hat sofort der Staatsbehörde von der Denuneiation Meldung gemacht.— Durch den Bruch eines Gerüstes an einem Hause in der Nähe des Zeug⸗ hauses fielen heute Mittag zwei Dachdecker von dem Dache, der eine der Unglücklichen war sofort todt, der andere, ein verheiratheter Mann, wurde mit zerbrochenem Arm ins Hospital gebracht. Allerlei. Heute wurde hier das Beethoven— Dasselbe gehört zu den bedeutendsten 1 Wien, 1. Mai. Denkmal enthüllt. ö enk Leistungen der deutschen Plastik seit Rauch und Rietsche Verloosungen. Landbgräfl. Hessisches 5p Ct. Staats⸗Anlehen von 1859. Partial- Obligationen. Ziehung vom 7. April 1880.— Heimzahlung am 1. Aug. 1880. Nr. 10 39 37 44 97 123 126 141 172 177 199 4 500 fl. Nr. 201 205 206 209 240 242 245 267 279 je A., B., C., D., E. à 100 fl. Vormals kurhess. Eisenbahn-Anlehen v. 1863. Lit. A. Nr. 573—77 789 90 92—94 940—44 1068 69 7173 85558* Thlr. 1000. Lit. B. Nr. 71—73 32439 1099—108 313—22 2825—34 3066—75 4419 bis 28 5511—20 7221—30 371—80 931—40 8411-20 591600 à Thlr. 500. Lit. O. Nr. 426—37 3504-28 879—903 à Thlr. 200. Lit. 1). Nr. 201— 50 3002—51 10655— 83 11507— 56 17459— 508 18694— 708 A Thlr. 100. Oldenburger 40 Thlr.⸗Loose v. Jahre 1871. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 1. August 1880. Hauptpreise: Nr. 43218 60 000 M. Nr. 60083 3000 M. Nr. 15528 72313 73404 je 900 M. Nr. 19258 40520 91986 95570 je 420 M. Nr. 33429 46388 46817 59195 70166 91379 100430 100650 114462 119664 je 180 M. Nr. 797 6067 7295 8559 8630 9954 26875 28256 31599 40898 41104 47744 49040 50229 51947 56260 66192 72859 72963 75545 75829 76528 76638 82133 82944 85832 90037 95484 103822 105671 109260 109977 114822 je 120 M. Oesterreichische 500 fl. Loose v. Jahre 1860. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 1. August 1880. Außer den bereits mitgetheilten Hauptpreisen wurden noch folgende Treffer gezogen: Serie 1035 Nr. 5, S. 4534 34 Nr. 7, S. 5217 Nr. 19, S. 5629 Nr. 5, S. 6780 Nr. 13, S. 7172 Nr. 20, S. 7560 Nr. 7, S. 7760 Nr. 20, S. 10062 Nr. 8, 13, S. 11162 Nr. 12, S. 11528 Nr. 2, S. 11567 Nr. 13, S. 16969 Nr. 18, S. 17921 Nr. 2 je 5000 fl. Serie 29 Nr. 4, S. 325 Nr. 16, 1163 Nr. 13, S. 1929 Nr. 19, S. 2940 Nr. 6 3226 Nr. 5, S. 3796 Nr. 13, S. 5110 Nr. 10, 5546 Nr. 13, 7722 Nr. 17, 19, S. 8349 Nr. 14, 8586 Nr. 2, S. 9631 Nr. 6, S. 9984 Nr. 12, 10255 Nr. 1, S. 10570 Nr. 5, 16, S. 11528 Nr. 20, 11565 Nr. 4, 14573 Nr. 16414 Nr. . 18109 Nr. Amsterdamer Ziehung vom 15. April Juli 1880. 12881 Nr. 19, 14663 Nr. 18, S. 16706 Rr. 6, S. 7 9, 11 je 1000 fl. 14435 Nr. 9, 16149 Nr. 9, 17029 Nr. 17, D. / G G G 60 0 G G0 1880. Nr. 5 à fl. 1000.— S. 7391 Nr. 2, S. 7406 Nr. 6 à fl. 500.— S. 4270 Nr. 1 5, S. 6382 Nr. 1 2 58, S. 7391 Nr. 4, S. 7406 Nr. 3, S. 15106 Nr. 4 fl. 200.— S. 4270 2 8 10, S. 3 pCt. 100 fl.⸗Loose von 1874. Anton 1 — Heimzahlung am 1. von Prinz Serien: Serie 4270 6482 7391 7406 15106 hundert Jahren. 15340. Gewinne: S. 15340 Nr. 7 a fl. 1000.— S. 15340(Mit Portr.]— bild. A Geheimer Legationsrath J. v. Radowitz.(Mit Portr.)— 6482 Nr. 6, Eine Episode aus dem Leben der Prinzessin Stephanie — S. 7391 Nr. 6, S. 7406 Nr. 1 4 7 10, S. 15106 Nr. 19, S. 15340 Nr. 1 a fl. 150. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 100. Finnländische 0 ⸗Thlr.⸗Loose v. Jahre 1868. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 1. August 1880. Hauptpreise: Serie 4776 Nr. 2 30 000 Thlr. S. 929 Nr. 18 3000 Thlr. S. 2317 Nr. 12, S. 10132 Nr. 11 je 600 Thlr. S. 2242 Nr. 1, S. 2476 Nr. 17, S. 7404 Nr 18, 9953 Nr. 15, S. 10995 Nr. 11 je 300 Thlr. Handel und Verkehr. Frankfurt, 4. Mai. Marktbericht. — Heu kostete der Centner je nach Qual. M. 2.—3., Stroh M. 2.—9. Eier das Hundert deutsche M. 4.50— 5.50. Butter im Großen erste Qualität M. 1.20, zweite Qual. M. 1.10, im Detail erste Qual. M. 1.40, zweite Qual. M. 1.30. Ochsenfleisch erste Qual. das Pfd. 60—70 Pf., Kuh-, Rind⸗ und Farrenfleisch 4560 Pf., Kalbfleisch 45—55 Pf., Hammelfleisch 44—65 Pf., Schweinefleisch 65 70 Pf. Hahn M. 2.— 2.50, Huhn M. 2.— 2.20, Taube 50 Pf., Ente M. 2.80—3., Weißkraut 20—25 Pf., Rothkraut 30-35 Pf., Blumenkohl 60 Pf. bis M. 1., Spargel das Pfd. 70—90 Pf., Kopfsalat 12— 15 Pf. das Stück, Romain⸗Salat 20 Pf., Lattich per Portion 20 Pf. Das Reichspostamt hat folgende Verfügung an die Postanstalten erlassen:„In neuerer Zeit kommen vielfach Anzeigeblätter in der Form zur Versendung, daß die⸗ selben, aus großen Druckbogen bestehend, mehrfach zu⸗ sammengefaltet, dabei aber weder mit einem Bande ver— sehen, noch umschnürt sind, und daß Empfänger und Bestimmundgsort, meist vorgedruckt, sich auf einer durch einen gedruckten Rand von dem eigentlichen Text des Blattes abgeschiedenen freien Stelle auf der obersten Seite des zusammengefalteten Bogens befinden. Send⸗ ungen in dieser Form ermangeln nicht nur der nöthigen Deutlichkeit der Aufschriften, sondern sind auch in er— heblichem Maße die sichere Ueberkunft der anderen Sendungen zu gefährden geeignet, indem letztere sich in jene leicht verschieben u. s. w.“ Die Postanstalten wer— den des Weiteren angewiesen, solche ungenügend ver— packte Drucksache nicht zur Beförderung zuzulassen, son⸗ dern den Absendern zurückzugeben. 5 Literarisches. Daheim. Die soeben erschienenen Nrn. 29 und 30 enthalten: Die Eichhofs. Roman von Reichenbach. (Fortsetzung).— Wetzlar und die Wertherperiode. Von Dr. Herbst. III.— Eine nette Gesellschaft. Gedicht von Lohmeyer. Mit Illustr.— Bilder aus dem Seeleben. N. F. Von R. Werner. II. Der alte Fölsch. 1. Im Kabelgat. 2. Verkauft.— Riehms Bibelhandwörterbuch. Mit 8 Illustr. Zur Geschichte der Taschenuhren. Von Dr. J. Stockbauer. Die Sklavenkarawane. Mit Illustr. Drei Frühlingslieder von Stieler— Eine halbwilde Insel Europas.— Zu G. H. Schuberts dreihundertzährigen Geburtstag. Von Frommel. Mit Porträt.— Der elektrische Gartenbau.— Mit illustrirten Beilagen. Das Glockenspiel auf der Garnisonkirche zu Potsdam.„Rechts vorwärts Stellung 1“— Die inneren Linien. Eine strategische Plauderei vom Vierzehnten. Von„Ueber Land und Meer“(Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart) geht uns soeben das 14. Heft zu, dessen reichen Inhalt wir unseren Lesern nachstehend im Auszug mittheilen: Mylady. Roman von Wachen⸗ husen.— Sprachencharaktere. Von B. Oulot.— Die Schnitzelsagd von Hase und Hund.(Mit Illustr.)— Reiner Wein. Weltlich und Geistlich. Von Braun.— Springer.(Mit Portr.)— Thauwasser. Novelle Schönaich.— Hofleben und Hoffeste vor Von Pyrk.— Graf St. Vallier. Der Durchbruch des Gotthardtunnels. (Mit 2 Illustr.)— Das Eierschieben in Bautzen. Oster⸗ Der Wildschütz Gemälde von Bever. * von Belgien.— Eugen Richter(Hagen).(Mit Portr.)— Kirche und Moschee in Konstantinopel.(Mit 2 Illustr.)— General Cesnola's Ausgrabungen und die deutsche Aus⸗ gabe seines Werkes über Cypern. Von Ebers.(Mit div. Illustr.)— Hans v. Bülow, Generalinspeeteur der Artillerie.(Mit Portr.)— Die Auferstehungsfeier in der kaiserlichen Hofburg in Wien.(Mit Illustr.)— Röschen. Gemälde von W. Amberg.— Sigismund Freiherr v. Conrad⸗Eybesfeld, k. k. österr. Unterrichts⸗ minister.(Mit Portr.)— Eine ärztliche Berathung. Gemälde von C. Green.— Das schnellste Schiff der Welt. Von M. Wirth.— Aus unserer humoristischen Mappe. Sechs Bilder.— Notizblätter.— Schach u. s. w. Illustrirte Weltgeschichte für das Volk. Neu bearbeitet und bis zur Gegenwart fortgeführt von Otto v. Corvin. Pracht⸗Ausgabe in acht Bänden zu je 16— 18 Liefer⸗ ungen à 50 Pf. Die vorliegenden Lieferungen umfassen den Zeitraum von Alexander dem Großen bis zum Tode Cäsar's, also vom Untergang der griechischen bis zum Verfall der römischen Freiheit. Wir finden diese Periode der Geschichte mit Klarheit und meist auch mit Unbefangen— heit dargestellt und begegnen allerwärts einem, auf sorgfältigem Studium beruhenden Verständniß der treibenden Ideen des Altert hums, wohl das beste Zeugniß für die historische Urtheilsbefähigung des Verfassers. Die Illustrationen, unter denen wir namentlich diejenigen von Hermann Vogel hervorheben, versetzen uns mitten in das mannichfaltige Bild antiken Lebens und Belehrung und Unterhaltung schöpfend— erfreut sich der Beschauer an den Darstellungen der Triumpfzüge, Lager- und Volksscenen, welche die vorliegenden Hefte in großer Zahl bieten. Das Werk ist ein Volks buch im wahren und echten Sinne des Wortes. Eine werthvolle poetische Gabe aus Oberhessen darf in dem„Oberhess. Anzeiger“ nicht ohne Anzeige bleiben, wenn derselbe auch zu einer eingehenden Besprechung keinen Raum bietet. Wir meinen die Gedichte von Pfarrer Engelbach in Butzbach, welche unter dem Titel: „Sarons-Blumen und Hecken-Rosen, Gedichte von Georg Engelbach, Forst i. L., E. Hoene's Buchhandlung, 1880“, vor einigen Monaten erschienen sind. Die erste Abtheilung:„Sarons Blumen“, etws zwei Drittheile des Ganzen umfassend, bietet uns religlöse Gedichte, deren Keime, aus welchem sie hervorgewachsen sind, in dem Boden der heiligen Schrift liegen, poetische Gestaltungen geschichtlicher Stoffe der heiligen Schrift, vornehmlich des alten Testaments, und dichterische Aus- gestaltung poetischer und prophetischer Schriftworte. Die Gestalten von Abraham und Moses, von Richtern, Königen und Propheten treten lebendig vor uns; zuletzt werden wir in den Garten Gethsemanee geführt. Die zweite Abtheilung:„Hecken-Rosen“, deren Inhalt unter die Ueberschriften:„Aus dem Gebirge“ und„Verschiedenes“ vertheilt ist, führt uns in das Natur- und Menschenleben, und wie jene Sarons-Blumen von einer liebevollen Vertiefung in die heiuge Schrift Zeugniß geben, so bekunden diese Hecken-Rosen ein liebevolles Versenken in die Natur und ein liebevolles Eingehen in die Geschicke und Stimmungen des Menschenlebens. Wir begrüßen die poetische Gabe, die uns aus der Nähe geboten wird, mit herzlicher Freude. Abgesehen von dem werthvollen Inhalt empfiehlt auch die schöne äußere Ausstattung das Buch(welches geheftet 3 M., sehr schön gebunden 4 M. kostet) zum Geschenk bei festlichen Gelegenheiten, auch als Confirmationsgeschenk für reifere Confirmanden. Geld⸗Cours. Frankfurt am 4. Mai 1880. 20 Frankenstücke 15 M. 16 16-19 do. in. ½ œ Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales„ 16 69—74 Ducaten„„„ 9 51—55 don al maren„ Dollars in Gold„ 1423—25 Sonnenschirme, fertige Damenhüte, Unterröcke, Hosen, Kragen und Manschetten, Corsetten, Handschuhe, Taschentücher, Confirmandenkränze, Herrenkragen und Binden äußerst billig bei M. Holler, zunächst der Burg. In meine Buchhandlung süuche ich einen Lehrling. der sogleich eintreten koͤnnte. Carl Bladernagel. Reines Roggen⸗Vorschuß⸗Brod, per Laib 48 Pfennig, bei 1418 Wilhelm Rumpf. Eine Grube Pfuhl kann abgegeben und sofort abgefabren werden. Friedberg. Chr. Hecht. 1577 Consficmanden-Handschuhe billigst bei C. Oberländer, Kaiserstraße, gegenüber dem„Steinernen Haus“. Tapeten⸗Handlung en gros& en detail. bestehend aus einein Lager von circa 600 Dessins. Muster⸗ karten können an gute Verkäufer abgegeben werden bei Louis Weis . 5„ 2 Uicotinfreie Cigarren, vorzügliche Qualität, sowie eine sehr feine Sorte, empfehle A 4 Pfennig ver Stück. 1475 1581 1337 Louis Winheim. Zu vermiethen der mittlere Stock meines Hauses und kann derselbe alsbald bezogen werden. 1585 E. Müller, Bierbrauer. e Ein braves Dienstmädchen 1657 gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. Fonnenschirme für Herren und Damen, sowie alle Sorten Strohhütt zu den billigsten Preisen bei 1373 Geschwister Schloß. Balnartikel in Sandstein, als: Treppentritte, Fensterbänke, Gewänder, Gossen⸗ steine, Schleifsteine, große Auswahl in Platten vos allen Dimensionen hält stets vorräthig zu den billigstes Preisen. Friedberg. Melchior Boll, Steinhauer. Werkstätte im vormals Ruths'schen Dielhof as Usathor. 918 1270 Mein großes Lager in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting, mit und ohne Zug, empfehlt wieder in großer Auswahl und zu recht billigen Preisen. Heinrich Diehl, Usagasse 354. Aechte Jönköpings, imprägnirtes schwedisches Feuerzeug, sowie deutsches Fabrikat zu Fabrikpreisen bei 1386 Wilhelm Fertsch. — M 10 Wei ohne freut 10 gen der Tune F algen Heft ist ein Volksbuch! rtes. 0 aus Oberhessen gr ohne Anzeige bleiben, gehenden Vesprechunt n die Gedichte dit lche unter dem Titel ⸗Rosen, Gedicht st i. L., E. Hoene n Monaten erschien rons⸗Blumen“, etn nd, bietet uns religii m sie hervorgewachs⸗ ichrift liegen, poetist, der heiligen Schrsh, „und dichterische u her Schriftworte. de von Richtern, Kinigen r uns; zuletzt werden geführt. en Inhalt unter die Die zwei und„Verschiedenes“ „und Menschesever don det ebevoll t Zeugnüß geben, iebevolles Versenken gehen in die Gesch ebens. Wir begrün der Nähe geboten wi? von dem werthvoln zußere Ausstattung 0 x schön gebunden 1 1 n Gelegenheiten, aus fere Confirmanden. — tb. Mal 1880. N. 10 161 16 1610 20 3840 10 605 9 5150 9 5701 U 4 2820 ** 0 49 K g Eine Parthie Dickwurz 14638 hat zu verkaufen H. W. Falck an der Stadtkirche. in verschiedener Stärke bei 9 und Locomotivkessel, werden schnell und bef Beck& Steingoetter's Universal-Anstrich, schützt Eisen vor Rost, Holz vor Fäulniß und ist das bewährteste Mittel zur Beseitigung nasser Wände, da er das Durchdringen jeder Feuchtigkeit verhindert Unübertroffen als Façcaden- Anstrich. Besonders zu empfehlen zum Anstrich von eisernen Thoren, Umzäunungen, Gartenmöbeln, Treibhäusern, Eisen- und Zinkblechdachungen, Gartenhäusern, Gartenzäunen, landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthen, sowie von allen dem Einfluß der Witterung ausgesetzten Gegenständen. Als Fagaden-Anstrich der Oelfarbe wegen seiner langjährigen Dauerhaftigkeit und seines brillanten Aussehens entschieden vorzuziehen. Originalblechbüchsen in verschiedenen Nüancen von 4½ Kilo Inhalt zu M. 6.50. größeren Quantitäten billiger. Zu haben bei Jean Huber, Friedberg Beck& Steingoetter, Langen bei Frankfurt am Main. Bei 1650 1613 29 0 N** An-& Verkauf, Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 70 Jacob Engel. 0 1 5 zur Frühjahrssaison mit den neuesten Mustern ausgestattet und empfehle mich hierin zu Fabrikpreisen. 1378 Isidor Stern. 1363 Den Bewohnern Fried berg's und der Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mit dem 15. April meine Bäckerei wieder selbst übernommen habe. Wilhelm Rumpf. Grundkapital: Neun Millionen Mark. Baar-Einzahlung: Eine Million 800,000 Mark. Reserven-Bestand: Eine Million 307,969 Mark. Die Gesellschaft besteht seit 26 Jahren, ihre Wirksamkeit ist in landwirthschaft⸗ lichen Kreisen überall vortheilhaft bekannt. Sie versichert zu festen Prämien Boden-Erzeugnisse aller Art, sowie Glasscheiben gegen Hagelschaden und leistet zweifellose Gewähr für vollen und prompten Sie gewährt feste und wandelbare Prämien- Bonificationen, alle thunlichen Erleichterungen und Vortheile sowie die Wahl der Versicherung nach Neigung, Bedarf und Prästationsfähigkeit. Bei sorgfältigster Bestimmung der Prämien nach der Gefährlichkeit der Risiken bereitwillige Erwägung aller Prämien-Reklamattonen und deren Garantirte erg auf Gegenseitigkeit. f ö Durch die vom Königlich Preußischen Ministerium für landwirthschaftliche Angelegenheiten genehmigten 4 „besonderen Versicherungs-Bedingungen für Landwirthe Nord- und Mitteldeutschlands Weise eine reellee Aussicht auf eine rationelle Gewinnbetheiligung resp. auf weitgehende Prämienermäßigungen, ß denselben eine beunruhigende Verpflichtung zugemuthet wird. 8 dae Welt 7 755 von den unterzeichneten Vertretern der Gesellschaft. E. Wollrab in Alsfeld, ien in H. Eggolt in Altenstadl, 5 in 3 Wei in Butzb C. F. Schleuning in F a eee, Fr. Schade in Grünberg, W. Schn in Grünberg, 2. a Carl 3 j i Verwalter Stahl in Kloppenheim, Carl Jockel jun. in Hungen, Verwa Sta H. Edling in Lauterbach, J. K. Becker in Maulbach, W. Wolfschmidt in Schotten, F. H. Freund in Storndor eee, H. Fischer in Vilbel. Kessel Fabrik ˖ g Tapeten ** G 0 0 I 19 in großer Auswahl zu den billigsten Preisen und zwar schon von 18, 20, 22, 25 und 30 Pf. an das in Darmstadt, 5 zunächst der Windmühle. g A Gutheim, Dieselbe liefert alle in dieses Geschäft einschlagenden 69. Sn 1 89 r— rankfurt a. M. Seifensteder⸗Kessel, Kühlschiffe, Maischbütten, Senkböden,(H. 6951.) 7 8 Gersteweichen, Reservoirs und Sodapfannen, Röhren 805 beliebiger Größe unter Garantie mit Zusicherung prompter reinschmeckender Kaffer per Pfd. M. 1.20, besondere Einsetzen neuer Feuerbüchsen an Locomobil⸗ feiner Java- Kaffee per Pfd. M. 1.40, . Java- Kaffee per Pfd. M. 1.70 1611 großes Lager in englischen und schweizer Tüll- und Mull- Gardinen ist Zur gef. Beachtung! 2 **. Kölnische Hagel-Versicherungs-Gesellschast. Prämiensumme(1879): Eine Million 096,000 Mark. Schadenersatz sowie gegen jedwede Nachzahlung. eventuelle Berücksichtigung. Loyale Regulirung der Schäden und prompte Zahlung der Entschädigungsbeträge. eröffnet die Gesellschaft den Anhängern der Gegenseitigkeit in einer für die Betheiligten überaus vortheilhaften Alles Weitere ist zu erf 92 J. A. Kleinen in Altenschlirf, 5. Schl in Grune L. Schmidt IV. in Harheim, Aug. Reuning II. in Nidda, 2 7 0 & Leuchs Stück bis zu den feinsten empfiehlt Arbeiten, als: Dampf-, Locomobil., Brau-, Wasch⸗ und Wöchentlich zweimal frisch gebrannt und billiger Bedienung. Alle Arten Reparaturen, ins⸗ tens ausge⸗ führt. Zu näherer Auskunft ist bereit 5 Maschinist Schroth,„1368 bel Wilhelm Fertsch. 1594 Melbacher Bergwerk„Ludwigshoffnung- ä——— Acten⸗Couverts Carl Bindernagel. Von einer Hausfrau. Zu Pfingsten hatte ich meinem Knaben leinene Anzüge machen lassen, vorsorglich aber für etwaiges schlechtes Wetter auch einen neuen wollenen Anzug beim Schneider bestellt. In der Meinung, daß für Alles gesorgt sei, wurde inzwischen der bisherige Sonntagsanzug als Schul⸗ anzug getragen, und wie ein wilder Knabe in wenigen Tagen einen neuen Schulanzug zurichtet, das weiß man. Das Pfingstwetter war nicht dazu angethan, Leinenkleider zu tragen und der Schneider, der den wollenen Anzug zu liefern versprochen hatte, hielt wie gewohnlich nicht Wort. Der Knabe war untröstlich, daß er einen beabsichtigten Pfingstausflug nun nicht mitmachen könne, und ich nicht minder. In dieser Verlegenheit, es war Samstagmorgen vor Pfingsten, gedachte ich Hudsons Seifenextract. Ich nahm die Hälfte eines Packetchens à 15 Pf., machte daraus zwei Auflösungen in lauem Wasser, weil ich voraussah, daß eine einmalige Wäsche des argbeschmutzten Anzuges nicht genügen würde. In der That färbte sich die erste Auflösung sofort tintenschwarz, als ich aber dann in der zweiten Auflösung weiter wusch, sonderte sich nur noch wenig Schmutz ab und die Farben des Stoffes erschienen klar und leuchtend. Ich wusch sodann den Anzug in reinem kalten Wasser aus, trocknete ihn, was man bei Wollenstoffen stets thun soll, so viel wie möglich zwischen reinen Leinentüchern, hängte ihn sodann in die Nähe des warmen Küchenheerdes und bügelte ihn gegen Abend in noch etwas feuchtem Zustande. Als die Glocken das Pfingstfest anläuteten, war der Anzug voll— ständig wie neu, der Knabe war hoch erfreut und ich hatte mir für 7½ Pf. Hudsons Seifensextraet und mit geringer Arbeit über eine recht ärgerliche Verlegenheit hinweggeholfen. Hudsons Seifenextraet ist fürwahr für den Haushalt ein wohlthätiges, geräuschlos, im Stillen arbeitendes Wichtelmännchen, welches hundertfache wichtige Dienste leistet, wenn man es versteht, den richtigen Gebrauch davon zu machen. Diese Betrachtungen sind von einer praktischen Haus— frau im vorigen Jahre niedergeschrieben. Was über das damalige Pfingstwetter gesagt ist, wird ja hoffentlich in diesem Jahre nicht wieder eintreffen; was jedoch über Hudsons Seifenextraet gesagt ist, bleibt zutreffend für jetzt und alle Zeiten, und deßhalb bricht sich dieses vorzügliche Waschmittel in Deutschland auch mehr und mehr Bahn. 1642(H. 41008) D D. R. **—. U f 1 1 6 b Weiße CTaschenlücher, 110 mit und ohne Stickerei, farbige Taschentücher, Kragen Manschetten, Negligshauben, Kopftücher, Tüllkrausen, Spitzen, Schleier, Bünder, Blumen, Federn, Myrten⸗ kränze, Moirs-, leinene u. Alpaka-Schürzen, Corsetten, Rockhalter, Ledergürtel, Aufsteckkämme, Strumpfbänder, Socken, Strümpfe, Strumpf⸗Längen, Herrenhemden, feine Brusteinsätze für Herrenhemden, Herrenkragen, Hosen⸗ trüger, Portemonnaies sowie Fächer und Fücherhalter zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. A Ah- 9 Militär- u. halbs. Hand Glacchandschuhle, sabe ber Fele n e * N 177 ee 2. 2 2 — 7 Todes-Anzeige. 1656 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Tochter, Schwester und Tante Frau Jacob Starck Wittwe, heute nach kurzem, aber schwerem Krankenlager in eiu besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg den 7. Mai 1880. 1648 Freunden und Bekannten machen wir hier mit die schmerzliche Anzeige, daß unsere theuere Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Lehrer Katharina Walbrecht, geb. Weigand, heute Nacht um 2 Uhr sanft dem Herrn schlafen ist. Wir bitten um stille Theilnahme. Nieder-Rosbach den 6. Mai 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag den 9. Mai, Nachmittags 2 Uhr statt. ent⸗ Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, welche unsere un ver— geßliche Gattin, Mutter und Schwester Maria Werner, geb. Wiederhold, a 5 zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen hierdurch den herz⸗ lichsten Dank. 5 Friedberg am 7. Mai 1880. 1655 Die trauernden Hinterbliebenen. Auel ltestes und größtes Möbelmagazin Jon Plefter& Metzendorf in Friedberg. vor vierzig Jahren unter der Firma J. Pfeffer gegründet, dessen Reellität seits dieser Zeit durch ine ausgebreitete Fundschaft Anerkennung gefunden hat, unterhält stets ein sehr reich haltige Lager von den feinsten bis zu den gewöhn⸗ lichsten Möbein, allen Anforderungen bezuglich der Güte und der modernsten Jagon entsprechend. 1635 Geld Scheiben Schießen zu Rendel. Erster Preis 20 Mark. 1609 Letzter Preis 5 Mark. Sonntag den 9. Mai findet bei günstiger Witterung auf dem nächst der Bornmühle ge— legenen Scheibenstande, woselbst Wirt! hschaft Preis- Schiessen statt, wozu freundlichst einladet Der Vorstand des Schützen- Vereins Georg Groß, Lriedberg, empfiehlt auf. Saison, sein wieder auf's Reichhaltigste assortirte 1 Tapeten⸗ Lager Musterkarten stehen auf Wunsch zu Diensten und sind sämmtliche Sorten darin stets auf Lager. für Prillen⸗Pedürslige. Durch langjährige Erfahrung in der optischen Branche und durch Anschaffung eines neu erfundenen Instruments von Professor Dr. Burow bin ich in den Stand gesetzt, jedem Brillen-Bedürftigen sogleich die für ihn passenden Augengläser, selbst für verschiedene Augen, zu geben. Das Auge wird durch Tragen einer Brille oder Pincenez gestärkt und besseres Sehen ermöglicht. Mein Lager ist stets vollständig in allen Nummern von Brillen und Pincenez in Gold, Silber, Nickel, Stahl und Horn assortirt und werden Reparaturen an Brillen, sowie das Ein⸗ setzen von Gläsern prompt ausgeführt von Friedberg. 1557 II. Stadelmann, Uhrmacher und Goldarbeiter in Friedberg. Friedberger Möbel-Magazin . Bindewald, gegenüber dem Rathhause, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, in Plüsch, Rips und Damast, greg! von Kaiserstraße, 5 2 Polster-Möbel eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. C. Kalbfleisch, Fricdberg, Kaiserstraße, 1457 . empfiehlt in den hochfeinsten bis zu den billigsten Qualitäten, darunter die beliebten Filzhüte„odenbüte in verschiedenen Farben von M. 3.50 au, Seidenhüte in den neuesten Fagons, Strohhüte in größter Auswahl, Kappen neuesten Mustern in den g 5 d zu außergewöhnlich billigen Preisen. Zur gef. Beachtung. 1597 Dem geehrten Publikum Friedbergs mitzutheilen, daß ich das von meinem sel. und der Umgegend erlaube Manne seither betriebene Photographie- Geschäft mir hiermit ergebenst mit meinem Sohne ganz in derselben Weise und unter derselben Firma fortführen werde N 5* das 8 1—** N 5 1 93 g* 4 1„ 14* Bittend das dem Geschäfte seither geschenkte Wohlwollen und Vertrauen demselben auch ferner bewahren zu wollen 1 It sich sedlͤ e Svoll ergeben „ me e. P. F. Schmittner Witwe. Strobbute Zwei Zimmer, u billigsten 0 ohne ö 5 en em ohne Möbel, hat H. Diehl, Ach tuns Fri in sehr großer Auswahl 1367 Reb hlt mit oder 1651 zu vermiethen Konrad Herold, Usagasse⸗ Usagasse. Montag den 10. d. Mts. bin ich in Friedberg Hötel Trapp zu sprechen. G. W. Koch, 280 Zahnarzt aus— n Freiwillige N Feuerwehr. . 7 Sonntag den 9. Mai, Nach⸗ 12 mittags 3 Uhr, . 1653 Ausrücken. 3 Georg Hieronimus. Schuhwaaren Lager von Louis Waas. Mein großes Schuhwaaren-Lager ist für bevorstehende Saison in allen möglichen Artikeln auf das Reichhaltigste assortirt. Bei bekannter ausgezeichneter Oualität sind die Preise so billig wie möglich gestellt. Reparaturen, sowie een nach Maaß werden sofort befördert. 927 A. Maaß, Uhrmacher und Goldarbeiter, bringt sein großes und preiswürdiges Uhren⸗ und Gold⸗ waaren⸗Lager in empfehlende Erinnerung. Nur gediegenes Fabrikat, streng reelle Bedienung, N Preise. 1644 Stühle Eine Wohnung 1572 welche das 8 ründlich er⸗ Mädchen, 1 wollen, 1 bei mir in die Lehre treten. Gleichzeitig bringe ich mich im An⸗ fertigen von Damen⸗ und Kinderkleidern in empfehlende Erinnerung. Anna Gräüher, 5 1634 Philippi's Felsenkeller gegenüber. Geschäfts-Perlegung. Dem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem heutigen Tage mein Kappengeschäft von der Usagasse nach der Kaiserstraße Nr. 71, vis-à-vis dem Hötel Trapp, verlegt habe. Es wird wie seither mein eifrigstes Bestreben sein, meine verehrten Abnehmer stets durch gute, billige und der Neuzeit entsprechende Waare jederzeit zufrieden zu stellen und sehe ich, ge⸗ stützt auf Obiges, dem Wohlwollen eines ge— ehrten Publikums gerne entgegen. Achtungs voll Adam Steinbach, Kappenmacher. zu sehr billigen Preisen bei Aug. Franck, Fried berg. 162 in meinem Hinterhause an eine kleine Aae zu vermiethen. s. Hoffmann. uf Name, Straße u. Nummer bitte n zu 3 uss ne nvusb 25010 zdpnunzg'n gv stung un 162⁵ Im Tapezieren von Zimmern, Wausfluren u s. w. halte mich bestens empfohlen. 1218 M Noeuß, Tapezier, vis-a-vis der Post. Ein gebrauchtes Tafelklavier ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 1637 Landgüter Verkauf. Preis mit Gebäude und In— 250 Morgen Wiesen,(ventar M. 235„000, Anzahl. 100 5 Baumstücke, 0 M. 200, 000. 120 Morgen Feld und id Wiesen, mit Invent. M. 150,000. Oel⸗ und Mehl-Mühle Anzahl. 30, 000. 250 Morgen Feld und Wiesen, arrondirt, Milchwirth⸗ schaft, Inventar⸗Preis M. 55,000, Anzahl. M. 20, 000. durch das Agentur- und Commisssonsgeschäft von(14045) 1641 RBtonhert Fauerbhach in Hanau a. M. Unterjacen& Unterhosen gde. Kirchliche Anzeigen für Kriedberg. Ebangelische Gemeinde. Exaudi. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Grünewald. Nachmittags 1½ Uhr: Prüfung der Confirmandenknaben, Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag 6 Uhr: Beicht. Sonntag ½8 Uhr: Beicht. 7/9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 6 Uhr: Maiandacht mit Predigt: von Wickstadt. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. A Herr Pfarrer Pichon (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 19 und eine Beilage.) „ debt A ubD ene