* Oiund einer habten Vorbe⸗ de Dortelwell Kleir⸗Karben, de und Rendel Sonntag den em Zwecke der umvereins für messter der ge⸗ guten Sache ung Sorge zu 5 Section del. allet gang baren Systeme. 100 M. acker) 90„ um) 115 stigue) 120„ . bene gellüchel, hentichet, Kragen, ger, Tüllkrausen, dern, Myrten' jützen, Cotsettel, Strumpfbänder, ttuhemden, fein enktagen, Hosen⸗ und. Fichethaltet Friedrich. t betroffenen Un⸗ schwagers ger. en Denen, welche hestälte geleiteten, Dank. Hinterbliebenen, — 2 Donnerstag den 8. Januar. M4. Dberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den areis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bet Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —̃——— Mit der 1. Januar 1880 begann ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Aufsätze, landwirthschastliche und gewerbliche Mit theilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Ext f che Mi und Coursberichte, Verloosungen von Staats papieren und lokale Notizen, unter letzteren regelmäßig die Berichte über die öffentlichen Gemeinderathesitzungen, rablätter, allgemein belehrende und unterhaltende außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltun sblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekroten, Rätbsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Nathgeber für Landwirthe Aussätze und Notizen für die Landwirthschast, in dem praktischen Rathgeber für's Haus interessante und belehrende Notizen für's Haus Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition o vierteljährlich 1 Mark 50 Pfennig. und die Familie. hne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedoch In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn A. Oertel bestellt werden und kostete derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark 40 Pfennig. 1 Der Oberhessische Anzeiger Bestellungen beliebe man baldigst TS den verehrlichen Abonnenten in h drücklich Abbestellung erfolgt. kann nach auswärts auch durch Privatboten zu machen, damit in der Zusendung des Blattes iesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht aus⸗ direct von uns bezogen werden. keine Unterbrechung eintritt. Die Expedition. Betreffend: Die Vornahme der Feuer⸗Visttation pro Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Indem wir Sie beaustragen, die Feuer Bestimmungen wegen der Aufbewahrung feuergefährlicher Ursachen von Bränden sind, richten und Zuwiderhandlungen zur der Feuer ⸗Geschworenen uns zur Deeretur nicht welche lediglich eine B hier eingeliefert wurden, wirklich mit diese verdächtig seien, obne daß sie geliefert werden darf, wenn demselben als Aufnahmebeleg eine ärz oder dieses Leidens verdächtig sei. Zuwider handlungen gegen diese Amtlicher Theil. 1880. Friedberg den 5. Januar 1880. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bisitation unter Zuziehung der Feuer- Visitatoren nach bestehender Vorschrift vorzunehmen, empfehlen wir Ihnen, zugleich darauf zu achten, daß die Visitatoren hierbei ihr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestehenden Bauvorschristen, der Anzeige bringen. vorgelegt zu werden brauchen, Dr. Braden. Betreffend: Das Auftreten von Rückfalltyphus im Kreise Friedberg, hier die Verbringung Kranker nach Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh Durch Ausschreiben vom 17. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 151 ein Rückfalltyphusfall eonstatirt wird, der betreffende Kranke in das hiesi Gegenstände— Artikel 147 und Artikel 151 des Wiederholt bemerken wir Ihnen, daß die Gebühren ⸗Verzeichnisse sondern von Ihnen sofort zur Polizeistrafgesetzes— die so oft die Auszahlung anzuweisen sind. Friedberg den 6. Januar 1880. erzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. „ ist unter pos. 3 angeordnet, daß wenn durch einen zugezogenen Arzt ge Hospital eingeliefert werden soll. Da es vorgekommen, daß Kranke escheinigung der betreffenden Bürgermeisterei vorzuweisen hatten, daß sie recurrens⸗ r Krankheit behaftet waren, so bemerken wir Ihnen, tliche Bescheinigung mitgegeben wird, daß er an Recurrens leide, Anordnungen müssen mit empfindlichen Strafen geahndet werden. Dr. Braden. Betreffend: Die Einsendung der für die Landes⸗Wailsenanstalt zu erhebenden Colleeten und Büchsengelder. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Amtsblatt Nr. 5 von 1877 weisen wir Sie an, di Bezugnehmend auf unser 31. laufenden Monats unter bis längstens zum 31. März Zuziehung des laufenden Jahres entweder persönlich oder durch eine Großh. Bürgermeistereien und den daß künftig ein Kranker nur dann hierher Friedberg den 5. Januar 1880. Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. e in Ihren Gemeinden vorhandenen Waisenbüchsen am Controleurs zu öffnen und die hieraus entnommenen Beträge, unter Anschluß eines Sortenzettels, Kosten nicht veranlassende Gelegenheit an uns abzu- liefern. Wir erwarten pünktliche Einhaltung des Einsendungstermins. Dr. Braden. Deutsches Reich. übrigens nur die natürliche Consequenz der freund- lungsrechts. Ferner werde dasselbe sich über den Darmstadt. Post⸗Personalnachricht. An- schaftlichen Beziehungen Deutschlands und Eng- friedlichen Charakter der auswärtigen Politik in Oppenheim. gestellt ist der Postassistent Freund zweiten Kammer — Der Zusammentritt der wird sich noch Etwas verzögern, da die Ausschüsse noch nicht vollständig aufgearbeitet haben. Nächste Woche findet nochmals eine Sitzung des Finanz ⸗ ausschusses wegen Verkaufs der Main ⸗Weser⸗ Bahn statt. Berlin, 5. Jan. Die„N. A. 3.“ bringt eine ausführliche Mittheilung aus Constantinopel vom 24. December über den Fall Kölle(Bibel übersetzung), dessen Ausgleich neueren Nachrichten zufolge unmittelbar bevorstehe, wozu nicht uner⸗ heblich die vermittelnde Einwirkung des deutschen und österreichischen Geschäftsträgers nopel mit beigetragen haben werde. Das Blatt hebt hervor, Deutschland habe, ohne sich mit den einzelnen Forderungen Layard's zu identificiren, Anlaß gehabt, sich für den Fall zu interesstren, weil Kölle Reichsangehöriger sei und das Ver- halten der türkischen Behörden dem Paragraph 62 des Berliner Vertrags(Aufrechterhaltung des Princips der religiösen Freiheit) Abgesehen von diesen nicht enisprach. besonderen Gründen sei es in Constanti⸗ lands, daß der deutsche Vertreter im Sinne der Verständigung mit die Pforte einwirkte. — Zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Curie, sowie mit Oesterreich über den in Constantinopel Frankreichs äußern.— Entgegen den Versicherungen England auf verschiedener Journale ist, wie die„Agence Havas“ meldet, über die Wahl des Botschafters für Berlin noch keine Entscheidung getroffen worden. Großbritannien. London. Eine De⸗ definitiven Handelsvertrag ist Alles vorbereitet, pesche des Generals Roberts aus Kabul vom um nach der Rückkehr Biemarck's sofort Beschluß 4. Jan. meldet: Die Stadt ist vollständig ruhig. zu fassen. Es wurde eine Amnestie proclamirt, von welcher — Im Bundesrath bat Weimar beantragt, nur die Führer des Aufstandes ausgeschlossen wurden. Preußen an die preußischen Communen gezahlten Communal- abgaben zurückzahlen. Ausland. Frankreich. Paris, 5. Jan. Justiz- amten; des Appellhofs betonten, es sei ihr fester Ent⸗ zu verschaffen, namentlich den Verfassungsgesetzen. Der„Rappel“ schreibt, das Programm des neuen Cabinets werde erhielt ein von ihm besonders hervorheben die Reform des Richter standes, sowie die weitere Entwickelung der Frei heit der Presse und des Vereins- und Versamm⸗ schluß, allen Gesetzen Achtung solle der Thüringischen Eisenbahn die minister Cazot empfing heute die richterlichen Be die Präsidenten des Cassationshofs und Dublin, 5. Jan. In Folge von Exmissionen von Pächtern kam es in Carraroe zu erustlichen Unruben; die Polizei, von Volkshaufen heftig an⸗ gegriffen, war gezwungen, mit dem Bajonnet vor⸗ zugehen, wobei mehrere Personen verwundet wur⸗ den; die Polizei soll verstärkt werden. Türkei. Constantinopel, 4. Jan. Der französische Botschafter Fournier wird morgen vom Sultan in besonderer Audienz empfangen. — 6. Jan. Der britische Botschafter Layard in der Angelegenheit Kölle verlangtes formelles aufklärendes Schreiben des Polizeiministers, und erklärte dasselbe für voll⸗ kommen zusriedenstellend. Zugleich einigte sich — Layard mit der Pforte, daß Achmed Tewfik nicht Kaiserin klagte über Herzklopfen und verbrachte die Nacht weniger ruhig.— Vom 4 d. meldet ——————— nach Asien, sondern nach einer Insel mit christ⸗ licher Bevölkerung verwiesen wird. Die Differenz zwischen Layard und der Pforte ist somit voll⸗ ständig ausgeglichen. Griechenland. Athen, 6. Jan. Delyannis, Minister des Aeußern, hat seine Entlassung ge⸗ geben, der König dieselbe indeß noch nicht an⸗ genommen. Rußland. Petersburg. Officielle Meld ⸗ ung aus Cannes, 3. d: Die Kaiserin fühlte sich gestern angegriffener als an den vorhergehenden Tagen. Abends war der Husten stärker. man: Die Kaiserin befand sich während des ganzen gestrigen Tages schwächer, hustete stäcker und klagte über Herzklopfen. Der Appetit war geringer. Die Verschlimmerung fällt mit dem ver- stärkten Krankheitsprozeß der Lungen zusammen. — Dem Petersburger Herold entnehmen wir: Die Gerüchte über einen bevorstehenden Rücktritt des Ministers der Volksaufklärung, Grafen Tolstoj, die wir bezweifeln zu müssen glaubten, beginnen eine festere Gestalt anzunehmen. Die Veranlassung zu dem etwa eintretenden Rücktritt des Grafen Tolstoj ist, soweit wir darüber instruirt sind, als eine plötzliche, nicht vorhergesehene zu bezeichnen. Dem zum Präsidenten des Minister Comites designirten seitherigen Domänenminister Walujeff folgt im Domänenministerium der bisherige Ge. hülfe desselben Fürst Liewen. Nach den russischen Institutionen entspricht die Stellung des Prä- sidenten des Minister-Comites nicht dem Minister- Präsidenten, sondern etwa dem englischen Lord präsidenten of Council. ö Amerika. New Nork. Ein der chileni⸗ schen Gesandtschaft in Paris zugegangenes officielles Telegramm meldet, daß General Daza, Präsident von Bolivien, gestürzt worden und geflüchtet sei. — Chili. Pierole wurde am 22. De— cember zum Dictator von Peru ausgerufen und von der Armeereserve in Callao und Lima und von der Marine anerkannt. Pierole ernannte Petro Calderon zum Chef des Cabinets. Der seitherige Präsident Prado kam am 27. December in Panama an. Das peruanische Torpedoboot, das Panama unter hawaiischer Flagge verließ, wurde von den Chilenen weggenommen. 1 Aus Stadt und Land. Nidda. Hier hat sich ein junger Mensch von 16 Jahren, welcher das Gy nnafium in Hanau besuchte, mulelst Cy inkali vergiftet. Vor seinem Tode hat er mit der größten Genauigkeit seine Sachen geordnet, Briefe an Eltern und Ficunde geschrieben u. s. w. Mainz, 4. Jan. Da das Eis des Oberrheins seit gestern Abend in Bewegung ist und das Wasser rapid slieg, so ist der untere Siadtibeil wieder überschwemmi. Worms, 4. Jan., Nachm. Der Rhein ist hier gegen wärlig im Fallen. In der Riedgegend sind durch unge— heure Ueberschwemmung große Verbeerungen angerichtet; der Eisenbahndamm ist theilweise weggeschwemmt und der Eisenbabnverkeht daselbst eingestellt. Ganze Dörfer find unter Wasser gesetzt und deren Bewohner geflüchtet. Allerlei. Bebra, 5. Jan. Heute brach in dem mittleren Theile des hiesigen Bahnbofs Feuer aus. Die Räumlichkeiten, welche der Restauration dienten, die Wohnung des Restau— rateurs, ferner die Wartesäle der ersten und zweiten Classe find total ausgebrannt. Das Personal vermochte sich nur mit Mühe zu reiten. Dresden, 4. Im. Der Eisgang der Elbe ist bis— her gänstig verlaufen, der momentane Wasserstand am Dresdener Elbpegel 270 Centimeter über Null. Bei Pirna und Dresden fälle das Wasser seit Mittag, bei Leiimeritz steigt es noch in Folge des Eises der Eger. Das Eis der Mulde bewirkte einen Dammbruch bei Schlunzig und Waldenburg zerstörte auch mebrfach Brücken. Breslau, 5. Jan. Die„Bresl. Ztg.“ meldet aus Oppeln von großem Hochwasser, Eisversetzung und be— deutender Ueberschwemmung. Barmen, 2. Jan. Durch den Eisgang der Wupper ist die alte Brücke zu Ober⸗-Rüden zernört und die da— selbst belegene eiserne Brücke so beschädigt worden, daß ihr Zusammensturz befürchtet wird.— Aus Hückeswagen wird gemeldet: Eine Fahr- und zwei Fußbrücken über die Wupper bat der Eisgang in der Nacht vom 31. Decbr. auf den 1. Januar mit fortgenommen. 1 Bremen, 5. Jan. Der Frachtdampfer„Hansa“ des Norddeulschen Lloyd ist auf Ter⸗ Schilling gestrandet und sehr leck von der Bemannung verlafsen worden. Das Schiff begann zu sinken. 1 Die * e N „ . Prag, 5. Jan. Das Eis aller böhmischen Flüsse ist obne Schaden abgegangen; das bei Melnik ausgetretene Wasser ist zurückgetreten. Wien, 5. Jin. Die Donau von Passu bis Kaiser⸗ ebersdorf ist eisfrei. Auf zöster tei biichem Gebiete halten sich nur noch zwei im Ganzen 15 Kilometer lange Eis⸗ decken, von Kalserebersdorf bis Fuch mend und bei Petso⸗ nell. Das Wasser ist im Laufe des Nachmittags bedeutend gefallen und jede Ueberschwemmungsgefahr geschwunden. Von den überschwemmten Districten läuft das Wasser ab. Zämmiliche Rettungsbäuser bis auf drei find außer Be“ zeitschaft gesetzt und die Permanenzcommission aufgelöst. Lemberg e5. Im. Der„Gazeia Lwowska“ zufolge sind die Ortschaften Uscie-Dotne und Niedary in Felge eines Dammbruches von der Weichsel theilweise überschwemmt. Genf, 4. Jan. Aus Chambeiy(Savoyen) und aus mehreren Punkten der Umgebung don Genf werd be— richtet, daß man am 30. December, Mittags 12½ Uhr, drei Ecdstöße, eiwa 10 Sekunden andauernd, verspurt babe. London, 3. In. In dem Cinal von Brüssel cheilerten bei surchtbarem Sturm die Barken„Ida“ aus Steitin und„Ernest“, ebenfalls aus Sieitin. Von der Zesatzung der ersteren(11 Mann) kamen Capijän und 9 Mann, von der zweiten(11 Mann) 5 Mann in den Wellen um. Dundee. Als Grund zu dem entssetzlichen Eisen⸗ bahnunglücke auf der Taybrücke wird von englischen Fach männern zunächst als Vermuthung angegeben, daß die letzten Eisenbahuwagen des Unglückzuges, als er die mitt lere neue Brücke passirte, dulch die colossale Gewalt des Sturmes aus den Schienen gehoben und gegen einen der beiden Brückenhauptiräger geschleudert worden seien, wo— durch der Einsturz der E senconstruction unmittelbar er— solgen mußle. Am Mittwoch wurden die Nachforschungen nach den Trümmern der Tay drücke und des verunglückten Zuges sortgesetzt, und zwar unter günstigeren Umständen und auch mit besserem Erfolge, als es an den beiden vorhergegangenen Tagen mögtich gewesen. Das Wasser war ruhig und verbälinißmäßig klar, so daß die beiden Taucher im Stande waren, die Lage des Zuges im Wasser genau festzustellen. Die Locomotive liegt auf einer Seue. Nit Ausnahme dreier Waggons sind sämmliche Wagen des Zuges aufgefunden; von den dreien aber, und zwar einem Waggon zweiter Klasse, einem solchen dritter Klasse und dem Conducteurwagen fehlt jegliche Spur. Dieselben haben sich ohne Zweifel von dem übrigen Zuge losge— tissen. Nur eine Leiche wurde bisher geländet, aber desto mehr Gepäcksücke. Arbeiter-Wittwen⸗ und Waisen⸗Kassen. Der Arbeiter Verein Concordia hat in seiner letzten Central-Ausschußsitzung beschlossen, bezüglich des wichtigsten Punktes seines Programmes einen Schritt vorwärts zu thun und ohne der Entscheid— ung der Zwangskassenfrage hiermit präjudieiren zu wollen, die freiwillige Versicherung der arbei⸗ tenden Klassen in möglichstem Umfange anzuregen. Der Ausführung des Projects Stumm stellten sich, so wünschenswerth eine solche Ausführung auch sei, so bedeutende Schwierigkeiten entgegen, daß an eine thatsächliche Einführung von Zwangskassen wenigstens für die nächsten Jahre nicht zu denken sei. Leider sei der Trieb des Arbeiters, sich frei⸗ willig zu versichern, ein geringer, und es würde im Interesse der Herbeiführung einer größeren Betheiligung liegen, den Versicherten eine gewisse Prämie dadurch zu verleihen, daß Seitens der Communen den Consiten der untersten Steuerstufen ein entsprechender Steuernachlaß in Aussicht ge— stellt wird, wenn sie eine Betheiligung an einer von der Commune anerkannten Penstonskasse nach- weisen würden. Der Verein hat sich mit sämmt— lichen Städten des Vaterlandes in's Benehmen gesetzt und Mittheilung ihrer Ansicht resp. Beschlüsse erbeten. Sei die Penstonsversicherung mit einer Wittwen⸗ und Waisenversicherung verbunden, so müßte der Nachlaß ein höherer sein und köante ein höherer sein, da gerade die Unterstützung der Wittwen und Waisen einen Hauptposten des flädt— ischen Armenbudgets bildet. Bei einem Vorgehen in der erwähnten Art würden, daran zweifeln wir nicht, die bestehenden Kassen im Stande sein, die Invalididätsbranche lebensfähig zu betreiben oder es würden sich neue Kassen bilden, welche die Penstonsversicherung in Verbindung mit Wittwen— und Waisenversicherung aufnähmen. Vielleicht könnte es auch erreicht werden, eine allgemeine auf Gegenseitigkeit beruhende Arbeiterversicherung in's Leben zu rufen, zu welcher die Arbeitgeber eine entsprechende Quote des Beitrages ihrer Arbeiter zuschössen und letztere selbst vorlagsweise auszahlten Kurz, es käme Leben in die auf Versicherung der arbeitenden Klassen gerichteten Bestrebuagen und der Verein könate mit ganz anderer Hoffnung auf Erfolg, als ohne einen solchen Sporn die Propaganda für Realisirung des nicht nur im Interesse der Arbeiter, sondern der Gesammtheit liegenden Gedankens aufnehmen. Der Verein sei der Ansicht, daß ein derartiges Opfer Seitens der Städte, ganz abgesehen von den sonstigen daraus erwachsenden Vortheilen materieller und ideeller Natur nicht gescheut werden dürfe, weil der auf der einen Seite entstehende Ausfall jeden⸗ falls bald doppelt und dreifach durch Ersparnisse im Armenbudget eingebracht würde. Der Verein hat eine Commission mit dem Auftrage versehen, eingehende Vorschläge zu machen, in welcher Weise eine allgemeine Arbeiterversicher⸗ ung anzuregen und resp. durchzusetzen sei. Dem Zweigverein„Feierabend“ in Darmstadt wurden zur größeren Ausdehnung seiner Vereins- thätigkeit 1500 Mark als Beihilfe in der Fom eines un verzinslichen Darlehens(welches nur bei Eintritt außergewöhnlicher Eceignisse, sowie Auf— lösung des Vereins zurückverlangt werden kann) verwilligt. Von der Erwägung ausgehend, daß die Veröffentlichung regelmäßiger Berichte über die Preise der Wohnungen und der für die Ar- beiter wichtigsten Lebensmittel bei dem üblichen Bezuge im Kleinen und über die Höbe der Ar— beitslöhne in den verschiedensten Gegenden in der Vereinszeitschrift dazu beitrage, eine gewisse wün⸗ schenswerthe Ausgleichung auf dem Arbeitsmarkte anzubahnen, da die Erwerbslosigkeit in Folge tem porären Arbeitsmangels meist local sei, hat der Verein sich an sämmtliche Fabrikinspectoren(Ge werberäthe) und Städte mit der Bitte gewendet, entsprechend ausgearbeitete Tabellen auszufällen. Durch eine solche ständige Veröffentlichung hofft der Verein, die Möglichkeit einer wüaschenswerthen Ausgleichung auf dem Arbeitsmarkte anzubahnen. Wir glauben, daß der Verein Concordia mit den gefaßten Beschlüssen den Boden praktischer Thätigkeit in rationeller Weise betreten hat. Von all' den Aufgaben, die er sich gesteckt, ist unstreitig die Herbeiführung von Arbeiter Invaliditätse, Wittwen- und Waisenkassen, um den arbeitsunfähig gewordenen Arbeitern, ebenso wie ihre Hinter- bliebenen, vor Hilflostzkeit und Elend zu bewahren, die wichtigste, deren Lösung in hervorragender Weise im Interesse der Allgemeinheit liegt. Den Verein in der Durchführung dieser Aufgabe zu unterstützen, halten wir geradezu für einen Act socialer Pflichterfüllung. Schon bei seiner Gründ— ung sympathisch begrüßt, zählt der Verein heute bereits 1212 Mitglieder mit einer jährlichen Bei⸗ tragssumme von 22,120 Mark. Da er nunmehr klar gezeigt und ausgesprochen hat, in welcher Weise er praktisch voranzugehen gedenkt, werden ihm hoffentlich auch diejenigen Freunde des Arbeiterstandes, welche sich seither wegen ungenügender Kenntniß der ebenso humani— tären als praktischen Bestrebungen des Vereins von demselben ferngehalten haben, anzuschließen deginnen. Wir halten einen solchen Anschluß im Interesse unseres großen Gemeinwesens für durch aus wunschenswerth. Verloosungen. 3½ 4 und 4½p Ct. Prioritäts Obliga⸗ tionen der Rhetnischen Eisenbahn. Ziebung vom 25. Oetober 1879. Heimzablung 1 Juli 1880. 3½ pCt. Nr. 153 288 335 89 433 45 532 42 51 655 69 74 737 820 1000 9 174 94 226 65 470 638 858 78 905 28 34 65 96 2168 250 467 515 2 647 49 65 99 731 85 813 75 967 3173 344 76 423 53 58 59 70 513 17 29 48 87 633 87 834 38 82 900 44 4036 154 59 88 208 64 76 318 21 50 410 15 87 582 652 91 725 907 5068 132 83 254 72 337 401 28 78 91 500 56 85 667 93 716 47 53 76 842 83 947 6122 à M. 600. 4% Ct. Nr. 26 34 345 401 3 28 96 642 72 91 753 92 95 837 38 56 943 1045 115 96 97 277 92 95 396 409 68 82 505 676 811 79 908 2042 127 23 71 251 399 425 585 601 21 56 901 38 52 89 3314 94 424 64 533 75 90 685 718 808 41 71 994 4036 74 141 56 88 239 582 85 94 756 85 815 991 5006 32 47 160 61 320 407 586 614 66 842 44 46 930 81 6049 162 224 41 44 312 14 61 507 32 36 45 50 633 91 728 63 831 946 83 7033 219 313 69 74 83 84 449 662 77 92 803 4 96 969 79 8079 83 200 62 356 65 85 87 95 463 95 505 44 46 69 73 622 40 88 748 60 81 802 16 40 41 967 73 9004 46 212 30 34 79 94 357 438 54 87 94 538 81 662 71 707 85 903 19 47 64 à M 750. 4½ pCt. Nr. 45053 277 365 76 513 610 15 17 762 811 65 913 46407 480 770 981 90 47300 55 57 792 861 952 48196 237 317 92 458 542 615 53 49237 54 79 680 745 861 50003 122 204 16 37 68 317 679 714 41 871 86 51010 90 130 76 332 57 420 42 567 71 2— 2822 5 S F E nden in der jewisse wün⸗ rbeitsmarlie Folge ten · ei, hat der loten(Ge. ie gewendet, auszufallen. schung hofft henswerthen inzubahnen. eordia mit praktischer bal. Von ist unstreitig palldiläts⸗, beitsunfahig hte Hinter- bewahten, vorragender liegt. Den Aufgabe zu t einen Act, iner Gründ⸗ Verein heute hilichen Bei⸗ usgesprochen oranzugehen diejenigen sich seither ao humani des Vereins auzuschliehen Anschluß im b füt cutch⸗ — f Obliga⸗ Ziebung 0 173 630 706 8 862 952 52122 60 70 83 273 513 22 680 702 894 934 53158 312 479 564 83 617 747 74 820 925 54030 329 52 403 719 906 16 18 48 55024 71 383 432 53 54 546 703 875 56040 159 309 441 75 508 12 748 87 57042 68 107 55 215 629 800 954 77 58052 139 201 28 420 33 80 561 603 748 97 902 59028 85 159 75 96 213 18 382 403 61 547 75 743 886 60059 144 60 239 67 304 407 12 31 617 49 781 998 61108 390 569 602 86 959 62001 18 98 408 62 655 64 964 63063 110 98 504 50 98 651 721 916 64026 152 204 463 590 625 803 95 907 12 26 65019 224 72 553 63 726 941 66296 312 436 79 699 866 85 996 67044 101 7 544 875 909 68353 414 541 786 93 896 978 89 69399 403 46 534 91 95 678 943 92 Oester. Credit 100 fl.⸗Loose vom Jahre 1858. Ziehung am 2. Jan. Auszahlung am 1. Juli 1880. Außer den bereits mitgetheilten Hauptpreisen wurden noch folgende Treffer gezogen: Serie 65 Nr. 81, Serie 605 Nr. 42 je fl. 3000. Serie 605 Nr. 83, Serie 1191 Nr. 55, Serie 1589 Nr. 53 j 1500 fl. Serie 65 Nr. 86, Serie 124 Nr. 85, Serie 1628 Nr. 78, Serie 2860 Nr. 20 je 1000 fl. Serie 65 Nr. 3 21 48 51 80, Serie 124 Nr. 8 81, Serie 394 Nr. 10 29 63, Serie 605 N.. 16 23 39 62 71 82 92 Serie 845 Nr. 64 91 Serie 970 Nr. 53 74 Serie 1191 Nr. 14, Serie 1589 Nr. 81 89, Serie 1628 Nr. 29 74 76. Serie 2222 Nr. 4 49 53, Serie 2590 Ne. 78 80, Serie 2860 Nr. 34, Serie 3138 Nr. 31 40 53 76 77 je 400 fl. Oesterreichische 250-fl.⸗Loose vom Jahre 1854. Ziehung am 2. Januar 1880. Gezogene Serien: Nr. 176 237 427 432 578 741 756 821 851 855 916 1009 1030 1049 1106 1279 1341 1607 1675 1714 1804 2162 2232 2541 2735 2971 3000 3081 3158 3187 3198 3451 3477 3573 3591 3724 3736 4002. Die Prämien Ziehung findet am 1. April d. J. statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 6. Jan. Fruchtbericht. Weizen M. 23., Korn M. 20—21., Gerste M 18., Hafer M. 14.—15 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 7. Jan. Wochenmarkt. Butter kostele per Pfund M. 0.90—1., Eier per Stück 8—9 Pf. Gießen, 6. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 0.75— 1.00, Eier per Stück 7—8 Pf. Käse, per Stück 5—10 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 0.90 000, Hahnen per Stück M. 0.75 0.00 Enten per Stück M. 1.30—1.88 Gänse per Pfo M. 40—50 Pf. Kartoffeln per 100 Kilo M. 6—7, Zwiebeln per Centner M. 9— 10, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Nindfleisch 48— 56 Pf., Kal'fleisch 40 50 Pf., Hammel⸗ fleisch 5060, Schweinefleisch 60 Pf. Grünberg, 3. Jan. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 11.56, Korn M. 9.34, Gerste M. 8.2, Hafer M. 6.50, Erbsen M. 10. Frankfurt, 5. Jan. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 190 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 69.— 70., 2. Qual. M. 64.—66., Kühe und Rinder 1. Qual M. 58.—60., 2. Qual M. 50.—52., Kälber 1. Qual. M. 56., 2 Qual. M. 50.—52., Hämmel und Schafe 1. Qual M. 54. 56., 2 Qual M. 40.— 50. per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Frankfurt, 5 Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 do. 1.(Berliner Marke) M. 27., do. 2.(Berliner Marke M. 20—21. Weizen, effectiv hiesiger ab Bahnbof 185 M. 24.25— 24.50, ab unserer Umgegend M. 23.50—24., do, fremder je nach Qual. M. 24.25—25., Roggen je nach Qual. M. 18.75— 20.50, Gerste M. 17.— 21., Hafer M. 13.—15.50, Kohlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—17., Linsen M. 20.—40., 1 N 3 e Rüböl, detail, M. 65. Die Preise verstehen ämmtlich per 200 Pfund Zoll⸗ gewicht= 100 Kilo. N 0 5 Bei den in neuerer Zeit wieder häufig vorkommenden falschen Fünf⸗Markscheinen dürfte es die Ge⸗ schäftswelt interessiren auf die Kennzeichen derselben auf⸗— merksam gemacht zu werden. Die falschen Scheine sind nicht von so klarem, hellem Drucke und Ansehen wie die ächten; der gedruckte Rand der ächten Scheine ist gezackt, der der unächten ist verwischt und dunkler, fast schmutzig. Das Hauptmerkmal, das sofort in die Augen springt, ist Folgendes: die ächten Scheine tragen in der Inschrift „Berlin, den 11. Juli 1874.“ hinter Berlin ein Komma, hinter 11 einen Punkt und hinter 1874 ebenfalls einen Punkt, während bei den falschen Scheinen das Komma hinter Berlin, der Punkt hinter 11 und der Punkt hinter 1874 fehlen. D. Frankfurt a. M., 6. Jin. Die Tendenz war auch heute unverändert günstig und der Verkehr zeigte eine sehr freundliche Physiognomie. Im Vosdergrunde standen wieder die österr. Eisenbahnacttien, deren Animo den Gesammtmarkt äußerst günstig beeinflußte. Die er⸗ neute Besserung derselben sußte auf der gerüchtsweisen Nachricht, die österr. Regierung babe die sämmtlichen Strecken der Elisa vetbbahn als nächstes Verstaatlichungs⸗ object ausersehen. Es waren deshalb die verschiedenen Elisabethactien außerordentlich gesucht. Creditactien, gestern Abend 261½, bewegten sich zwischen 262— 260% und 260, Stiatsbahnactien, gestern Abend 237, zwes den 2381½—237/ und 237, Lombarden gefragt 3 74½—73¼/. Alföld und Ungarisch-Galizische sehr lebhaft zu höheren Coursen gehandelt. Für fast sämmtliche österr. Prioritäten war heute große Nachfrage vorhanden auf die Meldung, daß in Betreff der Couponfrage zwischen der österreichischen und deutschen Regierung eine Einigung bezweckende Ver— handlung im Gange sei. Außerdem lagen Meldungen vor, nach welchen die Prioritä skün digung der deulschen Verstaatlichungsbahnen voraussichtlich in kürzester Feist erfolgen werde. Beide Fakloren bewirkten zusammen die erhebliche Kauflust für öͤsterr. Prioritäten die fast sämmte lich sprungweise in die Höhe gingen. Besonders bevorzugt waren Goldverzinsliche. Von Silberprioritäsen waren Mährische Grenzbahn vernachlässigt. Deulsche Bahnen und Banken lagen still. Von ausländischen Fonds Renten sest. Drient mehr beachtet. Von Loosen Raab⸗Gkazer her. Deuische Staatsfonds still. Wechsel fest. Privat⸗ disconto 3½0/ Geld⸗ Cours. Frankfurt am 6. Januar 1880. M. 43., Nr. 2 M. 41. Nr. 3 M. 35. Nr. 4 M. 31., Nr. 5 M. 25. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 28.50, 20⸗Frankenstüc ke M. 16 13 G. do. i„ e Englische Sovereign„ 20 25-30 Russische Imperialees 16 66—70 Dean,, 9 5451 „ Dollars in Gold„ 41723 Von andern österr. Bahnen wurden Galiziec, Rudolf,! in der Küche eine Kritik üben zu wollen. Eingesandt für Hausfrauen. 111 Es ist eine bedenkliche Sache für den Hausherrn, Man gibt ihm meistens in solchen Fällen zu verstehen, daß er über Dinge urtheile, die er nicht kennt und die er nicht ver⸗ steht. Diese Erfahrung mußte ich kürzlich machen, als ich beim Betreten meiner Küche das Dienstmädchen er- blickte, in der rechten Hand eine Bürste haltend und mit der linken den angefeuchteten Tisch mit einem weißen Pulver bestreuend, welches ich für Sand hielt. Was machen Sie denn da, fragte ich, Sie werden den Tisch doch nicht mit Sand scheuern? Das verursacht ja ein höchst unangenehmes Geknirsch, wenn Teller und Schüsseln auf einem mit Sand gescheuerten Tisch hin- und her⸗ geschoben werden; außerdem verderben sie auch die Putz— bürste damit.— Das ist ja kein Sand, antwortete das Mädchen, das ist Hudson's Seifen Extract, den Ihre Frau Gemahlin in unserem Hause eingeführt hat und womit wir jetzt Alles scheuern, waschen und putzen. Wenn ich meinen Sonntagsausgang habe, putze ich so— gar meine Schmucksachen damit, die dann sofort wie funkelneu aussehen. Sie werden doch schon bemerkt haben, daß uns in letzter Zeit die Aushülfsputzfrau nicht mehr in's Haus kommt. Wir bringen die Putz⸗ und Wascharbeit jetzt besser und schneller ohne diese fertig, weil uns Hudson's Seifen⸗Extract viel Zeit und Mühe spart. Teller, Messer und Gabeln reinige ich ebenfalls im Nu damit, ohne denselben zu schaden. Während dieser kurzen Zeit hatte das Mädchen den Tisch mit der Bürste gescheuert und den dadurch erzeugten dicken weißen Seifenschaum mit reinem Wasser abge⸗ waschen. So, sagte es, jetzt ist der Tisch schon gescheuert und wenn Sie sich denselben mal ansehen wollen, wenn er trocken ist, werden Sie finden, daß er blüthenweiß geworden ist. Ich that dieses und mußte zugeben, daß er nicht schöner sein konnte. Kurze Zeit darauf sprach ich von dieser Sache in Gegenwart eines Arztes, der sich viel mit Hygieine be— schäftigt. Derselbe bemerkte, daß er das nämliche Wasch⸗ und Putzmittel während einer Studienreise in England in fast allen Hospitälern und Casernen, die er besucht, angetroffen habe, wo es von hoher Wichtigkeit sei, die größte Reinlichkeit aufrecht zu erhalten. Die betreffenden Vorsteher hätten versichert, daß Haͤdson's Seifen-Extract für diesen Zweck das am besten geeignete Mittel sei, weil die Anwendung sehr bequem und dasselbe nicht den unangenehmen, ungesunden Geruch zurücklasse, wie schwarze Seife oder andere Putz- und Waschmittel. Hudson's Seifen-Extraet ist jetzt auch in Deutschland in allen Material-, Colonial- und Droguengeschäften zu haben. Man beachte die Bekanntmachung im In⸗ seratentheil. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „ ½, Dutzend 7„„ 80, „ Dutzend„ 16 Die Expedition des Anzeigers. * 5 5 85— 5 Güter-Versteigerung. 104 Freitag den 9. Januar l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus mehrere Grundstücke des Wilhelm Ulrich auf dessen freiwilligen Antrag noch mals öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 3. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg, Se ode Buchen Durchforstungs- und 2 0 und Nadelholz-Wellen und 6 Rm. Kiefernstöcke versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr auf dem Vieinalweg zwischen im Distrikt Hochholz Heldenbergen den 3 Januar 1880, Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. P ü ck cherei verpachten und am 1. Februar zu d. Anz. mit guter Inventar zu ve Näberes bei der Exped. beziehen. 98 Pisitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per in Lithographie: 21„„ 1 1 Solche auf mattem oder Chamois⸗Carton, sowie mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine el theurer Carl Bindernagel. 9 1* 1 100= M. 1. 40, 100= M. 1. 50. solche kleinigkeit werden. Li. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stes nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 115 Pb E. Ungeachtet aller Anfeindungen ist und bleibt Unwiderlegliche Beweise sind: der französischen Académie nationale in Paris. An die Hausfrauen. Hudson's Seifen-Extract das beste, billigste und unschädlichste Mittel zum Waschen, 5 5 Die große goldene Medaille 1877 und ausstellung Paris 1878. Täglicher Verbrauch in England, über 500,000 Packete à ½ Pf. Zu haben in allen Colonial-, Material- und Droguenhandlungen. 5 r. 12 Reinigen und Scheuern aller Gegenstände. das Ehrendiplom 1879 Höchste Auszeichnung für Waschpräparate: Welt⸗ (H. 42528.) auf 6 Jahre mit fentlichen 124 Möbellager von J. Pfeffer& Metzendo 1 f 111 zu binigsten Preisen bei in Friedberg nächst dem Bahnhofe— große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco. I der Kirchenkasse zu Kaichen können 2150 Mark gegen hypothekarische Sicherheit sofort ausgeliehen 5 2 120 . Das Neneste in feinen Hemdeinsätzen K. Friedrich. 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Dividende von 27% wird den Berechtigten auf ihre leistenden Prämien in Anrechnung gebracht, Die Dividende pro 1881 beträgt voraussichtlich 29% der 1876 gezahlten Prämien, e ee 5 30%„ 1877 5 5 1883„ 5 30%„ 1878 5 5 Die Gesellschaft schliesst jede Art von Lebens versicherungen gegen feste und billige Versichert waren Ende 1878: 18.203 Personen mit 1 Garantie-Kapital Ende 1878989 5 Berlin den 29. Dezember 1879. Direction der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. Wimmenauer, Forstrath. auf Dividende Versicherten auf M. 435,780, die Prämien- Die hiernach zu vertheilende im Jahre 1880 zu Prämien. M. 93.7 10,398. 25,088,547. Weitere Auskunft wird gern ertheilt, auch werden Anträge auf Versicherungen entgegen- genommen von Louis Winheim in Friedberg und 119 Jean Wörner jun. in Nauheim. Vorräthig bei Carl Vindernagel in Friedberg: Neuer praktischer Universal-Briefsteller für das geschäftliche und gesellige Leben. 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Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen, 80 Wie in allen übrigen grösseren Städten des In- und Auslandes, halten sich bestens empfohlen zur Vermittelung von Inseraten in alle Zeitungen, Localblätter, Reisebücher, Kalender ete. des In- und Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u. gewissenhaftester Bedienung; auch stehen dieselben den P. T. Inserenten gerue mit ihren auf langjährigen Erfahrungen sich basiren- den Rathschlägen in Insertions angelegenheiten zur verfügung. Bei grösseren Aufträgen wird der höchstmögliehste Rabatt bewilligt. Ausführ- liche Zeitungscataloge und Kosten voran- schläge gratis. Bettfedern —— 50 P NN„ flr eine fille Famllie zu ver⸗ Ein Logis miethen. Am 1. April zu beziehen. Näberes bei der Exped. d. Anz. 118 e E Moire, 8 leinene und Alpaha-Schürzen, Unterröcke, Fücher, Fücherhalter, Rockhalter, Strumpf⸗ bänder, Ledergürtel, Aufsteckkämme, Kragen- und Man⸗ schettenknöpfe sowie Portemonnaies billigst bei K. Friedrich. 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