N e darsard. Weatsende: ner. . 3 rbeiter, anten, Goldwaaren. e Prusse. 52 n bis 30 den Friedrich. en wir die f tag in den enutzt wrd, liebenen. ukheit unter n Schwesten volle Pflege 879. llebenen, den 3. d., i statt. — 3 3 ————— loufenden Jahres unfehlbar Verzeichnisse wit Beschesnigung, daß Vorladung ersolgt oder Bericht, 9 Anzeige Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. 9 Wird ßier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Rreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Zi ni 5 e 975 5 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit 71 550 nicht e bei 8 ee dre ai s 2 Pb ee Mit dem 1. Januar 1880 begann ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch serner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours berichte, Verloosungen von Staate papieren und lokale Notizen, unter letzteren regelmäßig die Berichte über die öffentlichen Gemeinderathssitzungen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltun sblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Rätbsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aussätze und Notizen für die Landwirthschaft, in dem praktischen Rathgeber für's n 11 1 Notizen für's Haus und die Familie. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedo vierteljährlich 1 Mark 50 Pfennig. 15 f wee In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn A. Oertel bestellt werden und kostete derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark 40 Pfennig. 8 Der Oberhessische Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direet von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht aus⸗ drücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom IV. Quartal 1879. Friedberg den 31. Dezember 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ausschwörung des Versassungstides durch die im IV. Quartal ditses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rückstande befindlichen Ortsbürger und die, welche, obne Ortebürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, haben wir auf Dienstag den 13. Januar l. J., Vormittags 11 uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg für die aus den früheren Orten des Kreises Friedberg und Mittwoch den 14. Januar I. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß Karben für die zur Ausschwörung des Verfassungseides Ver⸗ pflichteten aus den dem Kreise Friedberg einverleibten Gemeinden des früheren Kreises Vilbel Termin anberaumt. Zugleich werden wir in dem zweit⸗ genannten Termine anderen Angehörigen der eisteren Orte, welcht Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 11. Januar daß keine zu laden sind, an uns einsenden. Dr. Bra deu. Wü Hartmann Stengel aus Bad Nauheim, Andreas Kriuzer aus Beienheim, Johannes Jung III. aus Butzbach, Heinrich Kobelt aus Butzbach, Löb Kaufmann aus Gambach, Hirsch Bär aus Griedel, Jacob Bullmonn IV. aus Nieder Rosbach, Heinrich Stengel V. aus Nieder Rosbach, Bernhard Häuser V. aus Nieder Weisel, Johannes Friedrich Birkenstock aus Nieder⸗Weisel, Konrad Maas VII. aus Nieder Weisel, Johannes Volk III aus Pohl-Göns, Georg Kleiß aus Schwalheim, Konrad Schultbeis IV. aus Steinfurth, Christian Brennemann aus Nieder Erlenbach, Johannes Kester aus Nieder- Eschbach, Georg Gunderloch aus Rendel, Jacob Michael Ochs aus Vilbel. vollständig unrichtig. Es herrscht nicht nur in Deutsches Reich. für das achte Baujahr der Gotthardbahn vom Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 1 1. October 1879 bis zum 30. September 1880: von 1880 enthält die Bekanntmachung über die Uniformirung der Civilbeamten. Berlin. Die„N. A. Ztg.“ bringt eine Reihe statistischer Notizen über den Handelsverkehr mit den Südsee⸗Inseln, die Production der Sa⸗ moa- Juseln und die Bedeutung der deutschen Factoreien und Plantagen auf letzteren; das Blatt fügt dann noch hinzu: Zahlreiche Aeußerungen der Presse und Vereine bewiesen, daß es auch im deutschen Volke als nationale Pflicht anerkannt werde, die wichtige Position auf Samoa dem deutschen Handel zu erhalten. auf finanzielle Förderung desjenigen Unternehmens, welches die Erhaltung der in der Südsee ge- wonnenen commerciellen Stellung bezwecke, bei den Vertretern den Nation Anklang und Annahme finden werde. — Die„N. A. Z.“ schreibt: Gutem Ver⸗ nebmen nach ermägtigte der Kaiser den Chef der Admiralität in einem längeren Schreiben zur Es dürfe hierauf Ai Dessnung üg men. 1 ame Der zeigt keine Reue. Er hatte sich dem Trunke Man glaubt, daß er geheimnißvolle Beziehungen hatte, aber er gesteht in dieser Be ⸗ für den großen Tunnel 14,112,434 Fr., für die gelegenen Orten wie Jakova und Ipek vollkom- Zufahrtlinien 34,221,465 Fr., an allgemeinen Ausgaben 5,492,032 Fr., zus. 53,925,931 Fr. Frankreich. Paris, 3. Jan. empfing von allen Mächten sympathische Antworten auf die Notification des neuen Cabinets. Als der Conseilpräsident heute das Personal des Mi⸗ nisteriums empfing, erklärte er, er habe sich nicht für ein bestimmtes Verhalten entschieden, aber er Freyeinet Prizrend, wo sich Mukthar Pascha befindet, sondern auch in den der montenegrinischen Grenze nächst⸗ menste Ruhe. Serbien. Nisch, 1. Jan. Die Skupschtina nahm das Gesetz über Expropriation bei Eisen⸗ bahnbauten an. Rumänien. Bukarest, 2. Jan. Deputirten- Kammer hat den Gesetzentwurf, nach welchem die Häfen Braila, Galatz, Tultscha, Sulina sei fest entschlossen, alle Maßregeln zu ergreifen, welche geeignet wären, gute Dienste zu thun. Spanien. Madrid, 3. Jan. Die Unter- suchung gegen Otero nimmt ihren Fortgang ergeben. ziehung Nichts. Türkei. Constantinopel, 2. Jan. In der gestrigen Audienz Layard's beim Sultan soll, wie versichert wird, in der Angelegenheit der Bibelübersetzung ein Einverständniß auf nach- stehenden Grundlagen erzielt worden sein: Rück⸗ ie i ichts über Veröffentlichung eines umfassenden Berichts i beleng en e e e e den ganzen Verlauf der Untersuchung in Betreff des„Großer Kurfürst“, und sprach in warmen Worten sein Bedauern über den Vorfall aus, zu ⸗ gleich mit der Bitte, sich durch das unglückliche Ereigniß nicht entmuthigen zu lassen. Voraus- sichllich werde der Bericht im Marineverordnungs⸗ blatt abgedruckt werden. Ausland. Schweiz. Bern. Nach einem vom Bundes rathe festgestellten Voranschlage betragen die Kosten Entfernung Ahmed Tewfik's; der Po- lizeiminister wird an Layard ein aufklärendes Schreiben richten. Nach Erfüllung dieser Punkte würden die officiellen Beziehungen zwischen der Pforte und Layard wieder aufgenommen. Eine Meldung des„Standard“ aus Skutari, daß in Prizrend ein Ausstand ausgebrochen, 2 Kirchen und mehrere von Christen bewohnte Häuser ge⸗ plündert und angezündet seien und die Garnison unfähig sei die Ordnung aufrechtzuerhalten, ist zeitweilige und Küstendsche für 10 Jahre zu Freihäfen erklärt werden, mit 60 gegen 12 Stimmen angenommen. — 3. Jan. Der Senat hat die Eisenbahn⸗ vorlage mit 38 gegen 4 Stimmen angenommen. Die Kammern vertagten sich bis zum 21. Januar. Rußland. Petersburg. Der„Re- gierungsbote“ veröffentlicht folgende Ernennungen von Botschaftern: Labanoff's für London, Novi⸗ koff's für Constantinopel, Oubeil's für Wien und Saburoff's für Berlin. Amerika. New Nork, 1. Jan. Van Zandt hat den bereits angenommenen Posten als Gesandter der Union in Petersburg wegen unzu- reichender Dotirung abgelebnt. Senator Burnside lehnte aus gleichem Grunde ab. Washington. Die Staats schuld hat im December um 4,251,000 Doll. abgenemmen. In der Staatekasse waren am 1. Jan. 207,984,000 Doll. baar vorhanden. Rio de Janeiro. Anläßlich der Ein⸗ führung neuer Steuern waren Unruhen ausge: brochen. Die Regierung unterdrückte dieselben und traf Maßnahmen, um der Wiederholung der- rtiger Vorkommnisse vorzubeugen. Die Aus Stadt und Land. Friedberg, 3. Januar. Heute wurde durch einen Stromer in einem Hause der Burg ein Ueberzieher ent⸗ wenbet. Der Diebstahl wurde sofort entdeckt und der Dieb verfolgt. Er warf den Rock über die Mauer des Zwingers in einen Theil des ehemaligen Hirschgrabens, als er sich verfolgt sah. Des Rockes wurde man wieder habhaft, der Stromer dankte aber leider sein Entkommen der Schnelligkeit seiner Füße. Friedberg, 2. Januar. Die Befürchtung. daß das durch den raschen Weggang des Schnees enistandene Hoch⸗ wasser bedeutenden Schaden anrichten würde, hat sich glücklicherweise nicht in dem Maaße bewahrheitet, als es den Anschein halte. Wohl staute sich das Eis und Wasser an den Brücken der Usa, Wetter, Nidda und Nidder, mußte auch an einigen Stellen künftlich in's Treiben ge⸗ bracht werden, im Ganzen ging die glücklich ohne großen Schaden ab. An den Flüssen ging es se glücklich nicht ab und lesen wir darüber aus: Frankfurt, 1. Iimuar. Heute Morgen um 7 Uhr gerieth bei einem Wasserstand von 13 Fuß das Main Eis in's Treiben. Das Wasser fiel un⸗ mittelbar darnach auf 10 Fuß zu ück. Die Eisschollen schoben sich theilweise auf die Geleise der Vecbindungs⸗ bahn und hemmien den Verkehr. Nachen wurden forigetrieben und zerschellten an den un eren Brücken total; ebenso ging ein Toeil der Wirtb'schen Schwimm Anstalt verloren. Auch oll dem Ruderverein sowie den Fischermeistern ein bedeulender Schaden erwachsen sein.— Mainz, 2. In. Bei der Gustavsburg ist der Eisenbabndamm zerstöln; das an. der Eisendabndrücke flationirte Personal ist gerenel; für die Brücke droht Gefahr. Der Eisenbabnveikehr von bier nach Frankfurt und Darmstadt ist eingestellt. Das Rhyeineis und Maineis hal sich um 11½ Uhr in Bewegung gesetzt, bisher ohne weitere Unfälle.— Worms, 2. Inn. Das Rheineis ift hier glücklich abgegangen. Seu 4 Uyr ist der Rhein eiefrei.— St. Goar, 2. I in., eis an der Lorelei it losgevrochen und der Eisgang eingetreten. — Stuttgart, 2. Jan. Der Ciegang des Neckars hat gestern und beute, durch Sprengungen vorbereitet, im Ganzen glück ich staligefunden; eine gesahrdrohende Eis⸗ stopfung oberhalb von Cannstadt ist heute Mittag gelöst. — Straßburg, 3. In. Bei dem gestrigen Eisgang der Ill wurden durch die Hochfluiß die leichten Holzbrücken sowie das Wachischiff beschädigt.— Metz, Miltags 2 Uhr. Die Mosel mit ihren Zuflüssen ist noch in stetem Sieigen. Ein Gleiches wird von der Saar gemeldet. ist der Hochwasserstand von 1844 bereits überschritien.— Vom 3. Januar lesen wir aus: Frankfuct. Nach einer am R.önienthurm angeschlagenen Depesche steht ein weiteres Steigen des Mains um 3 Fuß in Aussicht.— Hanau. Beim Eisgang der Kinzig wurden gestern zwei Eisbrecher an der Wilhelmsbrück, fortgerissen.— Worms. Durch gestern Abend 10 Ubr plötzlich ein etretenes Hochwasser sind die unteren. Staditheile unter Wasser gesetzt. Das ineis bei Mannheim und Pyilippaͤdurg ist ebenfalls 9 6507 5 1 vom schwerem Hagel, mebreren Blitzen und heftigem Donner im Abireiben.— Mainz. Der Rhein stieg rapid vis geflern Abend 7 Uhr, überschwemmte die unteren Stadi⸗ tbeile, geht jetz aber schon langsam zurück. Die Nach⸗ richten sind von allen Orten mangelhaft. Sache aber doch größeren Vier Schiffe und einige Abends 7 Uhr. Das Rhein⸗ Eisstoß bei Krems war gestern Abend noch feststehend. Die Orischaften des linken Ufers sind überschwemmt. Der bis gestern Abend festgestandene Eisstoß bei Fischamend setzte sich um 8 Uhr in ganz r Breite in Bewegung, wo⸗ durch die Wassergefahr für Wien gehoben scheint. Der Westbahnbof in Kaiserebersdorf ist überschwemmt, Habngeleise stehen ungefähr 20 Centimeter hoch unter Wasser, Güter und Wagen sind geborgen.— Prag. Auf der Moldau ist bei Melnik eine Eisverstopfung ein⸗ getrelen, die Umgebung von Wrbno, Luzna und Blonim ist überschwemmt. R. Södel. Auch hier hat sich, den Zeitverhälinissen entsprechend, ein„Armenverein? gebildet, der den Zweck bat, zunächst den Ortsarmen hilfreich zur Seite zu slehen, dann aber auch, der überhandnehmenden Bettel i von zußen und dem Stromerthum erfolgreich entgegen zu wirken. Allerlei. verhaftet, welcher geständigermaßen bei einem Spazier⸗ jange feine Frau in den Main gestoßen und dort ertränkt hatte, um eine andere heirathen zu können. Anfänglich halte er das Gerücht ausgesprengt, seine Frau sei ihm durchgegangen. Frankfurt. Der Palmengarten wurde im Jahre 1879 von 92,566 Personen, welche volles Eintriitsgeld vezablten, besuch'; im Jabse 1878 von 110 293, 1877 von 136 969 1876 von 140,395 1875 von 150 646, 1874 on 129,374 1873 von 139 258 und 1872 von 152 639 Personen. Wiesbaden. In einem am Ibsteiner Weg mitten im Felde belegenen Hause entdeckte die hiesige Cciminal⸗ polizei an einem der Weihnachtsfeierlage eine sö mlich ein⸗ serichtete Falschmünzerwerkstälte. Formen zu Zweimark und Thalerstücken wurden nebst allem Zugehör confiscirt und die Falschmünzervande, an ihrer Spitze ein gewisser Klärner, verhaftet. Stuttgart, 1. Jan. Am letzten Tage des vorigen Jahres ist die Stadt durch einen entsetzlichen Massenmord, eine wahre Schlächteret, schreckens doll bewegt worden. Ein 43jähriger Mühlenmacher har seinen 40 jährigen Bruder, den Zimmermann Waibel bessen Ehefrau und drei Kinder im Alter von 3 Monat bis 6 Jibren in deren Wohnung während der letzten Nacht meuchlings mit einem Hammer Dichtigkeit und Festigkeit der Seife, eschlagen. Ein Mädchen von 13 Jibren lebt noch, ist aber schwer verwundet. Der Mörder hat den vermöglichen „Bruder nach den vorliegenden Thatsachen beraubt, ist dann Stellenweise Bei Bacherach war das Eis 36 Fuß hoch aufgethürmt, bei Bingen ist der Rbein srei, die Sladtüberschw mmi; ebenso der Rheingau. Von der Bahnstrecke Bingen wurde gemeldet.— Bingen. die Eiemossen derart gestaut, daß heute Nacht die Mann⸗ schaft des Mainzer Festungs Arullerie-Regiments iele⸗ grapbisch auigebolen wurde, sich sosort mit Sprengmaterial ein Dammbruch Hier baten sich gestern Abend welche der Arme wie der Reiche genießt. nach Bingen zu begeben, um Hülfe zu bringen. Die Leue erhielten noch in der Nacht ihre Ordre zugestellt. Auch aus den übrigen Orten des Rheingaus laufen sehr bet übende Nachrichten ein.— Aßmannshausen. Die vorletzte Nacht wn eine Schreckensnacht. Gesteen Morgen war der Roein 3 Schub gefallen, aber am Nachmittag kam das Eis durch den Abgang der Nabe in Bewegung, stellte sich jedoch bald wieder und das Wasser stieg. In der Nach! kam das Wasser mit solcher Wucht, daß die Rhein bewohner nicht schnell genug flü tien konnten. Die niedrig gelegenen Häuser stehen bis unter das Dach im Wasser. In Gasthofe„Zum Anker“ sieht das Wasser im 2 Stock. An dem Stationshause der Eisenbayn, das gewiß hoch liegt, reicht es bis an den Bahnkörper. Das Badhaus sieht tief im Wasser, die schöne Allee ist zum Theil verschwunden, ein neuer Bau unterhalb des Badbaufses beiselte gedrückt.— Metz. Die Mosel fällt. Der Eisgang ist ohne wesentlichen Schaden verlaufen. Die Gefabr an der oberen Mosel ist beseinigt.— Wien. Der Eiestoß hat sich iu Wien heute Vormittag in Be⸗ wegung gesetzt und geht bis jetzt glatft ab. Einzelne Stauungen haben den Austritt des Wassers auf dem Inundauonsgebiet verursacht. Das Sperrschiff, welches den Donaucanal absperrte, hat den gewaltigsten Eismassen Widerstand geleistet und dewäyrte sich unüberteefflich. Momentan ist für Wien kaum eine Gesahr vorhanden.— Paris. Der Aufbruch des Seine-Eises hal heule Be— sorgueß erregende Verbällusse angenommen. Das Wasser ist p ötzlich und beträchtlich gewachsen. Die Eisschollen jühren vielertei Trümmer und Geräihschaften mit sich. Der Verkehr über mehrere Brücken ist untersagt.— Ferner enthalten die Journale vom 4. Januar folgende Nach— richten aus: Mainz. Da das Eis des Oderrheines seit gestern Abend in Bewegung ist und das Wasser rapid stieg, so ist der unsere Stadttheil wieder überschwemmt. Das Ryheineis liegt bei Nackenheim noch in einer Dicke von fünf Fuß. Heute früh sind Sprengmannschaften da— bin abgegangen. Oberhalb det Eisenbahnbrücke wird das Eis ebenfalls durch Artillerie gesprengt.— Wien. Der aus der Wohnung entflohen, hat sich neue Kleider in einem Schneidergeschäft gekauft und den Bart abtaficen lassen. In einer hiesi en Bierwirthschaft, wo er zu Miliag speiste, ist er zum Glück verhaftet worden. London, 31. Dec. 1879. Gestern kam über London ein heftiges Gewilter zum Ausbruch. Das Barometer war während des ganzen Morgens im Fallen. Zwischen 12 und 1 Uhr benug der Fall den zebnten Theil eines Zolls. Kurz vor ein Uhr wurde es so dunkel, daß in den Häusern das Gas angezündel werden muß ge; gleichzeitig brach ein begleiletes Gewitier über der Stadt los. Die Luft har sich seildem beträchtlich abgekühlt. Frisches oder altbackenes Brod? Unzweifelhaft ist das Brod nicht allein das allgemeinste Nahrungsmittel, sondern es bildet gleichsam die Grundlage aller übrigen Speisen, Fast ö 1 ö noch nicht völlig erforscht ist. die Brod wird durch das Kauen zerkleinert und mit die Verdunstung des Wassers, sondern durch das Erkalten desselben hervorgerufen. Es gebt mit dem Brod ein chemischer Proteß vor, der aber Das altbackene Mundspeichel vermischt; es gelangt dann in den Magen, und der zersetzende Magensaft vermag es leicht zu durchdringen, aufzulösen und zu verdauen. Anders ist es mit dem frischgebackenen Brode. Es wird durch das Kauen nicht zermalmt, sondern zu festen, zähen Klumpen zusammengeballt; diese werden mit Mundspeichel überzogen, schlüpfrig gemacht und gelangen sehr leicht in den Magen. Der Magensaft vermag nun aber diese zusammen⸗ 9 1 f geballten zähen Klumpen nicht zu durchdringen Frankfurt. Dieser Tage wurde hier ein Ar beiter und zu zersetzen, er muß sie von außen langsam 1 0 ö ö ö N ö 1 ö ö gleichsam zernagen. Der Verdauungeproceß wird dadurch bedeutend erschwert, die schwer löslichen Brodmassen bleiben lange Zeit im Magen liegen und verursachen einen nachtheiligen Reiz. Häufige Folgen des Genusses von frischgebackenem Brode sind Magendrücken, Beklemmungen, Appetitlosig⸗ keit. Durch den krankhaften Reiz des Magens wird der Blutumlauf gehemmt und es können Congestionen nach dem Kopfe, Kopfschmerzen, Schlaganfälle, Krämpfe und selbst Delirien und Hirnentzündungen, sowie langwierige Magenbe- schwerden und Krankheiten eintreten. In vielen Fällen hat der Genuß frischen Brodes schon den Tod veranlaßt. Dies Alles gilt jedoch vom Schwarz- brod weit mehr als vom Weißbrod, weil jenes schon an und für sich schwerer zu verdauen ist und sein größerer Klebegehalt das Zusammenballen des Brodes begünstigt und seine Zähigkeit erhöht. Solche Brodklumpen erhalten im Magen die welcher sie sehr ähnlich sind. Noch bedenklicher als Brod ist der Genuß frischen Kuchens. Die meisten Sorten sind schon an und für sich wegen ihres reichen Fett- und Zuckergehalts schwer zu verdauen; frischer und warmer Kuchen wird für Personen mit nur wenig empfindlichem Magen fast zu Gift, und doch sind viele Menschen leichtsinnig genug, den Kuchen frisch zu essen, und viele Eltern unw e ssend oder gewissenslos genug, ibren Kindern selbst warmen Kuchen zu geben. Es mag übertrjeben scheinen, ist abet dennoch wahr, daß zwei Dritt⸗ theile der Menschen, bei welchen für manche Fest⸗ tage oder für Tauffeierlichkeiten u. s. w. Kuchen gebacken wird, das Fest mit krankem, geschwächtem Magen beendigen, und blickt man hinein in die kein Tag gebt vorüber, an welchem wir nicht Brod essen, das zugleich die außerordentlich wichtige Eigen⸗ schaft bat, daß selbst der häufigste Genuß keinen Widerwillen gegen dasselbe erregt, wie dies fast bei allen anderen Speisen der Fall ist. Den- noch fehlt ihm eine Eigenschaft, welche ein täg— liches Nahrungsmittel durchaus besitzen sollte, näm- lich die Leichtverdaulichkeit. Brod, d. h Schwarz brod, ist schwerer zu verdauen als Fleisch, Eier und manche Gemüse; seine Verdaulichkeit kann aber dadurch gefördert werden, daß zum Brode Fette genossen werden, wie Butter, fettes Fleisch ꝛc. Auf der andern Seite wird die Verdaulichkeit des Brodes dadurch bedeutend erschwert, daß sehr häufig ganz frisches Brod genossen wird, weil viele Menschen den Geschmack des frischen Brodes dem allbackenen vorziehen; aber gerade weil es viel schwerer zu verdauen ist, sollte frisches Brod nie genossen werden. Der wesentliche Unterschied zwischen frischem und altbackenem Brode, soweit er äußerlich in die Augen fällt, ist bekannt. Beim feischen Brode ist die Rinde spröde und die Krumme weich, zähe und elastisch, während letztere beim altbackenen Brode fester, die Rinde dagegen weicher ist. Gewöhnlich glaubt man, das frische Brod enthalte viel mehr Wasser, welches bei dem altbackenen austrockne; dies ist aber in Wirklich keit nicht der Fall, und wenn es der Fall wäre, würde der größere Wassergehalt des frischen Brodes nicht im Stande sein, die Verdaulichkeit desselben zu erschweren. Der Unterschied zwischen dem frischen und altbackenen Brode wird nicht durch Familien, so wird man bemerken, daß Tausende sich durch ihre Thorheit den Magen und die schönen heiteren Festtage verdorben haben. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Jan. Wochenmarkt. Butter kostele per Pfd. 85 Pf., im Detail M. 0.90 1. Eier per St. 8-9 Pf. Gießen, 3. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 0.85— 1.05 Eier per Stück 7—8 Pf. Käse, per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 1 1.30, Hähnen per Stück M. 0.80— 1.20, Enten per Stück M. 1.50—2, Gänse per Pfo M. 45—65 Pf. Kartoffeln per 100 Kilo M. 6—7, Zwiebeln per Gentner M. 9— 10, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 48—56 Pf., Kol fleisch 40— 50 Pf., Hammel⸗ fleisch 50 60, Schweinefleisch 60 Pf. Frankfurt, 3 Jan. Heu und Strobmarkt. Heu kostete per Centner M. 2.50—4., Stroh M. 2.50—3.50 Eier 100 Stück deatsche M. 7 italienische M. 10 Kalk⸗ eier M. 6. Butter im Großen 1. Qual. das Pid. M 1, 2. Qual. 90 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M 1.10. Genze Erbsen 100 Kilo M. 28— 32, geschälte Erbsen M. 32—37, Bohnen M 27— 29, Linsen N. 4050. Ochsenfleisch das Pfund 65—70 Pf. Kuh Rind und Fa renfleisch 50—60 Pf., Kalbfleisch 50 55 Pf., Hammel⸗ fleisch 40 65 Pf., Schweinefleisch 65—70 Pf. Kartoffeln M. 6.50— 7.50. Blumenkohl 40— 80 Pf., Wirstag 8 bis 15 Pf Rothkraut 15-30 Pf. Weißktraut 10 20 Pf., Kohlrabi 5—8 Pf. Huhn M. 1—1 50, Hahn M. 0.70 bis 1.50 Enten M. 1 80— 2.50, Gans M. 4.5012, Tauben 5060 Pf. Kapaunen M. 3— 3.50, Welsche 4— 10, Hase M. 3.50— 3.80. Marburg, 3. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90—1, Eier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 8—10 Pf. Zwiebeln per Pfund 12—14 Pf. Hahnen per Stuck M. 1.— 1.50, Häbnchen das Stück 80 bis 100 Pf, Hühner das Stück M. 0.80—1, Enten das Stück N. 1.40— 1.70 Hasen per Stück M. 3.50—4, Rothe Rüden 3—5 Stück 10 Pf., Kohl 3—4 Stück 10 Pf. Nusse 100 Stück 25-30 Pf. Mainz, 2. Jan. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 7.50—8, Stroh 50 Kilo M. 2.— 2.20, Heu 50 Kilo — S Se. G GG . 1 Butter Nr. 156 94 413 689 99 797 1078 103 70 233 853 72 mann: Schach oder—? Gesundheitsrath.— Zum Jabres⸗ 56 9 M. 2.90—3.20 ½ Hundert Eier M. 1.50—1.70, or 1 Pfund M. 0.80— 0.85. Butter in Partien 1 Pfund 70 2433 43 897 975 3078 253 403 17 54 797 4179 440 wechsel. Gedicht von E. Greiner.— Mit illusttirten bis 75 Pf. 1 Hahn M. 150— 2., 1 Huhn M. 1.30 42 735 806 959 5723 42 926 à fl. 100. Lit. O. Nr. 50 Beilagen: Weihnachtsfreuden auf der Straße. Mit Ori⸗ i altbac bis 1.50, 1 Ent. M. 2.40—2.80, 1 Gans M. 4.50550, 608 706 77 1 2 ˖ - 2. 80, 4. 50, 111 259 447 618 21 à fl. 200. i Sta: e— ert und 25 1 ein Hase M. 3.403 80 Rotbkraut 20— 30 Pf., Wir⸗ Lit. P. Nr. 147 830 963 73 1128 254 37 53172 36 en Ae ene 1 o 9 n in mit fing 3—4 Pf., Meerrettig 1 St. 1015 Pf., Handkäse 424 52 76 956 2003 54 174 221 41 55 98 308 3109 2h. Trede dein. Pe Rolbsand in Obderschlesten. M In den 1 Stück 5—8 Pf., Zwiebeln 2 Kilo 18—20 Pf.— 67 265 671 4820 72 5120 69 73 343 53 63 407 17 Von einem oberschlesischen Großgrundbesitzer.— Auf dem * 8 ö Weizen 870 Kilo 15 23.70. Korn 965 6368 447 776 7127 739 49 à fl. 500 Lit. Q. Wege zur Spinnstube.— Die verpaßlen Kinderschuhe. Dran unn. 8 10. Gerste M. 18.70 Hafer M. 15.30. 55 10 791 854 1091 294 349 485 756 811 990 Ein Kapitel üver Frauen Osconomie vom Vierzebnten. I e Verloosungen. G ut, sun f 7 5 eld⸗ Cours. geballz wia Braunschweigische Thlr 20 Loose von Literarisches. Frankfurt am 3. Januar 1880. J, dee 4 1868. Gewinn ⸗ Ziehung vom 31. Dee. 1879 Heim Daheim. Die soeben erschienenen Nrn. 12(Weih⸗ 5 . schlüpsig zahlung am 31. Mär; 1889. Serie 9011 Nr. 43 M. 60,000. nachtsnummet) und 13 enthasten: Weibnachten. Gedicht 20⸗Frankenstücke. ö M. 16 10—14 en Magen S. 9335 Nr. 37 M 10800. S 7555 Nr. 47 M. 6000. von Aug. Sturm.—„Siehe, Ich verkündige euch große do. in 1/2 16 9-13 c küsanm S 2087 N. 33. S 5028 Nr. 13 3 M. 1800. S. 2310 Freude Eine Wabnachieeg ü ung eon Mare. Bohen. Englische Sovereign..„ 4 2570 . A.. 7, S. 27 80 N. 18, S 4826 Nr. 33, S. 5291— Deusche Coailldaume in Sp men. Von ds Fliaonne Russische Imperlales.„ 16 67½,. aun ungn N.. 14, S. 5300 Ni. 33, S 6554 Nr. 30, S. 7329 in Mabrid.— Cbrißfmarkt und Eorisimeue. Mit Oeiginal- Ducaten:„ 95284 en langsam Nr. 43, S. 8325 Nr. 36, S. 9234 Nr. 47 à M. 300. zeichnung von E. Henseler: Auf dem Weidnachtsmarkle.„ il mee eproteß wind S. 2013 Nr. 37, S. 2901 Nr. 5, S. 4539 Nr. 16,— Ein Nürnberger Puppenhaus. Von Dr. J. Slockbauer. Dollars in Gold 4123 wer böslich S. 6554 Nr. 46, S. 8056 Nr. 5 a M. 225. Auf alle Mit drei Illustrationen des Puppenhauses im Germanischen N.; Na ichen übrigen Nummern in den am 1 Nov. 1879 gezogenen Museum.— Wonnige Weihnacht. Erinnerung aus dem Briefkasten. lagen liegen Serien entfällt der geringste Gewinn von M. 69 Vaterhause von Luise Pichler.— Im rotben Hause. Ein] Ph. Bruchenbrücken. Nicht geeignet. Die Red. iz Häufge 4p Ct. vormals Nass. Staats⸗Anlehen von Weihnachtsgesicht von M. F. Kühne.— Auch ein Wart⸗ ckenem 1862. Ziehung vom 10. December 1879. A. Rück⸗ burgsfest. Mit Originalzeichnung von M. Schaefer: 5 E 2 M f 1 9 76 5 Zahlung am 1. April 1880 Lit. N. Nr. 393 98 Weibnachtsabend in der Wachtstube auf der Wartburg. 0 7 Johann 8 artia arina f g. 423 578 618 1113 23 248 85 418,40 884 863 2017— Die Gbereschen chwasern, Lon db d. Pantenius. gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln g e 1 l e 0 893 4263 470 5 Im Banne der Vergangenbeit. Roman von Th. H. hat uns den Debit des es fpönnen 2 A fl. Lit. C. Nr. 110 Panlenius.(Fortsetzung.)— Moderne astronomische Fern⸗ 7 2 2121 ane, r 630 986 1064 kes as 47 4 br ef ed mee mee e daede wüde. Em Sen Allein ächten Cölnischen Wassers en, Lit. P. Nr. 144 54 430 40 89 807 17 84 917 1386 To. H. Pantenius.— Hiscorische Küche.— Ein merk⸗ Delirien und 462 94 2974 3040 186 323 501 605 25 287 4651 796 würdiger Traum. Eine wahre Begebenheit, mitgetheilt übertragen und empfehlen wir dasselbe ge Magenbe⸗ 830 52 82 5163 346 6130 50 234 457 84 97 522 von E. Walther.— Ein polnischer Maler. Mit Illu⸗ per Glas zu M. 1.50, „ In pielen 7058 428 523 675 85 92 95 928 à fl. 500 Lit. G. stration von Joseph Brandt: R co noscirender Kosak.—„ ½ Dutzend„„ 850, schon den Tod Nr. 206 325 475 597 956 1153 62 272 332 546 2058 Am Familientische: Drei Hausstücke für das neue Jahn.„Dutzend„„ 16,75. vom Schwarz 5 à fl. 1000. B. Rückzahlung am 1. Oct. 1880. Lit. N.— Schach dem Könige. Mit dem Bilde von O. Gold— Die Expedition des Anzeigers. 75 d, weil jenes „ bemom i Oeffentliche Zustellung. Bekanntmachung Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. Isammenballen 0 Der Moses Strau andelsmann in Heldenbergen N 5(Eingetragene Genossenschaft.) 0 57 0 0 1855 wird beabfichtigt sämmtliche Classen der M f higkeif erhöht vertreten durch Rechtsanwalt Seyd II. in Friedberg, e e ficht gt sämmtliche Classen der uster⸗ Ausweise pro Dezember 18795 0 l. klaat gegen den Heinrich Vost II., Schreinermeister zu schule wieder zu eröffnen und werden die Eltern ersucht, 99 Ei 5 Nagen die 0 10 15 18 die schulpflichtigen Kinder, die nicht durch Krankheit ent⸗ innahme. ö Büdesheim, jetzt abwesend, aus Schuldschein vom f Kassebestand pr. 1. Dezember 1879 M. 26124. 92 ö welcher sie 5, März 1879 über 160 Mack, sowie als Gesstonsr des schuivgt find, nächten Denke en 6. Januar, Morgens 1. Dez a. 2 z 160„ f. sst a 8 Wechsel 60107. 3 als Biod ist S. Ballein Oppenheimer J. von Heldenbergen aus 10 Uhr, in die Schule zu schicken. Depositen 24307.— meisten Sorten in den Jahren 1877 und 1879 käuflich gelieferten Waaren Friedberg am 3. Januar 1880. 1 Inkasso- Wechsel 2519. 95 hres reich mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von Für den Schulvorstand: Bente n 100207. 58 i 160 Mank nebst 50% Zinsen vom 25. Mäff d. J. und Serbe ane Corn 7049810% dauen; fiischer 94 Mark 13 Pf. nebst 5% Zinsen vom 10. Dezember 7 7 4 Sie aden„85013. 70 sonen mit nur d. J. an und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ Güter-Persteiger ung. Auswärtige Correspondenten 5 272. 60 u Gift, und handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche N Stamm Antheile, Monatsbeiträge 2623. 58 ö„ Amtsgericht zu Vilbel 104 Freitag den 9. Januar l. J., Vormittags 11 Uhr, Reservefonds Beitritt„ 12 9 genug, den den 20. Februar 1880, Vormittags 8% Uhr. solen in hiesigem Rathbaus mibrere Grundstücke des Effecten f 22769. 20 tern uu dend Zum Zwecke der öffentlichen Zustelung wird dieser Wilhelm Ulrich auf dessen frelwilligen Antrag noch Wechsel-Zinsen„ 1810. 80 Kindern selbst Auszug der Klage bekennt gemacht. mals öffentlich meistbietend versteigert werden. Depostlen⸗ Zinsen 5 811. 65 ö f Vilbel am 26. Dezember 1879. Friedberg den 3. Januar 1880. Utensili k. Spar Einlagebücher„ 6. 20 ag übergeben Stein, 41 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 1 8 5 verk. Spar⸗Einlagebücher„ 7. 58 aß 110 1 7 Hülfsgerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Seri b a. 75 1 75 t manche Fest⸗ 55SEC V k 7 Sch 2. . b. Kuchen Submis sion. erkauf einer Scheune. lago ichtem 195 i Fri 5 269. „ 10 890 0 21. Die zur Erbauung einer Brücke über den Mühl⸗ Die der hiesigen Gemeinde gehörige Scheune bei der Deposlien 11165 5 19 n de 1 eee deren Karen 7 8 eee Conto-Corrente A. 0 67015. 66 bah a. en eee. 1 15,75 1 und 9,10 m breit und befindet sich Conto⸗Corrente B.„ 52810.— igen und bit Maurer⸗ und Steinhauerarbeit, veranschlagt zu e noch 1 kemlich 1 750 Zustande Spar-⸗Einlagen„72927. 61 ben. Eisenarbeit incl. Lieferung und Aufschlagen N 1. b i ei Auswärtige Correspondenten 1 2258. 10 ha des Eisens im Gesammtgewichte von eirea Kaufliebhaber wollen ihre Gebote schriftlich bei Groß. b 5 — 11100 kg, veranschlagt zu 4520,00 berzoglicher Bürgermeisterei dahier bis längstens den Stamm“ Antheil„ 242.— hr. Weißbinderarbeit veranschlagt zu 148,00 15. Januar nächsten Jahres abgeben. Effecten 58556. 25 ö arbeit v. 5 160,00 Assenheim den 18. Dezember 1879. Gewinn- und Verlust⸗Conto 50.— t. Butter kostele Chaussirarbeit, veranschlagt zu 1 5 Haus⸗Reparaturen-Conto 122. 19 1. Eier per St. sollen auf dem Submissions wege vergeben werden. Zeich⸗ 8 In Anftrag Unkosten g„ 1275 15 nung, Voranschlag und Submissionsbedingungen können Großherzoglicher Bürgermeisterei Assenheim. Kassebestand pr. 1. Janunt 1880 4951 1 tler per Pfund auf dem Büreau des Unterzeichneten eingesehen oder 97 Wenck, Bezirksbauaufseher.. 1 a ö 1 0 per Stü gegen Einsendung einer Copialgebühr von 15 9 70 918 55 8 M. 349693. 79 Stu ogen werden. Offerten sind bis zum Montag* seh f V E f 5 0 Enten 12 Januar 1880, Vormittags 11 Uhr, bei dem Unter⸗ E a ˖ er au 2 1 Wechsel⸗ 6 1 1 0 g. 5 80— 4565 Pf. zeichneten verschlossen und frankirt einzureichen und darin 16 Ein altes renommirtes und im besten Gang be⸗ M. 22571. 81 7 ⸗Conto⸗ e 1. M. 9. 3 * Gentner die Angebote in Procenten der Voranschlagssumme an- findliches Colonial⸗ und Eisen waarengeschäft ist in Folge 4391.74 echsel⸗Conto-Corrent B.„ 25 * 5 9 und zugeben. Alebens des Besitzers sofort 1 55 e 1 5 3415 7 900„ 4666. 60 ö fund, Hammel sedberg den 29. Dezember 1879. zu verkaufen. Nähere Auskunft erthetlt Frau Ludwig 219˙32 5* 7 50 Pio Hume 55 5. Re u ß, 5 Baberkorn Wittwe in Grünberg(Großherzogthum 44363. 80 Effeeten„ 69766.— bnatlt Großherzoglicher Kreisbaumeister. Oisse. U 23/ III.) M. 188030. 1 M. 1515055 Strohmat, 350 VV 1 7. 1 M. 2005 2 10 N. 10 0 Friedberg. Honauer Eisenbahn. Wir suchen für das Büreau einen 1 8 8 Frankfurt a. M 1 b Pid. E 90 In der der Main Weser Bahn gehör gen, Mann mit guter Handschrift und Vor⸗ 5 85 0 10, 2. Out N des Wasserbassins in der Nähe des Groß schen Gartens kenntnissen im Zeichnen. Jüngere Geometer⸗ Alki penn een 25—32 oi gelegenen Ausschachtung kann Schutt abgeladen werden. I Gebuifen werden berorugt, AAS ENST EIN Linsen 5.0-b, Friedberg den 1. Januar 1880. 3 Offerten mit Gehaltsansprüchen direet. 2 240, Kb ne, 3 Wen Siegen, 30. Begember 5879, VOGLER. amm f Fran e. 88. N fl 55 Uf TFFTFFTTTTTTTTTTT—F—T—T—T—T—T—T—T—.—...—b 8 b eee. Paulsen& Ruppel,„ 11 10 5 1 Immobiliar-Versteigerung.(4. 157/12) Büreau für Sceundärbahnen. 10 Liebfranenseraß e 10. 0 1. 0% 105 t... gen, 40 925 9 105 Mittwoch den 7. Januar l. J. Indien 10 115 1 b 1 a J M. 4.50 ollen in hiesigem Rathhause die Immob er 1 0 i b ö 0 806-10 7 5 Elisabetha Hö ck einer nochmaligen öffentlichen Zwetr S er, ine un ue l klei a Versteigerung ausgesetzt werden. 8 k bei koste 1 i N 0 8 fünf Mongt alt, sind zu ver aufen bei 5 a 1, ug Kit ber e Friedberg. Weckes heim.„ Schleuning. mit guter Kundschaft auf 6 Jahre mit sämmtlichen 78. 9. Großherzog 8 5.. Inventar zu verpachten und am 1. Februar zu beziehen. fund 12 51% 80 1 F— K Unverlöschliche Tinte Näheres bei der Exped. d. Anz. 98 hen ab dn Das Neueste in 0— Ei b 8 Di 1d ö 1), Rothe 2 2 1 2 31 f der Leinwand, Seidenstoffe oder Baum⸗ in brave ienstmä chen ö i J 1 en zum Zeichnen„ ff N. 9.50%„Nusfe N ein wollenstoffe zu haben bei wird zum sofortigen Eintritt oder zu Petritag gesucht. 0 f ö N 5 2 8 0 1. K. Friedrich. Carl Bindernagel. Näheres bei der Exped. d. Anz. 101 K 11 zu billigsten Preisen be 8 5 2 g lein pianinos, Aufgebot. Konrad Bill XV. Ebeleute von Rieder ⸗Weisel haben in ihrem gemeinschaftlich errichteten Testamente vom 1. März 1870 ihre Tochter Katharina Bill, deren Aufenthaltsort unbekannt ift, beziehungeweise deren leibliche Nachkommen auf den gesetzlichen Pflichttheil, als welchen sie die Summe von fünfhundert Gulden S achthundert fünfzig sieben Mark vierzehn Pf. festsetzten, als Erbe eingesetzt und auf diesen Betrag die von ihnen bezahlten Reisekosten dieser ihrer Tochter nach Australien mit zweihundert Gulden= dreihundert vierzig zwei Mark achtzig sechs Pf. aufgerechnet. Die Geschwister der Katharina Bill, Bernhard Klippel's Ehefrau, Jakob Bill IX., sowie Bernhard Klippel von Nieder- Weisel, als Bevollmächtigter der Maria Bill in Amerika haben das Aufgebot beantragt und wird die genannte Katharina Bill, oder ibre etwaigen leiblichen Nachkommen aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. April 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine sich über die Rechtsgültigkeit des Testaments zu erklären, widrigenfalls das Anerkenntniß der Rechtsgültigkeit unterstellt und das Testament vollstreckt wird. Butzbach den 19. Dezember 1879. Großherzogliches Amtsgericht Butzbach. Wehner. 91 Falkenstein. Bekanntmachung. Ueber das Vermögen des Heinrich Ratz V. von Gambach wurde heute am 20. Dezember 1879, Vormittags 11 Uhr, das Concurs verfahren eröffnet. Der Kaufmann H. Forbach dahier wird zum Concursverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 15. Januar 1880 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Be- Familien Nähmaschinen(Singer) flellung eines Gläubigeraus schusses und eintretenden Falls über die in.§. 120 und 125 der Con⸗ cursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf den 22. Januar 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Concuremasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Con- zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, Turnverein. 103 Das Vereinsturnen findet bis auf Weiteres in der Turnhalle des Großh. Lehrer⸗-Seminars statt. Nächster Turnabend Mittwoch den 7. Januar, Anfang 8 Uhr. Neu Eintherlung der getiven Mitglieder in Riegen, wo pünktliches Erscheinen derselben erwartet wird. Der Vorstand. 0 2 Aufruf zur Bildung eines landwirthschastlichen Consum⸗ Vereins für die in der Nähe der Station Groß⸗ ö Karben gelegenen Orte. 1 f Der Unterzeichnete lader hiermit auf Grund einer am 2. Januar in Kloppenheim stattgehabten Vorbe⸗ sprechung die Herren Landwirthe der Orte Dortelweil, Ober Erlenbach, Kloppenheim, Petterweil, Klein-Karben, Groß Karben, Okarben, Burg-Gräfenrode und Rendel auf den Selzerbrunnen bei Okarben Sonntag den 11 Januar, Nachmittags 2 Ubr, ein, zu dem Zwecke der Gründung eines landwirthschaftlichen Consumvereins für die genannten Orte. Die Herren Bürgermeister der ge⸗ nannten Orte werden im Interesse der guten Sache ersucht, für Verbreitung dieser Einladung Sorge zu 100 Vorstandsmitglied der landw. Seetion Vilvel. Die besten und 5 de a f. aller billigsten I 1 ö gang baren Näh⸗Maschinen inden Systeme. 100 M. (Grover& Backer) 90„ (Singer Medium) 115 (Cylinder⸗Elastique) 120 30 U 25 Schneider⸗ 5 = Schuhmacher⸗„ Handmaschinen von Theilzahlung von wöchentlich 2 Mark. Reparaturen gut und billig. 94 Nade 2 2* cursmesse etwas schuldig sint, wird aufgegeben, nichts an den Gemtinschuldner zu verabfolgen oder von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, Kalender pro 1880 K für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 15. Januar 1880 Anzeige zu machen. Butzbach den 20. Dezember 1879. Der Gerichtsschreiber Großherzoglichen Amtsgerichts Butzbach. mein daß ich unterm Heutigen Eigarren-Lager vom großen Hirschgraben 7 nach der Zeil 13, gegen⸗ über dem römischen Kaiser, verlegt habe. leschzeitig wiederhole ich meine schon früher gegebene Anzeige, Einem geehrten Publikum die ergebege Anzeige, f daß ich trotz der ein- getretenen hohen Tobak Steuer Erhöhung ganz die alten Preise beibehalte und halte ich meine bekannten Hamburger Marken bestens empfohlen. Frankfurt a. M., 17. Dezember 1879. Wilhelm Kümmich, Zeil 13, gegenüber dem römischen Raiser, — Filiale, Bethmannstraße 4.— 7 Harmoniums., N von Steinweg, Bechstein, Biese, Blüthner, Ibach Lipp, Lockingen, Neumeyer& Co., Schiedmayer, Schönleber, Schwechten zc. ꝛc. zu 450 bi „ eee 1 Brusteinsütze für Herrenhemden, Herrenkragen, 90 e JI 2 zu den billigsten Preisen bei 1 lügel, Tafel-Clavi ere 9 in großer Auswahl aus den ersten und anerkannt besten Fabriken Familienkalender M.— 50 Pf. Lahrer Bote„— 40„ Einsiedler⸗Kalender„— 40„ Reichsboten„— 40„ Daheimkalender 3 Spinnstube„5 Landkalender 4 f durchschossen„— 25., Vorrätbig bei Carl Bindernagel. wißt leincne Cacchentüchet, 110 mit und ohne Stickerei, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligshauben, Kopftücher, Tüllkrausen, Spitzen, Schleier, Bünder, Blumen, Federn, Moyrten⸗ kränze, Moirs-, leinene und Alpaka⸗Schürzen, Corsetten, Rockhalter, Ledergürtel, Aufsteckkämme, Strumpfbänder, Socken, Strümpfe, Strumpflängen, Herrenhemden, feine g Hosen⸗ träger, Portemonnaies sowie Fücher und Fücherhalter K. Friedrich. N Allen, welche uns bei dem so hart betroffenen Un⸗ glück unseres Sohnes, Bruders und Schwagers Herrn Karl Kleberger „ so hülfreiche Dienste leisteten, sowie allen Denen, welche s den Verstorbenen zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, 1500 Mark.— Leichte Zablungsweise, auf Wunsch in monatlichen Raten, schon von 15 Mark an. Fünffährige sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Garantie. Gespielte Pianos sind stets vorröthig, auch werden solche eingetauscht. Wilh. Rudolph in Giessen, Musikalsien und Instrumenten-Handlung. ö ö 93 + Melbach den 5. Januar 1880. 108 Die trauernden Hinterbliebenen. Tinte. Feine schwarze Schreib, Copir⸗ und Archiv-Tinte in Prosp. gratis. Preis 700 M. N 1(14273.) Verwandten und Freunden hiermit die traurige Flaschen zu M. 1.50 75, 40 Pf., Zur Aufsicht und Controle wird ein gewandter Anzeige, daß heute Morgen halb 8 Uhr unser Alizarin⸗, Schreib- und Copir-Tinte in Flaschen zu 60 0 sicherer Mann bei 1500 M. Eink. innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und und 20 Pf., gesucht sub A. 200 postl. Berlin, Postamt 8. 89 Onkel Tiefschwarze Doppeleopir Stahlfeder- und Archiv- Ti g 7 2 F een e ene Zimmer Tiefschwarz schreibende Parlaments- Tinte in Flaschen zu zu vermiethen, Kaiserstraße 70. 110 zu 25, 15 Pf., ö Tiefschwarze Kaiser Tinte in Flaschen zu 25, 15 Pf., Tiesschwarze Canzlet- und Stahlfeder-Tinte in Flaschen zu 12 Pf., l Violette Salon Tinte in Flaschen zu 25 und 20 Pf., Feine rothe Tinte in Flaschen zu 70, 40 und 25 Pf, blaue„ 5 8 5 n bei Carl Bindernagel. 8 herzlichsten Dank. Schwarze seidene Halstüc er, Friedberg den 5. Januar 1880. Ein hat zu vermiethen Logis E. Hanstein. Allen Freunden und Bekannten, die uns dei de * 1 8 ed. 109 farbige Umknöpftücher und Shawls, sowie Foulards 102 1— 555 und Hals binden äußerst billig bei K. Frieorich. N 8(Hierzu Pra * 95 Pensionat für Gymnasiasten von Gymnastal⸗ lehrer Dr. E. Wetzell, Laubach, bei Gießen. 106 Um stille Theilnahme bitten schmerzlichen Verluste unferes geliebten Kindes Jean so große Theilnahme bewiesen haben, sagen wir unseren 1 Todes-Anzeige. Friedrich Krauß ö in seinem 23. Lebensjahre nach langjährigem schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist.! Die trauernden Hinterbliebenen: Jacob Krauß, Kalkbrenner, Barbara Krauß, geb. Kröll, 4 Charlotte Groth, geb. Krauß, und Familie. N Die Beerdigung findet Dienstag den 6. d. M., Nachmittags 1 Uhr, statt. 107 ö Bönstadt den 4 Januar 1880. 1 m Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 0 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. kt. Rathgeber für Landwirthe Nr. 12 von 1879.) 7 — 1——————ů 2 2 S :