sestattet. 1880. er Vorfanl. Schwan, an. 5 3 jachten. ößen werden, wenn fi zerden, auf Wiihnachtn wecker, Hof, liefern 7 7 0 J. Dan. Kümnih. supslägse, bei N. Reuß, Tuptgietr. 1 aben und Mädchen, die , gründlichen Unter⸗ unst. Honorar wird Beschaftgung Haupt⸗ Anmeldungen bitte bei Herrn Schrelner⸗ zu wollen. aht, Wen. Streuvucker at, gesielt 12 Mandel, gemallelel ste Ambola- pe Cilradel. neue Rosel al Biba lk fläche, Tauschertüchtt, 115 dcr, Spit, much geha d Eci it und Abet aal, 10 holz Miche Glas kg, f, M. 22 Samstag den 4. Dezember. M144. erhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzetle wird bei Annoncen wit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Bekanntmachung. e Es wird hiermit auf Grund des F. 6 des Gesetzes vom 21. October 1878, betreffend:„die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie“, zur öffentlichen Keuntuiß gebracht, daß wir die in dem Verlage des Andreas Flor dahier erschienene Druckschrift: „Begehungssünden der Crximinaljustiz und Unterlassungssünden des Staates von X. B. Z. Heutigen verboten haben. Friedberg den 1. Dezember 1880. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Betanntmachung. Gemarkung Assenheim. Friedberg i. d. W. 1880“ mit Verfügung vom Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Nachdem innerhalb der Offenlegungsfrist gegen das Resultat der Abstimmung vom 11. October laufenden Jahres keine Reclamation vorgebracht worden ist, wird Termin zur Wahl der drei Sachverständigen der Commission— Artikel 25 des Gesetzes vom 18. August 1871— auf Mittwoch den 8. laufenden Monats, von Nachmittags 3 Uhr ab, auf dem Gemeindehause zu Assenheim anberaumt. f Die Abstimmungsliste, beziehungsweise der Nachweis der drei Abtheilungen der Wahlberechtigten, liegt drei Tage vor der Wahl auf dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht der Interessenten offen. In der ersten Abtheilung haben zu wahlen die Grundbesitzer mit einem Steuerkapital von 2190 fl. 6 kr. bis 17 fl. 9 kr., in der zweiten Abtheilung diejenigen mit einem Steuerkapital von 16 fl. 55 kr. bis 2 fl. 51 kr. und in der dritten Abtheilung diejenigen mit einem Steuerkapital von 2 fl. 44 kr. und weniger. Die III. Abtheilung wählt von 3—37¼ Uhr, die II. Abtheilung wählt von 3½—4 Uhr, die J. Abtheilung wählt von 4—4½ Uhr. Im Falle die Wahl resultatlos sein sollte, werden die Sachverständigen von dem unterzeichneten Kreisamt ernannt werden. Friedberg den 1. Dezember 1880. 4033 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Wilhelm Holl II. von Rodheim wurde für diese Gemeinde auf den Polizeischutz verpflichtet. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum bezirk Schleswig und Heinrich Vossen von Waldhausen bei Wallenrod, Kreis Schlüchtern, Eduard Malikowsky von Geschieben, Kreis Thorn, August Vondrand von Struth, anf Grund des F. 1 3 Ab satz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Peter Mohr von Bermstedt, Regierungs⸗ Munchen-Gladbach, Johannes Kämmler von Rodenkirchen, Johann Augsburg von Regierungsbezirk Erfurt. Aus Stadt und Land. Friedberg, 2. Dec. 1880. In heutiger öffentlicher Sitzung des Amtsgerichts wurden nachbemerkte Personen als Schöffen für das Jahr 1881 ausgeloost, welche an den beigesetzten Tagen zu fungiren haben: Friedrich Stein von Beienheim und Karl Höres von Bauernheim 4., 11., 18. Januar. Martin Ewald von Ockstadt und Georg Ludwig Weiß von Friedberg 1., 8., 15. Februar. Johannes Wilhelm Schultheiß von Ober- Florstadt und Jacob Michel V. von Bruchenbrücken 8., 15., 22. März. Wilhelm Heyer von Wölfersheim und Friedrich Reuß von Fried— berg 5., 12., 26. April. Eduard Hirsch von Friedberg und Heinrich Georg Friedrich Keller von Ossenheim 3., 10., 17. Mai. Gustav Dieffenbach und Jacob Schott von Friedberg 31. Mai, 14., 28. Juni. Johannes Heinrich Wagner von Bruchenbrücken und Heinrich Dienst IV. von Ockstadt 5., 12., 19. Juli. August Stein von Beienheim und Georg Jacob Runkel von Assenheim 2., 16., 30. August. Georg Falk von Friedberg und Wilhelm Schmid von Reichelsheim 6., 13., 20. Septbr. Friedrich Reitz von Wölfersheim und Georg Geck II. von Melbach 4., 11., 18. Oetbr. Wilhelm Bausch 1. von Nieder⸗ Wöllstadt und Jacob Kuhn von Ober- Wöllstadt 1., 8., 22. Novbr. Johann Tobias Rack 11. von Dorn⸗Assen⸗ heim und Jacob Guth 11. von Bruchenbrücken 6., 13., 20. December. m. Friedberg. Seit dem 16. Mai 1865 besteht im Kreise Friedberg die Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder. Sie war in den letzten Jahren eine Kreisanstalt. In diesen Tagen hat sie aber eine andere Stellung erhalten. Es wurden ihr am 27. Oe— tober d. J. als einer selbständigen Stiftung durch den Großherzog Corporationsrechte verliehen. Mit dieser Veränderung ist es nothwendig geworden, für die Stiftung Mitglieder zu gewinnen, welche die durch die Statuten der Generalversammlung zugewiesenen, seither von der Kreisbehörde ausgeübten Funktionen zu übernehmen im Stande sind. Auf eine vom Vorstand in dieser Woche ausgegangene Einladung haben sich aus Friedberg und Umgegend bis jetzt 30 Mitglieder gemeldet und außer dem sind von einem Herrn 20 M. und von drei anderen je 10 M. zum Kapitalvermoͤgen der Stiftung eingezahlt worden, wodurch dieselben das Recht lebens— länglicher Mitgliedschaft erworben haben. r. Friedberg. Vorigen Dienstag wurde ein Mann in Ober⸗Mörlen zu Grabe getragen, dessen Leben, zwar einfach und schlicht, doch auch für weitere Kreise manches Interesse bietet. Es war der in der ganzen Stadt be— kannte„alte Birkenstock“. 36 Jahre lang stand er bei einem und demselben Geschafte, bei Hofmaurermeister Morschel, in Diensten. Sommer und Winter hat er täglich den Weg von Ober-Mörlen hierher und zurück gemacht und auf diese Weise eine Strecke zurückgelegt, die etwa 4 Mal die Länge des Aequators be⸗ trägt. Angenommen, daß er im Durchschnitt 15 M. per Woche verdiente, so ergibt dies eine Summe von etwa 25,000 M. Bensheim, 30. Nov. Ein hiesiger Seminaxist wurde gestern im Schönberger Wäldchen erhängt aufgefunden. Was denselben zu dieser That trieb, ist bis jetzt nicht bekannt. Allerlei. Homburg v. d. H. Seit einigen Wochen spielt dahier eine große Untersuchung gegen eine vormalige Hebamme, die fich in mehreren Fällen gegen den 8. 219 unseres Strafgesetzbuches vergangen haben soll. Die An⸗ geschuldigte hatte alsbald nach der Einleitung der Unter⸗ suchung die Flucht ergriffen, soll aber neuerdings in Ant⸗ werpen verhaftet worden sein. Kreuznach. Bei einer Treibjagd in der Nähe von Sobernheim wurde am 21. November statt einer gehetzten Sau ein Treiber erschossen. Oberlahnstein, 7. Nov. Am Donnerstag entlud sich über unserem Städtchen ein mit einem furchtbaren Orkan begleitetes Gewitter. In der Zeit von wenigen Secunden hatte der Sturm das Agenturgebäude der Köln⸗ Düsseldorfer Dampfschifffabrts-Gesellschaft vom Boden aus zerstört und— fortgeweht. Das Dach desselben, Bretter und sogar schwere Balken flogen trotz der ziem⸗ lich bedeutenden Höhe des Eisenbahndammes über den⸗ selben hinweg bis auf den Perron des Bahnhofs. Die Billete und Papiere der Agentur durchflogen die ganze Stadt. Merkwürdigerweise blieb das ganz nahe liegende Restauratio äude unversehrt, hingegen wurde die Veranda des tel Weller aus den Fugen gerissen und umgelegt. Die Entfernung von der Agentur bis zum Bahnhöfe beträgt ungefähr 60 Meter. Man vermuthet also wohl mit Recht, daß die Ursache eine Windhose ge— wesen sei. worden. Der Reiter bestieg Abends 10 Uhr am Bahnhofe sein Pferd und ritt stehend auf demselben, controlirt von mehreren Offizieren, durch die Stadt. Hier wurde alsdann der Sieg durch eine flotte Champagner— kneiperei gefeiert. Halle, 1. Dee. Bei der Station Buckau ist heute ein Güterzug entgleist; das Hauptgeleise ist gesperrt. Kiel, 2. Dee. Die„Kieler Ztg.“ erfährt auf's Be⸗ stimmteste, ein in Berlin durchgebrannter Cassier Namens Jander sei hier im Besitze von 187000 Mark verhaftet worden. London, 30. Nov. Eine Depesche aus Londondery meldet, daß in der Stadt und deren Umgegend mehrere Erdstöße verspürt wurden. Die Erschütterungen haben indeß keinen Schaden angerichtet. Madrid, 2. Dec. In Folge heftigen Regens fanden in der Gegend von Malaga Ueberschwemmungen statt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 1. Deebr. Marktbericht. Heu kostete je nach Qualität der Centner M. 2.50— 3.50, Stroh M. 2—3. Eier das Hundert M. 6—8. Butter im Großen 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1, im Detail 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.20. Ochsenfleisch das Pfd. 60 bis 70 Pf., Kuh⸗, Rind⸗ und Farrenfleisch 45—55 Pf., Kalbfleisch 42— 55 Pf., Hammelfleisch 40— 55 Pf., Schweinefleisch 75—80 Pf. Weißkraut das Stück 10 bis 20 Pf., Rothkraut 15—30 Pf., Blumenkohl 30—70 Pf. Romain⸗Salat 30 Pf., Kohlkraut 10— 12 Pf., Kohlrabi 6 bis 8 Pf., weiße Rüben 3— 5 Pf., Endivien 10 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50— 5. Taube 50 Pf., Hahn M. 1.20— 1.80, Huhn M. 1.30—2, Ente M. 2.50—3, Welscher Hahn M. 6—10, Gans M. 6—8, Hase M. 2.50 bis 3, Rebhuhn M. 1— 1.50. Verloosungen. Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose von 1845. Bei der am 1. d. stattgefundenen Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 157 243 251 303 386 524 543 666 737 739 866 1059 1138 1155 1184 1492 1501 1505 Gotteszell, 24. Nov. Heute Morgen explodirten 1509 1691 1734 1776 1788 1873 1933 1984 1999 2008 in der Pulverfabrik bei Hammermühle zwei Stampfwerke 2068 2159 2291 2331 2382 2452 2460 246227 78 2844 und wurden vollständig zerrissen 2888 3055 3079 3110 3120 31413150 34613423 3434 Dessau. Eine gelungene Wette ist in diesen Tagen 3616 3657 3676 3752 3789 3979 3983 3989 3996 4169 hier entschieden worden. Ein in der Sportswelt sehr 4247 4269 4290 4334 4377 4491 4503 4599 4630 4654 bekannter Cavalier wettete auf einem der letzten Bälle 4701 4712 4769 4784 4794 4932 4936 4986 5029 5122 mit einer jungen Dame, er werde zu Pferd, auf einem 5160 5200 5291 5354 5407 5464 5455 5597 5621 5696 englischen Sattel stehend, durch die Stadt reiten. Die! 5793 5942 5944 6022 6074 6152 6231 62⁴3 6445 6434 Wette wurde angenommen und ist am Montag ausgeführt] 6507 und 6525. Die Prämien Ziehung am 1. Juli. —— —.—— Meininger 7 fl.⸗Loose. Ziehung vom 1. Des. Serie 7655 Nr. 30 10,000 fl., S. 8980 Nr. 8 2500 fl., S. 3862 Nr. 40, S. 7456 Nr. 35, S. 5126 Nr. 35 je 500 fl. f 31½0/0 Köln-Mindener Prämien- Anleihe. Bei der Serien-Ziehung vom 1. Dec. wurden folgende 28 Serien gezogen: 162 165 224 488 561 854 1020 1175 1183 1292 1345 1416 1489 1609 2274 2284 2442 2454 2456 3044 3202 3390 3420 3452 3709 3728 3807 3872. Wien, 1. Dec. Bei der heutigen Gewinn⸗Ziehung der Loose von 1864 siel der Haupttreffer auf Serie 3810 Nr. 49, 20,000 fl. auf S. 2234 Nr. 88, 15,000 fl. auf S. 3810 Nr. 91, 10,000 fl. auf S. 3084 Nr. 80. Die überhaupt gezogenen Serien sind: 311 1069 1332 1601 1669 1685 2036 2234 2255 2401 2534 3084 3810 3886. Berichtigung. In dem Artikel„Landwirthschaftliches“ in voriger Nummer des Anzeigers muß es heißen: Der Verfasser besagten Artikels besitzt„eine“ genaue Kenntniß ꝛc., und nicht„keine“. ——. ite. Damit auch dieses Jahr eine Ehristbe— scheerung für die hiesige Kleinkinder— schule stattfinden kann, wird um gütige Beisteuer von Geld und sonstigen Gaben gebeten. Zum Empfpange erklärt sich jede der Unterzeichneten gern bereit. Käthchen Baur. Johannette Klipstein. Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Mina Diegel. Christiane Werner. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 2. Advent. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Abends 5 Uhr: Herr Candidat Nebel. Katholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Heller'sche Spielwerke werden alljährlich um diese Zeit angekündigt, um bald darauf als Glanzpunkt auf Tausenden von Weihnachtstischen die kostbarsten Sachen zu überstrahlen. Und um den abermals Tausenden von Wünschen gerecht zu werden und möglichen Enttäuschungen, umsonst ein Heller'sches Spielwerk erwartet zu haben, vor— zubeugen, sowie auch die Geschenkgeber der Sorge eines passenden Weihnachtsgeschenkes zu überheben, rufen wir aus Ueberzeugung einem Jeden zu: Was kann der Gatte der Gattin, der Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde Schöneres und Willkommeneres schenken? Es ver— gegenwärtigt glücklich verlebte Stunden, lacht und scherzt durch seine bald heitern— erhebt Herz und Gemüth durch seine ernsten Weisen, verscheucht Traurigkeit u. Melancholie, ist der beste Gesellschafter, des Einsamen treuester Freund; und nun gar für den Leidenden, den Kranken, den an das Haus Gefesselten!— mit einem Worte, ein Heller'sches Spielwerk darf und sollte in keinem Salon, an keinem Krankenbette, überhaupt in keinem guten Hause fehlen.— Für die Herren Wirthe, Conditoren, sowie Geschäfte jeder Art, gibt es keine einfachere und sicherere Anziehungskraft als solch ein Werk, um die Gäste und Kunden dauernd zu fesseln. Wie uns von vielen Seiten bestätigt wird, haben sich die Einnahmen solcher Etablissemente geradezu verdoppelt; darum jenen Herren Wirthen und Geschäfts— inhabern, die noch nicht im Besitze eines Spielwerkes sind, nicht dringend genug anempfohlen werden kann, sich dieser so sicher erweisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr, da auf Wunsch Zahlungserleichterungen ge— währt werden. Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke. eine fein durchdachte ist; die neuesten, sowie die beliebtesten ältern Opern, Operetten, Tänze und Lieder finden sich in den Heller'schen Werken auf das Schoͤnste vereinigt. Derselbe hat die Ehre, Lieferant vieler Hoͤfe u. Hoheiten zu sein, ist überdies aus den Ausstellungen preisgekrönt. Eine für diesen Winter veranstaltete Prämien⸗ vertheilung von 100 Spielwerken im Betrage v. Fr. 20,000. dürfte zudem besondern Anklang finden, da jeder Käufer, selbst schon einer kleinen Spieldose, dadurch in den Besitz eines großen Werkes gelangen kann; auf jede 25 Fr. erhält man einen Prämienschein. Reichhaltige illustr. Preislisten nebst Plan werden auf Verlangen franco eingesandt.— Wir empfehlen Jedermann, auch bei einer kleinen Spieldose, sich stets direet an die Fabrik zu wenden, da vielerorts Werke für Heller'sche angepriesen werden, die es nicht sind. Alle ächten Werke u. Spieldosen tragen seinen gedruckten Namen, worauf zu achten ist. Die Firma hält nirgends Niederlagen. Wer je nach Bern kommt, versäume nicht, die Fabrik zu Modellmappen(Ofenbilder), Laubsägevorlagen festen 3— zu bringen. Friedr. 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Die trauernden Hinterbliebenen. 4032 Seinen vielen Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmäch— tigen gefallen hat, unseren lieben, guten Onkel Adam Gabel, Pfarrer zu Sulzheim, 5 mit den hl. Sakramenten versehen, nach kurzem Kranksein in die Ewigkeit abzurufen. Dem Gebete Aller empfohlen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. P. Dietz. Friedberg den 1. Dezember 1880. Aeltestes, größtes und billigstes Näbelmagazin in Friedberg von J. Pfeffer& Metzendorf. vor vierzig Jahren unter der Firma J. 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Darmstadt. Der Oberförster v. Grolman in Bingenheim wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. Darmstadt, 30. Nov. In der heutigen Sitz ung trat die zweite Kammer in die Detailberathung des Gesetzentwurfes über den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen ein. Artikel 1 wird in der Regierungsvor— lage in namentlicher Abstimmung mit 35 gegen 10 Stimmen angenommen. Art. 2 wird gegen 1 Stimme in der Fass— ung des Entwurfes angenommen, Art. 3 einstimmig mit einem von dem Ausschuß beantragten und von der Re⸗ gierung gebilligten Zusatz. Dasselbe gilt von den Art. 5—7. Wegen vorgerückter Tageszeit wird die Fortsetzung der Berathung vertagt.— 1. Dee. Die Kammer nimmt einen von dem Abg. Schröder erstatteten mündlichen Be— richt entgegen, welcher sich auf den Antrag des Abg. Heinzerling bezieht, dem Gesetzentwurf, die Ausuͤbung und den Schutz der Fischerei betr., einen Art. 63a einzu— fügen, was der Geseßgebungsausschuß befürwortet, und fährt hierauf fort in der Berathung des Gesetzentwurfes, den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen im Großherzogthum betr. Artikel 8—11 wird in der Fass— ung des Entwurfs angenommen. Art. 12 der Vorlage lautet:„Zu den eigentlichen Baukosten leistet der Staat, wenn dies in Anspruch genommen wird und die im Staatsbudget zu diesem Zweck zur Verfügung gestellten Mittel ausreichen, einen Beitrag bis zum vierten Theil der Baukosten.“ Abg. Wolfskehl beantragt folgende Fassung des Art. 12:„Jeder Provinz wird durch den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und Ausgaben eine jährliche Summe oder durch besondere gesetzliche Bestimmung ein Kapitalbetrag zugewiesen, aus welcher, bezw. aus dessen Erträgnissen ein Viertheil der eigent⸗ lichen Baukosten zu bestreiten ist. Reicht die einer Pro⸗ vinz hiernach fuͤr ein Jahr zur Verfügung stehende Summe nicht aus, um ein Viertheil der Baukosten aller von den Kreistagen unter Zustimmung des Provinzial— tages beschlossenen Neubauten zu decken, so bestimmt der Provinzialtag, welche Neubauten vorerst zu unterbleiben haben.“ Art. 12 wird mit dem Antrag Wolfskehl mit allen gegen 9 Stimmen angenommen. Art. 13 wird mit einem von Ellenberger und Genossen beantragten Zusatz und mit einer von Moͤllinger und Genossen beantragten Modification der Pos. 2 angenommen. Ebenso gelangt hier der von Möͤllinger zu Art. 9 beantragte Zusaß gegen 1 Stimme zur Annahme. Die Debatte über Art. 14 des Entwurfes, zu welchem von den Abgg. Seubert und Schröder Abänderungsanträge eingebracht werden, muß der vorgerückten Zeit wegen abgebrochen werden. Berlin, 1. Dec. Der Kaiser empfing heute in besonderer Audienz den bayerischen Gesandten Graf Lerchenfeld, welcher sein Beglaubigungs— schreiben überreichte.— Botschafter Fürst Hohen— lohe ist heute nach Paris abgereist. — 1. Dec. Abgeordnetenhaus. Der Etat des Handelsministeriums wird bis zum Schluß unverändert genehmigt; ebenso die Einnahmen des Etats der Bauverwaltung.— 2. Dec. Die Berathung des Budgets wird fortgesetzt und der Justizetat, der Lotterie-Etat, der Etat der See⸗ handlung, der Münzverwaltung, der öffentlichen Schuld, des Ministeriums des Auswärtigen, des Kriegsministeriums, sowie der Einnahme- und Ausgabe⸗Elat des Ministeriums des Innern genehmigt. — 2. Dec. Die Kaiserin hat Koblenz gestern verlassen und sich zunächst zum Besuch an den großherzoglichen Hof nach Weimar begeben. — 2. Dec. Gestern Nachmittag entwickelte sich auf hiesiger Universität ein ausgedehnter Skandal wegen der Judenbewegung. Professor Lasson, welcher vor einigen Tagen im Colleg mißbilligend über die antisemitische Agitation sich ausgesprochen, wurde von einem überfüllten Audi— torium mit Spektakel empfangen und stuͤrmisch interpellirt. Der Hörsaal war so umlagert, der Lärm so arg, daß der Castellan dem Professor, der nicht zu Wort kommen konnte, empfahl, das sogenannte Baracken-Auditorium zur Fortsetzung der Vorlesung zu benutzen, 600—800 Mann stürmten aber auch sofort diesen Saal und der Lärm wuchs.„Hie Treitschke“,„hie Lasson“, tönten Rufe. Dem Professor wurde„heraus“, „heraus“ zugerufen. Schließlich mußte derselbe die Vorlesung aufgeben, was der herbeigeeilte Universitätsdecan verkündigte; um die aufgeregte Menge auseinander zu treiben, wurde gedroht, das Gas auszulöschen, worauf die Auflösung erfolgte. Stettin, 27. Nov. Der Stapellauf der Glattdecks-Corvette 88 ging heute auf der Werft des Vulcan glücklich von statten. Das Schiff erhielt in der Taufe, welche von dem Marineminister v. Stosch vollzogen wurde, den Namen„Carola.“ Stuttgart. Das„N. Tgbl.“ meldet, der preußische Gesandte am hiesigen Hofe, v. Heyde— brandt, werde auf ein von ihm eingereichtes be— zügliches Gesuch in den Ruhestand treten. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 2. Dec. Abgeordnetenhaus. Ministerpräsident Graf Taaffe legt einen Gesetzentwurf vor, betreffend den Aus⸗ bau der Bosnathalbahn von Sienitza nach Sera— jewo, der Handelsminister den Handelsvertrag mit Spanien, der Finanzminister Gesetzentwürfe wegen Forterhebung der Steuern und Abgaben bis Ende März und Begebung von 14½ Mill. Notenrente. Frankreich. Paris, 1. Dec. Eine Mit⸗ theilung des„Avenir diplomatique“, daß der Botschafter Desprez nicht nach Rom zurückkehren würde, und die Nachricht desselben Organs be— zuͤglich einer Note, welche der Nuntius dem Minister Barthélemy überreichen würde, werden von der„Agence Havas“ als unbegründet be— zeichnet, mit dem Hinzufügen, daß der Nuntius erst heute eine lange herzliche Unterredung mit Barthélemy hatte. — 2. Dec. Der Sengt hat heute über das Armeebudget debattirt und dasselbe angenommen. — Die Kammer der Deputirten ernannte die Enquete-Commission in der Angelegenheit Cissey. — Die Kammern wurden vom 20. December bis zum 11. Januar vertagt. Großbritannien. London. Die„Ag. russe“ berichtet: England habe den Mächten einen Vorschlag gemacht, welcher die Erhaltung des europäischen Concerts bezüglich der noch unausgefuͤhrten, auf dem Berliner Congresse er- Dollars in Gold. öͤrterten Fragen betreffe. Der Vorschlag besteht in der Anregung, daß die einzelnen Geschwader bestimmte gegenseitig bekanntzugebende Hafen— plätze aufsuchen oder in zuvor bestimmten Richt⸗ ungen kreuzen sollen, so daß eine Art ideellen Zusammenhangs der europaischen Flotte bestehen bleibe. Die russische Regierung ist diesem Vor— schlage beigetreten. — 2. Dec. Musurus Bey wurde zum türkischen Gesandten in Rom ernannt.— Der österreichische Botschafter Graf Karolyi ist hier— her zurückgekehrt. Portugal. Lissabon. Der Direktor der Militärschule, Oberst Castro, ist zum Kriegs— minister ernannt. Türkei. Kostantinopel. Die Pforte ordnete Untersuchung an wegen eines Coufliktes zwischen Italienischen und Meteliner Fischern. Der italienische Botschafter Corti verlangte Genug— thuung für die italienische Flagge, Bestrafung der Schuldigen, Schadenersatz und Absetzung des Gouverneurs von Metelin. Montenegro- Cettinje, 1. Dec. Der Minister des Auswärtigen Radonic zeigte den Vertretern der Großmächte in Cettinje an, daß Derwisch Pascha ungeachtet der Militärconvention, wonach San Giorgio zu dem an Montenegro abzutretenden Gebiete gehört, die Uebergabe dieses Ortes unter Berufung auf die eventuelle end— gültige Entscheidung der Delimitationscommission verweigere. Bozo Petrovich entsendete deßhalb neuerdings Niko Matanovic nach San Giorgio. Rußland. Petersburg, 1. Dec. Meld— ungen aus Charkow zufolge ist daselbst eine geheime Druckerei entdeckt worden mit mehreren Druckmaschinen, sowie eine Anzahl Dolche und Revolver, Exemplare der„Semlja Wolja“, falsche Pässe und Stempel aufgefunden worden. Zwei der revolutionären Partei angehörige Personen sind verhaftet worden. — Die„Ag. Russe“ theilt mit, die Regier— ung sei mit dem Reglement wegen der Erheb— ung Batums zum Freihafen beschäftigt. Amerika. Washington. Die Staatsschuld der Union hat im November um 3,610,000 Doll. abgenommen; in der Staatskasse befanden sich Ende November 210,930,000 Doll. Schatz sekretär Sherman ordnete den Kauf von drei Millionen Dollars 6procentiger Bonds von 1880 zu 102½ an. Das Schatzamt kaufte 123,000 Doll. Bonds zu 102 ⅛ und 138,000 Doll. zu 102 an. Seitens des Publikums wurden nur 100,000 Doll. zu 102 angeboten. Bekanntmachung. 4017 Mittwoch den 8. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, werden dahier zwangsweise gegen Baarzahlung nachbenannte Buchdruckerei⸗Utensilien meistbietend ver⸗ steigert. Kaufliebhaber wollen sich auf dem Bureau des Unterzeichneten einfinden. 5 große Kasten mit Garmond⸗Frakturschrift, 1 7„ Petit⸗Frakturschrift, 1 5„ Garmond⸗Antiquaschrift, 8 5„ Petit⸗Antiquaschrift, 1 großer„„ Mittel⸗Frakturschrift, „ 5„ Petit⸗Egiptienneschrift, 2 kleine Einfassungen, 1 kleines Kästchen mit, Garmond⸗Cursivschrift, verschledener Ausschluß: Spatien und Quadrate, 1 Kastengestell, 2 Br Kasten⸗ Regale, retter⸗Regal mit 6 Brettern, 1 Tischgestell. Friedberg, 1. Dezember 1880. König, Gerichtsvollzieher. Arbeits-Vergebung. 4025 Montag den 6. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Gemeinde Fauer bach b. Fr. Erdarbeiten, im Gesammtbetrag von eirca 350 Mark, in Accord ge— geben werden. Assenheim den 1. Dezember 1880. Wenck, “Feinste Grits⸗Raffinade, Geld ⸗Caurs. Frankfurt am 2. December 1880. 20,⸗Frankenstücke M. 16 13—17 do. in/„ 16 11—15 Englische Sovereigns.„ 20 29—34 Russische Imperiales.„ 16 68—73 Ducaten. 5 9 60G. r( 5 9 61P. „5 117—20 Bekanntmachung. Ludwig Huber Wittwe in Welbach ist wegen Ver⸗ schwendung entmündigt worden. Friedberg am 27. November 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Hohenstein, 4034 Hülfs⸗Gerichtsschreiber. Obligations-Verloosung. 4036 Bei der diesjährigen Obligations⸗Verloosung wurden die Nummern 44 und 79 und nicht die in voriger Nummer des Anzeigers angegebene Nr. 74 ge⸗ zogen. Die gezogenen Nummern 44 und 79 können sofort zurückbezahlt werden. Fauerbach b. Fr. den 3. Dezember 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. ift ic. Herrenkragen und Wanschetten ze. K. Friedrich. bei . 4 2 3 2 * 8 5 J ** 2 1 — Concurs-Verfahren. Ueber das Vermögen des Hutmacher Karl Schmidt II. zu Friedberg wird heute am 2. Dezember 1880, Vor⸗ mittags 10 Uhr, das Concurs verfahren eröffnet. Heinrich Bangel dahier wird zum Concursverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 28. Dezember 1880 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger⸗ Ausschusses und eintretenden Falls über die in§ 120 der Concurs ordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Dienstag den 4. Januar 1881, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Gleichzeitig soll im Termin hinsichtlich des vom Gemeinschuldner proponirten Vergleichs Beschluß gefaßt werden. Allen Personen, welche eine zur Concursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Coneursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein— schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver— pflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgeson⸗ derte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Coneurs— verwalter bis zum 27. Dezember 1880 Anzeige zu machen. Großherzogliches Amtsgericht. Zur Beglaubigung: Becker, 4026 Gerichtsschreiber. Das der hiesigen Kirche zustehende Recht der Aus⸗ übung der 8 Fischerei in der hiesigen Gemarkung soll nächsten Mittwoch den 8. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, in der hiesigen Rathsstube öffentlich an den Meistbietenden auf 9 Jahre verpachtet werden. Ossenheim den 2. Dezember 1880. 4049 Der Kirchenvorstand. Lager in Porzellanwaaren, Steingutwaaren, Glaswaaren zu— 15 festen Preisen bei 3983 Wilhelm Fertsch. 10,000 Mark auch getrennt 770 Sicherheit zu 5% auszuleihen. Wo? sagt die Exped. d. ed. d. Anz. 3988 Laden-Permiethung. Meinen Laden, in welchem seither Buchhandel und Eigarrenhandel betrieben wurde und welcher sich für einen Buchbinder sehr eignet, bin ich willens zu vermiethen. Auch kann ein kleines Logis abgegeben und eirca 300 Abonnenten überlassen werden. Friedberg den 1. Dezember 1880. 4013 Andreas Flohr. 3989 Besten abgelagerten Schäfer⸗Goß bei J. M. Schulhof, Gießen. EMSERH PASTILLEN aecht— in plombirten Schachteln. 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