Zonnerstag den 4. November. M131. ssis cher . Molen, Ubt varbesinm 10 i erwartet. d Jah 1 Fuͤr 5 A 7* int Mo Mitt 1 ö 5 a 8 n drei 8 tlich 2 6 Die e eee in den dec, gicdderd) r eee at ane udfleif Di spalti etitzel D IN. e 1 90 g o 1 ch N e einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ennig, Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. „„ i ennig 1 Amtlicher Theil. 5 N a A. eighenben Betreffend: Den im Monat. 1880 1 5 menden Wiesengang. 95 f 7 1* 9 den 55 Nopem ier n nelfleisch, Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. 1 U f Die überwiegende Mehrzahl von Ihnen steht noch mit Einsendung der über rubricirten Wiesengang aufzunehmenden Protokolle im 0 Pfennig, bet RNückstande. Indem wir Sie beauftragen diejenigen Wiesenvorstände, welche den vorschriftsmäßigen Rundgang noch nicht abgehalten haben F. Neihos sollten, an dessen Vornahme zu erinnern, bemerken wir, daß wir die Vorlage der Protokolle bis spätestens zum 20. dieses Monats erwarten. un 7 Aus dem Rundgangsprsotokoll muß zu ersehen sein: 1. Daß sämmtliche Mitglieder des Wiesenvorstands, die Feldschützen und die Wiesenwärter s* an dem Rundgange Theil genommen haben. 2. Ob die Anordnungen, welche Sie bei dem im Monate März dieses Jahres vorgenommenen amem veichrten hiesge Rundgang getroffen haben, befolgt sind. 3. Welche Mängel die Wiesenvorstände bei dem October-Rundgange vorgefunden und welche Anord— ee vungen sie behufs Beseitigung getroffen haben beziezungsweise vorschlagen. Wir empfehlen den Wiesenvorständen hiebei insbesondere auf die ilhelu ermnebenn Reinigung der Wiesen von Gefnüpp, Gesträuch, Moos Herbstzeitlosen, die Entfernung des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungs— Dachdecker. graben, auf deren Unterhaltung und die Verebnung der Maulwurfshügel u. s. w.(Artikel 24, 28 und 29 der Wiesenpolizeiordnung) zu achten eilspantoff und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. 8 1 1 Dr. Braden. terjacken 0 Betre fremd: Die Erneuerung der Brandkataster. 8 5. 3 Friedberg den 30. October 1880. 14 5 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg bg. Dieh, u, an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Groß-Karben, Klein-Karben, Kloppenheim, Nieder-Wöllstadt, Okarben und Rendel. ldigst eine Stele Sie wollen die zu Ihrem Amtsgebrauche bestimmten seitens der Großherzoglichen Brandversicherungs-Commission uns übersandten i der Expedition“ Orts ⸗Czemplare mit der nächsten sich Ihnen darbietenden Gelegenheit auf unserer Amtsstube abholen lassen. Der Bote hat eine Empfangs- N Bescheinigung von Ihnen mit zur Stelle zu bringen. Dr. Braden. gel, Tortlad, Betreffend: Beitreibung der Communal-Intraden. Friedberg den 30. October 1880. lk, Steingut Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg in das Bau, an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Gemeinde-Einnehmer, Vorstände und Rechner der israelitischen Religionsgemeinden. und WMasser⸗ Die von uns in unserem Ausschreiben vom 20. August dieses Jahres— Amtsblatt Nr. 2— ertheilten Vorschriften werden sehr 00 65,/L.) häufig nicht oder doch nicht gehörig beobachtet und nehmen wir daher Veranlassung Sie wiederholt auf dieselben zu verweisen. In vielen lligem Preise N Fällen wurde vou, den vorgeschriebenen Begleitberichten abgesehen oder das angeordnete Formular, nicht angewendet oder aber nicht ausgefüllt. un ast immer wird, unterlassen anzugeben, wann die betreffenden Ausstände in Einnahme überwiesen wurden. Wir empfehlen Ihnen Ihren an„„ Berichterstattungen besondere Ausmerksamkeit zu widmen und bemerken bezugnehmend auf verschiedene desfalls an uns gerichtete Anfragen, daß Stifssraße 30. die angeordneten Formulare in der Buchhandlung des Herrn Carl Bindernagel dahier(das Buch zu 75 Pfennige) vorräthig gehalten werden e daß es nur zu billigen ist, wenn des Portoersparnisses halber die Akten der Bürgermeisterei(Vorstandes) und des Rechners zusammen eingesandt werden. Keineswegs aber können wir es billigen, wenn die Rechner die den Bürgermeistern beziehungsweise den Vorständen obliegenden Berichte corxigiren, da in diesen Fällen die seitens der ersteren vorzunehmende Prüfung unterbleibt. Dr. Braden. Benn machn g. Die Herbst⸗Controlversammlungen pro 1880 im Kreise Friedberg, 2) Am 9. November, Vormittags 9½ Uhr. 1. und 3. Compagnie des 2. Bataillons(Friedberg), 1. Großherzoglich Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Kate— Hessischen Landwehr ⸗Regiments Nr. 115, werden in nachstehender Weise gorieen aus den Ortschaften: Bauernheim, Beienheim, Dorn-Assenheim, abgehalten: Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder⸗Mörlen, Ober-Mörlen, A. In Vilbel, Frankfurter Chaussee, südliches Ende von Vilbel, 1.. Schwalheim⸗ Södel, Steinfurth, am 8. November, Vormittags 10 Uhr. Weckesheim, Wölfersheim, Wisselsheim, Wohubach. vtznnagen f 62 Hierbei haben zu erscheinen: 1. sämmtliche Reservisten; 2. die zur. In Butzba 75 auf dem Viehmarkt, 1 61 fabi ö Disposition der Truppentheile und zur Disposition der Ersatzbehörden 7 am 9. November, Nachmittags 2½ Uhr. schinen beurlaubten Mannschaften aller Waffen; 3. diejenigen Mannschaften Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Kate— e Elsaesser-(Landwehrleute), welche in der Zeit vom 1. April bis incl. 30. Sep- goricen aus den Ortschaften Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Münster, Münzenberg, Nieder-Weisel, Oppershofen, Ostheim, Pohl⸗ 0. 2 5 3 4 3 a te f 5 7 1 f 8 745 7 z 12 4 e 128 tember 1868 in den activen Militärdienst eingetreten, bezw. Wehrleute Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch-Weisel, Kirch-Höns, Maibach älterer Jahrgänge, die aus anderen Bundesstaaten zugezogen sind und 05 erg, Ad die am 30. September 1880 ihrer gesetzlichen Gesammtdienstpflicht Göns, Rockenberg, Trais-Münzenberg. . i 1. 2 8 li 55. 85 auer: en lieben 0 Geulüge geleistet haben und demgemäß bei der Herbst-⸗Controlversamm— Es wird noch ausdruͤcklich bemerkt, daß die Leute pünktlich zu zur 15 lung zum Landsturm überzuführen sind, aus den Ortschaften: Büdes- erscheinen und die in ihrem Besitz N Militärpapiere mit zur gzlichsten heim, Dortelweil, Groß-Karben, Heldenbergen, Harheim, Klein— Stelle zu bringen haben. Sollten Mannschaften wegen häuslicher ꝛc. 8 55 405 8 FW 85 5— 0 Karben, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Ober-Erlen— Verhältnisse Dispensatio Sgesuche von den Controlversammlungen vor⸗ bach, Ober⸗Eschbach, Rendel, Vilbel. bringen wollen, so sind diese von der Ortsbehörde beglaubigt, min⸗ di am Eisenbahnviaduct über der destens 8 Tage vor der Controlversammlung dem betreffenden Bezirks— B. In Nieder-Wöllstadt, a Feldwebel vorzulegen. Nur für außerordentliche Fälle ist eine kürzere be eee unden N Friedberger Chaussee,. Frist statthaft. Wer Dispensation von der Controlversammlung er— igeig,„, bn 8. November, i 217 Uhr. 5. hält, hat sich spätestens 14 Tage nach der Controlversammlung 1 Aden iu dhe ö Hierbei haben zu erscheinen die Wagne een,. Bezirks⸗Feldwebel zur Nachcontrole zu melden. Außerdem werden die 1s den Groß] gorieen aus den Ortschaften: Assenheim 5 Bönstadt, Bru senbrücken, Großherzoglichen Bürgermeistereien ersucht, jeden Controlpflichtigen auf ln, Mu Burg ⸗Gräfenrode, Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Kloppenheim, Nieder⸗ vorstehende Bekanntmachung aufmerksam zu machen. 0 2 gene ö Wöllstadt, Nieder-Florstadt, Nieder-Rosbach, Ober⸗Rosbach, Okarben, NB. Die Control⸗Versammlungen der Landwehr— enk eas. Obber⸗Florstadt, Ober⸗Wöͤllstadt, Petterweil, Rodheim, Staden, Stamm-[leute im Allgemeinen finden nunmehr im Frü hjahr 45 4 heim, Wickstadt. 5 statt, weßhalb alle übrigen, in Vorstehendem nicht be— i. g, 5 C. In Friedberg, im Hofe der Kloster-Kaserne, zeichneten Landweh rleute, bei der Frühjahrs⸗Control⸗ aerlchea 1 1) am 9. November, Vormittags 8½ Uhr. versammlung 1881(nahere Bestimmung hierüber folgt s. Z. nach) 2 wa 0c Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Kate zu erscheinen e e e 96 8„ b Das gorieen aus den Ortschaften: Bad⸗Nauheim, Dorheim, Fauerbach b. Fr., 5 Friedberg, Ockstadt. Roemheld. —. nach den Ergänzungen ꝛc. entsprechend abzuändern. nlaf anstalteten Octavausgabe der Wehr- und Heer-Ordnung von 1875 sind Seitens zur Verfügung gestellt worden, welche die Diejenigen von Ihnen, welche im des Innern und der Justiz Tecturen Ordnungen enthalten. Betreffend: Ergänzungen und Aenderungen der Wehrordnung vom 28. September 1875. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises un Bezugnehmend auf die in Nr. 31 des Gro Zu ßherzoglichen Regierungsblattes vom 5. vori neuerlichen Ergän Besitze solcher Octavausgaben sind und da Friedberg den 1. November 1880. d das Gr. bis zum 15. laufenden Monats unfehlbar anzeigen, da spätere Bestellungen nicht mehr berücksichtigt werden können. Unter Zustimmung des Kreisausschusses des Kreises Friedberg wird mit Ge der Justiz vom 23. October 1880 zu Nr. 22301 für den Kreis Friedberg bestimmt: die Ortschaften einbringt, oder außerhalb der Ort F. 1. Jeder, welcher Roth-, Dam— insofern er nicht in Diensten des Jagdberechti einer glaubhaften Bescheinigung des Letzteren welchem das Wild stammt und der Tag der Uebergabe genannt sind. §. 2. Die im F. 1 erwähnte Bescheinigung muß den Polizei-, Feldschutz verpflichteten Personen auf Verlangen vorgezeigt werden. 3. Auf den Transport der genannten Wildgattungen durch Verkehrsanstalten findet diese Vorschrift keine Anwendung. ö in den§§. 1 und 2 ertheilten Vorschriften werden mit Geldbu welcher zwar den vorgeschriebenen Transportsch Ausstellung desselben bewirkt, wenn nicht §. 4. Zuwiderhandlungen gegen die entsprechender Haft gestraft. Gleiche Strafe Wildes jedoch erst nach Ablauf von drei Tagen seit der Unmöglichkeit des früheren Transports nachgewiesen würde. Friedberg den 29. October 1880. Betreffend: Maßregeln gegen die Wilderei. Das Großherzogliche Kreisamt Wir machen Sie auf das unterm Heutigen im Dr. Braden. Polizei⸗Verordnung. oder Rehwild in gten steht und dies auf Erfordern nachweist, od oder dessen Jagdaufsehers versehen sein, trifft denjenigen, dem Polizeipersonal strengste Ueberwachung der Handhabung desselben einzuschärfen. Durch den am 25. October dieses Jahres eingetretenen Tod Kreisbotenbezirk Vilbel erledigt. Bewerber w ihrer Zeugnisse bei uns melden. Friedberg den 1. November 1880. Dienstnachrichten aus dem Kreise Heinrich Winter II. und Johann Heinrich Jost von Büdesheim wurden als pflichtet.— Wilhelm Köbel von Ilbenstadt wi wurde für diese Gemeinde auf den Polizeischu geschworener ernannt und verpflichtet. Bekanntmachung. des Kreisboten Rudolph ollen sich binnen Fried irde für diese Gemeinde z verpflichtet.— Jacob Heß II. von Burg-Gr Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des§. 3 Absatz 2 des Freizügigkei nehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und Steuer- und Octroibeamten, sowie allen auf den Forst⸗, Jagd⸗ und die Eisenbahnen und die Post und durch die Beamten der genannten Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg den 29. October 1880. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Kreisblatt publicirte Reglement rubricirten B Dr. Braden. Weil zu Vilbel ist die Kreisbotenstelle für den 3 Wochen schriftlich unter Anschluß eines selbstgeschriebenen Lebenslaufs und Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. berg. Feldgeschworene für diese Gemarkung ernaunt und ver— auf den Polizeischutz verpflichtet.— Ludwig Neisel von Fauerbach b. Fr. äfenrode wurde für diese Gemarkung als Feld— tsgesetzes: Georg Dennhöfer aus Ansbach— Deutsches Reich. Darmstadt. Der Amtsrichter Dr. Werle in Ulrichstein wurde zum Amtsrichter in Vilbel und der frühere Landgerichts-Assessor Ludwig aus Darmstadt zum Amtsrichter in Ulrichstein ernannt, der Steueraufseher Kämmerer zu Mainz unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhe⸗ stand versetzt und der Buchführer Haumüller bei der Main-Neckar⸗Eisenbahn, seines Dienstes entlassen. f Darmstadt. Die zweite Kammer ist auf Donnerstag den 4. Nov. l. J. einberufen. Berlin, 2. Nov. Abgeordnetenhaus. Finanz⸗ Minister Bitter beginnt mit der Feststellung, daß in den Staatseinnahmen während des letzten Finanzjahres eine erfreuliche Wendung zum Besseren eingetreten ist. Mehr— einnahmen seien an directen Steuern 546,000, in der Bergwerksverwaltung 4,370,000, in der Eisenbahnver⸗ waltung 6,650,000, darunter 4,380,000 von verstaatlichten Privatbahnen. Mindereinnahmen seien bei Domainen und Forsten 5,664,000, Stempelverwaltung 4,529,000, hinter— legten Geldern 1,008,000. Mehrausgaben seien bei der Justizverwaltung 6,623,000. Darnach verbleibe ein durch Anleihe zu deckender Betrag von ca. 5,000,000. Der vorliegende Etatsentwurf schließe ab in Einnahme und Ausgabe mit 912,341,284 und mit 39,537,000 an ein— maligen Ausgaben. Was die große Steuerreform an— lange, so zerfalle dieselbe in eine Reform der directen Steuern in Preußen und in die Frage der Verwendung! der überwiesenen Ueberschüsse vom Reiche. Bei dem Um— fange der erstgenannten Materie haben bis jetzt Vorlagen noch nicht gemacht werden können, doch hoffe er bald mit solchen Vorlagen an das Haus kommen zu können. Was den zweiten Theil der Reform anlange, so reichten die Reichsüberschüsse allein zur vollen Durchführung der Entlastung von den direeten Steuern und zur Entlastung der Communen noch nicht aus. Die Regierung bedürfe sehr erheblicher Mittel, um die Steuerreform durchzuführen. Es werde beabsichtigt, im Reichstag die Vorlagen über die Erhöhung der Brausteuer, über die Wehrsteuer, sowie über eine Börsen- und Bank-⸗Steuer wieder einzubringen und die Erträge dieser Steuern voll und ganz den Einzel⸗ staaten zu überwasen. Auch stehe eine Erhöhung der aan ntweinstener in Aussicht. Ob die Tabaksteuer er— höht werde, darüber seien die Erwägungen noch nicht abgeschlossen. Er selbst halte den Tabak für ein sehr steuerfäbiges Object und hoffe, das Haus werde die demnächst einzubringende Vorlage annehmen. Der Minister legt den Etat und die damit verbundene Anleihe-Vorlage vor. Es folgt die erste Berathung der Vorlage betreffend die Weichselstädte-Bahn. Die Vorlage wird der Budget⸗ Commission überwiesen. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge ist die Nachricht, Fürst Bismarck habe die Absicht auf— gegeben, den volkswirthschaftlichen Rath zunächst nur für Preußen zu berufen, irrthümlich. Der volkswirthschaftliche Rath solle ein deutscher werden, vorläufig jedoch ein preußischer sein. Zur Herstellung der analogen Einrichtung für das Reich bedürfe es einer Verständigung der Regier— — 2. Nov. Fürst Hohenlohe begibt sich morgen zum Besuche des Herzogs von Ratibor nach Raudten in Schlesien und kehrt, sobald es seine Gesundheit gestattet, nach Paris zurück, um die Leitung der Botschaft zu übernehmen. — Zu einer Bekanntmachung der englischen Regierung betr. die Beobachtung der deutschen Fischereigrenzen wird der„Nordd. Allg. Ztg.“ mitgetheilt, dieselbe sei durch die deutscherseits nach London gerichtete Mittheilung über die in diesem Frühjahr stattgehabten Gewaltthatigkeiten englischer Fischer gegen deutsche Fischer an der deutschen Nordseekuͤste veranlaßt. Anläßlich der jüngsten Vorfälle, die den Charakter eines kleinen Kriegs zwischen den numerisch überlegenen eng— ungen untereinander und der Mitwirkung des Bundesrathes. Durch kaiserliche Initiative könne dem volkswirthschaftlichen Rathe eine berathende Einwirkung nur auf kaiserliche Eutschließungen nicht aber auf solche des Bundesrathes zugetheilt 4 werden. In Preußen dagegen sei der König als selbstständiger Faktor der Gesetzgebung berechtigt, jeden Rathgeber nach eigener Auswahl zu hoͤren, bevor die königliche Eutschließung über einen dem Landtage vorzulegenden Gesetzentwurf er- folge. Für Preußen könne daher die Einrichtung, sobald das Staatsministerium darüber einig sei, durch königliche Verordnung so zeitig in's Leben treten, daß der volkswirthschaftliche Rath die preußischen für den nächsten Reichstag bestimmten Bandesraths- Vorlagen noch rechtzeitig begut— achten könne. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt die Meldung eines Wiener Blattes, daß der Reichs— kanzler seine Entlassung gefordert habe oder zu fordern gedenke, als jeglicher Begründung ent— behrend. zu streichen. lischen Fischerflotillen und den deutschen Fischern anzunehmen drohten, habe sich das auswärtige Amt auch mit der Admiralität über einen wirk— sameren maritimen Schutz der deutschen Fischerei in Verbindung gesetzt und sei in Folge dessen schon in dem neuen Etat Bedacht genommen, hierfür während der Fischsaison ein Kanonenboot erster Classe zu verwenden. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Pest, 1. Nov. Der Buͤdgetausschuß der österreichischen Dele— gation genehmigte gestern bet Berathung des Ordinariums des Kriegsbudgets das beantragte Mehrerforderniß für Mannschaftskost einstimmig, lehnte mit 10 gegen 8 Stimmen die Forderung für Berittenmachung der Hauptleute ab und nahm mit 10 gegen 8 Stimmen den Antrag des Referenten Sturm an, von dem Mehrerfor— dernisse 1,375,208 Gulden, welche durch spätere Einberufung der Rekruten erspart werden könnten, Heute genehmigte der Ausschuß Polizeicommissariat Wickstadt. gen Monats veröffentlichten Ergänzungen und Umänderungen der deutschen Wehrordnung empfehlen wir Ihnen, die in Ihrem Besitze befindliche Wehrordnung vom 28. September 1875 der auf Veranlassung des Königlich Preußischen Kriegsministeriums seiner Zeit ver— dieses Ministeriums dem Großherzoglichen Ministerium zungen und Umänderungen dieser beiden her Tecturen bedürfen, wollen uns solches schaften transportirt, muß, er insofern dieser selbst nicht anwesend ist, mit worin der Name des Transportanten, der Bezirk aus ße von 5 bis 30 Mark oder ein besitzt, den Transport des durch eine besondere Bescheinigung die etreffs aufmerksam und empfehlen Ihnen, 1 N nach scht ab 1 zu tr 5 congr l Conde pakete Unter wird wied. 0 dur Ruck Prei hier Jveise lichts als 9 — Heals des“ eroff weist Auge verei berg zum Loni. Irre der Auff Son Nh, eine 2 „St. 81. L gente, und zurück Blätt sensat aufzu Sun es — — hat fe sdiun inan * n 2 222 esd ea usgen ten der genannten 1 1 5 7 9 30 Mark dae 0 Transport daß Vescheingung dür Friedberg. er 1880. sreises. U N empfehlen Ile, f Jraden. otenstelle für hen Lebenslaußz und riedberg. Waunt uod vet⸗ zauerbach b. Fr. kung als Feld⸗ 5 Ansbach, — llohe begibt sh ogs von Ratibor kehrt, sobald e Paris zuric, z übernehmen. ig der englichen ig der deusshen yrdd. Allg. Ztg. die deutscherselz lung über die in lchithten e Fischer au d . läßich de kter eines fee überlegenen al deutschen Fische das auswärtige über einen sschen F. 0 5 ein Kauonenbee wil Rücktritte bieten nach den mit der Regierungsvorlage über— einstimmenden Anträgen der Referenten. 5 Schweiz. Bern, 1. Nov. Nach den bisher bekannten Ergebnissen wurde bei der gestrigen Volks⸗Abstimmung die Revision der Bundesver— fassung mit 247,788 gegen 119,205 Stimmen verworfen. Belgien. Brüssel. Eine päpstliche Bulle setzt den Bischof Dumont von Tournai definitiv ab und untersagt ihm, ferner den Bischofstitel zu tragen. Frankreich. Paris, 31. Oct. Der Post— Kongreß hat gestern den endgültigen Text der Convention, betreffend die Beförderung von Post— paketen ohne Werthangabe angenommen. Die Unterzeichnung der Convention erfolgt Mittwoch. — 2. Nov. Die Ausführung der Decrete wird morgen in einigen zehn Departements wieder aufgenommen. Großbritannien. London. Von dem Durch ein Wiener Blatt gemeldeten angeblichen Gladstone's von dem Posten des Premierministers zu Gunsten Hartington's ist hier durchaus nichts bekannt. Selbst gerücht— veise hat von einer derartigen Cabinetsänderung lichts verlautet. Die Wiener Meldung ist daher als gänzlich unbegründet anzusehen. — 2. Nov. Das Gerichtsverfahren gegen 1 und Walsh wegen der Einschüchterung 1 des Pächters Manning wurde gestern in Bantry eröffnet. Die Verhandlung endete mit der Ver— weisung der Angeklagten vor die Assisen. Die Angeklagten wurden gegen Caution freigelassen. — Amtliche Meldungen aus Kapstadt zufolge vereinigten sich alle Basutos östlich vom Drachen— erg, sowie beide Abtheilungen des Paidostammes um Aufstande gegen die Regierung. Die Co— ionialregierung hat eine Aushebung von 500 Irregulären und 3500 Colonisten bewirkt. Auch er Tembustamm ist gegen die Regierung im 1 Aufstand. 45 10— Meldung der„Times“ aus Kandahar. Soweit bekannt, war bis zum 14. October die Kuhe in Kabul nicht gestört. Täglich wird hier ine große Karawane von Kabul erwartet. Türkei. Constantinopel. Der Londoner [St. James-Gazette“ telegraphirt man unterm 1. Oct.: Riza Pascha wurde von den Insur— zenten an der St. Georgsbrücke zurückgeworfen umd zog sich mit seinen Truppen nach Frashai rück. Da aber die anderen großen Londoner blätter Nichts hiervon erwähnen, so ist diese usationelle Nachricht jedenfalls mit Vorsicht dafzunehmen. Serbien. Belgrad. Das neue Ministerium nt folgende Zusammensetzung: Piroschanak, Prä— dium und Justiz, Miatovic, Auswärtiges und sänanzen, Garaschanin, Juneres, Gudovic, öffent— sleche Arbeiten, Leschjauin, Krieg und Makovic, Cultus Rußland. Petersburg. Es scheint, daß der zige Chef des Finanzministeriums Greigh in kerzer Frist aus dieser Stellung scheiden und an senerstatt Abaza als Finanzminister treten wird. — 2. Nov. Die Nachricht an heutiger Börse er den Rücktritt Greighs und die Ernenn— nach lebhafter Debatte das Gesammterforderniß für die Heeresverwaltung in den occupirten Ge— ung Abazas zum Finanzminister bestätigt sich. Gerüchte über weitere Veränderungen in den Ministerposten sind verbreitet; man sagte, Loris— Melikoff werde Präsident des Ministercomites, Rochanow Minister des Innern werden. Es ist zu constatiren, daß an unterrichteten Stellen nichts derartiges verlautet. Amerika. Washington, 1. Nov. Die Union— schuld hat im October um 7,100,000 Dollar abgenommen. Im Staatsschatz befanden sich Ende October 203,550,000 Dollar. Aus Stadt und Land. . Friedberg, 2. Nov. Der Wintercursus unserer Ackerbauschule wurde heute, in Anwesenheit von Eltern und Verwandten der Schüler, mit einer Ansprache des Dirigenten der Anstalt und einer Ansprache des Präsi⸗ denten des landw. Bezirksvereins eröffnet. Die Zahl der Schuler beträgt 18, 6 davon haben bereits den vor— jährigen Cursus in der unteren Abtheilung besucht, 12 sind neu eingetreten. Sämmtliche Schüler mit Ausnahme eines aus dem Reg. Bez. Wiesbaden, sind aus dem Kreis Friedberg. Der Unterricht wird von zwei eigens für die Ackerbauschule angestellten Landwirthschaftslehrern, dem Kreiswiesenbaumeister, Kreisveterinärarzt, Kreiscultur— Ingenieur, einem der städtischen Aerzte, und 5 Lehrern der Friedberger Schulen ertheilt. Bei dem in hohem Grade anerkennenswerthen Bemühen des landw. Provin— zialvereins um die Friedberger Ackerbauschule, dem sehr beträchtlichen Kostenaufwand für dieselbe, der Vorzüglich— keit der Unterrichtsmittel ist es befremdlich, wie wenige unserer Landwirthe die Gelegenheit benutzen, ihren Söhnen eine gute Fachbildung zu geben. s. Friedberg, den 3. Nov. Gestern Abend wurde die Fortbildungsschule dahier durch eine kurze Ansprache, die Aufgabe der Fortbildungsschule betreffend, nebst einer Ermahnung an die Schüler von Seiten des Oberlehrers Bitsch eröffnet. Es waren eirca 112 Schüler erschienen, wovon 10 bis 12, welche den Abendunterricht der Hand⸗ werkerschule besuchen, vom Besuche der Fortbildungsschule befreit wurden. Der Eröffnung wohnten außer den Lehrern, welche den Unterricht ertheilen, Bürgermeister Seriba, Beigeordneter Steinhäußer, Gemeinderath Hirsch und Jos. Hoffmann, sämmtlich als Mitglieder des Schul— Vorstandes, bei. Stumpertenrod, 30. Oet. Während des gestrigen Sturmwindes erhob sich plotzlich ein Wirbelsturm, der eine in diesem Jahre neu erbaute Scheuer, welche mit der diesjährigen Ernte angefüllt war, so gänzlich zu⸗ sammenriß, daß nichts als das Fundament stehen blieb. Die darin angehäuften Fruchtvorräthe und das Heu blieben unbeschädigt. Mainz, 1. Nov. Ein schändliches Verbrechen wurde heute Nacht hier verübt. Zwei Leute, welche im Begriff waren, nach Hause zu gehen, wurden auf dem Markte von mehreren anderen Leuten ohne alle Veranlassung zu— sammengestochen, während die Thäter davonflohen. Der Zustand der Verletzten ist derart, daß fast gar keine Hoff⸗ nung vorhanden ist, sie am Leben zu erhalten. Die Polizei— Behörde ist in voller Thätigkeit, um Diejenigen zu er⸗ mitteln, die das schändliche Verbrechen begangen haben, bis jetzt leider ohne Erfolg. Es ist für die Zustände doch bezeichnend, wenn harmlose Leute auf dem Wege nach Hause auf offener Straße zusammengestochen werden. Hechtsheim. Der Kornhamster ist noch mehr als die Maus bei uns zur Landplage geworden, und bietet deßhalb der Gemeindevorstand Alles auf, durch Prämien zur Vertilgung dieses gefährlichen Ungeziefers anzueifern. In nicht ganz 10 Monaten wurden bis jetzt in unserer Gemarkung 10,000 Hamster und 5000 Mäuse eingefangen. Allerlei. Frankfurt, 1. Nov. Auf der Homburger Bahn wurden gestern Abend bei Weißkirchen vier schwere eichene Schwellen auf die Schienen gelegt, um den Zug zum Entgleisen zu bringen. Glücklicherweise schob die Loco— motive das Hinderniß zur Seite. Eberbach a. N., 1. Nov. Nachdem die in Düssel— dorf aufgegriffene Zigeunerbande in dem verdächtigen Be⸗ sitz eines fremden Kindes betroffen wurde, welches der Beschreibung nach dem vermißten Knaben Karl Friedrich Knaben zur Recognition dahin. Bald darauf langte von ihm eine Depesche hier an, daß das Kind nicht das seinige sei. Rosenheim. Ein unheimlicher Fund, welcher hier an einem Hause nahe dem alten Salzstadel gemacht wurde, gibt schon seit mehreren Tagen der Fama ausgiebigen Stoff zu allerlei Klatsch. Thatsache ist, daß nach Abbruch eines alten Schweinestalles, nur oberflächlich verscharrt, ein weibliches Skelett aufgefunden wurde, bei dem sich nach genauerem Suchen einige Gegenstände vorfanden, welche es in höchstem Grade wahrscheinlich machen, daß endlich die so lange gesuchten Ueberreste jenes Mädchens zu Tage gefördert sind, das vor 21 Jahren hier plötzlich und spurlos verschwunden ist. Berlin, 1. Nov. Heute hat die Enthuͤllung des Denkmals des Feldmarschalls Graf Wrangel am Leipziger Platz stattgefunden. Neapel, 2. Nov. Der Vesuv ist in lebhafter Be— wegung. Die Ausströmung der Lava dauert fort und dürfte wahrscheinlich noch zunehmen. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Nov. Fruchtbericht. Korn M. 20.50, Gerste M. 16., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 3. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier per St. 8 Pf., 2 Stück 15 Pf. Gießen, 2. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05— 1.10, Eier 1 Stück 7 Pf., 2 Stück 00 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar 40—60 Pf., Hühner per Stück M. 0.75— 0.90, Hahnen per Stück 50— 80 Pf., Gänse per Pfd. 50—60 Pf., Enten per Stück M. 1.50— 1.70, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalbfleisch 50—56 Pf., Hammelfleisch 5066 Pf., Schweinefleisch 6800 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00— 0.00, Zwiebeln per Ctr. M. 8, Weißkraut 100 Stück M. 3— 5. Grünberg, 30. Oct. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 10.97, Korn M. 10.37, Gerste M. 7.87, Hafer M. 6.36, Erbsen M. 10.0, Samen M. 11.76, Kartoffeln M. 1.88, Lein M. 13. Lauterbach, 30. Oet. Am heutigen Fruchtmarkt kostete das Malter Weizen M. 20.65, Korn M. 19.37, Gerste M. 15.27, Hafer M. 12.25, Erbsen M. 18.29, Oelsamen M. 22., Kartoffeln M. 4.30, Linsen M. 28.33. Frankfurt, 1. Nov. Viehmarkt. Angetrieben waren eirea 400 Ochsen, 320 Kühe, 800 Hämmel und 200 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 6869 M., 2. Qual. 62— 64 M., Kühe 1. Qual. 58 bis 59 M., 2. Qual. 45— 52 M., Kälber 1. Qual. 60 bis 62 M., 2. Qual. 50— 55 M., Hämmel und Schafe Weizen M. 22., 1. Qual. 60—62 M., 2. Qual. 3550 M. Frankfurt, 1. Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 31.50, do. 1.(Berl. Marke) M. 29.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 22.75—23., ab unserer Umgegend M. 22.2550, do. fremder je nach Qual. M. 22.25—23.25., Roggen je nach Qual. M. 22. Gerste M. 15.50— 19., Hafer M. 13.75— 15., Kohl⸗ samen M. 27.—28., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16. bis 18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmt⸗ lich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. November. Nach eigener Angabe der Metzger. In Butzbach kostet Ochsenfleisch das/ Kilo 66 Pf— Geld⸗Cours. Frankfurt am 2. November 1880. 20 ⸗Frankenstücke M. 16 11—15 do. in /2„ 16 10—14 Englische Sovereigns. 1 20528 Russische Imperiales. 1. 16 0 Ducaten.„„ Al mar Dollars in Gold.„ 421—24 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 4¾ Uhr. Veith von hier ähnlich sein sollte, so reiste der Vater des Samstag Morgens 8½ Uhr. Versteigerung. (82 Freitag den 5. November lfd. J., Vormittag 1 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachgenannten u dem Nachlasse des Metzgermeisters Friedrich August [Daas gehörenden Grundstücke erbvertheilungshalber ö ifentlich an den Meistbietenden versteigert werden. 9 Gemarkung Friedberg. 8 1 9 0 1 Flur. Nr. Klftr. a II. 158. 83. Grabgarten an der Hockenmühle, 5 XIII. 78. 299. Acker im Großwartfeld. Friedberg den 28. October 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 8 Seri b talienische Ka (Maronen, unmehr stets auf Lager bei 676 „ stanien Wilhelm Fertsch. 3 — N Versteigerung von dürren Obstbäumen. 3681 Samstag den 6. November d. J. werden die auf den zum Familieneigenthum des Großh. Hauses ge— hörigen Grundstücken in den Gemarkungen Friedberg und Ockstadt befindlichen, durch den Winterfrost 1879/80 ab⸗ gestandenen Obstbäume an Ort und Stelle meistbietend versteigert. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Mainzer Thor. . Ober-Ros bach am 1. November 1880. Großherzogliche 8 Ober⸗Ros bach. Sit r gack Lehrlings-Gesuch. Für mein Eisen⸗ und Colonialwaaren⸗Geschäft suche ich zum sofortigen Eintritt einen mit den nöthigen Vor⸗ kenntnissen versehenen jungen Mann mit schöner Handschrift. 3685 Ph. Dan. Kümmich. Bekanntmachung. Nach einer neuerdings ergangenen Verfügung Fürst⸗ licher Rentkammer zu Braunfels sollen in Zukunft bei allen Rückständen zur Rentamtskasse, welche nicht inner⸗ halb dreier Monate nach dem Fälligkeitstermin eingehen, Verzugszinsen in Anrechnung kommen. Wir machen das betheiligte Publikum hierauf aufmerksam, indem wir gleichzeitig die baldige Einzahlung der fälligen Pacht-, Holz⸗ und Grasgelder in Erinnerung bringen. Nur Donnerstags ist Zahltag. Hungen den 25. October 1880. Fürstliches Rentamt. 3619 Demme. 2 Neue italienische Brunellen 3621 bei Wilhelm Fertsch. Musikverein on Sonntag den 7. November 1880 Saale unter gütiger Mitwirkung von Fräulein Louise Hanau, sowie des Herrn Seminarlehrer Link dahier. Zur Aufführung kommen u. A.: Erlkönig's Tochter von Gade, sowie einige Lieder von Hauptmann. Einzelbillets a M. 1. und Familienbillets Buchhandlungen, sowie Abends an der Kasse zu zu Friedberg. cert Abends 7˙ Uhr im Trapp'schen ö Hartmann, Herrn Fabrikant Geißel aus für 3 Personen à M. 2. sind in den beiden haben. 3704 Hammelfleisch betreffend, stehen in der vorigen Nummer des Anzeigers die mir in dem momentanen hiesigen Hammel-, wichtig erscheinen, daß ich dieselben an weniger leicht zu übersehender Stelle wiederholen möchte. N Sie lauten wörtlich:„In der letzten Zeit bedeutend befahren und variiren die auch das Schaf unter dem Begriff Hammel genommen, während Schaf und 0 9 05 Ten en 5 Während Schaffleisch mit 35 bis 50 Pf. bezahlt Hammel nicht gleichwentheg sind. wird, kostet wirkliches Hammelfleisch 60 bis 65 Ich empfehle nur wirkliches Prima Hammelfleisch ea Pfd. 50 Pf., Prima Kalbfleisch à Pfd. 50 Pf. 371 einige Sätze in dem Frankfurter Marktbericht, Schaf- und Geißen-Annoncen-Durcheinander so wird der Markt mit Hammelvieh sehr Preise gewaltig. Leider wird hier Pf. Georg Hanstein, neben Herrn Ph. Windecker. Lriedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstrasse, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um— Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. unter langjähriger Garantie. getauscht und in Zahlung angenommen. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln a Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. ller Systeme. 2979 * 8 8 4„ Concurs-Verfahren. 3697 Ueber das Vermögen des Georg Jung II. in Nieder-Mörlen wird, da die Ehefrau des genannten Georg Jung II., welcher nach Amerika heimlich ent— wichen ist, darauf angetragen hat, heute am 1. November 1880, Vormittags 9 Uhr, das Coneursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Jean Wörner jun. von Bad Nauheim wird zum Coneursverwalter ernannt. Coneursforderungen sind bis zum 6. Dezember 1880 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Coneursordnung bezeichneten Gegenstände auf Freitag den 17. Dezember 1880, Vormittags 9 Uhr, und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 17. Dezember 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Coneursmasse ge— hörige Sache im Besitz haben oder zur Conecursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Coneursverwalter bis zum 6. Dezember 1880 Anzeige zu machen. Großherzogliches Amtsgericht zu Bad-Nauheim. Zur Beglaubigung: Schütz, Gerichtsschreiber. 1— 7 2 *** N* 0 M Eine große Parthie Mist, sowie eirea 20 Faß Pfuhl sind käuflich abzugeben bei Friedberg. 3708 Heinrich Waltz. En noch gut erhaltener gebrauchter größerer Kochherd mit Bratofen und kupfernem Wasserschiff, sowie ein ebenfalls gebrauchter sog. Eremttagekochofen, von außen heizbar, sind billig abzugeben. Zu erfragen bei Herrn Pachter Hill in Groß-Karben. 3712 Universal-neinigungssalz ist das einfachste und billigste Hausmittel gegen Säure bildung, Aufstoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. Original-Packete zu 25 Pf., 50 Pf. und 1 Mark. 1704 J. A. Windecker, Hof Lieferant. 55 1 Se 2 Fette Gäuse werden von nun an jeden Donnerstag bei rechtzeitiger Bestellung nach Friedberg geliefert. Wickstadt den 31. Oetober 1880. 3692 Heil& Comp. 3565 Ich empfing frische Sendungen von den beliebten Berliner Nollmöpsen, sowie Prima Elb⸗ Caviar, per Pfund-Dose M. 2. Wilhelm Fertsch. Ausverkauf wegzugshalber. a 3637 L. 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Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, welche uns bei dem uns so schmerzlich betroffenen Verluste, dem Hin⸗ scheiden unserer geliebten Tochter, Schwester u. Schwägerin 4 Maria Kreß, durch Hülfeleistung während ihrer Krankheit, durch Spenden von Blumen und Kränzen bei der Beerdigung, sowie Ein junger Mann aus guter Familie mit tüchtigen Vorkenntnissen kann unter günstigen Bedingungen sofort bei mir in die Lehre treten. 3700 Wilhelm Fertsch. Eine Wohnung, bestehend aus 3 Zimmern, Küche und Zubehör, hat bis 1. Februar 1881 zu vermiethen V. Binzel. 3694 5 Ci 1 onreini* Eintenreiniger zu haben bei Carl! Bindernagel. Flobertgewehre für Kugel- und Schrotschuß M. 16.50, Lefaucheux⸗Revolber von M. 8. an empfiehlt 3617 Butzbach. A. Dickorèe. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 50 durch das Geleite zur letzten Ruhestätte so liebevolle Theilnahme erwiesen haben, sagen wir hiermit unseren innigsttiefgefühltesten Dank. Sollte Jemandem die Nachricht von dem Ableben sunserer lieben Dahingeschiedenen nicht mitgetheilt worden sein, so bitten wir dies guͤtigst entschuldigen zu wollen. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Ne 8 Danksagung. Für die herzliche Theilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung meiner lieben unvergeßlichen in Gott ruhenden Gattin 7 Frau Katharina Hensel, geb. Keller, sage ich im Namen der Familie meinen innigsten Dank. Okarben den 2. November 1880. 3705 F. Hensel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. au einge wir corri Bett Dat Kreis auße 5 Sitz eine den wah feld Gen dan rag nied wur wei! Abg Gre haft des let sich sprec Deb eine Reie Viel schli dure muh, Reg pella zwise bahn