anz 1880 bee i Sammlum, in Ofstadt ie Der Voran, iskasse. Mong sisch Kreisblatt für den Kreis Friedberg. eig Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und tsversam 9 1 lug Freitag Abend ausgegeben. Bienstag den 3. August. 2 82 1 g Hieroni ö mus.. a N i findet be Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größ Tabellen- oder Ziffersatz mi Pf i R t N f e 1 1 eile, N ö— hnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 5 musif sutt gal Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post e wozu ih— J. Möcke N a 8 aus 158 ae N Amtlicher Theil. 5 betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der 4, 5. und 6. Periode 1879/80. Friedberg am 30. Juli 1880. E 5. 192 a. 15 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. gpulver f Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der 4, 5. und 6. Periode 1879/80 zukommenden Forststrafen resp s mit Wfelsnen), lutheile an Holzwerth und Schadensersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedecretur zu ertheilen und für ordnungsmaͤßige Controlirung zu sorgen. u, Maudeln, 5 1 ge- Blülle. egeschmach Wilen Feusg. erne Tonne rohre und dicht al se billigt bei 4 Karl Reuß. etreffend: Statistische Ermittelung der landwirtl schaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags i 8 a 20 Deutschen Reich im Jahr 1880. yschaf 8 F Friedberg am 30. Juli 1880. as Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 1 Wie in den beiden letzten Jahren so hat auch in 1880 eine Ermittelung der landw. Bodenbenutzung und der Ernteerträge stattzufinden. „Wir verweisen Sie daher auf unser Ausschreiben vom 29. Mai 1878 und vom 30. Juli und 13. October 1879— in Nr. 66 bezw. 92 und Again 122 des Oberhess. Anzeigers— und erwarten, daß die erforderlichen Aufnahmen unter Zuziehung geeigneter sachverständiger Personen erfolgen 4 5 und die Formularien, welche Ihnen in den nächsten Tagen zugehen, sorgfältig ausgefüllt werden. Die Einsendung hat bis zum 1. Nov. l. J. Metz ende nit je einem Exemplar zu erfolgen. Dr. Braden. Bekanntmachung. 9 1 8 Herbst⸗Fohlen⸗ und Pferdemarkt zu Friedberg, hier Gesuch um Erlaubniß einer mit diesem Markte zu verbindenden Verloosung. und franco,. em Bahnhofe, nd gewöhnl. Ml. N te Bedienung, . Großherzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 27. Juli laufenden Jahres dem Stadtvorstand zu Friedberg die hig i Stlaubniß ertheilt aus Anlaß des Ende October zu Friedberg stattfindenden Pferdemarktes eine Verloosung von Pferden ꝛc. zu veranstalten. 8 Friedberg den 30. Juli 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg am 31. Juli 1880. 9 herde. 1 6 etreffend: Ausweisung des Uhrmachers Othmar Cohle aus Ober-Wolfach, Bezirksamt Wolfach in Baden. a a Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg iter Garau an die Großh. Bürgermeistereien, das Großh. Polizeicommissariat zu Wickstadt und die Großh. Gendarmerie des Kreises. 5 10 1 Uhrmacher Othmar Cohle aus Ober⸗Wolfach, Bezirksamt Wolfach, Baden, ist mit Verfügung vom 19. Juli d. J. aus dem Großher— eiscn 1 oglich Hessischen Staatsgebiete ausgewiesen worden. 4 Dr. Braden. eh) AR Henck Ie.Die W̃ 18 9 fü 18 Fri insbes. Seitens 5 5 ö Pee Die Wahl der Kreistags-Abgeordneten für den Kreis Friedberg, insbesondere Seitens der Friedberg am 29. Juli 1880. cchanische Varsitt. Höchstbesteuerten. snekern Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. . bülbreht EE Vorschriftlich Art. 26 des Gesetzes vom 12. Juni 1874, die innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und Provinzen betr., chtung vaben am Schlusse d. J. die nachbezeichneten drei von den 50 Höchstbesteuerten des Kreises gewählten Mitglieder des Kreistags auszutreten 7 und sind deshalb durch Ergänzungswahl zu ersetzen, nämlich: Bruder bekrieh Herr Adolph Rullmann zu Stammheim, * benen 3 11 8 8 5 72 1 dbemens 5„ Wilhelm Kleberger I. zu Södel(inzwischen verstorben), 5„ Freiherr v. Leonhardi zu Groß-Karben. Mit Verweisung auf die nachstehend abgedruckten Art. 16, 17 und 18 des angezogenen Gesetzes laden wir Sie ein, zwecks Ermittelung der hiernach zur Vornahme der Ersatzwahl Stimmberechtigten 50 Höchstbesteuerten, uns längstens binnen 14 Tagen diejenigen zehn Steuerpflichtigen mit genauer und vollständiger Angabe der Namen und unterscheidenden Bezeichnungen anzugeben, welchen in Ihrer resp. Gcmeinde die höͤchsten Communalsteuer-Capitalien zugeschrieben sind und zwar unter Beifügung dieser Normalsteuer-Capitalien. Befinden sich unter denselben solche, die in anderen Gemeinden des Kreises Friedberg noch weiter besteuert sind, so wollen Sie vor Einsendung des Ver— zeichnisses durch Anfrage bei den Bürgermeistereien der betr. anderen Gemeinden sich den Betrag dieser weiteren Communalsteuer-Capitalien mittheilen lassen und in den Verzeichnissen ebenfalls unter Namhaftmachung der Gemeinden, für welche solche bestehen, beisetzen. Wir erwarten pünktliche Befolgung unserer Verfügung. Dr. Braden. Artikel 16. Zur persönlichen Theilnahme an den den fünfzig, beziehungs⸗ ihrer Vollmacht durch einen sonstigen Vertreter; 5) die gemeinschaflichen Besitzer eines weise hundert Höchstbesteuerten zustehenden Wahlen sind, vorbehältlich der nachfolgenden Grundeigenthums durch einen der Mitbesitzer, die Theilnehmer eines gewerblichen sesonderen Bestimmungen dieses Gesetzes, nur solche männliche Personen berechtigt, Unternehmens durch einen derselben. Außerdem steht die Theilnahme an der Wahl welche a. in dem Kreise einen Wohnsitz haben, oder Grundeigenthum oder eine Ge⸗ durch bevollmächtige Vertreter frei den Mitgliedern regierender oder standesherrlicher werbsanlage in demselben besitzen, b. Angehörige des Deutschen Reiches und selbst⸗ Familien und solchen Wahlbrechtigten, welche außerhalb des Kreises wohnen. Die ständig sind, e. sich im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte befinden. Als selbstständig Stellvertreter müssen im Kreise wohnen und im Uebrigen, abgesehen von der Steuer⸗ lb) wird derjenige angesehen, welcher das 25. Lebensjahr vollendet hat, sofern ihm zahlung, den Erfordernissen entsprechen, welche Art. 16 für die Wahlberechtigung bas Recht, uͤber sein Vermögen zu verfügen und dasselbe zu verwalten, nicht durch vorschreibt.„ 1 f a gerichtliche Anordnung entzogen ist. Das Wahlrecht geht verloren, sobald eines der Artikel 18. Bei der Ermittelung der Höchstbesteuerten wird nur die von worstehenden Erfordernisse bei dem bis dahin Wahlberechtigten nicht mehr zutrifft. innerhalb des Kreises gelegenen Immobilien zu entrichtende Grundsteuer, die von Ts ruht während der Dauer eines Concurses, ferner während der Dauer einer ge⸗ innerhalb des Kreises befindlichen Gewerbs anlagen oder wegen Wohnsitzes innerhalb gichtlichen Untersuchung, wenn dieselbe wegen Verbrechen oder wegen solcher Vergehen, des Kreises veranlagte Gewerbsteuer und die bei den Communal⸗Umlagen innerhalb welche den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte nach sich ziehen müssen oder können, des Kreises in Anrechnung kommende Einkommensteuer angerechnet. Sind unter den eingeleitet oder wenn die gerichtliche Haft verfügt ist. zur Wahl qualifieirten Höchstbesteuerten mehrere, welche eine gleich große Steuer Artikel 17. Außer den nach Artikel 16 zur persönlichen Theilnahme an den entrichten, so sind dieselben gleichmäßig, auch wenn die Zahl von 50, beziehungsweise Wahlen befähigten Personen können, sofern die im vorhergehenden Artikel unter a— o 100 dadurch überschritten werden sollte, zur Wahl berechtigt. Steuerzahlungen der bezeichneten Erfordernisse bei ihnen zutreffen, durch Stellvertreter sich betheiligen: hlungen minderjähriger, Ebefrau werden mit denjenigen des Ehemannes, Steuerza der; unter Curatel stehende Personen durch ihren Vormund oder Curator; 2) unver⸗ beziehungsweise in väterlicher Gewalt befindlicher Kinder werden mit denjenigen des heirathete Frauen durch von ihnen bevollmächtigte Vertreter; 3) der Staat durch 110 Vaters zusammengerechnet. Steuerzahlungen kommen nur in den Beträgen zur An⸗ ö sells 5 itgesellschaf f e f 1 Jahr, i die Wahl stattsi 9 8 ö einen bevollmächtigten Vertreter; 4) Aetiengesellschaften, Commanditgesellschaften auf rechnung, welche schon in dem, dem Jahr, in welchem die Wahl 2 2 Aetien, juristische Personen, jedoch mit Ausnahme der politischen Gemeinden, Stilte gehenden Jahr entrichtet worden sind, es sei denn, daß sie auf jecten haften, ungen durch den nach ihren Statuten oder Verfassungen befugten Vertreter oder mit welche im Erbgang erworben find. rr— e 5——— U ————— * 8 2 — — . Betreffend: Auf Grund des betreffend, wird das Verzeichniß derjenigen Wahlbezirke, igung dieses Verzeichnisses sind binnen einer unerstrecklichen Frist von vier gegen dessen Entscheidung die Berufung an den Provinzial-Aus⸗ lichen Kenntniß gebracht. Anträge auf Bericht des Kreisblattes bei dem Kreisausschusse des Krei schuß innerhalb zehn Tagen offen steht. Friedberg den 29. Juli 1880. Die Wahlen zu den Kreistagen, insbesondere durch Bevollmächtigte d Art. 21 des Gesetzes vom 12. Juni 1874, Bekanntmachung. er Gemeindevorstände, im Kreise Friedberg. die innere Verwaltung in welchen in diesem Jahre Ergänzungswahl stattzufinden hat, ses Friedberg anzubringen, Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg. Dr. Braden. Ergänzungswahl des Kreistags zu wählen haben. und die Vertretung der Kreise und Provinzen nachstehend zur öffent⸗ Wochen nach Ausgabe Velgi 1 Pri ö dichte Latischer 8 e Köniz kerbreche zuwohne Ein tginn des gannt. Verzeichniß der Wahlbezirke, welche in 1880 Bevollmächtigte zur 2 5 2 2 5 e 1 s e ö 9 5 5 ü S S de ane 8 Wahlbezirk 5 Wahlbezirt 2 s ran und zugehörige Gemeinden. 2 2 und zugehörige Gemeinden. 2. und zugehörige Gemeinden. 2— 2 8 9 0 0 0 2 G Ss G SS Mionad 222 22 2 Tächs der g 1 l Ian der Dritter Wahlbezirk. 5 Siebenter Wahlbezirk. Zehnter Wahlbezirk. nu ver! Bußbach h 1 5 15 Ober-Mörlen 5 1860 7 Reichelsheinm 834 3 G riec Kirch⸗-Göns.„ 863 5 Langenhain 5 482 2 Dorn-Assenheie 645 3 185 6 Pohl⸗Göns 1 5 F Fauerbach v. d. H. 566 2[Wölfersheim 810 3 rij der Hausen. 15 Maibach a 219 1 Beienbeim 989 2 ubs n. ˙ꝑP:Z-ꝰñ; 1 Münster„ 262 1[Weckes heim 388 2 i br, Orledel* 177177. ͤ 1 Nieder- Florstadt 1354 5 1 Summa 15 1 stheim 246% 2[Ser- glerfadt. 251 1 Hroß Vierter Wahlbezirk. Hoch-Weisel. 2 688 3 Bauernheim. A 195 1 duduse Vilbel. 8 34101 14 Summa 18 ¶-œLIů9 Summa 5805 5 A, Dortelweil 516 2 b* Massenheim 302 1 9 1; r. 1 Farben a 861 3 Anter Wahlbezirk. a Z3wölfter Wahlbezirk. dg 5 2, Münzenberg. 880 4 Heldenbergen. 25 1479 6 Ie in N umme—— Gambach 1388 6 Aaichen 52⁰ 2 die Sechster Wahlbezirk. Nieder⸗Weisel Ae, 1289 5 Vönstadt 609 2 en Groß Karben. 921 4% Trais⸗ Münzenberg 217 1 Büdes heim 867 3 Gern d Klein⸗Karbens 707 3 ohhh 613 2 Rendel. 5 738 3 auf de Okarben 511 2 Sol! 675 8 Stammheim. 769 3 tom r 469 2 Sümchb 30 387 2 150 olzhausen 785 3. 837 1 Lauf Kloppenheim.. 235 1 an 5 2 Aseubah Ilbenstadt. 15 8 i dur Summa 4485 8 ö f. kuterha 1 auf eine Bekanntmachung. auf die Betreffend: Viehpreisvertheilung zu Butzbach. Von Ja Bei dem am 9. August laufenden Jahres stattfindenden landw.] soll den vom Bewerber aus eigner Kuh gezüchteten Thieren der Vorzug] um die Feste zu Butzbach soll eine durch den landw. Bezirksverein Friedberg ertheilt werden. In eon mit Unterstützung des Provinzialvereins abzuhaltende Prämiirung von 4. Zuchtschweine beiderlei Geschlechts, wobei darauf Rücksicht ge Norte Fohlen, Bullen, Nindern und Schweinen stattfinden und sollen hierfür[nommen werden soll, ob dieselben vom Bewerber aus eigenthümlich ge de e linie, etwa 1000 Mark zur Verwendung kommen. Pr eise können erhalten: diges Vieh prär zirt werden. höriger Zuchtsau gezogen worden sind. Es kann nur wirklich preiswür⸗ Für derartige Thiere, welchen wegen großen und 1. Ausgezeichnete Fohlen, wobei die vom Bewerber aus eigener Stute gezüchteten vorzugsweise berücksichtigt werden. Solche Fohlen, Concurrenz eine Prämie nicht zugestanden werden kann, soll auf Ver⸗ irisch von denen durch Bürgermeisterei-Bescheinigung nachgewiesen worden ist, langen der Eigenthümer eine entsprechende Wegvergütung gegeben werden.] Absti daß sie bis zum Alter von 2½ Jahren noch nicht eingespannt worden Die Musterung des Viehes beginnt Vormittags 8 Uhr; Thiere,] Hart sind, sollen unter sonst gleichen Verhältnissen den Vorzug erhalten. welche bis dahin nicht aufgestellt sind, finden keine Berücksichtigung. grain 2. Zur Zucht taugliche Bullen, bis zum Alter von 3 Jahren. Das Vorhandensein der vorstehend unter 1—4 erwähnten besondere] Bote Bezüglich Gemeinde-Bullen soll eintretenden Falles nur Belobung er- Bedingungen ist durch Bürgermeisteramtliche Bescheinigung nachzuweisen. tion; folgen und etwa ein Trinkgeld zugestanden werden, welches dem Wärter Die Preisbewerbung ist für alle Kreise der Provinz Oberhesse!] Tag beziehungsweise Bullenhalter zufällt. frei und an keinen Bezirk gebunden. aoge 3. Rinder bis zu 3 Jahren, wobei solche von 2 bis 3 Jahren, Friedelhausen, am 28. Juli 1880. lach welche sichtbar tüchtig sind oder frisch gekalbt haben, vorzugsweise be— Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. G6 rücksichtigt werden sollen. Bei Prämiirung der Bullen und Rinder Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. obe he An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Distriets-Einnehmereien Friedberg und Nieder- Woöllstadt. 1 50 Wir ersuchen Sie in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst⸗ und Feldstrafen für die 3. Periode 1 oa vom 1. bis 25. August dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. den Friedberg am 31. Juli 1880. Großherzogliche Distrietseinnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. 1 f Weigel. Nie ß. f 2 3 ind Deutsches Reich. Joseph und sodann am 12. August wahrschein⸗ Auftrage den Gesetzentwurf, betreffend die Credis abz Darmstadt, 28. Juli. Heute trat der lich die Rückkehr nach Berlin statt. forderung für den Ausbau des Akademiegebändes Gesetzgebungs-Ausschuß der zweiten Kammer— Wie man hört, wird das auswärtige Amt zurückgezogen.— 30. Juli. Das Abgeordneten bet zusammen, um über die Gesetzentwürfe wegen mit Anfragen wegen der von dem Sultan ver- haus hat die Forderung eines Vorschußeredit por Verlegung des Rechnungsjahres der Gemeinden, langten Beamten und Militärs sehr in Anspruchsfür deu Ankauf des Herzoggartens mit 5 der Kreise und Provinzen zu berathen. Die genommen, die sich insbesondere auf die Frage be- gegen 8 Stimmen in der Fassung des Aue Regierung war durch den Ministerialrath Jaup ziehen, ob Personen, welche in den Dienst des] schusses angenommen. ö De vertreten. Dem Vernehmen nach fanden die Sultans übertreten, auf Zahlung der ihnen ver—— 3Jꝗ. Juli. Reichsrath. Präsident v. Schreas. Entwürfe keinerlei Beanstandung, da, nachdem sprochenen Gehälter zählen können. Die Antworten] regt den Erlaß einer Huldigungs-Adresse* 00 einmal das Rechnungsjahr des Staatshaushalts auf die Periode vom 1. April bis 31. März verlegt worden ist, die Einführung dieser Periode auch für die Gemeinden, Kreise und Provinzen als eine Nothwendigkeit, mindestens sehr rathsam erscheint. Der Ausschuß vertagte sich sodann auf unbestimmte Zeit. Berlin, 30. Juli. Der Kaiser setzt die Badekur in Gastein in gewohnter Weise fort. Ein starkes Gewitter verhinderte heute die Ausfahrt des Kaisers. Die Abreise erfolgt am 9. August über Aussee, wo ein Besuch bei der Fürstin Hohenlohe beabsichtigt ist, nach Ischl; hier findet die Zusammenkunft mit Kaiser Franz scheinen indessen sehr wenig befriedigend auszufallen. München, 29. Juli. Abgeordnetenkammer. Die Berathung über den Vorschußcredit, betr. Hauses in einer Freiherr v. Frankenstein beantragt hierauf, das 0 Directorium zu ermächtigen, die Gefühle de fn Adresse auszusprechen und die den Ankauf des Grundstückes am Herzoggarten, selbe dem Könige zu überreichen. Der Antrag. wird auf morgen vertagt. Das Nachtragspostulatf wird angenommen.— Die Forderung eine t ae des Justizministers von 65,000 M. zum Grund- außerordentlichen Credits für militärische Zwech m erwerb für das Nürnberger Zellengefängniß wird in der von der Kammer angenommen. wird gegen 2 Stimmen(Schäfler und Becher) Fassung genehmigt.— Der Militär-Etat Pi A angenommen. Es folgt hierauf die Berathung 1880/81 wird angenommen, ebenso der von d 6 der Vorlage wegen Aufhebung der sogenannten Kammer angenommene kh'sche Antrag, d i Nenjahrsgelder der Israeliten. Die einzelnen deutsche Rechtschreibung betreffend. Miniftt 0 Artikel werden genehmigt und der Gesetzentwurfs v. Lutz erklärt, der Zweck des Antrags sei eige! 1 im Ganzen mit 76 gegen 66 Stimmen ange lich schon erreicht, da die preußische und bayeris! 7 nommen. Der Cultusminister hat im allerhöchsten Orthographie sich ziemlich deckten. g 1 5 den Be ächtigten. Zahl der zu er nennen vollm —— M 2 22 22 5369[J Thieren der Votzug arauf Rücksicht 5 eigenthiwwlich ir wirklich preis. velchen wegen gui kann, soll auf N tung gegeben welde ags 8 Uhr; Dia gerütkschttgung. erwähnten besondel! migung nachuune Provinz Obethest * 2 g von Oberhessl. Rabenau. 1 K den nach 0 ell chsten Montag nach Aachen, um wegen rheu— Dil l natischer Leiden warme Bäder zu gebrauchen. dal⸗A Tie Königin wird den 18. August die Kur 1 1 im Laufe der Anterhause nuf eine Frage Monk's: 5 die Collectiv-Note verweigert die Abtretung 1— ine endgültige 3 Ausland. Belgien. Brüssel, 30. Juli. Begleitet Prinzessin Stephanie begibt sich die Königin terbrechen, um den politischen Festen hier izuwohnen. — Ein neuer Kriegsminister wird erst bei eginn der Eröffnung der Session im November nannt. Wahrscheinlich wird General-Major Jicaise, Artilleriedirector, an die Spitze des riegsdepartements berufen. Frankreich. Paris. Das Journal„Le sational“ theilt mit, daß die Regierung An— esichts der gerechtfertigten Beunruhigung, die ch in der Presse und im Publikum kundgeben, arauf verzichtet habe, eine militärische Mission ach Griechenland zu senden.— Die Nachricht, aß der Graf St. Vallier nach Ablauf seines lrlaubs nicht nach Berlin zurückkehren dürfte, st, der„Agence Havas“ zufolge, unbegründet. Großbritannien. London, 29. Juli. Im Oberhause antwortete Lord Grauville auf Anfrage Stanley's, der Briefwechsel zwischen der Königin ind dem Sultan habe mit völliger Zustimmung der Regierung stattgefunden. Der Brief der Königin babe in herzlichen Worten die feste Hoffnung ausgedrückt, der Sultan werde selbst mit einigen Opfern dem einstimmigen Wunsche Europas in Auf anderweitige Anfrage bemerkte Debatte Lord Granville, der 1 lachkommen. — Eisenbahnbau nach Kandahar sei bis Pibi fertig, aber durch Ueberschwemmung beschädigt.— Im anwortete Unterstaatssecretär Dilke Die Antwort der Pforte von Janina, Larissa und Mezzowo und sucht aum die Ermächtigung der Vertreter der Mächte n Konstantinopel nach, daß dieselben mit der Pforte verhandeln, um Unterhandlungen über Entscheidung nicht nur der Grenz— inie, sondern auch in Betreff secundärer Punkte und Details dieser Frage zu erleichtern.— Die e gc- Well für die 3. Periode 00 lede⸗Wͤllsant. gen/ 15 auszuspre 0 1 0 bu e M velh⸗ 0 1 20 Tabors(Bataillone) zur Besetzung 6 5 a irische Nothstandsbill wird in dritter Lesung ohne Abstimmung angenommen.— 30. Juli. Unterhaus. Hartington verliest ein von heute datirtes Tele— gramm des Majors Sandeman, wonach dieser einen Boten nach Kandahar absandte behufs Informa— tion; die Rückkehr des Boten sei aber erst in zehn Tagen zu erwarten. Abdurrahman und Dubrai zogen sich von ihren Posten in der Richtung nach Chaman zurück und kamen in Catei an. Es heißt, dort habe ein Gefecht stattgefunden; aber der Posten sei hinreichend stark, auch sei heute vou Chaman Hülfe dorthin abgegangen. Das Gefecht, in dem General Burrow engagirt war, soll heftig und der beiderseitge Verlust be— deutend gewesen sein. Es heißt, die Kakais und Atschkyais zögen sich zusammen, aber die Truppen in Quetta und Pishin seien stark genug, dieselben abzuhalten. — Die Truppenverstärkungen für Indien betragen 5478 Mann uud werden in vier Trans— porten abgesendet, der erste am 3. August, der letzte am 12. August. Türkei. Constantinopel. Der britische Botschafter Goͤschen brachte in einer Audienz beim Sultan am 27. Juli die griechische Grenz⸗ frage zur Sprache; der Sultan antwortete, als constitutioneller Souverän müsse er die Sorge für Regelung dieser Frage der Pforte überlassen. Janina. Die Bevölkerung des Taschkaliker Bezirks verweigert die Abtretung Artas, Mez— zowos und Janinas entschieden. Der Obercom⸗ mandirende der türischen Truppen in Epirus und Thessalien, Hidayet Pascha, organisirte der nach „Epirus und Thessalien führenden Gebirgsstraßen und ernannte Abdul Bey zum Civilcommissär der Regierung bei den irregulären Corps. Os⸗ man Pascha ist Generalstabsschef der letzteren. Die regulären Truppen zählen 30,000 Mann Infanterie, 1600 Reiter und 210 Geschütze. Betreff der Bedingungen des Berliner Vertrages Rußland. Petersburg, 30. Juli. Der Chinesische Gesandte Tseng ist heute hier ein— getroffen. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 30. Juli. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde ein Gesuch des Professor Dr. Diegel, an einem Fenster des Pfarrhauses auf seine Kosten einen Jalousieladen anbringen zu dürfen, genehmigt. Der VBuürgermeister machte darauf Mittheilung über den Stand der Ver⸗ handlungen, welche bezüglich der projeetirten Anlage einer neuen Straße von der Bahnhofsstraße nach den Eisenbahn-Lagerplätzen mit der Baubehörde der Friedberg— Hanauer Bahn geführt wurden. Seitens der Stadt war an das Königl. Betriebsamt in Cassel das Gesuch gerichtet worden, dasselbe möge mit der Stadt Friedberg die Vereinbarung treffen, daß der von Großh. Hessischem Ministerium bedingte Zufuhrweg zu den Lagerplätzen, nach eingeholter Zustimmung dieser Behörde, nicht aus— geführt, dagegen eine von der Stadt Friedberg zu er— oͤffnende selbständige Straße als Zufuhrweg nach den Lagerplätzen festgesetzt und bestimmt werde; ferner, daß die Baubehörde zu den Terrainerwerbungskosten der von der Stadt Friedberg zu eröffnenden Straße nach den Lagerplätzen einen entsprechenden, noch näher zu verein— barenden Zuschuß leiste. In Folge dieser Propositionen fand am 26. d. Mts. dahier zwischen Regierungsrath Udemann aus Cassel und Buürgermeister Seriba eine mündliche Besprechung statt, in welcher von ersterer Seite die bestimmte Erklärung abgegeben wurde, daß von den nunmehr genehmigten Plänen der Friedberg— Hanauer Bahnhofanlagen nicht abgegangen werden könne, insbesondere der Zufuhrweg nach den Lagerplätzen der Main⸗-Weserbahn südlich des Fauerbacher Thores und westlich vom Bahnkörper ausgeführt werden müsse, die Vorschläge der Stadt Friedberg also nicht annehmbar seien und es letzterer überlassen bleibe, ihre Straßen⸗ anlagen ohne Rücksicht auf die Bahnbauten auszuführen. Der Gegenstand wurde nach einer längeren Debatte an die Vaukommission zu weiterer Berichterstattung ver— wiesen.— Auf die Verfügung des Großh. Ministeriums betr. Zählung der erfrorenen und gesunden Obstbäume wurde beschlossen, diese den Feld- und Gartenschützen unter der Aufsicht des Beigeordneten F. Reuß und Ge— meinderath C. Reuß zu übertragen. Einige Gesuche um Nachlaß städtischer Abgaben und Schulgelder wurden erledigt. Die Baupläne des W. Fertsch und J. Hanstein wurden genehmigt. Der Spielplatz der neuen Klein— der Waas'schen Besitzung hin durch auch soll für dieses Gebäude Die Einfriedigung des Kosten der Stadt kinderschule soll nach eine Mauer eingefriedigt, eine Cisterne angelegt werden. Sprungplatzes am Faselstall soll auf hergestellt werden. Friedberg. Die Hauptversammlung der Gustav— Adolf⸗Stiftung im Großherzogthum Hessen findet nicht, wie früher mitgetheilt wurde, am 31. August und 1. Sep⸗ tember, sondern eingetretener Hindernisse wegen am 24. und 25. September in Sauer-Schwabenheim statt. Hungen, 29. Juli. Heute Abend nach 6 Uhr wurden wir von einem so furchtbaren Hagelwetter heimgesucht, wie wir es seit Menschengedenken nicht erlebt haben. Schloßen fielen in der Größe von Taubeneiern. Getreide, Obst, Kartoffeln ꝛc. der ganzen Gemarkung Hungen sind vernichtet. Zahllose Fensterscheiben sind zertrümmert, im Schloß allein über 90, im Gasthaus zur Traube gegen 30. Allerlei. Frankfurt, 30. Juli. Die Zahl der Opfer der Erplosion vermehrt sich noch immer: heute ist ein indi⸗ rectes Opfer zu verzeichnen. Eine betagte Schneiders— frau in Rödelheim, deren drei Töchter sich auf der Un glücksstätte befanden, wurde, als die Nachricht von der Affaire zu ihr drang und ihre Kinder nicht zu Hause waren, vom Schlag gerührt und starb. Eine Frau von hier, deren Kind und Magd beim Feuerwerk verunglückt, mußte in's Irrenhaus aufgenommen werden. Hanau, 30. Juli. Gestern Abend soll auf der königl. Pulverfabrik eine Dampfkessel-Explosion stattgefunden haben. Gerüchtweise wird erzählt, daß ca. 10-12 Personen, theils schwer, theils leicht verletzt worden sind. Die Affaire scheint, ebenso wie früher vorgekommene, geheim gehalten zu werden, was um so leichter, als außer den Beamten und Arbeitern der Zutritt zu dem Werke Niemanden gestattet ist. Hanau. In dem benachbarten Erbstadt ging am vorigen Montage ebenfalls ein schweres Unwetter nieder. Der mit Hagel vermischte Regen war so dicht, daß die Straßen des Dorfes längere Zeit unpassirbar waren und das Vieh aus den Ställen entfernt werden mußte! In kurzer Zeit wurden durch einen Wirbelwind mannsdicke, kräftige und gesunde Obstbäume schraubenförmig gedreht und abgeknickt. Der verursachte Schaden ist sehr be⸗ deutend. Auch in dem nahe gelegenen Hainwalde richtete der Sturm ungeheure Verwüstungen an, die stärksten Aeste wurden gebrochen und auf weite Entfernungen ge— schleudert. a. München. Einer recht höflichen Redeweise be⸗ fleißigen sich die hiesigen„Volksblätter“. So wendet sich 3. B. die„N. Fr. Volksz.“ mit folgenden Worten an den bekannten Or. Sigl. Verüber des„Vaterlands“: „Dr. Borsticus Sigl erinnert in seinem Käspapiere daran, daß es am Sonntag zehn Jahre waren, wo er als Vaterlandsverräther gelyncht resp. gehenkt werden sollte. „Die Bande war aber zu feig dazu“, fügt er hinzu. Wir glauben aber, daß es weniger Feigheit, als viel⸗ mehr die ganz richtige Ansicht war: daß es schade um den Strick sei.“ Köln, 26. Juli. Seit vorgestern ist der nördliche der beiden Hauptthürme unseres Domes vollendet. Seit mehreren Tagen war man mit dem Aufzug und der Auf stellung der bis zu 100 Ctr. schweren Steintheile der Kreuzblume beschäftigt gewesen. Ohne jeden Unfall war die schwierige Hebung und die noch schwierigere Direktion der Lasten durch die Gerüste bis zu einer Hoͤhe von lö7m von Statten gegangen. Auch die Aufstellung wurde glücklich ausgeführt. Dombaumeister Voigtel und seine Werkleute durfen mit hoher Befriedigung auf das glück— lich vollbrachte Werk schauen. Handel und Verkehr. Friedberg, 31. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete 56 68 M. Heu per Centner altes M. 3.—4., neues M. M. 2.— 3.50. Butter im Centner 1. Qual. 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf, im Detail 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1. Eier das Hundert M. 4.80—6.20. Ochsenfleisch 70 Pf., Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45— 60 Pf., Schweinefleisch 70— 75 Pf., Kalbfleisch 50— 55 Pf., Huhn M. 2.— 2.30, Hahn M. 1.—2., Ente M. 2.70 bis M. 3.20, Taube 50 Pf., Gans M. 2.—5., welsche Hahnen M. 5.—11., Kapaun M. 3.—3.50, Rehbock das Pfd. 75 Pf., Salat 3 Pf., Romain-Salat 30 Pf., Endivien 10 Pf., Rothkraut 30 Pf., Weißkraut 30 Pf., Kohlrabi 5—7 Pf., Zwiebeln der Bund 20 Pf., Sellerie das Stück 50 Pf. Mainz, 30. Juli. Marktpreise. Kartoffeln 100 K. M. 5.50— 6., Heu 100 Kilo M. 3.20— 3.40, Stroh 100 Kilo M. 2.10 2.30, Butter ½ Kilo M. 85—95 Pf. Butter in Parthien 65—70 Pf., Eier/ Hundert M. 1.20 bis 1.30, Handkäse 1 St. 5—7 Pf., Rothkraut 25 bis 30 Pf., Weißkraut 20 bis 25 Pf., Blumenkohl 35 bis 405 Pf., Wirsing 5 bis 6 Pf., Meerrettig 9 bis 10 Pf., Gurke 8 bis 12 Pf., Zwiebeln ½ Kilo 10 bis 12 Pf., Erbsen ½ Liter 20—25 Pf., 1 Gans M. 4.00 4.50, 1 Ente M. 1.70— 2.00, 1 Hahn M. 90.70 140, 1 Huhn M. 0.80— 1.00, 1 junge Taube M 0.35 0.40. Fruchtpreise. Weizen eff. M. 23.25 à 24.00, per Juli 22.30, Roggen eff. M. 16.75 à 19., per Juli 17.10, Hafer eff. M. 14.00 a 15.30, per Juli 15.10, Reps eff. M. 26¾ u 27 ½¼, Rüböl eff. M. 28½, per October 28.90, per Mai 29.80. Marburg, 31. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 80 Pf. bis 1 M., Eier 8—9 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf., Salat 2—3 Köpfe 10 Pf., Zwiebeln per Pfund 12—15 Pf., Zwiebeln, weiße Perl per Pfund 20—25 Pf. Junge Hähnchen per Stück 55 bis 65 Pf. Hahne per Stück M. 1.50—2., Hühner das Stück M. 0.80— 1. Tauben das Paar 60— 70 Pf. Kohlrabi per Stück 4— 5 Pf. Kartoffeln 2 Liter 15 bis 18 Pf., grüne Erbsen 2 Liter 15—18 Pf., Wirsing per Kopf 10—20 Pf., Gurken per Stück 5—10 Pf., Wachsbohnen 2 Liter 1820 Pfennig. Erdbeeren per Liter 20 Pf., Himbeeren per Lit. 20—25 Pf., Heidelbeeren per Liter 10 Pf., Stachelbeeren per Pfund 15 Pf., Weißkraut per Kopf 20-30 Pf. g Vom 1. August ab sind Postkarten mit Antwort auch im Verkehr mit Oesterreich-Ungarn zulässig. Es finden in der Richtung nach Oesterreich-Ungarn dieselben For— mulare und dieselbe Taxe Anwendung, wie bei Postkarten im inneren deutschen Verkehr. Mit Postkarten aus Oester⸗ reich-Ungarn eingehende Antwortkarten dürfen nur zu Antworten entweder nach Oesterreich oder nach Ungarn verwendet werden, je nachdem die Freimarke mit welcher sie versehen sind(2 kr.), eine österreichische oder eine un⸗ garische ist. 2168 In allen Zeitungen der Welt findet man Stellen⸗ gesuche, Vacanzen, An- und Verkaufsgesuche ꝛc. billig und diseret besorgt durch IHunsenstein& Vogler in Frauk furt a. M. Ein Beweis, welch allge⸗ meines Vertrauen diese älteste Annoncen⸗Expedition be⸗ sitzt und sich zu bewahren versteht. Verkauf. 2595 Donnerstag den 5. d. Mts., Morgens 10 Uhr, soll die Korn-, Gerste⸗ und Hafer⸗Erndte auf den Grund stücken des Heinrich Falck J. dahier auf freiwilligen Antrag an den Meistbietenden auf hiesigem Rathhaus versteigert werden. Die Feldschützen werden auf Verlangen Auskunft er⸗ theilen. Friedberg den 2. August 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seri ba. Ein braver Junge, der willens ist die Bäckerei zu erlernen, kann Stelle erhalten bei Seb. Waldmann, Bäckermeister, 2549 Offenbach a. M. Mittelseestraße 17 .——————————— b 8 ̃ ͤ—EaAA%¾» — wurden die Nummern Kursaal Bad- Nauheim. Mittwoch den 4. August Abends halb 8 Uhr: Große Opern orstellung von ersten Mitgliedern des Großh. Hoftheaters zu Darmstadt. II. Act aus der Oper:„Der Freischütz“. Von C. M. v. Weber. Hierauf folgt: III. Act aus der Oper:„Faust“. Von Gounod. 2559 Landwirthschaftliches Fest zu Dutbach am 9. und 10. August 1880. Thierschau und Prämiirung von Fohlen, Bullen, Rindern und Schweinen durch den landwirthschaftlichen Verein der Provinz Oberhessen. QZu Prämien sind eireg 1000 Mark bestimmt. Ausstellung von landwirthschaftlichen und gewerblichen Geräthen und Maschinen. Programm. 9. August. 6 Uhr(Morgens): Musik durch die Stadt(ausgeführt von der Kapelle des 2. Hess. Dragoner- Regiments Nr. 24). Derselbe bringt auf ca. 20 Wagen Darstellungen ländlichen und gewerblichen Treibens in der Stadt nach dem Festplatze(kleiner Verloosung bestimmten Thiere. 7½ Uhr: Aufstellung des Festzugs vor dem Weiseler Thore. in besonderen Aufzügen Costümen verschiedener Zeitalter. S Uhr: Zug durch die Hauptstraßen Exercierplatz), daselbst Umzug und Aufstellung der Festwagen. 9 Uhr: Auswahl der zu prämiirenden und Ankauf der zur 10 Uhr: Beginn der Volksspiele. 11 Uhr: Preisvertheilung auf dem Festplatze. 1 Uhr(präcis): Festessen im„Hessischen Hof“. 4 Uhr: Wettrennen. 9 Uhr: Feuerwerk und bengalische Beleuchtung des Festplatzes. 2586 10. August. Uhr(Morgens); Musik durch die Stadt. 7 9 Uhr: Zug der zur Verloosung angekauften Thiere nach dem Festplatze. 3(Nachmittags): Verloosung, Tanzbelustigung, Concert, Volksspiele ꝛc. Uhr Butzbach im Juli 1880. Daselbst Concert. Das Fest- Comité. 0* 5* 1 5 7* Versteigerung. Mittwoch den 4. August er., Vormittags 10½ Uhr, werden dahier 38 Fuder Roggenstroh unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Lieferung öffentlich vergeben. Marienschloß den 28. Juli 1880. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. Kattrein. 7 5 79— Obligations Verloosung. Bei der heute stattgehabten Obligations-Verloosung 58 und 73 à 382 Mark 86 Pf. von den Partial- Obligationen der Gemeinde Ober— Erlenbach zur Rückzahlung gezogen. Die Inhaber dieser Obligationen werden hiermit auf— gefordert, gegen Rückgabe derselben und der nicht fälligen Zins⸗Coupons die Beträge bis zum 1. November 1880 dei hiesiger Gemeinde-Kasse in Empfang zu nehmen, indem von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Ober⸗Erlenbach am 31. Juli 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Erlenbach. Möglich. 2 N 5 Arbeits-Versteigerung. 2589 Freitag den 6. August, Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Vilbel die Umdeckung des Rath— hausdaches, sowie Dachdeckerarbeit am Thurm der evan— gelischen Kirche, zusammen veranschlagt zu 241 Mark öffentlich in Accord gegeben werden. 5 Vilbel den 31. Juli 1880. 2555 2590 Brod, Bezirks bauaufseher. C wird von Unterzeichneter noch Wasche zum Buͤgeln im Hause angenommen. Frau Schneider, wohnhaft im Hause des Herrn Betz. 2592 — 7 Nestle's Kindermehl, Liebig's Fleischextract 2395 bei Georg Groß. Preis⸗Courant für Wirthe& Wieder⸗Verkäufer von J. Kappes, Schweinemetzger, Allerheiligenstraße 52, Frankfurt am Main. Hinterschinken mit Bein per Pfd. 70-90 Pf., 1 ausgebeinter 3—5 Pfd.⸗Schinken M. 1.10, 2336 Vorderschinken per Pfd. 46 Pf., Dörrfleisch(biesiges) per Pfd. 68„ 5(ausländisches) per Pfd.„ Spick⸗Speck(biesiger) per Pfd. 9 Preßkopf(sehr fein) per Pfd. 64„ Zungenpreßkopf per Pfd. 80„ Jungeuwurst(Gothaer) per Pfd. M. 1.10, Cervelatwurst von M. 1. per Pfd. bis 11 Salami per Pfd. 1.55, Hamburger Rauchfleisch per Pfd. 1 10 Lyoner Schinkenwurst ver Pfd. 90 Pf. Bei Abnahme von mehr als 50 Pfund bedeutend billiger. Carl Rumpf. Agent, Hanau, Herrnstraße 23, empfiehlt in ganzen und Nei Ruhr- und Saarkohlen Waggons 2573 1. Qualität billigst. 5 8 werden stets aus seder Gegend pla⸗ Ammen eirt durch Treusch, Fahrgasse 63, 2470 Frankfurt a. 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Conto⸗Corrente B. Spar⸗Einlagen Bank⸗Conto Auswärtige Correspondenten Effecten Giro 7 5000.— Haus Reparaturen 4 Unkosten 5 Kassebestand per 1. August 1880* M. 325343. 37 . 27598. 16665.— Eingang. Ausgang. M. 37249. 95 Wechsel⸗Conto-Corrent A. M. 32372. 5536. 62 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„— 2 13884. 56 Wechsel⸗Bank⸗Conto 15620. 90 „ 18555. 94 Wechsel-Giro 6910. 20 1418.21 Wechsel-Inkasso 1 8517. 60 Effekten⸗Bank⸗Conto„ 216. 65 Effekten„ 14124. M. 85379. 53 M. 5893. — xx Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. —.— H. Vin dewald. in(esel stebt zu verkaufen bei Reinhard Mi Ein Esel in Weces heim. 59 00 9904. Zu gateffend Teen die Gr N 961 po J gureffer Das E 0 In Betr betreffe N Absthum Zusam Einwen gusschi Betref N0⁵ hat, wi meistere währen 2595