wegen Weiteres släringe, Kartoffeln, IWiebeln 1880. nerstag den 3. Juni. 8 Don MN 65. Hberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 1 Kreisblatt für den Kreis Kriedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets *— per Post nachgenommen. Betreffend: Abverdienst uneinbringlicher Feldstrafen. Mun Feu fen 1800 „Schuftchen⸗ hörend, mit gelbem Behan bringer, oder Den, nung. — t eberthran, aschen A 60 Pfennig, Flasche. J. U. Windeter. en verkauft rg Krauch, Metzer Junge, kann sofort eintreten, 1888 ags und Samstags, alk ei zu Bußbah. V. Fock. ntangen, dagenletern, Vaun⸗ ad halt Lager bestzer Carl Flach u der Caserne. m der Case. ge. und Verwandten sachricht, daß in Mai nach kurzem nd Mutter dungeldeh, Um stille Theil 80 geb. Dingeldeh 2. Juni, voch den 1899 — — 1 U Nachdem nunmehr auch bei einem Hunde zu Ilbenstadt Tollwuth constatirt word Bekanntmachungen rubricirten Betreffs genannten Orten auch zu Buͤdeshe Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Friedberg, am 29. Mai 1880. e f Dias Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei-Commissariat zu Wickstadt. Wir erinnern Sie an die Wiedervorlage der Specialverzeichnisse rubricirten Betreffes. Dr. Braden. en ist, verfügen wir, daß außer den in den bisherigen im, Dortelweil, Klein-Karben, Kloppenheim und Rendel die Hunde an sicherer Leine zu führen sind, während das Umherlaufen derselben nur insoweit gestattet ist, als dieselben mit einem starken, das Beißen wirk— sam verhindernden Maulkorbe versehen sind. Zuwiderhandlungen werden auf Grund der nachstehend zum Abdruck gebrachten Strafbestim Herrenlos beziehungsweise ohne Maulkorb umherlaufende Hunde werden eingefangen und f Eigenthümer gegen Erstattung der Fang- und F Friedberg, am 31. Mai 1880. Artikel 259. Wenn bei einem Hunde oder be Wuth sich einstellen, so ist der Eigenthümer oder Besitzer gehörig zu verwahren und die Eigenthümer u. s. w. eines von der Wuth befallenen Th und der Polizeiverwaltungsbehörde d Artikel 260. Ist ein Hund oder oder Besitzer des gebissenen Thieres, oder Derjenige, d zu verwahren und den Vorfall zur Kenntniß der Polizeiverwaltungsbehörde Derjenige, dessen Obhut und Pflege er anvertraut ist, verpflichtet, hiervon der P Vorsichtsmaßregeln werden mit 1 bis 10 fl. bestraft. Artikel 261. Diejenigen, welcher dieser polizeilichen Aufforderung nicht 0* etreffend: Tollwuth bei Hunden. an die Großh. Bürgermeistereien, Wir haben in Erfahrung gebracht, beschriebenen Sicherheitsmaßregeln frei sehen uns veranlaßt, denjenigen von Ihnen, nachdrücklich Großherzoglichen Bürgermeistereien werden dem Zur Verhütung von Unglücksfällen w zu Ende dieser Woche ihren Anfang nehmen we aufgehißte F die Schelle empfohlen. Friedberg, 1. Juni 1880. Anzeige bei der Polizeiverwaltungsbehörde zu machen, Sobald die Polizeiverwaltungs behörde, daß in verschiedenen Fällen in de umhergelaufen sind, ohne daß deren ste Handhabung der von uns in ru fangen herrenlos, beziehungsweise ohne Maulkorb umh ird bekannt gemacht, daß lagge bezeichneten Uebungszeiten hiermit gewarnt. ütterungskosten reklamirt werden, getödtet. i deinem anderen Thiere die Wuth(Was ieres unbenommen, dasselbe sog essen Obhut das Letztere anvertraut ist zu bringen. Ist ein Mensch weil sich ein tolles Thier in der Gegend gezeigt, 8 alsbald Genüge leisten, in eine Strafe von( bis Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg die Großh. Gendarmerie des Kreises und das Großh. Polizeicommissariat zu Wickstadt. m mit Sperre belegten Theile des Kreises Hunde ohne die vor— Besitzer zur polizeilichen Anzeige gebracht worden wären. deren Sektionsbezirken Sperre verfügt worden ist, die in deren Gemeinden beziehungsweise in oder Derjenige, dessen Obhut das Thier anvertraut ist, sobald ihm diese widrigenfalls denselben eine Strafe von 5 bis 20 fl. trifft. Es ist zwar auch dem leich zu tödten, er muß aber auch in diesem Falle den Cadaver gehörig verwahren ie Anzeige machen bei Vermeidung einer Strafe von 3 bis 10 fl. ein anderes Thier von einem wirklich oder auch nur dem „sobald er davon Kenntniß erhält, verp von einem solchen Thiere gebissen worden, so ist derselbe oder olizeiverwaltungsbehörde oder einem Arzte die Anzeige zu machen. br. Betreffe ertheilten Vorschriften einzuschärfen und erwarten insbesondere, daß Sie dem erlaufender Hunde Ihre besondere, gewissenhafteste Aufmerksamkeit zupvenden werden. Die mungen geahndet. alls sie nicht binnen 24 Stunden von dem Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. sserscheu) ausbricht, oder auch nur Anzeichen des drohenden Ausbruchs der s bekannt wird, verpflichtet, das Thier Anscheine nach tollen Thiere gebissen worden, so ist der Eigenthümer flichtet, das gebissene Thier gehörig Unterlassungen dieser das Einsperren der Hunde angeordnet hat, so verfallen Friedberg, 31. Mai 1880. Wir Ein⸗ ihnen unterstellten Polizei— und Feldschutzpersonal entsprechende Anweisung ertheilen. Dr. Braden. Bekanntmachung. rden und wird vor Betreten nach Anzeige des Bezirkscommandos die Schießübungen auf der Seewiese des Schießbereichs während der durch eine auf der Schießmauer In den dem Schießplatz zunächst gelegenen Orten wird Bekanntmachung durch Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 18 enthält:. f 1. Gesetz über die Ausübung der Strafgerichtsbarkeit über die vor dem 1. Januar 1872 pensionirten und zur Disposition gestellten Militärärzte und Militärbeamten. 11. Bekanntmachung über die Ergänzung der Militär⸗ Convention mit Preußen vom 13. Juni 1871. in Bezug auf die Regelung der strafgerichtlichen Verhältnisse der dem Königlich Preußischen Armee⸗Verbande nicht ange⸗ fen Offieiere. i g 5 III. Bekanntmachung über die Zutheilung der Feld⸗ gemarkung Bergheim zu dem Amtsgerichtsbezirk Butzbach. Berlin, 1. Juni. Der Kaiser hat heute mit dem Chef der Admiralität, General v. Stosch, conferirt und hierauf den Minister Bitter empfangen. Nachmittags wird der Kaiser einer Einladung des Fürsten Bismarck zum Diner folgen. Berlin, 31. Mai. Abgeordnetenhaus. Der Gesetz- Entwurf zur Abänderung und Ergänzuns. Gesetzes betreffend die Verfassung der Verwaltungs gerichte und das Verwaltungsstreitverfahren wird in A Lesung angenommen. Es folgt sodann die dritte Berath⸗ ung des Verwaltungs ⸗Organisations⸗Gesetzes. 1 5 Commisston zur Vorberathung der Kirchenvorlage gat sich heute alsbald eonstituirt; ihren Berathungen wird * bee erer.—— * der Cultusminister mit Geheimrath Hübler beiwohnen. Berathung des Verwaltungs organisationsgesetzes fort. — 1. Juni. Fürst Gortschakoff ist heute früh hier eingetroffen, im russischen Botschafts⸗ hotel abgestiegen und gedenkt nicht früher als am Mittwoch Abend weiter zu reisen. Bis jetzt ist sein nächstes Ziel Baden-Baden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Prag, 1. Juni. der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt, und in der Hofburg abgestiegen, woselbst er die Ver⸗ tretungen des Klerus, des Adels und der Stadt, sowie zahlreiche andere Deputationen empfing. Frankreich. Paris, 31. Mai. Der Senat hat den Antrag Baragnon zu Gunsten der Gleichheit der Diplome der Staatsfakultäten und der freien Fakultäten mit einer unwesent⸗ lichen Aenderung angenommen.. Der heute der bezüglichen parlamentarischen Commission mit⸗ getheilte neue Gesetzentwurf des Justizministers, betreffend das Gerichtspersonal, verfügt die h ohn. Suspension der — 1. Juni. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die dritte eines Der Kaiser ist heute früh hier eingetroffen, von Unabsetzbarkeit auf die Dauer Jahres. Vermuthlich kommt es auf dieser Basis zur Einigung zwischen Minister und Commission. Großbritannien. London, 31. Mai. Unterhaus. Dilke antwortete auf Befragen Arnolds: Es sei nicht beabsichtigt, die Unter— handlungen mit Persien betreffs Herat, welche von der früheren Regierung gepflogen wurden, wieder aufzunehmen, vielmehr wünsche die Regierung, Herat und Umgegend unter stabilerer, friedlicherer Verwaltung zu sehen. Auf Befragen Campbell's antwortete Dilke: Die Regierung habe heute erfahren, daß die Pforte zur ostru⸗ melischen Commission wieder einen Commissär ernannt habe. Italien. Rom, 31. Mai. Deputirten⸗ kammer. Depretis verlangte für das von ihm eingebrachte Wahlgesetz dringliche Behandlung. Nach einer Debatte, wann das Gesetz berathen werden solle, genehmigte die Kammer mit 210 gegen 130 Stimmen den Antrag Cavallotti's, das Gesetz vor den Ferien zu verhandeln.— Die Unterhandlungen zur Versöhnung zwischen Ministeriellen und Dissidenten dauern fort. Die Rechte beschloß, bei der Wahl der noch fehlenden 6 Mitglieder der Budgetcommission leere Stimm⸗ zettel abzugeben und eine etwa auf ihre Partei— angehörigen fallende Wahl nicht anzunehmen, da sie eine ihrer Parteistärke nicht entsprechende Vertretung sich nicht gefallen lassen will. — 1. Juni. Die„Voce della Verita“ sagt in ihrem heutigen Artikel über die preußische Kirchen⸗Vorlage: Wenn die Verhandlungen zwischen dem Vatican und der Berliner Regier— ung zu keinem Ergebnisse führten, so ist dies nicht die Schuld des Vaticaus. Das Schreiben des Papstes an den Erzbischof von Köln ist genügend, um einen Begriff von dem versöhn— lichen Geiste der Curie zu geben. Der Papst konnte aber die Versöhnlichkeit nicht so weit treiben, die Kirche mit gebundenen Händen und Füßen der Staatsgewalt auszuliefern. Er könne demnach die in der preußischen Vorlage gefor— derten discretionären Vollmachten nicht billigen. Türkei. Constantinopel. Der Minister des Auswärtigen, Sawas Pascha, hat in dem Bestreben, die schwebenden Fragen einer raschen Lösung entgegenzuführen, seinen Abschied ange— boten, falls er nicht Vollmacht erhalte, die Unterhandlungen ohne andere Controle als die des Sultans und Großveziers weiterzuführen; auch werde er keine anderen Rathschläge als die des Großveziers annehmen.— Göschen hat den Minister Sawas besucht. — Der Rath der Ulemas sprach sich gegen die Hinrichtung Veli Mohamed's, des Mörders des Russischen Obersten Komaroff und ebenso gegen eine Einmischung europäischer Mächte in die Türkische Verwaltung aus. — Nachdem der Sultan das Verlangen des vormaligen Khedive Ismail Pascha, nach Aegypten zurückkehren zu durfen, genehmigt hatte, wurde dasselbe vom Khedive Tewfik zurück— gewiesen. Als Ismail darauf erklärte, er wolle nach Constantinopel kommen, um den Schutz des Sultans anzurufen, ließ der Großvezier Said Pascha ihn wissen, daß er in diesem Falle seine sofortige Wiederentfernung zu gewärtigen habe. — In einer Conferenz, welche am 29. d. das Comite der albanesischen Liga mit den Bergstämmen hielt, wurde ein neues Memoran— dum an die Consuln der Großmächte beschlossen. In Folge der vom Comite auferlegten großen Contributionen herrscht tiefe Unzufriedenheit. Außerdem besteht auch Uneinigkeit zwischen den mohamedanischen Albauesen und den mit großer Uebermacht auftretenden katholischen Berg— Stämmen. Rumänien. Bukarest. Die Fürsten von Rumänien und Bulgarien sind persönlich bemüht, den zwischen ihren Regierungen ausgebrochenen Conflikt zu begleichen. Der rumänische Agent Sturdza kehrt demnächst nach Sofia zurück, um das Versöhnungswerk nachdrücklich zu betreiben. Rußland. Petersburg. Dem„Golos“ zufolge tritt der Minister des Innern, Makoff, am 2. Juni eine Reise in's Innere Rußlands an. — Das„Journal de St. Petersbourg“ bringt eine von der hiesigen türkischen Botschaft zugesandte Devesche aus Konstantinopel, 29. Mai, über einen im Vilajet Salonichi stattge⸗ habten Zusammenstoß zwischen türkischen Truppen und einer bulgarischen Räuberbande. Letztere soll gänzlich aufgerieben sein, wobei die Türken auf den Leichen von Bulgaren Medaillen mit revolutionären Inschriften und in französischer Sprache abgefaßte Petitionen an die Vertreter der Mächte in Konstantinopel aufgefunden haben sollen. Dies lasse die bisher an die Mächte gerichteten Petitionen in einem neuen hellen Lichte erscheinen. Das„Journal de St. Peters— bourg“ läßt obiger Depesche einige ironische Be— merkungen folgen, indem sie darauf hinweist, daß die türkischen Behörden etwas besseres zu thun hätten, als an Europa derartige Demonstrationen zu adressiren, da Europa seine Informationen anderwärts als in Berichten türkischer Gouver— neure schöpfen werde. Amerika. Chili. Eine der chilenischen Gesandtschaft in New-Vork zugegangene Depesche meldet, die ganze peruanische Armee sei bei Tacna von den Chilenen geschlagen. Asien. Calcutta, 1. Juni. Einer Mel⸗ dung aus Birma zufolge ist der Aufstand daselbst im Wachsen und dehnt sich bereits bis Man— dalai aus. Aus Stadt und Land. Dr. W. Friedberg. Mit Freuden begrüßen wir einen wichtigen Fortschritt in der Förderung der öffent— lichen Gesundheitspflege unserer Stadt. In nächster Zeit soll eine neu begründete Anstalt für warme Bäder eröffnet werden! Nachdem sich schon die Männer, welche im vorigen Jahre das Volksbad ins Leben riefen, aufs Beste um unsere Stadt verdient gemacht hatten, trat der Mangel einer ständigen Gelegenheit zum Baden, unab— hängig von Jahreszeit und Witterung, nur um so fühl⸗ barer hervor. Wenn auch die Italiener glücklicherweise übertreiben, indem sie uns Deutschen nachsagen, wir hätten 8 Monate Winter und 4 Monate keinen Sommer, so gibt doch jeder Wasserfreund zu, daß die Zeit für das Bad im freien Wasser nur sehr kurz ist. Wer nicht zu den besonders Abgehärteten gehört, kann in unserem rauhen Klima manchen Sommer, alle Unterbrechungen abge— rechnet, vielleicht nur 8— 10 Wochen baden; wo bleibt da das ganze übrige Jahr die der Gesundheit so förderliche Hautpflege, welche ohne Bäder immer nur unvollständig ausgeübt werden kann? Endlich hat sich, wie bemerkt, Jemand gefunden, der für unsere Stadt diesem Bedürf— niß abhelfen will. In diesen Tagen wird die Badean— stalt in Betrieb gesetzt und von ganzem Herzen wünschen wir diesem in hohem Grade gemeinnützigen Unternehmen alles Gute und hoffen, daß unsere Mitbürger in recht großer Anzahl den Segen für ihre Gesundheit und ihr Wohl— behagen davon erfahren mögen, damit auch dem Unter— nehmer der wohlverdiente Lohn werde. E. Berstadt, 31. Mai. Gestern Nacht 1 Uhr brach hier auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise Feuer aus, das trotz rascher Hilfe drei Scheuern nebst Stallungen einäscherte. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen, dagegen verbrannten 2 Kühe und 2 Rinder. Eberstadt, 30. Mai. Gestern Nachmittag fanden einige Kinder in einem Sandhuͤgel, von welchem schon seit einiger Zeit Bausand gefahren wird, einen Leichnam, welcher ziemlich gut erhalten war und mit einem Knaben, der vor etwa zwei Jahren auf eine unerklärliche Weise verschwunden, identisch sein soll. Die Untersuchung ist bereits im Gange. Allerlei. Cöln. Der Cölner Dom ist, mit Ausnahme von kleineren Arbeiten, bis auf die Aufsetzung der Kreuzblumen vollendet. Die beiden Kreuzblumen, welche, fast vollendet, sich ein mächtiges Monument; das Gewicht jeder einzelnen beträgt circa 1000 Centner. Leipzig, 29. Mai. Der gestrige Magdeburger Schnell⸗ zug erlitt eine Verspätung von 25 Min., weil der Zug in eine Hammelherde fuhr. Hierbei sollen einige 30 Hämmel überfahren worden sein. Nancy, 29. Mai. Von hier wird von einem fürchter⸗ lichen Auftritt berichtet, der sich hier in der Menagerie des Thierbändigers Salva zugetragen hat. Gestern nämlich, während dieser gerade vor dem Publikum seine Künste mit den Panthern zeigte, zertrümmerten die in einem benachbarten Käfig hausenden Loͤwen die Eisen⸗ stangen, welche sie von den Panthern trennten, stürzten sich auf die letzteren und geriethen mit ihnen in einen wüthenden Kampf. Ein Panther schlitzte einem Löwen den Bauch auf, daß er vor Schmerz heulte. Salva verlor inmitten dieses Schauspiels nicht seine Geistes⸗ gegenwart; er trieb die Panther in einen anderen Käfig und ließ dann denjenigen, welcher den Löwen so schwer verwundet hatte, gegen diesen los. Der Panther erwürgte den Löwen, nachdem er ihm eine Rippe gebrochen hatte. Seit diesem Kampfe, welchem das Publikum mit athem⸗ loser Spannung zugesehen batte, befinden sich die wilden Thiere in einer unbeschreiblichen Aufregung. New⸗Nork, 28. Mai. Längs der atlantischen See⸗ küste herrscht eine starke Hitze; in manchen Gegenden ist das Thermometer bis auf 100 Grad Fahrenheit(30,02 Reaumur) gestiegen und es werden zahlreiche Fälle von Sonnenstich gemeldet. Eine solche Hitze im Mai ist bis jetzt nicht dagewesen. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Juni. Fruchtbericht. Weizen M. 23.50, Korn M. 20., Gerste M. 18., Hafer M. 14. bis M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo — 200 Zollpfund. Friedberg, 3. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.85—0.95, Eier per Stück 5 Pf. Gießen, 1. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85—95 Pf., Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben das Paar 60—80 Pf., Hühner per Stück M. 1.20, alte Hahnen per Stück M. 1.30—0.00, junge Hahnen 60 Pf., Wälsche M. 8.—9., Enten per Stuͤck M. 2.50. Kartoffeln per 100 Kilo M. 7.50. Zwiebeln p. Ctr. M. 30. Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Kalbfleisch 40—46 Pf., Hammelfleisch 66— 70 Pf., Schweinefleisch 60 Pf., Kirschen per Pfund 50 Pf. Grünberg, 29. Mai. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 12.23, Korn M. 10.85, Gerste M. 9.34, Hafer M. 8.09, Kartoffeln M. 3.64. Frankfurt, 31. Mai. Viehmarkt. Angetrieben waren circa 400 Ochsen, 290 Kühe, Stiere und Rinder, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 67—69., 2. Qual. M. 62.—64., Kühe 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 48.—505, Kälber 1. Qual. M. 54—55., 2. Qual. M. 48.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 45.—52. Frankfurt, 31. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 40., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24., Roggenmehl%(Berl. Marla, M. 28½., do. 1.(Berliner Marke) M. 27., do. 2.(Berliner Marke) M. 23. Waizen, effectiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 25.50, ab unserer Umgegend M. 25. bis 25.50, do. fremder, je nach Qual. M. 24.75—25.25, Roggen je nach Qual. M. 20.60— 21.50, Gerste M. 18. bis 21., Hafer M. 13— 16.50, Erbsen M. 19.— 27. Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 66. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Geld⸗Cours. Frankfurt am 1. Juni 1880. 20 Frankenstücke M. 16 15-19 do in ½„ 16 15—19 Englische Sovereign s.„% 20 38—42 Russische Imperiales„ 16 68—72 Ducaten„„%ͤ%%VCn ß. do. al mared e, Dollars in Gold. 6:7; Hofraithe-Versteigerung. 1904 Freitag den 4. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag des Taubstummenlehrers Billasch die demselben gehörende Hofraithe, in der Bahnhofsstraße gelegen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 31. Mai 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Se ii s. Holz-Versteigerung. 1919 Freitag den 4. Juni d. J., Morgens 8 Uhr, kommt im Vilbeler Stadtwald folgendes Eichenschälholz zur Versteigerung: 196 Raummeter Scheiter und Knüppel, 11400 Wellen, 112 Stuck Stangen, zu Werkholz geeignet. Zusammenkunft im Distrikt Schelmeneck. Das Stangenholz kommt gegen 12 Uhr zum Aus⸗ gebot. Vilbel den 1. Juni 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. Eisenbahn-Directious-Bezirk Hannover. Eisenbahn-Setriebs- Amt Cassel. (Strecke Cassel-Frankfurt a. M.) 1901 Die Unterhaltung der Schiefer- und Ziegeldächer der an der Bahnstrecke Gießen Vilbel, einschließlich des Bahnhofs Vilbel, gelegenen Bahngebäude soll vom 1. Juli ab auf längere Zeit in öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei, versiegelt und mit der Aufschrift: „Submission auf Unterhaltung der Dächer“ bis zum Submissionstermine, Samstag den 12. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, bei der unterzeichneten Eisenbahn-Bau⸗ Inspeetlon(Gallus-Anlage 4) einzureichen, woselbst die Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M. den 30. Mai 1880. Königliche Eisenbahn-Bau-Inspection. Heyl. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 50 Holz-Versteigerung. 1911 Freitag den 4. Juni d. J., Vormittags ½10 Uhr anfangend, sollen im Petterweiler Gemeindewald nach⸗ verzeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden: 24 Raummeter Eichen⸗Schäl⸗Knuͤppelholz, 4250 Stück Eichen⸗Schäl⸗Wellen, 62„ Loarchen⸗Stämme, 4,27 Festm. enthaltend, 9„ Derbstangen, 4,34 Festmeter ent⸗ haltend. Die Zusammenkunft ist am Eingange des Waldes oberhalb Dillingen. Petterweil den 29. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterwell. Berges. 200,000 Dicwurzpflanzen, sowie alle Sorten Gemüse⸗ und Blumenpflanzen empfiehlt die Gräfliche Hofgärtnerei zu Assenheim. 1874 S 7— 7** 2 5 1— 5 Ein tüchtiges Maͤdchen wird für diesen Sommer per sofort in Dienst genommen bei Friedberg. Carl Walter. noch ber auf der Erde ruhen, sind ebe age fur meisth zun 1 Jodie Nil U. 0 9* Hasruiche verseigerung. fagdeb Jebur, g f lin., el dcn 1933 Montag den 7. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, en einige 90 er Zug soll in hiesigem Rathhause die Hofraithe des in Offenbach Hammel a verstorbenen Lehrers August Cuntze zum drittenmale uon an den Meistbietenden versteigert werden. 100 den fürchte Friedberg den 1. Juni 1880. Nen er Menagerte Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. dem allt Seri. 5 ertünmerten ein 9 1 en ekanntmachung 8 ie Een, f* it ie, 1 5 1910 Freitag den 4. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, Huhn un in einen sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Arbeiten 25 05 Löwen an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden: i eulte Silva Lieferung von eisernen Trägern zum eng seine Oelses⸗ Usasteg, veranschlagt zu 337 M. 44 Pf. 5 en anderen Hüft Schlosserarbeit, inel. Eisenlieferung 337„ 50 f u Löwen f ann Steinhauerarbeit a er Panther erwürgt Zimmerarbeit 76 16„ pe gebrochen 1055 Weißbinderarbeit 15% f blen nit athen. Friedberg den 31. Mai 1880. en sich die wilden Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. degung 5 een e g. er atlantischen S 15 8 P e Bekanntmachung dahrenhelt(90 f 190 10 c File de 1909 Freitag den 4. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, ite in Mai it 116 sollen auf Ort und Stelle nachstehende Arbeiten an die 18 Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden: e 1) Das Reinigen der Seebach von der Schießmauer ehr. bis gegen das Neuthor. 2) Das Reinigen der Usa vom Wehr des Müllers Falck bis an die Grenze. uchtbercht. Weizen 3) Das Wegfahren des Auswurfs aus der Seebach, 18., Hafer M. J. ch auf 100 Kilo am viereckigen Weiher lagernd. Zusammenkunft am Neuthor am Promenadenweg. lark. Butter kostete Friedberg am 31. Mai 1880. f Stück 5 Pf. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. t. Butter per Pfd. Si a. t. 9 Pf., Käse per St. 1 0 Pf., Hühner per tück M. 1.900 00, 8.—9., Enten per Pflaster- Ma werden aus hiesigem Gemeindesteinbruch abgegeben und 100 Kilo M. 7.50. zwar: isch 68 Pf. per fd, Pflastersteine per Kubikmeter 6 Mark, Abfleisch 40-46 Pf, Mauersteine„ 1 3,20 Mark. eisch 60 Pf., Kirschen Nieder⸗Florstadt den 21. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Able Bekannt Bekanntmachung. 1924 Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier Wickstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Montag den 7. Juni l. J. festgesetzt worden. Wickstadt den 31. Mai 1880. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. utigem Wochenmarkt 1916 3, Korn M. 10.8, Tartoffeln M. 3.64. arkt. getrieben Stiere und Rinder, Preise stellten sich“ nal. M. 62-1, al. M. 48. mal. M. 48.—50, Qual. M. 45.52. tbericht. Nehl 1 M. 34., Nr. 4 bl 0%(Berl. Marke) arte) M. N, do, en, effetio hlestger, rer Umgegend M. 2. al. M. 24.7525., 150, gerte M. 18 Versteigerungs⸗Anzeige. Freitag den 4. Juni lfd. J., Nachmittags 4½ Uhr, werden auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Fauer— bach b. Fr. 2 Kühe meistbietend gegen Baarzahlung 5 N. versteigert. 4 1 Feed berg den 1. Jun 168d. een n Die Prei versehen 1928 Gerichtsvollzieher. zicht= 100 Kilo. — Versteigerungs⸗Anzeige. ni 1880. Freitag den 4. Juni lfd. J., Nachmittags 4 Uhr, N. 10 6-19 werden auf dem Buͤrgermeisterei-Buͤreau zu Fauer⸗ „ 16 6-49 bach b. Fr. 5 5 20 88—4⁴LL? 1 vollständiges gutes Bett, 1 Commode, 1 Küchenschrank meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg den 1. Juni 1880. König, 1927 Gerichtsvollzieher. Lichten-Vohnenstangen, sowie Stangen zu Steig⸗ und Wagenleitern, Baum⸗ pfählen u. s. w. verkauft billigst und hält Lager 5 sas bach. Waldbesitzer Carl Flach ne eee. de Sele 1 4 N 8 1 r eee, W 4 Feine num: Ich warne hiermit Jedermann meiner Frau auf ingan 1 85 Namen etwas zu borgen, indem ich für Nichts afte. 1 Dorheim den 31. Mai 1880. 5 en petterwe 1908 5 Adam Schäfer. 6. Trauben-Brust-Syruß mit Feuchelhonig, Heiserkelt lestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, as: und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, 7277 1 1½ Mark. jädch 1 9 17 J. A. Windecker. faut 0 1 enpsonzene 0 N uersteine Bernha ist in Flaschen à M. 1.5, M. 2. und M. 4. ächt zu beziehen bei Herrn Wilhelm Bernbeck 0 Julius Fischer; Vilbel: Carl Krayer. „ sammt in Fried e e e en, 8 1 Wegen Gesch unseres gesammten W̃ einzig ächte Alpenkräuter-Liqueur wWallrad Ottmar Bernhard, königl. Hofdestillateur in München, und um bis zum 1. 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Im Jahre 1880 kommen als Dividende zur Vertheilung V 1,103,702. oder in Procenten an die lebenslänglich Versicherten 37% der Prämie, und an die alternativ Versicherten 370% der lebenslänglichen Prämien⸗Quote und 18¼0/ der Zusatz-Prämie für Abkürzung der Versicherung S 42 bis 619 der lebenslänglichen Prämie. 2 3 Versicherungsstand Ende April 18890. M. 154,090,000. Zugang im Jahr 1880 bis Ende April 1275 Anträge.. e e„ 6,754,000, Zu weiterem Beitritt ladet ein: J Landau, Lehrer, Friedberg, 2. Juni. Agent der Lehrer des Kreises Friedberg. 8 8 8 15 55 12 302 Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. Neue isländische Häl inge, Eingetragene Genossenschaft. 8 2 8 1 Ausweis pro Mai 1880.„ italienische Kartolleln, 1917 Einnahme. 7 1 Zwiebeln sebestand 1. Mai 1880 M. 38907. 45 5 8 i e 10 N„ 33192. 40 1893 bei Wilhelm Fertsch. osi 5865.— FP 7 5 Intasso⸗Wechser„ 1484. 42 Sbes Kaisers Ce- HHaLSeLin Ad H onprinZn Conto-Corrente 4.„ 78167. 25 S 5 7 Conto-Corrente B.„ 44570.— SFr tollwre reksc 2 Spar⸗Einlagen 5„ 106268. 32— 2 gepr. Stamm-⸗Antheile, Monatsbeiträge— 111.— 8 Choco 8 Caca08 Reservefonds, Beitritt 12.—— 0„ l Effeeten.„ 11383. 40 empfehlen in Originalpackung in Wechsel⸗Zinsen 1 499. 90 Friedberg: Wilh. Bernbeek, Depositen⸗Zinsen 161. 50 5 Wilh. Fertseh; Effecten⸗Zinsen 7 763. 50 Nauheim: G. F. Alletter, 2 Unkosten 2 12. 50 5 G. Ph. Ludwig. 721 Ausgabe. 5 Hü he hei 83 rn 1 015 W. 22850. 3 Die Hüttenmühle bei Köppern, Depositen„ 3903.— mit Einrichtung zur Pappdeckel⸗Fabrikation und 12 Morgen Conto⸗Corrente 4.„ 123787. 30 unmittelbar bei derselben gelegenen Wiesen, ist unter Conto⸗Corrente B.„ 24580.— ssehr billigen Bedingungen zu verkaufen oder zu ver⸗ Auswärtige Correspondenten 1 503. 10 pachten. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1824 Spar⸗Einlagen„ 716432. 32 Jede Woche Dienstags, Donnerstags und Samstags, ee*— 5 1 frischgebrannten eeten. Ukesten 1070. 12 Marmorkalk Kassebestand per 1. Juni 1880„ 37639. 71 sauf der Neuen Marmorkalkbrennerei zu Butzbach. M. 321398. 64 1887 F. W. PFoock. Eingang. 1 2 4 Einen M. 47223. 37 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 42186. 57 1. 8 k cht „ 3313. 65 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 832 5 u igen ler ne 12526. 86 Wechsel⸗Giro„2861. „. ee e e eee— . 38 Effekten 2 8* k und Manschetten ꝛc. N 7907-21 M. 1520. 25 Her ren ragen bei K. Friedrich. photographisches Atelier C. gacko fen, Ba d- Nauheim ist während der Saison Dienstags und Samstaas geöffnet 8 9 3* 5 9 1913 Volksbad. Eröffnung des Männer- und Frauen-Gads am 3. Juni. Bade ⸗Preise. Für ein Bad im Freien 15 Pf., im Abonnement M. 3.— die Person. in einer Zelle 25 Pf., im Abonnement M. 5.— die Person. g im Freien für Kinder unter 10 Jahren 5 Pf., im Abonnement M. 1. 50 das Kind. berechtigt jedes Mitglied der Familie, 7 5 7 * 15 5 Eine Familien-Abonnements-Karte à M. 15.—, das Bad täglich zu benutzen. Baden mit Schwimmunterricht kostet im Abonnement M. 9.— die Person. fällt der Schwimmunterricht aus. 5 Jeden Sonntag von 6— 12 Uhr kostet ein Bad im Freien 5 Pf. Der Vorstand des Volksbads. An Sonntagen 6. 1926 AFHeingehaltene Weine empfiehlt per Flasche ohne Glas zu 30 Pf., 75 Pf. und M. 1., in Ge⸗ binden billiger Friedberg. W. Weith, Lafer, Bahnhofstraße. Friedberger Mähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraßse, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien„Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um— getauscht und in Zahlung angenommen. 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Ripsgarnituren, bestehend aus je Sopha, 6 Stühlen, runden oder ovalen Tischen, Sesseln ꝛc. ꝛc., 1 Secretaͤr von Mabagoniholz, 1 desgleichen von Nußbaumholz, 1 Schreibtisch, 14 große Spiegel, mehrere Tische, Schränke, Commoden, Stühle, verschiedene Pfeilerschränkchen, sowie 1 vollständige Betten, theilweise nuß⸗ baumene und theilweise Mahagonibettstellen mit je Sprungfederrahmen, Roßhaarmatratzen, Kopfkeil, Kissen, Plümean und Ueberzügen, sowie Koltern und Bettwäsche. Bemerkt wird, daß sämmtliche Gegenstände noch im besten Zustande und größtentheils noch fast vollständig neu sind. Die Versteigerung wird nicht zurückgenommen. Bad-⸗Nauheim den 1. Juni 1880. 192⁵ 1934 wieder angefangen. Friedberg den 1. Juni 1880. Heutzenröder, 1931 Gerichts vollzieher. U 2 72* fllessen-Nassauische Viehversicherungs-Gesellschaft. Zu Versicherungs-Abschlüssen für obige Gesellschaft unter Beibehaltung der seitherigen Prämiensätze empfiehlt sich Der Agent Nieder-Wöllstadt. Tobias Darid. Prospecte werden auf Wunsch jederzeit franco übersendet. 1853 Strascburger's Circus und Affentheater in Friedberg, Mainzer Thor. Heute Donnersiag den 3. Juni: Grosse brillante Vorstellung mit ganz neuem Programm. Anfang 8 Uhr. Freitag den 4. Juni: Gala- Parade- Vorstellung. U. A.: Vorführung der 4 japanesischen Hengste in Freiheit. Anfang 8 Uhr. Alles Uebrige ist bekannt. Es ladet freundlichst ein 1935 H. Strassburger, Director. Monatsversammlung des Veteranen⸗ und Militär⸗Vereins Samstag Abend ½9 Uhr im Vereinslocal. 1922 De r Vorsta n d. Cransberg. Den Besuchern von Cransberg empfehle ich meine Wirthschaft auf das Beste. Ein gutes frisches Bier, sowie Speisen in reicher Auswahl sind stets anzutreffen. Gastwirth Rupp, 1914„Zum deutschen Kaiser“. Geschäfts- Empfehlung. Einem hochverehrten Publikum Nauheims und der Um— egend zur gefälligen Nachricht, daß ich das H. Karl aier'sche Geschäft von heute an übernommen habe und empfehle gutes Brod, sowie alle vorkommende Weiß— backwaaren unter Zusicherung prompter Bedienung auf das Beste. Bad-Nauheim den 1. Juni 1880. 1915 Otto Piorkow, Bäckermeister. F* einen 16jährigen Jungen, der willig und zu öeco— nomischen Arbeiten geschickt ist, suche ich bei einem Landwirth unter günstigen Bedingungen einen passenden Dienst. Friedberg den 1. Juni 1880. 1920 Meyer, Pfarrer in Friedberg. Eein Hund und zwar ein großer schwarzer Bernhardiner oder Neu⸗ fundländer ist mir gestern zugelaufen und wird der recht⸗ mäßige Eigenthümer aufgefordert, denselben gegen Er— stattung der Inseratgebuͤhren und Fütterungskosten bel mir abzuholen. Södel am 1. Juni 1880. 1923. Fourier, Polizeidiener. % Morgen Heugras hat zu verkaufen Adam Vogt. 5 et Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bel dem uns so schmerzlich betroffenen Verluste unseres innigst⸗ gellebten Söhnchens Karl, sagen herzlichen Dank Die tiefbetrübten Eltern: Gasverwalter Koch und Frau. 1929 Theilnehmenden Freunden und Verwandten widmen wir die schmerzliche Nachricht, daß heute Mittag 1 Uhr nach längerem Leiden unser lieber Vater, Schwager und Schwiegervater Herr Rechtsanwalt Ludwig Seyd J. sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bittet Friedberg den 1. Juni 1880. Im Namen der Hinterbliebenen: Ludwig Seyd II., Rechtsanwalt. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag um 4 Uhr statt. 1921 i Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 9 — 2 Mitgl. uit A aach 2 am h edge der 3 fügun Proto Liste, laben Betre IN. Vas von und! Geric Nr. petr. und betr. die al Mntlie Betreff 27. Al Abgre ungen Aber d unstige Jon S Aeberei Ants u Laufer ahne urg u. seschoge Auntm, 25 vor setzes Kechlef 1 dus Situn — —— r.