r e et..—— 1880.„ Samstag den 3. Januar. N 2. berhessischer Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und De. 1 1 f 3 Er 1 f sschr Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. N Denne ge l Sanegs 1 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem ellen⸗ Ziffer„bei Ree 2 8 b. Fug. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit 8115 r n 1 1 Post eee 1.„ 3 5 K———— * i Mit dem 1. Januar 1880 begann ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, nzen, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten * 5 5 bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende a hben ufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheiluagen, geschäftliche Nachrichten, Markt⸗ und Coursberichte, Verloosungen von Staats papieren l e und lokale Notizen, unter letzteren regelmäßig die Berichte über die öffentlichen Gemeinderathesitzungen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis Walz. beigegebenen Unter haltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Rätbsel; sodann monatlich ebenfalls gratis Theis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aussätze und Notizen für die Landwirthschaft, in dem praktischen Rathgeber ee's für's Haus interessante und belehrende Notizen für's Haus und die Familie. f F. J. Lühn, Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedoch . vierteljährlich 1 Mark 50 Pfennig. g 0 N In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn A. Oertel bestellt werden und kostete derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich ich 1 Mark 40 Pfennig. see von Dom Der Oberhessische Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. n Bulnger des. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht aus⸗ der end. brüclich Abdesellung erfolgt. Die Expedition. ung ö Amtlicher Theil. Stalung wird Betreffend: Das Militär- Ersatz- Geschäft pro 1880. Friedberg den 31. Dezember 1879. die Expedition 2 * Jilbel. Berzinsung der gen günfttgere längstens zum 15. Februar 1880 bei mir eintreffen. Nach§. 23 der Ersatz- Ordnung wollen Sie sofort bekannt machen lassen, daß idder Betrag, die Ar meldung vem 15. Januar bis 1. Februar 1880 bei Meidung der darin angedrohten Strafe bis zu 30 Mark oder Haft von 3 Tagen zu e ersolgen hake. Ich en pfehle Ihnen dringend, sich genau nach der Ersatz Ordnung zu richten und nur vollständige, deutlich geschriebene Stamm- vertzinst wild, rellen zu licfern, namentlich noch§. 45 derselben die alphabetische Ordnung mit den Zwischenräumen inne zu halten. Bei allen Leuten, welche in u Jöwohl, 1 r er Land wiihschaft thätig ind, wellen Sie angeben, ob sie mit Pferden umzugehen wissen. Sie wollen des holb bei Aufstellung der Stammrollen l beigeschneten an geeigneter Stele einen bezüglichen Vermerk aufnehmen und zwar etwa:„m. Pf.“— mit Pferde,„o. Pf.“— ohne Pferde. Der Cioilvorsitzende der Großh. Ersatz⸗Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf mein Aueschreiben vom 26. Dezember 1876, Kreisblatt Nr. 153, das Reichsmilitär-Gesetz vom 2. Mai 1874 und die deutsche Wehrordnung vom 28. September 1875(Regierungsblatt Nr. 55), trage ich Ihnen auf, mit den Vorarbeiten zum Militär-Ersatz⸗ 1 age Dr. Braden. Zinzenzuschreib s ö ligefunen h. Betreffend: Das Militär- Ersatz⸗ Geschäft pro 1880. Friedberg den 31. Dezember 1879. lunes: Der Civilvorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Dirt— 0 Bezugnehmend auf F. 30 der deutschen Wehrordnung bemerke ich Ihnen, daß Gesuche um Zurückstellung Militärpflichtiger genau zu proto⸗ kolliren und die Protecolle mit Beilagen längstens bis zum 15. Februar 1880 anher einzusenden sind. Frühere Reclamationen, welche „pio 1880 erneuert werden sollen, wollen Sie einfordern und, wenn keine Veränderungen in den Verhältnissen eingetreten sind, dies auf Seite 4 50 Ff des Proto tolls bescheinigen, andernfalls die etwaigen Aenderungen genau angeben. Dr. Braden. — 0. 9 Betreffend: Die Führung der Familien-Namen unehelicher Söhne in der Stammrolle. Friedberg den 31. Dezember 1879. 40„ Der Cioilvorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. — 40„ Aus Veranlassung eines Specialfalles hat die Ministertal-Instanz für die Ersatz⸗ Angelegenheiten des Großherzogthums Hessen unterm 50 U 24.ù28. Juni laufenden Jahres verfügt, daß solche uneheliche Söhne, welche von dem unehelichen Vater in dem Geburtsact anerkannt sind, stets i den Familien Namen des Vaters zu führen haben, demgemäß in den Stammrollen einzutragen sind und auf dieselben§. 45,2, Absatz 4 der Ersatz⸗ 1%„ Ordnung nicht anwendbar ist. Sie wollen bei Aufstellung der Stammrollen genau hierpach die betreffenden Einträge machen. — 20 Dr. Braden. N 1 Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom IV. Quartal 1879. a i Friedberg den 31. Dezember 1879. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. iltes a Bersassungseides durch die im IV. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rückstande 1 Zur Ausschwörung des 0 U ö be findlichen 1 9 5 1 D ienstag den 13. Januar l. J., f Schwat, Mittwoch den 14. Januar l. J., Vormittags 10 uhr, — jllichteten aus den dem Kreise Friedberg einverleibten Ge welche, ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, haben wir auf Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg für die aus den früheren Orten des Kreises Friedberg und auf dem Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben für die zur Ausschwörung des Verfassungseides Ver⸗ meinden des früheren Kreises Vilbel Termin anberaumt. Zugleich werden wir in dem zweit⸗ f ö öri ö i i Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach erg d Angehörigen der ersteren Orte, welche Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen, 3 8 1 70 9 ee 8 5 15 10 Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 11.1 Januar e. ö laufenden Jahrts unfehlbar Verzeichnisse mit Bescheinigung, W 5 oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. 7 ch! 55 4 4 2 5 35% en bei Butzb inrich Kobel Butzbach 19 f½%%„Nauheim, Andreas Kreuzer aus Beienheim, Johannes Jung III. aus Butz ach, Heinrich Ko elt aus Butzbach, 247676 0 Harken F 9 1 85 aus Griedel, Jacob Bullmann IV. aus Nieder Rosbach, Heinrich Stengel V. aus Nieder ⸗Rosbach, 5 e aufmann aue Gambach, ch Birkenstock aus Nieder Weisel, Konrad Maas VII. aus Nieder ⸗Weisel, Johannes 4 5 iß aus Schwalheim f K ea 80 0 Gunderloch aus Rendel, Jacob Michael Ochs aus Vilbel. „—* beyet 4 3 8 i annes Friedri 5 l . 9 8 eee 9 Konrad Schultheis IV. aus Steinfurth, Christian Brennemann aus Nieder Erlenbach, N ö Pens Kester aus Nieder- Eschbach, — e e e dbu ˖ 0 litärdienst in Folge erlangter Berechtigung zum einjährig- freiwilligen Dienst betreffend. 1 1 ee e 1 in Folge erlangter Berechtigung zum einjährig ⸗ freiwilligen Dienst bis zum Nach§. 27/4. der Ersos Ort 1 ll z k ter b Verhälini ine wettete Zurückstellung seitens der 1% F ruflichti t werden; auch kann unter besonderen Verhä inissen eine w a 3 ö „ 1 r ae§. 27,7 der Ersatz Ordnung.— Die betreffenden Gesuche sollen indessen nur Berücksichtigung nisterial-In b al, 1 5 em! 1 ö 8 1 1 2 1 c Gescköft zu beginnen und ditselben so zu beschleunigen, daß die Stammrollen und Reclamations Protocolle nebst dazu gehörigen Beilagen bis 2 finden, wenn solche rechtzeitig bei der zuständigen Behörde angebracht worden sind und es geht die Berechtigung zum cbiabrig-tceiwilgen Dienst für denjenigen verloren, welcher den Zeitraum der ihm gewährten Zurückstellung verstreichen läßt, ohne sich zum Dienstanttitte zu melden.— Es haben sich daher die zum einjährig freiwilligen Dienst Berechtigten spätestens beim Eintritt in das militärpflichtige Alter, sonach zu Aafang des Jahres, in welchem sie das 20. Lebensjahr vollenden, wie dies auch in den Berechtigungsscheinen bemerkt ist, bei der ErsatzCommission ihres Gestellungsortes zu melden und unter Vorlegung ihres Berechtigungsscheines ihre Zurückstellung von der Ausbebung zu beantragen. Auf Grund dieser Vorlage erfolgt seitens der Etsatz- Commission Zurückstellung bis zum 1. October des vierten Militärpflich jahres. Soll indessen was ausnahmsweise zulässig, eine weitere Zurückstellung bis zum sechsten Militärpflichtjahre erwirkt werden, so muß solche so rechtzeitig bei derjenigen Ersatz-Commission, welche die erste Zurückstellung verfügt hat, nachgesucht werden, daß die Entschließung auf das betreffende Gesuch noch vor Ablauf der Zeit, für welche die erste Zurückstellung bewilligt worden ist, in den Händen des Nachsuchenden sich befindet. Gleiches gilt in dem Falle, wenn wegen ganz besonderer Ver⸗ bältnisse die aus nahmsweise Zurückstellung über das sechste Militärpflichtjahr durch die Ministerial Instanz beantragt werden will, in welchem Falle das betreffende Gesuch ebenmäßig bei derjenigen ErsatzCommisston einzureichen ist, welche die Zurückstellung bis zum sechsten Militärpflichtjahre zuge⸗ standen hat. In beiden letzteren Fällen muß daher das betreffende Gesuch auf weitere Zurückstellang möglichst frühzeitig und jedenfalls wohl ein Vierteljahr vor Ablauf des Zeitpunktes, bis zu welchem die Zurückstellung genehmigt war, angebracht werden. ö Friedberg den 31. Dezember 1879. Der Civilvorsitzende der i Ersatz⸗Commission Friedberg. N N Dr. Braden. N a Bekanntmachung, betreffend die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1880. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im nächsten[lauf. Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Frühlahr statifindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier- Einwilligungsattest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unter- des Ausschlusses von dieser Prüfung spälestens bis zum 1. Februar 1880 halten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters bei der unterzeichneten Prüfungs Commission einzureichen. Hinsichtlich der oder Vormundes beglaubigt sein muß. Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 5) In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei frem⸗ 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs Commission] den Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen Meldende geprüft sein will. seinen dauernden Aufenthaltsort hat., 5 6) Ist bereits früber ein Gesuch um Zulassung zur Prüsung einge- 2) Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem reicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Uabeschollenheits⸗ 17. Lebensjahr erfolgen. zeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfen⸗ 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein den geskellt werden, gibt die Pröfungsordnung(Anlage 2 zur Ersagord⸗ und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwen⸗ e den I. Theil 1—1 Oründ n 1 8.. 1875 2— den. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse ange- Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs⸗ 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeug⸗ weitere Bekanntmachung. Eine spezielle Ladung erfolgt nicht. niß; b. Einwilligungsattest des Vaters oder Vormundes mit der Erklär⸗ geben wird. termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt i ung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer Darmstadt den 22. Dezember 1879. einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; Großherzogliche Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige. c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der Der Vorsitzende. vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. einen selbstgeschriebenen Lebens⸗ Spamer. Bekanntmachung. Betreffend: Die Statistik des Waarenverkehrs des deutschen Zollgebiets mit dem Auslande. 1 Mit dem 1. Januar 1880 tritt das Gesetz vom 20. Juli d. J.(Reichs-Gesetzblatt S. 281 ff) in Wirksamkeit. Von dem genannten Zeitpunkte an sind die Waaren, welche über die Grenze des deutschen Zollgebiets ein, aus: oder durchgeführt werden, nach Gattung Menge, Herkunfts- und Bestimmungsland anzumelden. Diese Anmeldung hat bei der Ein und Durchfuhr der Regel nach von dem ausländischen Absender resp. von dem Wagarenführer zu erfolgen, während bei der Ausfuhr dem deutschen Absender die Ausstellung des Anmeldescheins obliegt, der weder von den öffentlichen Transportanstalten noch auch von Personen, welche die Güterbeförderung gewerbsmäßig betreiben„ in dieser Beziehung vertreten werden kann. Nach unserer Kenntniß der einschlägigen Verhältnisse werden in dem diesseitigen Bezirk(Provinz Oberhessen) vorab nur Waarensendungen der letzteren Art vorkommen, wozu die auf grünem Papier gedruckten Formulare der„Anmeldescheine für die Ausfuhr“ zu verwenden, und von dem Waarenabsender auszufüllen sind. Einzelne Exemplare dieses Formulars und der Anleitung zur Ausfüllung derselben sind bei uns und den Großherzoglichen Orts Einnebmereien zu Grünberg, Alsfeld, Lauterbach, Lich, Nidda, Gedern, Büdingen, Butzbach und Friedberg unentgeltlich zu haben. Außerdem werden von den Postanstalten solche Formulare zu Anmeldescheinen für die Ausfubr, mit der niedrigsten Stempelmarke von 5 Pf. versehen, zum Verkaufe bereit gehalten. Durch Hinzukleben der betreffenden Marken können diese Formulare auch zu Anmeldungen, die einem höheren Stempelsatze unterliegen, verwendet werden. Die Jateressenten wollen zur Vermeidung unangenehmer Folgen mit den vorerwähnten Bestimmungen sich näber bekannt machen und in Zweifelsfällen um Auskunftsertheilung an uns sich wenden. Gießen am 27. December 1879. Großberzogliches Hauptsteueramt. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut find, zu benachrichtigen, daß unser Rechner, Herr Stadtrechner Vogt dahier, die Pfleggelder für das zweite Semester 1879 nach Beibringung der vorschriftsmäßigen Bescheinigung Mitwoch den 7. Januar 1880 auszahlen wird. 1 Friedberg den 31. Dezember 1879. b Für die Verwaltungs- Commission der Mathildenstiftung. Meyer. Deutsches Reich. Fortdauer beiderseits autonom geregelt wird. Der Großbritannien. London. Eine De⸗ 1 Darmstadt. Militär- Dienst-Nachrichten. Zollkartell wird während der vereinbarten Fort- pesche des General Roberts aus Kabul vom 111 Dr. Wolf, Assistenzarzt 2. Kl. vom 3. Großh. dauer des Vertrages insoweit zur Ausführung 28. Dec. 1879 meldet: General Baker marschirt 40 Inf.⸗ Regt. Nr. 117, zum Assistenzarzt 1. Kl.; gebracht, als bestehende Gesetze dem nicht entgegen- mit 1700 Mann Infanterie und Cavallerie nebst Dr. Schreiner, Unterarzt der Landw. vom 1. Bat, stehen. Sicherem Vernehmen nach wird die Ver 4 Kanonen in der Richtung auf Kohistan. In 2. Großb. Landw. Regts. Nr. 116, zum Assistenz- edelungsverkehr bis 15. Febr. in bisheriger Weise der Umgebung von Kabul wird Ruhe und Ord-* 1 arzt 2. Kl. der Landw. befördert. unter Bewilligung zollfreier Wiedereinfuhr belassen. nung schnell wieder bergestellt. Berlin. Ein hier verbreitetes Flugblatt, betitelt„Die Spinne“, welches in heftigster Weise Frankreich. Paris. Wie das„Berl. Individuum feuerte zwei Revolverschüsse auf den gegen die Juden agitirt und von der Antisemiten- Tagebl.“ hört, haben sowohl Präsident Grevy als König und die Königin ab. Es wurde Niemand liga ausgeht, ist mit Beschlag belegt. auch der neue französische Ministerpräsident Freyeinet getroffen. Der Thäter ist verhaftet. Nach amt⸗ — 31. Dec. 1879. Zufolge einer heute hier es verweigert, das Demissionsgesuch des Geafen lichen Mittheilungen heißt derselbe Francesco Otaro getroffenen Vereinbarung wird der Handelsvertrag St. Vallier anzunehmen. Uebrigens soll der Bot- und ist aus Galizien gebürtig. Seiner Aussage zwischen Deutschland und Oesterreich Ungarn vom schafter trotzdem auf seiner Enklassung bebarren, zufolge war derselbe Kuchenbäcker; wegen des 1 16. December 1878 nebst Schlußprotokoll bis da er dieselbe schon aus dem Grunde wünscht, schlechten Standes seiner Geschäfte habe er den 30. Juni 1880 in Kraft bleiben, jedoch mit weil er mit der inneren Politik nicht einverstanden Entschluß gefaßt, sich das Leben zu nehmen, doch Ausschluß der Bestimmungen über die Zollfreiheit ist, welche z. B. in der Schul- und Unterrichts- ein Freund habe ihm gerathen, ein Attentat auf von Rohleinen, über Refactien bei Eisenbahntarifen, frage vom Minister Ferry verfolgt wird und weil den König zu unternehmen. Otaro erklärte ferner, über Beschlagnahme von Eisenbahn- Fahr- und Graf St. Vallier in seiner Eigenschaft als Senator daß er Mitschuldige habe. Einer von diesen ist Betriebs⸗Material, sowie mit Ausschluß der Be- eventuell sich gezwungen fühlen würde, gegen die bereits verhaftet, ein anderer wird noch gesucht. stimmungen über den Veredelungsverkehr, dessen Regierung zu stimmen. Der König dlieb vollkommen gelassen; auch die 5 13 5— f 3 5.— 0 5 e 3 23 Ausland. Spanien. Madrid, 30. Dec. 1879. Ein 1. U af für haben res, in des 1 kisolgt . eine e die ie erste Ver. dalle suge. bl ein in dem in der unter⸗ Vaters er sich einge · heiss. hrüsen⸗ gold 75— lsungs⸗ erfolgt e. taunten Ballung udischen obliegt, ziehung ab nur suh!“ [lung utzbach mit der te auch zen mil — ——— illigen Preisen ben 15 Corsetten 87 e K. Friedrich. Königin bewahrte große Ruhe. Die zweite Kugel ging der Königin am Gesicht vorbei. Die Waffe ist ein kleines Pistol mit zwei Läufen. Das Attentat fand in der Nähe des Eingangs zum königlichen Palast statt, als der König und die Königin von einer Spazierfahrt Abends 5 Uhr im offenen Wagen zurückkehrten. Der 19jährige Thäter hatte sofort die Flucht ergriffen, wurde jedoch auf der Straße von einem Studenten und einer anderen Person ergriffen und zur Haft ge— bracht. In der ganzen Stadt herrscht die größte Entrüstung. — Berichte von hier schildern die politische Lage als sehr gespannt. Martinez Campos hatte mehrere Unterredungen mit Sagasta, um die con— stitutionelle Partei durch neue Allianzen zu stärken. Der Wiederherstellung der constitutionellen Ga— rantien für Navarra setzt die Regierung fortge— setzten Widerspruch entgegen, ungeachtet wiederholter Bitten Navarresischer Senatoren und Deputirten. Türkei. Constantinopel, 31. Dec. 1879. Die Audienz des britischen Botschafters beim Sultan wurde wegen Unwohlseins dee Botschafters auf heute verschoben. Layard hatte gestern Abend eine lange Conferenz mit Sawas Pascha, nach welcher eine rasche Begleichung des Conflicts kaum zu bezweifeln ist Sobald diese erfolgt ist, wird auch der Tag für die nächste griechisch⸗türkische Grenz ⸗Conferenz bestimmt werden, nachdem ein Irade des Sultans die von türkischer Seite vor- geschlagene neue Grenztrace genehmigt hat. Die Pforte hat nachstehende amtliche Mittheilung er⸗ lassen: Im Laufe des September erfuhr die Po- lizei, daß ein gewisser Achmed Tewfik in Gemein- schaft mit einem andern Individuum Bücher und Broschüren anfertige, welche den muselmanischen Glauben anzugreifen bestimmt waren. Tewfik's Genosse wurde eines Tages beim Verlassen der Wohnung des letzteren von Beamten dem nächsten Polizeiposten vorgeführt; derselbe nannte sich Koele, erklärte, deutscher Unterthan zu sein, und besaß Schriftstücke, die zur weiteren Prüfung zurückge- halten wurden. Koele wurde ohne jegliche Ver— mittelung des Consulats sofort freigelassen. Tewfik ward verhaftet unter der Beschuldigung, Schriften verbreitet zu haben, welche zum Umsturz der reli⸗ giösen Ordnung geeignet seien und eine Beleidig⸗ ung des Islams enthielten. Die Untersuchung gegen Tewfik ist soeben erst beendigt. Es ist durchaus unwahr, daß derselbe zum Tode ver- urtheilt ist; bisher ist überhaupt keine Strafe gegen ihn erkannt. Griechenland. Athen, 31. Dec. 1879. Nachdem die Adreßdebatte durch 14 Tage an- dauert, hat die Regierung nunmehr in der Cabi— netsfrage gestegt, indem die Kammer die Regier-⸗ ungspolitik mit 99 gegen 71 Stimmen billigte. Aegypten. Alexandrien. Ein mini- sterieller Beschluß ordnet die sofortige Beschlag— nahme sämmtlicher Güter des Ex-Khedive zu Gunsten der Regierung an. 1 Amerika. Washington. Ein Schreiben ö Telegramm des Lloyd⸗Agenten in Syra vom 29. b. melbet, Shermanns an den Senator Morill constatirt daß 11 e 1 ma 155 1 N. 70 am 14. d. von Odessa nach Antwerpen abging, bei Andos bi e e 05 1881 sälligen mit Mann und Maus untergegangen ist. Das britische igationen im genannten Jahre einzulösen, und Consulat in Sysa bat einen Beamlen zur Untersuchung empfiehlt die Convertirung der bochverzinslichen des Unfalles abgesandt. Bonde, während die Handelslage günstig sei; die Handel und Verkehr. gegenwärtige Zeit sei aus nahmsweise günstig für kfurt, 31. Dec. 187 1 die Convertirung in Aprocentige.— Der Bericht Toten er cen te Wee, e eee 285 8 in 99. 7 Heu kostete per Centner M. 2.50—4., Stroh M. 2.50— 3.50. des landwirthschaftlichen Departements veranschlagt Eier das Hundert M. 6.80, italienische M. 9. Butter im den Gesammtertrag der Tabaksernte von 1879 auf 1 e 1120 8 0 1 4 ; 8 im Detail 1. Qual. M. 1. Qual. 10. en⸗ 384,059,659 Pfund im Werthe von 21,545,591 D. fleisch das Pfund 65—70 Pf. Kube Rind und da Aus Stadt und Land. fleisch 50—60 Pf., Kalbfleisch 50— 55 Pf., Hammelfleisch Friedberg, 1. Inuar 1880. Der heftige Sturm 40—65 Pf., Schweinefleisch 55—70 Pf. Hahn M. 1. bi 0 1.302. f 2.50. und Regen der letzten Tage schmolz allenthalben den Schnee u. 5.0 e, 4 de een eee tasch weg und verwandelte alle Straßen in Moräste und M. 5—10, Tauben 45— 50 Pf., Schnepfen M. 2.50. Sümpfe. In der Neujahrsnacht tral dann auch die Usa Eingesandt. aus, schob die Eisdecke auf die umliegenden Felder und ted b Das 1 7 Casi 6 g 5 verwandelle Feld und Wiesen vom hinteren Burgberg an 1 11 eng. Das hiesige Casino bot seinen Mit⸗ bis zur Brücke vor der Nauheimer Saline in einen großen] gliedern am 28. Dezember 1879 einen seltenen Genuß, See. Hiernach zu urtheilen, kann es denn wohl nicht indem es den Hofkünstler Rudolf Meunter zu einer ausbleiben, daß auch die anderen Bäthe und Flüßchen und Jaubervorstellung engagirte. Meunier, dessen Leistungen die großen Flüsse Hochwasser bringen werden. Das Wasser als Prestidigitateur auf das Vortheilhafteste bekannt sind, tam so tasch, daß es beispielsweise zwischen Niedermörlen⸗ wird nun in der nächsten Zeit eine außerordentliche Soiree und Naubeim fast ämmiliche, in der Nähe der Ufer siehen⸗ zum Besten der hiesigen Suppenanstalt veranstalten. Ob⸗ den Obstbäume entwurzelte oder knickte und die bölzernen gleich Meumier in der Regel nur in geschlossenen Gesell⸗ Uebervrückungen bei Niedermöclen, beim Nauheimer Teich schaften, als: Casino's, Lehranstalten, Pensionaten ve. und dei Friedberg mitnahm, sowie die Brücke vor der e wird er hier zu Gunsten des milden Zweckes Saline so lockerte, daß sie einer g ünndlichen Reparatur bedarf. eine Ausnahme machen und die ersten Piercen seines reich⸗ Darmstadt, 31. Dec. 1870. Der Schriflisteller und haltigen Programms 80 hoffentlich recht zahlreichen Dramaturg unseres Hoftheatlers Orärler⸗Mansted ist heute] Publikum vorführen. Der Künstler, welcher sich durch 0 elegantes Auftreten und feinen Vortrag auszeichnet, wird geflorben. eine Erklärung einzelner Pieeen geben. Können wir an Allerlei. und für sich schon den Besuch der Vorstellung auf's Hersfeld. Wie man jstzt am sichetsten die Füchse Beste empfehlen, so gilt Dies natürlich hier umsomehr, fängt, dürfte für manchen unseter Leser nicht uninteressant Zwgee nbet um Unterstützung eines milden ein. Man slacke zwei Gänse in einen Stall und ver⸗ schließe die Thüre so, daß es Meister Reinecke nur unter großer Mühe gelingt, sich durch die offene Spalie durchzu— zwängen. Der Fuchs wird zwar beide Gänse auffeessen, aber vergebens versuchen, mit nun gefülltem Magen durch die enge Spalte wieder zurückzukommen. Diese Fangmethode hat sich bei dem Müller S. in unserer Nachbargemeinde Sorga bewährt, ob Genannter freilich die Absicht halle, einen Fuchs zu fangen, vermögen wir nicht anzugeben, auch ist uns bis jetz! nicht bekannt gewordeu, ob S. ein Patent auf diese Erfindung nebmen wird. St.⸗Goar, 31. Dic. 1879. Die Sprengoversuche gan der Loreley mil 1 bis 10 pfündigen Dy gamiipatronen haben sich als erfolglos erwiesen und ist jetzt der Vorschlag gemacht, mit 100 pfündigen Puronen den Abgang des Eises zu erleichtern, um die sonst den Rheinorten oberhalb drohenden Ueberschwemmungsgefahren zu vermindern. Eingesandt. Friedberg, 1. Jan. Gestern Abend bot sich für Freunde der Musik ein langentbehrter Kunstgenuß dar. Die Dilettanten⸗Capelle gab ihr erstes Concert für dieses Jahr. Einsender glaubt im Namen aller Zu⸗ hörer zu sprechen, wenn er die Leistungen ausgezeichnete nennt. Die Soli, sowie Orchesterstücke waren fleistig studirt und schön vorgetragen, was den Mitgliedern wie Dirigenten alle Ehre macht und Kenntniß von dem Fleiß und eifrigen Streben gibt. Einsender glaubt an dieser Stelle diese wenigen Worte aussprechen zu sollen, um Dank für den Kunstgenuß zu sagen und die Mit⸗ glieder zu weiterem Streben anzuspornen, damit dem hiesigen Publikum bald wieder ein gleich schöner Abend bereitet werden kann. München. Die hier erscheinende„Bayr. Ztg.“ bringt Geld ⸗Cours. an der Spitze bes Blattes in fetter Schrift folgende Zeilen: Frankfurt am 31. December 1879. In der vorigen Woche sollen im hiesigen Mililärgesängn ß 5 drei Soldaten erfrocen sein. Die drei Soldaten, schwere e. M. 16 11—14 Reiter, sollen zur Vertuschung der Sache nicht zu gleicher al ͤ„ 40 28 i ee 0 5 dig 191 55 1 5 Donnerstag, Freilag und Sanstag be ö Russische Imperlales 5 16 65—69 Wien, 30. Dec. 1879. Gestern Nachmittag enigleite] Dueaten F„ 5 56550 der Courierzuß der Nordbahn in Süßendrunn. Die Passa⸗ Doll 15 105 93 4 1 giere sind unverletzt, der Heizer ist getödtet und von dem e 5 225 übrigen Zugpersonal wurden 5 Personen verwundet. 7 Madrid. Die kanarischen Jaseln wurden am 21. Dec. Briefkasten. 1879 von bedeutenden Ueberschwemmungen heimgesucht, E. Heldenbergen. Besten Dank und Prostt die große Verwüstungen angerichtet haben. Es sind viele Neujahr! Prämien erhalten Sie durch Geiß. 32 britische und ausländische Schiffbrüche gemeldet, wo— mit der correspondirenden Periode des Vorjihres. En! beginnt wieder Montag den 8. Januar. . London. Während der vergangenen Woche wurden 5 0 2 t Die Kleinkinders chlle dabier gebracht wird, d. i. eine Zunahme von 97 im Vergleich Beste weiße Kernseife à Pfd. 38 Pf., iet„, 8 bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bei 78 Carl Heubel, Seifensteder. ukkteganten I CAC AOS“ e OESKRORHRHHNZ EN. Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen versehen wird in eine kleine Haus⸗ haltung sogleich oder auf Petritag gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 20 Häuser eingestürzt und die Ernte großentheils vernichtel. Die Redactkon. durch deren Gesammizahl für das laufende Jahr auf 1648 cd nacginen, fealender pro 1880 Häcksel-Maschinen, Kalender pro. Lager in allen Sorten Excentriee, e eröbens Familienkalender M.— 50 Pf. Stab und Gußeisen, sowie alle sonstigen Eisenwaaren Lahrer Bote„— 40 5 e 69“ Pb. Ludwig. Cinsiedler-Kalender„ 40, 5 3 Reichsboten„ Größtes und billigstes Daheimkalender„ 1 i b Spinnstube„ . 2 5 Landkalender 5 20 Cisch-, Wand-& Hängelampen durchschossen„— 25„ 80 bei 17 Georg Groß Vorrätbig bei Carl Bindernagel. Ein Dienstmädchen, Die Dampf-Aaffeebreunerei welches mit guten Zeugnissen versehen ist, wird gegen don A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn ohen Lohn auf Petritag gesucht. 8 N g 7 5 1 die Exped. d. Anz. 68 empfiehlt ihren Gesundheits-Anterjachen,. gbr. Jepa-Kaßßce. ärztlich empfohlen, sowie Unter h o sen 4 ½ Pfund 88 Pf. ür Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend f 8¹ K. Friedrich. bei M. L. Goldmann. 82 Durch meine Verbindung in Paris 5 die Hälfte billiger wie früher: Aechte Brillante ungefaßt und gefaßt, in Boutons, Anhänger und Ringen; auch können die Brillanten vorher nach Gewicht ausgesucht und nach Zeichnungen in kurzer Zeit geschmackvoll in 14 und 4. Gold ausgeführt werden. Friedberg. Hanau. Eberle 5 von 35 83 18 LE OE STRANv cc SSHAL x. 200% empfehlen sich durch absolute Reinheit, schöne Fabrikation und reelle Preise. naa p FRlal 5 Alleinige directe Niederlage in Friedberg bei Herrn Georg Groß. Mühel-Lager i von H. Bin de wald„ Friedberg, Kaiserstraße, gegenüber dem Rathhause, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster⸗ Möbel in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Rothe und weiße Speisekartoffeln e 95 Strauß. Haclesel- Schneid- Maschinen, kleinere für 2 Längen Schnittbreite 19½ em M. 45. desgleichen 1 20%„ 62 mittlere„englische Patent⸗ Häckf selmaschine für 2 Längen 5 20%&U¹]¹ 0 große genannt„Excentriee“ für 6 Längen. 32 5 Bei Baarzahlung franco jeder Bahnstation; Zahlungstermine gestatten, bei nach⸗ weislich Zablungsfähigen Käufern, 1 bis 2 Jahre; Garantie 1 Jahr; Probezeit 14 Tage, während welcher Zeit nicht e umgetauscht werden kann; Zeichnungen und 2 5 eeschreibungen auf briefliche Anfrage franco und gratis. — Ph. Mayfarth& Co., Ma schinenfabrik in Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. — Tuchtige Agenten für den Kreis Friedberg gegen hohe Provision gesucht. 76 wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 74 3 5 Jacob Engel. Annonce. Unseren Abnehmern des Bezirks Reichelsheim 1— bei wir hierdurch mit, daß wir den Verkauf unserer Baum— 8 woll⸗ und Bielefelder Lei nenwebgarne dem Herrn Bern hard Schwarz, Kaufmann in Reichelsheim Uberträgen 9 Wilh. Fersch. Frankfurt a. M. Aeltestes Annoncen-Bureau AAS EN STEIN * VOG LER. Tägliche Expedition an alle haben. Wir unterhalten daselbst ein größeres Lager in sämmt⸗ lichen Nummern. Die Preise sind dieselben wie ab unserem hiesigen Lager. G K b 1 ü de 1 3 0 i 8, Garngeschätt en gros, e Franksurt a. M. 60 negenschirme in großer Auswahl zu billigen Preisen bei 56 M. Holler, Ein Schlüssel zunächst der B Schuhwaaren, 5 84 alle Sorten, billig bei Jos. Butzbach. wurde in der Nähe der Au. Kbekauf⸗n St lauts- KGemeindrobligationen 2 Flische Schelssche — Zeitungen.— 10 Liebfrauenstraße 10. 1 Blumen ⸗ und Feld⸗ Sämereien, 85 ich von den ersten Alle Arten Gemüse⸗, Züchtern beziehe, daher für keimkräftige, vorzügliche Torten garantire und ibrer Billigkeit und Reinheit wegen, sehr empfehlen kann, 1 a önnen in hiesiger Gärtnere N aämereien„chen egehelt weben .. 1. Hochachtungsvollst Herm. Bauer. Localgewerbe⸗ verein zu Altenstadt. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebrachte daß die Großherzogliche Centralstelle für den Landes⸗ gewerbverein und der Gewerbevereine die Errichtung der Handwerkerschule dahier genehmigt hat und uns mit dem Heutigen eine reiche Anzahl schöner und zweckmäßiger Vorlagen und andere technische Lehrmittel für jeden Zeichenunterricht übersandt hat. Die Eröffnung der Handwerkerschule erfolgt am 4. Januar k. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr. Zu dieser erlauben wir uns daher alle verehrten Interessenten einzuladen und können hierbei noch Anmeldungen von Schülern und Mitgliedern ent⸗ gegen genommen werden. Um recht zahlreiche Betheiltgung bittet der Vorstand. Altenstadt den 31. Dezember 1879. Der derzeitige Vorsitzende: 61 Büttner. A. Maaß, 1 Uhrmacher⸗ und Goldarbeiter, 101 Kaiserstraße 101, empfiehlt sein großes Lager in Uhren, Gold⸗ und Silberwaaren, Atelier far Reparaturen in Uhren und Goldwaaren. Streng reelle Bedienung, allerbilligste Preise. 52 Regenschirme in 8 und Zanella billigst bei Geschwister Schloß. Monogramme auf 2 Briefbogen& Converte 72 8 8 besorgt billigst und in ele- 0 ö gantester Ausführung 0 Carl Bindernagel in Friedberg. 5 Taschentücher, 86 weiß und farbig, von den feinsten bis zu den betten; bei K. Friedrich. Verwandten und Bekannten machen wir die traurige Anzeige, daß Herr Karl Kleberger den 31. Dezember 1879 gegen Mittag in den Schacht, welcher zum Bieraufziehen benutzt wird, fiel und dadurch den Tod fand. 59 Die trauernden Hinterbliebenen. Heute Nachmittag um 2 Uhr starb unsere liebe Mutter Katharina Müst, geb. Engel, im 75. Lebensjahre und sagen wir Allen, welche dieselbe sowohl vor als auch während ihrer Krankheit unter⸗ stützten, aber ganz besonders den geehrten Schwestern im hiesigen Hospital sür die liebevolle Pflege unseren tiefgefühlten Dank. Friedberg den 31. Dezember 1879. 64 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag den 3. d., Nachmittags 3 Uhr, vom Hospital aus statt. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Neujahr. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer Gottesdienst in der Burgkirche; Vormittags 9½ Uhr Herr Pfarrer Baur. Abends 5 Uhr: Herr Candidat Fritsch. Katholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. ö N Tr halle 1 3 gebeten, denselben 55 8 91 Seidene Umkub suftücher& Foulauds—— e Red.: Carl Bindernagel. zug 70 185 in den schönsten Farben billigst bei K. Friedrich. f Druck und Verlag von Carl? 8 (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 1 und eine Beilage.) —— 5.———— 2 2 3 *