ifest 13 ä Fahnen 8 Vonnerstag den 2. September. M 104. ns un J her Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per P ost nachgenommen. —— Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. 5 Betreffend: Das Ober⸗Ersatzgeschäft pro 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. . ö N 1 . Nchü, Rockhalter, Strunn 9 „Kragen⸗ und Ma billigst bel K. Frtnuh Bierhefe aul ubelius, erei Phlli 551 nung vis dem Stadthe ugust 1880. er, Kreisthierai. 3 allen Buchhandlungen Nauheim bal dul es Gebets ludacht 10 hristen. N 55 e A——— 1 Gottesmänntt. ich age. mit Nückenvergoldun 20 Pf. 5 2 — 5 8—— 8= — — 2 . — — — — s. Hau d. S 2 2 2 8 8 —— — Betreffend: Die Wahl der Kreistags-Abgeordneten für den Kreis Friedberg, insbesondere Seitens der Höchstbesteuerten. Amtlicher Theil. Dr. Braden. Friedberg den 28. August 1880. Wir erinnern die Säumigen an sofortige Erledigung unserer Verfügung obigen Betreffs vom 16. v. Mts., Kreisblatt Nr. 85, bei 3 M. Strafe. Friedberg den 30. August 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ungeachtet unserer Erinnerung vom 21. laufenden Monats sind Betreffs vom 29. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 91, im Rückstande. eingelaufen, so werden dieselben durch Wartboten abgeholt. Betreffend: Ortstafeln. noch einzelne von Ihnen mit Erledigung unserer Verfügung obigen Sind die fehlenden Berichte nicht bis zum 10. kommenden Monats Dr. Braden. Friedberg den 31. August 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehend abgedruckte Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz bringen wir zu Ihrer Kenntniß. Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Mit Bezug auf unsere Ausschreiben rubricirten Betreffs vom 25. März und 13. Mai benachrichtigen wir Sie, daß im Zusammenhange tit der im nächsten Jahre erfolgenden Errichtung des Eintheilung des Großherzogthums in Aussicht steht. nuf den Ortstafeln bis nach erfolgter Aenderun Correctur dieser Bezeichnung wieder nöthig werden wurde. nuch die Gemeinden Ihres Kreises von der Sachlage in Kenntniß zu setzen, Ergänzung ihrer hölzernen gemalten Ortstafeln beabsichtigen, hiermit noch zu warten. sich uns gegenüber nachträglich auch noch bereit erklart haben, die O skreishauptstadt zu liefern, in welcher die genannte Firma eine Pers Darlegung und des Namensverzeichnisses den 4. October laufenden Jahres hierdurch angeordnet. den 4. October laufenden Jahres, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, über das Project abzustimmen, Die Gebrüder Buderus haben wir Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Assenheim. Nachdem die Zusammenlegung der Grund Zugleich werden die stimmberechtigten zweiten Bataillons des Landwehr-Regiments Nr. 116 eine veränderte Landwehr-Bezirks⸗ Mit Ruͤcksicht hierauf wird es sich empfehlen, die Bezeichnung des Laudwehr-Verhältnisses g der Landwehrbezirke zu verschieben, da andernfalls bei vielen Gemeinden eine alsbaldige demgemäß verständigt und beauftragen wir Sie, damit auch diejenigen Gemeinden, welche die Abänderung oder Wir bemerken übrigens noch, daß die Gebrüder Buderus rtstafeln und Annexe zu den vereinbarten Preisen franco nach der betreffenden önlichkeit zur Uebermittelung der Tafeln an die Bürgermeistereien bestellen wird. stücke in der Gemarkung Assenheim beantragt worden ist, wird Offenlegung der summarischen auf dem Gemeindehause zu Assenheim von Montag den 6. September laufenden Jahres bis Montag Grundbesitzer aufgefordert, im Termin Montag mit dem Anfügen, daß die weder in Selbst— person, noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmenden Stimmberechtigten als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend angesehen werden sollen. Auswärtige weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejeni 5 bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch w Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch und durch das Großherzogliche Steuercommissariat Friedberg Friedberg am 30. August 1880. 2897 Aufforderung nicht mehr ergehen wird. gewahrt werden kann. Stimmberechtigte haben bis zu dem genannten Termin einen Bevollmächtigten in der Gemeinde zu bestellen, als sonst bei gen Grundbesitzer, welche im Grund- oder Flurbuche stehen, oder deren Erben zur ährend der Dauer der Offenlegungsfrist erwirkt Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Ministerial-Secretär Weigel wurde die Stelle eines Verificators des Katasters und Visitationscommissärs der Steuer— nommissäre sowie Dirigenten des Katasteramts mit dem Amtstitel Steuerinspector und Raths— vang übertragen. Berlin. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zu⸗ solge richtete der Kaiser anläßlich des Wittels⸗ vachjubiläums folgendes Telegramm an den König don Bayern: Ew. Majestät feiern heute einen weifachen Erinnerungstag, den Ihrer Geburt und den siebenhundertjährigen Jubiläumstag der Wittelsbacher Dynastie. Die Vorsehung, welche Tw. Majestät noch fernere Jahre gnädig segnen und schützen wolle, begnadigt Sie sichtlich, Sie, ven hohen, fast einzig in der Geschichte dastehen⸗ ven Jubiläumstag erleben zu lassen. Die Ge— schicke Deutschlands, so wechselvoll sie in dem so langen Zeitraum auch sein mußten, sind immer mit der Geschichte der Wittelsbacher verbunden, wie in neuester Zeit durch Ew. Majestät er— neuert in den Vordergrund getreten und in herz— licher Dankbarkeit erkennt Ew. Majestät treu ergebener Vetter, Bruder und Freund Wilhelm. Der König von Bayern antwortete hierauf: Ew. Majestät spreche ich für Ihr so freund— schaftliches und gütiges Glückwunschtelegramm aus Anlaß meines heutigen Doppelfestes und des siebenhundertjährigen Jubiläumsfestes meines Hauses meinen tiefinnigsten Dank aus dem Grunde meines Herzens aus. Ew. Majestät treu er⸗ gebener Vetter, Bruder und Freund Ludwig. — Der König von Griechenland und der Großherzog von Hessen werden am 9. September zum Manöver hier erwartet. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ hört, die in Malta stationirte Corvette„Victoria“ sei deutscher— seits zur Theilnahme an der Flottendemonstration bestimmt und habe Befehl erhalten, sich in diesen Tagen nach Brindisi zu begeben. — 29. Aug. Fürst Bismarck hat sich heute Nachmittag zu dem Kaiser nach Babelsberg be— geben und kehrte Abends hierher zurück. — Gegenüber dem als Zuschrift eines national⸗ liberalen Reichstags- Abgeordneten bezeichneten Artikel der„Kölnischen Zeitung“ vom 24. ds. über die Gründe der gegenwärtigen Krisis in der nationalliberalen Partei sagt die„Nordd. Allg. Z.“: Diese Auffassung der Gründe, welche das Verhältniß des Reichskanzlers zur national⸗ liberalen Partei gestört, sei schon öfter als ein schreiender Widerspruch gegen die offenkundigsten Thatsachen charakterisirt worden, scheine aber bereits ein Stück zäher Parteimythologie ge— worden zu sein, dessen Einfluß zu schädlich wirken könne, um nicht die Auflösung desselben zur .— . dringenden Aufgabe zu machen. Das Blatt gibt sodann eine ausführliche Darstellung des Verhältnisses des Reichskanzlers zu den National— liberalen von Ende 1877 an, wo der Kanzler v. Bennigsen zum Eintritt in die Regierung aufforderte bis zu der im Mai gemachten Vorlage über die Abänderung einiger Theile der kirchen— politischen Gesetzgebung. Der Artikel schließt: Also nicht der Kanzler ist es, der sich von der nationalliberalen Partei getrennt hat; darum ist die Hoffnung berechtigt, daß die Partei, so⸗ weit sie national bleibt, das Verständniß der Politik des Kanzlers wiederfinden und sich desto enger an ihn anschließen wird, nachdem sie von Mitgliedern befreit ist, und zwar durch eigenen Entschluß derselben, deren höchstes Ziel nicht die Stärke und Sicherheit des nationalen Ge— meinwesens, sondern vielmehr eine nach einem bestimmten Idol geformte Einrichtung dieses Gemeinwesens ist. — 30. Aug. Das Programm der neuen liberalen Partei ist heute erschienen. Die Unter— zeichner erklären ihren Austritt aus der national— liberalen Partei. Das Programm betont ferner den Widerstand gegen die rückschrittliche Be— wegung und das Festhalten an den errungenen politischen Freiheiten; nur auf der gesicherten Grundlage wirthschaftlicher Freiheit sei die ma— terielle Wohlfahrt dauernd verbürgt. Nur unter Wahrung der constitutionellen Rechte, unter Ab— weisung der unnöthigen Belastungen des Volks und aller indirecten Abgaben und Zölle, welche die Steuerlast vorwiegend zum Nachtheile der ärmeren Klassen verschieben, dürfe eine Reform der Reichssteuer erfolgen. Das Programm ver— langt kirchliche und religiöse Freiheit, verbürgt durch selbstständige Gesetzgebung und Wahrung der unveräußerlichen Rechte des Staates. Die Schule dürfe nicht der kirchlichen Autorität untergeordnet werden. Unterzeichnet haben das Programm: Bamberger, v. Baumbach, Beisert, Berling, Braun(Glogau), v. Bunsen, Drawe, v. Forckenbeck, Lipke, Meyer(Breslau), Pflueger, Platen, Rickert, Sachse, Schlutow, Seyfarth (Liegnitz), v. Stauffenberg, Struve, Thilenius, Trautmann, Vollerthun, Weißermel, Westphal und Witte(Rostock). — 31. Aug. Fürst Bismarck und Frau sind heute nach Friedrichsruhe abgereist. Der Fürst und die Fürstin von Rumänien verab— schiedeten sich heute Vormittag von der kaiser— lichen Familie in Potsdam und reisten Nach— mittags nach Dresden ab. Ausland. Frankreich. Paris, 31. Aug. Sämmt— liche Jesuiten der hiesigen drei großen Unter— richtsinstitnte haben Paris verlassen. Die Ein— gaͤnge zu den Kapellen der Jesuiten wurden zugemauert und für die Unterrichtsinstitute Civil— directoren eingesetzt. Bezüglich der anderen congreganistischen Schulen, worauf die Dekrete anzuwenden wären, verlautet gerüchtsweise, daß die Regierung und die Congregationen sich über die Abfassung eines Schreibens geeinigt hätten, welches als ein Gesuch um staatliche Autorisirung angesehen werden solle, worin die congreganisti— schen Schulen die Verpflichtung übernommen, sich mit der Politik nicht zu beschäftigen und nichts Feindseliges wider die bestehende Ordnung zu unternehmen. Auf Grund dieses Schreibens würde die Regierung die Congregationen als gesetzlich autorisirte betrachten. Großbritannien. London, 30. Aug. Der„Standard“ meldet aus Chaman von gestern: General Roberts hat Khelat-i-Ghilzai am 25. ds. verlassen und die ganze britische Garnison mit— wiederung und haben inzwischen eine Anzahl Kriegsschiffe nach Ragusa beordert, so daß letztere in der Nähe des Gebietes von Dulcigno sind. Granville erklärt ferner: Der Hafen von Ragusa ist von der österreichischen Regierung den Mächten geöffnet, weil derselbe in der Nähe der abzu— tretenden Küste liegt. Die Instructionen für den britischen Admiral sind vorbereitet und den Mächten mitgetheilt. Der bez. Schriftwechsel, mit Ausnahme der Justructionen, wird dem— nächst vorgelegt werden. In der zweiten Collec⸗ tivnote betreffs der griechischen Grenze verweigern die Mächte die Wiedereröffnung von Unterhand— lungen über die Grenzlinie in Constantinopel, drücken aber ihre Bereitwilligkeit aus, jeden Vorschlag der Pforte betr. den Modus der Räumung des bez. Gebietes durch die türkischen Behörden und dessen Aushändigung an Griechen— land zu erwägen. Die Botschafter der Mächte in Constantinopel sind über eine Note an die Pforte bezüglich der Reformen in Armenien übereingekommen. Voraussichtlich wird diese Note der Pforte sofort überreicht und dann dem Parlament vorgelegt werden. Die Arbeiten der internationalen Commission sind zu einem befriedigenden Abschlusse gelangt. Die Mächte kamen überein, einen Gesetzentwurf für die europäische Türkei zu empfehlen. — 36. Aug. Der Vicekönig von Indien meldet: Gestern ist General Phayre in Khaman angekommen. Ajub Khan retirirte mit seiner ganzen Streitmacht und bezog eine Stellung am Argandab, nördlich von Candahar. Türkei. Constantinopel, 30. Aug. Das russische Kriegsschiff„St. Anna“ mit dem russischen Admiral an Bord ist hier angekommen. Es heißt, Riza Pascha habe sechs Führer der albanesischen Liga verhaften lassen wollen, dieselben seien aber geflohen. Die Einwohner von Dulcigno lagerten in Gemeinschaft mit albanesischen Streikräften bei Abazur um Widerstand zu leisten gegen die Uebergabe von Duleigno; reguläre türkische Truppen fraternisiren angeblich mit ihnen. Rußland. Petersburg, 30. Aug. Der Kaiser ist gestern Abend von Zarskoe-Selo nach Livadia abgereist. — Dem Vernehmen nach stehen weitere Aenderungen in den höheren administrativen Kreisen bevor; namentlich ist von solchen auch bezüglich der jetzigen Preßverwaltung die Rede. Aus Stadt und Land. Butzbach. Die Aufnahme des Obstbaumbestandes in unserer Gemarkung hat folgendes Resultat ergeben: Aepfelbäume sind abgestanden 2375, gesund geblieben 9502; Birnbäume abgest. 610, ges. 2156; Kirschbäme abgest. 29, ges. 715; Nußbäume abgest. 9, ges. 1593; Zwetschenbäume abgest. 3659, ges. 8193; sonstige Obstbäume abgest. 38, ges. 300. Die Gesammtzahl der abgestandenen Obstbäume beträgt 6720, der gesund gebliebenen 22,459 Stück. Lich. In unserer Gemarkung sind von 23,253 Obst— bäumen 11,422 erfroren und 11,932 gesund geblieben. Erfroren sind 1821 Aepfelbäume, 466 Birnbäume, 65 Kirschbäume, 66 Nußbäume, 8810 Zwetschenbäume, 170 Pflaumenbäume, 4 Pfirsiche. Gesund blieben 3042 Aepfel-, 1740 Birn-, 519 Kirsch-, 175 Nuß-, 6129 Zwetschen⸗ und 217 Pflaumenbäume. Allerlei. Köln, 30. Aug. Heute traf, wie die„K. Z.“ be⸗ richtet, ein Schreiben des Oberpräsidenten der Rhein⸗ provinz hier ein. Dasselbe enthält die Mittheilung, daß laut einer am 25. d. M. erlassenen Cabinetsordre die Feier der Vollendung des Domes auf den 15. Oktober, den Geburtstag unseres verstorbenen Königs Friedrich Wilhelm IV., festgesetzt ist und daß das kaiserlich könig⸗ liche Haus, sowie noch zu ladende Gäste der Feier an⸗ wohnen werden. Stuttgart, 29. Aug. Eduard v. Hallberger, der bekannte Verleger von„Ueber Land und Meer“, ist in Tutzing an einer Gehirnentzündung gestorben. Zug, N. Aug. Die Seestraße nach Arth ist unter⸗ brochen, da ein Wolkenbruch gestern Abend fast sämmtliche zwischen Arth und Walchwyl liegenden Brücken wegge⸗ genommen, welche das Fort räumte und es an schwemmt hat. Bel St. Adrian sind die neue Brücke, Beamte des Emirs übergab. General Roberts ein Theil der Capelle, eine Anzahl Wohnhäuser und die hofft am 30. ds. in Candahar einzutreffen und Säge weggeschwemmt. Dabei sanden zwei Töchter und e am Tage darauf Ayub Khan anzugreifen. in Sohn des Cantonsraths Hürli in den reißend daher⸗ strömenden Fluthen ihren Tod. — 30. Aug. Oberhaus. Staatssekretär Granville erklärt: Die Antwort der Pforte auf Die Lebensversicherung die Collectivnote der Maͤchte bezüglich der mon- in ihrer ältesten und wirthschaftlich wichtigsten tenegrinischen Frage ist unbefriedigend. Die Gestalt hat den Zweck, daß Derjenige, welcher Maͤchte erwägen noch die zu erlassende Er- auf sein Leben die Versicherung nimmt, auch nach seinem Tode für den Unterhalt der Sei sorgen will. Die Prämie, welche er der Ver⸗ sicherungsgesellschaft zahlt, ist eine Ersparniß, welche er bei der Gesellschaft niederlegt. Während der Privatmann die kleinen Sparbeträge nicht sofort wieder zinsbringend anlegen kann, ist dies eine Versicherungsgesellschaft im Stande, weil sich bei ihr stets die Pramien-Sparbeträge zu Kapitalien in solcher Höhe ansammeln, daß daraus zinsbare Kapitalsanlagen gemacht werden können. weit verbreitete Irrthum, daß der Versicherungs⸗ nehmer, wenn er selbst die Prämien spare, sich das Kapital für die Seinen selbst ansammeln könne; es wird dabei übersehen, daß der Privat⸗ mann keine Zinsen ziehen kann, während dies die Versicherungsgesellschaft im Stande ist. Aus diesen Zinsen werden von den Gesellschaften die Betriebskosten ebenfalls gedeckt, und man kann daraus zugleich ersehen, wie irrthümlich der Hiermit widerlegt sich der noch immer 1 9 1 0 1 Glaube ist, daß die Prämien von der Gesell- schaft für den eigenen Unterhalt, wenigstens zum Theil verwendet würden. Man moge weiter nicht unberücksichtigt lassen, daß der vertrags— mäßige Zwang zur Prämienzahlung sehr wohl⸗ thätig ist; denn die hierin liegende Ersparniß würde sonst nicht gemacht werden; die Sparbe— traͤge würden bei dem besten Willen zu laufenden Ausgaben verwendet und statt eines gesammelten Kapitals findet sich beim Tode des Familien⸗ vaters ein Deficit in der Kasse. Von der Er⸗— wähnung weiterer Vortheile der Lebensversicher⸗ ung sei für diesmal abgesehen und schließlich nur noch darauf aufmerksam gemacht, daß nach einem soeben ergangenen Urtheil des Reichsge— richts die Lebensversicherungssumme für den jenigen gesichert bleibt, zu Gunsten dessen sie genommen worden war. Hat ein Familienvater sein Leben mit 5000 Mk. versichert, und zwar zu Gunsten seiner Ehefrau und Kinder, so fällt dieser Betrag diesen nach seinem Tode zu, ohne daß seine Gläubiger hierauf Anspruch machen können. Dies ist gewiß ein Vortheil der Lebens— versicherung, welcher jeden vorsichtigen Familien vater veranlassen sollte, sein Leben zu Gunsten seiner Frau und Kinder zu versichern; die Prämienzahlung ist demnach eine bessere Fürsorge als das Sparen im eigenen Kasten. Handel und Verkehr. Friedberg, 31. Aug. Fruchtbericht. Weizen M. 20.50. Korn M. 18., Gerste M. 16., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 1. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. im Großen M. 1.20, im Detail M. 1.30— 1.40, Eier per Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Gießen, 31. Aug. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.5— 1.20, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Kaͤse per Stück 4—8 Pf., Tauben das Paar 40—60 Pf., Hühner per Stück M. 0.90— 1.20, Hahnen per Stück 40— 70 Pf., Enten per Stück M. 1.20— 1.80, Ochsenfleisch 66—68 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 50 Pf., Kalbfleisch 46— 50 Pf., Hammelfleisch 60 70 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 4.— 5., Zwiebeln per Ctr. M. 6.—7. Frankfurt, 30. Aug. Viebmarkt. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen, 300 Kühe, 260 Kälber und 250 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68.—69., 2. Qual. M. 62.— 64., Kühe 1. Qual. M. 58.— 60, 2. Qual. M. 50.—52., Kälber je nach Qual. M. 50.—55., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 48.52. Frankfurt, 30. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 4. M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 2 Nr. 5 M. 23., Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 28.5029. do. 1.(Berl. Marke) M. 27.— 27.50, do. 2.(Berl. Marke M. 22.50, Weizen, effeetiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 21.50- 21.75., ab unserer Umgegend M. 20.75—21 Roggen je nach Qual. M. 20., Gerste M. 17.75— 19. — Hafer M 13.— 13.50, Kohlsamen M. 27.25 27.50, Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht = 100 Kilo. D. Frankfurt za. M., 31. Aug. Die günstige Disposition der Börse hat sich auch heute wieder durch eine sehr feste Tendenz dokumentirt. Anfangs riefen Gewinnstrealisationen und Verkänfe wegen des Ultimo eine Abschwächung hervor. Dieselbe wurde jedoch bald unter dem Einfluß starker Kaufordres und besserer Course des Berliner Montanmarktes überwunden. Es etablirte sich bei sei sehr lebhaften Umsätzen auf's Neue eine Besse⸗ rung, von der außer den Spekulationspapieren, nament⸗ lich Bankactien, deutsche Bahnen und Rentenwerthe profi⸗ tirten. Die wenig befriedigenden politischen Nachrichten blieben gänzlich unbeachtet. Creditactien, gestern Abend Privaldi reditae auf Ber — Wasse — 2 — 27 N94 Berge Iffentl Schalk heutige „Grled bellehe Verlei Vorzus Klage werder tionsr D 2893 Berge öffentl. Gebrüͤtl dem E gangen — 7 — ik. Et bel Ver drei M werksei Lergme Die wirths. 2 2 2 Geld⸗Cours. Herr Johann Maria Farina e g Frankfurt am 31. August 1880. 46. Lombarden notirten à 70½. Oesterr. Bahnen 5 3 1113 j 3 ale. ahr— im Ganzen matter. en 20Frankenstücke. 2 W. 16 17—21 gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln 1 träge 00 ch Dux⸗Bodenbacher. Galizier besser. Deutsche Bahnen Euglische e-„ 95 99 hat uns den Debit des e sest und belebt, besonders Bergisch-Märkische. Banken 9 a 1„ l 1 1 ini den kun, U der, Wert, bel henden Gonssen.e Beroreugt Nach Jperlae 16 776 allein ächten Cölnischen Wassers Stand. baren Disconto-Commandit und Darmstädter. Von e a 3„ 9 60-65 g übertragen und empfehlen wir dasselbe ASparbetrz usländischen Fonds Oesterr.-ungarische Renten und un⸗ e„ 9 60—65 per Glas zu M. 1.50, ansammeln garische Pfundwerthe lebhaft und sehr. Dollars in Gold. 2 1 05 Dutzend a u ge Lothringer Eisenwerke fest. Von 2 f 32„ Dutzend ien. 1 echseln London fester, Paris und Holland matter. Für die Hagelbeschädigten Die Expedition des Anzeigers. f 0 5 Nachschrift 2 Uhr. in Hungen und Umgegend sind im Ganzen M. 95.35 er Verst Freditactien 251¼, Staatsbahnaetien 246. Matter eingegangen, welchen Betrag wir heute an das Comité 2 imien 1155 98 1 in Hungen absandten. Postquittung kann auf unserem Waren 3 Eti lettes selbst au 0 sic Voltsb Bureau eingesehen werden. Indem wir die Sammlung d sammelg olksbad. für geschlossen erklären, bitten wir eventuell weitere Gaben 5 3 daß der Pripgt Basserwärme am 1. Sept. Morgens: 160 Reaumur. an Herrn Kammerrath Demme in Hungen gefl. direkt in verschiedenen Größen, per Schachtel 35 Pf. bei „ während digg Walter. einzusenden. Die Expedition d. Oberh. Anz. Carl Bindernagel. tande i Aut — . — .— — 8 — — — 1 aß der Vertrags; lung sehr wohl. gende Ersparniß den; die Sparht⸗ illen zu laufenden eines gesammelten de des Familleß e. Von der Gr r Lebensversihen u und schließlt semacht, daß nut eil des Reicht summe für d hunsten desseh, ein Familienta sichert, und an d Kinder, so fl n Tode zu, ohhe lnspruch machen cheil der Lebeus⸗ tigen Famtclen⸗ ben u Gude versichern; d e bessere Fürsog asten. ——— ehr. bt. Weizen M. 20h. H M. 15. Alle Put ollpfund. 1 Butter kostete dall M. 1.30— 10 2 Butter per If, Käse per Sl ühner le, 0 U 7 günsih ö 99 11 —— 2893 2 8 Lieferung. 8370 Für die hiesige Anstalt sollen 140 Stück weiße, vollene Bett-Teppiche angeschafft werden. Lieferungs— ustige wollen Offerten nebst Musterteppichen bis Samstag sen 11. September d. J. auf unserem Büreau portofrei nreichen, woselbst auch die Bedingungen jederzeit ein— esehen werden können. Die Länge der Teppiche muß 40 und die Breite 135 Centimeter betragen. Marienschloß den 25. August 1880. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. Kattrein. ö 1 Bekanntmachung. 394 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des erggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur fentlichen Kenntniß gebracht, daß die Gewerkschaft wochalker-Gruben- und Hüttenverein zu Wetzlar unterm eutigen Tage mit dem Eisen- und Manganerz-Bergwerke Sriedel“ in der Gemarkung Griedel, Kreises Friedberg, fliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Lerleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche lage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situa— tonsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 10. August 1880. Großherzogliche Obere Bergbehörde. Jau pf Tecklenburg. Bekanntmack Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Lerggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur iffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Handelsgesellschaft ebrüder Buderus zu Lollar unterm heutigen Tage mit 1 1 1 1 1 m Eisenerz⸗Bergwerke„Langenhain“ in der Gemarkung Aungenhain-Ziegenberg, Kreises Friedberg, beliehen worden b. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen ii Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen brei Monaten durch gerichkliche Klage gegen den Berg— berkseigenthümer geltend gemacht werden. Während beser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 14. August 1880. Großherzogliche Obere Bergbehörde. Ja u g. Tecklenburg. N*— 5 Für Veterinär-Aerzte. Die Gemeinde Rodheim mit einer im allgemeinen Land— nürthschaft betreibenden Bevölkerung von ca. 1600 Seelen nunscht einen Veterinär-Arzt, der in der Gemeinde seinen Wohnsitz nimmt. Da die Viehzucht daselbst, sowie in ener größeren Anzahl ganz nahe gelegener Orte eine be— deutende ist, so dürfte dem Arzte jedenfalls eine recht gute Praxis in Aussicht stehen. Diejenigen Herren Veterinär-Aerzte, welche geneigt nären, den Wohnsitz dahier zu nehmen, werden ersucht, re deßfallsigen Bedingungen nebst entsprechenden Zeug— ussen bis längstens zum 20. September d. J. bei uns enreichen zu wollen. Rodheim v. d. H. am 30. August 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. n Wehrheim, Beigeordneter. — 1 d 5 244 Grummetgras-Versteigerung. 276 Mittwoch den 1. September lfd. J., Nachmittags Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummet⸗ s in Abtheilungen an Ort und Stelle öffentlich meist— betend versteigert werden. Rödgen am 28. August 1880. 3 Großherzogliche 5 Rödgen. t. — Das Grummetgras ou 5 Morgen Pfarrwiesen in Fauerbach b. Fr. wird n 3. September 1880, Vormittags 11 Uhr, an Ort ulld Stelle versteigert. 207 Der Ortsgerichtsvorsteher Helfrich. Grummetgras-Versteigerung. 2912 Freitag den 3. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummetgras meistbietend versteigert werden. Schwalheim den 1. September 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. Hen el. Deeimal⸗Waag in Holz und Eisen, Viehwaagen, Fuhrwerkswaagen empfiehlt Mannheimer Maschinenfabrik *— Schenck, Mohr& Elsässer. 2567 Prospecte gratis und franco.(H. 61400.) J; Gießen finden junge Mädchen, welche die Industrie— schule besuchen wollen, bei zwei älteren Damen liebevolle Aufnahme und gute Kost bei mäßigen Preisen. 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M. 24466. 97 „ 1198. 54 Wechsel⸗-Conto-Corrent B.„ 808.— „ 10635. 12 Wechsel-Bank-Conto„ 19604. 42 „ 12685. 42 Wechsel-Giro„ ie 15 851.— Wechsel-Inkasso 5 306. 71 „ 19604. 45 Effekten„ 26834. 39 M. 70228. 92 M. 77802. 31 Arbeits-Vergeb rbeils- Vergebung. Das Tapezieren eines Wohnhauses soll an den Wenigstnehmenden vergeben werden und können Angebote bis zum 6. September d. J. bei Unterzeichnetem ein gereicht werden. Friedberg den 31. August 1880. 2902 Gatzert. Gesucht auf sofort 200 Mark auf Zmonatlichen Wechsel. Dis⸗ cretion gegenseitig. Offerten unter D. M. Nr. 12 an die Exped. d. Anz. 2913 Ein blindes Pferd, sehr gut gehalten, für den Betrieb eines Göpelwerks geeignet, steht zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2892 2848 In der Pfarrhofraithe zu Kaichen ist eine noch in gutem Zustand befindliche Chaise billig abzugeben. Näheres ist bei Herrn Val. Hahn daselbst zu erfragen. Technikum Buxtehude twttk-, Mühlen⸗, und Klaler- u Archi⸗ Neister- u. 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Der Bürgermeister Seriba Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller unter langjähriger Garantie. getauscht und in Zahlung angenommen. Alte und Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke nicht zweckentsprechende Maschinen werden um⸗ Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 1555 Frankfurter pferde, 10 vollständigen vier-, zwei⸗ sonstigen Reit- und Fahr⸗Requisiten ꝛc. am A., 3. und 6. October 1880. Verloosung am 6. October, laut ausgegebenem Prospeete von 61 der schönsten Reit- und Wagen⸗ und einspännigen Equipagen nebst completen Geschirren, sowie Loose zu beziehen à 3 Mark durch das Secretariat des landwirthschaftlichen Vereins Frankfurt a. M. Pferdemarkt 2795 (H. 61700.) Im Verlag von W. 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In dieser Zeit W hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vorhanden sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses hat es sich in mehr als Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Commu niongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— gi pCt. Solms-Laubach ⸗ Obligationen kauft zu sehr guten Coursen und erbittet Anstellungen 2910(4½/ III.) H. Buseck, Jahnstraße 43, Frankfurt a. M. 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Den Theilnehmern am Ausfluge nach Bingenheim zur Nachricht, daß die Abfahrt 9¼ Uhr von E. Hanstein aus stattfindet. 2904 Zum Sedanfest empfehle für Kinder Schärpen und Fahnen à 50 Pf. sowie auch Papierlaternen, Luftballons und Drache. 2877 Jos. Hoffmann. Wisselsheim. Gasthaus„Zum Löwen“. Zur Feier der Kirchweihe Sonntag den 5. und Montag den 6. d. Mts. findet gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich ergebenst einlade. Getränke ist, wie immer, bestens gesorgt. Hochachtungsvoll 2915 B. Amendt. Schützen-Verein zu Nieder-Erlenbach. Schluss-Schiessen am 5. September d. J. Storch⸗ und Gänse⸗Schießen. 2200 445 8 Der Vorstand. Da bei nächster Herbst- und Frühlingspflanzung ein großer Mangel an guten widerstandsfähigen Obstsorten eintreten dürfte, so habe ich mich entschlossen, Mitte September in den renommirtesten Baumschulen Nord- deutschlands eine große Parthie Bäumchen persönlich aus⸗ zuwählen und anzukaufen. Diejenigen wohllöͤbl. Ge⸗ meinden, Herren Oeeonomen und Gartenbesitzer, welche von dieser Gelegenheit Gprauch machen wollen, werden gebeten, ihre werthen Bestellungen vor dem 15. September gef. einsenden zu wollen. Die Lieferungen geschehen der reihenfolge nach mit billigster Berechnung. Gonzenheim bei Homburg den 26. Aug. 1880. Hochachtungsvoll ergebenst Jul. Ferd. Fischer, Baumschulen und Obstzüͤchter. 2899 Damenhemden, Hosen, Unterröe und Nachtjacken, sowie Hemden und Hosen für Kinder 2861 billigst bei K. Friedrich neben der Post. 1 Landwirthen von Heldenbergen und Umgegend zur Nachricht, daß vom 9. bis 12. September ab Hanau(Nordbahnhof), Abends 10 Uhr, ein Extrazug die Festgenossen zur Heimath führen wird. 10. September großer Erndtezug von 8—10 Uhr Vormittags. Hanau, 31. August 1880. 2903 Das Spezial⸗Comité des landw. Vereins. Das von Frau Grödel bewohnte Logis, Kaiser⸗ straße 482, ist wegzugshalber anderweit zu vermiethen. Näheres bei Carl Frick. 2900 Ein Sonnenschism wurde in der Nähe der Windecker'schen Wirthschaft gefunden. Näheres bei der Exped. d. Anz. 290⁵ Durch vortheilhafte Einkäufe bin ich im Stande geschweifte Galerien, sowie U grade Gardinenstangen zu ausnahmsweis billigen Preisen abzugeben. Friedberg. G. M. Reuß, Tapezier. 2222222 ³ĩðV6³• 0! inverlöschliche Ci Inverloöschliche Cinte zum Zeichnen der Leinwand, Seidenstoffe oder Baum- wollenstoffe, sowie Schablonen dazu zu haben bei Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Jugendfest.* ö Für gute Speisen und Carl Bindernagel.