8 R a* A l 1 W f 9 2 92 8 8 3 55 n 5 2 5 8 55 a* a i eee eunersiag den 1. Juli. N 77. 8 enn! i 90 eee de 4 e 7 b, E* f. f f 0 0 Aßezier. 5 5 9 8 in 5 g hun 4 Wird ier und in Nauheim Montag, Mittwoch und: 1 8 f Erschel Und dre 5 Ele ee esta für den areie griaberg., Frege ut, cad. d. Arleit beo, N N 5 0 a. dh Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. die Brosch re Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Lell nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Den Ankauf von Stutenfohlen in 1880. An die Herren Bürg etreffend: e in Holstein, für 1880 in den Interessenkreisen Ihrer Gemeinden, ersuche ich Sie ennig(i a wn e „ 15 23 2§ 1. Der Landes⸗Pferdezucht-Verein veranstaltet in Gemäßheit E 5 General⸗Versammlungsbeschlusses vom 22. April 1879 und unter . 5 S Mitwirkung der landwirthschaftlichen Bezirksvereine bezw. für Rhein— S! hessen des landwirthschaftlichen Provinzialvereins im Nachsommer 1880 Sc 5 iH(August oder September) für die pferdezüchtenden Mitglieder des 8 2CHEVbVereins in den drei Provinzen einen gmeinschaftlichen Ankauf von „ 7 Stutenfohlen. 5 82— 2. Angekauft werden halbjährige Stutenfohlen in der durch eine 8„ vorzügliche Pferdezucht ausgezeichneten Gegend zwischen Ems und Elbe. S1§ 3. Der Ankauf wird durch eine vom Ausschusse gewählte und 5 2„ vom Vorstand mit Instruction versehene Commission bestehen: „ 0 a. aus einem Vorstandsmitglied als Leiter. 88 5 5 2 b. aus einem Veterinärarzte. 2 5„ 22 c. aus je einem, dem Vereine angehörigen Pferdezüchter der⸗ 282 5 jenigen Provinzen, aus welchen mindestens zehn Besteller 5 5 betheiligt sind, auf Bestellung der Kauflustigen bewerkstelligt. 1 85§ 4. Zur Betheiligung am Bezuge sind alle Mitglieder des EE S Pferdezucht⸗Vereins in denjenigen landwirthschaftlichen Vereinsbezirken E berechtigt, deren Vorstände dem Unternehmen ihre Unterstützung im 2 es§ 9 zugesagt haben. 1 Sinne. d § 5. Die Anmeldungen zur Betheiligung haben unter Angabe der Zahl der gewünschten Fohlen bei dem Director des landwirth— soweit 2 8 — 8 5 a Friedberg, 24. Juni 1880. ermeister des Kreises. Für thunlichste Verbreitung der nachstehend abgedruckten Ordnung für den Ankauf von Stutenfohlen durch den Landespferdezucht-Verein ergebenst Sorge zu tragen. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg. Dr: Braden. Ordnung für den Ankauf von Stutenfohlen durch den Landespserdezucht⸗Verein für 1880. bestimmungen zu unterwerfen(Formular hierzu wird denselben zuge— sendet) und pro Stück der bestellten Fohlen eine Anzahlung von fünfzig Mark zu leisten. § 6. Die in der Zahl der eingelaufenen Bestellungen angekauften Fohlen werden unter den Bestellern in Darmstadt versteigert. Die Besteller werden vom Versteigerungs-Termin rechtzeitig benachrichtigt. § 7. Das erstmalige Ausgebot erfolgt zum durchschnittlichen Ankaufspreise, ausschließlich der im§ 9 erwähnten allgemeinen Kosten. Der etwaige Mehrerlös wird nach Maßgabe der Steigpreise an die Steigerer zurückvergütet, einen etwaigen Mindererlös haben dieselben nach demselben Maßstabe zu ersetzen. Jeder Besteller ist verpflichtet wie berechtigt, sich an der Versteigerung maßgeblich seiner Bestellung zu betheiligen. Die beiden letzten Thiere werden den durch die Ver⸗ steigerung noch nicht versorgten Bestellern durch das Loos zugewiesen. Bleiben bei der Versteigerung weitere Thiere uͤbrig, so werden solche ebenfalls durch das Loos denjenigen Bestellern zugeschlagen, welche an der Versteigerung sich nicht betheiligt beziehungsweise Fohlen in der bestellten Zahl nicht ersteigert haben. Der hierfür zu bezahlende Preis wird nach dem Ausfalle der vorhergehenden Versteigerung bemessen. § 8. Der Steigpreis ist sofort baar zu erlegen und erfolgt die Ueberweisung nach Schluß der Versteigerung. 70 § 9. Die allgemeinen Kosten der Commission, des Transportes und der Fütterung der Thiere bis zum Versteigerungsort, sowie der Versteigerung selbst trägt der Landespferdezucht-Verein. Der betreffende Bezirks-Verein beziehungsweise der Provinzial-Verein für Rheiunhessen leisten zu diesen Kosten einen Zuschuß von 10 Mark pro Stück der durch ihre Vermittelung bestellten Fohlen. Leistet der betreffende landwirth⸗ Betreffend: Lungenseuche zu Beienheim. f 2 Die Gemarkungssperre für Beienheim ist vom 1. Friedberg den 29. Juni 1880. Bad⸗Nauheim am 26. Juni 1880. Preßklötze und Holzkohlen werden nur, Mit Genehmigung Großherzoglichen werden gereinigt beg A. Thuy in Vilbel. Frist zur Zabtung bis Ende Preßklötge 1 M 5 5 8 und 8035 und unter Zustimmung des Kreisausschusses wird für den K 32 8 Polizeir die Unterdrückung des Milzbra 81. etzes vorges der in den Art. 313 und 315 des Polizeistrafges besichtigen lassen. Der Fleischbeschau nicht unterwor 1 §. 2. Ist ein Stück Vieh irgend welcher Art gefallen oder o mit Erlaubniß des Kreisveterinärarztes o versagt worden ist oder der Besitzer solche nicht einholen will, so Ablauf von 3 Stunden oder wenn solches zur Nachtzeit erfolgte, sofo jenigen ob, welcher in Vertretung des Besitzers der Wirthschaft vorste besondere auch den Hirten. Die Ortspo ö ö n den, von dem Verenden eines Thieres erhält, die Verscharrung und etwa son tüchern, Haut und aller dazu gehörigen Theile und Abfälle durch den Wasenmeister zu v raschen el zulässig, wenn der Besitzer den Kreisveterinärarzt oder einen dazu polizeilich ermächtigten terhos 5 Ist in der vorerwähnten Weise ein Stück Vieh verendet ode n arztes oder des hierzu ermächtigten Thierarztes festgestellt worden ist, daß 72 Rees gestanden, alsbald gereinigt und vorschriftsmäßig desinficirt werden. b 8 4 fen, auf dem Wasenplatz entweder zu verbrennen oder zu verscharren. Bei großen, Vieh ump Beseitigung des Mistes auch nur auf Theile der Stallung erstreckt werden, worüber der arzt zu entscheiden hat. F. 4. Zur Entfernung de zu beseitigenden Mistes ist sich nu Brauchbarkeit durch den Kreisveterinärarzt anerka f§. 5. Die Wasenplätze mu gündernah.. selben moͤglichst fern zu halten und darf keinerlei Verwendung finden .. 5 0 5 5 bernag. 3 2 2 5 ,,*— 4 8 schaftlichen Bezirks⸗Vereins, in Rheinhessen bei dem Präsidenten oder 2 den Vereins-Bezirksvorstehern des landwirthschaftlichen Provinzial— 2 5— Vereins bis zum 15. Juli l. J. zu geschehen. Von da werden 5 die Bestellungen bis zum 1. August dem Vorstande des Pferdezucht— 958 150 Vereins übermittelt. Die Besteller sind gehalten auf Erfordern des letzt— 58 855 genannten Vorstandes sich durch eine besondere Erklärung den Bezugs— 81116 Bekannt * 1 Juli laufenden Jahres an aufgehoben. Ministeriums des Innern und der Justiz vom Wer in den Gemeinden des Kreises Friedberg ein Stück Vieh schlachten will, ehenen Falle— dasselbe vor und nach fen sind nur Ziegen und Ferkel. hne Zustimmung des Fleischbe der eines hierzu polizeilich ermächtigten Thierarztes lizeibehörde hat auf die ihr gema r Cadaver gefallener oder getödteter Thiere, sowie der da r des besonderen Karrens oder Wagens zu bedienen, 5 unt sein muß. Nach jedesmaliger Benutzung ist derselb ssen gut eingefriedigt und Mensche schaftliche Verein diesen Zuschuß nicht, so ist der Besteller hierzu verbunden. machung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Februar und 27. April 1880 zu Nr. M. J. 2775 reis Friedberg nachstehendes Polizeireglement erlassen. eglement, ndes in der Wetterau betreffend. muß in allen Fällen— also auch außerhalb dem Schlachten von dem Fleischbeschauer 2 schauers getödtet worden, so darf dasselbe nur abgeledert oder geöffnet werden. Wenn diese Erlaubniß ist er verpflichtet, das Verenden des Thieres der Ortspolizeibehörde vor rt bei Tagesanbruch anzuzeigen. Dieselbe Verpflichtung liegt auch dem⸗ ht, sowie demjenigen, welchem Thiere vorübergehend anvertraut sind ins⸗ chte Anzeige hin, ebenso wie dann, wenn sie auf andere Weise Kenntniß st nöthige vorschriftsmäßige Unschädlichmachung des Cadavers mit der eranlassen und zu überwachen. Ein Aufschub ist hier nur dann Thierarzt zur Untersuchung des Cadavers bereits berufen hat. r getödtet worden, ohne daß durch den Ausspruch des Kreisveterinär— dasselbe frei von Milzbrand war, so muß der Stall, in dem Der Mist aus der betreffenden Stallung ist zuvor zu entfernen und beständen kann die Desinfection sowie die unschädliche Kreisveterinärarzt oder der hierzu ermächtigte Thier⸗ zu gehörigen Theile und Abfälle und des unschädlich welchen die Gemeinde zu beschaffen hat und dessen e zu desinficiren. n und Thieren unzugänglich gemacht sein. Der Graswuchs ist von den⸗ Unbefugten ist das Betreten des Wasenplatzes verboten. ——— ͤ—[! ˙ w —.. §. 6. Von den durch obige Vorschriften eutstehenden Kosten fallen zur Last: Sanitätsbeamten entstandenen Kosten, Kreiskasse zu übernehmen für angemessen erachtet, nommene Reisen der ö en sofern der Kreis solche nicht freiwillig Cadaver und aller übrigen zu beseitigenden auf die entstandenen thierärztlichen Gebühren. §. 7. Sofern nicht nach bestehenden gesetzlich. 0 10 bis 17 Mark wer ein Stück Vieh ohne Zustimmung des Fleischbeschauers schlachtet; dstrafe von 30 bis 80 Mark, wer ein gef öffnet oder Theile davon veräußert oder benutzt; oder wer einen Wasenplatz unbefugt betritt, §. 2 zuwider die Anzeige unterläßt; 3) mit Gel Friedberg den 30. Juni 1880. Gegenstände, sowie für die Kosten für Desinfection der Stallung und aller sonstigen in seinem Besi wenn die Requisition hierzu die Desinfection 1) dem Staate alle für in sanitätlichem Interesse unter⸗ durch eine Polizeibehörde erfolgt ist; die für Wegschaffung und Verscharrung der des Abdeckerfuhrwerks entstandenen Kosten; 3) dem Besitzer tze verbleibenden Gegenstände, sowie die auf seine Veranlassung 2) den Gemeinden, en Bestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist, wird bestraft 1) mit Geldstrafe von 2) mit allenes oder getödtetes Thier ohne Erlaubniß abledert, beweiden läßt oder verscharrte Theile darauf ausgräbt. Geldstrafe von 15 bis 50 Mark, wer dem Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 0 Deutsches Reich. Darmstadt, 30. Juni. Der Großherzog ist heute mit Familie nach Wolfsgarten über⸗ gesiedelt. Die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth kommen bis Freitag aus England zurück und begeben sich ebenfalls nach Wolfsgarten. Berlin, 28. Juni. Die Conferenz nahm heute einstimmig die von dem französischen Bot— schafter entworfene Finalacte, enthaltend die Conferenzentscheidung, an; dieselbe wird von den Botschaftern ihren Regierungen unterbreitet, welche dieselbe in Athen und Constantinopel notificiren. Die Grenze beginnt östlich bei der Mündung des Flusses Maurolongos und bleibt dann auf den höchsten Höhen der Olympos— und Pindusgebirge; bei Kanhalbacki erreicht sie den Lauf des Kalamas und folgt demselben bis zur Mündung. Die zagoritischen Bezirke bleiben bei der Türkei. Die Conferenz erledigte dann Sekundärfragen, darunter Gleichberechtigung und Freiheit religiöser Culte, Regelung der Grund⸗ Eigenthums-Verhältnisse auswandernder Musel— manen, die Höhe des von Griechenland zu übernehmenden türkischen Schuldantheils. Alle diese Fragen wurden gemäß den Bestimmungen des Berliner Vertrages erledigt, ferner die Fragen der Grenzpolizei und der Schifffahrts— verhältnisse. Für die Entscheidung der Con— ferenz ist der Gesichtspunkt maßgebend gewesen, keinem Theile eine strategisch dominirende Stellung gegenüber dem anderen zuzuweisen und dementsprechend die Thalgrenze zu interpretiren. Geltend gemacht wurde für die Nordwestgrenze, möglichst zu verhindern, daß sich die Griechen mit den Albanesen berühren. Für den von Griechenland zu übernehmenden Schuldenantheil bildet die Einwohnerzahl den Maßstab. Die Feststellung der Summe ist fur spater vorbehalten. Die in dem abzutretenden Theile belegenen kaiserlich türkischen Schlösser und Guͤter sind durch eine angemessene Geldentschädigung der Türkei zu vergüten. Für die Kirchengüter ist ein besonderes Verfahren wegen des Verbleibes des muselmanischen Eigenthums vorbehalten. Die Freiheit der Culte erscheint schon durch die griechische Verfassung gewaͤhrleistet. Berlin, 28. Juni. Abgeordnetenhaus. Fort— setzung der dritten Lesung der kirchenpolitischen Vorlage. Windthorst erklärt: das Centrum habe der Sachlage gegenüber zu erklären, daß es seine Position behaupten werde. Obschon es in dem bisherigen Kampfe schwere Verluste erlitten, würde es im weiteren Kampfe mit Ruhe in seiner Position verharren. Die Grundlage, die jetzt geboten werde, sei absolut nicht geeignet, den Frieden zu ermöglichen. Die Vorlage habe sich nicht als Provisorium, sondern als definitives Gesetz ange— kündigt; das erhelle aus der Aeußerung des Ministers, daß dieselbe die äußerste Concession enthalte, welche die Regierung gewähren zu können glaube. Danach gibt es also keine weiteren Verhandlungen wegen organischer Revision der Maigesetze. Die verstümmelte Vorlage fordere Anerkennung der Anzeigepflicht; diese würde niemals erfolgen. Diese Einschaltung verhindere nicht nur die Annahme der Vorlage, sie mache auch weitere Verhandlungen unmöglich. Damit sei dem Centrum auch spricht für den Artikel. Der Justizminister bemerkt, daß der Artikel im Staatsministerium nicht ohne Erwä⸗ gung der Frage beschlossen worden sei, ob derselbe nicht mit Rücksicht auf das königliche Begnadigungsrecht unnöthig sei; die Bestimmungen des bez. Maigesetzes machten aber den Artikel nothwendig, durch den das Begnadigungsrecht in keiner Weise beeinträchtigt werde. Der Antrag Windthorst wird abgelehnt und alsdann auch der Art. 4. In der Specialdiseussion wird zunächst der Antrag Rauchhaupt nebst dem Unterantrag Stengel zu Artikel 1 in Debatte gestellt. Rickert erklärt im Namen derjenigen Nationalliberalen, welche dem Com⸗ promiß nicht beitreten, sprechen zu wollen. Es sei uner⸗ klärlich, daß die Regierung einen so großen Werth auf das Zustandekommen der Vorlage lege, obgleich sie erklärt habe, daß ohne die Rückberufung der Bischöfe die Vorlage werthlos geworden sei. Die Ablehnung des Gesetzes würde eine Stärkung des Ansehens der Regier⸗ ung bedeuten. Der Cultus minister erklärt, er habe schon lange ein Mißtrauensvotum in optima korma erwartet. Dies sei aber bis zu dem Zeitpunkte verspart, wo es darauf ankam, Diejenigen abwendig zu machen, welche sich für das Zustandekommen des Gesetzes inte— ressiren. So lange der Minister auf dem Platze stehe, auf den die königliche Gnade ihn gestellt, müßte das Mißtrauen Rickert's ihn gleichgültig lassen. Die gefor⸗ derte Erklärung bezüglich des Verhaltens der Regierung zu Art. 4 sei so gewesen, daß die Regierung festgelegt werden sollte in der Legislation für jetzt und alle Zeiten. Daß die Regierung die von ihr selbst eingebrachte Vor⸗ lage auch entgegennehmen würde, wenn sie unter Hülfe des Centrums zu Stande käme, sei hier durchaus erklärlich. v. Sybel findet in der Erklärung des Ministers eine Beruhigung darüber, daß Artikel 4 jemals wieder vor⸗ kommen könnte. Deshalb sei das Gesetz in der amen— dirten Form unbedenklich annehmbar. Der Unterantrag Stengel wird abgelehnt. Der Antrag v. Rauchhaupt wird mit 198 gegen 197 Stimmen abgelehnt. Dafür stimmen die Rechte und die Minderheit der National— liberalen unter Führung v. Bennigsen's. Artikel 5 wird in der Fassung der zweiten Lesung angenommen, Art. 6 unverändert, Art. 8 nach dem Antrage v. Rauchhaupt mit 205 gegen 198 Stimmen angenommen. Art. 9 wird in der Fassung der zweiten Lesung genehmigt unter Ablehnung des Windthorst'schen Antrages. Art. 10 und 12 werden ohne Debatte genehmigt. Das gesammte Gesetz wird in namentlicher Abstimmung mit 206 gegen 202 Stimmen angenommen. München, 28. Juni. Die von der hie— sigen Generaldirection der Verkehrsanstalten zu einer Conferenz berufenen Vertreter der baierischen Handels- und Gewerbekammern und des landwirthschaftlichen Vereins verwarfen ein— stimmig das von der Tarifcommission der deutschen Eisenbahnen vorgeschlagene neue Guͤtertarifschema. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 27. Juni. Der Fuͤrst von Serbien ist hier eingetroffen und in der Hofburg abgestiegen, wo ihn als— bald der Kaiser begrüßte. Belgien. Brüssel. Die„Independance“ bestätigt die erfolgte Abberufung des belgischen Vertreters beim Vatikan. Die Regierung ist noch unentschieden, ob sie dem Nuntius die Pässe zuschicken soll Frankreich. Paris, 28. Juni. Die Abtheilungen des Senats haben nunmehr die Commission zur Vorberathung der Amnestie⸗ Vorlage gewählt; von den Mitgliedern der Commission sind 6 der Vorlage abgeneigt und die Verantwortlichkeit leicht gemacht. Die Centrums- fraction werde auf dem Boden des parxlamentarischen Kampfes beharren, bis man begreife, daß das Centrum nur dann„verduften“ werde, wenn seine Forderungen befriedigt und die ihm gebührende Parität gewährt sein werde. v. Eynern sieht in der amendirten Vorlage das äußerste Maß von Zugeständnissen, welches man der katholischen Bevölkerung machen könnte, und votirt für Annahme des Gesetzes mit Ausschluß des Artikels 4 und unter Annahme des Art. 9 mit Einschluß des Amendements v. Bandemer. Art. 3 wird unverändert angenommen. Es folgt Art. 4; für denselben sind 3 und gegen den selben J Redner eingeschrieben. v. Meyer(Arnswalde) hält den Artikel für überflüssig, da das Begnadigungs— recht des Koͤnigs absolut sei. Reichensperger(Olpe) 3 derselben günstig; die ersteren wurden mit 113 Stimmen und die letzteren mit 103 St. gewählt. Der Senat nahm mit 175 gegen 100 St. den Gesetzentwurf, betreffend die Auf— hebung des Instituts der Feldprediger, an. Großbritannien. London. Laut Mel⸗ dung der„Times“ beabsichtigt die Regierung, im Unterhause eine Resolution zu beantragen, wonach es den Unterhausmitgliedern gestattet sein soll, eine einfache Erklärung an Eidesstatt abzugeben. digte an, er werde nächsten Donnerstag bean⸗ tragen, daß jedes Parlaments-Mitglied, das beansprucht, eine gesetzmäßige Erklärung an Eidesstatt jetzt abgeben zu durfen, eine solche ungeachtet der am 22. d. M. angenommenen Resolution an Eidesstelle abgeben darf. Labouchere meldet an, er werde in Folge befriedigender Mittheilung Gladstone's morgen seinen Antrag nicht einbringen. — Meldung der„Daily News“ aus Rangoon ist nach mehreren unerheblichen Erfolgen der überzutreteu. Prinz Nyounvyoke ist gefangen. Türkei. Constantinopel. Die europäische Commission für Ostrumelien hat am 26. d. M. Amendements angenommen. ung findet am 30. Juni statt. Kadri Pascha soll geneigt sein, den Amendements zuzustimmen. — Der zum österreichisch-ungarischen Botschafter designirte Baron v. Kalice wurde von der Pforte angenommen und wird in 14 Tagen hier erwartet. 28. Juni. Nach einer Meldung aus Prevesa wurde daselbst eine Proclamation der Militär behörde öffentlich angeschlagen, worin allen Ein— wohnern bei Todesstrafe verboten wird, sich zu Gunsten der Abtretung Prevesa's oder eines anderen Theiles von Epirus an Griechenland zu erklären. — 29. Juni. Die Botschafter der Signa— tar⸗Mächte traten am Samstag zusammen, um die türkische Autwortsnote betreffs Montenegros zu prüfen. Die Botschafter werden, wie es heißt, beschließen, die Note folgendermaßen zu beantworten: da die Wiederbesetzung der an Montenegro durch die April-Convention abge— tretenen Gebiete in der seitens der Pforte an— gegebenen Form eine unbestimmbare Zeit in Auspruch nehmen könnte, so werde als Ersaß für die Durchführung der April-Convention die Abtretung des Hafens von Dulcigno und des durch den See von Skutari und die Bojana— mündung begrenzten Gebietes von Dulcigno an Montenegro vorgeschlagen. Amerika. Rio de Janeiro, 28. Juni Den letzten Nachrichten aus Buenos Ayres zu— folge drangen die Nationaltruppen am 26. ds. in die Stadt ein und forderten die Garnison auf, innerhalb 24 Stunden zu capituliren. Aus Stadt und Land. Friedberg. Ein uns zugesagter ausführlicher Be⸗ richt über das Kirchengesangfest ging uns bis zum Redac⸗ tionsschluß leider nicht zu. Die Redaction. Gießen. Am 28. d. M. wurden vor dem Schwur gerichtshof folgende Sachen abgeurtheilt: Gegen H. Essel von Lindheim und Müller J. Brand von da wegen Raubes. Beide Angeklagten wurden der That für überführt er klärt und jeder in eine Gefängnißstrafe von 1 Jahr und 3 Monat verurtheilt. Gegen J. Crispens von Wolf wegen Brandstiftung. Angeschuldigter wurde in eint Zuchthausstrafe von 4 Jahr unter Aberkennung der bürger lichen Ehrenrechte auf 4 Jahre verurtheilt. Darmstadt, 29. Juni. Als Geschenk des Kaiserz von Oesterreich für den Großherzog wurde gestern dur einen kaiserl. Bereiter ein Reitpferd edelster Race hierher verbracht. Klein⸗Zimmern, 26. Juni. Gestern Nachmittag schlug der Blitz in den Thurm der hiesigen Kirche, ohne jedoch zu zünden, nahm von hier seinen Weg durch Dach und Decke in das Innere derselben und ging dann wahr scheinlich durch die gerade offenstehende Eingangsthün wieder in's Freie. Außer einer kleinen Beschädigung des Daches und der Decke hat der Blitzschlag keinen nennens — 28. Juni. Unterhaus. Gladstone kün⸗ werthen Schaden verursacht. vom 27. d. M.: Die Insurrection in Birma Iusurgenten nunmehr vollständig niedergeschlagen.“ Letztere wurden gezwungen, auf britisches Gebiet die erste Berathung des Provinzial-Statuts begonnen und 18 Artikel desselben mit einigen Die nächste Sitz, 5 * dstrafe von Frlaubult wer den bn ableder e duecdbeg dit dews“ aus Rangoon urrection in Birmm chen Ersolgen der dig niedergeschlagen. * Kastel, 25. Juni. Auf dem Heimwege begriffen, Liurden gestern Abend einige junge Leute durch 5 Indi⸗ iduen angegriffen. Glücklicherwesse kam der Nachtwächter inzu, der einen der Kerle erwischte und auf die Polizei⸗ ache brachte, während die anderen vier entkamen. Allerlei. Willebadessen, 26. Inni. Hier sind heute zur gerstärkung der bereits früher eingetroffenen Abtheilung Jäger vom 7. Jäger-Bataillon zu Bückeburg gestern noch⸗ Hals unter Führung von 2 Offizieren eine weitere Ab⸗ beilung, 60—70 Mann, angelangt, um nach den Mördern der beiden erschossenen Förster, den Wilderern Hagemeyer und Hilbeln, welche sich wahrscheinlich noch in den Tannen⸗ dickichten der dortigen Gegend verborgen halten, zu fahn. den Man hat den Aufenthaltsort derselben noch immer 1 cht gefunden, dagegen wurde heute Morgen der Wild⸗ pieb Klostermann am Vornburger Walde in der Nähe des Waldeckschen Ortes Wrexen von dem betreffenden Jagd— pächter abgefaßt und nach Paderborn in's Gefängniß ge— hrt. Klostermann ist bekannt aus den Paderborner Gerichtsverhandlungen im Jahre 1866, wo er wegen Anschießens des Försters Heimann und des damaligen Oberförsters des Frhrn v. Wrede zu acht Jahren Ge⸗ fängniß verurtheilt wurde. Er war bewaffnet, mit Pro— piant versehen und hatte die Tasche voll explosibler Pa⸗ dronen, jedenfalls war er ein Genosse der verfolgten Wilddiebe Hagemeyer und Hilbeln, denen er als Proviant— und Munitionskolonne diente. London. Eine Faßdaube wurde an der Küste, 12 Meilen östlich von Hallfax, aufgefunden, auf der folgende Worte mit Bleistift geschrieben sind:„Die„Atalanta“ uf britisches Gebiet oke ist gefangen. l. Die europälscht. hat am 26. d. A Provinzial⸗Statut sselben mit einige, Die nächste S tatt. Kadri Pahh ements zuzustimme, garischen Boschaf⸗ urde von der Pfalk Tagen hier erwantt, Neldung aus Pubesa nation der Milka , worin allen Ein boten wird, sich zu evesas oder eines au Griechenlosd schafter der Signa⸗ stag zusammen, un setres Montenegtn er werden, wie e g folgendermaßen, I derbesezung der a l⸗Conventlon abge. tens der Pforte al“ estimmbare Zeit. ö so werde als Ei Aptil Convention 0 „Dulcigno un * 5 0 1 Janeiro, 28. J .— r r geht unter; 12. April 1880. Keine Hoffnung. Sendet dies an Mrs. Mary White, Piers, Susser.“ Die Daube ist augenscheinlich etwa zwei Monate im Wasser gewesen. Handel und Verkehr. rtedberg, 29. Juni. Fruchtbericht. Weizen M. 25.25, Korn M. 22.50, Gerste M. 18., Hafer M. 15. bis M. 15. Alle Preise verstehen fich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 30. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—0.95, Eier per Stück 5—6 Pf. Grünberg, 26. Juni. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 12.36, Korn M. 11.10, regte zu neuer Kauflust an. Den Brennpunkt des Inte⸗ 16. resses bildeten fortgesetzt Exportbahnen, für welche be— deutende Kaufordres vorlagen. Von den Hauptspekulations⸗ 17. papieren waren Staatsbahnactien außerordentlich gefragt, 22. Mai. Dem Handschuhdresseur Johannes Heng 1 Sohn. Mai. Dem Taglöhner Karl Heinbuch 1 Tochter. Mai. Dem Kaufmann Eduard Oppenheimer 1 Sohn. während Lombarden matter blieben. Auch Creditactien 26. Mai. Dem Zimmermann Christian Joseph Bender konnten ihr Niveau von gestern Abend nicht behaupten. 1 Tochter. a Creditactien, gestern Abend 246¾, bewegten sich zwischen 30. Mai. Dem Schriftsetzer Johann Heinrich Philipp 2 46½—246¼—2463/ und 2457⅜, Staatsbahnaetien, Lang 1 Sohn. gestern Abend 248¾, zwischen 248½ und 249. Lom⸗ 1. Juni. Dem Eisenbahndiätar Joseph Scholz 1 Tochter. barden wichen von 72½ bis 71½. Oesterr. Bahnen 10. Juni. Dem Eisenbahnbauaufseher Jacob Flügel zogen bei großen Umsätzen meist erheblich im Course an. 1 Tochter. Nordwest wurden in enormen Beträgen gehandelt und 12. Juni. Dem prakt. Arzt Dr. med. Heinrich Wilh. tiegen 4 fl. Böhmen sind 3 fl., Buschtiehrader 2 fl. höher. Weckerling! Sohn. Deutsche Bahnen fest. Bergisch-Märkische höher; auch 14. Juni. Dem Graäfl. v. Leiningen'schen Kammerrath Rechte Oderufer und Hess. Ludwigsbahn besser. Oesterr. Karl Philipp Emil Daniel Arnold Ernst Prioritäten fest. Linz-Budweis höher, Kaschau-Oderberger Bierau 1 Tochter. matter. Amerikanische Prioritäten fest oder weiter steigend. 2 60% ꝓ Chicago-, Milwauke und St. Paul Bonds waren Gestorben: a 1025/8 gefragt. Ausländische Fonds lebhaft. Oesterr. 22. Mai. Elisabetha Hartmann, geb. Windecker, Wittwe Renten etwas besser. Ungar. Goldrente animirt und des Säcklers Johann Georg Hartmann, höher. Russische Fonds fest und gesucht. 4% neue 74 Jahre alt. Goldrussen wurden à 74% 16 umgesetzt. Banken fest. 25. Mai. Johann Dörner, Taglöhner von Frickhosen, Lose still. Wechsel schwächer. Brodpreise vom 1. bis 16. Juli. Privatdisconto 3½/0%. 29. Mai. 47 Jahre alt. Karl Koch, Johann Michael Koch, Söhnchen des Gasverwalters 2 Jahre alt. 2 Nach eigener Angabe der Bäcker. 31. Mai. Louise Dingeldey, geb. Kritter, Wittwe des 35 Großh. Generalmajors Georg Dingeldey, Für Friedberg: 79 Jahre alt. 2/3 Waizen, ½ Korn. 2/9 Korn, ¼8 Waizen. 1. Juni. Ernst Ludwig Heinrich Friedrich Wilhelm Erste Sorte 2 Kilo 58 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 55 Pf. Seyd, Rechtsanwalt, 68 Jahre alt. 5 1 1 2 1 nns 5. Juni. Elisabetha Staubi, Wittwe des Schuhmachers * ane d„ Karl Staubi, 63 Jahre alt. Dritte Sorte Brod(2 Kilo) 48 Pf. 8. Juni. Johannes Steinacker von Queck. Wecke bei sämmtlichen Bäckern 3 Pf. pr. Stück. 16. Juni. Heinrich Volp, Handarbeiter, 66 Jahre alt. 410 a 18. Juni. Katharine Scheuner, 45 Jahre alt. Für Bad-Nauheim: 20. Juni. Peter Roth, Küfer, 63 Jahre alt. Kasseler Brod 2 Kilo 61 Pf. 23. Juni. Johann Doratus, Knecht von Ortelnburg, 1 1. 57 Jahre alt. 5 e 24. Juni. Kaspar Horx, Knecht von Nieder-Gemünden Erste Sorte 2 Kilo 60 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 54 Pf. 44 Jahre alt. ** 1* 30 7 7 1 1 7 27 17 „ 17 7 1 15 5„ 5 72 0 14 0 Volksbad. Dritte Sorte Brod 2 Kilo 48 Pf., 1 Kilo 24 Pf. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Juli. Wasserwärme am 30. Juni morgens: 18 Regumur— Walter. Gerste M. 9.50, Hafer M. 8.23, Erbsen M. 11.00,. Nach eigener Angabe der Meßzger. Geld⸗Cours. Samen M. 12.08, Kartoffeln M. 4.06. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach Frankfurt am 29. Junt 1880. Gießen, 29. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. un verändert. 20- Frankenstücke M. 16 16— 20 3 3 Fi Stü Pf. 2 ück 9 Pf 37 f 5 12. eee 1 4 0 55 In Bad-Nauheim kostet Hammelfleisch das ½ Kilo do. in ½„ 16 16—20 per n e 5 85 10 1 0 8 14 60 Pf., Keil und Karre 65 Pf. Englische Sovereigns..„ 20 38—42 Hühner ver Stück M. 0.80— 1.40, alte Hahnen per Stück 5..— Russische Imperiale 16 72 M. 0.90— 1.30, junge Hahnen M. 0.— 0.00, Wälsche In Buß bach verkaufen Jacob Rübsamen, G. K. Fischer 1647 7 9 M. 8.—9, alte Enten per Stück M. 2., junge Enten und W. Fischer Ochsenfleisch das ½¼ Kilo zu 68 Pf. 1 3 N 9 8869 M. 1.70, Kartoffeln per 100 Kilo M. 8.—9., Zwiebeln 25 m.„ 8 per Etr. M. 18.— 20. Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Au 53 1 9 5 515 Dae Gold„ 4 19—2ʃ Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Tad 1 aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. 2121 Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zu⸗ e 5 7 S 2 N* 22 U S 18 imme enen Getraut: sammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der per Pf i bf t, 28. Juni. Viehmarkt. Angetrieben 18. Mai. Marcus Lewin Traugott, Fabrikant von soeben ausgegebene Insertions⸗Tarif(Original-Zeitungs⸗ anne deter Kühe, 2 8 zälber Mitau(Rußland) und Emma Hanau von preise) der ältesten und ersten Annoncen⸗Eypedition von waren eirea 400 Ochsen un eie. Friedberg. Haasensteln& Vogler in Frankfurt a. M und 300 Hammel. Die Preise zun 0g f 0 un. 8. Juni. Gotthilf Heinnsch Wilhein Karl vudwig. 3 . 08. e ee ee 898197 Martin Otto Kleberger, Pfarrverwalter zu Kunstnotiz. Wie wir hören, wird das in hlesiger — 62..— 90.— 08.*. 9 1 f. 1 2 1 +1 1 8 4 2 40.—50 Kälber 1. Qual. M. 50—52. 2. Qual Herbstein, und Marie Katharina Elisabeth Stadt schon seit vielen Jahren so wohlbekannte„Rheinische 1 40. 15. Hämmel 1. Qual. M. 55—60., 2. Qual. Emilie Schmidt von Friedberg. Saänger⸗Quartett“ am nächsten Sonntag wieder einen * 8 1 Seid der Centner M. 65 Verflossene 15. Juni. Lorenz Philipp Busch, Kaufmann von Cassel Concert-Abend in dem Steinhäußer'schen Garten⸗ 7 eben 680 Stück hier eingefuhrt. Im ersten und Barbara Frick von Friedberg. Local veranstalten und glauben wir daher, im Interesse Semester dieses Jahres wurden hier auf den Viehmarkt Geboren:. aller Musik und Gesangsfreunde, diese so schönen Vor⸗ trieben eirea 9200 Ochsen, 7280 Kühe, 9000 Kälber 7. Mai. Dem Schuhmacher Heinrich Walz 1 Sohn. träge des oben genannten Männer⸗Quartetts nicht genug —— 4 12000 Hömmel f a 10. Mai. Dem Handarbeiter Adam Demmerling 1 Sohn. empfehlen zu können.— Da durch die große Auswahl —— a 10. Mai. Dem Samenhändler Johann Wilhelm Göckus der Nummern das immer zahlreiche Publikum den Herren ). Frankfurt a. M., 29. Juni. Die Börse ver⸗ 1 Tochter. Sängern stets die vollste Anerkennung zollte, so ver⸗ kehrte heute im Allgemeinen in günstiger Haltung. Die 13. Mai. Dem Gerber Heinrich Rethwisch 1 Sohn. sprechen wir uns auch für diesmal einen recht heiteren Wahrnehmung, daß sich die Liquidation trotz des 13. Mai. Dem Handschuhmacher Heinrich Philipp Abend. Wie wir erfahren, wird nur das eine Concert höheren Zinsfußes für Prolongationen, leicht abwickelt, Gondolf 1 Sohn. stattfinden. 2270 222 1 7 Hehe nenegenun Braunkohlen⸗Verkauf 5— 2275 Freitag den 2. Juli, Vormittags 10 Uhr, soll* 2 1 3 1 3 8— das Gemeinde Heugras meistbietend auf biesigem Rath Für die Braunkohlen, welche vom 1. Juli bis 30. Semptember d. J. von dem Großherzoglichen Braun⸗ haus versteigert werden. kohlenbergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft auf Credit bezogen werden, wird n 29. Juni 1880. liche Bürgermeisterei Schwalheim. Hensel. Schwalheim de Großherzog Haarbalsam. Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. 8 Eau capillaire de Auinine in Flasch. M. 1.50. a 22 b Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit anweisung à 2 Mark. a 5 1719 g J. A. Windecker, Hof- Lieferant. 2266 Ein anständiges, williges, ehrliches Mädchen, welches im Nähen und Bügeln bewandert ist und fis allen Hausarbeiten unterziebt, wird für eine feine Familie in Bad⸗Nauheim gesucht. Alter 1820 Jahren. Näheres bei der Exped. d. Anz. Einen Lehrjungen Jellwig II. Schmiedmeister, 5 in Nieder⸗Nosbach. 80 Pf. und Gebrauchs- Frist zur Zahlung bis Ende Dezember d. J. gegeben. für 100 Preßklötze 1 M. Bad⸗Nauheim am 26. Juni 1880. 2262 20 Pf., für sog. Holzkohlen für den Cubikmeter Preßklötze und Holzkohlen werden nur, soweit gerade der Vorrath reicht, abgegeben. Die Preise der Kohlen sind für 100 Formklötze 3 M., 5 Centner 2,5 Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad- Nauheim. I Geschwister Fein, Mercerie-Waaren 2037 Frankfurt a. M., Katharinenpforte 9(gegenüber dem Holzgraben), empfehlen in reicher Aus Fransen, Passementerie, Knöpfe, Bänder, wahl: Rüschen, Schleifen& Spitzen. und Futter 17 Stoffe.(15140) Waizenstroh, 2276 circa 25 Centner, hat zu verkaufen K. Häuser. mit Flegeln gedroschen, Friedberg. Näberes bei der Expedition wird Ff sofort gesucht. rd auf sofort gef— des Anzeigers. Ein angehender Kellner In meine Buchhandlung suche ich einen Lehrling der sogleich eintreten könnte. Carl Bindernagel. Hosenträgerr bei K. Friedrich. 0* 1 Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um⸗ getauscht und in Zahlung angenommen. R atenzahlu ngen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. g 5* Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 1555 Selters und Sodawasser, mit destillirtem Wasser bereitet, in ganzen, halben und drittel Flaschen, Sodawasser auch in ganzen und halben Syphons, N. 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Preis pro Quartal in Darmstadt-Bessungen sammt Bringerlohn 1 M. 35 Pf., ebenso bei allen Postanstalten einschließlich Postprovision und Bringerlohn. Der Tägliche Anzeiger wird auch fürderhin fortfahren in durchaus objeetiver Weise über alle Vorkommnisse des öffentlichen Lebens in unserer Stadt zu referiren. Durch direkten Bezug von Telegrammen sind wir im Stande, unsere Leser von allen Vorgängen auf dem Gebiete der Politik eben so schnell wie die großeren Zeitungen unterrichten zu können. Besonders wichtige Ereignisse werden durch Extrablätter zur Kenntniß der geneigten Leser gebracht. Ein Blatt, welches, wie das unsrige, die politischen Nachrichten rasch, gedrängt, ohne weitschweifige Redensarten und aller Parteifärbung ausweichend, dem Leser bietet, wird dem Publikum immer willkommen sein. Der Unterhaltungstheil des Blattes und was in diesem an gediegenen und spannenden Romanen und Erzählungen gebracht wird, erfreut sich seit lange der allgemeinen Anerkennung. Völlig unabhängig und von keiner Seite aus subventionirt hat die Redaction nicht noͤthig nach irgend einer Seite hin Rücksicht zu nehmen. Ungeachtet des reichen Inhaltes ist der Darmstädter Tägliche Anzeiger zugleich auch das billigste aller im Großherzogthum erscheinenden Tagesblätter. Sein Inhalt hat aber noch eine wesentliche Bereicherung erfahren, indem laut Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 11. Dezember v. J. alle amtlichen Bekanntmachungen und Inserate der Großherzoglichen Bürgermeisterei Darmstadt auch dem Täglichen Anzeiger zur Veröffentlichung zugehen. Inserate, welche durch den Täglichen Anzeiger die erfolgreichste Verbreitung finden, werden die Spalt⸗ zeile mit nur 10 Pf. berechnet. Wir laden zu recht zahlreichen Abonnements(in Darmstadt bei der Expedition, Auswärts bei den betreffenden Postämtern und Postboten) hiermit ergebenst ein. Expedition des Darmstädter Täglichen Anzeigers, Darmstadt, Waldstraße 28. Eine Scheuer Strümpfe, Strumpflängen& Socken hat anderweitig zu vermiethen P. Falck. 2271 102 fuͤr Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. (Hierzu Praktischer Rathgeber für's Haus Nr. 7 und Praktischer 5 0 99 5 —— Kiedberger Caf. Donnerstag den 1. Juli 1880 findet auf Einladung des Vilbeler Casinos ein Ausflug auf den Groß-Karber Brunnen statt. 1 Abfahrt mit dem Omnibuszug um 4 Uhr 9 Min. Nachmittags. 2273 Der Vorstand. a Veteranen- und Militärverein“ Friedberg. Samstag den 3. Juli, Abends 8¼ Uhr, N ie Vereinslocale General-Versammlung abgehalten. Tagesordnung ist: 1) Decharge Ertheilung für die vorjährige Rechnungs⸗ 6 Ablage. 2) Beschlußfassung über das diesjährige Stiftungsfest, 3) Ernennung eines Ehrenmitgliedes. Pünktliches Erscheinen wird unter Hinweis auf§ 31 der Statuten erwartet AM TTT Ein ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bei 2263 K. Faatz, Tapezier. Der lo rie u. Ein armer Geselle hat eine Uhr verloren. Der ehr— liche Finder wird gebeten, dieselbe bei der Expedition des Anzeigers abzugeben. 2278 Neue Isländer Häringe, „ italien. Kartoffeln, „ Zwiebeln 2272 bei Wilhelm Fertsch. 2214 Ich habe mich in Frankfurt a. M. als Specialarzt für Rückenmarks- und Nerven- Krankheiten niedergelassen.(251/VI.) Dr. Loewe, prakt. Arzt, Neue Mainzerstrasse 8, Parterre. Sprechstunden: 8 bis 10 Vorm., 3 bis 4 Nachm. 2213 In einer Lehrerfamilie Darmsladt's können im 2269 Zu verkaufen 2 neue Wagen(Einspänner und Zweispänner) bei J. Jellwig II., Schmiedmeister in Nieder-Rosbach. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thun in Vilbel. 50 Sb Kaisers leisen COH — 2 7 Stollwerckscse Choccheden, Cacao empfehlen in Originalpackung in Friedberg: Wilh. Bernbeek, 1 3 Wil b. Fertsch; Nauheim: G. F. Alletter, 1 G. Ph. Ludwig. 721 1846 Die im Sommer so sehr beliebten 13— Filet Anlerjactzen, sowie Badehosen und Unterhosen empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich. Todes-Anzeige. Nach langem Leiden verschied Montag am 28. Juni sanft und gottergeben, öfter gestärkt durch die heil. Sacramente unsere geliebte Tochter und Schwester Juliaue Morschel. In dem so herben Schmerze bitten um stille Theilnahme 5 N Friedberg den 30. Juni 1880. E. Morschel Wittwe und Sohn. Die Beerdigung findet statt Donnerstag den 1. Juli, Nachmittags 4 Uhr. 7 Das erste Seelenamt für die Verstorbene wird Freitag ¼7 Uhr abgehalten. 7 2277 Verantw. Ned.: Cqyl Bindernagel. baus und Verlag von Carl Bindernagel. athgeber für Landwirthe Nr. 7.) * 9 —