neuen Au uniongeschenkes werden nun 5 Die J mehr trockg 9 vreise sind ff olzkohlen per bl ergamt Bad⸗ Nauheim. e csellschaf 5 9 seitherig, as David. 00 100 gem Plate eine Pumpeß sowie allen Reparatung Achtungsvoll artin Kroner. gl und Walsgla sind zu haben haus zu Abenstadt. B ufmann Haustaedt 189 sches Müdche! s selbstständig kochen k interzieht, wird fur m gesucht. Nähere N on Carl Aae 82 yormittags 9½ Uhr e (Schwalheimer Brunn jeschäftsveränderung, fu 1 Waschtonnoden ffettisch, 3 Ses schränke, Wirt 1 Porzellanof: Strohbank, soß ul sch, Bü Kleider ttische/ en, 1 In Auftrag; Zuhbbach, Auctionator. dckault in welchem 14 über Vliessingen am Samstag hier eingetroffen. 0 enthält: beschauer betreffend. Instruction für die Großh. Kreisämter, Kreis⸗ r 1880. Dienstag den 1. Juni. M 64. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ei fü 5 1 5 5 e N 2 0. 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post e ———— —— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Prüfung von Kesselwärtern(Art. 289 des Polizeistrafgesetzes). Friedberg den 28. Mai 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die meisten von Ihnen sind mit Erledigung unseres Ausschreibens vom 19. April dieses Jahres— Oberhessischer Anzeiger Nr. 48— noch im Rückstande und erwarten wir solche binnen 8 Tagen. Dr. Braden. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat April 1880 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 16.—, Heu M. 7.—, Stroh M. 6.—. f Friedberg am 27. Mai 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 0 Bekanntmachung. Betreffend: Die Drainirung in der Gemarkung Stammheim. Der in der Bekanntmachung obigen Betreffs vom 26. laufenden Monats bestimmte Termin findet nicht Mittwoch, sondern ö Montag den 28. kommenden Monats, Vormittags von 9 bis 11 Uhr, in dem Gemein dehause zu Stammheim statt, was den Interessenten hiermit bekannt gegeben wird. Friedberg den 28. Mai 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1890 Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Entwässerung der Grundstücke im Ried, Wohnbach und Nauheimer Weg, Gemarkung Ockstadt. 5 Nachdem der Ortsvorstand von Ockstadt die Entwässerung der Grundstücke der Gemarkung Ockstadt in den Fluren X, XI und XXVI beschlossen hat, wird nach Maßgabe des Art. 23 und ff. des Gesetzes vom 2. Januar 1858 Plan mit Beschreibung und Kostenvoranschlag von Donnerstag den 3. Juni bis Donnerstag den 17. Juni auf dem Gemeindetzause zu Ockstadt zur Einsicht der Interessenten mit dem Anfügen offen gelegt, daß Diejenigen, an welche zum Zweck der Entwässerung der Grundstücke ein Anspruch auf Veränderung ihres Eigenthums oder auf dessen Belastung mit Dienstbarkeiten gemacht wird, oder gegen welche ein Zwang zur Theilnahme stattfinden soll, oder deren Grundstücke durch die Entwässerung benachtheiligt werden, im Termin Donnerstag den 1. Juli laufenden Jahres, Vormittags von 9 bis 11 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Ockstadt Erklärung über den Plan und die darnach an sie gemachten Anforderungen abzugeben und in Selbstperson oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte über die Ausführung desselben abzustimmen haben, widrigenfalls sie als für die Ausführung des Plaus zustimmend angesehen werden. a Innerhalb der HAtägigen Offenlegungsfrist können die vorerwähnten Betheiligten, sowie auch andere Grundbesitzer, welche der beab— sichtigten Anlage, wegen der durch solche ihre Grundstücke treffenden Nachtheile glauben widersprechen zu können, ihre Einwendungen bei uns schriftlich einreichen, außerdem haben in derselben Zeit diejenigen Grundbefitzer, deren Theilnahme an der Entwaͤsserung in Anspruch genommen wird und die es vorziehen, ihre Grundstücke ganz, oder die zur Ausführung der Entwässerungsanlage zuzuziehenden Theile derselben, eigenthümlich abzutreten, statt für solche an dem Unternehmen sich zu betheiligen, dahin gehende Erklärung bei uns abzugeben. Friedberg den 29. Mai 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. a 1907 Bekanntmachung. dieses Monats— Oberhessischer Anzeiger Nr. 60— wird hiermit für Groß-Karben u gleichzeitig mit einem genügenden, das Beißen wirksam Betreffend: Tollwuth bei Hunden. Bezugnehmend auf die Bekanntmachung vom 20. d Oberh das Führen der Hunde an sicherer Leine unter der Voraussetzung gestattet, daß dieselbe verhindernden Maulkorbe versehen sind. Friedberg den 29. Mai 1880. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. ien in den Großberzoglichen Districtseinnehmerrien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen für die 2. Periode 1880 Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Großherzogliche Distrietseinnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Weigel. Nieß. An die Großberzoglichen Bürgermeistere Wir ersuchen Sie in Ihren Gemeinden durch die Schelle vom 1. bis 25. Juni dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Friedberg am 31. Mai 1880. Minister war immer überzeugt, daß ein Ausgleich und zwar nur allmählig und nur auf dem Boden der preußischen Landesgesetzgebung zu erzielen sei. Seine bezüglichen früheren Zusagen erfülle der vorliegende Entwurf. Die Grundlinien des Rechtszustandes bilden nach wie vor die Maigesetze. Die katholische Kirche müsse sich in den Rahmen der nationalen Gesetzgebung fügen, davon kann und wird Preußen nicht abgehen; darüber hat man in Rom auch keine Illusionen entstehen lassen. Bei den Wiener Besprechungen stellte es sich heraus, daß für Staat und Kirche ein gemeinsamer Rechts boden nicht zu polizeibehörden zur Ausführung des Gesetzes vom 10. Sept. 1878 über den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter sechs Jahren.. — Militärdienstnachrichten. Dr. Schwarz, Assistenzarzt 2. Cl. vom 1. Bat. 2. Großh. Landw.⸗Regts. Nr. 116, wurde zum Assistenzarzt 1. Cl. der Landw. befördert; Dr. Müller, Assistenz— 35 Deutsches Reich. Darmstadt, 30. Mai. Der Großherzog lat am 28. d. M. London verlassen und ist — Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 16, J. Bekanntmachung, die Anleitung für die Fleisch⸗ 5 5 des Gehaltes arzt 1. Cl. vom Nassau. Feldart.⸗Regt. Nr. 27, 8 ind Ki een b 11. Bekanntmachung über den ens b 9 g Gl. N f N76 Pr 51 eren, finden ist. Das Aeußerste sei ein Modus vivendi, daß des Rabbinen zu Bingen für 1880. zum 2. Großh. Drag.-Regt. Nr. 24 versetzt. die Kirche sich s ls möglich ihrer Heilswirk III. Bekanntmachung über die Erhebung einer Umlage F e eee, ß, 1 und 9 8 Berlin, 28. Mai. Abgeordnetenhaus. Erste hingebe und der Staat gleichfalls möglichst seine Auto⸗ D 5 1 5 8 der Brand- Lesung der kirchenpolitischen Vorlage. Cultusminister rität schütze. Dahin sei leider ziemlich vergeblich in 5 8 605 3 über die Vergütung der v. Puttkam er empfiehlt den Entwurf dem wohl- Wien gearbeitet. Diese Erfahrungen mußten die Regier⸗ 1. wollenden erleuchteten Patriotismus des Hauses. Redner ung hinsichtlich der Revision der Maigesetze vorsichtig — Das Regierungsblatt Nr. 17 enthält die „machen. Wollte der Staat diese vornehmen, so hätte er sehr wichtige Waffen aus der Hand gegeben und gegen das Gesetz bege de darlegen, unter: will nicht sofort Einwendunge sondern will nur die Um e— 5 N 2 ei„ r% 5 Paal gesundheitsämter, delegirten Kreisärzte und Orts⸗ dasselbe entstanden, und seine Ziele beleuchten. Nichts dafür eingetauscht. Das wäre eine Schwäche 1 ligten. 15 0 5 ige, ben bit hene, E bel V gewesen, deren sich die preußische Regierung nie schuldig machen wird. So blieb anlehnend an den Vorgang Oesterreichs nur das Verlangen einer diseretionären Handhabung der Maigesetze auf dem Verwaltungswege. Da kam das päpstliche Breve vom 24. Februar, welches wir und mit uns die Nation dankbar anzuerkennen hatten. Aber dürfen wir darauf rechnen, daß die Curie dem Breve nun auch die That folgen lassen würde? Wir antworteten mit dem Ministerialbeschluß vom 17. März, welcher von der Nation, abgesehen von der Centrums⸗ fraction, zustimmend begrüßt wurde. Die Presse aller Parteien war der Ansicht, daß wir nun Bereitwilligkeit zum Entgegenkommen unsererseits ausgesprochen und Weiteres durch legislative Vollmachten zu erstreben war. Nun trat eine Wendung ein: Es zeigte sich, daß Rom das päpstliche Breve ganz anders auffaßte als wir. Die Regierung hat nicht nur die constitutionelle, sondern auch die moralische und patriotische Verantwortlichkeit und die Pflicht, dem kirchlichen Nothstande ein Ende zu machen. Ich verweise auf die vacanten Bischofssitze, auf die 1000 vacanten Pfarreien, die verödeten katholischen Lehrstühle. Das kann Jahrzehnte fortgehen. Die Regier⸗ ung weiß sich von jeder Verantwortung frei; sie weiß, daß die Verantwortung auf der anderen Seite ruht. Die Frage, welchen Gebrauch die Regierung von den Vollmachten machen wolle und wie sie sich deren prak⸗ tischen Erfolg denke, beantworte ich damit, daß die Regierung zunächst glaubt, eine feste Basis zur weiteren Verständigung über conerete Fälle gewonnen zu haben. Werden diese Vollmachten versagt, muß die Regierung sie später bei anderen Parlamenten suchen. Sie verliert darüber Zeit und jedenfalls werthvolle Conjuneturen. Hammerstein spricht Namens der Conservativen für die Vorlage und bekämpft die Darlegungen Falk's, welcher falsche Ansichten energisch vertreten habe. Redner betrachte die Vorlage nur als ein Provisorium, wäre sie ein Definitivum, so würde auch er Bedenken dagegen haben. Er und seine Freunde,(die äußerste Rechte), würden für das Gesetz, jedoch mit Aufnahme einer Zeitbestimmung und unter Annahme einzelner Amendements stimmen. Windthorst erklärt sich gegen die Vorlage: der Cultur— kampf habe der evangelischen wie katholischen Kirche gegolten. Windthorst bemerkt, die Kirche werde sich nie unter den Staat beugen. Wenn das Centrum in die Verathung eintrete und sich an den Beschlüssen betheilige, so vergebe es damit in keiner Weise etwas dem Rechte der Kirche. Ohne den Papst sei kein Friede zu schließen. Ein voller Friede zwischen Staat und Kirche sei undenkbar ohne vollständige Herstellung des Status quo ante. Mit einem Wurfe gehe das nicht. Das Centrum hätte gelernt, auszuharren und würde das ferner thun. Es sei falsch, wenn behauptet werde, das Centrum stimme nach Meinungen aus Rom; dasselbe stimme nach freier Ueberzeugung. Die gesammte Kirche der Gnade oder Ungnade des Ministers zu überlassen, sei unmöglich. Die katholische Kirche könne nicht dieses Damoklesschwert über sich dulden. Die Vorlage, wie sie ein— gebracht, sei absolut unannehmbax. Unter gewissen Modifi— cationen würde das Centrum vielleicht zustimmen. Das Centrum kämpfe nicht des Kampfes, sondern des Friedens wegen. 29. Mai. Fortsetzung der Berathung der Kirchen-Vorlage. v. Zedlitz-Neukirch spricht für die Vorlage unter Hinzufügung einer Zeitdauer, welche die Dauer der laufenden Legislaturperiode nicht über— schreiten dürfe. Redner beantragt commissarische Berath— ung, wobei man erklären möge, die Regierung erbitte und erhalte die Vollmacht nur zum Gebrauche, sofern und soweit vorher ein Entgegenkommen des Clerus statt— gefunden habe. Der Cultus minister wiederholt seine gestrige Erklärung daß er einer Amendirung des Gesetzes zustimme, sofern im Prineip nichts geändert werde. Die Regierung bezwecke nichts Anderes, als der Bedrängniß der katholischen Bevölkerung abzuhelfen. Zu einer weiteren Veröffentlichung amtlicher Schriftstücke könne sich die Regierung nicht verstehen, da das Mitgetheilte vollständig enüge, um der Sache die nöthige Klarheit zu geben. Falk habe gemeint, die Vorlage sei so schlimm, daß selbst in dem Falle der Verwerfung der Schaden nie wieder gut gemacht werden konne, der ihre Einbringung ver— ursacht habe. Ich sage umgekehrt: diese Vorlage ist so vortrefflich, daß im Falle ihrer Verwerfung der Vortheil nie wleder aus der Welt geschafft werden kann, den ihre Einbringung verursacht hat, der Vortheil, daß im Lande sich die Ueberzeugung verbreitet, die Regierung habe Alles gethan, was in ihren Kräften steht, um dem Lande den inneren Frieden wiederzugeben. v. Limburg— Styrum erklärt sich für die Vorlage als fast dem ein— igen Wege zum Frieden zu gelangen und wünscht die Vorberathung durch eine Commission von 21 Mitgliedern. Virchow hält die Vorlage vom Standpunkt der Rechts— frage für unannehmbar. Man habe die Gesetze und die Regierung verlange die Erlaubniß, sie auszuführen oder nicht auszuführen. Reichensperger(Olpe) bezeichnet das Werk Falk's als ein Produkt der Leidenschaft, des Leichtsinnes und der Unkenntniß.(Präsident Köller erklärt den Ausdruck„Leichtsinns“ für unparlamen tarisch). Er sei davon befriedigt, daß Minister von Puttkamer einen schweren Schaden abzustellen sich bemühe. Der Aeußerung des Fürsten Bismarck, er werde den Frieden mit Rom über die Koͤpfe des Centrums hinweg schließen, stehe die Aeußerung von Puttkamer's gegenuber, daß Coneessionen von der Haltung des Centrums abhängig seien. Das Centrum vertrete nicht die katho lische Kirche, sondern die Bürgerschaft und ihre Inter essen. Auf kirchlichem Gebiete aber würden die Mit— glieder des Centrums kämpfen als treue Söhne der katholischen Kirche. g auch deshalb unannehmbar, weil sie den Papst aus der! 2 Jurisdiction ausschließe. Gneist hält für durchaus dis⸗ cutabel, ob nicht praktisch diese oder jene Erleichterung zur Beseitigung des kirchlichen Nothstandes herbeizuführen wäre. Er müsse sich aber dagegen erklären, die Regier⸗ ung von der Ausführung fester Gesetze im Allgemeinen zu dispensiren, wie die Vorlage wolle. Die Maigesetze, welche rein Kampfgesetze seien, könnten ja der disere⸗ tionären Gewalt der Verwaltung unterworfen werden; aber weiter dürfe man nicht gehen, sonst würde man auch die übrigen Gesetze, welche nicht Kampfgesetze seien, auf das Niveau der letzteren herabdrücken. Auch seien die Mai⸗ gesetze nicht unfehlbar, sie könnten hier und da amendirt werden. Das Haus beschließt Ueberweisung der Vor⸗ lage an eine Commission von 21 Mitgliedern. — Ein Erlaß des Reichskanzlers vom 4. April ermächtigt den Geschäftsträger Grafen Berehem, dem Cardinal Jacobini mitzutheilen, Preußen beabsichtige, wie der Ministerialbeschluß ergebe, in den friedlichen Annäherungen an den päpst⸗ lichen Stuhl sich pari passu zu halten, und würde, so lange die Aeußerungen des Papstes in dem Gebiete der Theorie blieben, dieses Gebiet gleichfalls nicht verlassen können. Auf dem Ge— biete der Praxis sei Preußen durch Concessionen bei Ausführung der Gesetze seit v. Puttkamer's Amtsantritte im Vorsprunge. Um weitere Frei— heit zur Entfaltung von Repressivmaßregeln zu erhalten, seien Acte der Gesetzgebung nothwendig, die die Regierung nächsten Sommer bei dem Landtage beantragen wolle. Unter derselben Voraussetzung würde die. Gegenconcession der Wiederherstellung der preußischen Gesandtschaft bei dem päpstlichen Stuhle in Erwägung ge— nommen, respective dem Kaiser und Könige vor— geschlagen werden. Ausland. Paris, 28. Mai. Deputirten-Kammer. Clémenceau tadelt die am Sonntag stattgefun— dene Entfaltung von Polizeimannschaften, um eine Manifestation zu verhindern, die zwar früher beabsichtigt gewesen, aber wieder aufgegeben sei. Redner wirft der Regierung vor, daß sie kein Vertrauen in die Freiheit setze. Der Minister des Innern erwirdert: die Regierung konnte eine Mauifestation, welche auf Verherrlichung verbrecherischer Thaten abzielte, nicht dulden. Gerade weil wir die öffentlichen Freiheiten lieben, wollen wir sie schützen gegen diejenigen, welche Aufregung in die Gemüther und auf die Straße bringen. Die Regierung verlangt die Annahme der einfachen Tagesordnung. Diese wird von der Kammer mit 309 gegen 31 Stimmen beschlossen. Italien. Rom, 28. Mai. Deputirtenkammer. Farini dankt für seine Wahl zum Präsidenten, die er Angesichts der Eiustimmigkeit nicht ab— lehnen wolle. Bei der Wahl der Vicepräsidenten fallen von 428 Stimmen 213 auf Abignente (Dissident), 212 auf Vare(Dissident), 211 auf Maurogonato(Constitutioneller) und 208 auf Spautigati(ministeriell). Zu Sekretären werden 1 Ministerieller, 1 Dissident und 2 Constitutio— nelle, zu Quästoren 1 Constitutioneller und 1 Ministerieller gewählt. Serbien. Belgrad, 28. Mai. Der Aus— schuß der Scupschtina hat die Berathung der austro- ungarischen Eisenbahnconvention nahezu vollendet. Die Regierung verfügt über Zwei— drittel Majorität. Rußland. Petersburg, 28. Mai. Der „Regierungsanzeiger“ publicirt die Begnadigung der im Weymarprozeß Verurtheilten: Michaelow zu zwanzigjähriger, Saburoff fünfzehnjähriger, Trotschansky zehnjähriger Bergwerks- Arbeit; Weymarzu zehnjähriger Festungsarbeit; Kolenkina zu zehnjähriger, Berdnikow achtjähriger, Löwen— stein sechsjähriger Fabrikszwangsarbeit; Natanson und Witanjew zur Ansiedelung nach Sibirien; Bingen, N. Mai. Hinter der Burg Klopp sind beträchtliche fränkische Grabfunde gemacht worden, nament⸗ lich ist ein Grab durch eine reiche Schmuckkette aus läng⸗ lichen gebohrten Amethisten in größerer Zahl nebst vielen Zierscheiben aus Gold mit Filigran, sowie zwei großen goldtangirten Fibeln, Schnallen ze. und prächtigen Perlen⸗ Die Vorlage sei für das Centrum ketten aus farbigen Fritten und Bernsteinstücken ausge⸗ zeichnet. Die Fundstücke befinden sich im Privatbesitz. Allerlei. Frankfurt a. M. Die Gebrüder Sachs, welche unter der Firma Sachs& Co., Katharinenpforte 4, ein Bankgeschäft betrieben, sind seit einigen Tagen verschwunden. Das Geschäftslocal wurde gestern früh polizeilich ge⸗ schlossen und zugleich der Inhalt des Kassaschrankes fest⸗ gestellt. Man fand in demselben: 1) einen Napf mit Pfennigstücken; 2) einige kleine, meist werthlose Loose; 3) einen großen Pack der berüchtigten sächsischen Pfandbrief⸗ Formulare, und 4) im Wechsel- Portefeuille einen österr. Guldenzettel. Das Verschwinden, wenn es auch großes Aufsehen erregte, kam nicht ganz unerwartet. An der Börse hatte die Firma niemals Credit, abgesehen davon, daß einige Makler gegen entsprechendes Depot die Börsen⸗ operationen ausführten. Der Platz selbst kann daher schwer⸗ lich nennenswerthen Verlust erleiden. Um so mehr dürften auswärtige und hiesige kleinere Kreise betroffen werden; es wird befürchtet, daß es sich um Vorgänge bandelt, welche weniger unter das Civilrecht als unter das Kri⸗ minalrecht fallen. Der ganze Fall erinnert lebhaft an die bekannte„Spitzeder'sche Affaire“. Die steckbriefliche Verfolgung wegen Betrug und Unterschlagung von Depo— siten ꝛc. ist eingeleitet. Brüssel, 29. Mai. Die Pulvermühle zu Wetteren, in der Nähe Gent's, ist theilweise in die Luft gesprengt. Es gab zehn Todte und viele Verwundete. Verloosung. Ans bach-Gunzenhausener 7 fl.⸗Loose von 1857. Serien-Ziehung vom 15. Mai 1880. Nr. 22 46 450 497 629 738 759 793 1199 1206 1391 1438 1699 1767 2137 2269 2473 2679 2734 2776 2898 3063 3107 3110 3298 3339 3883 3889 4016 4277 4383 4452 4489 4611 4653 4869 4890 4971. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 15. Juni 1880 statt. Canton Freiburg 15 Frs.⸗Loose von 1860. Gewinn-Ziehung vom 15. Mai 1880.— Heimzahlung am 15. August 1880. Serie 5885 Nr. 6 4 2000 Fr. S. 2865 Nr. 39 à 2000 Fr. S. 7543 Nr. 30 àa 1000 Fr. S. 443 Nr. 39, S. 1382 Nr. 45, S. 3331 Nr. 18, S. 6066 Nr. 39, S. 7129 Nr. 45, S. 7965 Nr. 9 à Fr. 250. S. 17 Nr. 27, S. 443 Nr. 12, S. 1923 Nr. 4 39 41, S. 2843 Nr. 43, S. 3926 Nr. 11, S. 3935 Nr. 31, S. 5129 Nr. 22, S. 5940 Nr. 31, S. 6014 Nr. 13, S. 6305 Nr. 8, S. 7046 Nr. 31, S. 7139 Nr. 21, S. 7512 Nr. 26, S. 7892 Nr. 21 à 125 Fr. S. 1126 Nr. 41, S. 1686 Nr. 44, 1873 Nr. 4, S. 1923 Nr. 44, S. 2068 Nr. 34, S. 2099 15, S. 2843 Nr. 46, S. 3381 Nr. 46, S. 4352 14 44, S. 1399 Nr. 50, S. 4506 Nr. 15 38, 4586 Nr. 8, S. 4767 Nr. 7, S. 5232 Nr. 15, 5894 Nr. 5 30 38, S. 5940 Nr. 33, S. 5952 . 41 47, S. 6301 Nr. 9, S. 6305 Nr. 13 16, S. 7067 20, S. 7129 Nr. 28, S. 7482 Nr. 25, S. 7705 18, S. 7744 Nr. 46 à 75 Fr. S. 17 Nr. 12, 443 Nr. 3, S. 1126 Nr. 30 43, S. 1178 Nr. 2 41, 1382 Nr. 11, S. 1634 Nr. 20, S. 1686 Nr. 37, 1923 Nr. 5 27, S. 2053 Nr. 15, S. 2099 Nr. 43, 2163 Nr. 28 31, S. 2718 Nr. 16, S. 2772 Nr. 23 S. 3336 Nr. 11, S. 3348 Nr. 8, S. 3381 Nr. 2 15, 3730 Nr. 21, S. 3926 Nr. 1 10, S. 3935 Nr. 4, 4352 Nr. 31, S. 4398 Nr. 5, S. 4586 Nr. 34, . 4738 Nr. 9, S. 4767 Nr. 15, S. 5129 Nr. 6, 5288 Nr. 13, S. 5885 Nr. 3, S. 5940 Nr. 19 22, . 6163 Nr. 10 49, 6305 Nr. 9, 7482 Nr. 34, 7647 Nr. 8 27, 7705 Nr. 14, 36, S. 7892 Nr. 2 à 50 Fr. Auf alle übrigen Nummern in den am 15. April 1880 gezogenen Serien entfält der geringste Gewinn von 19 Fr. Finnländisches 6pCt. fundirtes Staats- anlehen von 1868. Ziehung vom 1. Mai 1880.— Heimzahlung am 1. August 1880. Lit. A. Nr. 78 163 261 267 551 671 794 à 1000 Thlr. Lit. B. Nr. 155 269 323 624 697 740 1265 430 70 96 664 743 862 2034 189 490 956 3319 741 945 98« 500 Thlr. Lit. C. Nr. 424 38 823 952 1078 660 726 2430 442 55 653 73 832 967 3031 179 204 367 697 767 à 200 Thlr. Lit. D. Nr. 49 116 376 773 1292 532 726 851 2092 139 96 216 67 756 3452 516 4105 459 502 897 5186 372 579 à 100 Thlr. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. Mat. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.80— 1.00, Eier per Stück 5 Pf. Gießen, 29. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80—90 Pf., Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per St. 5-12 Pf., Tauben das Paar 60—80 Pf., Hühner per Stück M. 1.20—0., Hahnen per Stück M. 1.30 0.00, Wälsche M. 8.—9., Enten per Stück M. 2.50—0. Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 7. Zwiebeln p. Ctr. M. 30. Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 0 bis 56 Pf., Kalbfleisch 40—46 Pf., Hammelfleisch 65 bis 70 Pf., Schweinefleisch 60 Pf., Kirschen p. Pfd. 60 Pf. Frankfürt, 29. Mai. Marktbericht. Heu kostete der Centner je nach Qual. M. 2.50—4., Stroh M. 2.—3.50. Eier das Hundert deutsche M. 3.90, italienische M. 5. Butter im Großen das Pfd. 90—95, Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Ochsenfleisch das Pfund 65—70 Pf., Kuh-, Rind⸗ und Farrenfleisch 45-60 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf., Kalbfleisch 46- 55 Pf., Hammelfleisch 50— 65 Pf. Kartoffeln das Pfund 30 Pf., Blumenkohl 60—70 Pf. das Stück, Spargel 5060 Pf., Radieschen 3—5 Pf., junge Erbsen 40 Pf., neue Gurken zu Salat 30—40 Pf., neue Bohnen 100 Stück M. 2. Koblrabi das Stück 10 Pf., Romain⸗ Salat 40 Pf., Kopfsalat das St. 10 Pf. Ein Hubn M. 2.— 2.50, ein S S G — D. GG Sg 2 D. 2 D. — —— 1 Jurken — egen 0 Ihen, „ dli r Ang inf un fünf To utheilen Ftiedbe aß zuz dlerzehr technet hessisch. Di beglau scheini 5 Huf 189 wege löscht G. H. ein G Eintr. g 0 1898 in den nachste Lerstes Zei können bel der ͤhle zu Wetter ie Luft 5 5 ft gesprengt — fl.⸗Loos ai 1880.. 22 „1206 1394 4438 2784 2776 28898 3889 4016 477 4890 4971. 880 statt. zose von 1860, 8 Heimzahlung v. 6. 4 2000 gr. lr. 30 à 1000 fr. S. 3331 Nr. 18, S. 7965 Nr. 9 Nr. 12, S. 1929 9926 Nr. I., 5940 Nr. gl, S. 7046 Nr. 3, „S. 7892 Nr. A Die D. S 8 Nr. 44, S. 1876 1 Hülfsgerichtsschreiber Nr. 34, S. 200) Nr. 46, S. 4852 4506 Nr. 10 88, 3. 6235 Nr.% 1. 30, C 5060 13 16, S. 7007 t. 25, S. 770 S. U Nr. 12 „ IId Nr. Bl, , 1680 Nr. 3, S. 2099 Nr. 4, „E. Nun W.. S. 3881 Nr. 2 10, 6. 2035 J. S. 4586 Nr. 34, 120 Nr. 6, 8 79 M. 2. 2.50, eine Ente M. 2.70.20, eine Taube 60 Pf., eine Gans M. 6—7, Welschehahnen M. 5— 12, Kapaune M. 3.—4., Kirschen das Pfund 30 Pf. Mainz, 28. Mat. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 6.50— 7.50, Heu 50 Kilo M. 3.15 3.30, Stroh 50 Kilo M. 2.50— 2.70, Butter 1 Pfd. M. 0.80— 0.90, in Par⸗ thien 00-000 Pf., Eier/ Hundert M. 1.10 1.20, Handkäse 1 St. 5—8 Pf., Zwiebeln das Pfd. 20—25 Pf. 1 Hahn M. 1.40- 1.80, 1 Huhn M. 1.40— 1.80, 1 Ente M. 2.50— 2.80, 1 junge Taube 35—40 Pf., 1 Gurke 40—45 Pf., Kopfsalat 4— 6 Pf., 1 Pfund Kirschen 60 bis 65 Pf., 1 Gans M. 4.— 5. Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 68, 2. Qual. M. 60., Kühe erster Qual. M. 40—50., 2. Oual. M. 00., Alles per 50 Kilo. Für Kälber wurden bezahlt per Pfund 50— 60 Pf., für Schweine 64 Pf.— Fruchtpreise. Waizen per 100 Kilo 24.20. Korn M. 19.80. Gerste M. 19.20. Hafer M. 15.90. Marburg, 29. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 1.10, Eier 9— 10 Stück 40 Pf., Salat per Kopf 6—15 Pf., Spargeln per Pfd. 60— 75 Pf., Käse per Stuck 8— 10 Pf., Zwiebeln per Pfd. 12— 14 Pf. Hahnen per Stück M. 1.50—. 2., Hähnchen das Stück M. 1.— 1.20, Hühner das Stück M. 0.80—1., Tauben das Paar 70—80 Pf. Grüne Erbsen per Pfd. 50 Pf. Gurken per Stück 30— 40 Pf. 25—30 Pf., Blumenkohl 75—90 Pf., 1 Pfund Spargel Pf. M. Pf. Friedberg. Wie unsere Leser aus dem heutigen Inseratentheile ersehen, wird Herr Director Straßburger, von Gießen kommend, hierselbst(auf der Durchreise na Frankfurt begriffen) nur 3 Vorstellungen geben. Da dem Cirtus das beste Renommée von Cassel aus vorangeht, so darf man wohl mit Recht auf diese Vorstellungen ge— spannt sein. Sämmtliche Zeitungen Cassel's sind des Lobes voll; so schreibt z. B. das Casseler Tageblatt fol⸗ gendes:„Straßburgers Cireus und Affentheater, welches seit Kurzem in der Wilhelmstraße eröffnet ist, bietet all— abendlich dem Publikum, Groß und Klein, die amüsanteste 60 Unterhaltung. Herr Straßburger verfügt über ein zahl— 4 reiches Personal, oder besser gesagt Material, an dessen 64 Produetionen der Besucher seine Freude haben muß. Die Brodpreise vom 1. bis 16. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Juni. Für Friedberg: Pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 5 Kuhfleisch, gem. Rindfleisch, gem. Schweinefleisch Keil und Carre Leber- u. Blutwurst 9 5 See 1 vorzügliche Dressur sämmtlicher Thiere, sowie das mannig⸗ Kalbfleisch 8 7780 8 1 80 faltige Programm sind sehr anerkennenswerth und ver— 0 5 S 0 e— 80 lei en Vorst 9 8 bete Aus 4 Kell und Ger Ie Spec 2 leihen den Vorstellungen das beste Aussehen.“ 1906 Nierenfett— Dorrfleisch— 80 Geld⸗Cours. Hammelsfett 55 Schinken 5 86 Frankfurt am 29. Mai 1880. ö Schmalz, ausgel.— 80 20 ⸗Frankenstücke 55 M. 16 15—19 Schmalz, unausgel.— 80 do. in ½ 16 15—19 Ausnahmspreise: Bei G. Gröninger und Theodor Englische Sovereigns. b 20 38-42 Sprengel ger. Speck 90 Pf., bei W. Wind 92 Pf. Russische Imperiales.„ 16 68—72 Bei Chr. Blum, N. Engel, G Krauch, A. Walther Ducaten„ 9 51—55 Schinken 80 Pf., bei Th. Sprengel 90 Pf. Bei Th. do. al maxeo„ 9 57—62 ö Sprengel und W. Wind ausgel. Schmalz 90 Pf. Dollars in Gold„ 421—24 In der Strafsache gegen Katharine, Christian Eich Ehefrau zu Friedberg, wegen Beleidigung hat Großherzogliches Schöffengericht zu Friedberg am 11. Mai 1880 für Recht erkannt, daß die Angeklagte wegen Beleidigung in eine Geldstrafe von fünf und zwanzig Mark, eventuell in eine Haftstrafe von fünf Tagen, sowie in die Kosten des Verfahrens zu ver— urtheilen, dem Beleidigten, Polizeidiener Fourier zu Friedberg, auch nach§ 200 des St.⸗G.⸗B. die Befug⸗ niß zuzusprechen sei, den Tenor des Urtheils innerhalb vierzehn Tagen, von Rechtskraft des Urtheils an ge⸗ rechnet, einmal auf Kosten der Angeklagten im Ober— hessischen Anzeiger öffentlich bekannt machen zu lassen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils be— scheinigt. Friedberg den 29. Mai 1880. Hohenstein, des Großherzoglichen Amtsgerichts. 1889 * Bekanntmachung. 1892 Die Firma Betz& Freundlieb in Friedberg ist wegen Auflösung der Gesellschaft im Handelsregister ge— löscht worden. Der seitherige Procurist der genannten Gesellschaft, G. H. Freundlieb, betreibt unter der Firma dieses Namens ein Geschäft in dem gleichen Handelszweige und ist dessen Eintrag im Firmenregister heute verfügt worden. Friedberg den 24. Mai 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 5 1898 Montag den 7. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gasthause„Zum Schwanen“ in Oppershofen ö nachstehende Arbeiten und Lieferungen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden:„„ N Zeichnungen und Kostenüberschläge zu diesen Arbeiten können Freitag den 4. Juni, von Nachmittags 1 Uhr an, bei dem Unterzeichneten in Einsicht ee N 9 Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 2000— Steinhauerarbeit 1073— Zimmerarbeit 2340— Dachdeckerarbeit 739 45 Schreinerarbeit 1726— Schlosserarbeit 1428 Glaserarbeit 52³— Weißbinderarbeit 936— Spenglerarbeit 111 50 Brechen von Mauersteinen in den Münzen⸗ berger oder Rockenberger Steinbrüchen 788 Anfahren der Mauersteine 660— Liefern von Russensteinen 1425— Liefern von Kalk(Weißkalk)— Liefern von Mauersand 240— Aufsetzen von Steinen und Messen von b Sand 85— Liefern von Cement 28— Gambach am 29. Mai 1880. Schneider, Bezirksbauaufseher. 212 2 Mobiliar- Versteigerung. 1895 Nächsten Mittwoch den 2. Juli l. J., von Morgens 9 Uhr ab, werden nachfolgende, zum Nachlaß des Großh. Medieinalraths Pr. Erhardt, Kurstraße Nr. 321 dahier, gehörige Mobiliar-Gegenstände, als: 1 Waschmange, 2 große Zimmerteppiche 1 transportabler Herd, 50 Blatt Vorhänge, Rouleaux, Weißzeug, Bücher und Bücher⸗ gestelle, Glaswaaren, Leuchter, 1 Küchenschrank, Haus⸗ und Küchengeräthschaften öffentlich meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim den 29. Mai 1880.. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt. Specialität. Häcksel- Schneid- Maschinen, bewährteste Construectionen, vorzügliche Leistung, billige Preise. Franco-Lieferung, Probezeit, Garantie. 2 0 2 1 2 Heinrich Lanz, Maschinen-Fabrik, flessen-Nassauische Fiehversicherungs- Gesellschaft. Zu Versicherungs-Abschlüssen für obige Gesellschaft unter Beibehaltung der seitherigen Prämiensätze empfiehlt sich Der Agent a Nieder-Wöllstadt. Tobias David. Prospecte werden auf W̃ 1853 3 1894 Mannheim. unsch jederzeit franco übersendet. D r r e Wegen G schäftsaufgabe und um bis zum 1. Juli gänzlich zu räumen PTotal- Ausverkauf unseres gesammten Waaren⸗Lagers von Teppichen aller Art, Möbel und Vorhangstoffen in großer Aus wahl, Tischdecken ete. ö zu Fabrik-Preisen. Gechs& Nesper. F ankfurt a. M., 5 N Schlesische Feuer-Velsicherungs-Gesellschaft in Breslau. Gegründet im Jahr 1848. Grund ⸗ Kapital 9 Millionen Mark. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Keuntuniß, daß wir nachstehenden Agenten die Ver— tretung unserer Gesellschaft übertragen haben. Echzell: Wilh. Präfried, Rechner. Okarben: Konrad Dechert, Oeconom. Bruchenbrücken: Karl Andr. Maul, Kaufmann. Dortelweil: Philipp A. Mohr, Oeconom. Bönstadt: Hofmann, Post-Ageut. 1888 (1496g.) Steinweg 5. 2 4 Ober-Erlenbach: Heinrich Stöhr, Privatier. Petterweil: Fr. Karl Cost, Gem.-Einnehmer. Rockenberg: Wende, Oeconom. Nieder-Mörlen: Hch. Zimmer, Polizeidiener. Reichelsheim: Herm. Vogt, Oeconom. Ober⸗Rosbach: Hch. Röhmig, Maurermeister. Friedberg: J. Kaufmann, Fruchthändler. Vorstehende Vertreter halten sich zum Abschluß von Versicherungs⸗Verträgen gege Feuergefahr bestens empfohlen; Prämien fest und billig, Bedingungen liberal. 5 Offenbach am 26. Mai 1880. 2 Die General-Agentur der Schlesischen Feuer ⸗Versicherungs-Gesellschaft: Th. Pelissier. Hofraithe-Versteigerung. 1904 Freitag den 4. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag des Taubstummenlehrers Billasch die demselben gehörende Hofraithe, in der Bahnhofsstraße gelegen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 31. Mai 1880. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. ri. Bekanntmachung. 1897 Die am 19. d. Mts. im Rodheimer Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Mittwoch den 2. Juni d. J. festgesetzt worden, wovon den Steigerern hiermit Kennt⸗ 1903 Eisenbahn⸗Directions⸗Bezirk Haunover. Eisenbahn-Setriebs-Amt Cassel. (Strecke Cassel-Frankfurt a. M.) 1901 Die Unterhaltung der Schiefer⸗ und Ziegeldächer der an der Bahnstrecke Gießen Vilbel, einschließlich des Bahnhofs Vilbel, gelegenen Bahngebäude soll vom 1. Juli ab auf längere Zeit in öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind Aufschrift: een auf Unterhaltung der Dächer“ bis zum Submissionstermine, Samstag den 12. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, bei der unterzeichneten Eisenbahn⸗Bau⸗ Inspection(Gallus-Anlage 4) einzureichen, woselbst die portofrei, versiegelt und mit der Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in fest 8 i genommen werden können. niß zugeht. N e ur a. M. den 30. Mai 1880. Rodheim v. d. H. am 29. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. Königliche Eisenbahn-Bau-⸗Inspection. f 8 Jae o b i. Se Das XIII. Sängerfest des Lahnthal-Sängerbundes wird am 20. und 21. Juni d. J. in Butzbach abgehalten. Nur einige Vorstellungen. T 271 igen 35 H. Straßburger's Circus und Affentheater in Friedberg auf der Freiheit. Heute Dienstag den 1. Juni 1880 Große Erüffnungs-Vorstellung des aus 32 vierfüßigen Künstlern bestehenden Circus, darunter 18 kleine dressirte japanesische Pferde, die man mit Recht zu den kleinsten Pferden der Welt zählt, ferner einer Anzahl gut dressirter Affen, Hunde, Ziegen, sowie ein dressirter Hirsch und Esel.. f 25 Mark Demjenigen, der im Stande ist, den Esel dreimal in einer Tour im Circus im Galopp zu reiten. HKasse-Eröfnung 7 Uhr.— Anfang 8 Unr. preise der Plätze: Erster Platz 1 M., zweiter Platz 60 Pf., dritter Platz 30 Pf.— Kinder zahlen: Erster Platz 60 Pf., zweiter Platz 40 pf., dritter Platz 20 Pf. Billets sind vorher bei Herrn C. Schnauber zu folgenden Preisen zu haben: Erster Platz 75 Pf., zweiter Platz 50 Pf.— Kinder: Erster Platz 50 Pf., zweiter Platz 30 Pf. Einem hochgeehrten Publikum von Friedberg und Umgegend für vergnügte Stunden und künstlerische Leistungen garantirend, ladet ganz ergebenst ein Hartwig Strassburger, Director. Morgen, Mittwoch den 2. Juni Grosse Vorstellung 1905 mit ganz neuen Abwechs lungen. Prüfet und behaltet das Veste! Die beste Maikur. Bei Personen, deren Beruf eine vorherrschend sitzende Lebensweise nöthig macht, was namentlich bei vielen Beamten der Fall ist, stellen sich nach kurz oder lang Störungen des Verdauungs-Apparates ein, die Appetitmangel, Beschwerden und Blähungen nach der Mahlzeit, Aufstoßen von Gasen, An— schoppungen der Leber oder Hämorrhoiden erzeugen und fast immer lästige Unregelmäßigkeiten in den wichtigsten Funktionen der Organe herbeiführen. Diese Leiden sind aber durch Kräuterthee, Pillen, Pulver, Essenzen ze. keineswegs rationell und dauernd zu beseitigen, es kann sogar von sehr nachtheiligen Folgen sein, drastische Mittel hier anzu— wenden, da diese die Thätigkeit des Darmkanals überreizen, ihn dann um so mehr erschlaffen und dadurch das Uebel nur verschlimmern, statt beseitigen. Die beste Blutreinigungskur, die diese Uebelstände rasch und dauernd ohne die geringsten nach— theilligen Folgen beseitigt, ist während 3 bis 4 Wochen im Frühjahr und Herbst der tägliche Genuß einiger Gläschen des üchten Bernhardiner Alpenkräuter-Liqueurs von Wallrad Ottmar Bernhard, königl. Hof-Destillateur in München. Ohne sich im Beruf oder in der gewohnten Lebensweise stören lassen zu müssen, haben laut Attesten, durch dieses herrliche, mildest wirksame Hausmittel Tausende ihre Gesundheit, frühere Arbeits— lust und Lebensfreude wieder hergestellt. Man achte bei dem Bezug nur genau auf die Firma des 1 5 0 Fabrikanten Wallrad Ottmar Bernhard. Innigsten Dank für Lebensrettung! Ich litt schon lauge Zeit an Magenschmerzen und Verdauungsschwäche und habe alle Mittel vergebens angewendet, ebenso habe ich für 21 Mark Benedietiner und Magenbitter von C. Pingel in Göttingen getrunken, r jedoch ohne allen Erfolg und war dabei so herunter gekommen, daß mir bereits Jedermann das Leben absagte.= Alsdann hörte ich den üchten Bernhardiner Alpenkrünter-Liquenr von Herrn Wallrad Ottmar Bernhard in München so loben, daß ich mich entschloß, zu diesem noch meine letzte Zuflucht zu nehmen und hatte nach 8 Tagen die wohlthuende Wirkung, daß mir das Essen wieder blieb und ich am ganzen Körper wieder gesund ward und so zunahm, daß sich Jedermann staunte, wie es möglich sei. Heute kann ich trotz hohen Alters meiner Arbeit wieder vollständig vorstehen, Alles essen und verdauen, was ich nur dem ausgezeichneten allein üchten 1 Bernhardiner Alpenkräuter— Magenbitter von Wallrad Ottmar Bernhard, königl. Hof-Destillateur in München zu verdanken habe, den ich auch bei jeder Gelegenheit bestens empfehlen werde. Joh. Karle, Schongau den 4. April 1880. Sattlereibesitzer und ehem. Magistratsrath. 1886 18 1 ie Richtigkeit vorstehender Unterschrift bestätigt am 20. April 1880 2 1— — Stadtmagistrat Schongau gez. Pröbstl, Bürgermeister. Eine Anzahl ähnlicher Atteste liegen zur Ansicht bereit. 0 Der üchte Bernhardiner Alpenkrünter⸗Liqucur von Wallrad Ottmar Bernhard ist in Flaschen 1 1.5 Mark, 2 Mark und 4 Mark ächt zu haben bei: Herrn Wilh. Bernbeek, Colonialwaaren Homburg v. d. H.: Fritz Nagel vis-à-vis der Post, Vilbel: Julius Fischer. 1664 handlung in Friedberg Carl Krazer, Nidda — Geschäfts- Empfehlung. Einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daf 0 tiesigem und Brunnenmacherei eröffnet habe und halte 0 in dieses Fach einschlagender Artikel auf das Beste e V 1848 Martin Kroner. eine Pumpen⸗ allen Reparaturen Achtungsvoll Vilbel. 976 Das in großer Auswahl zu Neueste in Tapeten billigsten Preisen empfiehlt Friedberg. H. Bindewald. Libisch- oder Alheezucker, bestes Mittel bei Husten und Heiserkeit, von 12 Pfennig an in jedem Quantum zu haben bei 1879 Fried Hilbrecht Wittwe. Bekanntmachung. 1871 Der sogenannte Wiesbrückenweg, welcher am östlichen Ende von Weckesheim vorbeifuͤhrt, ist wegen Beschädigung der Wies brücke zum Fahren bis auf Weiteres verboten und von heute an abgesperrt. Weckesheim am 26. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Weckesheim. Hilger. Neue isländische Häringe, „ italienische Kartoffeln, ZV iebeln Wilhelm Fertsch. Entlaufen ein junger Dächsel auf den Namen„Schuftchen“ hörend, schwarz, grau und gelb getiegert, mit gelbem Behang und gelben Läufen. Dem Wiederbringer, oder Dem, der sichere Auskunft gibt, eine Belohnung. Habich. Forsthaus Bainhards. Feinster Vorsch-Leberthran, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, M. 1. und M. 1.70. Derselbe eisenhaltig M. 1. per Flasche. 27 2 1893 bei ie J. A. Windecker. Alle Sorten Pflanzen verkauft 1884 Georg Krauch, Metzger. Ein kräftiger J in kräftiger Junge, welcher die Bäckerei erlernen will, kann sofort eintreten. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1888 Jede Woche Dienstags, Donnerstags und Samstags, frischgebrannten Marmorkalk auf der Neuen Marmorkalkbrennerei zu Butzbach. 1887 F. W. Poock. Fichten-Bohnenstangen, sowie Stangen zu Steig- und Wagenleitern, Baum⸗— pfählen u. s. w. verkauft billigst und hält Lager Butzbach. Waldbesitzer Carl Flach 1896 an der Caserne. 5 8 Todes-Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Verwandten widmen wir die schmerzliche Nachricht, daß in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai nach kurzem Leiden unsere liebe Schwester und Mutter Frau General Luise Dingeldey, i geb. Kritter, dem Herrn sanft entschlafen ist. Um stille Theil— nahme bitten Friedberg den 31. Mai 1880. Sophie Kritter, Wilhelmine Simon, geb. Dingeldey. Die Beerdigung findet Mittwoch den 2. Juni, Nachmittags 6 Uhr, statt. 1899 po 8 g 0— 7 Todes-Anzeige. 0— 1902 Hiermit Verwandten, Freunden und Be— kannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser unvergeßliches Söhnchen Karl Koch nach kurzem Leiden in seinem dritten Lebensjahre heute Nachmittag 4 Uhr zu sich zu rufen. J Um stille Theilnahme bitten Die tiefbetrübten Familien: Koch& Netz. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 3 Uhr statt. a Friedberg, 29. Mai 1880. —— Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Praktischer Rathgeber für's Haus Nr. 6 und Praktischer Rathgeber für Landwirthe Nr. 6.) 3