R N Donnerstag den 31. Juli. ö Oberhessicher Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. ü 1 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Ju die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei grö. f a Pf.; ei N 9 5 l. f. größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 1 1 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post 129 1 at daß di 1 n i 1 * bad N 1 — Amtlicher Theil. N 0 1 1 nen. Bekanntmachung. 1 wenit- und 2 1* dem sogenannten neuen Felde bei der Hüttenmühle(Gemarkung Köppern) wird Seitens des 3. Bataillons Hess. füsilier⸗Regiments Nr. 80 am Sonnabend den 2. Aug ust dieses Jahres von Morgens früh ab bie Mittag eine Schießübung mit 1 cbdarfen Patronen abgehalten werden. Die Ortsbehörden haben dieses noch besonders mit dem Hinzufügen bekannt zu machen, daß zur Ver⸗ beidung von Unglücksfällen sowie event. Arretirung den ausgestellten militärischen Posten überall sofortige genaue Folge geleistet werden muß. Friedberg den 30. Juli 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. — 25 222 3 —— ger N Bekanntmachung. N Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der 2. Theil des diesjährigen ObstbaumwätterCursus an der Ackerbauschule zu Negendol rledberg von Montag den 11. August bis Samstag den 6. September dieses Jahres abgehalten werden wird. Den Besuchern * es 1. Theils dieses Cursus geht besondere Benachrichtigung zu. ö Das Curatorium der Acker bauschule zu Friedberg. 1 Friedberg den 28. Juli 1879. N nah.. 5 9 l a Dr. Braden. Küchler. Schmidt. 9 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. dische ö Carl Ruckel von Ober⸗Eschbach wurde als Feldschütz für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. U U Deutsches Reich. protestirt. Am Schluß des Schreibens heißt es: Türkei. Constantinopel. Der Bot⸗ g 3 Wörrstadt, 25. Juli. Gestern waren über Wir werden kein Hinderniß sein für die repu- schafter am Wiener Hofe, Edhem Pascha, hat N belm fertsch. 100 Personen aus Wallertdeim hier und baben blikanische Regierung, aber man darf uns nicht seine Demission gegeben und teifft demnächst hier ein. ö Austritt aus zwingen, die Augen auf die Vergangenbeit zu.— 28. Juli. Der Sultan hat Khereddin auben iet in Haug I. 1 ei Großh. Friedensgerichte ihren er evang. Landeskirche erklärt. Berlin. Der Kaiser erfreut sich in Gastein, tes besten Wohlseins und nimmt regelmäßig die Lorträge des Militär- und Civil-Cabinets sowie des Geheimen Legationsrathes v. Bülow entgegen.“ Die Bäder, Promenaden und Ausfahrten setzt der Laiser regelmäßig fort. f richten, um dort das Bild der Gerechtigkeit und Freiheit wiederzufinden. Versailles, 28 Juli. Die Deputirten⸗ kammer hat das Budget des öffentlichen Unterrichte angenommen und wird morgen über den Bericht des Deputirten Proust berathen, welcher die Nieder- legung der Tuilerien beantragt. Am Samstag d die Kammer wahrscheinlich ihre Berathungen nun doch entlassen und erließ gleichzeitig ein Irade, worin er die Nothwendigkeit der Entlassung con- statirt und das Großvezirat für aufgehoben erklärt. Aarist Pascha ist zum Premierminister und Sapfet Pascha zum Minister des Auswärtigen ernannt worden. Bis zur Ankunft Savpfet's versieht der Musteschar Savas Pascha das Ministerium des Auswärtigen. Riza Pascha ist zum Minister der Ttaniol, Staniol, f— Es sind Verhandlungen über die Einziehung wird 0 er silbernen Zwangigpfennig Stücke im Gange, beendigen.. 5 10 Berubedd beschlüsse aber nicht zu erwarten, bevor der Bundes Großbritannien. th gehört worden. Civilliste und Fuad zum ersten Secretär des Sultans ernannt. Bulgarien. Sofia. Bezüglich der Un⸗ ruhen bei Rasgrad wird gemeldet, daß dieselben Major britischen London. [Cavagnari mit den Mitgliedern der schinen gu sertraßt. 1 7 * tauntwein, sowie tel eu f Schwerin, 28. Juli. son Mecklenburg- Schwerin ist heute Nachmittag h Heidelberg plötzlich gestorben. Kiel. Nach dem jetzt publicirten kriegsge— nchtlichen Erkenntnisse in der Angelegenheit des „Großer Kursürst“ ist der Contreadmiral Batsch n 6 Monat Festungshaft, Capitän- Lieutenant Fflausa zu ein Monat Festungshaft verurtheilt, Lapitän zur See Kühne freigesprochen. Mainau, 28. Juli. Die Kaiserin ist gestern lier eingetroffen. Dieselbe wollte in aller Stille ankommen, wurde aber von dem Großherzog und her Großherzogin von Baden auf der Station Reichenau empfangen und von da zu Wagen nach ter Mainau geleitet. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Pest, 28. Juli. Staatssecretär Graf Zichy- Ferraris ersuchte den Präsidenten der liberalen Reichtagepartei um Ein- stzung eines Ehrengerichts von Abgeordneten zur Enischeidung der bezüglich Zichy's schwebenden Angelegenheit. Bekanntlich ist derselbe beschuldigt Ehrenämter und Orden gegen Geld vergeben u haben. Gleichzeitig suchte derselbe bei dem Minister des Innern um Enthebung von seinem Umte nach, um auch nicht den Schein einer Be— Unflussung des Ehrengerichtes aufkommen zu lassen. Tisza hat das Entlassungsgesuch Zichy's bereits dem König unterbreitet. Frankreich. Paris. Die klerikalen Jour- rale veröffentlichen ein Schreiben des Erzbischofs von Paris an die Senatoren, worin ersterer gegen Ferrp's Gesetzvorlagen im Namen der Freiheit Herzog Wilhelm Mission ist am 24. Juli in Kabul eingetroffen und mit großer Auszeichnung und militärischen Ehren empfangen worden. Derselbe überreichte dem Emir, welcher ihn freundlichst bewillkommte, sein Beglaubigungsschreiben. e— 28. Juli. Der Telegraphen-Congreß be⸗ endete heute seine Arbeiten und unterzeichnete die Convention welche zum April 1880 in Kraft tritt. — 29. Juli. Unterhaus. Auf Befragen Cowen's erklärt Unterstaats-Sekretät Bourke: Die Regierung wisse, daß wegen politischer Vergehen zahlreiche Verhaftungen und Deportationen in Ruß land vorgenommen seien; die Bestimmung der Verhafteten sei ihr aber unbekannt. Die nach Saghalin Deportirten seien keine politischen Ge⸗ fangenen. Der Transport nach Saghalin fand 0 einem für diesen Zweck speciell gebauten Schiffs- fahrzeuge statt. Uebrigens babe die englische Re⸗ Berechtigung in solchen Fällen einer fremden Regierung Vorstellungen zu machen, noch weniger aber habe sie Grund zu glauben, daß solche Vorstellungen irgendwie ersprießliche practische Folgen haben könnten. Italien. Rom. Eine biesige halbamtliche Zeitung meldet, daß der Abschluß eines Concor⸗ dats mit Rußland vor Ablauf dieses Jahres noch bevorstehe, sowie, daß Papst Leo XIII. dies Er⸗ eigniß und auch die voraussichtliche Versöhnung mit Deutschland durch große Kirchenfeste zu feiern gedenke. — Die„Agencia Stefani“ will wissen, der frühere päpstliche Nuntius in Brasilien, Roncetti, sei anstatt Masella's zum Nuntius in München ernannt. gierung nicht die unterdrückt seien. Zweihundert Mohamedaner sollen im Kampfe gefallen sein. Rumänien. Bukarest, 29. Juli. Der rumänische Finanzminister Stourdza ist gestern nach Kissingen gereist und kehrt nach einigen Tagen hierher zurück Griechenland. Athen, 26. Juli. Die Führer der Opposition brachten in der Kammer einen Antrag ein, bei dem es sich um die Frage handelte, ob das Ministerium das Vertrauen der Kammer besitze. Ministerprästdent Comunduros ver- las darauf ein Deeret des Königs, durch welches die Kaumer aufgelöst wird. Rußland. Petersburg, 29. Juli. Der Missethäter, welcher am 25. März auf Ge— neral Drentelen schoß, ist festgenommen. Es ist derselbe, welcher unter dem Namen Pletnef in Taganrog auf Gendarmen und Polizei schoß, als man ihn wegen eines anderen Verdachtes ver— haften wollte. Amerika. Washington, 28. Juli. Nach einem Telegramm an den biesigen peruanischen Gesandten war das peruanische Kriegsschiff„Huas- car“ in den von der chilenischen Flotte blockirten Hafen Iquique eingedrungen und batte in zwei- stündigem Gefecht mit der chilenischen Flotte das chilenische Schiff„Cousino Abtao“ außer Gefecht gesetzt.„Huascar“ blieb unbeschädigt. Aus Stadt und Land. H. Kaichen, 27. Juli. Hier sand heute eine Ver⸗ einigung der Gesangvexeine aus Windecken, Bruchenbrücken und Kaichen statt, welche sich sowohl wegen der gesanglichen Leistungen und der ungeftörten Harmonie, als insbesondere wegen der woblgelungenen Wabl des Fessiplatzes zu einem höchst seltenen Volkssest im Kleinen gestalleie. Es war die uralle, so reizend gelegene Gerichtsstälte der einstigen Grafschaft Kaichen, um deren steinerne, noch erhaltene Male sich im Schatten der Linde und der Kaslanien ein buntes Bild entfaltete. Ja, Leben war wieder an eine hehre Stätte gezogen, die, eine Perle des Landes, leider seit langer Zeit vereinsamt dalag und nur hin und wieder einen ruhesuchenden Wanderer als Gast begrüßte. War es auch beute nicht eine dem Urtheilsspruch über Leben und Tod lauschende Menge, sondern herrschte feöhlicher Sang, mun⸗ teres Spiel und Tanz und aufjauchzende Freude von Jung und Alt, so gedachte doch der Leiter des Festes, Lehrer Scharmann, der historischen Bedeutung des Ortes in schwungvoller Rede. Paaren sich sosche Gefühle mit der Lust und Freude, dann werden Feste, wie das am 27. Ju li gefeierte, das boffentlich bald wiederkehren möge, in doppelter Weise ihren löblichen Zweck nicht verfehlen. Darmstad t. Gegenwärtig stehen 48 Handwerker schulen mit ca. 3000 Schülern mit dem Landesgewerbe— Verein in Verbindung; hiervon sind 31 Schulen den an den betreffenden Orten bestebenden Localgewerbevereinen zur speciellen Leitung unterstellt. Allerlei. München. Wie von bier berichtet wird, soll Adele Spitzeder bier wieder in alter Weise, wenn auch noch nicht in der früheren Ausdehnung, ihr Wesen treiben. Sie nimm Geld ein und leiht Geld aus, ganz wie früher, zahlt auch wieder 5 bis 60% Zinsen für den Monat und — man bält es nach den gemachten Erfahrungen kaum für möglich— Geld strömt ihr wieder in reicher Menge zu. Berlin, 28. Juli. Gestern trat im Gebäude des Abgeordnetenhauses der dritte Blindenlehrer-Congreß zu⸗ sammen, an welchem Vertreler aus England, Frankreich, Oesterreich, Holland, Belgien, Schweden, Norwegen und Dänemark theilnebmen. Cultusminister v. Putikamer be— grüßte die Versammelten im Namen der preußischen Staatsregierung. Berlin, 28 Juli. Die Gasanstalt der Dresdener Bahn gerieih gestern Abend auf bisher noch unerklärliche Weise in Brand und wurde vollständig in Asche gelegt. Wenngleich der Schaden ein verhältnißmäßig geringer ist, so ließ doch die Nähe von mit werthvollen Gütern gefüllien Schuppen und das unmitlelbare Daranstoßen des Gas- kessels, dessen Explosion glücklich verhütet wurde, große Befürchtungen laut werden, weßhalb denn auch die ge— sammte Feuerwehr mit einer Dampsspritze sofort zur Stelle war. JIunsbruck, 27. Juli. Die evangelische Gemeinde in Innsbruck hal heute die feierliche Grundsteinlegung der ersten protestantischen Kirche Tyrols vollzogen. Triest, 28. Juli. Gestern Abend Rhede ein Orkan aus, welcher im hiesigen Hafen bedeuten⸗ den Schaden an Schiffen anrichtete und mehrere Menschen— leben kostete. Im Ganzen wurden 23 Schiffe mehr oder minder erheblich beschädigt. Ein mit Holzkohlen beladenes österreichisches Fahrzeug ging zu Grunde. New-⸗Yotk, 28. Juli. In Memppis sind drei neue Erkrankungen, aber keine weiteren Sterbefälle am gelben Fieber vorgekommen. In New Orleans trat ein Fall vom gelben Fieber ein. l. Mode und Gesundheit. Die Kleidung, unsere tragbare Wohnung, unser brach auf der sundheitsschädlich und nach klassischen Schönbeils⸗ begriffen lächerlich— aber die Mode will es so. Indessen selbst dann, wenn die Mode niemals gegen die Gesetze der Aesthetik verstieße, dürfte ihr Einfluß auf die Praxis unserer Bekleidung doch kein ganz unbeschränkter sein. Dean Ver- schönerung und Wohlgestaltung unseres Körpers sollte bei der Kleidung ja erst in zweiter Reihe in Betracht kommen, deren erster und hauptsäch— licher Zweck auf Erhaltung der Gesundheit ab- zielen und in der Regulirung der Eigenwärme des Körpers bestehen muß. Weiter soll die Kleidung derart beschaffen sein, daß sie den Körper nicht benachtheilige durch Hemmung des Voll: athmens, Hinderung der freien Bewegung aller Körpertheile und Unterdrückung der Hautthätigkeit. ö Das Vollathmen, ein Aufgebot sämmtlicher Lungentheilchen, erfolgt durch willenskräftige Aus- dehnung des Brustkorbes nach allen Seiten hin. Wird diese Ausdehnung verhindert durch zu enge Bekleidung oder gar Einschnürung des Oberkörpers, so kommen gewisse Theile der Lungen nicht zu normaler Thätigkeit, werden Behältnisse von Staub, Schleim und schlechter Luft, verkümmern in Folge dessen und geben den Anlaß zu Lungen- schwindsucht. Das Vollathmen, welches außerdem von größter Wichtigkeit für Regulirung der Blut zirkulation ist, muß daher unbedingt durch lose Bekleidung des Brustkorbes möglich gemacht und täglich energisch geübt werden, namentlich von Stubensitzern; denn unwillkürlich erfolgt es nur bei körperlichen Anstrengungen, wie z. B. beim Bergsteigen, Schwimmen, Laufen, Tanzen ꝛc., nicht aber beim Sitzen, wo die Brust nur mit halber Kraft zu athmen pflegt. Unseren meist nicht sehr kräftigen Salondamen ist es nur deshalb möglich, die nicht geringen Anstrengungen einer Ballnacht ohne großen Nachtheil zu ertragen, weil sie zu den Bällen eine von ihrer sonstigen sehr ab- weichende Tracht anlegen, eine Tracht, welche der Ausdebnurg des Brustkorbes recht freien Spiel- raum läßt und so das durch das Tanzen veran- laßte Vollathmen nicht hindert. Der Hygieniker kann sich daher mit dieser„freien“ Tracht nur einverstanden erklären, mag der Moralist immer 1 hin darob die Hände ringen. Von größter Wichtigkeit ist ferner, daß die freie Bewegung sämmtlicher Köcpertheile nicht durch die Kleidung gehemmt werde. Wie sehr dies aber meist der Fall ist, lehrt jeder Blick auf die modisch gekleidete Herren- und Damenwelt, welche sich möglichst langsam, steif und geschraubt Schneckenhaus, ist dasjenige Bedürfniß, für welches bewegt, um nur die feine Toilette in Acht zu heutzutage selbst die niederen Stände einen unver- nehmen. hältnißmäßig großen Bruchtheil ihres Einkommens auszugeben geneigt sind, denn—„Kleider machen Leute“. Der äußere Schein muß gewahrt werden, Keiner will hinter Seinesgleichen zurückstehen, sondern Jeder sucht den Andern zu überbieten. Mit dem Begriffe der Kleidung ist für unsere Anschauungsweise unzertrennlich verbunden der Begriff der Mode, welche dieses Feld als unum⸗ schränkte despotische Gebieterin beherrscht. Mit Unrecht, denn der Hauptzweck der Kleidung ist, wenigstens in unserem Klima, die Gesundheit gegen die Einflüsse der Witterung zu schützen, so daß es in Wahrheit noch eine höhere Instanz gibt als die Mode, von welcher diese sich ver nünftiger⸗ weise corrigiren lassen sollte: das ist die Gesund⸗ heitslehre. Aber leider appellirt fast Niemand an diese höhere Instanz, sondern mit sehr wenigen Ausnahmen begnügen sich Alle damit, die Dekrete der Mode in blindem Gehorsam zu erfüllen. Nur darnach wird gefragt, ob diese oder jene Kleidung modern sei, nicht darnach, ob sie auch dem Körper zuträglich, ja nicht einmal darnach, ob sie nach ästhetischen Begriffen schön sei. Denn bekanntermaßen kümmert sich die Mode wenig um die Schönheitslehre, sondern verhöhnt sie oft genug, thöticht und launenhaft wie sie ist. Wir lächeln über die Fußbekleidung, welche die Mode in China den Frauen vorschreibt und welche Verkrüppelung des Fußes bewirkt; aber wir ver— gessen dabei, daß wir in der künstlich erzeugten Wespentaille unserer Damen ein ebenbürtiges Gleichmaß und die Schönheit des Körpers erleidet dadurch wesentliche Schädigungen, die man dann Und nicht nur bei Erwachsenen sieht man das, sondern schon bei Kindern, nicht nur in großen, sondern auch in kleinen Städten; nicht nur zu Hause geschieht es, sondern auch auf der „Erholungsreise“, in Bädern und Sommerfrischen und wenn es auch die elendesten Gebirgsdörfer sind. Das Sprichwort:„Kleider machen Leute“ wird so auf die Spitze getrieben, als ob der Mensch nur dazu da sei, um seine Toilette spazieren zu führen und mit ängstlicher Sorgfalt zu hüten. So kommt es auch, daß aus Rücksicht auf die Kleidung viele Bewegungen unterlassen werden, ganze Muskelparthieen unbenutzt bleiben und in Folge dessen erschlaffen und verkümmern. Das wieder mit allen Mitteln der Kunst zu verdecken sucht. Das Prinzip der allseitigen harmonischen Aus bildung in Knaben- und Mädchenschulen ein⸗ zuführen und die Jugend überhaupt zu gym nastischen Uebungen in frischer, freier Luft und loser Kleidung anzuhalten, das dürfte wohl nicht allzu schwierig sein. Was den Einfluß der Kleidung auf die Haut thätigkeit und ihre Beziehung zur Hautpflege be⸗ trifft, so kann hier nicht näher auf den anatomischen Bau der menschlichen Haut eingegangen, sondern nur ganz allgemein auf ihre hohe Wichtigkeit für das Wohlbefinden des Körpers hingewiesen werden. Die Haut ist von größter Bedeutung nicht nur als Tastorgan, sondern auch als Athmungs- und Ausscheidungsorgan, da sie die Aufgabe hat, ver— Seitenstück besitzen; es ist ebenfalls durchaus ge— 6 mittelst der Poren und Schweißdrüsen zersetzte, unbrauchbare Bestandtheile der Blutflüssigkeit ab⸗( zuscheiden. Es ist daher von größter Bedeutung für das Wohlbefinden des Körpers, die Hauk nicht nur durch häufige Bäder und tägliche Waschungen rein zu erhalten und abzuhärten, sondern sie auch mit einer Kleidung zu umgeben, die ihre Funktionen nicht stört oder unterdrückt, Schließlich ist noch darauf hinzuweisen, daß die Wäsche einen wesentlichen und für die Haupt pflege den wichtigsten Theil der Kleidung aus— macht, denn, wie das Sprichwort sagt, Hemd ist mir näher als der Rock“. Wie außer⸗ ordentlich schnell aber selbst bei den höheren und wenig arbeitenden Ständen die Leibwäsche schmutzig wird, kann Jeder bei einiger Aufmerksamkeit auf die innere Fläche der betreffenden Stücke beobachten und daß schmutzige Wäsche dem Körper nachtheilig ist, wird der nicht bezweifeln, der einmal den Absud eingeweichter Wäsche unter dem Mikroskop gesehen hat, allwo sich ergibt, daß derselbe von Bakterien, Pilzen und anderen Unreinigkeiten wimmelt. Wechselt man dagegen die Wäsche häufig, so nützt sie der Hautpflege, indem sie durch beständiges, fast unmerkliches Reiben bei jeder Bewegung des Körpers die Arbeit des Schwammes und Handtuches fortsetzt. Reine Wäsche ist daher ein sehr gesunder Luxus, viel⸗ leicht der gesündeste von allen, jedenfalls ein solcher, den in gleichem Maße gesunoheitliche wie ästhetische Gründe befürworten. Handel und Werkehr. Friedberg, 30. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 90—1.— Pf., Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Friedberg, 30. Juli. Waizen M. 21—, Korn M. 15.—17., Gerste M. 14.—15., Hafer M. 14.—15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 29. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete Butter per Pfd. 80— 84 Pf., Eier per Stück 5 Pf., Käse per Stück 4— 8 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stuck M. 1.—, alte Hahnen per Stück 95 Pf., junge Hahnen per Stück 70 Pf., Enten M. 1.60, Ochsenfleisch per Pfd. 70 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 56— 60 Pf., Kalbfleisch 46—50 Schweinefleisch per Pfd. 56 60 Pf., Hammelfleisch, 60—70 Pf, Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 6—7, Zwiebeln per Centner M. 9. Kirschen per Pfd. 10—15 Pf. Frankfurt, 28. Juli. Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrieben waren ea. 390 Ochsen und Stiere, 210 Kühe 220 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68—69., 2. Qual,. M. 64— 66., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60-62. 2. Qual. M. 58—60., Kälber 1. Qual. M. 5456, 2. Qual. M. 48—50., Hämmel 1. Qual. M. 62—64., 2. Qual. M. 50—52 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt, 28 Juli. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 22. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22.50, do. 1.(Berliner Marke) M. 20.50—21., do. 2.(Berliner Marke) M. 15.50 16.50, Waizen, eff. hiestger ab Bahnhof hier, M. 22.50, ab unserer Umgegend M. 21.75—22, do. fremder je nach Qual. M. 21.— 22.75, Roggen je nach Qual. M. 13.75—16.—, Gerste M. 16 50 17.50, Hafer M. 14.50— 15.75, Kohlsamen M. 2427, Erbsen M. 19 bis 27., Wicken M. 14—16., Linsen M. 17—36., Bohnen, weiße, M. 19.50, Rüböl, detail, M. 62. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. Brod⸗Preise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad- Nauheim und Butzbach unverändert. 5 Fleisch⸗Preise ꝛc. vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗ Nauheim: Pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 68 Pf. M. Pf, Kuhfleisch, gem, 50— Schweinelleisch— 52 1 ungem.,—„ Doöͤrrfleisch— 86 Kalbfleisch 60„ Solperfleisch—— Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 1— Hammelfleisch 60„ Schinken 1— Keil und Carre—„ Leber- u. Blutwurst— 72 Nierenfett 50„ U Schwartenmagen— 86 Hammelsfett— ie 92 Schaaffleisch— Fleischwurst— e Bratwurst— 86 Schmalz, ausgelassen, 90 Pf., unausgelassen 80 Pf. Schweinen Keil und Carre 56 Pf. Ausnahmspreise: Bei H. Fritz Schweinen⸗ Keil und Carre 60 Pf., Speck, ger., 90 Pf., Schwartenmagen, Fleischwurst und Bratwurst 84 Pf.— Bei S. Locb Nierenfett 40 Pf.— Bei A. Schimpf Speck, ger., 90 Pf., Schinken 90 Pf., Leber⸗ und Blutwurst 70 Pf.— Bei H. Aletter Schinken 90 Pf., Cervelatwurst 1 M. 60 Pf.— Bei Fr. Langsdorf Speck, ger., 86 Pf. „das 3 ug auch geg bon dem Alen Oundbt ir bech chen ghlchen bot wel önnen, st, ibr. süändige N liegt ib Offenle getragel Nac dad Or Petson ungen dim G noch el detlich lüge! Zu ded 2 sagbe⸗ geidr Fri telle nete dem * Wit dfb 5 rl n N „ ö —— 5 5 5 0 Geld Cours. Abschwächung elscheint heute nach matter Ceöffnung auf, und ungar. Fonds etwas niebriger. Loose still. 4½0/. Frankfurt am 29. Juli 1879. 1 0 1 85 5 1 wieder ausgeglichen. Triester gesucht. Deutsche Fonds preieshaltend. Wechsel on den Haupispekulatioseffecten verkehrten Staatsbahn- fest. Privaldisconto 20%. nne W. 16 18—22 aktien und Lombarden indeß schließlich eiwas unter ihrem 5 Englische Sovereign 20 36—41 Anfangscours. Creditactien, gestern Abend 237, bew 5 M᷑̃ i f 9„ 085 8 8.„ geste U aten Russische Imperiales.„ 16 71-76 sich zwischen 237¼—237 und 2377/8, Sandee. Herr Johann* Farina Dualen r sz. 564 gesten 246% schen 24—L4gse and 246½, Lom. gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln — 8 75. 4 2 50 1 9 0 nolirten 7785. Für Banken berrschte theilweise hat uns den Deblt des n N—2 timmung vor. Deulsche Handelsgesellschaft fliegen 1¼½4%, 1 üch ini 0 g a 8 deutsche Vereinsbank, deutsche Effectenbank und ee allein fl ten Cölnischen Wa ers D. Frankfurt a. M., 29. Jull. Obgleich das Ge. sind besser. Deutsche Bahnen zeigten fich bei belebtem übertragen und empfehlen wir dasselbe chäft im Ganzen lustlos war, kann doch die Tendenz als Geschäft sebr sest. Rhelnische gefragt und höher. Oesserr. per Glas zu M. 1,50, lemlich sest bezeichnet werden. Die gestern in Folge der Bahnen blieben theilweise matter. Oesterr. Prioritäten„ 1½ Dutzend„„ 8 50, Bester Getreidehausse und der damit in Verbindung sieben- unverändert oder anziehend. Von ausländischen Staals—„Dutzend„„ 16,75. den unbefriedigenden Ernteberichte aus Ungarn entstandene fonds waren Russen und Orientanleihe sefl. Oesterr. Die Expedition des Anzeigers. Bekanntmachung. Friedberg⸗Hanauer Eisenbahn. Arbeits-Versteigerung. Die Offenlegung des Grundbuchs der Gemarkung Submission auf die Ausführung der Bauarbeiten ꝛc. ꝛce. 2532 Samstag den 2. August, Morgens um 9 Uhr, Ober Eschbach betreffend. 5 zur Herstellung sollen auf dem Gemeindehaus zu Münster nachstehende Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, a. eines Abkritts- und Wirthschaftsgebäudes auf der Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. 1 daß das neuerrichtete Grundbuch der Gemarkung Ober- Station Bruchköbel; Schreinerarbeit, lt. Kostenüberschlag 11 70 Sschbach nebst den dazu gehörigen Parzellenkarten auf eines Empfangsgebäudes, eines Güterschuppens Weißbinderarbeit 64 90 dem Büreau Großherzoglichen Ortsgerichts zu Ober- nebst masstver Rampe, sowie eines Abtritts- und Pflasterarbeit 50 Sschbach offen gelegt worden ist. Die Betheiligten sind Wirthschaftsgebäudes auf der Station Heldenbergen:“ Lieferung von Pflasterkies 2 vefugt, dasselbe während der Offenlegung einzusehen, Windecken; Lieferung von Pflastersteinen 45— ruch gegen die gesetzliche Gebühr Grundbuchsauszüge b. eines Empfangsgebäudes nebst Güterschuppen und Steinbrecherarbeit 57— »on dem Ortsgerichts⸗Vorsteher zu verlangen. einer massiven Rampe, sowie eines Abtritts- und] Steinfahren 60— Allen Denjenigen, welche sich bei den Angaben des Wirthschaftsgebäudes auf der Station Assenheim. Steinzerschlagen 90— SZrundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes und der Größe Die Ausführung dieser Arbeiten soll wie vorstehend Steinmessen 9— Ar beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecke getrennt in zwei Loosen a. und b. vergeben werden AUnterhaltungsarbeiten 120— ichen Frist von 6 Monaten ihre Anstände entweder auf Zeichnungen, Bedingungen, Massen- und Preisver— Buß bach den 29 Juli 1879. zütlichem Wege bei dem Großh. Ortsgerichts-Vorsteher, zeichnisse liegen zur Einsicht offen auf unserem Betriebs— Metzger, vor welchen sie ihren etwaigen Gegner vorladen lassen und bautechnischen Büreau hierselbst und beim Eisenbahn— önnen, zu beseitigen und sofern dieses nicht von Erfolg baumeister Francke zu Friedberg, von welchem letzteren ——ʒ3́— F — 77 5 7—* st, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zu- auch Zeichnungen zum Preise von 75 Pf. pro Blatt, Schäl holz ⸗Versteigerung. kändigen Gerichte geltend zu machen. sowie die Bedingungen ꝛe. ꝛc. zum Preise von 6 Mark 5g. 7 9 8 1055— 8 N 3„ 2539 Die am 24. d. Mts. in hiesigem Stadtwalde, Ist dieses Gericht ein anderes als das unterzeichnete, bezogen werden können. 1 1 2 . 3 0 l 3 Distrikt Sumpf, abgehaltene Brennholz-Versteigerung o haben sie davon, daß letzteres geschehen, binnen eben Offerten sind an uns bis zum Freitag den N; 5 1 N a e 5 2 8 5 93 haben wir genehmigt und den ersten Abfuhrtermin auf zieser Frist die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige 15. August d. J., Vormittags 10 Uhr, einzu- den 30. d. Mts bestimmt legt ihnen binnen derselben Frist ob, wenn sie vor der reichen. 5 5 g Dies wird mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt— Offenlegung des Grundbuchs gegen den daselbst ein— Cassel den 28. Juli 1829. 5(Cte. 611/7.) ni 0 daß das St 95 ar lz nicht zetragenen Besitzer die Besitzklage angestrengt haben. Königliche Direction e e e Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn 2534 der Main⸗Weser⸗ Bahn. nochmal zur Versteigerung kommt as Orundbnch eri, in ans deuf e. R f f ˖ 4. Bad Nauheim den 29. Juli 1879. Zersonen der Besitzer in allen den Fällen für richtig 8 U. ö 8 i Bi 5 ei angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei Be anntmac u ug. Großherzogliche W Bad⸗Nauheim. zem Großh. Ortsgerichts-Vorsteher zu Protokoll gegeben, Die zur Herstellung eines Grabens und einer Gosse zu FFC zoch eine gerichtliche Klage deßhalb erhoben und erfor⸗ Kirch⸗Göns erforderlichen Materialien sollen Montag 72 2 id erlichen Falls bei dem unterzeichneten Gerichte zur An- den 4. August, Vormittags 10 Uhr, an die Wenigst. 0 Us tige nei er eige gebracht worden ist. nehmenden vergeben werden: 5 2 5 3 5 Zugleich werden Diejenigen, welche die in Gemäßheit 25 Cubikmeter Mauersteine, veranschlagt zu M. 125,00 2484 finden dauernde Beschäftigung bei zes Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 beige— b ere e„ e d e A. Spier& Sohne ügten Erwerbtitel berichtigt zu sehen wünschen, auf⸗ Löschen desselben 5 8,75„ 5* e e ge, d be e. Schweizerkese e, n fe a 40. 55 Aufseten 1 und Messen des N 71 Schweßzerkise, N ee 52 8 Aeenaken geht mit 8 i N 5,77 Rahmkäse 8 Staniol, ge den 14. Men 188 ee e eee e Limburger Küse Großherzogliches Landgericht Vilbel. Die näheren Bedingungen werden vor dem ie in feinster Waare bei Wilh. Bernbeck. Jäger, Dr. Schäfer, bekannt gegeben. b. 725 5 r 25 1117 Landrichter. Landgerichts-Assessor. Kirch⸗Göns am 29. Juli 1879. Haupt Agent 5⁰⁰ .— 8 1 N Großherzogliche Bürgermeisttrei Kirch-GHöns. 2 5 f-We kr 24. U 2528 Weber. für eine bereits eingeführte Feuer⸗ und Lebensversicher⸗ uin a* ee 2 7 2 ungs⸗Gesellschaft gegen hohe Provisson gesucht. 5 2456 Dienstag den 5. August., Vormittags 9 Uhr, Submissions- Ausschreiben. n e Sletrich 7 15 n all das provisorische Dienstwohngebäude auf Station 2533 Die für die Einrichtung der Amtsgerleztsloealitäten a e zang⸗Göns unter den im Termine bekannt gegeben wers in d lten Gy tum zu Büdingen nöthigen Arbeiten 4 750 Bedingungen öffentlich meistbietend an Ort und bend 175 ymnafium au 9 hig„ I 0 I 0 ram II 1 Stelle versteigert werden. i Erd- und Maurerarbeit, veranschlagt zu 10429,61 M., 1 Frankfurt a. M. den 21. 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A em Büreau des Unterzeichnneten öffentlich versteigert Pläne, Voranschläge und Bedingungen, welch leztere zu haben bei K. Friedrich. Für ein 2522 W den 22. Juli 1879. gegen. l 9 0700 0 0 8 8 1 1 1 I reau unterzeichneten offen. e 8 247⁰ Ampert⸗ Dau- Accel. nad irftedelr und 1 mann ecender Aufschrift Colonialwaaren⸗Geschüft l Hanau 8 wird ein tüchtiges Durch jede Buchhandlung zu bezlehen, in Friedberg versehen daselbst bis zum d „ 8 i 11 Büdingen den 30. Juli 1879. ö— 1 11 0. J. A. Großherzoglichen Kreisbauamts Friedberg U ü El e Limpert, Bauaceessist. ö 5 f Buch der 1% Fr e irrtor T vr f zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Gute Zeugnisse und Ein Blumenstrauß vom Felde der Lebensweisheit für Die Frankfurter Tho rmühle Kenntnisse der Branche sind erforderlich. Naͤheres bei gen Altar des Hauses. 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Arvoce 2536 Vom Bahnhof zu Nauheim bis an die Abfaß ö 8 Steinfurth ist ein Mehrer über schwarzer Shawl a. gefunden worden. Abzuholen gegen Erstattung der Ji die n. seratgebühren bei Heinr. Hemmers bach in Steinfurth. st. i. inschor kund In ern Ein brauner Pinscherhund, v. auf den Namen Sultan hörend, ist am Samstag alf heblich dem Bahnhofe Nieder-Wöllstadt entlaufen. Der jetze schritd Besitzer desselben wird gebeten, gef. Mittheilung Exped. d. Anz. machen zu wollen. Vor Ankauf wid vollen EE 1 2590 I detselb 2537 Eine deutsche dorch ö Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft die po sucht einen tüchtigen Haupt Agenten in Friedberg, Nun— heim oder Butzbach. Gefällige Offerten unter N. B.. schen 925 Exped. d. Anz. dasc „ 8 1 5 Fensterläden, zweiflügelig, gut erbalten, sind billig abzugeben. Nähensn 1 bei der Epped. d. Anz. 850% e 5—— Pilic liegenfung-Flaschen,. ue weiß und bemalt, bei ae 2 ½ũ ee Seorg Gk. Das Neneste in 10 2 2 2* N feinen Hemdeinsätzen 101 zu biligten Praisen, FK. Friedr. en eee ee eee 6 Verwandten und Freunden die traurkge Nach⸗ l richt von dem Ableben des Oberförsters Wilhelm] A. Dieffenbach. 19 1 Friedberg den 29. Juli 1879. der 2525 Die Hinterbliebenen. 1 Nn 0 Aal Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. don Beginn: der Freitag Abends 65/ Uhr. fal Samstag Morgens 8 Uhr. 7 bad Verantw. Red.: Carl Bindernagel. in