22 esctzt. etere 1879. 9 Donnerstag den 30. Januar. M13. a Oberhessischer Anzeiger. 1 * * Wird hier und in Nauheim Monta Mittwoch und Freitag Abend— en. Artisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. 11 * 5 De einspaltige Petitzelle wird ben Annoncen mit 11 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere berechnet, bei größerem Tabellen- oder nicht Jahres⸗Conto bel uns haben), welchen der Ziffersatz mit 14 Pf., Betrag nicht b bel Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. eigefügt ist, werden stets per Post nachgenoemmen. r Fur die Monate Februar und März kann auf den der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 „Oberhessischen Anzeiger“ bei Mark abonnirt werden. — Deutsches Reich. Darmstadt Der Abg Reinhardt bat in dr 2. Kammer folgenden Antrag mit der Bitte um schleunige Berathung eingebracht: die Kammer nolle beschließen, Oroßb. Regierung zu ersuchen, Are Vertreter bei dem Bundesrathe und der Zoll⸗ hrifcommission dahin zu instruiren, daß an dem süerigen Spstem der Handeleverträge festgebalten gerde, und daß unter keinen Umständen Eingangs- ple auf Robprodukte, welche seither nicht besteuert iber die wichtige Frage, ob ein Beamter, der garen und die wir in Deutschland in nicht ge tügender Menge produeiren, erhoben werden. — Nach dem neuen Gesetz⸗ Entwurfe über tie Bildung und Competenz des obersten Ver- taltungsgtrichtes erfolgt dessen Zusammensetzung zus höheren Verwaltungsbeamten oder Professoren ter juristischen bez. staatswissenschaftlichen Facultät gerichte und die Elbzollgerichte nach den Beschlüssen zweiter Lesung erledigt Der Etat der Justizver- waltung wird in erster Berathung an die um sieben Mitglieder zu verstärkende Budget. Commission verwiesen, und das Ausführungsgesetz zum Ge- richteversassungsgesetz und den Gebührtnordnungen für Gerichts rollzieber und Zeugen in zweiter Be- rathung nach den Commisstons- Beschlüssen ange- nommen. Der Gesetzentwurf, betreffend die Be⸗ fähigung für den höberen Verwaltungsdienst wird in dritier Lesung angenommen, ebenso der Gesetz entwurf, betr. die Landescultur-Rentenbanken nach den Beschlüssen der zweiten Lesung. — Der„Reichs Anz.“ pablicirt eine kaiser- liche von Stolberg contrasignirte Verordnung durch welche der Reichstag zum 12. Februar ein: berufen wird. der Gesegentwürse, betreffend die Rheinschifffahrte⸗ — 28. Jan. Heute sand eine Sitzung des Bundestathe statt, in welcher sich derselbe mit Functionen entscheidet der Gerichts hof über Streitig- der Berathung der Maßregeln gegen die Ein⸗ hiten zwischen den Gerichten und Verwaltungs- schleppung der Pest beschästigte. In den Aus- lebörden in Betreff der Zuständigkeit des Rechts- schüssen des Bundesrathes, welchen der Bericht peges im öffentlich mündlichen Verfahren, und der Tabaks Enqucte-Commission zur Beratbung überwiesen worden ist, soll zunächst und dann im Plenum die Frage wegen der Form der Besteucrung des Tabaks zum Austrag gebracht werden. Nach- dem das preußische Staateminisserium sich für die Gewichtesteuer vom inländischen Robtabak entschie⸗ den, dürfte auch die letzte Aussicht geschwunden sein, im Bunde rath eine Mehrheit für die Einführung des Monopels zusammenzubringen. Uebrigens soll der Beschluß des Ministeriums zu Gunsten der Gewichtssteuer nur mit der Majoritat von einer Stimme zu Stande gekommen sein. — Die„Nordd. Allg. Zig.“ bezeichnet eine n der bevorstehenden Josmund ind Mitgliedern des Ober Landes- Gerichtes. Reben den ihm nach der Kreisordnung übertragenen pegen einer in Ausübung seints Amtes vorge- zommenen Handlung strafrechtlich oder civilrecht⸗ lich versolgt werden soll, sich der Ueberschreitung einer Befugnisse oder Unterlassung einer ibm ob- liegenden Amtshandlung schuldig gemacht hat. Das Ministerium bat darüber zu beschließen, ob ur strafrachtlichen Verfolgung oder Civilklage im linzelnen Falle jene Entscheidung des Verwaltungs- Gerichtshofes einzuholen ist. Berlin. Regierungsrath Tiedemann und der reiconservative Abgeordnete Dr. Lucius(Schleu- tagen) haben sich nach Friedrichsruhe begeben. Meldung der„Kreuz-Ztg.“ vo Es handelt sich, wie gerüchtweise verlautet, um Abreise des Geb. Legationsratbes v. Censcrenzen wegen der Zolltarif Reviston; jedoch auf den Bukarester diplomatischen Posten als nicht wolle der Reichskanzler sich auch über die in par- richtig und fügt binzu: die Entsendung des diplo⸗ lamentarischen Kreisen herrschende Stimmung be- matischen Vertreters in Bukarest hänge bekanntlich neffs des Gesctzentwurfs über die Strafgewalt von der Entledigung von Bedingungen ab, deren nes Reichstages, orientiren, bezüglich in wie weit Erfüllung noch nicht erfolgt sei. Unter den zu itwa aus der Initiative des Reichstages selbst erledigenden Bedingungen dürfte wesentlich auch Schritte bezüglich einer Verschärfung der Die- die Bestimmung des Berliner Vertrages, betreffend tiplinargewalt desselben zu erwarten seien. die Stellung der Juden, sich befinden. Ein früher schon circulirendes Gerücht— Begßüglich der reichsgesetzlichen Regelung wird jetzt dahin bestatigt, daß die deutsch-conser- der Eisenbabntariffrage theilt die„Nordd. Allg. vative Fraction des Reichstages sosort bei dem Ztg.“ aus einem Schreiben, das der Reichskanzler Zusammentritt des letzteren bestimmt formulirte bei den bezüglichen vorbereitenden Verhandlungen Anträge, betreffend die Abänderung der Geschäfts- an einen seiner deutschen Collegen richtete, einen ordnung einbringen werde. Unter denselben soll Passus mit, worin es beißt: er beabsichtige sich u. a. eine Bestimmung befinden, wonach der die Frage anzuregen, ob das Tarifwesen der Präsitent die Besugniß erhalte, beim zweiten Eisenbahnen unabbängig von dem intendirten Ordnungeruf dem Redner das Wort entzieben zu Reichseisenbahng esetz der reichsgesetzlichen Regelung können, ohne vorber die Genehmigung des Hauses durch ein Tarifgesetz bedürse. In Preußen sei dafür einzuholen. es unmöglich, eine Aenderung im Wegegeld oder — 26. Jan. Zur Beratbung von Schutz- Brückenzoll ohne königliche Genebmigung vorzu⸗ maßregeln gegen die Gefahr der Einschleppung nebmen: damit stehe die Rechtelosigkeit der Be. der Pest ist eine Commission gebildet, welche völkerung gegenüber den viel wichtigeren Eisen— bahn Tarifen in auffälligem Widerspruche. Wenn die Post nur auf Grund gesetzlicher Bestimmungen Rückkehr Finkelnburg's nach der morgen erwateten dessen Bericht entgegen- von Wien zusammentreten, nehmen und demnächst ihre Berathungen be ihre Tarife regeln könne, wenn es als ein unab- ginnen wird. weisliches öffentliches Bedürfniß erkannt worden — 28. Januar. Abgeordnctenhaus. Ohne ssei, daß der letzte Rest von Privatpost-Einrich— tungen(Taxis'sche Privilegien) beseitigt wurde, und größere Intertssenkreis, der von den Eisen⸗ babntarifen abbängig sei, der Ausbeutung im Privat-Interesse durch Lokalbehörden ohne gesetz⸗ liche Controle für die Dauer überlassen werden konnte. Ausland. Oc sterreich-Ungarn. Wien, 27. Jan. Im Abgeordnetenhaus wurde nach Ablehnung sämmtlicher übrigen Anträge bezüglich des Berliner Vertrages heute der Antrag der Majorität der Commission, der die Politik des Ministeriums billigt, mit 154 gegen 112 Stimmen angenommen. Die Bildung des neuen österteichischen Cabinets soll trotzdem unmittelbar bevorsttben. Das Prä- sidtium erhält Graf Coronint, die Finanzen und Inneres wahrschtinlich v. Pretis. — Die Verhandlungen betreffs gemeinsamer Abwehr der Pesigefahr wurden auf die meislen curopäischen Frankreich und Italien bereits ih den bezüglichen deulsch- österrtichischen Beschlussen zugesagt zu haben. und scheinen ren Beitritt zu Mächte ausgedehnt, — Ein Telegramm des österreichischen Bot- schasters in Petersburg meldet, daß in Wetlianka am 20. und 21. Januar je ein Todesfall statt⸗ gehabt und seidem kein neuet sei; auch in den arderen Localitäte neuen Erkrankungen stattgefunden Fall vorgekommen n hätten keine Die Epidemie nehme entschieden am Intensität ab, der Cordon sei neuerdings verstärkt. Der österreichische Consul in Moskau widerlegt dae Gerücht, daß in einem Orte des Gouvernements Moskau eine Epidemie ausgebrochen sei. Großbritannien. London, 27. Jan. Der afgbanische Führer Mir Akhor, früherer Minister Schir Ali's, ist gestorben. Die afghanischen Truppen wurden, um der Desertion zu steuern, von Kabul nach Sberalf zurückgezogen. — Wie dem„Standard“ telegraphirt wird, besetzte General Stewart am 20. Jan. Kbelat i- Gbilzof, obne Widerstand zu finden. Die „Pall- Mall- Gazette“ dementirt die Nachtichten über einen von der englischen Regierung beab- sichtigten Kauf Cyperns. Spanien. Madrid. Bei uder bevor- stebenden Zusammenkunft der Könige von Spanien und Portugal in Elvas wird angeblich auch die Idee eines Ebebundes zwischen der Infantin Maria della Paz, Schwester des Königs von Spanien, und dem Prinzen August, Bruder des Königs von Portugal, zur Besprechung kommen. Italien. Rom, 26. Jan. Das diplo- matische Corps hat den Ministerpräsidenten an- läßlich einer im Senate gehaltenen Rede über die auswärtige Politik beglückwünschen lassen. Es wird versichert, die italtenische Regierung babe Rumänien ersucht, von der beabsichtigten Aufheb- ung des Freihasens Sulina abzustehen, und Ru- mänien babe eine entsprechende Zusage ertheilt. — Die Deputirtenkammer dat den Handelsvertrag mit Oesterreich in geheimer Abstimmung mit 205 gegen 10 Stimmen angenommen. Türkei. Constantinopel, 27. Januar. Friedensvertrag zwischen der Türkei und war gestern Mittag noch nicht unter- Der Rußland weseniliche Discusston wird die drstte Berathung so sei es schwer erklärlich, wie der viel wichtigere zeichnet, wiewohl es sich nur noch um 400,000 Fre. — — 8 1 für den Unterhalt der türkischen Gefangenen handeln soll. 5 Serbien. Belgrad, 26. Jan. Die Skupschtina hat einstimmig die Regierungs- Vor- lage wegen Aufbebung des Versassungs Artikels betreffs Rechtsbeschränkung der Juden angenommen. — 27. Jan. Das Ministerium beabsichtigte die Skupschtina wegen wachsender Opposttion gestern zu schließen. Eine Interpellation über eine finanzielle Operation vom Jahre 1872, woran Hadji Toma, der Schwiegervater von Ristic, be-“ tbeiligt war, führte zu überaus leidenschaftlichen Debatten. Die nächste Session soll im März einberufen werden. ö Rumänien. Bukarest, 26. Jan. Die Aerzte Kapsa und Felix begeben sich heute im Austrage der Regierung nach Wien, um mit der österreichischen Regierung die von Deutschland, Oesterreich und Rumänien gemeinsam gegen die Weiltervecbreitung der Pest zu ergreisenden Maß- regeln zu vereinbaren. Ein Mitglied des Ober- sanitätsraths begibt sich in einigen Tagen nach Rußland, um die Seuche an Ort und Stelle zu studiren. Aegypten. Alexandrien. Das Project der Errichtung einer Nationalbank tritt wieder in den Vordergrund; die bezüglichen Verabredungen sind nahezu abgeschlossen, das Capital soll vier Mill. betragen. ö Aus Stadt und Land. f K. Bad⸗ Nauheim. Wir wollen nicht verfehlen, die Schlittschuhläufer darauf aufmerksam zu machen, daß das Eis auf unserem Teiche namentlich auf der oberen Hälfte nicht allein noch immer praklkabel sondern sogar ganz brillant ist. 7 Rendel. Nächsten Sonntag den 2. Februar seiert! der verdiente Lehrer Runck dahier seine goldene Hochzeit. 1877 zum 70jährigen Diensijubiläum des Kaisers mit zahlreichen anderen Deputationen vor seinem Kaiser und Herrn erschin und ihm als Angebinde eine Wlitwen⸗ fliftung für Wiitwen verstorbener Bundes-Mitglieder über⸗ brachte, da nahm der Kaiser dieselde huldvoll an. Und der Kronprinz sagte der Peputation:„Sie haben das Richtige getroffen!“ Es kommt ja so häufig vor, daß sich bel Kriegern erst nach Jahren die Folgen der Strapazen des Feldzuges einstellen; Andere haben blos den An⸗ meldesermin versäumt. Sie und ihre Winwen stehen bilflos da. Für solche Fälle ist anderweitige Hilse nöthig. Am 1. Januar d. J wurden aus der Jubiläums-Wittwen⸗ stiftung schon 44 Witiwen unterstützt. Aber die Hülferuse übertrafen das Dreifache dieser Zabl. Darum, wer den goldenen Hochzeitstag unseres Kaiserpaares durch irgend eine Gabe seiern will, der wende sie dieser Stiftung zu. Und wo Col porationen sich über Verwendung von Samm⸗ lungen schlüssig zu machen haben, nachdem der Kaiser Geschenke für seine Person abgelehnt hat, da schließe man sich diesem großen Zwecke, der große Mittel erfordert, und das Wohlgefallen des Kaisers gefunden hat, an. Die Sammelstelle ist beim Schatzmeister des Deutschen Kriegerbundes, dem Königlichen Commissionsrath M. Schlesinger, Berlin 8. W., Kochsraß« 60 Versicherungs⸗Wesen. Nach dem letzten statistischen Jahresbericht über die Entwickelung der Lebens versicherung in Deutschland wäbrend des verflossenen Jahres, welcher in No. 561 der„Berliner Börsen-Zeltung“ vom 29. November 1878 veröffentlicht worden ist, waren im Jahre 1877 auf dem Gebiete der Lebens versicherung 52 deutsche Gesellschaften thätig, von denen 38 dem Deutschen Reiche, 12 Deutsch- Oesterreich und 2 der Deutschen Schweiz ange— hören. Durch den neuen Zugang von 83,906 Ver- sicherungen mit 291,572,103 M. Kapital im Laufe des Jahres erhöhte sich, nach Abrechnung der durch Tod und durch freiwillige Aufgabe ihrer Versicherungen Ausgeschiedenen, der Bestand der Kapital- Versicherungen auf den Todesfall am 0 55— Jahreseinnahme übersteigende Ausgaben für waltungskosten hatten von den Gesellschaften Deulschen Resche 25; weniger als de Durchschnittssatz brauchten für Verwaltungskosten 13 Gesellschaften(Anstalt für Armee und Marine, Braunschweig, Berlin, Franksurt, Germania ir Stettin, Gotba, Janus, Leipzig, Lübeck, München Preußischer Beamten-Verein, Stuttgart, Renten: anstalt in Stuttgart) Nach Deckung aller Ausgaben verblieb ein Reingewinn von 13,901,453 M. d. i. 13.22 Prozent der Jabresein nahme. Von diesem Reingewinne gelaugen 9,326,924 M. an die mit Gewinn ⸗Antheil Ver sicherten und 2,160,858 M. als Zinsen und Dividende für das eingezahlte gaben bestimmt ist.— Die Prämien⸗Reserve mit 360,000,076 M., die noch nicht vertheilten Ueber⸗ schüsse für die Berstcherten mit 43,691,640 M., die Capital- und Extra-Reserve mit 10,216,955 M, und das Actien-Kapital mit 148,909,597 M. ergeben, nach Abzug noch zu erfüllender Ver— Actienkapital an die Actionäre und Garanten, während der Rest theils den besonderen Sicher heitsfonds überschrieben, theils für andere Aus⸗ pflichtungen, die Gesammtsumme der vorhandenen Garantiefonds mit 561,214,721 M., d. i. 22,3 Proeent des versicherten Capitals. Von diesen Fonds besitzen die 26 Actien-Gesellschaften 381,553,605 M., d. i. 26,6 Procent ihres Versicherungskapftals, und die, 26 Gegenseitigkeits Gesellschaften 179,661,116 M. d. i. 16, Procent ihres Versicherungskapitals. Der größere Theil der Fonds, welche die Gesellschaften im Deutschen Reiche besitzen, ist in pupil ⸗ larisch sicheren Hypotheken angelegt.— Vergleicht man diesen befriedigenden Stand der deutschen Lebensversicherungs-Anstalten mit den von den Englischen, Französischen und Ameri⸗ Seinen vielen Ireunden zur Nachricht, daß Gäste sehr Schlusse des Jahres auf 769,735 Personen, bei kanischen Gesellschaften bis Ende 1877 erzielten willkommen sind, mit dem Anfügen daß die Feier Miitags 2 Uor im Saale des Gastwirtbs Deweil dahier ihren Anfang nimmt. ö Offenbach. Die Offenbacher Schiffbrücke ist am 25. d. nach Ablauf des Treibeises wieder aufgefahren worden. Darmstadt, 27. Jan. Vor dem Appellhof nabm heute der Prozeß de Bary seinen Ansang. Als Referent fungirt Hofgerichtstrash Bonbardt, der eine Riesenaufgabe zu bewälligen bar. Die Vormittagesitzung wurde haupt⸗ ächlich durch Vorlesung des Waldmann'schen Gutachtens deren Ableben Kapitalien im Gesammtbetrage von 2, 342,562,568 M. fällig werden. Mit Hinzu— rechnung der Nebenzweige(Begräbnißgeld-, Aus- stener⸗ und Renten- Vesicherungen) waren Ende 1877 bei den 52 deutschen Gesellschaften im Ganzen 2,513, 262,008 M. Kapital und 3,947,650 M. jährliche Renten versichert. Als die größten unter den Gesellschaften im Deutschen Reiche, deren Resultaten, so waren in dem Hauptzweige der Kapitalversicherung auf den Todes- und Lebens- fall Ende 1877 bei 109 Englischen Gesellschaften 7907/9 Millienen Mark, durchschnittlich auf ein Leben 7854 M., bei 13 Französischen Gesellschaften 1299 /,, Millionen Mark, durchschniitlich auf ein Leben 7331 M., bei 34 im Staate New— Jork zugelassenen Amerikanischen Gesellschaften uber den wege Wale oder eichuger gosan, Unwerch Versicherungskopital je 100 Millionen Mark über- 6224/0 Millionen Mark, durchschnittlich auf ein der in den Geschästsbüchern aufgeführten Ausstände aus— gefüllt. Mainz. Die Arbeitslosigkeit nimmt ganz erschreckende Dimensionen an. Anfangs dieser Woche suchle ein hiesiges Geschäftsbaus mitielst Inserates einen Hausburschen. Noch am Arkend desselben Tages, als kaum die Blätter die Presse verlassen, hatten sich 62 Hausburschen gemeldet und am dritten Tage gegen 300. Unter diesen befanden sich Leute aus den verschiedenarligsten Gewerben. Einige vrrlangten nur Kost und Wobnung, auf den Lohn wollten sie Berzicht leiten, nur daß sie ein Unterkommen fänden. Wollte Gott, daß diese traurige Zeit endlich aufhört! Kastel, 26. Jan. Nachdem wir erst gestern Nacht um 12 Uhr durch Feuerlärm etschreckt worden waren— in dem benachbarten Kostheim brannte eine Scheuer nieder — erxtönte heute Miitag um 1 Uhr wieder das Feuersignal. In der Brauerei zum„goldenen Anker“, die sebr stark ftequentirt wird, war Feuer ausgebrochen, und zwat in der Malzkammer. Glückticherweise war die Kasteler Feuerwehr sofort zur Stelle, der es auch bald gelang, die Ausbreuung des Feuers zu verhindern. Jugenheim a. d. B. Hier kam dieser Tage der Fall vor, daß eine Küchenfee einem ihrem Dienstherrn gehörigen Pferde die Haare vom Schweife abschniit und sich damit einen prachtvollen Haarzopf ferligte. Allerlei. Eisfeld a. d. Werra. Seit einigen Tagen hat si hier der Mund der Erde aufgethan. Müten im 809 55 Werra ist ein Erdfall entstanden. Ein rundes Loch, etwa 5 Fuß breit, aber von ungemessener Tiefe. Das wenige Wasser in diesem Arm des Flusses versinkt sämmtlich in dieser unheimlichen Höhlung und hal schon manches Fuder Kies mit hinabgenommen. Mitunter scheint das Loch voll zu sein und das Wasser fließt darüber binweg, dann sinkt plötzlich wieder der Wasserspiegel um 1—2 Fuß und Wasser und Kies slürzen brausend nach. . 8. Berlin. Unser Kaiser hat persönliche Geschenke zu seinem Hochzeitstage abgelehnt, in echt landes väterlicher Gesinnung dagegen prinzipiell seine Zustimmung zur Be⸗ gründung von Stiftungen gegeben, welche durch Wohl⸗ thaten auf ewige Zeiten das Andenken daran erhalten, welche Liebe das Deuische Volk einst seinem Kaiser ent gegengebracht hat. Eine Zerspliulerung der Kräfte bei dieser Gelegenheit birgt die Gefahr in sich, daß nichts Würdiges zu Stande komme. Wir möchten deshalb dar— auf aufmerksam machen, daß die Begründung einer Jubel⸗ sliftung schon im vollen Gange ist, eine Witiwenniftung des großen, über ganz Deulschland verbreiteten Deulschen Kriegerbundes. Als der Vorstand des Bundes am 1. Jan. steigt, sind zu verzeichnen: Gotha mit 328 Millionen, Leben 9832 M. versichert, während die 52 Germania in Stettin mit 220 Millionen, Deutschen Gesellschaften Azalee ein Ver- Concordia in Cöln mit 1336/7 Millionen, Leipziger sicherungskapital von 2513/0 Millionen Mark mit 131½0 Millionen, Stutigarter mit 125/40 mit einer Durchschnittssumme von 3027 M. auf Millonen und die Lübecker mit 113 0 Millionen je ein Leben aufweisen. Die zur Deckung der Mark. wachsen, an Prämien wurden von allen 52 Gesell⸗ 1877 bei den Englischen Gesellschaften 32,5 Proc., schasten zusammen 83,080 574 M., an Zinsen bei den Französischen Gesellschaften 21˙0 Proc., aus den Geldanlagen 20 326,773 M., mit Ein- bei den Amerikanischen Gesellschaften 25, Proc., schluß verschietener anderer Beträge im Ganzen bei den Deutschen Gesellschaften 22 Prot. des 105,171.563 M. im Jahre 1877 vereinnahmt. versicherten Kapitals, bei den Gesellschaften die ser Unter den Ausgaben erscheinen zunächst die für vier Länder zusammen 5196/0 Millionen Mark, Sterbefälle fällig gewordenen Versicherungskapltalien welch zuzüglich der noch zu erwartenden Prämien mit 34,901,841 M., sowie die bei Lebzeiten der für ein Versicherungskapital von zusammen Versicherten fällig gewordenen Kapitalien und 17,945 Millionen Mark und für: 32710 Millionen Renten mit 5,438,134 M. Die ansehnliche Summe Mark versicherte Renten„Garantie gewähren. Für von mehr als 40 Millionen Mark, welche sonach durch 47,199 Sterbefälle fällig gewordene Ka⸗ für Sterbefälle, Aussteuern und Renten an die pitalien, für Aussteufra und Renten wurden Versicherten oder an deren hinterbliebene Familien 3788/0 Millionen Mark von sämmtlichen Gesell⸗ in dem verflossenen Jahre allein von den 52 deutschen schaften im Laufe des Jahres 1877 ausgezahlt, Gesellschaften ausgezahlt worden ist, zeigt recht während die Fonds dieser Gesellschaften eine deutlich, wie viel Bedürftigen die Lebensversicherung Vermehrung um 2087/10 Millionen Mark erfubren, Rettung gebracht und welch' wirksamen Schutz. Diese Zahlen beweisen zur Genüge, welche Achtung gegen Verarmung dieses segensreiche Institat ge— ö 0 i wäbrt. Dem Prämien Reservefonde, Wesen im wirthschaftlichen Leben der großen welcher rechnungsmäßig die Verpflichtungen der Culturvölker einnimmt, und wie viel Kummer Gesellschaften aus den laufenden Versicherungs- und Sorgen alljährlich von vielen Tausenden Verträgen deckt, wurden aus der Jahreseinnahme 29,247,196 M. überwiesen. Die Total Summe der Prämien-Reserve der 52 deuischen Gesellschaften erreichte hierdurch die Höhe von 360,000,076 M., auf je 1000 M. versichertes Kapital sind mithin 143, M. Prämien-Reserve vorhanden. Die Aus gabe für Agenten-Provisionen und Verwaltungs kosten hat 13,13 Procent der Jahreseinnahme, die Ausgabe fur Abgangsentschädigung auf er— loschene Versicherungen und für Rückversicherungs⸗ Prämien 6,33 Procent der Jahreseinnahme betragen, Den Durchschnittssaa von 13, Procent der versicherung abgewendet werden, Handel und Verkehr. Friedberg, 28. Jan. Waizen M. 17.75, Korn M. 14.—15., Gerste M 14.— 15, Hafer M. 12. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund Friedberg, 29. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfo. 70— 80 Pf., Eier per Stück 7 Pf., 2 Stück 13 Pf. Gießen, 28 Jan. Wochenmarkt Butter per Pfd. 75—80 Pf., Eier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück Die Gesammt-Versicherungs Summe ist Verpflichtungen aus den laufenden Versicherungs⸗ gegen das Vorjabr um 123,595,419 M. ge- Verträgen vorhandenen Fonds betrugen Ende gebietende Stelle heute das Lebensversicherungs⸗ von Familien, denen der Tod oft plötzlich den 5 Ernährer raubt, durch die Benutzung der Lebens- 5—8 Pi. Tauben das Paar 80 Pf., Hühner per Stück 9 M. 1.50, Hahnen per Stück M. 1.70, Enten per Stück 3 M. 68. Zollgew — ö a umme oho 1 rden 0 heft Ader Ber- eihenttun . 2. n Fondt 5605 M. 1. und dit, * Leben 4 Iic aste mmen im Gemeindewald Nieder-Ros bach nachstehende 7* fene. zur öffentlichen Versteigerung: n Erde 4 R.⸗M. Buchen⸗, 6 R.⸗M. Eichen⸗, 6 R ⸗M. Birken 24 Pret 1 und 9 R. M. Aspen Scheitholz, 40 4 79 R.⸗M. Buchen⸗Prügelholz, 1, D, f 83„ Sichen- 5 et., 4 5 Birken⸗ 5 355 tt 5„ Aapen⸗ 0 2 ur 1 53„ Buchen⸗Stockholz n een„ 72 Marl, 0 5 5 Aspen* ps 195 Stuck Buchen-, 866 Eichen- und 185. Nadelwellen, ann 29„ Eichenstämme von 14— 14 Meter Länge 3 1 und 24 Centimeter Durchmesser, Aillente 5„ Nadelstämme bis zu 9 Meter Länge, eta dit. 17„ Eichen- und 3 Stück Nadel Derbstangen. eit K Zusammenkunft am Pflanzgarten oberhalb des Bain— gurdtl Gil · 5041200, N 2.50, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5—6., Zwiebeln per Ctr. M. 8., Ochsenfleisch 70—72 Pf per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 57—60 Pf., Kalbfleisch 50— 60 Pf., Hammelfleisch 60 65 Pf. Grünberg, 25. Jan. Auf heutigem Wochenmarkte kostete der Centner Waizen M. 9., Korn M. 7.29, Gerste M. 6 36, Hafer M. 5.45, Linsen M. 9., Kartoffeln M. 2.90. Frankfurt, 27. Jan Der heutige Viebmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen, 220 Kühe und Rinder, 180 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 69.— 70., 2. Qual. M. 64.— 66., Kühe 1. Qual. M. 60.— 62., 2. Qual. M. 52.—54., Kälber 1. Qual. M. 66.— 68, 2. Qual. M. 54.— 60. Hämmel 1. Qual. M. 60.— 62. 2. Qual. M. 55— 60. per 100 Pfund Fleischgewicht. Schweine das Pfd. 55 Pf. Frankfurt, 27 Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 [N. 39., Nr. 2 M. 35. Nr. 3 M. 31. Nr. 4 M. 27. Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22 do. 2.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, effectiv bies., ab Bahn⸗ hof bier M. 19., ab unserer Umgegend M. 18.25— 18.50, do. fremder je nach Qual. M. 18— 19, Roggen je nach Qual. M. 13.— 15. Gerste M. 15.— 17.50, Hafer M. 12 50— 14, Kobhlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19.— 23 7 Wicken M. 15.— 16, Linsen M. 17.— 23, Rüböl, detail, M. 68. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo D. Frankfurt, 28. Jan. Die Börse zeigte beute eine äußerst freundliche Physiognomie und schien ihre Furcht * vor ber Pest beinahe vergessen zu haben. Die Meldungen aus Rußland über den Verlauf der Epidemie lauteten auch eiwas befriedigender, doch konnte dies nicht der einzige Ansaß sein, um die heutige Steigerung der Course zu motiviten. Als Ursache der sast alle Gebiete umfassenden Festigkeit dürste baupisächlich wiederum das Deckungsbe⸗ dürfniß der Contremime bezeichnet werden, welche sich vor einem weiteten Vorgeben scheut, da usie, allem Anschein nach, das„Pest⸗ Motiv“ für bereits verbraucht bält und auch durch den Ulumo zu einem theilweisen Aufgeben ihrer Positionen sich veranlaßt sieht. Berlin sandie auf große Deckungekäufe sortgesetzt steigende Course. Der Verkehr war animirt und in einigen Wertben, namentlich fremden Staatssonds, fanden sebr beträchtliche Umsätze flat. Nach Noliz kat auf mattetes Paris eine etwas schwächere Hall— ung ein. Creditactien, gestern Abend 189½, bewegten sich zwischen 1919/8 7—⁰ und 190, Staatsbabn⸗ actien, gestern Abend 207½, zwischen 208—2208¼.—J7½—8/ und 207½. Oestetr. Babnen sest. Galizier boben sich 1½ fl. Oesterr. Prioritäten sest. Ungarische Nordoft beliebt und boͤber. Gotthardtbabnpriotitäsen stiegen an— sange 1½ fl., blieben aber schließlich matter. Von ameri— kanischen Prioriiäten waren 3% California Pacific an valtend steigend. Ausländische Fonds anziehend. Russen gefragt auf Deckungen. 5% Ortentanleide boben sich bei anz erbeblichen Umsätzen 1½%. Banken still. Deutsche Fonds preisbaltend. 3½0% Hamburger Staalstente und 4% Kasseler Stadtanleite gesucht. Wechsel sest. Prlvat⸗ disconto 3½% Geld Cours. Jrankfurt am 28. Januar 1879. 20 Frankenstücke 1 M. 16 16—20 Englische Sovereigns„ 20 35—40 Ruffische Imperiales 8 16 6772 Ducaten 2* 9 54—55 Ducaten al marto 4 9 52—57 Dollars in Gold 5 417-20 von L. H. Plietseh e Co. in Breslau, Huste⸗Nicht“) Honig- Kräuter-Malz-Extrakt und- Caramellen*. Jeder Husten kann höchst geführlich werden. Wir machen darauf aufmerksam. „) Zu haben in Friedberg in der Wetterau bet Herrn Wilh. Bernbeck. 30 Für die Abgebrannten in Heuchelheim gingen ein: J. A. Nauheim dahter 2 M., 3 wollene Ftauenkleiber, 1 Frauenrock und 1 Kitelz Frau W. M. Wittwe in W. 10 M.; Pfarrer Bornagtus in Fauerbach b. Fe. 2 M.;: Domänenratb Stolz 3 M. Zur Entgegennaume weiterer Gaben sind Semmarlehret Wat und die Expedition des gerne bereit Anzeigers. — Jagd- Verpachtung. Montag den 3. Februar l. J., Nachmittags 2½ Uhr, wird auf dem Rathhaus zu Harheim die dieser Gemeinde ustehende Waldjagd, bestebend in 125 Hektaren und Ar, auf der hohen Mark gelegen, auf 6 Jahre ver— pachtet. Harheim den 23 Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Harheim. 292 Guth. —* „* 0 Holzversteigerung. 303 Mittwoch den 5. Februar d. J., Vormittags um 10 Ubr, sollen in dem Gräflich Leiningen-Westerburgischen Walddistrikte-Jungfernwald“ die nachstebenden Holz⸗ zuantitäten öffentlich an den Meistbietenden versteigert verden und zwar: 2 Raummeter Kirschen Knüppel, 3200 Wellen Eichen Reis holz, J 300 Birken⸗ 4700 Kirschen⸗ 2960„ Laubholz. Die Zusammenkunft ist hinter dem Nonnenhof bei Ilbenstadt am sogenannten Jägergarten. Friedberg den 28. Januar 1879. Gräflich Leiningen⸗Westerburgische Rentkammer. Biera uu. Holz-Versteigerung. 198 Montag den 3. Februar, Vormittags 10 Uhr, barbswaldes Nieder⸗Rosbach am 27. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Gro b. —— Jagd- Verpachtung. ö Montag den 17. Februar l. J. Nachmittags 1 Uhr, ill auf hiesigem Rathhaus die Feld- und Waldfagd in 1 Gemarkung Büdesheim in 3 Abtheilungen auf Jahre verpachtet werden. 5 * 1 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart in Friedberg euch Carl Bindernagel: Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende Arnd, Scriver, Cassenius, Spencer, Ueumann, Arnold, D Fünfunddreißigste Auflage. Eleg. geb. ohne Goldschritt Preis M. 2. 60. Preis M. 2. 80. Pracht Ausgabe auf K 1 über alle Länder deutscher Zunge verbreit — Es enthält hat es sich in mehr als mund ist Vielen ei in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Buches dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich daupt für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Fesertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Cut Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. hunderttausend Exemplaren 2 ane mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demeelben jeder Glär ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen Alles mit Gott! der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und her, Musculus, Habermann, Frankt, Schmolk, Stark, Cerstergen, Storr, Uoos und vielen andern Gottesmännern. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlsiche. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 50. In dieser Zeit n reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. it und jedes Verhältniß, wie ige Erbauung und Beruhigung t, auch das Aeußere dieses n, der neuen Auflage tongeschenken“ lede Verlagshandlung berzustellen e ee d lich auch N var ot 1 stes und C ra 2 zu„wet o mmun Oeffentliche Aufforderung. 223 Der Kaufbrief der Karl Müllers Eheleute von Bönstadt über die ihnen beschränkt zugeschriebene Hof⸗ raithe daselbst, Flur I. Nr. 69a, ist verloren gegangen. Da der Kaufsch ling bezahlt sein soll und die Loͤschung der Beschränkung beantragt worden ist, so werden alle Diejenigen, welche Ansprüche an den fraglichen Kauf⸗ schilling machen, aufgefordert, solche innerhalb 6 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Löschung der Beschränkung verfügt wird. Altenstadt den 11. Januar 1879. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Ma y. Arbeits-Versteigerung. 311 Montag den 3 Februar, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Philippi'schen Wirthschaft zu Melbach: Planirarbeit, veransch'agt zu 120 Mark, Wollene und seident Halstücher 121 in verschiedenen Großen, für Herren und Damen, äußerst billig bei K Friedrich neben der Post. 287 Ein blindes, 8 Jahre altes, gutes Arbeits⸗Pferd stebt wegen Nachzucht zum Verkaufe bei Nieder ⸗Wöͤllstadt. Heinrich Bausch III. Würselzucker-Abfall, per Pfund 44 Pfennig, Bekanntmachung. von Seulberg, erbvertheilungshalber, in seiner Wohnung 1 Pferd mit Geschirr, Buüdesheim den 27. Januar 1879. N 4 Großherzogliche Vürgermeisteret Büdes heim. 279 Wiesenbach. Trunksucht er Glückstörer unzäbliger Famillen, ist durch eine mit und auch ohne Wissen des Leidenden leicht aus— storbare Kur dauernd zu besestigen. Tausende schon heilt. Vertrauensvoll wende man sich an Reinhold Neßlaff, 41 0 — Fabrikbesitzer in Dresden. Drei alte Feustern verkaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. „ N ö 4 1 58 Cb ausstrarbeit 350„ 242 bel Wilhelm Fertsch. Stein iefern 770— Steinsezen 98 Beginn des neuen Quartals. Steinschlagen 60 90 Nen 0 . 15 l Beste Zeit zum Abonnement. Schmtedearbeit 3 1 2 öffentlich in Aecord gegeben werden. 85 85 Bad Nauheim den 28 Januar 1879 Ea 4 Brücke l, Bezirks Bauaufseher. 98* 5 12 8 12 a Dah ein. Die soeben erschlenene Nr. 17 enthätt usb unfau ben e nn 42 47˙9 2 trächtige Kühe, Die Reichenbachs in Rom. Novelle von Sophie Jung⸗ 2 fette Kühe, baus.(Fortsetzung.) Kanitz' bulgarische Reisen. Wit 1«1 Jahre alten Farren, Abbildung: Bulgarische Typen Der Harnisch Kaiser 1 neuen zweispannigen Oeconomiewagen, Karls V. Mit Abbildung desselben. Persönliche 2 neue einspännige Oeconomiewagen, Erinnerungen an Professor Beck in Tübingen. Von 5 verschiedene neue Pflüge, einem älteren Schüler. Geächtet. Roman von WM. 1 neue Egge, Gerhard.(Fortsetzung.) Am Familientische: Ein 1 alte Egae, Pfennig! Mit Originalzelchnung von Kronberger: In 1 Cageschlütten, sittlicher Entrüstung. Lillis Bild. Von K. Hacken⸗ 1 Vorderpflug schmidt. 1 Dickwurzmühle, Mit einer illustr. Beilage: Der bexedteste 1 Strohbank, Gegner der Rothen. Mit Origtnalzeichnung: Profesfor sowie sonstige Oeconomiegeräthschaften H. v. Treitschke vor seinen Zuhörern in der Untversttät oͤffentlich an den Melstbletenden versteigern lassen. zu Berlin Umschau in fernen Landen. Seulberg den 27. Januar 1879. Zu Bestellungen empfiehlt sich Wolff, Buürgermeister, Carl Bindernagel g. N 0 1 0 Musik- Verein in Friedberg. Jab Sieronmß Concert Frledberg e Jeerer 1848. Senvteg ven 2. Febeutteb Abgede du uh,—Ftitdberger Cano. im Saale des Hötel Trapp. 5 315 Dienstag den 4. Februar, Abends 8 Uhr: Programm. Generalversammlung. Ling Gate,*. % ͤ/ 0 8.. F. Mendelssohn. Tagesordnung: 30 Quartett, für 2 Violinen, Viola und Cello in G rr Haydn. 1. Wahl eines Vorstandsmitalieds. 3) Violinsolo. 1 F. Lint 5 Ae von 1 77 4) a. Ergebung, Volkslied, Chor, vierstimmig geset 3.„Budgetberathung für 1879. ö 5 c. M. Hauptmann. 1 f Der Vorstand. b. Wanderers Nachtlied, Chor II. 5) Das Lied von der Glocke, für Solo, Cher und Clavier.„„„ Bad- Uauheim. Einzelbillets zu 1 Mark und Familienbillets für 3 personen zu 2 Mark sind 0 Nirgends billiger. beiden hiesigen Buchhandlungen zu haben. Sophas(2½sitzig); von 35 Mark an, Sophas(zsitzig) von 40 Mark an, sämmtliche Möbel zu redueirten Preisen. + ür Me zger Tapeten e 3 306 Unterzeichneter empfiehlt seine neu verbesserten, sehr dauerhaft aus Schmied⸗Eisen per Stück von 16 Pf. an bis zu den feinsten, bei selbst angefertigten Tapezierer. Horn& Baumann, Speck Schneid ⸗Maschinen, 309 5 Ein braves Dienstmädchen in drei verschiedenen Größen, für deren Güte untenstehender Attest bürgt. wird auf Petritag gesucht. Näheres bei der E 5 5 0 8 xp. d. 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Einen tüchtigen S led n. 5 welcher die nach Originalaufnobmen bergestellten Bilder g Withelm Fertsch den mie sie E Cl gesuel Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der 3 Wilbelu Cerri. sucht zu sesentgem Eintritt Christopb Nigel. 300 9* Großherzogin. + N tma un ö vor owohl durch die unterzeichnete Buchhandlung als auch B k ch 0 ö 3 durch alle Buch- und Papierhandlungen, Buchbinder und E ann 9 20 ö Eine Dogge„ f bis Kreisamts⸗Gehülfen im Großherzogthum Hessen zu be⸗ 302 Dienstag den 4. Februar, Vormittags 9½ Uhr von gelber Farbe, mit weißer Brust und weißer Schwanz⸗. ziehen und kostet in blauem Umschlag acheftet 20 Pf., anfangend, läßt Unterzeichneter wegen Aufgabe seiner spitze, ist am 23. Januar in Otarben entlaufen. Dieselbe“ Dien desgleichen mit Schreibpapier durchschossen 25 Pf. Oeconomie nachverzeichnete Gegenstände unter den bei bittet man gegen eine Belohnung bei der Großherzog ab Darmstadt, 1878. der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen lichen Bürgermeisterei Okarben abzuliefern. 0⁴ 3 Buchhandlung Großherzoglichen Staatsverlags. meistbietend versteigern:— a 2 0 Stück ieh, 2 kühe und isch⸗ 307 Ich bringe hiermit nochmals die Zahlung der i 4 Stück Rindvieh weden. N Rückstände für ärztliche Bemühungen des W. 5 In Friedberg zu beziehen durch Carl Bindernagel. PPP 0 milchend, sämmtliche Occonomiegeräthschaften, fast dan N i ö nt. 10 8 a Heu, 50 Gentner Grummet, verschiedene Sorten und bemerke hierbei, falls die Zahlung nicht innerhalb 1 5 2 8 Tagen erfolgt, die Rückstände von mir gerichtlich bei⸗„ tin 2 Stroh(Flegeldrusch), circa 30 Malter Kartoffeln g 1 g g ö und eine Parthie Dickwurz. getrieben den 5 iber 85 Ernst 7 Zieglermeister, 9 Ildenstadt den 28. Januar 170, 0 Klein⸗ Karben. W. Iser, Sparkassenrechner.— auf der Hochgräflich Solms⸗Rödelheim'schen eorg Mahl. 1 0 5 Jäckchen, Röck Ziegelei Ossenheim, empfiehlt selbstangeferugte 9 2 TVT. Gestrickte Kinderkleider, a e 1 8 unter Zuficherung Su bm ission. und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. 1 5 8 5 a—— PF!——... 1— Die Falz⸗Ziegel stellen sich mit dem Verkaufs- 316 Für Anlage einer Russensteinfabrik werden nach⸗ 0 0 U Hera preis billiger als andere Ziegel und sind be⸗ stehende Arbeiten vergeben: ee⸗ le er age 88 deutend dauerhafter. 250 A. Graben und Mauern eines Brunnens, dan N pd. Uebernahme der Russensteinfabrikation mit sämmt⸗ von 8 lichen Arbeiten. 8 N 75 e n. e Bedingungen und Angaben können bei G. Schwarz N in Original-Paqueten empfiehlt 3 ä 1 in Friedberg eingeholt werden. wo auch die Offerten bis Winterhan schuhe, Mittwoch den 5. Februar, Morgens 10 Uhr, abzugeben Chr. Werner. C. O. Fr.& Comp. in London 153 5 I(8 U U sind. 8 N * 2 14 led berg im Januar 1879. J Glacé- all N U E, 1. 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