* 487 9 e. 9. Deaiensiag den 27. Ani 62. * 7 vine Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, N Freitag Abend ausgegeben. Donnerstags und Samstags. * N N 5 n Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. A. Becker Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. erase 7 Nunntn Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der 3. Periode 1878. Friedberg den 21. Mai 1879 uzmustt ö Weigel. C sestbal dern 1 fait,. 1. f Betreffend: Die Ausfübrung des Gesezes vom 9. März 1878, die Gehalte der Vollsschullehrer, a ins besondere derjenigen des Kreises Friedberg. e Cenitt zel Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 8 Nachstebend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der 3. Periore 1878 zukommenden Forststrafen resp. Antheile an Holzwerth und Schadensersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedecretur zu ertheilen und für ordnungemäßige Controlirung zu sorgen. J. B. d. K.: Küchler, Kreis Assessor. Klein⸗Karben 1 M. 36 Pf. Reichelsheim 63 Pf. Rodheim 74 Pf. Stammheim 3 M. 38 Pf. Weckes heim 33 Pf. Wohnbach 84 Pf. Friedberg den 21. Mai 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. C Sie empfangen in diesen Tagen mit der Post je drei Exemplare der genehmigten Besoldungsnoten von jeder Lebrerstelle Ihres Ortes mit e dem Austrage, je ein Cxemplar davon dem Schulvorstande und dem betreffenden Lehrer einzuhändigen, je eins derselben aber zu Ihren Akten zu nehmen, solle Sie nicht zu diesem Zwecke bereits die nöthige Anzahl von Ausfertigungen derselben dort zurückbehalten haben sollten. Da wo, trotz 1 nen unserer ausdrücklichen Aufforderung dierzu, es doch sollte versäumt worden sein, jeder Note, in welcher die Besoldungsgüter nicht verzeichnet stehen, ein Cüterverztichniß beizulegen, ist dies nech nachträglich zu thun,(wie z. B. für Burg- Gräfenrode, Griedel, Heldenbergen, Langenhain, Nieder— HVarmonit Flerstadt, Nieder- Weisel u. s. w.) und auch uns ein solches Verzeichniß nachträglich einzusenden.— Da wo statt der Noten Gehalts regulative auf⸗ gestelt worten sind, ist jet em Lebter nur ein beglaubigter Auszug aus denselben, insoweit er ihn angebt, zuzustellen.— Sie haben nunmehr Ibren ee, Rechner alsbald anzuweisen, den Lehrern von jetzt an den ihnen nach der neuen Bestellungenote zukommenden Gehalt monatlich auszuzablen und auch Srehene zu Bad Nauheim und Vilbel ohne Verzug die Ausgleichung für die Zeit vom 1. Januar dieses Jahres bis Ende Mai statlfinden zu lassen. Lei, Flicbbg 1% in 0 f Betreffend: Die Führung von Fremdenbüchern Seitens der Gastwirthe. Ane Nach Vernehmung des Ortsvorstandes von Friedberg wird mit be Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz 0 zu Nr. M. J. 3770 nachstehendes Polizeireglement für die Stadt Fried- berg erlassen. 1§. 1. Gasiwirthe, welche sich mit Beherbergung Dienst- oder Ar- beitsuchender oder solcher Personen befassen, welche ein Gewerbe im Um- er herzieben betreiben, dessen Ausübung nach§. 59 der Gewerbeordnung U einer besonderen Erlaubniß der Ortepolizeibehörde bedarf, sind gehalten egendotf Fremdenbücher zu führen. 5 § 2. Die Fremdenbücher müssen vor Ingebrauchnahme von der Ortepolizeibehörde mit fortlaufenden Seiten nummern und auf der letzten Seite mit dem Vermerk versehen werden: ta„ V 1 Großherzogliche Bürgermeisterei.“ te N§. 3. Der Gastwirth, welcher zur Führung eines Fremdenbuchs hu(nach F. 1 dieste Reglements verbunden ist, hat sofort bei Aufnahme eines „„ n Gastes zur Beherbergung über Nacht in das Fremdenbuch einzutragen, Tarüber, daß letzterts geschthen, erwarten wir binnen 14 Tagen und unfehlbar bis zum 5. kommenden Monats Bericht.— Ueber Bewilligung der bantrogten Stagtsunterffützungen seben wir nunmehr in aller Kürze bober Entschließung entgegen. J. B. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Polizeireglement für die Stadt Friedberg. oder durch den Gast eintragen zu lassen: 1. Namen, 2. Gewerbe, 3. Heimath, 4. Alter des Gastes, und weiter, falls derselbe unter 26 Jahre alt sein sollte 5. Namen, 6. Wohnort, 7. Stand oder Gewerbe der Eltern desselben, außerdem aber jedesmal in besonderer Rubrik Be- merkungen: 8. ob der Gast Legitimationspapiere besitzt oder nicht. Hat der Gast Legitimationspapiere, so ist von dem Gastwirtb zu bescheinigen, daß solche mit den Einträgen des Fremdenbuchs übereinstimmen. §. 4. Der Gastwirth ist gehalten, jeden Vormittag bis längstens 10 Ubr, einen Auszug der am vorhergehenden Tage in das Fremdenbuch gemachten Einträge der Ortspolizeibebörde zuzustellen. §. 5. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen der 8. 1—4 dieses Reglements, falsche Angaben oder falsche Einträge Seitens der Gäste oder des Gastwirths bezüglich der im§. 3 des Reglements er- wähnten Punkte, sowie die Ablieferung unvollständiger oder falscher Aus- züge aus dem Fremdenbuche an die Ortspolizeibehörde(§. 4) werden, salls nicht Bestrafung auf Grund des§. 363 des Strafgesetzes erfolgen kann, mit Geldstrafe bis zu 10 Mark geahndet. Friedberg den 22. Mai 1879. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. . Küchler, Kreis- Assessor. 0 Aus zug f Frau,, aus der von Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Provinzialkasse der Provinz Oberhessen pro 1877. f Nu br.⸗Nr. Einnahme. M. Pf. Rubr.⸗Nr. Ausgabe. M. Pf. 1 1. Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren 4858 21 14. Besoldungen. F 1000— ge 1 //. 3788— 15. Diäten und Gebühren 8 116 rn%%% ᷣͤ ̃¾ ᷣ ³MNLum ͤ ͤ 60— 16. Botenlohn und Verkündigungskosten N 74 65 1 // 318 77 17. Für Bureaugegenstände und Gerälhschaften e 77 40 def 23. Auszuleihende Kapitalien.... 3000— Summe der Ausgabe 5025 6 fader 5 Summe der Einnahme 9024 8 late Abschluß. f Gesammtsumme der Einnahme. 9024 98 4 5„40 Gesammtsumme der Ausgabe... 5025 6 17171 Verglichen bleibt Ueberschuß 3999 92, welcher in baarem Vorrath besteht. eee Gießen am 6. Mai 1878. Der Provinzialkasserechner der Provinz Oberhessen. 1* Grüneberg. Sers!“. Revidirt, ohne daß sich für den vorslebenden Abschluß eine Veränderung ergeben hat. 7111 Darmstadt den 25, April 1879. Großberzogliche Oberrechnungskammer. 10 a J. E. d. D.: Backé, Ober- Rechnungsrath. 1 850 vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen am 17, Mai 1879. In Gemäßheit dee Art. 43 baziebungeweise 93 der Kreis- und Provinzialordnung wird der Der Provinzial-Ausschuß der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann. — — — Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 15, enthält: I. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That.. II. Bekanntmachung über die Erweiterung der Geleise⸗ anlagen bei Station Curve der Nassauischen Staatsbahn. III. Bekanntmachung über die in den Gemeinden des Kr. Darmstadt zu erhebenden Umlagen für 1879. f Iv. Uebersicht der für 1879 genehmigten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Heppenbeim.. V. Dienstnachrichten. Den Schulamts⸗Aspirantinnen A. Voltz aus Marienbagen, Chr. Keller aus Castel und L. Steuernagel aus Weidenbausen wurden Lehrerinnenstellen an den städtischen Schulen zu Mainz, dem K. Herrmann aus Offenbach die Stelle des Pedellen an der Realschule zu Offenbach dem Schullehrer Hofmann zu Spachbrücken eine Lehrersielle zu Grog-Umstadt, dem Schulamisasp. Schmahl aus Gumbeheim eine Lehrerstelle zu Freimers⸗ beim, dem Schullehrer Ziußer zu Stammheim die Lebrerstelle zu Ellenbach dem Schulamisasp. Rall aus Reullingen die Lehrerstelle zu Frankenhausen übertragen; dem A. Supp aus Darmsiadt wurde das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Darmstadt ertheilt; dem Schulamtsasp. Steffan aus Framersbeim wurde die Lehrerstelle zu Wolfs—⸗ heim, der Schulamtsaspirantin A. Ranzenberger aus Mainz eine Stelle an der Schule zu Vierndeim übertragen. VI. Dienstentlassungen. VII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt ist: Die Lehrer stelle zu Reinhardshain, Gehalt 900 M. Eine mit einem ev. Lebrer zu bes. Lehrerstelle zu Lauterbach, Gehalt 900 bis 1200 M. Die Lebrerstelle zu Allendorf a. d. L., Gehalt 900 M. Die ev. Pfarrstelle zu Bad-Nauheim, Gehali 2329 M. 18 5 Darmstadt. Militärdienstnachrichten. von Heimrod, Unteroff. vom 2. Großh. Inf. Regt. Nr. 116, v. Wachter, Zwenger, Unteroff. vom 4. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 118, Schwaniz, Unter off. vom 1. Großh. Drag. Regt. Nr. 23, zu Port.⸗Fähnrs, befördert; Schmitt, Zeug-Prem.⸗Lt. vom Art.- Depot in Darmstadt, der Charakter als Zeughauptmann verliehen. Scherf Obderst- Lt. vom 8. Ofpr. Inf. Regt. Nr. 45, als Oberst, von MalapertNeufville, Sec. Lt. der Res. des 1. Großh. Inf.⸗Regts. Nr. 115, Schmeel Sec. ⸗Lt. der Landw. Feld- Art. des 1. Bat. 1. Großh. Landw.⸗Regts. Nr. 115 der Abschied bewilligt. v. Kayser, Major und Bats.⸗Comm vom Garde⸗ Fuß- Art.⸗Regt, wurde unter Stellung à la suite des Regts. zum ersten Platz Art. Offizier in Mainz ernannt. von Schenk zu Schweinsberg, Prem.⸗Lt. vom 2. Großh. Drag.-Regt. Nr. 24, wurde als Ordonnanzoffizier des Prinzen Heinrich von Hessen commandirt; Poly, Prem. Lt. aggr. dem Brandb.-Jäger-Bat. Nr. 3, früher in Großh. Diensten, wurde zum überzähligen Hauptmann befördect. — Der Gerichtsaccessist Metz aus Darmstadt wurde unter die Zahl der Advokaten und Pro- kuratoren am Hofgerichte der Provinz Starkenburg aufgenommen. Der Professor Dr. Voß an der technischen Hochschule wurde auf Rachsuchen aus dem Dienste entlassen. Darmstadt. Die erste Kammer wird am 27. Mai ihre 9. Sitzung abhalten. Berlin, 23. Mai, Reichstag. Der Präsident theilt mit, daß der socialdemokratische Reichstags. abgeordnete Reinders gestorben ist und daß von Stauffenberg die Stelle eines Vicepräsidenten für den Reichstag niedergelegt hat. Es folgt die Fortsetzung der Berathung der Getreide-Zölle. von Czarlinsky kann sich von Getreidezöllen keine wirksame Hülfe für die Landwirthschaft ver— sprechen. Schröder(Lippstadt) polemisirt gegen die Vertreter der Seestädte, deren Forderungen vor dem Interesse des gesammten Deutschlands zurücktreten müßten, und betont die Bedeutung der Landwirthschaft gegenüber den großen Städten und dem Handel. Die ungünstige Stellung der Grund Besitzer, namentlich des Bauernstandes, müsse ausgeglichen werden durch den Schutzzoll Redner beantragt, sämmtliche Unteramendements an die Tarifcommission zu verweisen und nur den Antrag auf Erhöhung der Getreidezölle anzunehmen. Flügge(deutsch⸗conservativ) spricht gegen Ge— treidezölle und Schutzzölle überhaupt. Redner führt aus, daß Schutzzölle die Consumenten schädigen und den Producenten Nichts nützen. Braun wendet sich gegen einzelne Ausführungen Schröder's, sowie des Bundes Commissärs Tiedemann. Bei Erörterung der Stellung des Bauernstandes vin⸗ dicirt Redner der liberalen Partei das vornehmste Verdienst um die fortschreitende Entwicklung des Bauernstandes, kommt weiter auf die Belastung des Grundbesitzers zurück und zeigt, das letzterer in anderen Ländern böher belastet sei. Braun kritisirt endlich die Ausführungen des Reichkanzlers über die Getreidepreise; es sei durchaus unrichtig, daß die Brod- und Getreidepreise nicht zusammen ⸗ bingen. Lasker bedauert nicht nur die Zölle selbst als unselige, sondern vor allem die Methode, mit welcher die neue Politik vom Reichskanzler eingeleitet sei. Durch diese Methode und die da— mit verbundenen Interessenkämpfe und Agitationen werde das Land dauernd geschädigt und in größte Verwirrung gestürzt. Die Urheber dieser Methode bätten begonnen, von neuem eine Zerrissenheit herbeizuführen, die man schon dauernd beseitigt glaubte. Auch auf dem Lande selbst gingen die Interessen weit auseinander. Den Zahlenangaben Tiedemanns und des Reichskanzlers stehe die Statistik gegenüber, die den einzigen wahren Maßstab biete. Die Getreidezölle belasteten den Armen, um den Reichen zu entlasten und erregten allgemeine Unzufriedenheit. Nachdem hierauf der Schluß der Debatte erfolgt ist, wird der Antrag v. Mirbach⸗Günther auf Erhöhung der Getreide- zölle abgelehnt, die Positionen der Regierungs- Vorlage für Getreidezölle mit 226 gegen 109 Stimmen angenommen.— 24. Mai. Bei der Wahl des ersten Vicepräsidenten werden abgegeben 301 Stimmzettel, darunter 103 unbeschriebene. v. Franckenstein(klerikal) erhält 162 Stimmen; derselbe nimmt die Wahl dankend an. Die Be— rathung der Denkschrift über die Ausführung der Anleihegesetze wird für erledigt erklärt und die Zusammenstellung der Liquidationen über die ge setzmäßig aus der Kriegscontribution zu ersetzenden Beträge, sowie der Bericht der Reichsschulden⸗ Commission werden an die Rechnungs-Commission verwiesen. Bei der darauf folgenden Berathung über den Nachtragsetat wegen Ankaufs der Oberhof, Buchdruckerei wird der Entwurf nach unerheblicher Debatte trotz des Widerspruches des Generalpost- directors an die Budget- Commission verwiesen. Das Haus fährt darauf in der zweiten Berathung der Tarifvorlage fort. Bei Position 9(Getreide- und andere Erzeugnisse des Landbaues) rechtfertigt Abg. Rickert seinen Antrag wegen der zollamt lichen Behandlung des für die Durchfuhr decla; rirten Getreides. Bismarck bemerkt: Der Bundesrath habe bereits in dieser Sache die Befugniß, Erleichterungen für den Transit ein- treten zu lassen. Schwerlich aber würde er sich gesetzlichen Zwange fügen. Jedenfalls würde es einer Revision der Zollgesetzgebung von 1869 be⸗ dürfen, wozu er, der Reichskanzler, zu seinem Theile die Hand bieten würde. Dagegen müsse er sich wiederholt dagegen erklären, daß die Transitfrage bei dieser Gelegenheit erledigt und in der Tarif- Commission verhandelt werde. v. Kardorff wünscht, man solle über die An- träge zur Tagesordnung übergehen. Delbrück begründete seinen auf Erleichterung des Transit getreides gerichteten bezüglichen Antrag, welcher das Zollverfahren wiederberstellen soll, wie das · selbe in den sechsziger Jahren maßgebend gewesen sei und soweit es den bestehenden Gesetzen nicht widerspreche. Bundescommissär Burch ardt spricht sich gegen beide Anträge(Rickert und Delbrück) aus. Das Prineip der Identität der Waare müsse aufrechterhalten werden. Vertauschungen wären ungesetzlich. Man möge die Entscheidung über Erleichterungen dem Bundesrathe überlassen. Ein Antrag auf Verweisung der Anträge Rickert und Delbrück an die Tarif⸗Commission wird an⸗ genommen; der Antrag auf Annahme einer mo- tivirten Tagesordnung ist dadurch beseitigt. — Das Programm für die Feier der goldenen Hochzeit des Kaiserpaares ist folgendes: Der Kaiser und die Kaiserin gedenken die erste Woche des Juni in Babelsberg zu residiren und am Abend des 10. Juni nach Berlin zu kommen. Am 11. Juni, 12 Uhr Mittags, wird das kaiser⸗ liche Jubelpaar in großer Gala- Equipage vom königlichen Palais sich nach dem Schlosse begeben, dort zunächst die Glückwünsche der Mitglieder des königlichen Hauses und der versammelten Fürst⸗ lichkeiten entgegennehmen und darauf vom weißen N wird. Dem Segen folgt die Abfeuerung von 101 Kanonenschüssen. Der Kaiser von Rußland trifft bereits am 9. Juni hier ein. Derselbe wird von den drei jüngsten Großfürsten begleitet sein und dem Herzog und der Herzogin von Edinburg hier ein Rendezvous geben. Sämmtliche russischen Herrschaften würden im russischen Botschafts-Hötel absteigen. — 23. Mai. In seiner heutigen Plenarsitzung überwies der Bundesrath die Vorlage betreffs Ein⸗ setzung einer Commission zur Ausarbeitung eines Reichseisenbahngesetzes an die bezüglichen Bundes raths-Ausschüsse, ebenso den neuen Gesetzentwurf über Schiffsmeldungen bei den deutschen Reichs, Consulaten. Die Vorlage, betreffend die Erricht— ung des Reichstagsgebäudes, blieb unerledigt. — Die Tarif-Commission beschloß bei dem Sperrgesetz, Wein und Tabak sofort zu belegen, Für Eisen ergaben sich 14 Stimmen dafür, 14 da⸗ gegen, somit abgelehnt. Dresden, 24. Mai. Fürst Alexander von Bulgarien ist heute Vormittag hier eingetroffen, stattete dem König und der Königin seinen Besuch ab und reiste Abends nach Berlin weiter, Kissingen, 24. Mai. Herzog Ernst von Sachsen- Coburg ist heute zum Besuche des Kron⸗ prinzen des deutschen Reichs eingetroffen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Die „W. Z.“ veröffentlicht ein vom Gesammtministe⸗ rium unterzeichnetes kaiserliches Patent vom 22. d, wodurch das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes aufgelöst wird; die allgemeinen Neuwahlen für dasselbe find sogleich einzuleiten und durchzuführen. — 23. Mai. Prinz Battenberg reist heute Abend nach Dresden. Großbritannien. London, 24. Mai. Unterhaus. Schatz Secretär Northcote hielt es nicht für angezeigt, auf die Details der Unterhandlungen über die griechische Frage einzugehen. Die Regierung habe aufgewendet und wende allen ihren Einfluß auf, die Pforte zu veranlassen, die Vorschläge des Con- gresses anzunehmen. Unterstaats ⸗Secretär Stan- hope erläutert das Budget für Indien und weist dabei auf die großen Schwierigkeiten der letzten 5 Jahre in Folge der Verluste durch den Wechsel⸗ Cours und die Hungersnoth hin. Die britische Regierung beschloß, die Vorschläge der indischen Regierung betreffs der Circulationsmittel nicht zu genehmigen. Wenn die Regierung allen Ver⸗ pflichtungen, mit Ausnahme der Kriegskosten, nach- komme, ergebe sich ein Defieit von 1¼ Million. Die Regierung beabsichtige, das Desieit haupt- sächlich durch Verminderung der Ausgaben der öffentlichen Bauten und der Civil Verwaltung zu decken; ferner soll eine militärische Commission in Indien eingesetzt werden, um Ersparnisse bei der Armee herbeizuführen. Die Bill, welche die Re⸗ gierung ermächtigt, eine Anleihe von 5 Millionen für Indien aufzunehmen wird in erster Lesung genehmigt. — Dem afgbanischen Friedensvertrag zufolge behandelt England die Thäler Kurum, Sibi und Pischin als übertragene und nicht als anneckirte Gebiete und führt den Ueberschuß der Einkünste an den Emir ab. Demselben sei vorbehaltlich einer stricten Ausführung des Vertrages eine Jahres“ subsidie von 120,000 Estr. garantirt. Italien. Rom, 22. Mai. Bei der De: batte über die Zusatz⸗ Convention, betreffend die Gotthardbahn im Senat erklärt Ministerpräsident Depretis, daß wegen des Baues der Montecenexe⸗ Linie Verhandlungen eingeleitet seien. Er hoffe, der Schweizer Bundesrath werde in eine ausge, dehntere Vertretung Italiens im Verwaltungsrath willigen und es werde bald zur Bildung deß Syndicats für den Bau der Linie nach Chiassa kommen. Italien werde darauf bestehen, daß Additionaltarife auf der Montetenere-Linie nicht Anwendung finden.. Türkei. Constantinopel, 21. Mai, In der heutigen Sitzung der europäischen Com! mission theilte der Prästdent mit, daß das orga⸗ nische Statut sanctionirt und promulgirt sei. Saale aus in die Schloßkapelle geben, wo die Einsegnung vom Hofprediger Dr. Kögel vollzogen 27 din tt sch u, de * tpentozt 5 Ert 9 teigt 1.4 sann“ dtürd 1 en eg Er icht det Al an eit 2 Bien 1 zuntninib 1 den 22 den 2 1 Nricherathe 9 Mupahln f. e 1 1 *— 9 A. 5 9 Aten; Die An 1 Fnlar at Sia 1 und de dt bete de Wich Die brinise 5 d 4 I teilt nicht! A al 80 tat lestu, 248 4 11 l. 4%½% Mag Deicit ,, Ausgaben. Bet „ntteg . M. 2 Montag nach Pbilippopel. diesen f 4 wahlen find für die Regierung günstig ausgefallen. wurden getödtet. Mußland. Petersburg. der Mörder des Generals Drentelen sei in Kiew Nach dem Anfall auf Drentelen 7 een * 2 2 8 geben am lte Pascha und — 23. Mai. Ein der Regierung zugegangenes elegramm des Militär Commandanten von Larissa neldel: Ein türkisches Detachement von 46 Mann sel in einen Hinterhalt griechischer Räuber und herlor 14 Todte. Eine spätere Recognoscirung an Ort und Stelle ergab eine entsetzliche Ver— fümmelung der Leichen der Gefallenen. — Der Ministerrath unterbreitete dem Sultan Minister-Verantwortlichkeitsgesetz zur Sanction. das — die neuesten Umtriebe der Intransigenten Tendenzen kräftig entgegenzuwirken. General Obrutscheff ist über Burgas nach Livadia abgereist.— Der General-Gouverneur von Kreta, Pbotiades, hat seine Demission gegeben. Rumänien. Bukarest, 22. Mai. Das pierte Wahl- Collegium wählte 24 Liberale und 6 Conservative. — 23. Mai. Die heute vollzogenen Senats- Die Revistonskammer wird zum 13. Juni einberufen. Griechenland. Athen, 24. Mai. Bei Phanari in Thessalsen bat ein Zusammenstoß zwischen griechischen Insurgenten und türkischen Soldaten stattgefunden. Der Anführer der In: surgenten, Sachioti, und etwa 60 Insurgenten Verloosungen. Freiburger 15 Fr.⸗Loose von 1861. Zlehung vom 15. Mai Hauptgewinne: Serie 4820 Nr. 50 20,000 Fr., S. 4820 Nr 10 2000 Fr., S. 1905 Nr. 16 1000 Fr., S. 1220 Nr. 42, S. 1519 Nr. 33, S. 2068 Nr. 48, S. 3132 Nr. 37, S. 4436 Nr. 38, S. 6242 Nr. 32 je 250 Fr. Stadt Freiburg Frs. 10 Loose von 1879. Serien⸗Zlebung vom 1. Mal 1879. Serie 144 168 827 841 1510 1522 2197 2576 3701 4042 4179 4392 4599 5291 5443 5573 5661 5845 8090 8110 8366. Die Gewinn-Ziehung findet am 2. Junt 1879 statt Schwedische Thlr. 10 Loose von 1860. Ziehung vom 1 Mai 1879.— Heimzahlung am 1. August 1879. Nr. 188196 Tolr. 5000 Nr. 35581 Thlr. 1000. Nr. 109126 Thlr. 500. Nr. 55074 63410 190402 216615 à Thlr. 150. Nr. 967 8003 19063 36974 112491 124456 135517 624 222466 234800 à Thlr. 60. Nr. 7002 39599 50107 634 51754 71172 123363 134176 158130 161787 169175 187843 192374 198447 201188 213847 215006 231516 234544 238455 A Thlr. 35. Nr. 4624 7246 10495 14386 22820 24821 33446 35539 36515 45563 47987 51954 64721 78881 85600 89287 91071 115 103262 104646 10853 112424 116955 120281 512 122613 127668 137016 150210 155283 172842 175894 176780 205121 207849 215222 216774 227958 à Thlr. 25. Alle übrigen Nummern à Thlr. 13. Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1 20- 1.30, Eier per Stück 5 Pf., 2 Stück 9 Pf. Gießen, 24. Mai. Wochenmarkt. Butter ver Pfd. 95 Pf. bis 1.05 M.. Eier per Stück 4 und 4½ Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 1.25, Hahnen per Stück M. 1.40 Enten per tück M 2.40, Kartoffelr ver 100 geilo M. 7.60.— 8.20, Zwiebeln per Centner M. 30 Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfd., Kub- und Rindfleisch 56— 60 Pf., Es verlautet, ergriffen worden. sei derselbe nach Warschau entkommen und habe sich von da nach Kiew begeben, um sich im dortigen Krankenhause einer Operation zu unter- ziehen, welche an einem Fuße nöthig geworden, den er beim Sturz vom Pferde bei der Flucht in Petersburg verletzt hatte. Amerika. Wasbington, 22. Mai Schatz ⸗ Secretär Sherman hat gestern 350,000 Unzen Silber zu einem gegen die letzte Notirung höheren Preise gekauft. Allerlei. Frankfurt. Dieser Tage ältefle Magd(Köchin) in Frankfurt. welches ihr 1828 ausgestellt wurde, trägt nur den Namen emer einzigen Herrschaft, die sie wohl einschrieb, ader uchi ausschrieb, da der Tod sie im Aller von 87 Jahren aus dem Kreise der Familie, welcher sie ihr ganz s Leben gewidmet, abrief. Die Verblichene, Cocistiane Schiettinger, aus Württemberg stand 51 Jahre bei derselben Familie in Diensten. Hammelfleisch 64— 70 Pf, Schweinefleisch 58—60 Pf., Kalbfleisch 40—48 Pf. M 1.20 1.50, Hübner das Stück 80 Pf. bis 1 W., Salat ver Kopf 8— 15 Pf., Kohlraben 2 Stuck 10 Pf., Spargel per Pfd. 6070 Pf. Literarisches. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 34 enthält: Renata. Novelle von Victor v. Strauß.(Forts.)— Eine wenig gekannte Kulturmacht. Von Dr. G. Warncck. II.— Die Dämmerstunden im alten Hause. Novelle von Y. Steenhusen.(Forts.)— Die Zierde unserer Weiher. Von O. v. Riesenthal. Mit Originalzeichnung von Hoff⸗ mann: Schwanenfütterung auf der Havel bei Potsdam. — Unter den Tabaksbauern in der Ukerm ick.— Am Familientische: Ein Bild aus der guten, alten Zeit. Mit dem Bilde von Kronberger: Gelegenheit macht Diebe. — Richtscalbh. Mit einer illustrirten Beilage: Eine merkwürdige Konstellition. Mit dem Bilde: Soirée beim Fürsten Bismarck am 3 Mai. Der Reichskanzler stellt der-Fütstin den Abgeordneten Windthorst vor. „Ueber Land und Meer“, Allgemeine illustrirte. Zeitung. Preis in Wochennummern vierteljährlich 3 Mark in 14 ägigen Heften das Heft 50 Pf. Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart. Inhalt des neuesten(16.) Heftes: Die verlorene Brieftasche. Von Otto Girndt.— Ein ebrlicher Mann. Von Leoin Schücking.— Neue Er⸗ findungen und Kulturfortschritte. Von Max Wirth.— Neue Welten. Skizzen von C. Frhr. v. d. Goltz— Helm und Schild. Von Benno Reden— Das Modell. Von George May.— Estudiantina. Von Günther v. Freiberg. — Die deuische Reichsbank. Von Erdmann Auer.— Aus meinem Album. Von Max Ring.— Schach.— Räthsel.— Rösselsprung ꝛc. mit vielen Illustrationn. Geld⸗Cours. Frankfurt am 24. Mai. 1879. 20⸗ Franfenffüke. M. 16 20—24 Englische Sovereign gs„ 20 35—40 Russische Imperlales„ 16 68—73 dfn, 7 9 54— 59 Ducaten al maro„ 9 57-62 Dollars in Gold 5 4 21— 24 Gießen. Auf dem am 20. und 21. d. M. stattgehabte Viebmarkt waren aufgetrieben: 724 Stück Rindvieh und 1997 Schweine. Die Preise stellten sich höher als auf den vorigen Märkten. Nächster Markt Dienstag und Mitt⸗ woch am 24. und 25 Juni, am letzteren Tage Kräm rmar kt. Frankfurt, 24. Mai. Marktbericht. Dec heutige Heu- und Strohmarkt war sebr gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner M. 2.—3., Strob M. 2— 220, Bulter im Großen 1. Qual. M. 1.15., 2. Qual. M. 1.5. im Detail 1. Qual. M. 1.30., 2 Qual. M. 1.15— 20, Eier das Hundert deutsche M. 4., italienische M. 5., Spargel das Pfund 40—45 Pf., Salat das Stück 6 bis 8 Pf, gelbe Rüben das Bündel 15 Pf., Rettig das Stück 10 Pf., Geschälte Erbsen per 100 Kilo M. 23—27. ganze Erbsen M. 18— 22, Bohnen M. 20—26., Linsen M. 24—32., Kartoffeln M. 8.50—9., neue das Kilo Rind und Farrenfleisch 55—60 Pf. Kalbfleisch 48 bis 55 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf., Hammelfleisch 50—65 Pf., Hahnen M. 1.50—2., Tauben 40-50 Pf., das Stück, Gurken 30—40 Pf., Kohlraben das Stück 15 Pf. Marburg, 24. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1 1.10., Eier 9—10 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8—10 Pf., Zwiebeln per Pfd. 10—12 P. Tauben das Paar 60— 80 Pf., Habnen das Stück einem langsamen Verfall entgegenzugehen. An der prachtvollen Linde neben der St. Georgskapelle dringt am oberen Theile des Stammes Wasser ein und wird der herrliche Baum zu Grunde gehen, wenn nicht Abhilfe getroffen wird. Die notbwendigen Maßregeln zur Verdeckung des Schadens und der Verbindung der drei stärksten Aeste innerbalb der Krone erfordern einen Kosten⸗ aufwand von etwa 100 Mark. Bereits baben sich mehrere Freunde des Baumes bereit erklärt eine Beisteuer zur Erbaltung der Linde zu geben 8 Eine Zierde unserer nächsten Umgebung drobt verstarb bier die wohl—5 f enfle ber Pfd. 60—70 Pf., Kub⸗ 0 2 4 g f* erg Das 0 50 Pf. Ochsenff isch ver Pfd. 6010 Pf., dub, und möge diese Mittheilung noch weitere Freunde werben um das Werk beginnen und vollenden zu können. Die Redaction ist bereit Gaben in Empfang zu nehmen. Bereits gingen an Beiträgen ein: Hofgerichtsrath Pistor in Gießen 1 M., Wilh. Bauer in Friedberg 5 M., zwei kleine Naturfreunde, Carl und Hans 5 M. Edictalladung. 1251 Holz⸗Versteigerung. Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz 1833 Donnerstag den 29. Mai 1. J., Morgens 10 Uhr Oberbessen über das mit 2144 Mark 79 Pf. überschuldete anfangend, werden in dem hiefigen Gemeindewald, Vermögen der bergen formellen Concurs erkannt hat, Gläubiger die Aufforderung, im Termine Freitag den 18. Juli d. 2 755 Morgens 9 Uhr, ihre Forderungen unter Geltendmachung etwaiger Vor⸗ bel Meldung Annahme des Verzichts auf beide zuosrechte bier geltend zu machen. In diesem Contradiktors, Masse⸗Curators Beschluß gefaßt werden; legitimirte Dritte vertretenen Gläubiger als den Be schlüssen der Mehrheit der Erschienenen beitretend an geseben. Vilbel den 1. April 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Dr. Schäfer, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Frucht⸗Versteigerung. 1816 Die von uns für den Fruchtspeicher zu 77 5 rucht⸗ n 1832 Mittwoch den 4 Juni J. J., Nachmittags 2 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehoͤrsger, zum Schlachten geeigneter Faselochs auf unterzeichnetem Bürgermeisterei Mat und für den heim auf Donnerstag den 29. den 30. Mat anberaumte speicher zu Nidda auf Freitag Bruch l versteigerungen die Fruchtversteigerung zu Hafer am Donnerstag den 19. Juni, und diejenige zu Nidda Freitag den 20. Junt mit 45 Hee Korn, 28 Hect. Gerste und 38 Hect. Hafer, Vormittag 10 Uhr, auf dem Ralhhause abgehalten wird. Bingenheim den 20. Mat 1879. Oroßherzoliches Rentamt Nidda. Nu be. Wilhelm Scheuer Wiitwe von Helden⸗ ergeht an deren Termine soll zugleich der Abschluß eines Arrangements versucht, eventuell über die Wahl eines Gläubiger- Ausschusses und definitiven hlerbei werden die nicht in Selbstperson erschienenen oder durch gehörig fallen der jüdischen Feiertage wegen aus und wird nunmehr hiermit bekannt gemacht, daß Bingenheim mit 18 Heet. Walzen, 160 Hect. Korn 173 Hect. Gerste und 28 Heet. Vormittags 11 Uhr, Distrikt Schmidtsheck und Abstruth: 18 Eichenstämme und 4 dergleichen Stangen mit 3,14 Festmeter Inhalt, 5 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 104 1 Buchen⸗Scheit⸗ uud Knüppelholz, 3100 Stück Buchenwellen, 64 Raummeter Stockholz; Distrikt Reheck: 2 Eichenstämme mit 2,39 Festmeter Inhalt, 6 Raummeter Eichen Scheitholz, 45— Buchen⸗Schelt- und Knüppelholz, 200 Stück Buchen Wellen, 1 4 Raummeter Stockholz versteigert. Der Anfang ist im Distrikt Schmidtshecke. gebeten. Eschbach(Amis Usingen) den 22. Mai 1879 Der Bürgermeister Schmidt. Faselochs⸗Versteigerung. Bureau meistbietend versteigert werden. Massenheim am 94 Mai 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Massenheim. Al Ier Eine perfekte Köchin t. 8 wird auf sofort gesucht. von Carl Bindernagel in Bad⸗Nauh eim. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden Näheres in der Buchhandlung 1769 — N i a Holz-Versteigerung. 1835 In der Gemeidewaldung Klein-Karben bei Lind⸗ heim sollen Freitag den 30. Mai d. J., Morgens 8 Ubr, folgende Holzsortimente versteigert werden: 13 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 38 1„ Kruppelholz, 4200 Buchenwellen, 5200 Fichtenstangen, eignen. Klein⸗Karben den 24. Mai 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Karben. Schneider fleden Bandwurm entfernt binnen 3—4 Stunden vollständig schmerz⸗ und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht, Trunk⸗ sucht, Magenkrampf, Epilepsie, Veitstanz, Bettnässen und Flechten und zwar brieflich: Voigt, prakt. Arzt zu Croppenstedt(Preußen). 1069 600 Cbm. vorzügliche Mauersteine sind im Gemeinde-Steinbruch zu Leidhecken per Cubikm. M. 1.50 abzugeben. Leidhecken den 18. Mai 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selzam. 1 de Eine Grube Dung 1831 hat zu verkaufen A. Allerdist, Briefträger Feinster Leberthran fast geruch- und geschmacklos iu Flaschen mit Metall- Verschluss& 60 Pf., M. 1. M. 1.70. Eisenhaltig per Flasche& M. 1. J. A. Windecker, Hoflieferant. 54 Socken, Strümpfe& Strumpfläugen 102 für Erwachsene und Kinder billigst vei K. Friedrich. welche sich zu Bohnenstangen 1763 und 1 98 R* 3 5 ** Stammheimer Da Eingetragene Genossenschaft. des Geschäftsbetriebes im Jahre 1878. r * I. Uebersicht Einnahme. Ausgabe. M. 989. 64 Kassenbestand aus 1877 MI „ 2243.— Anlehen von Privaten„ 3798.— „ 3000.— Anlehen von Banken und Vereinen„ 8050.— „ 4126. 70 Spareinlagen„ 1942. 84 1 200— Cautionen 5—— „ 11298. 60 Darlehen, einschließlich Güterkaufschillinge„ 8956.— „1772. 52 Zinsen 15 l 0 176. 52 Provisionen und Verwaltungskosten„ 177. 23 5 22 20 Verschiedene Posten 5 52. 70 1—— Kassenbestand 6 93. 30 M. 23829. 18 M. 23829. 18 Anmerkung. Den Anlehen von Privaten sind weiter Mark 180 ab- und den Spar⸗Einlagen zugeschrieben worden. II. Bilanz am 31. Dezember 1878. Activa. Passiva. Kassenbestand M. 93. 30 Anlehen von Privaten M. 20938. 14 Ausstände an Darlehen und Güterkauf— Anlehen von Banken und Vereinen 5 schillingen„ 38295. 55 6 Sparkassen⸗Einlagen„ 6684. 9 Sonstige Ausstände„39. 70 Saulionen 1 Slückzinsen 1607. 75 Stückzinsen„ 1015. 60 Vereinskapital(Reservefonds) e d Reingewinn 2 222. 62 M. 40027. 30 M. 40027. 30 Mitgliederzahl 78. H. Merz, Vorsteher. X Braunkohlen⸗Verkauf. 1817 Am 26. d. Mts. beginnt auf den Fürstlichen Braunkohlengruben Weckesheim, Dorn-Assenheim und Wölfers— heim der Verkauf neugeformter Kohlenklötze; die Preise sind bei Baarzahlung folgende: Klötze von Reihen und Haufen pro Ctr. 14 Ssück 40 Pf., Schuppenklötze 14 43 Preßklötze 1 24 43 Bei Entnahme auf Credit kostet der Ctr. 2 Pf. mehr. Gleichzeitig beginnt eine neue Creditperiode; gegen vorschri zum 1. April 1880 gewährt. Grube Weckesheim den 21. Mai 1879. Stammheim am 12. Mai 1879 1836 „ * 17 0*„ ftsmäßigen Bürgschein wird Zahlun gsfrist bis Die Fürstliche Bergverwaltung. rlehnskassen⸗Verein. douis Waas, Friedberg, Metzgergasse, empfiehlt sein großes Lager aller Sorten fertiger Schuh⸗ waaren von bekannter Güte zu sehr billigen Preisen; starke Herrenstiesel von 9 Mark an, Confirmandensti 7 Mark 50 Pf., elegante Lederdamenstiefel mit Humms⸗ zügen à 7 Mark 50 Pf., Kinderstiefel von 1 Mark an, Lastingstiefel 6 Mark, alle Sorten Pantöffelchen von M. 1. 50 Pf. an. Reparaturen werden schnell aus⸗ gefübrt. : 1814 Tanzbelustigung am israelitischen Feiertage, Mittwoch den 28. Mai er., im Hess. Hof, wozu ergebenst einladet Nbeder Wüllen! Becke 1738 Die Mitglieder des hiesigen Volksbild ungs Vereins werden zu der Dienstag den 27. Mai, Abends 8½ Uhr, im Windecker'schen Gartensaale stattfindenden Generalpersammlung ergebenst eingeladen und gebeten zahlreich zu erscheinen. Tagesordnung: 5 Erstattung des Jahresberichtes. Rechnungsablage für 1878/79. „Festsetzung des Voranschlages für 1879ô80. Mittheilungen. Friedberg am 15. Mai 1879. e Der Vor stand. Zu verkaufen 2 gute Pferde(unter 4 die Wahl). Conrad, g 1834„Zur Post“ in Reichelsheim. 9 2— zum Fabrikpreis bei bel H. Bindewald, Friedberg, Kaiserstraße. Reparaturen, Nadeln, Faden und Oel. 672 Militär- u. balbs. Hand⸗ Glacéhandschuhe, Watz e-. Pendeng. Madrider Loose . 2 9 Avis für Sattler, Kutscher und Landwirthe. kaufen 1726 Einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Um⸗ gegend die ergebene Anzeige, daß ich an untengenannten Plätzen Niederlagen meiner 2* 2 1 2 Kragenwäscherei Von Fabrikanten Herrn Fr. Megerle hier ist mir . i der Alleinverkauf des kürzlich erfundenen errichtet habe und bitte ich um geneigten Zuspruch. Es Cirage A Harnais wird gebeten, meine Wäscherei nicht mit der sogenannten übertragen worden Glanzwäscherel zu verwechseln. Ein jeder Kragen oder Diese flüssige Lederwichse gibt nach meiner 1 9 0„ neu hergerichtek. 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Chop, Apo- S—— theker in Sondershausen. 1770 S Neue Land Innonce 90 besonders leicht und schön gebaut, sehr preiswürdig zu Es werden 3 bis 4 Mann gute Arbeiter gesucht auf verkaufen. Frankfurt a. M., Schneidwallstraße der Gräflichen Ziegelei Ossenheim. Nr. 9 bei Wagner A. Armbruster.(H. 61249.) %%% 22 1 1810 Die im Sommer so sehr bellebten Griechische Bothweine 4 a Filet 5 Unter jacken offerire à M. 1.60 und M. 1.80 per Flasche. empflehlt zu sehr billigen Preisen K. Friedrich. 1841 Ph. Dan. Kümmich. (Hierzu Prakt. Rathgeber für's Haus Nr. 5 und Prakt. Rathgeber für Landwirthe Nr. 5.) Leder, indem sie Fettstoffe in sich hält, ist daher dem 25 Die so schnell beltebt gewordene, überall als vor⸗ züglich anerkannte Augsburger Universal-Glycerin-Seise von H. P. Beyschlag ist vorräthig bei Herrn Ph. Billan in Friedberg. Ci.ichene Hauspähne abzugeben bei W. Weith, Küfer. 18²⁵ Mühlen⸗ Verkauf. Eine im guten Zustande befindliche Mühle mit Scheuer und Stallung und dem dazu gehörigen Gelände, welches sich um die Mühle herum befindet, ist zu verkaufen oder 1798 Monogramm N auf *. Briefbogen& Couverte 5 besorgt billigst und in ele⸗ gantester Ausführung Carl Bindernagel Wollschweißblätter zu haben bei Danksagung. Allen Denen, die unsere liebe gute Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Großmutter Betty Loeser, geb. Moses, zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank. Steinfurth am 25. Mai 1879. 1839 Die trauernden Hinterbliebenen. Pfingstfest. Beginn: Dienstag Abends 7 Uhr. Mittwoch Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1840 A. Becker. Prima Portland-Cement 1. 1780 C. Th. Kranz. ee Nähma schi nen —.— Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. J