Mdereing zur N. Il ent ebe At Dienstag den 25. Februar. M24. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. 1 Dird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. De einspaltige Petitzeile wird ben Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bet größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. BAitreffend: Die Prüfung der Bewerber um den Berechtigungsschein für den einjährig freiwilligen Milstärdienst im Frühjahr 1879. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 17. Dezember vorigen Jahres bringen wir diermit weiter zur Kenntniß der Betbeiligten, dcß die Prüfung Montag den 3. März dieses Jahres und folgende Tage, Morgens 8 Uhr beginnend, in der alten Kanzlei, Louisen⸗ zaͤtz 2 dahier, vorgenommen werden wird. Darmstadt den 18. Februar 1879. Großherzogliche Prüfunge-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. Bekanntmachung. Btreffend: Die Zurückstellung der Reserve, Ersatz Reserve und Landwehr-Mannschaften. Nachstebende Bestimmungen über die Zurückstellung der Reserve, Ersatz-Reserve, und Landwehr Mannschaften rücksichtlich ibrer häuslichen a gewerblichen Verhältnisse werden biermit fur die Betdeiligten zur öffentlichen Kenntaiß gebracht. Bis zum 10 kommenden Monats cen die Großherzoglichen Bürgermeistereien die bei Ihnen vorgebracht werdenden Gesuche anher einzusenden. Friedberg am 20. Februar 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. I. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mannschaften des Beurlaubtenstandes, soweit die militärischen Interessen e gestatten, nach den Jahresklassen, mit den jüngsten beginnend, einberufen. Hierbei können dringende bäusliche und gewerbliche Verhältnisse derartige —* . 1 1 „ obne rede r. Grücksichtigung finden, daß Reservisten binter die letzte Jahresklasse der Reserve ihter Waffe oder Dienstkategorie, Landwebrmannschaften aber, sowie in besonders dringenden Fallen auch einzelne Reservisten, hinter die letzte Jahrteklosse der Landwebr ibrer Waffe oder Dienstkategorte zeitweise zurück- git ellt werden. Jedoch darf in keinem Aushebungsbezirke die Zahl der hinter der letzten Jabresklasse der Reserve zurückgestellten Mannschaften zwei Nozent der Reserve, die Zahl der hinter der letzten Jahresklasse der Landwehr zurückgestellten Manuschaften drei Prozent der Reserve und Landwehr kersteigen. Auf die Dauer der Gesammtdienstzeit(Dienstpflicht) bat die Zurückstellung keinen Einfluß. II. Zurückstellungen im Sinne der vorbezeichneten Festsezungen dürfen aus folgenden Gründen(Classisicationsgründe) eintreten: a. wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Vaters oder seiner Mutter beziebungsweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit den er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Familie bei der Enberufung gesetzlich zustehende Unterstützung der dauernde Ruin des elterlichen Causstandes nicht abgewendet werden könnte; b. wenn die Einbe⸗ mung eines Mannes, der das dreißigste Lebensjahr vollendet bat und Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbtreidender oder Ernährer einer zahlreichen Frmilie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge baben und die Angebötigen selbst bei dem Genusse der gesetzlichen Unterstügßung dem Ende preisgeben würde; c. wenn in einzelnen drirgenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ewöglichen ist, im Interesse der allgemeinen Landescultur und der Volkswirtbschaft für unabweislich nothwendig erachtet wird. Mannschaften, welche in Gemäßbeit des§ 67 und§ 69 des Reichs ⸗Militärgesetzes wegen Control- Entziehung nachdienen müssen, haben jedoch auch in den vorgenannten Fillen keinerlei Anspruch auf Zurückstellung. III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen Zurückstellungen besteben folgende Vorschristen: 1. Die Mannschaften der Keserve, Land- rr, Seewehr und Ersatz-Reserve erster Klasse, welche auf Zurückstellung Anspruch machen, baben ihre Gesuche bei der Bürgermeisterei ihres Wohn- oies anzubringen, welche dieselben prüft und darüber eine an den Civil-Vorsitzenden der Ersatz Commisston einzureichende Nachweisung aulfstellt, aus da nicht nur die militärischen, bürgerlichen und Vermögens-Verhbältnisse der Bittsteller, sondern auch die obwaltenden besonderen Umstände ersichtlich sud, durch welche eine zeitweise Zurückstellung bebingt werden kann. 2. Die eingereichten Gesuche unterliegen der Entschesdung der verstärkten Ersatz— Emmission, welche im Anschluß an das Mustergeschäft in öffentlich bekannt zu machenden Terminen jährlich einmal Sitzung hält. 3. Das Verfahren dn verstärkten Ersatz- Commisston beim Classifikations-Geschäft regelt sich nach§. 30,7 des Reichs- Militärgesetzts. 4. Die Entscheidungen sind engüllig, insofern nicht der Militärvorsitzende auf Grund des§ 30,7 des Reichs-Militärgesetzes Einspruch erhebt. 5. Die vorgedachten Entscheid⸗ nen behalten ihre Gültigkeit nur bis zum nächsten Classifikations-Termin. Im Falle dis Bedürfnisses sind Anträge auf weitere Zurückstellung alldann zu erneuern. 6. Wenn Mannschaften aus einem Aus hebungsbezirk in einen andern verziehen, so erlischt die gewäbrte Zurückstellugg. IV. Die vor erfüllter activer Dienstpflicht auf Reclamation entlassenen Mannschaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung zunächst folgenden Ge ssifikations-Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve zurückgesiellt und haben demnächst etwaige Anträge auf weitere Zurückstellung, wie alle nigen Mannschaften zu stellen. Wenn nach dem allgemeinen Entlassungstermin der Reserven dringende Verbältnisse die sosortige Zurückstellung elner der entlassenen Mannschaften gerechtfertigt erscheinen lassen, so kann die vorläufige Zurückst lung solcher Mannschaften bis zum nächsten Gir ssifikationstermin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve durch schriftliches Uebereinkommen der ständigen Mitglieder der Ersatz Commisston verfügt baden. In anderen als den unter II. vorbezeichneten Fällen sind außerterminliche Zurückstellungen unstatthaft. Insbesondere sind Gesuche um Zurück stellung im Augenblick der Einberufung unzulässig. Eine Wiederentlassung einzelner einberufener Maunschaften kann gur anahmsweise auf dem im§. 82,2 und F. 100,3 der Ersatzordnung vocrgeschriebenen Wege herbeigeführt werden. Derartige Gesuche können nur esurch begründet werden, daß seit dem letzten Classifikationstermin für den Eingestellten durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte Enignisse, ale Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u s. w. ein wirklicher Nothstand eingetreten ist. Deutsches Reich Mainz. Wie das in Würzburg erscheinende ah olische Blatt„Bavaria“ mittheilt, würde der biige Domcapitular Dr. Moufang von dem Nooste demnächst zum Cardinal ernannt werden. Berlin, 20. Febr. Reichstag.(Schluß.) setzung der ersten Berathung des deutsch- öster- Regierung sei auf Schwierigkeiten seitens Oester- reichischen Handels- Vertrages. Fürst Bismarck reichs vorbereitet gewesen. Ein Conventtonaltarif nimmt das Wort: Die kurze Dauer des Vertrages sei nicht zu erreichen gewesen. Die Regierung habe sich nicht vermeiden lassen, man sei durch babe Nichts versäumt, um günstige Bedingungen die Bedürfnisse des Vertrages dazu gedrängt zu erzielen.— 22. Febr. Eingegangen ist ein worden. Es sei nunmehr Zeit genug vorhanden, Schreiben des Fürsten Bismarck mit dem die Aufhebung des Artikels 5 des Prager Friedens Graf Udo Stolberg kritisirt einzelne Punkte des Uetrags und wünscht, daß die zollfreie Einfuhr en Rohleinen ganz aufhöre Richter(Hagen) bauert, daß keia Tarif-Vertrag zu Stande ge— tamen sei, und mißt die Hauptschuld daran der einderten deutschen Zollpolitik bei, welche Redner ukreist. Hammacher rechtfertigt den Vertrag und i scht dessen Annahme.— 21. Febr. Fort: um sich die Frage der Verlängerung des Ver— trages zu überlegen. Er sei nicht gegen Handels Verträge überhaupt, aber es komme auf den In— halt an. Jedenfalls müsse jeder Handelsvertrag den Schutz der einbeimischen Industrie im Auge behalten. Minister Hoffmann weist den Vorwurf mit dem österreichischen Handelsvertrag nicht erust— haft genug vorgegangen zu sein, zurück. Die betressenden Vertrage. Das Haus setzte die Be— rathung des österreichischen Handelsvertrages fort. Delbrück erklärte: Er würde sich keinen Augen- blick besinnen, von seinen Ansichten zurückzutreten, die- seien. wenn er zu der Ueberzeugung gelange, de selben den Interessen des Landes zuwider Er würde schweren Herzens, aber, wenn erforder- — — ä— . lich, dennoch sich von den Wegen des Reichs- kanzlers trennen. Delbrück gab bierauf einen bistorischen Rückblick über die Entwickelung der Zollvereinspolitik, betonte die Nothwendigkeit einer exportfähigen Industrie und erörterte die Bedeut: ung des französischen Handelsvertrages. Ein po- litischer Gesichtspunkt sei dabei nicht maßgebend gewesen. Man habe dieselbe Importverguͤnstigung wie England gewollt und erkannte die Nothwendig- keit einer Revision des Zolltarifs. Mit dem Vertrage sei die Aufgabe, mit möglichst niedrigen Sätzen möglichst hohe Einnabmen zu erzielen, er— reicht worden. Delbrück wies ziffermäßig die Zunahme des Exports seit 1865 nach Siumm richtet sich gegen einzelne Ausführungen Delbrück's und nimmt die Eisen-Enquete-Commission gegen den Vorwurf der Parteilichkeit in Schutz. Damit schließt die Discussion und man beginnt sofort die zweite Lesung in welcher der Vertrag ge— nehmigt wird. — 21. Febr. Dem heute Nachmittag 1 Uhr stattgebabten feierlichen Schluß des Landtages wohnten im Weißen Saal des Schlosses etwa hundert Mitglieder beider Häuser des Landtags bei. Graf Stolberg verlas die Thronrede und erklärte danach die Session für geschlossen. — 22. Febr. Dem Bundesrath sind heute zwei Gesetzentwürfe seitens des Reichskanzlers zu gegangen, von denen der eine den Uebergang der Geschäfte auf das Reichsgericht und der andere die Consulargerichtsdarkeit betrifft. Der letztere bildete den Gegenstand der heutigen Berathung — Ein diesiges Comite ladet die Tabaks Interessenten Deutschlands zu dem am 3. und 4. März in Berlin abzuhaltenden Congresse ein. Die Vorversammlung findet am 2. März in den Reichshallen statt. — 23. Febr. Zur Arab-Tabia-Frage erfährt dann nicht annebmen, wenn dle überwältigende borden sind keine neuen Erkrankungen vorgekommen in man man, bier, daß Oesterreich Ungarn, Frankreich, Mehrheit der öffentlichen Meinung sie fordern und ebensowenig von früher Kranke vorhanden. Die Großbritannien und Italien von vornherein erklärt würde. Nach einer Rede Naquet's(Jntransigent), ausländischen Lerzte sind angekommen und haben bätten, die Majoritätsbeschlüsse der Botschafter- welcher für die Total Amnestie eintritt, wird die sich beute vorgestellt. conferenz als unanfechtbar anzuerkennen; Rußland verweigerte indeß bisher, sich dem zu fügen. Deutschland beobachtet zwar vorläufig Reserve, Amnestie wurde mit 363 gegen 105 Stimmen ver- Truppen haben am 18. ds. begonnen, die vor dürfte aber schließlich dem Vorgehen der übrigen Großmächte zustimmen und Rußland alsdann ge- der Regierung acceptirten Commissioasfassung mit Visa, Lüle-Burgas und Airabol, welche zuerst ge ⸗ zwungen sein, sich den betreffenden Beschlüssen zu 340 gegen 99 Stimmen angenommen.— Senat. räumt waren, sind alsbald von türkischen Truppen fügen. Jedenfalls hat man nicht nöthig, dieser ganzen Frage ein großes Gewicht beizulegen oder sie für beunruhigend zu halten; hingegen dürfte sie, wie gerüchtweise verlautet, benutzt werden, um von Rumänien die endliche Durchfährung aller durch den Berliner Vertrag auferlegten Ver- pflichtungen zu verlangen. Stuttgart, 22. Febr. Der Landtag wurde heute durch königliches Reseript vertagt. Karlsruhe, 21. Febr. Der Großherzog schloß heute die Ständeversammlung mit einer Thronrede. Straßburg. Im Laufe dieses Frühjahrs wird der Bau eines neuen Forts bei Straßburg begonnen werden. Dasselbe wird den Namen „Mundolsheimer Kopf“ erhalten, nach dem Orte Mundolsheim, in dessen unmittelbare Nähe es zu liegen kommt. Mit Fertigstellung dieses Forts wird die äußere Befestigung von Straßburg vollendet und der Festungsgürtel geschlossen sein. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 20. Febr. Abgeordnetenhaus. Präsident Rechbauer erklärt, er werde den Gesetzentwurf über Organistrung des obersten Rechnungshofes demnächst auf die Tagesordnung stellen. Der Handelsminister legt den Weltpostvertrag zur verfassungsmäßigen Be⸗ handlung vor. Der Ackerbauminister beantwortet die Interpellationen betreffs der Teplitzer Unfälle mit dem Hinweis auf die Vorkehrungen der Re— gierung und auf die jüngsten Beobachtungen, welche schon theilweise günstigere Hoffnungen er— weckten; die Regierung werde alle nothwendigen Maßnahmen treffen. — Wie bestimmt versichert wird, hat Herbst sein Mandat zur Delegation aus Gesundtheits. Rücksichten niedergelegt, Schweiz. Bern, 21. Febr. Der Bundes rath genehmigte den Antrag des Generalprokurators Morel, den Verfasser des bekannten aufreizenden Artikels des Journals„L'Avantgarde“, Brousse, den Assisen des ersten eidgenössischen Geschworenen— Bezirks zur Aburtheilung zu überweisen. Newfoundland, die britischen Besitzungen an der afrikanischen Westküste, die Falkland-Inseln und Britisch Honduras treten dem Wellpostvertrag bei. Frankreich. Paris Das„Journ. off.“ meldet General Chanzy's Ernennung zum Bot: schafter in Petersburg an Stelle des Generals Leflo, des Admirals Pothuau zum Botschafter in London an Stelle des Marquis d'Harcourt, des bisherigen Ministers Tetsserene de Bort zum Botschafter in Wien an Stelle des Grafen Bogus. — 20. Febr. Dem gestrigen überaus zahl ⸗ reich besuchten Empfange auf der deutschen Bot— schaft wohnte auch— sei dem Culturkampfe zum ersten Male— der päpstliche Nuntius Meglia mit seinem ganzen Personale bei. Daß dies als ein günstiges Zeichen für den Stand der Ver- handlungen zwischen Berlin und dem Vatican ange: sehen wird, ist selbstverständlich. Grevy's Gemahlin war durch Unwohlsein am Eischeinen verhindert. Versailles, 20. Febr. Deputirtenkammer. Beim Eintreten in die Berathung der Amnestlevor- lage befürwortet Louis Blane die vollständige Am— nestie, worauf Andrieux als Berichterstatter serwiedert. Justizminister Leroyer brandmarkt lebhaft die Com- mune; dieselbe sei kein durch die Verbältnisse bervor- gerufener Ausbruch gewesen, sondern eine lange vor- bereitete socialistische Bewegung, vollbracht unter er- schwerenden Umständen im Angesicht des Feindes. Man könne unmöglich solchen Empöcern Amnestie be— willigen, welche beanspruchen, die Commune wie— der herzustellen und die Akte, für welche sie ver- — Nationalität, welche 1302 kirchliche 15,000 Schriftsteller betheiligt sind. urtheilt worden, zu glorificiren. Der Minister erklärt weiter, er würde die volle Amnestie selbst Gereral- Discussion geschlossen.— 21. Febr. Der Gegenanttag Louis Blanc auf vollständige worfen und sodann die Amnestievorlage in der von Der Gesetz- Entwurf wegen Reorganisation der evangelischen Kirche Augsburger Confession, welcher dieser Kirche eine constituirende Synode gewährt, wird mit 169 gegen 3 Stimmen angenommen. Großbritannien. London, 21 Febr. Heute fand ein Cabinetsrath statt; Beaconsfield ist wieder genesen. Das Armeebudget veranschlagt die Ausgaben auf 15,645,700 Kstr. gegenüber 17,791,300 im Vorjahr; dabei ist der Bestand von 135,725 Mann zu Grunde gelegt, ausge— schlossen die britischen Truppen in Indien, gegen- über 135,452 Mann im Vorjahr. — 21 Febr. Unterhaus. Northceote erwiederte auf Anfragen von Samuelson und Cartwrigbt, die Regierung habe vermieden, in der Frage der Stell— ung Frankreichs und Englands zu Aegypten irgend einen Grund der Eifersucht zu geben. Vertrauliche Besprechungen in Betreff der gegenwärtigen Krisis hänten stattgefunden. Frankreich und England seien jetzt in guten Einvernehmen. — Nochrichten aus Kapstadt vom 4. Febr. zufolge, befinden sich die englischen Truppen noch in der Defensive. Die Zulus haben keine weiteren Angriffe gemacht. Die Colonne des Obersten Pearson hat ihre verschanzten Positionen bei Ekowe noch inne. General Chelmstord mit dem General— stab sucht die Verbindung mit Oberst Pearson herzustellen. Neweastle, 20 Febr. Heute ist unter den Werftarbeitern am Tyne ein allgemeiner Strike ausgebrochen; mehrere Tausend Arbeiter ver— weigern die Arbeit. Italien. Rom, 20. Febr. Anläßlich des Jahrestages seiner Erwählung empfing der Papst die Cardinäle, Prälaten und andere hervorragende Personen; von dem heiligen Collegium nahm der Papst eine Glückwunsch⸗Adresse entgegen. — 22. Februar. Der Papst empfing heute gegen 1000 katholische Journalisten verschiedener Revuen vertreten, an deren Herausgabe mehr . Türkei. Constantinopel. Die Pforte wurde benachrichtigt, daß der griechische Erzbischof von Adrianopel von Bulgaren gröblich mißhandelt worden sei. Die Uebelthäter wurden von den Russen verhaftet. General Totleben sicherte d strengste Bestrafung zu. Unter den Notabeln der mohamedanischen Einwohnerschaft Stambuls circu⸗ lirt eine Adresse an den Sultan, worin wegen der neuesten Finanzmaßregeln und der Räumung Rumeliens durch die Russen der Dank der Be völkerung ausgesprochen wird. — Die Pforte erkannte die von der con: stitutionellen Vertretung der Insel Samos ausge⸗ sprochene Absetzung von Photiades Bey an und ernannte Adussides Pascha an dessen Stelle zum Fürsten von Samos. Tirnowa, 22. Febr. die Mehrheit der bulgarischen Deputirten sei ent⸗ schlossen den Verwandten des Fürsten von Montege— gro, Petrowilsch, zum Fürsten von Bulgarien zu wählen, da Rußland diese Candidatur warm empfohlen habe; Petrowitsch habe dieselbe auf den Rath des Fürsten von Montenegro angenommen. Fürst Dondukoff-Korsokoff ist heute früh zur Er⸗ öffnung der bulgarischen Notablen-Versammlung hier eingettoffen 0 Rumänien. Bukarest, 20. Febr. Auf Befehl der rumänischen Regierung haben die ru⸗ mänischen Truppen heute das Fort Arab-Tabia geräumt. Rußland. General Gras Loris Melikoff telegrapbirt aus Zaritzin von gestern: Im ganzen Generalgouver? nement, einschließlich des Districts der Kirkisen- Die Communication über die Wolga bei Astrachan findet mittelst Beoten statt, — General Totleben telegrahirt: Die russischen Adrianopel besetzt gehaltenen Punkte zu räumen. besetzt worden. Austreten der des Trains — 21. Februar. General Stolpypin ging energerisch vor gegen die Bulgaren in Tschirpau, welche den Finanzinspector der internationalen Commission für Ostrumelien mit Gewaltthätigkeiten bedrohten; der bulgarische Bezirksvorstand wurde abgesetzt; die Einwohnerschaft erhielt russische Ein- quartierung und 4 Rädelssührer wurden verhaftet. Charkoff, 22. Febr. Gestern Nacht feuerte ein Unbekannter auf den von einem Balle heim- kebrenden Gouverneur von Charkoff, Fürsten Krapotkin. Der Fürst ist sehr schwer verwundet. Auf den Mörder wird gefahndet. i Aegypten. Kairo, 20 Febr. Der Kbedive hat in Uebereinstimmung mit den Ministern alle Maßregeln ergriffen, um die Aufrechterhaltung der Ordnung za sichern. Es herrscht vollständige Ruhe. Amerika. New York. Nach Berichten aus Kingston kam es am 9. Febr. zwischen den Regierungs-Truppen von Hayti und den Auf: ständischen zu einem Treffen, in welchem erstere 29 Todte und 89 Verwundete hatten; der Ver lust der Aufständischen war noch benächtlicher. Sobald die Truppen Verstärkung erhalten haben, wird ein entscheidender Kampf erwartet. Der Die sehr schlechten Wege und das Flüsse erschweren die Bewegung — Bericht für unbegründet. Aus Stadt und Land. Nidda, 20. Febr. Letzten Montag verunglückte der frühere Bürgermeister von Ranstabt, Knöpp II. Derselbe kam Abends nach 10 Uhr von Stockheim zurück und ging, 0 ben e ale Es wird bebauptet, Gesandte der Republik Hayti erklärte jedoch obigen 0 4 fat 1 böwillg! bat) „ Itud Mainz en. K. Bech. 5 brlkanl 6 Scholle bell. K. Thul bleme br. B. fler in 0 Gichente Lange n Bech Frenmch ige 05 Apfüad 1 Groß! em d eich dell dich Add heleilete ö sew 01 1 Der Pestcordor ist noch nicht gezogen.[ dei Petersburg, 20 Februar. ag ot det du m Folge cz. D Y groß ger ö stenle t gechw It sad 0 ö D 111 Ur Istelgetu des schlechten Weges halber, von der Station der Bahn enslang nach Ranstadt. Von dem geländerlosen Viadukt, welcher die Cpaussee und den Bach nach Dauernheim über schreitet, ist Rnöpp circa 30 Fuß boch heruntergefallen und todt geblieben. Es ist dies der zweite Fall, daß an dieset Sielle ein Mann verunglückte und sollte man deßhalb da für eine entsprechende Schutzvorrichlung sorgen. Auben. Die Schwurgericht vom zweiten Quartal) Der Wasserstand beträgt 24 Fuß, unt eine Sitzungen am 1. April, Vormittags 9 Uhr, Stadindie W̃ 81* im Steigen. dem Vorsiße des Hofgerichtsraths Pfannmüller und Wieliezka, Febe. Hier bat ebenfalls ein Gruben⸗ binden als Haupigescworene ausgelost: 1. C. 5 Tu. nun ück ft; ade Vorgestern ist ein Schacht des und ist oberhalb der wie Meerettig waren in reicher Menge vorhanden und kostete die schöͤnste Stange 20 Pf. Weißkraut wurde be⸗ zahlt das Stück im Durchschnitt mit 20 Pf., Kohlkraut 10 Pf., Rothkraut 20 Pf., Blumenkohl 40 Pf. Butter 8 rte echdwirth in Wolf. 2. G. H. Fubr, Packuchhändler in] Salzvergwerks durch Undorsichnigkeit der Salinenarbeiter] 1. Qualität im Großen 85 Pf, 2 Qualität 70 Pf., im Weihe St warz. 3. E. Fries, Bierbrauer in Gießen. 4. G. Nele. überschwemmt worden. Ueder die Ausdebnung der Ge Detail 1. Qualität M. 0 90—1., 2. Qualität 80—90 Pf. 8, Fruchtbändler in Butzbach. 5. L. Bingel, Müller sabr courstren beuntubigende Gerüchte, die jedoch amtlicher] Eier das Hundert alt M. 5., frische deutsche M. 5.80— 6.50, 3 n Mainz ar. 6. R. Hirschborn, Hosgerichts Advokat in Meldung zufolge unbegründet sein sollen, da der neue sitaltenische M. 7. Geflügel: alte Hubner M. 1.80— 2.40, a en. 7. G. Schwarz, Holzhändler 1 Friedberg.“ Wasserbruch nur ein wieder verstärkter Wasserzudrang in Hahnen M 1.70 2.50, Tauben 70 Pf. Enten M. 3. 3. Bertram 1 in Gießen. 9 F. Bender, den Theilen des Bergwesks sei, weiche bereils seit vielen] Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70— 75 Pf., Kuh, »tikant day lost. F. Naumann II. Bauuntetnebatet Jabten bald mehr bald weniger überschwemmt werden.] Rind- und Farrenfleisch 55—64 Pf., Kalbfleisch 60 70 Pf, n Schotten. 11. 8. baum Fruchtbändler in Bad- Genf, 21. Febr. Vergangene Nacht wurde die West-] Hamme fleisch 50— 68 Pf., Schweinefleisch 70— 75 Pf. Wibeim. 2. J. Schudt, Müller in Muschenbeim. schweiz von einem beftigen Sturm beimgesucht, der hier[Der Preis für geschälte Erbsen stellte sich per 100 Kilo J K. Toum, Oben sörstec in Wubach. 14. J. Köbler IV., und in der Umgegend großen Schaden anrichtete. Auf auf M. 24.— 28. ganze Erbsen M. 22.— 25. weiße c germeiser in Langodoif. 15. L. Hoffmann 11, Schund: dem See sind mehrere Koote zu Grunde gegangen; bei] Speisebohnen M. 18.— 24, Linsen M. 24.— 34. Kar⸗ ich in Günderg. 16. J. Fritzel, Landwirch in Schwal⸗ St. Sapborin(Wandt) gerieib ein Eisenbahnzug aus dem toffeln M. 6.50—7 per 100 Kilo. Noggenmehl Vorschuß em. 17. J. Jscod, Fruchthändlec in Nura⸗Gräsentode. Geteise, mehren Waggons wurden in den See geschleu: M 20.50— 21.50, Schrot M. 23.— 24. Heu und Stroh der ter Geiß, Sranntweinbändler in Atenstadt. 19. G. F. dert, doch ist kein Verlun von Menschenleben zu beklagen.] war reichlich am Platz. 0 u kostete je nach Qualität der Wes antg, 155 Landwinth in Oauerndaim. 20. P. Bär, Pacher“ Bordeaux. In Folge von Ueberschwemmungen ist nach Centner M. 1.80—3., Strob M. 1 50—2. da„ Okarben. P. Ruol, Packuchbändler in Herbstein. der„K. Zig.“ der Eisenbahnverkeht zwischen Bayonne und Marburg, 22. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete 3 udn C. L. Wagner Meßpger in Grünberg. 23. L. Oppen⸗ Bordeaux unterbrochen. Die Grronne trat gleichfalls über per Pfd. 80— 90 Pf. Eier per Stück 6— 7 Pf., Käse Stellt gu er, Fruchthändler in Flebberg. 24. H. Korell II., die User, Toulouse ist sehr bedroht. Auch aue dem Departe⸗ per Stück 8— 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 10— 12 Pf. Megermeister in Leulel. 25. J. Blauer, Müll'r in Ober- ment der Art dge werden Ueberschwemmungen gemeldet.[Tauben das Paar 80— 90 Pf., Hühner das Stück d behauptet eiden. 26. Dr. R. Dornseiff pract. A n in Gußen. Kopenha gen„20. Febr. Heute Abend gehl kein] M. 0.80—1. Salat per Kopf 20 Pf., Weißkraut per u sii un. W. Clemm Prosessor da bn. 28. H. Dietz II. Postdampfer auf der Linse Korsoer-Kiel. Der große Bel! Kopf 5—10 Pf. g ei th Miller in Griedel. 29 D. Schaaf IV., Farbwagtenbändlerist mit Eis belegt. Zwischen Se land und Falster hat Mainz, 21. Febr. Amtlich. Fruchtpreise. Waizen 1 None„i ichentod. 30. A. Wessel Kreisdaumeister in Alsfeld. der Trausport auf dem Eis wieder begonnen.(100 Kilogr.) M. 19.25, Roggen(100 Kilogr.) M. 14, algen 1 Langen. Dieser Tage wurden bier einem auswär⸗ Warschau, 20 Feb uar. In Folge einer obertalb] Gerste(100 Kilogr.) M. 16.55 Hafer(100 Kilogr.) M. 14.5. det den u Brodhändter 22 Laide Brod confiscirt und unter die Warschau eingelrelenen Eisberstopfung ist die Weichsel 8 N N sarmen vertheilt, weil das Brod nicht das vocscheifts.ausgelttten, und droht für eine Stecke von 10 Werst Geld Cours. en e zige Gewicht batte. Es sollen muuntet 100 Gramm Gesahr, daß der Fluß ain anderes Beit wählt. Eine Frankfurt am 22. Februar 1879 enun Apfündigen Laiben gefehlt baben. Aviheilung Sappeure ist eich, um den Damm den] 20- Fra rankenftüde M. 16 20 G. in zur Fr 1 Gerau, 22. 8 2 Vorgestern Nacht wucde das Ele bilect, dermul Dy u zu sprengen. Vierzig! Eng liche Sovereigns 20 34—39 Scleanlun o dem benachbarten Dornbemm an cändlich„Buben: Werl oberbald der Stadt hat dercus ain Durchbruch] Russische eee„ 16 65-70 1 ech verüdt, nämlich eine jun je Oostbaumallee 79 Stück, der Weichseldämme staltgefunden, in Folge dessen weitete Ducaten 9 54— 59 5 ich Abbrechen der Kronen zerrt. Die Elgebnisse der[Smecken, ca. 40 Dörfer, überschwemm sind. Ducaten al marco K 9 5762 ier i ehieleiteten Untersuchung lassen boffen, daß man den—[Dollars in Gold 7 4 17—20 ben dit. A wech! mrafrechtlich delangen kann. Handel und Verkehr. i 8 r 85 d Arab. Tata Allerlei Friedberg, 22. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete Zum Besten des Gustav. Adolph⸗Frauenvertins 2 erlei. per Pfr. 80— 90 Pf., Eier per Stück 6 Pf., 2 11 Pi. veranstaltet der Vorstand baldigst eine Verloosung * Thorn, 19. Februac. Durch Eisstopfung sind beide Gießen, 22 Febr. Wochenmarkt Butter per Pfd. und erlaubt sich derselbe, die verehrten Mit⸗ 1 uche Weich elbrülck n soctaer ien die Dämme wurden 80 85 Pt.. Lier per Stück 6 Pf. Käse per Stuck glieder und Freunde des Vereins um Gaben zu * oder durchbrochen, es berrscht an roßte Elend. Die Gefahr 5—8 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner per Stück— K i Folge des Dammdurcchbruches der Weichsel ist sehr M. 1.50, Hahnen per Stück M. 1.80, Enten per Stück bitten, welche bis zum 26. Febr. crbeten werden. 08. Die Fischereioerstadt stebt gänzlich unter Wasser, M. 2.20, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50—6., Zwiebeln Zur Entgegennahme erklären sich bereit großer Theil der Häuser droht anzustürzen. Der per Ctr. M. 8—9., Ochsenfleisch 70 Pf per Pfd. Kub⸗ Frau Huber Nrigier bof der oberschlesischen Bahn ist zernört, die Tele- und Rindfleisch 56—60 Pf. Schweinefleisch 58—60 Pf., 2— 1 pbenleitung ge stört. Da auch bedeutende Polzvocräthe Kalbfleisch 50—56 P. 3 2.8 chwabe, g 12 geschwommen, ist der angerichtete Schaden ein enormer; Frankfurt, 22. Febr. Die Zufuhr zum heutigen Sophie Herpel, e de sind Men 0 nleben glücklicherweise nicht zu beklagen. Markt war eine der Jahreszeit entsprechende. Gemüse Matbilde Luyken 3 22 5 olzver stei erun 1 Holz 3 Verstei run Haardt del Wickstade 1 dritten Tag im Distrikt 1 5 ö* 1* 2 Ge 6 ere auf dem von Bönstadt nach Florstadt führen⸗ 0 2 b 6 2 e e 5 3 den Weg. 5 5 Donnerstag den 27. Februar d. J., Vormittags in den Gräflich Solms⸗Rödelheim'schen Bemerkt wird, daß keine Steigerer zum Mitbieten zu⸗ — Uhr resp. alsbald nach der Beendigung der Ver- Waldungen. gelassen werden, die 18781 Holz ersteigert und bis jetzt a segetung in dem in der Nähe gelegenen hessischen Staats- e noch nicht aus dem Schlage abgefabren haben. 607 1) Im Revier Es werden versteigert: Bainhards, Unterwald, März l de, sollen in dem Gräflich Leiningen-Westerburgischen läodistrikte„Oberforst“: 3 13 Eichenstämme von je 5— 7 Meter Länge und 1 4 28—42 Centimeter mittlerem Durchmesser, zu— jammen 7,31 Kubikmeter Inhalt, Distrikt Ober- und 2 3. Montag den J, von Vormittags 3— 9 Uhr an: 2 ˖ Scheiter, zus gn 2 Raummeter Eichen Knü* 12 Raummeter Buchen Scheitholz er 7 ppel und 14 Gic Tod na 19 Welle n Eichen⸗Reisholz 32* Buche 1 aun dr Nr meistbietend versteigert werden. 9„ g en Prügelholz, u Zusammenkunft im Distrikt Oversorst an der Staats- 1. 5*„ * e 10 von Ilbenstadt nach Altenstadt. 44„—5 14 1 Friedberg den 17. Februar 1879. 5 Nan 8 tiisch. Cu Gräflich Leiningen Westerburgische Rentkammer.*„ Wuchen Stockholz, eb itt! Bier a u 22„ Eichen⸗Stockholz, 1 perbe 66 8 Buchen Reisholz, Lacht feen 22 N 54 N Eichen-„ 2 Holz⸗Versteigerung. 1 8 1 dä 3. Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Februar 300 Wellen Gichen. Reisholz, dies Jahres sollen in dem Stadtwald zu Hungen, in. 3200 Nadel une, Distrikten Hubbach, Herborn und Eichenstücke, nach 26 Eichenstämme von 15— 38 Centimeter mittlerem ende Holzsortimente versteigert werden: f Durchmesser und 4—8 Meter Länge, De Kück U l 1 7 27. Februar in den Distrikten Hub— 3 Fe ee e mittlerem a7 bach und Herborn: me—9 Mete ge, f Niet 5 200 Fich: gen von 6— e n egg de 37 Gichenstämme von 19—45 Centimeter Durchmesser 200 ue 1 3 1 K 8 n mittlerem 25* 0 und 2—16 Meter Länge,. durchmeller und 4A— 4% Meter Langk. f* 1 1 Centimeter Durch] 2) Im Revier Wichstadt, Distrikt Haardt, A eie messer un e nge, ap 3 0 an t 437 Kiefernstämme von 11— 32 Centimeter Durch⸗ Dienstag den 4. 11 1. J., von Vormittags * messer und 4— 20 Meter Länge. 88 br an! . 1) Freitag den 28. Februar in dem Distrikt Eichen 1 Raummeter 1 Scheitholz, 5. stücke 5 n 1 11. 2 12 8 Buchen⸗Prugelholz, 700 8 220 Gichenstämme von 11—33 Centimeter Durchmesser 32 Eldun, Prug ö schlich und 5-13 Meter Longe, 8 5 10* Buchen-Stockholz „af 10 Fichtenstämme von 13 35 Centimeter Durch⸗ 40 dach . 1 1 messer und 11— 14 Meter Länge, 6 1 Navel 15 19 Kiefernstämme von 13— 25 Centimeter Durch- 36 5 Buchen Reisholz, messer und 5—14 Meter Länge, 148 5 Eichen— 5 Halnbuchenstämme von 20—24 Centimeter Durch 550 Wellen Fichten-Reisholz 1 — messer und 6—8 Meter Länge. 16 Eichenstämme von 20—32 Centimeter mittherem . Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormit— Durchmesser und 49 Meter Länge, 4 2 Uhr am ersten Tage im Distrikt Hubbach, am 150 Fichtenstangen von 5—9 Centimeter mittlerem % den Tage im Distuikt Gichenstücke. Durchmisser und von 5—8 Meter Lange. — 1 Hungen am 18. Februar 1879. a f. 2 a ee 1 Großherzogliche Bürgermeisterel Hungen. 3) Im Revier Wickstadt, im Distrikt Dornberg, „ l Bender. Mittwoch den 5. März l. J., von Vormittags „* 9 Uhr an; 1 5 8100 Wellen Eichen Durchforstungs-Reisholz, 1 Zu vermiethen 8700 Wann gane 4 5 ein Logis mit 2— 3 Zimmern nebst Zubehör an Zusammenkunft am ersten Tag am Forsthaus Bain⸗ . 1 hne süille Familie. Näheres bei der Exped. dez Anz. harbs, am zwelten Tag am Eingang in den Distrikt 1878. Oberfoͤrsterei Assenheim. ch al las. Wickstadt den 20. Gräͤfliche Februar S Holzversteigerung. In den Freiherlich von Franckenstein'schen Distrikten Dicker Busch“ ꝛc. ꝛc. 596 „Am Forstgarten“, werden versteigert: 1) Montag den 3. März l. J.: 21 Raummeter Eichen⸗Scheitbolz, 25 Prügelholz, 32 Kiefern— 5 54 1 Eichen⸗Stockholz, 1550 Stück Eichenwellen, Kiefernwellen(Durch forstungs holz), 4700 18 Inhalt. „Heide“ und „ Kiefern⸗Stangen mit 2 Kubikmeter ö 2) Dienstag den 4. Maͤrz: 98 Eichenstämme von 21— 70 Centimeter Durch messer, 4— 13 Meter Länge mit 77 Kubikmeter Inhalt. 3) Donnerstag den 6. März: Raummeter Kiefern⸗Scheltholz, 1 Prügelbolz, 2 Stockholz, Stück Kiefernwellen, Kiefernwellen(Durchforstungsholz) 4) Freitag den 7. Marz J. J.: Kiefernstämme von 17— 66 Centimeter Durch⸗ messer, 3— 22 Meter Lange mit 305 Kubikmeter Inhalt, hierunter Stamme von vorzüglicher Oualität und 102 Stück mit 179 Kubikmeter Inhalt, zu Schnittholz besonders geeignet, 1 Fichtenstamm mit 2 Kubikmeter Inhalt ö 74 Weißtannen⸗ Stamme und Stangen von 8 Centimeter Durchmesser. Zusammenkunft an den beiden erstgenannten Tagen im Distrikt Forstgarten, an den beiden letztgenannten Tagen im Distrikt Dicker Busch, Abtheilung Tannen⸗ wiese, jedesmal Morgens 10 Ubr. Ockstadt den 21. Februar 1879. Der Freiherrlich v. Franckenstein' sche Oberfoͤrster Rumpf. 19 101 121 4550 3500 * * 246 0 U 20 50 Centnuer Dickwurz, Spreu haut zu verkaufen H. Schleuning. und 50 Körbe S Friedberg. 597 f — ——— Holzversteigerung. 609 In dem Forstrevier Gedern, Reviers Ran⸗ stadt, sollen versteigert werden: ö 1) Dienstag den 4. März in den Distrikten Kirch⸗ wald und Finkenloch: ö 15 Raummeter Eichen-Scheitholz J. Classe, ö ** Kiefern Prügelholz I. Classe, 7 5 5 II. Classe, 17„„ Astreiser, 247 Eschenstämme, 3—15 me lang, 16-100 em dick mit 148 ebm Inhalt, 3 Rothbuchenstämme, 1,2 m lang, 71 em dick mit 1,44 ebm Inhalt, 39 Hainbucheystämme, 3—5 m lang, 18- 54 em dick mit 7,18 ebm Inbalt, 16 Elsbeerstämme, 3—5 m lang, 16— 23 em dick mit 3,23 ebm Inhalt, ö 2 Linden und 2 Kiefernstämme, 10340 Fichtenstangen. 3—12 m lang, 3—14 om dick mit 90 ebm Inhalt, 13 Raummeter Eichen⸗Werkscheitholz, 10 5 Fichten⸗Nutzreisig. Die Fichtenstangen eignen sich zu Sparren, Leiter⸗ bäumen, Latten und Bohnenstangen und kommen zuletzt zum Ausgebot. ö Foͤrster Semper zu Ranstadt ist beauftragt, Aus⸗ kunft zu ertheilen. ö Zusammenkunft Morgens 10 Uhr bei Gastwirth Stlebeling in Ranstadt, in dessen Saale die Ver⸗ steigerung abgehalten werden soll. 2) Mittwoch den 5. März in dem Distrikt Glauberg: 5 Raummeter Eichen⸗Scheitholz I. Cl., 40 Kiefern⸗„ 1 ö 77 2* 18 8 5 5 4 7 Buchen⸗Prügelholz I. Cl., 6*** II.* 1 12 1 Eichen⸗ N 1 14 8 5 N 1 ö 38 5 Kiefern⸗ 0* 12 75 5.„ 15 7 Fichten⸗Stockholz, 50 3 Buchen⸗Astreiser, 64 5 Eichen⸗* 198 f Kiefern⸗ 7 49 Gichenstämme, 3—15 m lang, 15-48 em dick mit 15 ebm Inhalt, ö 65 Fichtenstämme, 6-20 m lang, 15-34 em dick mit 30 ebm Inhalt, ö 216 Kiefernstämme, 4-19 m lang, mit 122 bm Inhalt, 76 Fichtenstangen, 5—12 m lang, 8- 14 em dick mit 9 ebm Inhalt, N 13 Kiefernstangen, 4—8 m lang, 814 em dick mit 1,36 ebm Inhalt. Forstschütz Erk zu Glauberg ist beauftragt, Auskunft zu ertheilen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Pechofen im Diftrikt Glauberg, wo sämmtliches Holz auf einem Platze versteigert werden soll. Gedern den 23. Februar 1879. Gräfliches Forstrevier Gedern. 15—49 em dick 1 Ratbhause meistbietend versteigert werden Reichelsheim den 21. Februar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. Jagd⸗Verpachtung. 604 Dienstag den 4. März l. J., Nachmittags 1 Uhr, wird die Feld⸗ und Waldjagd in der Gemarkung Büdes⸗ heim auf dem Rathhaus daselbst auf 6 Jahre nochmals verpachtet, wozu Pachtliebhaber eingeladen werden. Büdesheim den 20. Februar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Büdesheim. Wiesenbach. Holzversteigerung. 611 Im Revier Arnsburg, Distrikt Wacholderkopf, kommen Donnerstag den 27. Februar zur öffentlichen Versteigerung: Buchen⸗Sch. Buchen⸗Pr. Eichen⸗Pr. Stockh. Reiser. Ra ummeter. 52 155 430 ferner: 29 Eichen, 7—11 Meter Länge, 18— 28 Centimeter Durchmesser 9,70 stubikmeter Inhalt. Die Versteigerung beginnt Morgens 9½ Uhr mit dem Holznummer 257. Utphe den 22. Februar 1879. 132 606; 9 Guͤter⸗Verpachtung. 584 Unterzeichneter beabsichtigt seine Güterstücke: Acker, Großgalgenfeld, Grabgarten in der Kehl, Baumstück im Ried zu verpachten oder aus der Hand zu verkaufen. Großer Concurs-Ausverkauf in Schuhmacher-Artikeln zu Frankfurt a. M. Das ganze Lager der Gebr. Birner'schen Concursmasse soll in dem seitherige Lokale, Töngesgasse 14, ausverkauft werden und war bedeutend unter den Fabrik preisen. Das Lager ist in allen Schubmacher⸗ Artikeln noch vollständig afsortitt und wird namentlich auf eine reichhaltige Auswahl aller Sorten Schafte, Leiste, Werl zeuge ꝛc. aufmerksam gemacht. Schluß des Ausverkaufs Ende dieses Monats.(9078) 0 612 Grab⸗ Denkmäler 1 Granit und Sandstein, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer in Marmor, Syenit, Transport den Denkmäler nach jeder Gegend und Versetzen(Aufstellen) der⸗ Auswahl stets vorräthig. selben auf den Friedhöfen. F. Hofmeister, Marmor- und Steinmetzen- Geschäft, Frankfurt a. M., 165 Eckenheimer Landstraße dem Friedhofe gegenüber. Füichberger Casino. Bekanntmachung. 599 Sonntag den 2. März 1879 601 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Damen⸗CEasino mit Theater 7944.) 1 1 N ö — Oberhessen den Cbristian Gruppe von Rodheim aus im Saale des Hötel Trapp. g heim IX. von Rodbeim abgeschlossen werden. Vilbel am 20. Februar 1879. 3** Holz 7 Versteigerung. von meiner Reise zurückgekehrt bin und halte mich in 606 Montag den 3. März 4 J., Vormittags 9 Uhr Einsetzen von künstlichen Gebißstücken, Plombiten 05 40 Raummeter Nadel- Scheitholz, A. Winkler, Zahntechniker, 23 75„ Knuppelholz Kaiserstraße. gesetzlichen Gründen unter Curatel gestellt hat, können Anfang 7½ Ubr. Großberzogliches Landgericht Vilbel. anfangend, werden im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Ausziehen der Zähne eztra einem geehrten Publien 605 1235 Stück Nadelwellen 5 1 2 Flischt Schellfische gültige Rechtsgeschäfte mit demselben nur unter Zustim⸗ 5 540 Jäger, Dr. Schäfer, nzeige. Oberkolbenroth: bestens empfohlen. versteigert. mung des für ibn bestellten Curators Philipp Wehr ⸗ Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Ich erlaube mir hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ic 260 Nadelbolzstämme von 72,20 Festmeter Inhalt, Friedberg im Februar 1879 Mit dem Stammholz wird der Anfang gemacht. 0 ö 1 Od! 1 e fe Amore en 1 1 faßt ird be Jünger Friedberg den 21. Februar 195 Dönges. in Packeten à 25 Pf., 50 Pf. und 1 M. J. A. Windecker, Hoflieferant. 5 Großes Tanz⸗Album, enthaltend 12 Märsche, 13 Walzer, 22 Polka, 11 Galop, 9 Mazurka, 8 Redowa, 12 Rheinländer, 8 Tyroltennen, 5 diverse andere Tänze für Pianoforte, versendet für 6 Mark (5581. Thurm ⸗Uhren. Unterzeichneter empfiehlt sich zur Lieferung von allen Arten neuen Kirchen-Ubhren und übernimmt die Repara— turen noch brauchbarer Uhren. Empfehlungen zu Diensten. G. Kirchner, Thurm Uhrmacher in Homburg v. d. H. 3 Für Spengler. 555 Ein vollständiges Spenglerhandwerkszeug, sowie verschiedenes Material ist wegen Sterbfalls zu verkaufen. Näheres bei Johannes Heßler in Wölfersheim. Eine Mansardeunwohuung, Zimmer, Cabinet mit Alkove, Küche und allen Bequem— lichkeiten, zu vermiethen. 598 Eduard Ruths. (Hierzu Prakt. Rathg. für's Haus 27 N. Jacobs, Buchhandlung, Magdeburg. Pfaffen wies bach den 21. Februar 1879. Agen e Wuübelm Fertsch., 5 5——— 2 2 Wallig T* 5 0 Holz⸗Versteigerung. Eine junge Frau Im Walde der Gemeinde Beienheim kommt Montag 606. empfiehlt sich im Nähen und Aus bessern, sowie den 3. und Dienstag den 4 Marz d. J., Vormittags sonstigen häuslichen Arbeiten oder als Haushälterin. 1 9 Uhr, folgendes Holz zur Versteigerung!: Näheres bei Frau Wagner Ruppel Wittwe in Fried berß an 298 Raummeter Buchen-Scheiter J. Classe,* U* E Windecker's Brauerei 135 5 Stöcke, 0 8„ 573 Gutes Tauben- und Hühnerfutter, per Ctr. W. 3 16 Es wird hierbei bemerkt, daß an jedem Tage alle 588 Die sehr beliebten hellgelben be, Sorten Holz zur Versteigerung kommen. 8 5 75 Belenbeim den 24. Februar 1879. ferdedecken Ib wi Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim.. 5 5 8 se a 607 Fu be. mit schwarz blauen Streifen in Prima Qualität 3 TT ̃ Ifidor Stern, he Tapeten⸗Lager. Se e —* 9— 9 5 1 Roof 0 Das Neueste in Tapeten und Borduren, e 5 0 en 0 von 17 Pfennig an die Rolle bis zu den feinsten, bei 609 in schönster Auswahl, à Stück 1 Mark. f E. Tb Kran: daladt. Walther, Lehrer. 797 ²³¹—md N l 1 don? — 2 5 2— 0 Universal-Reinigungs-Salz. 0 8 ra Er Men 112 Von allen Aerzten als das einfachste Hausmittel 8 empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, 150 ene 9 8: Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden rauerei V. Binzel.— Sauerkraut, 594 a 5 Mark per 100 Pfund, offerirt unter Garantit bester Waare in Gebinden von 10 0 500 Pfund. (8. 9960) A. Sybhel, Erfurt. 1 I Morgen Garten 608 in der Langgasse zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres bei Stadtrechner Vogt. 5 A. bergeichnete, welche das Kleidermachen gründlich erlernt hat, empfiehlt sich im Anfertigen von Damen-Kleidern in und außer dem Hause. Solide dige Arbeit, prompte Bedienung. 8— 8 Bad⸗Nauheim. Christina Ohl, mne 603 Wilhelmstraße Nr. 46. Tun Ein großer eiserner Kochherd, ti d 610 für eine Gastwirthschaft oder größere Oeconomle geeignet, sowie ein großer Kochofen soll nächsten Mitt⸗ Aub woch den 26. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr, in dem e neuen Lokal des Mathildenstiftes in Friedberg, neben 0 dem Rentamt, meistbietend gegen Baarzahlung versteigerk a werden. 1 Verantw. Red.: Carl Bindernagel.. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. e Nr. 2 und Prakt. Rathg. für Landw. Nr. 29