33 1 1879. Samslag den 22. Februar. M 23. berhessischer Anzeiger. 1 ted hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Areisblatt für den Kreis Friedberg. een 2 te einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Fonto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. getreffend: Den im Monat Oetober vorigen Jahres vorgenommenen Wiesengang. Friedberg am 18. Februar 1879 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Alle diejenigen Bürgermeistereien, in deren Gemeinden im Laufe des verflossenen Herbstes der Wiesengang vorgenommen wurde und wobei d Anstände ergaben, werden aufgefordert, für alsbaldige Ausführung sämmtlicher von den Wiesenvorständen vorgeschlagenen oder für nothwendig fundenen Arbeiten Sorge zu tragen und über die geschehene Erledigung beziehungsweise den Stand der Sache binnen 6 Wochen Bericht zu erstatten. i Dr. Braden. etreffend: Den portopflichtigen Briefwechsel zwischen Gemeindebehörden. Friedberg am 19. Februar 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach den bestehenden Bestimmungen fällt im Verkehre der Gemeindebebhörden untereinander das Porto der Postsendungen in Gemeinde Ingelegenbeiten im Allgemeinen derjenigen Gemeinde zur Last, in deren Interesse die Correspondenz geführt wird. Private Angelegen⸗ leiten werden im Verkehre der Gemeindebebörden gerade so bebandelt; das dadurch entstehende Porto wird aber in der Regel von den betreffenden rivaten wieder erhoben. Durch dies Verfahren entstehen nicht selten Unzuträglichkeiten und Verzögerungen, indem in den einen Fällen unfrankirt nlangende Postsendungen von dem Adressaten zurückgewiesen werden, in den anderen Fällen durch Einforderung, Einsendung und Verrechnung der sortovonlagen Arbeit und neue Kosten entsteben, während sich im Großen und Ganzen die Portoaufwend ungen der Gemeinden im gegenseitigen Ver⸗ e ore doch ziemlich ausgleichen. Aus diesem Grunde haben bereits seit einer Reihe von Jahren viele Gemeinden des Königreichs Preußen unter sich „ ine Verkinbatung geschlossen, wonach die absendende Behörde in allen Fällen(also auch wenn die Correspondenz die Angelegenheiten detlaf, enktr anderen Gemeinde betrifft) die Correspondenz zu ffrankiren hat und auf Ersatz dieser Portoauslage zu Gunsten der Dtn Impfangenden Behörde verzichtet. Eine gleiche Vereinbarung ist nunmehr auch im Großberzogthum zwischen den Bürgermeistereien der Städte Mainz und Worms getroffen worden und sind sämmtliche Landgemeinden des Kreises Worms, sowie die Stadt Gießen en. ö steser Vereinbarung beigetreten. Da es im Interesse des Geschäfteganges bei den Bürgermeistereien für sehr wünschenswerth erscheint, ig diese Uebercinkunst sich immer mehr ausdehnen und möglichst alle Gemeinden des Großherzogtbums umfasse, beauftragen wir Sie, den Gemeinde⸗ 1 id Ibrer Gemeinden zum Beitritt zu der fraglichen Vereinbarung zu veranlassen und uns bis zum 10. kommenden Monats unfehlbar den „ Dung krfolg Ihrer Bemühungen anzuzeigen. Dr. Braden. 0 betreffend: Das Wilitär- Ersazgeschäft pro 1879. Friedberg am 20. Februar 1879. % J Der Civil⸗Vorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. I pet f Einzelne von Ihnen stehen noch mit Einsendung der Stammrollen im Rückfande. Treffen dieselben nicht bis zum 25. laufenden f Zweit Fonats, Vormittags, dahier ein, gehen unnachsichtlich Wartboten zur Abbolung derselben ab. 1 60 5 Dr. Braden zu tetreffend: Das Militär-Ersatzgeschäft pro 1879. Friedberg am 20. Februar 1879. — Der Civil⸗Vorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Imm Bezugnehmend auf§ 30 der deutschen Wehrordnung bemerke ich Ibnen, daß Gesuche um Zurückstellung Militärpflichtiger genau zu proto- Flliren und die Protokolle mit Beilagen längstens bis zum 10. kommenden Monats anber einzusenden sind. Früdere Reclamationen, Fei, zelche pro 1879 erneuert werden sollen, wollen Sie einfordern und, wenn keine Veränderungen in den Verhältnissen eingetreten sind, dies auf 8 Seile 4 des Protokolls bescheinigen, andernfalls jedoch die etwaigen Aenderungen genau angeben. Dr. Braden. 1 Bekanntmachung. E. l betreffend: Die für Naturalverpflegung der bewaffneten Macht im Frieden für das Jahr 18 79 zu gewährende Vergütung. K. 1% Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß nach einer in Nr. 52 des Centralblattes für das deutsche Reich vom 27. Dezember [! 1878 erschienenen Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 22. Dezember 1878 auf Grund der Vorschristen in§. 9 Nr. 2 des Gesetzes über die agel. Paturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 1875(Reichsgesetzblatt Seite 52) der Betrag der für die Naturalverpflegung ernag 1 gewährenden Vergütung für das Jabr 1879 dabin sestgestellt worden ist, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist: a. für die 7 olle Tageskost mit Brod 80 Pf., ohne Brod 65 Pf.; b. für die Mittagskost mit Brod 40 Pf., ohne Brod 35 Pf.; c. für die Abendkost mit r, tro 25 Pf., ehne Brod 20 Pf.; d. für die Morgenkost mit Brod 15 Pf, ohne Brod 10 Pf. 4 8 8 e Friedberg am 19. Februar 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1 dic Dr. Braden. Frier! Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete e, Nacht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittepreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Januar 1879 sich e klgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 12.—, Heu M. 5.—, Strob M. 4.—. Friedberg am 19. Februar 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden. 7* ——— Bekanntmachung. . betreffend; Die Prüfung der Bewerber um den Berechtigungsschein für den einjährig freiwilligen Militärdienst im Frühfahr 1879. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 17. Dezember vorigen Jahres bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betbetligten, ritdbelf daß die Prüfung Montag den 3. März dieses Jahres und folgende Tage, Morgens 8 Uhr beginnend, in der alten Kanzlei, Loutsen— a llatz 2 dahier, vorgenommen werden wird. Darmstadt den 18. Februar 1879. Großherzogliche Prüfungs-Commisston für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. — Deutsches Reich. Darmstad t. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 4 enthält: 0 1. Bekanntmachung über die Besoldung des Rabbinen zu Alzey. 1 5 5 i 11. Nachtrag zur Ul bersicht der für 1879 genehmigten Umlagen der isc. Religlonsgem. des Kr. Erbach. III. IV. v. und VI. Uebersicht der für 1879 genehmigten Umlagen in den Gemeinden der Kreise Mainz und Dieburg sowie in den sor. Religionsgem. der Kreise Groß Gerau und Büdingen. VII. Ordensverleihungen. a VIII. Oenstnachrichten. Dem Schullehrer Nungesser zu Wimpfen a. B. wurde die Lebrerstelle zu Bleidenxod, dem Schullehrer Haustein zu Roßdorf eine Lehrerstelle zu Bessungen, den Schulamtsasp. Wilhelm aus Küchheirm— Bolanden, und Wolf aus Pelterweil Lehrerstellen zu Vilbel übertragen. 20 IX. Rubestandsversetzungen. Der Schullehrer Breunig zu Pseddersbeim, der Schullebrer Wollpert zu Gunders— beim, der Schullehrer Rödelsperger zu Lollar, und der Schullebter Platz zu Biblis wurden auf Nachsuchen in den Rubhestand versetzt. 5 X. Seerbesälle. Gestorben sind: der Schullehrer Maul zu Lauterbach; der Hofmusiker Pelry zu Darmuadt; der Schullebrer Leiß zu Appen beim; der Obersteuerrath Wörner zu Darmstadt; der Steuerrath Pabst zu Darm— stadt; der Kirchenrath Heinemann zu Birkenau; der katb. Pfarrer Schuster zu Dietersheim; der Major v. Zangen zu Darmstadt. Darmstadt. Militär- Dienst- Nachrichten. des Barres, Sec-Lt. vom 3. Großb. Juf.-Regt. Nr. 117, wurde in das Garde Schützen Bat. versetzt; Joseph, Vicefeldw. vom 1. Bat. 3. Gr. Landw. ⸗Regts. Nr. 117, zum Sec. Lt. der Res. des Brandd. Fuß Art.- Regts. Nr. 3 befördert; von Lyncker, Prem. Lt. vom 1. Garde- Feld- Art.“ Regt., zum Hauptm. und Batteriechef befördert; Hoffmann, Hauptm. a. D., zum Intendanturrath ernannt. — Betreffs der Vorlage wegen der Ueber- nahme der Beiträge zum Eisenbahngeländeerwerb von Gemeinden auf die Staatskasse beantragt der Ausschuß, die Kammer wolle sich mit dieser Ueber- nahme einverstanden erklären. — Der Zusammentritt der evangelischen Landes spnode wird nicht in den ersten Tagen, sondern voraussichtlich erst gegen Ende des Monats März stattfinden. Berlin, 19. Febr. Reichstag. Berathung der Anträge auf Verhaftung von Fritzsche und Hasselmann wegen Verstoßes gegen§. 28 des Socialistengesetzes und des Antrages Rickert auf Versagung der Genehmigung der Verhaftung, so⸗ wie auf authentische Interpretation des§. 28 des Soclalisten-Gesetzes. Lasker vertbeidigt den Antrag Rickert und hält die Interpretation für unerläßlich. Es sei sicher nicht berechtigt gewesen, dem Polizeipräsidenten von Berlin Einfluß auf die Zusammensetzung des Reichstages anheimzu— geben. Der Kaiser habe den Reichstag auf den 12. Februar nach Berlin berufen, Fritzsche und Hasselmann seien dem Befehle gefolgt, wie dürfe sie die Polizei daran hindern das sei Auf- lehnung gegen den kaiserlichen Befehl. Wäre wirklich die Sicherheit Berlins durch die Anwesen- heit Fritzsche's bedroht, dann müßte der Reichstag von Berlin verlegt werden; er bitte, den Antrag Rickert anzunehmen.— Justizminister Leonhardt erklärt: über die Rechtsfrage hätten nur die Richter zu entscheiden, Der Staatsanwalt habe seine Anträge durchaus verfassungsmäßig an das Haus gerichtet. Der Antrag bezwecke nur die Erzielung der Möglichkeit, gegen die beiden Herren zu procediren, das heiße: ein gerichtliches Ver- fahren herbeizuführen. Bei dem Gericht stehe es, die Verhaftung zu genehmigen oder abzuschlagen. Der Staatsanwalt habe nur sein Recht geübt und seine Pflicht erfüllt, da die strafrechtliche Verfolgung einzuleiten, wo er solche als notwendig erkannte. Der Justizminister würde, wenn er da— zu seine Zustimmung nicht gäbe, die Rechtspflege hemmen. Staatssecretär Friedberg verweist auf Präcedenzfälle, welchen der Antrag Rickert wider— spreche; stets habe der Reichstag Strafanträge gegen Abgeordnete der Geschäfts-Ordnungs- Com- Wiedereinfübrung eines Zolles für Roheisen ein- N mission überwiesen, ohne jemals das Materielle der Fragen zu prüfen. Präsident Hänel habe legzteres in einem Falle sogar einmal für als dem geben sein. Usus des Hauses widersprechend und unzulässig angeblich die Arbeiten der Tarif-Commission. erklärt; das Haus habe dem damals auch beige für Kupfer und andere unedlen Metalle beantragten Zollsätze baben dem Vernehmen nach die stimmung der Majorität gefunden. 1 — 20. Febr. In der Sitzung des Bundes⸗ raths vom 8 Februar, in der der Gesetzentwurf betreffend die Strafgewalt des Reichstags zur 1 Sollte dergleichen sich doch wieder ereignen, so sei[ Annahme gelangte, erklärte der Reichskanzler, er die Reichsregierung und Landesregierung dafür balte im Namen der preußischen Regierung dem nicht verantwortlich.— Schwarze erklärt sich en dem Ausschusse stimmt. Die Regierung habe keineswegs in das Privileg des Hauses eingegriffen, sondern nur thun wollen, was nach den schweren Ereignissen des vorigen Jahres ihr irgend gesetzlich erlaubt schien, um ähnliche Vorkommnisse zu verhüten. der Genehmigung der Verhaftung einvetstanden, beantrage deshalb bei den einzelnen Paragraphen dagegen nicht mit der beantragten Declaration. die Wiederherstellung der Schwarze betont serner, man dürfe den Gerichten Württemberg stellte den Präjudizantrag, die Be— durch Declaration des Gesetzes nicht eine Direetivefrathung und Beschlußfassung des Bundes rath über ertheilen. Reichensperger(Olpe) spricht gegen die den Gesetzentwurf um vier Wochen zu vertagen, Ausführungen des Ministers Leonhardt und fär Nachdem dieser Antrag ahgelehnt war, wurde zur beide Theile des Antrages Rickert, v. hingegen nur für den ersten und gegen den zweiten des Ausschusses übergegangen. Der ganze Ge Theil des Antrages. Hänel bekämpft die Aus- setzentwurf wurde mit 49 gegen 9 Stimmen, führungen Leonhardt's und Fliedberg's und tritt(nämlich Baiern, Oldenburg, Reuß ältere Linie für beide Theile des Antrages Rickert ein, ebenso und Bremen) angenommen. f Gneist. Schließlich wird die Genehmigung zur— 20. Febr. Verbaftung Fritzsche's und Hasselmann's fast ein- stimmig versagt und der zweite Theil des Antrages dem Ministerium übergeben worden. Rickert auf authentische Deklaration des§. 28 des nächsten Woche wird Sotialistengesetzes mit großer Majorität ange— die Tariskommission nommen; dagegen stimmen beide Fraktionen der und Eisen berathen. 9 Rechten.— 20. Februar. Erste und zweite Be⸗ Ausland ö rathung des österreichisch deutschen Handelsver- trages. Minister v. Bülow leitet die Debatte ein mit einem Ueberblick über die Vorverhandlungen: Die österceichischen Borschläge wäten anfänglich weiter gegangen als im diesseitigen Interesse ge- legen war; daher sei viel Zeit bis zur Erzielung ciner Varständigung vergangen. Die Reichsregierung Gerüchts, daß der Municipalrath von Paris seine sei sich bei Abschluß des Vertrages ihrer vollen Demission gegeben babe in Folge der Aufhebung Verantwortlichkeit bewußt gewesen, der Abschluß feines Beschlusses in Betreff der 100,000 Fre. 9 behe N 1 Reichstages g 18 1 unter Vorbehalt der Zustimmung des Reichs tages für die begnadigten Communarden. Die Municipal Frankreich. Paris, 19. Febr. heutigen Morgenblätter bestätigen, daß das Mini. sterium die von der Commission der Kammer her— rührende Redaction des Amnestievorschlags ange— nommen habe. — Das„Journal des Debats“ erwähnt des A eee 7 4 155 räthe von drei oder vier großen Städten Frankreichs 1 0 9 f 4 72 7 f 2. f en die spiel 5 trag sei nunmehe sofort vorgelegt und sei e, sem Beispiele folgen. Das Gerücht wird übrigens von anderer Seite dementirt. — 20. Febr. Gestern fand seitens des Prä- sidenten Grevy und seiner Gemahlin großer Em pfang der deutschen Botschaft statt. Gambetta und wünschen, daß derselbe bald zu Stande komme. Die Regierung habe die Interessen des Reiches, seines Handels und Verkehrs auch in dem Vertrag möglichst gewahrt. Delbrück beantragt die Durch- berathung des Vertrages im Plenum. Bei der Wahl des zweiten Vicepräsidenten wurde Lucius gewählt und nimmt die Wahl dankend an. Fürst Hohenlohe hatte telegraphisch die Wahl zum zweiten Vicepräsidenten des Reichstages abgelehnt. — 19. Febr. Abgeordnetenhaus. Die Ge— setzentwürfe, betreffend Competenzconfliete zwischen Gerichten und Verwalkungsbehörden und betreffend gerichtliche Verfolgungen wegen Amtshandlungen werden in dritter Berathung nach den Beschlüssen zweiter Lesung ohne Debatte angenommen. Der vom Herrenhause verändert zurückgelangte Gesetz⸗ entwurf betreffs Abänderung von Bestimmungen der Disciplinargesetze wird fast ohne Debatte in der Fassung des Herrenbauses angenommen, eben- so die auf Wassergenossenschaften bezüglichen Ge— setzentwürse. Es folgt die Beratbung des Gesetz⸗ entwurfs, betreffend die Rechtsverhältnisse der Studitenden. 20. Febr. Bei der dritten Berathung des Gesetzentwurfes betreffend die academische Gerichtsbarkeit kommt es zu einer längeren Debatte über die Bestimmung im§. 6, wo- nach gegen Studirende verbängte Freiheitsstrafen bis 2 Wochen im academischen Carcer verbüßt werden können. Schließlich wird die Bestimmung aufrechterhalten, obwohl Regierungs- Commissär Göppert sich dagegen erklärt hatte. Die übrigen Paragraphen werden mit einem unwesentlichen Zusatz genehmigt, ebenso das ganze Gesetz. Dänemark. Kopenhagen, 18. Febr. In der heutigen Sitzung des Landsthing erklärte auf Anmeldung einer Interpellation des Inhalts ob eine Mittheilung seitens der Regierung über die Verhandlungen betr. den Art. V u des Prager Friedens zu erwarten sei, der Conseil Präsident Estrup: die Regierung würde auch ohne Aufforder- ung des Reichstags diesbezügliche Erklärung geben, sobald und in solchem Umfange, als dies ohne Beeinträchtigung der Landes-Interessen geschehen könne. Wenn die Interpellation etwaige Dis- cussionen hervorrufen sollte, würde die Regierung nicht im Stande sein, an einer Diseussion über die Beziehungen zum Auslande theilzunebmen. Großbritannien. London, 18. Febr. Im Unterhaus meldete Dilke eine Resolution an, welche erklärt, daß das Haus bereit sei, die Re gierung zu unterstützen, um die Scharte in Süd⸗ Afrika auszuwetzen, aber die Gründe der Invaston im Zululand für unzulänglich erachte.— Ober haus. die Regierung sei nicht davon informirt, daß General Roberts die Annection des Kurumthales proclamirt habe; eine betreffende telegraphische Anfrage nach Indien sei noch nicht beantwortet. — 20. Frbruar. Als erstes Verstärkungs⸗ Contingent ist das 91. Regiment und das dritte Bataillon des 60. Regiments gestern theils von London, theils von Southampton nach dem Cap vorgelegten Gesetzentwurse n Namen der Freiconservativen mit der Versagung gegenüber an der ursprünglichen Vorlage fest und ursprünglichen Fassung. Helldorf Beratbung der einzelnen Paragraphen nach Fassung 0 Der Gesetzentwurf über die Ta bakbesteuerung ist vom Finanzminister bereits In der die 1 Vorschläge betreffend die Zölle auf Vieh, Getreide Alle — Senatspräsident Martel wohnten dem Empfange bei. 10 uli Cranbrook erklärt auf Befragen Ripon's, — 2 n — 1 — 5 — 4 — solladt (nung beanie Werseld 2 Gerüch Oberte Haben ö slorung 9 er R. sptlasse Iministe 4. 4 Me Jempfieh ken U hum Son ri Jud . Oe 0 Di egen! au Het! — Der„Reichs-Anz“ meldet die Ernennung des Unterstaats-Secretärs Bitter zum Vorsitzenden der auf Grund des Socialistengesetzes gebildeten Reichs Commission. — Der Plan der Eisenproducenten und ihrer Freunde, noch vor der Vorlegung des allgemeinen Zolltariss im Reichstage einen Gesetzentwurf wegen eingeschifft worden. Das„Reuter'sche Bureau“ meldet aus Capstadt vom 29. Jan.: 4000 Zulus griffen am 24. Jan. Oberst Wood's.Colonne an. Die Engländer zersprengten den Feind unter un- bedeutenden Verlusten. Oberst Wood zog sich hierauf nach Utrecht zurück. Die Angriffe auf die anderen britischen Colonnen wurden ebenfalls zurückgewiesen. Die Zulus concentriren sich in der Richtung von Ekowe, wo Oberst Pearson sich verschanzt hat und täglich ihren Angriff er⸗ wartet. Die Lage ist, ohne Uebertreibung, ernst. Die Operationen beschränken sich bis zur Ankunft der Verstärkungen auf die Desensive. zubringen, scheint auf gewichtigen Widerstand ge- stoßen zu sein. Die Absicht soll vorläufig aufge- Um so größere Fortschritte machen Die U N * 2 Italien. Rom, 19. Febr. Heute Abend] Reduction des Armeebestandes protestirten. Dieselbens, Krakau, 16. Febtuat. Nich mebtlägizen Bech nd⸗ 1 dn. end hierselbst eine Versammlung don Persönlich ⸗ drangen in das Minister-Hotel ein; Mirister durch“ wurde hier eine sogenannte Engelmacherin, welche * 2 2 2 2„ 2* n 685 eee ee een Jaliens] Wilson und Nubar Pascha wurden insultlrt,“ Letzterer cht„ 500 f 2— 9 430 2 att. Zweck der Versammlung war die Bildung auch verwundet. Noch ehe die berbeigerufenen heils gemorbet, theils vetkauft hat, vom Schwurgerichte kater, ener neuen conservativen Partei mit der Tendenz, Truppen eintrafen, zerstreuten sich die Demonstranten, zu sechezebn Jihren schweren Kerkers und ihr Mann zu crasg Ine Betheiligung der Katholiken an den politischenf von denen mehrere verhaftet sind. Das Hotel sechsmon lichem Arresten 2 0 ke 1 en 4 open! e! 0 0 ü 0 ene Vahlen herbeizuführen. Es wurde eine Com- Nubar Pascha's war ebenfalls von unzufriedenen„ebene„en 18. Febr. dul Fünen liegt ber deine N N kati 1 5 0. e chnee gegen 5 Fuß boch. 35 un füdlichen und nördlichen * e. zisston behufs Modifikation einiger Punkte des Offizieren umringt, bis Truppen dieselben zerstreuten. Jütland it det Schneefall noch erheblicher.— 20, Febr. ib, grogramms eingesetzt. An der Ruhestörung nahmen gegen 400 ohne Die Eisverbä tnisse im Sund sind unverändert. Der 1** Türkei. Constantinopel. Rustem Pascha Sold verabschied te Offiziere Theil. Der Kbedive, Elenbahnbelried ist auf Seeland und Fünen sowie in gast l i ütlaud bie Nauders wieder ee in bt demnächst nach Pbilippopel, um sich der in- welcher herbeigeeilt war, forderte wiederholt aber Wiebe. nate ze Irnationalen Commisston vorzustellen.— Zwischen vergeblich zur Ruhe auf und wurde selbst insultirt. Handel und Veckehr „ bet, Ir Pforte und der Insel Samos droht ein Con- Die Leibgarde des Rbedive trieb die Rubestöter fort Gießen. Auf dem am 18. Februar stattgehabten 8— et aus; ubrechen. Die constitutionelle Vertretung] So lauten die officiellen Nachrichten. Privatnach— 1 1 280—— 5 7 Perde, 1146 Stück Würde 1* 3 Rindviel d Schwei stellten st 1 8 4. een Samos beschloß die Absetzung des Fürsten richten lassen jedoch vermuthen, daß der Tumult Zuchtvieh 3* 8 1* 8* 1 9 Ar 0 5 1 9 dann— bollades Bey und ersuchte die Pforte um Er- nichts als eine Art vom Khedive selbst angezettelten nächster Markt Dienstag den 4. März. e „ e nnung eines neuen Fürsten. Die Pforte scheint Staatestreichs war, um die englisch-französische Frankfurt 20. Febr. Fruchtbericht. Weizen ab 3 nan dessen nicht geneigt zu sein, den Beschluß der Finanzaussicht loszuwerden. unserer e M. 3 2 1 5 19, fremder AAett Lin N g 8 a Prima viel über Notiz. Prima Roggen N 5%, andere b niotischen National Versammlung anzuerkennen. Allerlei Sorten M. 13½—14½., Gerste umsatzlos, Cours nominell 1— Der Sultan soll auf Grund der öster⸗ 5 a. a M. 17—18½, Hafer M. 12½—13½ feinste Waare über Art ic ungarischen Proposition nun Karatheodory 8 Das Holz palien 1 n durch 8 Notiz, Hülsenfrüchte geschäftslos. Von Raps und Rüdöl * deren—*. werksbursche ii bier Nin ell Lagen igen 1. 1 Deta lgeschäf 5 * N Pals reden ber seit langer Wädrend im Januar in 10 Tagen 228 Handwerksbursche r 19. Febr.(Marktbericht.) Der hue de— 1 7 1 1* 5 71 11 5 1* 1. 1 Fit mit Oesterreich gepflogenen Unterhandlungen dae Stadtgeschent erbeten, wurde Lasselbe im Febcuat lige Ben und Strohmarkt war gut befabren Heu kostete en screiten.— Ein Tbeil der zürkischen Truppen un 10 Tasen ven 181 Paudwe kabach n abosresentz die je nach Qaallezt der Centner M. 1.80— 3. Steh „ Gert bereits im Vorrücken begriffen, um die von] aug vakommenen 3 wollen nicht arbeiten und M. 1.50—2., Der Vietuali. hatte ziemliche Aus- 2— N vet zich liebet auf eine Gabe, eb e arbeit bährend waß N oste das Std In Russen geräumten Stellungen zwischen Tichorlu. e 1 00 1 9 1 5 1 1 fi 0—. 15 2 1 1—— 3 1*. 10 Hand! duürsche gene Au bete 0 0 0—11 If 3 Blu nkohl! Nr 1d Adrianopel zu besetzen. lieber die doppelte und dreisache Arbeit vertichten würden 1 vate u re 10* 1. 8* 3 tbr. A Rumänien. Bukarest, 18. Febr. Die wenn sie eiwas mebr bekämen, um auf das Beneln ver 70-80 Pf., im Detail 1. O 90 5 8. 1 — N 5. 12 5 f 8 a mind 0 1 4 n Ken—— 3 f Aua! 4 1 r „ A mmer genehmigte das Gesetz betr. die Organisation zichten zu könen. Mache erbieten sic, 23 dug. zu 2. Qualität 80-90 Pf. Gier das Hundert alte M. 5 an. i Ministeriums des Aeußern mit 66 gegen arbeiten sü 1 Paar Schur Es log eine fil lich. Fine frische deutsche M. 5.80, italtenische M. 7.30. Geftagel: l de 3 4 1 5 in dieser Art von Unie ützun die all emein Nach⸗ Hahnen M 1.50— 2.20 7 Pf Enten 256 555 3 Stimmen mit einem Amendement des Senats ahmung werko wäre; eule verlernen das Arbeiten M. 2.50—80., Ganze Erb— geschälte id unter Streichung der für Brüssel und Bern nich ganz; für die verkommenen Fechibrüder aber, die nicht M. 24—28., Linsen M. M. 18.— 24. Nantragten Gesandtschastsposten. Die Errichtung met arbrien woll n, wird ae Herumzieben erse—— pet 100 Kilo. Kartoffeln 1 6.50— 7 per 100 Kilo- deselben wird einem besondeten Gesetze vorbehalten., 3 8„ 1 5 5 1 8 8 0— 1 f Flalschpreise; Dees 8 f 5 Inge g nondi a n det per Pfd. 70— 75 Pf., Kub⸗, Rind⸗ und Farrenfleis Rußland. Petersburg. Unverbürgten Quellen Angelegubelt zu betufen und bel Negigung 56-64 Pf., Kaldfleisch 60— 70 Pf, Hamme: fleisch 90 605 Früchten zufolge soll die Pforte den russischen chrute zur Rückerstartun Wieder berstellungekosten 68 Pf., Schweinefleisch 70—75 Pf. Odercommanbanten der Occupationsarmee gebeten der Quellen zu tun. Ferner wurde besclessen, den 5 a 3. Beginn der Quellen Abicufung mit einex einfachen bürger 5 5 ben den Rückmarsch aufzuschieben, weil Ruhe- amn der Que e e eee e Geld⸗Cours. lichen Feier einzuleiten, u n Golteshäußern aller Con Frankfurt am 20. Februar 1879 sirungen unter der Bevölkerung zu erwarten seien. sstonen eine ncligtbie Feter zu begeben und e 3 5 Aegypten. Kairo, 18. Febr. In Folge ie Bergbauptmaunsch aft um Schutz der Süßwasser leitung 20 ankenstücke M. 16 17—21 e Reductonen im Budget sammelten sich heute zu ersuchen. Das Ackerbaummistenm bat den Plosessor“ Englische Sovereigns„ 20 34—39 r lassene Ossiziere vor dem Hotel des Finanz— 0 2 1 zluchn* Wbermen, 5 N ücke d 8. Impertales* esende er Bei gergraibhs Wolf die ge ucate 4 9 54— 59 4 n asters an und verlangten die Zahlung tres sche Reichsanstalt bonn zu dem Schlusse, daß Teplitz Ducaten al marco f 9 57—62 zülständigen Soldes, indem sie zugleich gegen die ul könne und keinen Sabonvertust baben werde. Dollats in Gold 5 417—20 N dei 13 Alle S Kaff Emil Heidt, Selbe Höhel:“ Alle Sorten Kaffee, 1* 5 1 und gebrannnt, Nechaniker und Thurm⸗ 152390 er— Würfelzucker Abfall, en fiehlt sich im Anfertigen von neuen, sowie im Nepa tmn und Instandhalten schon im Gange befindlicher 1 Tlarm⸗ Uhren. Ifente Sonstige mechanische Arbeiten werden bestens besorgt. 1 Friedberg im Februar 1879. 582 ing ger..—.— tee Indem ich mein Geschäft bereits seit 1. October v. J. aufgegeben habe, ersuche ich Diejenigen, welche noch Verbindlichkeiten dahlung zu leisten, denn nach Ablauf dieser ich get lasse ich alle zurückgebliebene Ausstände „ giichtlich beitreiben. Friedberg den 20. Februar 1879. J. Mannheimer' s Wittwe. Das Einlagebuch Nr. 3721 unserer Sparkasse, 1 dm Namen Joseph Bender in Friedberg lautend, aut Anzeige verloren worden. Wir verfahren nach 8 9 der Bedingungen, wenn ben 3 Monaten kein anderweitiger Anspruch darauf wacht wird. Vorschuß⸗& Credit⸗Verein Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 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Mts. im Saale des Gu staß Schneider Abend⸗ Unterhaltung mit theatra lischen Vorstellungen, wozu freundlichst einladet Der Vorstand. 556 Entrée 40 Pfennig. Generalversammlung des landwirthschaftlichen Consum- Vereins Friedberg, Au eingetragene Genossenschaft, 3 Sonntag den 23. Februar à. et., Nachmittags 3 Uhr, in der Hofbierbrauerei des Herrn Burk. Tagesordnung: 1 1 Rechenschaftsbericht. i Rechnungsablage pro 1878. 5 Beschlußfassung über das Verhältniß des Vereins zum Verband der hessischen landwirthschaftlichen Consumvereine. 71 4. Beschlußfassung über eine anzustellende Regreßfragt, 5. Ersatzwahl des Verwaltungsrathes.. Die Abschlußrechnung liegt im Büreau des Verein- rechner vom heutigen Tag bis zum Tag der General“ 8 versammlung den Mitgliedern zur Einsicht offen. K Friedberg am 8. Februar 1879. gehen Der Präsident: 550 Curtman. Nach Frankfurt a. M. fährt am 28. Februar a. 6. ein großer Möbelwagen von Nauheim leer zurück. Näheres: G. L. 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J., Vormittags br resp. alsbald nach der Beendigung der Ver⸗ kagerung in dem in der Nähe gelegenen hessischen Staats⸗ N, sollen in dem Gräflich Leiningen-Westerburgischen Idistrikte„Oberforst“: 13 Eichenstämme von je 5— 7 Meter Länge und 28—42 Centimeter mittlerem Durchmesser, zu⸗ .— sammen 7,31 Kubikmeter Inhalt, racht“ 28 Raummeter Eichen Scheiter, 16 8„ Knüppel und 10 Wellen Eichen⸗Reisholz klich meistbietend versteigert werden. 189 usammenkunft im Distrikt Oberforst an der Staats⸗ mit then von Ilbenstadt nach Altenstadt. 4% crlabt rledberg den 17. Februar 1879. gerte Gräflich Leiningen Westerburgische Rentkammer. 1 Bier a u 8—* * ung Holzversteigerung. 2 2 1 Ver 1 been 5 Montag den 3. März 1879, Vormittags von 9 d. i Ji ihr an, werden in dem Freiherrlich v. Ritter'schen Mche Hasselheck und zwar: eb a. 9½½ Uhr am Pflanzgärtchen: end. 8475 Wellen Eichen⸗Reiserholz, 1475„ Dörner, 125„ Nadelholz und 58 Gebund Pfriemen; Weinstraße im unteren Eichen⸗ lohschlag: 14 Stück Eichenstämme zu 4,85 Kubikm. Inhalt, „2 Raummeter Elchen⸗ und Birken Prügelholz, f 55„ Weiden Prügelbolz, ben 2335 Wellen Eichen und Birken⸗Reiserholz, u 84 Weiden⸗Reiserholz und Dorner be„ 0%½ Uhr an der dathst f 2* o„ 1 10 Meistbietenden versteiger!. griedberg den 20. Februar 1879. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung et 5 9 zu Rüdesheim: A lett. 14 Heidt. 8sen, Bekanntmachung. 1 Donnerstag den 27. Febtuar sollen im Erbstädter Nogenlalwalde 29 Eichenstämme von 21—50 Centimeter Due 12 Meter Länge mit 700 Fichtenretsstangen; 1 11 4 er „ beet! Uu messer und von 5 bis zu 0 5 men 21,47 Festm. Inhalt; 1217 740 Mummeter Buchen“, 14 Raummeter Eichen⸗Scheiter; — eabens, 8 Eichen⸗Knüppel; 1300 Buchen-, 400 Eichen⸗ 1000 Fichtenwellen; 6 Raummeter Buchen⸗ und ddttk⸗ Jaummeter Eichenstöcke versteigert werden. Die Zu⸗ * benkunft ist Morgens 9 Uhr auf der Staatsstraße 8 Frbstäpter Domansalwalde. * heldenbergen am 20. Februar 1879. * 7it⸗ Großherzogliche Oberförsterel Altenstadt. 1% Wc e l. 1 3 it 0 1 70 N Zu verkaufen 5 3 Gschenstämme von 10 Meter Länge und 60 Centl⸗ h Durchmesser. * N Conrad Stamm, Schwalhelm. 6. 57 N*„ Frische Repskuchen Nn Wilh. Bernbeck. N 5 Braunkohlen⸗ Verkauf. 526 Für einen Theil der noch vorhandenen Haufenklötze ist von jet an der Preis auf 30 Pf. der Centnez herabgesetzt worden. Ossenbeimer Bergwerk den 15. Februar 1879. Gräfliche Bergverwaltung. SAE or gr g acc Scl 0%, g hoco 1 E 421¹ * von der 1 N N 2 2 U 5*„. 11 F olmpagnie Francaise 8* FF a empfehlen sich durch F absolutef Reinheit, schöne Fabrikation und fan e au. rellee Preise. 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Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gräflich Solms-Laubachischen Wald 1 Engeltbal folgende Holzsortimente versteigert werden: 97 Cichenstämme von 20— 45 Centimeter Durch⸗ messer und 4—8 Meter Länge— 38 Festmeter Inhalt, 10 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 70 1 Buchen⸗Knüppel, 20— Eichen⸗ 7 ö 1200 Stück Buchenwellen, 850„ CEichenwellen und 65 Raummeter Buchen- und Eichen-Stockholz. Die Zusammenkunft ist an der Staatsstraße näͤchst dem Oppelshäuser Hofgut. Engelthal den 19. Februar 1879. Die Gräͤflich Solms-Laubachische Renteiverwaltung. Arbeits⸗Vergebung. 566 Dienstag den 25. Februar, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Gemeinde Assenheim die nachstehenden, zur Anlage eines Brunnens und Herstellung von Ein⸗ friedigungsmauern erforderlichen Arbeiten in Accord ge⸗ geben werden: M. Pf. Bergmannsarbeit, veranschlagt zu 23686— Maurerarbeit 49 60 Steinhauerarbeit 36— Entfernung von Grund 40— Lieferung von Mauersteinen 175— Anfahren derselben 60— Abbruch der Stadtmauer und Durchwerfen ö von Kies 130 — —1 E 8 Maurerarbeit daselbst Desgleichen für die Mauer am alten Fried— hof 125 Lieferung von 3000 Stück Russensteinen 84 Assenheim den 18. Febrnar 1879 Wenck, Bezirksbauaufseher. Bekanntmachung. 562 Donnerstag den 27. Februar d. J., Vormittags um 9 Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in den Distrikten Jungenbuchen und Wellenberg, folgende Holz⸗ sortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 2 Raummeter Buchen-Schettholz, 1 8 ö 0 ö 1 254 5„ Prügelho'z, 25 5 Eichen⸗ 1 67 7 Nadel⸗ 7 80 5 Buchen ⸗Stockholz, 14 8 Nadel⸗ 5 14830 Stück Buchenwellen, 840„ Eichenwellen, 2330 Nadelwellen, 1352 Nadelstangen, zusammen 8,38 Kubikm. Inhalt. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn oberhalb der Köpperner Chaussee. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September d. J. gestattet. ö Rodheim v. d. d. H. den 18. Februar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. J. V. d. B.: Wehrheim, Beigeordneter. Holz⸗Versteigerung. 564 Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Februar dieses Jahres sollen in dem Stadtwald zu Hungen, in den Distrikten Hubbach, Herborn und Eichenstücke, nach⸗ stehende Holzsortimente versteigert werden: 1) Donnerstag den 27. Februar in den Distrikten Hub⸗ bach und Herborn: 37 Eichenstämme von 19—45 Centimeter Durchmesser und 2-16 Meter Länge, 5 Buchenstämme von 38— 60 Centimeter Durch⸗ messer und 7—11 Meter Länge, 437 Kiefernstämme von 11— 32 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 20 Meter Länge. 2) Freitag den 28. Februar in dem Distrikt Eichen⸗ stücke: 220 Eichenstämme von 11-33 Centimeter Durchmesser und 5-13 Meter Länge, 10 Fichtenstämme von 13— 35 Centimeter Durch⸗ messer und 11—14 Meter Länge, 19 Kiefernstämme von 13— 25 Centimeter Durch⸗ messer und 5—14 Meter Länge, 5 Hainbuchenstämme von 20—24 Centimeter Durch⸗ messer und 6—8 Meter Länge. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormit⸗ tags 10 Uhr am ersten Tage im Distrikt Hubbach, am zweiten Tage im Distrikt Eichenstücke. Hungen am 18, Februar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Ben de r. 5 7 3 Faselochs-Versteigerung. 586 Donnerstag den 27. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger Faselochs im Rathhause meistbtetend versteigert werden. ö Reichelsheim den 20. Februar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. Kartoffelmehl 472 empfiehlt Wilh. Bernbeck. 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Schwarz, 2 Großberzoglicher Hof-Tazator⸗ Güter⸗ Verpachtung. 584 Unterzeichneter beabsichtigt seine Güͤterstücke: Acker, Großgalgenfeld, Grabgarten in der Kehl, Baumstück im Ried zu verpachten oder aus der Hand zu verkaufen. Friedberg den 21. Februar 1879. * J. Dönges Schuhwaaren, U 1 — U 276 alle Sorten, billig bei Jos. Butzbach ⸗ 8 N K Zweite Geilage. be rhessischer 2 me iger. fin . 5 . Erwiederung. .% 8 * Der Friedberger Consumverein und der Verband ft die Ueberschrift eines„Eingesandt“ in Nr. 4 dieses Blattes, welches wohl zunächst bezweckte, den auf denz Austritt des obigen LVereins aus dem Verbande der hessischen landwirthschaftlichen Consumvereine gerichteten Antrag des Vereinsvorstandes öffentlich zu * 2 f 2 f 2 1 2* a„ 1 4——— 2 3* 9 evLechtfertigen. Er wurde von mir auf Wunsch angesehener Mitglieder des Vereins und mit Rücksicht darauf, daß der Verwaltungs- riedbe rath diesen Antrag bereits abgelehnt hat, seither unbeantwortet gelassen. Crpinm Da das Verhältniß des Friedberger Vereins— dem der Herr Einsender auffallender Weise den Charakter eines„land— i wirthschaftlichen“ nicht mehr beilegt— zum Verbande indessen als besonderer Berathungsgegenstand auf die Tagesordnung der am un en 23. d. M. stattfindenden Generalversammlung gesetzt worden ist, halte ich mich verpflichtet, zur Verhütung falscher Unterstellungen Die hervorragendsten Irrthümer des„Eingesandt“ sachlich zu berichtigen, indem ich jede Polemik vermeide und mir eine gründliche — Klarstellung des obigen Verhältnisses an anderer geeigneter Stelle vorbehalte. in —( Demgemäß will ich dem Herrn Verfasser des„Eingesandt“ in Kürze erwiedern: e 1 1. Es ist unrichtig, daß die Kosten des Verbandes sich im Jahre 1878 auf 11000 Mark beliefen. Die Gesammtunkosten 1 betrugen in Wirklichkeit 3900 Mark und konnten auf diesen verhältnißmäßig ganz außerordentlich niedrigen Satz nur Strube 5* 3 5 8 Gerit dadurch redueirt werden, daß mit Ausnahme der gering salarirten Stelle des ständigen Secretärs Gugleich Redacteur 1 und Cassier) alle Verbandsämter unentgeltlich verwaltet werden; hierzu kommen 1800 Mark Kosten der Herstellung und dite 0 9 N 5 1 9 D Verabfolgung des monatlich erscheinenden Verbandsblattes, des„Fortschritt“, welches gegen einen, die wirklichen Kosten nur zu zwei Dritttheil deckenden, nach der Mitgliederzahl mit 30 Pfg. pro Kopf von den Vereinskassen zu zahlenden IL jährlichen Abonnementspreis den sämmtlichen 4351 Mitgliedern der 67 Verbandsvereine ohne weiteren Entgelt zu⸗ 1 5 1 l 8 N. gestellt wird. 8— Dem Herrn Verfasser ist das Unglück zugestoßen, daß er eine von mir auf der letzten Delegirtenversammlung zu b. 28 3 N 3 T 5 5 i g r 3 Laaben Darmstadt bei den statistischen Mittheilungen über die Geschäftsresultate der Vereine genannte, die Gesammtunkosten f i 0 9 ö 8 N 1 der 67 Vereine darstellende, Ziffer(11751 Mark) mit den Verbandsunkosten verwechselt hat. * 1 5 8 3*. N f 2 5 2 N 0 8 3 3 2 l 2. Es ist unrichtig, daß den Friedberger Verein neben seiner seitherigen einzigen Zahlung von 30 Pfg. pro Mitglied als dan 3 2 8 a 8 3 1 8 2* 2. 3 2 50 Abonnementspreis für den„Fortschritt“ in Folge eines kürzlich gefaßten Delegirtenbeschlusses für den Fall seiner Nicht⸗ betheiligung am Waarenankauf eine Leistung von über 1000 Mark oder auch nur annähernd in dieser Hoͤhe treffen würde und überhaupt treffen könnte. Der Delegirtentag hat allerdings im allseitigen Interesse den sehr berechtigten Beschluß gefaßt, daß Verbandsvereine, welche im Laufe des Jahres keine Waaren durch Vermittelung des Verbandes bezogen haben, neben dem Abonnement des Verbandsblatt, einen weiteren Beitrag zu den auch zu ihrem Vortheile entstehenden unter der oben erwähnten Ge⸗ enen, sich etwa auf 2100 Mark— die übrigen 1800 Mark sind specielle Kosten sammtsumme von 3900 Mark einbegriff des Waarenankaufs— belaufenden allgemeinen Kosten leisten sollen. — Ein dießbezüglicher ganz mäßiger, im Verbandsausschuß unter Zustimmung der beiden Wetterauer Mitglieder bereits festgestellter, ebenfalls der Mitgliederzahl entsprechender Beitrag würde höchstens die Hohe der— jenigen Ausgaben erreichen, welche dem Verbande durch die Vergütung der Reisekosten der erwähnten beiden Ausschußmitglieder und zweier weiterer, verschiedenen Verbands-Commissionen angehoriger Genossen des Friedberger Vereins für die Be⸗ „1 +— 3 8 g 1* 1 8 R 8 8 theiligung an den betreffenden Sitzungen erwächst. Der Friedberger Verein würde es unter seiner Würde halten, seine ebenso⸗ 9 eigenen Angehörigen auf Kosten der übrigen Consumvereine an diesen Berathungen theilnehmen zu lassen und wenig ist es sicherlich der Wille seiner Mitglieder, den Theil der nicht durch den 30 Pfennigbeitrag gedeckten Kosten — Zum Schlusse vertraue ich der Intelligenz und dem Gemeinsinn der Wetterauer Vereinsgenossen, daß sie das Richtige zu finden, dem Herrn Einsender selbst am 23. d. M. die beste Antwort zu ertheilen wissen und ohne auffindbaren Grund einem Organismus nicht den Rücken kehren werden, welcher mit aus ihrer eigenen Initiative hervorgegangen ist und eine für die be— theiligten 4300 Landwirthe segensreiche Wirksamkeit zu üben wußte. Darmstadt am 1. Februar 1879. des„Fortschritt“ gleichfalls diesen mit ihnen verbundenen Vereinen zuzumuthen! Uebrigens wird der erwähnte Delegirt. f 1 1 Versammlungsbeschluß auf den Friedberger Verein selbstverständlich überhaupt keine Anwendung finden, sobald der Vorstand, wie sein Verwaltungsrath bereits beschlossen hat, fortab in Beachtung der genossenschaftlichen Grundsätze wie ö aller übrigen 67 Vereine betheiligen will. Wenn der Vorstand des Friedberger Vereins es vorgezogen hat, seither ohne Vermittelung des Verbands und zwar theuerer einzukaufen und auf Zuwendung des durch den Verband für seine Mitglieder erreichbar gewesenen materiellen Nutzens zu verzichten, so trifft nicht den Verband die Verschuldung. Das Lob, den Vereinsmitgliedern möglichst billig zu liefern, ist in höherem Maße den übrigen landw. Consumvereinen zu spenden. Wenn der Friedberger Verein bei 340 Mitgliedern und einer Jahresausgabe von rund 74000 Mark nach eigener Mittheilung in 1877 2250 Mark Verwaltungskosten hatte und dieselben sich dennoch auf 3 PCt. dieser Ausgabe oder 7 Mark pro Kopf berechnen, so stellt sich dem gegenüber der Kostenpunkt bei den anderen Vereinen auf durchschnittlich 1½ pCt., beziehungsweise 2— 3 Mark pro Kopf der Mitglieder! Und hierbei sind die Zuschüsse zur Ver⸗ bandskasse eingerechnet. Es hat bis jetzt nicht in der Absicht des Verbandes gelegen, dem Bestreben des Friedberger Vorstandes, den Vereins-“ bezirk auf die halbe Provinz auszudehnen, ein wesentliches Hinderniß zu bereiten, obgleich er nur in örtlich organisirten aber selbständigen kleineren Vereinen die Betheiligung des bei seinem geringen Bedarf gerade am häufigsten übervor— theilten kleineren Landwirths für möglich und die in Vereinen mit großen Bezirken bestehende solidarische Haftbarkeit eines Genossenschafters für andere, vielleicht viele Stunden weit entfernt wohnenden, ihm vollkommen unbekannten, seiner Controle gänzlich entrückten Vereinsmitglieder für allzu ge fahrbringend hält und diese Ansicht Friedberger Mitgliedern gegenüber unverhohlen ausgesprochen hat. Nur in kleinen Vereinen ist eine wirkliche Theilnahme des einzelnen Mitgliedes an der Verwaltung, soweit es solche in der Generalversammlung und durch eine gewisse Ueberwachung ausüben kann, denkbar und das Interesse der — 1 Mitglieder am Betriebe und Gedeihen des Vereins unausgesetzt wach zu halten. D * fassers des„Eingesandt“ ist gesetzlich ausgeschlossen, da nach dem Genossenschaftsgesetz einer Genossenschaft nur physische 1 Personen angehören dürfen. — Haas, Vorsitzender des Verbandes hessischer landwirthschaftlicher Consumvereine. — ö im eigenen und allgemeinen Interesse sich am gemeinsamen Bezuge der betreffenden Waaren gleich den 4000 Mitgliedern . Der Anschluß von Ortsvereinen an einen größeren Verein mit solidarischer Haftbarkeit im Sinne des Herrn Ver? ee — —— 2 — aaf rige geln Wosff burden